Ihre Meinung zu: Ein deutsch-französisches "Versuchslabor" für Kooperation

25. März 2019 - 15:38 Uhr

Deutschland und Frankreich haben eine neue Parlamentarierversammlung gegründet. Hier soll debattiert und gestritten werden, um ein noch engeres Band zwischen beiden Nationen zu knüpfen. Von Marcel Wagner.

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Kommentare

@ 13:54 von European Son

"Sie haben wirklich seltsame Vorstellungen von einer neutralen Welt und überschätzen sich dabei maßlos. Und das sage ich ohne eine "Merkl-Fan" zu sein."
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Nein, ich bin ein Befürworter der EU. Aber dann bitte auch wirklich neutral unter gleichberechtigten Partnern.
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"Eine engere Verzahnung zwischen D und F ist nur zu begrüßen und seit langem überfällig. So kann dies hier nur ein weiterer kleiner Schritt sein."
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Warum? Da gibt es noch 25 andere Staaten.
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"Und allen denen das deutsche Wohl hier so wichtig ist, sei gesagt, daß es Deutschland nur gut gehen kann, wenn es auch seinen Nachbarn gut geht."
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Eben, Sie sagen es!
Wir haben da noch ein paar andere Nachbarn. Aber deren Meinung scheint keine Rolle zu spielen?
Alimentation von FR und dessen Ideen?
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Besonders aus FR kamen da fragwürdige Ideen von Herrn M.
Ist wohl in der EU nicht so gut angekommen?

Ein deutsch-französisches "Versuchslabor" für Kooperation...

Soll das eine Achse werden um die sich Europa drehen soll ? Und kooperiert werden soll auch bei der "Verteidigung".Deutsche Truppen stehen ja auch schon in Mali für die Kooperation,wo es um die Rohstoffzufuhr Frankreichs geht(Force de Frap).
Aber ob das alles Zukunft hat ? Noch hat La Republik en Marche in der Nationalversammlung die absolute Mehrheit.Aber später mal,nach der Zeit von Macron ? Da könnte die Achse brechen.

Wohin soll das führen?

Heute lese ich zum ersten Mal von diesem Abkommen. Ist das alles im Sinne von Deutschland? Warum wurde die Bevölkerung nicht vorab informiert? Was passiert hier gerade?
Ich fühle mich immer häufiger von unserer Regierung vor vollendete Tatsachen gesetzt. Mein Vertrauen in diese ist bereits seit Jahren stark angekratzt.
Warum liegt der Schwerpunkt so sehr auf Frankreich? Das macht mich misstrauisch. Wo gibt es solche Pakte/Abkommen mit z.B. Dänemark, Spanien, Polen oder den Niederlanden?

@ Tim1976 15:10 Uhr

" Wo gibt es solche Pakte/Abkommen mit z.B. Dänemark, Spanien, Polen oder den Niederlanden?"
CumEx (ist wohl allgemein bekannt) wird wohl mit Duldung und Nichtanklage infolge Verjährung zu den Akten gelegt werden.
Bezug; Info EU-Parlament.
Es brauch also keine Pakete oder Abkommen. Nichthandeln genügt.

Ich finde es eine gute Idee, gemeinsame

Sitzungen abzuhalten. Wichtig in der EU ist, dass man die Meinungen der anderen Mitglieder kennenlernt. Alles was verbindet ist gut. Nicht schon gleich wieder alles verteufeln!

Zu 14:45 von NeutraleWelt -gegen die Gemeinschaft-

@NeutraleWelt, richtig, F und D ist nicht die EU. Es sind lediglich zwei von noch 28 Mitgliedern.

Dieses deutsch-französische "Versuchslabor" mit Zentralstaatstendenz wird die EU weiter spalten.

Eine "Parlamentarierversammlung" hat weder eine nationale noch eine EU-Legitimation, sie ist auch keine Institution der Europäischen Union.

Warum genau wählen die Bürgerinnen und Bürger der Mitgliedsstaaten überhaupt noch ein Europäisches Parlament?

Wer an die EU noch glaubt und die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat, hier gibt es dafür Reklame-Informationen:

http://www.europarl.europa.eu/about-parliament/files/
home-page/de-ep-brochure.pdf

14:45 von NeutraleWelt

Ich denke, Fr. und De können den anderen Staaten doch erst mal im Kleinen zeigen, wie es geht. Nach und nach kann man den Kreis ja größer machen. Schauen wir erst mal wie es läuft.

@Defender411 15.26

Nach und nach kann man den Kreis ja größer machen. Schauen wir erst mal wie es läuft."

Den größeren Arbeitskreis ohne Initiativrecht und ohne richtige Befugnisse gibt es doch schon: Nennt sich Europäisches Parlament. Da gibt es doch schon genug Reisetätigkeit und -kosten. Wie viele zusätzliche Formate braucht es noch?

zunächst

mal sind das schöne Dienstreisen für jeweils 50 (!) Abgeordnete beider Seiten. Die Treffen finden sicher in gediegenem Rahmen statt, um das Steuersäckel zu schonen.
Hätten es nicht für den Anfang jeweils fünf Abgeordnete getan ? Oder hätte es dann Hauen und Stechen darum gegeben, wer teilnehmen darf ?

Gemeinsame regelmäßige Sitzungen der Regierungen beider Länder gibt es bereits seit Jahrzehnten. Eine Ergänzung durch regelmäßige gemeinsame Sitzungen der Parlamentarier ist gut und zu begrüßen, da nach dem - wie auch immer seinen Ausgang nehmenden - Brexit eine ganze Reihe von politischen Grundsatzentscheidungen anstehen, die darüber entscheiden werden, ob das Projekt Europa eine Zukunft hat. Während der französische Präsident hier eine Reihe konkreter Vorschläge gemacht hat, hat unsere Bundeskanzlerin zuvörderst bisher alles durch Nicht-Diskussion, durch Dethematisierung bei gleichzeitigem Abspulen immer derselben Europa-Phraseologie abgebügelt, in allen Sachfragen stets einen knallharten deutschen Egoismus vertreten und keinen einzigen konstruktiven Vorschlag gemacht. Das ist eine Gefahr für die EU, die nun einmal um die beiden Zentralländer Deutschland und Frankreich herum gebaut ist. Ich hoffe, dass dieses Abkommen beiträgt, die Diskussion in Gang zu bringen - im Interesse aller.

Warum ausgerechnet Frankreich?

@ Neutrale Welt und Bernd Kevesligeti
Warum Frankreich? Erstens aus historischen Gründen, zweitens weil nach Deutschland -und nach dem Brexit erst recht - Frankreich an Bevölkerung, Fläche, Wirtschaftskraft der größte aller EU-Mitgliedstaaten ist, und der erste an militärischer Macht (einziger Atomwaffenbesitzer) ist. Weil also keine europäische Politik ohne enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich möglich ist. Selbstverständlich schließt das keineswegs Abkommen mit den andren 25 Staaten aus.
@ Bernd Kevesligeti
A propos Rohstoffzufuhr für Frankreich. Das französische Uran (vor allem für die AKWs und viel weniger für die „Force de Frappe“ d.h. die Atomwaffen) wird von Areva im benachbarten Niger abgebaut, nicht in Mali. Frankreich ist ebenfalls nicht an der Goldexploration beteiligt.
A propos „Verteidigung“: Kann man sich eine militärische oder terroristische Gefahr vorstellen, die Frankreich bedrohen würde, ohne gleichzeitig Deutschland und Resteuropa zu bedrohen?

@Defender411, 15:22

"Ich finde es eine gute Idee, gemeinsame Sitzungen abzuhalten. Wichtig in der EU ist, dass man die Meinungen der anderen Mitglieder kennenlernt. Alles was verbindet ist gut. Nicht schon gleich wieder alles verteufeln!"

Ganz meine Meinung.

"Es geht um das tägliche Leben der Menschen in den Grenzregionen, um Bildung und Ausbildung, gemeinsame Zukunftsprojekte in der Forschung, Verteidigung oder die Wirtschaft. Dort bedeute das Arbeiten oder Investieren über die Grenze hinweg immer noch oft einen Kampf gegen bürokratische Mühlen (...): "Gerade kleine und mittlere Unternehmen stoßen auf Hindernisse. Die Versammlung sollte die vollständige Integration des deutsch-französischen Wirtschaftsraumes auf der Basis gemeinsamer Regeln diskutieren, um diese Hindernisse zu beseitigen."

Der Abbau bürokratischer Hürden kann IMMER nur von Vorteil sein. Bestenfalls kommen in diesem Labor konkrete Lösungsansätze zustande, die, wenn sie funktionieren, von den anderen Ländern "übernommen" werden können.

Achse Paris-Berlin

Wieder die dominante Achse Paris-Berlin. Hätte man schon immer London mit eingebunden, den Brexit hätte es nie gegeben. Ein dreibeiniger Stuhl wackelt nicht - London-Paris-Berlin - das wär's gewesen.

Gute Investition in die Zukunft!

Wenn man bedenkt, welches Leid sich die einstigen 'Erbfeinde' und langjährigen Kriegsgegner gegenseitig zugefügt haben, ist für mich die deutsch-französische Freundschaft immer noch ein großes Wunder, für das ich gerade unseren französischen Nachbarn und Freunden sehr dankbar bin. Darin weiter zu investieren (in Form einer vertieften gemeinsamen Zusammenarbeit oder auch pekunär) ist eine gute und begrüßenswerte Sache und allemal sinnvoller, als weiter Hass und Kriege zu finanzieren. Das hat nichts mit einer deutsch-französischen Hegemonie in Europa oder gar einer Bevormundung anderer Staaten zu tun, sondern ist eine logische Konsequenz dieser engen, schicksalhaften Geschichte, die die beiden bevölkerungsreichen Nationen miteinander teilen. Wer könnte das große europäische Friedens- und Sicherheitsprojekt glaubwürdiger vertreten als zwei einstige Kriegsgegner, die auch noch zu den Gründernationen der EU zählen? Ich sehe weit und breit keinen besseren Impulsgeber für Europa!

u.a.:
Zum ersten Mal werden die Schwesterparteien CDU und CSU mit einem gemeinsamen Wahlprogramm in die EU-Wahl Ende Mai ziehen. Noch bevor die Spitzen beider Parteien das Programm offiziell besiegelten, fand CSU-Chef Markus Söder viel Lob für die gesteckten Ziele und für das "neue gemeinsame Wir" in der Union.

Das sieht mir eher nach einer Schwächung aus. Die Kanzerin ist dabei mit der Regierungspartei SPD eine treibende Kraft. Es fehlt hier wie dort die Legitimation dazu. Das Europäische Parlament erfährt mit dem Konstrukt des deutsch-französischen "Versuchslabors" eindeutig eine Abwertung.
Von "WIR" in der EU keine Spur.

Was sagt denn der EVP-Spitzenkandidat für das EU-Parlament Manfred Weber dazu?

Jetzt heißt es von allen Kandidaten deutlich gegen dieses spalterische Konstrukt Stellung zu beziehen, sich auf die Kernaufgaben zu besinnen und sich für die Gemeinschaft aller Mitgliedsstaaten stark zu machen. Sonst wird das nichts mehr mit dem Zusammenhalt!

und da fragt man sich noch, warum andere Länder

der EU sich gegen das Handeln der EU wehren oder sich damit schwer tun - Ungarn, Polen …
Ich bin für ein Europa und für die EU - kann aber verstehen, dass ein solcher Vertrag auf Skepsis oder gar Ablehnung stoßen wird. Ein Grund, warum kaum was in den Medien erschienen ist?!
Es wird ein Diktat der Achse Deutschland - Frankreich befürchtet, nicht zuletzt, weil es auch die Nettozahler der EU sind.
Ich würde mir mehr Sensibilität wünschen. Ich bin kein Freund von Orban/Ungarn, ich lehne diese Flüchtlingspolitik absolut ab, aber erklärt sich dieses Verhalten nicht daraus, dass gerade diese Länder, die sich vor gar nicht langer Zeit aus dem Diktat und der Abhängigkeit der Sowjetunion befreit haben, nicht wieder in die nächste Fremdbestimmtheit, genannt EU gelangen möchten?

Eine Vertiefung zwischen D und Frankreich ist gut!

Die Aussöhnung und inzwischen das Zusammenleben mit Franzosen im Grenzgebiet zwischen Baden-Württ./Rheinland-Pfalz/Saarland und dem Elsaß und Lothringen ist ungemein positiv zu werten und man kann nur hoffen und wünschen, daß dies anhält und vertieft wird. Mag sein, daß in anderen Teilen Deutschlands dies anders gesehen wird, aber für die Grenzregionen ist dies ungemein wichtig.
Die bürokratischen Mühlen gerade für kleinere und mittlere Handswerks- und Industriebetriebe werden dadurch vielleicht noch schneller abgebaut.

Achse zu dritt

@SchorschHh
Eine gemeinsame Achse mit London ist nie möglich gewesen, da London an einer europäischen Einigung nicht interessiert war. London hat meistens auf die Bremse gedrückt, während Deutschland und Frankreich Europa vertiefen wollten. In der Vergangenheit ist sogar hier und dann London gegen Berlin ausgespielt worden, letztlich von Sarkozy zu Beginn seines Mandats.

@ 15:26 von Defender411

"Ich denke, Fr. und De können den anderen Staaten doch erst mal im Kleinen zeigen, wie es geht. Nach und nach kann man den Kreis ja größer machen. Schauen wir erst mal wie es läuft."
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Da sehe ich das Problem.
Die Nettozahler beraten sich und sagen den Kleinen dann erst mal wie es gemacht wird?
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Und dann kann man den Kreis erweitern? Um wen? Die treuen Gefolgsleute?
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Ich dachte dafür gibt es die EU? Und ein europäisches Parlament?
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Das wirkt wie "Wir stimmen uns jetzt erst mal ab, was dann nachher in der EU gemacht werden soll".

re von Timetothink

Frankreich bezieht aus seinen ehemaligen Kolonien,den heutigen CFA-Ländern Erdöl,Gold,Gas,Thorium,Uran,Lithium.Für etwa ein Drittel des normalen Preises.Dafür sorgt das Vertragssystem,daß Frankreich mit diesen Ländern hat.Aus dem Niger deckt Frankreich 40 % seines Uranbedarfs.

Dafür müssen diese Länder auch noch 14 Milliarden Euro,die Hälfte ihrer Devisenreserven in Paris hinterlegen.Damit in ihnen der Franc-Afrique gilt.

@Heidenarie Bayer 16.17

Ihre Überschrift unterschreib ich sofort! Dazu braucht es aber dieses Format nicht, das irgendwie an Schüleraustausch erinnert. Warum wurde eigentlich Französisch als zusätzliche Fremdsprache für alle im Grenzgebiet wieder eingestampft? Warum sprechen so wenige Badener Französisch, wenn es z.T. gerade mal 5km zur Grenze sind? Als ich in Strasbourg arbeitete, hab ich mich gewundert. Auch über deutsche Gastronomen, die es nicht fertig brachten, französischen Gästen ohne Aufforderung eine Karaffe Wasser und ein paar Scheiben Brot auf den Tisch zu stellen, so wie sie es kennen. Das ist noch ein weiter Weg mit dem Kulturverständnis, leider!

Vielleicht sollte die EU

Vielleicht sollte die EU endlich ihre Aussengrenzen schützen, wie es eigentlich Schengen gebieten würde. Und mit Schutz meint man eben auch Ablehnung von illegalen Migranten. Man würde der EU etwas gutes tun und Orban und co. wären auch umgänglicher, wenn man nicht andauernd eine Umverteilung der vielen Migranten androhen würde, die eigentlich gar nicht in der EU sein sollten, da illegal eingereist.

Ich bin an sich kein EU Feind, also kein Feind der Grundidee, aber derzeit sind leider ideologisierte Führungspersönlichkeiten am Start und es funktioniert zu wenig. Weniger um Wattestäbchen kümmern oder Ländern die Freizügkeit vorschreiben, mehr auf Grenzschutz, technische Innovationen und eine Abwehr Chinas konzentrieren.

Sparer

Meine volle Unterstützung!

Atomskandal ENBW

Warum ist eigentlich nie die Rolle Frankreichs im ENBW Skandal untersucht worden.
Hier ging es um den Verkauf von 5 Atomkraftwerken in Baden Württemberg an Frankreich, die nach dem CDU Kohl Parteispendenskandal und dem Sieg der Rot/Grünen Koalition dorthin verkauft wurden.
Dies mit einem Rückkaufsrecht!
Bevor Merkel die AKW Laufzeiten wieder verlängert hat kaufte Mappus diese AKW's am BW Parlament vorbei zurück und Öettinger wurde EU-Energieminister....

Ein Schelm der böses dabei denkt.... und jetzt die "Vertiefung der Kooperation"

"Berlin und Paris im

"Berlin und Paris im "Versuchslabor""
-
Naja vielleicht trifft man sich dort rein zufällig mit Drahgi und Powell.

Zu 16:30 von deutlich "Sprachpolitik"

..Warum wurde eigentlich Französisch als zusätzliche Fremdsprache für alle im Grenzgebiet wieder eingestampft? Warum sprechen so wenige Badener Französisch, wenn es z.T. gerade mal 5km zur Grenze sind? Als ich in Strasbourg arbeitete, hab ich mich gewundert. Auch über deutsche Gastronomen, die es nicht fertig brachten, französischen Gästen ohne Aufforderung eine Karaffe Wasser und ein paar Scheiben Brot auf den Tisch zu stellen, so wie sie es kennen. Das ist noch ein weiter Weg mit dem Kulturverständnis, leider!

Gerade (auch) umgekehrt wird ein Schuh daraus. Schön wenn sich das jetzt deutlich ändern sollte. Dazu braucht es eher den Schüleraustausch und der Menschen.
Nicht die Kultur, die deutsche Sprache wurde im Elsaß weit mehr unterdrückt als umgekehrt. Deutsch ist dort heute nur noch eine Fremdsprache. Deutsche Zeitungen wurden aufgrund der repressiven französischen Sprachpolitik, die es nicht erlaubte, selbst Familienanzeigen auf Deutsch zu veröffentlichen, eingestellt.

Zu 16:19 von Timetothink "Achse zu dritt"

@SchorschHh
Eine gemeinsame Achse mit London ist nie möglich gewesen, da London an einer europäischen Einigung nicht interessiert war. London hat meistens auf die Bremse gedrückt, während Deutschland und Frankreich Europa vertiefen wollten. In der Vergangenheit ist sogar hier und dann London gegen Berlin ausgespielt worden, letztlich von Sarkozy zu Beginn seines Mandats.

Wirklich? Wer konkret ist "Deutschland" wer "Frankreich"? Vereinbart ist eine Gemeinschaft freier demokratischer Rechtsstaaten, keine Vereinigten Staaten von Europa.
Wer sich an Verträge und Vereinbarungen hält tritt nicht auf die Bremse.
Er sorgt für Sicherheit, Rechtsstaatlichkeit und die Zukunft.

Wer Verträge bricht, mit ihnen spielt, sie für beliebig und für Schall und Rauch hält, der gefährdet jede Gemeinschaft und deren Zukunft.

Nein, die Briten sind nicht die Bösen, da gibt es andere in der EU, die die Gemeinschaft aufs Spiel setzen. Der BREXIT kommt nicht von ungefähr.

@gman

Das sind einfach unverschämte Lügen von Ihnen. Viele Elsässer sprechen bis heute den deutschen Dialekt, wobei dies meistens die älteren sind, bei den jüngeren verliert es sich, aber dies in in Deutschland bei den Dialekten nicht anders. Es gibt bis heute deutschsprachige (online) Zeitungen, und auch einen regen Austausch in die deutsche Grenzregion. Von Schultreffen und gemeinsamen Veranstaltungen und Kooperationen ganz zu schweigen. Das was sie beschreiben war Politik in den 50er Jahren, die jedoch mit spätestens mit den Élysée Verträgen vorbei war. Auch wenn es Ihnen nicht passt, bleiben sie bei der Wahrheit.

@gman 16.49

"die deutsche Sprache wurde im Elsaß weit mehr unterdrückt als umgekehrt. Deutsch ist dort heute nur noch eine Fremdsprache"

Stimmt leider, dabei ist Elsässisch so eine liebenswerte Mundart. Es liegt aber auch daran, dass viele "Inlandsfranzosen" im Elsaß arbeiten, weil es eine wirtschaftlich starke Region ist. Trotzdem wäre ich sehr dafür, dass zumindest die Schüler in den grenznahen Regionen beide Sprachen lernen, wenn schon die Alten kein Interesse zeigen. Da zeigt sich übrigens auch die Divergenz zwischen Umfragen "ich bin Europäer" und dem echten realen Leben. Ist eben wie beim Klimaschutz usw. Sprüche und selbst Vorleben sind zwei Paar Stiefel

Zu 17:06 von Viktor Lustig "unverschämte Lügen"

@gman
Das sind einfach unverschämte Lügen von Ihnen. Viele Elsässer sprechen bis heute den deutschen Dialekt, wobei dies meistens die älteren sind, bei den jüngeren verliert es sich, aber dies in in Deutschland bei den Dialekten nicht anders. Es gibt bis heute deutschsprachige (online) Zeitungen, und auch einen regen Austausch in die deutsche Grenzregion. ...

@Viktor Lustig , es geht nicht um Dialekte an sich, sondern um die deutschsprachigen Mundarten im Elsaß.
z.B.
30.03.2012
Frankreich: Straßburg verliert letzte deutschsprachige Zeitung:

www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/print-7/
frankreich-strassburg-verliert-letzte-deutschsprachige-zeitung-712772/

https://de.wikipedia.org/wiki/Els%C3%A4ssisch#/media/
File:Sprachen_Im_Elsass.svg

..... usw. usf.

16:30 von deutlich

andersrum ist es aber noch schlimmer.

ich hab in der karibik eine ansammlung von französischen gastronomen und geschäftsleute getroffen, die meinten auch dort im spanischsprachigen bereich ihre heimatsprache durchzudrücken. für mich war das damals schon eine unverschämtheit. ich bin zu einheimischen und italienernern gegangen zum radebrechen in espaniol

Bleibt zu hoffen,

dass die deutschen Parlamentarier wenigstens keine teuren Dolmetscher brauchen, wenn sie im Ausland arbeiten wollen;-) da sollten die Regeln wie bei der Arbeitskräftemigration auch gelten- und schon wären es 40-45 Parlamentarier weniger

gman & Karl Napf

Was ich nicht ganz verstehe, ist, was genau Sie uns mit Ihren Beispielen aus dem Elsass bzw. der Karibik eigentlich sagen wollen!? Und vor allem, inwiefern soll das gegen eine Vertiefung der deutsch-französischen Beziehungen sprechen?

Gut und richtig so

Deutsche und Franzosen sich viel ähnlicher, als uns die Populisten glauben machen wollen. Aus der Zeit der Franken sowieso. Also weg mit dem Auseinander-Dividieren und der Kleinstaaterei. Mag Polen, Ungarn oder Italien einen anderen Fokus verfolgen - das ist schade, aber deren Entscheidung. Sie rücken damit aus dem Zentrum der EU, treiben deren Entscheidungen nicht mehr, kolportieren sie allenfalls.

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