Kommentare

Kein Krieg mit Rußland...raus

Kein Krieg mit Rußland...raus aus der NATO

Nicht gerade ermutigend

Die Welt ist näher am Krieg als seit langem.

Monroe-Doktrin

Russlands Außenminister Sergej Lawrow sprach von einem gemeinsamen europäischen Haus, doch implizierte er einmal mehr, dass sich die Europäer aus der Abhängigkeit der Amerikaner befreien sollten.
.
was betrieben die USA damals mit der Monroe-Doktrin
sicherlich nicht ganz uneigennützig
ebenso wenn Russland sich so eine Situation aktuell wünschen könnten
und immerhin gibt es ne EU mit noch 500 Mill Menschen,
in die man Russland durchaus einbinden könnte

Sicherheitskonferenz verdeutlicht Vertrauenskrise.....

Aber das ist es ja gerade,der Multilateralismus.
Die Entwicklung geht in den letzten Jahren vom Unilateralismus zum Multilateralismus.
Dagegen stemmen sich Merkel,die EU und die Nato.
Sie sehnen sich nach den Zeiten zurück,in denen sie schalten und walten konnten(von 1990 bis in die 2000er Jahre),ohne von den aufstrebenden Mächten(Belt und Roadprogramm) gestört zu werden(Balkan-Neuordnung,Libyen,Irakkrieg).

Unterschiede

Pence fordert von den Europäern, dass sie sich den USA unterwerfen, Lawrow wünscht sich ein freies Europa ohne Einfluss von außen, wer vertritt mehr unsere Interessen?

Sicherheitskonferenz verdeutlicht Vertrauenskrise ...

.... und ist somit nicht anders als im engeren Kreis der EU zu betrachten ! Alle tun sich sehr schwer mit der Geberposition weil es was kostet ! Viele von den Ländern haben bisher nur genommen und das war schön , angenehm und sehr einfach. Und ebenso ist es auch in den Ländern Deutschlands. Niemand versucht am selben Seil, und auch noch am gleichen Ende zu ziehen ! Ist ja auch schwer zu verstehen .....

@ Klausewitz

Kein Krieg mit Russland würde ich eher beschreiben mit : Keinen Krieg !!!!!!!!!!!

Man kann auch gemeinsam untergehen

Multilateral bedeutet übrigens, dass man andere Mächte als gleichwertige Verhandlungspartner akzeptiert. Die Politik der NATO ist derzeit eine andere.

Späte Erkenntnis

2008 wurde Putin auf dem Nato Klassentreffen in München noch verhöhnt als er sich gegen Unilateralismus und für Multilateralismus aussprach.
Die Realität kann man sich halt nicht ewig verweigern.

Wie man die msc uminterpretiert

"Das Wort Multilateralismus war bei der Münchner Sicherheitskonferenz in aller Munde."
Das ist mehr als unwahr, Frau Stöber.
Weil, für alle informierten Bürger hör- und lesbar war, dass der US-Vizepräsident Pence in den Kategorien des Kalten Krieges auftrat und den absoluten Führungsanspruch der USA in der Welt mehrfach hervorkehrte.
Das Gegenteil von Multilateralismus, Frau Stöber.

Es ist nicht verwunderlich, wenn

man nur Zugeständnisse von anderen fordert, jedoch selbst immer mehr betoniert und mauert.

14:28, Klausewitz

Ein direkter Krieg zwischen den beiden "alten" Atommächten des kalten Krieges droht am allerwenigsten. Die kämpfen höchstens um Einflußsphären in anderen Teilen der Welt, beispielsweise in Venezuela.

Ein Austritt Deutschlands aus der NATO würde überhaupt nichts ändern. Abgesehen davon gibt es dafür bei uns nicht einmal den Ansatz einer Mehrheit.

Sicherheitskonferenz

Sicherheitskonferenz verdeutlicht Vertrauenskrise
NEIN, DOCH. OHH … --- ... Wer hätte das gedacht, dass die Sicherheitskonferenz so viel Vertrauenskrise schafft.

14:33, Sisyphos3

>>und immerhin gibt es ne EU mit noch 500 Mill Menschen,
in die man Russland durchaus einbinden könnte.<<

Könnte und sollte man.

Allerdings ist das mit der Putinregierung und ihrem Ideal der gelenkten, illiberalen Demokratie ein wenig problematisch.

@ 14:28 von Klausewitz

"Kein Krieg mit Rußland...raus aus der NATO"
.
Die NATO ist mit einer der Gründe, warum einige Osteuropäische Staaten überhaupt noch "frei" sind.
Sie kennen sicherlich Putins Aussage bzgl. dem Zerfall der UdSSR.
Weder die NATO noch Russland wird wohl auf direkte Konfrontation gehen, warum auch?
Pech haben nur die Staaten, die nicht in der NATO sind und die nicht Spuren wie Russland will.
Daneben werden USA, RUS, CHN immer "Nationale Interessen" an erste Stelle stellen.
Und die sind in erster Linie Wirtschaft und nicht Krieg.

Leider gehen nicht alle unter

"Wir segeln zusammen oder wir gehen gemeinsam unter."
Leider gehen die Kriegstreiber und Kriegsgewinnler nicht mit unter.
Sobald ein Krieg beendet ist, bereiten sie den nächsten vor.
Das Motto ist fast wie beim Fußball:
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.

14:38, Edelmann

>>Vor dem Chinesen braucht man keine Befürchtung haben, weil dieser offensichtlich keine Expansionspolitik betreibt (außer ein paar Inselchen vor ihrer Haustüre, die es wieder zurück haben will).<<

China ist eine aggressiv globalistisch agierende Macht, die überall ihre wirtschaftlichen Interessen verfolgt und weltweit viel Geld investiert.

Dies bedeutet natürlich, daß das Land handfeste ökonomische Bindungen eingeht, die es selbstverständlich auch verteidigen wird, sollte das nötig werden.

„Gemeinsam segeln oder untergehen“

Treffend zusammengefasst.

14:57, wolf 666

>>Wie man die msc uminterpretiert
"Das Wort Multilateralismus war bei der Münchner Sicherheitskonferenz in aller Munde."
Das ist mehr als unwahr, Frau Stöber.
Weil, für alle informierten Bürger hör- und lesbar war, dass der US-Vizepräsident Pence in den Kategorien des Kalten Krieges auftrat und den absoluten Führungsanspruch der USA in der Welt mehrfach hervorkehrte.
Das Gegenteil von Multilateralismus, Frau Stöber.<<

War Pence der einzige Redner der Konferenz?

@ 14:45 von ex_Bayerndödel

"Pence fordert von den Europäern, dass sie sich den USA unterwerfen, Lawrow wünscht sich ein freies Europa ohne Einfluss von außen, wer vertritt mehr unsere Interessen?"
.
Die USA.
Lawrow stellt sich ein Freies Europa unter der Führungsmacht Russland vor.
Nein Danke.
Außerdem finde ich Europa, besonders Deutschland, mit Blick auf z.B. Nordstream schon ziemlich unabhängig.
Wir sind in der Lage unsere Interessen alleine zu vertreten. Denn weder RUS noch die USA werden die Interessen Europas vertreten.
Sondern nur ihre eigenen.

Wenn man bedenkt, dass Herr

Wenn man bedenkt, dass Herr Pence ein evangelistischer und damit auch klerikaler Hardliner ist, dessen Ansichten ausgesprochen seltsam und weit rechts von der AfD einzuordnen sind, ist es schon komisch, dass Europa immer noch nicht über Sanktionen gegen die US-Regierung nachdenkt.

Meister und Geselle

Das Bündnis mit den USA ist nicht auf Partnerschaft angelegt, sondern auf Meister und Geselle. Der derzeitige Großmeister im Weißen Haus erwartet absolute Gefolgschaft von seinen europäischen Gesellen. Wer ihm politisch nicht folgt, bekommt die wirtschaftliche Macht der USA zu spüren. Besonders die Deutschen werden es recht bald erleben. Dann wird sich zeigen ob dem Großmeister und seiner Politik gefolgt wird oder Deutschland und Europa andere Wege einschlagen, die sehr steinig sein werden - aber da müssen wir durch. Die Europäer insgesamt - da hat Lawrow recht - müssen für sich eine Lösung finden die ein friedliches Nebeneinander gewährleistet, denn die USA verfolgen in und für Europa eine total andere Politik.

Chinesische Hegemoniebestrebungen

Die TS schreibt gestern um 18.52 zum Thema Sicherheitskonferenz: "Chinesische Harmoniebestrebungen ...
Weiß jemand, wo die Spratly-Inseln liegen? Dort im Umkreis liegen einige schützenswerte Riffs. Diese werden von China derzeit zu Inseln aufgeschüttet. Damit wird China seine Hoheitszone ausdehnen und verspricht sich davon, die dortigen internationalen Handelswege zu kontrollieren.
Während wir uns hier um läppische Dieselautos streiten und uns über Trumps Schutzmaßnahmen ereifern, passiert auf dem anderen Ende der Welt viel Schlimmeres – sowohl Umweltschutzrelevantes als auch die zukünftige wirtschaftliche Freiheit betreffend.

Und die Tagesschau schreibt zum Thema Sicherheitskonferenz: „Chinesische Harmoniebestrebungen“ Hegemoniebestrebungen wäre richtig.

Am 17. Februar 2019 um 15:00 von fathaland slim

"Ein Austritt Deutschlands aus der NATO würde überhaupt nichts ändern. Abgesehen davon gibt es dafür bei uns nicht einmal den Ansatz einer Mehrheit."

Woher nehmen Sie die Sicherheit, dass die Mehrheit wirklich Ihre Meinung teilt?

Am 17. Februar 2019 um 15:12 von fathaland slim

"China ist eine aggressiv globalistisch agierende Macht, die überall ihre wirtschaftlichen Interessen verfolgt und weltweit viel Geld investiert."

Wobei man zugeben muss, dass dies ohne Drohungen geschieht, und die Länder, in denen China investiert, wirklich davon profitieren.

"So gelang der EU keine

"So gelang der EU keine gemeinsame Resolution in Bezug auf den Machtkampf in Venezuela."
Ja. Nicht alle EU-Staaten sind bereit, sich dem u.s.-Interventionismus vorbehaltlos anzuschliessen. Zu oft hat er schon zu Katastrophen geführt.

15:11, Barthelmus

>>"Wir segeln zusammen oder wir gehen gemeinsam unter."
Leider gehen die Kriegstreiber und Kriegsgewinnler nicht mit unter.
Sobald ein Krieg beendet ist, bereiten sie den nächsten vor.<<

Es gibt genügend Beispiele in der, auch jüngeren, Geschichte, daß Kriegstreiber durch von ihnen selbst angezettelte Kriege untergegangen sind.

Kriegsgewinnler findet man unter allen Beteiligten. Die bereichern sich an jedem Krieg. Komplett moral- und ideologiefrei.

re von fathaland slim

"Der Austritt Deutschlands aus der Nato".
Da haben Sie recht,vermutlich gibt es dafür keine Mehrheit.Aber wenn doch dann würde das die Nato erheblich schwächen.

Und Sie würden dagegen fechten.

14:58 von ex_Bayerndödel

so isses. hervorzuheben sind dabei besonders maas und merkel mit ihren ideen und forderungen, die aber durch nix unterfüttert werden als heisser luft

"Allein machen sie Dich ein" - Ton Steine Scherben

Europa allein wird nicht in Frieden existieren können - trotz des wirtschaftlichen Niederganges weckt "die alte Welt" immer noch die Begehrlichkeiten der Großmächte Russland und China. China ist dabei, Europa mit seiner Warenüberflutung zu umarmen: eine tödliche Umarmung. Produktionsstätten wurden und werden ausgelagert, damit gehen die Arbeitsplätze und auch das (technische) Verständnis zurück. Der Bildungsstand ist auf dem Rückmarsch, unter deutschen Kindern und Jugendlichen wächst die Zahl derer, die weder ausreichend schreiben noch rechnen können. Das Volk der Dichter und Denker lässt sich zu einem Volk der Kunden billiger 1-Euro-Shops degradieren. Wer weiß schon, wie der ganze Plunder an E-Spielzeug, Haushaltsgeräten und hochtechnisierten Kfz funktioniert. Die Grünen denken, es ginge ganz einfach: Batterie rein, läuft - Hauptsache ohne Diesel.

Ohne die Gemeinschaft der EU-Staaten und der Nato wird Europa bald mehr denn je fremdbestimmt sein. "Allein machen sie dich ein"

Europas Befreiung

Russlands Außenminister trifft genau den neuralgischen Punkt `Europa muss sich aus Abhängigkeit der USA befreien`. Nun das dürfte wohl jeden mündigen Bürger in Europa sich bewusst sein. Das bedeutet aber nicht das jedes Land in Europa damit einverstanden ist. Aber worüber man sich zuwenig bewusst ist in Europa, das Verhältnis von Amerika zu Europa hat sich dramatisch verschlechtert in den letzten Jahren. Von einem Vertrauensverhältnis kann kaum noch die Rede sein, dies ist jedoch eine Grundvoraussetzung für Partnerschaft in einem Verteidigungsbündnis Und damit ändert sich auch die Zielsetzung für die Länder Europas in Bezug ihrer Verteidigungsvorgaben. Die Politik in Europa tragt diese geänderte Situation zu wenig Rechnung.

Gemeinsam segeln...

...am besten wohl mit der
frisch renovierten Gorch Fock...!!

Die NATO stärken !

Russland ist unser Gegner und das nicht wegen uns, sondern aus Russlands eigener Motivation heraus. Trump wird nicht ewig Präsident sein, aber unsere Sicherheit ist die NATO und nicht Trump. Seit über 70 Jahren bedeutet die NATO für uns alle in Europa nur eines: Sicherheit!

Am 17. Februar 2019 um 15:22 von draufguckerin

"Damit wird China seine Hoheitszone ausdehnen und verspricht sich davon, die dortigen internationalen Handelswege zu kontrollieren.
Während wir uns hier um läppische Dieselautos streiten und uns über Trumps Schutzmaßnahmen ereifern, passiert auf dem anderen Ende der Welt viel Schlimmeres – sowohl Umweltschutzrelevantes als auch die zukünftige wirtschaftliche Freiheit betreffend."

So könnte man bestimmt aus Sicht der US-Regierung argumentieren, aber nun können Sie uns sicher erklären, welche ökologischen Vorteile Fracking bietet, oder die Bevormundung durch die USA, die Drohungen gegen jeden, der noch nicht die Interessen der USA vertritt. Und wirtschaftliche Freiheit ist wohl das Gegenteil von Sanktionen, die man beschließt, und dann andere zwingt, sich anzuschließen. Welche Interessen haben eigentlich die USA im Chinesischen Meer?

„Gemeinsam segeln oder

„Gemeinsam segeln oder untergehen“?
Dann sollten wir mal Trump, Putin, Xi auf ein Segelboot setzen.
Bei einer Weltumrundung hätten die genug Zeit mal über alles zu reden.

Der 90er Jahresreflex

Frau Stöber, hat meiner Meinung nach, eine gestörte Auffassung von Multilaterismus.
Vor allem führt Sie m.E. Beispiele an, wie den Putschversuch in Venezuela, in der Sie der Meinung ist, dass doch alle gefälligst dem Beispiel oder dem Diktat (je nachdem wie man es sehen möchte) Waschingtons folgen sollten um einen Multilateralismus zu erhalten.
Für mich ist das blödsinn!
Den Multilateralismus haben die Vereinigten Staaten mit ihren Sateliten beerdigt, mit ihrem Treten der UN-Charta und zwar seit Anfang der 90er Jahre. Dass diese dunkle Ära sich nun dem Ende neigt und immer mehr Staaten den Wert der UN-Charta wiederentdecken bzw. vehementer verteidigen, finde ich hervorragend.
Das Frau Stöber damit immer noch ein Problem hat, wo doch selbst auf dieser eigentlichen Atlantiker Veranstaltung der "wind of change", der sich mMn zum Orkan entwicklen wird, mehr als deutlich zu spüren ist, wird hoffentlich schnell dazu führen, dass sie nicht mehr auf der Payroll der GEZ Gebührenzahler steht.

14:32 fathaland slim - Bitte?

Wann war denn nach dem 2. Weltkrieg mal Frieden auf der Welt? Können Sie mir eine Jahreszahl nennen? Es waren immer 30 - 60 Kriege auf diesem Planeten. Bis heute ist das so. Sie meinen vermutlich mit ihrer "Welt" nicht die Welt, sondern nur unser Europa. Da ist aber dank Russland schon lange Krieg. Im Osten der Ukraine.
.
Übrigens: die Nato greift nicht ein, wenn sich Großbritannien aus einem westlichen Bündnis verabschiedet. Nur mal als kleine Info, wovon wir hier reden. Putins Russland aber schon, sobald sich einer seiner Vasallenstaaten aus seiner Einfluss-Sphäre aus freien Stücken lösen will. Frozen Conflicts, Destabilisierung und Bürgerkriege sind Russlands Antworten.

Der Spaltpilz, den Trump in

Der Spaltpilz, den Trump in der amerikanischen Gesellschaft implantiert, zumindest aber verstärkt hat, setzt sich außenpolitisch fort. Wer gehofft hatte, dass Pence eine moderate, dem Bündnis verpflichtete Haltung zeigen würde, sieht sich enttäuscht. Bezeichnend, dass sich Joe Biden für den Kurswechsel der US-Regierung entschuldigen musste. Bündnisse, die nicht partnerschaftlich, sondern nach Law-and-Order Manier gelebt werden, haben keine Zukunft. Es bleibt zu hoffen, dass sich Europa
auf seine eigenen Stärken besinnt, wirtschaftlich wie auch sicherheitstechnisch.
Merkel hat dazu mit ihrer fulminanten Rede einen wichtigen Beitrag geleistet.

15:34, Bernd Kevesligeti

>>re von fathaland slim
"Der Austritt Deutschlands aus der Nato".
Da haben Sie recht,vermutlich gibt es dafür keine Mehrheit.Aber wenn doch dann würde das die Nato erheblich schwächen.

Und Sie würden dagegen fechten.<<

Ihr letzter Satz ist eine haltlose, unzutreffende Unterstellung.

15:39 von Thomas Mainthal

wenn die Sonne seit Mrd von Jahren im Osten aufgeht, kann man davon ausgehen, das bleibt noch so

aber es gibt Dinge die sind schnelllebiger, dazu gehören die politischen Zustände auf unserer Erde
und gab es vor 70 Jahren nen Warschauer Pakt, glaube ich den nicht mehr zu erkennen - ebenso wenig eine Bedrohung von etwas das es so nicht mehr gibt

Nato

Kein Mensch braucht die Kriegstreiber. Ohne die USA samt NATO wären wir deutlich besser dran. Aber Freundschaft zu Russland geht ja gar nicht. Dabei sind die uns deutlich näher als die Amis, in jeder Beziehung.

@ Sisyphos3 um 14:33

"... und immerhin gibt es ne EU mit noch 500 Mill Menschen,
in die man Russland durchaus einbinden könnte"

Sie werden mich vielleicht auslachen, aber bei der Eigendynamik die aktuell politisch staatfindet, werden sich höchstwahrscheinlich Teile der EU, Russland bzw. deren EU-Pendant anbinden. Aus dem Ding Brüssel kommt ja nichts gescheites.

15:24, ex_Bayerndödel

>>Am 17. Februar 2019 um 15:00 von fathaland slim
"Ein Austritt Deutschlands aus der NATO würde überhaupt nichts ändern. Abgesehen davon gibt es dafür bei uns nicht einmal den Ansatz einer Mehrheit."

Woher nehmen Sie die Sicherheit, dass die Mehrheit wirklich Ihre Meinung teilt?<<

Die einzige deutsche Partei, die zumindest in Teilen einen NATO-Austritt Deutschlands fordert, nämlich die Linkspartei, liegt in den letzten Umfragen bei etwa acht Prozent.

Ich bin übrigens Wähler dieser Partei. Soviel zu der mir von Ihnen unterstellten Meinung.

um 15:35 von Karl Napf

>>"so isses. hervorzuheben sind dabei besonders maas und merkel mit ihren ideen und forderungen, die aber durch nix unterfüttert werden als heisser luft"<<

Und leider haben wir mit Maas einen derart unerfahrenen und fehlbesetzten Außenminister dem jegliches diplomatisches Fingerspitzengefühl gerade im Umgang mit Russland fehlt.

Wenn Trump und Putin in die Verlängerung ...

gehen, muss Europa endlich Konsequenzen ziehen... Die EVG braucht einen gemeinsamen dreifachen Schirm, einen ortungstechnischen und mit high-tech bestückten, einen mit Kurzstrecken-Waffen für die Abwehr aller bekannten Systeme und einen zumindest Mittelstreckenfähigen der sowohl atomare wie auch konventionelle Reaktionen zulässt - d. h. Europa muss Geld in die Hand nehmen und die Atomaren Potenziale Englands und Frankreichs durch modernere an den Küstenlinien zu ergänzen. Da Deutschland und Italien diskreditiert sind, brauchen sie moralisch glaubwürdige Partner, für den Mittelmeerraum also Spanien und Griechenland für Italien und wir sollten zusammen mit Polen und den Niederlanden ein Potenzial zusammen stellen, das allen Anfechtungen genügen kann.

Freiräume (politisch Spielräume) muss man erhalten, falls das System gegenseitiger Achtung versagt, durch Ellenbogen. Das kostet, bringt aber Arbeit und Selbstbewusstsein.

@14:37 von Bernd Kevesligeti

"Die Entwicklung geht in den letzten Jahren vom Unilateralismus zum Multilateralismus.
Dagegen stemmen sich Merkel,die EU und die Nato."

Sehe ich ganz genauso.
Solange Russland als Verlierer des kalten Krieges keine eigenen Interessen durchsetzen wollte/konnte war alles in Ordnung. Mit einem Lakaien wie Yeltsin, dessen Wahlkampf man finanziell und strategisch unterstützte, konnte man gut leben.

In diesem Sinne verstehe ich auch diese absurd bombastische Gedenkzeremonie für den Hardliner McCain in München.
Einer der lautesten Befürworter, wenn es darum ging "westliche Werte" in anderen Ländern mit militärischen Mittel durchzusetzen.

15:41, NeutraleWelt

>>Gemeinsam segeln oder untergehen“?
Dann sollten wir mal Trump, Putin, Xi auf ein Segelboot setzen.
Bei einer Weltumrundung hätten die genug Zeit mal über alles zu reden.<<

Da stimme ich Ihnen zu.

Allerdings sollte man Trump in dieser Segelrunde durch jemanden ersetzen, der tatsächlich die Entscheidungen trifft.

Also beispielsweise Herrn Pence, Herrn Bolton oder Herrn Pompeo.

@ 15:28 von ex_Bayerndödel

"Wobei man zugeben muss, dass dies ohne Drohungen geschieht, und die Länder, in denen China investiert, wirklich davon profitieren."
.
Na dann gibt es ja durch die völlig uneigennützige Entwicklungshilfe bald blühende Landschaften in Afrika.
Chinesische Investitionen haben ja schließlich auch bei uns z.B. Solar-Branche, Roboter-Technik, Schienenfahrzeugbau, Maschinenbau auf Vordermann gebracht!

Der Spaltpilz, den Trump in

Der Spaltpilz, den Trump in der amerikanischen Gesellschaft implantiert, zumindest aber verstärkt hat, setzt sich außenpolitisch fort. Wer gehofft hatte, dass Pence eine moderate, dem Bündnis verpflichtete Haltung zeigen würde, sieht sich enttäuscht. Bezeichnend, dass sich Joe Biden für den Kurswechsel der US-Regierung entschuldigen musste. Bündnisse, die nicht partnerschaftlich, sondern nach Law-and-Order Manier gelebt werden, haben keine Zukunft. Es bleibt zu hoffen, dass sich Europa
auf seine eigenen Stärken besinnt, wirtschaftlich wie auch sicherheitstechnisch.
Merkel hat dazu mit ihrer fulminanten Rede einen wichtigen Beitrag geleistet.

Am 17. Februar 2019 um 15:03 von fathaland slim

" Allerdings ist das mit der Putinregierung und ihrem Ideal der gelenkten, illiberalen Demokratie ein wenig problematisch. "

Ist zu erwarten das es unter einem nächsten besser wird ?, oder könnte es sein das schlimmer kommt ?.

Und zu Frau Merkel, das Multi hat bis jetzt in der EU nicht funktioniert, und kann also Weltweit nur noch, noch schwieriger sein.
Gemeinsame Lösungen sind sicher gut, wie Sie immer fordert, gekommen ist es nicht.
Und wir die tragen die Hauptlast, mal muss man auch Entscheidungen für den eigenen Staat treffen.
Das hat Sie leider verpasst, die Anderen machen das aber wie man sehen kann.

Wären wir im Westen wie die Russen

müssten wir jetzt in Groß Britannien mit Frozen Conflicts das Land destabilisieren und in einen Bürgerkrieg treiben. Schließlich will sich das Land Groß Britannien aus eigenem Willen heraus von einem unserer westlichen Bündnisse entfernen. Das wäre - nur damit wir mal einen Vergleich zur aktuellen russischen Doktrin haben - exakt die Politik, die Putins Russland seit vielen Jahren betreibt. Desinformationen streuen, wo möglich (RT-Deutsch, "Unsere Lisa", Flüchtlingskriese usw.) , in ganz Europa Extremisten unterstützen, sich mit Querulanten offiziell verbünden (FPÖ in Österreich ist Partner-Partei von Putins "einiges Russland"-Partei) usw.
.
Die NATO ist unsere Sicherheit, und in Zeiten, in denen Russland sich gewollt wieder als Feind offenbart, China ebenso aggressiv agiert, ist die NATO wichtiger denn je, egal, wer in Washington oder sonstwo den Präsidenten stellt.

15:39, ex_Bayerndödel

>>Welche Interessen haben eigentlich die USA im Chinesischen Meer?<<

Und welche Interessen hat China in Venezuela? Oder in Syrien?

Herrje, die Weltwirtschaft ist global organisiert. Da erwarten Sie doch wohl nicht, daß sich die "Major Players" auf ihren eigenen Vorgarten beschränken?

15:57 von Sisyphos3 - die Bedrohung heißt Putin

und das offenbart sich, wenn man die Anti-West-Brille absetzt, historische und aktuelle Zusammenhänge klar erkennt und mal zur Abwechslung öffentlich-rechtliche Medien, staatlich unabhängige Presse in (West) Europa liest, und nicht nur staatlich kontrollierte Propagandaschleudern, wie RT ect verinnerlicht.

Komisch. Alle wollen nur

Komisch. Alle wollen nur Frieden. Wenn das wirklich so wäre, wär es doch ganz einfach. Warum ist das dann nicht?

14:45 von ex_Bayerndödel "Unterschiede"

"Pence fordert von den Europäern, dass sie sich den USA unterwerfen, Lawrow wünscht sich ein freies Europa ohne Einfluss von außen, wer vertritt mehr unsere Interessen?"

Ich kann Ihnen hier nur Recht geben! Das Jeder, einschließlich Russland, zunächst auch mal eigene Interessen vertritt ist klar. Ein aggressives Vormachtsstreben kommt allerdings von anderer Seite. Es ist erstaunlich, wie stark Manche hier offensichtliche Realitäten verdrängen und es schaffen alte Feinbilder weitgehend Faktenunabhängig aufrecht zu erhalten.

15:58 von Kohlefreund - Frage

Aber Freundschaft zu Russland geht ja gar nicht. Dabei sind die uns deutlich näher als die Amis, in jeder Beziehung.
.
Wen genau meinen Sie mit "uns". Der AfD-Wählerschaft und deutsch-Russen? Russland ist uns Lichtjahre entfernt. Politisch wie Sozi-kulturell. Das geht bei Menschenrechten, Minderheitenschutz und dem kulturellen Menschenbild Mann/Frau los, bis hin zu den Themen der Demokratie und Pressefreiheit.
.
Wir sind, was wir sind, dank dem Westen. Und das wird auch hoffentlich immer so bleiben. Darum beneidet uns die Welt. Und ich kenne kein Land, was unbedingt aus freien Stücken in die Putin'sche Einflußsphäre will. Kein einziges Land. Wohl aber viele, die in die EU, NATO und zum Westen wollen. Und das nicht erst seit DDR-Tagen, sondern bis heute.

Hallo ex_Bayerndödel,

ich bin voll deiner Meinung.
Was ist schlecht an einem gemeinsamen europäischen Haus?
Wer aufeinander zugeht, Handel und Kulturaustausch betreibt, wird nicht aufeinander schießen. Das das den USA nicht gefällt, leuchtet ein.

Am 17. Februar 2019 um 15:50 von Thomas Mainthal

"Übrigens: die Nato greift nicht ein, wenn sich Großbritannien aus einem westlichen Bündnis verabschiedet."

Ich wusste gar nicht, dass sich GB aus der NATO verabschiedet und Russland anschließt. Raten Sie mal, wie die Reaktion der NATO aussehen würde. Stellen Sie sich einmal vor, US-Bürger würden in Mexiko aufgrund ihrer Nationalität unterdrückt. Könnten Sie sich die Reaktion der USA vorstellen?

Hallo fathaland,

woher wissen sie, das es keine Mehrheit für einen Austritt aus der Nato geben würde?

15:50, Thomas Mainthal

>>14:32 fathaland slim - Bitte?
Wann war denn nach dem 2. Weltkrieg mal Frieden auf der Welt? Können Sie mir eine Jahreszahl nennen? Es waren immer 30 - 60 Kriege auf diesem Planeten. Bis heute ist das so. Sie meinen vermutlich mit ihrer "Welt" nicht die Welt, sondern nur unser Europa. Da ist aber dank Russland schon lange Krieg. Im Osten der Ukraine.<<

Sie verstehen mich komplett falsch.

Wie man am Beispiel dieser Sicherheitskonferenz ablesen kann, leben wir nicht mehr, wie in Zeiten des kalten Krieges, in einer bipolaren, sondern einer multipolaren Welt.

Es gibt also mehr "Player".

Wenn die aber, so wie Trump es vormacht, ihre eigenen Interessen, bzw. das, was sie dafür halten, über alles andere stellen, dann erhöht das die Wahrscheinlichkeit größerer, auch bewaffneter Konflikte.

Und zwar weltweit.

Dagegen wäre der ukrainische Krieg, den ich als Zerfallskrieg des alten russischen Kolonialreiches deute, ein kleineres Scharmützel.

re von fathaland slim

Wenn der letzte Satz eine "haltlose,unzutreffende Unterstellung" ist,dann ist es ja gut.

@ 15:58 von Kohlefreund

"Kein Mensch braucht die Kriegstreiber. Ohne die USA samt NATO wären wir deutlich besser dran. Aber Freundschaft zu Russland geht ja gar nicht. Dabei sind die uns deutlich näher als die Amis, in jeder Beziehung."
.
Wir reden jetzt über das gleiche Russland?
Diesen großen Staat im Osten?
In dem Putin Präsident ist?
.
Die sind uns deutlich näher?
Was Pressefreiheit, Demokratie, Meinungsäußerung, Rechtstaatlichkeit, Wirtschaftsstrukturen, Technologie, Freiheit,.... betrifft?
.
Gibt´s da vielleicht irgenwo im Weltraum ein anderes Russland, welches Sie meinen?
Das auf der Erde können Sie ja nicht meinen....

16:13, Olivia59

>>Solange Russland als Verlierer des kalten Krieges keine eigenen Interessen durchsetzen wollte/konnte war alles in Ordnung. Mit einem Lakaien wie Yeltsin, dessen Wahlkampf man finanziell und strategisch unterstützte, konnte man gut leben.<<

Ich möchte in aller Bescheidenheit darauf hinweisen, daß Putin von Jelzin gefördert und letztendlich installiert wurde.

Am 17. Februar 2019 um 16:20 von fathaland slim

"Herrje, die Weltwirtschaft ist global organisiert. Da erwarten Sie doch wohl nicht, daß sich die "Major Players" auf ihren eigenen Vorgarten beschränken?"

Schon mal darüber nachgedacht, dass es China darum geht, die Handelsrouten zu sichern? Bisher bedrohen wohl die USA den freien Welthandel.

Ach ja,......

was war die politische Welt doch einfach, als es noch das Block-Denken- und Verhalten gab! Dann gab es auch noch die angeblich Blockfreien als Alternative! Inzwischen kann man sich scheint´s auf nix mehr verlassen! Einzelne Westler haben plötzlich eine eigenen Meinung, ebenso einige Ostler! Und zu allem Überfluß muß Russland als Ersatz für die kommunistische Ideologie den Nationalismus als Schaukelpferd benutzen! Dito gilt für China und über die Tibeter schweigen wir lieber! Ein alter griechischer Philosoph sagte mal "Alles fließt" und das erklärt die allgemeine Verunsicherung!

16:01 von fathaland slim

15:24, ex_Bayerndödel

>>Am 17. Februar 2019 um 15:00 von fathaland slim
"Ein Austritt Deutschlands aus der NATO würde überhaupt nichts ändern. Abgesehen davon gibt es dafür bei uns nicht einmal den Ansatz einer Mehrheit."

Woher nehmen Sie die Sicherheit, dass die Mehrheit wirklich Ihre Meinung teilt?<<

Die einzige deutsche Partei, die zumindest in Teilen einen NATO-Austritt Deutschlands fordert, nämlich die Linkspartei, liegt in den letzten Umfragen bei etwa acht Prozent.

Ich bin übrigens Wähler dieser Partei. Soviel zu der mir von Ihnen unterstellten Meinung.
///
*
*
Vor deren direkten Vorgängern haben uns die Nato und Kanzler Schmidt mit Ihrem Natodoppelbeschluss den Frieden bewahrt.
*
Die wollten ja sogar keine Mauern bauen.
*
Gefährlich wird es erst mit sauberen Waffen, bei denen ein Politiker glauuben könnte seinen Erstschlag zu überleben.
*
Die Getrommel an der östlichen Grenze ist aber nicht förderlich, auch wenn gleichzeitig Gerds 2. Pipeline gebaut wird.

15.39 Rhomas Mainthal-Trump wird nicht ewig sein

Den Versuch alle Schwierigkeiten auf Trump abzuwiegeln ist falsch und unrealistisch. Amerika hat sich deutlich gewandelt seitdem es sich nicht mehr allein in einer weltweiten Führungsposition befindet. Dies trifft auch zu für das Verhältnis zu den Partnern und Freunden.

Am 17. Februar 2019 um 16:14 von NeutraleWelt

"Na dann gibt es ja durch die völlig uneigennützige Entwicklungshilfe bald blühende Landschaften in Afrika."

Ich glaube, bezüglich blühender Landschaften in Afrika sollten wir gaaanz leise sein, aber wir wollen wohl auch die Rohstoffe für die digitale und elektrische Zukunft. Der Rechtschreibfehler ist übrigens bewusst ausgeführt!

16:15, wenigfahrer

>>Und zu Frau Merkel, das Multi hat bis jetzt in der EU nicht funktioniert, und kann also Weltweit nur noch, noch schwieriger sein.
Gemeinsame Lösungen sind sicher gut, wie Sie immer fordert, gekommen ist es nicht.
Und wir die tragen die Hauptlast, mal muss man auch Entscheidungen für den eigenen Staat treffen.
Das hat Sie leider verpasst, die Anderen machen das aber wie man sehen kann.<<

Das, was viele gern als "eigene Interessen" betrachten, sind dies oft nicht, oder nur sehr kurzfristig.

Das beste Beispiel ist der momentane Präsident der USA.

Es nützt keinem Land auf Dauer, anderen zu schaden.

Hätte Deutschland nicht damals, als Griechenland, Italien und Spanien unter dem Flüchtlingsansturm ächzten, hochnäsig auf Dublin verwiesen, ein Abkommen, welches die Flüchtlingslast den EU-Außenländern aufbürdete, dann wäre die Hilfsbereitschaft 2015, als es Deutschland abwechslungsweise mal abbekam, eventuell doch ein ganz klein wenig ausgeprägter gewesen.

16:36, ex_Bayerndödel

>>Schon mal darüber nachgedacht, dass es China darum geht, die Handelsrouten zu sichern?<<

Eine sehr beliebte Begründung, um Kriege zu führen. Horst Köhler sprach sie damals in Bezug auf den Afghanistankrieg an. Sie erinnern sich?

>>Bisher bedrohen wohl die USA den freien Welthandel.<<

Ja, seit neuestem.

16:31, Bernd Kevesligeti

>>re von fathaland slim
Wenn der letzte Satz eine "haltlose,unzutreffende Unterstellung" ist,dann ist es ja gut.<<

Ich habe mich doch deutlich ausgedrückt, oder?

@fathaland slim

"Ich möchte in aller Bescheidenheit darauf hinweisen, daß Putin von Jelzin gefördert und letztendlich installiert wurde."

Ich habe ja auch nicht behauptet das Yeltsin nicht ohne Clintons Erlaubnis zur Toilette gehen durfte. Trotzdem hätte man sicher einen Gewissen Einfluss auf diese Entscheidung geltend machen können.
Putin wurde anfänglich unterschätzt, was durch gewichtige westliche Stimmen in einigen Dokus belegt ist.

/// Am 17. Februar 2019 um

///
Am 17. Februar 2019 um 16:29 von KarlderKühne
...

woher wissen sie, das es keine Mehrheit für einen Austritt aus der Nato geben würde?///
.
Wo sehen Sie da eine Mehrheit im Bundestag ?

16:25 von Superschlau ...Alle wollen nur Frieden..

Na es wollen doch auch nicht alle Nicole hören - ein bisschen frieden … dazu brauchtes auch frieden nach innen und mit der Natur, solange das nicht alles klappt, wird das auch mit dem "Weltfrieden" nichts, oder wenn doch dann wird es eine unnatürliche, kränkelnde Konstruktion sein.

um 14:38 von Edelmann

Unglaublich
Ich versteh die Russen nicht. Glaubt der Russe, ich meine damit die russische Führung, dass die USA oder die NATO das russische Volk tatsächlich aus unerfindlichen Gründen angreifen will.

Historisch gesehen ist das oft genug passiert. Napoleon l überfiel das Zarenreich, nach dem Ersten Weltkrieg mischten sich die Ententemächte in den russischen Bürgerkrieg ein, im Zweiten Weltkrieg überfiel Deutschland die Sowjetunion.
Russische Ängste sind nachvollziehbar.

re von fathaland slim

"Putin von Jelzin gefördert und installiert".
Das ist zunächst mal nicht falsch.Aber Sie vergessen den Druck in der Gesellschaft auf einen Kurswechsel,nach der Zeit der ursprünglichen Akkumulation,der Hyperinflation und des Staatsbankrotts.

Und gerade mit der Rede von Putin auf der Sicherheitskonferenz 2007,distanzierte er sich doch von der Außenpolitik von Jelzin.Damals kaum beachtet oder verlacht,markierte sie den Anfang vom Ende der prowestlichen Orientierung und der Unterwerfung.

um 15:00 von fathaland

um 15:00 von fathaland slim:
"
Ein Austritt Deutschlands aus der NATO würde überhaupt nichts ändern. Abgesehen davon gibt es dafür bei uns nicht einmal den Ansatz einer Mehrheit.
"

Spielt dies überhaupt eine Rolle ?
Ob nun eine Mehrheit für einen Austritt aus der NATO ist oder nicht ?

Es spielte doch beim Beitritt Deutschlands doch auch keine Rolle.

Sozialdemokraten und außerparlamentarische Gruppen protestierten lautstark als Adenauer beschloss,dass Deutschland in die NATO sollte.Von einer Volksbefragung ganz zu schweigen bei solch einem gravierenden Schritt.

Offensichtlich spielt es auch keine Rolle,ob eine Mehrheit für oder gegen die US-Atomwaffen auf dt. Boden ist.
Exemplarisch ist doch der Fakt,dass zeitweise SPD & CDU - beide Parteien - im Parteiprogramm die Entfernung der US-Atomwaffen vom dt. Boden stehen hatten.
& es plötzlich keine Rolle mehr spielte,als sie gemeinsam mit diesem Punkt im jeweiligen Parteiprogramm die Regierung stellten

16:29 von fathaland slim - So gesehen.. Einverstanden

Habe Ihren Beitrag jetzt verstanden. Und mit dieser Aussage haben Sie in meinen Augen recht. Trump agiert infantil. Aber dennoch glaube ich nicht an einen Zerfall der NATO, zumal die NATO eben sehr viele Partner hat, die deren Wert sehr wohl zu schätzen wissen.

Meuterei auf der Bounty

Gemeinsam segeln oder untergehen. - Wie alternativlos. - Links im Graben oder rechts im Graben. - Auf der Bounty "Trump" ist die Meuterei schön längst überfällig. - Der Typ kennt das Wort gemeinsam garnicht.

fathaland slim

Vergegenwärtigen Sie sich mal die jeweiligen Einwohnerzahlen ! In China sind 1,5 Milliarden Menschen zu füttern.

Am 17. Februar 2019 um 16:46 von fathaland slim

" dann wäre die Hilfsbereitschaft 2015, als es Deutschland abwechslungsweise mal abbekam, eventuell doch ein ganz klein wenig ausgeprägter gewesen. "

Das mag so sein, aber auch das war Ihre Entscheidung das so zu machen, es ist aber heute nicht viel anders, die anderen nehmen die Beine hoch.
Artikel und Zahlen gibt es genug, wer wo ankommt und dann am Ende hingeht, hat sich in 4 Jahren nicht viel geändert.
Neuster Artikel ist, jeder 3 Ausgewiesene kommt wieder zurück.
Das beharren auf eine einheitliche Lösung ist also gescheitert, nur das meinte ich, und so ist jetzt auch bei der Konferenz ausgegangen.
Ich meinte nicht explizit die Migration, ist ja in vielen Punkten so, man muss auch mal an seine eigenen Bürger denken.
USA first ist ein gutes Beispiel, gemacht wurde das schon immer, nur so deutlich ausgesprochen hatte es keiner.

Hallo Werner

die deutsche Bevölkerung besteht nicht nur aus dem Bundestag oder?
Ich weiß, er wurde gewählt, aber für eine Wahlentscheidung spielen auch andere Faktoren eine Rolle.

16:54, Olivia59

>>Putin wurde anfänglich unterschätzt, was durch gewichtige westliche Stimmen in einigen Dokus belegt ist.<<

Wie kann man einen alten KGB-Mann nur unterschätzen?

Ich habe das nie verstanden.

Am 17. Februar 2019 um 16:51 von fathaland slim

"Eine sehr beliebte Begründung, um Kriege zu führen. Horst Köhler sprach sie damals in Bezug auf den Afghanistankrieg an. Sie erinnern sich?"

Ich erinnere mich gut, das hat ihn seinen Posten gekostet. Allerdings liegt das Chinesische Meer vor China, Afghanistan nicht gerade vor der deutschen Grenze. China hat also das berechtigte Interesse, seine Handelswege nicht blockieren zu lassen. Dass China, ebenso wie die USA oder auch Russland, nicht gerade ein Hort für Menschenrechte ist, wissen wir wohl beide.

um 15:37 von

um 15:37 von draufguckerin:
"
China ist dabei, Europa mit seiner Warenüberflutung zu umarmen: eine tödliche Umarmung. Produktionsstätten wurden und werden ausgelagert, damit gehen die Arbeitsplätze und auch das (technische) Verständnis zurück. Der Bildungsstand ist auf dem Rückmarsch, unter deutschen Kindern und Jugendlichen wächst die Zahl derer, die weder ausreichend schreiben noch rechnen können.
"

Der erste Teil ist halt "Kapitalismus" - je billiger produziert werden kann,desto mehr Profit kann eingestrichen werden.

& mit der Bildungsmisere hat China herzlich wenig zu tun - die ist hausgemacht.

Nicht umsonst bezeichnet Richard David Precht die Jahre mit Merkel als verlorene Jahre...

Am 17. Februar 2019 um 16:54 von Werner40

"Wo sehen Sie da eine Mehrheit im Bundestag ?"

Sehen Sie eine Mehrheit für die Interessen der deutschen Bevölkerung bei unseren Parlamentariern? Ich sehe nur eine Mehrheit für die Interessen derer selbst, die lauten Macht und Geld.

Am 17. Februar 2019 um 16:54 von Werner40

"Wo sehen Sie da eine Mehrheit im Bundestag ?"

Sehen Sie eine Mehrheit für die Interessen der deutschen Bevölkerung bei unseren Parlamentariern? Ich sehe nur eine Mehrheit für die Interessen derer selbst, die lauten Macht und Geld.

Ist das eine Stilblüte?

"Wir segeln zusammen oder wir gehen gemeinsam unter."

So so.
Die Damen und Herren gehen also segeln.
Das wird schon länger von der EU-Bevölkerung vermutet und geäußert.

In einer multilateralen Welt

In einer multilateralen Welt ist kein Platz für die NATO.
Kein Platz für einen Militär-Block,der nicht-Nato-Staaten den Angstschweiß auf die Stirn treibt.

Die einen rüsten selbst auf aus Angst vor einem Angriff durch die NATO,andere wollen - wider dem Willen der eigenen Bevölkerung - aus Angst vor einem (erneuten) Angriff durch die NATO der NATO beitreten.

Die EU stellt auf wirtschaftlicher Sicht ein "Pfund" dar - gleichzeitig werden aber die EU-Mitgliedsländer in militärischer Sicht bloß als Büttel der USA gesehen.

Wenn europäische Staaten in einer multipolaren Welt selbst vollwertig als souveräne Akteure gesehen werden wollen,müssen sie sich aus der Vormundschaft der USA lossagen.

& das heißt nicht,dass man der USA gleich feindlich gesinnt gegenübertreten muss - sondern dass man einfach selbstbewusst auftritt - auch ggü. den USA.

@Werner40 16:54

Die USA unter Trump tun alles, dass es bald Mehrheiten gibt um aus der Nato auszutreten. Die USA behandeln alle anderen Nato Mitglieder wie den letzten Dreck und wollen gleichzeitig dass man zu allem was die vorhaben Ja und Amen sagt. Wenn Polen diesen Weg der totalen Abhängigkeit zu den USA gehen will bitte, Deutschland sollte dies nicht tun. Das beste für uns in Europa wäre immer noch ein europäisches Verteidigungsbündnis ohne die USA, ohne Russland und ohne China.

Am 17. Februar 2019 um 17:02 von Edelmann

"Und aus welchen Gründen seit langem soll die Welt näher an einem Krieg sein? Und vor allem welche Welt, ich meine damit den Planeten Erde?"

Besonders in der Nähe von Grafenwöhr sollte man sich Gedanken machen, denn Russland ist durchaus in der Lage, einen Zweitschlag auszuführen. Und das Ziel ist bestimmt bekannt.

Zukunft

Gemeinsam segeln wäre wohl angesagt aber gemeinsam untergehen wird wohl das Rennen zur Vermeidung des Weltuntergangs oder der Menschheit gewinnen.

Ein gutes Zeichen war zwar deutlich zu erkennen auf der Konferenz und auch im Ton und den Reden welche sowohl Frau Merkel als auch andere Vertreter der globalen Welt anschlugen, gegenüber den sich erneut zur absoluten Weltmacht deklarierten USA.

Doch wird dies genügen oder wird die Spaltung und werden der Verlust an Vertrauen weiterhin die Gräben und die Kluft innerhalb der Gesellschaft und in der Welt allgemein vergrössern und dies auch noch in Zeiten wo es sich doch gilt anderen weitaus wichtigeren Problemen zu widmen, deren Auswirkungen das Leben auf Erden schon in naher Zukunft aufs äusserste verändern werden, wenn nicht sogar ein Kampf ums Überleben und somit Rohstoffe und Territorien stattfinden wird und dies anstatt alle und ihre Kräfte zu einen, um gemeinsam sich den Herausforderung an Natur und sozialem Zusanmmenleben anzunehmen.

17:08, wenigfahrer

>> man muss auch mal an seine eigenen Bürger denken.
USA first ist ein gutes Beispiel, gemacht wurde das schon immer, nur so deutlich ausgesprochen hatte es keiner.<<

Das, was die USA momentan machen, hat noch keine Administration bisher gemacht.

Bis auf, zumindest in Ansätzen, die von Bush Junior. Aber hinter der stand ja auch teils das selbe Personal. So wie Bolton oder Pompeo.

Warum eine Vertrauenskrise?

Weil es nicht mehr um allgemein gültige Diplomatie geht, sondern nur noch UN-Hardliner gegen sogenannte Nationalisten.
Die angestrebte Weltenregierung will sich mit Gewalt und ohne Rückschritte, ohne Zugeständnisse zwanghaft durchsetzen und somit anscheinend den sozialtotalitären Gedanken weltweit festsetzen.
Wer nicht mitschwimmen will, ist ausnahmslos Gegner und niemals Partner.
Wieso sollten die Staaten, die einen Nationalstaat befürworten, sich dann verstanden fühlen, wenn alle Zeichen längst auf "Krieg" stehen?
Vertrauen? Im Ernst?
Das ist schon lächerlich, wenn man sieht, wie auch mit Medien, Sozialdruck und Sanktionsversuchen gearbeitet wird.

Die Beleuchtung des großen Ganzen fehlt mir hier im Artikel völlig.
Für Deutschland gilt heute aus meiner Sicht Folgendes:
Wer nationalistisch denkt, ist böse;
wer sich selbst aufgibt, ist gut.

Es gibt aber noch Nationen, die sich ihrer Werte bewusst sind und ein Selbstbestimmungsrecht bewahren möchten.
So ist es wirklich bunt und reich!

ex_Bayerndödel - ziemlich daneben

an den User "Werner40" schreiben Sie hier um 17:11 ernsthaft:
.
Sehen Sie eine Mehrheit für die Interessen der deutschen Bevölkerung bei unseren Parlamentariern? Ich sehe nur eine Mehrheit für die Interessen derer selbst, die lauten Macht und Geld.
.
Dann - mit Verlaub - wohnen Sie ganz eindeutig im für Sie falschen Land. Das ist nicht nur Verschwörungstheorie hoch zehn, das ist eine Beleidigung an alle Bürger Deutschlands, von links bis rechts, die entweder Wähler sind, oder sich bereit erklären für unser Deutschland Verantwortung zu übernehmen. Vergaloppiert, weil Ihnen die völlig richtige Replik nicht gefiel, oder ernst gemeint?

um 17:11 von ex_Bayerndödel

>>
Sehen Sie eine Mehrheit für die Interessen der deutschen Bevölkerung bei unseren Parlamentariern? Ich sehe nur eine Mehrheit für die Interessen derer selbst, die lauten Macht und Geld.
<<

Abgesehen von Diäten, die ja inzwischen indiziert sind und keiner laufenden Entscheidungen bedürfen: Könnten Sie vielleicht zwei oder drei Gesetze benennen, die - sagen wir - in den letzten 4 Jahren beschlossen wurden und von denen die Bundestagsabgeordneten in der Mehrheit jeweils persönlich profitiert haben ?

@Thomas Mainthal 15:39

Falsch wir müssen uns selbst stärken. Im Notfall sollte Deutschland im Alleingang aus der Nato austreten und ein neutrales Verteidigungsbündnis mit Schweden, Finnland und der Schweiz anstreben. Mit einer einheitlichen europäichen Armee unabhängig zu den USA, Russland und China.

17:08 von Edelmann @15:43 von Thomas Mainthal

"Russlands Führung braucht Feindbilder". Wenn ich mir Ihre äußerst einseitigen Kommentare anschaue ist mein Eindruck eher, dass Sie zumindest eins brauchen!? .

Für mich.....

ist immer wieder erstaunlich mit welcher moralischer Naivität viele Foristen die handelnden Regierungen beurteilen. Es kann weltweit keine Regierung geben, die nicht irgendwie egoistisch/egozentrisch handelt. Die Frage ist nur, ob die Zwänge tatsächlich existieren oder nur eingebildet sind und wie groß die Bereitschaft ist, militärische Mittel einzusetzen, auch auf die Gefahr hin, daß die "Beute" beschädigt oder unbrauchbar wird.

17:07, Quakbüdel

>>fathaland slim
Vergegenwärtigen Sie sich mal die jeweiligen Einwohnerzahlen ! In China sind 1,5 Milliarden Menschen zu füttern.<<

Was wollen Sie damit sagen?

Außerdem füttert kein Staat seine Bürger. Das tun die schon selber. Mittels Industrie, Ackerbau, Viehzucht, Fischfang, Handel, Wandel, Industrie usw.

17:22 von ex_Bayerndödel

Besonders in der Nähe von Grafenwöhr sollte man sich Gedanken machen, denn Russland ist durchaus in der Lage, einen Zweitschlag auszuführen. Und das Ziel ist bestimmt bekannt.
.
Bisher fiel Russland in Europa durch "Erstschläge" im kriegstechnischen Sinne auf. Sowohl in der Ostukraine, als auch auf der Krim. Zack, mal eben mit grünen Männchen Besetzt und dann die Fakten geschaffen.

Wozu dient denn die NATO eigentlich noch?

Eine generelle Frage ist wozu die NATO überhaupt noch dient? Der Warschauer-Pakt wurde in den 90ern aufgelöst? Die NATO blieb. Wozu? Wozu werden weitere Staaten in dieses Bündnis aufgenommen? Welches Gebiet zählt denn eigentlich zu dem NATO Raum?
Gehört z.B. Lateinamerika zum NATO-Raum?

"NATO and Colombia are strengthening dialogue and cooperation to address security challenges in a number of areas of shared concern. Colombia is the Alliance’s only partner in Latin America."
Quelle:
https://www.nato.int/cps/en/natohq/topics_143936.htm

Die Frage von Herrn Trump finde ich nachvollziehbar, wenn er fragt, wozu dient den "Europäern" die NATO?

Ich frage generell welchen Zweck hat dieses Militärbündnis überhaupt? Wozu sollten die aktuellen NATO-Mitgliedsstaaten 2% vom GDP ausgegegben? Welchem Ziel dient das?

@friedrich peter... 15:39

Wissen Sie was der russische Außenminister Lawrow will? Dass Europa aus der Nato austritt und ein Verteidigungsbündnis mit Russland eingeht, damit seine Regierung mit seinem Präsident über Europa bestimmen kann wie es denen passt.
Solange Putin dort Präsident ist und die derzeitige Regierung dort das sagen hat wird es ein Verteidigungsbündnis zurecht nie geben.
Europa sollte sich nicht nur von der amerikanischen Abhängigkeit befreien, sondern auch in keine andere Abhängigkeit mehr begeben. Ein neutrales europäisches Verteidigungsbündnis ohne Putin und Trump und Xi Jinping wäre das beste. Dann hätte man am meisten Ruhe. Wenn sich mal in Russland was ändert und da eine Regierung herrscht und ein Präsident die nicht dieses Expansionsdenken haben, dann kann man diesem Land in 20-30 Jahren eine Mitgliedschaft in Aussicht stellen.

um 17:31 von yolo

>>
Die angestrebte Weltenregierung will sich mit Gewalt und ohne Rückschritte, ohne Zugeständnisse zwanghaft durchsetzen und somit anscheinend den sozialtotalitären Gedanken weltweit festsetzen.
<<

Meinen Sie das ernsthaft oder soll das Satire sein ? Begriffe wie "sozialtotalitär" stehen ja nicht mal im Duden. Was soll das sein ? Und wer strebt eine "Weltenregierung" an ? Die gibt es also noch nicht, aber sie will sich zwanghaft durchsetzen ? Wirklich ?

17:34 von Magfrad - und weiter?

Im Notfall sollte Deutschland im Alleingang aus der Nato austreten und ein neutrales Verteidigungsbündnis mit Schweden, Finnland und der Schweiz anstreben.
.
Weder wird die Schweiz ihre Neutralität zugunsten irgendwelcher deutschen Minderheitsmeinungen aufgeben, noch würde Schweden oder Finnland irgend einem Bündnis beitreten. Moskau hatte beide Länder auch bereits deutlich davor gewarnt und betont, Russland würde sofort reagieren. Die Bedrohungslage Russland ist viel zu ernst, als das wir den sicheren Hafen NATO verlassen sollten - geschweige denn wollten.

@ 16:29 von fathaland slim

"Wenn die aber, so wie Trump es vormacht, ihre eigenen Interessen, bzw. das, was sie dafür halten, über alles andere stellen, dann erhöht das die Wahrscheinlichkeit größerer, auch bewaffneter Konflikte.
Und zwar weltweit."
.
Da haben Sie sicherlich Recht. Aber der Name Trump ist beliebig auswechselbar.
Ich glaube nicht mal, dass China eine große Bedrohung ist. Die versuchen es eher über Wirtschaft.
Wenn ich mich bedroht fühlen würde, dann eher durch RUS und Islamische Staaten die eine Atombombe haben.
Entweder weil wir herein gezogen werden könnten, oder diese "hochtechnologisierten" Staaten da was nicht mehr im Griff haben. Falscher Alarm, und Bumm.
.
Und dieses Argument seitens RUS, wir haben nicht gegen den Vertrag verstoßen, unsere Raketen fliegen nur 480km, ist Kindergarten.
.
Man mag von Trump halten was man will, aber ihn sehe ich momentan nicht als den Anheizer (was Mittelstreckenraketen betrifft).
PS: Eine Interkontinentalrakete kann man auch früher "landen" lassen.

Am 17. Februar 2019 um 17:31 von fathaland slim

" Das, was die USA momentan machen, hat noch keine Administration bisher gemacht.

Bis auf, zumindest in Ansätzen, die von Bush Junior. Aber hinter der stand ja auch teils das selbe Personal. So wie Bolton oder Pompeo. "

Auch das darf man persönlich so sehen, ich sehe aber das die USA solange ich das wahrnehmen konnte, immer die Welt dominiert hat.
Sagen wir ab 20 kann man denken, dann sind das immerhin schon 50 Jahre dich so bewusst zurück blicken kann, die anderen sind auch nicht immer die Guten.
Aber die USA ist schon eine extra Nummer.

Am 17. Februar 2019 um 17:33 von Klärungsbedarf

"Abgesehen von Diäten, die ja inzwischen indiziert sind und keiner laufenden Entscheidungen bedürfen: Könnten Sie vielleicht zwei oder drei Gesetze benennen, die - sagen wir - in den letzten 4 Jahren beschlossen wurden und von denen die Bundestagsabgeordneten in der Mehrheit jeweils persönlich profitiert haben ?"

Und Sie haben tatsächlich übersehen, dass unsere Parlamentarier verschiedene Lobbies bedienen, auch gegen den Willen und gegen das Wohl der Bevölkerung? Glauben Sie, dass eine Mehrheit der Deutschen die Entsendung deutscher Soldaten nach Afghanistan oder Mali wünscht? Welche Politiker haben wegen ihrer Entscheidungen einen Posten bei der Industrie, Banken, etc. erhalten? Augen auf, dies gilt auch für "Thomas Mainthal", der scheinbar in einer Traumwelt lebt, aber versucht, andere zu beleidigen.

Ohne Kernwaffen wäre die Welt sicherer!

Fangen wir doch damit an und fordern die USA auf, ihre Kernwaffen von deutschen Boden abzuziehen!

@Frank61 17:35

Tut mir Leid aber es ist einseitig nur eine Seite zu sehen. Ich respektiere, dass es Leute gibt die Russland nicht als Feindbild sehen, trotz deren derzeitiger Regierung und Putin. Fakt ist aber, dass Putin und die russische Regierung definitiv feindlich gegenüber der EU und der USA gesinnt sind und als Partner egal ob wirtschaftlich oder sonst wie nicht in Frage kommen.
Die russische Regierung und Putin haben sich für diese Partnerschaft und dieses gute miteinander Auskommen durch langjähriges Fehlverhalten selbst disqualifiziert. Gleiches gilt im Übrigen für die USA. Wir brauchen Unabhängigkeit von den USA, Russland und China. Sehr simple Lösung.

17:03, derkleineBürger

>>"Ein Austritt Deutschlands aus der NATO würde überhaupt nichts ändern. Abgesehen davon gibt es dafür bei uns nicht einmal den Ansatz einer Mehrheit.
"

Spielt dies überhaupt eine Rolle ?
Ob nun eine Mehrheit für einen Austritt aus der NATO ist oder nicht ?

Es spielte doch beim Beitritt Deutschlands doch auch keine Rolle.

Sozialdemokraten und außerparlamentarische Gruppen protestierten lautstark als Adenauer beschloss,dass Deutschland in die NATO sollte.Von einer Volksbefragung ganz zu schweigen bei solch einem gravierenden Schritt.<<

Die CDU hatte damals die absolute Mehrheit, und Adenauers Agenda war die Westbindung.

Wir leben in einer parlamentarischen, nicht in einer plebiszitären Demokratie. Da muss man schon bei Wahlen mit eindeutigen Positionen Mehrheiten erzielen.

Die SPD stand damals mit ihrer natokritischen Position zur Wahl und errang keine Mehrheit.

Ist so.

Ganz egal wie man das jetzt findet.

17:35 von Frank61 - Netter Versuch der Ablenkung

aber bleiben Sie beim Thema, und werden Sie nicht persönlich. Immer, wenn der "russischen Liga" die Argumente ausgehen, werden Sie persönlich. Das ist ein ziemlich einheitliches Bild, was diese Klientel in allen Foren abgeben. Bringt uns aber nicht weiter. Ich brauche keine Feindbilder. Mir half die Schule, ich kann 1 und 1 zusammenzählen, und es kommt bei mir 2 heraus. Und bei Ihnen?

17:03, derkleineBürger @ 15:00 von fathaland slim

>>"Ein Austritt Deutschlands aus der NATO würde überhaupt nichts ändern. Abgesehen davon gibt es dafür bei uns nicht einmal den Ansatz einer Mehrheit.
"

Spielt dies überhaupt eine Rolle ?
Ob nun eine Mehrheit für einen Austritt aus der NATO ist oder nicht ?

Es spielte doch beim Beitritt Deutschlands doch auch keine Rolle.

Sozialdemokraten und außerparlamentarische Gruppen protestierten lautstark als Adenauer beschloss,dass Deutschland in die NATO sollte.Von einer Volksbefragung ganz zu schweigen bei solch einem gravierenden Schritt.<<

Die CDU hatte damals die absolute Mehrheit, und Adenauers Agenda war die Westbindung.

Wir leben in einer parlamentarischen, nicht in einer plebiszitären Demokratie. Da muss man schon bei Wahlen mit eindeutigen Positionen Mehrheiten erzielen.

Die SPD stand damals mit ihrer natokritischen Position zur Wahl und errang keine Mehrheit.

Ist so.

Ganz egal wie man das jetzt findet.

um 17:18 von Magfrad

>>"Die USA unter Trump tun alles, dass es bald Mehrheiten gibt um aus der Nato auszutreten. Die USA behandeln alle anderen Nato Mitglieder wie den letzten Dreck und wollen gleichzeitig dass man zu allem was die vorhaben Ja und Amen sagt..."<<

Ich denke hier übertreiben Sie mal wieder maßlos (..letzten Dreck). Wo Bitteschön behandelt die USA Ihre NATO-Mitglieder so? Vielmehr versucht die USA Ihre Bündnispartner in Ihren Bündnisverpflichtungen beim Wort zu nehmen was aus der Sicht der USA durchaus legitim ist.

um 17:36 von karlheinzfaltermeier

>>"Für mich.....ist immer wieder erstaunlich mit welcher moralischer Naivität viele Foristen die handelnden Regierungen beurteilen. Es kann weltweit keine Regierung geben, die nicht irgendwie egoistisch/egozentrisch handelt.."<<

Ich lese Ihren Text mit großer Verwunderung? Zum einen ist gerade die deutsche Regierung dafür bekannt das sie einerseits von einer größtmöglichen Naivität (Beispiel europäische Lösung bei der illegalen Massenmigration) und zum anderen selbstlos (Beispiel Melkkuh der EU) geprägt ist.

Am 17. Februar 2019 um 17:23 von Magfrad

"Es steht Ihnen zu Ihre Meinung zu haben, aber respektieren Sie auch bitte, dass es ganz viele Menschen gibt die mit der derzeitigen Führung in Russland unter Putin nichts zu tun haben wollen. Diese Menschen sind in Deutschland in der Mehrzahl."

Sie betonen oft, dass Sie nichts gegen Russland haben, nur gegen die Regierung Putin. Dies sehe ich anders, denn was Sie wirklich wollen, ist ein schwaches Russland, das wehrlos nach Gutdünken ausgebeutet werden kann. Dies hat nichts mit der Person "Putin" zu tun.

14:45 von ex_Bayerndödel

>>Pence fordert von den Europäern, dass sie sich den USA unterwerfen, Lawrow wünscht sich ein freies Europa ohne Einfluss von außen, wer vertritt mehr unsere Interessen?
<<

Unglücklicherweise sind die USA mit Herrn Trump, Herrn Pence, Herrn Bolton und Konsorten nur am Fordern und wenn "man" nicht willig folgt, kommt die Drohung mit Sanktionen. Ich behaupte nicht das Russland und China keine hegemonialen Interessen haben aber sie erpressen nicht so offensichtlich ihre "Partner". Die USA haben sich (vielleicht schon vor langem) der Demokratie abgewendet und verwenden ihre Legitimation durch Wahlen (entschieden dur Budget) um als Heilsbringer aufzutreten. Abstossend.

Billige Thesen

@17:11 von ex_Bayerndödel
Sie sind ja ein Interessenkenner der deutschen Bevölkerung...bei ihnen reicht ein Satz...Meinungsforschungsinstitute müssen da umfangreiche Befragungen durchführen...und dann kennen sie nur zwei Variablen: Macht und Geld...ja, so einfach ist die Welt.

Warum hat Russland...

@17:22 von ex_Bayerndödel
Nicht nur in Grafenwöhr sollte man sich Gedanken machen, warum Russland in Europa die größte Militärmaschinerie unterhält. Wer bedroht denn Russland eigentlich, bei dem Atomarsenal das es besitzt.

@ 17:30 von Magfrad

"Leider ist die politische Führung in Russland immer noch mit dem Expansionsdenken aus Sowjetzeiten und aus dem Warschauer Pakt behaftet. Man hat absolut nicht begriffen warum die Sowjetunion auseinandefiel und warum der Warschauer Pakt sich aufgelöst hat."
.
Ich denke man hat es schon begriffen.
Aber wie in allen totalitären Staaten braucht man ein künstlich geschürtes Feindbild.
Am besten noch Kontrolle über alle Medien etc.
"Uns geht es so schlecht, weil die "Anderen" Schuld sind".
Da brauchen Sie noch nicht mal weit schauen.
Im Zweifelsfall ist an der eigenen Unfähigkeit die EU schuldig.

15:03 von fathaland slim

>>Allerdings ist das mit der Putinregierung und ihrem Ideal der gelenkten, illiberalen Demokratie ein wenig problematisch.<<

Allerdings auch mit einer EU in ihrer derzeitigen Konstellation. Die EU braucht dringend eine Erneuerung ihrer "Ideen" und ihre "Satzung", weg von einer einheitlichen Entscheidung, hin zur 2/3 Mehrheit, Überwindung der (kleinlichen) nationalen Interessen. Im Moment kann sie nicht wirklich ernst genommen werden.

Entscheidungskompetenz sollte der EU nicht (nur) in der geraden Form von Salatgurken zugestanden werden sondern in "wirklich wichtigen Dingen". Das bedeutet aber auch das wir Politiker die nichts mehr bringen in das EU-Parlament "entsorgen" sonder fähige Menschen dorthin senden.

15:28 von ex_Bayerndödel

«China ist eine aggressiv globalistisch agierende Macht, die überall ihre wirtschaftlichen Interessen verfolgt und weltweit viel Geld investiert.»

«Wobei man zugeben muss, dass dies ohne Drohungen geschieht, und die Länder, in denen China investiert, wirklich davon profitieren.»

Wenn ma es sehr oberflächlich betrachtet, könnte man annehmen, CHN sei "die freundliche" der drei großen Mächte der Welt, die außer Entwicklungshilfe "mit Win-Win" kaum etwas anderes im Sinn hätte.

"Das Win-Win" in vielen Ländern Afrikas, in denen China agiert, ist aber i.d.R. ein 75:25 bis 90:10 "Win" zugunsten von CHN. Arbeitsplätze für Afrikaner entstehen dadurch so gut wie nie. Alle Arbeiter, die z.B. Infrastruktur erbauen, sind Chinesen. Sogar das Essen, dass sie essen, kommt aus CHN. "Letztes schlechtes" Beispiel Djibouti + der Hafen dort.

Haben Sie mal vom geplanten "Nicaragua-Kanal" gehört?
Der dazu gehörenden Kanalzone, in der sich CHN bis 2099 "dubios" die Hohheitsrechte gesichert hat …?

Was ist eine Sicherheitskonferenz?

Wir d.h. die EU lässt sich von den Amerikanern erpressen !

Es ist absurd von uns Deutschen zu verlangen den Rüstungsbeitrag auf 2 % zu erhöhen. Wir sind das wirtschaftlich stärkste Land in der EU.
Sollen sich die anderen wieder vor uns fürchten?

Das die Nato einen schützen kann, hat sie z.B. in Afghanistan
grandios bewiesen, auch im Irak oder in Syrien hat sie nur Leid und Elend geschaffen. Sieht so ein Beschützer aus ?
No Gratias !!
Von diesen Leuten will ich nicht beschützt werden !

17:31, yolo

>>Für Deutschland gilt heute aus meiner Sicht Folgendes:
Wer nationalistisch denkt, ist böse;
wer sich selbst aufgibt, ist gut.<<

Das Gegenteil von Nationalismus heißt also, sich selbst aufzugeben?

Bei einem solchen Weltbild ist eine Diskussion nur sehr schwer möglich.

15:19 von NeutraleWelt

>>Wir sind in der Lage unsere Interessen alleine zu vertreten. Denn weder RUS noch die USA werden die Interessen Europas vertreten.<<

Nein, sind wir nicht. Wir sind eine Ansammlung von unabhängigen "Winzig-Staaten" gegenüber den USA oder Russland oder China. Jede dieser "Supermächte" muss nur einen Staat innerhalb der EU korrumpieren um jedwede Entscheidung zu blockieren. Wir sind so demokratisch das es schon fast dumm ist.

17:36 von karlheinzfaltermeier - Grundsätzlich haben Sie ja Rech

mit der Feststellung, das alle Länder auf dieser Erde das "xyz first" immer und überall im Schilde führen. Dazu wurden die meisten Regierungen ja auch gewählt. Dennoch sollten Volksvertreter eben auch immer die Zukunft des Volkes als ganzes betrachten, also auch die Zukunft, die es geben wird, wenn der Oligarch/Kleptokrat/Regierungsapparat nicht mehr an der Macht sein wird. Bei Demokratien gelingt das eher, weil von vorn herein klar ist, das ein Präsident oder Kanzler eben nicht auf Lebenszeit gewählt wurde, sondern jederzeit auch wieder abgewählt werden kann, sollten sich gemachte Entscheidungen als Fehlerhaft, Mangelhaft oder Falsch erweisen. Nur Systemführer, die aus Eigennutz mit Gewalt, Gleichschaltung und ohne Rechtsstaatlichkeit an der Macht bleiben, brauchen Feindbilder und generieren diese für das Volk. Der äußere Feind ist wichtig, in der Hoffnung, das dies ablenkt und ein einigendes Gefühl herstellt. Russland und - mit Abstrichen - die Türkei sind dafür Paradebeispiele.

17:11 von ex_Bayerndödel

Am 17. Februar 2019 um 16:54 von Werner40

"Wo sehen Sie da eine Mehrheit im Bundestag ?"

Sehen Sie eine Mehrheit für die Interessen der deutschen Bevölkerung bei unseren Parlamentariern? Ich sehe nur eine Mehrheit für die Interessen derer selbst, die lauten Macht und Geld.

///
*
*
Die erste friedliche Demokratie funktionierte im Paradies schon mit 4 Personen nicht.
*
Aber halten wir eben die andere Wange hin.
*
Wir sind ja eh gut im Anpassen, wir brauchen keinen Krieg.

16:21 von Thomas Mainthal

öffentlich-rechtliche Medien, staatlich unabhängige Presse in (West) Europa liest,
.
wenn sie meinen
also ich lese gelegentlich die Neue Züricher Zeitung auch die Basler Zeitung
man ist erstaunt wie von dort aus die Welt gesehen wird
und konkret ....
erinnern sie sich an die letzte Bundestagswahl ?
SPD .... - 6 %, CDU/CSU .... - 8 %
normal wäre ne Regierung fertig bei -14 %
was stand in unserer Hofberichterstattung ?

17:36 von fathaland slim

17:07, Quakbüdel

>>fathaland slim
Vergegenwärtigen Sie sich mal die jeweiligen Einwohnerzahlen ! In China sind 1,5 Milliarden Menschen zu füttern.<<

Was wollen Sie damit sagen?

Außerdem füttert kein Staat seine Bürger. Das tun die schon selber. Mittels Industrie, Ackerbau, Viehzucht, Fischfang, Handel, Wandel, Industrie usw.
////
*
*
Dann haben also nur die Bürger der DDR nicht ausreichend Industrie,Ackerbau, Viehzucht, Fischfang, Handel, "Wandel" und Industrie betrieben?
*
Richtig, Sie bestreiten ja immer, das es irgendwo der Sozialismus war.

17:36 von fathaland slim

also bei den entsprechenden Randbedingungen schaffen,
ist der Staat gelegentlich schon aktiv
und sei es über eine entsprechende Einfuhrpolitik
oder machen sich die Chinesen viel Gedanken über Menschenrechte,
wenn sie Rohstoffe brauchen

Gemeinsam segeln oder untergehen

Udo Lindenberg nannte das Ganze schon Anfang der 80er "Odyssee".
Weitere Titel zum Thema: "Kleiner Junge" und ""Grande Finale".

Leider höchstaktuell und als Empfehlung: ruhig mal die drei Titel in der Reihenfolge anhören!

Gibt's alles auf YouTube.

Schönen Abend.

Multilateralismus

Kooperatives und gleichberechtigtes Handeln auf internationaler Ebene.

Wie es der Artikel definiert.

Nichts, was einer "Der Großen 3" tatsächlich beabsichtigen + durch konkrete Taten würde umsetzen wollen. Auch nicht CHN, die sich "Trump sei Dank" selbst zu so einer Art Multilaterismus-Lautsprecher ernannt haben.

Es gibt leider nur wenige Länder, die sich diesem Gedanken tatsächlich verpflichtet fühlen. Es sind entweder "die auf den hinteren Rängen", denen sehr bewusst ist, dass sie nur so evtl. einige Reihen weiter nach vorne gelangen können.

Und glücklicherweise einige nicht unwichtige Länder "aus der zweiten Reihe". Zu denen u.a. auch DEU und JAP gehören.

So kritisch ich die Politik von Frau Merkel + Herrn Abe in vielen Aspekten sehe. In Bezug zu ernst gemeintem + ernsthaft betriebenem Multilateralismus sehe ich sie beide "als Vorreiter". Die tatsächlich begreifen, "um was es im 21. Jahrhundert geht".

Erstaunlich (oder doch nicht?).
Die 2 Verlierer des 2. Weltkriegs …

15:50 von Thomas Mainthal

>>Sie meinen vermutlich mit ihrer "Welt" nicht die Welt, sondern nur unser Europa. Da ist aber dank Russland schon lange Krieg. Im Osten der Ukraine.<<

In welchen Zeiträumen und unter welcher politischen Prämisse denken Sie?
Die NATO würde sehr wohl "irritiert" sein wenn sich GB Russland anschließen würde und ich denke das dann Twitter für mindestens 1 Woche für Herrn Trump reserviert werden müsste.

Oh, by the way, Kriege die außerhalb Europas geführt werden interessieren Sie nicht?

Fatalismus

Freund oder Feind. Für mich oder gegen mich. So sieht Europäische Politik aus. Ob innenpolitisch, wie man in der Flüchtlingskrise oder am Brexit gesehen hat und außenpolitisch, wie es die Konferenz verdeutlicht hat, mehr noch aber Monate zuvor durch Aussagen der EU-Kommission und das Verhalten gegenüber dem britischen Willen, auch im eigenen Namen Diplomatie betreiben zu können.

Nun empfindet das mittlerweile auch Amerika als Bedrohung ihrer Interessen, einen Blockstaat namens EU und zieht sich zurück. Aber was man schon bei der Ukraine falsch gemacht hat, das wird die EU-Elite auch im größeren Maßstab falsch machen. Die Alte Welt wird nicht mehr ein Ausgleich der Interessen ermöglichen, wenn sie sich als Großmacht inszenieren will. Schon bei der Ukraine hat man die Vermittlerrolle zerstört. Die Russen haben ihr Gas halt in Land zurückgefordert. Die Ukrainer hatten kein Problem, die Krim dafür herzugeben. Aber der europäische Fatalismus hat die Sache verschlimmert. Demut täte ihr gut

@Magfrad

Es steht Ihnen zu Ihre Meinung zu haben, aber respektieren Sie auch bitte, dass es ganz viele Menschen gibt die mit der derzeitigen amerikanischen Regierung Trump, Pence und anderen verwirrten nichts zu tun haben will...

17:34 von Magfrad

«Im Notfall sollte Deutschland im Alleingang aus der Nato austreten und ein neutrales Verteidigungsbündnis mit Schweden, Finnland und der Schweiz anstreben.»

Was bedeutet "im Notfall sollte DEU"?

Sie besitzen doch auch die Schweizer Staatsbürgerschaft. Nun ist zwar (soweit ich weiß) Militärpolitik eines der Politikfelder, zu denen in der CH nicht durch Referenden entschieden wird.

Aber warum sollte nun ausgerechnet die CH, die seit vielen Jahrhunderten durch strikte Neutralitätspolitik jeglichen kriegerischen Verwicklungen entgehen konnte (auch in den beiden Weltkriegen), in ein Militärbündnis eintreten?

Ausgerechnet die CH, ausgerechnet FIN. Das als neutrales Land (als direkter Nachbar von RUS) ja bisher auch keinem Bündnis angehört. Ausgerechnet SWE, das bisher ja …

Welche "Verteidigungs- + Vertretungsmacht" hätte ein Bündnis DEU-CH-FIN-SWE? Welche Mittel müssten diese Länder einsetzen, "um so etwas wie …" zu erreichen?

Eine Frage, die sich bei allen Bündnissen ergibt …

17:46 von Magfrad

Wir brauchen Unabhängigkeit von den USA ....,
.
und schon deshalb ein starkes (wenngleich anderes) Europa

15:19 von "neutrale welt"

"Lawrow stellt sich ein Freies Europa unter der Führungsmacht Russland vor."

Wie kommen Sie nur immer wieder auf solchen völlig aus der Luft gegriffenen Blödsinn???

Wieso "unter der Führungsmacht Russland"???

Wo steht das?

Wer hat das wo und wann jemals behauptet?

Warum sollte Russland die "Führung" beanspruchen?

Wie sollte das konkret aussehen und zu verwirklichen sein?

Aufwachen bitte!

16:25 Superschlau

"Alle wollen Frieden, warum ist das dann nicht?......

Weil einige mächtige "Global Player" am Frieden nichts vedienen.

16:37 von friedrich peter...

>>Amerika hat sich deutlich gewandelt seitdem es sich nicht mehr allein in einer weltweiten Führungsposition befindet. Dies trifft auch zu für das Verhältnis zu den Partnern und Freunden.<<

...und es kämpft mit aller Macht, wirtschaftlich wie auch militärisch, um diese Position zurück zu erobern.

Quakbüdel

Welche Anrainer als potentielle Gefährdung meinen Sie? China? Oder ernsthaft alle noch schwächeren ex-sowjet Staaten, wie Ukraine, Aserbaidschan, Kirgisistan, Tadschikistan usw? Die USA sind was Erdöl und Erdgas satt und wollen als großer Exporteur selbst das Zeugs an den Mann/die Frau bringen. Und an der Feindbild-Theorie ändert es nichts. Putin und seine Entourage kann sich innenpolitisch nur so an der Macht halten. Sonst fiele den meisten Russen auf, das sie seit vielen Jahren nichts vom Kuchen abbekommen

@Edelmann

Das was sie "den Russen" unterstellen und noch Belege dafür anführen ist Haarsträubend.
Es passt übrigens exakt zur USA.
Dann noch ihre eigene Interpretation der Chinesen. Das ist wirklich unwissend. Wo haben Sie diese Weisheiten her?
Die Erde eine Scheibe, der Mond am Himmel aufgehängt? Fühle sie auch manchmal die Rotationskräfte?

Wer ist der Feind in dieser Welt?

Es ist wie bisher in der geamten Menschheitsgeschichte: Mit Dummheit und Gier wurden und werden verbrecherische Kriege ausgelöst. Es gibt allerdings einen wesentlichen Unterschied: Der nächste dieser
Kriege wird diese Welt in die Steinzeit zurückbomben. Es wäre die verdammte Pflicht dieses Theaters in München gewesen, darauf nicht nur hinzuweisen, sondern friedensstiftend danach zu handeln, statt immer irrsinnigere Rü+stungsforderungen zu stellen, für einen Feind, der Dummheit und Gier heißt..

Am 17. Februar 2019 um 18:05 von landart

"@17:22 von ex_Bayerndödel
Nicht nur in Grafenwöhr sollte man sich Gedanken machen, warum Russland in Europa die größte Militärmaschinerie unterhält. Wer bedroht denn Russland eigentlich, bei dem Atomarsenal das es besitzt."

Die größte Militärmaschinerie? Das ist mir neu, und bestimmt werden die europäischen NATO-Staaten sich verwundert die Augen reiben, angesichts der Unterschiede im Rüstungsbudget. Aber manche Menschen glauben ja auch an die Raketenabwehr in Polen und Rumänien gegen die iranischen Raketen. Und Sie sollten vielleicht die Beiträge lesen, auf welche Sie antworten. Dort war eindeutig vom Zweitschlag die Rede.

@ eine _anmerkung

Die Bürger sind offensichtlich nicht Ihrer Auffassung und fühlen sich wohl in Deutschland. Das Thema Migration ist aufgrund des drastischen Rückgangs der Zuwanderer längst nicht mehr aktuell. Die Deutsche Wirtschaft läuft noch immer vergleichsweise gut, bei einer sehr niedrigen Arbeitslosigkeit und hohen Sicherheitsstandards. Im übrigen profitiert Deutschland mehr als jedes andere Land von der EU, von einer "Melkkuh" zu sprechen ist also völlig unangebracht. Etwas mehr Patriotismus wäre nicht schlecht!

15:39 von Thomas Mainthal

"Russland ist unser Gegner und das nicht wegen uns, sondern aus Russlands eigener Motivation heraus."

Wen meinen Sie mit "uns"?

Mich können Sie nicht meinen, da ich Russland nicht als Gegner betrachte.

Worin sehen Sie die Motivation Russlands, "unser" Gegner sein zu wollen?

Welchen Vorteil hätte oder hat Russland davon, "unser" Gegner zu sein?

Ich bin gespannt auf Ihre Antworten.

Walter2929 - Europa

wollen Sie mit 2/3 Mehrheit regieren. Das leuchtet sachlich zunächst ein. Das würde aber keiner von uns schreiben oder denken, wären wir Portugiesen, Niederländer, Dänen oder Österreicher. Als zahlendes Schwergewicht denkt man eben ungewollt nicht immer wirklich europäisch, das aber notieren sich alle kleineren Länder und vergessen nichts.

@Bayerndödel

Plakative Beschimpfungen unter der Überschrift Macht und Geld sind völlig deplaziert. Kanzlerin Merkel hat am Wochenende bewiesen, was in ihr steckt. Ihre Rede von der Sicherheitskonferenz war exzellent.

Am 17. Februar 2019 um 17:51 von eine_anmerkung

"Ich denke hier übertreiben Sie mal wieder maßlos (..letzten Dreck). Wo Bitteschön behandelt die USA Ihre NATO-Mitglieder so? Vielmehr versucht die USA Ihre Bündnispartner in Ihren Bündnisverpflichtungen beim Wort zu nehmen was aus der Sicht der USA durchaus legitim ist."

Nein, nicht wie den letzten Dreck, sondern wie einen Untertanen, einen Befehlsempfänger. Und war die NATO nicht einmal ein Verteidigungsbündnis? Es ist eigentlich immer noch ein Verteidigungsbündnis, nur hat sich das Motiv geändert. Es geht nicht um Verteidigung gegen militärische Angriffe auf einen Mitgliedsstaat, sondern um die Verteidigung der geopolitischen Interessen der USA. Deshalb sind die Forderungen der US-Politiker auch in keinster Weise legitim.

Chronologie des Terrors

Zusammenfassung des Verteidigungsbündnis NATO.

- 2001 und 2003 NATO Mitglieder überfallen Afghanistan und Irak.
- 2011 Führen 15 NATO Mitglieder ca. 7.600 Luftangriffe gegen Libyen - 40.00 tote.
- 2018 Setzen drei NATO Staaten ca. 100 Cruise Missile gegen Syrien ein.

Alle der genannten Kriegseinsätze haben zwei Gemeinsamkeiten. Sie waren Völkerrechtswidrig und es handelte sich nicht um eine Verteidigung.

um 18:09 von Walter2929

>>"... Das bedeutet aber auch das wir Politiker die nichts mehr bringen in das EU-Parlament "entsorgen" sonder fähige Menschen dorthin senden...."<<

Dann sollte die SPD mal damit beginnen.

Am 17. Februar 2019 um 18:10 von schabernack

""Das Win-Win" in vielen Ländern Afrikas, in denen China agiert, ist aber i.d.R. ein 75:25 bis 90:10 "Win" zugunsten von CHN. Arbeitsplätze für Afrikaner entstehen dadurch so gut wie nie. Alle Arbeiter, die z.B. Infrastruktur erbauen, sind Chinesen. Sogar das Essen, dass sie essen, kommt aus CHN. "Letztes schlechtes" Beispiel Djibouti + der Hafen dort.
Haben Sie mal vom geplanten "Nicaragua-Kanal" gehört?
Der dazu gehörenden Kanalzone, in der sich CHN bis 2099 "dubios" die Hohheitsrechte gesichert hat …?"

Nun, welche Vorteile brachten wir und unsere europäischen Freunde den ehemaligen Kolonien, wie selbstlos agieren die USA, auch was Militärbasen betrifft? Wissen Sie, wie es mit den Hoheitsrechten auf den Truppenübungsplätzen hier in der Oberpfalz aussieht? Die Rettungsdienste verzweifeln regelmäßig! Dürfen die Afrikaner die Infrastruktur, welche China dort schafft, nicht nutzen? Alles Fragen, die Sie bestimmt beantworten können.

@NeutraleWelt 18:09

Ich brauche in der Tat nicht weit zu schauen. Die Alternative für Deutschland (AfD) plant für unser Land genau so eine Kontrolle über Medien und eine Propaganda "Uns geht es schlecht weil die anderen Schuld sind". In Ungarn wird ja diese peinliche Art Propaganda zu betreiben schon betrieben und Italien macht Salvini mit der Lega genau das gleiche. Wer nicht sieht, dass diese Leute mit ihrer Ideologie neben den Großmächten USA, Putin-Russland und China die größte Gefahr für uns sind, der macht die Augen nicht auf und schläft

17:31 von fathaland slim

>>Das, was die USA momentan machen, hat noch keine Administration bisher gemacht.<<

Ohh, ich erinnere mich (natürlich nur aus Geschichtsbüchern) an die "Befreiung" Japans und den Anschluss der Handelsrouten an die USA; nicht zu vergessen das gleiche (natürlich nicht militärische) Angebot für die Routen in Hongkong/China.
Die USA haben es schon immer so gemacht, nur nicht so dumm/infantil wie Herr Trump.

>>"...Fakt ist aber, dass

>>"...Fakt ist aber, dass Putin und die russische Regierung definitiv feindlich gegenüber der EU und der USA gesinnt sind und als Partner egal ob wirtschaftlich oder sonst wie nicht in Frage kommen..."<<

"Fakt ist"? Woran machen Sie Ihr "Fakt ist" fest? Die Pipeline von SPD-Schröder kann ja hier beispielsweise nicht als Argument dienen. Ich mag solche nebulösen Unterstellungen nicht. Werden Sie konkret oder schweigen Sie bitte.

16:21 von Thomas Mainthal

"die Bedrohung heißt Putin
und das offenbart sich, wenn man die Anti-West-Brille absetzt, historische und aktuelle Zusammenhänge klar erkennt"

Mein Tipp für Sie:

Googeln Sie mal bitte "Balken" +"Splitter", vielleicht noch "Bibel" dazu!!!

Bitte! Ich meine das ernst. Wirklich.

Dankeschön.

17:34 von Magfrad

>> Im Notfall sollte Deutschland im Alleingang aus der Nato austreten und ein neutrales Verteidigungsbündnis mit Schweden, Finnland und der Schweiz anstreben.<<

Ein Verteidigungsbündnis mit Staaten die sich "neutral" erklärt haben? Wie geht denn das?

@ex_Bayerndödel 17:58

Sie liegen sowas von falsch bezüglich was ich will. Es ist sehr unfair gegenüber mir irgendwas reinzuinterpretieren wie Sie es machen. Ich betone dass ich nichts gegen Russland und die Menschen in Russland habe nur gegen die Regierung Putin, weil es so ist.
Ich kann zwischen einer Regierung und der Bevölkerung und der Land unterscheiden.
Ihre Behauptung ich würde ein schwaches Russland wollen ist absurd, ich möchte ein starkes Russland, welches sich für seine Bürger einsetzt und welches nicht aus Vetternwirtschaft, Korruption, Kriminalität, Autokratie, Führerkult besteht. All dies ist bei Putin der Fall. Das System Putin unterstützt nur Putin selbst und den Kreis seiner Vollstrecker und Regierungsangestellte. Das Volk profitiert da kaum. Im Gegenteil Putin will den hart arbeitenden russischen Rentnern die Rente kürzen.

um 18:15 von fathaland slim

>>"..Das Gegenteil von Nationalismus heißt also, sich selbst aufzugeben?
Bei einem solchen Weltbild ist eine Diskussion nur sehr schwer möglich."<<

Aber entspricht das nicht dem linken, also Ihrem Weltbild? Wie anders könnte man die Einstellung zu einer Befürwortung einer Massenmigration zur Not auch in die Sozialsysteme bezeichnen? Denn dafür stehen die Linken nach wie vor.

um 17:46 von ex_Bayerndödel

>>
Welche Politiker haben wegen ihrer Entscheidungen einen Posten bei der Industrie, Banken, etc. erhalten?
<<

Schade, dass Sie meine Frage nicht beantworten konnte, sondern einfach eine andere Frage aufgeworfen haben. dazu kann ich Ihnen sagen, dass die übergroße Mehrheit der BT-Abgeordneten natürlich nach der Parlamentszeit keinen Posten bei Industrie, Bank etc. erhalten. Natürlich gibt es Einzelfälle, die ich vielfach auch kritisch sehe, aber es ist eben nicht allgemein so. Für Banken fällt mir gerade nicht einmal ein Einzelfall ein. Zum Lobbyismus gehören übrigens auch die Bemühungen von Gewerkschaften, Verbraucherverbänden, ADAC etc, also nicht nur "die Wirtschaft". Und Abgeordnete vertreten Interessen ihrer Wahlkreise - Sie als Bayernkenner wissen ja sicher, warum die CSU gerne die Verkehrsminister stellt.

16:26 von Frank61

"Es ist erstaunlich, wie stark Manche hier offensichtliche Realitäten verdrängen und es schaffen alte Feinbilder weitgehend Faktenunabhängig aufrecht zu erhalten."

Danke.

Genau das wollte ich jetzt abschließend schreiben, bevor ich aufhöre, meine Zeit weiter in diesem Forum zu vertrödeln.

Tschüss allerseits!

18:23 von Sisyphos3

«normal wäre ne Regierung fertig bei -14 %
was stand in unserer Hofberichterstattung ?»

"Eine Regierung hat fertig", wenn sie bei der Wahl < 50% erzielt.
Bei einem parlamentarischen Wahlrecht, wie es in DEU gilt.

Hatte eine Koalition (eine einzelne Partei) vor der Wahl 70%.
Dann hat sie auch mit - 19% bei der Wahl nicht zwangsläufig fertig.

Dass CDU + SPD nach der Wahl 2017 nicht fertig hatten.
Das lag in erster Linie an der FDP.
Nix "Hofberichterstattung", aber ganz kleines 1x1 der Wahlmathematik …

@Thomas Mainthal um 18:18Uhr

Wie Sie richtig schreiben, werden die Regierungen ja gewählt, damit bzw. weil sie "xy first" predigen und nicht, weil Ghandi das große Vorbild wäre. Man sollte aber nie vergessen, warum deswegen die Regierungen gewählt werden.Die deutschen Bürger werden vermutlich die Partei bevorzugen, die einen akzeptablen Gas-Preis verspricht und der US-Stahlarbeiter wählt eben Trump, weil er sich davon Sicherheit für den Arbeitsplatz verspricht und sei es via Rüstungsaufträge und viele russische Wähler treffen eben ihre Entscheidung danach, wer etwas für ihr Selbstwertgefühl und fürs Ego tut und genauso handelt Ankara oder Peking, wobei es hier deutlich um äußerst wichtige Handelsrouten und nicht um Fischereirechte geht. Und sogar den Brexit kann man nur unter diesem Gesichtspunkt sehen.

Die Nato begann früher die Verteidigung erst am Rhein.

@15:39 von Thomas Mainthal
Zu Zeiten des Kalten Kriegs haben sowohl Nato als auch Warschauer Pakt Deutschland als Schlachtfeld vorgesehen.
So wurde das uns von Offizieren der Bundeswehr erläutert.

um 18:51 von schabernack

17:34 von Magfrad
«Im Notfall sollte Deutschland im Alleingang aus der Nato austreten und ein neutrales Verteidigungsbündnis mit Schweden, Finnland und der Schweiz anstreben.»

Ausgerechnet die CH, ausgerechnet FIN. Das als neutrales Land (als direkter Nachbar von RUS) ja bisher auch keinem Bündnis angehört. Ausgerechnet SWE, das bisher ja …
Welche "Verteidigungs- + Vertretungsmacht" hätte ein Bündnis DEU-CH-FIN-SWE? Welche Mittel müssten diese Länder einsetzen, "um so etwas wie …" zu erreichen?.
.
.
Vor allem hätte solch ein Bündnis militärisch weltpolitisch keinerlei Gewicht.

@sosprach 18:49

Vielleicht lesen Sie mal meine Beiträge durch. Ich will ganz sicher nichts mit Trump, Pence und der derzeitigen Amerikanischen Regierung was zu tun haben. Gleichzeitig will ich aber auch nichts mit der Russischen Regierung und Putin zu tun haben. Eines schließt das andere nicht aus!

um 18:23 von Boris.1945

>>
Die erste friedliche Demokratie funktionierte im Paradies schon mit 4 Personen nicht.
<<

Demokratie ? Wohl eher ein Gottesstaat mit schwersten Strafen bei Ungehorsam. Oder welches Volk hat das geherrscht ?

@schabernack 18:51

Die wäre kein Militärbündnis sondern ein Bündnis neutraler Staaten die Krieg und Kriegerischen Taten ablehnen und keine militärische Expansionspolitik und Rüstungspolitik wollen. Da wäre die Schweiz sofort dabei und gleiches gilt für Schweden und Finnland. So ein Bündnis ist was ich für sinnvol betrachte und zwar nicht nur für uns sondern auch für Resteuropas. So ein Bündnis bedeutet aber nicht, dass man nicht sich selbst verteidigen kann. Die Schweiz würde sich auch selber verteidigen wenn sie angegriffen wird, dies kann ich Ihnen als halber Schweizer/halber Deutscher garantieren!

18:16, Walter2929

>>Wir sind eine Ansammlung von unabhängigen "Winzig-Staaten" gegenüber den USA oder Russland oder China. Jede dieser "Supermächte" muss nur einen Staat innerhalb der EU korrumpieren um jedwede Entscheidung zu blockieren. Wir sind so demokratisch das es schon fast dumm ist.<<

Aber auch nur fast.

Niemand sollte behaupten, daß Demokratie leicht ist.

Die Patentrezepte haben die anderen. Als Demokrat weiß man, wie kompliziert und störanfällig die Sache ist.

um 18:36 von Walter2929

>>Sie meinen vermutlich mit ihrer "Welt" nicht die Welt, sondern nur unser Europa. Da ist aber dank Russland schon lange Krieg. Im Osten der Ukraine.<<

Re
ausgelöst durch USA NGO`S Open Society Foundations zb um mehr Rohstoffe und Handelsfläche zu erlangen .Finden ja den Rohstoffreichtum Russland ungerecht und möchten Russland als USA Satellitenstaat haben um ihre Habgier zu befriedigen .Russland treue ich wenig aber den USA nach viel weniger besonders vor Trump. Die Ursache und Auslöser darf man eigentlich nicht vergessen !!

Die USA müssen raus aus Nah-Ost

Solange die USA im Nahen-Osten mitmischen, wird es dort keinen Frieden geben. Vor allem mit der massiven US-Militärhilfe für die kurdisch-marxistische YPG wird der Keim für den nächsten Konflikt gesät.

18:11 von inri

früher nannte sich das Wehrkundetagung. da wir aber alle gerne gute menschen sind, wurde das ettikett ausgetauscht

@um 17:44 von Klärungsbedarf

Und wer strebt eine "Weltenregierung" an ? Die gibt es also noch nicht, aber sie will sich zwanghaft durchsetzen ?
..........
Wenn wir schon eine vorherrschende Weltregierung hätten, bräuchte sie sich nicht durchzusetzen, sondern hätte es bereits längst getan.
Wenn Sie die Ziele der UNO studieren, werden Sie sehr leicht fündig.
Momentan beschreibt der Deutschlandfunk die aktuelle Situation wie folgt:
Zwischen Plauderclub und Weltregierung
siehe: www.deutschlandfunk.de/zwischen-plauderclub-und-weltregierung.724.de.htm...

Viele Bestimmungsrechte werden inzwischen allgemein als gewohnheitsrechtlich geltende Norm des Völkerrechtes anerkannt. Damit gelten sie universell. Siehe wikipedia.org/wiki/Selbstbestimmungsrecht_der_Völker
Es gibt laufend neue Zielsetzungen.
Und: Eine Definition von „Volk“ ist in den Menschenrechtspakten nicht getroffen worden und kann in rechtlicher Hinsicht in allgem. Form auch nicht getroffen werden.
Das hat Auswirkungen entzweiender Art.

Am 17. Februar 2019 um 19:08 von Adeo60

"@Bayerndödel
Plakative Beschimpfungen unter der Überschrift Macht und Geld sind völlig deplaziert. Kanzlerin Merkel hat am Wochenende bewiesen, was in ihr steckt. Ihre Rede von der Sicherheitskonferenz war exzellent."

Sorry, ich habe niemand beschimpft, sondern ganz emotionslos die Politik beschrieben.

18:23 von Boris.1945

«Die erste friedliche Demokratie funktionierte im Paradies schon mit 4 Personen nicht. Aber halten wir eben die andere Wange hin.
Wir sind ja eh gut im Anpassen, wir brauchen keinen Krieg.»

Paradies - Wange hinhalten - anpassen - keinen Krieg brauchen …
Vom Hölzchen - zum Steinchen - zum Tierchen - zum Tsunami …

Und seit wann vier Personen im Paradies?
Aß nicht Eva den Apfel, bevor sie mit Adam von dort vertrieben wurde?
Noch bevor Kain und Abel zur Welt kamen …?

19:23 von eine_anmerkung

Stimme ihnen zu hundert Prozent zu.

Am 17. Februar 2019 um 19:27 von Magfrad

" Im Gegenteil Putin will den hart arbeitenden russischen Rentnern die Rente kürzen."

Wie lange leben wir schon in Russland? Sie haben wohl noch nie auf das Rentendilemma in Deutschland geachtet? Ich habe mich erst vor zwei Tagen mit einem ehemaligen Schulkameraden unterhalten, dabei ging es auch darum, dass viele unseres Jahrgangs das Renteneintrittsalter nicht erreichen - hier in Deutschland!

um 19:12 von ex_Bayerndödel

>>"Nein, nicht wie den letzten Dreck, sondern wie einen Untertanen, einen Befehlsempfänger. Und war die NATO nicht einmal ein Verteidigungsbündnis? Es ist eigentlich immer noch ein Verteidigungsbündnis, nur hat sich das Motiv geändert. Es geht nicht um Verteidigung gegen militärische Angriffe auf einen Mitgliedsstaat, sondern um die Verteidigung der geopolitischen Interessen der USA. Deshalb sind die Forderungen der US-Politiker auch in keinster Weise legitim."<<

Meines Wissens erwartet die USA von Ihren Bündnispartnern das diese bei den Militärausgaben Ihren eingegangenen Verpflichtungen nachkommen was sie bisher nicht getan haben? Die Bündnispartner sollen sich also nicht wie bisher auf den USA ausruhen. Was hat das mit Befehlsempfänger zu tun?

Sicherheitskonferenz?

Wohl eher nicht, weil so für Niemand Sicherheit geschaffen wird. Eher noch mehr Unsicherheit. Schade, ich hatte Trump zugetraut, die alten antirussischen Reflexe zu überwinden und eine Politik des Interessensausgleichs mit Russland zu etablieren. Aber da sind natürlich noch die alten Falken im Hintergrund. Europa müsste sich endlich emanzipieren und verstehen, dass es andere Interessen hat als Amerika. Nicht zuletzt wäre Europa das mögliche Schlachtfeld, nicht Pennsylvania oder New Jersey

@ um 17:44 von Klärungsbedarf

In einer Resolution spricht sich das EU-Parlament für globale Demokratie aus, worin es Parlamentarier die EU-Regierungen auffordert, sich bei der UN-Generalversammlung für die Einrichtung einer Parlamentarischen Versammlung stark zu machen.
Dieses geforderte UN-Parlament wäre eine Vorstufe zu einem Weltparlament, das langfristig auch oppositionellen Stimmen und Minderheiten mehr Einfluss verschaffen würde. Der Schweizer Ständerat Daniel Jositsch kündigte an, das Thema auch in den Schweizer Bundesrat einzubringen. Ein UN-Parlament wäre ein Schritt zur Weltregierung. Eine weitere Kammer nebst der UNO-Generalversammlung wäre ein gravierender Umbau der Vereinten Nationen Richtung Weltregierung, von der die Kosmopoliten schon lange träumen und darauf hinarbeiten.
Die Idee eines UN-Parlaments bestand bereits bei der Gründung der Vereinten Nationen im Jahre 1945.
Siehe: Parlamentarische Versammlung bei den Vereinten Nationen

Am 17. Februar 2019 um 19:30 von Klärungsbedarf

"Welche Politiker haben wegen ihrer Entscheidungen einen Posten bei der Industrie, Banken, etc. erhalten?"

Dann sollten Sie sich vielleicht einmal die Aufsichtsratsposten ansehen, welche Politiker bekleiden. Die aufzuzählen, würde das Forum sprengen.

um 19:33 von schabernack

>>"Dass CDU + SPD nach der Wahl 2017 nicht fertig hatten.
Das lag in erster Linie an der FDP.
Nix "Hofberichterstattung", aber ganz kleines 1x1 der Wahlmathematik …"<<

... Die einen sagen an der FDP, die anderen sagen an den Grünen.
Nach der kleinen Wahlmathematik haben Sie natürlich recht; beim Wähler hatte und hat die SPD aber danach fertig (Lüge, erst keine GroKo, dann doch).

Vielleicht ist der US-Vorschlag doch gut -

wir sparen uns eine Bundesregierung und bei der Gelegenheit könnten die USA auch die EU-Führung übernehmen - auch die Kosten könnten gespart werden...
Es sei denn es wären einzelne Konzerne dagegen...
Aber als Wirtschaftsminister in D bewährt sich der amerikanische Botschafter doch schon sehr gut...

Geht nicht mehr lange gut

Wenn wir und damit meine ich ganz Europa nicht geschlossen ist,wird es schon bald ein sehr böses Erwachen geben.Die Gemengelage ist genau die gleiche wie vor dem 1.Weltkrieg.England muss mit allen Mitteln daran gehindert werden aus der EU auszutreten.Egal wie viel Geld es kostet.

19:27 von Magfrad

Ich wohne nicht weit weg von der Stadt Zerbst, aus der die Zarin Katharina kam und habe mich intensiv mit der russischen Geschichte beschäftigt. Das russische Volk war im Vergleich zu anderen Staaten immer der Verlierer. Die Leibeigenschaft wurde erst 1861 abgeschaft. Von Napoleon bis zum 2. WK musste das Volk jedes mal ein gehörig Maß an Blutzoll zahlen. Auch die kommunistische Ära war kein Gewinn. Nun endlich, unter Putin, kann man russische Urlauber überall in der Welt sehen. Das Alles können sie doch nicht einfach übersehen.

19:33 von schabernack

wenn man es natürlich so sieht .......
klar dann sind sie ja mit - 19 % klar im Amt bestätigt

19:16 von ex_Bayerndödel / @schabernack, 18:10

«Nun, welche Vorteile brachten wir … Alles Fragen, die Sie bestimmt beantworten können. [Konkrete Fragen, wie in Ihrem Beitrag gestellt]»

Ich denke, das kann ich.

Die Vorteile, die Kolonialmächte ehemaligen Kolonien brachten / bringen, waren / sind (sehr) gering. Wenn es überhaupt jemals welche gab. Manchmal gab es solche schon, aber nur sehr selten.

Die USA agieren nicht selbstlos. Hoheitsrechte auf Truppenübungsplätzen im Ausland liegen immer bei den Truppen, die dort üben. War bei den Truppen der UdSSR in der Ex-DDR so. Ist bei denen der USA in DEU so. Und noch ein viel größeres Problem auf Okinawa (JAP), wo es "Little USA almost everywhere" gibt. Was Japanern die Zornesröte ins Gesicht treibt …

Die Afrikaner können z.B. Straßen, die CHN dort erbaute, durchaus nutzen. Sie nutzen aber nur wenigen, da viele gar keine Autos haben. Die Kontrolle z.B. über Häfen, Minen, strategisch wichtige Punkte liegt oft bei CHN.

Und die sind eben nicht "die Freundlichen" im Gegensatz zur USA

19:35 von krittkritt

Die Nato begann früher die Verteidigung erst am Rhein.

@15:39 von Thomas Mainthal
Zu Zeiten des Kalten Kriegs haben sowohl Nato als auch Warschauer Pakt Deutschland als Schlachtfeld vorgesehen.
So wurde das uns von Offizieren der Bundeswehr erläutert.
///
*
*
Richtig, wegen der REichweite der französichen und englischen Raketen wurde Deutschland nur als Taktikgebiet gebraucht.
*
Ich brauchte nach dieser Feststellung als W18 nicht mehr am Unterricht teilnehmen.
*
Auch von ABC Unterricht wurde ich befreit, nachdem ich im Ernstfall am Nullpunkt seien wollte.
*
Alles andere wollte ich von einnem Überlebenden unter seiner Aktentasche direkt hören.
*
Der war damals wie heute nicht verfügbar.

@um 17:44 von Klärungsbedarf

Begriffe wie "sozialtotalitär" stehen ja nicht mal im Duden.
......
Stimmt. Aber er beschreibt eine Art des Totalitarismus, der durch eine bestimmte Richtung geprägt werden soll.
Je nach Ideologie ist eine Totalität anders zu definieren.
Siehe dazu den Artikel: www.zeit.de/1972/12/welches-regime-ist-totalitaer
Dort heißt es, dass die tägliche Rede von Totalitarismus, totalitärem Staat, totalitären Regimen vergessen macht, dass vllt. keines der heute in der polit. Realität antreffbaren polit. Systeme mit solchen Begriffen einzufangen ist.

Mit dem Wort Sozialtotalitarismus mache ich deutlich, dass es einen Totalismus gibt, der soziale Verhaltensnormen fordert und abverlangt, ohne demokratisch abgestimmt oder zur Abstimmung vorgelegt worden ist.
Wenn aus Allgemeingutkassen soziale Großprojekte ohne Zustimmung des Wahlvolkes geschehen, nenne ich das einen Totalismus, weil er aufoktroyiert wird und der Allgemeinheit über sehr lange Zeiträume und über die Maßen zur Last gelegt wird.

19:35 von krittkritt

"" Zu Zeiten des Kalten Kriegs haben sowohl Nato als auch Warschauer Pakt Deutschland als Schlachtfeld vorgesehen.""
#
Genau so war es Vorgesehen.Denn im Falle eines Angriff der Sowjet Armee ging man davon aus ,das die Armee nur einen Tag gebraucht hätte um von der DDR Grenze die hier gleich hinter Hamburg in Geeschacht,Lauenburg lag an die Nordsee ohne auf großen Widerstand zu gelangen. Daher stand die Nato im Süden der BRD erst bereit zu Gegenmaßnahmen. BRD wäre ein einziges Trümmerfeld geworden.Großer Dank an die damaligen Politiker das es dazu nicht gekommen ist.

@eine_anmerkung

"Aber entspricht das nicht dem linken, also Ihrem Weltbild?"

sie wollen doch nicht allen ernstes den user "fathaland slim" dem linken spektrum zuordnen. ok, er mag links sein, aber in seiner links verortbaren künstler-wohlfühlblase. die hat aber leider nullkommanix mit dem politischen Links zu tun!

@eine _anmerkung

Es ist befremdlich, wenn Sie immer noch auf der Migrationswelle reiten und dafür auch noch die Belastung der Sozialsysteme bemühen. Die Zahl der Zuwanderer ist drastisch gesunken, viele Zuwanderer sind zudem bestens integriert, etwa im Bereich der Pflege leisten sie gute Arbeit. Schließlich sollten Sie zwischen Nationalismus und Patriotismus unterscheiden. Wir sollten als Patrioten unser Land lieben, aber nicht andere Länder hassen, wie es Nationalisten gewöhnlich tun. Freuen wir uns doch, dass Kanzlerin Merkel an diesem Wochenende den deutschen und europäischen Interessen eine
kräftige Stimme gegeben hat. Seien wir einfach mal Patrioten im besten Sinne des Wortes!

19:44 von Magfrad

Die Schweiz würde sich auch selber verteidigen wenn sie angegriffen wird, dies kann ich Ihnen als halber Schweizer/halber Deutscher garantieren!
.
halber tot .... halber schwanger
.... und wenn Deutschland die armen Eidgenossen angreifen täte ?

Wo schließen sie sich dann an
:
bei den Angreifern oder Verteidigern :-)

Fremde Militärmächte

@ pxslo
Solange die USA im Nahen-Osten mitmischen, wird es dort keinen Frieden geben.

Das gleiche gilt für Russland und den Iran (siehe Syrien, Libanon, Jemen)

19:46 von fathaland slim

18:16, Walter2929

>>Wir sind eine Ansammlung von unabhängigen "Winzig-Staaten" gegenüber den USA oder Russland oder China. Jede dieser "Supermächte" muss nur einen Staat innerhalb der EU korrumpieren um jedwede Entscheidung zu blockieren. Wir sind so demokratisch das es schon fast dumm ist.<<

Aber auch nur fast.

Niemand sollte behaupten, daß Demokratie leicht ist.

Die Patentrezepte haben die anderen. Als Demokrat weiß man, wie kompliziert und störanfällig die Sache ist.
///
*
*
Richtig, deshalb gibt es auch so selten linke Demokratien ohne die Gleicheren.
*
(ausgenommen natürlich die DDR)

Frau Merkel

Hochachtung für Frau Merkel!

Militärpropaganda

@ krittkritt:
Zu Zeiten des Kalten Kriegs haben sowohl Nato als auch Warschauer Pakt Deutschland als Schlachtfeld vorgesehen.
So wurde das uns von Offizieren der Bundeswehr erläutert.

Den gleichen Quatsch haben uns die Offiziere der NVA erzählt. Natürlich andersrum.

Hofberichterstattung

Wir sollten den Begriff "Hofberichterstattung" nicht kommentarlos stehen lassen. Die deutsche Presse war bereits in der Vergangenheit häufig ein Gegenpol, zumindest ein kritischer Begleiter der jeweiligen Regierungsarbeit. Mit dem Vokabular "Hofbericherstattung" übernehmen Sie gewissermaßen die "Fake-News Kampagne" des US-Präsidenten. Dabei ist die Presse in den USA gerade in der aktuellen Situation eine verlässliche "Mauer" zum Schutz demokratischer und rechtsstaatlicher Strukturen.

um 19:53 von pxslo

>>"Solange die USA im Nahen-Osten mitmischen, wird es dort keinen Frieden geben. Vor allem mit der massiven US-Militärhilfe für die kurdisch-marxistische YPG wird der Keim für den nächsten Konflikt gesät."<<

Aber solange die Kurden gegen den IS gekämpft haben war alles in Ordnung oder wie? Und jetzt sollen die Kurden zum Dank an der syrischen Grenze von den Türken den Ar... weggeschossen bekommen. Im Nahen Osten wird es meiner Meinung nach niemals Frieden geben und wenn doch, nur mit der Unterdrückung von Minderheiten. Das liegt zum einen daran weil der Nahe Osten in keinster Weise "reif" für demokratische Strukturen ist und es sich um eine Vielvölkergemengelage handelt.

Frau Merkel

Hochachtung für Frau Merkel!

@ tias

Russland treue ich wenig aber den USA nach viel weniger besonders vor Trump.

Dem möchte ich mich gerne anschließen. Aber nicht vot Trump, sondern erst nach Trump und nach Putin.

@ KarlderKühne

Ohne Kernwaffen wäre die Welt sicherer! Fangen wir doch damit an und fordern die USA auf, ihre Kernwaffen von deutschen Boden abzuziehen!

Sinnvoll ist nur die gleichzeitige Abrüstung beider Supermächte. Es müsste also zuerst einen neuen Abrüstungsvertrag geben. Einseitige Abrüstung macht die Welt noch nicht sicherer.

19:52 von tias falsch

bleibt falsch. Ausgelöst werden Kriege durch Soldaten. In diesem Fall durch Putins Politik der Aggression gegenüber der Ukraine. Nichts und niemand gibt Putin das Recht, mit russischer Soldateska in der Ostukraine seit Jahren zu wüten mit tausenden Toten. Niemand gibt Russland das Recht, fremde Territorien zu besetzen und zu annektieren (Krim)
.
Und dabei sollte es uns allen höchst egal sein, ob der scheinbar ewig depressive "russische Bär" irgend etwas gut oder schlecht findet in einem souveränen Nachbarland. Punkt.

Am 17. Februar 2019 um 20:10 von eine_anmerkung

"Meines Wissens erwartet die USA von Ihren Bündnispartnern das diese bei den Militärausgaben Ihren eingegangenen Verpflichtungen nachkommen was sie bisher nicht getan haben? Die Bündnispartner sollen sich also nicht wie bisher auf den USA ausruhen. Was hat das mit Befehlsempfänger zu tun?"

Damals ging man von Verteidigungsausgaben aus, nun ist leider ein Angriffsbündnis zur Wahrung amerikanischer Interessen daraus geworden.

Ich sehe es aus unserer Sicht

@ krittkritt:
Georgien war Angreifer, Ukraine Putsch

Das ist aus russischer Sicht sicher richtig. Aus westlicher Sicht war Georgien nicht der Angreifer und der Regierungswechsel in der Ukraine kein Putsch. Basta.

Am 17. Februar 2019 um 20:24 von schabernack

"Die USA agieren nicht selbstlos. Hoheitsrechte auf Truppenübungsplätzen im Ausland liegen immer bei den Truppen, die dort üben. War bei den Truppen der UdSSR in der Ex-DDR so. Ist bei denen der USA in DEU so. Und noch ein viel größeres Problem auf Okinawa (JAP), wo es "Little USA almost everywhere" gibt. Was Japanern die Zornesröte ins Gesicht treibt …"

Den Rettungsdiensten um den Übungsplatz Grafenwöhr allerdings auch, die immer erst zum Gate fahren müssen, nur in Begleitung zum Einsatzort dürfen, oft von Militärs geleitet, die sich überhaupt nicht auskennen. Dann werden aus normalerweise 10 Minuten Anfahrt schon mal 2 Stunden. Übrigens hat die UdSSR die Truppen abgezogen, die US-Truppen sind immer noch hier. Mutwillig von der US-Army verursachte Schäden trägt auch der deutsche Steuerzahler über das Amt für Verteidigungslasten. Übrigens nützt Infrastruktur in Afrika auch denen, die keine Autos haben.

@ Barbarossa2

... aus der die Zarin Katharina kam und habe mich intensiv mit der russischen Geschichte beschäftigt. Das russische Volk war im Vergleich zu anderen Staaten immer der Verlierer ...

Sorry, das ist doch echt Quatsch, das als Rechtfertigung für eine heutige autoritäre Politik herhalten zu lassen.

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