Kommentare

Danke an die beteiligten Einheiten

Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, die dazu beigetragen haben unser Land sicherer zu machen. Zusätzlich appelliere ich an unsere Rechtssprechung, die Möglichkeiten der Bestrafung voll auszuschöpfen. In diesem Bereich haben wir Verbesserungspotential.

@ Rechtsanwalt Hubertus Werner

Keine Macht den Drogen.
Die Ermittlungen sind Erfolg und Beweis für die notwendige Datenüberwachung durch den Staat zum Schutz der Allgemeinheit.
Die Statements von RA Werner sind jämmerlich und destruktiv, ja sie deuten sogar arglistige Verschleierung an.

Tödlicher Stoff

Wer skrupellos solche Mengen Rauschgift transportiert und verdealt - und damit Millionen verdient - den kann nur die maximale Härte des Gesetzes treffen. Solche Verbrecher haben überhaupt kein Mitleid mit dem Elend von Abhängigen. Wegsperren solange wie möglich...

Spannender Artikel!

Glückwunsch an die Ermittler, die haben hier offensichtlich gute Arbeit geleistet.
Das Ganze wäre aber nicht so schnell aufgeflogen, wenn nicht durch ein Versehen der Täter einige Kisten mit Kokain in den Supermärkten gelandet wären.
Offensichtlich lässt sich mit Kokainschmuggel so viel Geld verdienen, dass sich für die Banden auch ein hoher Aufwand lohnt - z.B. eigens dafür eingeschleuste Einbrecher aus Osteuropa.
Immerhin: Die Methode mit den Obst-Reifehallen dürfte in Zukunft nicht mehr ganz so locker funktionieren!

2 Tonnen in weniger als 1 Jahr

eingeführt...

Eine Bande....

Da sieht man mal, wie beliebt die Droge der Reichen und der Top-Managern (und die Menschen, die gerne dazu gehören würden), in D und EU ist...

Diese Droge zerstört wie Meth (für die nicht so "betuchten") die Gesellschaft und hinterlässt nur Chaos und Leid...
Gut, wenn so viel davon wie möglich aus dem Verkehr gezogen wird...

Drogentests sollten nicht nur fuer Berufe mit Kraftfahrzeugen und Maschinen gemacht werden sollte, sondern auch fuer Berufe gesellschaftlicher Entscheidungstraeger.

Die Augen vor der Realitaet zu verschliessen heisst nicht, das es dann nicht weniger Real ist... ;-)

Europäische Zusammenarbeit im Drogenkampf

Ist es nicht skandalös, dass an jeder Ecke bei uns Leute mit Drogen dealen können? Die "Kleinkriminalität" sollte radikal ausgemerzt werden, damit die Absatzwege verschwinden. Dafür braucht es massiv Zusammenarbeit in Europa mit scharfen Sanktionen gegen Länder, die Ihren Beitrag nicht leisten. Weniger Personal in der Verwaltung in Strassburg und Brüssel, aber mehr Einsatzkräfte auf den Strassen, an der Ecke vor den Kneipen, Diskos, Technoparties...
Die Unterwanderung der Gesellschaft mit Drogen ist mindestens so wichtig wie der Kampf gegen Armut und Analphabetentum.

Das kann an als

Kriminalfall verfilmen. Da gibt es für die Rechtsanwälte auch viel Geld zu verdienen.
Wenn man bedenkt, dass der Tod nicht umsonst ist, denn der kostet das Leben.
Auch wenn hier um eine Menge von Kokain und andere Betäubungsmittel vorlagen, ist doch bei Gelangung von Geld, was dann "gewaschen" werde. Die Immobilien sind ein sicherer Anlagepunkt. Doch da ist auch die Gerichtsbarkeit, besonders das Grundbuchamt, die eigentlich Wissen und Hinterfragen, woher das Geld gekommen ist und im speziellen dann die Finanzämter. Es sei denn, das Geld fliesst in Drittländer, wo von dort aus, über Gesellschaften, das Geld in Sachwerte angelegt werde. Da muss auch ein Notar näher hinsehen und nicht die Augen verschliessen. Was hier vorliegt, ist doch hochgradig skrupellos, weil Menschen sich damit abhängig machen und sich selbst zerstören, was der Allgemeinheit wieder aufgebürdet werde, den hilflosen Menschen Hilfe zu Teil werden lassen.

@Korell

Wenn sie sich mit dem Thrma beschaftigen wuerde, wuessten Sie, dass seit dem von Nixon losgetretenen Drogenkrieg mehr Unschuldige durch diesen Krieg umkamen als durch die Drogen selbst. Zudem wird ihnen JEDER Experte auf diesem Gebiet sagen, dass er total gescheitert ist. Beispiel Portugal zeigt , dass totale Freigabe, gute Praevention und Aufklaehrung fuer Erwachsene wesentlich wirksamer ist. Aber wen interessieren schon Fakten. Ich bin klar fuer Freigabe an Erwachsene. Staatlich gesteuert und versteuert. Wer heute diesen versauten Dreck auf der Strasse kaufen muss WEGEN der staatlichen Sanktion ist das eigentliche Opfer waehrend sich die Kartelle die Taschen vollstopfen. Nachschub gibts massig. 40 Jahre sinnloser Drogenkrieg kostete Mia. und brachte NULL.

Interessant wäre hier noch zu

Interessant wäre hier noch zu erfahren, um welche Geldsummen es geht.
Nicht dass ich den Konsum von Kokain verharmlosen möchte!
Aber es ist schon seltsam, wenn man mal überlegt, wieviel potentielle Einnahmen sich der Staat hier einfach entgehen lässt, weil er es in sträflicher Weise ablehnt, ein Konzept zur legalen Drogennutzung zu erarbeiten und umzusetzen.
Von den wahrscheinlich horrenden Kosten an Geld, Zeit und Personal, die die Polizeieinsätze verursachen, mal ganz abgesehen.

Und jetzt wird das Zeugs

Und jetzt wird das Zeugs vernichtet. Dafür kommt neues Zeugs. Der Verlust ist schon eingerechnet. Besser wäre es, das Zeugs zu kontrollieren und unter Aufsicht abzugeben. Das ließe die Preise zusammenbrechen. die Gewinne purzeln und das Geschäft zusammenbrechen.
Unser Umgang mit Drogen ist sehr bigott. Alk und Tabak darf man. Da werden massiv steuern eingeholt. Und alles andere ist unter obskuren Vorwänden verboten. Dabei könnte man drogensucht gesteuert und kontrolliert leicht bekämpfen.

Grenzen der Freiheit

Es ist immer wieder erschreckend, welche Akteure unser Land mit diesem Dreckszeug versorgen und sich hier frei bewegen können. Das Statement des Anwalts, gibt auch Anlass über unseren Rechtsstaat, der insbesondere in solchen Fällen mit internationaler Beteiligung bemüht wird, nachzudenken. Organisierte Kriminalität hat hier Einzug gehalten und die Gesetze zur Bekämpfung bedürfen einer Novellierung.

09:16, Polit-Observer

>>Organisierte Kriminalität hat hier Einzug gehalten und die Gesetze zur Bekämpfung bedürfen einer Novellierung.<<

Organisierte Kriminalität gibt es hier immer schon, und die gesetzlichen Vorschriften zu ihrer Bekämpfung existieren, wie der vorliegende Fall gut illustriert.

Was der vorliegende Fall ebenfalls gut illustriert, ist, daß Prohibition bei einer Substanz, für die eine derart große Nachfrage vorhanden ist, keine Wirkung hat, außer der, das organisierte Verbrechen zu fördern. Die konfiszierte Menge ist ja nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Der Kokain-Endverkaufspreis ist seit langer Zeit stabil, das Zeug wird sogar eher billiger.

Hier wird Kokain verharmlost indem es

mit Tabak verglichen wird.
Für mich unfassbar.

09:14, nie wieder spd

>>Interessant wäre hier noch zu erfahren, um welche Geldsummen es geht.<<

Der Endverkaufspreis liegt bei etwa 50 bis 60€ pro Gramm, wobei das Zeug dann einen Reinheitsgrad von oft unter 50% hat.

Da können Sie sich ausrechnen, was die konfiszierte Menge wert ist.

Bitte aufwachen - @Polit-Observer

denn Sie haben offensichtlich all die vielen organisierten Verbrecherbanden vergessen die es immer wieder seit Jahrzehnten schaffen hier in Deutschland ihr Unwesen zu treiben und das nicht erst seit "Schengen" und seinen wunderbaren Erfolgen.
Verbrecher und Gesetzesbrecher gibt es seit es Menschen gibt - nicht erst seit 2015, wie es unterschwellig aus Ihrem Kommentar tönt.
Die entscheidene Frage ist doch wie es tausende von Bananenkisten schaffen unkontrolliert vom Zoll ins Land zu gelangen und ja, da stinkt etwas bei den "guten" deutschen Zoll-Beamten und das ist nicht faulendes Obst aus Übersee und hat nichts mit "Grenzen der Freiheit" zu tun.

@ conversator educatus

Ein Rechtsstaat funktioniert nur, wenn auch die Seite der Angeklagten vertreten wird. Wo Menschen arbeiten (was ich hiermit nicht kritisieren will) braucht es auch Kontrolle damit Gesetze fair und korrekt angewendet werden. Mit Verschleierung hat das nichts zu tun.

Die "guten deutschen Zollbeamten"

sind von unserer Regierung genau so dezimiert worden wie der restliche öffentliche Dienst.

Erschreckend

Das Erschreckende an diesem Bericht ist für mich zu lesen, dass die Drogen es bereits in Reifehallen, die für Einbrüche leicht zugänglich sind, geschafft haben. Das bedeutet schließlich, dass die Einfuhrkontrollen überwunden wurden bzw. versagt haben.
Erschreckend ist für mich auch die Tatsache, dass es keine Fortschritte bei der Bekämpfung des illegalen Drogenimports gibt. Mit anderen Worten ein erschreckendes Versagen der Politik. Ein doppeltes Versagen, denn nicht nur bei der Bekämpfung des illegalen Imports wird versagt, es wird auch in der allgemeinen Drogenpolitik versagt, die das Vakuum, das für den Import verantwortlich ist, erst schafft. Andere Länder machen es vor: Drogensüchtige bekommen ihre Drogen (und nicht fast untauglichen Ersatz) vom Arzt verschrieben. Und schon wird den Kriminellen ein großer Teil ihrer Einnahmemöglichkeiten genommen. Da frage ich mich schon: ist denn eine Bekämpfung der Drogenkriminalität politisch überhaupt gewollt?

@ Felina 2

Ich habe die Kommentare jetzt zwei mal durchgesehen und keinen Vergleich von Tabak und Kokain gefunden. Es wird von kontrollierten Abgaben von Suchtmitteln gesprochen. Tabak wird nicht kontrolliert abgegeben, sondern einfach überall verkauft. Unkontrolliert. Das sind völlig unterschiedliche Dinge. Und damit haben Sie jetzt den ersten Vergleich.

Soso. Erstens hat Kokain

Soso. Erstens hat Kokain niemand mit Tabak verglichen. Zweitens ist es genau so harmlos. Oder genau so gefährlich. kommt aufs Gleiche raus: Im worst case droht hier wie das Exitus. Nur bei Alkohol und Tabak kümmert das niemanden. Da sprudeln die Milliarden.
Aus Wikipedia:
In den letzten Jahren wurde die Tabaksteuer mehrfach angehoben. Beispielsweise wurde in den Jahren 2002 und 2003 die Steuer jeweils um 1 Cent pro Zigarette erhöht.[1] Die Einnahmen betrugen im Jahr 2014 14,3 Milliarden Euro.[2] 1970 waren es noch 6,5 Milliarden Euro. Damit ist die Tabaksteuer nach der Energiesteuer (früher: Mineralölsteuer) die ertragreichste Verbrauchsteuer.[3]

Damit dürfte man erklären können,. warum von staatlicher Seite kein Interesse besteht, rauchen zu verbieten.

Tabak und Alkohol . . .

. . . verursachen im Leben von sehr viel mehr Menschen grössere und umfassendere Schäden und auch Tod !
Desweiteren riesige Schäden in der Volkwirtschaft eines Staates, wobei man noch wissen müsste, ob diese Schäden durch die Steuereinnahmen ausgeglichen werden können
UND ob das danach überhaupt Sinn
macht für den Staat ?

Man könnte vieles tun wie kontrollierte Ausgabe von begrenzten Mengen an Drogen über Ärzte und Apotheken an registrierte Süchtige, die schon in Therapie waren oder auf dem Weg dorthin sind, etc. usw. ....

Was wird getan und geplant ???

Wie soll man eine kontrollierte Abgabe

von diesen Drogen in der Praxis umsetzen?!
Gerade bei Kokain Konsum (sogar mehr noch bei Amphetaminen) sind die Konsumenten unberechenbar- unterhalten sie sich mal mit einem Krankenpfleger aus der Psychatrie, was der Ihnen darueber erzaehlen kann...
Eine hoechst abhaengig machende Droge wie Kokain freizugeben, endet fuer jeden suchtanfaelligen Menschen (und das sind nicht wenige) in heftigen Persoenlichkeitsstoerungen/Depressionen...die auch nicht selten mit Gewaltausbruechen gegenueber Mitmenschen einhergehen. Wer das bestreitet ist entweder selber Abhaengig, oder hat sich noch nie persoenlich mit einem Abhaengigen dieser Droge auseinandersetzen muessen.
Aufklaerungsarbeit ist natuerlich Wuenschenswert. Kann aber nicht verhindern, dass "zu Neugierige", aber "Suchtanfaellige" Menschen in diesen Negativ-Kreislauf geraten. Das einzige was verhindert werden wuerde, ist die Beschaffungskriminalitaet, aber nicht die sozialen Probleme, die fuer die Abhaengigen und ihre Mitmenschen entstehen.

Nachtrag

Wenn es natuerlich Ersatzstoffe (wie Methadon bei Heroinsuechtigen) gibt, die den "Drogenpatienten" ihren Konsumdruck nimmt - dann ist natuerlich die kontrollierte Abgabe vom Staat in Erwaegung zu ziehen...

Das kostet aber Geld und hat keinen signifikanten wirtschaftlichen Gewinn....also wird dies wohl noch eine unbestimmte Zeit dauern...

Strafen wie in Südamerika

Hier sollten feste Strafen als Freiheitsstrafe eingeführt werden (Ähnlich wie beim Fälschen von Banknoten).
In Kolumbien gibts ab 1Kg Kokain Besitz oder Schmuggel mindestens 8 Jahre Haft.
Ab 5Kg mindestens 15 Jahre.
Natürlich würde es trotzdem Schmuggel von harten Drogen geben-aber die Strafen in Deutschland sind einfach nicht abschreckend für diese Verbrecher.
Die hier erwähnten Straftäter wurden wegen bandenmäßigem Schmuggel von 180kg Kokain wurden zu lächerlichen 2 Jahren Haft verurteilt.

10:35, Der Couch Kritiker

>>Eine hoechst abhaengig machende Droge wie Kokain freizugeben, endet fuer jeden suchtanfaelligen Menschen (und das sind nicht wenige) in heftigen Persoenlichkeitsstoerungen/Depressionen...die auch nicht selten mit Gewaltausbruechen gegenueber Mitmenschen einhergehen. Wer das bestreitet ist entweder selber Abhaengig, oder hat sich noch nie persoenlich mit einem Abhaengigen dieser Droge auseinandersetzen muessen.<<

Ich glaube nicht, daß bei einer kontrollierten Abgabe von Kokain die Zahl der Süchtigen steigen würde. Die Droge ist nämlich auch jetzt schon überall problemlos erhältlich. Wer sich für sie interessiert, der findet sie auch.

Gabor Mate - Im Reich der Hungrigen Geister

Für Leute die sich kritisch mit der Thematik befassen wollen empfehle ich das Buch "In the Realm of the Hungry Ghosts" von dem Palliativ und Drogenmediziner Gabor Mate. Er hat mehr als 12 Jahre auf der Strasse in Vancouver mit Suchtkranken gearbeitet und mehrere Methadonprogramme geleitet. Es finden sich auch zahlreiche Lesungen von ihm auf Youtube und Podcasts im Internet. Er empfiehlt das Konzept der sogenannten "Harm Reduction" also den Fokus auf die Konsumenten selbst und deren individuelle Risiken zu legen und grundsätzlich Drogen nicht zu legalisieren, aber sie zu entkriminalisieren, was wiederum ein großer Unterschied ist den viele leider nicht kennen.

Und @ Felina2.... ?

Ob jetzt 100 Zollbeamten ihre Augen verschließen (und vielleicht die Hände öffnen) oder 1 Zöllner ist unerheblich, die Droge ist im Land.
Mehr Überwachung bringt nicht mehr Sicherheit , das ist doch allgemein bekannt.
Der entmündigte Bürger ist keineswegs entkriminalisiert, wenn er diese Neigung hat.
Genau - wir brauchten einen "besseren" Menschen für den Moral etwas "Selbstverständliches" ist und nicht ein exotisches "Irgendetwas"!

Alkaloide

Zu den wichtigsten Alkaloiden, d.h. zu den Stoffen, die psychische Reaktionen auslösen, die unser Ichbewusstsein und unsere Einordnung in die Welt verändern, gehören Koffein, Nikotin und Kokain.
Das 'Rauschgift' Kokain chemisch in einer Reihe mit Kaffee, Tee und Tabak. Man sollte hier wie dort genauer hinsehen.

10:53, Hanno Kuhrt

>>In Kolumbien gibts ab 1Kg Kokain Besitz oder Schmuggel mindestens 8 Jahre Haft.
Ab 5Kg mindestens 15 Jahre.
Natürlich würde es trotzdem Schmuggel von harten Drogen geben-aber die Strafen in Deutschland sind einfach nicht abschreckend für diese Verbrecher.<<

Kolumbien ist eins der Hauptexportländer von Kokain.

So richtig scheinen die Strafen offensichtlich nicht zu wirken.

Vergleiche zwischen Alk und Kokain..

..hinken, denn Alkohol ist zwar ein Gift, dessen Wirkung aber im Vergleich mit Kokain und anderen Drogen leichter einschätzbar ist.

Ein Alkoholrausch ist nach einigen Stunden vorbei, eine durch einmaligen Gebrauch von Kokain und Heroin ausgebrochene Psychose bleibt oft ein Leben lang bestehen..

@ um 10:35 von Der Couch Kritiker

"...
Aufklaerungsarbeit ist natuerlich Wuenschenswert. Kann aber nicht verhindern, dass "zu Neugierige", aber "Suchtanfaellige" Menschen in diesen Negativ-Kreislauf geraten. Das einzige was verhindert werden wuerde, ist die Beschaffungskriminalitaet, aber nicht die sozialen Probleme, die fuer die Abhaengigen und ihre Mitmenschen entstehen."
.
Das Verhindern der Beschaffungskriminalität wäre doch ein großartiger Anfang. Die sozialen Probleme konnten mit der jetzigen Drogenpolitik auch nicht beseitigt werden.

Offenbar besteht ein hoher Bedarf an Drogen und

wer benutzt Drogen um sich zu narkotisieren und warum benutzt jemand Drogen. Alkohol ist auch eine gefährliche Droge aber bringt als legale Droge Steuern für das System ein. Ein System so gestalten, dass sich keiner narkotisieren "muss" wäre schon ein Weg in die richtige Richtung. Aber bei den vielen Sorgen die Millionen Menschen haben ist der Konsum von Alkohol etc. nicht zu bremsen.

@ um 10:41 von Der Couch Kritiker

"Nachtrag
Wenn es natuerlich Ersatzstoffe (wie Methadon bei Heroinsuechtigen) gibt, die den "Drogenpatienten" ihren Konsumdruck nimmt - dann ist natuerlich die kontrollierte Abgabe vom Staat in Erwaegung zu ziehen...

Das kostet aber Geld und hat keinen signifikanten wirtschaftlichen Gewinn....also wird dies wohl noch eine unbestimmte Zeit dauern..."
.
Methadon ist ein höchst mangelhafter Ersatzstoff, der noch dazu sehr viel Geld kostet.
Bei Heroinsüchtigen ist es viel sinnvoller diesen kontrolliert Heroin zu geben. Bei der Gabe von sauberem Heroin kann der Süchtige sogar einer Arbeit nachgehen. England macht es vor.

Ist das ein Erfolg? Nein!

Na wie schön. Ein Fahndungserfolg.

Für jedes Kilo gefundenes Kokain kommen 10 weitere Kilo ins Land (meine Schätzung).

500 Staatsbedienstete haben daran gearbeitet. Unsummen an Steuergeldern sind dabei draufgegangen.

Vermindert dieser Erfolg das Kokain-Angebot in Deutschland? Nein. Kein bisschen. Das Angebot ist größer als die Nachfrage.

Fazit: man muss diesen Kampf gegen Drogen überdenken. So funktioniert er nicht. Kontrollierte staatliche Abgabe - verbunden mit ärztlicher Betreuung der Konsumenten - ist m.E. die einzige Alternative.

@Rainer Antkowiak: sie werfen Kokain mit Coffein in einen Topf, nur weil beides Alkaloide sind? So funktioniert das nicht. Quecksilber ist auch ein Metall, genau wie Natrium. Während das letzte unverzichtbarer Bestandteil unseres Körpers ist, ist Quecksilber tödlich giftig. Ihr Vergleich ergibt also überhaupt keinen Sinn. Kokain ruft ja wohl unvergleichlich schwerere Folgen hervor als Coffein.

@ Der Couch Kritiker

Ich rate Ihnen sich einmal mit jemandem zu unterhalten der z.B. Kontakt zu einem Frauenhaus hat, Sie würden staunen wie gewalttätig Alkohol macht. Fragen Sie in den Notaufnahmen der Krankenhäuser nach wie das "Komasaufende" Wochenende verlaufen ist und staunen Sie.
Nikotin und Alkohol machen genauso süchtig, auch wenn diese Sucht legitimiert wurde.
Und doch n u r Aufklärung und Legitimierung der Drogen kann die Sucht im Großen und Ganzen in erträgliche Bahnen lenken und der Beschaffungskriminalität den Nährboden entziehen.

11:14, 91541matthias

>>rgleiche zwischen Alk und Kokain..
..hinken, denn Alkohol ist zwar ein Gift, dessen Wirkung aber im Vergleich mit Kokain und anderen Drogen leichter einschätzbar ist.

Ein Alkoholrausch ist nach einigen Stunden vorbei, eine durch einmaligen Gebrauch von Kokain und Heroin ausgebrochene Psychose bleibt oft ein Leben lang bestehen..<<

Ich habe noch von niemandem gehört, bei dem durch einmaligen Gebrauch von Heroin oder Kokain eine Psychose ausgebrochen wäre. Solche Fälle kenne ich allerdings von LSD, auch im persönlichen Bekanntenkreis. Ebenso habe ich einige Bekannte, die ich wegen ihres hochproblematischen Alkoholkonsums mittlerweile meide.

@fathaland slim

Da gebe ich Ihnen natürlich recht, das die Droge überall erhältlich ist...ich habe 7 Jahre in Hamburg während meiner Studienzeit gelebt und hätte blind sein müssen, nicht "über Kokain zu stolpern" - sei es auf Parties, Strasse, etc. ;-)

Ich bin auch kein "militanter Antidrogen Mensch" Bin selber Nikotinsüchtig.... also ich wäre auch ein Kandidat, der von mir beschriebenen Menschen...
Ich habe im Bekanntenkreis jemand, der leider es nicht alleine schafft vom Koks wegzukommen...und das ist auch kein dummer Mensch...
Vielleicht ist es sogar so, das die Abhängigkeit nicht steigen wird - ich finde es aber sehr schwierig, diese in einem Landesweiten "Testversuch" auszuprobieren. Mir sind die Daten aus Portugal nicht bekannt, aber die Drogenabhängigen, die es nicht mehr alleine schaffen, müssen nicht unbedingt in dieser Statistik auftauchen...Ist das Koks weg, sind auch die meisten "Freunde" nicht mehr da...

@ Superschlau, um 09:14

Drogensucht bekämpfen, indem man das Teufelszeug quasi unentgeltlich abgibt, das klingt aber auch reichlich bigott, finde ich.
Wenn es keiner mehr bräuchte, weil niemand mehr in diese verdammte Abhängigkeit geriete, das wäre der Niedergang des Drogenschmuggels.
Aber leider gibt es immer wieder Verführte, Neugierige, auch Besserwisser, die die Gefahr des erstmaligen Konsums nicht wahrhaben (wollen).

@ Hansi Glück

Selbstverständlich ist Alkohol das Gift was ganze Kulturen ausrottet - Siehe Aboriginis in Australien...
Wir haben hier ja leider nur 1000 Zeichen per Kommentar :-)

Ein Wüsten- Nomade hat mir mal bei einer Heilpflanzensuche gesagt:
Alles was wir konsumieren kann heilen, oder töten - Es kommt immer auf die Menge jeder Medizin an....

Ein Glas Wein Rotwein entspannt...aber wir Menschen neigen dazu, das wir unser Konsumverhalten (wenn möglich) überstrapazieren...meist hat das mit irgendeiner (oder mehreren) Unzufriedenheiten in unserem Kopf zu tun...Statt uns selber auf Ursachenforschung zu begeben, konsumieren wir lieber....
Wie gesagt - Ich rauche...und "ziehe mir den Schuh auch selber an..." ;-)

Lim2010 nee so einfach ist das nicht....

Drogen als Konfliktbewältiger können schon ein Suchteinstieg sein.
Doch es wurden schon immer Rauschmittel konsumiert - selbst Elefanten, Affen und sogar Insekten besaufen sich an vergorenen Früchten. Den Tieren eine Problembewältigung zu unterstellen finden Sie sicher auch abwegig.
Die Meisten konsumieren Drogen um "dazu zugehören" oder wie ich es Jahrzehnte lang tat aus Lust. Ja, ich w a r ein ausgesprochener Lustsäufer der plötzlich keinen Bock mehr auf Alk hatte, wie viele Jahre vorher schon auf Nikotin und von Heute auf Morgen damit aufhörte.

@Richi

Wenn die Beschaffungskriminalität wegfallen würde, wäre es definitiv ein guter erster Schritt...

Vor ein paar Monaten gab es ja schonmal ein ähnliches Thema hier - damals sagte ich bereits, das die Legalisierung von harten Drogen bestimmt nicht geräuschlos von den Kartellen hingenommen werden würde...
Die Entschleierung der Vernetzung zwischen Politik; Drogen; Waffen; Menschenhandel...etc.. wäre aber durchaus spannend herauszufinden...

@ um 10:12 von Ritchi

Die massiv unzureichende bis gar nicht stattfindende Einfuhrkontrolle haben wir ebenfalls der Globalisierung, der Öffnung der Märkte und dem freien Warenhandel zu verdanken.
Den Kontrollen kosten Geld.
Und das darf man der Wirtschaft nicht zumuten.
Die Kosten der Nebenwirkungen, wie zB für alles Rund um die Drogenproblematik, können aber getrost dem Steuerzahler zugemutet werden.
Und selbst da entziehen sich einige derjenigen, die in und mit der Wirtschaft Unsummen in ihre privaten Taschen schaufeln.

@10:57 von fathaland slim an 10:35, Der Couch Kritiker

Danke erstmal für Ihre stets abgewogenen Forenbeiträge, auch bei vielen anderen Themen!

Zum Thema: Kokain und Meth-Konsum haben viele unterschiedliche Konsumformen & Nutzerstrategien. Es gibt eine ca. 4 J. alte Studie aus Hamburg, die Meth-Konsumvarianten beschreibt. Und die räumt eben auf mit den Horrorvorstellungen uninformierter Leser von Boulevardblättern.

Damit soll nichts zur Schädlichkeit der meisten Substanzen gesagt werden.

Fakt ist, dass es eben nicht nur die verpeilten Heavy-User gibt sondern den Schichtarbeiter, den Maler als Subunternehmer, der eine Deadline einzuhalten hat, die allein erziehende gestresste Mutter, die beim Saubermachen konsumiert, natürlich auch den zockenden Online-Broker o. eben Party-Konsumenten, die das max. zwei-, dreimal im Jahr machen.

Viele Substanz-User haben sich sog. "Recreational safer-use-Konsumvarianten" angeeignet, leben ein ganz "normales" Alltagsleben, haben einen festen Job & normale soziale Kontakte.

Aufklärung tut not.

11:56, Der Couch Kritiker

>>Die Entschleierung der Vernetzung zwischen Politik; Drogen; Waffen; Menschenhandel...etc.. wäre aber durchaus spannend herauszufinden...<<

Um dies zu tun, gibt es seit Jahrzehnten einen BND-Mann im Kanzleramt im Range eines Staatssekretärs. Lange Zeit, sozusagen von Kohl bis Merkel, war das der mittlerweile verstorbene Konrad Wenckebach. Seine Aufgabe war die "Erforschung" des illegalen Waffenhandels, genannt Proliferation von Rüstungsgütern, und die Verbindungen zum Drogenhandel.

Das Problem ist bekannt und die Geheimdienste haben es im Blick. Aber wie immer, wenn es um organisiertes Verbrechen geht, sind die Akteure den Ermittlern meist um den einen, entscheidenden Schritt voraus.

Deutschland

natürlich ist Deutschland Dreh&Angelpunkt der internationalen Drogendealer.
Für das Dealen von 180 Kilo gibt es hier 2 Jährchen...

Da machen die feinen Herrn Drogendealer die nach Linker Leseart nur böse sinnlose Gesetzte zum Wohle der Konsumenten umgehen, natürlich große Augen. Eine verzeihende Justiz, voller Anteilnahme und Verständnis ist diesen Subjekten natürlich ein zusätzlicher Grund, Wo solch Geschägte bestenfalls abgeschlossen werden.

Andere Länder haben Gesetzte gegen die Händler des Todes, die deren Tat entsprechend würdigen!

09:46 von fathaland slim

>>Organisierte Kriminalität hat hier Einzug gehalten und die Gesetze zur Bekämpfung bedürfen einer Novellierung.<<

Organisierte Kriminalität gibt es hier immer schon, und die gesetzlichen Vorschriften zu ihrer Bekämpfung existieren, wie der vorliegende Fall gut illustriert.
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Komisch in der DDR hatten wir kein Problem mit Drogen-es gab einfach keine.
Ebenso natürlich auch nicht die Beschaffungskriminalität und die entsprechende Struktur der organisierten Kriminalität.
Ich dachte immer wir haben dafür mehr gesoffen-seit ich in den 90ìgern einige Jahre in einer bayrischen Diskothek als Barkeeper gearbeitet habe, musste ich feststellen- dass ich mich hier geirrt habe.

In erster linie sind

In erster linie sind drogenkonsumenten eigenverantwortlich. Ich hatte stets freien zugang zu allem was der markt hergibt. Das ist halt so in einer Großstadt. Und trotzdem hab ich nie was genommen. Nur Alkohol und Zigaretten.
wegen mir soll jede/r machen, was er/sie will.

Dann sollte man...

... Drogen die in unserer Gesellschaft akzeptiert sind auch verbieten. Alkohol ist eine sehr gefährliche Droge.

Ich halte nichts davon Drogen zu verbieten. Die Drogen sollten staatlich kontrolliert und legalisiert werden. Ansonsten verdienen die Kriminellen daran und mit Geld stellen kriminelle noch mehr elend an wie Prostitution Menschenhandel etc. Zudem werden Drogen gestreckt und Konsumenten von Drogen noch mehr geschadet.

Verbote bringen nichts. Derjenige der konsumieren will tut es trotzdem.

A) Kosten senken indem Exekutive, Legislative und Judikative sich nicht mit so einem Schwachsinn rumschlagen müssen.

B) kriminellen die Möglichkeit nehmen hier den Reibach zu machen zum Teil mit brutalsten Mitteln

C) Höhere Steuereinnahmen

Die Bevölkerung muss aber aufgeklärt werden was Drogen bewirken können. Wie bei Alkohol und Zigaretten auch.

Das wäre der richtige Weg.

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