Kommentare

Ist es der 1. April?

Es ist ja schön positiv formuliert: "Gesundheitsministerium bestimmt, welche Therapien von den Krankenkassen bezahlt werden müssen".
Das Glas ist halb voll.

Wird jetzt das Gesundheitsministerium zu einer Einheitskrankenkasse?

Lobbyist

Es ist schon bezeichnend, dass sich wieder ein CDU-Minister als Lobbyist der Pharmakonzerne outet. Aber die Bürger haben ja CDU gewählt! Das ist nun der Erfolg!

Nach der Autoindustrie jetzt auch die Pharmakonzerne ...

Kommt nach der Autoindustrie jetzt auch die Pharmakonzerne, die den Bürger übervorteilen wollen?

Hat es nicht gereicht, das die CSU im Verkehrsministerium sich den Machenschaften und Betrügereien der Autoindustrie gebeugt haben, jetzt darf auch noch die Pharmaleute mit regieren?

Wen soll man da noch wählen, um sich vor solchen Machenschaften zu wehren,

Die Sozis haben den Arbeitnehmer verraten, die Christlichen die Verkehrsteilnehmer und jetzt auch noch die Kranken.

Wir brauchen andere Parteien oder eine Revolution!

Hierzu kann man nur sagen, da

Hierzu kann man nur sagen, da scheint bei einem ein Spahn etwas locker zu sitzen. Wenn ich krank bin gehe ich zu einem Arzt und nicht zum Schuster. Hier will aber ein Minister durchsetzen, daß irgend jemand ohne entsprechende Ausbildung oder überhaupt Kenntnis der Materie darüber entscheidet welche medizinischen Handlungen notwendig und somit durch die Krankenkassen erstattungspflichtig sind. Noch mehr Lobbyhörigkeit kann man kaum mehr demonstrieren.

... "Kritiker sind entsetzt.

Der gleiche Mr.SPAHN, der schon in puncto Organspenden die 'Unentschlossenen' bzw. 'Zauderer' durch die Hintertür an den Haken seiner Angelroute bekommen will. - Da fällt mir nix mehr weiter ein !

Der gleiche Spahn, der den "Datenreichtum" nutzen will...

... und die Bürger zwingen möchte, alle ihre Krankendaten in der elektronischen Patientenakte zu speichern?

Ohweh, selbst nach dem Datengau kürzlich immer noch nichts gelernt, und immer mehr auf Kontrolle und Entmündigung aus?

Wahrscheinlich, weil er selbst dank seines hohen Gehalts ja privat versichert, und deshalb nicht betroffen ist...

Das kann nicht gutgehen.

Der Arzt und Patient erhält maximale Freiheit!

Wie man sich hier vor zuviel Freiheit fürchtet, ist schon eigenartig und fragwürdig.
Man suggeriert hier, der Patient würde Behandlungen quasi verordnet bekommen, die hochriskant wären.
Dabei entscheidet der Patient am Ende immer, ob er einer Behandlung zustimmt.
Meist stehen sogar mehrere Möglichkeiten zur Wahl.
Der Patient erhält Eigenverantwortung und muss eben abwägen. Dabei würde er aber die maximale Freiheit von Wahlmöglichkeiten erhalten.
Das hieße, dass eine Bevormundung in gewisser Weise aufgehoben würde.
Was soll daran falsch sein?

In anderen Ländern sind manche Behandlungsstrategien schon lange durchgesetzt und für gut befunden worden, die hier immer noch nicht als bezahlte Hilfsmethode angewandt werden dürfen.
Das ist ineffizient.
Durch beauftragte Studien können Ergebnisse "gestaltet" werden und so per Bevormundung festgesetzt werden.
Wenn diese nicht mehr in diesem Maße nötig wären, würde es vermutlich einen freieren und faireren Markt geben.

Hach

ich mag den Mann. Endlich kommt Bewegung in das fest gebackene Gesundheitswesen. Natürlich gibt es einiges, was man zu Recht kritisieren kann, doch Minister Spahn bewegt endlich mal etwas.
Weiter so!

Endlich ein Minister

der hinter seinem Amt steht. Mit seinem Vorgehen in der Sache wird endlich mit dem Krankenkassenklüngel etwas aufgeräumt. Zum Beispiel das Blockieren von Leistungen via MDK ,bezahlt und innitiert von den Kassen,der immer und ständig die uralten Erkenntnisse der Evidentmedizin zitiert. Das ganze Gesundheitssystem mit täglichen Millionenumsätzen wird nicht extern geprüft und scheint ein Selbstbedienungsladen für Insider zu sein. Klar, ein bischen fällt auch für die ab,die es bezahlen. Ansonsten kürzen die Kassen ihre " Leistungen" hintenherum über die Versorger obwohl sie im Geld schwimmen.Mehr Kontrolle ist dringend erforderlich. Weiter so Herr Spahn!

Ich bin überrascht

Ich hatte gehofft das Herr Spahn den Therapiemissbrauch einschränkt. In vielen Fällen bekommen Suchtkranke fünf, sechs und mehr Therapien. Insgesamt sollte man die Vergabe von Therapien kritischer bewerten. Ich bin der Meinung, dass sich eine Therapie-Kultur in Deutschland entwickelt hat, deren Ärzte und Fachdienste einen großen politischen Einfluss haben. Hier sollte Herr Spahn ansetzen.

Fette Beute

Na, da machen da sogenannte Schönheitschirurgen fette Beute. Ob krankheitsbedingt oder Schönheitswahn gesteuert, das Fett muss weg. Kosten pro Bein lt. Krankenkasse 6000 €. Nimmt dann so Ausmasse wie bei den Orthopäden künstliche Gelenke oder bei den Zahnärzten der Zahnspangenwahnsinn bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an!

Nein, nein, nein!

Nicht alles was die gesetzlichen Krankenkassen von sich geben ist im Sinne der Versicherten. Aber Kontrolle durch das Gesundheitsministerium, welche Therapien richtig sind und dadurch bezahlt werden müssen, nein bloß nicht. Da sitzen Beamte, die doch nur Gesetze abarbeiten und nicht den Menschen in den Vordergrund stellen. Es gibt nur eine Lösung: die Leistungen der GRV werden mit den Leistungen der PKV gleichgestellt und das vor allem im Bereich der Gesundheitsvorsorge. Das dürfte ja wohl bei dem Beitragssatz und den Milliarden Überschüssen kein Problem sein.

Spätestens morgen Früh...

...wird Spahn das zurücknehmen.

Nicht durchsetzbar. Warum?

Einen unbrauchbareren Vorschlag gibt es wohl kaum.

Unheilbar Kranken will sein Ministerium nicht zum Recht auf Selbsttötung verhelfen, weil sonst "Staatsbedienstete über Leben und Tod entscheiden müssten. Wo solle das enden?"

Wo man ihn braucht, will er nicht helfen. Hier ruft ihn niemand, und er will den medizinischen Supreme Court erschaffen.

Natürlich kennt auch die evidenzbasierte Medizin Schwächen, aber deshalb Ministerialentscheide einführen und dabei IQWIQ und G-BA umgehen?

Lachhaft!

Da könnte die Justizministerin auf die Idee kommen, Straftäter auf Ministerialentscheide hin zu verurteilen und dabei die zuständigen Instanzen, auch Gerichte genannt, zu umgehen.

Den Aufschrei möchte ich sehen!

Das Problem

Das Problem ist: Auf vielen Ministerposten sitzen Laien. Fachlich inkompetente Personen.
Jens Spahn ist einer von ihnen.

Denkfehler

"Der Patient erhält Eigenverantwortung und muss eben abwägen."
Der Denkfehler: Der Patient hat keine Ahnung von der Materie. Er liest irgend einen Mist im Internet und verlangt dann eventuell eine unwirksame, oder sogar schädliche Therapie.

19:59 von you only live once

"Dabei entscheidet der Patient am Ende immer, ob er einer Behandlung zustimmt."

Schwer Kranke greifen auch nach einem Strohhalm, wenn ihnen das als Lösung verkauft wird.

Deshalb muss man Patienten schützen und Gaukelei verhindern.

Spahn tut das übrigens an anderer Stelle, indem er die Frischzellentherapie verbieten will.

Widersprüchlicher könnte er nicht Politik machen.

Selbstbedienung

Und so geht es weiter. Die Steuergelder werden brav verteilt unter den Lobbyisten. Danach einen Job in irgendeinen Vorstand mit fetten Gehalt. Solchen Politiker sollte man vom Hof jagen. Passiert aber nicht. Sie werden wiedergewählt. Jede Gesellschaft verdient ihre selbstgewählten Politiker.

Altersvorsorge

Schöne Grüße von der Pharmaindustrie.
Sicherlich winken nach dem Ministerdasein lukrative Posten, wie Aufsichtsrat usw. als Altersvorsorge.
Wäre ja nicht zum ersten Mal.
Ich war immer der Meinung, Ärzte würden Medikamente nach Zustand der Patienten verordnen, aber natürlich sind Politiker besser ausgebildet.

@19:51 von kurtimwald

Nur zur Info: Die Pharma- und Medizin-Lobby war schon immer mächtiger als die Auto-Lobby. Nicht Politiker machen Gesetze, sondern Lobbyisten. Und die Pharma-Industrie ist da weit vorn mit dabei.
Die Implant-Files sind doch erst vor wenigen Wochen hier vorgestellt worden.

Wer's mag...

Es gibt Schönheitschirurgen, die überzeugt sind, dass sie Gutes tun, wenn sie einer 16-Jährigen die Brüste verändern, weil sie derentwegen nicht glücklich ist.

Und es gibt Eltern, die ihrer Tochter eine solche OP zum Geburtstag schenken.

Da regieren Angebot und Nachfrage. Aber sollte das wirklich Alles sein? Braucht es da nicht auch Kontrolle?

Sorry, ich bin für Regeln, nicht für Minsterialentscheide.

Die Hybris eines Herrn Spahn

Achso: der 'Bauch' des Medizinmanns weiß es besser als die Wissenschaft. - Schaffen wir sie doch ganz ab und maschieren wir zurück ins Mittelalter. Das passt in die Zeit! - Wir werden uns noch wundern.... (Aber wir gewöhnen uns ja auch an Trump, Brexit und all den anderen Unsinn...)

Er sollte mal die PKV auch aufs

Korn nehmen, sie medizinisch notwendige Leistungen ablehnen, die bei der GKV schon Standard sind.

Der Minister entscheidet

Dann brauchen wir ja kein IQWiG, kein G-BA, keine Patientenorganisationen mehr. Das Ministerium entscheidet dynamisch.

Die Überschrift müsste heißen: Spahn will mehr Freiheit

Und wieder ist die Überschrift der Rattenfänger für undifferenzierte Berichterstattung, die schon den faulen Leser per Kurzaussage auf die falsche Spur helfen soll.
Dabei sind die Wege, die er einschlagen möchte: Mehr Eigenverantwortung, weniger Bevormundung, mehr Möglichkeiten und mehr Fairness im Markt, mehr Effizienz und mehr Wettkampf im Medizinmarkt und damit auch einen gewissen Ansporn zu schnelleren Entwicklungen und Fortschrittlichkeiten.

Dieser Bericht unterschlägt die Absichten und suggeriert Kontrolle.
Kontrolle in den Ausgaben wäre mir insgesamt zwar lieb, weil dieses System derzeit absolut überlastet wird ( Demografie und Sozialmigration), aber zu welchem Preis?
Die zu hohen Kosten in unserem System sind irre.
Jeder weiß inzwischen, dass das Heilfasten eine Menge bewirken kann.
Gezahlt wird aber nur spärlich bis gar nicht, weil die Industrie nicht genug mitverdient.
Dabei ist das eine Methode, die oft Heilungsprozesse in Gang setzt.

@ yolo 19:59 Uhr

"Das hieße, dass eine Bevormundung in gewisser Weise aufgehoben würde.
Was soll daran falsch sein?"
Die Realität:
Eine Einkommensbescheinigung per Steuerbescheid dokumentiert reicht nicht - es muss lt. BMI Vorgabe eine eigene, ohne Belegwerte erstellte Bescheinigung her!
Donnerwetter - für solche "Vordenker" nie Einkommen nach dem Leistungsprinzip anwenden.
Das kann nur im Fiasko enden.

Gesundheitspolitik

Gesundheitspolitik sollte nicht von Politikwissenschaftlern und Fachfremden, sondern Angehörigen des Gesundheitswesens und Spezialisten gemacht werden.
Jede neue Idee aus Herrn Spahns Ministerium führt weiter zu dieser Überzeugung.

wir brauchen ....

weder andere Politiker, andere Gesetze usw. ... was wir (die Menschen/Bürger/Wähler) brauchen, ist aufzuwachen/Verantwortung zu übernehmen und nicht wie Trottel den Mist immer weiter abzunicken ... das andere ergibt sich dann von selbst. Auf gehts!!

Schon klar

Alles was CDU Minister angehen dient einzig und alleine den Interessen des Kapitals.Jetzt will dieser Kerl also den Abschied von freier Kassenärztlicher Behandlung.Nichts wird besser,der soll sich doch solche Länder anschauen wo es ein ähnliches System gibt.Die BRD ist jahrzehntelang gut gefahren mit Ihrem System.Jedes rumdoktorn an diesem System durch solche Inkompetenten Politiker führt zu noch mehr Kosten.Das Geld holen sich dann zwielichtige Geschäftemacher.

Bisher dachte ich, die größte

Bisher dachte ich, die größte Fehlbesetzung im derzeitigen Bundeskabinett sei Scheuer im Verkehrsministerium. Aber Spahn macht ihm diesen Rang längst streitig, und zwar mit einer Strategie, die zwei Bausteine hat: "Einerseits hab ich keine Ahnung und auch kein Interesse, mich fachlich wirklich ins Metier Gesundheitspolitik einzuarbeiten, aber andererseits kann man ja immer mal einen raushauen, um in den Schlagzeilen zu bleiben, weil ich ja eigentlich sowieso was anderes werden möchte. Even bad news are good news."

Ist doch konsequent ...

wenn jetzt auch von oben im Gesundheitsministerium die Leistungsausmaß festgeschrieben wird. Eine Ebene mehr in der das Gesicht dieser Bundesregierung im Regierungsgeschehen der letzten Jahre konsequent von oben diktiert werden, entgegen jeglicher Wissenschaftlicher Vernunft. Schöne neue Welt unserer sogenannten Demokratie und unseres sogenannten Rechtsstaats. Mittlerweile fast mit gewohnheitsmäßiger Routine, sda das Volk solcher mit sich machen lässt!

Bin gespannt

wie das ausgeht.
Alle wollten doch das Herr Spahn mehr zu sagen hat, Frau Merkel hat ihn ziemlich schlau eingepackt würde ich sagen.
Wird nach 4 Jahren nicht viele geben die sich das wieder wünschen, könnte sein das es ein Schleudersitz wird.
Schaun wir mal.

@yolo

Wie man sich hier vor zuviel Freiheit fürchtet, ist schon eigenartig und fragwürdig.
Man suggeriert hier, der Patient würde Behandlungen quasi verordnet bekommen, die hochriskant wären.

Hochriskant vielleicht nicht, aber möglicherweise nutzlos?

Das hieße, dass eine Bevormundung in gewisser Weise aufgehoben würde.
Was soll daran falsch sein?

Dass die Solidargemeinschaft es bezahlen muss, auch wenn es nutzlos ist. Es geht ja hier nicht um die Zulassung oder das Verbot einer Therapie, sondern nur darum, ob die Krankenkassen die Kosten dafür übernehmen müssen.

Noch etwas zu Ihrem Freiheitsbegriff: Sicher ist Freiheit ein hohes Gut. Aber die Freiheit, Geld zu verschwenden, hat man nur, wenn es das eigene Geld ist, nicht das der Solidargemeinschaft. Denn zur Freiheit gehört immer auch die Verantwortung.

bis jetzt

wurden meine kommentare, in denen ich Spahn als pharma-lobbyisten bezeichnet habe, nie freigeschaltet, dabei ist es unumstösslicher fakt, dass Spahn schon früher für die pharmaindustrie tätig war. so langsam nähert sich die tagesschau, siehe bericht, also auch der vermutung an, Spahn bedient seine ehemaligen (immer noch?) geldgeber. schön!

Es

gibt sehr viele und gute Behandlungsmethoden die Kranken helfen könnten.
Da die Kassen aber auf billigste Lösungen setzen, wird das optimale Verfahren oft nicht genutzt. Auch das kostet ! Wäre man mit einer optimalen Methode auf dem Wege der Besserung, wird mit der kostengünstigen oftmals verschleppt, weil eben billiger.
Ohnehin beschneiden die Kassen immer mehr Leistungen oder belegen diese mit höheren Zuzahlungen, um immer mehr Nichtbeitragszahlern den Zugang zu Leistungen zu ermöglichen. So geht es ja auch nicht.

Spahn will Kontrolle

Nachdem sich der Leistungskatalog der GKV endlich bewährt hat, wird nun nach Gutsherrenart das Unterste zu Oberst Spahn gestülpt. Das Gesundheitsministerium deckelt und gängelt dann die Krankenkassen mit einer Flut von behördlichen Vorgängen, die unüberschaubar werden. Man kann nur hoffen, dass sein Mann ihn zum Zurückrudern bewegt.

Lobby-"Gegengift"

Betrachtet man globale Entwicklungen der Vermögensverteilungen oder Ansätze, wie reguliert oder Recht umgesetzt werden soll, dann drängt sich ein Verdacht auf: Dass nämlich nicht Parteien Groß-Spenden benötigen, sondern Anti-Lobby-Initiativen möglichst viele Kleinspenden - von möglichst vielen von uns (zumeist) "Kleinen". Ich bin kein Profiteur solchen Gedankens, hatte mich im Gegenteil jüngst entschieden, gezielt eine Anti-Lobby-Seite zu unterstützen. Dies scheint in unserer Welt (leider) immer wichtiger zu werden...

@um 21:08 von BotschafterSarek

Noch etwas zu Ihrem Freiheitsbegriff: Sicher ist Freiheit ein hohes Gut. Aber die Freiheit, Geld zu verschwenden, hat man nur, wenn es das eigene Geld ist, nicht das der Solidargemeinschaft.
____
Und wie ich Ihnen beipflichte.
Die "erkauften" Studien, die oft mit einem Zweck in Auftrag gegeben wurden, sorgten dafür, dass ein Nutzen propagiert werden konnte oder sogar sollte, wenn die Methoden richtig gutes Geld für die Medizinbranche abwarfen. Die Folge: Verteuerungen auf dem Medizinmarkt.
Die Kassen mussten aufgrund der Studiennachweise zahlen, weil die Methode nicht anfechtbar schien, bzw. andere daneben per Studie nicht die absolute Wirksamkeit bewiesen, obwohl sie in anderen Ländern erfolgreich und kostengünstiger eingesetzt wurde.
Oder:
Die Medizinbranche entwickelt fortschrittliche Behandlungsfelder, die Zeit und Geld sparen, aber die langjährigen Studien verhindern die Einsätze zeitnah `= fehlender Wettbewerb = kein Interesse an Forschung und Entwicklung.

Geschickt

Irgendwo muss das Geld ja hin, dass die Krankenkassen angeblich momentan anhäufen. Und bei der Menge an Geld, die dabei im Spiel ist, finanziert Herr Spahn seine spätere Anschlussverwendung bei einem Pharmakonzern gleich mit.

Spahn in die Schranken weisen

Die verbrecherische Pharmalobby darf unter keinen Umständen noch mehr Einfluss gewinnen. Wissenschaftliche Kompetenz unter die Entscheidungsfreiheit eine nicht ansatzweise so versierten Ministers zu stellen ist das Schlimmste was diesem Land geschehen kann.

@Brisant, 20.05h

Alkoholsucht z.B. ist nicht heilbar. Trotzdem bezahlt der Kostenträger selten mehr als 4 Therapien.

Ich bin ehrenamtlich in der Suchthilfe tätig und kenne die Schicksale der Betroffenen recht gut.

Bei manchem klappt es wirklich erst nach dem 4. Anlauf und dann haben sich alle vier Therapien gelohnt.

Es werden eher zu wenig als zu viele Suchttherapien genehmigt.

Sie gehören wohl zu den Leuten, die Suchtkranke als charakterschwache Subjekte betrachten.

Völlig daneben

zuerst dachte ich: hat da wer vom Likör genascht?

Aber offenbar meint der Typ das ernst.

Wie wäre es eigentlich, wenn man:

1. damit anfangen würde, die Krankenkassen dazu verpflichten würde, Leistungen zu erbringen, deren Nutzen bereits erwiesen sind. Brillengläser zum Beispiel. Viele Menschen können es sich schon gar nicht mehr leisten, eine neue Brille anfertigen zu lassen (Hartz IV betrachtet Hörgeräte als wichtig und daher gilt für diese "besonderer Bedarf" - bei Brillen ist das anders - warum auch immer).
Auch in der Zahnmedizin geht ohne Zuzahlung kaum mehr was, wenn eine anständige Lösung gefunden werden soll. Das gleiche gilt für modernere Tests im Bereich der Krebsvorsorge. Etc etc.

2. Zum Schutz der Patienten die Ärzte endlich verpflichtet, darauf hinzuweisen, wenn eine IGeL keinen erwiesenen medizinischen Nutzen hat.

Alternativ könnte man auch das Gesundheitsministerium in "medizinischer Fachbereich des Wirtschaftsministeriums" benennen.

Da frage ich mich nur noch,

welcher Medikamente Herr Spahn so zu sich nimmt.

Im Ernst, kann man diesen Minister noch ernst nehmen?

Durfte der nicht auch das Sprüchlein "... zum Wohle des Volkes …" schon mal hören?

Irgendwie sollte Frau Merkel ihr Augenmerk mal auf diesen aufmersamkeitsheischenden Minister haben - mir scheint er völlig überfordert und mehr mit sich selbst beschäftigt (Bella Figura), als gut tut.

@yolo um 19:59

"Dabei entscheidet der Patient am Ende immer, ob er einer Behandlung zustimmt.
Meist stehen sogar mehrere Möglichkeiten zur Wahl. Der Patient erhält Eigenverantwortung und muss eben abwägen. Dabei würde er aber die maximale Freiheit von Wahlmöglichkeiten erhalten."

Was für ein realitätsfremder Kommentar. Nach welchen Informationen soll der Patient denn abwägen? Wird der behandelnde Arzt darüber informieren das die vorgeschlagenen Therapien uU nutzlos sind? Welchen Strohhalm wird ein akut kranker Mensch den Ergreifen und welche Freiheit hat er dabei?
Sind jetzt Staatsdiener in der Lage medizinische Diagnosen zu stellen, mit welcher Legitimation?
Unglaublich das Ganze, so ein Minister gehört sofort beurlaubt.

Überascht und schockiert...

Oh nein, ich bin überascht und schockiert! Der Lakai der Pharmalobby macht sich zum...nun...Lakaien der Pharmalobby!
SCHLECHTESTER...Gesundheitsminister...aller Zeiten!!!

@20:19 von Elvenpath

"Das Problem ist: Auf vielen Ministerposten sitzen Laien. Fachlich inkompetente Personen.
Jens Spahn ist einer von ihnen."

Und schon wieder fällt mir Helmut Schmidts Spruch zur Einarbeitung in ein Ministeramt ein: "Wer's nach einem halben Jahr nicht kapiert hat, kapiert's nie."
Wie lange ist Herr Spahn jetzt im Amt?

@20:47 von yolo

"Die Überschrift müsste heißen: Spahn will mehr Freiheit"

Sehe ich anders: Spahn fördert Wildwuchs.

Spahn will mehr Kontrolle

Vom Gesundheitswesen keine Ahnung und auch kein Interesse daran aber nach mehr Kontrolle schreien - mehr Kontrolle von Spahn wäre dringend nötig. Der Mann ist eine traurige Fehlbesetzung. Sein Motto:
Besser negativ auffallen als gar nicht auffallen.

Egal

was gemacht wird, es wird immer gemeckert. Es ist schon beachtenswert, wieviele Profis für Gesundheitsfragen und Regierungeschäfte hier am Start sind...
Passiert nichts, mimimi. Passiert mal was, mimimi. Was soll das? Alle die hier solch „gute“ Ratschläge geben sind unfehlbar? Lasst den Mann doch bitte einfach mal machen.

Wann wird endlich der Stuhl

Wann wird endlich der Stuhl geschreddert, auf dem dieser Stuhl sitzt???

Spahn

Und ich hatte ernsthaft geglaubt, aus dem könne noch etwas werden.
Wie man sich doch irren kann...

Korrupt?

Ich frage mich, wer in seinem Wahlkreis gespendet hat. Herr Spahn hat schon eine strengere Zulassung von Prothesen in der EU verhindert, viele Patienten leiden nun bitter unter der schlechten Qualität.
Herr Spahn ist gefährlich für unsere Demokratie und sollte endlich zu seine Zuflüsterern gehen. Er ist für die Lobby der Medizin, aber nicht für das Wohl der Menschen.

Übrigens, um wie viel sollen denn unsere Kassenbeiträge steigen?
Mein Frau, selbst Ärztin, hat den Kopf geschüttelt - für sie ist Spahns Vorschlag der reinste Horror

Hallo sage ich

der Gesundheit Minister hat doch nicht zu bestimmen welche Medikamente oder Therapien für mich als Patient anzuwenden sind.Es geht um meine Gesundheit und das hat mein Spezialist Arzt zu entscheiden und meine Krankenkasse zahlt dann.

Am 11. Januar 2019 um 19:59 von yolo

"Der Patient erhält Eigenverantwortung und muss eben abwägen. Dabei würde er aber die maximale Freiheit von Wahlmöglichkeiten erhalten."

Sie haben Recht.

Wenn Ihr Arzt Ihnen sagt:
" yolo, Sie haben nur noch 3 Tage zu leben."
Was machen Sie dann?

Dann haben Sie die Möglichkeit zu einem anderen Arzt zu gehen,
wenn Sie denn innerhalb 3 Tagen einen Termin bekommen.

23:39 von Anna-Elisabeth

"" Und ich hatte ernsthaft geglaubt, aus dem könne noch etwas werden.
Wie man sich doch irren kann...""
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Ja,das sehe ich leider auch so.Dachte Span ist der neue Hoffnung Träger der CDU.

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