Ihre Meinung zu: Griechischer Verteidigungsminister tritt in Mazedonien-Streit zurück

13. Januar 2019 - 12:29 Uhr

Im Namensstreit um Mazedonien soll eine Umbenennung des südlichen Balkanlandes den Durchbruch bringen. Doch vor allem die griechischen Nationalisten wehren sich: Der Verteidigungsminister des Landes trat aus Protest zurück.

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Kommentare

mit recht ist sein rücktritt

da er jetzt schon sieht wie gefährlich ein nord-mazedonien als name gilt. wenn es ein nord-mazedonien giebt , dann giebt es ein süd-mazedonien und eines tages werden die separetisten von beiden lagern die vereinigung anstreben wollen mit verherenden folgen. tzipras hat das schlimmste was je ein land machen sollte war gemacht und somit den pulverkessel im balkan noch mehr angeheitzt und sein eigenes land näher zu einem schauplatz eines eventuellen bürgerkrieg brachte und auch die griechische souveränität untegrabte. vwieviel leid muss noch dieses land ertragen was von deutschland, brüssel und der nato eingefädelt wurde? mir graut dieser moloch "eu" und man sieht was los ist(anhaltende proteste frankreich, england sagt au-revoir, italien geht zum glück seinen eigenen weg usw.)
armes griechenland was niehmals wieder ruhe finden wird, aber eines tages ja aber ohne eu.

Na wenigstens einer weniger von diesen Rechtspopulisten

Na wenigstens einer weniger von diesen Rechtspopulisten:

https://www.tagesschau.de/ausland/mazedonien-griechenland-105.html

Griechenlands Verteidigungsminister Panos Kammenos von der rechtspopulistischen Partei Unabhängige Griechen (Anel) ist im Namensstreit mit Mazedonien aus der Regierung ausgetreten. Er gebe wegen der Mazedonienfrage sein Amt auf, seine Partei ziehe sich deshalb aus der Regierung zurück, sagte Kammenos nach einem Treffen mit Regierungschef Alexis Tsipras.

Hoffentlich kann damit dann etwas Ruhe in der Sache einkehren. Solche Rechtspopulisten mit Hang zum Rechtsextremismus braucht niemand. Es wäre gut, wenn es damit endlich Frieden zwischen Griechenland und Nord-Mazedonien geben wuerde.

Griechenland

Das Land Griechenland hat ja bereits einen Namen. Warum pocht man auf einen, welchen man ehe nicht mehr nutzen wird?

Diese Nationalisten sollten ihren Widerstand aufgeben

Außerdem sind diese Nationalisten in Griechenland gut beraten, ihren Widerstand endlich aufzugeben:

https://www.tagesschau.de/ausland/mazedonien-griechenland-105.html

Im Namensstreit um Mazedonien soll eine Umbenennung des südlichen Balkanlandes den Durchbruch bringen. Doch vor allem die griechischen Nationalisten wehren sich: Der Verteidigungsminister des Landes trat aus Protest zurück.

Gerade solche Nationalisten sind ein großes Friedenshindernis. Und solche wie Erdogan, Netanjahu, Assad, Putin, Duterte und Consorten ebenfalls.

Der entscheidende Satz

" Damit wäre für Mazedonien der Weg zur Aufnahme in NATO und EU frei, was Athen bislang blockiert hat. "
Nur darum geht, die Nato kann sich erweitern, ein EU Beitritt wird der EU nicht sonderlich helfen, dem Land durch Zahlungen aus der EU ganz sicher.
Erfüllt das Land eigentlich die Anforderungen der EU, weis das jemand ?.
Ob die Idee die EU jetzt zu erweitern gut ist, stelle ich mal dahin, wichtig ist und war die NATO.

Soll er doch zurücktreten

Die Mazedonier haben schon ein unmöglichen Schritt getan und ihre Nationalität umbenannt für den Frieden mit einer anderen Nation. Das ist eigentlich eine Unverfrorenheit der helenischen Griechen, sowas überhaupt erst zu fordern. Und es wäre mir neu, dass die Helenen alles Griechische gepachtet hätten.

Na, jedenfalls haben sich die Mazedonier bewegt und das führt zur Amtsaufgabe der helenischen Nationalisten? Muss man diese Logik verstehen?

Und ein Mahnung ist es, niemanden so zu rufen, wie er sich selbst nicht nennt und kennt. Deshalb heißen die für mich jetzt nur noch Helenen. Die werden schon früh genug merken, dass es richtig mies werden kann, wenn man ihnen ihr kulturelles Erbe aberkennt.

@ wenigfahrer (13:00): Nein dass weiss ich nicht

@ wenigfahrer

Weiterhin zu dem Punkt:

Erfüllt das Land eigentlich die Anforderungen der EU, weis das jemand ?.

Das kann ich Ihnen so nicht beantworten. Ws aber richtig ist, ist dass auch Nord-Mazedonien - ganz genauso wie alle anderen EU-Mitglieder auch - die Beitrittskriterien erfuellen muss also:

a) die Euro-Konvergenz
b) die sonstigen Beitrittskriterien

Gleiche Regeln fuer alle und gleiches Recht und gleiche Pflichten fuer alle. Dass heißt: Nord-Mazedonien muss ganz genauso Beitrittsverhandlungen mit der EU fuehren wie alle anderen Mitglieder es auch tun mussten bzw. die Neumitglieder auch tun muessen.

13:25 von Jayray

es ist natürlich relativ einfach auf was zu verzichten (Patriotismus),
wenn es für einen keinen Wert besitzt

den Flughafen der Mazedonischen Hauptstadt nach "Alexander der Große" der griechische Nationalheld schlechthin zu benennen könnte schon etwas provozieren

Am 13. Januar 2019 um 13:26 von Demokratieschue...

" Gleiche Regeln fuer alle und gleiches Recht und gleiche Pflichten fuer alle. Dass heißt: Nord-Mazedonien muss ganz genauso Beitrittsverhandlungen mit der EU fuehren wie alle anderen Mitglieder es auch tun mussten bzw. die Neumitglieder auch tun muessen. "

Ganz so einfach ist wohl nicht, sonst wären einige Staaten heute nicht in der EU, ich denke das auch andere Gründe eher mehr Ausschlag gegeben haben.
Wir werden sehen wie das diesmal abläuft.

13:00 wenigfahrer

"Der entscheidende Satz...."
genau um das geht es letztlich um den Natobeitritt der durch den Namensstreit behindert war.
Jetzt ist die Bahn frei für einen neuen Militärstützpunkt. Das Land und die Menschen spielen dabei eine sehr untergeordnete Rolle.

eins versteh ich nicht

Nationalisten beider Länder lehnen diese Lösung ab. Sie begründen das mit Befürchtungen, dass sie dadurch ihre nationale Identität verlieren könnten.
(aus dem verlinkten Artikel)

Also dagegen.
Und sonst?
Welche Namensgebung wäre denn genehm?
Makedonia um Thesaloniki bleibt Makedonia.
Nord-Mazedonien hat früher (Jahrhunderte!) mal dazu gehört. Womit hat Herr Panos Kammenos denn ein Problem?

Die selbe Frage auf der anderen Seite der Grenze:
Womit haben Nationalisten Nord-Mazedoniens ein Problem? Wollen sie echt "Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien" heißen? Ernsthaft?

@Demokratieschue...

"Ws aber richtig ist, ist dass auch Nord-Mazedonien - ganz genauso wie alle anderen EU-Mitglieder auch - die Beitrittskriterien erfuellen muss also: a) die Euro-Konvergenz..."

Erinnert sich jemand, wie Griechenland diese Kriterien für den Euro gemeistert hat? Wenn ich's recht weiß, hat sich Klaus Kinkel damals dafür engagiert, daß es schöne Zahlen gibt.

re sisyphos3

"den Flughafen der Mazedonischen Hauptstadt nach "Alexander der Große" der griechische Nationalheld schlechthin zu benennen könnte schon etwas provozieren"

Alexander der Große ist mindestens ebenso makedonischer Nationalheld wie griechischer.

Ansonsten ist es sowieso ein Streit wie unter Sandkastenkindern, allerding 100% von Griechenland zu verantworten.

re jukep

"Jetzt ist die Bahn frei für einen neuen Militärstützpunkt."

Schauen Sie mal auf die Landkarte, ob die NATO da wohl einen neuen Stützpunkt braucht.

Man kann's mit der Paranoia auch übertreiben.

Griechischer Verteidigungsminister tritt in Mazedonien-Streit ..

Das zeigt zuerst einmal,daß das Thema in der griechischen Öffentlichkeit sehr umstritten ist:Manche befürchten spätere Ansprüche aus Mazedonien.
Und aus dem EU/Nato-Beitritt des Landes,der mit der Namensänderung ermöglicht werden soll,wird für Griechenland auch nichts positives folgen.Die griechischen Arbeitsemigranten konkurrieren dann mit mazedonischen in Europa.

12:56 von Demokratie.

Genauso ist es.

Die Namensliste ist unvollständig. Es fehlen Orban, Katschinsky, Trump und May. Damit ist die Liste sicher immer noch nicht vollständig.

Man kann aber deutlich erkennen, das die Nationalisten eine erhebliche Macht haben. Hinzu kommen dann noch die Italiener unter Conte, die Österreicher unter Kurz und die Bayern unter Seehofer und Dobrindt.

Es sieht wirklich nicht gut aus für den Frieden auf der Welt.

re bernd kevesligeti

"Und aus dem EU/Nato-Beitritt des Landes,der mit der Namensänderung ermöglicht werden soll,wird für Griechenland auch nichts positives folgen.Die griechischen Arbeitsemigranten konkurrieren dann mit mazedonischen in Europa."

Und mit welcher Begründung wollen Sie die griechischen Arbeitsemigranten privilegieren?

Am 13. Januar 2019 um 14:18 von karwandler

" Man kann's mit der Paranoia auch übertreiben. "

Ganz sicher kann man das, aber so ganz die Augen verschließen, was wann warum gemacht wird.
Sollte man auch nicht machen.

Ihr arroganten Griechen bekommt keinen Penny mehr von uns!

Erst die Fresse aufmachen, wir haben ja nichts. Unserer Kanzlerin wirklich viel Energie abverlangen, um die Gemüter zu beruhigen. Und jetzt die große Schnauze haben, statt bei der europäischen Friedensidee den Beitrag zu leisten. Statt dessen verhindert ihr den Beitritt Mazedoniens zur EU nur wegen einem Namen. Mazedonien ist ein Teil der europäischen Geschichte und beinahe der älteste Staat auf diesem Kontinent. Aus Mazedonien kommt das Kyrillisch, der Buchstabensatz der russischen Sprache. Noch so eine abstruse Forderung, und ich setze mich dafür ein, dass Griechenland aus dem Euro und der EU fliegt!

14:15 von karwandler

belassen wir es mal so
für Aussenstehende kaum nachvollziehbar
zumal viele Griechen die Menschen in Makedonien also im Gebiet um Thessaloniki
gar nicht als "richtige" Griechen betrachten
so die Aussage einer Bekannten aus Paralia

Griechenland

Das Land Griechenland hat ja einen Namen, aber der Teil Griechenlands, der Makedonien heißt (Mazedonien ist eine neuere Version) ist mit der Geschichte bzw. Idenität Griechenlands und der Geschichte Alexanders des Großen sehr eng verbunden.
Durch die Übernahme des Namens übernimmt man langsam auch die Identität und man kann geographische Beanspruchungen haben. Hier geht es darum, einen falschen Irredentismus zu vermeiden, der historisch unbegründet ist.

Stellen Sie sich vor, jemand, den Sie nicht kennen, zieht plötzlich neben Ihrem Haus ein, das Sie vom Ihrem Opa geerbt haben, und sagt allen in der Nachbarschaft, er hieß wie Ihr Opa. Und dass Ihr Opa sein Vorfahren ist. Man fragt sich allmählich wem das Haus gehört, in dem Sie wohnen, oder?

@wenigfahrer

"Ganz sicher kann man das, aber so ganz die Augen verschließen, was wann warum gemacht wird.
Sollte man auch nicht machen."

Es ist wirklich albern, karwandler so etwas vorzuwerfen.
Er hat die Debatte nur ein wenig versachlicht, was man eigentlich gutheißen sollte.

@jukep

"genau um das geht es letztlich um den Natobeitritt der durch den Namensstreit behindert war.
Jetzt ist die Bahn frei für einen neuen Militärstützpunkt. Das Land und die Menschen spielen dabei eine sehr untergeordnete Rolle."

Das Land und die Menschen spielen sogar eine entscheidende Rolle, und um einen Militärstützpunkt geht es vermutlich auch nicht.

Worum es geht, ist tatsächlich die Mitgliedschaft in NATO und EU, bevor Russland und China schneller sind. Ich bin, ehrlich gesagt, auch froh über jedes Land, das sich unseren bei aller Kritik immer noch sehr freiheitlichen Organisationen anschließt und nicht den genannten beiden autoritären Staaten.

Ist das wirklich Griechenlands grösste Sorge?

Es ist erschreckend, wie ein nun Ex-minister eine solche Nebenangelegenheit nationalistisch aufbauscht. Es muss doch jetzt das Hauptinteresse sein, das eigene Land wirtschaftlich auf die Beine zu bringen, die Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen, Steuern wieder einzutreiben und und...Aber das interessiert den Herrn Kamenos nicht. Ist ja auch komplizierter als mal gegen Mazedonien vom Leder zu ziehen.

@NonServiam 14:12

"Erinnert sich jemand, wie Griechenland diese Kriterien für den Euro gemeistert hat? "

Im Artikel steht vom Euro gar nichts, sondern nur was vom EU-Beitritt Nord-Mazedoniens. Das ist doch nicht dasselbe.

@ NonServiam (14:12): hier mehr dazu - auch Italien und andere

@ NonServiam

Hier mehr daraus:

https://tinyurl.com/y9fra8hb
diepresse.com: "Der Euro-Schwindel": Nicht nur die Griechen tricksten (03.07.2012 um 13:04)

Die Wahrheit kam also erst kurz nach der Wahl an den Tag. Das Defizit lag bei 3,9 Prozent. Als Sanktionen und Strafzahlungen - wie von der EU geregelt - gegen Deutschland im Raum standen, tat Deutschland alles, um das zu verhindern. "Das war ein tödlicher Schlag für den Stabilitätspakt", sagt Issing. "Das war beschämend". Zudem sei dies in einer Zeit geschehen, in der zehn neue Länder in die EU drängten. "Da haben die zwei Großen, Deutschland und Frankreich, den Kleinen gezeigt, Regeln sind für euch, wir, die Großen machen im Grunde, was wir für richtig halten", so Issing.

Und dann hier der Beweis zu Italien bei t-online:

https://tinyurl.com/ybkmal67
t-online: So trickste sich Italien in die Eurozone (26.06.2013, 15:54 Uhr | t-online.de)

Aber noch weitere haben genauso gemogelt!

@Petersons (12:50):

>>da er jetzt schon sieht wie gefährlich ein nord-mazedonien als name gilt. wenn es ein nord-mazedonien giebt , dann giebt es ein süd-mazedonien und eines tages werden die separetisten von beiden lagern die vereinigung anstreben wollen mit verherenden folgen. <<

Meines Wissens gibt es im griechischen Makedonien keine sonderlich große ethnische Minderheit, die eine Separation anstreben könnte oder würde. Die Ängste der griechischen Nationalisten beziehen sich vor allem darauf, dass Mazedonien territoriale Ansprüche erheben könnte, was aber absolut haltlos ist und nach der Abstimmung im mazedonischen Parlament mit der Aufnahme einer entsprechenden Klausel in die Verfassung ausgeschlossen ist. Dazu hätte es lediglich eines Vertrages zwischen Mazedonien und Griechenlands bedurft, welcher die Grenzen als endgültig definiert, wie das auch zwischen Polen und Deutschland geschehen ist.

Was geht das Griechenland eigentlich an?

Mazedonien kann sich als souveräner Staat doch nennen wie es will. Und wenn es sich Taka-Tuka-Land nennt, so haben die Griechen das zu akzeptieren und sich nicht in die Namensfindung einzumischen. Warum wird deren ganzes Geschrei denn so viel Aufmerksamkeit geschenkt, anstatt es einfach zu ignorieren?

@Petersons (12:50)

da er jetzt schon sieht wie gefährlich ein nord-mazedonien als name gilt. wenn es ein nord-mazedonien giebt , dann giebt es ein süd-mazedonien und eines tages werden die separetisten von beiden lagern die vereinigung anstreben wollen mit verherenden folgen.
____

Ah ja, so wie Separatisten aus Ostfriesland eine Vereinigung mit Westfriesland anstreben, oder wie? Sehr krude Theorie.

@ Advokat76 (15:07): Sie haben sowas von recht

hi Advokat76

Sie haben sowas von recht was Steuern angeht:

Es ist erschreckend, wie ein nun Ex-minister eine solche Nebenangelegenheit nationalistisch aufbauscht. Es muss doch jetzt das Hauptinteresse sein, das eigene Land wirtschaftlich auf die Beine zu bringen, die Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen, Steuern wieder einzutreiben und und...Aber das interessiert den Herrn Kamenos nicht. Ist ja auch komplizierter als mal gegen Mazedonien vom Leder zu ziehen.

Aber auch Deutschland sollte mal bei den Steuern genauer hinschauen, gerade bei den Politikern von Bundesregierung und EU! Denn die hinterziehen Steuern auf Malta dass es kracht! Denn da gibt es neue Aufdeckungen.

@ Advokat76 (15:07): hier mal so einige Aufdeckungen

@ Advokat76

Gucken Sie mal hier was im Dezember 2017 aufgeflogen ist:

https://tinyurl.com/ya3gycq3
welt.de: Die Millionen-Yacht des deutschen Managers auf Malta (17.12.2017)

So ist Näder zwar einerseits ein großer Kunstmäzen. Außerdem fördert er in einer eigenen Stiftung Hilfen für schwer verletzte Kinder aus Kriegs- und Katastrophengebieten wie Aleppo. Was Sigmar Gabriel gut gefallen dürfte. Andererseits aber hat der Unternehmenschef ein Faible für große Segelyachten – und die damit verbundenen Möglichkeiten, dieses Hobby am deutschen Fiskus vorbei kassenschonend zu betreiben. Was Gabriel, so er es überhaupt weiß, wiederum nicht gefallen kann.

Zwei Leasing-Gesellschaften auf Malta

Näder – selbst ein bekennender Bootsliebhaber – nutzt die Vorteile der europäischen Steueroase Malta, um dort unter der Registrierungsnummer C49990 angemeldeten Pink Gin Ltd. seine 175 Fuß lange Yacht namens „Pink Gin VI.“ zu betreiben.

re von karwandler

Aus Ihrer Fragestellung spricht doch folgendes:Die Arbeitsemigranten sollen gegeneinander konkurrieren.Konkurrenz nach unten.
Im übrigen ist es doch bezeichnend,daß selbst ein Minister der erzkonservativen,pro-Eu Partei "Unabhängige Griechen" zurücktritt.Die haben doch bisher alles mit getragen.

14:54 DrBeyer

"Worum es geht ist tatsächlich die Mitgliedschaft in Nato und EU bevor dass,....."

sehen sie mit diesem Satz bestätigen sie, dass es eben nicht um die Menschen geht sondern um Geopolitik und Vorherrschaft. Und die Nato als eine freiheitliche Organisation zu bezeichnen scheint mir doch zu blauäugig. Ich behaupte mal die Balkanstaaten bräuchten vieles aber ganz sicher keine Nato. Wenn sie aber schon Russland und China ins Spiel bringen nur ein kurzer Hinweis in diesen Länder ist Saudi-Arabien sehr aktiv.

ZITAT" 14:54 von DrBeyer Ich

ZITAT"
14:54 von DrBeyer
Ich bin, ehrlich gesagt, auch froh über jedes Land, das sich unseren bei aller Kritik immer noch sehr freiheitlichen Organisationen anschließt und nicht den genannten beiden autoritären Staaten.
ZITAT Ende
Na da bin ich aber froh das Sie die Anti Autoritäre EU und Nato so frei und lieb haben.
Was ist den so frei in der EU bzw. Nato.
Die freien Steuern und Abgaben um diese Unwirtschaftlichen freien Alimente Abhängigen für die freie Nato am Überleben halten. Die freien Nationalen Führer es ermöglichen die Pressefreiheit und freie Gewaltenteilung zu unterminieren. Oder das freie Wahlrecht so hin zu Biegen Das Seilschaften FREI Abkassieren können.

@ Advokat76 (15:07): Auch Yildirims Söhne tun es

@ Advokat76

Aber ich könnte noch mehr Leute auffliegen lassen. So zum Beispiel die Söhne von Yildirim, die ebenfalls Steuern in großem Stil auf Malta hinterziehen!!

https://tinyurl.com/y989pu3d
Deutsche Welle: Türkei: Kritik an Politikern unerwünscht (06.09.2018)

Pelin Ünker berichtete über die "Paradise Papers". Prompt wurde der Online-Zugriff auf ihre Berichte gesperrt und die Journalistin wegen Verleumdung und übler Nachrede angeklagt. Jetzt beginnt der Prozess.

Laut Ünkers Recherchen sollen Yildirim und seine Söhne über Offshore-Konten auf Malta verfügen und Steuern hinterzogen haben. Diese Veröffentlichung reichte aus, um die Journalistin sowie den Vorstandsvorsitzenden der Cumhuriyet-Stiftung, Orhan Erinc, anzuklagen. Beide sollen insgesamt 500.000 Türkische Lira (etwa 65.000 Euro) als Schadenersatz bezahlen.

Aber es gibt noch weit mehr Politiker, die genau das Gleiche treiben.

Ich finde es außerordentlich verachtend

einem eigenständigen Staat und dessen Bewohnern vorzuschreiben, wie er zu heißen hat. Als "nordmakedonisches" Parlamentsmitglied hätte ich gegen diese Namensänderung gestimmt.

re sisyphos3

"zumal viele Griechen die Menschen in Makedonien also im Gebiet um Thessaloniki
gar nicht als "richtige" Griechen betrachten"

Wenn da innerhalb Griechenlands diskriminiert wird ist das ein griechisches Problem.

@13:25 von Jayray

Wo liegt das Problem ? Die Griechen nennen sich doch selber "Hellenen", ihren Staat "Hellenische Republik". "Griechen" ist doch nur eine besonders im Westen verwendete Bezeichnung, die von den Römern übernommen wurde. Den Hellenen ihr kulturelles Erbe aberkennen, wenn man sie nicht mehr Griechen nennt, wie soll das gehen ?

@nikioko

"Warum wird deren ganzes Geschrei denn so viel Aufmerksamkeit geschenkt, anstatt es einfach zu ignorieren?"

Weil Nord-Mazedonien in die NATO und die EU eintreten möchte, was nicht geht, wenn es mit einem Land, das bereits Mitglied ist, im Clinch liegt.

Das ist, nebenbei gesagt, auch eine der (vielen) Schwierigkeiten eines EU-Beitritts der Türkei, weil selbige einen größeren Clinch mit Zypern hat.

14:18 karwandler

"man kanns mit Paranoia übertreiben..."

Was glauben sie warum man sich so sehr um dieses Fleckchen Erde bemüht?

Wer mit offenem Blick durch die Welt geht und die Vergangenheit mit einbezieht muss nicht paranoit sein um zu sehen wo die Reise hingehen soll. Es muss ja nicht gerade der größte Stützpunkt sein so wie im Kosovo hauptsache man ist mit einem Bein drin. Das EU Beitrittsversprechen ist nur schmückendes Beiwerk.

15:17 von nikioko Zitat"Ah

15:17 von nikioko
Zitat"Ah ja, so wie Separatisten aus Ostfriesland eine Vereinigung mit Westfriesland anstreben, oder wie? Sehr krude Theorie."
ZITAT Ende
Wissen Sie nicht das Griechenlands Militärjunta die Makedonische Sprache, Musik, Tanz, und Kultur noch in den 50iger, 60iger Jahren verfolgt hat.,
Noch jetzt müssen sich Angehörige dieses Volkes in Acht nehmen.

noch mehr Länder?

Sollte die EU nicht erst einmal ihre Hausaufgaben mit den bestehenden Ländern angehen, bevor wir uns neue Kandidaten "ins Boot" holen?
Gibt es nicht genügend dringendere Baustellen in Europa? Oder ist es die erste Aufgabe dieser Politik, wieder einmal Russland zu ärgern? Das ist natürlich wichtiger, als endlich einmal für eine EU sorgen, welche nicht nur den Eliten nutzt und die restlichen 90% für die Eurostabiltät sparen läßt. Das nennt man dann Austeritätspolitik...

Stützpunkt

@karwandler: Natürlich braucht die NATO da keinen neuen Stützpunkt, aber sie bauen trotzdem einen...

Am 13. Januar 2019 um 14:48 von DrBeyer

" Es ist wirklich albern, karwandler so etwas vorzuwerfen.
Er hat die Debatte nur ein wenig versachlicht, was man eigentlich gutheißen sollte. "

Wo ist der Vorwurf ?, es gibt keinen Vorwurf.
Das wir Beide oft nicht der selben Ansicht sind ist nicht neu, und es ging nur darum, nicht die Augen zu verschließen.
Das es auch andere Gründe gibt, und dem Beitritt sind Gründe doch zu sehen.

Und wie Sie einen Kommentar später selber schreiben " Worum es geht, ist tatsächlich die Mitgliedschaft in NATO und EU, bevor Russland und China schneller sind. "

Also sind wir doch schon fast auf einer Linie, was die Motivation betrifft.

15:17 von nikioko

@Petersons (12:50)

da er jetzt schon sieht wie gefährlich ein nord-mazedonien als name gilt. wenn es ein nord-mazedonien giebt , dann giebt es ein süd-mazedonien und eines tages werden die separetisten von beiden lagern die vereinigung anstreben wollen mit verherenden folgen.
____

Ah ja, so wie Separatisten aus Ostfriesland eine Vereinigung mit Westfriesland anstreben, oder wie? Sehr krude Theorie.
///
*
*
Dafür müssten Sie über Ihren Globus von Deutschland nur in Europa auch einmal Nordirland oder Katalonien sehen.
*
Aber Hauptsache die EU wird größer.

14:39, Sisyphos3

>>für Aussenstehende kaum nachvollziehbar
zumal viele Griechen die Menschen in Makedonien also im Gebiet um Thessaloniki
gar nicht als "richtige" Griechen betrachten
so die Aussage einer Bekannten aus Paralia<<

Nationalisten sind schon ein seltsames Völkchen, und was in deren Köpfen vor sich geht, ist nicht nur für Außenstehende oft nicht nachvollziehbar.

Die Griechen, mit denen ich verkehre, sind jedenfalls offensichtlich etwas anders gestrickt als Ihre Bekannte.

Nächsten Monat bin ich ein paar Tage in Athen, und dann noch einen in Thessaloniki. Nationale Befindlichkeiten werden da mit Sicherheit kein Thema sein, denn in solchen Kreisen bewege ich mich nicht. Weder hier, noch dort, noch anderswo.

14:41, Rhea

>>Stellen Sie sich vor, jemand, den Sie nicht kennen, zieht plötzlich neben Ihrem Haus ein, das Sie vom Ihrem Opa geerbt haben, und sagt allen in der Nachbarschaft, er hieß wie Ihr Opa. Und dass Ihr Opa sein Vorfahren ist. Man fragt sich allmählich wem das Haus gehört, in dem Sie wohnen, oder?<<

Nationalisten benutzen gern Wohnhausmetaphern. Aber gerade im vorliegenden Fall finde ich sie extrem deplatziert. Denn die Landschaft Makedonien ist viel älter als die nationalstaatlichen Grenzen, die es in dieser Form dort erst seit dem Ende des ersten Weltkrieges gibt und die historisch gewachsene Landschaften zerschneiden.

15:13, nikioko

>>Was geht das Griechenland eigentlich an?
Mazedonien kann sich als souveräner Staat doch nennen wie es will. Und wenn es sich Taka-Tuka-Land nennt, so haben die Griechen das zu akzeptieren und sich nicht in die Namensfindung einzumischen. Warum wird deren ganzes Geschrei denn so viel Aufmerksamkeit geschenkt, anstatt es einfach zu ignorieren?<<

Weil das Geschrei von Nationalisten angestimmt wird, und zwar auf beiden Seiten, nicht nur der griechischen.

Und da Nationalisten momentan weltweit ein ungeheures Geschrei veranstalten, kann man es leider nicht ignorieren.

15:17, nikioko

>>@Petersons (12:50)
"da er jetzt schon sieht wie gefährlich ein nord-mazedonien als name gilt. wenn es ein nord-mazedonien giebt , dann giebt es ein süd-mazedonien und eines tages werden die separetisten von beiden lagern die vereinigung anstreben wollen mit verherenden folgen."
____

Ah ja, so wie Separatisten aus Ostfriesland eine Vereinigung mit Westfriesland anstreben, oder wie? Sehr krude Theorie.<<

Nationalismus ist generell eine sehr krude Angelegenheit.

Wie sich am vorliegenden Beispiel gut beobachten lässt.

Der Kuschelkurs mit Merkel hat seinen Preis

Zwar wurde mit dem Rücktritt auf besondere
Rücksicht auf den Merkelbesuch vor einigen
Stunden gewartet, aber nun fliegt dem
derzeitigen Ministerpräsidenten der Schmuse-
kurs mit Merkel vollkommen um die Ohren.

Der MP war angetreten mit der Forderung,
Griechenland aus der von Schäuble und
Merkel aufgestellten Falle herauszuholen.

Was hat er aber getan : Eigentlich das Gleiche
wie auch die heruntergekommene SPD,
nämlich ebenfalls die Hacken zusammen-
geschlagen und Merkel gehorcht.

Enteignung

Es ist eine weitere Enteignung und Ausverkauf Griechenlands. Man wirft den Griechen Nationalismus vor während man beim Nachbarstaat einen solchen unterstützt um das Land in die EU und Nato zu lotsen.
FYROM sollte sich Vardarska nennen, so wie es früher auch hiess, dann würde es diese Diskussion und evtl. zukünftige Probleme (z. B. Gebietsansprüche) gar nicht geben und die Länder könnten prima Nachbarn sein. FYROM sollte sich auf die slawischen Traditionen berufen und nicht Symbole aus dem hellenistischen Makedonien benutzen um krampfhaft nach einer eigenen fragwürdigen glorreichen Identiät zu suchen. Das sorgt natürlich für unnötige Irritation.

@Kantiger @Demokratie...

"Im Artikel steht vom Euro gar nichts, sondern nur was vom EU-Beitritt Nord-Mazedoniens. Das ist doch nicht dasselbe."

Stimmt.

Es war nur eine Antwort darauf, alle Beitrittsländer müssen (Euro- oder sonstwelche) Kriterien erfüllen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Zahlen können geschönt werden - wie unsere Geschichte zeigt.

Btw: Ich hab leider noch keine Antwort darauf, was die Nationalisten beider Länder an der Namensgebung auszusetzen haben und vor allem welcher Name soll es nach Ansicht der Nationalisten überhaupt sein?

Artikel, Plowdiw hält zusammen

Was nicht zu lesen ist:
"Die alte und einzige Konzerthalle für Großveranstaltungen in Plovdiv ist seit Jahren in schlechtem Zustand und kann nicht genutzt werden. Ein Projekt zur Renovierung der Halle liegt seit mindestens drei Jahren auf dem Schreibtisch des Bürgermeisters. Doch es wurde nichts unternommen"
"Alte Traditionen, unfertige Baustrecken und soziale Diskriminierungen könnten diesem Vorhaben jedoch zum Verhängnis werden. Eine verpasste Chance, schlussfolgert Manol Peykov."
"Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und dennoch werden viele Kultureinrichtungen wohl geschlossen bleiben"
"Durch Kultur Konflikte überwinden, das war das Thema, was die Jury überzeugte und Plovdiv den Titel Europäische Kulturhauptstadt 2019 einbrachte. Das Motto blieb. Die Projekte nicht."
DW 2.1.2019

Bei der tagesschau Schönfärberei, weichgespülte Hofberichte, Informationsverfälschung, die rein gar nichts mit objektivem Journalismus zu tun hat.

Nationalisten damals und heute

Im antiken Griechenland (Hellas) galten die Makedonen nicht als Hellenen. Sie durften z.B. nicht an den Olympischen Spielen teilnehmen. Das Königshaus der Makedonen hatte allerdings eine Sonderstellung, weil man auch Vorfahren aus Epirus hatte. Die griechischen Nationalisten machen sich gerade richtig lächerlich. Sie kennen die Geschichte ihres eigenen Landes nicht. Der Völkerstamm, der heute das Gebiet des ehemaligen Makedonien bewohnt, hat nichts mit den alten Makedonen zu tun. Sie wohnen genauso in dem Gebiet, wie heute die Engländer in dem Gebiet wohnen, das Britannien heißt - sie haben mit den alten (keltischen) Briten, die diesem Gebiet den Namen gaben, nichts zu tun. Es sind später eingewanderte Angeln, Sachsen und Normannen. Der Name ist geblieben. Genauso gilt dies auch für das Gebiet Makedonien. Also nennen sich die heutigen Makedonen nach dem Gebiet in dem sie leben, genauso wie die Leute, die in dem Gebiet Britannien leben, sich Briten nennen.

Ich versteh es immer noch nicht

Wir haben doch auch kein Problem damit, daß Nord-Schleswig nicht Süd-Dänemark heißt.

Als Württemberger hab ich auch kein Problem damit, daß Schwaben seit ca. 1000 Jahren in Bayern liegt.

@blume 14:31

Das heutige Mazedonien hat nichts mit dem antiken Mazedonien gemein. Nur ein sehr geringer Teil liegt überhaupt auf der Fläche des antiken Mazedoniens.

Oder ich formuliere es mal so...

Würde sich in den nächsten Jahren ein Staat gründen, mit dem Namen Preussen, der zum Großteil nicht auf ehemaligem Preussischen Boden liegt, dessen Einwohner weder preussische Vorfahren sind noch eine preussische Kultur leben, sich aber als Preussen bezeichnen und dann noch Denkmäler von Friedrich II. oder Bismarck in die Städte stellen, wir würden auch sagen "Hey, Moment mal?"

Das Menschen wie Sie das heutige Mazedonien mit dem antiken Mazedonien identifizieren, ist eines der Probleme, dass die Griechen haben.

@14:54 von DrBeyer

"immer noch sehr freiheitlichen Organisationen anschließt "

Ja diese Organisation ist so frei das einzelne Mitglieder sich die Freiheit nehmen und Völkerrechtswidrige Kriege zu führen, Folterlager zu errichten und Menschen über Jahre Gefangen halten ohne einen Rechtsstaatlichen Prozess. Also eine Organisation wo sich viele Mitglieder Sanktionslos jede Freiheit rausnehmen darf.

@Demnokratieschuh

Nun werklären Sie bitte doch mal allen Foristen, wieso Kammenos ein "Rechtspopulist mit Hang zum Rechtextremismus" ist. Und kommen Sie bitte nicht mit so einem Unsinn wie "ausländerfeindlich".

um 15:13 von nikioko: " Und

um 15:13 von nikioko:
"
Und wenn es sich Taka-Tuka-Land nennt, so haben die Griechen das zu akzeptieren und sich nicht in die Namensfindung einzumischen.
"
->
Damit hätte Griechenland wohl kein Problem.
Nur bei dem gewünschten Namen gibt es halt so Differenzen.
Seit einigen Jahren haben die Ex-Jugoslawen ihr "mazedonisches Erbe" entdeckt - was die zuvor herzlich wenig interessiert hat.
& deren Erbe ist nunmal kulturell durch & durch hellenistisch geprägt..
...geht bei der Namenswahl mit Sicherheit auch um wirtschaftliche Interessen - Tourismuseinnahmen

"
Warum wird deren ganzes Geschrei denn so viel Aufmerksamkeit geschenkt, anstatt es einfach zu ignorieren?
"
->
...weil die Gegend halt unbedingt in die NATO & EU soll...

...& dies Griechenland halt blockieren kann - darum

btw:
Die Gegend da ist ein typisches Auswanderungsland mit über 20% Arbeitslosigkeit
...der perfekte Kandidat um die EU nach vorne zu bringen....

re bernd kevesligeti

"Aus Ihrer Fragestellung spricht doch folgendes:Die Arbeitsemigranten sollen gegeneinander konkurrieren.Konkurrenz nach unten."

Das können das konkurrieren nennen. Konkurrieren heißt unter gleichen Voraussetzungen antreten. Sie wollen die einen privilegieren und die anderen nicht. Erklärt haben Sie das mit dem Stichwort Konkurrenz nicht.

um 14:54 von DrBeyer: " Das

um 14:54 von DrBeyer:
"
Das Land und die Menschen spielen sogar eine entscheidende Rolle, und um einen Militärstützpunkt geht es vermutlich auch nicht.
"

...schon komisch,dass die dortige Bevölkerung da nicht so mitmachen will
(siehe Referendum) - während man im Ausland "weiß,was richtig & wichtig"
für die dortige Bevölkerung ist...

Dieses Land ist ein typisches Auswanderungsland mit einer extremer Arbeitslosenquote.

Geht es um Menschen ?
Sicherlich - um die in der EU,die am unteren Ende der Gesellschaft stehen...
...einfach noch mehr den Druck erhöhen,damit die glücklich sind bei der zunehmenden Konkurrenz überhaupt einen Job zu haben,anstatt "frech" zu werden & bessere Bedingungen/ höheren Lohn zu fordern...

& ums Militär geht es "vermutlich" ganz bestimmte nicht...
...deswegen sollen die ja unbedingt Teil eines Militärabkommens werden & kriegen bereits Militärhilfen von min. einem NATO-Staat...

re jukep

""man kanns mit Paranoia übertreiben..."

Was glauben sie warum man sich so sehr um dieses Fleckchen Erde bemüht?"

Bemüht sich Mazedonien um die NATO Mitgliedschaft oder umgekehrt???

Keiner kann der NATO oder der EU beigetreten werden.

re riewekooche: Vorschrift!

„Ich finde es außerordentlich verachtend
einem eigenständigen Staat und dessen Bewohnern vorzuschreiben, wie er zu heißen hat.“
Interessante Interpretation internationaler Verhandlungen!
Wer hat denn wem hier was vorgeschrieben? Wer zwingt denn jetzt Mazedonien, in die EU einzutreten?

„Als "nordmakedonisches" Parlamentsmitglied hätte ich gegen diese Namensänderung gestimmt“
Das wäre auch Ihr gutes Recht gewesen. Nur wären Sie dann im gleichen Dilemma wie alle Nationalisten: Die Absolutsetzung der eigenen Souveränität funktioniert halt nur in einem wirtschaftlichen und geistigen Selbstversorgerland. Und in dieser sozialen und geistigen Enge fühlen sich dann plötzlich selbst die Nationalisten nicht mehr so richtig wohl.

re demokratieschue...

"Näder – selbst ein bekennender Bootsliebhaber – nutzt die Vorteile der europäischen Steueroase Malta, um dort unter der Registrierungsnummer C49990 angemeldeten Pink Gin Ltd. seine 175 Fuß lange Yacht namens „Pink Gin VI.“ zu betreiben."

Und was daran beweist Steuerhinterziehung durch deutsche Minister?

@sachse64

Warum sollte es Russland verärgern, wenn Mazedonien der EU beitritt? Der Nato, okay, aber warum EU?

@riewekooche 15:37

"Ich finde es außerordentlich verachtend einem eigenständigen Staat und dessen Bewohnern vorzuschreiben, wie er zu heißen hat. Als "nordmakedonisches" Parlamentsmitglied hätte ich gegen diese Namensänderung gestimmt."

Nein, es hat auch niemand einseitig irgendjemandem etwas vorgeschrieben - es gibt einen langwierig ausgehandelten Vertrag. Wenn Nord-Mazedonien in die EU und NATO will, dann braucht es eben auch das Einvernehmen mit Griechenland. Das nennt man Diplomatie und Pragmatismus. Mit dem Kopf durch die Wand geht meist schief - aber bitte, versuchen Sie es.

re sachse64

"@karwandler: Natürlich braucht die NATO da keinen neuen Stützpunkt, aber sie bauen trotzdem einen..."

Bis jetzt ist das reine Phantasie.

Und was für ein Stützpunkt soll das denn sein? Luftwaffe, Marine, Heer?

Begründen Sie doch mal Ihre Phantasie, wenn Sie so sicher sind.

16:09 von Sachse64

So isses. Sie nehmen, was sie kriegen können. Wenn die USA die 1000 Stützpunkte auf 500 reduziren würden, könnten sie eine 50 Meter hohe Mauer bauen.

15:28, Bernd Kevesligeti

>>re von karwandler
Aus Ihrer Fragestellung spricht doch folgendes:Die Arbeitsemigranten sollen gegeneinander konkurrieren.Konkurrenz nach unten.<<

Die klassische Erzählung, um nationale Abschottung zu rechtfertigen. In Querfrontkreisen sehr beliebt.

>>Im übrigen ist es doch bezeichnend,daß selbst ein Minister der erzkonservativen,pro-Eu Partei "Unabhängige Griechen" zurücktritt.Die haben doch bisher alles mit getragen.<<

Diese Partei ist keine pro-EU-Partei, sondern eine kleine, unbedeutende rechtspopulistische. Warum Tsipras die in seine Regierung aufgenommen hat, habe ich nie verstanden, und keiner meiner griechischen Freunde konnte es mir bisher einigermaßen schlüssig erklären.

15:29, jukep

>> Wenn sie aber schon Russland und China ins Spiel bringen nur ein kurzer Hinweis in diesen Länder ist Saudi-Arabien sehr aktiv.<<

Saudi-Arabien ist in China und Russland sehr aktiv?

Interessant.

Um welcherart Aktivitäten handelt es sich denn?

re Sachse64: Aufgaben?

Am 13. Januar 2019 um 16:07 von Sachse64
noch mehr Länder?
„Sollte die EU nicht erst einmal ihre Hausaufgaben mit den bestehenden Ländern angehen, bevor wir uns neue Kandidaten "ins Boot" holen?“

Sie werden die EU nie verstehen können, wenn Sie nicht den überragenden Wert einer europäischen Einigung begreifen wollen oder können. Diese Einigung hat null damit zu tun, „Russland ärgern“ zu wollen.

Umgekehrt wird ein Schuh draus: Solange Russland die EU als Gegenentwurf oder gar Gegner sieht, verstellt man sich selber die großen Potentiale, die sich durch die gesellschaftliche Verflechtung vieler ehemals gegeneinander stehender Staaten ergeben.

Und man stellt die anderen Länder erst vor die Entscheidung, sich zwischen der EU und Russland entscheiden zu müssen. Und zu Russland will eben keiner. Warum wohl?

„Gibt es nicht genügend dringendere Baustellen in Europa?“
Nein, es geht genau um die Fertigstellung der „Baustelle“ Europa.

17:35, Marcus2

>>Bei der tagesschau Schönfärberei, weichgespülte Hofberichte, Informationsverfälschung, die rein gar nichts mit objektivem Journalismus zu tun hat.<<

Ja gut.

Das darf man hier oft lesen.

Ich frage mich allerdings, wo der Bezug zum hier diskutierten Artikel zu finden ist. Ihre Ausführungen über Plovdiv, die Sie wohl aus einem Beitrag der Deutschen Welle kopiert haben, tragen hier auch nicht wirklich zur Erhellung bei.

re pommes-mayo

"Es ist eine weitere Enteignung und Ausverkauf Griechenlands. Man wirft den Griechen Nationalismus vor während man beim Nachbarstaat einen solchen unterstützt um das Land in die EU und Nato zu lotsen."

Absurdes Geschwätz.

Enteignung? Ausverkauf? Bei solchen Parolen müssen sich eher die Mazedonier fürchten, dass die Griechen oder diejenigen, die so gestrickt sind wie Sie) Makedonien "heim ins hellenistische Reich" holen wollen.

Makedonien hat mit der Namensänderung zu Nordmakedonien whrlich genug getan für einen Kompromiss in dem von Griechenland völlig überflüssig befeuerten Namenstreit.

re von karwandler

Nun,Sie wollen natürlich Konkurrenz.Aber nach unten.Privilegieren wollen Sie die Leute nicht.
Nur die,die arbeiten lassen.

re calahan

"Würde sich in den nächsten Jahren ein Staat gründen, mit dem Namen Preussen, der zum Großteil nicht auf ehemaligem Preussischen Boden liegt, dessen Einwohner weder preussische Vorfahren sind noch eine preussische Kultur leben, sich aber als Preussen bezeichnen und dann noch Denkmäler von Friedrich II. oder Bismarck in die Städte stellen, wir würden auch sagen "Hey, Moment mal?""

Ihre Analogie passt überhaupt nicht, weil sich der Staat Mazedonien nicht aus dem Nichts gegründet hat und irgendwelche Namen und Traditionen willkürlich kreiert, sondern identisch ist mit der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Mazedonien,

re derkleinebürger

"geht bei der Namenswahl mit Sicherheit auch um wirtschaftliche Interessen - Tourismuseinnahmen"

Jetzt wird's lächerlich.

Mazedonien hieß auch als jugoslawische Teilrepublik schon Mazedonien. Von Namenswahl kann keine Rede sein. Und vermutlich wird kein Tourist aus Versehen Skopje buchen, wenn er die Akropolis besuchen will.

17:02, goldnugget

>>Zwar wurde mit dem Rücktritt auf besondere
Rücksicht auf den Merkelbesuch vor einigen
Stunden gewartet, aber nun fliegt dem
derzeitigen Ministerpräsidenten der Schmuse-
kurs mit Merkel vollkommen um die Ohren.

Der MP war angetreten mit der Forderung,
Griechenland aus der von Schäuble und
Merkel aufgestellten Falle herauszuholen.

Was hat er aber getan : Eigentlich das Gleiche
wie auch die heruntergekommene SPD,
nämlich ebenfalls die Hacken zusammen-
geschlagen und Merkel gehorcht.<<

Angela Merkel ist natürlich an allem schuld.

Allerdings:

Angela Merkel ist bestenfalls ein Symptom des Problems, nicht seine Ursache.

Überspitzt formuliert: nicht Menschen machen Geschichte, sondern Geschichte macht Menschen.

re derkleinebürger

"& ums Militär geht es "vermutlich" ganz bestimmte nicht...
...deswegen sollen die ja unbedingt Teil eines Militärabkommens werden & kriegen bereits Militärhilfen von min. einem NATO-Staat..."

Ganz sicher ist die NATO rattenscharf darauf, dass endlich die 8000 mazedonischen Soldaten mitsamt ihren 31 Kampfpanzern der NATO beitreten.

Geschichtsverfälschung à la carte

... genau solche Kommentare bewirkt dieser Namenskonflikt, die Geschichte wird verfälscht, um eigene Interessen zu rechtfertigen.
Aristoteles war Alexanders Lehrmeister. Alexander hiess Alexandros, nicht Aleksandar. Die Sonne von Vergina (Symbol des makedonischen Königshaus) symbolisiert die 12 olympischen Götter, in der alten Haupstadt Pella (GR) steht klar hellenistisch geprägte Architektur, Münzen wurden in griechischer Sprache geprägt, usw usw usw.
Und dann kommen Leute daher und behaupten, dass das alte Makedonien nichts mit den Hellenen zu tun hat?
Und genau aus diesem Grund gehen die Menschen in Griechenland auf die Strasse. Viele wurden bereits finanziell links gemacht, aber sie wollen sich nicht kulturell bestehlen lassen. Für viele bringt dieses Thema das Fass zum überlaufen.

16:45 von fathaland slim

Die Griechen, mit denen ich verkehre, sind jedenfalls offensichtlich etwas anders gestrickt als Ihre Bekannte.
,
diesen ihren Beitrag kann ich jetzt überhaupt nicht verstehen
warum soll meine Bekannte "anders gestrickt" sein
übrigens meine damalige Zimmerwirtin, wenn sie sagt, dass Leute aus der Gegend von Thessaloniki nicht als "richtige" Griechen angesehen werden - wenn sie das so empfindet -
ich kann das nicht beurteilen
allerdings würde ich, wenn mich ein Ausländer fragen würde, auch sagen , Menschen aus Süddeutschland würden von denen aus dem Norden, speziell Berlin, nicht für ganz voll genommen werden
das sind jetzt meine ganz persönlichen Eindrücke

re von fathaland slim

Also wie ist das,sie wollen die Erweiterung der
EU/NATO ? Sie wollen mehr Arbeitsemigranten,mehr Elend ?
Wer nicht dafür ist,ist Querfront oder rechts ?
Oder doch eher antikapitalistisch ?
Und die unabhängigen Griechen,sie haben alles mitgetragen,die EU-Auflagen.

Kompromiss?

Kompromiss? Einfach ein "Nord" an den Namen hängen, das nennen Sie Kompromiss? Niemand in FYROM wird "Nordmazedonien" sagen, das wird nur auf dem Papier existieren. Es geht dem Nachbarstaat lediglich um den Eintritt in die EU, verständlicherweise.
Ein Kompromiss wäre ein Name, der das Wort "Mazedonien" nicht enthält. Somit gäbe es keine evtl. Gebietsansprüche, keine Geschichtverfälschung, usw usw., und das Land würde trotzdem in die EU kommen und alle wären zufrieden.
Es wäre im Prinzip eine völlig einfache Sache.

12:50 von Petersons

"wieviel leid muss noch dieses land ertragen was von deutschland, brüssel und der nato eingefädelt wurde?"

Ja, ja immer sind die anderen Schuld. Griechenland hat den Euro doch nur durch seine Betrügereien bekommen. Schon vergessen? Danach haben die Europäer dem Land mit 300 Mrd. € aus der Patsche geholfen. Und durchgreifende Reformen gibt es bis heute nicht.

@ 18:53 von Pommes-Mayo

Philipp II. von Makedonien hat mit all seinem Geld aus den Goldminen versucht, das Stigma des Barbaren, das den Makedonen anhing, abzuschütteln und hat deshalb Pella hellenisiert und seinen Sohn Alexandros griechisch erziehn lassen - was nötig war. Alexandros, auch der Große genannt, hat bei seinen makedonisch angeführten Feldzügen gegen die Perser dann die hellenische Kultur weit verbreitet und das Zeitalter des Hellenismus begründet. Viele Gebiete waren vom Hellenismus geprägt, auch die gebildete Oberschicht Roms sprach im Alltag griechisch. Tut mir leid, der Lackmus-Test des Hellenentums ist der Zugang zu den Olympischen Spielen. Und der wurde den Makedonen erst nach Philipp II. gewährt, als Griechenland schon unterging. Makedonien ist heute nur noch ein Landschaftsname. Hier wird versucht, ein politisches Süppchen gegen EU und Nato zu kochen, unter Berufung auf irgendwelche uralten Rechte, die längst untergegangen sind.

um 18:51 von

um 18:51 von karwandler:
"
Ganz sicher ist die NATO rattenscharf darauf, dass endlich die 8000 mazedonischen Soldaten mitsamt ihren 31 Kampfpanzern der NATO beitreten.
"

...es geht doch nicht um die paar Soldaten - sondern um die hinzugewonnene Fläche...

@13:38 von Sisyphos3

"den Flughafen der Mazedonischen Hauptstadt nach "Alexander der Große" der griechische Nationalheld schlechthin zu benennen könnte schon etwas provozieren"

Sorry, aber dass 'Alexander der Große' kein Grieche war dürfte eigentlich bekannt sein. Selbstverständlich können die Makedonier ihren Flughafen in Skopje so nennen. Das ist eben ihr antiker Held. Und auf ihn ist das Volk stolz.

19:21, Bernd Kevesligeti

>>re von fathaland slim
Also wie ist das,sie wollen die Erweiterung der
EU/NATO ? Sie wollen mehr Arbeitsemigranten,mehr Elend ?
Wer nicht dafür ist,ist Querfront oder rechts ?
Oder doch eher antikapitalistisch ?<<

Es gibt auch einen rechten Antikapitalismus. Was von dem zu halten ist, merkt man immer dann, wenn die antikapitalistische Phrasen dreschende Rechte an die Macht kommt.

Woran erkennt man rechten "Antikapitalismus"?

Daran, daß er in Verbindung mit Nationalismus und Abschottung einherkommt.

Linker Antikapitalismus ist immer internationalistisch.

Und ob ein Land Mitglied der EU oder der NATO werden möchte, das sollte man doch bitte diesem Lande selbst überlassen. Weder die EU noch die NATO gewinnen ihre Mitglieder durch Annexion.

@karwandler 18:26

Ich denke, der Namenstreit war von griechischer Seite durchaus berechtigt.

Die bisherige Verfassung der Republik Mazedonien bezieht sich auf ein Land Mazedonien, deren Bevölkerung Mazedonier genannt wird. Es ist nicht so weltfremd zu befürchten, daß irgendwann, ob nun in 10 oder 100 Jahren, irgendein pfiffiger Politiker hinterfragt warum denn Mazedonier durch Griechen "fremdbeherrscht" werden und aufgrund Verfassungsformulierungen Gebietsansprüche oder Kriegsgründe bastelt.

Durch die Namensänderung ist es eindeutig, daß die Republik Nord-Mazedonien nicht für alle Mazedonier steht. Der Kompromiss ist gut, war aber nicht überflüssig.

18:53 von Pommes-Mayo

jetzt machen sie es mal halblang
bei den Athenern oder in Sparta
wurden Leute aus Makedonien in der Antike nicht als gleichberechtigt gesehen
sieht man ja schon daran, dass die nicht wie alle Griechen, an den olympischen Spielen teilnehmen durften (mit Ausnahme der Königsfamilie)

@ 18:42 von karwandler

Wobei man natürlich erwähnen müsste, dass genau das geschehen ist. Preussen wurde nach der winzigen Gegend Prussia benannt, weil die außerhalb des römischen Reiches lag und sich der Kurfürst von Brandenburg gerne König nennen wollte - das konnte er aber nur in dem außerhalb des römischen Reiches liegenden Ländchens namens Prussia. Also nannte er sich König von Preussen und nannte sein ganzes Staatsgebiet dann Preussen. Mir ist nicht bekannt, dass sich die Prußen dagegen gewehrt haben. Warum sollen die Leute, die in einem Teil von Makedonien leben, nicht ihren Staat Makedonien nennen, wenn ihre Teilrepublik vorher schon so geheißen hat?

18:49 von fathaland slim

17:02, goldnugget

>>Zwar wurde mit dem Rücktritt auf besondere
Rücksicht auf den Merkelbesuch vor einigen
Stunden gewartet, aber nun fliegt dem
derzeitigen Ministerpräsidenten der Schmuse-
kurs mit Merkel vollkommen um die Ohren.

Der MP war angetreten mit der Forderung,
Griechenland aus der von Schäuble und
Merkel aufgestellten Falle herauszuholen.
.....
Angela Merkel ist natürlich an allem schuld.

Allerdings:

Angela Merkel ist bestenfalls ein Symptom des Problems, nicht seine Ursache.

Überspitzt formuliert: nicht Menschen machen Geschichte, sondern Geschichte macht Menschen.
////
*
*
Da muss ich Ihnen Recht geben.
*
Wir reissen uns darum die Betrügereien verschiedener Systeme deeskalierend nicht zu benennen und mit dem von deutschen Beschäftigten erwirtscafteten Steuern zu bezahlen.
*
Wie bei "sozialistischen" DDR und weiter mit Griechenland und EU-Migrations-Pannen.

@Bernd Kevesligeti 19:21

"re von fathaland slim

Also wie ist das,sie wollen die Erweiterung der
EU/NATO ? Sie wollen mehr Arbeitsemigranten,mehr Elend ?
Wer nicht dafür ist,ist Querfront oder rechts ?
Oder doch eher antikapitalistisch ?
Und die unabhängigen Griechen,sie haben alles mitgetragen,die EU-Auflagen."

Ziemlich absurder Beitrag. Mit dem Thema hier (Entscheid des Parlaments in Skopje den mit Griechenland ausgehandelten Vertrag über die Namensänderung anzunehmen) hat das herzlich wenig zu tun - und mit den Beiträgen des Foristen fathaland slim auch.

@ 18:09 von calahan

Warum Russland sauer sein soll, wenn Makedonien der EU beitritt? Nun, Russland ist seit Alters her der Ansicht, dass alle slawischen Völker, insbesondere natürlich solche, die direkt an der russischen Grenze siedeln, nur eine eingeschränkte Souveränität besitzen. Dass sie also in erster Linie die Aufgabe haben, Mütterchen Russland zu beschützen und als seine Vasallen zu dienen. Denn nur Mütterchen Russland ist in der Lage, sie zu der allgemein angenommenen slawischen Überlegenheit zu führen. Die Menschen in den slawischen Ländern wurden, bis auf die zu Jugoslawien gehörenden Gebiete wie auch Makedonien, nach dem II. WK von der russisch dominierten Sowjetunion unterdrückt und ausgebeutet. Wen wundert es, dass diese jetzt endlich mal souverän sein wollen? Von der Vorherrschaft Russlands haben sie genug.

19:21, Bernd Kevesligeti

Ich empfinde es als bittere Ironie der Geschichte, daß sich so gut wie alle Länder aus dem ehemaligen Machtbereich der UDSSR einem Militärbündnis, welches sich eigentlich mit dem Ende des kalten Krieges überlebt haben sollte, anschließen möchten. Beziehungsweise es schon getan haben.

Griechische Nationalisten

Ein lächerlicher Streit! Was geht es die Griechen an, wie sich die Makedonier nennen? Das Land Makedonien hat eine lange Geschichte (Alexander der Große), worauf die Menschen auch sehr stolz sind. Überall gibt es bspw. Alexander-Denkmäler.

Anders dagegen in Griechenland. Da gab und gibt es nicht diese
Erinnerungskultur an den antiken Helden. Erst mit dem Namensstreit (von Griechenland losgetreten) baut man dort auf die Schnelle jetzt "Alibi-Denkmäler".

18:51 von karwandler

mitsamt ihren 31 Kampfpanzern der NATO beitreten.
.
nehmen wir an die 31 Kampfpanzern funktionierten
wären die unserer Bundeswehr ebenbürtig gar überlegen :-)

um 18:47 von karwandler re

um 18:47 von karwandler
re derkleinebürger
"geht bei der Namenswahl mit Sicherheit auch um wirtschaftliche Interessen - Tourismuseinnahmen"

Jetzt wird's lächerlich

->
wohl einer nicht mitbekommen,
dass deren Tourismusbranche in den letzten Jahren
verstärkt mit der hellenistischen Kultur & Alexander dem Großen geworben hat...

"
Und vermutlich wird kein Tourist aus Versehen Skopje buchen, wenn er die Akropolis besuchen will.
"
->
...selbst der Flughafen Skopje (bereits jetzt z.T. von der NATO genutzt) erhielt den Beinamen "Alexander der Große" - diesen Namen trug bereits davor & trägt auch heute noch der gr. Flughafen Kavala.

Griechische Geschichtsfälschung

Die Familie Alexander des Großen hat gegen die Griechen Kriege geführt - und zwar mit seinen Makedoniern. Bei den antiken Griechen waren die Makedonier verhasst. Ihnen wurden die Bürgerrechte verwehrt.

Jetzt den Namen 'Makedonien' für Griechenland zu beanspruchen ist schon eine Geschichtsfälschung sondergleichen. Vor allem wenn man bedenkt, dass die griech. Provinz um Thessaloniki erst seit 100 Jahren zu Griechenland gehört. Das war seit Jahrhunderten slawisches Gebiet. Nach den Balkankriegen wurden die Slawen nach Bulgarien und in den Norden vertrieben.

Umbenennung

"Nach der Erringung der Unabhängigkeit im Prozess des Zerfalls Jugoslawiens im Jahr 1991 wurde das Land unter dem Namen Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien (englische Abkürzung: FYROM) Mitglied der Vereinten Nationen."
Dieses Land trägt einen Namen, welcher von der Mehrheit der Staaten voll anerkannt wird.
In den Vereinigten Staaten tragen viele Städte
Namen aus Europa.
Z.b. Sankt Petersburg.
Wann werden nun die Amerikaner die Russen mit Sanktionen belegen und die Abschaffung des Namens verlangen?

@Bernd Kevelsigeti

Meine Eltern sind damals als Arbeitsmigranten nach Deutschland gekommen, als es das schöne Wort Gastarbeiter noch gab. Damals gabs keine EU und ich kann das daher nicht diesen anhängen, eher der eigenen schlechten Politik der Türkei von damals. Die EU kann und muss nicht an allem schuld sein.

@karwandler 18:42

Die Analogie passt schon, auch wenn mein Beispiel natürlich rein der Fantasie entspringt. Sie haben nicht nur den Namen übernommen. Sie haben Prestigeobjekte nach Alexander dem Großen benannt und Statuen aufgestellt. Und daß dieses durch Nationalkonservative Regierungen passierte, machte es nicht weniger beunruhigend. Es gab durchaus Versuche der Geschichtsverfälschung und einen nationalen Bezug zu einem antiken Weltreich zu fabrizieren, der historisch einfach falsch ist.

Die Griechen beklagen die Namensgebung seit die Republik Mazedonien selbständig ist. Vorher war sie Teilrepublik ohne eigene Verfassung und Außenpolitik.

In der frühen Verfassung waren mehrdeutige Passagen zu finden, wo durchaus Gebietserweiterungen ermöglicht wurden und die Definition wer ein Mazedonier ist, sehr schwierig war.

Ich habe nichts gegen Mazedonien. Ich willkomme sie in der EU und der NATO. Aber verstehe die Griechen.

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