Kommentare

Bedürftigkeit ist hier das

Bedürftigkeit ist hier das Problem? Na klar. Wenn man genau überlegt, stimmt das und ist auch im Sinne des ungehemmten Kapitalismus. Sparen soll bestraft werden.
Wenn zwei vergleichbare Arbeitnehmer gleich lang gearbeitet haben, und einer von beiden lieber 200€ im Monat beiseite legt, und nicht verprasst, dann entzieht er dem Kapitalismus ja auf Dauer 108000€. mit diesen 108000€ kann man bei Mindestrente von 900€ noch gute 10 Jahre überleben. Dazu kommt ja noch die normale Rente.
Und jetzt werden beide so geprüft, daß sie halt nur 600€ bekommen. Der eine hat nix gespart und bekommt 300 zusätzlich. Der andere Nichts, weil er sparsam war.
So sieht also Gerechtigkeit aus. Ganz toll.

Für nicht gerecht

ja die Sache mit der "Gerechtigkeit"

ist es gerecht, wenn Gesunde (Kranke/Angeschlagen ist eine total andere Sache)
sich ihr ganzes Leben lang alimentieren lassen
und im Rentenalter auch noch ?
Kann so eine funktionierende Gesellschaft ausschauen
dass einer es als gerecht empfindet, dass er nicht, aber andere arbeiten müssen ?
Ist es "gerecht" zum Steuerzahlen gezwungen zu werden, zum Arbeiten aber nicht ?

09:05 von Superschlau

Sparen soll bestraft werden.
.
nicht nur !
Verantwortungsvolles Handeln soll bestraft werden
ob man arbeitet oder nicht, man kriegt immer was - gelegentlich sogar mehr
ob das auf Dauer gut geht ?

"das Recht und die Pflicht zur Arbeit bilden eine Einheit"
so in der DDR Verfassung - also liebe LINKE, steht dazu !

Möchte nur einmal anmerken, dass einem Politiker, Richter

und Beamten bereits nach 5 Jahren eine Grundsicherung von ca. 1500 € im Monat zusteht. Ein Betrag auf den die meisten Rentner selbst nach 45 Jahren Berufstätigkeit gar nicht kommen.
Befremdlich ist auch, dass über die Rentenhöhe nur Personen entscheiden, die davon selber gar nicht betroffen sind !
Daher wird prinzipiell auch immer eine "Einheitsaltersversorgung" abgelehnt, denn wer von den "selbstlosen" Entscheidern möchte schon auf seine Privilegien verzichten !

Lohn und Beitragsbezogene

Lohn und Beitragsbezogene Rente haben wir in Deutschland seit über 100 Jahren...und das ist auch gut so

man könnte meinen

das hier wäre ein Forum des Finanzministers oder gleich der Versicherungswirtschaft. Ich lese hier ständig von Leuten, die ihr Leben gänzlich ohne Arbeit genossen haben im Vertrauen darauf, dass andere sie versorgen. Was für Mitmenschen kennt ihr eigentlich so, @superschlau und @sisyphos3? Wart ihr immer die einzigen weit und breit, die gearbeitet haben? Umgeben von Tagedieben, die sich dreist auf eure Kosten durchmogeln? Da frage ich mich, wie eigentlich die jährliche Steigerung des BIP zustande kommt. Bei ganzen zwei Arbeitnehmern in Deutschland. (Tschuldigung, es sind drei, ich arbeite nämlich auch).

Grund zum Streiten

Bevor diese falschen R2G idiologien mit BGE oder Grundrente kommen dürfen sollte die Steuerpflicht für persönlich Leistung abgeschaft werden. Dann währe dem größten teil der Bürger schon mal geholfen.

09:16 von Hartmut der Lästige

Beamten bereits nach 5 Jahren eine Grundsicherung von ca. 1500 € im Monat zusteht.
.
ist da der Wunsch Vater des Gedankens ?

Minijob`s sozialversicherungspflichtig machen

Das Hauptproblem ist das es fast nur noch Minijobs gibt
und dadurch keine Rentenrücklagen eingebracht werden können.

Auch ist die Bedürftigkeitsprüfung wie sie die
CDU/CSU fordert absolut gaga , wenn die bei der Herdprämie
auch nicht angewendet wird.

Wer 34,33,32 ... Jahre in die Rentenversicherung

eingezahlt hat guckt in die Röhre. Das werden vor Allem viele Frauen sein.
Wo ist da Gerechtigkeit?

Nur der Anfang

Das ist halt das Problem wenn das Geld von den Leuten die noch Arbeiten einfach nur noch verpulvert wird. Andere Länder sind da bedeutend weiter und haben vorgesorgt in der Beschränkung von Ausgaben.
Und die jetzt meinen weil sie Jung sind und sie geht das Problem nichts an, werden sich im laufe der Zeit noch umschauen was für sie an Rente übrig bleibt. Und in anderen Bereiche der Sozialausgaben ist das "Wir schaffen das" an erster Stelle. da spielt Geld auch keine rolle.
Wir werden in Deutschland irgendwann auch mit Unruhen zu kämpfen haben wenn es immer mehr Leuten die ihr Leben lang Gearbeitet haben und dann feststellen das es nicht mehr reicht für ein geordnetes Leben in der Rente.
Und da könnte man schon auf die Idee kommen das der Staat uns nur als Produktionsfaktor sieht.

Gerechtigkeit

Hier sieht man schön, wie der Begriff "Gerechtigkeit" an seine Grenzen kommt. Die Einen finden die Grundrente ohne Prüfung gerecht. Die bedeutet, dass jemand der 35 Jahre gearbeitet hat 900€ bekommt, statt z.B. nur 600€. Allerdings mag es Leute geben, die 40 Jahre gearbeitet haben und auch nur 900€ bekommen, weil ja nicht das gesamte Rentenniveau nach oben gezogen wird. Gerecht?
Oder das Klischee - Ehefrau hat eine "unterbrochene Erwerbsbiographie" mit ganz viel Teilzeit, aber zu ihren 600€ eine Witwenrente von 1000€. Die bekommt auch 300€ dazu.
Kann man alles machen, aber bitte nicht das Wort "gerecht" verwenden. Darunter versteht jeder was anderes. Mir soll´s recht sein, meine Frau bekäme dann auch mehr Rente.

Ganz kurz: es braucht eine

Ganz kurz: es braucht eine völlig andere Konzeption der Existenzsicherung. Dazu gehört zwangsläufig eine andere Wirtschaftsweise. Jedem ist klar, dass wir nicht im Schlaraffenland leben, aber das gilt kurz gesagt auch für die Reichen und Profiteure einer nicht nachhaltigen Wirtschaftsweise, (und jeder fragt sich zurecht, warum er lebenslang arbeitet aber nicht profitiert bzw. am Ende genug hat: ABSURD).

Ich stimme Hr. Heil - zu

Ich stimme Hr. Heil - zu Grundrente sollte für jeden der 35 Jahre garbeitet hat gleich sein.

Wer jetzt meint das dies nicht finanzierbar ist :

1. Bundeswehretat - zurückfahren - z.b. Letzte erhöhung wären schon 4,3 Milliarden euro - Soldaten aus dem Baltikum,Mali,Syrien, Afghanistan .... abziehen. dann reicht auch ein etat von 30 Milliarden jährlich locker! Macht aus der Bundeswehr wieder eine Verteidigungsarmee!

2. heute gelesen von Hr. Altmaier:

"Bundesregierung kündigt Staatliche hilfen für Industrie an."

Wie bitte? In den Schulen fällt der Putz von den Wänden - Brücken stehen kurz vorm einsturz - für die Grundrente gibts kein Geld?

Aber die Industrie Welche Jahrelang Gewinne,Rendite, Boni eingefahren hat - diese muss Staatlich gefördert werden!? Jedes Unternehmen sollte Investitionskapital haben - sollte dieses nicht reichen gibts Kredite - zinsgünstig im Moment - so könnten die Unternehmen umstrukturieren!

Wie will man das sonst einen normal Bürger erklären?

09:19 von frosthorn

Wart ihr immer die einzigen weit und breit,
die gearbeitet haben?
.
keine Ahnung
kann und will ich so auch nicht beurteilen
ich habe (nur) 38 Jahre gearbeitet und mir reicht die Rente
habe ich was falsch gemacht ?

übrigens wer 35 Jahre in einem Großbetrieb der Automobilbranche tätig war,
ist in einem Kristallturm - weitab in einer eigenen "Realität"
deshalb war ich auch mal 4 Jahre ehrenhalber bei der Tafel
schauen wie andere leben/ticken - eine andere Welt

09:28 von dr.bashir

Mir soll´s recht sein,
.
genau daran liegt es beim Begriff "Gerecht"
gerecht ist für die meisten, wenn sie nen Vorteil davon ziehen

um 09:22 von Sisyphos

Stimmt, es sind sogar 1573 € nach 5 Jahren.
Hier nachzulesen:
https://www.zeit.de/wirtschaft/2016-06/beamtenpension-rentenreform-alter...

Beitragsbasiert

Die deutsche Rente wird vom Grundsatz her beitragsbasiert berechnet und gezahlt. Wenn man jetzt davon absieht, wird man das Rentensystem noch schneller zerstören, als es jetzt schon geschieht. Vielleicht sollte ich aber auch mal mit meiner Lebensversicherung sprechen, ob es nicht respektvoll wäre, mir im Erlebensfall eine sehr viel höhere Versicherungsleistung auszuzahlen, als es meiner Beitragszahlung entspricht. Herrn Heil und die SPD habe ich ja offensichtlich auf meiner Seite.

Mietzuschuss, Sozialhilfe,..

Da wird doch wieder nur die halbe Wahrheit erzählt. Wenn jemand nur 500 € Rente bezieht, kann er (sie) ohnehin nicht ohne weitere Unterstützung überleben, es sei denn er geht auf die Strasse. So fallen also Kosten an, die im Staatshaushalt auch heute schon mitfinanziert werden müssen. Die Behauptung, dass dafür kein Geld vorhanden ist, ist also falsch.

So gesehen macht es schon Sinn, dem Bürger gleich so viel zu geben, dass es zum Leben reicht, die Bedürftigkeit vorausgesetzt.

Eine andere Frage wäre natürlich, warum es bei uns überhaupt so weit gekommen ist, dass die Renten so niedrig sind und eine würdige Rentenreform einfach nicht angegangen wird. In einem so reichen Land, wie Frau Merkel bei jeder Gelegenheit betont. Aber wahrscheinlich kann man es Leuten wie Herrn Zetsche nicht zumuten, etwas von seiner Rente von ca 4000.- € pro Tag an das Sozialsystem zurück zu geben.

Wir haben

doch im Grunde genommen die Grundrente, die H4 heisst. Da wird dann allerdings noch unterschieden zwischen denen, die die Bedürftigkeit detailliert nachweisen müssen und denen, denen man auf zuruf vertraut.

re. Hartmut der Lästige

Welche Beamte beziehen nach 5 Jahren eine Grundsicherung von ca. 1500 € im Monat? - Zumindest nicht der "kleine Wachtmeister". Pensionierte Freunde aus dem Vollzugsdienst beziehen nach gut 35 Jahren Arbeit zwischen 900 und 1200 € Pension. Der erste verdient jetzt als Wachmann dazu, dem zweiten langt es, da er auf dem Land im eigenen Haus lebt.

@09:12 von Sisyphos3

..."ob man arbeitet oder nicht, man kriegt immer was - gelegentlich sogar mehr
ob das auf Dauer gut geht ?"

Es geht hier um Menschen die mind. 35 Jahre gearbeitet haben.

Es gibt aber auch Leute wie sie richtig erwähnen die sich entschieden haben in ihrem leben nicht zu arbeiten- warum auch immer.

Diese bekommen auch nicht mehr, -nach Hr.Heil. Solche Leute haben auch nie im Überfluss gelebt - Urlaub gehabt etc viele nachteile.
z.B. Kindergeld wird dieses Jahr erhöht - diese erhöhung wird von mama Hartz4 empfängerin abgezogen-verrechnet -obwohl es doch KINDERgeld ist.

Nur als ein Beispiel.
- diesen Leuten keine Grundsicherung zu geben würde den sozialen Frieden beeinträchtigen. Gerade in Deutschland mit seiner Geschichte . Stichwort:
Eugenik (Vernichtung unwerten Lebens)

Wohin wird es gehen mit der Rente?

Irgendwann ist die gesetzliche Rente soweit abgesunken, dass sie auf dem Niveau der Grundrente liegt. => Einheitsrente für alle, unabhänig davon, wie viel eingezahlt wurde. Wenn es so kommt, kann man die Rentenversicherung abschaffen und es über Steuern regeln.
Und wer im Alter mehr haben möchte als 900 Euro muss privat vorsorgen.

@werner1955 um 09:19Uhr

Die Abschaffung der Steuerpflicht setzt aber voraus, daß Sie auf viele staatliche Leistungen verzichten und alles nur noch durch freiwillige Spenden finanzieren, egal ob Polizei, Feuerwehr, Krankenhäuser , Straßen, THW usw. usw.! Dazu wären aber vermutlich Sie nicht bereit, gelle?

Alle Politiker, Experten und die die

meinen sie müssten ihren Kommentar dazu geben, wissen doch gar nicht, wie es ist mit einer so kleinen Rente auszukommen. Sie haben doch genug im Rentenalter, dafür werden Diäten angepasst, Gesetze entsprechend geändert, in Aufsichtsräten gewählt und ganz nebenbei die Rentenkasse permanent geplündert. Wäre das Geld in der Rentenkasse geblieben, hätte jeder eine auskömmliche Rente und wie aktuell nur 48% vom Netto. Aber es ist ja einfach über anderen Leuten Geld zu entscheiden. Ihr, die Politik ob die Alten oder aktuellen solltet euch schämen!!!!!

Das neue

Das neue
Betriebsrentenstärkunksgesetz sieht vor, dass der Arbeitgeber verpflichtet ist, 15% zuzuzahlen. Bei Auszahlung muss dann 18, ..%
Für Soz-Vers. abgedrückt werden.
Na, merkt da jemand was?

Ich würde da lieber mein Geld unters Kopfkissen packen.

Es ist auch nicht

gerecht, das zu prüfen.
Für 35 Jahre sollte es einen gewissen Sockelbetrag geben, die Ungerechtigkeit ist bei 30 Jahren und bei 40 und 45 Jahren.
Viele haben nämlich vor der Mindestlohneinführung für 6,44 bis 7,00 Euro die Stunde gearbeitet.
Die haben mit 45 Arbeitsjahren gerade die 890-900 Euro Grenze Brutto erreicht, also muss es eine Kurve geben, Zuschläge von 30 Jahre bis 45 Jahre in einer Steigerung.
Alles andere wäre mehr als Ungerecht, es werden nämlich 35 Jahre mit 45 Jahre gleichgesetzt.
Das Ganze geht auch ohne Neid nicht auf, entweder müssen 40 Jahre als Mitte angesetzt werden, und dann je eine Stufe rauf oder runter.
So wie jetzt fühlen sich die mit 34 Jahre betrogen und die mit 40 Jahre auch.
Das ist noch der Weisheit letzter Schluss, und kann so auch nicht aufgehen.
Und einstellig bleibt die Summe auch nicht, es wurde gestern auf allen Seiten und Kanälen diskutiert, niemand kommt auf einstellig.

Das Ganze Modell kann nicht funktionieren.

Die Regierung schmeißt Milliarden

aus dem Fenster, für alles Mögliche. Aber für eine entsprechende Rente ist kein Geld da. Da werden lieber wieder so Floskeln von den Politikern genannt, die Jugend muss das alles bezahlen. Fangt an zu sparen in Berlin, es gibt genug Möglichkeiten dazu

Komisch

Wird von Sozialleistungen des Staates gesprochen, werden diese von "jungen Parlamentariern (d.h. jungen CDU'lern?)" als Last empfunden, geht es um die Ewigkeitskosten der Kernenergie, des Bergbaus, der Müllberge, der Umweltverschmutzung, des Glyphosat usw. schweigen diese Leute.

Unsere 'Elite' besteht eben aus "weltfremden, paranoiden, autistischen Egomanen" (Daniel Goudevert, ehemaliger VW-Vorstand). Die Frage ist doch, wie wir es schaffen, das jeder Mensch ohne materielle Sorgen Leben kann. Dazu hört man leider nichts.

@ 09:24 von collie4711

Wo hier die Gerechtigkeit ist, stellt sich wirklich als Frage. Ich denke hier an die Fälle von "mitarbeitenden Ehegatten", denen man aus steuerlichen uns sozialversicherungsrechtlichen Gründen das kleinstmögliche Gehalt "zahlt" (Buchung rechte Tasche an linke Tasche) und die so auf 35 Jahre mit Mindestbeitrag kommen. Klar hat der andere Ehegatte als Eigentümer des Unternehmens ein dickes Alterseinkommen, das eigentlich beiden zusteht. Wenn man jetzt noch auf eine Grundrente auffüllt, dann gibt es noch einen zusätzlichen Anreiz für solche unfairen Konstrukte. Hier wurden schon Sozialleistungen (insbesondere in der Krankenversicherung) in der ganzen Zeit abgegriffen, dann gibt es im Alter noch auf Gemeinschaftskosten einen oben drauf. Viele andere Ehegatten geben sich mit einem Minieinkommen 35 Jahre lang zufrieden, weil der andere Ehegatte genug verdient. Auch hier wäre eine Aufstockung unfair. Bleiben die Fälle, wo wirklich nur dieses Mindesteinkommen vorliegt.

Geldverschiebung mehr nicht

Mit diesem Modell wird doch nur Geld verschoben. Die Rentenkasse zahlt dann das, was das Sozialamt ansonsten für Stütze zahlen würde.
Okay mit Ausnahmen der z.B. Ehefrauen/Ehemänner, die einen reichen Partner haben und auf das Geld nicht angewiesen wären.
Eine Bedarfsprüfung ist auch ein großer Aufwand von Seiten der Rentenkasse. Dann lieber ohne Prüfung blind zahlen und das Beste hoffen...

Was....

ist denn gerecht? Ohne Zweifel gibt es Einzelschicksale, die wegen fehlender, ausreichender Intelligenz, familiären oder sozialen Umständen etc. nie einen besser bezahlten Beruf erlernen konnten als eben Regalauffüller oder Friseuse usw. Wenn diese Personengruppe "ihr ganzes Leben lang" gearbeitet, also in die Rentenkasse eingezahlt hat, dann sollte man ihr auch eine Mindestrente zuerkennen. Es war ja nicht immer ihre Schuld, daß sie nicht mehr verdient haben. Aber man sollte damit aufhören, wie es die SPD und die Linke gerne tut, die Deutungshoheit in Anspruch zu nehmen. Es gehören nämlich wirklich nicht alle dieser Personengruppe an, auch wenn Herr Heil immer den Eindruck erwecken will. Ist es aber noch gerecht, wenn jemand Leistungen in Anspruch nimmt, ohne jemals selbst etwas geleistet zu haben?

In Deutschland ist der Neid

immer das Wichtigste. NIEMAND kann sich vorstellen, daß zum Beispiel das Spendenaufkommen steigen würde, hätten gebildete Menschen mehr flüssig.
Niemand hat richtig verstanden, wie es scheoint, daß hier nix verschenkt wird, sondern 35 Jahre!! eingezahlt werden musste.
Also bei einem Normalverdiener ca 700 000 Euro!!!
Ich glaube einfach, die Deutschen leiden lieber, als das auch nur EINER in Ihren Augen "zuviel" kriegt.
Motto: "Ich bin jung, warum soll eine Alte was kriegen".
Ist der Gleiche aber mal alt, dann plötzlich wärs ihm recht, und er fühlt sich betrogen.
ich glaube, die Digitalisierung hat den Menschen die Fähigkeit geraubt, länger als 3 Tage zu denken.
Wohlbemerkt: Alle die hier was von "Finanzierung" faseln, sollen wissen daß in D die MINDERHEIT der Superreichen , wie Herr Merz, nichts bezahlt und den Spitzensteuersatz am liebsten auf 0 senken würden.

Der Spd

Hat das Vertrauen der Wähler verloren, wie die Wahlergebnisse zeigen und das zu Recht. Denn immer wenn die Genossen die Umverteilungsmaschinerie anwerfen, dann geht das meisten zu Lasten ihrer Wählerklientel. Da sind schon einmal die Betriebsrentner, die durch Ulla Schmidt quasi enteignet werden. Erst locken und dann abzocken, so scheint die Devise der roten Socken zu sein. Die Leute scheinen sich an die Missetaten der Genossen zu erinnern, wie die letzten Wahlergebnisse gezeigt haben.
Den Schutz der Medien haben Sie ebenfalls verloren, denn die setzen nun auf Grün.

"Kritik von jungen

"Kritik von jungen Politikern"

Das verstehe garnicht.

Die Digitalisierung und KI wird in zukunft soviel arbeit erledigen - welche heute noch von Menschen gemacht werden -das spart menschliche Arbeitskraft - welche woanders eingesetzt werden kann.

Heißt doch mehr arbeit welche günstiger erledigt wird -grössere gewinne - steigende Steuer einnahmen.

Heils Rentenvorschlag ist finanzierbar!

Oder bin ich da nur Naiv?

sachlich bleiben und genau.

zunächst einmal ist unser Rentensystem , wie ich es gelernt habe, ein Generationen Vertrag, das bedeutet in erster Linie , das in der Gegenwart die jüngeren die Älteren finanzieren, das ist der Deal und nicht mehr und nicht weniger. Gerechtigkeit kann also zunächst mal nur im Heute stattfinden. Noch klarer : Der Vertrag garantiert NICHT und das jeder seine bezahlten Beiträge mindestens wieder raus bekommt oder so was ... ( Rente ist kein Sparvertrag )
Gedankenexperiment : wenn die Anzahl der Beitragszahler in den nächsten Jahren weiter abnimmt, und die Anzahl der Rentner steigt, dann muss es Einschnitte und Anpassungen geben , reine Mathematik und nicht der böse Staat.
Und der zweite Irrtum : wir reden hier gar nicht von "Grundrente" sondern von einer "Mindestrente," Grundrente wäre komplett bedingungslos wie das Grundeinkommen. Und auf die Debatte freu ich mich schon.

"Es ist auch nicht gerecht,

"Es ist auch nicht

gerecht, das zu prüfen.
Für 35 Jahre sollte es einen gewissen Sockelbetrag geben, die Ungerechtigkeit ist bei 30 Jahren und bei 40 und 45 Jahren.
Viele haben nämlich vor der Mindestlohneinführung für 6,44 bis 7,00 Euro die Stunde gearbeitet.
Die haben mit 45 Arbeitsjahren gerade die 890-900 Euro Grenze Brutto erreicht, also muss es eine Kurve geben, Zuschläge von 30 Jahre bis 45 Jahre in einer Steigerung.
Alles andere wäre mehr als Ungerecht, es werden nämlich 35 Jahre mit 45 Jahre gleichgesetzt."

Ich verstehe Sie schon - wäre dann noch teurer.

Eine Simple Frage an Sie :

Die jetzige Grundsicherung im Alter - ist diese Gestaffelt - oder gleich?

@09:48 von Seacow

"Und wer im Alter mehr haben möchte als 900 Euro muss privat vorsorgen."

So ein Quatsch - ein geringverdiener der sich fürs Alter vom Munde absparrt - wird im Alter feststellen wenn er einen Antrag auf Grundsicherung stellt das seine Private vorsorge angerechnet wird und er letzten Endes genausoviel Rente hat wie Jemand der nicht vorgesorgt hat und sein Geld immer ausgegeben hat.

Ich finde

Unsere Politiker sollten mal den Ball ganz flach halten.

Jemand der sich selbst eine Pension von knapp 1000€ pro Monat genehmigt nach 4 Jahren Bundestagszugehörigkeit und etwas über 250€ pro Monat mehr für jedes weitere Jahr, sollte ganz still sein.

Es ist unfassbar mit was für einer Gier sich unsere Politiker die Taschen voll machen und dann den Menschen für ihre Lebensleistung nicht einmal das gönne was sie sich selbst nach 4 Jahren verschreiben.
Herr Schäuble als längster zugehöriger (seit 1972) würde wenn er heute in den Ruhestand geht etwa 11.000€ pro Monat bekommen.

Erneut muss ich fragen, liebe CDU, liebe SPD legt ihr es darauf an, dass die Bevölkerung euch hast?
Was treibt euch? Nächstenliebe und Sachverstand kann es nicht sein.

Naja, ich bin mal gespannt wie viel Rente ich bekomme wenn ich 2055 im Alter von 70 aufhöre zu arbeiten... wahrscheinlich irgendwas um die 17,5% meines Letzen Gehalts oder so.

Beim Lesen der bisherigen

Beim Lesen der bisherigen Kommentare ist mir die Überlegung durch den Kopf gegangen, ob man nicht für die Berechnung rückwärtig einen Mindestlohn einführen könnte. Bei jemandem, der vor 10 Jahren für 6 € gearbeitet hat, werden für die Rentenberechnung dann 10 € angesetzt. Dann würden jedenfalls erst mal diejenigen besser gestellt, die wirklich ein Leben lang gearbeitet haben.

Sisyphos

Und nochmal : 900 Euro Grundrente - plus die Renten, auf welche bei den diversen Rentenversicherungen während der aktiven Zeit eingezahlt wurde - das gäbe k e i n Problem mit der "Gerechtigkeit". So eine Art bedingungsloses Grundeinkommen für Rentner , die wirklich gearbeitet haben. Hier wird von einigen Foristen solches für a l l e Bürger gelegentlich gefordert, was aber nicht finanzierbar wäre. Dank für den Hinweis - Sisyphos ! Nun verstehe ich den Drang vieler Zeitgenossen in die Verbeamtung und auch das gelegentlich gehörte Wort "Pensionslasten".

@Sisyphos3

Nein das ist Fakt, er sprach aber auch von Richtern, also höheren Beamten.

generell ist es jedoch so, dass Beamte ein extrem viel geringeres Risiko haben in die Altersarmut zu fallen.

Was ist die Wahrheit

Diese Frage stelle ich mir, wenn ich die Kommentare hier so lese.
Wäre das Normalarbeitsverhältnis, von dessen Entlohnung ich auskömmlich leben kann, normal, dann stellten sich diese Fragen nicht. Aber imer mehr Menschenn können dies eben nicht und dann eben auch als Rentner nicht - und dann? Öffentliche Suppenküche, Tafeln etc. als Alternative? Das können wirklich doch nur die Neokapitalisten wollen und solche die zum Klientel der FDP gehören. Für sie stellt sich diese Frage nicht. Andererseits: Will ich all die Schmarotzer so hoch allimentieren, die weitgehend arbeitsfrei durchs Leben kommen? Hier beginnt die Quatratur des Kreises, auch für unsere wenig wertgeschätzte politischen Eliten.
Es besteht also viel Diskussionsbedarf. Meine Bitte: Lasst uns doch wenigsten mit etwas Niveau versuchen!
Und damit man mir nicht unterstellen muss, ich sei auch ein solcher Sozialschmarotzer: Ich habe 49 Jahre beitragspflichtig gearbeitet und bekomme eine auskömmliche Rente und Betriebsrente!

Kostenfalle

Statt nicht durchdachte Rentengeschenke mit fatalen Folgen zu machen, sollte der Arbeitsminister lieber daran arbeiten, ein solides Finanzierungskonzept für die Zeit nach 2030 aufzustellen. Die Reform unter Schröder war richtig (abgesehen von der Doppelbesteuerung, die noch korrigiert werden muss) , da in dem Modell die demographische Entwicklung berücksichtigt wird.

09:56 von wenigfahrer

Die haben mit 45 Arbeitsjahren gerade die 890-900 Euro Grenze Brutto erreicht
.
ja da kann es ärger und Irritationen geben
der eine kriegt Grundsicherung mit Miete und was weiß ich was
kann dann dem gleichen Betrag entsprechen, den einer kriegt,
der noch nie was gemacht hat
da darf schon kritisch hinterfragt werden
warum ?
aber in einer Gesellschaft in der viele eine Bedingungsloses Grundeinkommen befürworten ist alles möglich

Mich wundert es etwas …

… dass der Vorschlag von Herrn Heil so hohe Wellen schlägt: Es wird (wieder mal) über Gerechtigkeit diskutiert, die üblichen Neiddebatten über (für mich leider nur phantasierte) Beamtenpensionen findet statt, sozialistische (geringer Verdienst und damit geringe Rente ist stets schicksalhaft und also unverschuldet) und konservative (wer wenig verdient hat, ist ein Faulpelz) Positionen werden sich um die Ohren gehauen, und selbstverständlich alles ohne irgendein Resultat - wie immer.
Dabei ist der Vorstoß von Herrn Heil so leicht durchschaubar: die SPD ist nicht mehr nur auf dem absteigenden Ast, sondern fast schon ganz unten angelangt, und dagegen muss nun - verständlicherweise - mit allen Mitteln angekämpft werden.
Es werden noch weitere, beliebig abstruse Vorschläge kommen. Man muss kein Prophet sein, um das vorauszusagen. Und fast alle gehen solchen Vorschlägen auf den Leim. Da kann man Herrn Heil nur zurufen: Bravo, alles richtig gemacht!

Welche Gerechtigkeit ist gemeint?

Diese Regierung lässt sich pro Jahr 160 Milliarden Euro in Form von Steuerhinterziehungen stehlen!
Von unseren sogenannten Leistungsträgern!
Hinzu kommt die Steuervermeidung in ähnlicher Höhe, dank unzulänglicher Gesetze, die diese Politik in den letzten Jahrzehnten verbrochen haben!
Geld, dass an allen Ecken fehlt!
Ist das die Gerechtigkeit von der da gerade geredet wird?

@10:06 von knmatweb

"Gedankenexperiment : wenn die Anzahl der Beitragszahler in den nächsten Jahren weiter abnimmt, und die Anzahl der Rentner steigt, dann muss es Einschnitte und Anpassungen geben , reine Mathematik und nicht der böse Staat."

Das ist so nicht Richtig - Stichwort: Digitalisierung, Robotik.

Ein Gedanken Experiment für sie :

Eine Geburtstagstorte wird von 4 Leuten Gebacken - Bekommt jeder 25% richtig?!

In Zukunft wird es weniger junge Backer geben wie sie sagen - es werden aber auch nur noch 2 ,nicht 4 zum Torte backen gebraucht, weil der Teig von der Küchenmaschine gerührt wird ... .

Sollten die 2 Leute keine Gäste einladen bleibt für jeden 50% also mehr.

Simple Mathematik . ;)

Eine gerechte Altersversorgung wäre ohne Priviligierte

an sich ganz einfach:
Alle (auch Arbeitgeber) zahlen einen Prozentsatz aller Ihrer Einkommen(auch aus Kapitalvermögen und Vermietung usw.) bis zu einer Bemessungsgrenze ein. (Wobei der Prozentsatz und die Bemessungsgrenze natürlich in Wechselwirkung stehen.)
Weiterhin bleibt das bisherige Punktesystem prinzipiell bestehen.
Aus diesem Topf bekommt dann jeder eine Altersgrundsicherung und und für jeden erarbeiteten Punkt noch einen Extra-Betrag.
Wem das als gut verdienenden Leistungsträger nicht reicht, der kann in so einem System privat vorsorgen. Und nicht wie heute, die Geringverdiener !
Doch so ein System wird niemals kommen, da unsere "selbstlosen" Politiker niemals auf ein Privileg verzichten werden !

Selbst war ich auch ein Gutverdiener und erhalte jetzt aus der Rentenkasse 22 % meines letzten Gehaltes. Hinzu kommen aus der Betriebsrente noch 9 %.

Da ich aber privat vorsorgen konnte und habe, kann ich auch im Alter mein Lebensstandard halten. So herum es funktioniert es !

1200 Euro Rente für jeden ist

1200 Euro Rente für jeden ist das Minimum für ein Reiches Land namens Deutschland.
Das Geld würde vor Ort ausgegeben und so den deutschen Binnenmarkt stärken, da Oma & Opa dadurch wieder am Leben teilnehmen könnten.
Aber die Neider auch hier wollen ja nicht teilen.

Bedürftigkeitsprüfung=Benachteiligungsprüfung

Man nehme die Situation von drei Arbeitnehmern, alle verdienen das gleiche, alle sind gleich alt und arbeiten alle gleich lang. Jetzt gehen Sie in die Rente und bekommen nur 650 € Rente. Nach den Vorschlägen von Herrn Heil sollen sie nun 900 € Rente bekommen, nicht ausreichend aber ein richtiger Ansatz. Nach den Vorstellungen der CDU soll aber nur einer von diesen Rentnern die 900 € bekommen, da die anderen beiden verheiratet sind und mit 1300 € monatlich bereits über der Grundsicherung liegen.
Die Haltung der CDU ist für mich absolut unglaublich daneben. Weil man verheiratet ist sollte man weniger Rente bekommen? Setzt verheiratet sein den Gleichbehandlungsgrundsatz aus?

Minister Heil sagt

dass Rente auf die Mindestrente von 900€ aufgestockt werden soll - aus Steuermitteln- wenn da überhaupt was passiert wird es sicher wieder aus dem Rententopf genommen wie viele versicherungsfremde Leistungen zuvor auch. Ihr werdet es schon noch sehen.

@ 10:02 von ophorus

"Niemand hat richtig verstanden, wie es scheoint, daß hier nix verschenkt wird, sondern 35 Jahre!! eingezahlt werden musste.
Also bei einem Normalverdiener ca 700 000 Euro!!!"
.
700.000€ in 35 Jahren bei 12 Monaten?
Sie zahlen jeden Monat 1.666€ in die Rentenkasse ein?
.
Respekt!
Darf ich mich bei Ihnen bewerben?

Also mal ganz wertfrei betrachtet:

Da zahlt jemand 35 Jahre fleißig in seine gesetzliche Altersvorsorge und da sollte er doch erwarten können, dass er auch seine Ansprüche daraus hat.
Mit was für einem Recht sollte dieser Rentner eine Rentenkürzung bekommen?
Er hat eingezahlt und hat selbstverständlich ein Recht darauf seine volle Rente zu bekommen.
Es ist für mich eine Unverschämtheit wie man dagegen sprechen kann.
Ich wünsche Herrn Heil, dass er für seinen Vorschlag kämpft und nicht umkippt, denn sonst hat es wieder den Anschein einer möglichen Beeinflussung des "Volkes" für die anstehenden Wahlen.
Und wären die Rentenkassen nicht permanent zweckentfremdet worden, dann wären sie auch wesentlich voller, oder wurde jemals wieder dorthin zurückgegeben, was vorher zweckentfremdet herausgenommen wurde?
Die CDU sollte sich schämen.

50 jahre

Ich werde erst mit 67 in rente gehen dürfen. Und wenn ich die prognosen sehe, so bin ich trotz mittelschichteinkommen nach 50 jahren auf hartz iv niveau. Es sollte generell mehr prozentual ausgezahlt werden, dann sind auch viele aus hartz iv heraus.

viele staatliche Leistungen verzichten

Diese können problemlos von den bestehenden Einnahmen gedeckt werden, weiter fehlbeträge können durch Sparen,
keine aufwändiegen Finazämter mehr erreicht werden. Das Personal kann dann zur sinnvollen Kontrolle vom Umsatzsteuerbetrug , Bekämpfung der Schwarzarbeit usw eingesetzt werden.

Besteuerung von leistungslosen Einkünften wie Dividenden, Mietern und Zinsen kann dannn zusätzlich erfolgen.

Augenwischerei

Wie bereits kommentiert, ist dies auch m.E. lediglich eine Geldverschiebung von städtischen Sozialausgaben hin zur "Eigenverantwortung des Rentenkasseneinzahlers ...
Ähnlich die Rechnung "Tabaksteuern kassiert der Staat - die gesundheitlichen und sozialen Folgekosten aber die arbeitnehmerfinanzierten Krankenkassen".

Einzig gut finde ich endlich mal die Idee, daß dies "ohne Bedürftigkeitsprüfung" geschehen soll - davon kann meine (jetzt pflegebedürftige) Mutter nur träumen: Sie hat ihr Leben lang von geringer Rente sparsam gelebt, und muß nun fast alles davon für ihre Pflege erstmal verbrauchen, bevor der Staat irgendwelche Kosten übernimmt ...
DAS ist ungerecht! Und je mehr Pfleger verdienen (sollen sie ja auch), desto mehr Kosten werden diesen alten Menschen aufgebürdet, denn der Staat tönt zwar laut, wie dafür er ist - beteiligt sich aber selbst nicht an den Lohnerhöhungen ...

So geht’s auch!

Allein ein jährlicher Fortschritt der Produktivität um nur 1,25 Prozent sorge dafür, dass in einigen Jahrzehnten eine viel geringere Zahl von Beschäftigten dieselbe Menge an Waren und Dienstleistungen schaffe wie heute 35 Millionen Arbeitnehmer", sagt Gerd Bosbach, Professor für Arbeitsmarkt, Statistik und Empirie an der Fachhochschule Koblenz. "Die Lehre daraus könnte so einfach sein: Die Produktivität schlägt die Demografie, wenn die Umverteilung nicht die Löhne der Arbeitnehmer beschneidet. Schade, dass die Rentenkürzer der meisten Parteien dieses Wissen völlig ignorieren."
Fazit des WDR 5 - Redakteurs Rainer Marquardt: Liebe 64er, lassen Sie sich nicht einreden, Sie seien durch ihr zurückhaltendes Zeugungs- und Gebärverhalten auch noch Schuld an der drohenden Altersarmut. Die ist keine Folge des demografischen Wandels, sondern ein Problem der Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums.

Zu 09:17 von Klausewitz "Beitragsbezogen"-"Altersvorsorge"

Lohn und Beitragsbezogene Rente haben wir in Deutschland seit über 100 Jahren...und das ist auch gut so

Richtig, Heil bewegt sich im Abseits.

Beispiel Mütterrente & Co., gerne, aber nicht aus der Rentenkasse. Rente mit 63 oder die nachträgliche Sozialversicherungspflicht für die Direktversicherung. Diese Politik kratzt gewaltig am sonst oft herausgestellten Rechtsstaat. Hier wird er ausgespielt! Diese Regierung greift immer öfter staatlich sanktioniert in die Taschen Dritter.

Die ersten Lebensversicherungen sind am Ende. Inflation>zwei Prozent bei null Zinsen. Der Staat kassiert dazu noch Steuern aus realen Verlusten und rühmt sich der Nullverschuldung. Für die "Schwarze Null" zahlen Bürger mehrfach. Auch seriöse Banken kommen in Schwierigkeiten bei dieser Schuldenpolitik.
Schuldenmacher sind bei der SPD die Helden. Eigenvorsorger und Leistungsträger die Dummen.
Vorsorge, Sparen macht so keinen Sinn, früher oder später wird für Dritte abkassiert.
Das hat keine Zukunft!

Umdenken erforderlich

@ Superschlau & Sisyphos3

Danke für die Beiträge. Was die Bedürftigkeitsprüfung angeht bin ich zu 100% einig.

Grundsätzlich geht der Vorschlag von Hr. Heil in die richtige Richtung, mehr aber auch nicht. So langsam sollt mal ein komplettes Umdenken stattfinden in Richtung einer echten Einheitsrente.
Da die Sozialversicherung ja im Grundsatz nach dem Solidaritätsprinzip arbeitet (außer bei der Rente), wäre es nur angebracht, jedem Rentner pro Arbeitsjahr einen Betrag x zu zahlen, der für alle gleich ist. Wer also 40 Jahre gebuckelt hat bekommt das doppelte von dem, der 20 Jahre in Lohn und Brot war.
Natürlich wird Letzterer dann noch übers Sozialamt aufstocken müssen, erhält dann aber entsprechend immer noch deutlich weniger als Ersterer. In Summe wäre dann sowohl der Solidargedanke als auch die Gerechtigkeit wohl ausreichend berücksichtigt.

@Welche Gerechtigkeit ist gemeint? 10:22 von nie_wieder...

Natürlich die 'Gerechtigkeit' der knallharten, unsozialen Marktwirtschaft,
die inzwischen weltweit 'regiert'.

Und die beinhaltet nun mal, dass man ein 'Loser' ist,
wenn man nicht seine 'Einnahmen' über zig Steuerschlupflöcher oder 'Oasen' leiten kann.

Und da ist die 'kriminelle' Variante noch nicht mal eingerechnet.
Noch Fragen?

Oder bin ich da nur Naiv?

Ja .
Weil die steigende Steuer einnahmen werden nicht mehr in D erwirtschaftet. Die idiologische falsche R2G politik läßt keine neuen moderen Industrien hier entstehen. Hier wird es nur nochmehr Ausbeutung und Bevormundung geben.

@Welche Gerechtigkeit ist gemeint? 10:22 von nie_wieder...

Natürlich die 'Gerechtigkeit' der knallharten, unsozialen Marktwirtschaft,
die inzwischen weltweit 'regiert'.

Und die beinhaltet nun mal, dass man ein 'Loser' ist,
wenn man nicht seine 'Einnahmen' über zig Steuerschlupflöcher oder 'Oasen' leiten kann.

Und da ist die 'kriminelle' Variante noch nicht mal eingerechnet.
Noch Fragen?

Was ist denn besser? 600€

Was ist denn besser?
600€ Rente und Sozialleistungen (Wohngeld etc.), oder für die, die wirklich gearbeitet haben pauschal 900€?
.
Das könnte man einfach Umschichtung nennen.
Und da Sozialleistungen vom Staat getragen werden, sollte auch die Aufstockung von Staat getragen werden.
Und nicht wie Herr Weiß von der CDU vorschlägt von der Rentenkasse.
Rentenkasse bedeutet Beitragserhöhung. Auch für die, die jetzt schon wenig haben.
.
Bedürftigkeitsprüfung ist gerecht. Ich denke da werden sich SPD und CDU einigen.

@ 09:40 von Dietmar Graf

"Wenn jemand nur 500 € Rente bezieht, kann er (sie) ohnehin nicht ohne weitere Unterstützung überleben, es sei denn er geht auf die Strasse. So fallen also Kosten an, die im Staatshaushalt auch heute schon mitfinanziert werden müssen."

Das stimmt nur, wenn die 500€ die einzige Einnahmequelle wäre. Die überwiegende Mehrheit der 500€ Rentner(innen) haben einen Lebenspartner, der höhere Einkünfte bezieht und würden keine staatlichen Zuschüsse bekommen.

@ um 09:40 von Projekt Gold

"Beitragsbasiert
Die deutsche Rente wird vom Grundsatz her beitragsbasiert berechnet und gezahlt. ..."
.
Das ist richtig und auch gut so. Das Problem dabei ist, dass wir zwei parallele Systeme haben, nämlich die Grundsicherung und die Rente. Da die Rente erst dann zu tragen kommt, wenn sie die Grundsicherung übersteigt, haben wir eine unglaubliche Schieflage, die etwa die Hälfte aller Arbeitnehmer betrifft.
Eine für alle gerechte Lösung (siehe obige Kommentare zur Gerechtigkeit) ist, wenn die beiden Systeme additiv kombiniert werden. D.h. jeder bekommt die Grundsicherung und obendrauf eine Rente entsprechend seiner Arbeitszeit und seinen Einzahlungen. Wer mehr gearbeitet hat bekommt mehr. Natürlich ist dann die gesamte Rentenberechnung umzustellen, für einen sozialen Faktor darf der Anstieg der Renten aufgrund eigener Arbeitsleistung bei Gutverdienern auch geringer ausfallen.

@Neutrale Welt

da habe ich falsch kopiert-
20 000 mal 12 mal 35
Davon natürlich 18%-dann geteilt durch 2 falls Arbeitgeber Hälfte übernimmt.
also 140 000
Ich bitte um Entschuldigung.
Wobei das sehr gering ist, da ja 1800 im Monat eher unter Niveau ist.
Egal- ein schönes Sümmchen ist es, was einbezahlt wurde.
Für 10 Jahre Rente von 67 bis 77 Älter werden Geringverdiener nur selten oder? ;)

Gerecht

Christian Lindner möchte mit seinem Jammern zugunsten der Jungen das Solidarprinzip aushebeln.
Wie war seit Beginn die Begründung: Die Jungen zahlen der älteren Generation (Eltern) als Dank für Aufzucht und Bildung die Altersrente. Von diesem Prinzip profitieren sie dann später selber. Ungleichheiten in der Generationenstruktur wären Aufgabe der jeweiligen Regierung inder Finanzierung. Geld wäre genügend da wenn alle Einkunftsarten den Sozialabgaben verpflichtet würden. Darüber hinaus gehören auf Waffenlieferungen ins Ausland eine Luxus- bzw. Peinigersteuer von über 50% zur MwSt. Dann hätten wir kein Finanzierungsproblem.

Das führt nur zur einer Entlastung der Sozialetat der Kommunen!

Also, wenn man sich den Vorschlag anschaut, kann man doch nur sagen, wer aktuell 500 € Rente alleinstehend bekommt, hat Anspruch auf Wohngeld. Wird dann die Rente auf 900 € erhöht hat derjenige vielleicht ein paar Euro mehr in der Tasche, abhänig von der Miete, bekommt aber kein Wohngeld mehr!

Reiner Verschiebebahnhof, es entfällt nur der Gang zum Arbeitsamt, um Wohngeld zu beantragen!

Die Haushalte der Komunen werden zu Lasten der Rentekasse entlasstet!

Schuld hat die Politik - wo liegt also das Problem ?

Wenn seinerzeit nicht Unsummen aus der Rentenkasse zweckentfremdet entnommen wurden, würde der Prozentsatz der zukünftigen Rente wesentlich höher von den letzten monatlichen Gehältern sein als der immer mehr gesenkte Prozentsatz und die heuchlerische Debatte um Mindestrente wäre Schnee von gestern, denn dann würde der zukünftige Rentner fast genauso viel bekommen wie er in den letzten Jahren verdiente.
Wo liegt also das Problem?

Zu 10:32 von werner1955 -immer wieder in fremden Taschen!

[..]Besteuerung von leistungslosen Einkünften wie Dividenden, Mietern und Zinsen kann dann zusätzlich erfolgen.

Mieten, Dividenden, Zinsen sind nicht leistungslos, dagegen sind Einkünfte ohne eigenen Beitrag wirklich leistungslos!
Negativzinsen besteuern(?) aber das Schuldenmachen weiter fördern. Genau damit hat Gerechtigkeit zu tun, die sich SPDler wie Heil und Nahles gerne auf die Fahnen schreiben!

Das 25% Märchen wird von interessierter Seite gerne erzählt. Sparer werden heute enteignet und zahlen auf die negativen Zinsen auch noch Steuern. Bei Dividenden kassiert der Staat rund 50 % an Steuern. Bereits vor der Ausschüttung sind bereits erhebliche Steuern an den Staat geflossen. Doppeltbesteuerung! Keinerlei Anrechnung mehr wie früher!

Leistungslos - Nonsens! Warum zahlen Mieter Miete? Müssen sie nicht! Guthaben werden investiert, Zinsen decken zuerst das Risiko, die Inflation und selbstverständlich gehört dazu ein angemessener Anteil am damit erwirtschafteten Ergebnis!

Am 05. Februar 2019 um 10:07 von Tonkien

" Die jetzige Grundsicherung im Alter - ist diese Gestaffelt - oder gleich? "
Das weis ich nicht, es bei dem Beispiel ja nur darum wer sich dann gerecht oder ungerecht behandelt fühlt.
Wenn der, welcher 45 Jahre eingezahlt hat, das selbe bekommt wie der mit 35 Jahren.
Herr Heil sollte sich einfach mal die Stundenlisten der letzten 30 Jahre einer großen Dienstleitungsfirma ansehen, die Bundesweit agiert.
Dann wird Er auch verstehen wo das Problem herkommt, die Firma ist nur ein Beispiel, davon gibt es viele.

" Ich verstehe Sie schon - wäre dann noch teurer. "
Kommt auf die Staffelung und was man lieber machen will, aufrüsten oder andere Dinge, oder dafür sorgen das der Bürger nicht zum Amt muss um im Alter leben zu können.

Ganze Gerechtigkeit werden wir wohl nie erreichen, das würde nur gehen, wenn jeder 1000 Euro im Monat ohne Leistung beziehen würde.
Und selbst dann würde das durch Steuern und Preissteigerung sofort verpuffen, fließt am Ende wieder in die selben Taschen wie jetzt.

Hmm, sollte sich die SPD nach der Agenda 2010

wieder darauf besinnen, wessen Interessen sie vertreten sollte?
Desto mehr CDU und FDP jaulen, desto mehr ist es ein SPD Thema.
Die SPD ist selbst Schuld, wenn man ihre Handschrift nirgends mehr erkennt.
Nirgends? Doch, alle verbinden die Agenda 2010 mit der SPD. Die Agenda 2010 hätte von der CDU kommen müssen aber die CDU hätte sich an dieses Thema nie herangetraut.
Die Linke hat so viele Prozente, weil sich die SPD von 2 Buchstaben verabschiedet hatte und auf die Linke bezogen, war es das S.
Die SPD hat aber auch an die AfD verloren, weil sie auch einen zweiten Buchstaben, nämlich das D vergessen hat.
Solange die Linke und die AfD oberhalb von 5% sind, läuft es in Deutschland nicht, wie es laufen sollte.

Der fehlende Abstand

Das ist für mich das Grundproblem aller Sozialpolitik dieser Art. Es ist ja gut und christlich den Bedürftigen zu helfen. Auch kann keiner die Vergangenheit ändern und sagen die hätten halt mehr arbeiten sollen. Das darf aber nach meiner Meinung nicht dazu führen dass der Abstand immer geringer wird!

@ um 09:44 von A.G.

"re. Hartmut der Lästige
Welche Beamte beziehen nach 5 Jahren eine Grundsicherung von ca. 1500 € im Monat? ..."
.
Der von 'Hartmut der Lästige' angegebene Link wurde automatisch gekürzt, da er ohne Anführungszeichen eingesetzt wurde. Dadurch fehlt die letzten Worte '(alter)sarmut-ruhestand', die zum leichten Auffinden des Artikels nötig sind. Hier der gesamte Link zum Artikel mit sehr aufschlussreichen Zahlen. Allerdings ist immer zu berücksichtigen, dass in diesem Artikel nur versteckt darauf hingewiesen wird, dass Pensionäre etwas mehr Steuern zahlen und sich privat versichern müssen. Das trifft allerdings nur ganz wenige der untersten Beamten existensgefährdend.

"https://www.zeit.de/wirtschaft/2016-06/beamtenpension-rentenreform-altersarmut-ruhestand"

Zu 10:49 von Giselbert "nicht einfach"

[..]Aber das Jammern der CDU, es sei kein Geld dafür da, zeigt mir einmal mehr, dass das mit dem "reichen Deutschland" ein Märchen ist.

@Giselbert, wer "jammert" da? Offensichtlich ist wirklich kein Geld da, das hat im Prinzip ja auch der Finanzminister (SPD) festgestellt.

Es geht hier auch um die herausgestellte Gerechtigkeit. Wenn das Geld da sein sollte, was ich stark bezweifle, dann darf das "bedingungslose Alterseinkommen" nicht weiter über die gesetzliche Rente und mit den Rentenansprüchen der Beitragszahler vequirlt werden.
Dann bitte ein davon völlig unabhängiges steuerfinanziertes "bedingungslose Alterseinkommen" für jeden Bürger. Die Höhe müsste der Finanzminister noch ausrechnen, wenn er tatsächlich dafür dauerhaft Geld im Staatssäckel sieht.
Die Staatspensionen müssen ja auch noch dauerhaft finanziert werden.
Der Soli ist schon lange überfällig. Ein Skandal was ich der Steuer- und Rechtsstaat hier gegenüber dem Steuerbürger herausnimmt.

Was ist Gerechtigkeit

Was, Herr Heil,

sagen Sie dem Akademiker der 5 Jahre studiert, seinen Wehr-/Zivildienst abgeleistet hat und 40 Jahre lang den Höchstsatz eingezahlt hat? Bekommt dieser auch 400 - 500€ oben drauf gelegt? Oder bleibt es bei der Rente, die er sich 'erwirtschaftet' hat?

Für den Fall, dass er nichts dazubekommt: Ist das dann gerecht? Ist es fair?

Aber was rede ich? Wahrscheinlich haben für mich Begriffewie Gerechtigkeit und Fairness eine andere, ältere Bedeutung.

um 10:47 von gamundio

"Christian Lindner möchte mit seinem Jammern zugunsten der Jungen das Solidarprinzip aushebeln."

Richtig.
Lindner will Jung gegen Alt ausspielen und könnte damit die Gesellschaft gegeneinander aufbringen.

@Tonkien

überhaupt kein Quatsch.
Man muss ja nicht privat vorsorgen. Man kann auch einfach verjuxen und dann mit 67 auf ein spaßvolles Leben zurück blicken. Die schönen teuren Dinge, die ich im Leben genossen habe, kann mir im Alter keine Regierung mehr wegnehmen.

Unmoralische Diskussion

Jede Woche werden steigt das Privatvermögen der 5 % reichsten Deutschen um ca. 2 Mrd. € (Quelle Stat. Bundesamt).
Das der 40 % ärmsten Deutschen - um nix!

Von Steuerflucht und Steuerlücken ganz zu schweigen, Maßnahmen dagegen werden insbesondere von CDU/CSU abgeblockt (dafür kriegen sie dann 40 % der Stimmen) ... wir haben daher derzeit nicht mal eine verfassungsgemäße Erbschaftssteuer!

Die Diskussion um die Minirenten und die Bedürftigkeit der Generation, die Deutschland aufgebaut hat (für die Jugend!), ist abstoßend und unmoralisch! Da könnt Ihr doch gleich Trump wählen und Golf spielen gehen ...

Das Problem ist die Bedürftigkeitsprüfung

Wenn tatsächlich so eine neue Grundsicherung eingeführt wird und diese ohne Bedürftigkeitsprüfung, dann beweist die SPD mal wieder, dass sie nicht mit Geld umgehen kann. Als dieser Entwurf entstand, kam jeden Tag eine Meldung über neue Haushaltsüberschüsse, die irgendwie weg mussten. Dann hat man als SPDler solche Ideen, wie Herr Heil sie hat.

Die Masse der Leute, die einen Minijob als einzige Einnahmequelle angeben, lebt nicht exklusiv davon, sondern lebt etwas besser damit, weil das zusätzliches Geld zum Familieneinkommen ist.

Die meisten davon heute Betroffenen lebten in den 60er Jahren in Familien, wo der Mann das Haushaltseinkommen beisteuerte und wo die Frau, nachdem die Kinder aus dem Haus waren, sich was dazuverdienen wollte. Ist ja okay so, aber warum soll das heutzutage nachträglich so gestellt werden, dass eine Rente wie bei einer Vollbeschäftigung daraus erwächst? Aus Gerechtigkeit? Gegenüber wem denn?

@ um 09:58 von Autograf

"@ 09:24 von collie4711
Wo hier die Gerechtigkeit ist, stellt sich wirklich als Frage. Ich denke hier an die Fälle von "mitarbeitenden Ehegatten"..."
Sie haben vollkommen Recht, jeder zweite heißt bei uns Albrecht oder Schwarz und beschäftigt den Ehegatten im Mini Job.
Bevor ich eine Neiddebatte beginne, denke ich an die vielen, denen mit einer Rentenanpassung geholfen wird.

@Hartmut der Lästerer

Selbst WENN ein pensionierter Beamter "mindestens 1.500 €" Pension pro Monat bekommen sollte ( es gibt welche, die bekommen deutlich weniger... ).

Sie dürfen dann natürlich die bis zu 500 € pro Person ( wenn er verheiratet ist macht das dann 1.000 ! ) Beiträge für die private Krankenversicherung nicht vergessen. Falls noch Kinder im Haushalt sind, so kosten die natürlich extra !

Was dann "richtig Netto" bleibt können Sie sicherlich leicht ausrechnen...

900€ "Taschengeld" für reiche Arztgattinnen ?

Heils Vorschlag dürfte bald als Anlagetipp in dem Kreis betuchter Menschen gelten. Freiwillig Mindesbeiträge für die Gattin zahlen und dann monatlich 900€ kassieren.
Phantastisch!
Richtig wäre wohl eine wirklich angemessene Rente für jene bedürftige Frauen, die Kinder erzogen und den Haushalt geführt haben, alles im Sinne früherer staatlicher Wertvorstellungen.
Und die sollten dann neben der Miete vielleicht 900€ erhalten.

das Recht und die Pflicht zur Arbeit bilden eine Einheit

Vor vielen Jahren als die politischen Gefangenen aus der DDR freigekauft wurden habe ich einem christlichen Spitzenpolitiker erklärt dass es ein christlicher Grundsatz ist dass man arbeiten muss. Wer nicht arbeiten will soll auch nicht essen sagt der Apostel Paulus. Und wer seine Familie nicht versorgt der ist schlimmer als ein Heide. Daraufhin und wahrscheinlich auch weil sich noch andere bemüht haben wurden diejenigen die in der DDR nicht arbeiten wollen nicht mehr als politische Gefangene freigekauft. Und jetzt nach so vielen Jahren kommt Minister Heil!

@ um 10:15 von Klärungsbedarf

"Beim Lesen der bisherigen Kommentare ist mir die Überlegung durch den Kopf gegangen, ob man nicht für die Berechnung rückwärtig einen Mindestlohn einführen könnte. Bei jemandem, der vor 10 Jahren für 6 € gearbeitet hat, werden für die Rentenberechnung dann 10 € angesetzt. Dann würden jedenfalls erst mal diejenigen besser gestellt, die wirklich ein Leben lang gearbeitet haben."
.
Wer mit heutigem Mindestlohn 45 Jahre arbeitet, wird eine Rente haben, die deutlich unter der Grundsicherung liegt.

Für Ökonomen und Investoren

Für Ökonomen und Investoren ist jede freiwillige Zahlung an unbedeutende Bürger ein riesen Fehler, denn wenn es statt 900,-Eur nur 500,-Eur wären würden im Monat plötzlich 8 Milliarden Euro für Drogen, Nutten, Waffen, Atomuboote, Terrorgruppen, eigene Medienhäuser, Sendeanstallten, Zeitungen, Clans und Schlägertrupps zur Verfügung stehen.

Also ist auch klar, warum hier diskutiert wird.
Im Privatisierungs-Wahn verhaftete Konservative kennen nur eine Richtung für Geldflüsse und haben keine Skrupel oder Ethik die hinderlich wäre. Privare heisst stehlen. Das ist die urdeutsche Staatsform.

Grundrente - Respekt - Bedarf prüfen

Die Grundrente ist eine gute Grundlage für weitere Überlegungen. Die Bedürftigkeitsprüfung hat aber nichts mit Respektlosigkeit zu tun, sondern z.B. um zu verhindern, das die Unternehmergattin mit angeblichem Minijob ebenfalls Anspruch hat.
Zu den Forderungen der jungen Menschen sei folgendes bemerkt: Für den demographischen Wandel sind nicht die jetzigen Rentner/innen verantwortlich. Wir haben für Nachwuchs gesorgt ohne zu jammern man könnte von nur einem Gehalt seinen Lebensstandard nicht halten. Und wir hatten nicht die Unterstützung des Staates die für heutige Eltern so selbstverständlich sehr umfangreich ist.
Vielleicht sollte man vor der älteren Generation etwas mehr Respekt haben und die Generationengerechtigkeit mal in die andere Richtung abklären. "Nach der Schulausbildung erst mal nichts tun, war ja so anstrengend. Dann mal irgendwas studieren, abbrechen, neues Studium anfangen oder Ausbildung, vielleicht ist ja da was schönes dabei. Ab Anfang/Mitte 30 endlich mal arbeiten?

@ Barthelmus, um 11:15

Jetzt fangen Sie doch bitte nicht an, unrealistische Vorstellungen zu konstruieren.

Am 05. Februar 2019 um 11:09 von perchta

"sagen Sie dem Akademiker der 5 Jahre studiert, seinen Wehr-/Zivildienst abgeleistet hat und 40 Jahre lang den Höchstsatz eingezahlt hat? Bekommt dieser auch 400 - 500€ oben drauf gelegt? Oder bleibt es bei der Rente, die er sich 'erwirtschaftet' hat?
Für den Fall, dass er nichts dazubekommt: Ist das dann gerecht? Ist es fair?
Aber was rede ich? Wahrscheinlich haben für mich Begriffewie Gerechtigkeit und Fairness eine andere, ältere Bedeutung."
#
#
Sie wollen also einem Akademiker der die Höchstrente von 2900 Euro bekommt (Ihr Beispiel) noch etwas oben drauf legen? Sie haben die Begriffe wie Gerechtigkeit und Fairness nicht verstanden.

10:58 von gman

genau so isses. hören unsere linken natürlich nicht gerne. und unsere finanzminister begreifen es einfach nicht mit dem dein und mein. deshalb gab es auch cum-ex, weil sich ausländische finanzanleger nicht gerne vom deutschen FM übern tisch ziehen lassen

@ Barthelmus um 11:15 Uhr

900€ "Taschengeld" für reiche Arztgattinnen ?
Heils Vorschlag dürfte bald als Anlagetipp in dem Kreis betuchter Menschen gelten. Freiwillig Mindesbeiträge für die Gattin zahlen und dann monatlich 900€ kassieren.
Phantastisch!

Genau so sieht's aus. Dieser Vorschlag von Herrn Heil ist so unausgegoren, dass er zum Himmel schreit. Das bewusste Weglassen einer Bedürftigkeitsprüfung wird genau solche Rentenmodelle entstehen lassen. Darauf kann man Wetten annehmen. Ich sehe schon vor meinem geistigen Auge Steuerberater landauf, landab, Anschreiben an die besserverdienende Mandantschaft verschicken, und zwar genau mit solchen Tipps.

um 11:09 von perchta

>>
Aber was rede ich? Wahrscheinlich haben für mich Begriffewie Gerechtigkeit und Fairness eine andere, ältere Bedeutung.
<<

Bei allgemeinen Regeln kann es nie die perfekte Gerechtigkeit und Fairness geben. Es geht immer nur darum einen gesellschaftlichen Konsens zu finden.

versteh die Aufregung nicht

Die Regelung von Herrn Heil gibt's doch schon längst. Er bräuchte nur den §262 SGB VI zu entfristen, also auch für Beitragszeiten nach dem 31.12.1991. Aber das würde ja nicht so ein riesen Getöse geben.... Und ne reißerische Meldung wär's den news wahrscheinlich auch nicht wert...
und an alle Beamtenbasher: die Mindestversorgung nach 5 Jahren ensteht bei DIENSTUNFÄHIGKEIT!... bei Übergang in die Wirtschaft behält der BUNDESbeamte (und nur der!) seine "erdienten" Pensionsansprüche, das sind nicht 71,25% von A4 sondern 8,91% seiner letzten Diernstbezüge@ Harald der Lästige.
Immer die Äpfel-Birnen-Sache... Aber Fakten sind ja "Gift" für so ne schöne Neiddebatte!!

Grundrente ist durchaus okay.

Grundrente ist durchaus okay. Nur wer bezahlt dann die Aufstockung der "normalen" Renten wegen des Abstandsgebots?

@Tonkien - 10:04

"Die Digitalisierung und KI wird in zukunft soviel arbeit erledigen - welche heute noch von Menschen gemacht werden - das spart menschliche Arbeitskraft - welche woanders eingesetzt werden kann."

Ich sehe, was die Folgen dieses Themas angeht, dass die Politik da ähnlich flapsig aufgestellt ist wie bei der Feststellung des ehemaligen CDU-Arbeitsministers "Die Rente ist sicher".

Da wird schwadroniert, was durch diese Entwicklung in Zukunft alles so möglich sein wird ohne sich mal hinreichend mit den Folgen für Arbeitswelt und Gesellschaft zu befassen. Wenn man schon sieht, wie kleinkariert hier mit diesem längst überfälligen Problem umgegangen wird, dürfen wir uns noch intensiver darauf einstellen, wie brutal die Realität das politische Pflänzchen "Strukturwandel" überrollt.

Bei Cum Ex erhalten Zocker durch Schwindel Steuern erstattet, die sie nie gezahlt haben. Warum macht die Union bei denen keine Bedürftigkeitsprüfung?

um 11:19 von Ritchi

>>
Wer mit heutigem Mindestlohn 45 Jahre arbeitet, wird eine Rente haben, die deutlich unter der Grundsicherung liegt.
<<

Das wissen Sie überhaupt nicht. Sie können nicht heutige Werte für eine Zukunftsaussage verwenden.

Und nicht jeder, der mal zum Mindestlohn gearbeitet hat, hat immer zum Mindestlohn gearbeitet.

Am 05. Februar 2019 um 11:19 von Ritchi

" "Beim Lesen der bisherigen Kommentare ist mir die Überlegung durch den Kopf gegangen, ob man nicht für die Berechnung rückwärtig einen Mindestlohn einführen könnte. Bei jemandem, der vor 10 Jahren für 6 € gearbeitet hat, werden für die Rentenberechnung dann 10 € angesetzt. Dann würden jedenfalls erst mal diejenigen besser gestellt, die wirklich ein Leben lang gearbeitet haben."

Die Idee ist gar nicht mal so schlecht, man könnte das schnell und sofort sogar über die Punkte machen.
Jedes Jahr was unter 0,8 Punkte hat, wird auf 0,8 aufgewertet, damit sind alle Jahre dabei, auch die Guten.
Und jedem seine Lebensleistung wird gewürdigt, egal wie viel Jahre das sind, 30-45 Jahre, das ist wesentlich gerechter für Alle.
Jetzt ist nämlich die Rechnung 35 mal 0,8 sind 28 Punkte, 28 Punkte mal aktuellen Rentenwert sind die ominösen 900 Euro Brutto.

Wäre also relativ einfach ein gerechtes Modell zu finden, man darf natürlich nicht in der Regierung sein, die mag es Kompliziert.

10:02, Ferkelchen

>>Denn immer wenn die Genossen die Umverteilungsmaschinerie anwerfen, dann geht das meisten zu Lasten ihrer Wählerklientel. Da sind schon einmal die Betriebsrentner, die durch Ulla Schmidt quasi enteignet werden.<<

Ulla Schmidt?

Die war Gesundheitsministerin.

Was hat die mit Betriebsrenten zu tun?

Zahnarztgattinnen ???

Eine der (wenigen) Zahnarztgattinen, die 35 Jahre (!) einbezahlt hat, soll als vernünftiges Gegenargument dienen - das ist BILD-Zeitungs-Niveau!
Rente ist zunächst Lebensleistung, nicht Bedürftigkeit! Und wie "bedürftig" sind die 5 % reichsten Deutschen, deren Vermögen dank Steuerlücken und Steueroasen pro Woche um 2 Mrd. € steigt ??? (Quelle Stat. Bundesamt)

Finanziell und ordnungspolitisch ist gegen diese - kaum zum Leben reichende - Mindestrente nix zu argumentieren, also muss populistisch von verhinderten Trump-Wählern die "Zahnarztgattin" herhalten, um den Reichtum der Reichen zu erhalten ... schämt Euch!

Äh, geht's noch ?

Wir sagen ständig, dass wir Altersarmut im Land haben und jetzt kommt Herr Heil und hat doch für diese Menschen einen tollen Vorschlag. Von den Top-Ökonomen werden aber auch nur die Zahlen gesehen, ich möchte noch einige Faktoren einbeziehen, die wichtig sind.

- Die aktuelle Generation von Rentnern lebte in anderen Verhältnissen. Frauen waren für die Erziehung und Haushalt zuständig. Die selbstständige Frau, die nebenher in Vollzeit arbeiten geht, war eher selten. Soll man diese Frauen nun für die damalige Kultur bestrafen?

- Die nächste Generation sieht doch schon wieder völlig anders aus, viele von den 60er Jahrgängen werden diese Grundrente vielleicht gar nicht in Anspruch nehmen.

-Meine Generation (1995) hat eine Abiturientenquote von ca. 40-43%. Will man uns weismachen, dass wir lediglich für 1200 Euro brutto arbeiten gehen und nicht für ältere Menschen zahlen können? Ziemlich Gruselig, denn das wäre ziemlich arrogant und egoistisch. Kein Respekt für die ältere Generation.

Die Wurzel des Übels

Die Wurzel des Übels: Das skandalöse niedrige Rentenniveau in unserem volkwirtschaftlichen starken Land.
"Germany first"..... ganz,ganz unten auf der europäischen Rentenniveauleiter!
Tendenz: Fallend!
Lag das Rentenniveau 1985 noch bei 58%, fällt voraussichtlich bis 2030 stufenweise auf 43%.
Eine Bankrotterklärung für Deutschland!!

11:32 von wenigfahrer

gibt es doch schon, zwar nur auf 0,75 max aber immerhin. ich wiederhole mich gern..----> §262 SGB VI 35 Jahre Versicherungszeit ( nicht nur Beitragszeiten!!) müssens halt sein....

9:58 netille

"diese jungen Parlamentariern (d.h. jungen CDUler) als Last empfunden......."

ja und dabei übersehen diese jungen Parlamentarier, dass sie ebenfalls vom Steuerzahler (jetzt schon in jungen Jahren und wenn sie lange genug im Parlament sitzen auf immer und ewig) alimentiert werden. Auch von Menschen die wenig verdienen (evtl. falscher Beruf z.Bsp. Pflege den man selten 45 Jahre ausüben kann) und trotzdem mit Steuern jeglicher Art diese jungen (und alle) Parlamentarier bezahlen.

@ Arztgattinnen

Neiddebatten können schon mal besondere Blüten hervor bringen. Millionen von Arztgattinnen werden mit Mindestlöhnen beschäftigt um hinterher die Rente abzuschöpfen? Was für ein Unsinn. Zum einen beschäftigen die meisten gutverdienenden Selbstständige ihre Gattinnen weit überdurchschnittlich besoldet. Zum anderen sorgen Gutverdiener durch eine höhere Besteuerung für einen Ausgleich.
Aber mal im Ernst, will hier tatsächlich jemand eine über der Grundsicherung liegende Rente für Menschen, die gearbeitet haben, mit der Begründung ablehnen, dass dann eine Arztgattin auch mehr bekäme?

11:33 von fathaland slim

genau, das war die Socialdemokratien, die eine dienstreise nach spanien gemacht hat für ca 20 km um dem ortsbürgermeister mit dem dienstwagen ihre aufwartung zu machen, der ihr dann auch noch geklaut wurde! (der Dienstwagen)

kaum mehr bekommen als die vorgeschlagene Grundrente, wäre folgende Lösung sinnvoller:

Die Rentenformel ändern mit folgenden Zielen:
1. Menschen, welche mindesten 35 Versicherungsjahre nachweisen können und für den Mindestlohn gearbeitet haben, sollten eine auskömmliche Rente bekommen.
2. Von dieser Rentenhöhe bis zur Höchstrente (der heutigen entsprechend) sollte es einen annähernd linearen Verlauf geben.

Das dafür nötige Geld könnte man durch die Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze oder durch Besteuerung der Superreichen bekommen. Es bedarf insgesamt mehr Solidarität der Starken mit den Schwächeren.

Wie Leser reinbolt48 geschrieben hat: "Jede Woche werden steigt das Privatvermögen der 5 % reichsten Deutschen um ca. 2 Mrd. € (Quelle Stat. Bundesamt)."

Nicht gerecht

Nein, nicht gerecht ist etwas ganz anderes: unsere Leistungs-Gesellschaft!
Statt das endlich jeder Bürger gleich viel Bedingungsloses Grundeinkommen erhält, z.Bsp. 2000 Euro (für den Anfang), sämtliche Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnisse aufgelöst werden und jeder nur noch "nach seinen" Fähigkeiten ehrenamtlich für die Gemeinschaft tätig ist, wird das elende Prinzip der (monetären) Gegenleistung aufrecht erhalten. Wenn ich schon immer höre: "Ich habe so und so viele Jahre gearbeitet, so und so viel Rente habe ich nun auch verdient!" - dann wird mir schlecht! Denn so viel bürgerlichen Egoismus habe ich dann doch nicht erwartet.
Leute - arbeitet für eure Mitmenschen, weil ihr Freude daran habt, nicht weil ihr bezahlt werdet!!

11:10 von "Unmoralische Diskussion" -Erbschaftsteuer"

..Von Steuerflucht und Steuerlücken ganz zu schweigen, Maßnahmen dagegen werden insbesondere von CDU/CSU abgeblockt (dafür kriegen sie dann 40 % der Stimmen) ... wir haben daher derzeit nicht mal eine verfassungsgemäße Erbschaftssteuer!..

@ reinbolt48, was ist jetzt "moralisch" an Ihrem Beitrag?
Parteibrille absetzen, dann sieht man klarer!
Mit Recht bei der Willkür!

Abgesehen von der unterschiedlichen Bewertung, erbt die reiche Witwe eine millionenschwere Villa soll sie keine Erbschaftsteuer zahlen, wenn sie dort 10 Jahre wohnen bleibt. Erbt die Schwester des Erblassers eine Wohnung im Wert von 170.000 Euro, soll sie 150.000 Euro der ErbSt unterwerfen?

Der Staat muss nach dem Grundgesetz nicht auch noch Erbschaftsteuer erheben! Wer vorsorgt und spart tut das für sich und seine Familie und zahlt Steuern. Warum sollten Dritte nochmal profitieren? Was ist daran moralisch?
Der Staat kassiert ohnehin dauerhaft Milliardenvermögen, die dem Staat als Erbe anheimfallen!

@fathaland slim, 11:33 re @ferkelchen

Ulla Schmidt?
Die war Gesundheitsministerin.
Was hat die mit Betriebsrenten zu tun?

Die gesetzliche Regelung für Betriebsrenten sah zunächst vor, dass auf die Rente der Arbeitnehmerbeitrag zur gesetzlichen KV fällig wird. War ja auch ok, weil während der Arbeitsphase auf diesen Betrag keine Krankenversicherung fällig war.
Ulla Schmidt hat sich als für die GKV zuständige Gesundheitsministerin nachträglich dafür eingesetzt - und das auch erreicht -, dass der Betriebsrentner AN- und AG-Anteil bezahlen muss. Damit bezahle ich von meiner Betriebsrente genau den Betrag, den mein Arbeitgeber seinerzeit eingespart hat.
Das alles wurde nachträglich eingeführt, Arbeitnehmer, die entsprechende Verträge bereits abgeschlossen hatten, so wie ich, hatten die A...Karte gezogen. Hätte diese Negativ-Rendite schon bei der Einführung gegolten, hätte wohl niemand eine solche Betriebsrente abgeschlossen.

tja, wenns dann so wäre !

@von Tonkien
"...In Zukunft wird es weniger junge Backer geben wie sie sagen - es werden aber auch nur noch 2 ,nicht 4 zum Torte backen gebraucht, weil der Teig von der Küchenmaschine gerührt wird ... "

schön wärs ... nur wenn wir nicht aufpassen bekommen die 2 die, übrigbleiben gerade mal Mindestlohn, und der Hersteller der Küchenmaschine 90% vom Kuchen ohne Steuern zu bezahlen .....

09:05 von Superschlau

"...dann entzieht er dem Kapitalismus ja auf Dauer 108000€"

Na, so ganz "superschlau" ist das aber eher nicht! Erstens stehen die 108.000 Euro aus Ihrer Rechnung dem Kapitalmarkt zur Verfügung (Kapitalmarkt, Kapitalismus = da ist kein Widerspruch), zweitens stehen die 108.000 Euro im Alter zur Verfügung. Kurz: erst werden sie investiert, dann werden sie verkonsumiert!

Die Grundrente wird Arbeitnehmer mit einem Einkommen, dass z. B. 200 Euro im Monat zum Sparen lässt, ohnehin kaum betreffen! Die werden schon auf diese Rente durch ihre Beiträge kommen. Viel problematischer ist da wohl die Situation derer, die gar nicht sparen können! Und da ist die Grundrente durchaus gerecht! Aber bedingungslos darf die nicht sein, das wäre ungerecht! Rentner mit hohen Miet- und Kapitaleinkünften z. B. müssen hiervon ausgenommen bleiben!

@ um 11:31 von Klärungsbedarf

"um 11:19 von Ritchi ..."
Wenn Sie nochmal Ihren Beitrag lesen, verstehen sie eventuell meinen Beitrag.
Wenn Sie den heutigen Mindestlohn rückwirkend für 45 Jahre Arbeit ansetzen, wird eine heutige Rente unterhalb der Grundsicherung sein. Für die Zukunft wird sich nur dann etwas ändern, wenn das System umgestellt wird.

@ 11:15 von Gerd Hansen

"Selbst WENN ein pensionierter Beamter "mindestens 1.500 €" Pension pro Monat bekommen sollte ( es gibt welche, die bekommen deutlich weniger... ).

Sie dürfen dann natürlich die bis zu 500 € pro Person ( wenn er verheiratet ist macht das dann 1.000 ! ) Beiträge für die private Krankenversicherung nicht vergessen. Falls noch Kinder im Haushalt sind, so kosten die natürlich extra !"
.
Ich sach jetzt mal so: Wen Ihre Angetraute nicht arbeiten wollte oder Sie es nicht wollten, dann ist das so. Stichwort: Eigene Krankenversicherung.
.
Vergessen Sie bitte nicht Ihre ganzen steuerlichen Vorteile, die Sie Ihr ganzes Arbeitsleben gehabt haben.
.
Haben Sie vermutlich wie die ganzen "Normalos" und die "Sozial Abgehängten" vergessen selber vorzusorgen (obwohl DIE das nicht konnten).
.
Selbstverständlich steht es auch Ihnen frei Hilfe aus unserem Sozalstaat zu beantragen.

um 11:32 von wenigfahrer

Ein im Ansatz guter und praktikabler Vorschlag von Ihnen für einen schnelle Ansatz.

11:06 Duisburg

"sollte die SPD nach der Agenda 2010.......?"

Die Agenda war richtig und wichtig zu dem Zeitpunkt als sie geschaffen wurde. Was gerne unterschlagen wird, dass Herr Schröder betont hat die Auswirkungen immer wieder zu überprüfen und evtl. verschiedene Stellschrauben neu zu justieren. Unterschlagen wird auch, dass Herr Schröder damals betonte eine Lohngrenze nach unten einzuziehen also einen Mindestlohn einzuführen. Dem haben sich aber die Gewerkschaften besonders meine IGM vehement entgegen gestellt wegen der Tarifhoheit usw. Wem die Agenda nicht weit genug ging war unsere seit Jahren so beliebte Regentin.

Wenn man an der Rente

Wenn man an der Rente rumdoktert, muß man auch die Bestandsrentner mal ordentlich mit schröpfen. Wie kann und soll das funktionieren, daß immer weniger Menschen, mit immer geringeren Einkommen, massenhaft Rentner, mit hohen Renten, finanzieren sollen/können/müssen? Dieses Schneeballsystem fliegt uns halt gerade um die Ohren. Ewiges Wachstum gibt's halt nur in der Bibel und bei BWLern. Auch muß man mal deutlich über den Arbeitgeberanteil reden. Wenn immer mehr Menschen mit immer mehr Maschinen und höherer Produktivität immer höherer Gewinne erwirtschaften, dann muß da erst mehr Gehalt und zweitens auch deutlich mehr Rentenbeitrag kommen müssen. Aber das ginge zu Lasten der Wirtschaft. Das ist im Kapitalismus nicht erwünscht.
Wieso schaffen wir die Rente nicht ganz ab, geben jedem Arbeitnehmer nur 6,5€ und lassen die Kapitalisten ungehemmt wüten? Im Grunde soll es doch darauf hinauslaufen.

11:32 von wenigfahrer

«Wäre also relativ einfach ein gerechtes Modell zu finden, man darf natürlich nicht in der Regierung sein, die mag es Kompliziert.»

Wobei doch gerade Renten, deren Finanzierung, deren möglichst gerechte und "angemessene" Berechnung und Verteilung eine der am einfachsten zu lösenden Fragestellungen des Staates sind, die es überhaupt gibt.

Mehr als max. 1.000 Zeichen braucht man dazu nun wahrlich nicht …

Ja, bitte Herr Heil

Bitte Herr Heil, setzten Sie sich durch, es ist ein guter Gedanke.
Wer 35 Jahre und mehr gearbeitet hat (in die Staatliche Rentenkasse eingezahlt) und trotzdem so wenig Rente bekommt, dass er oder sie auf Grundsicherung angewiesen ist, muss zur Zeit noch im Rentenalter die Hosen runter lassen und ggf. muss er oder sie erst noch sein letztes Hemd verbraten, dann, nach großem Verwaltungsaufwand, kommt die Grundsicherung zum tragen.
sehr schlimm

Gruß
Frau A. aus Thüringen

Am 05. Februar 2019 um 11:25 von Klärungsbedarf

>> Bei allgemeinen Regeln kann es nie die perfekte Gerechtigkeit und Fairness geben. Es geht immer nur darum einen gesellschaftlichen Konsens zu finden. <<

Ach so! Wieso aber gebraucht man dann Begriffe wie Gerechtigkeit und Fairness?

11:38 von reinbolt48 "Lebensleistung"

Rente ist zunächst Lebensleistung,..

So oder ähnlich wird das von interessierter Seite gerne verbreitet. Das hört sich gut an, ist aber nicht richtig. Die gesetzliche Rente ergibt sich aus den Entgeltpunkten die über ein Erwerbsleben hinweg in aller Regel mit entsprechenden Beitragszahlungen verdient wurden.

Die gesetzliche Rente ist grundsätzlich beitragsbezogen!

Wer darüber hinaus "Lebensleistungen" honorieren will, muss das von der gesetzlichen Rente unabhängig aus Steuermitteln finanzieren und separat organisieren.
Der Griff in die Sozialkassen muss ein Ende finden, insbesondere wenn unkalkuliert und unverantwortlich Wohltaten zu Lasten Dritter versprochen werden. Sonst wird doch immer die Nachhaltigkeit als Grundvoraussetzung hochgehalten.
Nachhaltig geht länger als bis zur nächsten Landtagswahl.

um 11:47 von Ritchi

>>
Wenn Sie nochmal Ihren Beitrag lesen, verstehen sie eventuell meinen Beitrag.
Wenn Sie den heutigen Mindestlohn rückwirkend für 45 Jahre Arbeit ansetzen, wird eine heutige Rente unterhalb der Grundsicherung sein. Für die Zukunft wird sich nur dann etwas ändern, wenn das System umgestellt wird.
<<

Es war ein spontaner Einfall und kein durchgerechnetes Modell. Wenn Sie aber rückwirkend zur Berechnung fiktive Mindestlöhne ansetzen, dann erhöhen Sie damit das (kalkulatorische) damalige Durchschnittseinkommen. Es wäre ein Instrument, was vielleicht auf Akzeptanz stoßen könnte. Die Zielsetzung sollte sein, die Fälle, die einer Grundabsicherung bedürfen, möglichst minimiert werden.

11:48 von OlliH

"Hören Sie doch mal auf dieses ewige abgedroschene Wort „Neiddebatte“ zu verwenden, wenn man versucht die Ungerechtigkeiten in dieser Republik beim Namen zu nennen."
Hab ich kein Problem mit, wenn's bei den Fakten bleibt. Möglichweise ist Gerechtigkeitsempfinden subjektiv? Möglicherweise sehen das politische Strömungen unterschiedlich? Möglicherweise muss man Mehrheiten für sein eigenes subjektives Empfnden finden?
Wir können uns gerne unterhalten, was UNGLEICH ist in dieser Republik.
Aber genauso wie ich Ihre MEINUNG über Ihre Sicht auf das Wort "Gerechtigkeit" aushalte, erwarte ich das Gleiche von Ihnen.
Ansonsten habe ich von Ihnen hier bisher nur Ausdrücke von persönlicher Befindlichkeit gefunden.
Wie wär's mal mit einer substantieller Antwort auf meine Fakten?

@ um 11:46 von frosthorn

"@fathaland slim, 11:33 re @ferkelchen
Ulla Schmidt?
Die war Gesundheitsministerin.
Was hat die mit Betriebsrenten zu tun?

Die gesetzliche Regelung für Betriebsrenten sah zunächst vor, ..."
.
Meinen Sie eventuell die Direktversicherung? Für die Betriebsrente wird normalerweise kein Vertrag abgeschlossen.

11:26 von Cornish Alien

Was bekommt dann ein nicht verbeamteter Arbeitnehmer, wenn er nach 5 Jahren bspw. durch einen Unfall arbeitsunfähig wird ?
Von der Rentenkasse durchschnittlich ca 160 €. Von daher muss er sich privat- im Gegensatz zum Beamten- über eine Versicherung dagegen vorsorglich absichern.

Anderes Thema:
Betriebsrenten: Hier gilt immer eine Wartezeit (meist 10 Jahre) bevor dort überhaupt Ansprüche entstehen. Zudem werden sie nur von einem Teil der Unternehmen gezahlt.
Wer von heute gut ausgebildeten jungen Leuten kann oder will schon Jahrzehnte lang bei einem Arbeitgeber bleiben. Somit ist das heutige Modell der Betriebsrenten leider auch keine zukunftsträchtige (Hilfs-)Lösung

Am 05. Februar 2019 um 11:40 von Cornish Alien

" gibt es doch schon, zwar nur auf 0,75 max aber immerhin. ich wiederhole mich gern..----> §262 SGB VI 35 Jahre Versicherungszeit ( nicht nur Beitragszeiten!!) müssens halt sein.... "

Wenn es das schon gibt, wusste ich nicht - muss ich auch erst mal nachlesen.
Ja bei 35 Jahren anfangen ist auch machbar, 30 war ja auch nur ein Vorschlag, davon sind 20 Jahre über 0,8 und 15 Jahre müssen aufgewertet werden, als Beispiel.

Wenn das also schon vorhanden ist, dann muss das doch nur auf 0,8 erhöht werden.
Und die Rentenversicherung hat doch jeden Verlauf, würde also ohne Aufwand sofort gehen per Computer.

Aber kann Ihnen erst mal sagen an der Reglung was nicht stimmen kann, weil 45 mal 0,75 ja 33,75 Punkte wären, und das eben nicht so ist.
Hab ich im direkten Umfeld persönlich zum prüfen, derjenige hätte dann 10 Punkte Mehr als jetzt.

Der würde Luftsprünge machen.

@11:40 von Karl d.Gr.

"Lag das Rentenniveau 1985 noch bei 58%, fällt voraussichtlich bis 2030 stufenweise auf 43%."

Das ist so nicht richtig. Wenn man die Rentenniveaus mit anderen Ländern vergleicht, dann fällt auf, dass in den meisten Ländern die Betriebsrente mitgezählt wird. Ohne Betriebsrente hätte z.B. die Niederlande ein noch niedrigeres Niveau.

In Deutschland gibt es einen gesetzlichen Anspruch auf Betriebsrente aber er wird vergleichsweise wenig genutzt. Mein Vorschlag: Die BAV verpflichtend einzuführen, dann wird auch das Rentenniveau steigen.

Gerechtigkeit

Wer zur Zeit auf Grundsicherung angewiesen ist und diese beantragen muss, weil die Rente zu klein ist, unter 900 EUR, trotz das 35 Jahre und mehr gearbeitet wurden, also in die staatliche Rentenkasse eingezahlt hat, muss beim Amt die Hosen runterlassen bevor die Grundsicherung zum Tragen kommt und auch nur dann, wenn auch das letzte Hemdchen verbraten worden ist.
So siehts aus.

Wenn jemand 900 EUR als Rente (Witwenrente usw.) hat, kommt ohnehin die Grundsicherung nicht mehr in Frage.

Da muss man doch nicht drüber diskutieren.

Gruß

Mein Beitrag 11.57

Fehler: Wenn immer WENIGER Menschen mit immer mehr Maschinen... so muß es lauten.

Maschinen Sozialabgaben zahlen lassen!

Hat denn schon mal jemand daran gedacht Arbeitsplätze ersetzende Maschinen sozialabgabenpflichtig zu machen? Wenn eine Firma mit einer Maschine z.B. 10 Arbeiter einspart, sollte zumindest ein Teil der entgangenen Sozialabgaben gezahlt werden müssen. Keine gute Idee für die vielen Lobbyisten in den Altparteien, nicht wahr?

11:20, Holyshit

>>Für Ökonomen und Investoren ist jede freiwillige Zahlung an unbedeutende Bürger ein riesen Fehler, denn wenn es statt 900,-Eur nur 500,-Eur wären würden im Monat plötzlich 8 Milliarden Euro für Drogen, Nutten, Waffen, Atomuboote, Terrorgruppen, eigene Medienhäuser, Sendeanstallten, Zeitungen, Clans und Schlägertrupps zur Verfügung stehen.<<

Oha.

Da gehen also unsere Steuer- und Abgabengelder hin?

Holy shit!

Umbau des Rentensystems - und die Reichen???

Die Rente durch Umlage entstand als Ergebnis des "Nichts" 1945 ... Ersparnisse aus Lebensarbeit gabs nicht, also Umlage-Finanzierung.
Dies muss jetzt natürlich stufenmäßig in eine normale Lebensleistungsrente (Beitragsbemessung) umgebaut werden, beim Umbau werden natürlich auch Steuermittel benötigt.
Aber solange sich Reiche (wer kontrolliert deren "Bedürftigkeit" ?) komplett aus den Sozialsystemen stehlen dürfen und nix gegen Steueroasen/Steuerlücken getan wird (die CDU/CSU blockiert ja schon das Registrieren von Lobbyisten im Bundestag und in der EU), ist DAS die wichtige NACHHALTIGE Baustelle, nicht die "Bedürftigkeit der Armen", die 35 Jahre (!) einbezahlt haben!

glaubt das noch irgend jemad?

"kein Geld"?!
Dann kann/darf/soll/muss man es als Regierung eben da holen, wo es mehr als genug davon gibt.
Oder halt da streichen, wo es sinnlos ausgegeben wird. Beispiele hierfür kennt jeder, der nicht im Parlament sitzt - eigenartig!
Wir müssen es ja immer verkomplizieren - und dadurch alles verteuern. Rationales denken und handeln funktioniert eigenartiger Weise überall da, wo man Arbeitnehmer unter Druck setzen kann.
Unsere angestellten in Berlin sind hierzu offenbar nicht in der Lage.
Wie wäre es mit einem Grundkurs in der Hotellerie? Zimmer machen?!
Da würden die Parlamentarier sehr schnell rationales denken lernen...

mehr als während sie gearbeitet haben

Bei einer Basisrente von ca. 900,-- EUR kann es ab und zu passieren, das jemand dann mehr Rente bekommt, als er zu der Zeit bekommen hat, als er/sie gearbeitet hat ... nur mal so.

Aber jemand meinte, die 5 Mrd. würden dann unserem Staat fehlen, um z.B. gezielt in die Infrastruktur zu investieren. Hm... Infrastruktur, Berliner Flughafen, Stuttgart 21, lauter so fragwürdige "Investments", die mit wesentlich mehr Mrd. gesponsert werden. Aber die 5 Mrd. die an zum Teil wirklich erbärmlich arme Rentner ausgegeben werden, werden prompt und zuverlässig in den so beliebten Markt zurückgepumpt und fördern den enorm wichtigen Binnenmarkt.

Übrigens, die Arztgattin und ähnlich gelagerte Angestellte bekommen deutlich größere Gehälter, als Mindestlohn, schon weil der Inhaber der Firma/Praxis dann mehr absetzen kann und weniger versteuern muss.

@ um 11:26 von Cornish Alien

"versteh die Aufregung nicht
Die Regelung von Herrn Heil gibt's doch schon längst. Er bräuchte nur den §262 SGB VI zu entfristen, also auch für Beitragszeiten nach dem 31.12.1991. Aber das würde ja nicht so ein riesen Getöse geben.... Und ne reißerische Meldung wär's den news wahrscheinlich auch nicht wert...
und an alle Beamtenbasher: die Mindestversorgung nach 5 Jahren ensteht bei DIENSTUNFÄHIGKEIT!. ..."
Ich gönne dem Beamten gern diese 1500 € bei Dienstunfähigkeit nach fünf Jahren Dienst. Ein Arbeitnehmer bekommt nach fünf Jahren Arbeit überhaupt keine Eu-Rente und der Durchschnitt aller Eu-Renten liegt weit drunter.
Anstatt Beamte zu bashen ist auch die Erwerbsunfähigkeitsrente deutlich aufzustocken. Da haben Sie vollkommen Recht.

10:58, gman

>>Negativzinsen besteuern(?) aber das Schuldenmachen weiter fördern. Genau damit hat Gerechtigkeit zu tun, die sich SPDler wie Heil und Nahles gerne auf die Fahnen schreiben!

Das 25% Märchen wird von interessierter Seite gerne erzählt. Sparer werden heute enteignet und zahlen auf die negativen Zinsen auch noch Steuern. Bei Dividenden kassiert der Staat rund 50 % an Steuern.<<

Negativzinsen werden besteuert?

Wie denn?

Mittels negativer Steuern, also Gutschriften?

Und Sie zahlen auf Dividende, also Kapitaleinkünfte, 50% Steuern?

Wie schaffen Sie das?

Sie sollten vielleicht den Vermögensberater wechseln.

@09:17 von Klausewitz

Lohn und Beitragsbezogene Rente haben wir in Deutschland seit über 100 Jahren...und das ist auch gut so

Schlecht ist allerdings, daß das Rentenniveau kontinuierlich absinkt - von gut 60% in den 80ern auf nunmehr kümmerliche 40-45% abzüglich Krankenversicherung, Pflegeversicherung und Steuern. Und das bei immer niedriger werdenden Gehältern (auf Kaufkraft bezogen).

12:16, Zeitungsjunge

>>Hat denn schon mal jemand daran gedacht Arbeitsplätze ersetzende Maschinen sozialabgabenpflichtig zu machen?<<

Nennt sich Maschinensteuer.

Eine uralte Idee.

Sehr interessantes Thema.

Ich empfehle, den Begriff mal nachzuschlagen.

@ um 12:02 von Klärungsbedarf

"um 11:47 von Ritchi
>>
Wenn Sie nochmal Ihren Beitrag lesen, verstehen sie eventuell meinen Beitrag.
Wenn Sie den heutigen Mindestlohn rückwirkend für 45 Jahre Arbeit ansetzen, wird eine heutige Rente unterhalb der Grundsicherung sein. Für die Zukunft wird sich nur dann etwas ändern, wenn das System umgestellt wird.
<<

Es war ein spontaner Einfall und kein durchgerechnetes Modell. Wenn Sie aber rückwirkend zur Berechnung fiktive Mindestlöhne ansetzen, dann erhöhen Sie damit das (kalkulatorische) damalige Durchschnittseinkommen. Es wäre ein Instrument, was vielleicht auf Akzeptanz stoßen könnte. Die Zielsetzung sollte sein, die Fälle, die einer Grundabsicherung bedürfen, möglichst minimiert werden."
.
Stimmt. Der einfachste Ansatz ist: wer gearbeitet hat muss mehr haben als die Grundsicherung. Das bedarf keiner 1000 Zeichen, wie 'Schabernack' es oben auch schrieb.

Von wegen

Haushaltslöcher gab es schon immer und jede Generation hat mit solchen umzugehen.
Gegen eine Grundrente können nur Menschen sein, die heute schon in irgendeiner Form ausgesorgt haben.

Wie schon gesagt, Geld ist genug da. Ob für einen neuen Regierungsflieger oder durch bekannte Schlupflöcher verschwindende Steuern.
Ebenso für die Migration.

In meinem Ort wurde 2015 für 1,6 Mio. Euro ein ehemaliges Verwaltungsgebäude umgebaut, um Flüchtlinge unterzubringen.
Das Gebäude wurde nie bezogen. Nun wird gerätselt, was mit dem Gebäude angestellt werden soll.
Und das ist nur ein Beispiel von zig anderen.

Bewusster Umgang mit Steuergeldern könnte also der Knackpunkt sein.

Grundrente

Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung ist ein Witz.

Der Finanzminister hat ein Loch von ca. 30Miiliarden entdeckt und stimmt dennoch zu. Das sind richtig gute Politiker.

Gerechtigkeit und Fairness sind aus meiner Sicht uninteressant

Wenige Glückliche bekommen lange Zeit Rente.
Was hat das mit Gerechtigkeit zu tun?
Was ist schon fair bei der Rente?
So mancher Rentner weiß nicht mehr wie er heißt und trägt Windel, ein Anderer Anzug/Krawatte/Windel, oder nur einen Bademantel viele sind vor Renteneintritt längst tot.
Ich finde, es sollte eine Steuerfinanzierte Pauschalrente geben. Ich als Besserverdienender würde einen höheren Beitrag leisten, damit ein ärmerer auch die gleiche Rente bekommt.
Der Besserverdienende kann sich ja zu Lebzeiten etwas zurücklegen oder auch nicht. Frei, so wie er es selbst möchte.
Es gibt einen Rentner der bekommt 4200€ nicht im Monat, sondern am Tag! Er hatte ein so hohes Gehalt, dass er sein angespartes Vermögen nicht konsumieren könnte.
Das würde es bei mir nicht geben. Das würde ich abschaffen und ihm die gleiche Rente wie seine Putzfrau geben. Sein Vermögen kann er behalten.
Und wenn's köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen. Psalm 90 Vers 10
Das "C" in CSU und CDU?

@ 09:24 von collie4711

Wer 34,33,32 ... Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt hat guckt in die Röhre. Das werden vor Allem viele Frauen sein. Wo ist da Gerechtigkeit?

Nicht nur Frauen - auch Menschen, die in den Zeiten höherer Arbeitslosigkeit (die gar nicht so lange her sind!) keinen Job gefunden haben und länger arbeitslos waren, und Menschen, die längere Zeit krank waren und deshalb nicht arbeiten konnten.

Sozial geht anders.

Am 05. Februar 2019 um 11:31 von Klärungsbedarf

"Wer mit heutigem Mindestlohn 45 Jahre arbeitet, wird eine Rente haben, die deutlich unter der Grundsicherung liegt.
<<

Das wissen Sie überhaupt nicht. Sie können nicht heutige Werte für eine Zukunftsaussage verwenden.

Und nicht jeder, der mal zum Mindestlohn gearbeitet hat, hat immer zum Mindestlohn gearbeitet.

Ganz so falsch ist das aber nicht, Mindestlohn wurde eingeführt weil viele darunter arbeiten mussten, und das nicht nur ein Jahrzehnt.
Und die Zahlen doch ganz einfach, Mindestlohn ( rund 9,0 Euro ) jetzt bei 170 Stunden, sind 1530 Brutto.
Mal 12 sind 18360 Euro Brutto im Jahr, für einen Rentenpunkt benötigen Sie 36267 Euro im Jahr, sind grob 0,55 Rentenpunkte für das ganze Jahr.
So wie der Lohn steigt, steigen auch die Bemessungssummen.
45 mal 0,55 sind dann 24,57 Renten Punkte für Ihr ganzes Arbeitsleben.

Also ist die Aussage nicht ganz falsch.

@ 12:14 von Nackigschlaefer

"Grundrente
Also die Millionärsgattin erhält dann 900 Euro im Monat, weil sie aus Langeweile der Doris oder Renate aus der Edelboutique in Kronberg, Meerbusch oder Grünwald auf Teilzeitbasis ausgeholfen hat. Geht’s nicht anders, Herr Heil?"
.
Doch.
Deswegen geht es ja um die Bedürftigkeitsprüfung!

Mit 900 Euro kann in

Mit 900 Euro kann in Ballungsräumen niemand überleben. Allein für eine kleine 2 Zimmer Wohnung am Stadtrand zahlt man in Berlin heute schon 750 Euro warm. WG Zimmer kosten von 500 Euro aufwärts.

Es wird für große Personengruppen zusätzliche Leistungen geben müssen.
Letztlich käme eine Einnahmequelle hinzu, die dann bei der Grundsicherung im Alter von den Jobcentern wieder angerechnet werden würde. Die eine Hand nimmt, was die andere gibt. Mehr Bürokratie, mehr Arbeitsplätze?

Was wir viel nötiger brauchen als eine Grundrente ist ein Grundeinkommen für die Kinder. Wenn mehr Geld verfügbar ist, können auch einkommensschwächere Eltern Vorsorge für das Alter betreiben.

Wie beim Mindestlohn

Überall gibt es alimentierte Bedenkenträger, die ihren Mitmenschen nicht mal den Dreck unter den Fingernägeln gönnen.
Selbstverständlich muß die Mindestrente her, genau wie Mindestlohn.
Oder, um Volker Pispers zu zitieren: "Wenn du gegen den Mindestlohn bist, bist du ein Ar....och." Wäre er noch im Geschäft, würde er das gleiche über die Rente sagen.

@10:06 von knmatweb

"Und der zweite Irrtum : wir reden hier gar nicht von "Grundrente" sondern von einer "Mindestrente," Grundrente wäre komplett bedingungslos wie das Grundeinkommen. Und auf die Debatte freu ich mich schon"

Dabei wäre das die einzige Möglichkeit, die mir bis jetzt eingefallen ist, wie man die hier von vielen angesprochene Ungerechtigkeit vermeiden könnte: Eine Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung und oben drauf dann ein Betrag, der sich nach den durch Beiträgen gesammelten Rentenpunkten orientiert.

Die wegfallende Bedürftigkeitsprüfung sorgt dafür, dass diejenigen, die mehr eingezahlt oder privat vorgesorgt haben, nicht mangels Bedürftigkeit weniger bekommen als diejenigen, die immer nur den Mindestbeitrag geleistet haben.

Für Bedingungslosigkeit müssten auch die mindestens 35 Jahre wegfallen, was die Ungerechtigkeit gegenüber denen mit 34,9 Jahren beheben würde, andererseits auch Leute einschließt, die nie Beiträge gezahlt haben.

Versorgungsausgleich.

300.000 geschiedene Frauen im Osten sollen nun davon profitieren, dass ihnen eine staatliche Entschädigung zufließt, da sie bei einer Scheidung während der DDR-Zeit keinen Versorgungsausgleich erhielten (weil für die Rentenhöhe nur die letzten 20 Jahre zählten und nicht wie im Westen die Lebensleistung). Im Westen musste der Versorgungsausgleich von den Männern geleistet werden und im Osten wird er vom Staat bezahlt. Ist das gerecht?

Zu 12:16 von Zeitungsjunge -Zu Ende denken!

Maschinen Sozialabgaben zahlen lassen!
Hat denn schon mal jemand daran gedacht Arbeitsplätze ersetzende Maschinen sozialabgabenpflichtig zu machen? Wenn eine Firma mit einer Maschine z.B. 10 Arbeiter einspart, sollte zumindest ein Teil der entgangenen Sozialabgaben gezahlt werden müssen. Keine gute Idee für die vielen Lobbyisten in den Altparteien, nicht wahr?

Ach herrje, daran haben schon viele Illusionisten "gedacht".
@Zeitungsjunge und "die vielen Lobbyisten in den Altparteien".
Was ist denn ein Lobbyist? In den Altparteien und dann ganz viele?!

Wer zahlt denn für die Maschinensozialabgabe am Ende? Der Mann im Mond?

Die Wertschöpfungsabgabe, auch Maschinen- oder Robotersteuer genannt, ist eine uralte fantastische Theorie ohne praktischen Wert. Man könnte gleich auch als Muster für unseren Rechts- und Sozialstaat das Schlaraffenland fordern.

Mindest-Pension.

09:16 von Hartmut der Lästige: Beamten bereits nach 5 Jahren eine Grundsicherung von ca. 1500 € im Monat zusteht ... ist da der Wunsch Vater des Gedankens?

Nein, ist es nicht. Das Minimum beträgt sogar 1660 Euro.

@hartmut der Lästige @ ritchi

also 160 Euro stimmen nicht ganz :-)
es hängt erstens am Vorverdienst, zweitens am Zeitpunkt. Beispiel? Ein Lehrling der am ersten Arbeitstag einen Arbeitunfall hat und erwerbsgemindert (beamtengleich wäre dienstunfähig) wird, dürfte nach meiner Rechnung ca. 950 Euro Rente bekommen. (Rechne ich Ihnen gerne vor, wenn Sie möchten) Es stimmt, dass in den ersten 3 Jahren der Arbeitnehmer nur gegen Arbeitsunfälle geschützt ist, danach auch bei privatem Ereignis. DA hat der Beamte einen Vorteil (allerdings auch erst nach Beamtung auf Lebenszeit, wenn ich mich recht erinnere, sonst wird nachversichert).
@12:14 von wenigfahrer
Das Problem am §262 ist, dass er auf Beitragszeiten VOR dem 1.1.1992 begrenzt ist. Müsste im Rentenbescheid Ihres "Umfeldes" ;-) auch so berechnet worden sein.
Wenn er nicht begrenzt wäre, würde Ihre Rechnung stimmen.

Gerechtigkeit

Die Gerechtigkeit von Herrn Heil sieht dann so aus, daß jemand der 34 Jahre und 11 Monate Pflichtbeiträge im unteren Bereich des Durchschnitts zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt hat, weniger Rente bekommt als jemand, der 35 Jahre Kleinstbeiträge eingezahlt hat.

Was daran gerecht sein soll, erschließt sich mir nicht.

@10:15 von Klärungsbedarf

"ob man nicht für die Berechnung rückwärtig einen Mindestlohn einführen könnte. Bei jemandem, der vor 10 Jahren für 6 € gearbeitet hat, werden für die Rentenberechnung dann 10 € angesetzt."

Die meisten finden es ungerecht, wenn jemand, der 40 Jahre lang deutlich höhere Beiträge gezahlt hat (die für 10 € Verdienst) am Ende genauso wenig bekommt wie jemand der über den gleichen Zeitraum wesentlich weniger eingezahlt hat (eben auf 6 € basiert).

Wenn man in diese Richtung etwas drehen will, ohne diese Ungerechtigkeit zu bekommen, könnte man erwägen, pro Beitragsjahr einen festen Rentenbetrag auszuzahlen (unabhängig von der Höhe der Beiträge) und dann zusätzlich einen Betrag, der wie bisher auf den geleisteten Beiträgen basiert (wobei ein Rentenpunkt weniger wert wäre als heute weil man ja zusätzlich noch die erste Komponente bekommt und die Gesamtrente in der gleichen Größenordnung bleiben soll).

Mindestrente von 1.200 Euro.

Am 05. Februar 2019 um 10:26 von tagesschlau2012
1200 Euro Rente für jeden ist
1200 Euro Rente für jeden ist das Minimum für ein Reiches Land namens Deutschland. Das Geld würde vor Ort ausgegeben und so den deutschen Binnenmarkt stärken, da Oma & Opa dadurch wieder am Leben teilnehmen könnten. Aber die Neider auch hier wollen ja nicht teilen.

(1) Die "Neider" müssen das bezahlen, also dürfen sie auch mit entscheiden.
(2) Die Staatsverschuldung Deutschlands besteht aus den zusammengefassten Schulden von Bund, Ländern, Gemeinden, Gemeindeverbänden, gesetzlicher Sozialversicherung und Sondervermögen des Bundes bei in- und ausländischen Kreditgebern. Der Schuldenstand der Bundesrepublik Deutschland betrug am 31. Dezember 2017 insgesamt 1.967,2 Milliarden Euro, also fast 2 Billionen Euro. Was meinen sie da mit "Deutschland ist so ein reiches Land". Deutschland ist hoch verschuldet.

@gman

Sie haben nur herumgemeckert aber nichts entgegengesetzt warum das nicht gut sein soll. Ich habe kein Konzept geliefert, sondern einen Gedankenanstoß gebracht. Es gibt Dinge, die nur durch Maschinen möglich sind oder keinen Nutzen haben, wie bspw. Spielzeug, aber es gibt durchaus Maschinen die Arbeitsplätze streichen und so das Konzept des Generationenvertrages schon nicht mehr funktionieren kann. Denken Sie doch mal nach, was wäre wenn alle Jobs durch Maschinen ersetzt werden würden, müssten dann alle Menschen verhungern weil keiner mehr Geld verdient? Man scheut sich doch nur aus Profitgier solche Aspekte in die Tat umzusetzen!

12:51 von BigShrimp

"Der Schuldenstand der Bundesrepublik Deutschland betrug am 31. Dezember 2017 insgesamt 1.967,2 Milliarden Euro, also fast 2 Billionen Euro. Was meinen sie da mit "Deutschland ist so ein reiches Land". Deutschland ist hoch verschuldet." - Und wie viele Billionen Privatvermögen stehen dem gegenüber? Da sind wir bei über zehn Billionen. Zehn Billionen minus zwei Billionen gleich plus acht Billionen. Wenn das nicht "reich" ist, dann weiß ich es auch nicht.

12:51, BigShrimp

>>Der Schuldenstand der Bundesrepublik Deutschland betrug am 31. Dezember 2017 insgesamt 1.967,2 Milliarden Euro, also fast 2 Billionen Euro. Was meinen sie da mit "Deutschland ist so ein reiches Land". Deutschland ist hoch verschuldet.<<

Die privaten Vermögen in Deutschland belaufen sich auf ca. 10 Billionen Euro.

Und die zwei Billionen Staatsschulden sind ja nun auch Privatvermögen. Das Geld hat ja jemand verliehen.

Privater Reichtum, öffentliche Armut. Das marktliberale Glaubensbekenntnis.

Ich freue mich...

schon auf die Bedürftigkeitsprüfung bei der nächsten Diätenerhöhung.
Hier wird über unsere Köpfe und unsere Steuern von Leuten diskutiert, die das ganze in keiner Weise betrifft.

Es muss ja auch noch Geld für die nächste Bankenrettung da sein.

Am 05. Februar 2019 um 10:26 von tagesschlau2012

>> 1200 Euro Rente für jeden ist das Minimum für ein Reiches Land namens Deutschland. [..]<<

Verstanden - für jeden. Aber welchen Sinn macht es viel einzuzahlen um am Ende die Einheitsrente zu bekommen?

Irgendetwas stimmt hier nicht.

Und das mit dem reichen Land, das meinen Sie angesichts der Staatsverschuldung ja wohl nicht wirklich ernst?!

Zu 12:25 von fathaland slim "Dividendenbesteuerung"


Negativzinsen werden besteuert?
Wie denn?
Mittels negativer Steuern, also Gutschriften?
Und Sie zahlen auf Dividende, also Kapitaleinkünfte, 50% Steuern?
Wie schaffen Sie das?
Sie sollten vielleicht den Vermögensberater wechseln.

@fathaland slim, zur Information:
Der Aktionär ist Eigentümer. Seine Aktiengesellschaft bezahlt bereits Steuern (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer etc..). Der ausgeschüttete Gewinn ist also bereits mit Steuern belastet, darauf kommen beim Aktionär nochmal Kapitalertragsteuer, Soli ...).
Sie sollten vielleicht nicht ihren Vermögensberater fragen sondern einen Steuerberater.

Die Besteuerung von realen Negativzinsen ist doch offenkundig.
Wer z.B. noch im Ausnahmefall 0,5 % Zinsen auf sein Bankguthaben erhält, bekommt davon Steuern abgezogen. Real hat das Bankguthaben aber um rund zwei Prozent an Wert verloren.
Real hat der Sparer keine Zinsen bekommen, im Gegenteil!
Pauschal zahlt er 25 % plus 5,5 % Solidaritätszuschlag. Hinzu ggf. KiSt. von 9?

11:24 von Karl Napf

"deshalb gab es auch cum-ex, weil sich ausländische finanzanleger nicht gerne vom deutschen FM übern tisch ziehen lassen" Wer hat bei cum-ex denn wen über den Tisch gezogen???

Zu 13:00 von Zeitungsjunge "herumgemeckert"

@gman
Sie haben nur herumgemeckert ..

@Zeitungsjunge, ich habe nicht "herumgemeckert"!
Ich halte eine "Maschinensteuer" nicht nur für eine Illusion sondern grundfalsch. Maschinen zahlen keine Steuern und Abgaben! Am Ende zahlt jede Steuer und Abgabe immer der Verbraucher über den Preis. Götz Werner fragen!

u.a. wenn Sie andere Meinungen nicht ertragen können, sollten sie in Foren nicht schreiben und schon gar nicht lesen.

13:06, gman

>>Wer z.B. noch im Ausnahmefall 0,5 % Zinsen auf sein Bankguthaben erhält, bekommt davon Steuern abgezogen. Real hat das Bankguthaben aber um rund zwei Prozent an Wert verloren.
Real hat der Sparer keine Zinsen bekommen, im Gegenteil!
Pauschal zahlt er 25 % plus 5,5 % Solidaritätszuschlag. Hinzu ggf. KiSt. von 9?<<

Das ist ja mal eine interessante Definition des Begriffs "Steuern".

Und was die Quellensteuer angeht, so kennen Sie die Freibeträge?

Ich kann mir kaum vorstellen, daß jemand, der diese überschreitet, sein Geld auf Sparkonten anlegt. Der sollte wirklich seinen Vermögensberater wechseln.

Was man bewusst ausblendet,

ist die eigentliche Herleitung der heutigen Rente.
Niemand verdient die Rente, die er selbst einmal eingezahlt hat. Das gibt das System einfach gar nicht her.
Sondern die Kinder der Rentner zahlen die Rente für die Alten, so wie die Alten ehemals für ihre Eltern einzahlten. Das ist das eigentliche Solidaritätprinzip.

Was man nun versucht aus der Wahrnehmung zunehmen, ist mMn klar:
Nicht die Leistungen der eigenen Nachkommen sollen in den Fokus ( weil die meisten gar keine Kinder in die Welt gesetzt haben und Migrantenkinder den Sold nicht ersetzen können), sondern die eigen erbrachte Leistung am Arbeitsmarkt.
Den aber leibe Bürger habt ihr bereits euren Eltern per System vermacht. Der lässt sich nicht einfach noch einmal generieren.

Genau das aber will man nun glaubhaft machen.
Aus meiner Sicht ist das klar:
Kinderlose versuchen nun ihre produzierten Notstände mit einem Systemumbruch zu täuschen....auf Kosten derjenigen, die heute wiederum Kinder haben...denn zu deren Lasten gehts.

<strong> >>soziale<< </strong> Gerechtigkeit

Wenn man dann noch weiss, dass ein (Baden-Württembergischer) Landtagsabgeordneter monatlich 7776 Euro "Entschädigung für die Ausübung seines Mandats" erhält, ist klar, wie gerecht unsere Gesellschaft funktioniert; in Bezug auf die "fantastische" menschliche Eigenschaft Gier der Manager der deutschen Konzerne besteht dann kein Unterschied mehr.....

Grundrente

Junge Politiker und junge Ökonomen sind dagegen. Was haben diese Leute in Ihrem Leben geleistet, außer Studium, wie man Menschen um ihr gespartes Rentengeld bringt. Schlüsselt doch mal die Rentenversicherung auf und wenn man es richtig macht ist Geld genug da. Das das Krankenkassengestz geändert wurde, um die Sprachkurse für Flüchtlinge zu bezahlen, das wird nicht besprochen. Diese Kurse hätten aus dem Steuersäckel oder aus den Diäten bezahlt werden müssen. Also, wie mit der Krankenversicherung umgegangen wird, ist seit Jahrzehnten mit der Rentenversicherung umgegangen worden. Nur nicht den Steuersäckel belasten, dann lieber die Rentenkasse. Dazu geben die Bundesrichter noch einen drauf: Die Rente ist keine solidarische Rente, es kann sich jede Regierung daraus bedienen. Was die Regierung zurückzahlt ist nur ein Bruchteil von dem was sie herausnimmt.

Volksentscheid

Nur Mut, die Steuerzahler mal zu befragen, was man mit unseren Geldern anfängt und zwar quer aus allen Schichten.
Da werden viele auch Besserverdiener diesen Vorstoß begrüßen.
Bei 900 Euro im Monat landet jeder Euro mehr wieder in der Wirtschaft und sichert Arbeitsplätze.
Bei 10.000 Euro allenfalls noch dort, wo Geld vermehrt wird.

@gman

Bei Ihnen fliegt ja einiges durcheinander:

1) Der Aktionär ist kein Eigentümer. Nur weil Sie Allianz-Aktien haben, dürfen Sie nicht irgendwelche Bleistifte aus dem Unternehmen mitgehen lassen. Der Aktionär ist Gläubiger mit Vorrecht.

2) Die Unternehmensgewinne 2017 betrugen rund 600 Milliarden Euro, KSt., GewSt., Soli, sowie ESt. mittelte sich zu rund 90 Milliarden Euro. Ein effektiver Steuersatz von 15% für unsere "Leistungsträger" ist natürlich ein Skandal. Ich meine dies aber anders als Sie.

3) Beim Aktionär fallen nochmal effektiv 16% an, dies erhöht sich dann aber nicht auf 31%, es überlappt sich.

4) Wer bei Festguthaben mit 0,5% Zinsen den Sparerpauschbetrag ausschöpft, muss über 160k auf dem Festgeldkonto haben. Wer es über die Einkommensteuer abrechnet (ohne weitere Einnahmen) muss über 1,6 Millionen haben.

Vermutlich geht es Ihnen gut, aber nicht gut genug, dass Sie zu den 1% mit 4 Millionen Vermögen gehören.

Ringen Sie sich durch: Die Grundrente ist vernünftig.

Es ist doch ganz einfach

Diese Reaktionen der Politiker von CDU und FDP und diese Neiddiskussion der Forumteilnehmer finde ich gelinde gesagt zum Kotzen. Nicht nur bei Geringverdienern sondern auch bei einigermaßen Gutverdienenden wird der Rentenanspruch in Zukunft nicht ausreichen, um im Rentenalter einigermaßen gut zu leben. Das kennen wir heute ja auch schon. Und mit dem heutigen Nettoeinkommen private Vorsorge zu betreiben, um die sogenannte Versorgungslücke zu schließen, ist utopisch. Da muß der zukünftige Rentenempfänger schon einige 100 Euro in die Hand nehmen. Es gibt also nur die Alternative, die Rentenformel in Richtung Beamtenversorgung zu ändern, sodaß auch nach 45 Jahren 71 % des letzten Einkommens als Rente herauskommen und nicht wie momentan 48 %. Da die Beamten ja nichts für ihre Altersversorgung selber einzahlen, ist auch ein Solidarbeitrag z.G. der Gesetzlichen Rentenversicherung angebracht. Und schon ist das Problem gelöst.

Zu 13:17 von fathaland slim "Vermögensberater"

Und was die Quellensteuer angeht, so kennen Sie die Freibeträge?

Ich kann mir kaum vorstellen, daß jemand, der diese überschreitet, sein Geld auf Sparkonten anlegt. Der sollte wirklich seinen Vermögensberater wechseln.

Einen Sparerfreibetrag gibt es nicht mehr, Sie meinen wohl den Sparerpauschbetrag. Der ist nicht auf Sparkonten beschränkt, sondern gilt für alle Kapitaleinkünfte.

Reale Negativzinsen gibt es nicht nur bei Sparkonten, das war offenkundig nur ein Beispiel. Für risikoarme Anlagen gibt es real schon lange keine positiven Erträge mehr. Das dürfte auch ein seriöser und kundiger Anlageberater wissen. Die Umlaufrendite öffentlicher Anleihen liegt bei 0,04 %.
Viele Anlageberater müssen Geld mit dem Geld der Kunden verdienen. Ohne Risiko geht da schon mal gar nichts. Viel Glück deshalb mit Ihrem Vermögensberater!

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