Ihre Meinung zu: Brasilien: Hoffnung auf Überlebende schwindet

28. Januar 2019 - 12:38 Uhr

Nach dem Dammbruch in Brasilien steigt die Zahl der Todesopfer - und die Hoffnung schwindet, dass die Rettungskräfte noch Überlebende finden. Das Bergbauunternehmen Vale gerät immer stärker unter Druck.

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Kommentare

TUV Sued?

Mich wuerde vielmehr interessieren, was der deutsche TUV damit zu tun hat? War da nicht in der gestrigen Meldung etwas diesbezueglich zu lesen, dass der Damm ohne Maengel war und abgenommen wurde?

12:49 von stuckinthemiddl...

was glauben sie was der TÜV SÜD macht ?

Autos in Süddeutschland abnehmen?
das ist doch wohl ein weltweit tätiges Unternehmen

@ 12:49 von stuckinthemiddl...

"Mich wuerde vielmehr interessieren, was der deutsche TUV damit zu tun hat?"
.
Der TÜV lebt von seinem Namen und zertifiziert Ihnen weltweit alles.
Anlagenbau, Gleisverlegung, Kraftwerke, Arbeitssicherheit, ........
Alles, was Sie zertifiziert haben wollen.
.
Funktioniert so ählich wie mit dem "Goldenen DLG Preis". Für Wurst aus Schlachtabfällen.
.
Vale wolle den alten Damm bereits abreissen, aber der TÜV hat ja nichts beanstandet....
Beim TÜV wird es vermutlich einen Diplom-Damm-Ingenieur geben.....
.
Aber wehe bei der nächsten Inspektion sind Ihre Scheibenwischer nicht OK!

"stillgelegt"?

Im Artikel heißt es:
"Der 1976 gebaute und 86 Meter hohe Unglücksdamm war stillgelegt und zum Abriss vorgesehen."
Wenn er noch als Damm für ein Rückhaltebecken gedient hat, war er nicht stillgelegt. Jedenfalls nach meinem unfachmännischen Sprachverstädnis. Bitte um Präzierung.

@stuckinth

Den "deutschen TÜV" gibt es nicht und hat es noch nie gegeben. Die TÜV's sind internationale Dienstleister, die einen großen Teil der Prüftätigkeiten nicht einmal mehr selbst ausführen sondern einkaufen und nur das Gutachten verfassen. In diesem Fall könnte es ein ortsansässiges Geologen Team gewesen sein oder man hat nur nach Aktenlage geprüft. Seit Mitte der 90er wurde die eigene Prüfkompetenz mit kreativer Kostenstellenrechnung an die Wand gefahren und durch "Schreibtischgutachter" ersetzt. Wer mal längere Zeit bei so einem "Verein" gearbeitet hat der weiss davon ein Lied zu singen. Immer wieder schön zu lesen daß sich mit diesen drei Buchstaben DIE Urkompetenz deutscher Prüfseriosität manifestieren soll. Das war vielleicht noch zu "Dampfkesselzeiten" der Fall.

Brasilien Vale

Laut Wikipedia gab es bereits vorher 2 Dammbrüche mit hunderten von Toten und Verletzten. Am 5. November 2015 und am 25. Jan. 2019. Wer sind eigentlich die verantwortungslosen Eigentümer dieser Gesellschaft Vale ....? Interessante Aufgabe der TS das mal zu durchleuchten.

"Mich wuerde vielmehr

"Mich wuerde vielmehr interessieren, was der deutsche TUV damit zu tun hat?"

Der TÜV lebt ausschließlich von seinem guten Namen.
Wäre vergleichbar, als würden sie ein marodes Klettergerüst in ihren Garten stellen und nehmen den angesehensten Menschen in ihrem Ort, der das Klettergerüst „abnimmt“ und nachher sein Siegel an das Gerüst packt. Alle anderen Eltern in ihrem Ort gehen automatisch davon aus, dass das ja sicher sein muss, schließlich hat sich das Herr X angesehen und der hat ja einen guten Ruf im Ort.
Einziges Problem... Herr X hat keine Ahnung von Statik und Holz...

TÜV

Es sollte bekannt sein, dass die TÜV's gewinnorientierte Unternehmen sind.
Ebenso die Klassifikationsgesellschaften in der Seefahrt. Falls der Auftraggeber Möglichkeiten hat Druck auszuüben (z. B. sich einer anderen Klassifikation anzuschließen, bzw. eine andere Prüfgesellschaft zu wählen) werden schon Zertifikate ausgestellt, die das Papier auf denen sie gedruckt werden nicht wert sind. Beispiel: Schiffsunglücke bei denen sich nachträglich herausstellt, dass es sich um einen Schrottkahn handelte.
Nur Tage vor dem Unfall geprüft, als absolut sicher deklariert. Der unglückliche Kapitän, der dummerweise, im blinden Vertrauen mit einem eigentlich seeuntauglichen Schiff, in See sticht wird dann verhaftet, verurteilt. Der/ die Inspektor(en) der Klasse, der Reederei bleiben unbehelligt.
Karlpeter Ahrens
Kapitän i.R.

Wer weiß, was dem Damm

Wer weiß, was dem Damm Passiert ist? Unterspült? Evtl einfach komplett abgerutscht wegen Grundbruch. Bodenverflüssigung durch Erdstoß? Wie willste das den voraussagen? Dazu ist die Thematik Grundbau zu komplex. Kaum einer der Foristen wird damit etwas anfangen können.

@Heinz-K, 13:51h

Der Minen- und Bergbaukonzern Vale ist das zweitgrößte Unternehmen Brasiliens (nach der skandalträchtigen Petrobras). Sie ist eine Aktiengesellschaft, hat also jede Menge Aktionäre, wobei auch der Staat Brasilien ein größeres Paket hält. Das Hauptgeschäftsfeld ist der Abbau und der Verkauf von Eisenerz. Brasilien ist größter Produzent an Eisenerz weltweit. Daneben werden aber auch andere Rohstoffe, Edelmetalle etc. gewonnen. Der Konzern Vale hat diverse Tochtergesellschaften, so z.B. das Unternehmen Samarco, an der auch britische Firmen beteiligt sind, das für den Dammbruch vor 3 Jahren in Marianna verantwortlich ist, bei dem 19 Menschen starben und durch die ausgetretenen Schwermetalle jegliches Leben im Rio Doce und seinen Ufern auf hunderte von km ausgelöscht wurde.

Das Schlimme ist, dass aus diesem damaligen Unglück Nichts gelernt wurde und Profitgier in gemeinsamer Sache mit korrupten Politikern uns jetzt diese neuerliche Katastrophe, diesmal mit mehreren 100 Toten, bescheren.

@Superschlau, 14:17h

"Wer weiß, was mit dem Damm passiert ist?"
Im brasilianischen Fernsehen haben zwei Mitarbeiter der Mine ausgesagt, dass sie schon im Dezember kleinere Mängel und Wasseraustritt am Staudamm beobachtet und auch gemeldet hätten. Ein Sachverständiger für Dämme sagte dort auch, es gibt keinen Dammbruch ohne vorherige Anzeichen.

@Heinz-K

Ja, man könnte das mal durchleuchten. Das Eisenerz, was dort gefördert wird, ist so metallarm daß es hierzulande überhaupt keine Chance hätte abgebaut zu werden-siehe Siegerlanderz. Erst das Vorhandensein unerschöpflicher Wassermengen, fehlender Umweltauflagen, sklavenartiger Arbeitsbedingungen und eines Riesenkonzerns der seine eigenen Gesetze schreibt macht es möglich, daß dort Erzflotation (Abtrennung der Erzpartikel und Aufkonzentrierung ) betrieben wird, ohne sich nennenswerte Gedanken um das abgetrennte taube Gestein zu machen. Welches mikrofein gemahlen mit Wasser und Chemie aus der Flotation nun als Schlamm vorliegt. Von da ab aus den Augen aus dem Sinn, garniert mit Unbedenklichkeitsgutachten. Und dann passiert es. Ob das Becken jetzt zu voll war oder der Damm brüchig, diese Produktionsweise hätte sich mit Grundschulethik 4. Klasse ohnehin von selbst erledigt. Hätte...

Unfall ist kein Zufall

1. Und wieder einmal der TÜV!
Wie bei den Brustimplantaten, ein Griff ins Klo! Man kann sich vorstellen, wie unsere Autos geprüft werden - aber da haben die Politiker ja die Fachexpertise millionenteurer Berater der Autoindustrie eingeholt und mit deren Hilfe die Gesetze zu Abgastests und HU usw. neu definiert.
2. Ja, und dann kann man natürlich nicht von "Drittstaaten" verlangen, dass sie präventiven Umweltschutz oder gar bei der Gewinnung und Produktion von Rohstoffen oder Gütern, Umwelt- und Arbeisschutzstandarts einhalten.
Man kann doch nicht auch noch das letzte El-Dorado der Investoren, Rohstoffhändler und Global-Player zerstören wollen, die Menschen als notwendiges Übel, die sie unverschämter Weise auch noch bezahlen müssen und die Umwelt als Müllkippe nutzen dürfen, damit auch damit der Weltmarkt-Preis gehalten werden kann. Also dass hat der TÜV sicher auch eingesehen.
Frage: Was macht eigentlich das Weltwirtschaftsforum?
Denn seine Vorgaben führen zu solchen Unglücken.

Medienwirksam...

... werden mal wieder Bilder von Toten und sich verzweifelt das Gesicht zuhaltende Menschen gezeigt.
Doch dieses Unglück ist kein Zufall oder gar eine Strafe Gottes - der Grund liegt einzig in der Gier der Investoren und Eigentümer, die ihre "Sklaven" zu ungeheuer Schlamperei anhalten. Und sie wissen genau, wenn was schiefgeht, waren es die "Sklaven", die mal wieder was falsch gemacht haben, nicht die Elite!
Hier ist ein Wirtschaftsverbrechen geschehen, wie z.B. der Einsturz oder der Großbrand von Textilfabriken in Bangeladesch!
Doch wie bei allen Wirtschaftsverbrechen, wird solches als "Kaverliersdelikt" angesehen. So haben die betroffenenMenschen und Hinterbliebenen in Bangeladesch bis heute keine Entschädigung gesehen-warum auch, sind doch bloss "Sklaven"? Tief in den Köpfen der BWLer steckt, dass optimale Gewinnmaximierung für denjenigen nicht möglich ist, der Menschenleben und Umwelt schont.
Die Medien sollten eher die Gesichter der wahren Verbrecher zeigen, als die ihrer Opfer

@ 15:22 von tobeorwhat

Zitat: Die Medien sollten eher die Gesichter der wahren Verbrecher zeigen, als die ihrer Opfer Zitat Ende
Ich gebe Ihnen in Allem, auch in Ihrem letzten Satz, den ich zitiere absolut Recht.
Ich halte es aber für ausgeschlossen, dass je einer dieser Wirtschaftsverbrecher je vor Gericht, geschweige denn hinter Gittern landet. Die Verquickung zwischen Wirtschaft und Politik wird dies schon zu verhindern wissen. Hinzu kommt, dass bei den unzähligen Beteiligungen dieser Firmen ein Verantwortlicher nicht zu finden sein wird. Am Ende wird es wieder ein Bauernopfer geben und die Welt ist wieder zufrieden.

Vale

Vielen Dank für Ihre Ausführungen. Was mich sehr stutzig macht, ist die Tatsache dass israelisches Militär bereits in Brasilien gelandet ist und helfen möchte. Nichts gegen die Hilfsbereitschaft, dennoch merkwürdig. Wer weiss wer in diesem Imperium nicht alles seine Hände drin hat.

Des einen Unglück ist des anderen Glück

Vor 8 Jahren passierte die schlimmste Naturkatastrophe in der Geschichte Brasiliens. Es war in der Serra bei Rio. In Petrópolis, Teresópolis und Nuovo Friburgo mit rund 1.000 Toden. Sie wurden von Schlammlawinen begraben. Der Staat war in Ausnahmezustand und genehmigte quasi eine Mrd. Euro Hilfe.
Das war wie ein warmer Segen für die lokalen Politiker. Glück gehabt. Sie bedienten sich großzügig der Spenden, um sich ihr Luxusleben zu sichern. Bei den Betroffenen kam wenig bis nichts an.
Meine Schwiegermutter verlor ihr Haus und wartet heute noch auf einen Cent Hilfe. Wichtig: Auch diese Schlammlawinen haben ihre Ursache im Raubbau der Natur und der Profitgier einiger Unternehmer. Sie holzten den Wald ab und bauten riskante Straßen... Es ist auch diesmal nicht zu erwarten, dass bei den Opfern was ankommt.
Auch wenn der neue Präsident als gnadenloser Korruptionsbekämpfer gewählt wurde. Denn er, der selbsternannte Messias, steckt jetzt
bereits selbst tief im Korruptionssumpf

Warum???

Es ist einfach nur furchtbar.

Wenn die "Vorgesetzten" von solchen Konzernen - Vale ist ja leider kein Einzelfall - jegliches Verantwortungsbewusstsein gegenüber Umwelt, Naturressourcen und vor allem Bürgergemeinschaft vermissen lassen und nur auf irgendwelche Zahlen gucken, warum überlässt man die dann nicht gleich denjenigen, die sich ohnehin darum kümmern??!

Wenn man denen (Mitarbeitern und Bürgern) nicht nur die Verantwortung überließe, sondern ihnen auch freie Hand gäbe, ihre Ressourcen und ihr Potenzial selbst zu nutzen, würde so etwas nicht immer wieder passieren.

16:23, Edelmann

Die Anzeichen dafür, daß der Damm brechen würde, waren nicht die Ursache für den Dammbruch, sondern Symptome desselben. Die Ursache ist noch unklar.

Eine Kausalität ist ein ursächlicher Zusammenhang, Eine zeitliche Abfolge von Ereignissen kann einen ursächlichen Zusammenhang darstellen, muss sie aber nicht.

16:36, Bumerang69

>>Auch wenn der neue Präsident als gnadenloser Korruptionsbekämpfer gewählt wurde. Denn er, der selbsternannte Messias, steckt jetzt
bereits selbst tief im Korruptionssumpf.<<

Selbsternannt stimmt nicht. Seine Eltern nannten ihn so. Er heißt mit vollem Namen Jair Messias Bolsonaro.

Wirklich.

Private können es nicht

Die Privaten können es nicht. Ihr Gier nach Gewinnen ist einfach zu groß. Das Leben von Menschen wird riskiert wenn es der Gewinnmaximierung dient.

Die Regierung tut gut daran die Vermögen des Verantwortlichen Konzern einzufrieren. Das Vermögen muss aber auch an die Hinterbliebenen verteilt und zur Schadensbeseitigung eingesetzt werden. Nur wenn das unverantwortliche Handeln des privaten Unternehmens hart sanktioniert wird können zukünftige Katastrophen durch private Konzerne bekämpft werden.

Machbar ist vieles...

Doch erst einmal ein Innehalten und Gedenken für all diese Menschen, denen hier Leid zugeführt...
Dies ist der Preis, den wir für "Profit" zu zahlen haben... Auch ein Dammbruch beginnt mit kleinen Rissen, die es wahrzunehmen gilt. Mit integrierter Sensortechnik ist dies bereits seit etwa 25 Jahren möglich... Dem internationalen Verband der Prüfingenieure hatte ich dies damals zur Wartung solcher Bauwerke vorgeschlagen.
Wer heute auf solch einem Gebiet Sicherheitstechnik betreibt, sollte dies schon wissen. Dies gilt insbesondere für einen solchen Damm zur Rückhaltung verseuchter Schlämme...

Des einen Unglück ist des anderen Glück

Vor 8 Jahren passierte die schlimmste Naturkatastrophe in der Geschichte Brasiliens. Es war in der Serra bei Rio. In Petrópolis, Teresópolis und Nuovo Friburgo mit rund 1.000 Toden. Sie wurden von Schlammlawinen begraben. Der Staat war in Ausnahmezustand und genehmigte quasi eine Mrd. Euro Hilfe. Das war wie ein warmer Segen für die lokalen Politiker. Sie bedienten sich großzügig der Spenden, um sich ein Luxusleben zu leisten. Bei den Betroffenen kam wenig bis nichts an. Meine Schwiegermutter verlor ihr Haus und wartet heute noch auf Hilfe. Wichtig: Auch diese Schlammlawinen haben ihre Ursache im Raubbau der Natur und der Profitgier einiger Unternehmer....

Viele Verantwortlichkeiten...

und doch muß es eine systematische Verantwortungslosigkeit gegeben haben...auch wenn der Eigentümer der Mine letztlich die Verantwortung hat, müssen viele Verantwortungsträger in den Behörden sich fragen, welche Anteil sie an dieser Katastrophe haben. Brasilien ist immerhin auf der internationalen Korruptionsskala an vorderer Stelle vertreten. So stellt sich u.a. die Frage, warum Ortschaften immer an den Ausläufen solcher Rückhaltebecken errichtet wurden und werden... Longarone stand auch genau im "Auslaufsektor" der Vajont-Talsperre, ehe ein Bergsturz 1963 zur Katastrophe mit 2000 Toten führte.

17:32, landart

>>So stellt sich u.a. die Frage, warum Ortschaften immer an den Ausläufen solcher Rückhaltebecken errichtet wurden und werden...<<

Oder warum Rückhaltebecken oberhalb von Ortschaften angelegt werden.

Hier lag das Becken oberhalb des Ortes...

17.45 von fathaland slim
und das heißt bei Hanglage, daß das Becken sich in Richtung der Ortschaft ergießt...liegt die Ortschaft oberhalb des Beckens, fließt das Becken in ein unbewohntes Areal ab und die Ortschaft wird verschont. Gesetze der Schwerkraft sind simpel oder?

18:03, landart

>>Hier lag das Becken oberhalb des Ortes...
17.45 von fathaland slim
und das heißt bei Hanglage, daß das Becken sich in Richtung der Ortschaft ergießt...liegt die Ortschaft oberhalb des Beckens, fließt das Becken in ein unbewohntes Areal ab und die Ortschaft wird verschont. Gesetze der Schwerkraft sind simpel oder?<<

Sie schrieben in dem Post, auf den ich antwortete:

"So stellt sich u.a. die Frage, warum Ortschaften immer an den Ausläufen solcher Rückhaltebecken errichtet wurden und werden..."

Ich antwortete:

"Oder warum Rückhaltebecken oberhalb von Ortschaften angelegt werden."

Was hat Ihre obige Antwort jetzt mit dem zu tun, was ich schrieb?

Es ging mir eher um die Frage, was zuerst da war, der Damm oder die Ortschaft.

Mit den Gesetzen der Schwerkraft bin ich vertraut.

18:03 von landart

«und das heißt bei Hanglage, daß das Becken sich in Richtung der Ortschaft ergießt...liegt die Ortschaft oberhalb des Beckens, fließt das Becken in ein unbewohntes Areal ab und die Ortschaft wird verschont. Gesetze der Schwerkraft sind simpel oder?»

Es geht doch gar nicht um Gesetze der Schwerkraft.
Sondern darum, was zuerst da war.
Die Ortschaft oder das Rückhaltebecken.
Ich nehme mal stark an, es war die Ansiedlung …

Totalenteignung

4-Punkte-Vorgehen:
1. Komplettenteignung des Unternehmens. 2. Erlöse auf Entschädigung und Renaturierung verwenden. 3. Führungsetage lebenslang in Haft mit Schwerstarbeit bei den Aufräumarbeiten und Bergung der Leichen. 4. Untersuchung, ob der TÜV mit haftbar gemacht werden muss.

TÜV

@ 14.04 h von berelsbutze
Ganz so ist das ja auch nicht.
Der TÜV prüft ja hauptsächlich auf Aktenlage. Eine vor Ort Untersuchung mit Probebohrungen und praktischen statischen Prüfungen wird sich der Konzern wohl nicht geleistet haben. Der TÜV gibt sein Siegel auch nur für die Prüfung des Moments aus. Was dann passiert (ob natürlich oder nicht) kann dieser auch nicht erahnen. Allerdings habe ich auch festgestellt das man ein gewünschtes Ergebniss, als Auftraggeber bei einem Unternehmen was ich jederzeit auswechseln kann, auch in gewissem Rahmen beeinflussen kann. Wer die Musik bezahlt...
MfG

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