Ihre Meinung zu: EU noch nicht einig über Brexit-Aufschub

15. März 2019 - 9:17 Uhr

Die Briten haben um einen Aufschub des Brexit-Datums gebeten. Damit es dazu kommt, muss die EU diesen bei ihrem Gipfel nächste Woche einstimmig bewilligen. Das ist bislang noch keine sichere Sache, erklärt Ralph Sina.

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Kommentare

Die Briten haben doch klar

Die Briten haben doch klar gegen ein neues Referendum Abgestimmt!Also wollen Sie raus!Frist bis zum 30 Juni und dann Good Bye GB!Es wird zwicken klar!Aber der Lerneffekt wird für einige Politiker enorm sein! Denn nach dem Austritt werden einige Politiker in GB sozusagen an die Wand gestellt Quasi the bloody way of learning!!

Brexit Aufschub

Na dann hoffen wir mal, das zumindest 1 EU Land dagegen ist. Dann haben wir nämlich endlich Klarheit und die Briten nur noch 2 Optionen - Deal or No Deal.

Nasenring

Die EU wird immer mehr durch den Nasenring der britischen Parlamentskonfusion gezogen...sie wollen gehen und doch irgendwie alle Vorteile der EU weiterhin genießen...mit so einem störrischen und sperrigen Partner wird in Europa schwer was zusammengehen...

Aufschub

Sollte die EU einknicken, bin ich mal auf die Europawahl gespannt. Wenn Verträge keinen Bestand haben. An was sollen wir dann noch glauben.

Irgendwie....

....kommen mir die Briten vor wie ein quengeliges Kind, das unbedingt ein ganz bestimmtes Bonbon haben möchte und die EU wie Eltern, die langsam aber sicher weich werden und dann nachgeben, Hauptsache das Kind gibt Ruhe.

Ich persönlich würde eine

Ich persönlich würde eine Verlängerung um maximal 3 Monate nur als zusätzliche Vorbereitungszeit für einen No-Deal zustimmen.

Auch wenn ein No-Deal vermutlich extrem schlechte Auswirkungen auf Europa und bestimmt auch auf große Teile der restlichen Welt haben wird.

EU noch nicht einig über Brexit-Aufschub

Der Brexit muss bis spätesten zum 22.05.19 erfolgen, also vor den Wahlen zum EU-Parlament.
Je eher dieser Brexit-Spuk beendet wird umso besser!
Der Brexit entwickelt sich mittlerweile auch zum Spaltpilz unter den EU-Mitgliedern, jeder stellt, mal wieder, seine eigenen Interessen in den Vordergrund.
Mit jedem nutzlosen Gespräch zwischen EU und GB wird der politische Schaden auch für die EU immer größer. Und je länger die EU-Seite sich gespächsbereit zeigt, desto mehr scheinen die britischen Politiker sich animiert zu fühlen, ihren Irrsinn weiter voranzutreiben.

Diesem Treiben ist von EU-Seite jetzt ein Ende zu setzen !

Gruß Hador

Bitte nicht!

Macht bitte ein Ende des grausames Spiels, je eher je besser! Und immer noch besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

May setzt den Brexit-Hardlinern die Pistole auf die Brust

Dem Vernehmen nach will May am nächsten Dienstag das Parlament zum dritten Mal über das Abkommen abstimmen lassen, das sie mit der EU ausgehandelt hat. Wird es wieder abgelehnt, werde sie einen "langen" Aufschub des Brexit bei der EU beantragen.

Man kann über May sagen, was man will, aber dieser Schritt ist durchaus clever. Sie setzt damit den Brexit-Hardlinern in der eigenen Partei quasi die Pistole auf die Brust: "Entweder ihr stimmt endlich für meinen Deal, oder es wird einen langen Aufschub geben, an dessen Ende womöglich ein weicher Brexit oder auch gar kein Brexit steht."

Diese Erpressungstaktik kann aufgehen, muss aber nicht, denn die Brexit-Hardliner sind nunmal keine berechenbaren, rationalen Leute.

Wird der Deal wieder abgelehnt, wird es wohl einen langen Aufschub von ein oder zwei Jahren geben. Die EU wird sich dem nicht in den Weg stellen, denn auch sie will keinen No-Deal-Brexit. Am Ende steht denn möglicherweise eine "Norwegen-Lösung", was ganz im Sinne der EU wäre.

Nur für Neuwahlen oder Referendum

Verhandelt worden ist genug, die Briten haben die Zeit bis zur letzten Minute ausgereizt, und eigentlich schon überreizt, um zu einer Entscheidung zu kommen, was man eigentlich haben will. Jetzt sollten wir längst in der Umsetzungsphase sein, in der Gesetze und ähnliches angepasst werden.

Die Optionen liegen klar auf dem Tisch, und die Briten müssen sich jetzt endlich entscheiden. Eine Verlängerung kann es nur geben, wenn es entweder eine klare Entscheidung gibt (die Verlängerung wäre dann nur für die Umsetzung) oder wenn es einen klaren Plan gibt, wie man zu einer eindeutigen Entscheidung für eine der Optionen kommt. Das heißt ein Referendum oder Neuwahlen (wobei man es bei Neuwahlen nicht sicher weiß, ob ein klares Ergebnis herauskommt).

Eine Verlängerung für "wir wollen weiter diskutieren" muss die EU ablehnen, sonst macht sie sich nach den früheren Aussagen unglaubwürdig. Und die Zeit vor der Europawahl sollte eigentlich den verbleibenden Europäern gehören, nicht dem Brexit.

Eine endlose Posse!!!!!

Die EU-Politamateure versuchen mit einer „langen Verschiebung“ des EU-Austritts von Groß-Britanien doch nur, den Brexit endgültig zu verhindern. Die Engländer sind jedoch entschlossen den Brexit durchzuziehen.

Das Schlimmste, was dem molochartigen Wanderzirkus zwischen Brüssel und Straßburg, der EU-Bürokratie, passieren kann, ist ein erfolgreicher Abschluß des Brexits und ein positives Ergebnis für England, denn dann würden auch in anderen Ländern Fliehkräfte aus der EU auftreten.

Die EU-Politkaste sollten jedoch bedenken, daß ein harter Brexit auch katastrophale Auswirkungen auf die Wirtschaft in Rest-Europa haben wird.

Wie wenig dieses fehlerhafte Konstrukt EU mit volksnaher Demokratie zu tun hat, wurde anschaulich in einer Sendung „Die Anstalt“ dokumentiert.

Ein Witz

wäre, wenn Polen gegen die Verlängerung stimmen und diese damit verhindern würde: Rache des kleinen Mannes!

Schluss jetzt! Wir halten es nicht mehr aus!

Wir haben keine Nerven mehr! Wollen die Briten jetzt monatelang jede Woche eine Extrawurst gebraten bekommen? Die bremsen die EU seit Jahr und Tag aus. Herr Tusk, bitte jetzt beenden!

Eines Tages können die Briten ja wieder beitreten, wenn die EU ein ganzes Stück weiter ist.

Soll UK doch bitte...

... zum 29. März austreten bwz. per Nichtzustimmung zu einer Fristverlängerung ausgetreten werden.
Man wird dann schon die wichtigsten Dinge recht kurzfristig geregelt bekommen, wenn Medikamente knapp werden und Flüge entfallen werden sich auf beiden Seiten des Kanals die vernünftigen Köpfe zusammtentun und pragmatische Lösungen finden.
Danach möge die EU dann UK erstmal UK sein lassen, unsere Inselnachbarn brauchen ganz offensichtlich mal eine längere Auszeit um sich darüber klar zu werden, was sie eigentlich wollen und was nicht.
Ab vier, fünf Jahren nach einem No-Deal-Brexit kann man dann mal anfangen darüber nachzudenken, wie der zukünftige Status denn sein wird.
Mein Tipp: UK wird die Vorteile einer EU-Mitgliedschaft so schmerzlich vermissen, dass sie baldmöglichst wieder Teil des Clubs werden wollen. Sie dürfen dann ab 2025 gerne einen Aufnahmeantrag stellen. allerdings sollten sie nicht erwarten, dass sie ihre Rosinen von heute nochmal bekommen.

@Sebastian15

Klasse - und Nagel auf den Kopf !!!

RE:Helmut_S.

Sie dokumentieren mit ihrem Beitrag nur ein weiteres Mal die Diskreditierungsversuch der EU-Gegner und Phantastereien der Brexiteer's.

Gruß Hador

re helmut-s.

"Die EU-Politamateure versuchen mit einer „langen Verschiebung“ des EU-Austritts von Groß-Britanien doch nur, den Brexit endgültig zu verhindern."

Verhindern können es nur die Briten, und auch die Dauer der Verlängerung hängt davon ab, was die Briten beantragen.

Ihr EU-Bashing ist ohne Substanz.

GB darf nicht gehen!

"Denn je länger der Scheidungstermin aufgeschoben wird, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es gar nicht zum Brexit kommt."
Damit ist doch alles gesagt! Die EU tut alles, um GB in der EU zu halten, schließlich ist GB nach Deutschland der Zweitgrößte Netto-Einzahler und Schule machen darf der Brexit auch nicht, denn sonst ist die EU Geschichte.

@ 09:20 von Harald Friedrich

Wir haben keine Nerven mehr! Wollen die Briten jetzt monatelang jede Woche eine Extrawurst gebraten bekommen? Die bremsen die EU seit Jahr und Tag aus. Herr Tusk, bitte jetzt beenden!

Bin ganz ihrer Meinung , und die Extra-Wurst haben die Briten ja auch immer bekommen (Inselbonus) während vom Brexit noch keine Rede war. Manchmal denke ich das ganze Theater machen die Briten nur um noch mehr aus der EU raus zu holen und da sollte die EU sagen nein es ist aus ihr seid raus.

Die Briten werden doch in 2

Die Briten werden doch in 2 Monaten - und auch in 6 Monaten - keinen nennenswerten Schritt weiter sein.
Wenn die EU eine Hängepartie ohne absehbares Ende haben möchte, dann gibt die EU den Briten mehr Zeit. Jedoch hatten die Briten Zeit genug und dass die keine Lösung gefunden haben, liegt daran, dass die Briten so unfassbar gegensätzlicher Meinung sind, dass eine Einigkeit im Parlament nicht zustande kommt. Und da die Briten nicht in der Lage sind, eine Entscheidung zu treffen, muss die EU jetzt eine Entscheidung treffen.
Manchmal muss man harte Kante zeigen, sonst wird das Zögern der EU durch die Briten als Schwäche aufgefasst und die Briten werden diesen Zustand dann zukünftig für sich ausschlachten

@ um 08:49 von zimbomajor

"Brexit Aufschub
Na dann hoffen wir mal, das zumindest 1 EU Land dagegen ist. Dann haben wir nämlich endlich Klarheit und die Briten nur noch 2 Optionen - Deal or No Deal."
.
Das sehe ich fast genauso. Ein weiterer Aufschub kann eigentlich nichts mehr bringen.
Die Briten haben dann jedoch noch drei Optionen: Deal, no Deal oder den Austritt zurücknehmen. Letztere Möglichkeit besteht, da sich das Parlament ja klar gegen no Deal entschieden hat. Es ist dann noch nicht mal eine Volksbefragung erforderlich, denn auch die hat das Parlament abgelehnt. Den Austritt zurückzunehmen ist eigentlich die einzige Option, die die vergangenen Abstimmungen im Parlament übrig gelassen haben.

Helmut_S. Endlose Posse

Naja, die "Entschlossenheit" zu irgendwas kann man ja zur Zeit jeden Abend im Livestream aus dem britischen Unterhaus bewundern. Und die "EU-Politamateure" versuchen mit einer ziemlich professionellen Coolnes den Kollateralschaden des britischen Chaos für die 27 übrigen EU-Staaten möglichst klein zu halten.
Wenn das Unterhaus nicht zu Potte kommt, muß man halt nochmal verlängern, vielleicht auch noch mehrmals - alles was besser ist als ein No-Deal.
Wer diese Situation nicht aushalten kann, darf ja gerne hier im Forum sein Mütchen kühlen und sich seine Wunschträume selber zusammen fantasieren.

Jetzt austreten mit der Option wieder einzutreten

Man sollte keine "lange" Verschiebung zulassen. Die EU sollte sagen: Ihr könnt ja eine neue Aufnahme beantragen, aber jetzt seid Ihr erst mal draussen. Ohne Aufschub. Damit kann GB die Zeit, die sie während eines Aufschubs des Austritts nicht nutzen würden, unter "echten" Austrittsbedingungen (der Austritt wäre gegenwärtig ja ohne Deal) vielleicht unter etwas realistischeren Gesichtspunkten betrachten und sich überlegen, unter welchen Bedingungen sie gerne wieder Eintreten möchten. Dann haben sowohl GB als auch die EU zumindest erstmal genau den Zustand, den sie eigentlich haben wollen. Und eben nicht den schwebenden Zustand, der für keinen gut ist.

Es geht doch nicht um England,

es geht um die EU und den Fortbestand. Jeder normal denkende Mensch weiß, die EU ist eine Missgeburt und zum scheitern verurteilt. Es geht nur noch um die Arbeitsplätze in Brüssel und Straßburg, wo sollen die denn alle hin, wovon sollen die leben wenn keiner mehr in die EU einzahlt.
Ob da jetzt England noch dabei ist, oder nicht, wen juckts? Angst haben sie nur davor, dass es den Engländern dann besser geht. Nach zwei Jahren kann das durchaus passieren, nur der Anfang wird hart. Wir brauchen auch wieder eine große Steueroase in Europa, immer auf diese Inseln fliegen ist auch mühsam.

Ich weiß, daß......

die Voraussetzungen und Hintergründe bei der Griechenland-Krise ganz andere waren, als jetzt beim Brexit. Auffallend ist nur, daß man sich beim Griechenland-Thema viel schneller auf eine politische Position geeinigt und festgelegt hat, während man diese eindeutige und klare Haltung beim Brexit und dem Kasperltheater im Unterhaus vergeblich sucht. Was hat denn eine Äußerung von Herrn Tusk zu bedeuten? Wie lange ist er noch Ratspräsident? Ich würde mir wünschen, daß wenigstens eine Regierung eines Mitgliedstaates einer Verlängerung nicht zustimmt, wenn es Frau Merkel schon nicht tut! Bei Griechenland war es Schäuble, und nicht aus einer Laune, sondern wohl überlegt! Italien und Frankreich sind innenpolitisch gelähmt und in Berlin gibt es eben keinen zweiten Schäuble, der sich zum Buhmann abstempeln läßt. Leider!!!

Erfüllungspolitik

Erfüllungspolitik a la EU oder Merkel führt immer zur Niederlage. (s. Syrien).

Widersacher aus dem Land (Mio. Flüchtlinge in anderen Ländern), Assad sitzt fester denn je im Sattel. Und die Kosten dafür werden auch noch der Welt (vor allem Deutschland) wie humanitäre Hilfe und Wiederaufbau, also dem Ausland aufgebürdet. - Toll -

Und EU und Brexiit ? Es wird ohne Härte und Schmerzen genau so kommen:
Vorteile für England durch Norwegen-Deal oder ähnlichem (auch Vorteile für Deutschland und die anderen Länder?. Kaum!). Und die Verpflichtungen für Grossbritannien weg!!! - Toll

@Paco

Was jeder denkende Mensch wissen können sollte ist, dass innerhalb der EU seit nunmehr fast 75 Jahren Frieden herrscht.
Man mag an der EU und ihren Insitutionen viel kritisieren, aber wenn man sich die Entwicklung der letzten 75 Jahre ansieht und sie im Lichte der Jahrzehnte und Jahrhunderte davor betrachtet, dann ist die EU alles mögliche, aber sicher keine zum Scheitern verurteilte Mißgeburt.
Und wenn man sich mit den Insitutionen der EU mal im Detail beschäftigt, dann merkt man, dass auch da oft mehr Licht als Schatten ist. Forschungsförderung beispielsweise läuft über die EU mitunter weit besser als national und lokal, ein guter Teil der EU-Mitarbeiter arbeitet genau an solchen Stellen und nicht in irgendwelchen Verwalrungswasserköpfen. Die gibt es zwar auch, aber im Vergleich zur Masse der sinnvollen EU-Bürokratie weit weniger und weit kleiner als einem das aus der Ferne vielleicht klar wird.

landart 08:55

Die EU wird immer mehr durch den Nasenring der britischen Parlamentskonfusion gezogen
##
Nicht die EU, sondern die britischen Parlamentarier ziehen sich an den Nasenringen im Kreis durchs Parlament.
Doch sollten sie, so lang sie nicht wissen was Ihr Volk in ausreichender Mehrheit will, endlich eine verbindliche Volksabstimmung 75% Zustimmung durchführen, dann wissen sie was Sache ist und haben im Sinne der Volksmehrheit zu handeln. Kommt keine Mehrheit zustande, landet der Brexit im Papierkorb.

Eindeutig NEIN

Die Briten braucht kein Mensch mehr in der EU. So wie diese über die EU gesprochen haben und die geringe Wertschätzung der Werte muss endlich Schluss sein.

Die EU macht sich weltweit lächerlich wenn nur ein Tag Verlängerung zugestanden wird.

Man muss aber überlegen was in den Politikerköpfen vorgeht, Treffen sie die Entscheidung für die EU Bürger oder nur zum Interesse von Konzernen, Finanzmärkten und Banken. Ich befürchte Letzteres.

Man sollte die Drohung der Briten im Hinterkopf haben das sie ein Steuerparadies werden wollen, davon hat die EU schon genug. Es müssten jetzt schon Maßnahmen verabschiedet werden wie man das verhindert, erschwert oder sogar bestraft.

@KarlderKühne 9:31

Das ist völliger Unsinn.
Wann begreift endlich auch der letzte, daß das ganze Spiel hier von den Engländern betrieben wird?
Die Forderungen der EU sind dabei absolut berechtigt. Oder wäre es Ihnen lieber, wenn wieder die Grundlage dafür geschaffen wird, daß an der inneririschen Grenze die Bomben krachen?
Fast alles weitere sind großteils Finanzfragen. Und da ist GB in der Vergangenheit Verpflichtungen eingegangen, die manche jetzt lieber nicht mehr haben wollen.
Ist das in Ihrem Interesse?

um 09:49 von Este

"Vorteile für England durch Norwegen-Deal oder ähnlichem (auch Vorteile für Deutschland und die anderen Länder?. Kaum!). Und die Verpflichtungen für Grossbritannien weg!!! - Toll"

Sie sollten sich mal über die EFTA informieren. Dann erkennen Sie, welche Verpflichtungen Norwegen zu Erfüllen hat.

Norwegen Deal wäre schön für die EU

GB müsste einzahlen, darf aber nicht mitbestimmen, klar DASS wollen die bestimmt.

Was soll es bringen?

Referendum wollen sie nicht!

Den ausgehandelten Vertrag wollen sie nicht!

EU hat schon lange gesagt am Vertrag wird sich nix ändern!

Wollen die den Rest der EU veräppeln?

Jetz kann man nur hoffen...

... dass die Italiener einer Verlängerung nicht zustimmen, damit es noch mit dem Brexit zum 29. März klappt.

Helmut_S. 09:16

Die EU-Politamateure versuchen mit einer „langen Verschiebung“ des EU-Austritts von Groß-Britanien doch nur, den Brexit endgültig zu verhindern. Die Engländer sind jedoch entschlossen den Brexit durchzuziehen.
##
Kennen Sie den Unterschied zwischen einer nicht verbindlichen Volksbefragung und einer verbindlichen Volksabstimmung?
In GB weiß niemand was das Volk wirklich will. Das Referendum war unverbindlich. Jetzt wäre es höchste Zeit für eine verbindliche Volksabstimmung mit einer mindestens 75% Zustimmung des Volkes für- oder- gegen den Brexit.

Änderung

Seit Beginn der Brexit-Verhandlungen übertraf man sich in TS- und Forenbeiträgen in der Beschreibung immer neuer Horrorszenarien für die Briten nach dem Austritt. Mangel an allem, Preissteigerungen und Zerfall der Wirtschaft wurden vorhergesagt. Mittlerweile mehren sich die Beiträge, in denen die EU auch schlecht wegkommt. Wegfall von Arbeitsplätzen in einigen EU-Ländern in Größenordnungen von 100.000en, Wegfall der britischen Zahlungen in die EU-Kasse u. a. Die frühere Häme lässt nach, weil man jetzt merkt, welchen Schaden auch die EU erleiden wird. Verhandelt man deshalb immer noch über den Rücktritt vom Brexit oder wenigstens über einen weichen Brexit ? Vielleicht täusche ich mich ja auch.

Interessant ...

... dass im Forum kaum noch Remainer anzutreffen sind.

Ich gehe davon aus, dass im UK inzwischen eine überwältigende Mehrheit für den Brexit - auch einen harten Brexit - ist.

#jbolten

Sie sagen es, seit 75 Jahren! Da gabs noch keine EU und es hätte auch keine gebraucht. Zumindest nicht diese erweiterte EU. EWG hat völlig gereicht und da gab es in Europa auch keinen Krieg.
Dieses Argument, die EU ist ein Friedensprojekt ist doch falsch, noch nie waren sich europäische Länder so uneins. Nicht die Politiker, denen ist es egal, die haben ihre Schäfchen im Trockenen.
Ich lebe in Spanien, was denken die hier über die Franzosen und Engländer, ihre Feinde aus Kolonialzeiten? Oder über die Ostländer? Über die Griechen?

Irgendwann reicht es mit der Nachsicht

Irgendwann reicht es mit der Nachsicht, das Parlament in Groß Britannien hatte wahrlich genug Zeit sich mal für einen Lösungsansatz zu entscheiden und auch mal mitzuteilen wie man das Problem lösen könnte. Solange es keinen neuen Ansatz gibt, braucht es auch keine großartige Verlängerung, was soll außer weiterem Streit herauskommen? Ein Parlament und eine Regierung die sich dermaßen gegenseitig blockieren hätten im Sinne Groß Britanniens längst Neuwahlen ansetzen müssen. Wenn dabei einige Abgeordnete ihre Pfründe verlieren trägt das vielleicht dazu bei, daß Parlament und Regierung wieder arbeitsfähig werden.

Agieren statt reagieren

Es wäre ratsam, wenn EU jetzt agiert und nicht als passiver Bediener nur reagiert.
Bei der Verlängerung der BREXIT kann die EU Akzente setzen und in einem von den dreien Variante zustimmen.
1) Verlängerung für zwei Jahre. Die britische Gesellschaft bekommt die Chance sich noch mal zu besinnen und klar entscheiden, was für sie vorteilhaft ist.
2) Eine kürzere Verlängerung soll mit der Bedingung eines neuen Volksentscheid geknüpft sein.
3) Eine kürzere Verlängerung soll mit der Bedingung eines neuen Vertrags geknüpft sein.

In zwei Monaten wird in

In zwei Monaten wird in Europa gewählt und niemand redet über irgendwelche Programme. Es wird nur über ein Land geredet welches austreten will. Lasst die Briten endlich ziehen und kümmert Euch um die wichtigen Dinge!

@09:32 von mac tire

Genau! Man muss ihnen klar zu verstehen geben: "Liebe Freunde von der Insel, es ist aus." Nur wenn das Unterhaus Mitte nächster Woche doch noch den Austrittsvertrag billigt, könnte man, falls das für die Umsetzung dieses Vertrages unabdingbar notwendig ist, das Austrittsdatum bis maximal 22. Mai hinausschieben, denn am 23. Mai beginnen die Europawahlen.
Lassen wir uns unsere Europäische Union nicht weiter von den Anti-Europäern auf der Insel destabilisieren! Ohne sie kann die Union sich besser weiterentwickeln.

Ich war das erste Mal in GB, als sie noch

nicht in der EU waren. Ich habe in Dover meinen Pass vorgezeigt, Beamte haben gefragt, ob ich was zu verzollen hätte und haben mich dann durchgewunken.
So what? Dann wirds eben wieder ein paar Minuten länger dauern, bis ich GB betreten darf. Die einzigen, die wirklich trifft, sind die Wirtschaft und die bereits jetzt schon in Armut in GB leben. Ich werde auch weiterhin das wunderbare London besuchen und mich über die Briten und ihre Lebensweise amüsieren.

RE:Paco ; jbolten

"Dieses Argument, die EU ist ein Friedensprojekt ist doch falsch, noch nie waren sich europäische Länder so uneins."

Ein Hoch auf die EU!
Ein gar nicht so übler Kommentar von Markus Preiß.
www.tagesschau.de/kommentar/kommentar-brexit-103.html

Viel Konfliktpotentialnzwischen den EU-Staaten wird durch die EU-Gremien entschärft. Dafür sollten wir dankbar sein !

Gruß Hador

Herr Tusk, beweisen Sie endlich einmal Rückgrad

Herr Tusk, beweisen Sie endlich einmal Rückgrad oder treten von der europäischen Bühne ab. Ihre Haltung zum rechtsstaatlichen Vollzug von Verträgen mag ja in Polen Jubel auslösen. In der EU brauchen wir das nicht mehr. Da hatten wir in der Vergangenheit schon genügend Rechtsbrüche.

um 10:15 von Bernburger49

Niemand, der sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt, hat angezweifelt, dass ein No-Deal-Brexit ernsthaften Schaden an der Wirtschaft der Rest-EU sowie auf der ganzen Welt verursachen wird.

Und viele gehen davon aus, dass der absolute Schaden (in Euro, Dollar oder Pfund) ausserhalb UK grösser ist als in UK.

Aber der relative Schaden wird ist in der UK (vermutlich) viel größer. Denn der Schaden in UK wird auf 65 mio Briten verteilt, die bei einem No-Deal keinerlei Handelsverträge haben werden, während der "EU-Schaden" auf 450 mio Einwohner verteilt wird.
Und die EU behält natürlich ihre internationalen Verträge.

Und ich sehe weniger Häme als eher Unverständnis, warum man durch eher fadenscheinigen Gründen aus der EU möchte. Plus den ganzen falschen Versprechungen der Brexiteers.
Die sie immer noch machen. Wie Boris Johnson vor wenigen Tagen.

So ist die EU leider zum Scheitern verurteilt.

Ich bin ein Befürworter der EU. Die Idee war gut, doch wurde die EU nie als Staatenbund in's Leben gerufen, sondern mehr oder weniger als reine Wirtschaftsunion. Ansonsten hätte man als erstes einen Überbau mit Ministerien und anderen staatlichen Institutionen schaffen müssen und das mit Staaten etwa gleicher Wirtschaftskraft. Dann hätten nach und nach Staaten aufgenommen werden können, so sie die Bedingungen einer Mitgliedschaft erfüllen. Auch dieses Einstimmigkeitsprinzip ist nicht zielführend und führt zu Blockaden. Eine Reform der EU ist daher fast unmöglich.

@10:19 von Paco

"Dieses Argument, die EU ist ein Friedensprojekt ist doch falsch, noch nie waren sich europäische Länder so uneins."###
Uneins sein in einzelnen Fragen ist eine Sache, aber sich waffenstarrend gegenüberzustehen und bei passender Gelegenheit übereinander herzufallen, wie das vor dem Ende des 2. Weltkriegs in Europa "üblich" war, ist eine andere.
Natürlich haben alle unsere Völker historisch bedingte Vorurteile, aber diese lösen Gott sei Dank keine Kriege mehr aus.
Paco, Sie erwähnen, dass Sie in Spanien leben...ich weiß nicht, welchen Pass Sie haben, ist auch nicht so wichtig. Aber die Möglichkeit für Unionsbürger, sich unkompliziert in jedem anderen Staat der Union niederlassen zu können, haben wir der EU zu verdanken. God save the Union!

EU noch nicht einig über Brexit-Aufschub....

Merkel,Tusk und Macron werden die anderen EU-Länder schon in Richtung einer Verlängerung drücken.Ist ja schließlich in ihrem wirtschaftlichen und finanziellen Interesse.
Der Hinweis in dem Artikel auf Macron und die französischen Fischer(Fischereizone) ist da nur ein interessanter Punkt.
Die Gelbwesten(Opposition) sitzen ihm also im Nacken,so die tagesschau.de.

um 10:15 von Bernburger49: Sehe ich anders!

Zitat aus Ihrem Kommentar: "Mittlerweile mehren sich die Beiträge, in denen die EU auch schlecht wegkommt. Wegfall von Arbeitsplätzen in einigen EU-Ländern in Größenordnungen von 100.000en".

Ich sehe im Gegensatz zu Ihnen aber auch die Möglichkeit das sich etliche Industrien von der Insel verabschieden könnten. Einige Automobilhersteller haben die Produktion von Modellen schon verlagert.

Wenn diese Konzerne merken das die Produktion von Teilen von Zulieferer oder ganzer Produkte zu kompliziert und durch Zölle zu teuer wird, werden und müssen sie verlagern. Heutzutage gilt meist Just in Time, da ist jeder Tag/Stunde in die Produktion einberechnet. Hier besteht die Chance das mindestens Zehntausende neue Arbeitsplätze in Kontinentaleuropa entstehen könnten. Es gibt verschiedene Zweige die meiner Meinung nach noch dieses Jahr mit der Auslagerung aus GB anfangen werden, einige haben es ja schon angedroht. AIRBUS ist übrigens auch dabei. Das Projekt Eurofighter so gut wie beendet.

Was soll denn eine Verschiebung bringen?

Die Hardliner der britischen Regierung werden sich nicht bewegen und Neuwahlen, egal ob Parlament oder Brexit, will auch niemand.
Das einzige, was man sich wahrscheinlich erhofft, ist, dass die EU noch umfaellt und den Briten mehr Rechte einraeumt als sie derzeit bekommen.

@ 10:19 von Paco

Bitte tun Sie mir einen riesigen Gefallen und versuchen, die Kolonialzeit zu überwinden. Auch ist die muslimische Besetzung der iberischen Halbinsel schon eine Weile her. Was haben die Ostländer und die Griechen in Spanien angerichtet? Mir fällt dazu nicht viel ein.
Ihr Argument, dass es vor 75 Jahren noch keine EU gegeben habe, kann ich nicht zu richtig nachvollziehen. Für die meisten Menschen ist die EU ein Friedensprojekt und Sie täten auch gut daran, sich daran zu orientieren und sich mal schlau zu machen.

GB einen Zeit-Aufschub gewähren?

Man könnte meinen, dass man den Briten einen Zeit-Aufschub zugestehen sollte, um Ihnen einen geordneten Rückzug aus der EU zu ermöglichen. Nicht zuletzt auch im eigenen Interesse. Wenn man aber die vergangenen Wochen Revue passieren lässt, dann ist man eher dazu geneigt, Ihnen diesen Zeit-Aufschub nicht zuzugestehen. Warum? Nun, es spricht einiges dagegen. Zunächst einmal, weil der Zeit-Aufschub direkt in die Europawahlen reinfällt und die Briten, obwohl sie austreten wollen, trotzdem noch einmal mit wählen müssten, mit allen politischen Konsequenzen. Das könnte das Wahlergebnis verfälschen, so dass es die EU-Politik nachhaltig negativ beeinflussen könnte. Ich denke da an den Zuwachs an Stimmen für rechtsextreme nationalistische Parteien, welche die EU zerstört sehen wollen. Zum anderen der zusätzliche ökonomische Aufwand der EU in GB die Wahlen durchführen zu lassen, was für den Rest der steuerzahlenden EU Bürger ungerecht wäre. Ab welche alternative gibst dazu? Das no deal Brexit?

Brexit

Anpassung der Gesetze in Großbritannien:
Es war Lange genug Zeit die Gesetze anzupassen finde ich, sie wussten doch
schon Seit der Abstimmung das dies notwendig ist.
Verantwortlich für den Brexit ist schließlich
Großbritannien und die Bürger die für diesen
Stimmten und nicht die EU. Wie man jetzt
Sieht haben Sie das ohne einen Plan zu haben getan. Also sind sie auch für die Folgen
Verantwortlich.
Deshalb keine Zustimmung der Eu für eine
Verschiebung des Brexit Termins. Es war Zeit
Genug.
Einziger Grund einer Verschiebung wäre eine
Neue Brexitabstimmung der Bürger Großbritanniens. Dieses bitte aber vor der
anstehenden Europawahl.
Nach der Abstimmung, innerhalb 1Woche
Brexit oder Verbleib in der Eu.
So oder so, wenn der Brexit vollzogen wird,
Ob geregelt oder ungeregelt, muss die Eu
da durch. Es war schließlich auch für die Eu
Zeit genug sich darauf vorzubereiten.
Auf keinem Fall darf Großbritannien noch
an der anstehenden Europawahl teilnehmen.
Portikus

um 09:47 von Paco

>>Es geht doch nicht um England, es geht um die EU und den Fortbestand. Jeder normal denkende Mensch weiß, die EU ist eine Missgeburt und zum scheitern verurteilt. Es geht nur noch um die Arbeitsplätze in Brüssel und Straßburg, wo sollen die denn alle hin, wovon sollen die leben wenn keiner mehr in die EU einzahlt.<<

Wenn man eine derart eingeschränkte Weltsicht hat, mag das zutreffen. In meiner Familie gibt es Deutsche, Franzosen, Niederländer und Polen, und wir alle haben gemeinsam einen völlig anderen Blick auf unser Europa. Woran das wohl liegen mag?

Brexit-Aufschub?

"EU noch nicht einig über Brexit-Aufschub"
Ich glaube, dass die Europawahl schneller eine Entscheidung bringt, als das ständige Hin und Her der Briten. Wenn sich die britischen Politiker nicht für einen Weg entscheiden können, dann muss eben das britische Volk in einer zweiten Abstimmung sich endgültig entscheiden, wie es mit GB weiter gehen soll.

@ 11:14 von Portikus

Sie haben meine volle Zustimmung. Genug ist nun einmal genug.

@10:44 von Bayuware

Wo soll denn da ein Rechtsbruch liegen? Eine einvernehmliche Verlängerung des Artikel-50-Prozesses ist ohne weiteres möglich, bestimmte Zeiträume, für die eine Verlängerung möglich ist, sind in Art. 50 nicht genannt, die können von den Beteiligten gemeinsam frei festgelegt werden.

Herr Tusk bewegt sich also vollkommen innerhalb des europäischen Rechts.

@10:55 von KarlderKühne

Die EU ist auch heute noch kein Staatenbund, sondern ein "Verbund" von Mitgliedsstaaten. Zu Ihrer Forderung, es müsste sich um "Staaten etwa gleicher Wirtschaftskraft" handeln: Ja, das wäre schön und erfolgversprechend, aber wenn man diese Forderung ernst nimmt, müsste sich die BRD, aber auch die USA auflösen. Nein, ich finde es richtig, sich zusammenzuschließen und gegenseitig zu unterstützen. Solidarität nennt man das. Arme und reiche Länder (in der BRD Ost und West, in Italien Süd und Nord, etc.) Einigkeit macht stark!

re paco

"Es geht doch nicht um England,

es geht um die EU und den Fortbestand. Jeder normal denkende Mensch weiß, die EU ist eine Missgeburt und zum scheitern verurteilt."

Sind Sie denn sicher, dass Ihr Denken = normales Denken ist?

09:16 von Helmut_S.

Ihre Hasstirade auf die EU ist schon fast pathologisch. Sie leben in einer Staatengemeinschaft, die ihnen als Bürger so manchen Vorteil beschert hat und scheuen sich nicht, diese Institution zu verunglimpfen.
Empfehlung: Auswandern in ein Nicht-EU Land.

re old lästervogel

"Ich war das erste Mal in GB, als sie noch

nicht in der EU waren. Ich habe in Dover meinen Pass vorgezeigt, Beamte haben gefragt, ob ich was zu verzollen hätte und haben mich dann durchgewunken.
So what? Dann wirds eben wieder ein paar Minuten länger dauern, bis ich GB betreten darf."

Und wie war es, als Sie mit einem LKW durch die britische Zollkontrolle mussten?

09:31 von KarlderKühne

Sollte es zutreffen, dass die EU alles tut um
GB in der EU zu halte, dann wäre dies, bei dem Zustand der GB Regierung die falsche Richtung.
GB wird nie und nimmer Europäisch denken oder handeln - das haben wir in alle den Jahren ihrer Mitgliedschaft immer wieder fest stellen können. Die Grundmentalität der Briten wird immer wieder zu Zerwürfnissen führen - das ist für die EU nun wirklich keine
Bereicherung.

Das Beste an Mays ....

....."und ewig grüsst das Murmeltier"- Taktik ist, das die Initiatoren der Leave-bewegung immer und immer aus der Deckung vortreten und immer wieder ihr Gesicht zeigen müssen. Niemand kann sich auf die Position "Das Volk hat gesprochen" zurückziehen. Jede nachfolgende Katastrophe wird die Boris Johnsons, die Jacob Rees Moggs und die Nigel Farages mit in den Untergang reissen.
Die Zeche muss bezahlt werden. Die EU kann nur Kopfschüttelnd zusehen. Politik a la Brexit würde im Europaparlament nicht funktionieren.

Schon unglaublich wie sich

Schon unglaublich wie sich diese EU von den Briten immer wieder und immer mehr zum Narren halten läßt. Man hat sich schon von Anfang an mit solchen Spielchen gerechnet, sich aber offiziell bis heute mit seinen Befürchtungen keine Freunde gemacht und wenn einem das ganze unlogische Getue jetzt immer mehr als verdeckte Tribut und Kriegsschuldenabzahlung in den Sinn kommt, wird man als sonst etwas verdächtigt, wodurch es dann gelingt mit solcher Meinung unterdrückt zu werden. Kann man das alles als im Volksinteresse sein? Ist man nach diesem Brexittheater wirklich noch überrascht, wenn die Rechten aus den anstehenden Europawahlen erstarkt hervorgehen? Für manche sind die doch immer mehr ein Mittel der angesagten Selbstverteidigung. Es ist höchste Zeit, dass man den Briten endlich zeigt, dass sie hier nicht machen können was sie wollen, zumal denen die Folgen die uns durch ihren verpeilten Brexit entstehen werden, ziemlich egal sind.

@ 11:00 von JueFie

Diesen Gegensatz sehe ich nicht. Wegfall ganzer Produktionszweige gehört ja zu den Horrorszenarien. Wenn die Briten wollen, können sie ja eine eigene Zulieferindustrie aufbauen. Wo ist das Problem ? Das produzierende Gewerbe ist in GB ohnehin nicht sehr groß, da könnte der Brexit gegensteuern. Und was ist die Chance für Zehntausende neue Arbeitsplätze auf dem Kontinent gegen den fast sicheren Wegfall Hunderttausender ? Ich wollte eigentlich nur darauf aufmerksam machen, dass der Brexit auch für die EU negative Folgen hat, über die vorher nicht gesprochen wurde.

Guter Vorschlag von Herrn

Guter Vorschlag von Herrn Tusk!
Aufschub für 2 Jahre, GB stimmt bei der EU-Wahl mit ab, Nigel Farage kommt wieder ins EU-Parlament, bekommt weiter seine Abgeordnetenbezüge und kann uns weiter verhöhnen.
Und GB entscheidet in der Zeit lustig über die EU-Politik mit.
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Ich hoffe, das wenigstens ein Land gegen einen Aufschub stimmt.

um 09:16 von Helmut_S.

"Wie wenig dieses fehlerhafte Konstrukt EU mit volksnaher Demokratie zu tun hat, wurde anschaulich in einer Sendung „Die Anstalt“ dokumentiert."
Wenn Sie hier über eine satirische Sendung schreiben, dann fasse ich Ihren Beitrag auch nur als eine Satire auf.
Die Staatengemeinschaft EU ist unbedingt notwendig, denn nur in dieser findet Deutschland und die EU-Staaten die Anerkennung im Weltmaßstab, die wir gegenüber den anderen Wirtschaftsblöcken brauchen. Das hat nichts damit zu zu tun, dass auch diese Staatengemeinschaft ständig Veränderungen unterworfen und verbessert werden muss.

um 09:47 von Paco

Zu Ihrer Information:
Die EU ist keine "Missgeburt" die zum Scheitern verurteilt ist.
Zum Scheitern verurteilt sind diejenigen, welche die EU zerstört sehen wollen, weil Ihre Argumente und Taten auf Lügen und Desinformationen basieren. Wo sind sie denn alle Ihre Freunde, wie Nigel Farage oder Boris Johnson? Versunken im Sumpf des Chaos den sie angerichtet haben und nicht mehr herauskommen können. Das hat nun die britische Bevölkerung zum Groß-Teil erkannt und muss nun ihrer unfähigen Regierung zu sehen, was Sie nun für ein Debakel anrichten, mit nicht absehbaren negativen Konsequenzen für alle GB-Bürger. Ja, ein harter Brexit wird auch die EU hart treffen. Es ist jedoch ein Unterschied ob die Härte des Brexit auf 27 EU Länder verteilt werden kann oder nicht nur von einem Land getragen werden muss, wie GB. Falls es Ihnen jedoch dort dann besser gefällt zu leben, empfehle ich Ihnen dort hinzuziehen!

Ich hoffe mal das sich

Ich hoffe mal das sich zumindest ein Euroland dem Wunsch Englands verweigert, damit wäre dann die Sache endgültig vom Tisch.

Was soll denn eine Verzögerung bringen, gerade wo das Parlament sich nur darin eint das es kein neues Brexit Referendum geben soll ? Wo ist denn Chefinitiatior Farage und Strubbelkopp Johnson die das Desaster zu verantworten haben ? Sollen die doch mal sagen wie es jetzt weitergehen soll.

Die Briten hatten 2 Jahre Zeit sich auf den Brexit vorzubereiten und was ist passiert...nix. Das britische
Unterhaus hat doch mittlerweile zur Genüge gezeigt das es politisch unfähig ist irgendeine Entscheidung zu treffen.
Hauptsache man ist dagegen und jeden treibt die Angst das man ihn dafür verantwortlich machen könnte wenn der Brexit Realität würde.

Wie immer fordern die Briten auch jetzt noch Sondervereinbarungen aber damit muss jetzt mal endgültig Schluss ein.Lasst sie gehen, notfalls auch ungeregelt. Wir werden das wirtschaftlich verkraften.

Wie lange soll das noch weitergehen.

Seid 23.6.2016 ist klar das GB aus der EU austritt. Das war doch wirklich genug Zeit zum Verhandeln. Hoffentlich stimmt ein EU Mitglied gegen die Verlängerung.

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