Ihre Meinung zu: Shutdown-Rekord gebrochen - 22 Tage und kein Ende in Sicht

12. Januar 2019 - 6:00 Uhr

Seit heute ist es der längste Shutdown der USA: Noch immer haben Trump und die Demokraten keinen Ausweg aus dem teilweisen Regierungsstillstand gefunden. Bei den Betroffenen wächst die Wut. Von Arthur Landwehr.

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Kommentare

Ein Präsident hält ein ganzes Volk in Geiselhaft

für seinen Egotrip. Nur zur Erinnerung, es geht nicht um die Frage, ob die Grenze gesichert werden soll, sondern wie man das am Besten macht. Trump will nur eine Mauer, um seine Wähler zu befriedigen (auch wenn es nur das halbe Versprechen ist, das er umsetzt, nämlich eigentlich sollten seine Wähler für die Mauer nicht bezahlten müssen, unter der Bedingung haben sie zugestimmt), danach interessiert ihn der Grenzschutz keine Bohne mehr, solange der Golfplatz weit genug weg ist. Allen, die sich an die Staatsgrenze West erinnern: Es war gar keine Mauer, sondern ein Metallgitterzaun. Und das war gar nicht das wesentliche Element. Das wesentliche Element war die Vorfeld- (zu Mexiko entsprechend Nachfeld-) sicherung. Durch ganz viele Leute und Einrichtungen. Für die hat Trump kein Geld beantragt. Als wenn die Mauer alleine etwas bringen würde. Aber das interessiert Trump nicht. Den Erfolg wird er schon über alternative Fakten konstruieren. Das reicht für seine Wähler.

Schon hart

wenn man sich überlegt,dass Gewerkschaften in den USA auf dem Index stehen und Aktivisten von Gewerkschaften die volle Breitseite bekommen.
Also ich würde mir das nicht gefallen lassen.

Trump ist mit dem Versprechen eines Grenzwalls gewählt worden

es wäre also durchaus demokratisch, wenn dem in diesemMachtkampf auch von Seiten der Demokraten Rechnung getragen würde, ob es ihnen nun schmeckt oder nicht. Sie könnten etwas für die "Dreamer" heraushandeln. Im schlimmsten Fall ist die Grenzbefestigung nur Geldverschwendung, die allerdings im US-amerikanischen Maßstab nicht weiter ins Gewicht fallen dürfte. Wenn es also ein Blockade der Demokraten gibt, dann nicht, um ihre Verhandlungsposition zu stärken, sondern um den Präsidenten auf Kosten der Staatsangehörigen zu schwächen. Ich glaube nicht, dass diese Rechnung aufgehen wird.

Politiker aller Richtungen handeln unverantwortlich

Ob in den USA wegen einer Mauer oder in UK wegen dem Brexit oder auch bei uns in Deutschland, die Politiker verlieren immer mehr den Bezug zur Realität. Sie leben in Ihrer eigenen Welt des Machtdenkens und sich gegenseitig blockierens, und vergessen dabei, dass sie vom Steuerzahler bezahlte Angestellte sind!
Dieser Dummprozess wird dann als "westliche Wertedemokratie" von der Presse an die Bürger verkauft und die glauben auch noch was Ihnen da aufgetischt wird.
Wann ändert sich da etwas? Wann schreit die Presse auf und geißelt diese Politiker?
Der Dienst am Volk und den Bürgern sollte im Vordergrund stehen

Faszinierend

Was das für einen Schaden verursachen muss: Alleine dass seit 3 Wochen keine Baugenehmigungen ausgestellt werden- ich kenne zwar die Bauindustrie in den Staaten nicht, aber in D wäre das nicht aufzuholen weil die Bauwirtschaft völlig ausgelastet ist und nicht Monate Stillstand durch anschließende Mehrarbeit aufholen könnte...

verlorene Wählerstimmen

Wohlmöglich haben
etliche dieser Regierungsmitarbeiter
Trump zum Präsidenten
gewählt. Ihm sollte klar
sein, dass er deren Wählerstimmen sowie
Stimmen aus dem Umfeld durch unkluges
Verhalten für immer
verloren hat!

Unverständlich

Wenn die Kohle für die Mauer wirklich so wichtig wäre , ja warum hat denn der „superschlaue „Präsident denn auch nicht vorher als sie noch die Mehrheit hatten das Geld bewilligt??

Das ist logisch

Wenn das Demokratie sein soll was in Amerika abgeht bin ich froh in der BRD zu leben.Was soll da der Unterschied sein zu Putins Russland.Diese 1 Mann Show ist ein Schwachsinn.Die BRD ist auch deswegen das Erfolgreichste Land auf diesem Planeten weil wir hier die modernste Form der Demokratie haben Darauf beruht unser Wohlstand in einem Land ohne Nennenswerte Rohstoffe.Trump sollte sich lieber um seine 35 Millionen Obdachlosen in Amerika kümmern als sich mit einer dümmlichen Mauer rumzuschlagen .

Trump bestraft seinen Staat

Für seine eigene Unfähigkeit und sein Egoismus bestraft Trump sein Volk - warum wählte die USA diesen Mann als Präsident?

Shutdown wird sich wohl noch eine Weile dahinschleppen

Treffende Analyse von Pulitzer-Preisträger Thomas Friedman (NY Times):
Wir haben ein Kernproblem. Wir haben einen Präsidenten ohne Scham, der von einer Partei ohne Rückgrat unterstützt wird, die von einem Netzwerk namens Fox News ohne Integrität unterstützt wird.

Trump ist mit dem Versprechen eines Grenzwalls gewählt worden

Na und?

Obama ist mit dem Versprechen Guantanamo zu schliessen gewählt worden.
Unterschied: Obama ist kein Kindskopf, der politische Realitäten sieht und akzeptiert (oder akzeptieren musste)

Shutdown

Sieht Herr Trump was er seinem Volk vorenthält? Was würde er machen,wenn er 0 Dollar zur Verfügung hätte. Menschen können keinen Vertrag unterzeichnen z.B. zum Hauskauf,die Kaufkraft ist nicht mehr vorhanden.Er strapaziert die Nerven seiner Mitbürger auf eine Weise die ignorant ist. Er denkt nur an diese Mauer und
wie zu finanzieren. Mit
welcher Begründung? Drogen weden zum Teil auf Lastwagen und der Zustrom illegaleEinwanderer,in seinen Augen Menschen die nicht zum amerikanischen Volk gehören. Das sind Menschen wie du ich die in Not geraten sind.Und wenn die Amerikaner auf die Strasse gehen würden und diesem Menschen endlich mal zeigen würden,daß nicht das ganze Volk hinter ihm steht sondern das sich langsam eine Opposition aufbaut und sich ihm entgegenstellt. Denn Trump meint dass er seinem Volk Alles zumuten kann. Aber sie sind hoffentlich endlich an ihre Grenzen gekommen und stehen auf.

um 07:22 von

um 07:22 von AufgeklärteWelt
Trump ist mit dem Versprechen eines Grenzwalls gewählt worden
es wäre also durchaus demokratisch, wenn dem in diesemMachtkampf auch von Seiten der Demokraten Rechnung getragen würde, ob es ihnen nun schmeckt oder nicht. ...

Trumps Versprechen war, dass Mexiko die Mauer bezahlt. Mit dieser Aussage hat er die Wahl gewonnen. Und nun stellt sich heraus, dass die US-Amerikaner die Mauer bezahlen sollen. Das ist doch keine Einlösung eines Wahlversprechens.
Trump hatte 2 Jahre Zeit das Geld für die Mauer zu besorgen. Weshalb hat er nicht bereits, mit der vorhandenen Mehrheit sein Dummgeschwätz umgesetzt? Antwort: Weil auch die Republikaner das Geld nicht herausrücken wollten. So hat er dann solange gewartet, bis er den Demokraten die Schuld geben kann.

Sollte Trump, auf welche Weise auch immer,...

...es schaffen, das Geld für seine Mauer gegen alle Widerstände aufzutreiben, wäre sein Höhenflug nicht mehr zu stoppen - seine 2. Amtszeit wäre ihm sicher.
Aber auch im anderen Fall bin ich nicht so ganz überzeugt, dass man Mr. Unberechenbar nicht doch wieder inthronisieren wird.
Als wären seine Wähler masochistisch veranlagt...

Das sind typische

Bauherrenhandlungen. Da Trump aus der Immobilienbranche kommt, wo auch dort die Vergabe nach diesem Muster erfolgt, stampft Trump auch in der Politik so durch. Wann komme nun endlich die amerikanische Bevölkerung zum Verstande ? Wie konnte man nur Trump wählen, dass sieht man hier. Jemand aus der Baubranche zu wählen, der muss mit solchen "Persönlichkeiten" rechnen. Es wird mit "Ecken" und "Kanten" gearbeitet. Das verwechselt Trump mit Diplomatie.

Ein Präsident erpresst sein eigenes Volk ...

um seinen Willen und den seiner Anhänger durchzusetzen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Ich frage mich gerade was hier los wäre wenn ...

08:58 von grübelgrübel

"Trumps Versprechen war, dass Mexiko die Mauer bezahlt." und
"Trump hatte 2 Jahre Zeit das Geld für die Mauer zu besorgen. Weshalb hat er nicht bereits, mit der vorhandenen Mehrheit sein Dummgeschwätz umgesetzt? Antwort: Weil auch die Republikaner das Geld nicht herausrücken wollten. So hat er dann solange gewartet, bis er den Demokraten die Schuld geben kann."

Ganz genau. Das sollte man nicht vergessen und nicht Trump's Rhetorik auf den Leim gehen, dass die bösen Demokraten seine ach so tollen Wahlversprechen verhindern.

Es gibt hier nur einen Schuldigen: Trump

Trump hält das Land in Geiselhaft. Sein Ziel ist dabei gar nicht primär der Mauerbau, sondern der Versuch der Demütigung der demokratischen Mehrheit im Repräsentantenhaus und der Sperrminorität im Senat.

Wäre ihm die Mauer so wichtig gewesen: Warum hat er dann nicht in den letzten beiden Jahren, als beide Häuser in der Hand der Republikaner waren, alles in die Wege geleitet?

Trump mag auch mit dem Versprechen des Mauerbaus ins Amt gewählt worden sein (wenn auch von einer deutlichen Minderheit der Wählerinnen und Wähler damals). Die Demokraten haben ihr Midterms-Rekordergebnis aber genauso über die konsequente Ablehnung dieses Vorhabens erhalten.

Ein Budgetgesetz liegt vor. Der Präsident weigert sich, es zu unterzeichnen. Es ist eine Schande.

@ AufgeklärteWelt um 07:22

>>Trump ist mit dem Versprechen eines Grenzwalls gewählt worden<<

Nein.
Er ist mitunter für das Versprechen gewählt worden, dass Mexiko den USA eine Grenzmauer finanzieren, die dem US-Steuerzahler 0$ kostet.

Nun... sein Versprechen war vielleicht keine Ausgeburt von Intelligenz...

@08:58 von grübelgrübel

"Und nun stellt sich heraus, dass die US-Amerikaner die Mauer bezahlen sollen. Das ist doch keine Einlösung eines Wahlversprechens."

Hier kann ich Ihnen teilweise Recht geben: es wäre nämlich tatsächlich nur eine teilweise Einlösung des allzu vollmundigen Wahlversprechens Trumps. - Man darf Trump aber wohl zubilligen, dass er sich bemüht zeigt, ungewöhnlich viele seiner Wahlversprechen einzulösen. Man kann über diese denken, wie man will. Es wird allerdings leicht übersehen, dass er dadurch sich von anderen Präsidenten, wie dem Pseudofriedenspräsidenten Obama deutlich positiv abhebt. Am Ende zählt nämlich in unserer oberflächlichen Demokratiepopulismuswelt nicht die Zweckmäßigkeit einer politischen Maßnahme, , sondern allein ihre Glaubwürdigkeit. Hier hebt sich Trump gegenüber einer von vielen Partialinteressen und der Realpolitik zeriebenen, intern zerstrittenen und handlungsunfähigen demokratischen Partei deutlich ab. Ein Umstand, der in unseren Medien nicht ausr. gewürdigt wird.

Ist sich Donald

Eigentlich bewusst, das mit seinem Verhalten und seiner Forderung eine Mauer zu bauen viel schlimmeres in seinem Land anrichtet? Der Staatsdienst wird - je länger der Shutdown anghält- unattraktiv. - Und es wird extrem viel Koruption in den Dienststellen einkehren-weil die Leute Geld brauchen. Diese Korruption wird viel flächendeckender einkehren und nicht aus dem Grund, weil sich der eine oder andere eine goldene Nase verdienen will, sondern schlicht aus der Not heraus. Sind dann wieder die anderen Schuld , Herr Donald? Da verzockt sich aber diesmal jemand sehr ordentlich. Was das für uns in Europa bedeutet, werden wir sehen.

Zum Hinweis auf Wahlergebnisse

Trump mag mit dem Versprechen der Mauer gewählt worden sein.
Die Partei, die ihn unterstützt, hatte zwei Jahre die Mehrheit in beiden Kongresskammern und war nicht davon zu überzeugen, dass das Geld dort sinnvoll angelegt ist.

Jetzt haben andere eine Mehrheit in einer der beiden Kammern, die nie eine Mauer wollten.
Trump und auch seine Anhänger sollten akzeptieren, dass für diese Maßnahme zur Grenzsicherung der Rückhalt nie groß genug war und nun noch geringer geworden ist.
Stattdessen inszeniert er ein Drama mit Horrorgeschichten.
Selbst wenn die stimmten - würde eine Mauer wirklich helfen? Vielleicht würde die Grenzbewachung z.T. leichter. Aber an den Enden einer Mauer kann man immer drum herum. Kann Trump auch das Meer sichern? Was ist mit den Schmugglern mit Schnellbooten & den Einreisenden per Flugzeug?

Trump ist stur und argumentiert schwach & kurzsichtig - übrigens nicht nur bei diesem Thema. Bitter für die, die gerade den Preis dafür zahlen!

@grübelgrübel: Ganz Ihrer Meinung!

Trump sucht einen Schuldigen für seine Mauer, die nie gebaut werden wird. Wann werden die Demokraten mal anfangen, mit der gleichen Schnauze zu antworten wie es ihr Präsident vormacht. Dem Kerl muss man auch unter der Gürtellinie kommen, dann werden die Amerikaner seine wahre Natur erleben.

@ rwh um 08:13

>>Wenn die Kohle für die Mauer wirklich so wichtig wäre , ja warum hat denn der „superschlaue „Präsident denn auch nicht vorher als sie noch die Mehrheit hatten das Geld bewilligt??<<

Ein wichtiger Punkt.

Weil dann die Republikaner für den einen, wie für den anderen Ausgang die Verantwortung hätten tragen müssen.
Wie hätte das ausgesehen, wenn die Republikaner und ihr republikanischer Präsident per Shutdown über die Mauer streiten, ganz ohne politische Opposition...

So kann Trump nun den Demokraten zumindest teilweise den schwarzen Peter zuschieben. Das ist sein Kalkül.

Daran kann man sehen, wie wenig Trump es um die Sache, geschweige denn die Menschen geht.

Shutdown

Diese Regelung ist ja keine Erfindung von Trump, auch unter anderen Regierungen hat es ja auch schon gegeben.
Es wäre ja schon lange an der Zeit gewesen, solche seltsamen Regelungen abzuschaffen, dass Arbeitnehmer kein Gehalt bekommen, wenn die Regierung sich uneins ist.

In vielen Dingen sind die USA als rückständiges Land anzusehen. Da können wir uns glücklich schätzen in Deutschland zu leben

Das ist doch nicht normal

In was für einem Land bezahlt man Angestellte in Gefängnissen nicht oder Fluglotsen, weil man sich über den Haushalt streitet???
Das sind doch feste Positionen, darüber muss man nicht noch debattieren! Über den Rest kann man sich nebenbei streiten!

re Reginald: Unterschiede?

„Wenn das Demokratie sein soll was in Amerika abgeht bin ich froh in der BRD zu leben.Was soll da der Unterschied sein zu Putins Russland?“

Da geht es mir genauso! Und wenn ich mir dann anschaue, aus welcher Ecke auch hier die Unterstützer der Trumpschen Politik kommen, dann meine ich deutlich zu sehen, dass es genau die Gleichen sind, die jede und wirklich jede Aktion der russischen Politik unterstützen und verteidigen.

Das kann natürlich auch Zufall sein!

Trump schreibt dovh gerne Dekrete

Wen er so toll ist, dann kann er die Bezahlung der Leute per Dekret anordnen.
Will er etwa nicht?

re aufgeklärtewelt

"Trump ist mit dem Versprechen eines Grenzwalls gewählt worden

es wäre also durchaus demokratisch, wenn dem in diesemMachtkampf auch von Seiten der Demokraten Rechnung getragen würde, ob es ihnen nun schmeckt oder nicht."

Also die Opposition muss die Politik der Regierung unterstützen, weil die ja mit demokratischer Mehrheit gewählt wurde?

Wozu dann überhaupt noch eine Opposition? Alle Kongressmandate der Demokraten streichen, das spart auch noch Geld.

Wenn man Ihrem Gedankengang folgt ...

Trump hat für die Mauer kein Mandat vom Wähler ...

... sondern wird nur von den radikalen Talk-Radio und TV-Moderatoren befeuert, die ihn in dieses zynische Spektakel treiben.

(1) Trump wurde nur von einer Minderheit der Wähler in sein Amt gewählt.

(2) Bei den Midterms, die nach seinen eigenen Aussagen ein "Referendum" über seine Politik sein sollten, habe sich große absolute Mehrheiten der Wähler - sowohl bei der Wahl für das House als auch bei den Teilwahlen für den Senate - für die oppositionellen Demokraten entschieden.

(3) auch in den aktuellen Umfragen gibt es keine Mehrheiten bei den Wählern für die Mauer

(4) Dafür lastet nach Umfragen eine klare Mehrheit Trump die Schuld für den Shutdown zu.

Ginge es nur um Grenzssicherung, gäbe es längst eine Einigung. Aber Trump hängt in seiner Borniertheit an seiner bekannten, horizont-beengten"Rechthaberei". Der Mann ist ein Dauerschaden für das Amt, das er ausfüllen sollte, um eine große Nation zu führen.

@AufgeklärteWelt

"Trump ist mit dem Versprechen eines Grenzwalls gewählt worden es wäre also durchaus demokratisch, wenn dem in diesemMachtkampf auch von Seiten der Demokraten Rechnung getragen würde, ob es ihnen nun schmeckt oder nicht." Am 12. Januar 2019 um 07:22 von AufgeklärteWelt

1.
In Demokratie wird verhandelt, Trump ist zum Präsenten, nicht zum Diktator gewählt worden. Er hat keine absolute Macht.

2.
Auch die Demokraten sind dort gewählt worden, und zwar nun von so vielen Leuten, dass sie jetzt Trump mitlerweile blockieren können - ich zitiere Sie: "ob es ihnen nun schmeckt oder nicht".

3. Wie andere schon darauf hingewiesen haben: Warum hat Trump die Mauer bislang nicht durchsetzen können?
Ich freue mich auf Ihre Antwort.

In USA gibt es nur Schwarz und Weiß

Es gibt keine Linke, keine FDP, keine CSU, keine AFD, nur Reps oder Dems.
Was ist das denn für ein Land?
Bin ich froh, in Deutschland zu leben.
Mir tun die Beamten in USA wirklich sehr leid.

Perverse Kalkül eines Grossenwahnsinnigen

Dieser Mann handelt mit Kalkül für seine eigene Wiederwahl und um möglichst wenige Republikaner gegen sich aufzubringen. Hätte er den Streit um die Mauer in seiner eigenen Partei führen wollen, wäre diese jetzt bereits gebaut. Aber stimmen die Demokraten jetzt zu, kann seine Partei nicht mehr kneifen.
Meine Prognose, der shoutdown wird bis Ende Feb. Andauern. Die Russland Affäre und die Aussage ehemaliger Weggefährten wird in dieser Zeit untergehen, da die Not in diesem Lande unendlich groß werden wird. Fast 1mio Menschen ohne Gehalt, was volkswirtschaftlich einen riesen Schaden anrichtet. Am Ende werden die Demokraten zustimmen, um die Nit zu beenden. Leider wird der Ruhm als Macher bei Herrn Trump landen.
Das Problem der Demokraten, diese haben ein Gewissen für das eigene Volk.

Der Spuk muß ein Ende haben

Wann merken die Republikaner endlich, daß Trump nicht zurechnungsfähig ist und leiten mit den Demokraten ein Amtsenthebungsverfahren ein. Trump denkt doch nur an sein Ego und nicht an die Bevölkerung. Weg mit ihm.

@09:52 von karwandler

"Wozu dann überhaupt noch eine Opposition? Alle Kongressmandate der Demokraten streichen, das spart auch noch Geld."

Die Haushaltssperre ist ein auch von demokratischen Präsidenten genutztes Machtmittel. Obama hat so seine Gesundheitsreform durchgesetzt. Es ist insofern legitim, was Trump macht. Es gehört zum US-amerikanischen Spiel, dass in einer solchen Situation ein "Deal" geschlossen wird. Das wissen auch beide Seiten. Wenn sich die Demokraten nicht darum bemühen, so aus reinem machtpolitischem Kalkül. Hier ist Trump verlässlicher: seine Position liegt auf dem Tisch und er ist verhandlungsbereit. Das wird auch die US-amerikanische Öffentlichkeit so begreifen.

Gut ist die Info

die einen bekommen Ihr Gehalt nach gezahlt.
Nur die Dienstleister die natürlich auch nicht liefern bekommen nichts.
Wenigstens mal eine ganz kurze Info wie das funktioniert.

@ Bürokratenchinese

"Es gibt keine Linke, keine FDP, keine CSU, keine AFD, nur Reps oder Dems."

Bei der letzten Wahl in den USA traten die Kandidaten von 27 verschiedenen Parteien - von ganz links bis ganz rechts an. Dass nur über die zwei grossen Parteien geredet wird, ändert nichts an der Tatsache, dass der US-Wähler eine ähnlich grosse Auswahl an Kandidaten hat, wie der deutsche Wähler.

"Was ist das denn für ein Land?"

Vielleicht sollten sie sich erst mal ein ganz kleines Bisschen über das Land informieren, ehe Sie es verbal in die Tonne treten.

"Bin ich froh, in Deutschland zu leben."

Würde ich die gleiche Pauschalisierung benutzen wie Sie, dann müsste ich denken, dass alle Deutschen Hans heissen, Bier trinken, Lederhosen tragen, Fussball-Lieder grölen und kleine Hunde haben, die Waldi heissen. - Da bin ich aber froh, dass ich in den USA lebe!

@10:01 von Ignoranz_HH

"Das Problem der Demokraten, diese haben ein Gewissen für das eigene Volk."

Das genaue Gegenteil dürfte der Fall sein: es wäre viel klüger, dem Präsidenten eine möglichst starke Gegenleistung abzuringen. Von einem Grenzzaun oder einer Grenzmauer geht für das Land nämlich praktisch kein Schaden aus. Es ist faktisch nichts als eine Baukonjunkturmaßnahme. Damit sollten die Demokraten leben können, insbesondere da Trump die Sache idiologisch überfrachtet, was ihre Verhandlungsposition für "wirksame" politische Ziele verstärken würde. Die Demokraten machen den dummen Fehler, keine Verhandlungsposition zu beziehen, sondern sich ideologisch zu positionieren, obwohl die überwiegende Mehrheit der US-Amerikaner für Grenzschutz sind. Trump ist hier sehr klar im Vorteil und strategisch klüger.

re aufgeklärtewelt

"Hier ist Trump verlässlicher: seine Position liegt auf dem Tisch und er ist verhandlungsbereit."

Verhandlungsbereit? Sicher, er ist bereit seinen Kopf durchzusetzen oder seinen Kopf durchzusetzen.

"Das wird auch die US-amerikanische Öffentlichkeit so begreifen."

Alle Fakten dazu sprechen gegen Ihr Wunschdenken.

Die USA sind mit ca. 2000 Milliarden Dollar verschuldet.

Unter Obama hat sich die Verschuldung verdoppelt, und das wird unter Trump nicht gestoppt.

Deshalb wurde ja diese Shutdown-Regelung beschlossen.

Trump hat im Wahlkampf immer wieder auf dieses wirtschaftliche Ungleichgewicht hingewiesen. Und damit auch seine Rückzugspolitik (USA first) begründet.

Bisher hat er das offensichtlich nicht erreicht und hängt - wie die Vorgänger - an der Genehmigung einer Schuldenerhöhung.

@09:57 von Tada

"Ich freue mich auf Ihre Antwort."

Siehe meine letzten beiden Posts ("@10:01 von Ignoranz_HH", "@09:52 von karwandler").

"Warum hat Trump die Mauer bislang nicht durchsetzen können?"

Seine Anfangsidee, die Mauer durch Mexiko finanzieren zu lassen, ist gescheitert. Es ist also nur folgerichtig, dass er die Finanzierung über den Haushalt durchsetzt. Er wird es später populistisch so verkaufen, dass er das Geld von Mexiko durch seine "Deals" indirekt wieder eingetrieben hat oder durch besseren Grenzschutz größeren Schaden von den USA abgewendet hat. Es wird ihm nicht schwer fallen, das ursprüngliche Wahlversprechen als "erfüllt" darzustellen.

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