Kommentare

Verdächtiger von Utrecht...

Täter war bereits polizeibekannt und kam in den vergangenen sieben Jahren immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt. 
###
Polizeibekannt...Und immer und immer wieder mit den Gesetz in Konflikt geraten... Eigendlich nichts neues. Und wie immer werden wir über die Medien alles über den Täter erfahren. Und was ist mit den Opfern? Wie will der Gesetzgeber uns vor solchen polizeibekanten Mehrfachtätern schützen? Gibt es dafür auch Antworten ? Eine Antwort wäre eine konsequente Anwendung des Strafgesetz anstatt Täterschutz.

Utrecht

Es hat sich schon seit Jahren gezeigt, dass lange Freiheitstrafen für Kriminellen nicht helfen. Leider läßt sich auch nicht feststellen, ob jemand als Krimineller allgemeingefährlich ist. Auch wenn eine Person sich des Öfteren an schwere Gewaltsdelikten schuldig gemacht hat ist es für die Behörden kaum einzuschätzen wie gefährlich diese Person ist. Es gibt in unserer Gesellschaft Hunderte wenn nicht sogar Tausende solcher Personen, die ebenfalls in Abwartung Ihres Prozesses frei gelassen werden und in den meisten Fällen passiert nichts. Damit lässt sich auch erklären, dass dieser Mann die Gelegenheit hatte zu seiner Tat zu kommen. Leider. Ich hoffe man wird ihm eine lebenslange Strafe auflegen und ihn im Hochsicherheitstrakt in Vught einsperrt (in den Niederlanden gibt es nur eins) und dann Abteilung A, wo der Kontakt zu anderen Inhaftierten untersagt ist und die Türen jeweils 500 Kg wiegen. Es tut mir Leid um die Opfer, ihre Verwandten und Freunde.

Wie üblich

Auch wenn es abgedroschen klingen mag: die Angehörigen der Opfer haben mein tiefstes Mitgefühl. Ich wünsche ihnen, daß sie, sofern das überhaupt möglich sein kann, eines Tages wieder einigermaßen in Frieden leben können.

"Polizeibekannt, .... immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt..." usw. usw. Wie üblich, steht der Täter im Vordergrund. Die Medienmeute wird nicht müde, alles, was sie über den Täter weiß oder vermeintlich weiß, zu präsentieren.

Was mit den Opfern oder deren Angehörigen ist, interessiert offenbar nur am Rande. Daß man die Namen der Opfer und deren Angehörigen nicht bekannt macht, ist in Ordnung. Sie aber mehr oder weniger medial zu verdrängen, ist unglaublich.

Die Verbrecher sollten als das bezeichnet werden, was sie sind: Mörder und nichts anderes. Jede andere Bezeichnung, vor allem "Terrorist", gibt diesen Verbrechern eine Sonderbezeichnung, die sie nicht verdienen. Sie sind und bleiben Mörder.

Warum wird die Herkunft des

Warum wird die Herkunft des Mannes diesmal nicht erwähnt? Sowie in jedem anderen Bericht davor...

Die Politiker

werden dem Volk erklären müssen, warum jemand derm versuchter Mord und Vergewaltigung vorgeworfen wird, noch frei herum läuft.

17:53 von Paul Puma

Die Politiker

werden dem Volk erklären müssen, warum jemand derm versuchter Mord und Vergewaltigung vorgeworfen wird, noch frei herum läuft.
///
*
*
"Wie" kann man das dem Volk "erklären"?

16:31, Der freundliche...

>>Wie will der Gesetzgeber uns vor solchen polizeibekanten Mehrfachtätern schützen? Gibt es dafür auch Antworten ?<<

Diese Antworten werden seit Jahrhunderten gesucht. Mit wenig Erfolg. Aber immer wieder kommt jemand, der behauptet, er hätte sie. Stimmt natürlich nicht, aber trotzdem wird es immer wieder geglaubt.

18:23 von fathaland slim

16:31, Der freundliche...

>>Wie will der Gesetzgeber uns vor solchen polizeibekanten Mehrfachtätern schützen? Gibt es dafür auch Antworten ?<<

Diese Antworten werden seit Jahrhunderten gesucht. Mit wenig Erfolg. Aber immer wieder kommt jemand, der behauptet, er hätte sie. Stimmt natürlich nicht, aber trotzdem wird es immer wieder geglaubt.
///
*
*
Der augenblicklich führende Täterschutz, der kann den Opferschutz aber auch nicht bleibend ersetzen.
*
Denn an dessen Erfolg kann niemand mehr glauben.

@MGD

Und was soll das dann erklären? Das es nur Verbrecher aus dem Herkunftsland oder dieser Ethnie gibt? Nach einem Breivik- und Neuseelandfall sicher nicht. Das ist und bleibt ein Mordanschlag und sollte dementsprechend bestraft werden.

@Boris 18.22 Uhr

Die Politiker

werden dem Volk erklären müssen, warum jemand derm versuchter Mord und Vergewaltigung vorgeworfen wird, noch frei herum läuft.
///
*
*
"Wie" kann man das dem Volk "erklären"?

---

Es gibt mehrere einfache Erklärungen, die man vielleicht zuvor prüfen sollte, bevor man den Untergang des Abendlandes prophezeit, z. B. :

Die Strafe wegen vers. Mordes ist abgesessen und der Verdacht der Vergewaltigung hat sich als falsch erwiesen, so dass ein Freispruch erfolgte.

Aber es ist ja so viel einfacher, der Politik alle Schuld zuzuschieben...

Keine Aufmerksamkeit

Am Besten mal einfach wegschließen - Plattform bieten ist das was er will, das würde ich ihm nicht geben.

dem Täter

gilt unsere Aufmerksamkeit
seine Beweggründe seine Sorgen und Kümmernisse die in zu dieser Tat trieben
.
es starben 3 Menschen, 3 weiter schwer verletzt .... vielleicht an den Rollstuhl gefesselt lebenslang an die Einnahme von Medikamenten gegen die Schmerzen verurteilt
deren Eltern Kinder all die Angehörige und Freunde
- wie geht das Leben bei denen so weiter ?
wer spricht über die ?

der freundliche 16.31 Uhr

Wie will der Gesetzgeber uns vor solchen polizeibekanten Mehrfachtätern schützen? Gibt es dafür auch Antworten ? Eine Antwort wäre eine konsequente Anwendung des Strafgesetz anstatt Täterschutz.

---

Woher wollen sie wissen, dass das Strafgesetz nicht konsequent angewendet wurde? Nicht alle Straftaten dürfen mit Freiheitsstrafe geahndet werden und wenn sich eine Schuld nicht beweisen lässt, ist jemand freizusprechen.

In dubio pro reo hat nix mit Täterschutz zu tun, sondern mit einem gerechten Strafsystem, das verhindern soll, dass jemand unschuldig bestraft wird.

Wir können nicht alle Menschen mit krimineller Energie prophylaktisch bis ans lebensende wegsperren.

Es ist die ewig gleiche Leier, wenn jemand ein Verbrechen begeht, ist nicht der Täter in den Augen der Öffentlichkeit schuld, sondern Behörden, Politiker oder das System, die das Verbrechen nicht verhindert haben.

18:23 von fathaland slim

natürlich gibt es keine absolute Sicherheit
aber vielleicht könnte man ne Rechtsgüterabwägung machen
einen Intensivstraftäter unberechtigt in Sicherheitsverwahrung nehmen oder einen unbescholtenen Bürger einer potentiellen Gefahr durch diesen aussetzen

@16:31 von Der freundliche...

Gibt es dafür auch Antworten ?...ja...
die Antwort lautet "Rechtsstaat".....was immer wir darunter verstehen mögen.....

re sisyphos3

"dem Täter

gilt unsere Aufmerksamkeit
seine Beweggründe seine Sorgen und Kümmernisse die in zu dieser Tat trieben"

Wenn Sie sich für seine Beweggründe, Sorgen und Kümmernisse interessieren ist das Ihr persönliches Vergnügen.

Im Strafprozess ist allerdings die Frage nach dem Motiv des Täters ein wesentlicher Bestandteil für die Urteilsfindung.

@Sisyphos3

Man sollte beides beachten und das Leid minimieren. Was kann man tun, damit sowas nie wieder passiert?

Jacinda Ardern.

Leider hat die Tagesschau den Namen dieses Verbrechers wieder im Artikel erwähnt.
Solche Verdrecher verdienen es nicht, dass ihre Namen erwähnt werden.
Über den Verbrecher von Utøya gibt es sogar eine Film.
Über die Verbrecher der NSU soll es einen Film geben.
Solchen Mördern sollte man kein Denkmal setzen.

19:36 von Sisyphos3 und andere

Was sollen eigentlich immer diese rhetorischen Fragen nach den Opfern ? Wie schon bemerkt wurde, werden über die wenige Angaben gemacht, also z.B. deren Namen nicht veröffentlicht.
Was soll man da berichten, was über das bereits berichtete hinausgeht ?
Drei sind ums Leben gekommen, andere verletzt worden. Mehr gibt´s da derzeit auch nicht zu berichten. Und schonmal erst recht und gar nicht für völlig Fremde in der Zeitung.
Sensationsgier ? Ne... Echtes Interesse an den Opfern ? Eher möglich, aber auch unwahrscheinlich. Was also sonst ?
Vielleicht geht es um das Bedienen einer `politischen´ Agenda ? So wie in anderen Fällen, wo Rechtsextremisten auf widerliche Art Opfer wie alte Freunde beim Vornamen nennen, um sich selbst einzureden, sie hätten Interesse an der Person und seien ach wie toll menschlich und mitfühlend ?
Glaubt eh keiner. Also spart Euch diese Fragen doch einfach. Oder lest in der Bunten nach, da werdet Ihr vielleicht fündig.

Überraschend

Versuchter Mord? Vergewaltigung? Und so einer erhält also noch eine vierte, fünfte oder halt auch sechste Chance, wie es scheint. Mal sehen, welches Verbrechen er nächstes Mal begeht. Er scheint sich ja zu steigern. Mein Mitgefühl seinen Opfern und deren Familien.

Darstellung: