Kommentare

“Warnstufe 4...

...ist die zweithöchste von 5“.
Kann das sein? :-)

Regen.

Sollte es wirklich zu regnen beginnen, bevor die Schneemassen von den Dächern bewohnter Gebäude beseitigt wurden, ist zu hoffen, dass man aus dem Bad Reichenhaller Unglück Konsequenzen zieht und einsturzgefährdete Gebäude rechtzeitig räumt.
Alles andere wäre gröbste Fahrlässigkeit.

ist es wirklich so spektakuär

die Stuttgarter Nachrichten brachten ne kleine Statistik die Tage
da sah das aktuell überhaupt nicht so dramatisch aus
könnte die vage Möglichkeit bestehen,
dass man übertreibt mit derlei Hiobsbotschaften

Extremwetterlagen

"... bereitet den Behörden allerdings besondere Sorgen: Denn durch den Regen wird der Schnee auf den Dächern noch schwerer. "Dadurch steigt die Gefahr, dass Gebäude unter dieser Last zusammenbrechen" (...). Bei vielen Bewohnern würden bereits Erinnerungen an Bad Reichenhall wach - dort war 2006 das Dach einer Sporthalle unter dem Gewicht des Schnees eingestürzt, 15 Menschen kamen ums Leben"

Gut, dass die Bewohner sich daran erinnern und daher rechtzeitig Vorkehrungen gegen eine Wiederholung dieser Tragödie treffen können.

"... arbeiteten Soldaten daran, den Schnee von einem Produktionsgebäude zu bekommen. Als sie damit fertig waren, brach das Dach dennoch ein" (aus dem Begleittext zum 1. Bild der Serie): Das ist natürlich bitter.

Da alles darauf hindeutet, dass solche Extremwetterlagen (immer alles auf einmal) in Zukunft noch zunehmen werden, wird man sich wohl Gedanken darüber machen müssen, wie man Gebäude und Dächer in Schneegebieten so bauen kann, dass sie künftig stabiler sind.

@Sisyphos3

„...man übertreibt mit derlei Hiobsbotschaften“
Warum sollte man übertreiben? Warnen die Wetterdienste und Behörden nicht, heißt es, „Warum hat man nicht?“, warnen sie aber, und von Hilfe, wir werden alle sterben, war nirgends die Rede, heißt es, man schüre Panik und übertreibe maßlos!
Warum fahren Sie nicht einfach übers Wochenende in die bayerischen Alpen und genießen die Übertreibungen am Kamin?

@13:28 von Sisyphos3

"die Stuttgarter Nachrichten brachten ne kleine Statistik die Tage
da sah das aktuell überhaupt nicht so dramatisch aus"

Was war das? Die Schneelage in Stuttgart? Die ist nicht dramatisch.

Auch in den Alpen ist es nicht das 1. Mal, dass viel Schnee liegt. Aber es ist mehr als normal und anscheinend kann man Menschen nicht oft genug sagen, sie sollen keine Skitouren machen. Die, die sich für schlauer als die Experten halten machen es dann trotzdem.

Und soviel Schnee, dass man sein Dach freischaufeln muss oder die BW mit Kettenfahrzeugen Kliniken versorgt liegt auch nicht jedes Jahr.

Ich glaube nicht, dass übertrieben wird. In München ist nur normales Chaos mit Leuten, die ihr Auto nicht mehr ohne Hilfe aus der Parklücke bekommen usw.

13:52 von aus_Tallahassee

im Winter schneit es, vorallem in den Alpen
aus einem "Normalzustand" was aussergewöhnliches zu konstruieren
was spektakuläres zu machen, halte ich für übertrieben

14:23 von dr.bashir

lesen sie ganz einfach die Stuttgarter Nachrichten

@dr. bashir

Ich denke wir leben heute auch nicht mehr mit der Natur, das haben wir verlernt.
Winter, in denen Menschen eingeschneit waren, gabs schon immer. Und das gabs noch kein Internet!
Mich wundert täglich, dass trotz Katastrohenwarnung alles was vier Räder hat auf den Autobahnen rum rutscht und man sich dann wundert, dass nichts mehr geht.
Dann müssten halt die Heerscharen an LKWs mal stehen, wird auch keiner verhungern.
Oder haben wir doch keine wirklichen Katastrophen?
Warum Menschen trotz Warnung noch Skitouren und dgl. machen, ja, da kann man nur mit dem Kopf schütteln.
Heute ist halt Event und Vergnügen alles.

Und wenn es nicht mehr geht, ja dann muß halt auch mal ein Hotel geräumt werden.

13:28 von Sisyphos3

«ist es wirklich so spektakuär
die Stuttgarter Nachrichten brachten ne kleine Statistik die Tage
da sah das aktuell überhaupt nicht so dramatisch aus
könnte die vage Möglichkeit bestehen,
dass man übertreibt mit derlei Hiobsbotschaften»

Wohl kaum wird die Bundeswehr "zur Katastrophen-Hilfe" ausrücken, wenn es dafür keinen guten Grund gäbe.

Was besagt denn "die kleine Statistik" in den Stuttgarter Nachrichten (die nun ja auch keine tatsächlich alpine Zeitung ist)?

Und auch die Komplett-Sperrung von ganzen Skigebieten wird man zur besten Wintersport-Zeit ebenso kaum nur deswegen vornehmen, um vorschnell "übertriebene Hiobsbotschaften" zu verbreiten …

re sisyphos3

"im Winter schneit es, vorallem in den Alpen
aus einem "Normalzustand" was aussergewöhnliches zu konstruieren
was spektakuläres zu machen, halte ich für übertrieben"

Dass es schneit ist normal.

Dass es massenhaft schneit ist nicht normal.

Anscheinend wollen Sie nur aus Rechthaberei die Berichterstattung kritisieren.

14:25 von Sisyphos3

«im Winter schneit es, vorallem in den Alpen»

Thema der Berichterstattung ist nicht, "dass es im Winter in den Alpen schneit". Wäre genau so banal, als wenn man berichtete, an der Nordsee gäbe es Ebbe und Flut.

Sehr viel Schnee in recht kurzer Zeit innerhalb eines begrenzten Gebiets in den Alpen ist das Thema. Wo soll denn da die Übertreibung sein?

Es berichtet ja niemand, es sei eine derart katastrophale Lage, der kein Mensch mehr Herr werden könnte …

RE Karwandler

...Dass es massenhaft schneit ist nicht normal...
Warum? Mein Großvater hatte in Berchtesgaden schon 2m Schnee Anf. 20 Jahrhundert. Nicht wieder den unbewiesenen Klimawandel herbeibeten. Bitte.

14:56 von karwandler

Anscheinend wollen Sie nur aus Rechthaberei die Berichterstattung kritisieren.

Sowas käme ihnen natürlich nicht in den Sinn.
Ich habe aus den Berichten der TS entnommen, keiner jammert, keine Untergangsstimmung. Im Gegenteil, viele Urlauber waren positiv angetan. Habe selbst so einen Urlaub im Bayrischen-Wald mitgemacht. Kein Auto war zu sehen, keine Fußwege vorhanden, alles zugeschneit. Die Hausbewohner standen auf ihren Dächern und schippten Schnee. Vorm Hotel haben einige erst nach einer Weile bemerkt, daß sie das falsche Auto freischippen wollten.

@Barbarossa 15.20

Wir waren mal um 1978/79 in Klosters zum Skifahren und dort auch total eingeschneit, dass zeitweise der Liftbetrieb eingestellt wurde. Da ist es mir am Ende der Woche tatsächlich passiert, dass ich das falsche Auto frei geschippt habe;-) shit happens

Dacheinsturz

13:46 von Nettie
Das Dach der Sporthalle ist nicht wegen der Scheemassen eingebrochen, sondern die Hallenträger konnten die Schneelast infolger mangelnder Wartung und durchgerosteter Stahlverbindungen im Firstbereich nicht bewältigen. Das haben die technischen Gutachten nach dem Einsturz ergeben. Wären die gravierenden Mängel durch die Gemeinde rechtzeitig beseitigt worden, würden die Menschen heute noch leben. Das soll nicht heißen, dass die bautechnisch gesetzlichen Schneelastfälle von Dächern in Oberbayern bei einer Klimaänderung nicht erhöht werden sollten. Dies dürfte insbesondere bei Flachdächern der Fall sein.

re barbarossa 2

"Ich habe aus den Berichten der TS entnommen, keiner jammert, keine Untergangsstimmung."

Und weil keiner jammert und keine Untergangsstimmung ist genügt ein Hinweis im Wetterbericht, dass es ziemlich viel schneit?

Katastrophenfall in 4 Landkreisen, gesperrte Starßen, hohe Lawinengefahr, Schulen geschlossen, Bahnlinien dicht, Bundeswehr mit Kettenfahrzeugen im Einsatz. Kein Thema für die Nachrichten?

Wenn Sie meinen ...

@ deutlich, um 16:24

Was lerne ich daraus?
Erstmal ein Nummernschild freilegen :-).

Streit um des Kaisers Bart

Eins steht fest:
Ich möchte jetzt nicht auf dem Dach meines Hauses stehen und einen Meter hohen Schnee runterschippen. Aber vielleicht sehen das die bayerischen Ureinwohner ja cooler und singen “...wos a Gaudi!“

14:56 von karwandler

ist aber schon klar. das letzte wort gönnt die anstalt natürlich dir

@ Sternenkind, um 15:14

Es hat bislang niemand das Wort “Klimawandel“ in den Mund genommen.
Und könnte man Ihren Großvater heute fragen, wie er das damals fand, wird er sicher sagen, dass das nicht sonderlich lustig war.
Und einmal oder auch drei- oder fünfmal in 100 Jahren so viel Schnee halten Sie trotzdem für normal...

@ Karl Napf, um 16:54

re 14:56 von karwandler

Ein tiefsinniger Beitrag, über den ich regelrecht ins Grübeln komme...
Aber Sie scheinen sich ja gut zu kennen.

16:33 von karwandler

Kein Thema für die Nachrichten?

Natürlich muß das in die Nachrichten, keine Frage. Es ist aber definitiv keine Katastrophe im herkömmlichen Sinn. Die Hurrikans in den USA, das sind Katastrophen.

Katastrophalen damals und heute

Könnte man die Katastrophe mit der des in Jahr 1978/79 in Osten und Norden Deutschland vergleichen? Der MDR hatte vor ein paar Tagen darüber berichtet. Schnee Verwehungen bis zu acht Meter keine Seltenheit. Selbst die Armee blieb damals mit ihren schweren Gerät stecken. Aber damals kannte man das Wort Klimawandel noch nicht. Katastrophen gab es damals und heute. Schieben wir nicht jede Katastrophe zu schnell auf den Klimawandel?

re barbarossa 2

"Natürlich muß das in die Nachrichten, keine Frage. Es ist aber definitiv keine Katastrophe im herkömmlichen Sinn."

Das Wort Katastrophe kommt im ganzen Artikel nicht vor.

Was ist denn jetzt Ihr Problem?

17:56 von karwandler

Katastrophenfall in 4 Landkreisen,

Dieser Satz stammt von ihnen. Ich habe kein Problem, weil ich weiß, was ich schreibe.

@harry_up 16.48

stimmt;-) erst ein Nummernschild frei legen. Aber ich war jung, unerfahren und hatte zu viel Energie;-) Nummernschild ist für die aktuell Betroffenen aber ein brauchbarer Tipp. Und für Diejenigen, die erst noch hinfahren- nicht ohne Schneeketten und warme Getränke im Auto.
Und sonst einfach mal dran denken- als Urlauber hat man keinen stressigen Terminplan. Ruhig mal was von der Gelassenheit der Bayern und Österreicher übernehmen.

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