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Konsequenzen

"Innerhalb des künftig kleineren europäischen Wirtschaftsraums dürfen eigentlich nur die Airlines ungehindert und ohne zusätzliche Abkommen agieren, die auch mehrheitlich im Besitz von Investoren aus dem europäischen Wirtschaftsraum sind. Der Notfallplan räumt den Gesellschaftern jedoch eine Übergangsfrist von sechs Monaten ein, um dann die Voraussetzungen zu erfüllen.

Deshalb hat O'Leary von Ryanair auch schon angekündigt, dass er seine Airline zu einer EU Firma machen wird. Notfalls mit dem Herausdrängen britischer Aktionäre.

"Entwarnung für die

"Entwarnung für die Urlaubssaison: Sollte es Ende März zu einem ungeregelten Brexit kommen, dürfen Flieger britischer Airlines zunächst trotzdem weiter in der EU fliegen."
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Wie man sieht, alles nur Panikmache von den Medien.

re goldenmichel

"Wie man sieht, alles nur Panikmache von den Medien."

Die EU beschließt Übergangsfristen für britische Airlines. Das zeigt

1) Wer hier das Sagen hat
2) Dass nach der Übergangsfrist die britischen Airlines erstmal die Drittlandkonzessionen beantragen müssen, um in der EU zu fliegen.

Unter gettinng back control haben sich die Brexiteers was anderes vorgestellt.

Hard Brexit

Die EU selbst spühlt den Hard Brexit weich. Sorry aber raus ist raus , mit allem was dazugehört.
Bürger die auf beiden Seiten arbeiten, sollte dies noch erlaubt bleiben, müssen halt eine Arbeitsbewilligung beantragen, aber Firmen sind konsequent am Stichtag zu stoppen.
Verhandlunge werden zeigen was Queenland davon hat.
Irische Grenze muss Dicht gemacht werden.
Die Iren wissen schon wo sie hin wollen, egal wohin.

Ein gutes Gefühl, wenn es auch

nach dem Start einen Flughafen zur Landung gibt, selbst wenn der plötzliche Brexit eingetreten ist.

Alles halb so wild ...

... wie es die Medien in Deutschland präsentieren.
England geht es auch ohne EU gut und der EU geht es ohne England etwas schlechter.
Aber heutzutage werden die Tatsachen eben gerne verdreht.

re australitis

"England geht es auch ohne EU gut"

Immer tapfer im Wald pfeifen.

Dass Honda sein Werk in Swindon zumacht und Nissan den X-Trail lieber in Slowenien zusammenschraubt ist unwesentlich.

EasyJet zieht schon mal nach Wien um.

Der...

Himmel gehört nicht der EU und Grossbritannien man kann nicht das internationale Luftdrehkreuz London nicht vom Luftverkehr abschneiden. Da sieht man was der Brexit verursacht zu Lande Stau auf der M20 London Dover. Zu Wasser die Fährverbindung von EU Frankreich nach EU Irland nicht mehr über Callais sondern über Cherbourg und dann direkt nach Dublin dauert 19 Stunden Überfährt. Zur Luft von und nach Grossbritannien mit oder ohne Visum. Ist das alles Wert ich sage Nein.

Die Fluglinien dürfen weiter fliegen

Die Passagiere sollten aber nicht vergessen vor dem Abflug ein Visum für das Zielland zu beantragen.

Also Briten für die EU und EU-Bürger für GB. Sonst könnte es eine sehr kurze Reise werden, die im Transitbereich des Zielflugahafens endet.

@ Australitis

Alles halb so wild ... wie es die Medien in Deutschland präsentieren.
England geht es auch ohne EU gut und der EU geht es ohne England etwas schlechter.
Aber heutzutage werden die Tatsachen eben gerne verdreht.

Genau. In Wirklichkeit müsste es heißen: Der EU geht es auch ohne GB gut und GB geht es ohne EU etwas schlechter.

war das überhaupt ein Thema?

Airlines haben Landeerlaubnis, nicht Länder. Wenn keine Sicherheitsbedenken gegen die Airline sprechen, warum sollten britische Airlines nicht landen können???

@ 20:59 von Goldenmichel

War sich irgendeiner der Brexit-Befürworter bei der Volksbefragung im Klaren darüber, dass die Fortführung des Luftverkehrs mit dem Kontinent nach dem Brexit von einer freiwilligen Geste der EU abhängt? Nein, die Leute wussten gar nicht, dass jeder internationale Flug von einer Vielzahl internationaler Verträge abhängt, die UK nach dem Brexit erst mühsam neu aushandeln muss. Falls wir überhaupt bereit sind, UK ohne weiteres zu bisherigen Konditionen Lande-, Start- und Überflugsrechte zuzugestehen. UK werden in Zukunft die gleichen Konditionen angeboten, wie sie auch andere nicht-EWR-Länder bekommen. Und das betrifft nicht nur Flugrechte, sondern überhaupt alle Verbindungen mit dem Ausland, Waren, Dienstleistungen, Strom, Telefon, alles was bisher über die EU geregelt war, muss jetzt neu geregelt werden. Und bislang hat UK gerade mal ein status-quo Abkommen mit der Schweiz hinbekommen, bis auf Landwirtschaft.

Harte Linie

Ich finde es nicht richtig, den Briten in irgend einer Form entgegen zu kommen. Der Brexit muss möglichst hart sein. Und seine negativen Auswirkungen müssen bis ins britische Alltagsleben hinein spürbar sein.

@ 22:19 von karwandler

Britisch Banken und Versicherungen gründen für teuer Geld Tochtergesellschaften in EU-Staaten, damit sie weiter Geschäfte machen dürfen, in vielen Finanzinstituten ist in London, das auf dem Papier noch der Sitz ist (und daher auch noch alles Geschäft über die dortigen Statistiken läuft), nur noch ein Hausmeister, der am 29.3. um 23 Uhr das Licht abschaltet. Wir erleben hier einen ökonomischen Großversuch: Eine ganze moderne Volkwirtschaft, zutiefst globalisiert und intern und extern umfassend vernetzt, mit einem höchstkomplexen Regelwerk und Interaktionen, wird von einem Tag auf den anderen auf völlig andere, niemals ausgetestete und völlig unkoordinierte Grundlagen gestellt. Wenn in einer solchen komplexen Volkswirtschaft auch nur irgendein Sandkorn zwischen die Rädchen kommt, knirscht es schon gewaltig. Hier werden Tonnen von Schotter in das Getriebe gekippt.

@ MSCHM1972

Der Himmel gehört nicht der EU und Grossbritannien man kann nicht das internationale Luftdrehkreuz London nicht vom Luftverkehr abschneiden.

Doch. Wir können einiges dafür tun, ihm seine Bedeutung zu nehmen und unsere eigene Bedeutung zu stärken.

/// Am 22. Februar 2019 um

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Am 22. Februar 2019 um 22:12 von Australitis
Alles halb so wild ...

... wie es die Medien in Deutschland präsentieren.
England geht es auch ohne EU gut und der EU geht es ohne England etwas schlechter.
Aber heutzutage werden die Tatsachen eben gerne verdreht.///
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Eher nicht. GB exportiert etwa 50% in die EU; die EU etwa 10% nach GB.

Meine Sympathie den Briten

Ich möchte hier unter den herrschenden Bedingungen. Den Briten nur meine uneingeschränkte Solidarität aussprechen.
Was die EU betrifft enthalte ich mich jeder Meinungsäusserung.

Mal wieder verlogen das ganze.

Es gibt Regeln, Verträge und Gesetze an die muss sich jede Bürgerin und Bürger der EU halten muss. Nur wenn es um Firmen und einzelne Staaten geht gibt es Ausnahme Regelungen und "Vertragsdehnungen". Das ist Verlogen und sorgt für EU Verdruss.

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