Kommentare

üble Sache - das kam zu spät

ich ging mit 63 nach 38 Beschäftigungsjahren in Rente - mit 10 % Abschlag
nachdem ich mich 7 Jahre als Privatier herumgetrieben habe
- von meinen Ersparnissen lebte
mir hat noch kein Tag leid getan
... und das letzte Hemd hat bekanntermaßen keine Taschen

Sinneswandel notwendig

Als die Rente erfunden wurde, war ihr Zweck Menschen einen Versorgung zu bieten, die altersbedingt ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten konnten, kurzum, die zu alt wurden um noch arbeiten zu gehen.(Unter Bismark galt die Rente für Arbeiter ab 70 Lebensjahre.)

Zu Adenauers Zeiten konnte man das auch noch sagen.
Im Laufe der Jahrzehnte wuchs die Lebenserwartung dramatisch und die Gesundheit verbesserte sich. Aus der Altersruhe wurde eine aktive dritte Lebensphase. Ein schöner Luxus.

Das Problem ist nun der demographische Wandel. Die Menschen leben einfach zu lange nach dem Eintritt der Rente.
Entweder die Leute arbeiten länger oder die Rente muss sinken.

Die Leute wollen die schöne dritte Lebensphase möglichst früh haben, aber dabei auch genug Geld haben und das kann für die meisten nicht funktionieren.

Die heutige Generation 60

Die heutige Generation 60 kann sich Frührente noch finanziell leisten, das wird bei mir in gut 30-35 Jahren schon ganz anders aussehen...

Beitragsjahre

Ich habe mir von einem Mitarbeiter meiner Rentenkasse sagen lassen müssen, dass ich mit 63 und nach 48 Beitragsjahren einen Abschlag von 13,2 % hinnehmen muss. Ich bin Baujahr 62. Wenn ich den Schmarrn immer lese: Die Leute wollen früher in Rente. Ich bin der Meinung: 48 Jahre sollten reichen um ohne Abschläge gehen zu können. Im Vergleich: Bundestagsabgeordnete haben nach nur 5 Jahren im Parlament einen Anspruch auf Versorgung. Das muss man sich mal vor Augen führen. Aber in dem ach so reichen Deutschland werden alle gleich behandelt, manche halt nur gleicher. Ich muss aufhören denn ich kriege schon wieder Puls XXL.

Wenig Anreiz länger zu arbeiten

Bin seit 01.01.2019 mit 62 auch Privatier und werde so lange als möglich von meiner Abfindung (von der mir Vater Staat die Hälfte als Steuern abkassiert hat) und meinen Reserven leben, um den Rentenabschlag zu minimieren.
42 Jahre Arbeitsleben, doch zum Ende hin waren es einfach nicht mehr erträglich.
Nun kümmere ich mich um meine kranke Frau und vermisse die „Tretmühle“ kein bisschen.
Klar, das viele Arbeitnehmer lieber heute als morgen in den Ruhestand gehen möchten.
Mut zur Lücke, wenn es geht, macht es!

Vielleicht auch an andere denken

Wieso gibt es keine vernünftigen Zwischenlösungen? Heute mit 63 in Rente zu gehen, geht auf Kosten der jetzt jungen Generation. Das nenne ich Egoismus. Im Einzelfall mag das gerechtfertigt sein, als generelle Lösung geht das noch für wenige Jahre, aber für die jetzt in Rente gehende Generation galt ja schon oft: Nach mir die "Sinn-Flut".

Wie viele Jahre hat der Rentner eingezahlt...

das ist die Frage, die heute so gern vergessen wird.
Von Leuten, die lange Studiert haben und erst mit Mitte dreißig anfängt Geld zu verdienen.
Die älteren Leute hatten als 35 Jahre alt waren schon mal locker 17 Jahre oder mehr gearbeitet.

Wenn ich das 65 igste Lebensjahr erreiche werde ich bis dahin bereites 45 Jahre gearbeitet haben, irgendwann muß es auch mal genug sein!

Nach 45 Jahren arbeit ist die Kraft aufgebraucht...

Grüße

da haben wir doch eine der Absichten, warum die

Politik so gerne am Renteneintrittsalter dreht - verdeckte Rentenkürzung! Gut, es wird einige geben, wie oben, die es sich leisten könne Abschläge hinzunehmen. Aber die große Zahl der Rentner, die nicht mal die Grundversorgung erreichen oder nur knapp darüber, können es sich nicht leisten. Die müssen bis zum Schluss ran, machen aber in der Regel die Erfahrung, dass sie vorher aus dem Job gekündigt werden, weil zu alt, oder aus Krankheit. Ergebnis: vorher raus - Rente reicht nicht, Restzahlung aus Steuergelder.
Auf diese Art wird sukzessive die Rentenkasse entlastet und der Steuerzahler belastet, die Rentenkassen sind fein raus.
Was mich auch schon lange an der Diskussion ums Renteneintrittsalter stört ist, dass man zwar das Alter rauf setzt, aber nicht dafür sorgt, dass die Menschen auch bis zum Eintrittsalter einen Job "altersgerecht" OHNE Gehaltseinbußen behalten oder bekommen!
Man dreht an der einen Schraube lässt die andere Seite aber, ich behaupte wissentlich außen vor!

Langsam platzt mir hier der

Langsam platzt mir hier der Kragen in einem Land in dem die Alten das Sagen haben. Die reichste Generation unserer Geschichte will nun noch mehr, und die Jungen, die irgendwann vielleicht garkeine Rente mehr haben, soll dafür ausgebeutet werden? Wie wäre es denn damit das mal für den Nachwuchs anzusparen anstatt sie in unterbezahlten Praktika auszubeuten und sich auf seine Frührente zu freuen?

"Viele Arbeitnehmer wollen in Frührente gehen ..."

Ja, warum auch nicht - je weniger sich die allgemeinen Versprechungen der Arbeit (Ihr Anteil an der Menschwerdung … oder die Gewinnung von Ansehen und Wohlstand etc.) für den Einzelnen einlösen und je mühevoller der Kampf gegen das Alter und seine Folgen gestaltet um so größer der Drang in den Ruhestand.
Die wenigen, die früher alt genug wurden um etwas davon zu haben sind ja kein Argument dagegen, sondern eines dafür.

re mikala

"Bundestagsabgeordnete haben nach nur 5 Jahren im Parlament einen Anspruch auf Versorgung."

Aber auch erst nach beim Erreichen des Rentenalters.

Wie können hier so viele

Wie können hier so viele meckern über Menschen, die mit 62 Jahre in Rente gehen wollen?
Das Geld dafür ist da, es liegt quasi auf der Straße. Man muss nur die Cum ex fälle bearbeiten und Steuersünder ordentlich ahnden. Großunternehmen richtig besteuern, eine Kapitaltransaktionssteuer einführen und an den Spitzensteuersatz etwas schrauben.
Das alles verpennt unsere Regierung und was machen wir Bürger? Fallen über uns gegenseitig her mit worten, denk doch mal an andere..... ?!
Sowas sieht dich jüngere Generation und denkt sich auch, "wofür mach ich den ganzen mist?" Wenig einkommen 40Std Woche (wir waren mal bei 38,5), kaum Rente, ja wofür?!

Am 25. März 2019 um 15:36 von

Am 25. März 2019 um 15:36 von Carlos12
Sinneswandel notwendig
Die Menschen leben einfach zu lange nach dem Eintritt der Rente.

nnnnnnn

Das stimmt so einfach nicht !
Ein Beschäftigter der im drei Schicht Rythmus arbeiten musste kann sich auf minus sieben Jahre an Lebenszeit einstellen.
Die meisten Kollengen die ich kenne(kannte) schfften es bis zur Rente g a r nicht. Ein Teil verstarb kurz danach, ein Teil hielt sich bis max. 72. Älter wurde keiner. Und ich kann auf eine Strecke von ca. hundertfünfzig Toten zurücksehen.
Nicht jeder hat einen schönen Job mit Topfpflanzen im Büro, deshalb ist es auch nicht satthaft von "werden immer älter" zu reden.
Die Leute mit übermaßiger Belastung - durch was auch immer - gehörten dann in Rente, zumal diese Art von Menschen meist deutlich auf über 35 Jahre Beschäftigungszeit kommen, manche auf fast 50 Jahre. Da wäre es dann auch mal gut.
Aber Hr. Scholz hat für die Abgaben bei der Privatvorsorgerente gesorgt, der sorgt auch für eine Holzkiste.

Wirklich?

"Abfindung (von der mir Vater Staat die Hälfte als Steuern abkassiert hat)"

Steuerhöchstsatz liegt bei 42% (Reichensteuer 45%). Also die Hälfte bestimmt nicht. Man kann eine Abfindung steuerlich über mehrere Jahre verteilen (bis 5, glaube ich), was den Steuersatz mindert, so lange man nicht bei 1/5 schon im Höchstsatz ist.

Rettung in die Rente nach Entlassung?

Das ist in etwa jede(r) 10te Arbeitnehmer(in), der (die) sich für einen vorzeitigen Rentenbeginn interessiert.
Unter steuerlichen Gesichtspunkten ist die Option besonders interessant für ältere Arbeitnehmer, die mit einer hohen Abfindung entlassen wurden. Ich vermute, dass eine große Zahl der Interessenten zu dieser Gruppe gehört.

meistens nicht

"Heute mit 63 in Rente zu gehen, geht auf Kosten der jetzt jungen Generation."

Meistens nicht. Wer früher geht, nimmt Abschläge in Kauf, als Ausgleich. Darum gibt es die ja.

Einzige Ausnahme: Rente mit 63 (die eigentlich "Rente 2 Jahre früher" ist, denn wer 67 als Rentenalter hat, darf Abschlagsfrei gehen, wenn er 40 Jahre eingezahlt hat). Die allermeisten, die früher gehen, nehmen Abschläge, also lebt hier keiner auf Kosten andererer, wenn er früher geht.

Vielleicht auch an die anderen denken.....

Wer so wie ich nach 45 Jahren Arbeit und Zahlungen in die Rentenkasse nun endlich mit den erarbeiteten Rentenbezügen in den Ruhestand gehen wird hat da kein schlechtes Gewissen den jüngeren gegenüber. Meine Kinder konnten Abitur machen und studieren. Sogar sich selber und Arbeitsstellen ausprobieren und bis fast zum 30 igsten Lebensjahr. Fast ähnlich wie so einige aus diesem Jahrgang. Auslandsaufenthalt inclusive. In dieser ganzen Zeit habe ich gearbeitet und mit Rat und auch finanziell als Sicherheit zur Verfügung gestanden. Ebenso im Berufsleben den Jungen den Rücken frei gehalten. Deshalb finde ich, kann man nach 45 Jahren in denen man an andere gedacht hat mit gutem Gewissen in Rente zu gehen.

Letztlich bekommt jeder

Letztlich bekommt jeder Rentner heute schon mehr ausgezahlt als er jemals eingezahlt hat. Die Rentenversicherung wird bereits jetzt mit fast € 100 Milliarden pro Jahr bezuschusst. Die Renten müssten daher eher gesenkt als erhöht werden, wenn es um einen " fairen " Generationenausgleich ginge. Es sollte doch jedem klar sein, dass ein System das ursprünglich konzipiert war auf 8 Jahre Rentenzahlung bei heute durchschnittlich 16 Jahren Rentenzahlung nicht dauerhaft nachhaltig unter den jetzigen Prämissen finanzierbar bleiben wird. Frühverrentung ist da zusätzlich kontraproduktiv.

Mal darüber nachdenken!

Das Wort "Abschlag" suggeriert, dass mir was weggenommen wird. Das stimmt ja eigentlich nicht: Zum Ausgleich bekomme ich ja bis zu 3 Jahren länger Rente. Nichts daran ist ungerecht! Man sollte die Rente flexibilisieren: Jeder entscheidet selbst, ob er mit 60, 63 oder wann auch immer in Rente geht. Wer später geht, bekommt natürlich dann mehr. Wenn man das so sieht, kommt der Aspekt der Eigenverantwortung auch stäker zum tragen: Wann möchte ich denn, und wieviel Geld brauche ich dann..., meine Entscheidung!
Noch ein anderer Gedanke: Wann würde man/frau denn in Rente gehen, wenn er diese bei den eigenen Kindern beantragen müsste? Mal darüber nachdenken...

von erde2070 Vielleicht auch an andere denken

Sehr geehrte/r von Erde,
der Satz "Nach mir die Sinn-Flut" ist sehr anmassend. Die Regelung lautet : ab ! 63, da dafür das Geburtsjahr stimmen muss. Ich darf mit fast 64 in Rente gehen und kann es kaum erwarten. Unsere Generation hat mindestens 45 Jahre gearbeitet, viele, so auch ich haben dann 49 Jahre gearbeitet. Sie müssen bitte bedenken das in den letzten 25 Jahren die Arbeit immer mehr geworden ist. Mein Berufsstand in der Pflege ist nicht allein betroffen. Haben Sie schon mal an einem Hochofen gestanden? In einer Gießerei? Auf dem Dach gearbeitet bei Wind und Wetter?
Und es gibt reichlich Berufe in denen es den Arbeitenden nicht anders ergeht.
Mein Körper ist aufgebraucht, meine Psyche auch. Bitte erst nachdenken, dann nachmachen, danach schimpfen, wenn Sie das noch können.
In der Hoffnung, dass Sie noch lange gesund bleiben, wünsche ich Ihnen alles Gute
jg

falsche Rechnung

"Es könnte aber funktionieren wenn jeder in die Rentenkasse einzahlen würde, egal ob Arbeiter, Angestellter oder Beanter."

Arbeiter und Angestellte zahlen ein. Beamte nicht, dafür bekommen sie Pensionen aus Steuermitteln. Wenn sie auch in die Rentenkasse einzahlen würden, dann müsste man ihnen entsprechend mehr zahlen. Man kann nicht erwarten, dass man ihr Gehalt nicht erhöht, sie zahlen aber trotzdem ein.

Richtig!

"Zum Ausgleich bekomme ich ja bis zu 3 Jahren länger Rente. Nichts daran ist ungerecht! "

Richtig. Und 3 Jahre mehr Freizeit.

die Hälfte ans Finanzamt?

glaube ich nicht. Rechnen Sie doch noch mal nach!

Es handelt sich hier nicht um Rentengeschenke

Die "abschlagsfreie Rente mit 63" ist nicht umsonst. Man muss dafür hohe Vorabzahlungen leisten. Das lohnt sich nur, wenn man ein überdurchschnittliches Lebensalter erreicht. Im Prinzip ist es eine Wette auf die Lebenszeit.

@ Karwandler Das mag wohl so sein.

Das mag wohl so sein. Trotzdem dürften die Damen und Herren mehr bekommen als 99,99% der Rentner nach 45 Beitragsjahren.

Die RentenHÖHE ist nicht allein entscheidend

Auch der Eintrittszeitpunkt. Die Abschläge sind für die meisten verkraftbar, zB wenn sie in der eigenen abgezahlten Immobilie wohnen oder der Ehepartner in der Rente oder Pension „mitverdient“, weil man Lebensqualität gewinnt. Abschläge für jeden Monat früheren Renteneintritt werden wohl bald angehoben. Das es das überhaupt auf Monatsbasis gibt, liegt an der schrittweisen Anpassung des GESETZLICHEN Rentenalters von 65 auf 67. „Eigentlich“ darf vor 63 niemand in Rente gehen, außer der Staat erlaubt es explizit: klassisches Beispiel Bundeswehr! Natürlich kann jeder, auch mit 50 „Privatier“ werden wenn er über genug Geld verfügt. Tatsächlich arbeiten viele Unternehmensberater genau darauf hin. Die früher mögliche „Rente mit 58“ war ein Deal zwischen dem Staat und bestimmten Großunternehmen, die auf diese Weise ihre Belegschaft mit Hilfe des Steuerzahlers verjüngen wollten. Ich erwarte, dass bald das frühestmögliche Renteneintrittsalter (auch mit Abschlägen!) von 63 auf 65 angehoben wird.

unfassbar

wie die Generation nach uns zur Kasse gebeten werden wird. Was für eine jämmerliche politische Elite, die nur noch sich in den Mittelpunkt stellt und nach Ihnen die Sinnflut. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was passiert, wenn die Party Wohlstand vorbei geht. Ich hoffe keine Anarchie! Da nützen auch keine 18 Motorräder mehr vorm Präsidentenauto.

@morhp63

"Das lohnt sich nur, wenn man ein überdurchschnittliches Lebensalter erreicht. Im Prinzip ist es eine Wette auf die Lebenszeit".

Korrekt, und darum beglückwünsche ich jeden, der sich diesem Wahnsinn entzieht, entziehen kann. So auch ich !

Rechtzeitig...nicht auf andere schielen, sondern die eigenen Hausaufgaben...selbst erledigen, am Ball bleiben und LESEN, LESEN, LESEN !!!

Die Arbeitswelt in Deutschland ist nicht attraktiv

Für die meisten. Umgekehrt hat der Staat ein massives Interesse daran das die Menschen malochen bis zum Umfallen. Dagegen spricht vieles. Arbeitnehmer 50+ werden in den meisten Betrieben nicht wertgeschätzt, weil sie als wenig belastbar gelten. Sich jenseits der 50 einen neuen Job zu suchen ist in Deutschland (wo oft über 30jährige schon nicht mehr eingestellt werden) sehr schwierig. Das nutzen Arbeitgeber aus. Für Beamte sieht das schon viel rosiger aus. Warum so viele Aufgaben in Behörden und der Verwaltung Deutschland immer noch von „Beamten“ statt von Angestellten (Beispiel: Grundschullehrer !) erledigt werden müssen, erschließt sich mir nicht und ist im internationalen Vergleich einmalig. Das Gros der Beamten arbeitet in den Kommunen. Ich behaupte mal, dass ca. 1/3 bis die Hälfte davon durch Angestellte ersetzt werden könnte. Doch dann wäre Deutschland ein anderes Land. Das Beamtenrecht schützt Beamte vor Haftung - und es verbietet Ihnen Dienstangelegenheiten zu offenbaren.

Luxusproblem anno 2019

Die Arbeitswelt für Arbeitnehmer ist heutzutage von befristeten Arbeitsverhältnissen bestimmt. Viele Jobs werden aufgrund Digitalisierung bald wegfallen (zB Verkäuferin). Was mit den jetzt jungen Leuten in 40 Jahren passiert, dass weiß heute niemand.

@ um 15:36 von Carlos12

"Sinneswandel notwendig"
.
Im Grunde genommen haben Sie recht, aber in einer ganz anderen Richtung. Die Menschen müssen für eine auskömmliche Rente weder länger arbeiten, noch muss die Rente sinken. Die Rente ist als Abgabe völlig überholt. Genauso wie die Pension bei den Beamten ist die Rente vom Staat zu finanzieren, d.h. aus Steuern. Selbstverständlich sind hierzu dann auch die Steuern anzuheben und Sie können ganz sicher sein, dass von den Menschen, die über 100.000 € im Jahr zu versteuern haben, bei einer höheren Steuerbelastung weniger als ein Promille sich ins Ausland verabschieden wird. Steuererhöhungen sind allerdings unpopulär, deswegen werden gerne Abgaben erhoben und diese ständig erhöht. Bei Abgaben denkt der Bürger, dass diese sein müssten und er ja auch etwas davon hätte. Da es jedoch keine Sanktionmöglichkeit geben falsch verwendete Abgaben gibt, sind diese nichts anderes als Steuern und sollten entsprechend wie diese erhoben werden.

Mir ist schon lange der Kragen geplatzt

aber nicht über die "reichste Generation unserer Geschichte", wie Forist ella uns Rentner betitelt, sondern über die allgemeine bildliche Darstellung von uns Rentnern in fast allen journalistischen Beiträgen. Immer (!) sitzen da zwei oder drei auf einer Bank, starren Löcher in die Luft und scheinen auf Rentenerhöhung zu warten.
Wenn ich rumschaue in meiner Nachbar-, Verwandt- und Bekanntschaft, dann finde ich solche Leute nicht. Die allermeisten Rentner sind sozial engagiert in Vereinen - dort ginge ohne die Alten oftmals nichts mehr. Sie sind engagiert in ihren Familien, damit ihre Töchter bzw. Söhne arbeiten können und jemand für die Enkel da ist. Und sehr viele arbeiten für ein Zubrot zu ihrer schon heute oft schmalen Rente.
Ob wir die "reichste Generation unserer Geschichte" sind, vermag ich unter den geschilderten Erfahrungen nicht so sicher zu sagen. Und wenn doch, dann erben diesen Reichtum i.a. die Jungen.

Das mit unserem Rentensythem

Das mit unserem Rentensythem etwas passieren muss weiß glaub ich jeder und akzeptiert auch jeder, leider passiert aber außer quasi Kürzungen nichts. Wenn ich mit 65 Jahren endlich in Rente gehen darf habe ich 50 Jahre einbezahlt und das im Schichtdienst bei körperlich schwerer Arbeit, also eher keine sehr hohen Lebenserwartung. Mal an die jungen die sich hier immer so lautstark zeigen das wir Alten es uns auf ihre Kosten gut gehen lassen. Zahlt mir einfach zurück was ich in eure Schulbildung , Krankenfürsorge, Ausbildung und diverse andere Annehmlichkeiten der Kindheit und Jugend investieren durfte. Dann bin ich schon zufrieden und kann guten Gewissens in Rente gehen.

um 15:26 von Sisyphos3

"ich ging mit 63 nach 38 Beschäftigungsjahren in Rente - mit 10 % Abschlag"
Ich bin auch mit 63 Jahren in Rente gegangen, aber ohne Abschlag, aber mit Krankheit. Trotzdem war es mir egal, wenn ich in Rente gehe. Die zwei Jahre hätte ich auch noch geschafft.

Wer über Rente mit 63 lästert..

darf gerne mit mir oder anderen Pflegekräften tauschen..

Nach über 30 Jahren Dienst in der Geschlossenen Gerontopsychiatrie lassen die seelischen Kräfte langsam nach..

Wer im Büro arbeitet, kann dies gerne länger tun,aber für hart Arbeitende sollte früher Schluss sein dürfen..

Matthias,56

@16:33 von Schmeissfliege

Ich verstehe ihre Aufregeung nicht. Die abschlagsfreie Rente muss sich jeder Interessent teuer erkaufen, und es ist eine Wette auf das (eigene) Lebensalter.
Sie können sicher sein, dass die Rentenversicherungsanstalt das so kalkuliert hat, dass die meisten nicht davon profitieren werden. Der Tod wartet nicht, bis der eingezahlte Betrag vollständig aufgebraucht ist.
Wer allerdings glaubt, älter als 95 zu werden, sollte die Option mal durchrechnen. Es wird auch künftig solche Angebote geben. Auch wenn die Rentenversicherungsanstalt das Modell abschaffen sollte, so wird es immer private Anbieter geben, bei denen man auf den Tod wetten kann.

re mikala

"@ Karwandler Das mag wohl so sein.

Das mag wohl so sein. Trotzdem dürften die Damen und Herren mehr bekommen als 99,99% der Rentner nach 45 Beitragsjahren."

Wieviel die Damen und Herren bekommen ist davon abhängig, wie lange sie dem Parlament angehören. Außerdem sowieso davon, welche Art von Altersversorgung sie außerhalb ihrer Parlamentarierzeit erworben haben.

Allerdings wäre ein seriöser Vergleich nicht der mit einem GKV Rentner, sondern mit einem AN oder Freiberufler mit einem Verdienst jenseits der Beitragsbemessungsgrenze.

Wenn unsere Regierungen

nicht die Rentenkasse für alles mögliche andere geplündert hätten, dann könnte jeder ohne Abzug und mit erheblich mehr Geld und früher als 67 in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Aber das interessiert Berlin nicht.

@16:58 von eifel

"Wenn unsere Regierungen nicht die Rentenkasse für alles mögliche andere geplündert hätten, dann könnte jeder ohne Abzug und mit erheblich mehr Geld und früher als 67 in den wohlverdienten Ruhestand gehen."
Ihre Behauptung ist nicht richtig. Im Gegenteil: es bleibt zu hoffen, dass die Arbeitsmarktprognosen für 2030 und danach so eintreten wie aktuell prognostiziert. Das setzt u.a. weitere Zuwanderung voraus. Ansonsten muss entweder der Renteneintritt noch weiter nach hinten verschoben werden oder die Leistungen weiter gekürzt werden. Bereits heute wäre das System nicht mehr tragfähig, wenn es nicht durch Steuermittel subventioniert werden würde.

Die Crux mit der Rente

Es könnte alles so einfach sein: Jeder Mensch arbeitet 45 Jahre und zahlt von seinem Einkommen in die Rentenversicherung ein. Damit erwirbt er einen Rechtsanspruch auf Rentenzahlung. Blöd ist aber, dass Selbständige, Beamten und Studierende nicht in den Rententopf zahlen. Das es insgesamt immer weniger Menschen gibt, die immer mehr Rentner und ihren Rechtsanspruch auf Rente tragen müssen. Gleichzeitig werden bis heute aus der Rentenversicherung viele versicherungsfremde Leistungen bezahlt (z.B. Mütterrente, Ostrenten usw.). Dies steuert alles auf einen Generationenkonflikt hin, bei dem die jungen, zahlenmäßig viel kleineren Generationen nicht gewillt sind, die (Staats)Schulden und individuellen Rentenansprüche der älteren Generationen zu bezahlen und dabei immer weitere Abschläge bei der eigenen Rente zu akzeptieren.

Am 25. März 2019 um 16:00 von ellaa

Da werfen Sie aber einiges durcheinander! Die Leute, die heute mit 63 in Rente gehen wollen sind nicht die, die die jüngere Generation mit unterbezahlten Praktika ausbeuten. Ausgebeutet werden die jetzigen Arbeitnehmer von der immer stärker in Erscheinung tretenden neoliberalen Wirtschaftsform, deren politische Gehilfen (CDU, FDP , AfD usw.) auch von den Jüngeren gewählt werden.
Sie persönlich fallen auch noch auf das uralte Prinzip von "divide und impera" , des herrschenden Geldes herein und lassen sich gemäß "jung gegen alt " aufhetzen.
Jede heutige Einsparung an der Altersversorgung wird die jüngere Generation umso härter treffen, denn was verloren ist ist auf alle Zukunft (also auch für die Jüngeren ) auf ewig verloren, denn der Abbau der Altersversorgung (Sozialleistungen) ist eine Einbahnstraße, mit dem Ziel die Gewinne einiger weniger Besitzenden zu steigern !
Heute Erspartes wird niemals später den kommenden Generationen zu Verfügung stehen ! Der Gedanke ist schlicht naiv !

Das seltsame ist, Geld ist ja eigentlich da

es haben bloß die falschen. Ein Forscher hat mal anhand der Statistiken gezeigt, das dieser ganze Vergleich in Zukunft ist die Rente nicht bezahlbar und muss immer weiter gekürzt werden weil 2 Zahler auf einen Rentner kommen quatsch ist.
Der hat mal aufgezeigt, wie die Gewinne der Wirtschaft und die Wertschöpfung der Wirtschaft im Verhältnis zur Rente extrem gestiegen ist. Da war klar zu sehen: Die Wertschöpfungen und Gewinne pro Beschäftigten hat sich verzigfacht, sein Lohn und die Rente aber nicht. Hätte man die Löhne und Renten fair an diese Wertschöpfung angepasst, gäbe es kein Problem. Hätte man die ganzen Sonderausgaben der Rentenkasse sauber von der Rentenkasse getrennt und durch Steuern finanziert, wäre auch so ein Quatsch wie ohne Bedarfsprüfung Mütterrente, Ostrenten, Frührente mit 63 nur für ein paar Jahrgänge unterblieben . Jetzt wird jedes Wahlgeschenk aus der Rente finaziert, anschließend werden die Antirentenlobbies losgelassen, die die Menschen einnorden f. Rentenkürz.

Rentnerglück

Allen Unkenrufen zum trotz - den deutschen Rentnern scheint es mehrheitlich gut zu gehen. Sie freuen sich darauf, früher in Rente gehen zu können und leisten hierzu einen Beitrag. Im Sommer sollen die Renten um 3% steigen. Um die Rentenbeiträge stabil zu halten benötigt Deutschland in den kommenden Jahren eine geregelte Zuwanderung, auch wenn die AFD dies nicht einzusehen vermag.

@eadghe, 16:16

"Bitte erst nachdenken, (...)"

Beim Nachdenken muss allgemein schon viel früher und viel grundsätzlicher angesetzt werden:

Das eigentliche Problem ist nämlich, dass Arbeit von sehr vielen Menschen als lästige Fron im Dienste des Lebensunterhalts (des Geldes) angesehen wird, den es so schnell wie irgend möglich hinter sich zu bringen gilt - und dies aus völlig nachvollziehbaren Gründen (die Ihnen aus Ihrem Berufsalltag ja zur Genüge bekannt sind).

Genau hier gilt es anzusetzen:

Was muss passieren und was können wir alle tun, damit unangenehme Tätigkeiten (die gleichwohl verrichtet werden müssen - wobei zu bedenken ist, dass sich für fast jede Tätigkeit, die dem einen völlig widerstrebt jemand anderes finden lässt, der sie richtig gerne macht), falls sie nicht ganz wegfallen können bzw. sich maschinell ersetzen lassen wenigstens so human ("angenehm") wie möglich gestaltet werden können? Und vor allem auch:
Damit gerade solche Tätigkeiten angemessen "bewertet" bzw. ent-"lohnt" werden?

Unsere Regierungen der letzten 35 Jahre...

haben die Rentenkassen geplündert wie sie konnten. Laut der sog. "Teufel Tabelle" wurden zwischen 1957 und 2017 insgesamt rund 788 Milliarden für "Versicherungsfremde Leistungen" entnommen. Diese finanzieren Dinge, die eigentlich über Steuern hätten finanziert werden müssen. Also die Renten der deutschen Einheit, Mütterrente usw.

In der Laufzeit wurde zudem die Höhe der Eckrente von ehemals 67% auf nun 48% des Durchschnittverdienst gekürzt. Zudem geht nun jährlich das Rentenalter hoch, bis es ab den Geburtsjahren 1964 dann bei 67 angelangt ist.

Und die Mär von der Rente mit 63 ist ja auch nur eine Lüge. Ab dem Jahr 1953 erhöht sich das Eintrittsalter nach 45 Jahren Einzahlung jährlich um 2 Monate. Also jemand, der 1958 geboren ist, darf nach dieser regelung erst mit 64 in Rente gehen, auch wenn er dann vielleicht schon 48 Versicherungsjahre hat.

Wer 45 Jahre gearbeitet hat, tut dies häufig bereits ab den 15. Lebensjahr. Aufregen tun sich aber diejenigen, die erst ab 27 arbeiten.

@Werner40

Haben Sie sich mal darüber Gedanken gemacht warum die laufenden Renten bezuschusst werden müssen. Das hat mit Vollkaskodenken der Alten gegen die Jüngeren nichts zu tun. Sondern mit den gegenüber der Produktivität grottenschlechten Löhnen aus deren Abgaben die Renten nicht finanzierbar sind. So einfach ist das.

@eifel

Sorry, aber die Rente mit 67 ist die - leider notwendige - Antwort auf den demographischen Faktor. Die Menschen werden älter, müssen deshalb länger versorgt werden und folglich länger arbeiten. Hätte Nahles nicht die unsinnige und extrem teuere abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte eingeführt, die auch dem Bankdirektor einen vorzeitigen Ruhestand versüsst und eben nicht (nur) auf den Dachdecker/Bauarbeiter fixiert ist, hätte man in der Tat mehr Spielraum gehabt, um z.B. die Erwerbsminderungsrente vernünftig zu gestalten.

Daneel 16:06 höchstsatz

Ja klar 45% und nochmal ca 20% MwSt drauf.

@15:26 von Sisyphos3

ich ging mit 63 nach 38 Beschäftigungsjahren in Rente - mit 10 % Abschlag

Ich wäre grundsätzlich für eine Mindestrente in Höhe von 900 € bei 35 aktiven Arbeitsjahren (ohne Ersatzzeiten). Aber dann müsste der Gerechtigkeit gegenüber anderen Arbeitnehmer, die mehr oder weniger Arbeitsjahre auf dem Buckel haben, die Rente entsprechend angepasst werden, d. h. ein Arbeitnehmer, der nur 20 Jahre gearbeitet hat, erhält 20/35tel aus 900 € = mindestens rd. 515 € und derjenige, der 45 Jahre gearbeitet hat 45/35tel = mindestens rd. 1.155 €. Nach oben ist natürlich die Rente offen, je nach dem der Beitragszahler geleistet und verdient (Rentenbeiträge geleistet) hat.

@16:10 von OlliH

"Es könnte aber funktionieren wenn jeder in die Rentenkasse einzahlen würde, egal ob Arbeiter, Angestellter oder Beanter."
Wer einzahlt, erwirbt auch Ansprüche. Für den Einzelnen würde sich daher überhaupt nichts ändern, es sei denn, die Gruppe der neuen Einzahler (Selbständige, Beamte) hätte eine völlig andere mittlere Lebenserwartung als die bestehende Gruppe (Angestellte, Arbeiter), wovon nicht auszugehen ist.

Ordentliche Rendite

Natürlich sind zusätzliche Einzahlungen in die Rentenversicherung eine Werre auf das Lebensalter. Aber immerhin ist die Verzinsung aktuell so gut, dass man - mangels Alternativen, sehr wohl sein Geld auf diese Weise sinnvoll anlegen kann. Sie sollten nicjht vergessen, dass man mit den eingezahlten Geldern an jeder Rentenerhöhung teilnimmt.

Am 25. März 2019 um 16:00 von ellaa

Wenn ihnen der Kragen platzt, so sollten sie vielleicht mal folgendes bedenken.

Die Menschen, die nun nach 45 Jahren in Rente gehen ist die letzte Generation, die ihr Leben durchgearbeitet hat.

Es ist die Generation, die bereits jetzt um ihre Rentenansprüche betrogen werden und teilweise im Alter Flaschen sammeln müssen.

Es ist aber auch die Generation, die den Dauerstudenten, Suchern nach der richtigen "work-live-balance" sowie den wohlhabendsten Kindern und Jugendlichen die bequeme Leben mit Handy, Urlaub, Markenklamotten, guter Ausbildung usw. finanziert während sie selber ihre Knochen kaputtmalocht haben.

Es ist die Generation, die den Wohlstandsverwarlosten jungen Leuten das meiste Vermögen vererbt.

Und wenn ihr keine Praktika mehr machen wollt, tut es den jetzt Alten gleich. Hebt den Hintern hoch und demonstriert auf der Strasse in Berlin für euer Recht auf Arbeit anstatt sich auf Facebook oder Instagram darüber aufzuregen. Das haben wir nämlich gemacht, in der IG Metall.

Rentenformel

Meine Rentenformel - "Rente mit 45" - nach fünfundvierzig Beitragsjahren abschlagsfreie Rente. Wer mit 15 anfängt zu Arbeiten, hat mit 60 fertig. - Wer die 45 Jahre noch nicht voll hat kann frühestens mit 65 in Rente gehen, dann eben z. B. mit 40/45 Rente - einfacher Dreisatz. Wer in diesem Falle die volle Rente haben will, muß dann eben bis 70 arbeiten. - Ich weiß, das ist zu einfach - würde ja dann auch jeder nachvollziehen können und höhere Mathematik wär nicht mehr nötig.

@ Adeo60 um 17:17

".... Um die Rentenbeiträge stabil zu halten benötigt Deutschland in den kommenden Jahren eine geregelte Zuwanderung, auch wenn die AFD dies nicht einzusehen vermag."

Hier scheinen Sie etwas Grundsätzliches missverstanden zu haben.

Gerade die AfD ist führend in der Zuwanderung. Allerdings besteht sie auf das Wort "geregelte". Und das ist genau das Wort, mit dem die anderen Parteien nicht zurechtkommen.

@17:17 von Adeo60

Allen Unkenrufen zum trotz - den deutschen Rentnern scheint es mehrheitlich gut zu gehen.

Es gibt Rentner, die verteilen einen erheblichen Anteil ihrer Rente an ihre Enkel und jammern, weil sie "zu wenig" Rente beziehen.

Um die Rentenbeiträge stabil zu halten benötigt Deutschland in den kommenden Jahren eine geregelte Zuwanderung, auch wenn die AFD dies nicht einzusehen vermag.

Eine `geregelte` Zuwanderung ja, d. h. auf legalem Weg. Aber offensichtlich scheint dies nicht die Regel zu sein!

@15:53 von erde2070

Heute mit 63 in Rente zu gehen, geht auf Kosten der jetzt jungen Generation.

Im Gegenteil: Das schafft Arbeitsplätze. Lassen Sie sich nicht von den offiziellen Statistiken blenden: Wir haben nach wie vor mehr als genug Arbeitssuchende, allerdings fallen einfach viele davon schlicht aus der Statistike heraus, aus Alters- und sonstigen Gründen, zB weil sie befristete Verträge haben oder schlecht bezahlte "Praktika" machen.

Wenn ich könnte, würde ich auch mit 63 in Rente gehen, allein schon, um endlich die ständige Angst loszuwerden, mit fast 60 Jahren noch arbeitslos zu werden und alles ersparte zu verlieren. Nach mehreren miterlebten Firmeninsolvenzen ist die immer da. Kann ich aber nicht, da ich aufgrund einer längeren Erkrankung in meiner Jugend mit 63 nicht genügend Beitragsjahre zusammenkriege.

selbstverständlich hat diese Generation ein Interesse am ...

... Dolce Vita.
.
Selbstverständlich wollen diese Leute Frühverrentet werden, ohne Abzüge.
.
Meine Meinung ist: Pfändet dieser Generation die Rente bis auf das Exitenzminimum! Diese Generation ist verantwortlich für Atommüll dessen Bewachung die nächsten 5000 Generationen wertvolle Recourcen kosten wird. Diese Generation ist verantwortlich für Schulden die Kinder und Kindeskinder wertvolle Recourcen kosten wird.
.
Eine angemessene, vermutlich die Einzige angemessene Reaktion auf die Verschwendungssucht dieser Rentner-Generation ist: Pfändung der Renten auf das Exitenzminimum! ... Auch wenn das -leider- nict mehr als ein symbolischer Akt sein kann.
.

@15:36 von Carlos12

Die Menschen leben einfach zu lange nach dem Eintritt der Rente.
Entweder die Leute arbeiten länger oder die Rente muss sinken.

Ich argumentiere jetzt mal, wie bei der Versorgung der Migranten argumentiert wird, wo auch immer gesagt wird, daß das zu viel Geld kostet: Das Geld, das die Rentner bekommen, fließt auch wieder in den Wirtschaftskreislauf zurück und kommt denen zugute, die dort produzieren.

mit 67 in Rente?

Möchte mal wissen wer so Gesund und Fit ist das er bis zum 67. Lebensjahr arbeiten kann
um dann eine Rente unterhalb der Grundsicherung zu bekommen?

Ich bin mit 32 Jahren in Frührente gegangen.
Mir blieb nichts anderes möglich. Ich hatte keine Wahl.

Darum kann ich gut nachvollziehen das auch andere gerne in Frührente gehen.

35 Jahre und Schluss

Wer 35 Jahre in die Rentenkasse gezahlt hat, sollte sich selbständig machen. Seine Rente mit 1.000,00 EUR ist sicher. Dafür muss ein Arbeitnehmer mindestens 45 Jahre in die Rentenkasse einzahlen.

Wer einzahlt, erwirbt auch Ansprüche.

zu Am 25. März 2019 um 17:29 von morph63 :

Natürlich darf das nicht 1:1 sein. Es müssen auch die Verdienstobergrenzen weg (der gleiche Prozentsatz vom Einkommen, aber Rentenhöhe gedeckelt,

sowie Einkommen nicht nur von Menschen, sondern auch aus Kapital, Computerarbeit (Börsentransaktionen) usw. einbezogen werden.

Viele denken hier immer nur ans Geld.....

natürlich spielt das Geld eine Rolle, schließlich dreht sich zumindest in Deutschland so ziemlich alles darum. Aber es ist auch gewonnene Lebenszeit , just zu einer Zeit, wo so Viele wenigstens noch etwas "kriechen" können, und bei dem Gedanken schier verzweifeln, wie lange wohl noch, bevor der Orthopäde oder Chirurg zur Tat schreitet. Auch ich zähle meine Monate bereits rückwärts, wie einst beim Wehrdienst schon einmal. Es gibt inzwischen nicht wenige Kunden,die mich mitleidig fragen, wie lange ich noch habe, wohl der körperlichen Anstrengung bewust, die man als Installateur jeden Tag hat. Ich persönlich jedenfalls empfinde das ausscheiden aus Akkorddruck und permanenter Bereitschaft bei Notfällen wie eine Art von Befreiung aus einem inzwischen 46jährigen Korsett, bestehend aus Pflichtgefühl und Leistungsbereitschaft. Soll ich mich da etwa schlecht fühlen, wenn ich dies erreiche, bevor ich 65 bin ??? Im Moment jedenfalls habe ich das Gefühl,es kommt gerade noch zur rechten Zeit !

Naja ich bin zwar erst nur 50

Naja ich bin zwar erst nur 50 habe mich aber schon effektiv seit einem Jahr in den Ruhestand verabschiedet, denn ich werde nicht mehr in der High-Tech Industrie gebraucht. Die Industrie wird eh geziehlt runtergefahren und der Standort mutiert so prima in ein landwirtschaftliches Biotop.
Soweit geniesse ich das in vollen Zügen und vermisse weder das frühe Aufstehen noch das Einkommenssteuerzahlen.

re kurtimwald

" Es müssen auch die Verdienstobergrenzen weg (der gleiche Prozentsatz vom Einkommen, aber Rentenhöhe gedeckelt"

Verfassungsrechtlich ausgeschlossen. Dem individuellen Beitrag muss ein gleichwertiger individueller Anspruch gegenüberstehen.

Großes Interesse an Frührente....

Und das ist verständlich,guckt man sich die heutige Arbeitswelt und die Pendelei vieler an.
Und finanzierbar ist es auch,man braucht nur in andere europäische Länder gucken(Österreich,Dänemark,Niederlande).
Notfalls könnten ja Konzerne stärker steuerlich belastet werden,statt wie heute mit 3% bis 6 % vom Ebita.Und die Steuerreformen der letzten 20 Jahre rückgängig gemacht werden.

re dummschwaetzer

"Es ist aber auch die Generation, die den Dauerstudenten, Suchern nach der richtigen "work-live-balance" sowie den wohlhabendsten Kindern und Jugendlichen die bequeme Leben mit Handy, Urlaub, Markenklamotten, guter Ausbildung usw. finanziert während sie selber ihre Knochen kaputtmalocht haben."

Erklären Sie mal, welcher "Kaputtmalocher" irgendwelchen Kindern und jugendlichen die Handys und Markenklamotten finanziert hat?

Wenn dann waren das ja wohl die jeweiligen Eltern.

Schliesse mich User Jute an,

Schliesse mich User Jute an, und jeder der hier meckert das unsere Rentner zuviel bekommen kann ja mal auf seinen Rentenbescheid gucken und kurz überlegen ob er damit noch seine aktuelle Wohnung und halbwegs seinen Lebensstil bewahren kann, das schaffen die meisten schon nicht ohne frühzeitig in Rente zu gehen....

"Großes Interesse an

"Großes Interesse an Frührente"
-
Ich hab ausserdem nicht das geringste Interesse daran für diesen Staat noch irgentetwas zu erwirtschaften. Vielmehr tue ich meinen Teil und helfe bei dem kommenden Kollaps, den sich das Merkel so sehr wünscht, gerne mit.

wer rastet rostet....

und fällt schnell ins Grab - aussortiert mit 63 und zur ewigen Kreuzfahrt verdammt - was für eine Horrorvorstellung

@morph63 - 17:06

Dem user @Eifel schreiben Sie zum Vorwurf "Plünderung der Rentenkassen":
"Ihre Behauptung ist nicht richtig. [...] Bereits heute wäre das System nicht mehr tragfähig, wenn es nicht durch Steuermittel subventioniert werden würde."

Mag sein, aber was Jahrzehnte über die Rentenversicherung subventioniert wurde, ist der guten Ordnung halber ebenfalls erwähnenswert. Das, was der user beklagt, rangiert unter dem Fachbegriff "Versicherungsfremde Leistungen".

Auszug aus dem Untersuchungsergebnis des DIW 2002:
"Den größten Brocken machen die versicherungsfremden Leistungen bei der Rentenversicherung aus. Von zehn Euro, welche die Rentenversicherung ausgibt, gehören vier eigentlich nicht zu ihren Leistungen. Der Bund zahlt zwar einen Zuschuss, aber es verbleiben immer noch 39,2 Milliarden."

Der Staat hat seine Eingriffe nie kostendeckend in die Rentenkasse zurückgezahlt. Dazu noch die Belastungen aus dem Einigungsvertrag, wo die gesamtdeutsche Verantwortung Sache der Beitragszahler wurde.

Man hat uns lange

Man hat uns lange eingetrichtert, die Rentenhöhe und alle Renten-Modalitäten seien eine demographische Notwendigkeit.

Keineswegs.

Das sind politische Entscheidungen.

Und wenn wir eine Regierung hätten, die die Lebensleistungen ihrer Bürger respektieren würde, dann könnte man die MIlliarden, die man heute für diverse Großprojekte ausgibt, ganz leicht und ganz schnell den Rentnern zu kommen lassen.

Will man aber nicht.

I

SchwarzbierWaldi

"Soll ich mich da etwa schlecht fühlen, wenn ich dies erreiche, bevor ich 65 bin ??? Im Moment jedenfalls habe ich das Gefühl,es kommt gerade noch zur rechten Zeit" !

Absolut richtig !!!

Wenn ein jeder für SICH (und evt. seine Lieben) eine Entscheidung trifft, ist das vollkommen in Ordnung. Es kommt eben auf`s Leben an nicht auf`s Geld...und wie man sich einrichten kann oder will.

Wer heute Vorsorge (ohne Banken, Versicherungen etc.) betreibt und sich in Bedarf- bzw. Bedürfnistrennung übt, der wird auch später klar kommen. Ein enger und fachkundiger Freundeskreis hilft ebenfalls.

Am 25. März 2019 um 17:38 von geselliger misa...

"Meine Meinung ist: Pfändet dieser Generation die Rente bis auf das Exitenzminimum! Diese Generation ist verantwortlich für Atommüll dessen Bewachung die nächsten 5000 Generationen wertvolle Recourcen kosten wird. Diese Generation ist verantwortlich für Schulden die Kinder und Kindeskinder wertvolle Recourcen kosten wird."

Sie haben Recht.

Nicht zu vergessen die Generationen, die den 1. u. 2 Weltkrieg angezettelt haben. Die ganzen Hurrah Schreier, die für Tod und Zerstörung verantwortlich sind.

Den Kindern und Kindeskindern, bis mindestens in die 10 Generation, das Erbe pfänden. Das wäre richtig.

Ohne WK 2 wäre keine Atombombe in Japan explodiert.
Und wir hätten keinen Atommüll den man bewachen muss.

Es gibt Leute, die haben 35 Jahre Sozialversicherung gezahlt, Hypothek bezahlt, andere haben 35 Jahre ferngesehen.

Diese Faullenzer ... das was Sie bereits geschrieben haben.

15:43 von Strunzi

Die heutige Generation 60 kann sich Frührente noch finanziell leisten, das wird bei mir in gut 30-35 Jahren schon ganz anders aussehen..
///
*
*
Frührente "ohne Abzüge" hat keinen Unterschied.
*
Arbeitsunfähigkeitsrentner mit freiwilligen Beiträgen (die Nichtgeflohenen) bleiben bei 63 dagegen weiter gekürzt?
*
(Klassenkampf?)

@erde2070

Mit Unternehmer, die Leute ab 60 gerne einstellen, waere das sicherlich machbar, die alten laenger arbeiten zu lassen.

Was die Junge Generation und deren Wuensche angeht.

Die Rentenkassen sind bereits bei anderen Gelegenheiten gepluendert worden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kosten_der_deutschen_Einheit

Neuere Grossprojekte deutscher Politiker seit 2015 werden den Rest tuen.

Sie werden auch unabhaengig von der aelteren Generation nicht viel zu erwarten haben.

Man muss hat genug an Vermoegen zusammen bringen.

Und damit man das kriegt, eine moeglichst gute Ausbildung durchmachen.

Sonst wirds duester....

Bitte unterscheiden:

Nicht mehr wollen.
-
Nicht mehr können.

der "Rentier" mit 63...

ist ein Lebensziel des Biedermeiers... und heutzutage genau so antiquiert

16:03 von karwandler

re mikala

"Bundestagsabgeordnete haben nach nur 5 Jahren im Parlament einen Anspruch auf Versorgung."

Aber auch erst nach beim Erreichen des Rentenalters.
///
*
*
Das ist für die zahlreichen Erwerbsunfähigkeitsrentner mit 30 Jahren Arbeitstätigkeit sicher beruhigend.

Klare Entscheidung der Mitarbeiter

Ich kenne im aktuellen Unternehmen und in den vorherigen Beschäftigungsverhältnissen niemanden der freiwillig länger arbeitet, als er muss. Dabei hat man am Ende des Erwerbslebens meist das höchste Einkommen und könnte die zukünftige Rente noch einmal erhöhen.

Hier sollten wir uns die Frage stellen, warum fast alle so schnell wie möglich in die Rente streben, obwohl doch angeblich Karriere und Selbstverwirklich durch Arbeit so wichtig ist.

Aus meiner Erfahrung heraus lautet die Antwort, dass wir in der BRD die Mitarbeiter maximal auslutschen (=ausbeuten) und ihn als Mensch kaum wertschätzen. Controlling, QM, flexible Arbeitszeiten und sonstige Managementtheorien steigern die Wertschöpfung auf Kosten der Mitarbeiter. Solange wir den Menschen nur als Ressource sehen und es unter den sog. "Managern" als clever gilt, das Maximale aus den Mitarbeitern heraus zu holen, solange werden die Menschen aus der Arbeit in die Rente flüchten.

@17:29 von dummschwaetzer

Klasse Beitrag.....kurz, prägnant und nicht widerlegbar !

Meinereiner ist auch durch...

... sowohl physisch als auch psychisch. Und ich bin mittlerweile schwer am rechnen. In 2 Jahren hab ich 40 Jahre eingezahlt, und das nicht wenig. Der Dreisatz geht über: Hütte ist bezahlt, Kids verdienen ihr eigenes Geld und ich werde nicht alt. Bis 08.2027 hat mir die DRV letztens geschrieben, dann wärs abschlagfrei... Ja schönen Tag noch, nicht mit mir...

An alle welche meinen die Renten seien zu früh und zu hoch

Sehr geehrte Mitforistinnen- foristen und div.
Natürlich kann man nicht verstehen das ab einem gewissen Alter die Kräfte nachlassen und man nicht mehr leistungsfähig ist, wenn man sich in der Jugend von körperlicher Arbeit geschont hat. Meine Generation hat im Schnitt mit 14 Jahren eine Lehre begonnen mit einem Minimallohn, danach kam der miserabel entlohnte Wehrdienst mit den Mindestbeiträgen für die Rentenversicherung. Erst danach mit knapp 20 Jahren kam der Verdienst dazu von dem man leben konnte. Mit ca. 60 Jahren steht es dieser Generation wohl zu ein auskömmliches Leben zu führen von der sowieso nicht überschwenglichen Rente. Übrigens die große Menge an Beamten sind im einfachen und mittleren Dienst besoldet. Bitte googeln sie doch bitte die Gehaltstabellen bevor sie Kommentare verfassen.
Mit freundlichen Grüßen

Dieser Staat verpulvert meine Steuern

für irgendwelche Leute aus irgendwelchen Wüstenländern in ungeahnter Höhe. Ich habe noch 3 Jahre zu arbeiten, dann habe ich die Möglichkeit abschlagsfrei mit 64 in Rente zu gehen. Das mache ich auch.

Ich habe in meinem Leben immer gearbeitet, Unmengen an Steuer bezahlt, habe mich nicht aus den Solidarsystemen der Krankenkassen und Rentenversicherungen verabschiedet, obwohl ich dies hätte machen können. Ich habe mein Studium auf dem 2 Bildungsweg gemacht, nebenher gearbeitet und war genau einmal für 3 Monate arbeitslos weil der Folgevertrag erst später begann. Dazu häufig 60 Stunden die Woche gearbeitet, viel dienstlich auf Reisen und auf Achse. Meine Steuern verteilt dafür der Staat großzügig an Ökofanten, Nichtstuer, Migranten. Sorry, es reicht.

Wenn mir jemand aus der Generation Praktika erzählen will das es asozial ist zu dieser Zeit in Rente zu gehen dann kann ich nur sagen: Arbeitet in euren Leben genausoviel wie ich, dann könnt ihr mitreden was gerecht oder ungerecht ist.

Wo ist das Problem?

Die Rentenkassen sind voll!
Das Geld muss ausgegeben werden - es kann nicht gespart werden. Und eine Rentenbeitragssenkung von ein paar Euro ist ja auch keine Alternative.

Gönnen wir den heutigen Rentnern doch einfach den Genuss ihrer Lebensleistung.

Und lasst Euch nicht für dumm verkaufen. Es kommt überhaupt nicht auf die Zahl der Arbeitnehmer an - sondern nur auf die Höhe des BIPs - damit für jeden in Deutschland genügend da ist. Und da haben wir ja Glück - KEIN Experte meint, dass dies in Zukunft sinken würde.

Und wenn die jetzige Jugend meint, ihre Renten wären in Zukunft zu niedrig, können sie sich ja politisch engagieren, damit vom BIP nicht soviel in die Unternehmensgewinne, sondern mehr in Löhne und Renten fließt.

Man muss nur wollen!

Der Deutsche und die Rente

Keiner kann garantieren wie lange man lebt .Wie viele Jahre arbeiten ist genug???Die Steuer Mehreinnahmen 55 Milyarden?? Geld ist genug da oder soll man es lieber Trump für die Rüstung ausgeben nein Jungen Mütter damit sie Freude am Mama werden haben nicht jeden Cent umdrehen zu müssen gebt jungen Familie mehr für eine stabile Rente.

Korrektur zu meinem Post...

... 08.2029 ist die Ansage der DRV.

@Carlos12

"Das Problem ist nun der demographische Wandel. Die Menschen leben einfach zu lange nach dem Eintritt der Rente."

Wenn ich über 40 Jahre einzahle will ich eine Rente die mir zusteht. Das es sich unsere Regierung jetzt einfach macht, und hier die Bevölkerung gegeneinander ausspielt hilft denn Menschen auch nicht weiter, die körperlich nicht mehr in der Lage sind länger zu Arbeiten. Geld ist da, aber halt leider nicht mehr für die Arbeitende Bevölkerung. Nur den jungen muß klar sein das sie irgendwann auch in die Rente gehen.
Und ich wünsche jedem Rentner ein langes und gesundes Leben. Auch wenn das viele junge nicht mehr einsehen wollen. Nur woher kommt der derzeitige Wohlstand der derzeit verschleudert wird?

@ Mikala

Ich bin der Meinung: 48 Jahre sollten reichen um ohne Abschläge gehen zu können. Im Vergleich: Bundestagsabgeordnete haben nach nur 5 Jahren im Parlament einen Anspruch auf Versorgung.

In Anspruch nehmen können sie die Rentenanwartschaft aber erst, wenn sie 67 sind.

@ Demokratie-Jetzt

Und wenn wir eine Regierung hätten, die die Lebensleistungen ihrer Bürger respektieren würde, dann könnte man die MIlliarden, die man heute für diverse Großprojekte ausgibt, ganz leicht und ganz schnell den Rentnern zu kommen lassen.
Will man aber nicht.

Da wäre ich aber auch dagegen. Die Gelder sollte man besser für Zukunftsinvestitionen ausgeben, als einfach nur mit der Gießkanne an die Rentner verteilen.

Großes Interesse an Frührente...

Die meisten die mit 63 in Rente gehen haben doch 45 Arbeitsjahre hinter sich ! Rechnerisch sind sie also mit 18 Jahren ins Arbeitsleben eingetreten. Viele davon sind aber schon mit 14 oder 15 Jahren angefangen und kommen so auf 49 Arbeitsjahre. Ich meine das sollte reichen und ist auch der Grund warum viele die Rente mit 63 nutzen und nicht bis 65 durchziehen. Es sei Ihnen gegönnt! Wer natürlich erst mit 20 oder 22 Jahren oder noch viel später ins Arbeitsleben eintreten, kann nicht erwarten das er auch später einmal mit 63 Jahren in Rente gehen kann.

um 17:38 von geselliger misa...

"Meine Meinung ist: Pfändet dieser Generation die Rente bis auf das Exitenzminimum! Diese Generation ist verantwortlich für Atommüll dessen Bewachung die nächsten 5000 Generationen wertvolle Recourcen kosten wird. Diese Generation ist verantwortlich für Schulden die Kinder und Kindeskinder wertvolle Recourcen kosten wird."
Das stimmt doch nicht. Gerade die jetzigen Rentner und diejenigen, die kurz vor der Rente stehen, trennen doch den Müll am Gewissenhaftesten. Bei uns ist es jedenfalls so. Und wie sieht es bei den jungen Leuten aus? Wer noch viel Zeit bis zur Rente hat, hat meistens ganz andere Probleme, wie Ausbildung, Miete, Kredite usw..

Flexibelität

Jeder sollte selbst entscheiden wann er in Rente geht. Je länger eingezahlt wurde, desto höher der Prozentsatz zum letzten Einkommen.

Aber so wie es läuft wird meine Generation lediglich eine Einheitsrente bekommen - die heißt dann Grundsicherung.

Zeitwertkonto

Geht Morgen alle zum Chef und verlangt ein Zeitwertkonto.
Dann kann jeder eher in Rente ohne Abschläge, mal eine bezahlte Auszeit für zum Beispiel die Pflege eines Familienangehörigen nehmen oder mit 40 mal eine Weltumsegelung bei vollem Gehalt machen.
Aber dafür müsste sich der Deutsche selbst kümmern.
Daher hat das so gut wie keiner.
Aber Meckern über die Alten die das Äquivalenzprinzip ausbeuten, können viele. Gönnt den Rentnern die Rente und kümmert Euch ganz einfach. Ach-nicht vergessen 3 Kinder in die Welt zu setzten. Sonst gibt es in einigen Jahren Null-Rente.

Warum wohl

Vielleicht deshalb, weil viele Arbeitnehmer einfach fertig sind.
Außerdem sollte die emens gestiegene Produktivität Lebenserleichterungen hervorbringen, und nicht nur bei Großaktionären die Kassen füllen.

es reicht ....

immer wenn das Rententhema irgendwie "aufploppt" geht es im Forum mächtig ab. Es scheint Fronten zu geben, bis hin zur Forderung, die Rentner zu enteignen, weil sie ja für alles schlechte der Welt verantwortlich sind.

Ich habe in den 80ern gegen Atom und Pershings demonstriert. Ich habe die Volkszählung boykottiert und als Gewerkschafter zu mehr Gerechtigkeit im Job beigetragen.

Ich habe 3 KIndern eine gute Ausbildung/Studium ermöglicht. Ich zahle jeden Monat 1100 € in die Rentenversicherung ein (mit AG-Anteil). Ich riestere (wider besseres Wissen). Ich habe für meine Eltern Pflegekosten im Heim getragen und ich lasse mir von verwöhnten "Work-live-balancern" kein schlechtes Gewissen einreden. Warum machen mich diese Posts aggressiv?

Ich habe jetzt gerade beschlossen, dass für mich mit 64 (Jg 58) Schluss ist.

@ Werner Krauss, um 18:30

re 17:38 geselliger misa...

Nu kommt mal wieder runter, das wirkt ja absolut realitätsfern, was Sie da fordern.
Die Vergangenheit ist, wie sie ist - Sie und ich leben in der Gegenwart mit Blickrichtung Zukunft. Vom rückwärts gewandten (An)Klagen wird nichts besser.

Ich kann es gut nachvollziehen, dass Menschen

nicht bis 67 Jahren arbeiten wollen. Dieses Rentenalter ist, entschuldigt bitte, völliger Blödsinn. Nur weil Statistiken, die kein Mensch nachvollziehen kann, höhere Lebensalter besagen, heißt das nicht, dass der Mensch, in jedem Fall auch länger seinen Beruf ausüben kann. Ich kenne kaum Software Entwickler, die über 60 sind. Auch finde ich es unmöglich, Rettungsassistenten, die über 60Jahre sind, noch schuften zu lassen. Die Arbeit wird immer weniger, die Digitalisierung und Einsatz von Robotern sorgt dafür. Warum nicht diese sozialvesicherungspflichtig machen? Hier braucht es eine Lösung. Ich finde es richtig, früher in Rente zu gehen!!

Aufhören

so schnell es möglich ist! Diese Regierung missbraucht den Großteil der von uns erarbeiteten Steuern. Allein deshalb ist es sinnvoll das Leben zu genießen und nicht mehr für andere zu malochen.

Was wahrscheinlich viele überhaupt nicht wissen!

Es gibt bisher überhaupt KEIN einziges über das Jahr 2030 hinausgehendes Rentenkonzept, das bereits beschlossen worden ist!

Der zukünftige demographische Wandel wird auf JEDEN Fall das bisher angewandte Rentenmodell vollständig zertrümmern, wie das Ganze zukünftig genau aussehen wird, weiß überhaupt noch niemand!

Richtig spannend wird das

Richtig spannend wird das Thema „Rente“ ja erst, wenn es wirtschaftlich tatsächlich bergab geht und eine rechtsgerichtete Regierung aus Union, AfD und FDP an die Macht kommt.
In den bisher angeblich wirtschaftlich guten Zeiten reicht es den Politikern noch aus, uns mit einer Respektlosigkeitsrente zu ohrfeigen,
Zu was werden die wohl fähig sein, wenn Steuereinnahmen wegbrechen?
Sicher nicht dazu, die Steuerverbrecher endlich zu verfolgen und hinter Gitter zu bringen.

@bobby3031

Der Bundeszuschuss zur Rentenversicherung steigt bis zum Jahre 2021 auf immerhin 103 Milliarden Euro jährlich, aber die Beamten in die Rentenversicherung dauerhaft mit einzubeziehen, wäre nur das Prinzip linke Tasche rechte Tasche!

Denn bisher zahlen Bund, Länder und Gemeinden ihre Beamtenpensionen direkt aus ihren laufenden Haushalten, das Geld würde zwar dann über den Umweg Rentenversicherung ebenfalls den Pensionären zufließen, aber der Bund würde dann um genau diesen Betrag auch seinen jährlichen Bundeszuschuss zur gesetzlichen Rentenversicherung dementsprechend runterkürzen!

Ein Nullsummenspiel also!

re doktorand

"Jeder sollte selbst entscheiden wann er in Rente geht. Je länger eingezahlt wurde, desto höher der Prozentsatz zum letzten Einkommen."

Keine Rente wird als Prozentsatz vom letzten Einkommen berechnet.

Dass sowas immer noch in Kommentaren geschrieben wird ist unglaublich.

@Adeo60

Seit 1957 haben die verschiedenen Bundesregierungen rund 700 Milliarden Euro inklusive 300 Milliarden Zinsen quasi veruntreut", behauptet der Rentenexperte Otto Teufel. "Sie wurden zweckentfremdet, für versicherungsfremde Leistungen aus der Rentenkasse in Anspruch genommen. Dieses Geld schuldet die Regierung unserer Rentenkasse", sagte er der "Taz". Auch die Hälfte des Geldes, das für die Angleichung der Renten von Ruheständlern aus Ost und West ausgegeben wurde, kam aus der Rentenkasse. Das Geld sei den Ostrentnern herzlich gegönnt. Aber waren das nicht Folgekosten der Deutschen Einheit, die alle Steuerzahler gemeinsam hätten schultern müssen?

Wenn ich hier die Kommentare

Wenn ich hier die Kommentare der Jüngeren lese, frage ich mich, ob die bei ihren Eltern und Großeltern genauso schimpfen, wie hier im Forum.

Wie wäre es stattdessen mit politischem Engagement? Es ist doch Eure Zukunft.

@20:15 von gerd123

//es reicht ....
immer wenn das Rententhema irgendwie "aufploppt" geht es im Forum mächtig ab. Es scheint Fronten zu geben, bis hin zur Forderung, die Rentner zu enteignen, weil sie ja für alles schlechte der Welt verantwortlich sind.//

Sie sprechen mir aus der Seele!

//Ich habe in den 80ern gegen Atom und Pershings demonstriert. Ich habe die Volkszählung boykottiert und als Gewerkschafter zu mehr Gerechtigkeit im Job beigetragen.//

Das haben wir gemeinsam.

//Ich habe für meine Eltern Pflegekosten im Heim getragen und ich lasse mir von verwöhnten "Work-live-balancern" kein schlechtes Gewissen einreden. Warum machen mich diese Posts aggressiv?//

Das auch.

Ich hatte das Glück

durch meine 50% Schwerbehinderung und noch im Rahmen der bis !948 geborenen mit 100% also ohne Abzug in Rente gehen zu dürfen. Nun zu dem Punkt : Es muss möglich gemacht werden das alle die 45 Jahre Beiträge die Rentenkasse gezahlt haben auf eine Rente ohne Abzüge kommen. Ich weiß auch um die Debatte das es so nicht zu zahlen aus der Rentenkassen ist und deshalb muss es mit Steuermittel ausgeglichen werden . Ist ja schon Heute oftmals der Fall.

@22:08 von karwandler

//Keine Rente wird als Prozentsatz vom letzten Einkommen berechnet.
Dass sowas immer noch in Kommentaren geschrieben wird ist unglaublich.//

Das liegt vermutlich an Mitteilungen wie dieser (s.u.), die dann mit der Rentenberechnung (erworbene Ansprüche bzw. Punkte) durcheinandergewürfelt werden.

"Bis 2030 Absenkung des Rentenniveaus auf 43 % - In § 154
Abs. 3 SGB VI seit 2004 festgeschrieben.
Das "Rentenniveau" (Netto vor Steuern - Alte Bundesländer) lag im
Oktober 2013 bei 48,7 Prozent,
Oktober 2014 bei 47,9 Prozent,
Oktober 2015 bei 47,5 Prozent,
im Jahr 2016 bei 48,0 Prozent,
im Jahr 2017 bei 48,2 Prozent,
im Jahr 2018 bei 48,1 Prozent - Schätzung
Quelle: www.deutsche-rentenversicherung.de "

Offensichtliche Wachträume nach Macht

25. März 2019 um 22:08 von nie wieder spd

Ich muss Ihre Hoffnungen leider enttäuschen: eine "rechtsgerichtete Regierung aus Union, AfD und F.D.P." wird es niemals geben, da die CDU und die CSU einen Unvereinbarkeitsbeschluss gegenüber der AfD haben. Die AfD wird immer ein unappetitliches und irritierendes Phänomen in der rechten Ecke bleiben, ohne Chance zur Koalition mit wahren Demokratinnen und Demokraten.

Daher dürfte davon auszugehen sein, dass eine Regierung, an der die CDU/CSU-Union der Seniorpartner ist, stets eine seriöse wie umsichtige Rentenpolitik verfolgen wird.

@ schiebaer

Auch Steuergeld ist nicht unendlich vorhanden und die Sozialaussagen sind jetzt schon der mit Abstand größte Posten im Bundeshaushalt.

"Nur weil Statistiken, die

"Nur weil Statistiken, die kein Mensch nachvollziehen kann, höhere Lebensalter besagen, heißt das nicht, dass der Mensch, in jedem Fall auch länger seinen Beruf ausüben kann."
Die Statistiken sind die Sterbetafeln. Die sind durchaus nachvollziehbar, wenn man was von Statistik versteht. Das heißt nur nicht, in welchem Gesundheitszustand die Menschen alt werden. Deshalb ist die Rente mit 67 für z.B. Bauhandwerker, Pflegekräfte völlig realitätsfern. Wäre vielleicht machbar für Beamte oder Angestellte im Rathaus oder Landratsamt. Die Idee mit der Sozialversicherungspflicht für Roboter unterstütze ich. Da machte die IGMetall schon vor 35 Jahren Kampagnen für eine Maschinensteuer.

lass mir oder lass mich arbeiten?

Am 25. März 2019 um 20:44 von Wegelagerer34
Diese Regierung missbraucht den Großteil der von uns erarbeiteten Steuern. Allein deshalb ist es sinnvoll das Leben zu genießen und nicht mehr für andere zu malochen.

Sie haben Recht.

Aber es ist nicht diese Regierung.
Obwohl in Geschichte immer aufgepasst, fällt mir keine andere Regierung ein, wo es anders war.

"Allein deshalb ist es sinnvoll das Leben zu genießen und nicht mehr für andere zu malochen."

Natürlich!
Lass mir oder lass mich arbeiten?
Deutsche Sprache schwere Sprache.

Lass andere arbeiten!

Sie machen das richtig.

Egoistische Motive kontra Solidargemeinschaft

25. März 2019 um 20:44 von Wegelagerer34

Ach Gottchen, diese böse Regierung. Immerhin repräsentiert sie den Mehrheitswillen des Souveräns im Land. Von einem grassierenden Missbrauch von Steuergeldern kann also keine Rede sein. Oder: was sind Ihre Beweise und Belege für Ihre Behauptung?

Natürlich können Sie aus völlig egoistischen Motiven heraus versuchen, sich aus der Solidargemeinschaft zurück zu ziehen, um von den Beiträgen anderer zu leben. Aber: auch wenn Sie kein Einkommen aus einer Beschäftigung beziehen, so werden Sie doch weiterhin Steuern, Beiträge und Gebühren zu zahlen haben.

Übrigens: wer hat eigentlich für Ihren Unterhalt während Ihrer ersten 20 bis 25 Lebensjahre gesorgt? Wäre nicht angemessen, etwas von dem damals Geldsegen nun an die Gemeinschaft zurück zu geben? Aus Dank?

@22:30 von deutlich

" Deshalb ist die Rente mit 67 für z.B. Bauhandwerker, Pflegekräfte völlig realitätsfern. Wäre vielleicht machbar für Beamte oder Angestellte im Rathaus oder Landratsamt."

Richtig, aber davon abgesehen...

Ich habe da gerade mal nachgesehen:

Demenzerkrankte in der Altergruppe 65-69 für das Jahr 2015: 73.130

Im Rathaus vielleicht auch nicht so günstig?

Der Kragen Platzt?

re: ellaa "Langsam platzt mir hier der".....

Wem sollte hier eigentlich der Kragen platzen?
Die "reichste Generation unserer Geschichte" hat ihre Rente und das Reichtum des Landes selbst erarbeitet, denn am Anfang gab es gar kein Reichtum. Sie haben gearbeitet, und sie haben sich politisch engagiert, und genau die Regierungen demokratisch gewählt, die den Arbeitenden es ermöglicht haben, das s.g. "Reuchtum" zu erwirtschaften.

Deswegen mein Tipp: hart arbeiten, wie die alte Generation, und eine Regierung wählen, die Ihren Traum von der Arbeitswelt und gerechter Vergütung verwirklicht.

15:43 von Strunzi

Die heutige Generation 60 kann sich Frührente noch finanziell leisten,
.
das ist ja wohl ne sehr einfache Antwort ...
mein Berufsweg begann mit 14 am Schraubstock
ich habe darauf hingearbeitet, dass ich mal genug fürs Alter habe (sollte ich es erleben)
und der 2. Bildungsweg ist auch kein Zuckerschlecken gewesen
angefangen bei Abendschule und am Samstag wenn der Rest kickte
und zum Thema leisten ?
die Ansprüche vor 40 Jahren waren etwas geringer als heute
vom Auto bis zur Größe der Wohnung
auch das wird leicht übersehen, wenn man als Jugendlicher mal eben beim Pizzaservice anruft .... oder seinen Latte Macchiato schlürft bei Starbucks

Renteneintrittsalter steigt

@ deutlich:
"Nur weil Statistiken, die kein Mensch nachvollziehen kann, höhere Lebensalter besagen, heißt das nicht, dass der Mensch, in jedem Fall auch länger seinen Beruf ausüben kann."

Die Tendenz geht aber klar zu spätere Rentenbeginn hin.
Beispiel Deutschland, Rente mit 67 und durchschnittliche Lebenserwartung bei Männern von 79.
Beispiel Russland, Rente mit 65 und durchschnittliche Lebenserwartung bei Männern von 65.

22:30 von Francis Ricardo

"" Auch Steuergeld ist nicht unendlich vorhanden und die Sozialaussagen sind jetzt schon der mit Abstand größte Posten im Bundeshaushalt.""
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Da haben Sie natürlich Recht,aber im Umkehrschluss bedeutet es dann höhere Beiträge für die Rentenkasse und das wirkt sich dann in der Lohntüte wieder aus.

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