Ihre Meinung zu: Postpläne: Briefporto kommt später, dafür aber höher?

11. Februar 2019 - 9:48 Uhr

70 Cent Porto für einen Standardbrief - damit ist es wohl schon bald vorbei. Die Deutsche Post soll laut "FAZ" das Briefporto nicht im April, sondern erst im Sommer erhöhen - dafür aber voraussichtlich stärker.

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Kommentare

Anstatt sich aufs Geschäft zu

Anstatt sich aufs Geschäft zu konzentrieren, weiten sich diese Dienste immer weiter aus, und brauchen dann immer wieder Quersubventionen. Zum Glück braucht man solche Dinosaurier der Wirtschaft nicht so oft. Wegen mir könnten Post und Telekom umgehen und durch bessere Konkurrenten ersetzt werden.

Subventionierung der Logistik

Wäre schön, wenn die Leistung den hohen Preis rechtfertigen würde.
Momentan habe ich den Eindruck, dass der Service bei steigenden Preisen für uns Brief- und Paketpost-Kunden immer schlechter geworden ist. Ich selbst bin inzwischen dazu übergegangen, wichtige Briefe per Einwurf-Einschreiben zu versenden. Nicht, weil ich dem Empfänger misstraue, sondern weil ich die Zustellung mehrmals als unzuverlässig/grenzwertig erleben musste.
Kann es sein, dass der deutsche Michel das internationale Logistikgeschäft der DeutschePostAG subventioniert?

Von 70 auf 85 Cent

sind rund 20% und nicht 4,8 %.
20% für 3 Jahre fest sind rund 7% pro Jahr.

Die Post ist ein Dienstleistungsbetrieb mit dem Ziel der Verdoppelung der Gebühren und der Selbstabholung der Briefe beim Absender durch den Briefempfänger.

Ich habe hier mehrfach Briefe eingeworfen bekommen wo nur die Hausnummer stimmte.
Name Strasse und Postleitzahl waren falsch.

Wer hat den Service der Post so verschlechtert?

Der Staat hat das Monopol aufgehoben, DAS war der Fehler.

Unsere Post

Drücken wir es positiv aus:
Der Aktienkurs ist gefallen.
Er muß wieder steigen.
Eine Dividende darf nicht fallen , sondern muß ebenfalls steigen.
Also hilft der Staat als Miteigentümer der Post nach.
Er bekommt ja auch eine riesige Dividende.
Er subventioniert die Millionengehälter der Postmanager.
Damit die wieder in die Hände spucken.
Ansonsten macht die Post was sie will.
Egal was der Normalpostversender will.
Man soll sich mal anschauen, was in den letzten Jahren alles enorm gestiegen ist.

Quersubvention zu Lasten der Bürger

Das vermute ich schon länger...

10:02 von draufguckerin
"Kann es sein, dass der deutsche Michel das internationale Logistikgeschäft der DeutschePostAG subventioniert?"

National, international, schei.. egal

Nachdem für Privatkunden durch Einführung der Warenpost (nur für Geschäftskunden) zum Jahresbeginn die Preise für die Sendung z.B. einer CD sich zu Jahresbeginn schon (je nach Zielland zwischen 100 und 500% erhöht haben, legt man also jetzt auch bei normalen Briefporto kräftig zu ... wird Zeit, sich von der Post zu verabschieden und auf andere Anbieter umzusteigen.

Typisch EX-Staatskonzerne

Post und Bahn habe das identische Vorgehen.

Wir haben massive Einschnitte durchgeführt, die Qualität und Service auf einen nie dagewesenen Niedrigstand gebracht haben.

Die Kunden sind extrem unzufrieden und suchen Alternative.

Wie reagiert man?
Man hebt die Preise an, lässt die Qualität aber gleich schlecht, oder im Fall Bahn verschlechtert man sie noch weiter.

Dadurch fühlen sich verbliebene Kunden veräppelt und bleiben auch weg?

Wie reagieren Post und Bahn also folgerichtig?
Genau die Preise werden zur Kompensation weiter erhöht.

Ich frage mich manchmal auf Welcher Rolltreppe die zuständigen verantwortlichen ihren Angeblichen BWL-Abschluss gefunden haben.

Denn das die aktuelle Vorgehensweise ein Abwärtsstrudel ist, der letztendlich zum Crash führt, kann schon ein kaufmännischer Azubi im 1. Lehrjahr vorhersagen.

Sonderkonditionen für den

Sonderkonditionen für den Internethandel wie Amazon oder Zalando, natürlich wird hier quer subventioniert. Schön wäre es, wenn die Portoerhöhungen bei den Postboten ankämen, denn die stellen nicht nur Briefe zu sondern auch kleine Warensendungen und jede Menge Werbung.

Blüten der Privatisierung

Vielleicht kann sich noch jemand erinnern: Bis 1972 kostete ein Standardbrief 20 Pfennige und die Zusteller waren noch verbeamtet. Probleme gab es allenfalls mit bissigen Hunden. Heute kommen täglich gleich mehrere prekär beschäftigte Zusteller, und werfen ihre Briefe jeweils einzeln ein, ebenso wie die diversen Paketzusteller, deren Fahrzeuge die Innenstädte verstopfen.

@draufguckerin

Wäre schön, wenn die Leistung den hohen Preis rechtfertigen würde.

Also bei der Beförderung klappt alles mit hoher Qualität, meine Briefe sind in aller Regel am nächsten Tag beim Empfänger.

Aber die Zusteller sind teilweise wirklich unter aller Kanone. Ich habe einen Aufkleber auf dem Briefkasten, dass übergroße Sendungen nicht geknickt werden, sondern bei der Postfiliale hinterlegt werden sollen, trotzdem wird alles irgendwie reingequetscht, und wenn es zehnmal geknickt wird :-(

Und bei DHL kommt es ganz oft vor, dass die gar nicht klingeln. Sowohl meine Nachbarn als auch ich haben schon öfter Benachrichtigungskarten im Briefkasten gehabt, dass niemand anzutreffen war. Dabei waren alle zuhause.

Aber: Bei anderen Paketzustellern läuft es größtenteils noch schlimmer - und da ist der nächste Paketshop zum Abolen viel weiter weg und hat ungünstigere Öffnungszeiten.

Zitat aus dem Text:

"Mit Rücksicht auf schwindende Briefmengen, steigende Allgemeinkosten und die Verpflichtung, Briefe flächendeckend jeden Werktag in ganz Deutschland zustellen zu müssen, ..."

Dann scheint Montag für die Post (bei uns) KEIN Werktag zu sein.
Montags gab es die letzten Jahre für uns nie Post - noch nicht mal, als wir noch unser Geschäft hatten. Auf Rundfragen - Nachbarn, Freunde, Bekannte - erfuhr ich, dass das auch bei Anderen so ist.
Zum Glück haben wir wenigstens noch "unsere" Briefträgerin. Wir merken den Unterschied wenn die Gute in Urlaub ist.
Bei 0,85/0,90€ brauchen die sich nicht zu wundern, wenn bald gar keine Briefe mehr verschickt werden. Die nächsten Paketpreiserhöhungen (nach Januar 19) werden vermutlich auch nicht lange auf sich warten lassen. 7,49€ pro Paket bis 5kg, das ist doch viel zu günstig.

Und die Briefe kommen dann auch an?

Hier im Ort soll der Briefkasten täglich um 10 geleert werden. Die durch ihre großen Touren völlig überforderte Postfrau schafft es bestenfalls am frühen Nachmittag, da wird dann auch die Post verteilt. Von Fehlleistungen wollen wir gar nicht reden. Ein (natürlich sehr teurer) Einschreibebrief mit Rückschein hat zwar seinen Empfänger erreicht, aber der Rücksendebeleg der Post kam blanko, also weder mit Datum noch mit Unterschrift des Empfängers zurück, ich frage mich, wozu ich diese Fehlleistung bezahlt habe. Und wenn ich im Internet umherschaue, erleben täglich etliche Leute derartige freudige Überraschungen. Und weil das so ist, finde ich es auch total richtig, dass die Staatspost sich ihre Überraschungen gut bezahlen lässt.

... warum auch nicht

Allerdings stände es der Deutschen Post sehr gut zu Gesicht, sie würde ihre Mitarbeiter ebenfalls mit 10 - 15 % mehr Lohn bestallen. Dann wäre auch die Auswahl an neuem Personal nicht nur aus der untersten Schublade. Es sollte auch kein Unternehmen das so hohe Gewinne erwirtschaftet sein Personal so schlecht bezahlen dürfen.
Wettbewerb darf immer nur über Qualität und nie über Löhne erfolgen. Das Management bedient sich ja auch ganz schön kräftig (1-3 Mio sind da schon drin)....

Felina2 Wer hat die Post so verschlechtert

die damaligen Politiker waren der Meinung dass die 5 Mrd. !!!! die jährlich aus den Postunternehmen gezogen werden, wohl eher der Wirtschaft statt der Bevölkerung zu Gute kommen sollte. Dann wurde der Laden eben privatisiert und seitdem holen sich Black Rock und Konsorten ihre Milliarden aus unserem Volksvermögen. Seither wird gehofft, dass die eine oder andere Steuermillion vielleicht doch noch zurück kommt. wir hoffen allerdings vergebens ....

Höhere Rendite.....

.....da haben wir sie wieder, die Seuche des 21. Jahrhunderts. Hauptsache Investoren machen ihren Reibach, die Manager kriegen am Jahresende ihren üppigen Bonus und die Politik gibt ihren Segen. Der kleine Mann interessiert nicht und darf dafür bluten.
In Anbetracht der Tatsache, dass der Service immer schlechter wird, ist eine noch weitere Portoerhöhung schlicht und ergreifend unverschämt. Wir sehen wenn wir Glück haben den Briefträger überhaupt nur noch 3x die Woche in unserer Straße, warten tagelang auf wichtige Sendungen, die nur 50 km entfernt verschickt wurden und ich kenne viele Leute quer durchs Land, denen es genauso geht!

Kann die Post

gerne machen, meist nutzt man heute andere Kanäle, auch man muss mal ein Behördliches Einschreiben mit Bestätigung versenden.
Ist Jahre her das ich einen Brief weggeschickt habe, also mich stört eine Erhöhung nicht.
Ich denke das geht nicht nur mir so.

Riesen Sauerei!

Ich finde das Gebaren der Deutschen Post ziemlich unverschämt. Bis Ende 2012 kostete ein Standardbrief noch 55 Cent. Jetzt in 2019 werden 90 Cent angepeilt. Das ist eine Steigerung von 65% in nur 6,5 Jahren. Dafür bekommt man Post nur noch mit erheblichem Verzug, montags gar nichts mehr, (echte) Postfilialen wenn überhaupt nur noch alle 50 km und ansonsten nur drittklassigen Service von Aushilfen in Tankstellen und Gemüseläden, lange Schlangen an den Schaltern, exotische Öffnungszeiten usw..... Die Deutsche Post und DHL wollen immer Premium sein - das erkennt man leider aber wirklich nur noch an den Preisen.

Portoerhöhungen bei dem

Portoerhöhungen bei dem schlechten Postservice? Briekastenleerungen finden kaum noch statt, entsprechend verlängern sich Zustellungszeiten immer mehr und überhaupt stellt die Post eher dreimal am Tag Werbeblätter zu als die mit immer teuerem Briefporto beklebte Briefe und vernachlässigt die Zustellung. Die Briefkästen und Poststellen muss man suchen und findet letztere, wenn überhaupt, mit den unmöglichsten Öffnungszeiten, dann vielleicht in Ottozustellungsshops oder ähnlichem. Für diese 'Leistungen' nun eine Portoerhöhung zu verlangen, ist eine reine Unverschämtheit. Aber wir wissen ja, wenn die Post erst einmal privatisiert und deren schwerfälliger Beamtenapparat endlich draußen ist, wird alles nuur noch besser ...
Aber wir wissen ja, die elektronische Nachrichtenzustellung ist von größerem Staatsinteresse und da braucht man wenigstens nicht mehr das teuere Personal, das zeitintensiv mit Wasserdampf an den Briefnachrichten für unsere Staatsführung arbeiten muss.

Turn und Taxis war besser

Abscheulich diese Geldgier! Da lob ich mir doch die alte Beamtenpost, die Gewinne und Verluste mit Paketdienst und Postbank ausglich. Und dann noch die sinkende Zuverlässigkeit, wenn Aushilsausträger die Post zu Hause horten, weil überfordert. Oder Taxifahrer, die Briefkasten leer machen und Post fallen lassen oder in den Kofferraum stopfen, wie selbst gesehen. Und dann noch diese postfremden "Servicefilialen"...
Aber diese Poltiker wollten ja dieses System der Gewinnorientierung!

Wer subventioniert wen?

Wegen mir könnten Post und Telekom umgehen und durch bessere Konkurrenten ersetzt werden.

Es gibt kein Postmonopol mehr. Kannst gern zu einem Konkurrenten gehen.
Gibt aber kaum Unternehmen, die das heiße Eisen Post anfassen wollen. Immer mehr Kommunikation geht elektronisch, was man für heutige Last investiert, steht morgen leer. Ich denke, die Post würde das Briefgeschäft am liebsten einstellen, damit kann man keinen Blumentopf mehr gewinnen.

draufguckerin schrieb:
Kann es sein, dass der deutsche Michel das internationale Logistikgeschäft der DeutschePostAG subventioniert?

Eher umgekehrt. Das Logistikgeschäft boomt, Briefverkehr ist Post/DHL eher der Klotz am Bein. Entsprechend Stiefmütterlich wird es behandelt.

Jährliche Inflation 1,5% ?

Angeblich haben wir hier in Mitteleuropa eine Inflation von 1,5 bis 2 %.
Die Realität sieht anders aus. Die Preiserhebungen im Supermarkt und anderen Branchen sind meistens in zweistelligen Bereichen. Leider wird mein Lohn nicht so hoch erhöht. Wieso werden wir Bürger an die Konzerne ausgeliefert? Wieso wird dagegen nichts unternommen? Was für eine Aufgabe hat der Verbraucherschutz?

Verpflichtet?

Soso, die Post ist also verpflichtet, jeden Werktag zuzustellen. Komisch nur, dass wir schon seit Ewigkeiten Montags keine Post mehr erhalten, Dienstags dafür umso mehr im Kasten ist, mit Briefen, die auch schon früher hätten zugestellt werden können.

Toll

Ich nutze die Post schon jahrelang nicht mehr. Zu teuer, zu träge, hohe Fehlerquote bei der Zustellung und schlußendlich die hohe Verlustrate bei Sendungen.

Wie wäre es wenn man die Erhöhung in zwei Schritten macht??

Also in der Sache sage ich mal:

solange dieses Geld dann auch in bessere Gehälter fuer die Brief- und Paketzusteller reinvestiert wird, bin ich bereit mehr zu zahlen. Aber: das Problem ist dass es Buerger - wie zum Beispiel gerade kleine Rentner - gibt, die sich diese massive Porto-Erhöhung finanziell nicht leisten können.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/briefporto-107.html

Aus der Branche hieß es dem Bericht zufolge, es sei eine Anhebung in Richtung 85 bis sogar 90 Cent denkbar. Voraussichtlich wären die neuen Preise drei Jahre gültig.

Deswegen mein Vorschlag: Erhöhung in zwei Schritten:

erster Schritt: Erhöhung auf 80 Cent und Gueltigkeit zwei Jahre
danach
zweiter Schritt: Erhöhung auf 90 Cent.

Könnte man sich so einigen?? Denn es darf nicht sein, dass es zu Ueberlastungen kommt bei den Rentnern und den unteren Bevölkerungsschichten.

Von der Post erwarte ich offene Karten - kleinerer Spielraum

Dann sage ich mal zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/briefporto-107.html

Die Deutsche Post selbst lehnt eine Spekulation über mögliche Preiserhöhungen indes ab.

es wäre mal gut, wenn die Post mit offenen Karten spielen wuerde, wie weit sie bei den Erhöhungen zu gehen vor hat. Schluss mit dieser Geheimniskrämerei. Weiterhin erwarte ich von der Bundesnetzagentur, dass sie den Spielraum nicht zu groß festlegt:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/briefporto-107.html

Nachdem die Entgeltverordnung vom Ministerium angepasst worden sei, müsse die Bundesnetzagentur den Spielraum für Preiserhöhungen festlegen.

Ein etwas kleinerer Spielraum wäre besser.

Naja, ist schon ok denke ich,

Naja, ist schon ok denke ich, den Preis zu erhöhen. Aber bei der Gelegenheit: Die Post war von 1950 bis 1995 schon mal staatlich. Warum sollte das eigentlich nicht sein? Das einzige Problem sehe ich bei Beamten, sie müssten eigentlich wie alle anderen in die Rentenkasse einzahlen und mit Verstaatlichungen hätte man formal kein Problem mehr. Manches braucht man nun wirklich nicht in den Händen freien Unternehmertums.

ist das eine Meldung wert?

Wie viel gibt der Durchschnittsbürger pro Monat für Briefporto aus?
Wie viel gibt er denn pro Monat für Steuern aus?

Diese enorme Erhöhung

ist keinesfalls gerechtfertigt und zu akzeptieren.

@ Staatenlooser

"Bis 1972 kostete ein Standardbrief 20 Pfennige und die Zusteller waren noch verbeamtet."

Ja so war das und es wurde allerhöchste Zeit das dieser Missstand abgeschafft wurde. Wahrscheinlich zahlen wir heute noch für Einige dieser Postboten (Beamtenpension).
Die Zustellung in Ihrer "Guten alten Zeit" dauerte übrigens deutlich länger und das lag nicht an fehlender Automatisierung des Briefesortierens oder daran das Fahrräder unmotorisiert waren.
Es lag an der " Beamtenschludrigkeit" die wir beklagten, oft verfluchten, wenn wieder einmal ein Brief zu spät ankam und eine Frist (z.B. beim Finanzamt) verpasst war.

Was rechtfertigt die Erhöhung des Portos?

Die heutigen Zusteller sind mit Werbematerial schwer beladen, für das die Firmen viel Geld bezahlen müssen und doch reicht es der "Post" nicht.
Sind es "Altlasten" aus Beamtentagen (?)
Gier in den oberen Etagen (?)
Misswirtschaft (?) !
Werden wir es je erfahren - ich fürchte nein.

Portoerhöhung gerechtfertigt?

Wenn die Post schon die Verpflichtung zur täglichen Zustellung als Argument für die geplante Porto-Erhöhung heranzieht, sollte sie dieser wenigstens auch nachkommen!
Zumindest hier auf dem Land erlebe ich es immer öfter, dass an manchen Tagen gar nicht zugestellt wird!

Leistungen sinken - Preise steigen

Es ist ein Skandal, dass man für immer schlechtete Leistungen immer mehr Geld will.
An Montagen bekomme ich so gut wie nie Post. (also von wegen Zustellung von Montag bis Freitag)

Ansonsten spare ich mir die Auflisteung von Leistungsverschlechterungen und verweise auf bekannte Beiträge in Presse und TV.

alter Trick der Post

Wichtig ist es, das Porto so zu erhöhen, dass man mit den alten Briefmarken nichts mehr anfangen kann: Eine Erhöhung des Standard-Briefes (bisher 70 ct) auf das nächst höhere Nievaeu von 85 ct (Kompaktbrief) wäre zu einfach, Kunden könnten ja ihre alte Marken weiter nutzen.

Es wird wohl so kommen: Standardbreif neu 86 ct. Damit sind alle alten Marken zumeist für die Tonne: Wer kauft schon einen Satz 1-Cent-Marken ;-)

Preisdruck & Kostenschrauben

Es lohnt über den Tellerrand hinauszuschauen, um die Thematik beurteilen zu können.

Durch die weitgehende Privatisierung des Geschäftsbriefpostverkehrs ist die Dt. Post massiv unter Druck geraten.

Da unterbieten sich die Wettbewerber bei Ausschreibungen mit den Konditionen, um an Großaufträge zu kommen.

Die lausigen Löhne, die Anbieter wie PTT o. Postcon ihren Mitarbeitern zahlten waren ja bekannt für Interessierte. Erst durch den von der SPD erkämpften Mindestlohn gingen die Löhne etwas nach oben.

Der Kostendruck wurde an anderer Stelle weitergegeben. Beisp. Deutsche Post-Tochter DHL: Eine Vielzahl der Fahrer arbeitet als Ich-AG, als Subunternehmer von DHL beauftragt. Selbstausbeutung pur auf Seiten der Fahrer.

Ein polnischstämmiger DHL-Fahrer mit
seinem alten von der DHL übernommenen Daimler-"Sprinter", DHL-Logo noch durchscheinend unter dem gelben Lack, hockt immer ca. 15 Uhr "auf de Bock" in meiner Nachbarschaft am Straßenrand: 10 Min. Pause, BicMac reinwürgen, weiter!

Von heimlichen Verteuerungen der Post wird geschwiegen

Beispielsweise ist keine Warensendung per Briefpost ins Ausland mehr für Privatpersonen möglich. Nur für gewerbliche Kunden, und nur bei vertraglich zugesagter Quartalmindestmenge.

Die Alternative zum 15-Euro-EInschreibebrief mit Waren ins Ausland heißt nun Päckchen (kein Tracking, Versicherung nur bis 50€, kostet 20€) oder DHL-Paket (das fängt dann bei 32€ an).

Die früher übliche Zollabwicklung für ankommende Pakete aus dem Nicht-EU-Ausland scheint es auch nicht mehr zu geben, die letzten 4 mußte ich auf dem Zollamt persönlich auslösen (oder alternativ DHL für 30€ damit beauftragen). Trotz deutschsprachiger(!) Zollerklärung am Paket.

Das Porto scheint jedenfalls

Das Porto scheint jedenfalls schneller erhöht zu werden als die (Netto-)Löhne steigen.

10:24 von Felina2

sind rund 20% und nicht 4,8 %.
20% für 3 Jahre fest sind rund 7% pro Jahr.

Re
net rechna ,könnte sonst unsere von der Regierung behauptete Preissteigerung nicht stimmen und das würde dem Bürger verunsichern .Geht gar net. !!!

Wieso ist das Briefporto in

Wieso
ist das Briefporto in Deutschland im Vergleich mit vielen anderen Ländern weit im oberen Drittel angelangt?Und das bei immer schlechterer werdenden Service.

90 ct. na und ?

Es ist doch logisch, dass bei stark rückläufigen Briefverkehr und gleichen bzw. leicht steigenden Kosten das Porto drastisch erhöht werden muss.
Die sich hier erregen, tun gerade so als ob sie kein Internet und Smartphone haben und jeden Tag 10 Briefe schreiben.
Die Aufregung über 1 Euro mehr im Monat für 5 Briefe ist einfach lächerlich.

Na ihr Nörgler schreibt ihr auch einen Brief pro Woche an Oma und Opa ?

@11:16 von flo_66

Immer mehr Kommunikation geht elektronisch,

Solange EMail so unzuverlässig ist, wie heute, solange werde ich zumindest wichtige Dokumente und Fristsachen per Einschreiben versenden.

Ich bekomme immer wieder Rechnungen und andere Mails, die an eine Firma gerichtet sind, deren Domain ähnlich meiner ist. Sogar ein Blutbild von einer mir völlig unbekannten Person habe ich schon erhalten. Für sowas ist das EMailsystem in der jetzigen Form (ohne Verschlüsselung, ohne echte Möglichkeit eines Zustellungsnachweis, ohne zusicherbare Übertragungsdauer) nicht brauchbar.

@12:12 von Stefanqwer

Wer kauft schon einen Satz 1-Cent-Marken ;-)

Die kriegt man doch anstelle von Wechselgeld am Briefmarkenautomaten.

@Hansi Glück

Was rechtfertigt die Erhöhung des Portos?
Die heutigen Zusteller sind mit Werbematerial schwer beladen, für das die Firmen viel Geld bezahlen müssen und doch reicht es der "Post" nicht.
Sind es "Altlasten" aus Beamtentagen (?)
Gier in den oberen Etagen (?)
Misswirtschaft (?) !
Werden wir es je erfahren - ich fürchte nein.

Ich denke, es ist ein Problem der mangelnden Auslastung. Die Zusteller der Post müssen immer noch jeden Tag alle Adressen der Republik abklappern. Aber während sie früher in eden Briefkasten täglich fünf (voll frankierte) Briefe eingeworfen haben, kommt heute alle drei Tage mal einer. Natürlich ist das ein Defizitgeschäft.

Aber ich denke, gerade weil das so wenig geworden ist und man die meisten Sachen heute anders verschickt, kann man sich das höhere Porto auch leisten - man muss es ja nur alle Jubeljahre mal bezahlen.

um 10:28 von Helga Karl

Quersubvention zu Lasten der Bürger

Das vermute ich schon länger...

10:02 von draufguckerin
"Kann es sein, dass der deutsche Michel das internationale Logistikgeschäft der DeutschePostAG subventioniert?"

Re
richtig auch bei anderen Sachen Netzaufbau,Strom ,Bahn usw da macht die Post keine Ausnahme .Hauptsache der Gewinn stimmt ob er über Steuergelder ,Ausbeutung oder freie Marktwirtschaft erzeugt wird .Diese Umverteilung nennt man Sozial, da Bänker auch nur arme Menschen sind.Alle Parteien sind da gleich SPD CDU Grüne also weiterso ist das Motto der Politik.
Solange die Kuh Milch gibt wird gemolken ,das ist Quersubvention heute,für versagen gibt es Steuergelder.

Na schön. War die Post nicht

Na schön. War die Post nicht auch mal nen Staatsunternehmen und wird immer noch mit viel Steuergeld gepampert? Aber die Politik, die momentan wieder mal das Wort "Sozial" großmundig herausposaunt, sieht sich nicht in der Verpflichtung, trotz der Milliardengewinne und Millionenvorstandsgehälter den Laden zu übernehmen.

Es wird keinem etwas weggenommen

Alles durch die Hintertür, wie bei der Grundsteuer, Strom, Miete usw.
Zum Glück sind bald Wahlen.

Pensionäre und Subunternehmer

Arbeitende Menschen müssen die Löcher stopfen, die u. a. durch stattliche Pensionszahlungen in den jeweiligen Haushalt gerissen werden (nicht nur bei der Post).

Das Mehr an Leistung mag sich da in der "Kreuzschifffahrt mehr" des Einzelnen erschöpfen.

Bei uns haben sie den nahegelegenen Briefkasten jedenfalls schon vor Jahren abgeflext.

Und was DHL angeht - sobald da das Subunternehmen als Auslieferer aktiv wird, geschieht es bei uns, dass versicherte Pakete einfach im Freien vor der Haustür abgelegt werden - so dass diese von Jedermann entwendet werden könnten.

Wenn man Glück hat, bekommt man jedoch immer noch den vorab bezahlten DHL-Service. Nur sicher kann man nicht mehr sein.

Die DHL-Konkurrenz spielt grundsätzlich Klingelstreiche und drückt dem ersten, der die Tür öffnet, überfallartig das Paket in die Hand und lässt ihn dafür unterschreiben. Ehe der merkt, dass das Paket für den Nachbarn ist, ist der (seinerseits ausgebeutete) Zusteller schon wieder in seinem Auto.

10:49 von TaxMax ... warum auch nicht

Allerdings stände es der Deutschen Post sehr gut zu Gesicht, sie würde ihre Mitarbeiter ebenfalls mit 10 - 15 % mehr Lohn bestallen. Dann wäre auch die Auswahl an neuem Personal nicht nur aus der untersten Schublade

Re
sowas geht garnicht ,!

1 Das würde unsere soziale Marktwirtschaft nicht überleben 10 - 15 % mehr Lohn.Die armen Bänker würden ...

2 unsere Gäste bekommen Aufstockung vom Steuerzahler ,dazu diese Facharbeiter ,zu Billiglöhnen aus ... sind die Rettung DE und sie nennen sie untersten Schublade sind sie AFD ler?

3 muss ihnen recht geben Satiere aus

@Hansi Glück

@Hansi Glück schrieb um 11:51:
"Es lag an der " Beamtenschludrigkeit" die wir beklagten, oft verfluchten, wenn wieder einmal ein Brief zu spät ankam und eine Frist (z.B. beim Finanzamt) verpasst war."

Das mag so gewesen sein, aber das Phänomen gibt es aber heute auch noch.
Es kann aber doch volkswirtschaftlich gesehen nicht effektiv sein, dass täglich 2 Brief und 4 Paketzusteller täglich dasselbe Haus ansteuern, um jeweils ihr Zeug abzuliefern. Lohnen tut sich das für die privaten Firmen nur bei niedrigen Löhnen und hohen Preisen, und das war auch politisch so gewollt! Die Persionen wurden zwar eingespart, stattdessen zahlt der Steuerzahler nun die Aufstockung, Wohngeld, Grundsicherung und die Respektrente (vielleicht) .

@ realitychecker

So habe ich das auch beobachtet.

Wir haben auch schon einmal in Teilen die Konkurrenz der Post getestet. Die Preise sind wirklich billiger. Dann kam auch eine Portoerhöhung der Post - das ist jetzt Jahre her - und unser neuer Dienstleister zog sofort nach. Natürlich nicht auf das Niveau der Post, knapp darunter "wegen der gestiegenen Dieselpreise". Schon damals erkannten wir, dass sich die Preise der Post-/DHL-Konkurrenten ausschließlich am ("Referenz-") Preis der Post orientierten. Mit einer soliden Kalkulation hatte das nichts zu tun. Erhöht die Post, erhöhen auch die alternativen Anbieter.

Die von Ihnen angesprochenen Ich-AGs gibt es in vielen Dienstleistungsbereichen, doch das macht es nicht besser. Und selbst der Mindestlohn? Der ist doch ein Witz!

re oijoijoi

"Aber die Politik, die momentan wieder mal das Wort "Sozial" großmundig herausposaunt, sieht sich nicht in der Verpflichtung, trotz der Milliardengewinne und Millionenvorstandsgehälter den Laden zu übernehmen."

Sozial wäre ein Staatsunternehmen, das den Bürger nicht mit Preiserhöhungen ärgert, und stattdessen mit Steuergeld subventioniert wird?

Ca. 1,40 DM pro Brief ! Wow, nochmals vielen Dank f d EURO >;/

Dazu wurde der Euro doch nur erschaffen - für die Unternehmen, & mit der EU Grenzfreiheit zusätzl. für Reiche zur unkontrollierbaren Bargeldwäsche. >>Kriminalität - egal. Und, . . .unsere Volkszertreter bleiben unverändert dabei, weil ja selbst meist Unternehmer (siehe Schröder`s Agenda2010_H4-Gesetze/Immobillieneigentümer (siehe Desinteresse am Sozialen Wohnungsbau) etc. sind . . .. .

Euro & EU besonders beliebt bei der Jugend & Touristen, wie naiv klingt denn dieses läppische EU- Werbegag ? War`s früher die Jahrzehnte echt soo kompliziert mit dem Bezahlen? Hatte die Jugend denn keine Chancen im Ausland zu Studieren o. als Austauschüler/Aux Pair weg zu gehen ? Quatsch

Na dann ,bis zu den nächsten Wahlen__ bei noch mehr ebenso desinteressierten Nichtwählern _ keine Rassisten & keine Pseudosozialisten o. Kommunisten.

…. .. …
Der Staat als Mitteilhaber der Post könnte hier eingreifen
Wie viel soll ein Brief demnächst kosten 10 DM nennt sich heute harmlos klingend ca. 5 Euro

Ich

weiß langsam nicht mehr, wie ich diese Preise stemmen soll. Kürzlich musste ich einen Brief verschicken, da waren 3 Blatt drin, schon waren es nicht 70, sondern 85 Cent. Die Lebensmittelpreise für die Produkte, die ich regelmäßig kaufe, stiegen in den letzten paar Monaten um 10-20 %. Von einem Inflationsausgleich kann bei Hartz 4 nicht die Rede sein. Wer das behauptet, sagt die Unwahrheit.

@ einbuerger65

"Wieso
ist das Briefporto in Deutschland im Vergleich mit vielen anderen Ländern weit im oberen Drittel angelangt?Und das bei immer schlechterer werdenden Service."

Führend sind vor allem die skandinavischen Länder. Obwohl die Digitalisierung dort erheblich weiter fortgeschritten ist als bei uns. Oder gerade weil?

Das sind auch keine Billiglohnländer, so wie wir in Deutschland auch nicht. Insofern ist das doch nur logisch, zumal man bei einer ausschließlich in Deutschland erbrachten Dienstleistung keine Chance hat, Teile der Produktion ins Ausland zu verlagern.

Und ob der Service nun schlechter geworden ist? Als Briefempfänger zahle ich ja nicht einmal etwas für die Briefe in meinem Briefkasten.

Bei mir kommt die Email aus der Steckdose!

@Am 11. Februar 2019 um 10:56 von wenigfahrer "Kann die Post gerne machen, [ ... ] Ist Jahre her das ich einen Brief weggeschickt habe, also mich stört eine Erhöhung nicht. Ich denke das geht nicht nur mir so."

Das ist aber ganz schön mit geistig jugendlicher Frische gedacht! Unternehmen verschicken i. d. R. noch sehr viel Post, beispielsweise Rechnungen, und Sie können davon ausgehen, dass die Mehrkosten i. d. R. auf Sie als Endverbraucher - beispielsweise einer KFZ-Haftpflichtversicherung, abgewälzt werden.

Andere Beispiele drängen sich mir gerade auf, aber ich will nicht gegen irgendwelche "Nutzungsbestimmungen verstoßen".

@riewekooche

> Die Alternative zum 15-Euro-EInschreibebrief mit Waren ins Ausland heißt nun Päckchen (kein Tracking, Versicherung nur bis 50€, kostet 20€) oder DHL-Paket (das fängt dann bei 32€ an).

Tipp: Online kostet bei DHL ein Päckchen M bis 2 kg mit Tracking 19,89€. Ist eh praktischer online den Empfänger und die Zollerklärung auszufüllen als sich mit der unfreundlichen Tante in der Postagentur rumzuschlagen...

10:24 von Felina2

Ich habe hier mehrfach Briefe eingeworfen bekommen wo nur die Hausnummer stimmte.
Name Strasse und Postleitzahl waren falsch.

Solche Erfahrungen habe ich laufend gemacht. Die Briefträger schauen doch überhaupt nicht mehr auf den Namen; die Anschriften werden maschinell gelesen und das wars. Ich möchte nicht wissen, wie viele Kuverts auf meinen Namen schon in anderen Briefkästen landeten, dort (versehentlich) geöffnet wurden und dann, zur Vermeidung einer Schande, im Ofen gesteckt wurden.

Früher mussten die Briefträger eine dreijährige Ausbildung als Postbeamter machen, auch dann, wenn sie als Postbote eingesetzt wurden und heute eine Einarbeitungszeit von 1 - 2 Wochen und das wars. Der Laden läuft genauso wie bei der Bahn: Unzuverlässig.

Manchmal habe ich sogar den Eindruck, dass gar nicht jeden Tag die Briefe ausgetragen werden. Ist der Postbote 1 Woche krank, bleibt der Brief 1 Woche liegen (mal etwas übertrieben gesagt!)..

um 12:02 von mike4

"An Montagen bekomme ich so gut wie nie Post. (also von wegen Zustellung von Montag bis Freitag)"

Die Zustellung erfolgt von Mo bis Sa, da letzterer als Werktag gezählt wird.
Da i. d. R. Post, die am Mo eintrifft, am Sa verschickt werden muss, ist klar, weshalb Mo wenig Post kommt. Schließlich arbeiten viele Behörden u. a. Postversender Sa nicht.

Ich finde es eine nette Idee

bei einem Produkt das sich SCHLECHTER verkauft als vorher, den Preis zu ERHÖHEN.
Das

Die Briefe werden weniger??? Da lacht doch ganz Deutschland

Wenn ich lesen muss, „Mit Rücksicht auf schwindende Briefmengen, steigende Allgemeinkosten .......“; schwillt mir der Kamm!
Vielen wird es ergehen wir uns, die Anzahl der Briefe die wir erhalten, bleiben seit vielen Jahren auf dem gleichen Niveau. Was jedoch mehr als deutlich zugenommen hat sind die Werbesendungen!
Da, bei den Werbesendungen, sollte das Porto angepasst werden. Doch bei diesen Werbesendungen ist die Deutsche Post AG selbst der größte Player, nach eigenen Angaben ist das DMC, zu deutsch Direkt Marketing Center der größte Anbieter auf dem Markt.
Im Wettbewerb mit anderen Anbietern wird hier für ein „All inclusive-Angebot“ geworben.
Mit All inclusive lassen sich so auch dumping-Portopreise leicht verstecken, bzw. retuschieren.
Ich gehe davon aus, dass mir hier viele zustimmen können.

Verspätete Zustellung , dann auch Porto zurück ?

Es kann ja nicht sein das die Post für 20km
Luftweg 5 Tage braucht oder nur noch einmal die Woche vorbeikommt.
Nach verspätetet Zustellung, müsste der Kunde die hälfte an Porto zurückbekommen.

Die Portoerhöhung kommt sowieso nicht bei den Zustellern,Service an, sondern wandert
1 zu 1 in die Taschen der Berater und Haftungsbefreiten Manager :-)

@12:55 von karwandler

Sozial wäre ein Staatsunternehmen, das den Bürger nicht mit Preiserhöhungen ärgert, und stattdessen mit Steuergeld subventioniert wird?

Die Post war doch bis 1995 staatlich und wurde dann privatisiert. Früher gab es Postbeamte, die eine 3jährige Ausbildung durchmachen mussten und heute 3 Tage Einarbeitungszeit.

Zum Glück müssen Bundeswehr

und Polizei noch keine Gewinne machen.

Postpläne:Briefporto kommt später-dafür aber höher....

Aber an den Beschäftigten und der Gewerkschaft liegt es nicht:Sie haben im vergangenen Jahr dem schlechtesten Tarifabschluss (2,2 % pro Jahr) in der Bundesrepublik bekommen.Die Gewerkschaftsmitglieder haben ihm auch noch in einer Abstimmung mit 67,9 % zugestimmt ?!
Der Abstand zwischen der Vorstandsvergütung und den Mitarbeitern beträgt 159 zu 1.
Dazu kommt,daß seit einiger Zeit Neueinstellungen in die Delivery Gesellschaften erfolgen.Das bedeutet rund 1100 Euro pro Jahr weniger als für das Stammpersonal.

14:50 von Bernd Kevesligeti

warum sollen die überhaupt mehr geld bekommen? hier wird doch eindrucksvoll geschildert, wie schlecht die post arbeitet.

@ Benny @ WB

"... Ich gehe davon aus, dass mir hier viele zustimmen können."

Ich zumindest nicht! Bei uns im Unternehmen werden die Postausgänge geringer, vieles geht über E-Mail oder ein Portal.

Die Werbesendungen sind definitiv nicht zu Dumpingpreisen zu haben. Sie sind billiger als normale Geschäftspost, aber dafür gibt es Auflagen was die Menge und auch den Text angeht. Außerdem muss alles exakt gesetzt sein, sonst wird es teurer. Daher würde uns eine Portoerhöhung vor allem bei der Werbung treffen.

Von mir aus 1 Euro

aber dann bitte für 5 Jahre fest, damit man nicht dauernd centweise dazufrankieren muss.
Der Standardbrief spielt doch praktisch keine Rolle mehr, Großbriefe schon eher.

Samstag und Montag kommt nichts mehr

Dafür manchmal um 16.oo an den Resttagen der Woche. Danach müssen die nichts mehr
austragen. Was sie bis dahin nicht losgeworden sind, bleibt liegen.

Danke Schröder, danke Merkel für die
Privatisierung von Post, Bahn, Strom,
Wasser, Telefon etc..

Aber einige Beamte der Post und Telekom
konnten ja zum Hauptzollamt am Flugplatz
versetzt werden. Danke auch dafür.

@15:06 von goldnugget

Aber einige Beamte der Post und Telekom konnten ja zum Hauptzollamt am Flugplatz versetzt werden. Danke auch dafür.

Sofern diese nicht vorzeitig zwangspensioniert wurden.

Unverschämt

Die Preispolitik der Deutschen Post ist als unverschämt zu bezeichnen. Und das Schlimmste ist, niemand kann die ständigen Preiserhöhungen stoppen. Die Deutsche Post ist ein wunderbares Beispiel dafür, wohin uns die Privatisierung von Staatsbetrieben führt. Am Ende zahlt immer der kleine Mann in die Kassen der Reichen, wozu auch Manager und Führungskräfte der Deutschen Post zählen. Ja, unverschämt ist das zu nennen.

re von Karl Napf

Und das liegt an den Beschäftigten ? Warum hat dann die Bundespost für die Kunden besser funktioniert (Personalansatz) ?

Die Post

wirtschaftet sich zu Tode. Wie bei der Bahn hat das ehemalige Staatsunternehmen das Management mit zu Versorgenden aus Politik und deren Korona gefüllt. Nichts Gutes ist in beiden Fällen dabei rausgekommen. Traurig, dass der neoliberale Staat seine Verpflichtungen mehr und mehr an Private und Möchtegerne abgegeben hat. Folge: Hohe Preise, schlechte Qualität!

@ planetearth um 15.49 Uhr, Unverschämt

"Die Preispolitik der Deutschen Post ist als unverschämt zu bezeichnen". So ist es.
In den 80ern und 90ern sollte dem ständig sich vergrößernden Wasserkopf des Öffentlichen Dienstes und des Beamtentums Einhalt geboten werden. In der Folge wurden sämtliche Behörden von Unternehmensberatern "durchgeflöht" und die dort ausufernden Vorgänge rationalisiert, systematisiert, digitalisiert, privatisiert.

Die neu entstandenen Einrichtungen sehen sich nicht mehr als Dienstleister der BürgerInnen, sondern definieren sich als gewinnorientierte Unternehmen. Das gleiche sehen wir bei den ehemaligen Bauämtern, Gartenbauämtern, Krankenhäusern, ehemals kommunalen Wohnungsbaugesellschaften, ...

Diese Entwicklung sollte gestoppt werden. Staatliche Aufgaben sollten vom Staat wahrgenommen werden.

Postzustellung ist eine hoheitliche Aufgabe, es gehört zur Grundversorgung. Es ist eine Unverschämtheit, diese Tätigkeit mit der DHL-Logistik in den USA zu verknüpfen - per Mischkalkulation sozusagen.

Demokratieschue... 11:29Uhr

Dann machen wir das doch so.
Bitte setzen sie den Vorschlag um wenn sie dazu berechtigt sind, auf die Gebührenordnung der Post einfluß zu nehmen. Zitieren sie ein paar Paragraphen dann wird das schon was. Spaß beiseite, die deutsche Post ist das einzige Postnternehmen welches auch weit draußen auf dem Land noch den Postdienst sicherstellt. Nicht nur in Großstädten benötigt man Briefpost.

Hier wird mal wieder auf hehem Niveau gejammert

Also, so ganz verstehe ich hier in den Kommemtaren die Aufregung nicht. Die Preise für Briefe werden doch teurer, weil weniger Briefe verschickt werden. Wenn ich also mehr für´s Porto ausgebe, aber dafür weniger wegschicke, dann ist es doch für mich auch nicht teurer. Von wieviel Briefen pro Person reden wir hier den eigentlich? Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier die vielen Jammerer soviel Briefe im Monat schreiben, dass die paar Cent mehr sie nun in den Ruin treibt.
Und das mit der Zustellung: Ich habe ausschließlich gute Erfahrungen mit der Post gemacht. Selbst wenn ich zwei Tage vor Weihnachten hier aus Süd-Bayern ein Brief nach Flensburg abschickte, dann ist der tatsächlich nächten Tag dort. Und das jedes Jahr. Respekt!

re karwandler

Sozial? Von wem kommen nochmal die Steuern? Ach ja, der Finanzminister druckt die. Wir müssen da gar nichts bezahlen...

re draufguckerin

"Postzustellung ist eine hoheitliche Aufgabe, es gehört zur Grundversorgung. Es ist eine Unverschämtheit, diese Tätigkeit mit der DHL-Logistik in den USA zu verknüpfen - per Mischkalkulation sozusagen."

Wenn Mischkalkulation dann wird die flächendeckende Briefzustellung von der DHL Logistik finanziert.

Und auch Grundversorgung durch Staatsbetriebe gibt es nur zu kostendeckenden Preisen.

Wenn damit auch de Lohn

der Postzusteller steigt,dann soll es mir recht sein.Was müssen die leisten bei Wind und Wetter mit dem schweren Fahrrad zufahren ,vollgepackt zusätzlich mit all dem Werbung Zeug so haben die einen anständigen Lohn verdient.

Es gab schon eine Erhöhung

Wenige wissen, daß es schon eine Portoerhöhung gab, nämlich für internationale Briefe. Das Porto wurde nur für Privatkunden erhöht und zwar von 3,70€ auf 9 € innerhalb bzw. 16 € außerhalb der EU.
Das kann man nur als Wucher bezeichnen

täglich grüßt das Murmeltier

Irgendwie fühl ich mich wie in einer Dauerschleife. Beinahe täglich kommen Negativmeldungen über vormals staatliche und in der Zwischenzeit privatisierte und "marktkonform" gestaltete Bereiche.

Zu beobachten ist, daß egal wo man hinsieht alles was diesen Weg geht unverhältnismäßig teurer und mit schlechterer Qualität angeboten wird (Post, Bahn, Sozialwohnungen).

Wer in die Röhre schaut ist klar aber wer macht's endlich wieder rückgängig?

Portogebühren

Ja. so läuft's. Hier auf der Insel Helgoland zieht sich die Post auf ein Minimum zurück. Postbank stellt den Betrieb ein. Da kann man ja nochmal eins drauflegen. Mehrkosten bei rückläufigem Angebot. Frechheit !

@ Stefanqwer, um 12:12

Wenn Sie Briefmarken für die Differenz zwischen alten und neuen brauchen:
Gehen Sie zu einer Postfiliale, dort erhalten Sie Marken zu jedem Wert, also auch 15 Cent-Marken.
Ich habe schon regelrechte Puzzles auf Briefe geklebt.
Hauptsache, der Gesamtwert stimmt.

Stille Erhöhung

Offenbar hat die Post höhere Einnahmen dringend nötig. Neben den offiziell angekündigten Anpassungen gibt es aber auch "stille" Preiserhöhungen. So kostete ein Brief mit einer privaten Warensendung in die USA bislang 90 Cent. Seit dem 1. Januar sind solche Warensendungen nur noch als Paket möglich, Kosten: 16€. Ein paar tausend Prozent mehr, einfach an der öffentlichen Wahrnehmung vorbei erhöht...

Das deutsche Briefporto.

Es kam in den Nachrichten:
Deutschland liegt mit seinem Briefporto im unteren europäischen Mittelfeld.
Ich glaube, in Island kostet der Brief über 4 Euro.
Auch kein Trost - oder?

Wer glaubt, ein Briefporto

Wer glaubt, ein Briefporto von € 0,70 sei kostendeckend, der irrt sich. Ob das bei € 0,90 bereits der Fall wäre, um den immer weniger in Anspruch genommenen Service aufrecht erhalten zu können, müsste sich erst noch herausstellen. Die Kalkulation muss ja offen gelegt werden.

Briefmarken sind noch nie teurer geworden

Am 11. Februar 2019 um 17:15 von harry_up
@ Stefanqwer, um 12:12

Wenn Sie Briefmarken für die Differenz zwischen alten und neuen brauchen:
Gehen Sie zu einer Postfiliale, dort erhalten Sie Marken zu jedem Wert, also auch 15 Cent-Marken.

Sie haben Recht.
Das ist positiv.
Es gibt nur wenig, was

noch nie teurer geworden ist.

Dazu gehören Freibier und Briefmarken.

Große Aufregung

@Staatenloser um 12:47, sie haben recht.
In meiner Sackgasse mit 14 Häusern sehe ich manchmal an einem Tag 2 Briefzusteller und 4 Paketzusteller. Welch ein Unsinn, auch ökologisch. Treibstoffsparend ist das nicht.
Bei den Briefzustellungen, um die es hier geht, haben sich die "billigen, privaten Firmen" die Rosinen heraus gepickt. Die bedienen nur Städte und Dörfer in Stadtrandnähe. In der Fläche, wo die Verteilung zeitaufwändiger ist, stellen sie nicht zu. Billig können sie auch nur, weil sie Aufstocker und Rentner beschäftigen. "Mein" Rentner verteilt mit eigenem Auto, weil er sonst zuhause nur herumsitzt, sagt er. Klönt gerne noch ein wenig, Zeit hat er ja.
Wenn die Post also keine echte Mischkalkulation Stadt / Land mehr machen kann, wird es teurer.
Früher brachte der Postbote 3 Briefe á 50 Cent = 1,50 €. Ein Weg, ein Einwurf.
Heute bringt er 1 Brief á 70 Cent. Die beiden anderen bringt Billy Billig.
Also muss die Post wohl die Gebühren erhöhen.

re pustefix

"Wenige wissen, daß es schon eine Portoerhöhung gab, nämlich für internationale Briefe. Das Porto wurde nur für Privatkunden erhöht und zwar von 3,70€ auf 9 € innerhalb bzw. 16 € außerhalb der EU.
Das kann man nur als Wucher bezeichnen"

Was sollen denn solche Falschmeldungen?

Das Porto für Brief international können Sie im Internet nachschauen. Da gibt es 3,70 und keine 9 Euro.

Außerdem gibt es keine Portostufen "nur für Privatkunden".

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