Ihre Meinung zu: Öffentlicher Dienst: Warnstreiks im ganzen Land

12. Februar 2019 - 11:40 Uhr

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder weiten die Gewerkschaften ihre Warnstreiks deutlich aus. Arbeitsniederlegungen gibt es unter anderem in Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Bayern.

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Alles wird teurer, der Staat ist und bleibt der größte Preistreiber.
Wie hoch ist eigentlich die Inflation?
Ich glaube 5% reichen nicht.

6 Prozent sind viel zu wenig!

Im Vergleich mit anderen EU Ländern ist es schon fast eine Schande, wie wenig man in Deutschland im öffenlichen Dienst verdient! Nicht mal ein vollwärtiges Weihnachtsgeld erhalten die Bediensteten, wo in Österreich standardmäßig fast alle Arbeitnehmer/innen 14 Gehälter pro Jahr vom Arbeitgeber erhalten (Weihnachstgeld, Urlaubsgeld). Zumindest der öffentliche Dienstgeber könnte hier mal mit gutem Vorbild vorangehen und diese Regelung auch in Deutschland einführen. Natürlich erst nachdem auch das Grundgehalt erhöht wurde!

Das traurige ist ja, ...

... dass die Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst auch bei den Gewerkschaften keine Lobby haben.

Die SPD-DGB Gewerkschaften von Verdi und Co. bescheren den Arbeitnehmern seit mehr als einem Jahrzehnt eine "Lohnzurückhaltung".

Es wird wie schon bei der EVG eine magere Lohnerhöhung geben, die von der Inflation mehr als aufgefressen wird.

6 % auf 30 Monate (zweieinhalb Jahre) führt NETTO zu einer ReallohnSENKUNG.

Und das in der HOCHkonjunktur.

Gehaltserhöhung garantiert

Das es mehr Geld geben wird, ist keine Frage. Allerdings versucht man auch alles in Grenzen zu halten, obwohl mehr natürlich je mehr desto besser auch für den Staat. Denn ein mehr an Steuereinnahmen ist immer willkommen, denn der Apparat verbraucht viel Geld. Aber nicht nur der Einzelne muss dann mehr abführen, auch die Firmen natürlich. Dazu müssen sie dann natürlich wieder ihre Produktpreise erhöhen und so schließt sich der Kreis. Aber keine Erhöhung würde Stillstand bedeuten und das geht natürlich gar nicht.

Der ewige Kreislauf

... ich kann es bei vielen Berufsgruppen verstehen (bei einigen weniger als bei anderen) - gerade mit Blick auf die Entwicklung der Mieten und bei anderen Dingen. Vermutlich sind allgemeine Forderungen nach deutlichen Lohnerhöhungen inzwischen die einzige logische Gegenwehr gegen die neoliberalen Attacken der vergangenen 2 Jahrzehnte! ...

Ich bin kein Wirtschaftsfachmann, aber ein wenig schwindlich machen mich die hohen Abschlüsse und Forderungen irgendwie dann doch! ... Sind in der aktuellen Welt- und Wirtschaftslage noch genügend Fühler und Sensoren vorhanden, die eine möglicherweise daraus entstehende, inflationäre Situation frühzeitig erkennen würden um gegenzusteuern!? ... Immobilien-Investoren würde es wahrscheinlich freuen!

@go on, 18:28

Aber nicht nur der Einzelne muss dann mehr abführen, auch die Firmen natürlich. Dazu müssen sie dann natürlich wieder ihre Produktpreise erhöhen und so schließt sich der Kreis.

Ja sicher. Das nennt sich Wirtschaftskreislauf. Selbst wenn der Pförtner im Papierwerk, das Ihr Klopapier herstellt, eine Gehaltserhöhung bekommt, bezahlen WIR ALLE das über die Preise. Und ich wüsste nicht, was es daran auszusetzen gibt. Auch Ihre Tariferhöhungen werden von mir und allen andren bezahlt.
Oder wollen Sie einfach mal einen Teil der Beschäftigten (welchen Teil? Für wie lange? Und wer kommt als nächstes dran?) von dieser Entwicklung ausschließen?

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