Kommentare

das wird schon (irgendwie) klappen

die USA wählten mal nen Schauspieler
das britische Parlament ist aktuell mit Komikern besetzt ....

Ein guter Tag

Das schmeckt der Physikerin aus der Uckermark bestimmt nicht. Mal schauen, ob der neue Präsident sich genauso manipulieren lässt wie der alte. Merkels Russenphobie wird es schwerer haben.

Wahl in der Ukraine:"Alles ist möglich"

Und das ist nichts neues:Bis jetzt war für Poroschenko "alles möglich".Vom Chef des Roshen-Konzerns zum Präsidenten.Wo bekämpfte er die Korruption ? Eine ihm nahestehende Firma eignete sich das Erdgasfeld von Poltawa ohne Aussschreibung und unter Wert vom staatlichen Versorger Naftogas an.
Das Wahlergebnis zeugt von der Unzufriedenheit im Land.Die Wahlkampfhilfe von Merkel und Macron hat da auch nichts genützt.

Oligarch gegen Günstling eines Oligarchen

„Der Machtwechsel in der Ukraine ist ein Erfolg für die junge Demokratie.“ Diese Einschätzung im Kommentar zur Wahl in der Ukraine ist absurd. Selenski ist ein Günstling des dubiosen Oligarchen Klolomoiski.

Kolomoiski ist der Besitzer einer 20 000 Mann starken Privatarmee und des Privatsenders der den Komiker bekannt machte. Der Superreiche Oligarch stellt die Autos und die Sekurity von Selenski. Selenski besuchte den Oligarchen immer wieder.

Diese wichtige Informationen fehlen im Kommentar.

Wie wird das Verhältnis zu Russland?

Da Selinski aus einer russisch-jüdischen Familie stammt, vermute ich das der nationalistische Kurs Poroschenkos keine Fortsetzung erfährt. Ich glaube übrigens nicht das Selinski viel gegen die Korruption ausrichten kann, da sie endemisch ist. Die Löhne sind extrem niedrig, und fast alle Staatsbediensteten machen mit, auch bei der Bahn oder in den Konsulaten. Diesen Sumpf auszutrocknen ist nahezu unmöglich, denn Korruption ist eine Einnahmequelle für viele. Putin gelang es die Mafia zu entmachten indem er rigoros durchgriff, auch gegen Oligarchen. Hat Selenski Mut und Kraft dazu, in der Ukraine ähnliches zu schaffen ? Er könnte zumindest versuchen Minsk II umzusetzen, den schwelenden Krieg im Osten zu beenden und von Russland eine Entschädigung für die Krim auszuhandeln. Es geht hier vor allem um 66 Mrd cbm Erdgas. Eventuell lassen sich die Russen auf eine Art „Krimstatut“ ein, analog dem „Saarstatut“ bis 1956. Damit wäre völkerrechtlich der Konflikt geheilt.

Alles ist möglich .....! (?)

ich denke, vielen Ukrainern würde schon genügen, wenn die überflüssigen Feindseeligkeiten zum großen Nachbarn im Osten beendet werden könnten. Doch dem steht der massive Einfluß westlich orientierter Oligarchen wie auch die in den letzten Jahren stark gewachsene Präsenz US-Amerikanischer "Berater" und des CIA im Wege. Die Ukraine als "verlängerter Arm" und Speerspitze des westlichen "Verteidigungs-Bündnisses",ohne sich dabei selbst die Finger verbrennen zu müßen. Und das Alles natürlich unter dem Dauer-Totschlagsargument Demokratie und Menschenrechte verteidigen zu müßen. Wenigstens dieses schäbige Machtgespiel wäre es Wert, beendet zu werden. Doch ob dies wirklich möglich ist, wenn man den falschen Leuten auf die Finger tritt ? Ein fingierter Anschlag, vielleicht sogar mit russischem Giftstoff...,ja, alles scheint möglich!

Wiederaufnahme des Handels?

Zwischen Russland und der Ukraine? Wiederaufnahme kultureller Beziehungen ? Rückkehr der Flüchtlinge aus Russland und Polen ? Alles ist möglich ! Dies könnte beiden Ländern nützen. Auch Janukowitsch wollte in die EU. Das Problem war, das die EU nur „alles oder nichts“ kannte. Die Ukraine hat durch den Abbruch der Handelsbeziehungen mit Russland nun mehr verloren als gewonnen. Die Wirtschaftskraft hat längst nicht den vor-Maidan Stand erreicht. Ironischerweise darf Poroschenko jetzt „korrupt“ genannt werden, ohne als pro-russischer „Troll“ zu gelten. Dabei war ja gerade die Korruption angeblich der Hauptgrund für Janukowitschs erzwungenen Abgang. Viele junge Leute wollten aber schlicht Visafrei im Westen arbeiten dürfen. Diesen Wunsch erfüllte Poroschenko. Ein quasi Exodus von ca. 4-5 Millionen Ukrainern (Krim und Donbass nicht gezählt) war die Folge.

Selenskyj will EU-Beitritt und Referendum zu NATO-Beitritt

Selenskyj steht genauso für eine Pro-westliche Ausrichtung wie Poroschenko. Daran kann Vladimir Putin (sowie seine, von unterschiedlichen Motiven getriebenen, eifrigen Unterstützer hier im Forum) ermessen, was für eine katastrophale Wirkung (aus seiner Sicht!) seine kriegerischen Abenteuer in der Ostukraine sowie der Annexion der Krim auf die Wahrnehmung der grossen Mehrheit der Ukrainer und Ukrainerinnen hat.

Darüber hinaus ist Selenskyj natürlich das Symbol für den Wunsch der grossen Mehrheit der Ukrainer, die grassierende Korruption im Lande anzugehen.

Als Vertreter der westlichen Wertegemeinschaft begleite ich deshalb zunächst einmal die Wahl Selenskyj's mit Sympathie.

@ 10:20 von Möbius

"Wiederaufnahme des Handels?
Zwischen Russland und der Ukraine? Wiederaufnahme kultureller Beziehungen ? Rückkehr der Flüchtlinge aus Russland und Polen ? Alles ist möglich !"
.
Sicherlich.
Russland müsste nur aufhören fremdes Territorium zu beanspruchen und Terror-Milizen zu unterstützen.
Was war der letzte Witz?
Ausgabe von russischen Pässen an die Ost-Ukrainer?
Merke: Nicht überall wo Russen Leben ist Russland!

"Ob bei Wladimir Putin in

"Ob bei Wladimir Putin in Russland oder Alexander Lukaschenko in Weißrussland - wer gewinnt, steht dort lange vor dem Wahltermin fest."

--

Gibt es für die Behauptung Belege?

Es gab vor dem Putsch demokratische Wahlen.

Und wenn man die ukrainische Verfassung Ernst nimmt, wurde Janukowitsch nie abgelöst.

Rechtsstaatliche Verfahren zu einer Neuwahl mit weitgehenden Zugeständnissen an die Opposition - den vorherigen Wahlverlierern - waren ausgehandelt - mit deutscher Beteiligung!
Die Putschisten - der ukrainischen Verfassung zufolge waren es Putschisten - hielten sich nicht an die Abmachung. Sondern profitierten von dem Massaker auf dem Maidan.

PS.: Poroschenko war sogar zeitweise Minister unter Janukowitsch.

Ist halt wie immer

Erst versuchen die Medien ihn als Komiker lächerlich zu machen.

Und nach seinem Erfolg feiern sie ihn als große Chance.

Wie hat schon Adenauer gesagt:
Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.

Warum....

sollte in der Ukraine nicht etwas möglich sein, was auch in Italien funktioniert hat? Vermutlich sprechen Clowns und Komiker die Sprache, die von der Bevölkerung verstanden wird? Einfach, aber verständlich? Ob der Wahlsieger irgendetwas bewegt, kann man nicht vorhersagen, siehe Italien! Es ist sogar zu befürchten, daß der Clown scheitert. Aber trotzdem ist das Ergebnis ein Fanal für die ehemaligen Sowjetrepubliken: Demokratie funktioniert doch, trotz den Verschwörungstheorien um Maidan, Merkel, Macron, Nuland usw.! Es gibt einen Machtwechsel, der Putin neidvoll erblassen lassen wird und vielleicht auch zu einem Nachdenken der Aufständischen in der Ostukraine führt, es sei denn, man ist auf Putin eingeschworen.Man sollte Poroschenko auch nicht vorwerfen, daß er Oligarch ist, denn in den USA ist jeder Präsidentschaftsbewerber auch Millionär!

Ein Artikel zur Ukraine...

der wieder mal die Russiche Föderation und Weissrussland eingangs diskrimminiert, nun Herr von Osten, bei der letzten Bundestagswahl war auch vorher schon klar wer Bundeskanzlerin wird...oder etwa nicht? Schlimmer noch, in Ihrem Bericht werden wesentliche Akteure verschwiegen, passt das nicht in das Narrativ? kein Wort zur EU, zum IWF und zu den USA. Auch kein Wort zur NATO...alles wie immer: der böse Russe wartet an der Grenze und die liebvolle Frau Nuland, gemeinsam mit Frau Merkel verteilen Kekse in Kiew. Herr Selenski wird sich nur in dem Rahmen bewegen können, den die USA, die EU und der IWF (wieder mal eine Troika) vorgibt. Alles andere bedeutet für Herrn Selenski, dass er ein sehr schnelles Pferd haben muss, wenn er alle Wahrheiten, also auch die horrende Verschuldung der Ukraine und die Profiteure daraus benennt. Es war schon immer so: wer die Wahrheit sagt braucht ein schnelles Pferd...ich sehe aber für Herrn kein schnelles Pferd.

@ Möbius

Sie haben recht, dass das Verhalten der EU die Stabilität und Sicherheit internationaler Beziehungen gefährdet.

Ukraine, Libyen oder Uk.

Die EU hat stets einen sehr negativen Einfluss gezeigt.

10:24 von tagtest

sowie seine, von unterschiedlichen Motiven getriebenen, eifrigen Unterstützer hier im Forum)
.
muß man so diffamieren
ist es wirklich nötig hier unnötige Gräben aufreißen ?
nicht nur die Ukraine gehört zu Europa, auch Russland wertemäßig
und irgendwo sollte man auch ein gewisses wohlwollen walten lassen,
ganz ohne deren Wohlwollen gäbe es immer noch 2 deutsche Staaten
und wenn man sich die Bevölkerungsstruktur auf der Krim betrachtet
oder in der Ostukraine
muß man schon sehr mit Vorurteilen beladen sein um nicht zu begreifen
dass deren Herz eher für Russland schlägt

@Möbius 10:20, Janukowitsch wollte nicht in die EU

"...Auch Janukowitsch wollte in die EU..."

Das ist so nicht haltbar. Janukowitsch wollte nicht in die EU. Er eierte vielmehr ständig herum, bis er schliesslich alles auf den St. Nimmerleinstag verschob mit den Worten (vgl. "https://www.tagesspiegel.de/politik/praesident-viktor-janukowitsch-ukraine-nicht-reif-fuer-eu-vertrag/9133192.html"):

„Sobald wir ein Niveau erreichen, das uns bequem erscheint, wenn es unseren Interessen entspricht, wenn wir unter normalen Bedingungen verhandeln können, dann können wir über eine Unterzeichnung sprechen“

Janukowitsch's enge Verbindungen zu Russland sind schliesslich hinreichend bekannt.

Wird Selenskyj die Pressefreiheit wieder herstellen können?

Die OSZE hat mehrfach angemahnt, Journalisten ungehindert arbeiten zu lassen.

Kein Grund zum Feiern! Bange ist mir.

Es ist wirklich schon fast niedlich, wie man, egal was passiert, die Ereignisse in der Ukraine (selbst Brandsätze auf Polizisten) als total demokratisch, als Zeichen des Weges in die EU und natürlich als Zeichen gegen Putin feiert.

Die andere Seite feiert das Ende des EU Freundes.

Bedauerlicherweise interessieren keinen die Menschen. Um die darf man sich nun nämlich noch mehr Sorgen machen.

Niemand hat je behauptet, die Ukrainer seien faschistisch. Die Faschisten haben ungemein viel Macht (rund um Lemberg ist die Hochburg). Die sind eine Seite, die mich nun mit Sorge erfüllen. Was werden sie tun?

Die andere Seite: Ihor Kolomojskyj hatte eine Menge offener Rechnungen mit Poroschenko. Die hat er nun beglichen. Der Mann, der einst damit drohte seine 20 000 Mann Armee in Marsch zu setzen, hat nun seinen Präsidenten gemacht.

Zu glauben, der Typ wolle was gegen Korruption machen, ist naiv.

Es wird sich nur ändern, wer sich die Taschen füllt. Vielleicht macht er es diskreter.

@krittkritt 10:40, Und ewig regiert Janukowitsch...;-))...

"...Und wenn man die ukrainische Verfassung Ernst nimmt, wurde Janukowitsch nie abgelöst..."

Ja, ja, schon gut. Und solange er nicht gestorben ist, ist Janukowitsch auch heute noch Präsident der Ukraine...;-))...

Die Bezeichnung der Maidan-Revolution als "Putsch" ist im Übrigen ein zuverlässiges Erkennungszeichen für einen Beitrag im Sinne der Kreml-Diktion.

@Initiative Neue...10.08

Ja - die Informationen fehlen. Genau wie man sonst auch die genaueren Umstände in der Ukraine nicht näher beleuchtet.

Es wird beleuchtet, was den eigenen Erzählstrang stützt.

Ich wäre auch begeistert, wenn man sich nach dem Lesen der Nachrichten nicht erst mal auf die Suche machen müsste, wer denn da mit wem, wer denn da mal was etc etc.

Denn genau das machte ich, als ich das erste mal den Namen des neuen Präsidenten damals hörte.

Wie so oft.
Wie schade, dass es nötig ist.

Ich bin mal gespannt ...

wie sich die Ukraine nun entwickelt. Klar ohne den Einfluss von Oligarchen wird es nicht gehen, auch wenn die Westfanatiker hier häufig was anderes behaupten.

Nach 2014 könnte dies die erste positive Entwicklung in der Ukraine sein, das Land und die Leute die in der Ukraine leben haben dies verdient.
Genauso verdient haben es auch die Menschen die in den Gebieten der Aufständigen leben. Diese haben zu allererst Frieden verdient und dann keine Verfolgung im eigenen Land durch durchgeknallte Nationalisten, welche ja gerne verharmlost werden.
Am Ende sehe ich die Zukunft der Ukraine weder in der EU/NATO, noch als Seniorpartner von Russland. Die Ukraine könnte als Pufferstaat zwischen diesen beiden Machtblöcken auftreten und dadurch auch wirtschaftlich profitieren.

Wer eine einseitige Ausrichtung der Ukraine verlangt, der ist sich der Spaltung im Land nicht bewusst und schadet mit seinen kriegerischen Forderungen nur Millionen von Menschen.

@10:40 von krittkritt

der ukrainischen Verfassung zufolge waren es Putschisten

Nein waren sie nicht. Der Maidan war ein Aufstand des Souveräns. In der Demokratie ist dies das Volk.
Und der hat das Recht auch außerhalb von Wahlen die Gewählten aus dem Amt zu drängen.

Ein Putsch ist eine gewaltsame Aktion von Angehörigen des Militärs oder Paramilitärs.

Der von unseren Medien und

Der von unseren Medien und Politiker beste mögliche Präsident der Ukraine ist vom Volk abgewählt worden. Ein Niederlage in unvorstellbaren ausmaß gegen ein Neuling aus der Filmbranche. Wie verzweifelt muss ein Volk sein, solch einen Schritt zu wählen.
Ich hoffe das Heer Selenski den Dialog mit Russland führt und nicht wie ein ewig Kriegslüsterner User hier "die Faust zeigen".
Es kann für die Ukraine nur besser werden, wenn man Sie den lässt.

09:51, Icke 1

>>Das schmeckt der Physikerin aus der Uckermark bestimmt nicht.<<

Warum nicht?

>>Mal schauen, ob der neue Präsident sich genauso manipulieren lässt wie der alte.<<

Inwiefern hat sich der Milliardär Poroschenko manipulieren lassen?

>>Merkels Russenphobie wird es schwerer haben.<<

Merkel spricht fließend Russisch und konferiert regelmäßig mit Putin.

10:53 von tisiphone

Zu glauben, der Typ wolle was gegen Korruption machen, ist naiv.
.
anzunehmen
aber die Naivität hierzulande ist groß
um was gegen die Korruption zu unternehmen,
muß man ganz unten anfangen,
bei jedem einzelnen Bürger,
die das Verhalten wohl als was selbstverständliches betrachten
es zu ihrem Leben dazu gehört wie bei uns das Trinkgeldgeben

@krittkritt 10:52, Schön, dass Sie Pressefreiheit wollen

Es freut mich, dass Sie sich für mehr Pressefreiheit in der Ukraine einsetzen. Der Ranglistenplatz 101 im Pressefreiheitsranking für das Jahr 2018 ist auch wirklich eine traurige Realität.

Haben Sie sich auch schon für mehr Pressefreiheit in Russland eingesetzt? Das wäre prima - der Ranglisten Platz 148 von Russland ist nämlich noch trauriger...

@karlheinzfaltermeier

Sie fragen: "Warum....
sollte in der Ukraine nicht etwas möglich sein, was auch in Italien funktioniert hat?"

Weil die Ereignisse in Italien und in der Ukraine nicht vergleichbar sind.

1. Der italienischen Komiker hatte eine Protestbewegung gegründet, wurde vom Erfolg überrollt. Er hatte nie die Absicht Präsident, Minister oder sonst was zu werden. Deshalb machen die Jobs jetzt auch andere. Er richtete sich gegen das Establishment und wollte nie Teil des selben werden. Die 5 Sterne Bewegung wurde von Menschen gewählt, die sich vorher durch alle Parteien gewählt hatten und sahen: die Politik blieb die gleiche.

2. Der ukrainische Komiker trat an, um Präsident zu werden. Wurde massiv von einem mächtigen Oligarchen unterstützt - wenn nicht gar von ihm gemacht. Das Volk hätte vermutlich jeden anderen gewählt, denn Poroschenko heizte den Konflikt immer weiter an, weil er ihn als Entschuldigung brauchte, warum nix besser wird.

11:03 von Politeia

Der Maidan war ein Aufstand des Souveräns
.
wohl eher der Kiewer Bevölkerung, die sich wahrscheinlich sehr von derer in der Ostukraine (und der Krim) unterschied

09:54, Bernd Kevesligeti

>>Das Wahlergebnis zeugt von der Unzufriedenheit im Land.<<

Das ist richtig.

>>Die Wahlkampfhilfe von Merkel und Macron hat da auch nichts genützt.<<

Inwiefern haben Ihre beiden Lieblingshassfiguren Wahlkampfhilfe für Poroschenko betrieben?

@Sisyphos3

"muß man so diffamieren"

Muss man, wenn man keine Argumente mehr hat.

Bis zu den nächsten Wahlen

Steiler Aufstieg: aus dem "Komiker" wird jetzt der "Newcomer", der "politische Außenseiter". Der es wegen "Poroschenkos Fehler" soweit gebracht hat, und immerhin "demokratisch" gewählt wurde.

Und nachdem er "den Weg der Ukraine Richtung Europäische Union fortsetzen", "über einen NATO-Beitritt der Ukraine abstimmen lassen" will und auch mit seinem "Auftritt am Wahlabend eindeutige Signale sendet, dass sich die Ukraine nicht wieder dem Einfluss des Kreml unterwerfen wird" - dürfen wir ihn so lieb haben wie einst den "Schokomann".

10:08, Initiative Neue...

>>Oligarch gegen Günstling eines Oligarchen<<

Was erwarten Sie?

Nirgendwo im ehemaligen Ostblock wurden die Zusammenbruchsgewinnler, also die Oligarchen bzw. Kleptokraten, entmachtet.

Was die Ukraine betrifft, so empfehle ich, sich mit Rinat Achmetow zu beschäftigen. An dem kommt dort niemand vorbei.

11:10 von fathaland slim

Inwiefern haben Ihre beiden Lieblingshassfiguren Wahlkampfhilfe für Poroschenko betrieben?

Ungefähr so, wie Helmut Kohl dem Osten Deutschlands blühende Landschaften versprach.

@Sisyphos3

"wohl eher der Kiewer Bevölkerung, die sich wahrscheinlich sehr von derer in der Ostukraine (und der Krim) unterschied"

Ich würde sogar behaupten, dass viele der Protestanten damals an einen wirklichen Wechsel geglaubt haben. Leider wurden diese Menschen dann ausgenutzt. Der eigentlich ausgehandelte Plan wurde missachtet und stattdessen kam es zu einem Putsch.
Viele Menschen haben weiterhin an den Wechsel geglaubt und wie man am Wahlergebnis erkennen ging dieser Glaube zurück.
Andere Menschen, wie die auf der Krim, oder in einigen Gebieten im Osten der Ukraine waren mit dem Putsch in Kiew nicht einverstanden. Und wenn Garantiegeber aus der EU ihre Aufgabe nachgekommen wären, dann wäre der Ukraine viel Unheil erspart geblieben.
Aber die EU schwieg, Herr Steinmeier schwieg, die Vertreter Polens und Frankreichs schwiegen, der Putsch war somit von der EU legitimiert.
Ich hatte mir eine Übergangsregierung gewünscht.

@Politeia

Der Aufstand des Souveräns?

Zuerst waren es Demonstrationen.
Als die Ukrainer sahen, wer da von EU unterstützt wurde, zogen sich die meisten Menschen zurück.

Auf dem Maidan waren dann über Monate 100 000 Leute.

Die Troika (Jazenjuk, Klitschko und Tjahnybok) riefen auf, zu demonstrieren - es blieb bei den 100.000. Sie riefen zu Streiks auf - die Leute gingen zur Arbeit. Sie riefen zu Protesten in anderen Städten auf - und es waren stets nur einige Hundert, die folgten.

Nein - das Volk war das nicht.

Das Volk war gespalten. Lt. KAS im Oktober 2013 wollten 40% der Ukrainer in die EU, 40% der Ukrainer in die Zollunion und 20% wollten Neutralität und Handel mit beiden Seiten.

Und was das "paramilitärisch" betrifft. Ja - da waren paramilitärische Kräfte auf dem Maidan (leicht zu erkennen an den geworfenen Brandsätzen). Lesen Sie nach. Was 2013/2014 noch als "russische Propaganda" galt, kann man heute in den Rückblicken der deutschen Medien immer wieder lesen / hören.

@Sisyphos3 10:52, Putin wollte NICHT die Wiederveinigung!

"...ganz ohne [Russlands] Wohlwollen gäbe es immer noch 2 deutsche Staaten..."

In der Tat verdankt Deutschland dem Prozess des Wandels in der Sowjetunion unter Gorbatschow ("Prestroika und Glasnost") ab Mitte der 80er Jahre zu einem erheblichen Anteil seine Wiedervereinigung. Insoweit haben Sie Recht.
Allerdings sollten Sie zur Kenntnis nehmen, dass gerade Putin die Wiedervereinigung NICHT wollte und er das exakte Gegenteil eines friedlichen Russlands verkörpert. Er ist und bleibt ein Kind des KGB, in Personalunion mit seiner Eigenschaft als korrupter Multimilliardär.

Bei Putin bedanke ich mich sicher nicht für Russlands Beitrag bei der Deutschen Wiedervereinigung!

Sehr wohl hingegen verneige ich mich u.a. vor dem couragierten Auftreten von "Pussy Riot" und anderen Demonstranten, die für mich den Geist des modernen, friedlichen Russlands, den Geist von Perestroika und Glasnost, weitertragen.

re von fathaland slim

Poroschenko wurde noch nach dem ersten Wahlgang von Merkel eingeladen und empfangen,ebenso von Macron.Hat ihm aber nichts genützt.

10:11, Möbius

>>Putin gelang es die Mafia zu entmachten indem er rigoros durchgriff, auch gegen Oligarchen<<

Das glauben Sie wirklich?

Chodorkowski ist ein Einzelfall, der davon ablenkt, daß die russischen Oligarchen nach wie vor die Fäden in der Hand halten. Man übt sich eben vordergründig in politischem Wohlverhalten, um die Geschäfte nicht zu stören. Ohne die Oligarchen läuft in Russland gar nichts.

Janukowitsch wurde 2x abgewiesen beim EU-Assoziierungsabkommen.

@10:52 von tagtest
Und zwar auch mit deutschem Einspruch.
Der letzte Versuch war von der EU-Seite geradezu unverschämt: Zahlreiche Forderungen und nicht mal die definitive Zusage zu einem Kredit von ca. 1 Milliarde. Damit hätte die Ukraine nicht mehr arbeiten können.

Russland hat da immerhin die notwendigen 16 Milliarden (meiner Erinnerung nach) angeboten. Deshalb ist Janukowitsch auf dieses unzureichende Angebot der EU nicht mehr eingegangen.

Vieles spricht dafür, dass die "Ablösung" geplant war. Immerhin hatte Victoria Nuland in einem Telefonat schon den neuen Ministerpräsidenten Jazenjuk benannt, gleichzeitig den von D. unterstützten Klitschkow ausgeschlossen.
Und so kam es ja nach dem Maidanmassaker auch.
(Jazenjuk hatte übrigens in freien Wahlen gegen Janukowisch gerade mal 6,69% der Stimmen erreicht).

Poroschenko will sich nicht aus der politik zurückziehen

heisst im wahresten sinne er wird so viel hetzen und gegen die neue regierung wie eine gewisse art von putsch und zwielicht aggieren. geleistet hat poroschenko gar nichts, denn ohne hilfe der mitläufer eu wäre schon lange die ukraine vernichtet worden, von inner herraus west gegen ost.
die sprache, die trennung der kirche hat gar keine bedeutung und ich hoffe die eu wird dieses mal nicht wieder hetze und angebliche revolutionäre unterstützen und volles politisches raushakten der neuen regierung gewählreleisten. es wird schwer für den neuen mann den eu wird nur noch bedingeungen stellen was sie aber an poroschenko niehmals tat.
ich sehe keine hoffnung für die ukraine und bin auch nicht pesimistisch aber realistisch.

10:42 von Einfach Unglaublich

Ist halt wie immer

Erst versuchen die Medien ihn als Komiker lächerlich zu machen.

Und nach seinem Erfolg feiern sie ihn als große Chance.

Wie hat schon Adenauer gesagt:
Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.
///
*
*
Adenauer war einer.
*
Heute gilt das für den ganzen Mainstream Deutschlands.
*
Und das sollen keine Komiker sein?
*
(Nur ein unschuldiges Kind hatte bei einer Prozession des Königs in seinen neuen Kleidern durch die Stadt den Mut auszurufen, dass der König nackt sei. Daraufhin gab es unter den Untertanen ein großes Tuscheln, das der König jedoch ignorierte. Er setzte seinen Weg fort, als ob nichts passiert sei.)

Wenn er sich von den USA

Wenn er sich von den USA emanzipiert gibt es vielleicht Frieden..

09:37 von Sisyphos3

das wird schon (irgendwie) klappen

die USA wählten mal nen Schauspieler
das britische Parlament ist aktuell mit Komikern besetzt ....
///
*
*
Klar, wir versuchen es in Deutschland ja auch überwiegend mit Akademikern.

@fathaland slim um 11:10Uhr

Es passiert nicht oft, aber manchmal stimme ich Ihren Kommentaren vollkommen zu, sofern sie nicht den Eindruck des Ausschließlichen erwecken. Aber, wie so oft, werden Sie keine Antwort bekommen, und dabei haben Sie nur eine Frage gestellt. Wenn es Sinn machen würde, könnte ich noch mindestens ein Dutzend Fragen anhängen und bekäme nur die üblichen Loblieder auf Janukowitsch oder Putin zu hören und daß die NATO jeden zwingt, Mitglied zu werden usw.!

@Sisyphos3 10:52, Kein Wohlwollen für Krieg Russlands!

"...irgendwo sollte man auch ein gewisses wohlwollen walten lassen...wenn man sich die Bevölkerungsstruktur auf der Krim betrachtet
oder in der Ostukraine
muß man schon sehr mit Vorurteilen beladen sein um nicht zu begreifen
dass deren Herz eher für Russland schlägt"

Sorry, es geht hier nicht um müssige (oder ideologische) Spekulationen, wie viele Herzen zu wie viel Prozent für ein Land schlagen.
Entscheidend ist die simple Tatsache, dass Russland ohne jegliche Not die Krim gewaltsam annektiert und den Krieg in der Ostukraine lanciert hat.

Für ein derartiges nationalistisches russisches Grossmacht-Gehabe, welches die Ukraine immer noch als ihren Hinterhof (v)erachtet, kann es keinen Funken Wohlwollen geben, sondern nur klare Ansagen der totalen Zurückweisung.

11:22, Bernd Kevesligeti

>>re von fathaland slim
Poroschenko wurde noch nach dem ersten Wahlgang von Merkel eingeladen und empfangen,ebenso von Macron.Hat ihm aber nichts genützt.<<

Macron und Merkel haben Wahlkampf mit und für Poroschenko außerhalb der Ukraine betrieben?

Wann denn, und wo?

Ich habe davon nichts mitbekommen, aber das will nichts heißen.

@tagtest

Ihr Traum ist und wird ein Traum bleiben.

Die Begründung:
Ein Staat in dem Oligarchen die Macht innehalten, kann und wird nie freiheitlich, demokratisch sein.
Da unsere wirtschaftlichen Interessen dies in Russland gefördert haben und wir immer begeistert waren von Jelzins Politik, betreiben Sie hier Selbstverrat.
Ich kann nicht etwas einfordern, was ich durch meine eigenen Taten verhindere. Das ist Unsinn.
Wer die NATO bis an Russlands Grenze erweitern will, zur Not mit grenzwertigen Mitteln, der will keinen Frieden. Der will Unterwerfung.
Einst war Russland bereit der NATO beizutreten, warum ist es nicht passiert? Warum hat man Russland 2000 nicht die Hand gereicht? Warum? Weil es damals souverän war? Die heutige Entwicklung in Russland ist eine Folge dieser Ablehnungen. Ist eine Folge dass man im Westen nicht bereit ist auf Augenhöhe zu verhandeln.

Oligarchen-Demokratie

Poroshenko, der Oligarch, will in der Politik bleiben - Klar, er braucht die rechtliche Immunität des Abgeordneten!

Selenski, der Komiker, will in die Politik - Klar, sein Pate Kolomoyski, der Oligarch, braucht politische Rückendeckung!

In der Ukraine, kann man erst von Demokratie sprechen, wenn die Geschäftsleute Geschäfte machen und die Politiker Politik.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Ja, die Demokratie hat gesiegt, ein Machtwechsel hätte ich nicht gesehen. Aber ob die Ukraine da nicht vom Regen in die Traufe kommt? Die pol. Richtung hat er ja nicht erklärt, allenfalls vage. Und seine Abhängigkeit zum Oligarchen lässt auch nichts Gutes für das Volk vermuten. Und als pol. Neuling wird er es extrem schwer haben im Sumpf der Korrupten. Mal sehen, wie dieses Experiment gelingt - die Hoffnung stirbt zuletzt.

11:17, Barbarossa 2

>>11:10 von fathaland slim
"Inwiefern haben Ihre beiden Lieblingshassfiguren Wahlkampfhilfe für Poroschenko betrieben?"

Ungefähr so, wie Helmut Kohl dem Osten Deutschlands blühende Landschaften versprach.<<

Es gibt Vergleiche, die können gar nicht hinken. Weil sie nämlich nicht mal Beine haben.

@fathaland slim

Keine Wahlkampfhilfe von Merkel? Wie nennen Sie den Empfang von Poroschenko, eine Woche vor der Wahl? Wäre Merkel neutral hätte Sie beide Kandidaten empfangen.

11:20 von tagtest

"Pussy Riot"
.
für mich stellt sich die Frage,, in wie weit diese "lustige Truppe" Russland und seine Menschen repräsentiert
was ja auch nicht uninteressant ist

zugegeben Perestroika und Glasnost in Russland würde mir auch zusagen,
aber ich würde es auch akzeptieren wenn die Menschen dort
andere Vorstellungen zu ihrer Zukunft haben
es ist ja wohl auch erstrangig mal deren Zukunft

Am 22. April 2019 um 10:11 von Möbius

Zitat:
"...Wie wird das Verhältnis zu Russland?..."

Sehr interessanter Beitrag und regt zum Nachdenken an.
Man fragt sich aber, wäre dies im Interesse bestimmter Kreise in Brüssel das Ruhe einkehrt oder ist ES für die USA und der EU besser, den Konfliktherd Ukraine weiter am köcheln zu halten.

@tagtest um 10:52 Uhr

Ihre harte Interpretation in bezug auf die Unentschiedenheit Janukowitschs spiegelt das Konzept der EU wider. Die Ukraine mit der gegebenen Struktur der Bevölkerung und ihrer engen wirtschaftlichen Verflochtenheit mit Russland vor eine Entweder-oder-Entscheidung zu stellen, das war ein kardinaler Fehler. Betrachten Sie mal ohne Vorbehalte die durch den Brexit ausgelösten Problemstellungen. Dann sollte Ihnen das doch deutlich werden.
Janukowitsch hatte doch nicht Unrecht mit seiner Position, dass ein bestimmtes Niveau des Landes Voraussetzung für die EU-Anbindung gewesen wäre. Wir sehen doch die Probleme in der EU durch den unterschiedlichen Entwicklungsstand der Staaten.

re von fathaland slim

"Ohne Oligarchen läuft gar nichts".
Aber immerhin ist die ursprüngliche Akkumulation(Couponprivatisierung,gewaltsame Übernahmen) beendet.Und als die Oligarchen entstanden(90er Jahre),da klatschte hier die Bürgerpresse.

Heute sind die meisten Banken und großen Unternehmen halbstaatlich.Auch beträchtliche Teile der Energiewirtschaft,im Gegensatz zu Chodokowskis Zeiten.

Viele hier täuschen sich in Selenskyi

Unglaublich dass hier ernsthaft Foristen glauben, dass Selenskyi einen pro russischen Weg einschlagen wird. Vielleicht beschäftigen sich auch mal einige mit dem was der Mann sagt. Selenskyi wird den Teufel tun die Krim als russisches Gebiet anzuerkennen und er wird mit Sicherheit auch nicht vor Putin und den nationalistischen Rebellen im Donbass kapitulieren. Im Gegenteil, er wird die Ukraine weiter nach Westen öffnen, er wird noch stärker gegen Korruption vorgehen und auch eine Mitgliedschaft zur Nato anstreben.
Es ist schon klar, dass es gerade Wladimir Putin gerne hätte, wenn man jemanden installieren könnte der schön für Russland die gesamte Ukraine kontrolliert, dieser Zug ist abgefahren und dies sollte auch jeder Forist einmal so hinnehmen.
Die Kontrolle Putins und vorher Jelzins über die Ukraine lief von 1992-2014 lange genug.
Damit ist es nun vorbei.
Putin kann sich bei Janukowitsch bedanken, der mit seiner Spalterei hauptverantwortlich für den Bürgerkrieg war.

@tisiphone 11:19, Es war ein Aufstand des Souveräns!

Sie versuchen, mit falschen Zahlen und Zusammenhängen, den Aufstand des Souveräns in der Ukraine zu diskreditieren.

"...Auf dem Maidan waren dann über Monate 100 000 Leute...es blieb bei den 100.000..."
Abgesehen davon, dass auch das schon beachtlich ist, waren es in Tat und Wahrheit um ein Vielfaches mehr Menschen (vgl. als Einführung Wikipedia ("https://de.wikipedia.org/wiki/Euromaidan#Ereignisse").

"..es waren [in anderen Städten] stets nur einige Hundert, die folgten..."
Das ist eine dreiste Falschbehauptung. Allein in Lemberg demonstrierten z.B. schon über 20.000 Menschen.

Dass im Übrigen zumindest die meisten Toten auf dem Maidan auf das Konto von Janukowitsch's Schergen gingen ("Berkusch"-Einheiten), scheint Ihnen keine Erwähnung wert zu sein.

Sowohl die Ereignisse der Jahre 2013/14 als auch die zivile Wahl jetzt waren und sind Ausdruck des ukrainischen Souveräns.

Alles ist möglich, auch das negative

Selenskyj wurde gewählt, für mich eine Nachricht, die bestätigt, dass die Ukraine nicht weiter gekommen ist.
Nach einer Hexenjagd der Politik und Medien, die im übrigen durch Oligarchen kontrolliert wird, auf Poroschenko, ist nun ein neuer "Mann" an der Spitze, der es geschafft hat, seine politische Werbung auf unprofessionelle Kommentare und Fluchten vor Debatten zu reduzieren. Die letzte Debatte war eine Farce, medial vorbereitet,zu Gunsten des von Oligarchen im Schatten unterstützen Komikers.
Poroschenko hat was verändert, aber das Sehen die Menschen nicht. Ich habe Verwandtschaft in der Ukraine und die sehen deutliche Veränderungen. Modernere Verwaltungsstrukturen, Visumsfreiheit mit der EU für drei Monate und Standhaftigkeit gegen russische Feindseligkeiten (Militär, als auch Geheimdienst).
Mit dem neuen Machthaber wurde ein Mann gewählt, der pro-russisch agieren wird und höchst korrupt ist. Ein Strohmann. Würde mich nicht wundern, wenn der Osten dann bald zu Russland gehört.

"...Die Bezeichnung der

"...Die Bezeichnung der Maidan-Revolution als "Putsch" ist im Übrigen ein zuverlässiges Erkennungszeichen für einen Beitrag im Sinne der Kreml-Diktion..."

Unwahrheiten, Verleumdungen, ehrverletzende Äußerungen sind doch eigentlich Regelverstöße, oder ?

@fathaland slim

Um es genau zu nehmen: Macron hat keinen Wahlkampf betrieben, denn er hat während des Wahlkampfes beide Kandidaten empfangen.

Bei Merkel ist das eine andere Sache. Sie empfing nur Poroschenko.

Daher konnte man u.a. hier bei TS am 12.04.19 lesen:
"Kritik an Besuch bei Merkel"
Da wurde auch die wesentliche Frage gestellt:
"Leistet die deutsche Regierungschefin damit Wahlkampfhilfe"

Und selbstverständlich ist es Wahlkampfhilfe, wenn Regierungschefs / Staatschefs nur einen Kandidaten empfangen.

Vor allem dann, wenn dieser Kandidat die Bilder über eigene Medien massiv verbreiten kann.

Üblicherweise ist es so, dass die demonstrative Akzeptanz durch ausländische Mächte (vor allem wenn man die ganz dringend braucht) Wählerstimmen bringt.

Bei Poroschenko war allerdings alles vergebens.

Aber wie gesagt: einen Kandidaten in einer Wahl zu bevorzugen, bevorzugt behandeln etc - das ist Einmischung in den Wahlkampf.

Ja - ich weiß - Deutschland meint das ja nicht so - seufz.

Poroschenkos Zug war längst abgefahren

Der Vergleich der Wahl in der Ukraine mit Wahlen in z.B. Russland hinkt gewaltig. Denn Poroschenko hatte schlicht keinen Rückhalt mehr bei den Wählern, während z.B. Putin, wie auch westliche Umfragen zähneknirschend zugeben müssen, genug Wähler hinter sich scharen kann.
So muss ja auch Tagesschau zugeben, dass es keine Wahl pro Selenskyj, sondern anti Poroschenko war. Böse formuliert: Hätte sich ein Sandsack gegen Poroschenko aufstellen lassen, hätte vermutlich sogar der Sandsack gewonnen. Mit so wenig Rückhalt hätte Poroschenko doch nicht mal mehr durch Wahlfälschung genug erreichen können, und auch eine Gewaltlösung wäre bei so deutlich fehlender Unterstützung durch das Volk kaum machbar gewesen, zumal die Welt doch sehr gebannt verfolgt hätte, was sich da tut. Und das hätte man auch im Westen dann nicht mehr glaubhaft verbergen oder schönreden können.

@krittkritt 11:24

Ja klar. Tut mir Leid aber dieses Märchen von der bösen EU und dem bösen Westen der den armen Janukowitsch ablösen hat lassen ist langsam ausgelutscht!
Sie und der Rest der Janukowitsch und Putin Verteidiger sollten mal die Realitäten akzeptieren. Janukowitsch war verhasst und zwar in einem extrem großen Teil des Landes. Selbst in Donezk haben damals Menschen demonstriert die Janukowitsch weghaben wollten. Janukowitsch hat die Ukraine gespalten. Er ist verantwortlich für den tiefen Riss zwischen West/Zentral und Ostukraine und er ist auch hauptverantwortlich für den Bürgerkrieg. Ohne Janukowitsch hätte es die Rebellen im Donbass gar nicht gegeben, er ist Derjenige der für die Rebellen im Hintergrund die Fäden zieht. Janukowitsch gehört wegen Korruption, Mord und Vetternwirtschaft vor ein ordentliches Gericht gestellt und verurteilt. Es sagt sehr viel über die russische Regierung aus, dass sie einen korrupten Mann der Mordbefehle gegeben hat Exil gewährt.

Pressefreiheit und friedlicher Machtwechsel durch Wahlen

Das hat für diese Region Beispiel-Charakter mit Strahlkraft.

Im Gegensatz zum großen "Nachbarn" im Osten, bei dem die relevanten Medien (90 % der Russen beziehen ihre Informationen aus dem TV) gleichgeschaltet sind und nur regierungsfromm berichten dürfen, während die Opposition darin kein Gehör findet, macht die Ukraine vor, wie es sich in einem ein Land mit freien Wahlen lebt. Ein Land, in dem durch Wahlen ein friedlicher Machtwechsel herbeigeführt werden kann. Respekt.

Das wird mittelfristig seine Wirkung auf die russische Gesellschaft nicht verfehlen.

11:31 von tagtest

die Krim gewaltsam annektiert
.
wurde abgestimmt oder nicht ?

und was sollte da schon rauskommen bei gerade mal 24 % Ukrainern

und wenn sie von "nationalistisches russisches Grossmacht-Gehabe, " sprechen
also ist die Regierung der Ukraine egal welche
nicht auch extrem nationalistisch eingestellt

re krittkritt: Demokratische Wahl

„Vieles spricht dafür, dass die "Ablösung" geplant war. Immerhin hatte Victoria Nuland in einem Telefonat schon den neuen Ministerpräsidenten Jazenjuk benannt, gleichzeitig den von D. unterstützten Klitschkow ausgeschlossen.“

Ihre Argumentation ähnelt verblüffend der neuen russischen „Kommunikationsstrategie der Nebelkerzen“, wie ich Sie nennen würde. Man wirft mal einen Aspekt völlig willkürlich in den Raum, an dem sich andere dann abarbeiten können - und so von dem eigentlichen Thema abgelenkt werden.

So wie ich mich jetzt, statt auf die spektakuläre und für Russland extrem brisante, weil tatsächlich demokratische Wahl einzugehen, mich damit beschäftigen soll, was Sie wohl mit „Vieles“ meinen könnten.

Da Sie aber selber nur das extrem abgegriffene und wirklich uralte und wirklich hundertfach widerlegte „Nuland-Narrativ“ als Indiz für „Vieles spricht dafür“ anbringen können, kann „Vieles“ hier doch nur „Weniges“ bedeuten.

Das Thema: Wir haben eine demokratische Wahl erlebt!

@tagtest 11:31

Dito und die Sachlage ist sehr einfach. Hier wird von den Verteidigern der russischen Agressionspolitik durch Putin eine ideologische Propaganda benutzt die keine friedliche Lösung im Sinn hat.
Diese Foristen die Putins Ukraine Politik verteidigen haben von Tag 1 hingenommen, dass Putin der Ukraine maximal schaden und zerstören will. Daher auch die völlig ohne Not gewaltsame Annektierung der Krim, anstatt über dieses Thema offen mit allen anderen auf großer Ebene zu diskutieren. Daher auch die gewaltsame Lancierung des Krieges in der Ostukraine (Es ist klar, dass die Rebellen die illegal zwei Oblaste besetzten und immer noch besetzen von Beginn an mit Unterstützung und Befehlen aus dem Umfeld Janukowitschs und Putins bedacht sind). Dieser nationalistische Weg das Ukraine-Problem zu lösen wird von den ganzen Putin Verteidigern auch noch gutgeheißen. Um es deutlich zu machen: Die Ukraine ist souverän und sie ist kein Satellitenstaat von Moskaus Gnaden. Die Zeiten sind vorbei.

-Krittkritt: Nich nur die OSZE mahnt Pressefreiheit in Russland

an.

Auf der Rangliste der "Reporter ohne Grenzen" steht der Index für die Pressefreiheit in Russland gegenwärtig bei 149. Die Ukraine immerin bei 102.

Da wäre es doch ein bedeutender Fortschritt, wenn sich RU an die Werte der UKR annähern würde.

Und wenn sich dann beide schließlich auf westliche Standards hoch arbeiten könnten.

11:24, krittkritt

>>Vieles spricht dafür, dass die "Ablösung" geplant war. Immerhin hatte Victoria Nuland in einem Telefonat schon den neuen Ministerpräsidenten Jazenjuk benannt, gleichzeitig den von D. unterstützten Klitschkow ausgeschlossen.
Und so kam es ja nach dem Maidanmassaker auch.<<

Diese Victoria Nuland scheint ja wohl eine der mächtigsten Frauen der Welt gewesen zu sein.

Seltsam nur, daß sie außerhalb der Montags"friedens"demo-Querfrontszene niemand mehr kennt...

@NeutraleWelt um 10:34 Uhr

"Ausgabe von russischen Pässen an die Ost-Ukrainer?
Merke: Nicht überall wo Russen Leben ist Russland!"

Stimmt. Allerdings verkennen Sie die Problematik von Grenzen für das reale Leben der Menschen. Russen, Ukrainer – viele haben Freunde und Verwandte im jeweiligen Nachbarland. Und ein hoher Anteil der ukrainischen Bürger arbeitet in Russland. Da erleichtern die Pässe den Kleinen Grenzverkehr. In diesem Artikel wird die Problematik konkret beschrieben.

http://www.taz.de/!5201454/

@Icke 1 09:51

Die Physikerin aus der Uckermark ist Kanzlerin und auch Ihre Kanzlerin, auch wenn es Ihnen nicht in den Kram passt! Merkel soll eine Russophobie haben? Ja klar, darum telefoniert die auch ständig mit Putin und versucht immer wieder zu vermitteln.
Eines können Sie sicher sein, der neue Präsident wird sich mit Sicherheit nicht von Wladimir Putin manipulieren lassen. Nichts anderes hat Putin garantiert im Sinn. Putin geht es nur um Macht und darum die gesamten Nachbarländer zu kontrollieren und der EU und den USA zu schaden. Was anderes hat er seit 2014 nicht im Sinn. Mit seiner Agressionspolitik erreicht er nur das Gegenteil von dem was er gerne hätte.

re von fathaland slim

Noch vor ein paar Tagen war Poroschenko in Berlin und Paris ! Nichts mitbekommen ?

11:37, Shock

>>In der Ukraine, kann man erst von Demokratie sprechen, wenn die Geschäftsleute Geschäfte machen und die Politiker Politik.<<

Ist das nur in der Ukraine so?

Oder, anders herum gefragt:

Gibt es ein Land, wo das nicht so ist? Wo sich die Geschäftsleute also nicht in die Politik einmischen?

11:41, MCC1968

>>oder ist ES für die USA und der EU besser, den Konfliktherd Ukraine weiter am köcheln zu halten.<<

Was für ein Interesse könnte die EU an so etwas haben?

Nennen Sie mir bitte auch nur einen rational nachvollziehbaren Grund.

@tagtest

Seien Sie einfach ehrlich. Sie haben kein Interesse an der Ukraine. Die Ukraine ist für Sie auch nur Mittel zum Zweck. Ein Stück Land an dem man sich bereichern kann.
Denn auch Sie warten auf die große Beute die hinter der Ukraine auf Sie wartet.

Sie wollen keine Veränderungen in Russland, welche Russland zu einem souveränen, freiheitlichen und wenn sich die Russen dazu entscheiden demokratischen Staat machen.

Denn mit Ablehnung erreicht man nichts als Nationalismus, den Nationalismus den Sie Russland vorwerfen.
Deutschlands Platz an der Sonne stoß auch auf Ablehnung, die Folgen waren Millionen von Toten.

Ich frage mich warum Sie nicht in der Ostukraine sind und endlich gegen den russischen Barbaren kämpfen. Los machen Sie sich auf den Weg, das Wetter ist gut, der Winter ist fern.

11:39, rainer4528

>>@fathaland slim
Keine Wahlkampfhilfe von Merkel? Wie nennen Sie den Empfang von Poroschenko, eine Woche vor der Wahl? Wäre Merkel neutral hätte Sie beide Kandidaten empfangen.<<

Poroschenko machte keinen Wahlkampf in Deutschland. Er war hier in seiner Funktion als Präsident des Landes.

Das war er nämlich. Trotz Wahlkampf.

re Bernd Kevesligeti: Einladungen?

„Poroschenko wurde noch nach dem ersten Wahlgang von Merkel eingeladen und empfangen,ebenso von Macron.“

Poroschenko ist amtierender Präsident in einer demokratischen Ukraine. Kontakte mit amtierenden Präsidenten nur unter dem Aspekt Wahlkampfhilfe zu sehen, ist schon sehr einseitig.

Interessanter ist schon die Frage, warum Poroschenko wohl kurz vor der Wahl diese Kontakte zur EU gepflegt hatte. Das muss doch was mit der Akzeptanz der EU in der Bevölkerung zu tun haben?

Und warum hat der demonstrative Empfang und Auftritt von Bojko im russischen Fernsehen kurz vor der Wahl offensichtlich so gar nichts gebracht?

Das sind doch die politischen Fargen jenseits von Verschwörungstheorien.

@ fathaland slim

Putin spricht fließend Deutsch.

Frieden in der Ukraine?

Hoffe es kommt jetzt endgültig zum Frieden in der Ukraine. Man wird wohl Russland die Krim zugestehen müssen, was viele außerhalb der Regierungssprache längst wissen. Ich weiß noch wie sich damals viele westliche Politiker gefreut haben, dass die Krim der Ukraine zugerechnet wurde, obwohl dort fast nur Russen leben.

Merkel und Steinmeier sprechen hier nie wirklich klar. Da wird Krieg als Konflikt verharmlost, hintenrum wird das alles noch finanziert und unsere Landesverteidigung weiter ins Ausland gebracht.

@Koandra 11:47

Janukowitsch hat nach Befehl und Kommando Putins gehandelt. Dies sollte Ihnen doch deutlich werden. Der Mann hat nichts gemacht ohne sich nicht mit Putin abzusprechen. Warum wohl hat ausgerechnet Putin diesem Mann Exil angeboten? So viel übrigens auch zum Thema Putin würde gegen Korruption vorgehen. Wenn er es wirklich tun würde, dann würde er nicht den korruptesten Mann der Ukraine der in der Ukraine einen Mafiastaat installiert hat Unterschlupf gewähren!
Janukowitsch hat ein sehr perfides Spiel gespielt, der hatte nie im Sinn eine EU-Anbindung oder irgendwas mit der EU zu vereinbaren. Diese Nummer hat er nur nach Außen inszeniert um die kritischen West und Zentralukrainer bei Laune zu halten und weil er Angst hatte vor Protesten gegen seine Politik. Viktor Janukowitsch ist der geborene Blender und es ist bezeichnend, dass in diesem Forum immer noch Leute auf seine Spielchen und Täuschungen reinfliegen.

@ fathaland slim

Es ist wohl eher so, dass Sie vor manchem, was nicht in Ihr Weltbild passt, die Augen verschließen.

Fremdgesteuerter Clown

Ein Komiker (Selenskyj), der offenkundig nicht gerade unbeeinflusst von Moskau ist, als Nachfolger des Patrioten Poroschenko als Staatsoberhaupt der Ukraine.
Na Mahlzeit!
Hoffentlich ist vom Staatsterritorium der Ukraine nach Ende der Amtszeit Selenskyjs überhaupt noch etwas übrig.

@11:19 von tisiphone

Auf dem Maidan waren dann über Monate 100 000 Leute.

Sag ich doch Volksaufstand. Und der genügte, dass sich Janukowytsch auf nach bezeichnenderweise Russland machte. Gut, im Westen hätte man den Kleptokraten wahrscheinlich bald wieder in die Ukraine ausgeliefert. Das ist in Russland nicht zu befürchten, dort schützt man diese Art.

Nein - das Volk war das nicht.

Doch es war das Volk, und nicht nur in Kiew.
Nur in Kiew schossen Scharfschützen auf die Demonstranten. Und die haben sich mit entsprechenden Mitteln zur Wehr gesetzt und sich nicht abschlachten lassen.

@tagtest 11:54

Es hat keinen Sinn dies den ganzen Verteidigern von Putins Ukraine-Politik zu erklären. Für diese Leute soll die Ukraine eine Art Sklavenland für Putin und die Russische Regierung sein mit totaler Abhängigkeit und ohne irgendwelche Rechte. Die begreifen einfach nicht, dass diese Besatzungsnummer durch Putin Geschichte ist und kein Ukrainischer Präsident es zu lassen wird dass sich Putin in die Politik des Nachbarlandes einmischt.

@tagtest um 10:57 Uhr

"Die Bezeichnung der Maidan-Revolution als "Putsch" ist im Übrigen ein zuverlässiges Erkennungszeichen für einen Beitrag im Sinne der Kreml-Diktion."

Über die Einschätzung des Maidan kann man unterschiedlicher Meinung sein. Zum vollständigen Bild gehört allerdings auch die Unterstützung von außen und einige fragwürdigen Vorgänge. Wie der Brand im Gewerkschaftshaus in Odessa und die Sniper auf dem Maidan. Da ist der berechtigte Protest gegen die Regierung Janukowytsch gekapert worden von kriminellen Kräften. Siehe die Beiträge von ARD und BBC.

https://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-todesschuesse-in-kiew-...

https://www.youtube.com/watch?v=mJhJ6hks0Jg&t=&app=desktop

@Sisyphos3 12:07

Für die Russische Regierung und Putin ist jede Ukrainische Regierung nationalistisch die nicht Ja und Amen zu Putins Vorstellungen sagt und vor ihm in die Knie geht. Bei allem Respekt Patriotismus ist in osteuropäischen Ländern normal. Egal ob in Rumänien, Polen oder Ex-Jugoslawien. Die Ukrainische Regierungen betonen den Stolz auf das Land und den ukrainischen Patriotismus. Dies nun als extremen Nationalismus darzustellen, weil man nicht einknickt vor Putin und der russischen Regierung finde ich ehrlich gesagt richtig albern.

@11:10 von Sisyphos3

die sich wahrscheinlich sehr von derer in der Ostukraine (und der Krim) unterschied

Meinen sie die Paramilitärs von Russlands Gnaden in der Ostukraine oder die Soldaten Russlands in hybrider Kriegsführung auf der Krim? Das waren dort tatsächlich keine Volksaufstände sondern paramilitärische Putschisten und Soldaten einer fremden Macht.

Schauspieler - da gibt es doch Präzedenzfälle ...

Nicht immer richtig gute, aber was soll man sagen, Versuch macht kluch.
Wichtiger als die Gallionsfigur ist ohnehin (was wir an Amerika sehen) was dahinter steckt.

@fathaland slim

"Seltsam nur, daß sie außerhalb der Montags"friedens"demo-Querfrontszene niemand mehr kennt..."

Danke für diese Beleidigung.

11:52, Bernd Kevesligeti

>>"Ohne Oligarchen läuft gar nichts".
Aber immerhin ist die ursprüngliche Akkumulation(Couponprivatisierung,gewaltsame Übernahmen) beendet.<<

Die war beendet, kurz nachdem sie begonnen hatte. All die späteren Oligarchen kamen ja nicht aus dem Nichts. Es waren Parteikader, die sozusagen an der Quelle saßen und sich in atemberaubenden Tempo alles unter den Nagel rissen.

>>Und als die Oligarchen entstanden(90er Jahre),da klatschte hier die Bürgerpresse.<<

Die offizielle Ideologie damals hieß "Privat vor Staat". Da passte das Kleptokratentum gut rein...

>>Heute sind die meisten Banken und großen Unternehmen halbstaatlich.Auch beträchtliche Teile der Energiewirtschaft,im Gegensatz zu Chodokowskis Zeiten.<<

Halbstaatlich?

Die Clique um Putin kontrolliert sie. Alles Oligarchen, die sich allerdings nach außen hin aus der Politik heraushalten. Chodorkowski ist ein von Putin mit Bedacht installiertes warnendes Beispiel. Zwecks Disziplinierung.

@Bernd Kevesligeti 12:16

Er hat seine Pflicht getan als ukrainischer Präsident. Er ist nunmal das Staatsoberhaupt. Es ist völlig klar, dass Merkel und Macron mit dem ukrainischen Präsidenten gesprochen haben und nicht mit einem Kandidaten der gar keine Entscheidungsgewalt in der Ukraine hatte. Es ist schon sehr absurd auf welche Weise immer wieder versucht wird Stunk zu verbreiten und die EU und Macron und Merkel schlecht zu machen. Im Übrigen bin ich ein ganz klarer Kritiker von Poroschenko und halte von ihm überhaupt nicht viel. Bezüglich dem Verhältnis zu Putin unterscheiden sich beide Kandidaten allerdings zu 0% gleiches gilt für die Krim-Frage und den Ostukraine-Konflikt.

Am 22. April 2019 um 10:24 von tagtest

Zitat:
"...Als Vertreter der westlichen Wertegemeinschaft begleite ich deshalb zunächst einmal die Wahl Selenskyj's mit Sympathie..."

Wann waren Sie gleich in der Ukraine?

und wenn Sie als Vertreter der westlichen Wertegemeinschaft ; -Achtung der Menschenwürde, der Freiheit, der Menschenrechte, der Demokratie, der Gleichheit und der Rechtsstaatlichkeit – , meinen, stimme ich zu.
Aber die Realität sieht leider anders aus und dies ist ein ganz anderes Thema, als hier diskutiert

12:27, Einfach Unglaublich

>>@ fathaland slim
Putin spricht fließend Deutsch.<<

Ich weiß.

Was nichts an der von mir erwähnten Tatsache ändert, daß Merkel fließend russisch spricht.

zur Pressefreiheit in der Ukraine

Ein Land, in dem die Zensur (selbst ein deutscher Tatort hat es auf die Zensurliste geschafft, von Depardieu mal abgesehen und vieles vieles mehr) schon exzessive Züge angenommen hat, wird von Reporter ohne Grenzen zum Thema Pressefreiheit mit "erkennbare Probleme" bewertet.

Das sagt dann wohl alles.

Wir werden sehen

Aber sicher ist auch der neue Präsident der Ukraine nicht unabhängig, was seine Beziehungen mit Moskau betrifft. Die Ukraine hängt nun mal am Tropf der EU und der USA.
Aber man darf ja hoffen, Vielleicht fängt er ja mal an, das Minsker Abkommen zu erfüllen, als Zeichen diesen sinnlosen Bürgerkrieg zu beenden- das würde Russland mehr unter Druck setzen, als das ständige Kriegsgetöse von Poroschenko.

@Magfrad

"Nichts anderes hat Putin garantiert im Sinn. Putin geht es nur um Macht und darum die gesamten Nachbarländer zu kontrollieren und der EU und den USA zu schaden. Was anderes hat er seit 2014 nicht im Sinn. Mit seiner Agressionspolitik erreicht er nur das Gegenteil von dem was er gerne hätte."

Merken Sie überhaupt dass Sie sich selber widersprechen?

Wenn Putin ein so genialer Bösewicht sein soll, aber niemand auf seine Manipulationen reinfällt. Warum soll er dann weiterhin manipulieren, wen es ihm sogar schadet?
Ihre Äußerungen machen keinen Sinn.

Ein ausgebildeter Ex-KGB-Agent, der die ganze Welt manipulieren soll, ändert seine Strategie nicht obwohl es ihm nur schadet ... wie konnt der Mann dann ein KGB-Agent werden?

12:34, Einfach Unglaublich

>>@ fathaland slim
Es ist wohl eher so, dass Sie vor manchem, was nicht in Ihr Weltbild passt, die Augen verschließen.<<

Welch wundervoll wohlfeiler Vorwurf.

Und das von jemandem, dessen selektive Weltwahrnehmung mich immer wieder überrascht.

Vielleicht versuchen Sie es mal mit Argumenten? Manchmal klappt das...

@Sosiehtsaus News 12:29

Niemand wird jemals in der Ukraine Russland die Krim zugestehen. Sowas kann man gleich mal vergessen. Auch der neue Präsident wird dies nicht tun.
Ob es Frieden gibt in der Ukraine liegt an Putin und den Rebellen. Wenn Putin und die Russische Regierung sich für die Unterstützung und die Befeuerung des Bürgerkrieges im Donbass entschuldigen und Janukowitsch ausliefern und wenn die Rebellen sich einem Prozess wegen Landraub und Separationismus stellen, dann ist ein Frieden eventuell möglich. Passiert dies nicht, kann man dies vergessen! Die Ukraine wird niemals ein Diktat von Putin und den Rebellen akzeptieren und hinnehmen oder zustimmen. Man muss naiv sein um zu glauben, dass die Ukraine sich auf sowas einlässt!

Alles ist möglich

Herr Selenskyj ist noch nicht einmal einen Tag gewählt worden und schon kommen die "demokratischen" Schreiberlinge der ör zwangssubventionierten Translantifa mit der Meinung, dass man auf dieses neue Option aufpassen muss. Und natürlich müssen wir zum neunen Präsidenten folgendes lesen:
- dem Kreml unterwerfen.
- die dreiste Frechheit des neuen Präsidenten sich mit Herrn Putin zu treffen und mit ihm reden wollen
- die Nennung der Neu-Russen in der ehemaligen Ost-Ukraine als "Rebellen" und nicht der "sonst üblichen Sprachgebrauchs, dort gegen den >>russischen Aggressor<< zu kämpfen". Herr Selenskyj muss sich wohl noch erst in das Framing-Manuel einlesen um dem NATO-ör-Sprech zu genügen.
- und dann scheint es auch nicht recht zu sein, dass Herr Selenskyj aus dem russischsprachigen Raum der Rest-Ukraine stammt und nicht lauthals den Nazi.. ich meinte natürlich den EU Maidan Bandera-Kampfschrei "Слава Україні" herrausschreit.

Mal schaune wie Herr Selenskyj sich schlagen wird?

Icke1

Genauso ist es!

Zitat:
"...Ja klar. Tut mir Leid aber dieses Märchen von der bösen EU und dem bösen Westen der den armen Janukowitsch ablösen hat lassen ist langsam ausgelutscht!...Sie und der Rest der Janukowitsch und Putin Verteidiger sollten mal die Realitäten akzeptieren..."

Es gibt in der jüngeren Geschichte unzählige völlig unstrittige Belege, Bilder und Videos von der Tätigkeit der westlichen Wertegemeinschaft, von Folter, Terror und Massenmord nach innen wie außen, von der Entrechtlichung und Prekariarisierung der Arbeitnehmerschaft, der Verschleuderung von Staatsvermögen und Mega-Bail-Outs für kriminelle Bankster, NSA-Totalüberwachung und Guantanamo im Inneren über globale Drohnenmorde, Terror, False-Flag-Terror und Angriffskriege der westlichen Wertegemeinschaft, aber diese Realität passt einigen nicht...

Magfrad

Warum bloß müssen Sie immer Putin heranziehen??

@fathaland slim um 11:10 Uhr

"Inwiefern haben Ihre beiden Lieblingshassfiguren Wahlkampfhilfe für Poroschenko betrieben?"
Lieblingshassfiguren? Kritik = Hass? Oder was?

Die Besuche wurden nicht nur von dem von Ihnen angesprochenen User so gesehen. In der Regel wird doch auf solche kurz vor Wahlen verzichtet. Wie bewerten Sie denn den FN beim russischen Präsidenten, Erdogan beim Bundeskanzler und Obama beim Kirchentag? Diese haben ebenso Debatten ausgelöst in bezug auf Wahlunterstützung.

Magfrad12:36

Und schon wieder Putin - der scheint Sie ja nicht loszulassen....

@Politeia

ähm - echt? 100 000 Menschen in einem Land mit mehr als 40 Millionen Einwohnern - das ist ein "Volksaufstand"?

Nach dieser Logik hätte die Bundesregierung nach den TTIP Protesten sofort ihren Hut nehmen müssen.

Und vielleicht haben Sie nur die Ihnen genehme Variante zum Thema Schüsse auf dem Maidan registriert.

Und die Auswüchse des "Volksaufstandes" in Odessa und Mariupol - was war das? Selbstmord?

Aber alleine die Regierung Poroschenko hat 3 Varianten als "Aufklärung" präsentiert. Im Jahrestakt. Eine davon war: wir wissen wer die Täter waren, das waren Einheiten der Russen, die von Surkov geschickt wurden. Das war dann nicht zu halten und man inszenierte Waffenfunde und ähnliches.

Wer da wirklich geschossen hat, ist bis heute eben nicht geklärt! Weil eine Aufklärung gar nicht gewünscht ist.

Denn wenn es nicht die Scharfschützen der Berkut Einheiten waren (wofür sehr viel spricht), dann führte dies zu sehr unangenehmen Fragen an alle damals Beteiligten (auch in USA und EU)

12:41 von Magfrad

ich unterstelle gar nichts
mich wundert nur wie solche nationalistischen Bewegungen hofiert werden
und die vergleichsweise "liberale" AfD hierzulande verdammt
also etwas konsequenter bitte

12:16, Bernd Kevesligeti

>>re von fathaland slim
Noch vor ein paar Tagen war Poroschenko in Berlin und Paris ! Nichts mitbekommen ?<<

Offengestanden nein.

Der Knabe hat mich nie sonderlich interessiert, und der Staatsbesuch des ukrainischen Präsidenten wurde hier offensichtlich nicht an die große Glocke gehängt.

Aber was war denn der offizielle Grund für diesen Besuch?

Einen Wahlkampfnutzen erkenne ich da nicht.

Aber vielleicht erklären Sie mir ihn ja.

@koandra 12:36, Zutreffende Kritik bei falschem Gesamtbild

"...Zum vollständigen Bild gehör[en] allerdings auch...einige fragwürdigen Vorgänge. Wie der Brand im Gewerkschaftshaus in Odessa und die Sniper auf dem Maidan. Da ist der berechtigte Protest gegen die Regierung Janukowytsch gekapert worden von kriminellen Kräften. Siehe die Beiträge von ARD und BBC..."

Diese Kritik ist im Kern zutreffend und das Insistieren auf Aufklärung auch hier und heute unterstütze ich ausdrücklich (Nur nebenbei: Die von Janukowitsch's Sicherheitskräften zahlreich erschossenen Demonstranten auf dem Maidan sollten dabei auch nicht untergehen).

Falsch wäre es aber, daraus ein Zerrbild der im Kern letztlich friedlichen Maidan-Revolution produzieren zu wollen.

"Alles ist möglich"

ist der alte präsident von den quoten nicht mehr machbar,zaubern wir einen neuen Selenskyj (macron) fast aus dem nichts als heilsbringer auf die politische bühne und natürlich werden genug politiker für den rückenhalt im parlament bis herbst "gefunden" ist ja auch viel billiger als in frankreich.
die frage ist nur wer hats erfunden (bezahlt)
grosses schmunzeln

12:45, Shantuma

>>@fathaland slim
"Seltsam nur, daß sie außerhalb der Montags"friedens"demo-Querfrontszene niemand mehr kennt..."

Danke für diese Beleidigung.<<

Wen habe ich denn beleidigt? Und wie? Wodurch?

@Shantuma 12:25

Sonst haben Sie keine Probleme? Akzeptieren Sie einfach mal die Sichtweise von Forist tagtest.
Ihr erster Absatz ist eine genaue Beschreibung was Putin mit der Ukraine will und was Jelzin wollte und jeder sowjetische Machthaber wollte.
Sie verwechseln Ablehnung mit der berechtigten Kritik warum Putin nicht einfach die Ukraine in Ruhe lässt. Vor 2014 hat sich jede Regierung Russlands durch die Installierung einer Marionette in die inneren Angelegenheiten der Ukraine eingemischt. Noch heute versucht man sich einzumischen und die Ukraine zu kontrollieren.
Zu Ihrem letzten Satz: Da spricht die totale Ideologie. Einem Kritiker an Putin und seiner Politik Russophobie und Hass auf Russland vorzuwerfen ist eine Unverschämtheit. Leider begreifen dies einige Foristen hier nicht. Kritik ist eine Sache, Hass eine andere.

faterlandlim 12:52

Man hüte sich vor Verunglimpfung!

re von teachers voice

"Poroschenko Präsident einer demokratischen Ukraine".Immerhin waren bis zu drei Millionen Ukrainer in Russland von der Stimmabgabe ausgeschlossen.Sie hätten nach Finnland oder nach Georgien reisen müssen,um in den Konsulaten und Botschaften zu wählen.
Und natürlich träumen viele,angesichts der Lage in Westeuropa zu arbeiten,daß Asoziierungsabkommen mit der EU hat sich aber als nicht hilfreich erwiesen.Die Esportquoten,die der Ukraine eingeräumt werden,sind schon wenige Wochen nach Jahresbeginn ausgeschöpft.

12:42 von Politeia

ich meine überhaupt nichts
der Präsident der Ukraine wurde von allen Menschen dieses Landes gewählt r
gestürzt wurde er von der Bevölkerung in der Region um Kiew
repräsentieren die das ganze Land ?
und wenn auf der Krim gerade mal 25 % Ukrainer sind, wen wundert das Votum für den Anschluß
und wie würde es im Donez Becken sein - auch jede Menge Russen und ukrainische Bergarbeiter die nicht regelmäßig bezahlt werden, wie würde dort ne Wahl ausgehen ?

@Bernd Kevesligeti um 11:22 Uhr

Herr Macron hat beide Kandidaten eingeladen. Das war deutlich diplomatischer.

@Shantuma 12:50

Es hat keinen Sinn mit Leuten wie Ihnen zu debatieren und zu diskutieren. Es ist offensichtlich, dass Putin einen sehr großen Teil des Erdballs manipulieren lässt. Dafür hat er seine Leute. Meine Äußerungen machen einen Sinn, weil es Putin völlig egal ist ob ihm etwas schadet oder nicht. Er verdreht Tatsachen und ist ein Meister darin die Dinge so hinzudrehen, dass er der tolle Mann ist der alles in Ordnung bringt und positiv ist. Ihm war beispielsweise egal was für Folgen seine Einmischung in der Ukraine und in Syrien hatte, er wollte sich als der große Weltführer positionieren. Offensichtlich hat er es auch geschafft Foristen hier zu täuschen mit dieser Vorgehensweise. Ich lasse mich von so einem Menschen jedenfalls nicht manipulieren und durchschaue sowas!

12:52 von Magfrad

Niemand wird jemals in der Ukraine Russland die Krim zugestehen
.
warum nicht
Schlesien hat man auch den Polen zugestanden
von was hängt das ab ?
in Palästina, im Kosovo, der Südsudan
Elsass, Saarland, Südtirol, Katalonien, Schottland, Nordirland
und aktuell leben 25 % Ukrainer auf der Krim
was meinen sie wenn da irgendwann keine mehr leben ......

@Bagheria 12:54

Ja warum wohl? Wer mischt sich denn dauernd in die inneren Angelegenheiten der Ukraine ein? Wer hat denn den Krieg mit befeuert der in der Ukraine 2014 begonnen hat? Richtig es war Wladimir Putin.
Auch wenn es Ihnen und Ihrer ideologischen Sicht nicht passt, man kann über den Konflikt in der Ukraine nicht sprechen ohne den Präsidenten Russlands mit zu nennen. Der steckt in diesem Konflikt nunmal meterweit mit drin.

@tagtest um 11:07 Uhr

"Haben Sie sich auch schon für mehr Pressefreiheit in Russland eingesetzt? Das wäre prima - der Ranglisten Platz 148 von Russland ist nämlich noch trauriger..."

In diesem Artikel geht es allerdings um die Perspektiven der Ukraine und nicht um die RF, China, Malta usw. Gehen sie einfach mal davon aus, dass die anderen User nicht an Merkschwäche leiden und informiert sind. Es muss nicht in jedem Artikel alles zu allem geschrieben werden.

Falsch und unkorrekt

(10:43 von karlheinzfaltermeier:)
"Man sollte Poroschenko auch nicht vorwerfen, daß er Oligarch ist, denn in den USA ist jeder Präsidentschaftsbewerber auch Millionär!"

Falsch! Der aufstiegende Stern Mayor Pete ist zum Beispiel auch keiner.

"Demokratie funktioniert doch, trotz den Verschwörungstheorien um Maidan, Merkel, Macron, Nuland usw.!"

Welche Verschwörungstheorie soll das denn sein? Die Fakten sind gut dokumentiert und jederzeit zugänglich.

re von fathaland slim

Ja,ein Wahlkampfnutzen hat es für ihn offensichtlich nicht gegeben.

Ich stimme Ihnen völlig zu, dass das eigentliche Thema der demokratische Machtwechsel in der Ukraine ist - vielen Dank für die "lehrerhafte" (ich gehe unter Bezug auf Ihren Username davon aus, dass Sie das - in diesem Fall völlig zu Recht- als Kompliment auffassen...;-)...) Ermahnung, doch bitte einmal wieder zum Thema zurückzukommen.

In der Tat wird es spannend zu beobachten sein, wie sich die Dynamik der Ukraine daraufhin verändert. Ich selbst bin jedenfalls bereit, den Machtwechsel durchaus positiv zu sehen. Nehmen wir Selenskyj mit seinem Versprechen, gegen die Korruption angehen zu wollen, einfach beim Wort.

@ tagtest (nutzt auch den Usernamen wie-) um 11:54

"Es war ein Aufstand des Souveräns!

Sie versuchen, mit falschen Zahlen und Zusammenhängen, den Aufstand des Souveräns in der Ukraine zu diskreditieren.

"...Auf dem Maidan waren dann über Monate 100 000 Leute...es blieb bei den 100.000..."
Abgesehen davon, dass auch das schon beachtlich ist, waren es in Tat und Wahrheit um ein Vielfaches mehr Menschen (vgl. als Einführung Wikipedia ("https://de.wikipedia.org/wiki/Euromaidan#Ereignisse")."

Das Sie als Quelle, dass aus meiner Sicht durch die Translantifa kontrollierte Wikipedia benutzen spricht für mich Bände. Aber wenn Ihrer und der Meinung Ihrer "Quelle" es ausreicht für einen Machtwechsel wenn der Souverän über Monate Hunderttausende Leute auf die Straßen bringt, dann ist es mehr als Zeit, dass die Bankster Macron-Marionette abdankt. Finden Sie nicht?

@Magfrad

> Niemand wird jemals in der Ukraine Russland die Krim zugestehen.

Wie kommen Sie denn darauf?

Ich habe einen Arbeitskollegen, der ist Ukrainer. Und der sagte dazu, daß die Krim nie ein ursprünglicher Bestandteil der Ukraine gewesen ist, sondern erst durch eine von Lenin initiierte Zwangsvereinigung dazu gekommen ist - analog Vielvölkerstaat Jugoslawien. Und daher juckt es viele Ukrainer nicht, wenn die Krim wieder dahin zurück will, wo sie herkam. Nichts anderes passierte vor längerer Zeit in Jugoslawien.

Also Vorsicht mit solch unreflektierten Behauptungen...

@Sisyphos3 12:57

Für die Russische Regierung und die Kritiker der Ukrainischen Regierung ist jeder ein Faschist der nicht Putins Besatzungsähnliche Einmischungspolitik gut findet. Die AfD ist alles aber ganz sicher nicht liberal. Diese Partei will das komplette Rechtssystem in Deutschland abschaffen und ummodeln. Man verachtet und hasst alle anderen Parteien außer sich selbst. Es ist eindeutig, dass diese Partei wenn sie in regierungsverantwortung käme alles daran setzen würde eine Gleichschaltung in unserem Land durchzusetzen und die alleinige Macht durchzudrücken.

@tisiphone um 11:08Uhr

Wenn ich mal viieel Zeit habe, werde ich Bepe Grillo, immer noch im Parteivorstand in der "5-Sterne-Bewegung" mindestens bemitleiden, denn nach Ihrer Schilderung ist er der letzte Aktivist, der nur aus hehren Motiven sich engagierte, oder? Ich sehe das eher alsForm der Feigheuit, wenn er sich mal verantworten muß, daß nichts von dem eingetreten ist, was er angekündigt hat! In der Ukraine hat Poroschenko verloren und hat die Niederlage, vermutlich zu Ihrem Bedauern, akzeptiert ohne Maidan, Merkel und Macron. Ich glaube, daß In der Ukraine, wie in Italien es sich nur eine Protestwahl handelte!

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