Ihre Meinung zu: EU bringt Klimastandards für Lastwagen auf den Weg

19. Februar 2019 - 11:20 Uhr

Nach Pkw nun auch der Nutzverkehr: Die EU hat sich erstmals auf Obergrenzen für den CO2-Ausstoß neuer Lastwagen und Busse geeinigt. Die Auflagen sind laxer als ursprünglich vom Europaparlament gefordert.

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Kommentare

Wird die Flut

auf den Straßen nicht eindämmen, da Deutschland in der Mitte ist, hilft nur die Waren auf die Schiene zu legen.
In der Beziehung könnte man sich wünschen ein Land am Rand zu sein.

Und wieder ein Satz mit X.

Wann kapieren unsere Politiker endlich, dass wirtschaftliche Ziele (und die stecken ja hinter den laschen Grenzwerten) zweitranging sind?

Die Rettung eines menschenfreundlichen Klimas hat absolute Priorität. Wenn die zwei Grad Erderwärmung erst mal überschritten sind und wir ums Überleben kämpfen, werden Dinge wie Profit so was von nebensächlich sein ... warum kapieren die das nicht?

Man kann natürlich immer nach strengeren Werten kreischen

Aber die sollten ja auch technisch machbar sein. An Auto und LKW hängt halt zu grossen Teilen unsere Mobilität und Wirtschaft. Die jetzt durch die Öko Taliban durch die Hintertür durch Grenzwerte zerstören zu lassen ist nicht o.k.

Vor allem kreischen die Ökotaliban und Biobürger immer danach, was andere machen sollen, selber tun sie nichts.
Z.b. Greta oder der Schülerstreik am Freitag für das Klima: Selber dann aus Fastfood Tüten essen, wer von den Demoleuten kauft alle drei Jahre ein neues Smartphone (enormer Energie und Ressourcenverbrauch), ökologische Kleidung, lässt sich zur Schule fahren, schaltet mal das Schwachphone längere Zeit aus um Energie zu sparen?
Da wette ich, einstelliger Prozentbereich, aber Demo halten und nicht zur Schule gehen. LKW niedrige Grenzwerte?Aber klar, heute Amazon bestellen, morgen da. Das passt alles nicht zusammen. LKW auf die Bahn wäre gut, aber die ist marode und bekommt schnelle Lieferung nicht hin (voll lächerlich). Da bleiben nur höhere Werte.

Obergrenzen

Es ist problemlos und auch gefahrlos für den niederländische Grünen-Politiker Bas Eickhout, von niedrigeren Grenzwerten zu schwadronieren, wenn kein Fahrzeug in den Niederlanden gebaut wird. Man könnte ja auch mal über "niedrigere Grenzwerte" beim Schiffbau reden. Dann würde auch von dort ein Heulen und Zähneklappern zu vernehmen sein.

Laxer? War ja klar

Es wird nicht für den Menschen/Bürger gehandelt und entschieden, sondern rein für die Konzerngier.

Das ist kein Ergebnis, auf welches die Entscheider stolz sein können, es ist nur traurig!

Es ist grundsätzlich immer

Es ist grundsätzlich immer positiv wenn sich etwas in Richtung sauberer Umwelt bewegt. Die Einhaltung der Regeln müssen aber auch beachtet und kontrolliert werden. Und es muss eine Handhabung geben um ggf. Fahrzeuge bei denen Mängel festgestellt werden auch aus dem Verkehr zu ziehen.
Hier empfehle ich jedem einmal die ZDF-Doku "Die Lüge vom sauberen LKW" in der Mediathek zu schauen.
Der beste Umweltschutz beim Fernverkehr wäre wieder die Güter auf die Schiene zu bekommen. Hier ist Deutschland aber - wie bei inzwischen so vielen Dingen - auf einem der letzten Plätze in Europa.
Hier versagt die Politik und das wird letztlich auf unser Aller Kosten gehen. Auch die Lobbyisten und die dahinter stehende Industrie wird nicht verschont bleiben - andere Länder und Fahrzeughersteller außerhalb Europas sind bereits um einiges weiter....

Wie schön, daß

jetzt auch mal die wahren umweltbelastenden Verkehrsmittel reguliert werden. Wenn jetzt noch Schiffe auch weniger Schadstoffe ausbringen dürfen und kein Schweröl verbrannt werden dürfte und im Flugverkehr endlich das Cerosin besteuert werden würde, wären wir ein gutes Stück weiter im Umweltschutz.
Und es gibt so viel tolle neue Ideen im Verkehrswesen......

Batteriewahnsinn

Das Wissen, dass das Ausrüsten von Kraftfahrzeugen mit Batterien für den Langstreckenantrieb ein Umweltwahnsinn erste Güte ist, gelangt langsam auch in Politikerköpfe. Dennoch ist die Behauptung
"Fahrzeughersteller ... argumentierten unter anderem, dass alternative Antriebe wie Elektromotoren im Fernverkehr nur schwer anwendbar seien."
nicht richtig. Oberleitungen für Busse und LKW lassen sich in Städten, wie auch auf Autobahnen relativ kostengünstig realisieren. Eine Batterie kann somit sehr klein gestaltet werden und bei Hybridantrieben kann immer, wenn Strom im Überfluss ist, voll ökologisch und ökonomisch abgasfrei gefahren werden.

schadstoffreduzierung

Leider wird immer nur die Schadstoffreduzierung diskutiert,
was wir wirklich brauchen ist einen Verkehrsreduzierung !

Die EU in ihrer Außendarstellung...

...sorgt nur noch für Verdruss:
Es mag sein, dass der Trilog aus Rat, Parlament und Kommission schwer zu kapieren ist oder zu kompromisslastig im Sinne von wischi-waschi. Aber immer deutlicher tritt zu Tage, dass diese EU nicht für die Menschen, sondern für den abstrakten profitbringenden "Markt" da ist.
Speziell Deutschland stellt sich wieder als Bremser heraus und jammert "zu Hause" herum, dass die Klimaziele nicht erreicht werden.
Wie sich solche Verhandlungsergebnisse direkt auf die Wahlbeteiligung bei der Europa-Wahl auswirken, bleibt abzuwarten. Mir schwant Böses...!

Stolz auf laxe Richtlinien

Können auch nur die Politiker und die Industrie sein. Um die Gesundheit der Menschen und eine saubere Umwelt geht es schon lange nicht mehr. Es ist einfach nur zum k......, das die Politiker so beratungsresisdent sind.

@10:46 michicu

Ihr vorurteilsgenährter Rundumschlag trägt leider nichts zu einer vernünftigen Debatte bei; und das Schimpfwort "Ökotaliban" verletzt einerseits die Grenzen argumentativer Diskurse und verharmlost andererseits Terrorgruppen wie die Taliban.

@11:19 galajo

Wir brauchen definitiv beides: Schadstoffreduzierung und Verkehrsreduzierung auf der Straße.

EU bringt Klimaziele für Lastwagen auf den Weg....

Da hätte man in dem Artikel mehr ins Detail gehen können.Wer trat in den Verhandlungen über die neuen Grenzwerte als Bremser auf ?
"Die Auflagen sind laxer,als ursprünglich vom Europaparlament gefordert".
Wer hat sich da wieder durchgesetzt ?
Etwa die bundesdeutsche Autoindustrie und Transportwirtschaft(Straße statt Schiene) ?

@Witzlos18

Beratungsresistent?

Sie können sicher sein, dass diese Entscheidung, wie die meisten von Politikern getroffenen, Ergebnis von massiver Beratung war, Beratung von interessierter Seite natürlich.

Tatsächlich?

man beginnt nun auch Abgase der LKW und BUSSE (oder wartet man da noch, bis genug verkauft sind von den Stadtwerken..) zu untersuchen.
Gratulation!
Trara!
PS: Auf WAS untersucht man die? wäre ja mal interessant.
Und vor allem- WIE haben die die neue Euro 6d Norm bekommen? Ohne Untersuchung?

die

nun verlangten CO2-Reduktionen sind zu gering und werden unter dem Strich nichts bringen, da der LKW-Verkehr ja beständig stark ansteigt (Prognosen sprechen von 40% Zuwachs bis 2030).

30% Spritreduzierung ? E-LKW

30% Spritreduzierung ? E-LKW werden sich schnell als Sackgasse erweisen.

tolle Information

wieviel % wovon?????

für PKW ist das seit Jahren ganz klar mit massiven Reduktionen da sind diese LKW Prozente auf so lange zeit vergleichsweise wenig.

Übrigens:
wiedermal Werte vom Prüfstand oder Realverkehr???

Bloss nicht genauer informieren könnte ja ein Aufreger werden.

nicht das CO2 bringst uns um,

nicht das CO2 bringst uns um, sondern all die toxischen Stoffe, die täglich in den Lebensraum kommen ...angefeuert duch unsere Konsumgesellschaft. CO2 hat der Erde noch nie geschadet, denn in Warmzeiten hat sich das Leben immer gut entwickelt, nur Kaltzeiten haben die Evolution gebremst und auch Arten aussterben lassen. Käme eine Eiszeit auf uns zu, hätte die Menschheit echte Proleme, denn große Teile der Erde wären für Menschen nicht mehr bewohnbar. Wenn die Menschen etwas tun wollen, dann müssen sie den Ausstoß aller Umweltgifte reduzieren, alles andere hilft nichts, um den Planeten auch in Zukunft in gutem Zustand zu erhalten.

Es ist immer wieder

Es ist immer wieder erstaunlich, wie man hier bestimmte Themen geradezu hoch kocht, während andere ähnlich gelagerte jedoch klein gehalten werden. So enteignet man mit viel Tara einerseits Diesel-PKWs wegen Gesundheitsproblemen, bringt aber ganz stille immer mehr anscheinend ‚schadstofffreie’ LKWs auf die Straßen, anstatt deren Lieferwege teils auf die Bahn zu verlegen, die man vorher total vernachlässigt hat um nun die LKW-Hersteller ihr Geschäft sichern zu lassen. Dabei spielt die Gesundheitsauswirkungen durch diese vielen großen Dieselmotoren, im Gegensatz zu den privaten Dieselautos, aber keine Rolle. Außerdem wird auch ganz abgesehen von dem Gefahrenpotential, das durch die von LKWs total überfüllten Autobahnen, man bedenke die immer häufigeren schweren Auffahrunfälle, täglich wächst der Verkehr zum Problem. Längst wäre der erlaubte LKW-Lieferradius auf z.B. 200 km zu beschränken und alle größeren Strecken mittels Bahnen und Schiff erledigen zu lassen.

China geht da wesentlich radikaler vor...

Die EU sollte sich nicht (von der Autoindustrie) einlullen lassen, schließlich geht unsere Gesundheit vor...

Kanzleramts-Party

@-Bernd Kevesligeti - 13.59 :

Als Bremser trat hervor:
An 1. Stelle Deutschland/Merkel !
Fazit: auch hier hat d. Auto-Lobby hervorragend
funkioniert !.
Wann ist d. nächste Kanzleramts-Party ?
wieder knallen d. Schmapusflaschen in d. Chefetagen ..,
Deutschland, regiert v.d. sog. "Eliten" !
Wie lange noch ?

Da hätte man gerne ein

Da hätte man gerne ein Problem, was ist mit Schweröl betriebenen Fortbewegungsmitteln, was ist mit, nur Fliegen ist schöner von Bombenwetter Aktivisten, die Liste ist erweiterbar...Was ist die Win - Win..., es garantiert das von Arm nach Reich Procedere...

@ lh Re: Laxer? War ja klar

Genau DAS kam mir als erstes im Sinn. Wir sind zwar die "Arbeitgeber"/Wähler aber nicht die Lobby. Es wird immer ersichtlicher, das diese "Volksvertreter" Ihrer "Berufsbezeichnung" so gerecht werden wie ein Staubsaugervertreter oder Versicherungsvertreter.

13:54 von andererseits

keine vorurteile , sondern tatsachen. bei euch grünen/innen/diverse kommt der strom ja bekanntlich aus der steckdose. und die damen baerbrock und KGE wollen gar die kabel und batterien als speicher nutzen. kretschmann, der vorzeigegrüne fährt aber weiter seinen daimler!

@ Ritchi Re: Batteriewahnsinn

Anfang der 80er war es der Bundespostminister Schwarz Schilling der nach der Machtergreifung/Regierungsübernahme durch die CDU/Kohl durch einen "Batteriendeal" profitierte. Sämtliche Batterien in den Fahrzeugen der BW und Bundespost wurden durch Sonnenschein-Batterien ersetzt, die Firma Sonnenschein lief auf den Namen seiner Ehefrau.

Oberleitungen...

für Busse in Städten hat es gegeben. Hat aber zwei Nachteile. Zum einen die Unmengen an Stromleitungen und Masten und zum Anderen, Busse die an der Oberleitung "hängen" können bei einem Unfall, Baustelle odgl. nicht auf eine Alternativstrecke ausweichen. Oberleitungen für LKW auf Autobahnen ist vollkommener Schwachsinn. Viel zu teuer und zu kompliziert. Bei UNfällen bedeuten sie eine zusätzliche Gefahrenquelle. Warum werden Transporte die über mehr als 100 km gehen nicht einfach auf die Bahn verlagert? Ach ja, geht ja nicht weil die Kapazitäten Dank Börsengang eingedampft wurden und sioch die Bahn nichte selbst (Schenker) Konkurenz machen will/kann.

Wie wäre es, wenn wir die

Wie wäre es, wenn wir die sinnbefreiten EU Subventionen streichen, wegen derer Waren innerhalb der EU im Kreis transportiert werden? Und dazu strafen für Transporte über 400km mit dem LKW. Bis 1990 konnten wir sehr gut leben, auch ohne Ost LKW. Stärkt die Bahn, regionale Erzeuger, regionale Produkte. Das ist des Gebot der Stunde. Globalisierung kann nicht funktionieren. Irgendwann stößt der Transport auf Hindernisse. Aber solange er billiger ist, als ein Lager, kann die Politik auch noch so schöne Ziele vorgeben, es wird absolut nichts bringen.
alleine die Bilanz eines 40t LKW ist ja auch verheerend. von 40t Gesamtmasse sind 15-20t Eigengewicht. Die Zuladung beträgt also gerade mal 50-62% . Man transportiert also unterm strich, mit Leerfahrten, nur sein Eigengewicht.

Weiterhin sind die

Weiterhin sind die kurzfristigen Gewinne eines Industriezweigs wichtiger als das mittel- und langfristige Schicksal der Menschheit. Wozu bloss haben wir ein derart grosses Hirn?

@steamtrain

Das, was Sie an bedenken anliefern trifft doch auf Strassenbahnen auch zu- insofern beweist die realität daß es machbar ist...
PS: Ein Hybridbus kann Oberleitungen nutzen und dennoch auch ohne fahren- oder eben mit der Batterie.
PPS: Die Bahn fährt auch mit Strom....

@ 15:02 Karl Napf

Gibt es einen Grund, warum Sie in letzter Zeit kaum eine Gelegenheit auslassen, die rechtliche Anerkennung des "dritten Geschlechtes" unter dem Begriff "divers" lächerlich zu machen? Mit dem Bericht hier hat das rein gar nichts zu tun.

@andererseits 16.06

"Ich begrüße die grüne Verkehrspolitik gerade deshalb, weil sie nicht eindimensional ist sondern multifaktoriell"

da gehört schon viel Phantasie oder extrem guter Wille dazu! Ich und viele Andere empfinden die Grünen als weltfremde Verbotspartei, die den Individualverkehr am Liebsten verbieten würde. Wenn dann die Automobilindustrie am Boden ist, die Steuereinnahmen wegbrechen und die Innenstädte veröden will es Keiner gewesen sein. Und die Tofuschnitzel werden auch nicht mit der Rikscha geliefert;-)

16:10 von andererseits

ich will nur korrekt mit ihnen verkehren. das divers habe ich mir ja nicht ausgedacht, sondern muss es anwenden

re von Don-Corleone

Das was Sie schreiben,kommt der Realität wohl sehr nahe.
"Deutschland,regiert von den sog. Eliten.Wie lange noch" ?
Wahrscheinlich leider noch lange.Gelbwesten sind hier nicht in Sicht.Und man sehe die geringe Streikfrequenz hierzulande.Und das seit Jahrzehnten ohne das eine Änderung des geschmeidigen Verhaltens erkennbar ist.

@ 16:40 Karl Napf

Wenn Sie wirklich korrekt mit mir verkehren wollen, können Sie diese Reflexe wie "bei euch grünen/innen/diverse" einfach weglassen, wenn Sie mir antworten. Danke.

@ 16:30 deutlich

Kann es sein, dass Sie ein weltfremdes Vorurteil über die Grünen als "Verbotspartei" pflegen - und übersehen, welche handfesten Verbote Parteien wie csu und afd real zum Nachteil und zur Diskriminierung anderer verkörpern? Es ist schon interessant, dass manche bei den Grünen sinnvolle politische Steuerungsinstrumente als "Verbotspartei" brandmarken - und auf anderen Gebieten selbst Verbote fordern dass die Schwarte kracht.
Tofuschnitzel mit der Rikscha will keiner - es ist ein typisches Sprachspiel zur Verächtlichmachung.

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