Ihre Meinung zu: Neuer Armeechef in Burkina Faso: Im Teufelskreis des Terrors

12. Januar 2019 - 12:47 Uhr

Der westafrikanische Staat Burkina Faso kämpft vergeblich gegen Gewalt und Anschläge. Der Terror breitet sich über die Grenzen des Landes hinaus aus. Jens Borchers geht der Frage nach, ob ein neuer Armeechef das ändern kann.

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Kommentare

Alles gescheitert

Überall nur noch failed states.An die Stelle von Entwicklungshilfe in materieller Art und Weise ist wohl erstmal geistige Entwicklung nötig.Das müssen die Länder oder was immer das auch sein mögen aber selber leisten.

Es sind Menschen

die unter der katastrophalen Wirtschaftslage leiden
.
es sind dieselben Menschen die für diesen Terror verantwortlich sind
... und es sind dieselben Menschen die Änderungen herbeiführen könnten
es muß lediglich der Wille zur Veränderung vorhanden sein

13:11 von Reginald

wie in der Schule
man lernt nicht für den Lehrer, sondern für sich ...

Bei derart hohem

Bei derart hohem Bevölkerungswachstum ist Bekämpfung von Armut aussichtslos. Konflikte werden daher archaisch ausgetragen.

Terror

Die Terror Organisationen haben da leichteres Spiel:
Jeder der unzufrieden ist, dem geben die wohl Geld und schwaffeln die wohl zu das die Regierungen an dem Rlen schuld sind, was ja zum Teil auch stimmt. Egal Hauptsache die Anfrage an Waffen steigt.

Nachfragen

12. Januar 2019 um 14:00 von Werner40

Wo konnten Sie dem Artikel entnehmen, dass der Konflikt im Norden von Burkina Faso durch "hohes Bevölkerungswachstum" ausgelöst wurde? Und wie werden Konflikte "archaisch" (= auf Art der Griechen des klassischen Altertums?) ausgetragen?

Failed state?

12. Januar 2019 um 13:11 von Reginald

Bitte führen Sie doch weiter aus, welche Staaten Sie als "failed state" ansehen und warum. Burkina Faso nennt der Artikel schon einmal nicht als Beispiel. Und: welche Art von geistiger Entwicklung sehen Sie als nötig an?

Friedenstruppen: Wie geht's nun weiter?

In Mali, dem Nachbarland von Burkina Faso, gibt es eine bewaffnete Intervention mit UN-Mandat. U.a. dort im Einsatz sind Truppen aus afrikanischen Staaten, wie im Artikel genannt, aber auch Einheiten der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich und auch aus Deutschland.
Dass Burkina Faso ebenfalls mit Truppenkontingenten seinem Nachbarland hilft, lässt darauf schließen, dass ursprünglich wohl Hoffnung war, das Problem radikalislamischer Milizen, welche die komplette Region bedrohen, noch im Wurzelstock bekämpfen zu können. Allerdings sind die Gehälter bei UN-Missionen interessanter als im Garnisonsdienst.
Warum ist die internationale Militäraktion bislang eher als gescheitert anzusehen? War das Einsatzkonzept angemessen? Waren nicht genügend Soldaten im Einsatz? Fehlte das Zusammenwirken mit zivilen Entwicklungsmaßnahmen zur Stabilisierung und Wirtschaftsentwicklung? Was ist die Meinung der Industrieländer zur Lage dort? Wie soll nun den Betroffenen geholfen werden? ARD, bitte dranbleiben.

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