Ihre Meinung zu: Plagiatsverdacht: FU Berlin prüft Dissertation von Ministerin Giffey

8. Februar 2019 - 18:44 Uhr

Die FU Berlin prüft die Dissertation von Familienministerin Giffey: Einem Vroniplag-Rechercheur zufolge soll die Arbeit nicht gekennzeichnete Textübernahmen enthalten. Giffey weist ein bewusstes Plagiat zurück.

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Kommentare

Völlig unverständlich

Mir ist das völlig unverständlich. Das heisst doch im Klartext, dass die Herren Prüfer der Dissertation nicht gründlich arbeiten. Wenn überhaupt, müsste hier der Hebel angesetzt werden. Einmal akzeptiert, sollte es so bleiben. Eine Dissertation nach Jahren als nicht korrekt einzustufen, das kann's nicht sein. Sonst müsste jeder "Dr. xyz" bis an sein Lebensende in Sorge sein, dass jemand vielleicht doch eine Ungereimtheit findet. Andererseits, für die MA von VroniPlag o.ä. habe ich nur ein müdes Lächeln und Bedauern übrig, dass sie sich für so etwas hergeben. Haben sie keine anderen sinnvollen Aufgaben?

Schlecht gemachte Doktorarbeiten gibt es viele

Wichtig ist doch auch das Ergebnis.
Kommazählen natürlich auch ... für bestimmte Typen.
Vor lauter US-Impact-Punkte-Geheische gerät der eigentliche Zweck einer solchen Arbeit, nämlich der Neuschöpfung von Wissen völlig in den Hintergrund.
Nebenbei liegt es im Wesen von Sprache, insbesondere der Fachsprache, daß es stehende Begriffe und sprachliche Wendungen gibt, derer sich zu bedienen notwendig wird, falls man verstanden werden will. Wer Volapük als Basis seiner Elaborate nimmt ist also sicherer alternativ ein kryptischer Stil nach Art der Frankfurter Schule.

Ah, mal wieder das

Ah, mal wieder das Plagiatsthema? Scheint ja wirklich in politischen Ämter sehr verbreitet zu sein. Ist halt immer eine praktische Sache, um für die eigene freie Bahn, jemanden leicht aus dem Weg zu kegeln. Dann können die Herrschaften ja singen: Von nun an ging's bergab ...

Was früher

der Adelstitel war, soll heute gesellschaftlich durch einen Doktortitel ersetzt werden.
Das gilt natürlich auch für das berufliche Fortkommen.
Warum ist eigentlich ein erworbener Meistertitel nicht Namensbestandtei?

Übrigens lasse ich mich lieber von einem guten Arzt behandeln als von einen schlechten Dr. med.

Nun warten wir mal das Prüfungsergebnis der Uni ab.

Es scheint

unter unseren Politikern zum guten Ton zu gehören, einen Doktortitel zu führen. Ob legitim erworben oder nicht ist zweitrangig. Das Schlimme daran ist, dass die zumeist legitim erworbenen Titel "echter Akademiker" damit diskreditiert werden und an Wert einbüßen. Zumeist sind sie aber Ergebnisse harter Arbeit über Jahre ohne großes Einkommen . Wer dies nur des Titels wegen missbraucht ist kein guter, sondern ein schlechter Mensch. Leider spielt das in unserer Politik kaum noch eine Rolle. Ein Versorgungsposten findet sich immer, selbst im Vatikan.

Falsche Partei

Da hat Vroni aber nicht aufgepasst. Fr. Giffey ist nicht in der CDU/CSU oder FDP.
Das ist ungewöhnlich.

Gleiches Recht für alle

Wie lange gelten denn Plagiatsverdachte - jeweils für bestimmte? - Politiker?

Alle weiteren, vorherigen Dissertationen unserer Politgilde sind also völlig fehlerfrei, clean?
Wers glaubt wird selig (- bis darhin hab ichs noch nicht geschafft;).

Aber ich stimme mit User Leseratte28 insofern überein: Es gibt tatsächlich sinnvollere Aufgaben für die Herren & Damen, die uns als Souveräne zu vertreten haben, als dieses Gezerre ums A-B-C.

„Nebenbei liegt es im Wesen

„Nebenbei liegt es im Wesen von Sprache, insbesondere der Fachsprache, daß es stehende Begriffe und sprachliche Wendungen gibt, derer sich zu bedienen notwendig wird, falls man verstanden werden will“
@Theodortugendreich:
Unter Gleichgesinnten ja, Normalsterbliche verstehen nichts. Das zieht sich dann durch das ganze Leben, in Wikipedia versteht man kaum noch etwas, weil Fachidioten für Fachidioten schreiben, Urteile von Juristen verstehen oft selbst Juristen kaum noch, Politiker versteht ohnehin niemand mehr.
Eine traurige Entwicklung.

19:07 von kk07

Falsche Partei

Da hat Vroni aber nicht aufgepasst. Fr. Giffey ist nicht in der CDU/CSU oder FDP.
Das ist ungewöhnlich.
///
*
*
Da hat man es wohl jetzt nur noch auf MInister abgesehen?
*
Denn sonst wäre es wirklich ungewöhnlich.

Am 08. Februar 2019 um 18:00 von Leseratte28

"Mir ist das völlig unverständlich. Das heisst doch im Klartext, dass die Herren Prüfer der Dissertation nicht gründlich arbeiten. Wenn überhaupt, müsste hier der Hebel angesetzt werden. Einmal akzeptiert, sollte es so bleiben."
#
#
Sie fordern also das alle existierende Bücher gegengelesen wird bevor der Dr. Titel verliehen wird?
Jeder kann in seiner Dissertationen Auszüge aus andere Arbeiten enthalten, diese müssen dort durch Fußnoten genannt werden.
Wer meint durch fremde Leistungen sich einen Titel ermogeln zu müssen, darf dann nicht jammern, wenn er Jahre später erwischt wird.

@ Am 08. Februar 2019 um 19:07 von kk07

Das verwundert mich auch, bisher hatten die selbsternannten Plagiatsjäger das rot-grüne Lager doch (bewusst?) verschont....

Hochmut vor dem Fall

Giffey unterschreibt tatsächlich mit "Dr." Franziska Giffey. Diese Eitelkeit ist an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Kaum ein Mensch, auch Politiker, umterschreibt mit "Dr.". Wissenschaftler lachen darüber.

Ihre Dissertation „Europas Weg zum Bürger – Die Politik der Europäischen Kommission zur Beteiligung der Zivilgesellschaft“ verlangt wenig Vorbildung, sondern kann nebenher während der Arbeit rel. einfach in Wikipedia & Co zusammen geschustert werden. Und so ist vielleicht auch geschehen.
Mitleid? Naja, Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.

Geisteswissenschaften

Es ist gerade in den Geisteswissenschaften unheimlich schwer,den Mittelweg zwischen Zitieren und Überzitieren zu finden ( pro Seite 10 Zeilen, sonst Anmerkungen macht sich auch nicht gut).
Wieviele wissenschaftliche Arbeiten haben eigentlich die "Plagiatsjäger" selbst verfasst?
Am sichersten ist es, die ganze Arbeit von einer anderen Person (zB einem Professor der physikalischen Chemie) schreiben zu lassen!

re wegelagerer34

"Es scheint

unter unseren Politikern zum guten Ton zu gehören, einen Doktortitel zu führen. Ob legitim erworben oder nicht ist zweitrangig."

Normalerweise wird der Doktortitel in einer Lebensphase erworben, in der der Berufspolitiker noch lange nicht aktuell ist.

Daher sollten Sie den Zusammenhang nicht sehr eng sehen,

ja die Eitelkeit

da verliert man leicht die Moral
..
Freund von mir ist promovierter Mathematiker
da weiß kein Mensch
ein Verwandter, war Chefarzt in einer Klinik
nicht mal auf dem Grabstein stand Doktor und bei seiner Enkelin dasselbe,
nur dass die Juristin ist und es an keiner Haustürklingel stehen hat
manche brauchen es mehr, andere eben weniger

@ 18:00 von Leseratte28

"Völlig unverständlich
Mir ist das völlig unverständlich. Das heisst doch im Klartext, dass die Herren Prüfer der Dissertation nicht gründlich arbeiten."
.
Die Herren Prüfer kennen nicht auswendig sämtliche auf der Welt veröffentlichten Dissertationen.
Und nicht jedes der zig-tausenden veröffentlichten Fachbücher oder Monographien.
Die haben nämlich etwas anderes zu tun, als Bücher oder Dissertationen auswendig zu lernen.

um 19:45 von Fenian

>>Am sichersten ist es, die ganze Arbeit von einer anderen Person (zB einem Professor der physikalischen Chemie) schreiben zu lassen!<<

Okay; aber nur, wenn Sie dies ironisch gemeint haben.

Denn sonst gäbe es kein Urheberrecht mehr -: jeder kann alles irgendwie 'zitieren' und als eigenes Gedankengut ausgeben. Pfff ...

Soweit darf es nie kommen! Wenn ich etwas zitiere, also durch Anführungszeichen als Zitat kennzeichne, bedeutet es, dass ich einen 'Vordenker' habe, den ich mit " ... " in Szene setze, hier angebe - als SEINEN Gedankengang. NICHT meinen. Ich zitiere diesen dann nur (mit Quellenangabe natürlich).

Anders darf das nicht weiterlaufen. Oder wir geben Kauderwelsch von uns, und landen in Babylon ... Ich will das nicht. - Es gibt ja auch NOCH Rechte. In allen Bereichen.

Und dafür nehme ich die Geisteswissenschaften gerne in Schutz. Denn diese sorgt für Regulation für Von - Bis-Zeitenzitatenregularien. - In JEDER kulturellen Gemeinschaft. Und genau das ist gut so!

Man sollte.....

immer daran denken, daß eben der Mensch, wie manche Vögel auf buntes Gefieder stehen, oder warum schlägt der Pfau sein Rad? Ich glaube, daß viele Akademiker absolut keinen großen Wert auf den Titel legen, denn sie wissen, was sie können! Bei manchen Bewerbungen wird er aber verlangt und bei Politikern ist es mit Sicherheit auch oft ein externer Berater, der höhere Erfolgsaussichten prognostiziert! Man beachte in diesem Zusammenhang die Werbe-Branche, für die schon ein weisser Kittel ein Arzt-Symbol ist! Das ganze Getue um akademische Titel würde es nicht geben, wenn sich der Wähler nicht davon auf allen Ebenen beeinflussen lassen würde! Mein verstorbener Hausarzt ging z.B. nie zu einer Elternbeiratswahl am Gymnasium als Kandidat, weil er befürchtete gewählt zu werden, aber nicht wegen seiner Eignung, sondern wegen seines Titels.

@ 20:07 von Peter Plauert

"Schlecht gemachte Doktorarbeiten gibt es viele"
.
Da haben Sie recht.
Aber sie scheinen für den Doktorgrad zu reichen.
Evtl. können da auch Beziehungen hilfreich sein?
Oder ein Heer von Mitarbeitern, die mal schnell ein Kapitel schreiben (s. Guttenberg)?
.
"Es nervt diese ewige Hexenjagd der Plagiatsjagd. Es ist mir völlig egal welche Doktorhut der die Minister (in) hat, Hauptsache (e)r sie macht den Job vernünftig und zwar mit oder ohne Doktorhut den kann man auch in der Asservatenkammer abgeben. P.P."
.
Damit verhöhnen Sie die, die ihre Arbeit erhlich geschrieben haben.
Klar kann man nicht jeden Satz anders formulieren. "Senf" bleibt "Senf".
Aber wer ganze Textpassagen kopiert, oder sich noch nicht mal die Mühe macht, diese selbst zu schreiben, hat diesen Titel nicht verdient.
Das ist schmücken mit fremden Federn!

@ 19:53 von Boris.1945

"(Ausschluss siehe SPD-Edathy und Afd-Höcke)"
.
Huuiii, Sie sollten sich noch mal mit dem Curirculum Vitae von Herrn Edathy beschäftigen.......

@ 20:28 von karlheinzfaltermeier

Ich glaube Sie haben da mit Ihrer Einschätzung recht........

20:19 von NeutraleWelt

@ 18:00 von Leseratte28

"Völlig unverständlich
Mir ist das völlig unverständlich. Das heisst doch im Klartext, dass die Herren Prüfer der Dissertation nicht gründlich arbeiten."
.
Die Herren Prüfer kennen nicht auswendig sämtliche auf der Welt veröffentlichten Dissertationen.
Und nicht jedes der zig-tausenden veröffentlichten Fachbücher oder Monographien.
Die haben nämlich etwas anderes zu tun, als Bücher oder Dissertationen auswendig zu lernen.
///
*
*
Unbestreitbar gibt es also "ausserbildungsmäßige" Instanzen, die sich aufmerksamer mit Doktorarbeiten beschäftigen, als die vorgeschriebenen Gremien.
*
Aber wenn bereits in von "Wurzeln des Übels" im Bildungssystem pisagemogelt wird.
*
Früh biegt sich was ein Haken werden will.
*
(Haken von hängenbleiben)

Abwarten...

Es gilt bis zum Beweis des Gegenteils auch hier die Unschuldsvermutung. Abwarten ist angesagt, Vorverurteilungen sind weder fair noch sachgerecht.

Ich habe da einen Verdacht...

Ein/e aktive/r Politiker/in hat doch nicht die Zeit, eine Dissertation auszuarbeiten. Das ist wissenschaftliche Hochleistung. Daher denke ich, dass sich viele derartige Personen aufgrund des mit dem Doktorgrad verbundenen Prestiges sich von Ghostwritern eine Dissertation anfertigen lassen. Zahlen sie zu wenig, erhalten sie eben nur unvollkommene Arbeiten. Ich will keine konkrete Person anschuldigen, aber vom Prinzip her scheint mir eine solche Vorgehensweise naheliegend.

da lob ich mir die Frau Dr. Merkel

deren Doktorarbeit ist auf mysteriöse Weise verschwunden
der kann keiner

Keine Überraschung

Es ist im wahren Leben meist so wer als Moralapostel auf andere zeigt hat den meisten Dreck am Stecken. Das können jetzt auch nicht mehr die sogenannten Demokraten schönreden.

@20:28 von NeutraleWelt

"Klar kann man nicht jeden Satz anders formulieren. "Senf" bleibt "Senf"."

Jetzt muss ich ein wenig Schmunzeln. Wenn man noch sehr jung ist, stellt man vermutlich öfter fest, dass die "geniale Idee", die man gerade hatte, schon hundert andere vor einem hatten. Ich nehme an, dass auch bei Doktorarbeiten mal Dinge geschrieben werden, die schon in einer anderen Arbeit stehen. Man kann ja nicht die gesamte Literatur zum Thema kennen und dann auch noch behalten. Es darf ja sogar "abgeschrieben" werden, nur wer mehr als einmal den Hinweis auf das Zitat und die Quellenangabe 'vergisst', muss sich dann schon den Betrugsvorwurf gefallen lassen.

"Schmücken mit fremden Federn" ist im Wissenschaftsbetrieb nicht gerade selten. Allzu oft geben gestandene Professoren die Idee ihres Doktoranden als die eigene aus und lassen sich dafür auch noch feiern.

Sisyphos3, 21:46

„da lob ich mir die Frau Dr. Merkel …deren Doktorarbeit ist auf mysteriöse Weise verschwunden
der kann keiner“

So sehr ich Frau Merkel nicht mag: das sind fake news: ich habe mir die Arbeit von Frau Merkel vor kurzem frei aus dem Netz heruntergeladen. Und sogar gelesen. Kann ich Ihnen gerne zuschicken - falls Sie sie den verstehen.

Ich nenne ein mögliches Fehlverhalten von hohen Politikern als..

...den politischen Volkssport zur Erschleichung möglichst hoher Stellen innerhalb einer Landes- oder gar der Bundesregierung.

---

Wie oft müssen wir uns Bürger noch solche Berichte anhören, indem davon berichtet wird, daß schon wieder eine/r geschummelt hat?

Sollte sich die Vorwürfe erhärten und die Frau Ministerin dadaurch ihr Amt verlieren frage ich mich, ob sie dann auch finanziellen Schadensersatz gegenüber dem Staat (also allen Bürgern) zahlen muß.

Immerhin könnte man ja sagen, daß ohne den Doktortitel sie vielleicht nie zur Ministerin hätte gewählt worden wäre.

Tricksen, fuschen, täuschen

Wer seinen Dokrortitel erschleicht muss wie Schavan und Gutenberg den Posten als Minister räumen.

21:46 von Sisyphos3

da lob ich mir die Frau Dr. Merkel

deren Doktorarbeit ist auf mysteriöse Weise verschwunden
der kann keiner
///
*
*
Seien Sie sicher, wenn sich da auch nur die kleinste Möglichleit gezeigt hätte, dann wären die politischen Instinkte in allen anderen Parteien nicht zu bremsen gewesen.

Noch immer ist es

sehr zum Vorteil bei einem Einstellung Gespräch für einen höhere Posten ,egal ob Wirtschaft oder Politik,einen Doktor Titel vorweisen zu können.

22:24 von Anna-Elisabeth

>>>"Schmücken mit fremden Federn" ist im Wissenschaftsbetrieb nicht gerade selten. Allzu oft geben gestandene Professoren die Idee ihres Doktoranden als die eigene aus und lassen sich dafür auch noch feiern.<<<

Oh, Sie kennen das auch. Das ärgerliche daran aber ist, das diese "Doktorarbeit" verbrannt ist und nicht ein 2. Mal veröffentlicht werden darf. So sind schnell mal 2 Jahre für einen selbst sinnlos vergeudet.

@ um 18:00 von Leseratte28

"... Einmal akzeptiert, sollte es so bleiben. Eine Dissertation nach Jahren als nicht korrekt einzustufen, das kann's nicht sein. Sonst müsste jeder "Dr. xyz" bis an sein Lebensende in Sorge sein, dass jemand vielleicht doch eine Ungereimtheit findet. Andererseits, für die MA von VroniPlag o.ä. habe ich nur ein müdes Lächeln und Bedauern übrig, dass sie sich für so etwas hergeben. Haben sie keine anderen sinnvollen Aufgaben?"
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Das Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit unterliegt einfachen Regeln. Dazu gehört das Zitieren. Wer diese Regeln nicht einhält, zeigt, dass er nicht in der Lage ist, wissenschaftlich zu arbeiten. Mehr noch, wer das Zitieren unterlässt zeigt, dass er sich mit fremden Federn schmückt. Solchen Menschen darf ruhig auch nach Jahrzehnten der Doktortitel (und anderes) wieder entzogen werden.
Nicht falsch verstehen, eine Fehlerquote im unteren einstelliger Prozentbereich halte ich für o. k., schließlich ist niemand unfehlbar.

naja

vielleicht kann man aus der Tatsache, dass sich jemand eine Doktorarbeit zusammenkopiert, tatsächlich nicht auf seine / ihre Fachkompetenz schließen. Er / sie könnte ja trotzdem ein fähiger Wissenschaftler sein.
Aber einen Schluss lässt es dann doch zu, nämlich über den Charakter. Und der ist mir bei den Politikern noch weit wichtiger als die akademische Karriere.
Deshalb: Daumen runter. Galt für mich bei Guttenberg und auch Schavan, galt bei der SPD-Frontfrau, deren Namen ich vergessen habe, die aber sogar ihr Studium zusammenphantasiert hatte, und gilt auch für eine SPD-Ministerin.
Wer meint, mich anlügen zu müssen (und zu können) hat als Politiker für mich fertig.

"Sinngemäße(!) Übernahme!"

Das ist ein dermaßen schwammiger Begriff, nach eigenen persönlichen Gutdünken kann man ganz nach Belieben darunter schlichtweg fast(!!) ALLES fallen lassen!

Daher mein Fazit:

Diese selbsternannten Plagiatsjäger überzeugen mich immer noch nicht!

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