Ihre Meinung zu: US-Demokraten: Gabbard will Präsidentschaftskandidatin werden

12. Januar 2019 - 6:20 Uhr

Sie ist Irak-Veteranin, 37 Jahre alt und Abgeordnete des US-Kongresses für Hawaii: Nun hat die Demokratin Gabbard angekündigt, dass sie bei der Präsidentenwahl 2020 für ihre Partei antreten will.

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Kommentare

Hoffentlich

Hoffentlich haben die Dems aus der letzten Schlappe gelernt. Wäre bei der letzten Wahl Bernie Sanders angetreten, hätten wir jetzt nicht den Trumpel am Hals.

Für eine (relativ) junge Frau wie Ms. Gabbard wird der grosse Kampf nicht die Präsidenschaftswahl, sondern vorher die Vorwahl der Demokraten. Die greisen Führer und -innen der Demokraten geben sich zwar gern als Retter der Armen und Entrechteten aus, das ändert nichts an dem Umstand, dass sich die Partei nach wie vor im Würgegriff alternder Multimillionärinnen wie Hillary Clinton (lt. Forbes 45 Millionen Dollar) und Nancy Pelosi (101 Millionen) ist.

Tulsi Gabbard verspricht frischen Wind. Gebrauchen könnten wir's.

Nun ja,

auch wenn ich glaube, dass man - trotz Kurz - in dem Alter noch nicht erfahren genug für so ein hohes Amt sein kann, und hier wohl hauptsächlich mit Äußerlichkeiten beim Wähler gepunktet werden soll: schlimmer als Trump kann´s ja nicht mehr werden.

Blick nach vorne

Schön, wenn die Demokraten mitneuen Gesichtern nach vorne blicken und ihre Fehler bei der letzten Wahl offen diskutieren, wie z.B. die Manipulationen bei der Kandidatenwahl (Sanders) oder Fortführung der Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich. Die Russen zu beschuldigen ist ein billiger Selbstbetrug. Seit zwei Jahren vermelden US-Medien im Monatstakt "Bombeneinschläge", die Trump wegen Russland aus dem Amt fegen werden. Wieso ist er immer noch da?

"Wieso ist er immer noch da?"

Abwarten!

Tulsi Gabbard wäre eine echte Demokratin.

Sozial wie Berni Sanders, darüber hinaus auch noch politisch weitsichtig.

Als einzige US-Abgeordnete hat sie sich in umstrittenen Fällen sich selbst ein Bild gemacht.
Sie ist z.B. nach Aleppo gereist, und hat mit den Bürgern gesprochen. Das, was sie dort zu hören bekam, passte allerdings so gar nicht mit den offiziellen Verlautbarungen zusammen.

Sie scheint außerdem, was für den Wahlkampf wichtig wäre, auch eine glänzende Rednerin zu sein, die Hallen füllt mit begeisterten Anhängern.

Nur: wo wird sie die nötige Milliarde Dollar herbekommen?

Sieht klasse aus...

... also gute Chancen (bei der Wahl, hahaha). Wenn sie Bernie Sanders beim letzten mal unterstützt hat, können ihre Ansichten und Themen nicht so falsch sein.

Mal wieder auf's Aussehen reduziert

An den lieben Kommentator, der meint, es würde mit Äußerlichkeiten gepunktet werden wollen: Kann die Frau etwas für ihr attraktives Erscheinungsbild? Wieso wird hier wieder nur auf's Aussehen reduziert? Nirgendwo lässt sie durchblicken, dass sie sich davon Vorteile verspricht. Muss eine Frau hässlich sein, um direkt als ordentliche Kandidatin respektiert zu werden? Oder andersrum: Warum müssen sich attraktive Frauen doppelt beweisen? Qualifizierung ist alles, was hier zählen sollte!

unwahrscheinlich

Jung, weiblich, nicht weiß, nicht christlich? Na, ich weiß ja nicht. Sicher gibt es auch progressive US-Amerikaner (habe schon welche kennen gelernt), aber wahrscheinlich wird es darauf hinaus laufen, dass die Dems einen etablierten Angehörigen des Establishments aufstellen - und Trump das zweite mal Präsident wird.

Denke nicht

das es klappen wird, welche Lobby steht denn hinter Ihr, denn ohne ein Lobby und viel Geld geht in den USA nichts.
Ein freundliches Gesicht allein wird nicht reichen, aber in den USA weis man ja nie.
Ich mach jetzt mal eine Wette ;-) und sage, das klappt so nicht.

@koala150

Wie kommen Sie auf den Gedanken, dass mit dieser Kandidatur hauptsächlichlich mit Äußerlichkeiten gepunktet werden soll? Tulsi Gabbard kommt aus einer politisch aktiven Familie. Auch ihr Vater hatte war politisch aktiv und Abgeordneter. "2002 wurde sie im Alter von 21 Jahren das jüngste Mitglied des Repräsentantenhauses von Hawaii bzw. die jüngste in eine Legislatur eines Bundesstaates gewählte Politikerin." wikipedia
Gabbard ist eine selbstbestimmte Frau und war in verschiedenen politischen Aufgabenbereichen tätig. Sie hat u.a. in einer Gruppe von Demokraten und Republikanern im letzten Jahr erfolgreich dafür gearbeitet, dass Kriegseinsätze nicht mehr einsam im WH entschieden werden, sondern wieder vom Kongress beschlossen werden müssen. Sie auf ihr Aussehen zu reduzieren ist verfehlt. Auch wenn sie in Uniform und auf dem Surfbrett eine gute Figur macht. Strukturiert reden kann sie übrigens auch.

"... in dem Alter noch nicht

"... in dem Alter noch nicht erfahren genug für so ein hohes Amt sein kann..."

Wenn das so wäre, gäbe es sicher ein Gesetz dagegen. In fast allen Ländern, die ein Mindesalter für das höchste Amt vorschreiben, liegt dieses Alter zwischen 35 und 40 Jahren. in den USA ist ein Mindestalter von 35 Jahren vorgeschrieben.

Bei Amtsantritt wäre Ms. Gabbard 40 Jahre alt. Drei Jahre jünger, als der jüngste US-Präsident aller Zeiten (Kennedy), und der hatte die Entscheidungsgewalt, als die Welt nur noch einen Schritt vom 3. Weltkrieg entfernt war (Kuba-Krise).

Wenn wir heute glauben, es sei legitim, 18jährige junge Menschen in Kriegen sterben zu lassen, die ihre Grossväter angezettelt haben, dann sollten wir bei Politikern den gleichen Maßstab anlegen.

Ich bin mit wenigen Ausnahmen fast mein ganzes Leben lang von nahezu senilen Greisen regiert worden - ich möchte endlich jemanden im Weissen Haus, der/die jünger ist, als ich!

@08:56 koala150

Diese Frau war offensichtlich nicht zu jung, um im Krieg eingesetzt zu werden und ist daher jetzt "Irakveteranin"; aber für das politische Präsident*innen-Amt soll Sie Ihrer Ansicht nach zu jung sein? Interessant. Ich glaube, die Welt sähe anders aus, wenn mehr junge Frauen und Männer in Parteien, Parlamenten und Regierungsämtern ihre Ideen, Kompetenzen und ihr Engagement einbringen könnten statt in Kriegen verheizt zu werden. Und ich bin auch der Meinung, dass das Alter sich manchmal eher als ein Manko für politische Weitsicht, Einsatzbereitschaft und die Durchdringung komplizierter Materie erweist... Da wäre Bernie Sanders eher die Ausnahme als die Regel gewesen.

@ moderandi

"Sicher gibt es auch progressive US-Amerikaner (habe schon welche kennen gelernt)"

Ich hoffe, ich habe das nur irgendwie in den falschen Hals gekriegt, aber irgendwie klingt dieser Kommentar ein wenig herablassend. Im Namen von Millionen progrssiver US-Amerikaner (ich bin einer von ihnen):

Bitte verscheissern Sie uns nicht! wir haben es auch so schon schwer genug. Wenn wir jetzt sogar schon von unseren Freunden auf die Schippe genommen werden, können wir uns unsere Mühen für ein besseres Amerika wohl wirklich an den Hut stecken.

Schöne Grüsse aus Kalifornien.

An Esther um 9:55 Uhr

... mein Kommentar war teils ironisch gemeint, wollte die Frau nicht auf ihr gutes Aussehen reduzieren. Aber das verbessert nun mal auch ihre Chancen. Nein, ich kenne sie bzw. ihre Themen nicht, aber wie ich schrieb, kann ich sie als Unterstützerin von Bernie Sanders als positiv einschätzen.

Gabbard wäre dann

die erste Frau, die erste nichtchristliche und die mit Abstand jüngste Person im Präsidentenamt.

@ koala150

"Nun ja,auch wenn ich glaube, dass man ... in dem Alter noch nicht erfahren genug für so ein hohes Amt sein kann .... "
Warum sprechen Sie einer 37jährigen "Erfahrung" für dieses Amt ab. Manch Eine*r in dem Alter ist besser geeignet als die sog. "erfahrenen Politiker".

@ Sasquatch

Es tut mir sehr leid, wenn mein Kommentar herablassend gewirkt hat. Das war nicht meine Absicht.

schwierig

In der puritanischen USA wird es eine "Nicht-Christin" schwer haben. Ich fürchte, die Amerikaner sind noch lange nicht soweit, aber ich lasse mich gern postiv überraschen.

@Wolf1956

Es tut mir Leid, ich hatte versäumt, zu erwähnen, dass mein Kommentar an koala150 gerichtet war! Nicht an Sie!
Und ich meinte natürlich Qualifikation und nicht Qualifizierung.

09:55 von Esther von B

Kann die Frau etwas für ihr attraktives Erscheinungsbild?
.
Schön wenn sie sich hier so tiefschürfende Gedanken machen
aber was gibt denn den Ausschlag für das Geben seiner Stimme ?

Warum kriegen PolitikerInnen ne neue Brille verpasst, ne andere Frisur
oder schaut ein Kleiderberater mal über die Farben von Krawatten
bei Menschen, ob Mann oder Frau werden Entscheidungen im Unterbewußtsein gefällt
Sympathie/Antipathie sind in den seltensten Fällen bewußte Entscheidungen
vielleicht sollte man derlei Dinge beachten

Neuer Medienliebling?

Weder ihr Alter, noch ihr Veteranen-Status sagen etwas über ihre politischen Positionen und vor allem Fähigkeiten aus. Aber diese Fragen stellt man offenbar nicht mehr - es reicht, dass sie gegen Trump ist. Außerdem lächelt sie doch so schön.

Willkommen auf dem Boulevard.

So funktioniert Wahlkampf

"Warum müssen sich attraktive Frauen doppelt beweisen? Qualifizierung ist alles, was hier zählen sollte!"

@Esther von B: Ich stimme ihnen zu. Idealerweise sollte Qualifizierung zählen. Das Problem dabei: Fast alle Bereiche unseres Lebens (egal ob in der Politik, Wirtschaft, Wissenschaft) sind mittlerweile so hochgradig spezialisiert, dass eine objektive Beurteilung der Qualifikation viel Zeit und ein hohes Maß eigener Sachkenntnis voraussetzt. Außerdem ist Vieles Teamarbeit und der Beitrag eines Einzelnen oft nicht mehr erkennbar.

Es steht außer Frage, dass sich Frau Gabbard schon vielfach bewiesen hat - aber im Wahlkampf wird für diese Differenzierung kein Raum bleiben: Leute werden sie wählen weil sie Veteranin ist oder nicht wählen weil sie keine Christin ist. Sie werden sie wählen weil sie eine Frau ist oder nicht wählen weil sie eine Frau ist. Schönheit und gutes Auftreten ist, wenn es um Repäsentation eines Landes geht, ja nicht falsch!

Ich wünsche mir, dass sie mehr Frieden in die Welt

bringt, sollte sie gewinnen. Alles ist besser, als Trump,der Politik allein für sich macht und nicht für sein Volk!

US-Demokraten: Gabbard will Präsidentschaftskandidatin werden

In einer Woche ist Halbzeit bei Trump. Denn dann ist der 20. Januar 2019 und Trump ist genau zwei Jahre Präsident. Auch wenn es nun wegen seiner Mauer, die wohlgemerkt noch gar nicht da ist, zu einem sehr langen Shutdown in der US-Geschichte kommt.
Und dann dauert es auch nicht mehr lange, bis wohl spätestens im April sich die weiteren Kandidaten/innen für die US-Wahl 2020 bereit gemacht haben. Die Kandidatin Gabbard bei den Demokraten scheint eine wirkliche Kandidatin der jüngeren Generation in den USA zu sein. Dennoch wird sie sehr wahrscheinlich nicht verhindern können, dass sie Hillary Clinton nach 2008 und 2016 zu deren dritter Kandidatur wird den Vortritt lassen müssen, die nicht wird zulassen, dass sie im November 2016 erneut, diesmal im Wortlaut "gegen einen Amateur" verloren habe.
Auch wenn bisher die Mehrheit der Kandidaten fast ausschließlich weiblich sind, werden wohl im Januar 2020 von ihnen nur eine Handvoll Kandidaten übrig sein. Die bisherigen Namen werden untergehen.

Gabbard will Präsidentschaftskandidatin der Demokraten werden...

In dem Artikel steht,daß sie Thema Krieg und Frieden in den Mittelpunkt stellen will.Das kann bedeuten,daß sie gegen militärische Interventionen und Rüstung ist.Leider steht sonst wenig über ihre inhaltlichen Positionen dort.Zum Beispiel Bankenregulierung,soziale Frage,Mindestlohn,Gesundheitswesen.

Aber auch schon der erste Punkt wird zu Konflikten mit dem Parteiestablishment führen.

@ Sasquatch

Normalerweise schätze ich Ihre Kommentare sehr, heben die sich doch von vielen anderen vor allem dadurch ab, dass Sie wissen, worüber Sie schreiben und über das dafür nötige Hintergrundwissen verfügen. Dies gilt nicht nur, aber insbesondere für Ihre Kommentare zu den USA.
Dass allerdings Bernie Sanders die Wahl gegen Donald Trump gewonnen hätte, schreibe ich Ihrer verständlichen Verzweiflung über Trump zu. Da ist wohl der Wunsch Vater des Gedankens.
Es ist sicherlich richtig, dass Sanders in Kalifornien, wo wir offenbar beide leben, mehr überzeugt hätte. Für die USA als Ganzes ist er aber m. E. zu progressiv, Ich glaube daher nicht, dass er die wahlentscheidenden Swing States gewönnen hätte. Auch wenn mir das ebenso wie Ihnen gefallen hätte.

@Der_Mahner

Worin sehen Sie in dem Artikel Boulevard? Sie unterstellen dem Artikel Aussagen, die gar nicht drinstehen. Und ein Bild einer lächelnden Frau ist kein Boulevard, sondern einfach ein Bild einer lächelnden Frau. Das einzig Boulevardeske ist Ihr eigener Kommentar.

Aufregung ohne Not

Ich verstehe die Diskussionen hier nicht. Es ist noch sehr früh im Wahlkampf. Je mehr Kandidaten verschiedensten Alters, Herkunft, Meinung und Geschlecht sich bewerben um so besser. Konkurrenz ist belebend und eher Qualität steigern. Demnach kann man die Kandidatur von Gabbard, aber auch die von Warren nur begrüssen. Die Reps sollen erst mal beweisen, dass sie etwas nennenswertes zu Stande bringen.

Viel wichtiger für eine

Viel wichtiger für eine bessere Demokratie in den USA wäre, vom Mehrheitswahlrecht auf ein Verhältniswahlrecht umzustellen.

@Sasquatch um 10:03Uhr

Bei allem Respekt, aber richten Sie Ihre Ansichten nicht etwas oberflächlich aus? Woher wollen Sie wissen, daß sich Frau Gabbard im täglichen Politikbetrieb auch bei den Demokraten abnützt? In Deutschland fällt mir da auf Anhieb Joschka Fischer ein! Ich halte es auch für verwegen zu unterstellen, daß ein Millionär kein soziales Gewissen hat, besonders nach meistens das Vermögen ererbt oder vom Ehemann hinterlassen und meistens eben nicht selbst raubtiermäßig erbeutet wurde. Und apropos Vermögen! Wenn jemand die Angaben von Forbes als Basis und wahr nimmt, dann glaubt er auch, daß Forbes die Steuererklärungen vorliegen hat, oder?

Sie wird sehr gute Chancen

Sie wird sehr gute Chancen haben die humanitäre Katastophe (Trump) zu schlagen.

Ich räume ihr den wahrscheinlich höchsten Stimmenanteil ein.

Und hoffe und wünsche ihr, den Erfolg, den sie sich wünscht!

09:55 von Esther von B >Mal

09:55 von Esther von B
>Mal wieder auf's Aussehen reduziert
An den lieben Kommentator, der meint, es würde mit Äußerlichkeiten gepunktet werden wollen: Kann die Frau etwas für ihr attraktives Erscheinungsbild? Wieso wird hier wieder nur auf's Aussehen reduziert? <

Wieso?
Weil das männliche Kleingeistigkeit ist, die herrscht.
In solchen Bemerkungen kommt sie zum Ausdruck.

Dass Frauen wissen, dass sie die schöneren (innerlich wie äußerlich) Geschöpfe sind, haben viele Männer ebenfalls noch nicht begriffen.

Dazu kommt der Umstand, dass doch immer wieder manche Männer es offenbar nötig haben, Frauen aufs Aussehen zu reduzieren, um damit eine allgemeine Abwertung und Geringschätzung aller weiblicher Menschen implizit zu bezwecken.
Dieser Mist ist wahrscheinlich auf einem sehr fragilen männlichen Selbstbild gewachsen, in Kombi mit dem Wissen, dass Frauen hübscher, klüger, sozial und damit überlebensstrategisch erfolgreicher und selbständig sind.

Kandidaten der Demokraten...

... ist noch ein langer steiniger Weg, wenn's dann bei den Demokraten zur endgültigen Festlegung kommt. Wahrscheinlich gibt's auch da Schlammschlachten, schau mer mal. Die Republikaner brauchen das ja nicht, wenn der Titelverteidiger ins Rennen geht. Bis dahin gibt's hier sicherlich noch viele Möglichkeiten für Kommentare... bei jedem neuen Kandidaten / Kandidatin.

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