Kommentare

und mit der EU verhandelbar ist

es wurden 3 Jahre verhandelt man hat sich auf was geeinigt
und es wird - so die EU Verantwortlichen, nicht nachverhandelt

Nicht alle bekommen den Brexit,

den sie sich gewünscht haben.

Am klarsten wäre es, wenn May

Am klarsten wäre es, wenn May den Antrag auf EU-Ausstieg zurückzieht (das ist nach britischem wie europäischem Recht möglich), dann als Premierministerin zurücktritt, es zu Neuwahlen kommt und die Brit*innen - endlich auf Grundlage von klaren Zahlen und Fakten und Konzepten - zum erstenmal real ohne "alternative Fakten" und dubiose Manipulationen über einen Verbleib bzw. Austritt entscheiden könnten. Ich bin gespannt, ob May dieses Format und diese Größe hat.

Brexit

Die Länder der EU haben einen Austrittsvertrag zusammen mit der Delegation der Briten verhandelt. Dies ist das abschließende Dokument, das entweder ratifiziert oder abgelehnt werden kann. 27 Staaten der EU stehen zu diesem Vertrag. Wieso fehlt den Briten der Respekt vor diesen Ländern, demokratisch legitimierten Vertretern und gemeinsamer Position.
Gibt es bessere und schlechtere Demokratien?

Ich hoffe "unsere" Vertreter bei der EU stehen für die EU ein, und lassen sich nicht vor einen Karren spannen. Hier zeigt sich auch für die Europawahl, ob die EU zusammen steht oder in Einzelinteressen zerfällt. Ein gemeinsames Gesicht ist überlebenswichtig.

Der Brexit erzeugt nur außerhalb von Europa klare Gewinner: USA, China und Russland haben sicher nichts gegen einen Zerfall der Europäischen Union. Deren Einfußnahme bei der Brexit-Abstimmung wird immer noch untersucht....

So plötzlich aufgewacht?

"Oppositionsführer Jeremy Corbyn - der ebenfalls in Brüssel ist - warb für einen alternativen Brexit-Plan. Er halte er es für möglich, noch vor der Europawahl einen Deal über engere wirtschaftliche Beziehungen mit der EU zu vereinbaren, erklärte Corbyn. "Es ist Zeit, dass Abgeordnete zusammenarbeiten und einen Konsens finden, der durchs Parlament geht.""

Auf einmal - eine Woche vor Brexit - kommt Herr Corbyn auf die Idee, man sollte doch mal was anderes versuchen.

Dafür wäre vielleicht ein passender Zeitpunkt gewesen, nachdem Mays Deal zum ersten Mal im Unterhaus geplatzt ist.

Ich möchte einmal sehen was

Ich möchte einmal sehen was passiert wenn z.B. Rheinland-Pfalz oder Bayern aus der Bundesrepublik austreten möchte. Oder Pennsylvania oder Kalifornien aus den Vereinigten Staaten austreten möchte.
Wieso kann man aus der EU austreten? Ich sehe keinen Grund, aber Reisende soll man ja nicht aufhalten. Nur wenn sie es nicht gebacken kriegen und einem auf den Keks gehen (die Reisenden) muß man sie eben, mit ein wenig Nachdruck.....

Es sollten.....

keine Zweifel darüberbestehen, daß sowohl ein Großteil der britischen Bevölkerung, der Initiatoren des Referendums und, das ist das bedenklichste und alarmierendste Ergebnis, auch ein Großteil der Abgeordneten im Unterhaus nicht wußte und auch jetzt noch nicht weiß, was der Brexit bedeutet undwas mit der EU möglich ist oder eben nicht! Frau May hat aus ihrer Sicht und aus Sicht der EU das Möglichste herausgeholt und die Vernunft der MoP überschätzt oder die Emotionen unterschätzt und sie macht den nächsten Fehler, wenn sie sich für unersetzbar jält. Man kann nur hoffen, daß mindestens ein EU-Mitglied "Nein" sagt! Das wäre jedenfalls ehrlicher, als die von Tusk und Merkel ausgesprochene Erpressung.

Brexit - Wer gewinnt, wer verliert?

Gestern habe ich gehört, dass GB einen Brutto-Haushalt aufweist, der ungefähr 17 der ärmeren Empfänger-Staaten entspricht. Zieht man diese von der Gesamtmasse ab, bleibt nicht mehr viel Substanz übrig. Mir ist deswegen schon klar, dass es ein großes Trara gibt, wenn so jemand die Party verlässt. Mir ist auch klar, auf welcher Seite sich die Verlierer des Brexit tummeln. Auch wenn immer gebetsmühlenartig GB diese Rolle zugewiesen wird.

Bitte ohne Deal!

Etwas anderes erleben wir mit diesen Briten sowieso nicht mehr!

Völlig

klar, was Corbyn will: "Brexit light". Alle Nachteile der EU-Mitgliedschaft für GB weg, alle Vorteile behalten. DAS ist mal ein Politiker mit einem klaren Ziel.
Ein neues Referendum mit diesem Ziel hätte wahrscheinlich 100% Zustimmung beim britischen Wahlvolk.

man fragt sich wiedermal

was für leute und mit welcher ausbildung sind in europa als politiker unterwegs? beim bauer Piepenbrink wären die nur für die niedrigen arbeiten im stall angestellt

Nein... ich will nicht mehr.

Die Briten haben es in der Hand, eine Verlängerung ihrer EU-Mitgliedschaft mit sich selber zu klären, indem sie ihren Antrag zurückziehen und etwa dem Volk die real existierenden Möglichkeiten zur Abstimmung zu stellen. Warum sollen die anderen EU-Länder jetzt noch weitere Verlängerungen dieser never-ending-story, die uns allen nur noch schadet, unterstützen?
Wenn die Briten lieber May mit dieser Chaos-Strategie weiter laufen lassen wollen, kann sie ohnehin niemand daran hindern; das ist uns schon bei Cameron nicht gelungen. Wir sollten uns um unsere Probleme kümmern. Und für Euren Austritt, liebe Briten: So what?

@andererseits - Die betrogenen Briten & ihr Brexit

Am klarsten wäre es, wenn May den Antrag auf EU-Ausstieg zurückzieht

Man sollte den Brexit um 1 Jahr verschieben
und in England die Untersuchungen abwarten.
Ein gut recherchierter 30min Beitrag

"zdfzoom angriff auf die demokratie"

Das selbst hier viele in ihrer Fake-News-Socialmedien-Blase leben,
erkennt man immer wieder an deren Beiträgen.

@18:16 von Umfaller

"Mir ist auch klar, auf welcher Seite sich die Verlierer des Brexit tummeln."

Aus Ihrem Post entnehme ich, dass Sie die Verlierer auf Seiten der EU verorten. Tatsache ist, dass beide verlieren werden. Eine klassische Lose-lose-Situation.

Wenn GB wirklich glaubte, irgendwie der "Sieger" in diesem Prozess zu sein, dann könnte es ja einfach austreten. Keine noch so böse EU kann GB abhalten. Einfach keine Verhandlung mehr, keine Abstimmung, keine Verlängerung und schon sind die Briten in 8 Tagen auf der Siegerstraße.

Aber offensichtlich glaubt auch in London daran kaum mehr jemand. Sonst könnten sie ja schon mal die Sektflaschen öffnen, anstatt May zum betteln nach Brüssel zu schicken.

@andererseits, 18:03

"Am klarsten wäre es, wenn May den Antrag auf EU-Ausstieg zurückzieht (das ist nach britischem wie europäischem Recht möglich), ..."

Und das wäre auch der - wie Sie sehr richtig anmerken: offenstehende - Notausgang.

"Ich bin gespannt, ob May dieses Format und diese Größe hat."

Da sind Sie bestimmt nicht allein.

re th711

"Ich möchte einmal sehen was passiert wenn z.B. Rheinland-Pfalz oder Bayern aus der Bundesrepublik austreten möchte. Oder Pennsylvania oder Kalifornien aus den Vereinigten Staaten austreten möchte.
Wieso kann man aus der EU austreten? Ich sehe keinen Grund"

Weil es in den EU-Verträgen vorgesehen ist? Nur als Denkanstoß ...

Für No-deal fehlten nur 4 Stimmen, für den letzten May-EU-Deal aber über 70 Stimmen.
Da zu den Vertretern eines harten Brexits (fast die Hälfte der Abgeordneten) auch noch die dazukommen, die für einen May-EU-Deal stimmen, haben die Brexit-Befürworter in jedem Fall eine unschlagbare klare Mehrheit.
Eine neue Abstimmung sollte deshalb ganz klar und einfach rein alternativ lauten:
Harter Brexit oder May-EU-Brexit.
So würde es dann endlich zu einer Entscheidung kommen. Eine Absage an den Brexit ist dagegen völlig ohne Mehrheit. Warum wird diese Realität nicht endlich mal klar dargestellt, sondern von den Medien immer nur realitätsfernes Wunschdenken vorgebracht, das dauernd nur Unruhe schürt?

re umfaller

"Gestern habe ich gehört, dass GB einen Brutto-Haushalt aufweist, der ungefähr 17 der ärmeren Empfänger-Staaten entspricht."

Was verstehen Sie denn unter einem Brutto-Haushalt?

>>...warnten Frances O’Grady

>>...warnten Frances O’Grady vom Gewerkschaftsverband TUC und Carolyn Fairbairn vom Unternehmerverband CBI in einem offenen Brief an May. "Ein neuer Ansatz muss her, einer, der Arbeiter, die Wirtschaft und eine offene Grenze in Irland schützt, eine Mehrheit im Parlament bekommt und mit der EU verhandelbar ist", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.<<

Etwas spät für den Unternehmerverband eine Stellungnahme zu veröffentlichen. Sie hatten, genau wir Frau May und alle Parlamentarier in UK mehr als zwei Jahre Zeit etwas zu unternehmen.
Herr Corby will einen "alternativen" Abgang regeln? Er hat ja noch nicht mal in seiner eigenen Partei eine Vertrauensbasis mit der er rechnen kann.
Solange die Briten nicht wissen "was" sie wollen ist dass ein Tennis match mit dem längsten Ballwechsel den ich je gesehen habe.

re paule2

"Eine neue Abstimmung sollte deshalb ganz klar und einfach rein alternativ lauten:
Harter Brexit oder May-EU-Brexit."

Zu dumm, dass es auch für ein neues Referendum keine Mehrheit im Unterhaus gibt.

Ihren Vorschlag daher abheften unter: Sinnlose Beiträge.

No chaos . . . .

Keep calm & vor allem RUHIG;
mit einem Kleinen cup of BEST of al in the World BRITISH TEA

Britenrabatt

Die Briten, seit Jahrhunderten an den meisten Konflikten weltweit direkt oder indirekt beteiligt (wie oft aus Profitgier), verdienen jetzt keine Nachsicht. Nur allzu gerne gefallen sie sich in der Opferrolle, sollten ihre Pläne nicht nach ihren Wünschen umgesetzt werden können. Nicht zuletzt dank der Europäischen Union hatten wir in Europa in jüngster Zeit - mit Ausnahme in Ex-Jugoslawien - keine kriegerische Auseinandersetzung mehr. Die Briten wollen es nicht verstehen oder daran teilhaben und deswegen geht die von ihnen selbst gewählte harte Tour ohne Britenrabatt schon in Ordnung.

Das ist definitv falsch!

Man mag zu dem Labour-Vorsitzenden stehen, wie man will. Es ist aber definitv falsch zu behaupten, er hätte diesen Plan einer "Zollunion" erst jetzt präsentiert. Der Vorschlag einer Zollunion, das sogenannte Norwegen Plus-Modell, ist offizielle Politik von Labour seit 2018 (Parteitag). Frau May hat über 3 Jahre den Brexit zur ihrer und ihrer Partei's "Privatsache" erklärt. Tatsache ist auch, dass Labour diesen Vorschlag auch schon einmal zur Abstimmung ins Unterhaus eingebracht hatte. Im übrigen repräsentiert Corbyn die Opposition, nicht die Regierung. Wenn sich die Szenarien des Hard-Brexit tatsächlich in dieser Form einstellen werden, bedeutet der Brexit für die Tories das politische Aus. Die Heute noch den Brexit feiern, werden die Tories bei Massenarbeitslosigkeit und zunehmender Armut verfluchen. Vergessen ist schon, dass GB in den 70er Jahren der EWG beitrat, weil sie wirtschaftlich am Ende waren.

Vorschlag meinerseits

Die Lösung liegt meiner Meinung nach in einem kompletten Exit. Klingt vielleicht verrückt, aber wenn wir uns in der EU einvernehmlich auf ein anderes Konzept einigen, braucht auch niemand mehr auszutreten. Eignet sich die Europawahl nicht um diese Entscheidung herbeizuführen, wie wir ab sofort und in Zukunft auf diesem Kontinent und mit der Welt zusammenleben wollen? Es muss ja nicht bedeuten dass alle sich in Ihr Haus zurückziehen. Ob wir auch in Zukunft noch auf einander angewiesen sind das dürfte doch deutlich sein!

Das Kasperltheater

Geht in die nächste Runde. Politdarsteller unter sich. Das britische Volk will die EU verlassen - die Bürger haben entschieden

Der Notausgang ist mit BREXIT gekennzeichnet

Da werden Millionen in 2 Jahren Verhandlungen verpulvert und das Ende des Dramas ist nicht abzusehen.
Es ist schon verwunderlich, dass England mal ein Empire regiert hat. Wo ist die Intelligenz geblieben?
Und es ebenso verwunderlich, wieviele Idioten in Brüssel, Berlin, Paris.... versammelt sind.
Die Chinesen, Russen und Amerikaner lachen sich kaputt: Europa demontiert sich selbst.

Britenrabatt

Die Briten, seit Jahrhunderten an den meisten Konflikten weltweit direkt oder indirekt beteiligt (wie oft aus Profitgier), verdienen jetzt keine Nachsicht. Nur allzu gerne gefallen sie sich in der Opferrolle, sollten ihre Pläne nicht nach ihren Wünschen umgesetzt werden können. Nicht zuletzt dank der Europäischen Union hatten wir in Europa in jüngster Zeit - mit Ausnahme in Ex-Jugoslawien - keine kriegerische Auseinandersetzung mehr. Die Briten wollen es nicht verstehen oder daran teilhaben und deswegen geht die von ihnen selbst gewählte harte Tour ohne Britenrabatt schon in Ordnung.

Was soll das?

Es scheint das Ziel der Briten zu sein, die eigene Verantwortung bei der EU abzugeben und von der eigenen Unfähigkeit abzulenken.

Die Lösung wäre, den Antrag nächste Woche zurückzuziehen oder sich anschließend zu entscheiden, dass am 29.03. Schluss ist.

Alles andere ist den EU-Bürgern weder vermittelbar noch zuzumuten.

@18:10 von karwandler

hier haben Sie mal recht.
Und dieses Land hat mal mal die halbe Welt regiert. Unfassbar.
Einige dort glauben das noch immer.

Brexit und was dann?

Die EU sollte den Teufel tun und sich der Gefahr aussetzen, dass die Wahl zum EU-Parlament von den Briten jovial torpediert werden kann. Dies durch die Drohung, die Austrittserklärung einseitig zurück zu nehmen. Damit wäre man erpressbar.
Es ist unabdingbar, den Austritt juristisch unwiderruflich zu vollenden - danach kann man über die Umsetzung des Austrittes (oder über die Aussetzung des Vollzuges) nachdenken. Eine Vereinbarung auf Basis des derzeitig vorliegenden Deals sollte auch nach dem Austritt relativ kurzfristig machbar sein.

Es ist höchste Zeit, klare Verhältnisse zu schaffen!

@ karwandler Bitte realistisch bleiben

Die übergroße Mehrheit im Parlament ist FÜR einen Brexit. Deshalb sollte man altzernativ fragen, welchen Brexit sie wollen, mit oder ohne Deal.
Ihr angesprochenes "neues Referendum" wurde übrigens klar abgeschmettert und sollte wegen Sinnlosigkeit gar nicht mehr zur Debatte gestellt werden.

Lieber karwandler 18:29, sehr

Lieber karwandler 18:29, sehr schlau bemerkt.
Denkanstoß....
Trotzdem was soll überhaupt ein Austrittspassus in solch einem Vertrag?
Wie gesagt, versuch mal aus der Republik oder aus den Staaten auszutreten.
An dieser Stelle ist dann Grundeis....

@ th711 18:14 Uhr

"Ich möchte einmal sehen was passiert wenn z.B. Rheinland-Pfalz oder Bayern aus der Bundesrepublik austreten möchte."
Warum?
Reicht der Versuch Spanien / Katalonien nicht?

Schlechtes Blatt

Die Briten und speziell Frau May haben ihr Blatt überreizt. Es wurde auf Zeit gespielt, anstatt Lösungen gesucht.
Jetzt erhöht die EU erkennbar den Druck. Wenn es wirklich dabei bleibt, dass es eine Verlängerung nur gibt, wenn das Unterhaus dem Deal zustimmt, dann bleiben nicht viele Alternativen. Das Unterhaus muss erkennen, dass es jetzt die Wahl zwischen Pest und Cholera hat. Wenn sie sich weiterhin für nichts entscheiden, dann entscheiden sie sich automatisch für den harten Brexit.
Es gibt nur noch Alternativen, die die Briten nicht wollen. Deal, No-Deal, No-Brexit oder ganz lange Verlängerung mit EU-Wahl.
Der ganze Prozess wird in die Lehrbücher für Verhandlungstrainings eingehen, als Beispiel wie man es grandios verbocken kann.

EU erwägt Brexit-Aufschub...

Theresa May: Das wichtigste sei, den Brexit vollziehen, sagte sie in Brüssel. Die Entscheidung des britischen Volkes müsse anerkannt werden.
###
Wo ist dann das Problem. Die Entscheidung liegt ja wohl beim britischen Pallament. Der geordnete Rückzug wurde zweimal abgeschmettert. Wenn sie es nicht anders wollen, und den Brexit wollten die Wähler in Großbritannien, sollen sie ihn auch bekommen und aus der EU austreten. Ohne Deal. Der Termin ist der 29. März...!
Und Letztendlich können dies auch die Regierungschefs der anderen EU Staaten nicht ändern.

@Umfaller

"Gestern habe ich gehört, dass GB einen Brutto-Haushalt aufweist, der ungefähr 17 der ärmeren Empfänger-Staaten entspricht."

Haben Sie auch gelesen, dass Deutschland doppelt so viel in die EU-Kasse einzahlt? Und das GB lange selber zu den ärmeren Empfänger-Staaten gehörte und zwar ab dem Zeitpunkt als sie aufgenommen wurden?

Das spielt aber auch alles keine Rolle. Viele Menschen sind davon betroffen, die EU wird weiterexistieren, GB auch (vielleicht auch nur als KB), aber dennoch gibt es viele Menschen, die darunter leiden müssen - auch aus GB.

May handelt unverantwortlich, denn die Mehrheit der Briten will das was sie tut nicht. Sie ist eine undemokratische und verantwortungslose Person.

@ Karl Napf 18:18 Uhr

"was für leute und mit welcher ausbildung sind in europa als politiker unterwegs? beim bauer Piepenbrink wären die nur für die niedrigen arbeiten im stall angestellt."
Drei mal Null ist Null = versetzt in die fünfte Klasse.
Sieben mal Null ist aber viel mehr = falsch. die vierte Klasse wiederholen - oder sich als Politiker nach diesem Schema seine eigene Versorgung sichern.
Bauer Piepenbrink hätte reichlich Personal welches sogar fließend Deutsch sprechen kann.

18:29 von karwandler

re th711

"Ich möchte einmal sehen was passiert wenn z.B. Rheinland-Pfalz oder Bayern aus der Bundesrepublik austreten möchte. Oder Pennsylvania oder Kalifornien aus den Vereinigten Staaten austreten möchte.
Wieso kann man aus der EU austreten? Ich sehe keinen Grund"

Weil es in den EU-Verträgen vorgesehen ist? Nur als Denkanstoß ...
///
*
*
Augenscheinlich ist das "vorgesehen" so vage, das man nach 2 Jahren verhandeln noch nicht weiss, wie es gehen soll.
*
Entschuldigung.
*
Selbstverständlich weiss ja jede Seite wie es geht, weil es in den Verträgen vorgesehen war.
*
(Reisswolf war gut für alle Ideen)

Die Crux mit der Bedingung

Die Verlängerung soll also gewährt werden, wenn die britische Regierung nächste Woche für den ausgehandelten Deal stimmt. Blöd nur, dass dort doch eine 3. Abstimmung aber nun nicht mehr genehmigt werden soll ohne substantiellen Änderungen an dem bereits 2 x abgelehnten Deal.
Ich kann mich ja irren, aber ob jetzt eine reine Terminverschiebung auch mit einer substantiellen Änderung des Deals gleichzusetzen ist?

....es nervt nur noch....

Das ist ein unsagbares Theater - gibt es auch ein no-Deal-Rauswurf?

Bei einem Fußballverein wäre der Trainer in so einer Situation schon lange geflogen.

Die richtige Antwort heißt EXIT vom BREXIT!

Nachdem sich jetzt durch diese Petition zeigt, dass die Mehrheit der Briten GEGEN den Brexit ist:

https://www.tagesschau.de/ausland/petition-gegen-brexit-101.html

Die Brexit-Gegner haben über eine Petition mehr als eine Million Unterzeichner gegen den EU-Austritt Großbritanniens gesammelt. Das Parlament wird sich damit beschäftigen müssen - dafür hätten schon 100.000 Unterstützer gereicht.

Der "Wille des Volkes"
"Die Regierung behauptet immer wieder, der Austritt aus der EU wäre der 'Wille des Volkes'", heißt es in dem Petitionstext. Dem müsse ein Ende bereitet werden, indem die Stärke der öffentlichen Unterstützung für einen Verbleib deutlich gemacht werde.

gibt es nur eine richtige Antwort darauf: EXIT vom BREXIT! May vertritt eben gerade NICHT die Mehrheit der Bevölkerung sondern nur eine rechte Minderheit. Und diesen Brexiteers geht es darum, aus London eine neue Steueroase zu machen und die muss geschlossen bleiben!

Probezeit

Vielleicht sollte man sich auf eine 12-monatige Probezeit einigen und alle Optionen für danach offen lassen.
Dann wird allen Beteiligten ersichtlich, was ein endgültiger Brexit anrichten kann.

Verschiebung auf Ende Mai nur

Verschiebung auf Ende Mai nur bei Zustimmung zum Vertrag nächste Woche. Das ist doch einmal eine klare Ansage an das GB Parlament. Ansonsten harter Brexit oder Exit vom Brexit. Make your choice.

Weiterhin fordere ich Frau May zum Ruecktritt auf!!

Außerdem fordere ich Frau May zum Ruecktritt auf! Sie hat ihr Land an die Wand gefahren und sie hat ihren Buergern im Land schwer geschadet und sie ist keine Zukunft mehr fuer England. Frau May: Ihr Spiel ist aus!!

Außerdem läuft bereits eine Spaltung der Tories, denn viele Abgeordnete der Tories sind gegen den Brexit und verlassen die Partei bereits. Davon hatte n-tv.de gestern schon berichtet und in den letzten Tagen.

Zusätzlich braucht es - nach dem Sturz von May - sofort Neuwahlen und dann ein zweites Referendum ueber den EU-Verbleib.

@paule2

"Eine neue Abstimmung sollte deshalb ganz klar und einfach rein alternativ lauten:
Harter Brexit oder May-EU-Brexit.
So würde es dann endlich zu einer Entscheidung kommen. Eine Absage an den Brexit ist dagegen völlig ohne Mehrheit. Warum wird diese Realität nicht endlich mal klar dargestellt, sondern von den Medien immer nur realitätsfernes Wunschdenken vorgebracht, das dauernd nur Unruhe schürt?"

Sie haben es tatsächlich auf den Punkt gebracht und ich kann Ihnen auch antworten, warum das so ist.
Weil man die Antwort kennt. Das Ergebnis wäre der harte Brexit und das will die EU nicht wissen.
Für die EU ging es auch nur darum den Brexit zu verhindern durch die Hintertür undemokratisch Mit May's deal. Undemokratisch weil sie das Referendum nicht akzeptieren wollen. Es werden immer Stimmen laut "Man habe das Volk belogen. "
Wann hat denn z.B. Frau Merkel bei Wahlkämpfen das Volk nicht belogen? 3x Steuersenkungen niemals umgesetzt.
Dann hätte man in DE alle Wahlen wiederholen müssen

@ Karl Klammer um 16:26...

... die ZDF Zoom Doku hab ich auch gesehen. Und ja, das was durch die Manipulation der Bevölkerung durch das inet möglich ist, lässt einen erschaudern und für die Zukunft Böses erahnen... Ich denke nur, für die Entscheidung im Brexit werden evtl. Untersuchungen nicht mehr greifen.

Aber May kann den Vertrag

Aber May kann den Vertrag ohne Änderung oder vorherige Auflösung des Unterhauses nicht mehr vorlegen. Letzteres mit sofortiger Neubildung wäre der einzige Ausweg. Aber auch recht sinnlos, da selbst jetzt eine Mehrheit nicht wahrscheinlich erscheint.
Die Zustimmung (wenn es wirklich wörtlich so lautet) kann May nicht versprechen.

No deal ist unumgänglich

Die EU erlaubt nur dann einen Aufschub, wenn das Parlament dem austrittsabkommen zustimmt. Genau darüber darf das britische Parlament aber wegen britischer Parlamentsregeln nicht mehr abstimmen.

Ergo ist der no deal unausweichlich.

Das ist Demophobie und nicht Demokratie

Was hat es mit Demokratie zu tun, wenn man es als Gefahr ansieht, das Volk erneut zu befragen und wenn May die Tatsache, dass nach einem zweiten Referendum vielleicht kein Brexit mehr zustande käme, als Gefahr ansieht? Hat sie vielleicht Angst – wahrscheinlich mit Recht – dass sich die Stimmung im Volk drastisch geändert hat? Fürchtet sie, dass die Mehrheit inzwischen begriffen haben, was dieser Brexit im Konkreten wirklich bedeutet?
Nach diesem dreijährigen Debakel, wäre es an der Zeit, das Volk zu fragen, ob sie diese Szenarien überhaupt noch wollen. Dieses wäre der einzige Überzeugende Weg aus der Krise.
Was sich aber hinter den Kulissen verbirgt, ist eine Kraft, die das Ergebnis vom Juni 2016 nur noch als Alibi für eigene egoistische Interessen verwendet.
May sollte von den Protesten in der Bevölkerung lernen, sonst wird sie den gleichen Weg gehen, wie Tony Blair, der damals die Proteste gegen seine eigenmächtige Beteiligung am Irakkrieg ignorierte.

Das ist Demophobie und nicht Demokratie

Was hat es mit Demokratie zu tun, wenn man es als Gefahr ansieht, das Volk erneut zu befragen und wenn May die Tatsache, dass nach einem zweiten Referendum vielleicht kein Brexit mehr zustande käme, als Gefahr ansieht? Hat sie vielleicht Angst – wahrscheinlich mit Recht – dass sich die Stimmung im Volk drastisch geändert hat? Fürchtet sie, dass die Mehrheit inzwischen begriffen haben, was dieser Brexit im Konkreten wirklich bedeutet?
Nach diesem dreijährigen Debakel, wäre es an der Zeit, das Volk zu fragen, ob sie diese Szenarien überhaupt noch wollen. Dieses wäre der einzige Überzeugende Weg aus der Krise.
Was sich aber hinter den Kulissen verbirgt, ist eine Kraft, die das Ergebnis vom Juni 2016 nur noch als Alibi für eigene egoistische Interessen verwendet.
May sollte von den Protesten in der Bevölkerung lernen, sonst wird sie den gleichen Weg gehen, wie Tony Blair, der damals die Proteste gegen seine eigenmächtige Beteiligung am Irakkrieg ignorierte.

@ Cerberos 18.39h - Rache

...............Die Briten, seit Jahrhunderten an den meisten Konflikten weltweit direkt oder indirekt beteiligt (wie oft aus Profitgier), verdienen jetzt keine Nachsicht...............

Das heisst, Sie möchten so etwas wie Vergeltung oder Rache im Namen der EU. Könnten Sie vielleicht einen entsprechenden Gesetzestext vorformulieren, damit Ihr Anliegen einen juristischen Hintergrund erhält - z.B. "Die EU ist jederzeit berechtigt, Rache und Vergeltung gegenüber Mitgliedern zu üben, die vor 200 Jahren Kriege geführt haben".

/// Am 21. März 2019 um 19:01

///
Am 21. März 2019 um 19:01 von th711
Lieber karwandler 18:29, sehr

Lieber karwandler 18:29, sehr schlau bemerkt.
Denkanstoß....
Trotzdem was soll überhaupt ein Austrittspassus in solch einem Vertrag?
Wie gesagt, versuch mal aus der Republik oder aus den Staaten auszutreten.
An dieser Stelle ist dann Grundeis....///
.
Eigentlich nicht. Manchmal ist die Vorgehensweise dazu in der Verfassung geregelt.

@ 19:21 straight

Wir sind hier nicht beim Fußball, nicht bei der Regenbogenpresse, nicht bei einer Doku-Soap o.ä. - hier geht es um Europa und um die Lebensinteressen vieler Brit*innen, die ihre Zukunft nicht hergeben wollen für ein Betrugsreferendum, das darüber hinaus keine wirklich rechtliche Bindung hat. Ich hoffe immer noch, dass die Politiker hüben wie drüben des Ärmelkanals das Standing und letztlich die politische Vernunft haben, dem Brexit-Gespenst, dass wir Cameron, Johnson und Farage zu "verdanken" haben, ein Ende zu bereiten.

@18:18 von Karl Napf: beim bauer Piepenbrink

"man fragt sich wiedermal was für leute und mit welcher ausbildung sind in europa als politiker unterwegs? beim bauer Piepenbrink wären die nur für die niedrigen arbeiten im stall angestellt"

Das frage ich mich auch, aber ich fürchte, dass man beim Bauer Piepenbrink nicht sehr weit kommt, wenn man nur englisch spricht und sich nicht dafür interessiert, was Bauer Piepenbrink für Arbeitsanweisungen gegeben hat.

19:26 von DerGolem ...Probezeit...

DAs wurde schon vorgeschlagen - aber natürlich, auch nach einem Austritt würde die EU sich wohl nicht über Gebühr zieren, wenn dann ein Wiederaufnahmeantrag gestellt würde, das wäre also vermutlich kein Problem.

Warum wird eigentlich immer

Warum wird eigentlich immer auf die Briten rumgehackt ich sehe eher die EU als Schuldigen denn die schreiben vor wie was abläuft weil sie ihr Gesicht wahren wollen. Wenn ich dann noch Herrn Tusk höre der so macht als ob Europa seine Idee ist und selbst aus einem Land kommt das so gar nicht die europäischen Werte vertritt dann geht mir die Galle hoch. Seht doch einfach ein das euch der ganze Laden so langsam um die Ohren fliegt und die Briten einfach nur noch zusehen wollen.

Das stimmt nicht: May hat

Das stimmt nicht: May hat nach britischem wie nach EU-Recht die Möglichkeit, das Austrittsersuch zurückzunehmen. Ganz einfach. Es würde natürlich ihr Ende als Premierministerin bedeuten. Dann könnten Neuwahlen in GB stattfinden, bei denen sich die Parteien neu positionieren - und die Brit*innen selber indirekt entscheiden könnten, ob sie nun ein "echtes" Referendum jenseits von alternativen Fakten, Manipulationen und Ungereimtheiten angehen möchten. Alles noch nicht zu spät.

Wer es in fast 3 Jahren nicht

Wer es in fast 3 Jahren nicht geschafft hat, der will es nicht schaffen oder ist schlichtweg zu blöd dafür. Dies sei übrigens nicht nur an die Adresse der Briten gerichtet sondern auch an die Adresse in Brüssel.

Drexit statt Brexit

Das erbärmliche Hin- und her lavieren dieser Eurokraten widert mich nur noch an.
Gestern noch hart und eindeutig, heute ja vielleicht ganz bestimmt.
Und da wundern sie diese Merkel, Draghi und Junkers, daß diese EU wie eine mexikanische Würfelbude gesehen wird.

@andererseits 19:41

Bin komplett bei Ihnen - ein weiteres Referendum spräche mir aus der Seele.

Die Situation an sich ist was nervig ist.

@Werner40 19:39 Lieber

@Werner40 19:39
Lieber Werner, ich bin ganz sicher aus den usa kommt man nicht raus!
Wenn ja, dann zeigen Sie mal Beweise. Das wäre mal was für unsere Linuxpinguin, da ist man so im Anwaltsbüro natürlich näher dran...

@Demokratieschue.. 19.24

und wie viele der Unterzeichner sind Briten und wahlberechtigt? Haben Sie evtl. auch unterzeichnet?
Und haben Sie mal zur Kenntnis genommen, wie stiefmütterlich Petitionen in Deutschland im kleinen Nebenzimmer abgefrühstückt werden? Die Briten hatten ihr Referendum und die britische Regierung respektiert die demokratische Entscheidung! Wäre sicher in Deutschland undenkbar, ist aber eben nicht D.

@19:29 von Orfee: das will die EU nicht wissen

"Sie haben es tatsächlich auf den Punkt gebracht und ich kann Ihnen auch antworten, warum das so ist.
Weil man die Antwort kennt. Das Ergebnis wäre der harte Brexit und das will die EU nicht wissen.
Für die EU ging es auch nur darum den Brexit zu verhindern durch die Hintertür undemokratisch Mit May's deal. "

Die EU wäre sicher glücklich, wenn GB in der EU bleibt, aber die EU hat keine Möglichkeit den Brexit zu verhindern.

Die Briten haben gekündigt und daran können nur die Briten etwas ändern. Da ist nichts undemokratisch. Die EU kann den Briten nichts aufzwingen.

Der Vertrag, den die EU mit GB ausgehandelt hat, hat den Zweck, dass der Austritt GB aus der EU beiden Seiten weniger Schaden zufügt, als ein harter Brexit täte.

Er ist ein Angebot der EU an die Briten. Wenn diese nicht wollen, dann müssen sie mit den Konsequenzen leben.

Sicher wird es auch in der EU Verlierer geben, wenn GB geht, aber im Vergleich zu dem, was den Briten bevorsteht, sieht es in der EU geradezu rosig aus

Einfach nur noch lächerlich

Es ist wirklich lächerlich wenn man nach über zwei Jahren überhaupt in Erwägung zieht das Drama um Ein oder Zwei Monate zu verlängern. Es wird sich „Nichts“ in Britanien ändern.

Das Datum stand von Anfang fest, jetzt so zu tun als ob es ein Schnellschuß ist, ist lächerlich. Alle wussten Bescheid, Politik, Wirtschaft, Konzerne, Banken und die Bürger Britaniens.

Dieses Gezerre ist einfach nur noch abstoßend und hilft eher den EU-Gegnern.

Zeigt endlich klare Kante und schwurbelt nicht noch Monate rum!

Die Briten wollten raus, keiner hat das verlangt oder gewollt. Die haben sich über die EU lustig gemacht und teilweise Hetzkampagnen gegen die EU geführt. Solche Partner oder Freunde braucht keiner. Die Freundschaft wurde von der Insel indirekt gekündigt.

Harter BREXIT wie gewünscht, dann aber richtig durchgeführt, ohne nachträgliche Rosinenpickerei. Das ist ja im Moment letztendlich das Ziel von Frau May mit Anhang. Wie seit Jahrzehnten, oder seit Frau Thatcher.

@ my Walden um 19:46...

... Ihrer Meinung nach sind die EU die Schuldigen und wollen ihr Gesicht waren. hmm, war es nicht eher so, das ein Ausrittsabkommen gemeinsam von den Unterhändlern von GB und der EU ausgearbeitet wurde? Ich sehe da keinenfalls die EU als Schuldigen!

@19:24 von Demokratieschue...

Zollverein +
"Im Bereich Finanzdienstleistungen würde Großbritannien frei schalten und walten können - ohne Rücksicht auf Regulierungen aus Brüssel. London müsste sich dann keine Sorgen mehr machen, dass die Banken die Bürotürme in der "City" verlassen."
(IfW letzte Woche...)

Corbyn's Wunsch nach:
... ist dann G.-Britannien eine neue Steuer-Oase; kann von allen EU Gütern profitieren - und seine Güter ebenfalls an die EU zollfrei verkaufen...?! Bei allem Anderen gemeinschaftlichen Angelegenheiten ist man raus, bekommt aber auch von den neuen, von der EU mit 3 Partnern ausgehandelten, Wirtschaftsabkommens- Verträgen seinen "cut zum Nulltarif"...

Dann hat man ja wirklich gar keine Rosinen von GB Seite gepickt!
Dann wurde sich auf einen, für ALLE EU und Britische Bürger, "vorteilhaften" Vertrag geeinigt....

...Ironie aus...

Unzufriedenheit garantiert

Welche Perspektiven haben die Briten überhaupt?

- harter Brexit -> alle maulen - die Brexiter, weil sie es sich soo hart nicht vorgestellt haben. Die Anhänger des weichen Brexits ebenso und erst recht diejenigen, die keinen Brexit wollten.
Fazit: max. Unzufriedenheit garantiert, fast keiner ist zufrieden

- weicher Brexit -> Anhänger des harten Brexits maulen, ebenso diejenigen, die in der EU verbleiben wollten. Bleiben allenfalls die Anhänger eines weichen Brexits übrig, die eher gespalten einem weichen Brexit gegenüberstehen.
Fazit: überwiegende Unzufriedenheit garantiert

- Rückzug vom Brexit -> die Hardcore-Brexiter maulen, ebenso Teile des weichen Brexits. Sich so richtig freuen dürften sich die Briten, die in der EU verbleiben wollen.
Fazit: die Hälfte mault, die andere Hälfte freut sich. Geringstmögliche Unzufriedenheit in GB.

Nächste Woche muss das

Nächste Woche muss das Unterhaus wohl entscheiden, ob es dem Deal dann doch zustimmt. Ansonsten gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Exit vom Brexit (ich weiß allerdings nicht ob das Unterhaus die Regierung dazu zwingen kann)
2. Brexit ohne Deal (das Unterhaus hat zwar erklärt, dass es den nicht will, der passiert dann aber automatisch)

Herr Juncker bietet für den

Herr Juncker bietet für den Fall, das es nächste Woche mit der dritten Abstimmung wieder nicht klappt, weitere Gespräche an. Ist dann nicht der 29.?

um 19:59 von th711

Lieber Werner, ich bin ganz sicher aus den usa kommt man nicht raus!

Da liegen sie falsch!
Vor nicht allzu langer Zeit haben die Kalifornier sehr laut darüber nachgedacht, davor waren es glaube ich die Texaner.

"Warum wird eigentlich immer auf die Briten rumgehackt ich sehe eher die EU als Schuldigen denn die schreiben vor wie was abläuft weil sie ihr Gesicht wahren wollen. "

Die EU schreibt gar nichts vor, denn für den Austritt eines EU Mitglieds gibt es keine feste Regel.

Das heißt, wenn ein EU Mitglied austritt, dann wird es zu einem Drittstaat, mit dem umgegangen wird wie mit jedem anderen Drittstaat. Es gelten die Regeln der WTO und der UNO wie sie für alle Länder gelten zwischen denen es keine Verträge gibt.

Da sowohl GB als auch die EU kein Interesse daran hatten GB zu einem Drittstaat zu machen, hat die britische Regierung mit der EU einen Vertrag ausgehandelt.

Dass das britische Parlament diesen nicht annehmen will, ist nicht die Schuld der EU, sondern die der Briten.

Die EU wird auch nach einem NO-DEAL Brexit nicht auseinander fliegen. Nein ein NO-DEAL wird den EU-Mitgliedern zeigen wie gut es ihnen in der EU geht.

Tusk hat mit der pol. Regierung übrigens nicht viel am Hut.

Auf Kommentar antworten...

Am 21. März 2019 um 19:27 von Demokratieschue...
Weiterhin fordere ich Frau May zum Ruecktritt auf!!
Außerdem fordere ich Frau May zum Ruecktritt auf! Sie hat ihr Land an die Wand gefahren und sie hat ihren Buergern im Land schwer geschadet.
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Nein. An die Wand gefahren haben es die Wähler in Großbritannien selbst mit ihren Wahlergebnis des Referendum. Wenn man überhaupt jemand verantwortlich machen kann, dann ist es Boris Johnson der ein glühender Befürworter eines EU Austritts war und David Cameron der dieses Referendum erst ermöglichte. Auch wenn sie gerne jemanden zum Rücktritt auffordern. Frau May hat nun mal die Aufgabe den Brexit auszuführen. Das ist das Ergebnis des Referendums. Nur schade das so viele Wähler auf Johnson reingefallen sind.

Ich frage mich ja schon, wie

Ich frage mich ja schon, wie lange so ein nicht umgesetztes Referendum Gültigkeit haben soll. Vielleicht so lange, wie noch einer der einst Abstimmenden lebt ?

@ Umfaller

Mir ist auch klar, auf welcher Seite sich die Verlierer des Brexit tummeln.

Mir auch. Auf der Insel.

@ 18:18 von Karl Napf

Und glaubst Du, Du würdest den Job bei Piepenbrink überhaupt bekommen?

@ Der Couch Kritker (20:05): Vertrag war Vorteil fuer alle

hi Der Couch Kritiker

Dann hat man ja wirklich gar keine Rosinen von GB Seite gepickt!
Dann wurde sich auf einen, für ALLE EU und Britische Bürger, "vorteilhaften" Vertrag geeinigt....

...Ironie aus...

Der Vertrag, der ausgehandelt war, wäre fuer alle von Vorteil gewesen. Und ja mit diesem Rosinenpicken von England muss Schlus sein. Dieser Briten-Rabatt gehört der Vergangenheit an und nicht mehr der Zukunft.

No Deal

Ich bin für den No Deal. Die Variante trifft die Briten am härtesten und bedeutet die beste Abschreckung.

Was soll das ?

Betrunken und unfähig zu einem klaren Gedanken !

Langsam muß man am Verstand zweifeln (T. May schließt No-Deal nicht aus).

@ deutlich (20:01): die Petenten sind Briten

hi deutlich:

und wie viele der Unterzeichner sind Briten und wahlberechtigt? Haben Sie evtl. auch unterzeichnet?

Diejenigen die hier unterzeichnet haben, sind Briten, weil es auf der Homepage der Regieruung hochgemacht wurde. Und da wird in der Software aufgepasst, dass du als Ausländer nicht mitabstimmen kannst. Hab's ausprobiert.

Dann zu dem hier:

Und haben Sie mal zur Kenntnis genommen, wie stiefmütterlich Petitionen in Deutschland im kleinen Nebenzimmer abgefrühstückt werden?

Nicht alle Petitionen werden so behandelt. Aber die bei e-petition.bundestag.de meistens. Das ist schon enttäuschend. Aber solche wie von Change.org oder von Avaaz.org oder von digitalcourage.de und anderen dagegen nicht so sehr. Die werden schon ernster genommen oder die von weact.campact.de.

Denn um ehrlich zu sein: ich mache da schon mit. Ich habe viele dieser Petitionen die ich richtig fand, mitgezeichnet.

@ paule2

Eine neue Abstimmung sollte deshalb ganz klar und einfach rein alternativ lauten:
Harter Brexit oder May-EU-Brexit.

Etwa die Hälfte der Abgeordneten sind gegen den Brexit, was ihr gutes Recht ist. Sie sind nur ihrem Gewissen verpflichtet.
Daher war es folgerichtig, dass es weder für den May-Deal noch für den No-Deal bisher eine Mehrheit gab.

@ dumm aber deutsch (20:28): die gehören zu den Tories

hi dumm aber deutsch

@ Umfaller
Mir ist auch klar, auf welcher Seite sich die Verlierer des Brexit tummeln.

Mir auch. Auf der Insel

Und mir ist auch klar, welcher Partei die meisten von diesen Brexiteers angehören: den Tories und der DUP.

http://tinyurl.com/y3m5kz58
tagesspiegel.de: Mays Regierung beschützt Steueroasen (06.03.2019, 11:27 Uhr)

Ein öffentliches Firmenregister sollte Geldwäsche und Steuerhinterziehung erschweren, doch die britische Regierung stellt sich dagegen. Nun wächst der Druck.

Die britische Regierung von Premierministerin Theresa May verweigert sich dem globalen Kampf gegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche. Im Unterhaus verhinderten ihre Vertreter jetzt eine parteiübergreifende Initiative, die den Steueroasen Jersey, Guernsey und Isle of Man größere Transparenz aufgezwungen hätte. Die dem Kronbesitz zugerechneten Inseln hatten mit der Abspaltung von Großbritannien gedroht.

Am 21. März 2019 um 20:33 von dumm aber deutsch

Ich bin für den No Deal. Die Variante trifft die Briten am härtesten und bedeutet die beste Abschreckung.
----------
Ihre Benennung trifft zu.
Wenn es kein Brexit gibt, zahlt GB nicht die vereinbarten 45 Milliarden EUR.
Aber die Kanzlerin des Schrecken hat für diesen Ausfall ja schon 15 Milliarden EUR zugesagt.
Es trifft uns Deutsche als direkt und an erster Stelle.
Noch Fragen Hauser?

@18:16 von Umfaller

"Brexit - Wer gewinnt, wer verliert?"

Bei diesem 'Spiel' gibt es nur Verlierer.

"Mir ist auch klar, auf welcher Seite sich die Verlierer des Brexit tummeln. Auch wenn immer gebetsmühlenartig GB diese Rolle zugewiesen wird."

Da scheinen viele Briten inzwischen aber weniger sicher als Sie.

"Gestern habe ich gehört, dass GB einen Brutto-Haushalt aufweist, der ungefähr 17 der ärmeren Empfänger-Staaten entspricht."

Ist nicht neu. Erstaunlich, dass Sie das erst seit gestern wissen.

@ dumm aber deutsch (20:28): May steht fuer Geldwäsche!

@ dumm aber deutsch

Oder lesen Sie hier beim österreichischen Standard quer. May will die EU um Steuergelder prellen. Darum geht es auch diesem Farage, der der Anfuehrer dieser Brexiteers ist:

http://tinyurl.com/y6okjn5g
derstandard.at: London hält schützende Hand über Steueroasen (7. März 2019, 09:00)

Ein Firmenregister sollte Steuerhinterziehung und Geldwäsche erschweren. Doch Premierministerin May blockte ab

Die britische Regierung von Premierministerin Theresa May verweigert sich dem globalen Kampf gegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche. Im Unterhaus verhinderten ihre Vertreter jetzt eine parteiübergreifende Initiative, die den Steueroasen Jersey, Guernsey und Isle of Man größere Transparenz aufgezwungen hätte. Die dem Kronbesitz zugerechneten Inseln hatten mit der Abspaltung von Großbritannien gedroht. Die Labour-Abgeordnete Margaret Hodge verurteilte das Regierungsvorgehen als "arrogante Brüskierung des Parlaments".

Warnsignal

Verschwörungstheorien die immer in solchen Situationen auftauchen - dass geheimnisvolle Mächte, wenn es sie denn gab oder noch gibt, auf beeinflussbare Menschen in GB, EU gestoßen sind, und für den Istzustand die Verantwortung tragen. Beeinflusst werden kann nur, wer mit dem Jetzt und Hier, durch seine persönliche Situation, nicht einverstanden ist. Da kommt die Frage auf, wer dafür verantwortlich ist. Eine Politik die sich als Erfüllungsgehilfe von Wirtschaft und Banken und deren Rettung versteht, regiert am Volk vorbei, wie die Wahlergebnisse in sämtlichen EU-Staaten, und zeitnah durch die Gelbwesten in Frankreich, zeigen. Der versprochene Wohlfühlstaat EU existiert nicht weil es für die Politik eine Soziale Frage (als Sammelbegriff) nicht gibt. Hier liegt die Ursache des Problems, das es leicht macht, Menschen zu beeinflussen. Wenn die EU das nicht begreift, wird der Brexit kein Einzelfall bleiben. So bleibt zu hoffen, dass er ein Warnsignal für alle Seiten ist.

Nachdenken erlaubt

@ sveglia:
Lieber Werner, ich bin ganz sicher aus den usa kommt man nicht raus!
Da liegen sie falsch!
Vor nicht allzu langer Zeit haben die Kalifornier sehr laut darüber nachgedacht, davor waren es glaube ich die Texaner.

Raus kommt man nicht. Laute Selbstgespräche sind natürlich kein Ding, das geht.

Gültigkeit

Das ist wie mit der Totenruhe auf dem Friedhof. Auch die gilt ewig.

@18:18 von Sparer

"Alle Nachteile der EU-Mitgliedschaft für GB weg, alle Vorteile behalten."

Das würde jeder, der aus irgendeinem Vertrag (und sei es 'nur' ein Ehevertrag) aussteigt, wollen. Nur wer nicht ganz blöde ist, weiß, dass das nicht funktioniert.

@20:41 von Marc19

Wenn es kein Brexit gibt, zahlt GB nicht die vereinbarten 45 Milliarden EUR.

Wenn es keinen Brexit gibt, müssen die Briten dafür aber weiterhin ihren Mitgliedsbeitrag entrichten, weshalb die 45 Mrd. (und auch die 15 Mrd. aus DE) hinfällig wären.

Noch Fragen Hauser? Ja, aber ich fürchte, die können sie nicht beantworten...

Es gibt ja noch eine Variante

die wurde heute im Radio von Herrn Sina vorgebracht:

Frau May könne einfach den Rücktritt vom Brexit einreichen, notfalls in der buchstäblich letzten Minute.
Gut, vermutlich könnte Sie dann auch auswandern, aber danach würde der ganze Spass dann von vorne losgehen und die Briten hätten wieder Jahre Zeit zum verhandeln....

Was....

soll Das bringen?
Es ist doch ein Teufelskreis Verlängerung nur mit Zustimmung des House of Commons (Unterhaus) dies ist doppelt unwahrscheinlich wegen dem Einspruch des Mister Speaker und der Mehrheit der Abgeordneten. Aber ohne Zustimmung keine Verlängerung. Mein Vorschlag eine lange Verlängerung mit Teilnahme Großbritanniens an den Europawahlen und entweder Neuwahlen zum House of Commons (Unterhaus) oder eine zweite Volksabstimmung. Ich möchte das das Vereinigte Königreich in der EU bleibt. So wie es jetzt in Brüssel beschlossen ist der harte Austritt des Vereinigten Königreich aus der EU unausweichlich

Was die Petition betrifft

Eventuell ist das bereits berichtet worden: jede kann auf die Petitions-Seite der Regierung gehen und dort Petitionen unterzeichnen, egal ob Britischer Staatsbürger oder nicht. Unter diesen Umständen ist der Hype der Million Unterzeichner eher unangebracht.

@20:33 von dumm aber deutsch

"Ich bin für den No Deal. Die Variante trifft die Briten am härtesten und bedeutet die beste Abschreckung."

Wenn es die 'Richtigen' treffen würde, wäre ich auch dafür, aber es trifft auf der Insel ebenso wie bei uns auf dem Festland garantiert die Falschen.

@ styxxx

Aber May kann den Vertrag ohne Änderung oder vorherige Auflösung des Unterhauses nicht mehr vorlegen.

Die Abgeordneten könnten sich ja "ganz privat" in der Kantine treffen, abstimmen und das Ergebnis nach Brüssel faxen.

Also irgendetwas hab ich da nicht verstanden anscheinend......

Die EU stimmt einer Verschiebung um 2 Monate zu, wenn das britische Parlament NÄCHSTE WOCHE - also vor dem 29.03. - dem seit Monaten auf dem Tisch liegenden Deal zustimmt?
Also DEM Deal, dem bisher genau das Parlament nicht zugestimmt hat. Und DER Deal, der zur Abstimung gar nicht mehr dem Parlament zugestimmt hat.

Entschuldigung, aber nachdem sich die Briten lächerlich gemacht haben, versucht die EU das jetzt noch zu toppen.

Ganz großes Kino. Unglaublich.

@19:52 von Kölner1

"Wer es in fast 3 Jahren nicht geschafft hat, der will es nicht schaffen oder ist schlichtweg zu blöd dafür. Dies sei übrigens nicht nur an die Adresse der Briten gerichtet sondern auch an die Adresse in Brüssel."

Brüssel hat seine Hausaufgaben im Zshg. mit dem Brexit gemacht. Welche Zusatzaufgaben hätte Brüssel denn nach Ihrer Meinung noch lösen sollen?

Da man in London ja nicht aus

Da man in London ja nicht aus de Knete kommt, drückt jetzt Brüssel die Pistole auf die Brust: Deal annehmen und ihr bekommt eure Verlängerung oder die EU schafft am 29.3. Fakten. Bravo! Wenigsten eine Seite die fähig ist Entscheidungen zu treffen! Wer hätte vor 3 Jahren geahnt, dass dieser Hühnerhaufen so Entscheidungsfreudig sein kann?!

@19:27 von Werner40

"Make your choice."

Ob die das noch hinkriegen?

Also auch wenn ich

Also auch wenn ich Düsseldorfer bin ;-) : da muss man dem Kölner1 ja mal recht geben.

Als ob das nur die Briten Schuld wären. Das miese Spiel der Junkerschen Schampusgesellschaft ist zu durchschaubar.

Bin gespannt, wer überhaupt zur Europawahl geht nach der Posse.

Noch Fragen Hauser?

Am 21. März 2019 um 20:41 von Marc19
Wenn es kein Brexit gibt, zahlt GB nicht die vereinbarten 45 Milliarden EUR.
Aber die Kanzlerin des Schrecken hat für diesen Ausfall ja schon 15 Milliarden EUR zugesagt.

Ja, Kienzle
wer zahlt den restlichen Kleinkram?
Die Geber- oder die Empfänger Länder?
Noch Fragen Kienzle?

!!Nein Hauser!!

re boris.1945

"re th711

"Ich möchte einmal sehen was passiert wenn z.B. Rheinland-Pfalz oder Bayern aus der Bundesrepublik austreten möchte. Oder Pennsylvania oder Kalifornien aus den Vereinigten Staaten austreten möchte.
Wieso kann man aus der EU austreten? Ich sehe keinen Grund"

Weil es in den EU-Verträgen vorgesehen ist? Nur als Denkanstoß ...
///
*
*
Augenscheinlich ist das "vorgesehen" so vage, das man nach 2 Jahren verhandeln noch nicht weiss, wie es gehen soll."

Vorgesehen war sicher auch, dass man es dabei mit der Spezies homo sapiens zu tun hat ...

@ aus Monheim

Also irgendetwas hab ich da nicht verstanden anscheinend...... Die EU stimmt einer Verschiebung um 2 Monate zu, wenn das britische Parlament NÄCHSTE WOCHE - also vor dem 29.03. - dem seit Monaten auf dem Tisch liegenden Deal zustimmt?
Also DEM Deal, dem bisher genau das Parlament nicht zugestimmt hat. Und DER Deal, der zur Abstimung gar nicht mehr dem Parlament zugestimmt hat.

Sorry, Ihren Beitrag hab ich auch nicht verstanden.

de Gaulle

Der französische Präsident Charles de Gaulle war dagegen, GB aufzunehmen . Leider wurde später anders entschieden und nun sehen wir, dass das ein Fehler war. Und wenn Europa zu einem handlungsfähigen Faktor in einer globalen Konkurrenz werden soll .... Da fallen mir noch ein paar Länder ein, die besser nicht dabei wären.

@21:02 von Aus Monheim am Rhein

Die EU stimmt einer Verschiebung um 2 Monate zu, wenn das britische Parlament NÄCHSTE WOCHE - also vor dem 29.03. - dem seit Monaten auf dem Tisch liegenden Deal zustimmt?

Falls die Briten dem Deals doch noch zustimmen, müssen sie anschließend natürlich die dort enthaltenen Vereinbarungen in britisches Recht umgesetzt werden. Gleiches gilt wahrscheinlich auf Seiten der EU. Dafür ist die Übergangsfrist von zwei Monaten gedacht, die deshalb auch an die Bedingung "wenn ihr wollt, nehmt den Vertrag und dann macht hinne" geknüpft ist. Ansonsten ist am 29. Schicht im Schacht, eine kurze Fristverlängerung zögert nur das unvermeidliche hinaus. Lächerlich ist das nicht, ehr die konsequente Umsetzung der Linie "es gibt keinen neuen Vertrag, als den, der vorliegt".

@ aus Monheim

Bin gespannt, wer überhaupt zur Europawahl geht nach der Posse.

Dann zählt meine Stimme eben ein bisschen mehr.

Egal, was passiert, im

Egal, was passiert, im Britischen Parlament wird sicher noch lange der Struwwelpeter regieren: Nein, meine Suppe ess ich nicht...

@21:13 von Aus Monheim am Rhein

Bin gespannt, wer überhaupt zur Europawahl geht nach der Posse.

Also ich gehe. Glaube auch nicht, dass meine Wahlverweigerung die Wir-wissen-nocht-was-wir-wollen-aber-das-mit-aller-Kraft-Briten irgendwie beeindrucken könnte.

Verlängerung ma locker ablehnen

Ich fänd's geil, wenn die andern 27 den Antrag Mays auf Fristverlängerung einfach mal ablehnen würden. Ob May dann am 29. abends den Artikel 50 noch zurück zieht?

Panik

Das was wir jetzt erleben, ist die Panik der EU. Sie haben tatsächlich gedacht, dass sie mit May den Brexit irgendwie verhindern können.

Völlig vergeigt. Jetzt wollen sie den Termin verschieben. Was soll das denn bringen? Neues Referendum? Neue Wahlen? Dem Deal zustimmen, den sie schon abgelehnt haben?
Neues Referendum oder neue Wahlen kosten mindestens 6 Monate. So viel Zeit haben die Briten nicht mit dieser Verlängerung.

Eine Verschiebung nützt absolut nichts.
Das bedeutet die EU kann nicht mehr rational oder logisch denken vor panischer Angst. Da bleibt nur noch der Wunsch den Brexit irgendwie verhindern zu können. Das ist sowas wie wenn ein Schüler seine Hausaufgaben das ganze Wochenende nicht macht und 5 Minuten vor Nachfrage sie schnell erledigt haben möchte

Für mich gibt...

...ein klares Erhebnis: GB hat auf Jahrzehnte seine Kompetenz in politischen Fragen komplett verspielt. Gut so!

re th711

"Lieber karwandler 18:29, sehr schlau bemerkt.
Denkanstoß....
Trotzdem was soll überhaupt ein Austrittspassus in solch einem Vertrag?
Wie gesagt, versuch mal aus der Republik oder aus den Staaten auszutreten.

Ich versuch's mal pädagogisch:

Bundesstaat - kein Bundesstaat

Liebe Kinder, wer kann den Unterschied erklären?

Umgefallen oder Wendehals

ja, da sind sie doch umgefallen, unser Herr Junker und Frau Merkel.
Aber erst groß rumgetönt, nicht mit uns.
Hoffentlich rächt sich das bei der nächsten Wahl.
Ach ja, dann aber bitte nicht wieder mit der Nazikeule oder der Pegida kommen. Das habt ihr ganz alleine angezettelt.

Und den Engländern sei mal ins Gebutbuch geschrieben, man kann nicht allen umliegenden Staaten vor das Schienbein treten. Aber das machen die scheinbar gerne.
Und nicht jeder ist ein Untertan des Großen Britanien.

Warum hält man sich eigentlich nicht einfach an das Vertragswerk, welches bei der Gründung der EU geschrieben wurde? Das weicht doch mit Sicherheit von den jetzigen zugeständnissen an GB ab.

an...

Great Britain und Katalonien sehe ich wie ungklaublich undemokratisch die Menschen hier imForum sind...viele meinen es gäbe nur ihre Wahrheit...am Brexit sieht man was passiert wenn die Wünsche der Bürger an den Wünschen von Wirtschaft und Politik vorbeigehen...das Ganze dauert so lange weil die, die darüber verhandeln lieber in Europa ihre Parteiposten behalten wollen.-..

4 von 8...

Mannschaften im Viertelfinale der Champions-League...man sieht doch für wen der Brexit gut ist...

yes, madam

"Am 21. März 2019 um 21:09 von Anna-Elisabeth

Ob die das noch hinkriegen?"

Yes, madam!

Politik und Wirtschaft

Was immer das Ergebnis auf der politischen Ebene sein wird, die Kaufleute auf beiden Seiten des Kanals werden es wieder richten, da sie bei veränderten Bedingungen negatives umschiffen und positives aufgreifen. Sie sind es ja gewohnt, dass Preise rauf und runter gehen, oder der Handel leichter oder schwieriger sich darstellt, sie stellen sich schnellstens darauf ein. Auf ein Geschäft zu verzichten, oder über Vergangenes zu hadern, das tun sie jedenfalls nicht.

Die Isostasie - das aktive Herstellen von neuen Gleichgewichtsverhältnissen - das ist die mentale Grundlage, das wusste schon David Ricardo vor 200 Jahren.

re "superdemokrat"

"das Ganze dauert so lange weil die, die darüber verhandeln lieber in Europa ihre Parteiposten behalten wollen.-.."

Meines Wissens haben weder Frau May, noch ihre Minister, noch die Abgeordneten im Unterhaus irgendwelche Parteiposten in Europa.

Aber vielleicht meinten Sie was ganz anderes und konnten es nur nicht richtig ausdrücken ...

re "superdemokrat"

"4 von 8...

Mannschaften im Viertelfinale der Champions-League...man sieht doch für wen der Brexit gut ist..."

Weil Jürgen Klopp dann seine Arbeitserlaubnis verliert?

@ karl napf 18:18

Herr Napf,
wir warten alle nur noch auf Sie. Bitte bringen Sie erstmals Europa in Ordnung und morgen die ganze Welt.

Auf geht's

@21:44 von Superdemokrat: Undemokratisch?

Das ganze dauert so lange, weil sich das britische Parlament nicht einig wird. Die EU kann den Brexit im Prinzip in Ruhe aussitzen.
Welche britischen Abgeordneten, die den Brexit-Vertrag blockienen, wollen denn ihre Parteiposten in Europa behalten? Könnten Sie dazu mal ein paar Namen nennen?

Katalonien ist eine völlig andere Baustelle. Das ist kein eigenständiger Staat. Wenn Katalonine allerdings unabhängig würde, wäre es sofort raus aus der EU.

Man kann mit vielen verhandeln,

mit Schotten, mit Walisern, mit Engländern oder mit Iren , aber nicht mit Irren. Wenn ein Parlament nach mehr als 2 Jahren nur sagen kann, was es nicht will, kann man nicht helfen. Wäre Groß-Britannien ein Schiff, hätte es sein Parlament schon längst versenkt.

Re @dumm aber deutsch

Zu "Sorry, Ihren Beitrag hab ich auch nicht verstanden."

Na wie ich das meine ist doch klar: wenn die EU mal wirklich klare Kante zeigen würde, dann wüssten doch alle endlich mal wo es hingeht - und auch das britische Unterhaus wüsste wofür es nun abstimmt.

Aber wenn selbst Herr Tusk noch diese Tage ein Verschieben des Brexit um bis zu einem Jahr andeutet, dann - Entschuldigung- finde ich es wird irgendwie lächerlich mit diesen Winkelzügen und "Verlängerung ja, aber nur wenn."
Nein! Auswahl zwei Möglichkeiten: 29.03. oder gar nicht wäre richtig.

Und: ja, natürlich auch hier gehe ich zur Wahl, wie seit über 25 Jahren immer.

Orfee 21:31

"Das was wir jetzt erleben, ist die Panik der EU."

Entschuldigung, aber manchmal habe ich den Eindruck, Sie würden den Unfug, den Sie da schreiben, tatsächlich glauben... Oder sind Sie gar Brite?!
Die EU wird zwar ein leichtes Bedauern verspüren, ist den Briten aber ansonsten nichts schuldig. Großbritannien hat sich freiwillig dazu entschlossen in die Bedeutungslosigkeit abzusinken. Das sie dafür nicht auch noch Pralinen und Blume bekommen, wundert das britische Parlament scheinbar tatsächlich sehr.

21:31 von Orfee

So ein Quatsch! Sie verdrehen die Tatsachen, wie sie es brauchen! Nicht die EU verschiebt, GB hat darum gebeten! Fr. May wurde nicht von der EU eingesetzt, sondern vom britischen Unterhaus gewählt. Die EU hat mit der britischen Regierung ein Austrittsabkommen verhandelt, den das britische Unterhaus ablehnt, nicht die EU usw. usf.

@18:18 von Karl Napf

"...beim bauer Piepenbrink wären die nur für die niedrigen arbeiten im stall angestellt."

Was sind den 'niedrige' Arbeiten? Ich kenne nur Arbeit, die gemacht werden muss. Und ich bin immer dankbar, wenn es Menschen gibt, die Arbeiten, die mir aus verschiedenen Gründen zu schwer sind oder sonst irgendwie nicht behagen, übernehmen.

Der Speaker wird die 3. Abstimmung zulassen,

denn er hat zu seinem Verbot meines Wissens selber das Rezept zur Aufhebung des Verbots geliefert. Dieses Rezept würde lauten, dass das Parlament beschließt, dass die alte Regel von 1604 nicht angewendet wird. Wenn diese Aussage zutrifft, hat es das Parlament selbst in der Hand nochmal abzustimmen, aber auch ohne dieses Verfahrens gäbe es wohl noch andere Möglichkeiten. Es ist sinnlos, vor diesem 3. Abstimmungsversuch die weitere Entwicklung des Brexit zu diskutieren, da von dem Ergebnis dieses Versuchs viele weitere Entwicklungen des Brexitprozesses abhängen.

karwandler 22:18

"Aber vielleicht meinten Sie was ganz anderes und konnten es nur nicht richtig ausdrücken ..."

Wie gewählt und umsichtig Sie auch auf den größten Unsinn eingehen können, dafür bewundere ich Sie wie stets.

Brechreiz

Ich kann es nicht mehr hören. Die Briten wollen raus mit oder ohne Abkommen.
Ohne Abkommen wäre billig für GB und teuer für EU. Es könnten nach diesem Szenario keine Handelsverträge mit der EU geben. Erst müssen die GB die Schulden und eingegangenen Verpflichtunge bezahlen.
Vergessen wir nicht was den Brexit und die EU Kritiker mitverursacht hat. Es ist und war die kopflose Entscheidung der Frau Merkel und ihrer Flüchtlings und Migrationspolitik. Sie hat den Keil in die EU getrieben. Diese hat bis heute keine Reform keine Antwort auf Migration befunden. Die Wahlen werden dieses wiederspiegeln.

re anna-elisabeth

"@18:18 von Karl Napf

"...beim bauer Piepenbrink wären die nur für die niedrigen arbeiten im stall angestellt."

Was sind den 'niedrige' Arbeiten? Ich kenne nur Arbeit, die gemacht werden muss. Und ich bin immer dankbar, wenn es Menschen gibt, die Arbeiten, die mir aus verschiedenen Gründen zu schwer sind oder sonst irgendwie nicht behagen, übernehmen."

Der user karl napf wollte damit ausdrücken, dass er und die Kumpels von der Trinkhalle den Job der Politiker dreimal besser erledigen würden. Nur mussten sie noch den Deckel von letzter Woche bezahlen und da hat es nicht mehr für die Fahrkarte nach Brüssel gereicht.

Ein zweites Referendum ist die einzige Lösung

Meines Erachtens ist ein zweites Referendum die einzige Lösung. Beim ersten Referendum wurde das englische Volk belogen und betrogen. Ich wäre dafür, daß man jetzt angesichts der vorliegenden Fakten noch einmal abstimmen sollte. Auch sollte eine so schwerwiegende Entscheidung wie der EU-Austritt nicht von einer x-beliebigen einfachen Mehrheit abhängig gemacht werden. Sie sollte an die Zustimmung der Mehrheit der Wahlberechtigten gekoppelt sein. Auch Neuwahlen wären natürlich eine Option, wenn sich eine Partei für die EU positioniert. Meines Erachtens sollte die EU jetzt Druck aufbauen und die Fristverlängerung von der Zustimmung zum Abkommen, Neuwahlen oder einem zweiten Referendum abhängig machen. Das Ganze ist eigentlich einer so alten Demokratie wie Großbritannien unwürdig. Ich rufe die Briten hiermit auf: Reißt Euch zusammen und handelt im Sinne Eures Landes!

@ Orfee

„Das was wir jetzt erleben, ist die Panik der EU“

Nach meinem Kenntnisstand stimmt kein Abgeordneter der EU im Britschen Unterhaus ab, also ist es wohl eindeutig wer Probleme mit dem eigen Austritt und der vermutlich zu Recht eigenen Panik hat.

@Demokratieschue..., 19.24h

Eine Million ist die Mehrheit der Briten?

re sosprach

"Vergessen wir nicht was den Brexit und die EU Kritiker mitverursacht hat. Es ist und war die kopflose Entscheidung der Frau Merkel und ihrer Flüchtlings und Migrationspolitik."

Dummes Zeug bleibt auch in mehrfacher Wiederholung dummes Zeug.

EU Skepsis hat Tradition in GB seit dem Beitritt, und sofern Ausländer eine Rolle beim Referendum gespielt haben waren es die EU Bürger, die wegen der EU Freizügigkeit in GB Arbeit gefunden haben.

Drei Mal besser erledigt

21. März 2019 um 23:17 von karwandler

Von mir mit Schunzeln einen "Daumen hoch" für diesen gelungenen Beitrag. Bestens.

Wenn es stimmt

Was derzeit gemeldet wird, gibt's keine Verlängerung jenseits der Wahlen zum EU Parlament.

Die nächste Abfuhr für May.

Mays Argument gegen ein erneuten Referendum ist unglaubwürdig!

Ihr Volk will sie nicht erneut über den Brexit abstimmen lassen, obwohl es nach drei Jahren sicher klarer sieht, was ein Brexit wirklich bedeutet. Doch das Parlament soll immer wieder erneut über den EU-Vertrag abstimmen, bis es zu einem von ihr erwünschten Ergebnis kommt.

Am 21. März 2019 um 23:17 von karwandler

"re anna-elisabeth
"@18:18 von Karl Napf

Der user karl napf wollte damit ausdrücken, dass er und die Kumpels von der Trinkhalle den Job der Politiker dreimal besser erledigen würden. Nur mussten sie noch den Deckel von letzter Woche bezahlen und da hat es nicht mehr für die Fahrkarte nach Brüssel gereicht"

Sie haben nicht nur Recht,
sondern den Punkt getroffen.
So fängt der Freitag schon gut an.

Darstellung: