Ihre Meinung zu: Venezuela: Guaidó ruft zu Marsch auf Caracas auf

10. März 2019 - 2:40 Uhr

Im Machtkampf mit Präsident Maduro ruft Oppositionsführer Guaidó zum Marsch auf Venezuelas Hauptstadt Caracas auf. Maduro erklärte, er werde nicht aufgeben. Noch immer dauert in einigen Provinzen der Stromausfall an.

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Kommentare

Venezuela

Deutschland hat bestimmt, wie wir in VE, eine Verfassung und Gesetze die respektiert werden müssen.
Laut unsere verfassund ist Guaido nicht selbsternannter Präsident und Maduro nicht mehr Präsi seit 10.01.2019. So einfach ist es
Professor Ivo Hernandez, Uni. Münster, hat es ganz kurz erklärt auf der DW. Nur ein Diktator kann sich selbst ernennen!
Also bitte, respektieren sie die "Traditionen " in der Zukunft.
Ist nicht nur zur unserer Unterstützung sondern auch um zu zeigen dass ihre Journalisten Kultur und Wissen besitzen!
Danke!

Venezuela Stromausfall

Was sehr wenig gesagt wird ist dass die Stromausfälle immer öfter passieren.
Hauptgrund ist der mangelnde Unterhalt des Verteilungsnetz: ersetzen von alten Verteilungsleitungen, Reinigung der Isolatoren, Brandhütung durch Entfernung des Busches (ist der Hauptgrund der Ausfälle), Unterhalt der Turbine und Sicherheitselementen.
In den letzten 2 Tagen sind mehr als 300 Patienten in den Spitäler gestorben wegen Stromausfälle!
Schade dass man keine Bilder senden kann...

Guaido kann marschieren so

Guaido kann marschieren so viel er will, er wird nie dort ankommen, wo er hin will. Auch mit u.s.-amerikanischer Hilfe nicht.

Das Timing der Stromausfälle ist perfekt, vor Pinochets Putsch in Chile gab es auch längere Stromausfälle, von denen inzwischen bekannt ist, wer sie auslöste.

Menschen und Gewehre

Guaido hat das Volk hinter sich, Maduro befehligt die Gewehre...wenn er das Blut der Hungernden vergießen sollte, kommt sein Ende ganz schnell...so oder so, das faschistisch-sozialistische Experiment hat das Land verwüstet.

Ohne viel über die Politik

Ohne viel über die Politik von Herrn Maduro zu wissen : alles riecht nach einem weiteren Regime-Change durch die USA. Einen Überblick über den amerikanischen „Schaffensdrang“ gibt es bei Wikipedia unter „Liste der Militäroperationen der Vereinigten Staaten“. Ich habe keine Ahnung, wer nun besser wäre für das Wohl der Venezuelischen Bevölkerung, wünsche den VenezuelanerInnen aber, dass sie die freie Wahl haben/behalten. Sehr tendenziös finde ich in dem Zusammenhang die Darstellung der Tagesschau. In der Berichterstattung wird durchgehend Guaidó gepusht, obwohl er bloß ein nicht gewählter Oppositioneller ist. Das Jubel-Foto, in heroischer Untersicht ist dabei symptomatisch.

Guaidó....

Ist ein wenig ungeschickt bei der Wahl seiner Begriffe und möglichen Vorbilder :
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Marsch_auf_Rom

Eine zweifelhafte Figur.
Und da er die verfahrene Position des Landes kaum zeitnah lösen kann, nur eine Zwischenlösung.

Ehrlich gesagt gibt es für mich persönlich nur eine Frage im Falle der Machtübermahme durch ihn :
Welcher ausländischen Firma gibt Zugriff auf die Erdölvorkommen des Landes ?

The Revolution Will Not Be Televised

Es erinnert stark an "the Revolution will not be televised" (auf deutsch: "Ein Staatsstreich von innen") wo zufällig ein US-amerikanisches Filmteam den Staatsstreich gegen Hugo Chaves und dessen Ende aus nächster Nähe, im Präsidentenpalast miterleben durfte und Dokumentiert hat.

Anmerkung an die Redaktion:

Dieser Artikel auf den sich der Herr Guaido beruft wird vom wissentschaftlichen Dienst des Bundestages als strittig bezeichnet.

Wenigstens diese Information könnte man zur freien Meinungsbildung hinzufügen.

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Diese Märsche in irgendwelche Städte erinnern einen irgendwie an Italien oder Deutschland.

Change

Wie möchten die allgegenwärtigen Falken denn einen Regimechange haben? So wie in Libyen oder lieber in Ägypten oder doch wie in Syrien? Immer wenn der große Changer dabei ist, muss es natürlich wirklich groß und mit allen Mitteln laufen. Da es leider fast natürlicherweise überall auf der Welt mannigfaltige Unzufriedenheiten gibt, gehen ebenso natürlicherweise auch die Anlässe nicht aus.
Wenn dann aber auch noch so nette Dinge wie Öl, Gas, Absatzmärkte usw. hinzukommen oder auch einfach eine unpassende Ideologie dann kann es eben mal zu einer Schweinebucht, Grenada, Allende, Gaddhafi, Irak etc. kommen also direktem "Eingriff". Und mal zu intensivster Unterstützung egal ob mal der Strom, die Lebensmittel oder Medikamente fehlen. Sanktionitis funktioniert ja auch prächtig - dank der lieben Mitläufer.

Wenn das ...

Die meisten Kliniken haben keine Generatoren oder nutzen sie nur in Notfällen
Wenn das kein Notfall ist, dann weiß ich nicht ...

Es gibt nur eine Lösung

Um die humanitäre Krise in Venezuela zu lösen gibt es aus meiner Sicht nur eine Lösung. Die USA müssen ihren Wirtschaftskrieg gegen Venezuela beenden.

Würde man den Großteil unserer Exporterlöse beschlagnahmen, hätten auch wir in Deutschland eine große Rezession.

Trump benimmt sich hier wie der Räuber, der "Haltet den Dieb!" ruft. Wenn hier von toten Dialysepatienten geschrieben wird, weil die Notstromaggregate nicht genutzt werden konnten, dann ist nicht Maduro schuld, sondern Washington, wo man mit Sanktionen die Benzineinfuhr blockiert.

Mal sehen ob die Zahlen der Teilnehmer

in der Berichterstattung der ÖR und meisten Mainstream Medien wieder exorbitande Größen erreichen.
Ist nur vergleichbar mit der Trump Aussage bei seiner Inauguration.
Wenn man Bilder und Videos von anderen ausländischen Medien, die über diese Demonstrationen berichten mit den hiesigen Angaben vergleicht, fallen mir immer die Potemkischen Dörfer ein.

Stelle mir gerade vor...

bei uns würde jemand zum Marsch gegen Berlin blasen.
Eine pro-westliche Marionette installieren (Ukraine), um den Russen wieder mal eins reinzuwürgen?

Warum ...

... wird Guaido nicht verhaftet?

@ Ronald Fries

Viele Deutsche finden es beschämend, dass sich Herr Maas und die Bundesregierung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas einmischen.

Auch die Medien lassen die nötige Distanz und Unbefangenheit vermissen.

Stromausfall

Berlin scheint im tiefsten Venezuela zu liegen. Auch mit Generatoren gab es erhebliche Probleme. Text. Kliniken nutzen Generatoren nur im Notfall! Wann sonst? Immer?

Vielleicht sollte Maduro mal Macron um Hilfsmittel gegen die Demonstranten bitten.
Denn wenn sich die venezuelanischen Soldaten nur mit Schutzschilden gegen Steinewerfer und Molotow Cocktail schleuderden "Demonstranten" ( Viele Medien zeigten diese Bilder & Videos) , schützen können, sind Macrons Polizisten doch effektiver Ausgerüstet.
Gegen die auch tödlichen "Gummigeschosse" hat die EU eine Untersuchung in Gang gesetzt,
aber Knüppel, Tränengas, Wasserwerfer sind ja auch machbar.
Kennen wir in Deutschland auch. Stuttgart 21 und viele mehr.

Was hat Guaidó vor?

Er hat 3 Möglichkeiten.

1. jahrelang protestieren,
2. die nächsten Wahlen abwarten (wenn sie überhaupt kommen)
3. ein militärisches Eingreifen der Amerikaner fordern

Unsere Brüder und Schwestern in VEN haben ein Recht auf Demokratie ohne Korruption und Mangelwirtschaft. Sie sind so klug um zu wissen, dass 1. und 2. nicht nur aussichtslos sondern auch lebensbedrohlich sind.

Das Volk sollte das Problem

selbst regeln, ich lehne jede militärische Einmischung von außen ab. Egal wie sich die Fremden dann nennen werden: Sympathisanten, Unterstützer, Freiheitskämpfer o.ä.

Einigen hier empfehle ich die Möglichkeit vor dem Speichern noch einmal zu lesen was sie gerade geschrieben haben. Deutsche Sprache schwere Sprache.

Venezuela

Schluss mit der sozialistischen Unterdrückung des Volkes. Das rote Experiment ist kläglich gescheitert!

Guaidó ruft zu Marsch ...

Nun ja, vielleicht tut er das, der selbsternannte Volkstribun - als jüngster Parlamentspräsident und damit vermutlich zweiter oder dritter Mann im Staate hat er den richtigen und mutigen Schritt getan - es geht ja nicht darum, gegen Demokratie und Verfassung zu agieren, sondern um die Möglichkeit beides wieder herzustellen.
Also gleichviel ob ein Herz links oder rechts schlägt, abseits einer echten revolutionären Situation, gilt es für jede Regierung den inneren Frieden im Auge zu haben, was hier beide Seiten zu tun scheinen, denn Gewalt und Ausschreitungen halten sich noch in Grenzen. Aber die wirtschaftliche Situation muss eben auch in Ordnung gebracht sein, denn erst kommt das Fressen ….

Der Oppositionsführer kommt

Der Oppositionsführer kommt mit seinem Putsch nicht so recht voran, wie es scheint.
Trotz des passend aufgetretenen landesweiten Stromausfalls, unabhängig davon, ob er inszeniert oder aufgrund der maroden Infrastruktur aufgetreten war.
Möglicherweise ist seine Unterstützerbasis doch nicht groß wie erhofft.
Maduro ist angezählt, und kann sich wahrscheinlich nur noch halten, solange er die Unterstützung des Militärs hat.
Letztlich läuft es auf Neuwahlen hinaus.

sich vor demonstranten stellen

und nicht müde werden zu betonen, wie wichtig ihm (Guaidó) die menschen sind, aber dann sogar eine milit. intervention von aussen in betracht ziehen, um sich selbst den wichtigsten posten im land zu sichern: präsident von USA-gnaden. das dabei unschuldige zivilisten sterben werden, die ihm ja angeblich sooo wichtig sind, vergisst der mann gerne. was dabei rauskommt, wenn die USA "den frieden und die demokratie bringen", dafür liefern Afghanistan, Irak oder Libyen anschauliche beispiele.

Menschenwohl über alles!

Wenn Menschen hungern und das Land heruntergewirtschaftet wurde, durch einen Präsidenten, dessen Wahl zumindest fragwürdig zustande kam, sollten sich andere einmischen. Es kann nicht sein, das die Politik von Autokraten oder gar Diktatoren dazu führt, dass Menschen fliehen müssen.
Weg mit diesen Despoten, der Menschen willen, was dazu führen würde, dass die Flüchtlingswellen nahezu verschwinden.

Es ist sicherlich nur ein

Es ist sicherlich nur ein Zufall, dass Guaido weiß und reich ist und dass er nicht gewählt wurde aber das Öl schon an Amerika versprochen hat.
Es ist sicherlich auch nur ein Zufall, dass die sog. Hilfslieferungen an der Grenze in Brand geraten, nachdem rechtsgerichtete Demonstranten Molotov Cocktails geworfen haben.
Und es ist sicherlich auch nur ein Zufall, dass der Sonderbeauftragte Elliot Abrams schon bei der Zerstörung anderer mittelamerikanischer Demokratien aktiv unterstützt hat... und Milizen illegal mit Waffen beliefert hat (Iran-Contra Affäre)... er saß dafür im Gefängnis.

Venceremos

„Unter anderem auf dem Weg zu einer der Hauptstraßen im Zentrum der Stadt, der Avenida Victoria, wurden Demonstranten von Polizisten mit Schutzschilden gestoppt“

„Victoria“ ist übrigens das spanische Wort für „Sieg“.

Nomen est omen.

Wie entscheidend die Eigen- (und dann gemeinsame!) Initiative aller Bürger und ihr Durchsetzungsvermögen gegenüber jedwelcher Anmaßung von Macht über sie ist, und wie fatal dagegen Fatalismus (die Einstellung, dass alles „Schicksal“ sei und man deshalb dagegen „sowieso nichts machen“ könne), müsste jedem eindringlich klar werden, der folgenden Beitrag (aus 2013/14; er hat aber nichts an Aktualität verloren) zu einem anderen Thema, das für die Weltgemeinschaft aber von mindestens gleichermaßen zukunftsentscheidender Bedeutung ist (das Seidenstraßen-Projekt der chinesischen Staatsführung) liest:

germany1202.rssing.com/chan-24694280/all_p1.html.

Und dass es grundsätzlich keine gute Idee ist, auf jemanden zu hören, der Angst, Spaltung und Misstrauen sät.

Guaido ist nicht...

...der Oppositionsführer, die Opposition hat er übergangen durch seine Lautstärke. Die Opposition fühlt sich übergangen, was wenn sich auch die oppositionellen Parteien gegen ihn stellen, dazu wird nicht berichtet...

Wissenschaftlicher Dienst des Bundestages

Der W. D. d. BT hat die Situation rund um VE analysiert und das Ergebnis veröffentlicht, 2x (WD2-014/19 am 07.02. und WD2-017/19 am 15.02.).!
Die Analyse des WD ist nicht irgendein wirres Gerede. Weder Politiker noch Medien haben sich für das Thema weiter interessiert. Beide Institutionen sind also nicht an der Einhaltung des Völkerrechts interessiert . Damit verstoßen sie auch gegen das Grundgesetz der BRD . Guaido hat keine Mehrheit im Parlament, denn nach seiner Selbsternennung hat sich ein Teil der Opposition (die Soz.Demo.) wieder auf die Seite der Regierung gestellt.
Über den Stromausfall möchte ich lieber nicht spekulieren, aber ich bin mir sicher, in D wären die Opferzahlen wesentlich höher. Ich weiß von einem Krankenhaus in meiner Stadt, in dem bei einem Test die Dieselgeneratoren nicht angelaufen sind weil der Diesel zu alt war. Der Diesel ist immer noch in den Tanks, weil sie nicht wissen , wie sie ihn entsorgen sollen (Kosten). Die Generatoren sind nicht einsatzbereit

Recht und Gewehre

Guaido hat das Recht auf seiner Seite und Maduro die Gewehre. So war es immer schon in der Geschichte, das Gewehr wird über das Recht Siegen.

@06:58 von moselbert

Die meisten Kliniken haben keine Generatoren oder nutzen sie nur in Notfällen
Wenn das kein Notfall ist, dann weiß ich nicht ...

Insgesamt betrachtet ist das sicherlich ein Notfall für das ganze Land. Für eine Klinik ist ein Notfall aber eher eine schwere, unaufschiebbare Operation, ein Flugzeugabsturz mit vielen Verletzten oder eine ähnlich gelagerte Situation, und die Intensivstation. Alles andere wird erstmal, so weit möglich, aufgeschoben, denn da man nicht weiß, wie lange der Stromausfall dauert, muß man Ressourcen sparen, und der Diesel für die Notstromaggegrate reicht nicht ewig, und kann im Moment auch nicht einfach so nachgekauft werden.

Stromausfall und Putsch

@ pnyx:
Das Timing der Stromausfälle ist perfekt, vor Pinochets Putsch in Chile gab es auch längere Stromausfälle...

Vor Castro Putsch in Kuba auch.

Was mich immer verwundert:

Ganz im Gegensatz zu Bildern aus dem Jemen oder anderen Krisenländern sehe ich auf den Bildern aus Venezuela keine elend aussehende Menschen, obwohl doch viele Berichterstatter vor Ort sind. Und die Demonstrierenden sind zumeist Jugendliche, ich vermute Studenten und studieren kann in Venezuela auch nicht jeder.
Es hat den Anschein, als wäre die Berichterstattung doch etwas von Wunschdenken geprägt. Zahlen höre ich immer nur von den Demonstrierenden gegen Maduro, nicht von denen, die für ihn sind.
Und selbst wenn Hunderttausende für Guaido sind, so sind diese nicht "das Volk".

Friedliches Ende eines Regimes

@ hbacc:
Change. Wie möchten die allgegenwärtigen Falken denn einen Regimechange haben? So wie in Libyen oder lieber in Ägypten oder doch wie in Syrien?

Lieber wie in Deutschland im Oktober 1989.

Sehr ungutes Gefühl.

Da ruft der Oppositionsführer mehr oder weniger unverhohlen zu einer militärischen Unterstützung der USA im eigenen Land, also letztlich zu einem Krieg auf.
Ob das der Weisheit letzter Schluss ist bezweifle ich doch sehr, ein Krieg, durch den Maduro samt seiner militärischen und politischen Clique aus den Ämtern gefegt werden soll, wird das Land in ein noch erheblich größeres Chaos stürzen als es derzeit schon ist, und es wird auf unabsehbare Zeit nicht zu den Verhältnissen finden, die Guaidó seinen Anhängern suggeriert.
Krieg ist keine Lösung.

Maduro ist der gewählte Präsident. Guaidó ist nicht angetreten.

@04:05 von Ronald Fries
Guaidó, bis zu seiner Selbsternennung bei über 80% der Venezolaner unbekannt, trat wohl auch deshalb zu den Präsidentenwahlen gar nicht an.

Über 100 Wahlbeobachter, auch aus dem Bundestag, haben die formale Korrektheit der Wahl bezeugt.

Und: Selbst nach Guaidós Berufung auf Art. 233 hätte er innerhalb von 30 Tagen Präsidentschaftswahlen durchführen müssen.
Er hat es nicht einmal versucht.

Venceremos

Guaido ist der Held des Volkes, er kann die Revolution zu Ende bringen und mit dem Volk die bestehende Herrschaft stürzen.

Ronald Fries 4:59

Wie hätten Sie's denn gerne? Manupulierte Bilder wie bei den Weißen Helmen - oder "Der kleine Junge"?

Nicht nur das!

Auch die Demonstranten Guaidos sehen sehr nach gehobenen Mittestand aus! Vertraut die TS darauf, daß es nicht mehr viele Menschen gibt, die sich an die Bilder aus Chile erinnern können? Gebe mal das Stichwort. In Caracas fehlen nur noch die Kochtöpfe. Und in Venezuela wären, wie damals in Chile, einen Tag nach Allendes Sturz, alle Regale in den Geschäften wieder voll! War also die ganze Zeit alles vorhanden, nur nicht im Laden.

Interventionen, Sanktionen....Einflußnahme von

außen. Im tief gespaltenen Venezuela tut sich für die Menschen ein Abgrund auf.
Völkerrechtlich bewegt sich der „sich selbsternannte“ Guaidó, der nun zu dem „Marsch auf Caracas“ aufruft auf sehr dünnem Eis. Majorette ist da noch milde ausgedrückt. Leider ist die Information der „vierten Gewalt“ so gefärbt, dass ein objektives Bild immer schwerer wird. Wenn er (Guaido) sich nun auf Hilfe aus dem Ausland beruft ist das nach m.M. abgesprochen und ferngelenkt. Die Armen und Kranken (Bürger) sind in diesem Machtkampf leider die Spielbälle.

Venezuela:Guiado ruft zu Marsch auf Caracas auf....

Aber das ist doch nicht neu.Dazu ruft er doch schon seit mehr als einem Monat auf.

Und er wird deutlicher,je mehr ihm die Felle davon schwimmen.Vor einiger Zeit sagte Trump:"Alle Optionen liegen auf dem Tisch". Und meinte damit eine militärische Intervention.
Jetzt wiederholt Guiado denselben Satz,ein echter Demokrat.

Intervention unerwünscht!

Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) besteht aus 34 Mitglieder. Die OAS (auch Brasilien) hat eine Interventionen in Venezuela mehrheitlich abgelehnt.

um 07:51 von rainer4528

das klingt jetzt vieleicht lächerlich, aber ja, bei der Größe des Vorrates und der "Haltbarkeit" von Diesel-/ Benzinadditiven müßten manche Kliniken die Generatoren fast durch laufen lassen.

um 07:52 von hippojim
Ergänzend sollte sich Maduro mal bei Janukowitsch erkundigen, was passiert, wenn man seine Elitepolizei nur mit Schutzschildern los schickt. Sie hätten da auch den gleichen Koruptionsstatus, etwa.

um 08:05 von DerGolem
Sie haben vergessen zu erwähnen das 3. die tötlichste aller Varianten ist.

@ jahdur

Ich weiß von einem Krankenhaus in meiner Stadt, in dem bei einem Test die Dieselgeneratoren nicht angelaufen sind weil der Diesel zu alt war.

Diesel verdirbt nicht. Wir fahren bis heute mit Traktorendiesel aus einem alten Stahl-Tank der LPG. Ohne Probleme.

Warum geben die USA das konfiszierte Geld nicht an Hilfsorganisa

... Hilfsorganisationen wie dem Roten Kreuz, die ja ganz legal und ohne Behinderung in Venezuela aktiv sind?

@07:16 von Jerch
Richtig!

Wenn es tatsächlich Guaidó tatsächlich um die humanitäre Seite geht, dann würde das doch den Verdacht ausräumen, die USA wollten ihrer Marionette (Guaidó) einige Milliarden für dessen Machtergreifung zuschanzen oder sogar persönlicher Bereicherung Einzelner Vorschub leisten.

Gerade angesichts des massiven Stromausfalls könnte das ein positives Zeichen sein und die Regierung Maduro würde sicher zustimmen.

Dass Guaidó lieber einen militärischen Einsatz des Auslandes bevorzugt, zeigt seine wahren Absichten.

@ Alpenhans, um 08:09

Und wie sieht Ihr Vorschlag nun konkret aus?
Soll Maduro freiwillig den Hut nehmen?
Sollen die USA in VEN einmarschieren?
Sollen die Venezuelaner mit einem Sternmarsch auf Caracas Maduro samt seinem Militär zur Aufgabe bewegen?

Forderungen stellen, ohne eine realistische Möglichkeit aufzuzeigen, wie diese erfüllt werden können, ist immer einfach - das kennen wir hierzulande ja zur Genüge von Grünen und noch Linkeren...zu denen ich Sie allerdings nicht zähle :-).

Nun mal Butter bei die Fische!

Wurde die Wiederwahl von Maduro durch die UN und auch von deutschen Bundestagsabgeordneten anerkannt, Ja oder Nein? Bitte um eine klare Antwort, kein Drumrumgerede.

@ krittkritt

Über 100 Wahlbeobachter, auch aus dem Bundestag, haben die formale Korrektheit der Wahl bezeugt.

Falsch. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat festgestellt, dass keine offiziellen Wahlbeobachter vor Ort waren. Kein europäisches Land hat die Wahl anerkannt. Für die BRD und zig andere demokratische Staaten ist Maduro nicht rechtskräftig im Amt.

@05:28 von landart

"das faschistisch-sozialistische Experiment hat das Land verwüstet" - darin liegt die Ursache des ganzen Übels.

re krittkritt

Zitat: "Über 100 Wahlbeobachter, auch aus dem Bundestag, haben die formale Korrektheit der Wahl bezeugt."

Das wäre mir neu. Wenn Sie das schon behaupten, haben Sie doch sicherlich auch Namen zu nennen. Oder?

@ Rässland, um 08:51

Was soll dieser plakative Ausruf?
“...mit dem Volk die bestehende Herrschaft stürzen.“
Und wie soll das gehen ohne dass Hunderte oder Tausende dabei zu Tode kommen? Durch Proteste und Märsche ist Maduro ganz sicher nicht zu beeindrucken.
“Vinceremos“ - aber wie?

Klar ist, dass

Klar ist, dass sozialistisches Wirtschaften Venezuela nicht gut getan hat. Klar ist auch, dass keiner, ausser das venezolanische Volk, legitimiert ist, sich in die innenpolitischen Angelegenheiten Venezuelas einzumichschen.
MfG

re bernd kevesligeti

"Jetzt wiederholt Guiado denselben Satz,ein echter Demokrat."

Bei Maduro scheint Sie der Mangel an Demokratie nicht so unbedingt zu stören.

um 08:51 von Rassländ

eben genau das ist er nicht. Er ist eine Marionette der USA. Das kann nicht mal die etwas völkerrechtswiedrige Berichterstattung in Deutschland überdecken. In dem Moment, wo Maduro die Unterstützung der Armen Bevölkerung verliert, ist er weg. Korruption gibt es in allen Ländern der Welt, auch hier in Deutschland. So zu tun als wären wir Perfekt und alle müssen sich nach uns richten ist mehr als arrogant.

Ich würde gerne mehr über die

Ich würde gerne mehr über die Ursachen des Stromausfalls erfahren. Das ist ja alles nicht mehr normal. Ist Maduro wirklich so ein Versager, dass er nichts geschafft hat und dann als eine Art Karma der Strom wirklich mehr aus eigener Schuld ausfällt? Ich meine, ich hatte ja keine wirkliche Vorstellung von Maduro.,.,., - aber Sabotage würde ich mir auch gut vorstellen können, drei Tage ohne Strom bringt jede Bevölkerung auf die Barrikaden, was man ja gut ausnutzen kann

Maduro hat Angst vor seinem Volk und vor Wahlen

Die letzten freien Parlamentswahlen im Dezember 2015 haben Maduro und seine Chavisten haushoch verloren. Sie waren ein klares Mißtrauensvotum der Wähler gegen die Politik des angehenden Diktators Maduro.

Mit der erreichten 2/3-Mehrheit im Parlament hätte die Opposition ein Referendum über das Präsidentenamt anstrengen können. Maduro's Handlanger haben der Opposition, welch ein "Zufall", dann genau die 3 Mandate "aberkannt", welche die 2/3 -Mehrheit ausgemacht haben. Diese für jeden offensichtliche Manipulation und Rechtsbeugung zwecks Machterhalt zeigt, wie sehr sich Maduro mit Machenschaften an die Macht krallt und wie wenig Vertrauen er in die Unterstützung durch die Mehrheit seines Volkes hat.

Venezuela braucht von der UNO und der OAS überwachte Neuwahlen bei denen alle Parteien und Kandidaten freien Zugang haben und nicht von Maduro weggesperrt werden können.

um 08:52 von Intelligenz

Ich kann sie verstehen, der Maduro sieht ja auch so ein bischen wie Mexikanischer Pistolero aus. Aber: Deutschland hatte Wahlbeobachter in VEN und die haben die Wahl Maduros (und nicht Guaidos) abgenickt.

Wahnsinnig

Ich finde es nicht gut wenn auf die Art ein Machtwechsel erzwungen wird. Wer auch im Hintergrund da auch immer mitmischt.
Die Geschichte zeigt immer wieder das es nur zu einem Bürgerkrieg führt mit vielen Toten.
Der wechsel muß friedlich und aus dem Volk heraus gestaltet werden.
Und alle die das hier gut heißen, müssen sich schon auch fragen ob es das auch wert war hinterher. Das sind meistens Leute die nur gemütlich vom Sessel Zuhause sitzend, meinen die Welt zu verändern mit befremdlichen Meinungen über Länder die sie gar nicht kennen. Geschweige den die Geschichte hinterfragen.

re bikky-kun

"Es ist sicherlich nur ein Zufall, dass Guaido weiß und reich ist und dass er nicht gewählt wurde aber das Öl schon an Amerika versprochen hat."

Hat er das?
Wussten Sie, dass die USA der Hauptkunde für Öl aus Venezuela ist? In der gesamten Regierungszeit von Chavez und Maduro?

um 08:57 von Rassländ

Der Diesel selbst nicht aber die Additive machen in unbrauchbar. LPG- Diesel stammt aus der DDR. Dort war Diesel wertvoll und wurde nicht mutwillig beschädigt.

Ja, wurde anerkannt

Ja, wurde anerkannt

Cui bono?

Es scheint ausser Frage zu stehen, der Maduro Clan hat sich ordentlich bereichert und es gibt eine steinreiche Oberschicht in Venezuela.
Dafür spielen äusserst großzügige Kredite "aus Russland" eine tragende Rolle. Die könnten verloren sein wenn Guaidó wie auch immer Nachfolger Maduros wird. Ob USA mit Guaidó
doch auf das falsche Pferd setzt? Von aussen gesehen wirkt Guaidó wie ein konzeptfreier
populistischer Krakeeler. Man kann vermuten
dass Neuwahlen zu einer endlosen Pattsituation führen würden.

Karawanke->Krittkritt: Wahlbeobachter waren "Freunde"

Die Wahlbeobachter-Ente stammt ursprünglich von dem linksradikalen Amerika21-Portal.

Dort wurden zuerst 2000 "Wahlbeobachter" verkauft, die dann auf 350 und nun auf 100 zusammengeschrumpft sind. Die Zahl wechselt mit der Tagestemperatur.

Weder der Bundestag noch das EU-Parlament noch die UNO haben offizielle Wahlbeobachter geschickt. Vielemehr waren dort Parlamentarier aus dem internationalen Sympathisanten-Kreis von Maduro auf eigene Faust unterwegs und haben "bestätigt", was der Diktator haben wollte. Aus dem Bundestag zählt dazu die LINKEN-Abgeordnete Heike Hänsel.

Bikky-kun

Guter Kommentar!

Irgendwie kommt der

Irgendwie kommt der Stromausfall genau richtig, um Maduro in die Enge zu treiben, der Druck wurde erhöht, zulasten der armen Bevölkerung. Die USA haben schon einige Länder in das totale Chaos gestürzt und arbeiten an Ven schon einige Jahre. Daher liegt der Verdacht auch recht nahe, auch weil die USA ja mit allen Mittel gedroht haben.

Auch wenn der Vergleich wohl ein wenig seltsam ist, wir in Deutschland haben ein Problem, weil unsere Regierung mindestens so schlecht ist wie die in Ven

Erzieher/Bildungsnotstand, Pflegenotstand, Niedriglohnland! Asoziale Familienpolitik, Massenarbeitslosigkeit? Hartz4, Rente? Altersarmut? und andere Notstände.

anstatt,

dass die machthaber eines landes, dessen bevölkerung am hungertuch nagt, endlich darüber diskutieren, wie die situation im namen ihres volkes wieder in den griff zu kriegen ist, werden hier alte "sozialismus vs. kapitalismus geschichten" (inklusive verschwörungstheorien) und antiimperialistische wir-schaffen-das, wir-wehren-uns, parolen abgesondert.

und die länder drumherum tun genau das gleiche (ja auch wir!) - zanken sich darum, wer jetz ideologisch recht hat - oder auch nicht..

in der zwischenzeit sterben mehr und mehr menschen an essens- und energiemangel - gehts noch?

guaido ist dabei nicht besser als maduro! beide zanken sich um macht und nicht ums brot fürs volk!

ganz ehrlich, wer hungert, dem ist egal, ob das essen (hilfslieferung) aus den ideologisch verpönten usa stammt, oder nicht..

wer an nierenversagen krepiert, weil die dialyse ohne strom nicht gemacht werden kann - dem ist egal, ob der strom aus den usa sabotiert wurde, oder nicht - er stirbt einfach nur!

Also Gestern hat der

Also Gestern hat der Kriminelle (Missachtung anordnung des obersten Gerichts) Guaidó zu Demonstrationen im ganzen Land aufgerufen ... - es kamen ein paar hundert. - zur erinnerung bei den Montagsmahnwachen 2014-15 standen zeitweise 5000 Opositonelle in Berlin auf der Strasse - bekamen hier aber keine Plattform.

Nun will Guaidó auf Caracas maschieren - soll er mit seinen 100 bezahlten "Kumpels" doch hin maschieren - geht er direkt in Knast.

Kein anderer Staat hätte sich das bieten lassen was Guaidó in Venezuela treibt.

Ohne eine große Sympathie

Ohne eine große Sympathie für sozialistische Experimente zu haben,ist die Berichterstattung schon sehr einseitig,und das in allen Leitmedien von Flensburg bis Passau,wie vor geraumer Zeit bis jetzt,die Berichterstattung über die Ukraine.Sehr merkwürdig geworden unsere Medienlandschaft.

@04:05 von Ronald Fries "Laut

@04:05 von Ronald Fries
"Laut unsere verfassund ist Guaido nicht selbsternannter Präsident und Maduro nicht mehr Präsi seit 10.01.2019. So einfach ist es
Professor Ivo Hernandez, Uni. Münster, hat es ganz kurz erklärt auf der DW. Nur ein Diktator kann sich selbst ernennen!"

Da hat der Prof. doch Recht: Guaido hat sich, so steht es auch hier immer in der ARD-TS, selbst ernannt. Ergo: eine Diktator?

Nicht nur der WD des Bundestages sieht das Verhalten der EU und vor allem Deutschlands kritisch. Lesen Sie einfach z.B. Infosperber aus der Schweiz. Da wird auch von deutschen Völkerrechtlern das agieren von unseren Regierungen eindeutig als Verstoß gegen Völkerrecht und die Regierung Merkel mit dem AA-Min. Mass verstoßen sogar gegen unsere eigene deutsche Verfassung. Nur was macht's: wo kein Kläger da kein Richter und ich habe in unserer Medienlandschaft noch von keinem Hinweise auf die deutsche Verfassung gelesen, gesehen oder gehört.

Maduro: kann nur organisierte "Wahlfarce"

Nachdem die nach der bestehenden Verfassung vorgesehenen Parlamentswahlen 2015 nicht verhindert werden konnten, mussten sie im Nachgang gründlich im Sinne der Chavisten "begradigt" werden.

Schließlich hat Maduro gegen die bestehende Verfassung einen Staatsputsch durchgeführt und eine "verfassungsgebende Versammlung", bei der nur noch seine Anhänger zum Zuge kamen, "gewählt". Wie auch bei den Präsidentschafts"wahlen" waren die Wahllokale bei dieser Wahlfarce so leer wie die Supermarktregale im Land. Der wichtigste "Oppostionszählkandidat" war der langjährige Chavist Falcon.

Die Vorlage: die kommunistischen "Volksdemokratien" mit Einparteien-Herrschaft aus der Hoch-Zeit des zusammengebrochenen Kommunismus.

Karlder Kühne

Man kann sich klar und eindeutig informieren. Zur Wahl wurden westliche Beobachter (z.B. Mogherini) eingeladen, die aber ablehnten. Warum wohl?

"Unter anderem auf dem Weg zu

"Unter anderem auf dem Weg zu einer der Hauptstraßen im Zentrum der Stadt, der Avenida Victoria, wurden Demonstranten von Polizisten mit Schutzschilden gestoppt. "Wir leben in einer Diktatur - wir wollen Demokratie", sagte ein Demonstrant im Fernsehsender TVV."

Da sieht man doch mal das die garnicht wissen was sache ist - in was leben denn die französischen Gelbwesten?

Bei denen können sie mal anfragen was mit andersdenkenden passiert - wenn Guaidó erst an der Macht ist - oder die sollten sich anschauen was in Deutschland bei den Stuttgard 21 Demos los war - oder in den usa in Fuergenson - ja liebe Venezulaner das sind die Länder die euren Guaidó stützen.

um 09:06 von karawanke

Bundestagsabgeordnete Michel Brandt, der auf Einladung des CNE als Wahlbeobachter in Venezuela weilt
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1088698.wahlen-in-venezuela-mad...
zum nachlesen

karawanke

Sie wissen aber schon, daß Maduro mit 67,7% gewählt wurde?

re von karawanke

Nun,daß kann man auch zurück geben.Bei dem,der mit einer ausländischer Intervention liebäugelt,scheint Sie der Mangel an Demokratie nicht zu stören.

MehrheitsBürger

Nennen Sie doch bitte die Quellen!

Wahlbeobachter: z.B. der Bundestagsabgeordnete Michel Brandt

@09:02 von Rassländ, 09:06 von karawanke
... war auf Einladung des CNE gekommen.
»Der Wahlprozess heute war nach meinem Eindruck sauber, das haben auch die in den Wahllokalen anwesenden Zeugen verschiedener Parteien bestätigt«

Er berichtete, dass es im Vorfeld eine Debatte über die "Roten Punkte" gab, wo auf soziale Errungenschaften des Staates verwiesen wurde.
Die Wahlbehörde hatte die Stände schon vorher untersagt.
"Dort, wo wir darauf hingewiesen haben, dass die Stände nicht den vereinbarten Abstand von 200 Metern haben, wurde das korrigiert."

Zur Erinnerung: Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter zu Wahlen unter Chavez: »Von den 92 Wahlen, die wir beobachtet haben, würde ich behaupten, dass der Wahlprozess in Venezuela der beste auf der Welt gewesen ist.« Korrekter als der in den USA!

@Rassländ

Der Change in Deutschland ist nur mit Glück anders abgelaufen als zb in Rumänien oder (missglückt) in China.

In Ost - Berlin war durchaus eine „chinesische Lösung“ im Gespräch.

Ausserdem :
Hier steht kein starker Partner bereit um Venezuela aufzufangen.

Mit Guaidó wird es einen Bürgerkrieg geben - zumindest solange die Armee auf der anderen Seite steht.
Einen Bürgerkrieg, in den die USA eingreifen werden.

Das beste für Venezuela wäre aktuell wohl das, was zu Lateinamerika gehört wie der Amazonas :
Ein Militaerputsch einer Armee, die an Maduros Seite ihre Felle davonschwimmen sieht.

Die unfriedlichen Absichten

Die unfriedlichen Absichten Guiados werden immer offener Erkennbar.
Immer wieder hat er Gruppen deren Überlaufen er sich wünscht die Freiheit vor Strafverfolgung versprochen, was im Umkehrschluss heißt, dass er im Fall einer Machtübernahme eine Art Siegerjustiz halten will. Und jetzt wiederholt er ganz offen den Wunsch zu einer Militärintervention wenn nicht alles so kommt wie er sich das vorstellt.

re krittkritt: Schwachstelle?

„Warum geben die USA das konfiszierte Geld nicht an Hilfsorganisationen wie dem Roten Kreuz, die ja ganz legal und ohne Behinderung in Venezuela aktiv sind?“

Kompliment! Wenn Sie glauben, einmal eine Schwachstelle gefunden zu haben, dann geben Sie einfach nicht auf und wiederholen beständig die immer gleichen Thesen. Wirklich hartnäckig!

Also gut, nehmen wir mal an, Mr. Trump würde Ihrem Vorschlag folgen und die festgesetzten Milliarden aus dem Ölhandel dem Roten Kreuz geben. Dann - ja was dann?

Das RK würde mit den Mrd. in Venezuela einen Sozialstaat aufbauen, Maduro würde auf das Geld großzügig verzichten und die Militärs würden dem RK dabei helfen, die Güter gerecht zu verteilen.
Dann würde Maduro freie Wahlen zulassen und getragen von seinem dankbaren Volk einen haushohen Sieg über Guairo erringen. Usw. usw...

Ist es dieses Szenario, was Ihnen vorschwebt?

@karawanke

Die USA werden gewiss noch zufriedener sein, wenn sie das Öl aus Venezuela bekommen und zusätzlich noch den Gewinn daraus einstreichen können.

Mike Pence hat bereits mit Guaidó telefoniert.
Und die USA haben ihm Zugriff auf dem venezolanischen Staat gehörenden, in den USA befindlichen Konten gewährt.

Ein Amerikaner tut nichts dieser Art, wenn er sich nicht daraus finanziellen Gewinn versprechen wuerde.

08:52, Bernd39

>>Vertraut die TS darauf, daß es nicht mehr viele Menschen gibt, die sich an die Bilder aus Chile erinnern können? Gebe mal das Stichwort. In Caracas fehlen nur noch die Kochtöpfe. Und in Venezuela wären, wie damals in Chile, einen Tag nach Allendes Sturz, alle Regale in den Geschäften wieder voll! War also die ganze Zeit alles vorhanden, nur nicht im Laden.<<

Es gab in Chile unter Allende keine Versorgungskrise.

Der Vergleich Maduros mit Allende ist eine ungeheure Herabwürdigung des großen Salvador Allende, der sein Land nicht in Grund und Boden gewirtschaftet hatte und durch einen klassischen Militärputsch aus dem Amt gefegt wurde. Er war ein demokratischer Sozialist und deshalb gefährlich. Er zeigte nämlich, daß demokratischer Sozialismus funktionieren kann. Zu Zeiten des kalten Krieges durfte das nicht sein.

re KarlderKühne

"Nun mal Butter bei die Fische! Wurde die Wiederwahl von Maduro durch die UN und auch von deutschen Bundestagsabgeordneten anerkannt, Ja oder Nein? Bitte um eine klare Antwort, kein Drumrumgerede.

Nein.
Kein europäisches Land hat die Wiederwahl Maduros anerkannt.

@ karawanke

Zitat um 09:10 Uhr: "re bernd kevesligeti

"Jetzt wiederholt Guiado denselben Satz,ein echter Demokrat."

Bei Maduro scheint Sie der Mangel an Demokratie nicht so unbedingt zu stören."
__________________________________

Was an Parlamentspräsident Guaido am meisten stört ist, dass er zwar neue Präsidentschaftswahlen fordert aber nicht bereit ist auch neue Parlamentswahlen zu akzeptieren. Erst im Anschluss daran könnte man von demokratisch legitimierten Volksvertretern sprechen.

re jahdur

Sie haben sich selbst verraten, Ihre Story stimmt nicht, denn Diesel-Öl verdirbt nicht.

Einige Wahlen sollten wegen Unregelmäßigkeiten wiederholt werden

@09:14 von MehrheitsBürger
Die 3 konservativen Abgeordneten, die wohl keine Aussicht auf Wahl unter korrekten Umständen sahen, weigerten sich, das Verfassungsgericht anzuerkennen. Die übrigen traten zurück.

Das Verfassungsgericht reagierte darauf mit der Annullierung von Beschlüssen, die mit Hilfe dieser illegalen Abgeordneten zustande kamen.

Den Verfassungskonflikt hat dann Maduro nach Art. 348 zu lösen versucht, indem er die Wahl einer verfassunggebenden Versammlung initiierte, die auch mittlerweile gewählt wurde.

Wer sich Wahlen verweigert, kann hinterher keine Ansprüche stellen. Das ist auch bei uns so.

@09:20 von karawanke

"Wussten Sie, dass die USA der Hauptkunde für Öl aus Venezuela ist? In der gesamten Regierungszeit von Chavez und Maduro?"

Na und? aber während der Regierungszeit von Cahvez und Maduro - wurde das Öl von Venbezulanischen Firmen bzw. hatte der Staat immer mehr als 51% Anteile an den Förder Firmen gefördet und vermarktet - nicht von amerikanischen Firmen die mehr als 49% des Gewinnes machten.

Wie vor Chavesz und Maduro und mit Sicherheit auch wieder bei Guaidó . Also kann man sagen für das leidende Volk - punkt, punkt komma Strich egal werPräsident ist andert tut sich nichts.

Ausser Putin der hat nach den Jelzin Jahren den Westen auch wieder in die Schranken gewiesen - und es geschafft das es dem Russischen Volk im Gegensatz zu den 90iger Jahren wesentlich besser geht.

re jahdur

"Deutschland hatte Wahlbeobachter in VEN und die haben die Wahl Maduros (und nicht Guaidos) abgenickt."

Welche Abnicker sollen das denn gewesen sein? Meines Wissens ist das eine Fehlinformation. Sie sind uns die Belege wahrscheinlich genau deshalb auch noch schuldig.

@Intelligenz

Genaus so wie in anderen lateinamerikanischen Ländern nach einem regimechange durch die USA wird es enden wenn das so weitergeht... in einem blutbad und danach wird guaido diktieren statt zu regieren.... maduro würde es gut stehen wenn er nun doch guaido verhaften lässt und ohne ihn neue wahlen in kürze ansetzt... alles andere ist Unsinn...

@Jerch, 07.16h

Immer die gleiche Leier.
Venezuela war schon vor diesen paar Sanktionen am Ende. Finanziell und strukturell.
DA verschwand das Geld in den Taschen von Maduro und seiner Clique.
Dem Volk fehlte es schon vorher.
Und wenn Sie hier erzählen wollen, dass es an den USA liegt, dass Maduro den Treibstoff für ein paar Notstromaggregate nicht aufbringen kann, dann ist das erbärmlich.
Da würde es schon reichen, wenn er und seine Entourage auf Fahrten mit ihren Luxusgefährten verzichten würden.

re DerGolem: Geduld und Einsicht

„Was hat Guaidó vor?
Er hat 3 Möglichkeiten.
1. jahrelang protestieren,
2. die nächsten Wahlen abwarten (wenn sie überhaupt kommen)
3. ein militärisches Eingreifen der Amerikaner fordern“

Sie gehören zu den - zum Glück - sehr Wenigen hier, die ein militärisches Eingreifen von außen für angemessen halten und begründen dies mit nur zwei weiteren Optionen, denen Sie aber sofort die Relevanz absprechen.
Wenn Sie sagen, Protest und Forderung nach Wahlen wären sinnlos, bleibt natürlich nur noch Gewalt. Und damit liegen Sie auf einer Linie mit allen zur Zeit dominierenden Autokratien dieser Welt einschließlich der Trumpschen USA.
Diese Linie wird bestimmt von der Vorstellung einer allein machtgesteuerten Welt, in der Diplomatie, Geduld, Einsicht und Überzeugungen nur noch als Zeichen der Schwäche gesehen werden.

Dabei zeigt unsere eigene jüngste Geschichte, dass auch der brutalste Obrigkeitsstaat nur begrenzte Haltbarkeit hat. Wenn man geduldig auf die Menschen setzt.

Der Selbsternannte..

Wie kann man einen Selbsternannten als Präsidenten anerkennen ? Maduro ist unter internationaler Beobachtung gewählt worden ! Maduro ist der Präsident und sonst niemand Punkt um. Der wissenschaftliche Dienst des BT hat die Anerkennung eines "Selbsternannten" als strittig bezeichnet.. Einmischung in innere Angelegenheit eines Staates ist das, und ist lt. UNO nicht zulässig! Die USA sollen aufhören mit ihrem Wirtschaftskrieg gegen Venezuela. Die weltweit größten Ölreserven sind halt zu verlockend, und da ihnen ja auch lt. Beschluß das Universum gehört, müssen ihnen ja auf diesem Planeten die größten Ölvorkommen mindestens auch gehören Logo.. Sakasmus off.

Gab es Wahlbeobachter in Venezuela?

Zitat aus einer Mitteilung der IGFM:

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert für die am 6. Dezember stattfindenden Parlamentswahlen in Venezuela internationale Wahlbeobachter. Die in Frankfurt am Main ansässige Organisation befürchtet angesichts des angespannten politischen Klimas in Venezuela und der Verhaftung mehrerer Oppositionspolitiker Wahlfälschungen von Seiten der autoritären Regierung des Präsidenten Maduro. Von freien und korrekten Wahlen wie kürzlich in Argentinien sei in Venezuela nicht auszugehen, so die IGFM. Erst kürzlich hatte der Präsident erklärt, dass er die Beobachtung der Wahlen durch ausländische Beobachter ablehne.

@ SysLevel

Zitat um 08:16 Uhr: "Der Oppositionsführer kommt

Der Oppositionsführer kommt mit seinem Putsch nicht so recht voran, wie es scheint.
Trotz des passend aufgetretenen landesweiten Stromausfalls, unabhängig davon, ob er inszeniert oder aufgrund der maroden Infrastruktur aufgetreten war.
Möglicherweise ist seine Unterstützerbasis doch nicht groß wie erhofft.
Maduro ist angezählt, und kann sich wahrscheinlich nur noch halten, solange er die Unterstützung des Militärs hat.
Letztlich läuft es auf Neuwahlen hinaus.
____________________________

Vollkommen richtig und zwar beides: Präsidentschaftwahlen und Parlamentswahlen.

Letzteres will der selbsternannte Interims-Präsident Guaido aber nicht.

@hippojim, 07.52h

Also auf den Bildberichten, die ich gesehen habe, sind die Polizisten zum Teil nach Diskussionen mit den Demonstranten (Maduro-Gegnern) abgerückt.
Nicht nur ich habe den Eindruck, dass Maduros Macht bröckelt und die Polizisten ahnen, dass sie auf der falschen Seite stehen.
Eine Gratwanderung, denn es kann sein, dass sie nachher dastehen, wie ihre Kollegen in der Türkei.
Inhaftiert oder arbeitslos, weil sie ihren Führer nicht bis zum letzten Atemzug verteidigt haben.-
Dieses Risiko gehen alle Ordnungskräfte und das Militär ein, bevor die Lage endgültig entschieden ist.
Anders gäbe es allerdings keinen Wandel.

@ krittkritt

Zitat um 08:51 Uhr: "Maduro ist der gewählte Präsident. Guaidó ist nicht angetreten."
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Exakt!

Maduro wurde in einer von den UN überwachten, legalen Präsidentschaftwahl mit Zwei-Drittel-Mehrheit im Amt bestätigt.

Die Oppositionsparteien waren wegen völliger Zerstittenheit nicht in der Lage sich nicht auf einen Gegenkandidaten zu verständigen und blieben der Wahl lieber per Boykott fern.

Das machte die Wahl aber nicht illegal.

Guaido setzt weiter auf Aktivismus

Guaido steht unter Zugzwang, er muss demnächst liefern, nicht nur seinen Anhängern, sondern auch seinen Auftraggebern, sonst finden die noch einen anderen Messias.

Er muss v.a. seine Anhänger bei Laune halten, etwa mit einem weiteren Marsch, sonst fällt denen noch auf, dass bisher eigentlich noch gar nichts erreicht wurde.
Gute Noten erhält Guaido einzig für seine Pressearbeit und seine Selbstvermarktung.

Wie all die Probleme gelösen werden sollen, die er Maduro ankreidet: Fehlanzeige.
Scheinbar soll in V. alles wieder gut werden, wenn nur Maduro weg ist. Das hat zwar noch nirgendwo auf der Welt funktioniert, macht sich aber gut auf Plakaten für die Weltpresse.

Und Neuwahlen: ja, aber in der jetzigen Situation wären sie eine Farce. Wenn Maduro sie ansetzen würde, müssten zudem alle Sanktionen sofort aufgehoben werden.
Aber das könnte das Protestpotenzial schwächen und der Wahlausgang wäre womöglich wieder offen.
Mal sehen, wie weit Guaidos Strippenzieher noch zu gehen bereit sind.

DLF24, Vergessene Nachrichten

"Top 3: Venezuela und das Völkerrecht – Kein Thema?

Die Bundesregierung hat Anfang 2019, wie auch zahlreiche andere Staaten, den selbsternannten Übergangspräsidenten Venezuelas, Juan Guaidó, als amtierenden Staatschef anerkannt. Völkerrechtlich war dies ein Novum, wie Juristen im Auftrag des Bundestags festgestellt haben. Während die politische Entwicklung und die humanitäre Krise in Venezuela in Deutschland auf breites Interesse stoßen, haben Medien über die damit eng verknüpfte rechtliche Debatte nur wenig berichtet. Und das in einer Situation, in der das Land möglicherweise vor einem Bürgerkrieg steht und die USA bereits offen mit einer Invasion gedroht haben. "
Für mich ist dann TOP 4, dass die Jahre vor Chavez/Maduro scheinbar im Nebel der Geschichte verschwunden sind, z.B. die niedergeschlagene Hungerrevolte in Caracas.

Hallo Mehrheitsbürger,

Habe ich mir doch gedacht, das auf meine Frage der Anerkennung der Wahl von Maduro nur wieder ausweichende Antworten kommen. Hat die UN die Wahl anerkannt! Es gibt nur ein Ja oder Nein!
Und selbst wenn keine offiziellen Wahlbeobachter anwesent waren, so frage ich sie: Warum nicht? Ich kann mich im Nachhinein nicht hinstellen und etwas negieren, wenn ich nicht die Möglichkeit nutzte, mich selbst zu überzeugen! Das ist Vogel-Strauß-Politik.
Genauso kann ich mich nicht hinstellen und eine Wahl nicht anerkennen, die ich zuvor boykotiert habe. Hätte Guaido zur Wahl antreten können: Ja oder Nein?

09:27, beamtenfreund

>>Dafür spielen äusserst großzügige Kredite "aus Russland" eine tragende Rolle. Die könnten verloren sein wenn Guaidó wie auch immer Nachfolger Maduros wird.<<

Nicht nur Russland, auch China hat viel Geld in Venezuela investiert.

Warum sollte das verloren sein, wenn Maduro nicht mehr an der Macht ist?

Sowohl Guaido's Akt der

Sowohl Guaido's Akt der Selbsterklärung zum venzolanischen Präsidenten als auch seine Aufforderung an die Armee zur Meuterei und zum Sturz der Regierung Maduro sind Hochverrat und zwar sowohl nach allgemeinem Rechtsverständnis als auch nach deutschem Recht. Seine Gespräche mit den USA und über eine militärische Intervention ist Landesverrat.

Am 10. März 2019 um 08:05 von DerGolem

Unsere Brüder und Schwestern in VEN haben ein Recht auf Demokratie ohne Korruption und Mangelwirtschaft. Sie sind so klug um zu wissen, dass 1. und 2. nicht nur aussichtslos sondern auch lebensbedrohlich sind

Sie sind also für die Variante 3, aber die Ausbeutung Venezuelas durch US Firmen hatten wir doch schon, und da ging es den Menschen dort auch nicht besser als jetzt.

10:29, KarlderKühne

>>Hat die UN die Wahl anerkannt! Es gibt nur ein Ja oder Nein!<<

Die UN haben sich zur "Wiederwahl" Maduros 2018 überhaupt nicht positioniert, so weit ich weiß.

Interessante Diskussion

mit vielen Fragezeichen, wer denkt eigentlich das sich mit dem neuen Kopf die Situation im Land schnell verändert ?.
Und alles was die ganzen Jahre gemacht wurde verschwindet ?, man kann sich ja etwas wünschen, nur in Erfüllung geht davon nicht viel.
Einmischung von Außen hat die letzten Jahrzehnte nicht einem einzigen Land genutzt, außer das es Zerstörung und viele viele Tote gab.
Wir werden ja erleben wie es ausgeht, und wer sich viel Mühe dabei gegeben hat, und wer am Ende als Nutznießer die Kohle in die Tasche steckt.
Die Bürger des Landes werden es vermutlich nicht sein.

@ fathaland slim

"Demokratischer Sozialismus" ist ein Widerspruch an sich.

Die soziale Marktwirtschaft unter Helmut Kohl sollte Vorbild sein. Nicht der Sozialismus oder der Neoliberalismus von SPD/Grüne.

Selbst wenn jemand von 3 Leuten geheim gewählt wird

Selbst wenn jemand in geheimer Wahl von drei Leuten gewählt wird, ist er rechtmäßiger gewählt als ein "Selbsternannter" im kleinsten Verein wird in geheimer Wahl ein Vorsitzender gewählt ob im Kleintierzüchterverein, Schrebergartenverein oder Gesangverein. Hab noch nie gehört, daß da jemand sich selbst ernannt hätte. Wer " Selbsternannt " als legitim ansieht hat von Demokratie nichts begriffen. Ein Selbsternannter ist ein Diktator..

@DerGolem

"Unsere Brüder und Schwestern in VEN haben ein Recht auf Demokratie ohne Korruption und Mangelwirtschaft."

Wenn unsere Brüder und Schwester, tolle Propaganda, wirklich Demokratie wollen, dann geht das auch ohne Drittens.

Wer Demokratie herbei bomben will spricht nicht von Brüder und Schwester, der spricht dann von gewollten Opfern.

Und sowas nennt sich Vertreter europäischer Werte. Eckelhaft.

9:20 karawanke

"wussten sie dass die USA der Hauptkunde für venezolniaches Öl ist ........."

Wenn ich es richtig in Erinnerung habe sind die Raffinerien der Koch-Brüder der Hauptkunde die sind angewiesen auf dieses Öl weil ihre Raffinerien auf die Bearbeitung dieses venezolanische Öl ausgelegt sind. Wer die Koch-Brüder sind einfach schlau machen. Da wäre es schon ein Vorteil wenn man den Daumen (und die Gewinne) schon am Ursprungsland auf das Rohöl halten kann.

Hallo fathaland,

und was schlußfolgern sie daraus?
Für mich heißt das in erster Linie, sie, die UN, hat die Wahl nicht für ungültig erklärt.

Zitat: "Guaidó erklärte, er

Zitat: "Guaidó erklärte, er werde notfalls auf eine Intervention aus dem Ausland setzen, "wenn die Zeit gekommen ist"."
______________________________

Das ist Landesverrat!

In zivilisierten Ländern landet man für dafür ganz legal hinter Gittern. In Venezuela hat ihm Maduro aber bisher Immunität als Parlamentarier zuerkannt. Entspricht
das dem Vorgehen eines diktatorischen Machtmenschen?

Die OAS hat eine Intervention in Venezuela mehrheitlich abgelehnt. Zum Beispiel hat sich Brasilien ausdrücklich gegen jede Einmischung der USA in Venezuela ausgesprochen:

„Die Position Brasiliens ist ein Kontrapunkt gegen eine eventuelle Aktion der USA zur Verteidigung einer Intervention in Venezuela. Brasilien hat kein Interesse an einem bewaffneten Konflikt in einem
Nachbarland”.
Stellungnahme des brasilianischen Vize-Präsidenten, General Mourão vom 25.2.19

@feininger

Völlig richtig. Ich finde den Vorgang unglaublich. Die Geschichte Venezuelas wie auch Kubas ist unter anderem, dass sie für derzeitigen Regierungen unter anderem deshalb haben, da sie von den USA ausgebeutet wurden. Guaido wird wohl das Land wieder verkaufen.

Alter Simpel: Maduro und seine Clique sind die Bremse Nr. 1

Zitat: Scheinbar soll in V. alles wieder gut werden, wenn nur Maduro weg ist.

Im Bereich der Wirtschaftsentwicklung stehen die Chancen gut dafür, wenn das passiert.

Was wirklich noch nie auf der Welt funktioniert hat, sind

<> Preiskontrollen durch chavistische Politkommissare, welche ein Unternehmen zwingen, Preise unterhalb der Herstellungskosten zu akzeptieren.

<> Devisensbeschränkungen, die einem Unternehmen nicht den Raum geben, Rohstoffe und Vorprodukte für die Produktion zu erwerben

<> Vernachlässigung von Instandhaltung und Re-investition in Ölanlagen und Infrastruktur

<> Inkompetente Partei-Nasen anstatt Fachleute an der Spitze von verstaatlichten Unternehmen.

Wenn dieser Murks abgestellt ist, sind die Voraussetzungen für eine konjunkturelle Erholung in Venezuela richtig gut. Das geht aber nur ohne Maduro und seine Handlanger.

Wer fragt eigentlich die dort lebenden Menschen?

Ich finde es interessant wie manche von euch sich hier ein Urteil leisten und auf Teufel komm raus hinter einer Regierung stehen, unter der ihr nicht einen Tag aushalten könntet zu leben. Oder wer von euch musste in den letzten Jahren dort leben? Natürlich geht es den meisten Ländern nicht um die Menschen sondern um das Geld was in diesem Land steckt, nichts desto trotz kann doch nicht euer Ernst sein, nicht zu sehen, was die bisherige Regierung Venezuelas sich selbst dort in die Taschen steckt und dabei seine Bürger verrecken lässt.

Ich habe dort gelebt unter Maduro (bis 2015) und Stromausfälle (kurzweilige, nicht wie momentan) sowie duschen aus Eimern ist mir bekannt. Das wurde auch damals schon immer wieder auf andere (wie Tiere die Kabel fressen oder die USA) abgeschoben als die Schuld bei sich selbst zu sehen...

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Vielleicht sollte Guaido auf Demonstrationen lieber nochmal den Hintern entblößen wie in seinen früheren Zeiten. Dann wäre ihm wenigstens der Sendeplatz im Boulevard noch gewiss, wenn sich der "Marsch" in der Tagesschau längst totgelaufen hat.

re Feininger: Verstörend!

„Was an Parlamentspräsident Guaido am meisten stört ist, dass er zwar neue Präsidentschaftswahlen fordert aber nicht bereit ist auch neue Parlamentswahlen zu akzeptieren. Erst im Anschluss daran könnte man von demokratisch legitimierten Volksvertretern sprechen.“

Entschuldigung, aber das ist doch wirklich nur falsch!
Maduro selbst hat das Parlament komplett entmachtet zugunsten einer Präsidialdiktatur. Und deshalb will und wird er sich als Präsident nicht abwählen lassen und wird immer wieder behaupten, was auch hier seine Unterstützer gebetsmühlenartig behaupten:
Er ist „legitimer“ Präsident, „frei“ gewählt und „völkerrechtlich“ anerkannt. Exakt das Gleiche, was seine Unterstützer von sich selbst behaupten.
Ach ja - und die Opposition ist natürlich vom „Ausland“ gesteuert. Also muss man sie von der „Macht“ fernhalten. Das ist doch logisch, oder?

@ teachers voice 10.13h - Pazifisten gehen über Leichen

..............Dabei zeigt unsere eigene jüngste Geschichte, dass auch der brutalste Obrigkeitsstaat nur begrenzte Haltbarkeit hat. Wenn man geduldig auf die Menschen setzt.........

Um bei Ihrem abstrusen Beispiel unserer jüngsten Geschichte zu bleiben.
Wenn die Alliierten nicht mit Gewalt eingegriffen hätten dann wäre das Ergebnis des WK2 nicht 50 Mio Tote gewesen sondern 500 Mio.
Und wenn Sie auf die DDR anspielen - im Laufe der DDR-Geschichte gab es dort tausende Tote....

Aber ich sags ja. Bloß keine Gewalt bei der Beseitigung von Unrechtsregimen. Es könnte ja zum Erfolg führen und einen Pazifisten völlig desolat zurücklassen.

krittkritt: Die Manipulation der Wahlaberkennung ist augenfällig

Die "Aberkennung" der Wahl der 3 Abgeordneten erfolgte willkürlich nach Vorgabe aus der Parteizentrale der Chavisten. Keine staatliche Stelle konnte die fadenscheinigen "Aberkennungsgründe" in den betroffenen Wahlkreisen je nachvollziehen. Zudem war sie einfach nur "passgenau" auf die Bedürfnisse Maduros zugeschnitten. Kein unabhängig urteilender Beobachter hat diesen "Zufall" je gekauft.

Das Parlament hat diese Farce zurecht nie anerkannt, weil es eine reine Willkürmaßnahme war, die jeden anderen missliebigen Abgeordneten hätte treffen können.

Die "verfassungsgebende Versammlung" ist eine Farce, deren "Wahl" das rechtmäßig gewählte, einzig legimierte Parlament und die Mehrheit der Bevölkerung nicht mitgemacht haben.

re 10:30 fathaland slim: Investitionen

>>Nicht nur Russland, auch China hat viel Geld in Venezuela investiert.

Warum sollte das verloren sein, wenn Maduro nicht mehr an der Macht ist?<<

Genau so ist es. Und: Russland und China wissen ganz genau, dass ihre Investitionen sich gerade unter Maduro zu riesigen Verlusten auftürmen.

Ihr Interesse und ihre Unterstützung Maduros hat deshalb nichts mit Wirtschaftsinteressen zu tun, da es viel billiger wäre, Öl zu kaufen als Ölländer zu erobern.
Es geht allein um geopolitischen Einfluss. Der allerdings kann „kosten, was er wolle“.

Was die sogenannten amerikanischen Interessen angeht: Hier sollte man zwischen Interessen privater Konzerne und politischem, also gesellschaftlichem Interesse unterscheiden. Und da ist jetzt wie unter Bush jr. wieder eine Regierung am Ruder, für die beides Ein und das Gleiche ist.

@fathaland slim

"Warum sollte das verloren sein, wenn Maduro nicht mehr an der Macht ist?"

sie glauben doch wohl nicht allen ernstes, sollten die USA Guaidó inthronisieren (nichts anderes ist das, was da gerade abläuft), dass die dann von den USA gelenkte regierung (hüstel) in Caracas auch nur einen cent der kredite Russlands und Chinas zurückzahlt.

Guaidó - der neue Che Guevara

Eigentlich müssten doch alle linken Socken hier begeistert sein von Guaidó, denn er repräsentiert prinzipiell das gleiche Anliegen, was seinerzeit Che Guevara zusammen mit Fidel Castro per Revolution durchgesetzt haben.

Oder gibt es einen qualitativen (!) Unterschied zwischen derartigen Revolutionen ?

Hallo Golem,

woher haben sie denn ihre Weisheit mit den tausenden Toten in der DDR? Oder meinen sie auch die, die ganz natürlich altersbedingt gestorben sind? Dann haben sie wohl recht.
Bitte, bei allen berechtigten Antiphatien gegen das DDR-Regime, aber Übertreibungen schaden nur.

Rückkehr zur Demokratie

@ Di_ana:
Wer fragt eigentlich die dort lebenden Menschen?

Maduro schon mal nicht, Guaido schon eher. Er fordert zumindest eine demokratische Neuwahl ohne Manipulationen.

Es gab ca. 150 internationale Wahlbeobachter: Korrekte Wahl.

@10:13 von Kowalski
Die IGFM, die mir vor langer Zeit auffiel, als sie in Nicaragua die Indigenen gegen die mindestens damals demokratische Regierung aufhetzen wollte, äußert eine "Befürchtung".
Internationale Beobachter waren nicht nur zugelassen, sondern bei allen bisherigen Wahlen in Venezuela ausdrücklich eingeladen.

Wenn die IGFM keine Beobachter geschickt hatte, ist sie selbst schuld.

@ teachers voice um 11:00 Uhr

Sie brauchen sich bei mir nicht zu entschuldigen!

Zitat: "Maduro selbst hat das Parlament komplett entmachtet zugunsten einer Präsidialdiktatur."

Falsch! Richtig ist, dass die Opposition bei der Parlamentswahl eine Drei-Viertel-
Mehrheit erreichte, sie aber nicht zu legislativer Arbeit nutzte, sondern zu einer Serie verfassungswidriger Vorstöße. Das Oberste Gericht Venezuelas – nicht Maduro! – hielten es für notwendig, diese Volksvertretung aufzulösen.

Zitat: "Er ist „legitimer“ Präsident, .... "

Richtig, und zwar ohne Anführungsstriche!
Maduro wurde in einer von den UN überwachten, legalen und sauberen Wahl mit Zwei-Drittel-Mehrheit im Amt bestätigt.

Zitat: "Ach ja - und die Opposition ist natürlich vom „Ausland“ gesteuert. Also muss man sie von der „Macht“ fernhalten. Das ist doch logisch, oder?"

Verraten Sie mir noch was das mit Logik zu tun hat?

@ marvin

Vielleicht sollte Guaido auf Demonstrationen lieber nochmal den Hintern entblößen wie in seinen früheren Zeiten

Argumente über der Gürtellinie scheinen Ihnen keine mehr einzufallen.

@fathaland slim, 10.30h

Ich möchte mich Ihrer Meinung an schließen.
Das Geld wird weder bei Guaido oder sonst einem Nachfolger verloren sein.

Es dürfte eher der Verlust des großen Einflusses befürchtet werden, wenn Maduro nicht mehr ist.

Der Einfluss und damit der Zugriff auf die Bodenschätze stehen für Russland und China an erster Stelle.
Das wäre für beide der schmerzlichste Verlust.

Meiner Meinung nach...

Kommt die Katze langsam aus dem Sack....
Es geht glattweg um die Vorbereitung einer Invasion in Venezuela!
Den Marsch auf Caracas kann er sich sparen, es geht eh keiner mit!
Heute trifft sich in Sachen Venezuela Herr Trump und der brasilianische Präsident!
Aber auch die werden einer Invasion nicht zustimmen, die Gefahr der Instabilität auch in Kolumbien und Brasilien ist viel zu groß!
Selbst für die USA!
Chinesische und Russische Interessen werden in den USA sicher nicht ignoriert.
Ich wünsche mir eine vernünftige Lösung, die ist jedoch erst in Sicht wenn Sich die anderen Mächte Heraushalten und da habe ich erhebliche Zweifel!

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