Ihre Meinung zu: Osterbotschaft: "Den Stein des Misstrauens wegrollen"

21. April 2019 - 17:55 Uhr

In seiner Osterbotschaft hat Papst Franziskus die weltweite Gewalt verurteilt und zur friedlichen Lösung von Konflikten aufgerufen. Auch auf die Anschlagsserie in Sri Lanka ging er ein. Von Jörg Seisselberg.

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Kommentare

Hoffnung

Ostern sei das Fest, das lehre, den Stein des Misstrauens wegzurollen, die Hoffnung nie zu begraben.
*
Da hat sich die ursprünliche Bedeutung des Fests auf Sri Lanka für 150 Christen nicht wiederholt.
*
Auch Sisyphus hatte bei seinem Stein schon mit nicht endender Wiederholung zu tun.
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MItgefühl den Hinterbliebenen.

18:27 von Boris.1945

Auch Sisyphus hatte bei seinem Stein schon mit nicht endender Wiederholung zu tun.
.
aber er bot den Göttern die Stirn
ließ sich nicht unterkriegen

@ Boris

Da hat sich die ursprünliche Bedeutung des Fests auf Sri Lanka für 150 Christen nicht wiederholt.

Das ist eine sehr vordergründige Sicht. Aber auch die werden erlöst durch das Leiden und die Auferstehung Christi.

Der Pabst

Ist der perfekte Bote für friedliche Lösungen. 2000 Jahre Gewalt gefördert von seiner Kirche grüßen schön. Der Wolf hat Kreise gefressen - nur Fassade.

Sicherheitskontrollen

braucht man kuenftig wohl bei vielen Veranstaltungen. Eine ungute Entwicklung in einer freien Gesellschaft.

@Boris.1945, 18:27

Ostern sei das Fest, das lehre, den Stein des Misstrauens wegzurollen, die Hoffnung nie zu begraben.
Da hat sich die ursprünliche Bedeutung des Fests auf Sri Lanka für 150 Christen nicht wiederholt.
Auch Sisyphus hatte bei seinem Stein schon mit nicht endender Wiederholung zu tun.

Lesen Sie den ersten Satz, über den Sie sich lustig machen, nochmal. Und nochmal. Und vielleicht nochmal.
Dann hat sich Ihr zweiter Satz schon erledigt.
Und der dritte, der mit Sisyphos, ist gradezu ein fantastisches Beispiel dafür, wie sowohl Religionsschriften als auch antike Mythen die alltägliche Lebenserfahrung in wunderschöne Allegorien kleiden.
Wenn man allerdings nicht daraus lernt, sind und bleiben es nur banale Geschichtchen.

Der Papst appeliert

Und keiner hält sich dran. Wie schon jeher.

Merkt der alte Mann das nicht mehr?
Oder ist das ein innerer Zwang?
Oder hat er nur gerne ein paar tausend Fans um sich herum?
Oder ist das eine reine Werbeveranstaltung, um die schwindenden Mitglieder zu halten?

Und was nützt es den Menschen, wenn sie nur alle 6 Monate von ihren Sünden befreit werden? Gibt es denn keine Möglichkeit, zeitlebens befreit zu werden - meinetwegen mit monatlicher Bankabbuchung...?

Wenn der Papst zu Frieden in Syrien, der Ukraine

und Libyen aufruft und die feigen Anschläge in Sri Lanka verurteilt, wer wollte ihm da nicht Recht geben? Es wäre aber auch mal grundsätzlich an der Zeit, den verfolgten Christen in der Welt beizustehen. Da hört man von den Amtskirchen nicht viel

@ Kowalski 18.36h - klare Benachteiligung

@ Boris: Da hat sich die ursprünliche Bedeutung des Fests auf Sri Lanka für 150 Christen nicht wiederholt.

@ Kowalski: Aber auch die werden erlöst durch das Leiden und die Auferstehung Christi.

Aber eine klare Benachteiligung ist denen schon entstanden - auch wenn Sie das Ganze in extrem euphemistischem Glanz erstrahlen lassen wollen, oder? Jaaa - ich weiß, die Wege des Herrn..... Dann braucht man sich als Christ ja keine Sorgen zu machen. Alles wird gut....!

...die weltweite Gewallt verurteilt ...

ja, die böse Gewalt - Gewalt hat leider nicht nur Fratzen, sondern auch Gesichter - sie zu verkennen ist nicht immer vermeidbar - Gewalt ist z. B. Ausbeutung - der Erde, wie auch ihrer Menschen. Gewalt ist auch Klimawandel, man könnte es auch Kommunikation oder einfach eine Botschaft nennen - Gewalt ist auch (in der augenblicklichen Situation) Vermehrung (zumindest so weit die Menschen betrifft), Gewalt ist auch die "Vergewaltigung der Wahrheit" die wir hier und überall tagtäglich hinnehmen müssen, Gewalt ist auch soziale Ungleichheit, Kinderschänderei, Plastik im Wasser, weil sie andere daran hindert ihre Lebensmittel zu erwerben... Gewalt hat so viele Gesichter, man mag keines davon ansehen und muss es trotz dem täglich - auch das ist Gewalt.

der Golem 18.59

Gibt es denn keine Möglichkeit, zeitlebens befreit zu werden - meinetwegen mit monatlicher Bankabbuchung...?"
Gibt und gab es immer. Bei der katholischen Kirche heute die Beichte, früher Ablassbriefe. Und bei den Klimagläubigen die CO2-Steuer oder Baumpatenschaften.
Dass der Papst zu Frieden aufruft kann nicht schaden- auch wenn es auch nichts zum Besseren ändert

18:58 von frosthorn

@Boris.1945, 18:27

Ostern sei das Fest, das lehre, den Stein des Misstrauens wegzurollen, die Hoffnung nie zu begraben.
Da hat sich die ursprünliche Bedeutung des Fests auf Sri Lanka für 150 Christen nicht wiederholt.
Auch Sisyphus hatte bei seinem Stein schon mit nicht endender Wiederholung zu tun.

Lesen Sie den ersten Satz, über den Sie sich lustig machen, nochmal. Und nochmal. Und vielleicht nochmal.
Dann hat sich Ihr zweiter Satz schon erledigt.
Und der dritte, der mit Sisyphos, ist gradezu ein fantastisches Beispiel dafür, wie sowohl Religionsschriften als auch antike Mythen die alltägliche Lebenserfahrung in wunderschöne Allegorien kleiden.
Wenn man allerdings nicht daraus lernt, sind und bleiben es nur banale Geschichtchen.
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Mit diese Menthalität sind alle religiösen und politischen Morde deekalieren zu schönen.
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Gab es alles schon mal?
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Lernen, aber weshalb ist unsere Führung dann immer wieder überraschend entsetzt?

Appelle sind wichtig, aber...!

"Es sei der Augenblick gekommen, den Einsatz für eine politische Lösung zu erneuern, "die den richtigen Bestrebungen nach Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit entspricht".

An wen richtetet der Papst eigentlich seinen Appell ? Doch bitte nicht an eine grundsätzlich und überwiegend friedliche Weltbevölkerung, die überhaupt kein Interesse an kriegerischen Interventionen hat und es wohl nie hatte, egal in welcher Epoche.

Nein, über Krieg und Frieden, über unnötiges Elend und bitterste Not, über (zielgerichtete) politische Destabilisierung und erodierende Gesellschaftssysteme im Nahen Osten und anderswo,...hat zuletzt häufig der "christliche", der hehre Westen ganz bewusst und kollektiv entschieden.

Und dies häufig aus monetären, machstrategischen,...also niedersten Beweggründen.

Hat der Papst heute eine Chance vertan die wirklich destabilisierenden Elemente dieser Welt LAUT anzuklagen, die Finanzwelt und die vielen politischen Moralisten, die Marionetten ?

Ja, vielleicht hat er das !

Interesse an Themen der katholischen Kirche

21. April 2019 um 18:59 von DerGolem

Seit einer Woche werden Sie nicht müde, die Welt wiederholt darauf hinzuweisen, dass Sie fanatischer Atheist sind. Daher meine Rückfrage an Sie: welches Interesse haben Sie an Antworten auf die von Ihnen aufgeworfenen Fragen? Ich denke, die Diskussion zu diesen Themen ist eher etwas für den Mitgliederbereich - der natürlich grundsätzlich allen aufrichtig Interessierten offensteht, genauso übrigens, wie Papst Franziskus alle Menschen ansprechen möchte.

@deutlich, 19:10

"Es wäre aber auch mal grundsätzlich an der Zeit, den verfolgten Christen in der Welt beizustehen."

Meine Güte, Hauptsache etwas zu meckern! Der Papst setzt sich für die ein, die Opfer von Gewalt sind, oder drohen es zu werden (und damit natürlich "verfolgt" sind).

Und zwar egal, ob Christen in Sri Lanka oder Muslime in Syrien.

Und was wollen Sie nun eigentlich?

18:40 von Sternenkind

"Der Wolf hat Kreise gefressen - nur Fassade."

Nein, Papst Franziskus hat keine Kreide gefressen, er ist ein tief mitfühlender Mensch.

Bösartige Unterstellungen hingegen ruinieren unsere Welt.

@ DerGolem, immer wieder

Sie nutzen jede auch noch so ungeeignete Gelegenheit, Ihre atheistische Geisteshaltung kund zu tun.

Golem

Als der Papst den Eintritt ins Himmelreich für Geld anbieten ließ, war das ein Anstoß für die Reformation. Will der vermeintlich kluge Forist zurück in alte Zeiten -. Oder ist das einfach nur ...... Geschwätz?

@18:40 von Sternenkind

"Der Pabst, Ist der perfekte Bote für friedliche Lösungen. 2000 Jahre Gewalt gefördert von seiner Kirche grüßen schön. Der Wolf hat Kreise gefressen - nur Fassade"

Das ist sehr pauschal und so falsch wie die Rechtsschreibung. Papst kommt von Papa und meint Vater.

Das Christentum hat die Naechste liebe im Mittelpunkt. Die Reise durch die Jahrhunderte war nicht fehlerfrei und gepraegt durch den Zeitgeist.

Der Kern des Christentums hat sich nicht geaendert. Letzteres kann man vom Islam auch behaupten.

Christen heute

sind die meist-verfolgte Religion in der Welt. Keine Gruppe erleidet mehr Verfolgung, als Christen. In der westlichen Welt leisten sie tagtäglich soziale Dienste, Sicherheit, Geborgenheit, Sterbebegleitung, Krankenpflege, Familienhilfe, Obdachlosenhilfe und viele Gespräche, Hilfe für Fremde usw.

Und dennoch finden Christen im Linken und Rechten Spektrum nur Verallgemeinerungen und Verachtung. Allen Atheisten: frohes Osterfest! Und nächstes Jahr sollten Sie sich vielleicht dafür einsetzen, das Nicht-Christen Karfreitag, Ostermontag, Weihnachten, Pfingsten endlich regulär arbeiten gehen dürfen.

@sternenkind, 18:50

Etwas unseriös, nur die negativen Ereignisse in der Vordergrund zu stellen, und die Wohltaten zu verschweigen.

Aber Seriösität und thematische Kompetenz kann man von Menschen, die "Papst" noch nicht einmal richtig schreiben können, vielleicht auch nicht erwarten.

Fuer solche IS-Spekulationen ist es noch viel zu frueh!!

Also zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/sri-lanka-211.html

Bislang gibt es nur Spekulationen darüber, wer für die Anschläge in Sri Lanka verantwortlich ist. Eine davon: Es könne sich um zurückgekehrte IS-Kämpfer handeln. Wie plausibel ist das?

lese ich zwar, dass es schon die ganzen Wochen davor Warnungen gab. Allerdings bekomme ich keinerlei Verifizierung dafuer, dass es um IS-Terror gehen soll. Außerdem bekomme ich beim ZDF im Live-Blog inzwischen 13 Festnahmen bestätigt. Aber die Untersuchungen laufen noch und es ist zu frueh, irgenwie in Richtung IS zu spekulieren.

@Thomas Mainthal, 20:10

Und dennoch finden Christen im Linken und Rechten Spektrum nur Verallgemeinerungen und Verachtung.

Das ist eine echte Leistung: sich in einem Satz über Verallgemeinerung zu beschweren, in dem (und indem) man verallgemeinert.
Ich bin ein linker Atheist, und ich kann diejenigen meiner Bekannten, die die Christen "verachten", an einer Hand abzählen.

@ wie- 19.48h - fühlen Sie sich irgendwie angegriffen?

..................Seit einer Woche werden Sie nicht müde, die Welt wiederholt darauf hinzuweisen, dass Sie fanatischer Atheist sind...................

Da muss ich Sie etwas korrigieren. Nicht seit 1 Woche sondern mein ganzes Leben lang.

............... Daher meine Rückfrage an Sie: welches Interesse haben Sie an Antworten auf die von Ihnen aufgeworfenen Fragen?...............

Kein Interesse. Meine Interessen sind andersartig. Man kann sie aber gerne als "Gegenpropaganda" bezeichnen. Und die Zustimmung von Gleichgesinnten spornt mich immer mehr an.

.................. Ich denke, die Diskussion zu diesen Themen ist eher etwas für den Mitgliederbereich - der natürlich grundsätzlich allen aufrichtig Interessierten offensteht, genauso übrigens, wie Papst Franziskus alle Menschen ansprechen möchte...................

Letztgenannter Herr möge sich von mir fernhalten.

@Thomas Mainthal, Nachtrag

In der westlichen Welt leisten sie tagtäglich soziale Dienste, Sicherheit, Geborgenheit, Sterbebegleitung, Krankenpflege, Familienhilfe, Obdachlosenhilfe und viele Gespräche, Hilfe für Fremde usw.

Das, was Sie hier für die Christen reklamieren, wird auch von unzähligen Anders- und Nichtgläubigen tagtäglich weltweit geleistet. Und übrigens nicht nur in der westlichen Welt. Bitte den Ball flach halten.

Das wird ...

... islamistische Terroristen nicht beeindrucken!

19:24 von DerGolem

«Jaaa - ich weiß, die Wege des Herrn..... Dann braucht man sich als Christ ja keine Sorgen zu machen. Alles wird gut....!»

Es wird nichts besser, wenn man sich über religlösen Glauben von Menschen erhebt, den man selbst nicht versteht.

Eine der ganz großen, auf ewig unauslöschlichen Lehren meines Lebens ist:

Ich war 22 Jahre alt. Eben aus der evangel. Kirche ausgetreten.
Meine Mutter 60. Katholikin, Nicht-Kirchen-Gängerin.
Einzige Katholikin in der Familie, in der Religion keine Rolle spielte.

Sie erkrankte dramatisch plötzlich schwer an Krebs.
Unheilbar. Sie suchte religiösen Zuspruch.
Fand den Pfarrer der Gemeinde, in die sie nie ging.

Er fragte, warum sie gerade jetzt käme.
Wäre mein Vater nicht gewesen, ich hätte ihn geprügelt.

Ich suchte und fand in kath. Gemeinden einen Pfarrer, der ihr zusprach.
Sie verstarb an Ostermontag.

Ich sprach Stunden mit dem Pfarrer.
"Mitgefühl wohnt im Herzen, nicht in der Kirche", sagte er mir als Trost.

Wer bin ich, über ihn zu richten …

20:33 von frosthorn

@Thomas Mainthal, 20:10

Und dennoch finden Christen im Linken und Rechten Spektrum nur Verallgemeinerungen und Verachtung.

Das ist eine echte Leistung: sich in einem Satz über Verallgemeinerung zu beschweren, in dem (und indem) man verallgemeinert.
Ich bin ein linker Atheist, und ich kann diejenigen meiner Bekannten, die die Christen "verachten", an einer Hand abzählen.
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Ihr Belehrung 18:58
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Ostern sei das Fest, das lehre, den Stein des Misstrauens wegzurollen, die Hoffnung nie zu begraben.
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Lesen Sie den ersten Satz, über den Sie sich lustig machen(?), nochmal. Und nochmal. Und vielleicht nochmal.
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Dann hat sich Ihr zweiter Satz schon erledigt.
Und der dritte, der mit Sisyphos, ist gradezu ein fantastisches Beispiel dafür, wie sowohl Religionsschriften als auch antike Mythen die alltägliche Lebenserfahrung in wunderschöne Allegorien kleiden.
Wenn man allerdings nicht daraus lernt, sind und bleiben es nur banale Geschichtchen.
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Klingt eigentlich wie missionieren.

Christen sind weltweit

die meist verfolgte Religionsgruppe und das unverstaendlicherweise gerade in Laendern in denen man nur eine Minderheit darstellt.
Man sollte sich international dazu durchringen Christenverfolgung ebenso wie Antisemitismus zu aechten.
Die Freiheit eines jeden eine selbstbestimmte Religion zu waehlen muss Grundrechte in jedem Land werden.

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