Kommentare

Und das kommt jetzt erst raus?

Als wenn man das nicht schon vorher gewusst hätte. Mit welchen Hiobsbotschaften dürfen wir in 30 Jahren rechnen?
Wer ist für die Zulassung und Grenzwerte verantwortlich? Genau.

Nicht einmal so etwas bekommt

Nicht einmal so etwas bekommt die Frau Verteidigungsministerin in den Griff

Ich verstehe nicht warum

bei solchen Skandalen nicht Ross und Reiter genannt werden. Eine der Aufgaben von Journalisten ist es solche Misstände aufzudecken und für Klarheit zu sorgen. Damit meine ich nicht unbedingt die TS, es gibt genug Blätter die sich das eigentlich auf die Fahne schreiben. Ich denke das viele Parteien nicht mehr gewählt werden würden wenn klar ist wer solche Schweinereien verantwortet.

Neben der Bundeswehr hätten

Neben der Bundeswehr hätten das auch alle Flughäfen wissen müssen. Etwa der Flughafen Düsseldorf, der das Grundwasser erheblich verseuchte und gerade erst mit der Sanierung beginnt.

Endlich ein sinnvoller Einsatz des MIlitärbudgets

Ich hoffe doch, dass die Sanierungskosten zu den Verteidigungsausgaben gezählt wird, die ja 2% des BIP erreichen sollen. Geld ist also reichlich vorhanden, man muss es nur sinnvoll einsetzen statt für Waffen un0 damit Zerstörung.

Nächstes Milliardengrab durch Bundeswehr

Wer ein Haus in den kontaminierten Gebieten mit Keller bauen will, muss den Aushub selbst bezahlen?

Das Verursacherprinzip gibts wohl nicht mehr. Ich fasse es nicht! Oder gilt es nur für den Normalbürger, nicht aber für die Bundeswehr? Wir leben in einem Rechtsstaat wo gilt: gleiches Recht für alle!

Die Bundeswehr hat das Wertvollste überhaupt verseucht: Grundwasser.

Diese Chemikalien sind quasi nicht abbaubar und werden die Böden auf unabsehbare Zeit verseuchen!

Es lebe der Dienstweg

Typisch. Ist es ein regionales Problem, dann will man es kleinhalten um Schaden von der Einrichtung abzuhalten. Tatsächlich wird man es nicht melden wollen, weil es in der Beurteilung auf dem Karriereweg nicht gut aussieht, wenn man den Standort verseucht hat. Die klamme Haushaltslage könnte einem auch noch ein Jahr Luft verschaffen. Irgendwann aber wird es dann doch peinlich und man meldet an irgendein Kommando, das noch sachferner ist und wo nun die Experten (der Rat der Ahnungslosen) berät und eine Vorlage an den General schreibt. Der gibt sie zurück an die örtliche zivile Verwaltung, weil er sich nicht zuständig fühlt... und hier ist dann ein Hauptsekretär mit der Aufgabe der Aufarbeitung völlig überfordert. So oder so ähnlich stelle ich mir das Procedere vor. Es geht nicht um Sachverstand, aber um korrekte Einhaltung des militärischen Meldeweges, nicht um Rückgrat denn Entscheidungen... und jeder denkt, dass er nichts falsch gemacht hat. So funktioniert das System...

Nur bei der Bundeswehr?

Als Feuerwehrmann frage ich mich, ab wann wir umgestellt haben, bzw. ob wir dieses Mittel auch im Einsatz hatten. Ich denke mal, dass es bei uns öfters im Einsatz war, als bei unseren Kameraden der Bundeswehr. Könnt ihr dass auch prüfen und entsprechend informieren?
Dankeschön

Haudrauf-Mentalität

War ja nicht anders zu erwarten. Munition, Treibstoff und sogar Uranrückstände...die Menschen, egal ob unter Dienstpflicht oder nicht, werfen alles beiseite was sie in die Finger bekommen.

Beim Militär ist das besonders schlimm. Ähnlich wie bei der Polizei halten die Soldaten/Beamten sich für unverzichtbar und je höher der Rang in der Hierarchie, desto ausgeprägter und kompromissloser ist diese Abgehobenheit, wenn sie je nach Sachlage mal ausbricht. Nicht anders ist der Umstand zu bewerten, dass diese Zivilisten in Uniform ständig erst handeln und dann denken, obwohl es überhaupt keinen Grund gibt, das Vorher-Denken einzustellen. Ist halt bequemer...aber auch die Ministerin kann da nicht viel gegen eingefahrene Muster tun.

Verstörend. Und wer ist verantwortlich?

Hier werden wieder Schwächen deutscher Politik deutlich: Eine Hand weiß nicht, was die andere tut, und in der Bundeswehr trägt oft niemand die Verantwortung, nicht einmal der Verteidigungsminister. Und: Anscheinend stehen Bundeswehr und Umweltschutz antagonistisch gegenüber.
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Wer hat diesen neuen Alt-Skandal zu verantworten?
2002 (Unterschrift unter das internationale Übereinkommen) war Gerhard Schröder (SPD) Kanzler, Jürgen Trittin (Grüne) Umweltminister und Peter Struck (SPD) Verteidigungsminister.
Seit 2005 ist Angela Merkel Kanzlerin (1994-1998 war sie Umweltministerin und hat u. a. die Umweltkatastrophen Morsleben und Asse 2 zu verantworten).
Ab 2005 waren Sigmar Gabriel (SPD) Umweltminister und Franz Joseph Jung (CDU) Verteidigungsminister.
Ab 2009 Norbert Rötgen (CDU) und ab 2012 Peter Altmaier (CDU) Umweltminister, ab 2009 K. T. zu Guttenberg (CSU) und ab 2011
Thomas de Maizière (CDU) Verteidigungsminister.
Also: CDU, SPD und Grüne zeichneten sich hier durch Inkompetenz aus.

Umweltverschmutzung durch Löschschaum

Das kann doch nicht wahr sein, obwohl man also schon seit Jahr(zehnt)en von der Gefährlichkeit wusste, hat man viele Jahre ungenutzt verstreichen lassen. Das kommt mir irgendwie bekannt vor, nämlich in Bezug auf Gülle im Grundwasser, oder multiresistente Keime in Krankenhäusern, oder dem Klimawandel. Man könnte die Liste noch mit vielen ähnlichen Beispielen fortsetzen. Wir sollten endlich einfach alle Stoffe hinterfragen, die wir in die Umwelt abgeben. Der Mensch ist sehr schlecht im Erkennen von etwas komplexeren Zusammenhängen. Das wird vielleicht sogar eines Tages der Grund sein, wieso wir aussterben werden.

Daß fluorierte Verbindungen

schlecht zu knacken sind müßte seit der Erfindung der Teflonpfanne wohl jedem bekannt sein. Und daß manche Tenside ebenfalls schlecht abbaubar sind -unverzweigte Alkylketten-ist auch seit den Schaumteppichen auf den Flüssen in 60ern bekannt. Jetzt sollen sich mal die Zauberlehrlinge dran machen das Zeugs abzubauen......

um 06:18 von Klausewitz

"Nicht einmal so etwas bekommt die Frau Verteidigungsministerin in den Griff" - Auch die Herren Verteidigungsminister haben dies in den letzten Jahrzehnten (!) nicht in den Griff bekommen, wie zu lesen ist.

08:21 von NieWiederCDU

"Seit 2005 ist Angela Merkel Kanzlerin (1994-1998 war sie Umweltministerin und hat u. a. die Umweltkatastrophen Morsleben und Asse 2 zu verantworten)." - Asse ist seit 1965 in Betrieb, Morsleben seit 1971. Ich bin sicher kein Merkel-Fan, aber man sollte auch ein ganz klein wenig sachlich und wenigstens ein ganz, ganz klein wenig bei der Wahrheit bleiben. Auch wenn's schwerfällt.

2006 brachte dazu die EU eine

2006 brachte dazu die EU eine Richtlinie heraus (EU-Richtlinie 2006/122/EG). Auch in den heutigen AFFF Schäumen ist noch PFOS enthalten, wenn auch in geringerer Konzentration.

Hätte er doch

Hätte u.a. H. Dobrindt (+/-) das Verteidigungs- und das Umweltministerium gleich mitübernommen (Gott sei Dank, das Landwirtschaftsministerium war ja schon in festen Händen), heute hätten wir nicht solche Probleme bzw. "Altlasten".

Zur Frage der Verantwortung

Wer entwickelt so ein Zeugs ohne sich über die Abbaubarkeit Gedanken zu machen? Die Feuerwehr etwa? Oder Ursel?

Die einen vergiften die Umwelt,

die anderen möchten gesund sterben. Oder beides zusammen.

verseuchtes Militärgelände

Gibt es denn ein Militärgelände, das nicht verseucht ist - sei es durch Munitionsreste oder durch den lockeren Umgang mit Gefahrenstoffen?

Ich möchte behaupten, dass das Umweltbewusstsein bei jungen Männern besonders schwach ausgeprägt ist - also eben jener Bevölkerungsgruppe, die sich überproportional in der Bundeswehr wiederfindet.
Hinzu kommen die fehlenden Kontrollmöglichkeiten von außen: Wenn ich mein Auto im Garten wasche, riskiere ich eine Anzeige durch die Nachbarn. Was auf einem Kasernengelände passiert, erfährt keiner.

Verantwortung?

Es war mal wieder keiner zuständig?
Es wollte mal wieder keiner Verantwortung übernehmen?
Die Führungsebene mal wieder mit Dilettanten besetzt?
Unsere Volksvertreter sind die Schuldigen für die Politik-Verdrossenheit der mündigen Bürger, sie verwalten nur ihre Ämter, viele haben jedoch nur wenig bis gar keine Ahnung, andere verschließen einfach nur ihre Augen und wissen doch Bescheid!
Und dann wundern sie sich, dass der Wähler „plötzlich“ ganz anders wählt ...
Deutschland, wohin steuerst Du nur?
Hoffentlich gibt es noch viele junge Leute wie „Greta“, denen es um die Sache geht, nicht um Ämter und Posten, und sich dann unbeirrt für den richtigen Weg einsetzten! Ansonsten sehe ich schwarz, allerdings nicht in politischer Farbe ...

@ NieWiederCDU 08:21 Uhr

"Also: CDU, SPD und Grüne zeichneten sich hier durch Inkompetenz aus."
Da sie aber priodisch gewählt werden sind sie befähigt unsere Republik zu -ja was eigentlich-?

Am 16. April 2019 um 06:39

Am 16. April 2019 um 06:39 von vweh
Ich verstehe nicht warum

bei solchen Skandalen nicht Ross und Reiter genannt werden

nnnnn

Die sind doch genannt.

Wenn man bei Einführung eines Stoffes nur gleich alles wüsste ! Das Mrd. Euro jedes Jahr für die Entsorgung von Asbestmaterial ausgegeben werden müssen, daß Kunststoff bei Sonneneinstrahlung spröde wird, daß sich Stoffe verändern oder aber mit der Zeit "anders" gesehen werden, dafür ist doch letztlich niemand verantwortlich.
Zumal dieses Löschmaterial wohl auch woanders eingesetzt wurde/wird, nur bei der BW war es jetzt wieder der Aufhänger, denn das bringt Quote. Warum wurden denn nicht einmal ein Dutzend Berufsfeuerwehren befragt, welche "Giftstoffe" in diesem Bereich in den letzten 20-30 Jahren aus dem Verkehr gezogen wurden ? Aber selbst wenn Gefahrstoff, es ging und geht auch immer um die Rettung von Leben.
Die Feuerwehr kann kein Haus löschen auf dem sich eine Voltaikanlage befindet (Stromschlag). Beschwert sich da jemand ?

Wie kommt denn sowas?

Ganz einfach: man schaut weder auf den Preis noch auf den Beipackzettel. Sowas hat man bei der BuWe nicht nötig.

Das macht deutlich, wie

Das macht deutlich, wie unkoordiniert, unverantwortlich die Bundeswehr organisiert wird. Der Moorbrand vor einigen Monaten oder Jahren ist mir noch in Erinnerung. Und vieles andere. Ich wäre dafür, zu überlegen, eine europäische Armee aufzustellen. Einer übernimmt das Heer, ein anderer die Flugwaffe usw. - und dabei wird alles vereinfacht und neu organisiert.

@ Klausewitz, um 06:18

Das ist ja nun wirklich unangebrachte Kritik. Sie wissen vielleicht, seit wann sie Verteidigungsministerin ist?

Skandal - Eben nicht!

Schön, dass hier schon wieder die Mistgabeln gezückt wurden.
Aus dem Bericht geht in keiner Weise hervor, dass die Bundeswehr gegen irgendwelche Richtlinien oder ähnliches verstoßen hat.
Und auch Zivil wurden entsprechende Mittel massenhaft verwendet.

Also erstmal den Ball flach halten. Dass ein Bürokratiemonster, wir die Bundeswehr eines ist, mit den Sanierungsmaßnahmen eher später als früher beginnt, ist jetzt auch keine Überraschung.

@ um 06:39 von vweh

Soweit geht das Investigationsbedürfnis der ARD dann doch nicht.
Siehe auch der Einsatz deutscher Waffen im Jemen - Krieg: Gestern ging durch einige Medien, dass auch der französische Militärgeheimdienst eindeutige Berichte an die französische Regierung geliefert hat.
Da hätte man gleich Investigativ weiterberichten können.
Mit möglicherweise neuen Erkenntnissen französischer Investigativ - Journalisten und Beweisen zur Doppelmoral unserer, auch in diesem Fall erbärmlichen agierenden, Bundesregierung.
Aber stattdessen gibt es dann heute Selbstbeweihräucherung in eigener Sache.

Ist DAS nur ein Problem der BW?

Oder haben auch andere Feuerwehren dieses Löschmittel eingesetzt, weil es einfach Stand der Technik war? Ich denke da auch so an die weit verbreiteten Halon Autofeuerlöscher die mal "in Mode" waren. Hat schon einmal alte Bahngelände untersucht (beliebte Bau und Siedlungsgebiete), was dort für Altlasten an Öl, Fett und Lösemittel im Boden stecken, oder alte Müllkippen, Industriegelände und und und?

@PutinsPuppet - 07:03

"Ich hoffe doch, dass die Sanierungskosten zu den Verteidigungsausgaben gezählt wird, die ja 2% des BIP erreichen sollen. Geld ist also reichlich vorhanden, man muss es nur sinnvoll einsetzen statt für Waffen und damit Zerstörung."

Das wird die NATO und der "freundliche" Verbündete übern Teich aber ganz anders sehen.

Wenn die Aussage von @heitzer_1 stimmt, dann ist das Zeug auch außerhalb der Bundeswehr eingesetzt worden. Da wird es für Frau Ursula ein leichtes sein, das PFC-Problem dorthin zu verschieben wo in der Regierung bereits Gülle, Glyphosat, Asse, CO² und Feinstaub erfolglos behandelt werden.
Soll heißen, außer der Schadensregulierung über die Steuerzahler läuft da nur Grenzwert-Show mit hoffnungsvollen Apellen an die Anwender nach dem Prinzip der Freiwilligkeit.

07:20 von Erich Kästner

"Wer ein Haus in den kontaminierten Gebieten mit Keller bauen will, muss den Aushub selbst bezahlen?
Das Verursacherprinzip gibts wohl nicht mehr. Ich fasse es nicht!"

Wird in Ihrem privaten Garten eine Fliegerbombe aus dem WWK II gefunden, dann sind auch Sie ganz persönlich für die Entschärfung, Entsorgung und die anfallenden Kosten zuständig. Das geht schnell mal in die Millionen.
Ich weiß von einer älteren Dame in München die vor dem Ruin steht, wenn die öffentliche Hand nicht bereit ist, sich an den Kosten zu beteiligen. Auf ihrem Grundstück wurde vor ein paar Jahren ein voller Munitionsbunker entdeckt. Auch ihr Haus ist durch die "Bau"arbeiten nur noch eine Ruine.

Standorte der ehemaligen sowjetischen Streitkräfte & NVA ?

und wie sieht es auf den Standorten der ehemaligen sowjetischen Streitkräfte & NVA aus ? Möglicherweise weis das niemand genau ...
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Abgesehen davon, mußte das zu
Ü b u n g s z w e c k e n unbedingt dieses Zeug sein, hätte da nicht auch irgend ein ungiftiges 'Schampoo' mit ähnlichen mechanischen Eigenschaften reichen können ?

Nur die Spitze des Eisberges....

.... manch einer möchte die Abgehobenheit der Bundeswehr zum Schwarzen Peter stilisieren. Ich denke nicht, dass es ausschliesslich bei der Bundeswehr Autoritäten gibt, die Problemlösung in einer "Nach mir die Sintflut-Mentalität" betreiben. Wenn man in unsere Industrie blickt, die Fahrzeugindustrie beispielsweise, findet man sofort eine Bestätigung der These. Bei VW, BMW, Mercedes wurden, unter Missachtung von Umweltstandards, millionenfach Dreckschleudern produziert. Wir sind umstellt, von Leuten, die sich als willfährige Handlanger den Konzernen andienen. Am Ende ist es immer vorauseilender Gehorsam, Willfährigkeit, die gigantische Umweltzerstörungen bewirken.
Wussten sie dass Langstreckenflieger vor der Landung Kerosin ablassen? Ist ihnen bekannt, dass Binnenschiffe teilweise mit hochgiftigem Bunker C betrieben werden? Ist ihnen klar, dass Reifenabrieb krebserregend ist ? Wussten sie, dass bei "Asbestentsorgung" Eternitplatten als Zuschlagstoff von Beton beigemengt werden?

Bürger allein gelassen

Wenn bei einem Hausbesitzer z. B. Heizõl ausläuft oder sonst ein Schadstoff auf dem Grundstück entdeckt wird,
sind die Behörden gnadenlos und lassen die Schäden ohne Rücksicht auf Kosten des Eigentümers beseitigen.
Viele Eigentümer werden finanziell ruiniert.
Die Pflicht der Kommunen zum Aufbau von Altlastregister wird seit Jahren ignoriert. Skrupel los werden verseuchte Grundstücke als Bauplatz verkauft. Wenn der neue Besitzer den Schaden hat, wird jedes Wissen geleugnet.
Der Staat drückt sich vor jeder Verantwortung eine persönliche Verantwortung ist nie zu greifen.
Die Bürger werden mit dem Problem allein gelassen. Die Gerichte sollten die Verantwortlichen, notfalls mit Beugehaft zum Handeln zwingen .

Nicht nur ein Problem der Bundeswehr

Mich würde auch mal interessieren welche Löschschäume denn an den zahlreichen Zivilflugplätzen eingesetzt wurden.Davon wird wohl vorsichtshalber nicht geprochen.Es ist ja derzeit journalistische Mode ein Bundeswehr Bashing zu betreiben, Fakten hin oder her.Das kommt in der desinformierten Öffentlichkeit wohl besser an, hat aber mit seriöser Berichterstattung nichts zu tun.Offenbar haben alle Flughafenfeuerwehren, egal ob militärisch oder zivil, diesen Löschschaum aufgrund seiner guten Eigenschaften für die Brandbekämpfung genutzt.

@ sereum 6.14: Nein, viele wissen das, machen es aber trotzdem

"Und das kommt jetzt erst raus?" ja, ganz genauso ist es. Ich möchte Produzenten, Vertreibern und Nutzern von Hilfsmitteln, Baustoffen, Treibstoffen usw nicht unterstellen, dass sie wissentlich problematische Substanzen verwenden.
Wieviel giftiger Müll lagert unter alten Müllbergen? Wie verunreinigt ist der Boden ehemaliger Tankstellen, Autowerkstätten, Kohlen- und Heizölhandlungen? Unser Gärtner hat seine Gewächshäuser früher mit alten Autoreifen und Obstkisten geheizt - das würde man heute selbstverständlich nicht mehr tun. In Gebäuden der 60-80er Jahre wurde jede Menge Asbest verbaut, auch das wurde unkritisch gesehen. Heute wird das "grüne" Dämmen von Häuser (mit Schafwolle) durch Baubiologen propagiert, obwohl man weiß, dass man später Unmengen von Insektiziden braucht, um die Gebäude schädlingsfrei zu halten. Heute kriegen viele Panikattacken, wenn ein Dieselfahrzeug an ihnen vorbeifährt, verpesten aber ihre Umgebungsluft mit Kaminen und Kaminöfen, Feuerwerk, Osterfeuern ...

@09:20 von Stefan T

"Asse ist seit 1965 in Betrieb, Morsleben seit 1971. Ich bin sicher kein Merkel-Fan, aber man sollte auch ein ganz klein wenig sachlich und wenigstens ein ganz, ganz klein wenig bei der Wahrheit bleiben. Auch wenn's schwerfällt."
Natürlich haben Sie zu einem Teil Recht - Morsleben und Asse 2 sind älter - es geht aber um Merkels Entscheidungen. Und da dürfen Sie aber auch "wenigstens ein ganz, ganz klein wenig bei der Wahrheit bleiben, auch wenn's schwerfällt":
Mitte der 90er ignorierte Umweltministerin Merkel Expertenmeinungen und setzte den Weiterbetrieb der Anlage fort. (https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-61366517.html)
"Merkel wusste seit 1996 von Atommüll-Risiken der Asse" (so Greenpeace: tinyurl.com/y4g3yg9w)
Hier eine RBB-Dokumentation "Kontraste" zur Asse: tinyurl.com/yabke7kf
Auch im Blick auf Gorleben hat Merkel anscheinend - äh - geschummelt, hier ein Zeit-Artikel: tinyurl.com/y22lazk8
.
Ich bin absolut entsetzt, wie die Verantwortlichen hier gehandelt haben!

@ Erich Kästner um 7.20 Uhr, Wer ohne Schuld ist, werfe ...

Hinterher ist man immer schlauer - leider ist das so. Auch wir oder unsere Kinder werden später fragen, wie wir solche Umweltschweinereien wie das Produzieren und Sammeln von Plastikmüll und damit das Unterstützen der internationalen Müllmafia unterstüzen konnten.
Ich vermute mal, als Herr Trittin und weite Teile der Grünen mit dem Plastikrecycling die Plastikproduktion angekurbelt haben, war das auch kein böser Wille. Der Boden auf afrikanischen und asiatischen Müllkippen ist trotzdem verseucht.

Heute werden teils aus Nichtwissen teils aus Gewinnsucht und wider besseren Wissens in Bergwerken hochgiftige Substanzen (Lithium, Blei, Kupfer ...) zur Herstellung von Batterien für u.a. E-Fahrzeuge abgebaut. Was meinen Sie, wie verseucht sind die Böden in den Abbaugebieten? Und was lagert auf alten, heute schön begrünten Müllbergen bei uns?

Luftverunreinigung durch "umweltfreundliche Holzheizungen", belastetes Grundwasser durch das Waschen von Mikrofaserkleidung und Putzlappen ...

@ Klabautermann 08 um 10.49 Uhr, Sehr richtig

"Hat jemand schon einmal alte Bahngelände untersucht?"
Volle Zustimmung. Jeder von uns hat "Umweltleichen " im Keller. Fast jede Balkenkonstruktion von Hausdächern wurde bis Ende der 70er Jahre mit hochgiftigen Bioziden gestrichen. Beim Hausbau war es üblich, Bauschutt und Abfälle, d.h. gebrauchte Verpackungen, Kanister und Kartuschen, in der Baugrube zu entsorgen und mit Boden zu bedecken.

Bevor sich die hiesigen Foristen ereifern und Frau vdLeyen Umweltfrevel unterstellen, sollte sich jeder "an die eigene Nase " fassen. Ich möchte nicht wissen, was man auf dem Gelände von Feuerwehren, kunststoffverarbeitenden Betrieben, Kfz-Werkstätten, Tischlereien und Lackierereien finden würde.

Nur, weil ein Großteil der umweltschädlichen Produktionsbetriebe mittlerweile nach Asien ausgelagert wurden, braucht sich hier niemand als Saubermann aufzuspielen.

Man kann es mit dem künstlichen Aufregen auch übertreiben. Es geht doch nur darum, Frau vdLeyen etwas zu unterstellen.

und wieder ein "Skandal"

Ich habe mal wieder dei Eindruck, dass diese Löschschaumgeschichte nur deshalb so ein Drama ist, weil die Bundeswehr im Spiel ist. Was glauben denn die ganzen Experten hier wer den Schaum entwickelt hat? Der ist doch nicht von der BW. Das Zeug ist auch Zivil überall genutzt worden, aber das ist nicht mal eine Randnote wert. Damit möchte ich den Umweltschaden nicht klein reden, der ist definitiv vorhanden. Es geht mal wieder um die Herangehensweise. Währe es eine Berufsfeuerwehr gewesen, dann bezweifle ich sogar ob es in der Lokalpresse überhaupt erwähnt worden währe. Nun wird aber über die BW geschrieben, da ist es eine riesen Katastrophe, weil es eben die BW ist. Mit objektiv und unparteisch hat das nix zu tun.

"Die Bundeswehr hat durch den

"Die Bundeswehr hat durch den Einsatz von gesundheitsschädlichem Löschschaum zahlreiche Standorte verunreinigt. Laut BR ist die Kontamination mit PFC-Chemikalien an 18 Standorten bestätigt. Die Sanierung könnte teuer werden."
-
Vermutlich wird der Steuerzahler gerne wieder für die Sanierung die Kosten übernehmen.

Unfassbar, wie rücksichtslos

Unfassbar, wie rücksichtslos die chemische Industrie sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichert.

Klausewitz

Und dann immer diese schulmeisterhafte Wichtigtuerei von ihr in sämtlichen Talk-Shows. Ich muß da ein anderes Programm einschalten, wenn eine Fr. VdL am Bildschirm erscheint.

Shuusui

Weil Konzerne in D doch machen können, was sie wollen.
Danke an unsere Klimakanzlerin!
Danke an unsere christlichen Parteien, denen der Mammon näher steht, als der Bürger.

Und den Kindern spricht man die Kompetenz und den Sachverstand ab, wenn sie Freitags für ihre Zukunft demonstrieren.
Da fragt man sich schon, wer hier u.U. mehr Ahnung hat.

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