Ihre Meinung zu: USA weiten Strafen gegen Venezuelas Geheimdienst aus

11. Mai 2019 - 11:34 Uhr

Die USA wollen mit neuen Sanktionen den Druck auf Venezuela erhöhen. Im Fokus: der Geheimdienst. Den nutze Staatspräsident Maduro, um die Abgeordneten der Nationalversammlung zum Schweigen zu bringen.

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Kommentare

Immer das Gleiche

Etwas anderes hört man aus Washington nicht.
Ständig werden Länder sanktioniert und erpresst. Und selbst nennen sie sich immer noch die 'Beschützer der Freien Welt'.
Aber das haben ja die Konquistadoren damals auch geglaubt.

Die illegalen Sanktionen gegen die Bevölkerung.

haben schon Todesopfer gefordert.

Hunko im DLF: "Es gibt Untersuchungen in den USA von Ökonomen; die reden von 30 bis 40000 Toten durch die Wirtschaftssanktionen, durch die Blockade ..."

Die betrifft z.B. die venezolanische Ölgesellschaft in den USA, die bisher ein medizinisches Programm unterstützte.

Das Rote Kreuz wartet dringend auf Unterstützung und könnte natürlich neutral, aber eben nicht illegal, seine Arbeit durchführen.
Aber selbst unsere Bundesregierung, die offiziell 5 Millionen an Hilfe zugesagt hat, hat bisher dem Roten Kreuz nichts zukommen lassen.

USA weiten Strafen gegen

USA weiten Strafen gegen Venezuela aus
Eins muss man Trump neidlos anerkennen. Er hat bisher noch keinen, wie sein Vorgänger, Heißen Krieg befohlen. Als Präsident, hier könnte man ihn als Schlitzohr bezeichnen, hat er die bekannte Methodik der CIA mit ihrem kompetentem Personal ausgestattet im Einsatz.
Sanktionen sind eine Kriegswaffe und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Basta

Schon wieder ein USA-Fehler!

Offenbar hat Washington übersehen, dass der Zug "Venezuela" abgefahren ist, was die begonnene Verhaftungswelle und die Flucht der "Neuen Revolutionäre der Demokratie" in befreundete Botschaften, bestätigen.
Sanktionen helfen nur dann, wenn man die Reichen des Landes trifft, nicht aber die Gesellschaft als Masse, denn sie hat am Wenigsten! Ein unsinniges Manöver der USA!

@rimitino, 12.18h

Wie wollen Sie Maduro und seine Entourage treffen?

Wieso Sanktionen gegen

Wieso Sanktionen gegen Venezuelas Geheimdienst?
Hat der etwa das Handy von Trump oder Pompeo abgehört?

...die Kurzfassung Trumpscher Wirtschaftspolitik.

Hier

kommt dieses Land und seine Bevölkerung nur wieder von einem Extrem in ein anderes Extrem.
Vom unfähigen Maduro in Boltons USdiktat.

Sanktionspolitik des

Sanktionspolitik des Imperiums anstelle einer politischen Lösung - wie so oft.
MfG

?

Auch wenn es naiv klingen mag, die Frage:was haben die USA überhaupt in Venezuela zu suchen?? (außer Öl;-)
Existiert ein Völkerrecht,noch?
Menschenrechtsverletzungen dürften es als Motiv nicht sein - oder wollen die USA auch in China einmarschieren? So gut geht es dem "Volk" unter unserem Demokratieverständnis auch nicht.
Pokerspiele um Macht und evtl. Kriegseinsatz gehen immer zu Lasten der "kleinen" Leute - dass Derartiges hoffähig geworden ist, spricht für den Zustand der Welt. Leider.

Ich glaube...

...das das Wohl des Volkes von Venezuela den USA und hier besonders Herrn Bolton SEHR am Herzen liegt.

12:46 von zimmermann61

das Recht des Stärkeren
und es gibt viele Befürworter dieser Vorgehensweise auch hier in den Threads
erstaunlich weil es doch sonst immer so populär ist liberal zu tun

Um was geht es wirklich ????

Um was geht es wirklich ???? Na wer weiss es.

Natürlich geht es den Amerikanern nur um die Rohstoff die es dort zu holen gibt. Humanitäre Hilfe ? Fehlanzeige, aber als Deckmantel immer zu gebrauchen. Jedem der da widerspricht wird ein schlechtes Gewissen gemacht.

Sanktionen....

sind die Städtebelagerungen der Neuzeit. Feige und boshaft. Sie treffen die Bevölkerung am härtesten. Ich denke nicht, dass hohe Beamte der Regierung Maduro noch Konten im US Einflussbereich haben. So dumm sind die nicht. Reine Verzweiflung der US Regierung , deren Lakai am Ende ist und dessen Rückhalt in der Bevölkerung zerbröselt ist. Wer nach militärischer Intervention zur Machtübernahme rufen muss, hat diese Macht nicht verdient und ist sicher kein Demokrat. Guido hat fertig. Verratsprozesse gegen die Beteiligten zwingend. Und nun, Herr Trump? Dschungelkrieg? Wie der endet sollte nicht vergessen sein.

Einfach mal so bestimmen,

Einfach mal so bestimmen, dass können die Amis.

Der Rest der Welt schweigt dazu :(

@Sisyphos3 12.54

erstaunlich weil es doch sonst immer so populär ist liberal zu tun"

In der Tat erstaunlich, wer sich trotz Trump dann plötzlich wieder unkritisch auf die Seite der US schlägt

12:54 von Sisyphos3

"das Recht des Stärkeren
und es gibt viele Befürworter dieser Vorgehensweise auch hier in den Threads
erstaunlich weil es doch sonst immer so populär ist liberal zu tun"

Das Recht des Stärkeren wird hier in der Tat häufig als Ideal hingestellt.
Das sind aber nicht die, die liberal SIND.
Und ich glaube, auch nicht die, die nur liberal TUN.

"USA Strafen gegen Venezuela": Mit welcher Berechtigung

Mit welcher Berechtigung verhängen die USA Strafen gegen Venezuela?

Gab es hierzu ein Strafverfahren vor einem internationalen Gericht mit einem Urteil?
Oder ist es wieder einmal die Willkür der USA zu Schalten und zu walten nach gut dünken?

Ich vermute letzteres. Dann sollte die Tagesschau aber nicht von Strafe reden, sondern von Willkürmassnahmen und das ganze als einen kriegerischen Akt gegen ein souveränes Volk beurteilen.

Nicht dass mir die Regierung in Venezuela gefällt. Aber als Weltbürger bin ich ein entschiedener Befürworter einer starken UNO, die als einzige derartige Massnahmen beschliessen dürfte (und das ohne Vetorecht einiger Staaten mit Großmannssucht).

Die Steinzeitpolitik "Ich bin aber stärker" ist wirklich unerträglich.

Kriegstreiber USA

USA als Demokratiebringer-wer glaubt noch an dieses Märchen? Bolton ist einer der grössten Hetzer und Kriegstreiber und den Gangster Guaido als wahren Demokraten fördern. Es ist unglaublich, wenn sich ein Herr Maas auch noch nebendran positioniert und diese Politik unterstützt. Und Europa buckelt mal wieder vor den USA. Eine Schande!

westliche Werte

Die USA, ein Staat der westlichen Wertegemeinschaft, weitet seine Sanktionen gegen das venezulanische Volk aus, damit es diesem noch schlechter geht. Anschließend erfolgt die ewige Heuchelei der Besorgnis um das Volk und die Demokratie - einfach nur ekelhaft! Und die Europäer sind im vorauseilenden Gehorsam mit ins amerikanische Boot gesprungen, zur größten Enttäuschung!

westliche Werte

Die USA, ein Staat der westlichen Wertegemeinschaft, weitet seine Sanktionen gegen das venezulanische Volk aus, damit es diesem noch schlechter geht. Anschließend erfolgt die ewige Heuchelei der Besorgnis um das Volk und die Demokratie - einfach nur ekelhaft! Und die Europäer sind im vorauseilenden Gehorsam mit ins amerikanische Boot gesprungen, zur größten Enttäuschung!

Zitat von Zimmermann61, 12:46 :

"...Menschenrechtsverletzungen dürften es als Motiv nicht sein - oder wollen die USA auch in China einmarschieren? ..."

Ne, so weit brauchten die gar nicht zu gucken, Guantanamo reicht, ist fast vor der Haustür.

Ach so, das betreiben die USA ja selber, huch...

13:35 von senior1

"Bolton ist einer der grössten Hetzer und Kriegstreiber und den Gangster Guaido als wahren Demokraten fördern"

Bolton kann ein Kriegstreiber sein und dennoch kann Guaido jemand sein, der die Demokratie will.

Anklagen

@13:01 von John Wald
Worüber beklagen Sie sich denn? Rohstoffe haben doch die USA genug.. also kann es das nicht sein...humanitäre Hilfe leisten die Amerikaner, wie keine andere Nation auf der Welt...und Sanktionen in den USA gegen venezolanische Geheimdienstler, die ihr schmutziges Handwerk gegen gewählte Parlamentarier in Venezuela betreiben, ist doch aus ihrer Sicht legitim...

Anklagen

@13:01 von John Wald
Worüber beklagen Sie sich denn? Rohstoffe haben doch die USA genug.. also kann es das nicht sein...humanitäre Hilfe leisten die Amerikaner, wie keine andere Nation auf der Welt...und Sanktionen in den USA gegen venezolanische Geheimdienstler, die ihr schmutziges Handwerk gegen gewählte Parlamentarier in Venezuela betreiben, ist doch aus ihrer Sicht legitim...

@netille, 13.30h

Mit einer starken UNO wird es aber nichts, so lange einige wenige Staaten alles blockieren können.
Das sind nicht nur die USA. Russland und China liegen da gleichauf.

Am 11. Mai 2019 um 12:34 von harry_up

"Strafen - Sanktionen - Zölle - Embargos - Einfrieren v. Konten..

...die Kurzfassung Trumpscher Wirtschaftspolitik."
#
#
Sie scheinen noch sehr jung zu sein, sonst wüssten Sie das diese Strategie schon seit Jahrzehnten die Politik der USA ist.
Oder nur mal wieder etwas gegen Trump?

Überschrift lesen

@13:37 von der.andere
Haben sie nicht die Überschrift und den Beitrag gelesen? Warum verwechseln Sie den Geheimdienst dort mit dem venezolanischen Volk? Reine Stimmungsmache ist zu transparent.

Also ich würde

das als moderne Raubritter bezeichnen, früher gab es ja auch Leibeigenschaft wenn ich mich richtig erinnere. Unter dem Vorwand den kleinen Volk etwas gutes zu tun, nur trifft das alles immer unten die am stärksten.
Interessant ist auch der aktuelle Artikel bei T-Online, " Geheimdienstchef arbeitete heimlich für CIA ".
Ist die Welt nicht schön.

Sanktionen...

von den USA gegen den Geheimdienst von Venezuela und der Regierung von Herr Maduro werden diesen Personenkreis nicht treffen. Ich befürchte es wird die Bevölkerung treffen.

@deutlich, 13:26

In der Tat erstaunlich, wer sich trotz Trump dann plötzlich wieder unkritisch auf die Seite der US schlägt

Ja, wer denn? Jetzt mal Butter bei die Fische und nennen Sie wenigstens eine(n). Ansonsten hat der Kommentator @sausevind mit seinem Beitrag von 13:27 alles gesagt.

Strafen?!??

Wäre es nicht so traurig, es wäre urkomisch. Da werden Strafen von einem selbsternannten Richterstaat verhängt, weil ein anderer Staat sich weigert, sich einem selbsternannten Putschisten auszuliefern. Diese Supermacht hat jede moralische Legitimation schon lange verloren.

Inwiefern?

@13:59 von MSCHM1972
Warum sollten Kontensperrungen von Geheimdienstleuten in den USA die Bevölkerung treffen? Die armen Leute in Venezuela haben keine Bankkonten in den USA. Auch wieder mal so rausgehauen!

Moralische Legimation

@14:03 von Der_Mahner
Den letzten Satz ihres Beitrags verstehe ich nicht...was hat Moral mit der Kontosperrung von brutalen Geheimdienstleuten in Venezuela zu tun? Wie moralisch ist das Vorgehen der Geheimdienstleute, wenn sie vom Volk gewählte Abgeordnete auf Befehl von Maduro verhaften?

USA weiten Strafen gegen Venezuelas Geheimdienst aus....

Noch mehr Sanktionen ? Ob die Guiado nützen ? Das Auslandsvermögen ist ja schon blockiert,von London bis zur Novo-Bank in ortugal und Citgo.
Guiado müht sich seit über drei Monaten ab,an die Macht zu kommen.Nach dem gescheiterten letzten Versuch vor einer Militärbasis rief er die Arbeiter zum Streik gegen Maduro auf.Es gibt keine Informationen,daß die das auch in nennenswerter Zahl taten.Warum wohl ?

Missliebig

war den USA schon Chavez, wie früher auch Allende. Und so hoffen die überrüsteten Yankees, dass es doch noch irgendwie möglich sein könnte, einen der ach so erfolgreichen Regimechanges zu "schaffen".
Da schreibt doch einer, die USA hätten genug eigenes Öl. Ach so, deshalb werden auch die Saudis so hofiert. Nein, nein, nicht wegen ihres Öls - weil sie so musterdemokratisch sind, oder?
Und immerhin gelingt es ja mit dem Ölboykott, das sicher nicht besonders klug verwaltete Venezuela (wovon leben eigentlich die Saudis?) von fast allen Geldquellen abzuschneiden.
Auf dass dem dortigen Volk noch mehr Unzufriedenheit erwächst und es "endlich" wieder in die Arme des großen Liebhabers zurückgefunden werden kann.
Wie ist es möglich, dass sich eine deutsche Regierung dafür hergibt, in das Trumpsche Fahrwasser zu springen?

Am 11. Mai 2019 um 14:17 von landart

"..was hat Moral mit der Kontosperrung von brutalen Geheimdienstleuten in Venezuela zu tun?"
#
#
Da es schon viele Todesopfer in Venezuela durch die Sanktionen gegeben hat, das jetzt auch Kuba darunter leidet, muss die US Administration eine Meldung in die Welt senden "Wir gehen jetzt gegen den Geheimdienst vor".
Wer dafür sorgt, das die Medizinische Versorgung durch Sanktionen zu erliegen kommen kann, ist für mich schlimmer als jeder Geheimdienst.

DerVaihinger

Kennen Sie eigentlich die "Entourage" von Herrn Trump??

landart

Sie sind es doch, der mal so eben "wieder mal so raushaut"! Keine Ahnung von Venezuelas Bevölkerung, aber Sprüche klopfen. - Im Rückkehrschluss sollte man die milliardenschweren Konten von CIA / FBI sperren - das wäre mal eine kluge Tat.

Der war gut

"Das ist inakzeptabel und gegen den Willen des venezolanischen Volkes."

Seit wann interessiert sich das Imperium für den Willen irgendeines Volkes.

Abgeordnete, die das Verfassungsgericht nicht anerkennen.

@14:17 von landart
Nicht vergessen: Das Verfassungsgericht hatte die Wahlwiederholung von nicht bzw. durch Fälschung gewählten Abgeordneten angeordnet.
Maduro hat daraufhin der Verfassung entsprechend die Wahl einer Verfassunggebenden Versammlung initiiert.

Danke, Tagesschau!

"Den nutze Staatspräsident Maduro, um die Abgeordneten der Nationalversammlung zum Schweigen zu bringen."

Danke für den Konjunktiv und den Begriff "Staatspräsident"!

Macht Hoffnung.

...überall Zündeln und

...überall Zündeln und Kreig...wann verhängt Deutschland Wirtschaftssanktionen gegen die USA?

re krittkritt: wieder und wieder

„Die illegalen Sanktionen gegen die Bevölkerung haben schon Todesopfer gefordert.
Hunko im DLF: "Es gibt Untersuchungen in den USA von Ökonomen; die reden von 30 bis 40000 Toten durch die Wirtschaftssanktionen, durch die Blockade ..."

Sagenhafte Behauptung. Gleichzeitig hatte er "die Solidarität mit dem venezolanischen Volk gegenüber Wirtschaftssanktionen und Kriegsdrohungen zum Ausdruck gebracht".

Das hätte auch wörtlich aus dem Kreml oder dem Hause Maduro stammen können.

Schuld am Elend in VEN sind also die Amerikaner, die kein Öl kaufen wollen?

„Das Rote Kreuz wartet dringend auf Unterstützung und könnte natürlich neutral, aber eben nicht illegal, seine Arbeit durchführen.“
Und das RK wird von USA daran gehindert?

„Aber selbst unsere Bundesregierung, die offiziell 5 Millionen an Hilfe zugesagt hat, hat bisher dem Roten Kreuz nichts zukommen lassen.“
Staatliche Hilfe ans RK? Ihr Ernst?
Und gegen illegales Vorgehen kann man legal klagen. Sonst ist es nicht illegal. Bleibt so

@landart, 14:17

"Wie moralisch ist das Vorgehen der Geheimdienstleute, wenn sie vom Volk gewählte Abgeordnete auf Befehl von Maduro verhaften?"

Kommt darauf an. Nämlich darauf, was sich diese Leute eventuell (Konjunktiv!) haben zu schulden kommen lassen.

Sollten diese Verhaftungen (wie Sie anzudeuten scheinen) ungerechtfertigt sein, wären sie (ebenfalls Konjunktiv!) selbstverständlich nicht moralisch.

Dies festzustellen wäre (dritter Konjunktiv!) Aufgabe der Vereinten Nationen, nicht der Vereinigten Staaten von Amerika.

@landart, 13:55

"(…) humanitäre Hilfe leisten die Amerikaner wie keine andere Nation auf der Welt."

Sie träumen wohl.

Man muss humanitäre Hilfe schon in Relation zur Leistungsfähigkeit eines Staates setzen.

Da ist, vorsichtig ausgedrückt, bei den Amerikanern noch ein bisschen Luft nach oben.

In Deutschland allerdings auch...

Am 11. Mai 2019 um 13:55 von landart

"Worüber beklagen Sie sich denn? Rohstoffe haben doch die USA genug.. also kann es das nicht sein...humanitäre Hilfe leisten die Amerikaner, wie keine andere Nation auf der Welt...und Sanktionen in den USA gegen venezolanische Geheimdienstler, die ihr schmutziges Handwerk gegen gewählte Parlamentarier in Venezuela betreiben, ist doch aus ihrer Sicht legitim..."

Erstens treffen Sanktionen immer das Volk, und welche Sanktionen schlagen Sie gegen die USA vor, die so gern gewählte Regierungen bekämpfen mittels ihrer Geheimdienste? Die humanitäre Hilfe der USA sieht Europa jeden Tag durch die Flüchtlinge aus den Ländern, die von den USA "befreit" werden und wurden. Haben Sie noch nichts von Afghanistan, Syrien oder dem Irak gehört?

internationales Problem

Die Lage in Venezuela ist kein auf die Nation beschränktes, innenpolitisches Problem mehr, sondern hat sich zu einem internationalen Problem ausgeweitet.

Die Regierung Maduro ist dermaßen unfähig, dass sie ihre Probleme in Form von Hungermigranten in das benachbarte Ausland exportiert. Das benachbarte Ausland ist aber ökonomisch und gesellschaftlich nur bedingt zur Aufnahme von Flüchtlingen fähig.

Wenn unsereins alle Dinge, die er nicht mehr benötigt oder derer er überdrüssig ist, einfach in Nachbars Garten entsorgt, dann dürfen wir uns auch nicht wundern, wenn das Ordnungsamt kommt und uns am Ende die Befähigung abspricht, eigenverantwortlich einen Haushalt zu führen.
Insofern ist Herr Maduro selbst Schuld, wenn ihm Wind entgegen bläst.

Wer Frieden will muss reden

Der Hegemon sanktioniert venezolanische Geheimdienstmitarbeiter. Bleibt unklar wie, vielleicht durch Sperrung deren eher nicht vorhandenen Konten in den USA? Wow, welche Machtdemonstration.

Hat Guaido fertig, weil die hinter ihm stehende Rechte keine Mehrheit in der Bevölkerung zustande brachte und keinen verfassungsmässigen Weg zur Konfliktlösung gewählt hat?

Putschversuch (Guaido), Gewalt, Repression oder gar Invasion sind der direkte Weg zum Bürgerkrieg in diesem geplagten, polarisierten Land. Wie friedensstiftend ist da eigentlich die massive US-Intervention und deren Unterstützung auch unseres Aussenministers.

Wer Frieden will, kommt an Verhandlungen nicht vorbei. Bolton jedenfalls zündelt lieber und erschwert damit zunehmend einen friedlichen Ausweg.

Das verbinde ich mit US-Regierungen ...

... egal welche:
Drohen, Erpressen und Stehlen.

@senior1, 13:35h

"Und Europa buckelt mal wieder vor den USA"

Genau so ist es. Die Bundesregierung hat gegen geltendes Völkerrecht einen zweiten, selbsternannten, Präsidenten anerkannt, der neben dem gewählten Präsidenten agiert. Bitte nicht falsch verstehen, auch ich halte Maduro und seine Politik für grundweg falsch, aber diese unrechtmäßige Einmischung von außen ist, wie man sieht, auch nicht die Lösung.

13.59 von landart

Da haben Sie Recht - ich mache immer Stimmung gegen Sanktionen, da alle Saktionen, ausnahmslos, immer nur das Volk treffen, besonders die Kleinen, die ganz am Ende der Skala leben!

Am 11. Mai 2019 um 15:10 von teachers voice

"Schuld am Elend in VEN sind also die Amerikaner, die kein Öl kaufen wollen?"

Nein, die ihre Rechnungen nicht bezahlen. ... und illegal ist also nur, wogegen geklagt wird? Dann wäre auch jede Tötung legal, wenn sich kein Kläger findet ... oder ein Gerichtshof missachtet und mit Sanktionen belegt wird, nicht gegen einen Staat oder dessen Bürger, Institutionen ermitteln darf? Ein merkwürdiges Verhältnis zu Legalität sehe ich schon darin.

Am 11. Mai 2019 um 15:10 von teachers voice

"Schuld am Elend in VEN sind also die Amerikaner, die kein Öl kaufen wollen?"
#
#
Es sollte jedem Land freistehen, bei wem er seine Produkte kauft.
Woher nehmen die USA sich das recht raus allen anderen Länder zu befehlen "kauft nicht bei Venezuela"?
Ja, dadurch machen sich auch die Amerikaner an dem Elend schuldig.

12:54 von skydiver-sr

"Ich glaube...das das Wohl des Volkes von Venezuela den USA und hier besonders Herrn Bolton SEHR am Herzen liegt."

Unbedingt, sonst hätten sie sich ja auch in vielen anderen Ecken der Welt, z.B. Haiti, Jemen, Gaza, humanitär engagieren können. Vielleicht liegt es daran, daß die venezolanischen US-Nachbarn über Öl verfügen, sich eine nicht allzu fähige aber dennoch eigensinnige Regierung leisten und die USA deshalb eher bereit sind, ihre schützende Hand zu erheben. "Ehrensache" für Trump und Bolton?

Die Einschätzungen des UN-Sonderermittler bzgl. Sanktionen

Der vom UN-Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen eingesetzte Sonderberichterstatter Idriss Jazairy soll laut dieser
Quelle: www.amerika21.de/2019/05/226097/un-experte-gegen-sanktionspolitik-usa
gesagt haben:
"Regime change durch Wirtschaftsmaßnahmen, die zur Beschneidung der grundlegenden Menschenrechte und zu Hungersnot führen können, ist nie eine akzeptierte Praxis in den internationalen Beziehungen gewesen", erklärte der UN-Experte aus Algerien."

Ferner heißt es:

"Im April dieses Jahres haben die USA der Zentralbank von Venezuela untersagt, nach dem 17. Mai weiterhin Transaktionen in US-Dollar durchzuführen. Zudem wurde der Zugang zu Geldtransfers und Kreditkarten in den USA bis März 2020 unterbunden.

"Es ist schwer zu erkennen, wie Maßnahmen, die die Wirtschaft Venezuelas zerstören und verhindern, dass Venezolaner Geld nach Hause schicken, darauf abzielen können, 'dem venezolanischen Volk zu helfen', wie dies das US-Finanzministerium behauptet", stellte der Experte fest."

lustig

Lustig: Ein Land wie die USA, bei denen 10% der Bevölkerung im Knast sitzen, täglich Terroranschläge zum Nachteil von rassischen und religiösen Minderheiten passieren, die Kriege in aller Welt führen und diverse Diktaturen unterstützen, und deren Präsident täglich die Medien verteufelt und seinen eigenen amerikanischen Geheimdienst beleidigt und das FBI in Fage stellt, will Venezuela die Demokratie erklären.

Pauschal

@15:35 von der.andere
Es gibt hier viele, denen es nur darum geht, statt rational und faktenbasiert zu argumentieren, lediglich Stimmungen für ideologischen Positionen verbreiten...warum Kontensperrungen von Geheimdienstlern in den USA das Volk treffen sollen, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Was ist eigentlich, wenn von der US-Finanzaufsicht dieses geraubte Geld den wahren Eigentümern - dem venezolanischen Volk - zurückgegeben wird?
Gerne auch in Form von Hilfslieferungen durch das Internationale Rote Kreuz.

15:24 von Dukat

"Wenn unsereins alle Dinge, die er nicht mehr benötigt oder derer er überdrüssig ist, einfach in Nachbars Garten entsorgt, dann dürfen wir uns auch nicht wundern, wenn das Ordnungsamt kommt und uns am Ende die Befähigung abspricht, eigenverantwortlich einen Haushalt zu führen."

Sind mit dem Ordnungsamt die USA gemeint? Diese Vereinigten Staaten von Amerika, die sich ungerufen dazu berufen fühlen, auch ausserhalb ihres Staatenbundes für Ordnung zu sorgen. Allerdings nur, wenn es auch in ihrem Interesse ist, sonst unternehmen die nichts, sonst hätten die ja viel zu tun. Wobei es ja auch durchaus unterschiedliche Auffassungen von Ordnung gibt. Also, hier ist offenbar die US-Ordnung als "state of the art" gemeint.

@11:56 von krittkritt

„Sanktionen …haben schon Todesopfer gefordert.

Hunko im DLF: "Es gibt Untersuchungen in den USA von Ökonomen; die reden von 30 bis 40000 Toten durch die Wirtschaftssanktionen, durch die Blockade ..."

Die betrifft z.B. die venezolanische Ölgesellschaft in den USA, die bisher ein medizinisches Programm unterstützte.“

Eine abwegigere Argumentation habe ich selten gelesen:
Wenn ich mir also zB kein Auto kaufe, die Autofirma aber mit einem Teil ihrer Gewinne hungernde Menschen unterstützt und durch meine Kaufverweigerung eben weniger Menschen unterstützen kann, bin ich für den Hungertod von Menschen verantwortlich, weil ich mir kein Auto kaufe? Geht‘s noch?

Andrej Hunkos Gespräche mit der Opposition Venezuelas

Herr Hunko gibt an, dass er in Venezuela auch mit der Opposition gesprochen hat.
Er sprach mit dem Putschpräsidenten Herrn Guaido in der deutschen Botschaft und sprach 10 Minuten lag mit ihm. Herr Hunko, zählt den Teil der Opposition als radikalen Teil an [zwischen 0:30-2:00].
Für Herrn Hunko ist offensichtlich gewesen, dass ein radikalerer Teil auf Eskalation, einen schnellen Sturz auch auf Verschärfung der Sanktionen, auf militärische Intervention setzt [2:24-2:41].
Guidos Problem, laut Herrn Hunko ist das er keine ausreichende Basis in Venezuela selbst gibt um durch Massendemos einen Sturz umsetzen zu können [2:41-3:02]
Interessant ist auch wie Herr Hunko den restlichen Teil der Opposition sieht. [ab 3. Minute.]
Quelle: www.youtube.com/watch?v=ShSi_z3Am3k

Leider erfahren wir Zwangsgebührenzahler so etwas von den Korrespondenten die sich unsere ör Medien dort halten nicht. Ich bin wahrscheinlich nicht der einzige, der sich fragt, warum nicht?

15:10 von teachers voice

"Schuld am Elend in VEN sind also die Amerikaner, die kein Öl kaufen wollen?"

Vielleicht unterschätzen Sie das Engagement der USA. Zitat aus dem Artikel:"Zwei Reedereien und Öltanker wurden zudem auf eine Schwarze Liste gesetzt, weil sie Öl von Venezuela nach Kuba transportiert haben sollen."

... nur als klitzekleines Beispiel einer wesentlich unfassenderen Intervention der USA in Venezuelas und Kubas Angelegenheiten zur Verschärfung der Lage der Bevölkerung in den Ländern.

Eine kritischere Betrachtung der US-Aktivitäten scheint mir angebracht und muss nicht zwangsläufig zu einer Relativierung der hausgemachten, selbst zu verantwortenden Fehler und Missstände in VEN führen.

@ landart um 16:05

>>Pauschal

@15:35 von der.andere
Es gibt hier viele, denen es nur darum geht, statt rational und faktenbasiert zu argumentieren, lediglich Stimmungen für ideologischen Positionen verbreiten...<<

Präsentieren Sie doch bitte Fakten zu diesem leidigen Thema. Nur zu!

>>warum Kontensperrungen von Geheimdienstlern in den USA das Volk treffen sollen, wird wohl ihr Geheimnis bleiben.<<

Es werden nicht nur Konten von Geheimdienstlern und sonstiger Staatsbeschäftigter gesperrt sondern die Venezolanische Regierung unter dem Präsidenten Maduro kommt nicht an die Konten in den USA heran, um notwendiges einkaufen zu können, was Venezuela braucht. Welcher Fakt ist Ihnen daran entgangen?

>>Was ist eigentlich, wenn von der US-Finanzaufsicht dieses geraubte Geld den wahren Eigentümern - dem venezolanischen Volk - zurückgegeben wird?<<
Geraubt hat das Geld die US-Administration und hält es dem "venezolanischen Volk" vertreten durch die Maduro Regierung zurück.

16:05 von landart ./. der.andere

"...warum Kontensperrungen von Geheimdienstlern in den USA das Volk treffen sollen, wird wohl ihr Geheimnis bleiben."

Es wird auch Boltons Geheimnis bleiben, ob es überhaupt einen einzigen so depperten venezolanischen Geheimdienstler gibt, der sein Vermögen - so er es überhaupt hat - in den USA parkt.

Die USA bezahlen das Öl nicht.

@15:10 von teachers voice
Das ist etwas anderes, als es nicht zu kaufen.
Sie haben angekündigt, und möglicherweise schon ausgeführt, dass die Venezuela zustehenden Gelder an Guaidó gehen.
Sie behindern mit Gewaltandrohung Tanker mit venezolanischem Öl. Das ist auch etwas anderes, als etwas nicht zu kaufen.
Der Begriff Sanktionen ist irreführend. In Wirklichkeit ist das Vorgehen gegen die Wirtschaft eines Landes etwas, was sonst im Rahmen kriegerischer Handlungen geschieht.

Hunko im DLF: "Es gibt Untersuchungen in den USA von Ökonomen; die reden von 30 bis 40000 Toten durch die Wirtschaftssanktionen, durch die Blockade ..."
US-Untersuchungen stammen aus dem Kreml, oder was soll Ihr Statement dazu bedeuten?

Und: Wenn es tatsächlich um Hilfe geht, dann würde ich jedenfalls jede Möglichkeit nützen, auch die über das Rote Kreuz. Sonst liegt natürlich der Verdacht nahe, dass es in Wirklichkeit um etwas anderes geht, eben nicht um Hilfe für die Bevölkerung.

@ Sausevind um 13:27

>>12:54 von Sisyphos3

"das Recht des Stärkeren
und es gibt viele Befürworter dieser Vorgehensweise auch hier in den Threads
erstaunlich weil es doch sonst immer so populär ist liberal zu tun"

Das Recht des Stärkeren wird hier in der Tat häufig als Ideal hingestellt.
Das sind aber nicht die, die liberal SIND.
Und ich glaube, auch nicht die, die nur liberal TUN.<<

Die Neoliberalen (oder wie ich sie nenne Liberalextremisten) halten sich Ihrer Meinung nach nicht an dem Recht des Stärkeren um ihre Interessen durchzusetzen? Haben Sie die Zeit zwischen dem Fall der Mauer bis heute geschlafen?

@ DerVaihinger um 12:22

>>@rimitino, 12.18h

Wie wollen Sie Maduro und seine Entourage treffen?<<

Gar nicht. Ich würde Herrn Maduro und seine "Entourage" regieren lassen und nach seiner Legislaturperiode die Wahl des venezolanischen Volkes entscheiden lassen, ob sie diese politische Option weiter wünschen. So wie, dass die vor kurzem Wahlen auch gezeigt haben.

Aber mal eine Gegenfrage. Warum sind Sie denn so erpicht darauf Herrn "Maduro und seine Entourage [zu] treffen?"

@proehi

...ja genau ,und ich möcht auch noch das beherzte und selbstlose Eingreifen der USA zum Wohle des Volkes von Guatemala 1953 aufzeigen.
Es gibt noch so viele Beispiele!

Claudia Bauer meint ....

dieses ganze Sanktionsregime der USA ist für mich ganz einfach nur Staatsterrorismus vom feinsten. Egal ob Venezuela, Iran oder Rußland. Niemand sollte sich an Sanktionen gebunden fühlen die zum Zwecke des puren Machterhlates vom US Regime verhangen werden.

Seit 2017 keine Möglichkeit der Kreditrestrukturierung

Das Washingtoner Centre for Economic and Policy Research (CEPR) hat die US Sanktionen untersucht. Obwohl die Organisation auch die üblichen Verdächtigen finanzieren, scheint die überwältigende Mehrheit der "Funders" aus dem Arbeiterlager zu kommen. Das es so etwas in den USA noch organisiert gibt!?
http://cepr.net/about-us/funders

In dem Dokument "Economic Sanctions as Collective Punishment: The Case of Venezuela" Quelle: http://cepr.net/images/stories/reports/venezuela-sanctions-2019-04.pdf

Darin steht das 2017 begonnen wurde Venezuela die Möglichkeit zu nehmen deren Kredite zu restrukturien. Die Einnahmen der Ölgesellschaft "imply a loss of $6 billion in oil revenue"S.2

Die USA haben die Welt aufgerufen keinen Öl-Handel mit Venezuela zu treiben. Vgl. S.2-3

Ab Januar wurden Venezuela Vermögenswerte von(Angaben in Milliarden US$) 9 in Gold, 3,4 Handelskredite und "CITGO" 5,2. Insgesamt also mehr als 17 Milliarden US-Dollar werden vorenthalten. S.3
Interessant ist die Studie komplet

@Egleichhmalf, 16:20

Wenn ich mir also zB kein Auto kaufe, die Autofirma aber mit einem Teil ihrer Gewinne hungernde Menschen unterstützt und durch meine Kaufverweigerung eben weniger Menschen unterstützen kann, bin ich für den Hungertod von Menschen verantwortlich, weil ich mir kein Auto kaufe?

Nö. Aber wenn Sie sich ein Auto liefern lassen und es dann nicht bezahlen, sieht die Sache schon anders aus. Oder wenn Sie den Kaufpreis auf das Konto eines Freundes überweisen, der dann plötzlich nicht bereit ist, das Geld heraus zu geben.

@proehi, 16:25

Eine kritischere Betrachtung der US-Aktivitäten scheint mir angebracht und muss nicht zwangsläufig zu einer Relativierung der hausgemachten, selbst zu verantwortenden Fehler und Missstände in VEN führen.

Das sehe ich genau so, aber da haben wir beide hier wohl keine Chance. Wer die US-Aktivitäten "kritisch betrachtet", wird sofort als Anhänger Maduros diffamiert und aufgefordert, zu beweisen, dass in VEN der Sozialismus funktioniert (hat).
Billig, aber effektiv.

Mal eine andere Meinung

Die USA betrachten seit über einem Jahrhundert Mittel- und Südamerika als ihren Hinterhof und ihr Eingreifen war selten segensreichs und nachhaltig.

Was aber das Venezulanische Volk betrifft, so hat dessen Elend nichts aber auch garnichts mit US-Sanktionen zu tun. Dazu sind sie zu frisch.
Aber diese Sanktionen dienen als passende Untermalung die USA wären an allem Elend der Erde schuld.

Ansonsten ist Jedem klar, solange das Maduro-Regime und die Generäle an der Macht bleiben, ist keine Besserung in Sicht. Es gibt keine Investitionen. Die zukünftigen Eröleinahmen dienen zur Zurückzahlung der Schulden an Russland und China. Die Wirtschaftspolitik wird nicht liberalisiert. Die Posten in den staatlichen Betrieben, die durch Günstlinge ersetzt wurden, werden nicht wieder mit Fachleuten besetzt.

Die Politik der USA hilft aber auch nicht.

@ 16:36 von Pilepale

"Ich würde Herrn Maduro und seine "Entourage" regieren lassen und nach seiner Legislaturperiode die Wahl des venezolanischen Volkes entscheiden lassen, ob sie diese politische Option weiter wünschen. So wie, dass die vor kurzem Wahlen auch gezeigt haben."

So was wie freie und faire Wahlen gibt es in Venezuela nicht mehr. Wie also soll das Volk zeigen, dass es diese Regierung nicht mehr will?

https://de.wikipedia.org/wiki/Venezuela#International_nicht_anerkannte_P...

Offensichtlich: Warum Maduro treffen?

Zu: 11. Mai 2019 um 16:36 von Pilepale

Warum sind Sie denn so erpicht darauf Herrn "Maduro und seine Entourage [zu] treffen?"

Ihre Frage ist sicherlich rhetorischer Art, da die Antwort offensichtlich ist.

1) Das Regime des Herrn Maduro hat die Wirtschaft und öffentliche Versorgungsinfrastruktur eines potentiell wohlhabenden Landes sehenden Auges mittels Miss- und Vetternwirtschaft verkommen lassen.
2) Seit 2013 belasten massive Versorgungsengpässe das (Über-) Leben der Bevölkerung.
3) Seit 2015 missachtet das Regime von Herrn Maduro offen die Vorgaben der Verfassung des Landes. Damals, mittels der letzten halbwegs fairen Wahlen, hatten sich 80 % der Bevölkerung für die Opposition erklärt.
4) Seit 2017 flüchten die Venezolaner zu Millionen vor Unterdrückung und blanker Not aus ihrem Land, bereits 3,5 Mio. Menschen.
5) Herr Maduro regiert gestützt allein auf Bajonette des Militärs, den Geheimdienst SEBIN, Drogenhandel, militärische Hilfe aus Russland und Kuba und Milliardenkredite.

Wozu dann hier die Aufregung

@16:32 von proehi
Wenn sie Recht haben, wozu dann die Aufregung...dann gibt es ja nichts zu sperren.
Also gibt es dazu keine Sanktionen. Sicherlich parken diese Geheimdienstler ihr geraubtes Vermögen woanders...auf russischen Banken sicherlich nicht.

Wird Maduro nicht kratzen

Die USA können es nicht lassen. Maduro werden sie stören. Der lässt sich überhaupt nicht davon beeindrucken. Die USA sind gut beraten sich aus diesem innervenezuelanischen Konflikt rauszuhalten. Vom Fehler der Russischen Regierung in der Ukraine sollte man lernen und nicht den gleichen Mist machen. Putin glaubte auch in dem er sich einmischt könnte er die Ukraine kontrollieren. Es ging alles anders aus. Diese Einmischerei helfen niemandem egal ob es die USA ist die sich einmischen oder die Regierung der Russischen Föderation

Enttäuschungen

Drei Enttäuschungen bestimmen das Drama um Venezuela:

1) Das mangelnde Rückrat von Herrn Maduro und seiner Clique, welche sich tief in eigener ideologischer Verblendung und Verpflichtungen gegenüber seinen Geldgebern in Moskau und Peking sowie seinen Lehrherren in Havanna weit entfernt haben von ihrer Verantwortung gegenüber dem venezolanischem Volk. Enttäuschend, dass das eigene Versagen trotz klarer Tatsachen nicht eingestanden wird.
2) Die mangelnde operative Planung der US-Administration in dieser Angelegenheit. Bei korrekt getroffener strategischer Entscheidung, massiv gegen die Unrechtsregime in Caracas und Havanna vorzugehen, da diese Regime Demokratie und Volksrecht negieren, scheint kein wirksames operatives Konzept für das Erreichen verfassungsgemäßer Neuwahlen und Hilfe für Venezuela zu geben. Die US-Regierung scheint hier hilflos.
3) Die demokratische Opposition Venezuelas, welcher nicht gelingt, genügend Kräfte zu bündeln - trotz bester Ausgangsbedingungen. Chance vertan?

No taxation means no representation

Venezuela lebt von seinen Öleinnahmen. Wenn man den Wahlspruch der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung zur Grundlage nimmt, gibt es überhaupt keinen Anlass für Demokratie. Denn das venezolanische Volk hat noch nie etwas zum Staatshaushalt beigetragen.
Die gleiche Überlegung spricht Übrigens auch gegen die einfuhrung von Demokratie in Saudi Arabien oder Russland.

um 13:55 von

um 13:55 von landart:
"
humanitäre Hilfe leisten die Amerikaner, wie keine andere Nation auf der Welt
"

Entschuldigung,aber die Bewaffnung,Ausbildung & Lohnzahlung von irregulären Kämpfergruppen - die z.T. selbst von den USA als Terrorgruppen gelistet werden - fällt nicht in die Kategorie "humanitäre Hilfe"

& zur humanitären Hilfe:
Die war ja auch nicht gerade super im Fall Puerto Rico....
...wenn die USA selbst bei US-Bürgern 2. Klasse (Puerto-Ricaner haben nicht sämtliche Rechte, die in der US-amerikanischen Verfassung festgeschrieben sind, sondern lediglich die Grundrechte ) schon so mies behandeln,was glauben Sie wohl,wie die mit Nicht-US-Bürgern umspringen ? (Beispiele hierzu kann man sich gerne selbst raussuchen)

...& USAID ist ein Mittel der US-Außenpolitik ( eine Option,wenn man mal nicht auf Anwendung militärischer Gewalt zurückgreifen will) & um die US-Wirtschaft zu fördern (-> siehe Webseite von US-AID)

@Bagheria, 14.32 und folgende

Heilige Einfalt

@rossundreiter, 15.15h

Russland und China vergessen?

@ wie- aka tagtest um 17:20

Danke für Ihren Post.
>>1) Das Regime des Herrn Maduro hat die Wirtschaft und öffentliche Versorgungsinfrastruktur eines potentiell wohlhabenden Landes sehenden Auges mittels Miss- und Vetternwirtschaft verkommen lassen.>>
Selbst wenn das stimmen würde, Wie möchte denn Ihr Verfassungsbrecher und Hochverräter ändern? Durch eine US-Intervention?

>>2) Seit 2013 belasten massive Versorgungsengpässe das (Über-) Leben der Bevölkerung.>>
Belegen Sie das bitte?

>>3) Seit 2015 missachtet das Regime von Herrn Maduro offen die Vorgaben der Verfassung des Landes. Damals, mittels der letzten halbwegs fairen Wahlen, hatten sich 80 % der Bevölkerung für die Opposition erklärt.<<
Auch hier fehlt ein Beleg.

>>4) Seit 2017 flüchten die Venezolaner zu Millionen vor Unterdrückung und blanker Not aus ihrem Land, bereits 3,5 Mio. Menschen.<<

Über 20% Haitianer sind auf der "Flucht". In ganz Europa flüchtet die Intelligenzija - Brian Drain. Und?

zu Ihren Phantastereien zu 5. habe ich keinen Kommentar.

Drei Enttäuschungen bestimmen das Drama um Venezuela:

1) Das mangelnde Rückgrat des Herrn Maas und seiner Clique im Auswärtigen Amt, nicht sofort sein Amt niederzulegen und seine Immunität aufzugeben um sich vor einem deutschen Gericht für seine Verfassungsfeindliche und Völerrechtswidrigen Einmischungen zu verantworten.
2) Die mangelnde strategische Weitsicht in Moskau und Peking um korrekte taktische Entscheidungen zu treffen das Völkerrecht auch in Mittel- und Südamerika notfalls mit der Waffe gegen den US-Agressor zu verteidigen und dies auch unmissverständlich zu sagen und vor allem durch verstärkte Präsenz zu zeigen. Chruschtschow hatte 1962 m.E. ein hervorragende Lösung präsentiert, die Ergebnisse erzielte und den USA ihre Grenzen aufzeigte.
3) Die demokratischen Kräfte, egal ob aus der Partei Maduros oder der restlichen patriotischen Opposition, die nicht möchten das sich Herr Guaido nur auf dem Rücken eines US-Panzers an die Macht putschen möchte, sollten gemeinsam gegen diese Verfassungsfeinde vorgehen und sie aburteilen.

@Pilepale, 16.36h

Lesen hilft manchmal.
Ich bin nicht darauf erpicht, Maduro und seine Vasallen zu treffen, sondern ich hab auf einen Post geantwortet, in welchem die These aufgestellt wurde, dass Sanktionen gegen ein Land die Reichen treffen sollten.
Diese Reichen sind in Venezuela eben Maduro und seine Entourage.
Jetzt klar?

@ Magfrad um 18:28

>>@landart 17:20

Jop auf schweizerischen oder Lichtensteinerischen oder maltesischen Banken. Daher wird dieses Vorgehen der US Regierung auch niemanden treffen in Venezuela<<

Sie scheinen entweder nicht mitbekommen zu haben oder blenden es gezielt aus, dass die USA auch auf diese "Steuerosen" (Luxembourg haben Sie vergessen aufzuzählen) druck ausüben und sie zur "Zusammenarbeit" zwingen können. Ganz so wie dieses gesamte Ding EU und deren Oligarchen nach der Pfeife der US-Oligarchie tanzt, wie im Fall von Iran ersichtlich ist.

@wie- 17:20

Mit Sanktionen wird man Maduro aber nicht treffen, dafür ist er viel zu zäh, genauso wie es auch Hugo Chavez war. Wenn man ihn treffen will, dann muss man in demokratischen Wahlen sich durchsetzen.

re pilepale

"1) Das mangelnde Rückgrat des Herrn Maas und seiner Clique im Auswärtigen Amt, nicht sofort sein Amt niederzulegen und seine Immunität aufzugeben um sich vor einem deutschen Gericht für seine Verfassungsfeindliche und Völerrechtswidrigen Einmischungen zu verantworten."

Können Sie uns auch noch erklären, nach welchen §§ im StGB Sie sich diese Anklage vorstellen?

Bitte einfach mal ohne Schaum vorm Mund antworten.

Geheimdienste!!!

Bolton weiss also für welche Zwecke Maduro den venezolanischen Geheimdienst nutzt.
Interessant wäre dann für andere Länder zu wissen, für welche Zwecke die USA ihre Geheimdienste wie CIA und FBI genau nutzen und was es mit der NSA auf sich hat und wie weit Länder und Menschen dieser Welt durch geheime Praktiken von Geheimdiensten gefährdet und bedroht sind.
Irgendwie kommt es einem vor, dass man es nicht darauf anlegen sollte ins Fahrwasser verschiedener Geheimdienste zu geraten.
Die nationale Sicherheit oder die Sicherheit der Bürger stehen bei einigen Geheimdiensten, einigen Ländern nicht an erster Stelle, wenn Sie das überhaupt je taten, sondern eher Interessen und da sind es wiederum auch nicht die allgemeinen Interessen sondern oftmals die einiger sehr einflussreicher Gestalten.
Jedem demokratischen Staat stehen jedoch Instrumente zur Verfügung um den Einfluss solcher Gestalten oder Konzernen einzuschränken oder zu beseitigen, man muss nur den Willen und den Mut dazu aufbringen.

Können wir bitte aufhören, uns dort politisch einzumischen.

Und stattdessen nur (andauernd) Hilfsgüter (z.B. Lebensmittel, Medikamente usw...) der gesamten Bevölkerung plus der Regierung und ihren Mitglieder zusenden.
Das politische System sollte uns allen völlig egal sein, allein der Zustand des Volkes zählt!
Also - wenn es (uns - "UN-Bevölkerung") möglich ist, das venezolanische Volk (die gesamte Bevölkerung dieses kleinen Landes) satt, froh, glücklich und zufrieden zu machen, dann kann uns eine (in diesem Fall sozialistische) Diktatur-Regierung doch völlig egal sein.

Klar, die anderen sind Schuld ...

Zitat: "Grund für die galoppierende Inflation in Venezuela sei der "Wirtschaftskrieg", den die venezolanische Opposition und die USA gegen ihn führten, sagte Maduro. Sie wollten ihn stürzen."

Klar, die anderen sind Schuld ...

... mit der eigenen falschen linken Agenda hat das natürlich nix zu tun, d.h. damit, dass die sozialistische Regierung Venezuelas - wie jede sozialistische Regierung - an die Illusion glaubt, Wohlstand dadurch generieren zu können, indem es einfach Phantastilliarden neues Geld druckt und damit Wohlstand nur umverteilt, aber keinen generiert.

Typischer Fall von fehlender Selbstkritik und Realitätsbezug.

Fast wie bei uns in Brüssel und Berlin!

@ DerVaihinger um 18:41

>>@Pilepale, 16.36h

Lesen hilft manchmal.
Ich bin nicht darauf erpicht, Maduro und seine Vasallen zu treffen, sondern ich hab auf einen Post geantwortet, in welchem die These aufgestellt wurde, dass Sanktionen gegen ein Land die Reichen treffen sollten.
Diese Reichen sind in Venezuela eben Maduro und seine Entourage.
Jetzt klar?<<

Danke für Ihre Mühen und Ihre Antwort.
Ich fürchte ich habe es immer noch nicht verstanden!?

Die Sanktionen treffen doch nachweislich die breite Bevölkerung insbesondere die ärmsten Schichten des Landes. Wie in dem Bericht des Washingtoner Centre for Economic and Policy Research nachzulesen ist. Siehe Link. [keine rhetorische Frage]

Außerdem was geht es denn bitte die US-Administration an, wen die Wähler im Ausland wählen? Die gleichen Strukturen scheinen ja schon ein Problem des letzten US-Wahlergebnisses zu haben. Und diese unappetitlichen Elemente wollen dem Rest der Welt erzählen was als Wahlergebnis festzustehen hat? [Mein Rettungsanker nur für Sie

Unterstützung für Guaido

Deutschland stellt sich klar und resoltut auf die Seite von Guaido und der Opposition. Das ist richtig und dafür gibt es meinen vollsten Respekt.

Klare und ehrliche Sanktionen

Die USA setzen neue und gute Sanktionen gegen das Maduro-Regime und seine Geheimpolizei in Kraft. Das ist folgerichtig und klug. Die Opposition will die Situation zum Guten wenden und hat unsere Unterstützung verdient.

@ krittkritt

Wie können Sanktionen denn "Todesopfer" fordern?

@ DerVaihinger

Zitat um 18:41 Uhr: "Diese Reichen sind in Venezuela eben Maduro und seine Entourage.
Jetzt klar?

______________________________

Dieser Satz wird durch eine kleine Änderung noch klarer:

"Diese Reichen sind in Venezuela Guaido und seine Entourage!"

@ zöpfchen um 17:43

>>No taxation means no representation

Venezuela lebt von seinen Öleinnahmen. Wenn man den Wahlspruch der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung zur Grundlage nimmt, gibt es überhaupt keinen Anlass für Demokratie. Denn das venezolanische Volk hat noch nie etwas zum Staatshaushalt beigetragen.
Die gleiche Überlegung spricht Übrigens auch gegen die einfuhrung von Demokratie in Saudi Arabien oder Russland.<<

Ich gebe zu ich habe Ihren ganzen Kommentar nicht verstanden. Was hat die 'taxation' mit der 'representation' zu tun? In Venezuela werden doch Steuern erhoben? Hier nur eine Quelle:
http://taxsummaries.pwc.com/ID/Venezuela-Individual-Taxes-on-personal-in...

Ich verstehe auch nicht warum Sie Russland neben Saudi Arabien anführen? Im Gegensatz zu den Saudis haben die Russen einen gewählten Präsidenten und zahlen Steuern.

Die EU darf keine Steuern erheben und ist deswegen keine Demokratie. Da gebe ich Ihnen recht!
www.europarl.europa.eu/factsheets/de/sheet/92/allgemeine-steuerpoliti

Intelligenzija --ist glaube ich nicht Deutsch

Intelligenzija - – ach sprechen Sie meistens russisch? Nicht nur die Schreibweise sondern auch ihr denken und ihre Argumentationsweise lässt das vermuten. Venezuela lebt nicht nur von sein Öleinnahmen. Die über 2000 Generäle des Landes kontrollieren auch größtenteils die Infrastruktur des Landes. Ein wesentlicher Anteil der Einnahmen ist dabei aus dem Drogenschmuggel. Und von den Einnahmen aus Russland und China, die Venezuela mit Kuba gegen die USA positionieren. Das sind geostrategische Interessen Putins.
Die große Mehrheit des venezolanischen Volkes ist die Korruption und Misswirtschaft leid. Sie will Anerkennung des Parlaments. Das Parlament hat in freien Wahlen die Opposition von Maduro siegen lassen. Sie stellen die Mehrheit der Abgeordneten, die Guaido als Interimspräsident wählten.
Maduro hat das Parlament entmachtet und damit die Verfassung missachtet.
Seine Macht beruht auf den Gewehren des korrupten Militärs.

@Am 11. Mai 2019 um 16:02 von bubu

Zitat: "Ein Land wie die USA, bei denen 10% der Bevölkerung im Knast sitzen, täglich Terroranschläge zum Nachteil von rassischen und religiösen Minderheiten passieren, die Kriege in aller Welt führen und diverse Diktaturen unterstützen, und deren Präsident täglich die Medien verteufelt und, will Venezuela die Demokratie erklären."

Wo sich Linke ihre Zahlen immer herbeihalluzinieren, ist mir immer ein Rätsel.

Die USA hat in der Tat eine hohe Gefangenenrate. Sie liegt 2016 bei 667 Gefangene pro 100.000 US-Bürger und damit liegt sie nicht einmal ansatzweise bei 10 %, was sogar auch Sie ausrechnen können dürften!

Und was das auf einem judizialen Prozess beruhendem Gefängnissystem in den USA mit Verstößen eines sozialistischen Staat gegen fundamentalsten Menschenrechten zu tun haben soll, wissen auch nur Sie in Ihrem verqueren "Denken"!

Q:

"http://www.prisonstudies.org/highest-to-lowest/prison_population_rate?field_region_taxonomy_tid=All"

@ krittkritt

Es gibt Untersuchungen in den USA von Ökonomen; die reden von 30 bis 40000 Toten durch die Wirtschaftssanktionen, durch die Blockade ..."

Das ist aber eine weite Spanne. Total unglaubwürdig. Wie kann jemand denn an einer Sanktion sterben? Die USA sperrt Maduros Auslandskonten, ok, aber daran stirbt man doch nicht.

@landart

Mit ihrer Behauptung USA wäre bei humanitäre Hilfe weltweit Nummer eins liegen sie leider falsch.

Seit Jahren führt die Türkei diese Liste an:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/201187/umfrage/groesste-g...

@ Pilepale

Die Sanktionen treffen doch nachweislich die breite Bevölkerung insbesondere die ärmsten Schichten des Landes.

Das könnte sein, sofern sie über Auslandskonten verfügen.

Darstellung: