Ihre Meinung zu: Missverständliches Interview: Merz sorgt für Verwirrung

11. Januar 2019 - 19:52 Uhr

Eigentlich schien die Sache klar: Friedrich Merz wird bald die CDU-Chefin beraten. Doch in einem Interview klang er plötzlich ganz anders. Ein Missverständnis? Von Andrea Müller.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.583335
Durchschnitt: 3.6 (12 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Welche Verwirrung?

Und wo ist jetzt die Verwirrung oder das Missverständnis?

Da bleibt nur zu hoffen, daß

Da bleibt nur zu hoffen, daß sich Merz nicht in die Politik, vor allem nicht in die Wirtschafts und Finanzpolitik einmischt nachdem er sogar H4-Beziehern den Kauf von Aktien angeraten hat.

Keine Chance f. Merz, die CDU nach dem Vorbild der BRD zu retten
Helfen ja, Einfluss wahrscheinlich dennoch eher nein!

Man fürchtet sich vorm Erfolgsmann, wie mir scheint.
Da hat jemand Millionen erarbeitet, statt angehäuft und sorgt dafür, dass man nicht auf Augenhöhe stehen könnte.
Das geht ja gar nicht.
Zudem könnte Merz schnell aufzeigen, dass ggf. doch mehrere CDU-Parteilinge hinter ihm, statt hinter AKK stehen könnten.
Da ist es besser, ihn ganz draußen zu halten.
Das ist sicher die Wunschbasis von Merkel und AKK.

Mir scheint vielmehr:
Man hasst Konservative eigentlich zu sehr und will sie in der DDR-CDU nicht haben.
Denn auch dort will man das Feinbild rechts sehen und bandelt lieber, wie Daniel Günther, mit der Linkspartei an.
Dieser Spagat wäre aber wirklich zu groß.

Merz dagegen hat es nicht nötig.
Wahrscheinlich berät er nur gegen Honorar oder aber zum Schutz der eigenen Interessen.
Der Rest scheint eh nicht nach dem Vorbild der geliebten alten BRD zu retten zu sein.

Recht selbstbewusst,...

...der gute Herr Merz.
AKK, gib acht, dass er dich nicht überflüssig macht!

Die Karre, die in den Dreck gefahren ist

Man könnte es auch kurz sagen:
Die Karre ( CDU) ist in den Dreck gefahren.
Die zieht da keiner mehr raus.

Mit dieser Erkenntnis würde seine Mitteilung Sinn machen.
Wem geholfen werden will, dem würde er wohl noch zur Seite stehen.
Da aber alle Lichter auf rot stehen, ist davon nicht auszugehen.
Also nach dem Motto:
Hilf´dir selbst!

Das ist eine leichte Kosten/Nutzen-Rechnung.

Merz hat es garnicht nötig

sich in ein Gremium der CDU einbinden zu lassen.Zumal Merkel ihn schon einmal "weggebissen" hat. Beratung ja wenn es gewünscht wird in Wirtschaft Fragen,ansonsten bleibt er unabhängig und muss nicht den Partei Soldaten geben.

Das war es für ihn in der CDU

Selbst seine früheren Unterstützer scheinen Merz immer noch übel zu nehmen, dass er seine Partei vor 10 Jahren mit Merkel allein ließ, anstatt es mit ihr auszufechten!

Wer bisher noch nicht wusste,

Wer bisher noch nicht wusste, dass Merz eine unberechenbare Luftnummer und kein politisches Schwergewicht ist, weiß es spätestens jetzt: noch vor einem Monat wollte er Parteivorsitzender werden, und jetzt will er sich nicht einbinden lassen? Das zeugt einerseits von narzisstischen Tendenzen und andererseits von wenig Verlässlichkeit im Engagement. Ciao.

Vielleicht,...nur vielleicht...

...hat man aber aufgrund des nahenden Finanz-Gaus bei BlackRock einfach keine Verwendung mehr für die "Hilfe" des Herrn Merz.

Was man über "Merkel-Scholz-Berlin" wissen muss, weiß man mittlerweile...

@20:10 yolo

Haben Sie den Bericht nicht gelesen? Merz ist es, der sich nicht einbinden lässt.

Hatte mich

bei der ersten Meldung schon gewundert.
Irgendwo hatte ich gelesen das Merz doch nicht den Balljungen für AKK spielen will.
Musste ich schmunzeln, Er hat wohl doch mehr Selbstbewusstsein als manche dachten.
Ohne entsprechenden Posten mit Macht, würde ich auch nicht den Laufburschen spielen wollen.
Er hat einen prima Job und verdient mehr als die Politiker, warum sollte Er das auch aufgeben wollen.

Meine Vermutung war klar. Die

Meine Vermutung war klar. Die AKK will nur das Profil von Merz nutzen, mehr nicht. Merz weiß das auch... abwarten was noch so passiert.

Am 11. Januar 2019 um 20:10 von yolo

Ich gehe mal davon aus, mit "alter BRD" meinen Sie die Bundesrepublik Deutschland vor der Wiedervereinigung.

Sie wissen hoffentlich, dass in dieser Zeit das Wort "sozial" noch etwas galt. Da gab es sowas wie Hartz IV noch nicht.
Da war das deutsche Gesundheitssystem den meisten anderen Systemen weit überlegen - obwohl oder weil es in staatlicher/kommunaler Hand war; mittlerweile liegt dieses System durch die Privatisierungen nur noch im Mittelfeld.
Sie wissen weiterhin, dass es noch bedeutende "Staatsbetriebe" gab: Die Bundespost und die Bundesbahn.

Da wurde nicht nur eine kommunistische Partei verboten, sondern auch die NPD wurde streng beobachtet.

Und alle diese genannten Dinge will Herr Merz bestimmt nicht wieder haben, denn sie würden seiner wirtschaftlichen Weltanschauung widersprechen.

@yolo 20:10

Es ist schon abenteuerlich wie Sie über meine Partei philosophieren. Die CDU hasst also Konservative. Ich lerne immer etwas dazu. Wenn dem so wäre, dann würde die CDU sich selbst hassen.
Erfolgsmann? Bei allem Respekt, aber Sie vergessen etwas, bei der Bevölkerung ist dieser "Erfolgsmann" Merz unbeliebt und dies ist auch der Grund warum er nicht zum Generalsekretär wurde. Sie machen Merz mächtiger als er in Wirklichkeit ist. Eine Konkurrenz zu AKK ist er auch nicht. Merz hat es schon nicht geschafft die CDU Delegierten zu überzeugen und sich gegen AKK durchzusetzen, dann braucht er es bei der Bevölkerung die sicher nicht so CDU affin ist es gar nicht zu versuchen. Ich schätze Friedrich Merz als Parteikollegen, aber er sollte wieder in die Wirtschaft gehen, da passt er gut hin und im Grunde hätte er sich diesen Versuch in die direkte Politik zu gehen sparen sollen. Merz scheint auch nicht wirklich gewillt zu sein große Verantwortung zu übernehmen, man kann ihn schlecht zu etwas zwingen!

@20:16 harry _up

Man kann es statt "selbstbewusst" auch "eigensinnig und wenig teamfähig" nennen, meinen Sie nicht? Insofern glaube ich nicht, dass er eine Gefahr für AKK darstellt.

@ steamtrain

Da bleibt nur zu hoffen, daß sich Merz nicht in die Politik, vor allem nicht in die Wirtschafts und Finanzpolitik einmischt ...

Akzeptieren Sie nur Menschen in der Politik mit Ihrer eigenen Meinung? Kein Wunder, dass Sie da von der Politik enttäuscht sind.

re yolo

"Man fürchtet sich vorm Erfolgsmann, wie mir scheint.
Da hat jemand Millionen erarbeitet, statt angehäuft und sorgt dafür, dass man nicht auf Augenhöhe stehen könnte."

In Deutschland ist es (zum Glück) noch nicht so weit, dass man Millionen in politisches Gewicht ummünzen kann. Da scheint mit Ihre Vermutungwenig wahrscheinlich.

"Zudem könnte Merz schnell aufzeigen, dass ggf. doch mehrere CDU-Parteilinge hinter ihm, statt hinter AKK stehen könnten."

Sehen Sie, wenn Sie bei Ihm gleich schon Illoyalität vermuten, geben Sie doch zu, dass er ungeeignet ist.

Ihre Bezeichnung "die DDR-CDU" muss man nicht kommentieren, das spricht für sich.

Gutbezahlter Lobbyist

Friedrich Merz sitzt in unzähligen Aufsichtsräten und ist Vorsitzender der Atlantik Brücke. Merz setzt sich für die Intressen der Superreichen ein zu denen er selbst zählt. Das Volksvermögen soll von der Bevölkerungsmehrheit auf wenige Superreiche weiter umverteilt werden.

Bei seiner Lobbyarbeit achtet Merz darauf sehr gut bezahlt zu werden. Er pflegt einen luxuriösen Lebensstil und hat gleich zwei Privatflugzeuge.

re andererseits

"Wer bisher noch nicht wusste,

Wer bisher noch nicht wusste, dass Merz eine unberechenbare Luftnummer und kein politisches Schwergewicht ist, weiß es spätestens jetzt: noch vor einem Monat wollte er Parteivorsitzender werden, und jetzt will er sich nicht einbinden lassen? Das zeugt einerseits von narzisstischen Tendenzen und andererseits von wenig Verlässlichkeit im Engagement. Ciao."

Ich kenne das noch aus meiner Kindheit. Wenn man die Fusballmannschaften gewählt hat gab es immer einen, der wollte Mittelstürmer sein oder sonst nicht mitspielen.

Schlimm war das nur, wenn es sein Fußball war. Das ist bei Merz immerhin nicht der Fall. Das Erpressungspotenzial daher Null.

Hier ist etwas wohl nicht ganz überzeugend gewesen

bei der Wahl der neuen Parteivorsitzende.
Wenn hier geschrieben wird..
#
Merz hat es schon nicht geschafft die CDU Delegierten zu überzeugen und sich gegen AKK durchzusetzen.
#
Es waren gerade einmal 16 Stimmen die AKK mehr hatte gegenüber Merz. Und das ist doch ein sehr beachtliches Ergebnis für Merz der quasi als " Kai aus der Kiste " seinen Hut in den Ring geworfen hat. Merkel hatte ja sehr gehofft das dieWahl ihrer Nachfolgerin ein Selbsläufer ist.Dem war aber nicht so.

re initiative neue

"Bei seiner Lobbyarbeit achtet Merz darauf sehr gut bezahlt zu werden. Er pflegt einen luxuriösen Lebensstil und hat gleich zwei Privatflugzeuge."

Na und? Ist das ein Argument, dass einer kein fähiger Politiker sein kann?

Bei Merz allerdings können es ruhig vier Privatflugzeuge sein, und er wäre trotzdem keiner.

@um 22:07 von karwandler

In Deutschland ist es (zum Glück) noch nicht so weit, dass man Millionen in politisches Gewicht ummünzen kann. Da scheint mit Ihre Vermutungwenig wahrscheinlich.
.....
Nein, das ist es eher anders herum:
Politiker werden fast über Nacht Millionäre.

::::::::::::::::::::::
Sehen Sie, wenn Sie bei Ihm gleich schon Illoyalität vermuten, geben Sie doch zu, dass er ungeeignet ist.
....
Illoyal kann man nur behaupten, wenn man eine Loyalität voraussetzt. Das dürfte aber Merz von vornherein gegenüber Merkel keineswegs im Sinn gehabt haben, sondern eher ihre endliche Absetzung.
::::::::::::::::::::::
Ihre Bezeichnung "die DDR-CDU" muss man nicht kommentieren, das spricht für sich.
.......
Stimmt. Ich hätte eher das CDU-Parteiprogramm aus dem Jahr 2003 unterstützt. Das heutige hat damit so gut wie gar nichts mehr zu tun!
Heute bekämpft die CDU diejenigen, die das Pareiprogramm von 2003 verteidigen würden als Rechte und Konservative, dessen Weg schon fast geächtet wird.
Paul Ziemiak wird Opfer.

Merz wäre schön doof auf den

Merz wäre schön doof auf den sinkenden Kahn zu steigen.

Warum sich jetzt von der Rivalin benutzen lassen für eine völlig gegensätzliche Politik?

Akk will ihn doch nur einspannen, um die CDU hinter sich zu scharen, weil die CDU keineswegs so einig ist, wie man es nach außen darstellt. Da hat jemand ganz schön Angst weitere Wähler an die AFD und die Olivgrünen zu verlieren.

Merz hat verloren

Adenauer wurde am 15. September 1949 mit einer Stimme Mehrheit zum ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Er blieb 14 Jahre Kanzler. Also, was soll es, AKK vorzurechnen, sie hätte nur mit 4 Prozent Vorsprung vor Merz den Parteivorsitz errungen? Merz hat verloren und er weiß es. Alles andere ist nur Geplänkel.

Verwirrung

Denke der Name Merz ist mit Scherz - genauer Aprilscherz - verwechselt worden. Zumindest von CDU -Politikern. Wie er sich versucht medienwirksam in Szene zu setzen - kalkuliert er wie ein Onkel Dagobert seine überregionale Bedeutsamkeit...

Gut von Frau Merkel - mit einem Satz festzustellen:
Das Minister Kabinett ist vollständig.

Sofern die Minister wieder rechtzeitig zu Hause sind - wenn die Flugbereitschaft dazu in der Lage ist...

Ganz egal !

Frau Kamp-Knatterbauer wird sich Herrn Merz vom Leibe halten. Dank Merkel und deren Getreuen, Laschet, Altmaier und co. wurde Kramp-Karrenbauer gewählt um Merkel's unsägliche Politik weiterzuführen. Die Europa Wahl und die Wahlen im Osten werden dafür für die CDU zum Debakel.

Konservativere Waehlerschichten nicht vergessen.

Nicht desto trotz taete die CDU gut daran sich konservativere Waehlerschichten mehr zu oeffnen. Schon jetzt vertreten FDP und AfD 20% der Waehler. Dies koennte in schwierige Situationen auch deutlich mehr werden. Fuer eine CDU dann eine schwierige Wahl. Wenn Merz die Lust an der Politik vergangen ist, sollte man nach juengere Alternativen Ausschau halten.

re yolo

"Illoyal kann man nur behaupten, wenn man eine Loyalität voraussetzt. Das dürfte aber Merz von vornherein gegenüber Merkel keineswegs im Sinn gehabt haben, sondern eher ihre endliche Absetzung."

Ich verstehe jetzt den Widerspruch nicht wenn Sie ausdrücklich bestätigen, dass Merz illoyal zur Parteispitze handeln will und würde.

So drastisch habe ich es nicht ausgedrückt, aber stimme insoweit überein.

Klarheit in jeder Form und immer noch bewundert...?!

FM hat nun sehr eindeutig dargestellt, dass es ihm zu keinem Zeitpunkt um staatsmännisches Handeln für die CDU in diesem Land ging, vielmehr um das Durchsetzen eigener, und noch stärker, der Interessen, deren Salär er sich wahrhaft verpflichtet sieht - wie er in seinen "Wahlkampfauftritten" nicht müde wurde zu betonen.

Dass sich die, um zur Sonntagsfrage Zustimmung heuchelnde Partei die Option offen halten möchte, in der vermeintlichen Zugkraft der Person FM in der Öffentlichkeit stimmen zu fangen, geht hier voll nach hinten los; durch den Söldner höherer Kapitalmächte himself. So armselig, wie schon die "Schwesterpartei" SPD durch ihre Anbiederei gescheitert ist.

...und es gibt sowohl in den Funktionärs- als auch Wählerkreisen immer noch Träumerle, die diesem Kandidaten eine Träne nachweinen?! Wo doch unlängst sogar die Erfinder der Finanzmärkte, die er noch predigt, seit der Finanzkrise vor 10 Jahren zurückgerudert sind? Immer wieder erstaunlich...

Darstellung: