Ihre Meinung zu: Handelsstreit: US-Verbraucher müssen Zölle ausbaden

11. Mai 2019 - 18:20 Uhr

US-Malls sind voll mit chinesischen Produkten. Nun droht US-Präsident Trump China mit weiteren Zöllen. Die Auswirkungen dürften Verbraucher wohl bald zu spüren bekommen. Von Torsten Teichmann.

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Kommentare

Dann wird es eben teurer

Und entweder kaufen die Leute dann stattdessen einheimische Produkte und stärken damit die eigene Wirtschaft - oder aber die Produkte aus China sind immer noch billig genug, um bei denen zu bleiben. Dann fließt etwas in die Staatskasse.
Was ist dagegen einzuwenden?

Trump

Trump hat nicht nur Unterstützung durch die eigene Partei, sondern auch von der Bevölkerung.

Werden Chinesische Produkte 25% teurer, kann sich bei einigen Produkten die Produktion durchaus auch wieder auf dem heimischen Markt lohnen.

Das stärkt die Wirtschaft, schafft Arbeitsplätze. Derzeit sieht es auch so aus, als ob seine Rechnung aufgeht.

Trump sieht das doch richtig

"Aus Sicht der US-Administration hat der Handel mit China den großen Nachteil eines Handelsbilanzdefizits. Dieses kostet die Vereinigten Staaten jedes Jahr 500 Milliarden US-Dollar."
Und wie steht es mit Deutschland? Wir als Exportweltmeister bringen unsere Handelspartner doch ebenfalls in Not. Sehe ich das falsch?

" Die Auswirkungen dürften Verbraucher wohl bald zu spüren

bekommen"

Echt? Trump tweetet doch noch kürzlich: Die Chinesen zahlen Zölle.

Wahrscheinlich hat er noch nicht kapiert, wer die Zölle zahlt.

Unsinn

Natürlich können Zölle auch auf Kosten der Gewinnspanne gehen.

Das ist ja Zweck der Übung.

Außerdem werden bei höheren Verkaufspreisen der Importe die Produkte einheimischer Konkurrenten attraktiver für Verbraucher.

Genau das beabsichtigt Trump: faire Verhältnisse für amerikanische Unternehmen - eines seiner Wahlversprechen.

Und auch dieses Versprechen beabsichtigt er einzuhalten.

"Konsumenten werden feststellen,

dass der Handel mit China Vorteile für sie hatte.
.
natürlich, vor allem aber wenn sie arbeitslos sind
und sie sich wundern, wenn trotz Konsumrausch
keine Arbeitsplätze (in den USA ) entstehen

Fehleinschätzung

In den USA wird der Narkt mit Billigprodukten aus China überschwemmt. In Folge verlieren viele Amerikaner ihren Job. Bun wird Made in USA wieder groß geschrieben und es wird wieder weniger Arbeitslose in den USA geben.

wenn msn

mal genau drüber nachdenkt, braucht kein Mensch wirklich irgendwelche chinesischen Produkte. Ohne Waren aus China würde unsere Lebensqualität keinen Deut schlechter.

Na ja...mittel- bis

Na ja...mittel- bis langfristig profitieren die Amerikaner von der Situation.
Zu hohe Preise auf Importe dürften dazu führen, dass sich die Produktion viele Güter ins eigene Land verlagert und somit neue Jobs schafft, dadurch mehr Steuereinnahmen usw.
Auch die Sanktionen gegen Russland haben dazu geführt, dass Russland wieder damit angefangen hat eigene Produkte herzustellen. Somit kann man das auch immer als Chance begreifen. Ich glaube unterm Strich profitieren die Amerikaner auf ganzer Linie von der harten Linie.

Boykott

Vielleicht wollen die amerikanischen Verbraucher gar nicht so viele chinesische Produkte kaufen. Man müsste die Herkunft vielleicht besser kennzeichnen.

"USA hoffen auf Zusagen Chinas" Wirklich???

Ich glaube hier geht es doch um viel mehr als ein Handelsabkommen. Ich glaube die USA wollen hier keine schnelle Einigung, hier geht es um die zukünftige Weltmachtstellung! China ist eine ernsthafte Konkurrenz für Amerika geworden. Die schauen nicht einfach zu wie sie überholt werden. Nach 25 Jahren Boom ist die Chinesische Blase mit 100ten Mrd. $ an Fehlallokationen zum bersten prall gefüllt und Trump hält die Nadel in der Hand. Der Handelskrieg kann eine Kettenreaktion und den Schuldenkollaps in China auslösen und das Land un viele Jahre zurück werfen. Na klar tut das auch den USA weh aber hier geht es um geopolitik und solange am ende USA 1# steht nimmt man das in kauf. Niemand beginnt einen Krieg im Glauben keinen Schaden davon zu tragen. Man beginnt ihn im Glauben zu gewinnen. Das gilt auch für Wirtschaftskriege!

Das ist doch Unsinn: wenn die

Amerikaner die Produkte, die sie bisher von den Chinesen kauften, selbst produzieren, muss der Verbraucher auf jeden Fall auch mehr bezahlen.
Trump und seine falschen Berater werden schnell merken, dass die Teurung für die US-Bürger immens wird.
Andererseits bin ich mal auf die Beiträge der anderen Foristen gespannt. Da wird es sicherlich nur so von seriösen Vorschlägen hageln.
Übrigens zum Thema deutscher Exporte
weltweit: In den ersten 3 Monaten wurden wieder neue Rekordexportzahlen erreicht.
Das wird Herr Scholz aber geflissentlich für sich behalten, damit er uns Bürgern trotzdem immer wieder sagen kann:
Mitbürger: es kommen harte Zeiten -
lachhaft.

Und....

Mr. Trump gewinnt seine 2. Wahl doch!

Was hört man denn so in DC?

Torsten Teichmann, ARD-Studio Washington
Was singt man denn so, über bevorstehende Zölle auf Produkte aus der EU? Insbesondere auch deutsche Autos? Oder gibt es den nächsten Kniefall, erst LNG gegen Zölle, jetzt Nordstrem-2 und Türkstream gegen Zölle?
Übrigens, da ihre Korrespondentin genau DAS gerade vermeldet. Herr Teichmann, bei Spiegel hatte ich diese Frage bereits gestern genau so gestellt. Wenn jetzt schon Ihre Leser einen Tag früher am Thema sind, ja dann...

Es gilt weiterhin, dass ...

bei einem Handelsstreit mit höheren Zöllen beide Nationen verlieren, jedoch verliert die Nation mit dem Handelsbilanzüberschuss (China) mehr als die Nation mit dem Handelsbilanzdefizit (USA)!
Laut einem Bericht der BBC von heute unterstützen neben den Republikanern auch die Demokraten Trumps harte Haltung gegen China!

Produktion zuhause durchrechnen

Dann sollen seine Anhänger mal durchrechnen, was z.B. ein Shampoo kostet, wenn es in den USA produziert würde. Vorausgesetzt es gibt in den USA überhaupt noch genügend Firmen, die die bislang importierten Produkte ersetzen könnten.

Ich würde bei Trump anfangen und bei ihm alles, was bislang aus China kommt, entfernen und mit dem gleichwertigsten, erhältlichen Produkt "Made in USA" ersetzen.
Schon bei Elektronik könnte das schwer werden ...

Amerikanische Produkte kaufen

Bis dahin gebe es einen einfachen Weg, Sonderzölle auf Importe zu vermeiden, schrieb der Präsident auf Twitter: "Stellt Eure Produkte in den guten alten Vereinigten Staaten her."
Der Tweet dürfte bei vielen US-Amerikanern auf Zustimmung stoßen.

Völlig richtig. China ist von sich aus nicht stark, wenn wir, der freie Westen, es nicht aus Bequemlichkeit stark machen. Wir sollten lieber unsere eigenen Produkte herstellen und kaufen. Chinesische Waren können dann meinetwegen im Regal bleiben.

Da haben wirs!

"US-Malls sind voll mit chinesischen Produkten."

Damit ist dokumentiert, dass die USA viel zu sehr von Importgütern abhängig sind und dass dies den USA Industriearbeitsplätze kostet. Trump hat also recht: Das muss sich ändern.

Unternehmen legen ihre Preise so fest, dass sie damit kurz-/mittel-/langfristig die höchsten Gewinne erzielen. Steigen die Preise für ihre Güter also, z.B. aufgrund von höheren Einfuhrzöllen, dann wird sich der Gewinn verringern. Verringert sich der Gewinn so stark, dass es Sinn macht statt in China in den USA zu produzieren, hätte Trump sein Spiel gewonnen.

Selber schuld

Wer sich so einen Präsident leisten kann, der kann auch zahlen!

Gut

... daß die US-Bürger und Farmer zahlen, denn die haben Trump ja auch gewählt. Schlecht, daß es alle trifft: BMW zum Beispiel, das in den USA sein größtes Werk hat und jetzt für Motoren und Teile Importzölle zahlt, und für die fertigen Autos Exportzölle. Diese Konzerne sollten Trumpland verlassen.

19:37 von NeNeNe

Sehe ich das falsch?
.
Nein
dass Deutschland die EU Vorgaben zum Export seit Jahren missachtet
wird hier nie thematisiert
immer die anderen stehen am Pranger Staatsverschuldung etc.

die amerikaner müssen ja nicht

die chinesischen waren kaufen. sie können ja auch amerikanische oder mex. lebensmittel kaufen. dann erreichen die maasnahmen auch ihr ziel. auch, wenn das nicht der zweck dieses artikels war!

19:35 von tunis

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an. leider kann ich das nicht in so klare worte kleiden!

19:37 von NeNeNe

Nein, hört man hierzulande aber nicht gerne

Weniger falscher Konsum

Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft, viel wird gekauft ohne nachzudenken nur weil es billig ist. Vielleicht können steigende Preise dem entgegenwirken.
Es wird außerdem Zeit, dass die Chinesen ihren Markt für ausländische Firmen öffnen. Trump hat das begriffen und zieht die Daumenschrauben an, bravo dafür! Es ist nicht alles schlecht was Trump macht!

Wer sagt dass alles billig sein muß?

Eine Haltung gibt es auch nicht umsonst.

Überraschend

Wenn ich das Gros der Kommentare hier richtig verstehe, dann finden die lieben Mitforisten es segensreich für die USA, wenn dort die Verbraucherpreise steigen.

Würden Sie es denn auch in Deutschland toll finden, wenn die Lebenshaltungskosten hier sprunghaft anstiegen?

Ich muss ehrlich sagen, daß ich diesen Thread nicht begreife.

Das Geld bleibt im Land

@ Old Lästervogel:
... wenn die Amerikaner die Produkte, die sie bisher von den Chinesen kauften, selbst produzieren, muss der Verbraucher auf jeden Fall auch mehr bezahlen.

Die Amerikaner kaufen dann weniger, nur das, was notwendig ist und nichts überflüssiges. Das Geld bleibt dann im Land und wird nicht von China abgesahnt.

Zölle gegen die EU bringen nichts

@ Bernd39:
Was singt man denn so, über bevorstehende Zölle auf Produkte aus der EU? Insbesondere auch deutsche Autos?

Das würde ja nicht viel bringen, die Amerikaner haben im eigenen Land ja praktisch keine Konkurrenz zur deutschen Premiumklasse.

20:08, ednew

>>Und....
Mr. Trump gewinnt seine 2. Wahl doch!<<

Weil die Menschen steigende Preise ganz toll finden.

Natürlich.

Zölle...

haben zwei Seiten. Die Eine Zölle können kurzfristig den Gegner schaden. Die Andere Seite Zölle kommen wie ein Bumerang zurück zu dem der Sie verhängt hat. Die Weltwirtschaft ist heute so verzahnt. Ich mache zwei Beispiele. Apple Geräte werden nicht in den USA gefertigt sondern in China. Die Sportschuhe der Marke Nike werden nicht in den USA gefertigt sondern in China. Entweder möchte man freien und fairen Welthandel der verträgt keine Zölle oder man geht wieder zurück zur einem nationalen Handel dann kann man mit Zölle arbeiten.

@Sparer - Made in China

19:57 von Sparer:
"Ohne Waren aus China würde unsere Lebensqualität keinen Deut schlechter."

Wenn Sie Ihre Lebensqualität in den letzten 20 Jahren nicht geändert haben, mag das stimmen. Der Durchschnittsbürger hat aber einen Haushalt voller Produkte aus Asien. Und selbst "Made in Germany" ist durchaus auf Komponenten aus China angewiesen.

@kleiner Bankert - Der Preis entscheidet!

20:06 von kleiner Bankert:
"Vielleicht wollen die amerikanischen Verbraucher gar nicht so viele chinesische Produkte kaufen."

Das wichtigste Kriterium bei der Kaufentscheidung ist der Preis. Andernfalls gäbe diese Masse an Billigprodukten minderer Qualität überhaupt nicht.

Misswirtschaft

@ Nico_sein_Senf:
Auch die Sanktionen gegen Russland haben dazu geführt, dass Russland wieder damit angefangen hat eigene Produkte herzustellen.

Können Sie mir ein Produkt als Beispiel nennen?
Die Opposition in Russland (sofern sie ihre Meinung äußern darf) hat kritisiert, dass die staatlich gelenkte russische Wirtschaft so träge ist, dass sich da praktisch noch nichts getan hat. Man sagt, dass Anreize für Innovationen fehlen. Die Machtbereiche der Oligarchen sind abgesteckt. Unternehmerisches Denken? Fehlanzeige.

Trump handelt hier korrekt

Und die einzigen, die Chinas Politik wirklich tagtäglich bezahlen, sind die Chinesen selbst. Hunderte Millionen Chinesen leben in einer Diktatur, mit Korruption, ohne Menschenrechte, mit der weltweit höchsten Zahl an Todesurteilen, ect. PP.
.
China spielt seit Jahrzehnten falsch, und nur weil wir Trump (zu recht!) nicht sonderlich mögen, ist sein Handeln hier richtig. Und ähnlich wird es unserer EU ergehen, aufgrund unserer einseitigen Abschottung gegenüber den USA. Sachlich bleiben und genau analysieren.

Wertvolle Produktion in den USA

@ tunis:
Werden Chinesische Produkte 25% teurer, kann sich bei einigen Produkten die Produktion durchaus auch wieder auf dem heimischen Markt lohnen.

Eigentlich bei allen Produkten. Die Chinesen produzieren ja nur mit Leiharbeit, niedigen Mindestlöhnen und prekären Beschäftigungsverhältnissen so billig. Durch die Zölle wandert die Arbeit wieder zurück in die USA.

Und wenn dann in den USA produziert wird...

...entscheidet man die Fabrikation wieder in Billig-Lohn-Länder zu verlagern, um die Erträge zu steigern. Das hatten wir doch Alles schon. Nur die Aktionäre profitieren!

@MWunsch

"Dann sollen seine Anhänger mal durchrechnen, was z.B. ein Shampoo kostet, wenn es in den USA produziert würde. Vorausgesetzt es gibt in den USA überhaupt noch genügend Firmen, die die bislang importierten Produkte ersetzen könnten."

.

Mit genau dieser Politik ist Amerika zur Industrienation geworden. Die einheimische Industrie wurde mit Zöllen gegen die Konkurrenz aus Großbritannien geschützt. Erst als Die USA eine Industrienation waren und eine starke Industrie hatten, da hat es sich für den Freihandel eingesetzt. Die Industrie wurde in den USA aus Profitgründen ausgelagert und nun rächt sich dies. Einfach nur mal die Geschichte der USA lesen.
http://www.bpb.de/apuz/263043/zur-geschichte-des-freihandels?p=all
https://www.zeit.de/2016/18/ttip-barack-obama-hannover-usa-widerstand/se...
http://tinyurl.com/yy7byqbg

Ich staune ...

... wie viele User sich hier im Forum dafür stark machen, die kleinen Leute zu schröpfen.

Denn wer hätte denn am meisten darunter zu leiden, wenn durch eine Verlagerung der Produktion zurück in die USA 75% der Produkte teurer würden?
Die Millionäre sicherlich nicht ...

re einfach unglaublich

"Außerdem werden bei höheren Verkaufspreisen der Importe die Produkte einheimischer Konkurrenten attraktiver für Verbraucher. "

Erst titeln Sie "Unsinn", dann bestätigen Sie genau das, was der Artikel aussagt.

Sowas ist Unsinn.

US-amerikanische Produkte geht nicht so schnell

Der Ersatz von chinesischen Vorprodukten und Produkten braucht seine Zeit. Eine Fabrik, das Know-how und die Fachkräfte, das bekommt man nicht in drei Monaten hin.

Vor allem müsste ein Investor darauf Vertrauen, dass der Wettbewerbsvorteil mit den hohen Zöllen über genug Jahre hält, bis die Fabrik abgeschrieben und auch international wettbewerbsfähig ist.

Die us-amerikanischen Verbraucher werden höhere Preise zahlen. Ganz einfach.

Es wird leider wenig in die Staatskasse fliessen

Sie übersehen hier ein wichtiges Detail - die anderen Billigproduzenten. Diese werden ihre Preise um etwas weniger als die Zölle anheben und damit immer noch billiger als der chinesische Anbieter sein. Die Kunden werden diese Produkte kaufen und der Zoll wirkt wie eine Preiserhöhung und fließt nicht in die Staatskasse. Aus diesem Grund gehen Zollerhöhungen in einer globalisierten Wirtschaft in der Regel nach hinten los und schützen nicht die heimische Industrie.

Ende des 19. Jahrhunderts war das so

Da stellten die Briten plötzlich fest, wieviel deutsche Billigprodukte sie verwendeten, als da zwangsweise ein Herkunftsschild drauf musste. Der Rest der Geschichte sollte bekannt sein.
Das ist alles ein Spiel mit dem Feuer. Sicher, China kopiert genauso freudig wie zum oben genannten Zeitpunkt Deutschland. Ebenso wenig sind die Chinesen keine Spur dümmer als die Deutschen ein paar Jahrzehnte früher.

Es ist schon wahr, dass sich die USA deindustrialisiert haben und aktuell langsam die Konsequenzen bemerken. Kann man das alles China in die Schuhe schieben?

Trump - Lügen, Halbwahrheiten und falsche Hoffnungen

Wie soll das denn alles funktionieren mit der Porduktion in den USA? Schon jetzt sind z.B. Waschmaschinen um durchschnitztlich 100 § teurer geworden, GM musste im letzen Jahr über eine Mrd. $ mehr für Teile aus China beztahlen, aber was mich viel mehr interessiert, wer soll das alles Produzieren, was der allwissenden und allkönnende Trump wieder in den USA herstellen lassen möchte? Dort herrscht quasi Vollbeschäfftigung und Südamerikaner sollen nach seinem Willen nicht ins Land, da es ja alles Vergewaltiger, Drogenscmugler und Diebe sind.
Es wird teurer werden für die Menschen in den USA, viel Teurer!

Handelsstreit

Ist es wirklich nur der Preis, der entscheidet?
Zur überragenden Qualität amerikanischer Produkte will mir spontan so rein gar nichts einfallen.

21:23, make sense @von Lyn

>>"Und entweder kaufen die Leute dann stattdessen einheimische Produkte und stärken damit die eigene Wirtschaft - oder aber die Produkte aus China sind immer noch billig genug, um bei denen zu bleiben. Dann fließt etwas in die Staatskasse.
Was ist dagegen einzuwenden?"

Antwort: Nichts!
Ich lebe in den USA und habe noch keine dramatische Auswirkungen festgestellt. China fühlt das mehr als die USA.
Interessant wird's nur, wenn deutsche Autos besteuert werden. Mercedes wird es am staeksten treffen, dann BMW, Porsche und VW.
aber auch amerikanische Autos werden teurer, da viele Komponenten in die USA eingeführt werden.
Ich habe einen Mercedes uns einen BMW in der Garage und werde dabei bleiben.<<

An Geld herrscht bei Ihnen offensichtlich kein Mangel.

Glückwunsch!

Ihnen ist aber klar, daß das vielen Wählern, die Ihren momentanen Lieblingspräsidenten gewählt haben, entschieden anders geht?

Kleiner Bankert 20:22 So

Kleiner Bankert 20:22
So einfach ist das nicht. China hat 1,35 mrd Einwohner. Die kaufen auch manchmal ein. Und schon ist ein Teil der Waren verkauft. Und die Chinesen können nicht nur billig sie können auch gut. Viele ICs für die Industrie werden in China hergestellt. Eigene Produkte.
Ausbaden müssen die teureren Preise die Amerikaner selber, sie müssen tiefer in die Tasche greifen.
Unsere Autos wird das eher nicht treffen, die werden doch eh in Amerika gefertigt. Ich glaube nicht daß Trump auf Dauer mit Protektionismus weiterkommt.

@MSCHM1972

"Apple Geräte werden nicht in den USA gefertigt sondern in China. Die Sportschuhe der Marke Nike werden nicht in den USA gefertigt sondern in China. Entweder möchte man freien und fairen Welthandel der verträgt keine Zölle oder man geht wieder zurück zur einem nationalen Handel dann kann man mit Zölle arbeiten."

.

Warum werden diese Produkte in China produziert und nicht in den USA? Es sind US Unternehmen die in China produzieren und nicht in den USA? Wenn sie in den USA produzieren würden, dann wären das US amerikanische Arbeitsplätze!

re kleiner bankert

"Die Amerikaner kaufen dann weniger, nur das, was notwendig ist und nichts überflüssiges. Das Geld bleibt dann im Land und wird nicht von China abgesahnt."

Also wenn wir eine Inflation von 5 oder 8% bekommen wäre das toll, weil wir dann nichts Überflüssiges mehr kaufen"

Ein seltenes Ereignis, dass hier die Senkung der Kaufkraft für den Normalbürger propagiert wird.

@Säbelzahn

">>US-Malls sind voll mit chinesischen Produkten.<<

Damit ist dokumentiert, dass die USA viel zu sehr von Importgütern abhängig sind und dass dies den USA Industriearbeitsplätze kostet."

Wenn man einmal die ideologische Brille abnimmt, ist dadurch lediglich dokumentiert, dass die US-Produzenten entweder teurer oder schlechter produzieren als die chinesischen Produzenten.

Eine Abhängigkeit ist dadurch keinesfalls dokumentiert.

Auswirkungen zu spüren bekommen? Auswirkungen genießen!

" Die Auswirkungen dürften Verbraucher wohl bald zu spüren bekommen."
.
Ja. Und das ist doch auch gut so! Wenn innländische Produktion durch Zölle plötzlich wieder Konkurrenzfähig wird, entsteht vielleich der ein oder andere Job ... und der ein- oder andere Amerikaner wird wieder in die Lage versetzt seine Familie zu ernähren.
.
Davon abgesehen, wird vielleicht auch das ein- oder andere -und sehr oft völlig sinnbefreite- Wegwerfprodukt aus China gar nicht erst gekauft, gar nicht erst -auf Schweröl verbrennenden Seelenverkäufern- um die halbe Welt geschippert und unter Umständen wird die ein- oder andere Tonne an wertvollen und knappen Rohstoffen gar nicht erst gefördert.
.
Ich nenne sowas eine Win-Win Situation.
.
Trump hat eben vieles verstanden wovon man hier in Europa nur träumen kann: Auf unserem Kontinent kennen Globalisierungsgeile Politiker nur eins: Immer mehr immer billiger ... und wundern sich dann, dass die Menschen hier wie da verarmen und der Planet vor die Hunde geht.

Qualität hat ihren Preis und

Qualität hat ihren Preis und wie meine Oma schon immer sagte, wer günstig kauft, kauft 2x.

Die Leute sind bereit, für Produkte Geld auszugeben, wenn sie wissen, dass das Produkt gut ist. Siehe den Riesen Run auf Bio-Lebensmittel. Nicht günstig, aber dem Käufer ist es das wert...

„Die Trump-Administration will offenbar Handelsbeschränkungen so lange einsetzen, bis sicher ist, dass China sich auch an Zusagen hält“

Darauf, dass die chinesische Staatsführung ihre Politik an seinen Wünschen ausrichtet, kann er wohl lange warten. Und dass deren Wirtschaftspolitik mindestens genauso unfair ist wie seine eigene, steht auch außer Frage.

„(...) einfachen Weg, Sonderzölle auf Importe zu vermeiden (...):
"Stellt Eure Produkte in den guten alten Vereinigten Staaten her“

Aus Gründen der Nachhaltigkeit wäre es sogar sehr wünschenswert, wenn der Fokus der Weltwirtschaft sich von der Maxime eines auf immer weiter steigendem Konsum zu immer niedrigeren „Kosten“ (und dadurch bedingte oft völlig überflüssige Transportwege) beruhenden Wachstums ab- und sich der Maxime „Qualität statt Quantität“ zuwenden würde.
Vor allem aber darauf, dass ALLE Menschen den gleichen Zugang zu wirklich Lebensnotwendigem erhalten.

Das dürfte aber wohl kaum die Intention von Trumps Drohungen sein.

Wenn die Eu

schlau ist, dann schaut sie sich genau an, was die USA verteuern und handeln bei den Chinesen einen günstigeren Preis aus. Zudem wären etwaige Gegenzölle China - USA natürlich eine perfekte Möglichkeit für europäische Unternehmen, mehr Waren zu exportieren. Die USA denken, dass die Welt nicht ohne sie auskommt, aber eigentlich helfen deren Zölle nur den anderen Wirtschaftsräumen. Mal ganz davon abgesehen, dass ein Großteil der US-Industrie schon den Chinesen gehört. Donald aber schmollt lieber, als dass er versteht, dass die USA nicht mehr als Qualitätsproduzent taugen. Außer für Waffen die Menschen töten, versteht sich.

@fathaland slim

"Wenn ich das Gros der Kommentare hier richtig verstehe, dann finden die lieben Mitforisten es segensreich für die USA, wenn dort die Verbraucherpreise steigen.

Würden Sie es denn auch in Deutschland toll finden, wenn die Lebenshaltungskosten hier sprunghaft anstiegen?

Ich muss ehrlich sagen, daß ich diesen Thread nicht begreife."

Begreife ich auch nicht.

Ich kann es mir nur so erklären, dass die "Logik" der Trumpschen Rhetorik selbstverständlich auch in Deutschland Anhänger hat, die sich hier äußert.
Ein starker Mann muss her, koste es, was es wolle ...
Und wenn der starke Mann da ist und ordentlich Krawall macht, dann ist das gut! Auf jeden Fall!

21:42, kleiner Bankert

>>Wertvolle Produktion in den USA
@ tunis:
Werden Chinesische Produkte 25% teurer, kann sich bei einigen Produkten die Produktion durchaus auch wieder auf dem heimischen Markt lohnen.

Eigentlich bei allen Produkten. Die Chinesen produzieren ja nur mit Leiharbeit, niedigen Mindestlöhnen und prekären Beschäftigungsverhältnissen so billig. Durch die Zölle wandert die Arbeit wieder zurück in die USA.<<

In den USA herrscht eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit, wie die Freunde Trumps hier nicht müde werden zu betonen.

Meinen Sie, wenn die Produktion der bisher günstigen Waren in die USA verlegt wird, daß dann das Lohnniveau in einem Maße steigen wird, welches die Preissteigerung ausgleichen wird?

Echt jetzt?

Schön zu lesen, ...

... das viele Kommentatoren das eigentlich prima finden.

Ich finde es auch prima. Der wichtigste Faktor für mich: mit den Importzöllen wird der Tatsache Rechnung getragen, dass China AUCH billiger produzieren kann aufgrund von laschen Umweltstandards. Auch deshalb verschieben US-Betriebe Produktion nach China. Eigentlich wettbewerbsverzerrend.

Die Zölle sind also Okay, auch wenn Trump nicht Okay ist.
Dass die Verbraucher das ausbaden müssen, ist eigentlich nicht richtig beschrieben. Präziser ist es so: Jeder Verbraucher hat bisher im Grunde genommen einen Sklaven neben sich, der ihm einen hohen Lebensstandard ermöglicht.

um 20:25 von Säbelzahn

"Verringert sich der Gewinn so stark, dass es Sinn macht statt in China in den USA zu produzieren, hätte Trump sein Spiel gewonnen."

Dafür reichen aber keine 25% Einfuhrzoll. Damit es sich rechnet z.B. Elektronik gewinnbringend in den USA herzustellen müssten die Zölle mehrere hundert Prozent betragen. Bis dahin zahlt allein der Verbraucher die Zeche.

@Lyn (19:28):

>>Dann wird es eben teurer
Und entweder kaufen die Leute dann stattdessen einheimische Produkte und stärken damit die eigene Wirtschaft - oder aber die Produkte aus China sind immer noch billig genug, um bei denen zu bleiben. Dann fließt etwas in die Staatskasse.
Was ist dagegen einzuwenden?<<

Ich wäre äußerst gespannt, wie Sie reagieren würden, wenn sich in Deutschland plötzlich die Verbraucherpreise um 25% verteuern. Wäre da dann auch nichts gegen einzuwenden?

Zölle

Warum sind immer so viele Leute gegen Zölle?
Das ist der einzige richtige Weg um Niedriglöhne aus dem Ausland zu stoppen.

Macht die Bundesregierung übrigens auch, um unsere deutschen vernünftigen Arbeitsbedingungen zu erhalten.
Zumindest in einigen Branchen.

Die Leute hätten am liebsten alles für umsonst, regen sich dann aber über die niedrigen Löhne und Renten auf.

Was für ein Elend...

Verbraucher müssen es ausbaden

ja, wer denn sonst? Das ist eine Binsenweisheit. Oder wer glaubt, dass der Handel die Produkte subventioniert und auf seine Margen verzichtet? Das gilt übrigens auch auf Zölle für Autoimporte aus der EU und in die EU.

US-Verbraucher müssen Zölle ausbaden

Das ist ja auch richtig so, die Leute sollen Geld ausgeben, wenn die vernünftige Löhne und Renten haben möchten.

Wo ist das Problem?

Wer die Umwelt im Auge hat,

Wer die Umwelt im Auge hat, kann nur zu dem Entschluss kommen, dass der Weg von der Produktion zum Käufer so kurz wie möglich sein muss. Der Transport von Waren auf riesigen Containerschiffen rund um die Welt hat keine Zukunft. Support your local Dealer

@DrBeyer

"Am 11. Mai 2019 um 21:54 von DrBeyer
Ich staune ...
... wie viele User sich hier im Forum dafür stark machen, die kleinen Leute zu schröpfen.
Denn wer hätte denn am meisten darunter zu leiden, wenn durch eine Verlagerung der Produktion zurück in die USA 75% der Produkte teurer würden?
Die Millionäre sicherlich nicht ..."

.

Ich denke die Aktionäre der Konzerne hätten darunter zu leiden wenn die Wertschöpfung wieder in den USA stattfindet. Denn dann würden keine Armutslöhne gezahlt werden und der Gewinn wäre niedriger aber die Kaufkraft in der gesamten Gesellschaft wäre größer. Was aber Volkswirtschaftlich gesehen irgendwie sinnvoll ist. Es gilt auch hier das Prinzip "Leben und Leben lassen".

@karwandler

Es könnte fast jedes Produkt durch einheimische ersetzt werden, nur dann fängt das Geheule an, warum den alles so teuer wäre. So günstig produzieren wie China kann niemand und das ist Fakt.

@Steffen Dähn und weitere

Das Problem mit China ist sein aggresser Markt-Imperialismus. Nicht die Produktionsstätten sind das Problem, sondern das aggressive China selbst. Mit Staatsdumping auf kosten der Chinesen selbst, entrechteten Arbeitern und Abgestellten expandierte China in allen Märkten. Stiehlt Know How, kauft Häfen, Konzerne und bringt schwache Staaten in seine Abhängigkeit. Zeitgleich sperrt sich China gegenüber allen Investoren und schottet sein Regime konsequent und ohne internationale Regeln des Welthandels einzuhalten ab. Obendrein will es die Seidenstraße forcieren und zeitgleich illegale Kontrolle über internationale Seewege erlangen.
.
China ist ein Taschenspieler und agiert als höchst aggressive Krake. Und das auf kosten - zu aller erst - auf seiner Bevölkerung und auf unser aller Kosten. Trump kontert hier. Und ähnlich wird er auch bald mit der EU und unseren abgeschotteten Märkten (Frankreich/Agrar, Deutschland/Autos usw) umspringen. Nachvollziehbar.

Innovation und solide Arbeiterrechte

China exportiert derzeit viel zu viele billige Produkte in die USA, die nur aufgrund von prekärer Beschäftigung und lächerlichen Mindestlöhnen in China so billig sind. Dem schiebt Trump jetzt mit empfindlichen Zöllen mutig einen Riegel vor.

Die US-Wirtschaft ist flexibel und innovativ, sie wird sich schnell umstellen und in die Bresche springen. Sie wird die Produkte produzieren. Es werden massenhaft gute Arbeitsplätze mit guten Arbeitsbedingungen und Löhnen geschaffen, weil die amerikanischen Arbeiter offensiv und selbstbewusst ihre Rechte vertreten. Nur ein freier Markt ist auch fair.

Es ist das völlig marode....

.... amerikanische Bildungssystem. Die Amerikaner sind derart kurzsichtig, dass sie noch nicht einmal erkennen, dass der Präsident, den sie mehrheitlich gewählt haben, ihre Volkswirtschaft in Grund und Boden rammt.
Jeder Versuch, in Detroit wieder Automobilbauer anzusiedeln, ist selbstredend zum Scheitern verurteilt, weil die internationale Automobilbauerkonkurrenz ungebremst chinesische Zulieferer beauftragt.
Ergo muss Trump alle einführenden Automobilbauer mit Zöllen überziehen, wenn er die eigene Industrie stärken will. Und die amerikanischen Zulieferer auf chinesische Löhne drücken, um international exportieren zu können? Dass Trump faschistoide Tendenzen hat ist ja bekannt, aber ob er überhaupt so weit denken kann? Fraglich..

Trump Bashing

Wie gewohnt, betreiben die Medien auch in diesem Artikel ein Trump-Bashing.

Eine Überschrift "US-Verbraucher müssen Zölle ausbaden", die kurzsichtig und reißerisch ist.

Die Amis leben schon seit langem über ihren Verhältnissen. Ständige Shutdowns zeugen davon. Jedes Jahr ein Handlesdefizit von 500Mrd kann auf Dauer nicht gut gehen. Was also machen?

Steuern erhöhen um den u.a. durch das Handelsdefizit verschuldete Staat zu entlasten?

Trump lässt zuerst die Steuern senken, gibt den Unternehmen dadurch die Möglichkeit, mehr Resourcen in die Entwicklung wettbewerbsfähiger Produkte zu stecken.
Gleichzeitig fließt mehr Geld in die öffentlichen Kassen in Form von Zöllen.

Die Verbraucher müssen so oder so mehr bezahlen um den Staat zu sanieren, sei es durch höhere Steuern oder durch teurere Produkte wegen Zöllen.

Man kann Trump immer als dumm darstellen. Dann sollte man aber auch Alternativen darstellen, um Handelsbilanzdefizit und Staatsfinanzen zu sanieren.

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