Ihre Meinung zu: Energieeffizientes Fitnessstudio produziert eigenen Strom

21. April 2019 - 17:58 Uhr

Wer hier trainiert, tut nicht nur etwas für seine Gesundheit - sondern produziert auch Strom. Marcus Schuler hat das erste Fitnessstudio der USA besucht, das sich mit elektrischer Energie selbst versorgt.

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Kommentare

Stromerzeugung auf dem Fahrrad

wäre ohnehin ein sinnvoller Vorschlag
so besondere Umweltfreunde sollten ohnehin parat stehen,
wenn des Nacht die Fotovoltaik schwächelt,
kein Wind weht, aufs Fahrrad zu steigen und dafür Sorgen,
dass kein Kohle oder Atomstrom benötigt wird,
entsprechend die Lücke schließen

Und die Trainierenden...

...fahren im SUV zum Fitnessstudio.

Das bringt es natürlich total...

supergut:D! Davon können sich

supergut:D!

Davon können sich die Energiekonzerne mal eine riesen Scheibe abschneiden.

Wer weiß, vielleicht werden die Stromerzeuger eines Tages dafür bezahlt, dass sie sich und der Welt was Gutes tun:)

@um 18:19 von KönigSchmadke

"Und die Trainierenden fahren im SUV zum Fitnessstudio."
Woher wollen Sie das wissen?

@ KönigSchmadke

Und die Trainierenden...fahren im SUV zum Fitnessstudio. Das bringt es natürlich total...

Das geht auch anders. Zum Fußball-Training kommen bei uns die meisten alten Herren (ich übrigens auch) mit dem Rad.

Hat ja lange gedauert für solch eine Einrichtung...

Habe mich schon vor Jahren gefragt, wie so etwas nicht umgesetzt wird...

Frohe Ostern...

Effizient?

Wenn die Dame 150 W "erzeugt", so ist das Leistung. Schon ganz ordentlich für einen Radfahrer. Wenn sie das über einen Zeitraum von 1 Stunde durchhält (schon einen anstrengende Leistung), dann sind das 150 Wh ("Arbeit"), weniger als 1/6 kWh, mal gerade für 5¢ Strom (bei uns).

Wie viele Jahre dauert es, bis alleine die Energie erstrampelt worden ist, die in den Umbau der Geräte gegangen ist, von deren Herstellung mal ganz abgesehen?

Das Ganze ist wohl eher ein Gag als eine Energie-Einsparung.

Als in meinem Fitness-Studio...

...einmal die Klimaanlage ausfiel, fielen sofort Sätze wie: “Strampelt mal schneller!“
Natürlich hat man angesichts der vielen “vergeudeten“ Energie, die in einem Fitness-Studio produziert wird, die Idee, diese in Akkus zu speichern und sinnvoll zu nutzen; allerdings sind die Firmen, die die Geräte entsprechend umbauen, nicht vorhanden oder zumindest äußerst dünn gesät; und die Investitionen dürften (noch) entsprechend hoch und damit uninteressant sein.
Aber ich bin sicher, dass die Elektrifizierung“ der Muckibuden irgendwann ganz normal sein wird.

Endlich

Mal was sinnvolles.

Wie auch Bäume zur CO2 Reduktion pflanzen.

Statt moralisierend zu massregeln.

Wer viel strampelt spart.
Super.

Am besten Geräte für zu Hause anbieten oder um-bauen.

Mit Zwang erreicht man nix.

Sollte es sich allerdings rechnen....

Im Fitnessstudio sinnvoll...

...und eine super Idee, da da die Energie quasi als Abfallprodukt anfällt. Ansonsten ist es aber alles andere als hilfreich fürs Klima, da die Energie letztlich aus der Nahrung kommt und die ist nicht klimaneutral.

@ Wolfes74, um 18:26

Why not, wenn's ein e-SUV ist und sie dessen Akku vorher im Studio vollgestrampelt haben? :-)

@KönigSchmadke

..es gibt immer welche die Alles schlecht reden müssen...es geht nicht darum wie die Kunden dorthin kommen...sondern das das Fitness-STudio die Energie ,die sonst sinnlos verpufft ,nutzt...nur mal so zum Mitschreiben,,,

@ um 18:30 von KowaIski

Genau!
Die, die heutzutage garantiert mit SUV oder anderen spritfressenden Luxuskarossen zum Training fahren, sind wohl die Fußballstars.
Aber auch die könnten ihr Lauftraining demnächst auf einem Laufband absolvieren und ihren Spritverbrauch kompensieren.

Watt steht fuer Leistung und nicht Energie!

Wenn jemand 150 Watt tritt dann ist das kein Anzeichen dafuer wieviel Energie produziert wurde. Es kommt drauf an wir lange jemand diese Wattzahl tritt.

Wenn man sowas publiziert sollte man zumindest die physikalischen Grundvorlagen haben.

Aha...

Zitat:
Auf einem radelt Brianna und schwitzt: "Es sind die kleinen Dinge, die den Unterschied ausmachen. Ich hab heute 150 Watt Energie produziert. Im Prinzip ist es so einfach, man muss nicht mal nachdenken."

Alles richtig. Aber jetzt sollte Herr Schuler uns aus dem
schönen L.A. auch mal erklären, was man mit 150 Watt
so alles anfangen kann.
Ein netter Vergleich wäre:
Wie lange strampelt jemand um sein Smart-Phone aufzuladen.

Genau diese Vergleiche gibts nämlich schon. Und da
werden einige mit den Ohren wackeln.
Aber so...einfach mal schön grün-links geframed...ohne
die Effizienz anzusprechen. Ganz schwacher
Meinungsjournalismus, obwohl eigentlich das
Potenzial für eine sachliche Berichterstattung
verfügbar gewesen wäre.

Faktenfinder Gennsing: Ab aufs Strombike und radeln
sie...auf ihren Wahrheitsbericht freue ich mich dann schon.

150 Watt Energie?

Watt ist Leistung. Energie ist das zeitliche Integral über die Leistungs-Zeit-Funktion. Oder Leistung mal Zeit wenn die Leistung konstant ist. Was ich mir jedoch kaum vorstellen kann. Abgesehen von Schummelmöglichkeiten bei Wechselstrom, wenn man "protzige" 150 Watt Pendelleistung auf 'nen dicken Kondensator strampelt, der dann rückwirkend wieder die Pedale antreibt. Was für Angeber....

Nur nicht beirren lassen

„"Ich hab mit einer Bank und einer Investorengruppe gesprochen. Die fanden die Idee aber zu verrückt und meinten, dass das noch keiner probiert habe. Und sie fragten mich, wie ich dann erfolgreich sein würde (...)“.“

Na, die Antwort hat er ja jetzt: Ein Quentchen Glück („Nur Joses Onkel hat an die Idee seines Neffen geglaubt und in das Fitnessstudio investiert“), und ansonsten: Einfach loslegen und die Idee Gestalt annehmen lassen. Einer muss schließlich immer den Anfang machen.

„Jose Avina hat sich mit seinem Fitnessstudio einen Traum erfüllt und eine Idee umgesetzt, die ihn nicht mehr losgelassen hat. Stolz zeigt er auf die grünen Stromleitungen (...)“

Das (stolz) kann er auch sein. Ist zwar nichts „Weltbewegendes“, aber wozu auch? Reicht doch schon dicke, allen bewiesen zu haben, dass eine vermeintlich „verrückte“ Idee sehr wohl funktionieren kann, wenn man selbst dran glaubt. Besonders, wenn obendrein auch andere von deren erfolgreicher Umsetzung profitieren (und lernen) können.

Schöne Idee

Ist eine schöne Idee, nur wird dabei keine nennenswerte Menge an Strom produziert.

Um 1 kw/h zu produzieren muss jemand der sehr fit und trainiert ist rund 7 Stunden lang trainieren. Gegenwert von den 7 Stunden training in Strom, also etwa 0,35€. Pro Stunde also rund 0,05€.

Ein sparsamer 1 Personenhaushalt müsste also im Jahr 7000 Stunden trainieren, um seinen eigenen Strombedarf zu decken .

Auf der einen Seite ist die Bewegungsenergie natürlich ohnehin da und sollte genutzt werden. Aber ein Stromgenerator, ist deutlich teurer und kostet bei der Produktion mehr Ressourcen und Energie als eine Bremse, die die Beweungsenergie direkt in Wärme umwandelt. -

Es müsste genauer berechnet werden, ob die erzeugte Energie wirklich höher ist, als diejenige, die für die Herstellung der Generatoren verwendet wurde.
Meine Vermutung ist, wenn das Fitnessstudio viel genutzt wird, dann wird mehr Energie produziert, als die Herstellung der Generatoren gekostet hat. Sicher bin ich mir da aber nicht.

Da gab es vor einigen Jahren eine Fernsehsendung,...

...in der eine Turnhalle voller Elektrostrampler einen Haushalt mit Strom versorgte. Direkt. Putzig wurde es, als jemand duschen ging...
Die Sendung war ebenso interessant wie amüsant, leider weiß ich nicht mehr den Sender. Ma googeln...

Gute Idee! Warum nicht auch in deutschen Fitnessstudios?

Ich verstehe die ironischen Posts nicht. Ich finde die Idee super, dass mit den Ergometern und Laufbändern auch gleich Strom erzeugt wird.
Und einen sportiven Wettkampf finde ich auch prima, wer im Monat die meisten Kilowatt produziert hat. Zumal die Firma offenbar energieautark ist - mit zusätzlichen Solar-Panelen auf dem Dach.
Wer kann das schon von seinem Betrieb behaupten?

Schlechtmacher

Die Miesepeter sind natürlich wieder unterwegs unter den Kommentatoren, ist ja nichts neues.
Die sind bestimmt nur neidisch auf Leute, welche Ideen haben.

Ich finde das eine gute Idee im Fitnessstudio Strom zu produzieren, da muss man erstmal drauf kommen.

@ Ise Ruetz, um 19:11

Das mit den Watt und der Energie ist ein Zitat der Stramplerin Brianna, das stammt nicht von Herrn Schuler.
Und die “Batterie“ in der Wand ist sicher ein Akku...

Brav, Brianna

Ich hab heute 150 Watt Energie produziert. Im Prinzip ist es so einfach, man muss nicht mal nachdenken."
Das ist genau der Punkt! Ab und zu schadet Nachdenken nämlich gar nicht. Dann käme Brianna vielleicht drauf, wie wenig damit anzufangen wäre. Gilt auch für die gedankenlosen Jubelchöre hier!

@ hseebauer, um 18:33

Eine sehr interessante, leider ja auch etwas ernüchternde Berechnung.
Trotzdem: Danke!

@ Sisyphos3, um 18:15

Strom auf dem Fahrrad habe ich schon vor mehr als 60 Jahren produziert.
Das Ding, mit dem das funktionierte, hieß Dynamo und war vor allem des nachts sehr sinnvoll :-)
Mein e-Bike hat so einen noch heute.

18:19 von KönigSchmadke Meine

18:19 von KönigSchmadke

Meine Güte, manche sehen aber auch in allem nur Sch...

Fitnessstudios sind so oder

so der falsche Weg. Klimatisierte Luft, unnütze und teilweise gesundheitsgefärdende Getränke, ablenkende Musik und Videos.
Und man besten mit dem Auto zum Studio fahren. Das ganze noch zum Horrorpreis. Laufschuhe, ein günstiges Fahrad oder ein paar Nordicwalking-Stöcke oder Inliner reichen völlig aus um fit zu werden. Am besten ganzjährig damit man auch abwechselnd trainiert.
Solche Fitnessstudios braucht niemand.

"Aber ein Stromgenerator, ist

"Aber ein Stromgenerator, ist deutlich teurer und kostet bei der Produktion mehr Ressourcen und Energie als eine Bremse, die die Beweungsenergie direkt in Wärme umwandelt. " - Die Fittnessräder die ich kenne haben integrierte Wirbelstrombremsen und keine Bremsscheiben. Dadurch wird dynamisch der Widerstand geregelt (da man u.a. Bergfahrten simulieren will). Das ganze funktioniert bei älteren sogar relativ "dumm", ohne viele Elektronik und es wird bereits Energie für die Spulen gewonnen (die haben keinen Netzanschluss, sind also vollständig auf die "Tretenergie" angewiesen).
Was natürlich die Frage aufwirft, wie viel dann überhaupt an Überschuss bleibt...

19:53 von deutlich

dem aufsatz schliesse ich mich nochmal vollumfänglich an! ich kann das leider nicht in so klare worte kleiden!

@ Karl Napf, um 22:43

re 19:53 von deutlich

Also mein erster Gedanke war der, dass die gute Brianna nur stolz darauf war, 150 Watt erstrampelt zu haben, egal, ob 1 oder 10 oder 60 Minuten lang.
Das ist nämlich auch für eine kurze Zeit eine stramme Angelegenheit und muss doch nicht zerpflückt werden.

Ich könnte das locker in klarere Worte fassen ;-).

@ vweh, um 22:06

Klimatisierte Luft ist per se doch nix Schlechtes.
Als Getränk gibt's auch schlichtes Wasser, die Musik lässt sich dimmen und die Videos muss man sich nicht ansehen.
Mit dem Rad zum Studio (bei mir sind es 9 km) gehört zumindest bei mir zum Fitnessprogramm.
Zudem sollten Sie wissen, dass es eine Menge Leute gibt, die aus diversen (gesundheitlichen) Gründen eben das nicht machen können, was Sie als Alternativen vorschlagen und auf geschultes Personal eines Fitness-Studios angewiesen sind.
Warum also reden Sie was schlecht, das Sie offensichtlich nicht hinreichend kennen?

Der Höhlenmensch und das Feuer...

Wenn ich mir einige Kommentare hier so ansehe, kommt mir das Grausen. Strom- / Energiesparen ist eben keine digitale Ja/Nein-Entscheidung bzw. -Rechnung. Was so ein Atomkraftwerk an Energie und Geld kostet, wenn man den Rückbau oder auch nur die ganze Lieferkette des Urans (inkl. Freiluft-Tailingbecken) einrechnen würde...

Aber sobald ein Akku hergestellt werden soll oder ein Ergometer auf Stromerzeugung umgebaut werden soll, wird (wie bei jeder Windernergieanlage) die Frage nach dem Energieverbrauch in der Produktion gestellt.

Es gibt heutzutage nichts, was mehr Energie produziert, als es in der Gewinnung / Herstellung verbraucht - es gibt nur althergebrachte und neuere Energiegewinnung. Aber den grünen Spinnern wird immer eine Komplettrechnung auferlegt, die bei anderen Energieprodukten schöngerechnet und gemieden wird. Das Totschlagargument zieht nicht.

Ich finde das Projekt ein leuchtendes Vorbild - trotz oder gerade wegen des Wirkungsgrads.

Eritas

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