Ihre Meinung zu: Im Handelsstreit mit den USA erhebt nun auch China neue Zölle

13. Mai 2019 - 14:58 Uhr

Im Handelsstreit mit den USA hat jetzt auch China angekündigt, neue Zölle auf US-Waren zu erheben. Von Juni an werden Einfuhrgebühren in Höhe von zusätzlich 60 Milliarden US-Dollar fällig. Damit geht der Streit in eine neue Runde.

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Kommentare

Kann man dem Trump mal ein

Kann man dem Trump mal ein wenig bwl und vwl beibringen?
Es fliesst Geld aus China in die USA? Ei ei ei. Da hat der kleine Donald wohl mächtig was verwechselt.
Und china erhebt zoll auf was? Ketchup, mais, und was noch? Die usa haben doch nichts, was man braucht. Boeing, windows und facebook kann man leicht ersetzen.

Wenn Mr. Ricardo

das lesen würde, würde er sich im Grabe umdrehen.
Man kann es nur noch mit "Dummheit" umschreiben.
Das zeigt, wenn Rudelführer (Alpha-Tiere) aufeinander treffen, und der Normalbürger wird und muss für diese Dummheit bezahlen.
Wie können solche Personen gewählt werden, nur wenn der Wähler die Strategien nicht nachvollziehen kann.
Es ist kalte Politik !!!!!!!!!!!!

naja wobei

die USA die grösste Volkswirtschaft im Konsumieren ist,weniger im Produzieren und das mit geborgtem Geld.Insofern teile ich die Meinung nicht das das ohne grössere Probleme an der US Wirtschaft vorrüber gehen wird

Verbraucher wenig betroffen

Wenn etwas was man nur alle zehn bis fuenfzehn Jahre (meine Erfahrung) kaufen muss 86 oder 92 USD mehr kostet ist das kaum eine merkenswerte Belastung. Es gibt fuer Vebraucher viele Moeglichkeiten preisguenstig an die Artikel zu kommen die sie wirklich brauchen. Vielleicht wird der eine oder andere weniger oft auf das neueste bestehen. Den Handel wird es natuerlich schon treffen, aber selbst Schumer und Pelosi stehen hier hinter Trump weil hier kurzfristige Opfer geleistet werden zugunsten einer langfristigen Verbesserung der Geschaeftsverhaeltnisse mit China.

@13:09 von Sisyphos3: 86 Dollar mehr

"Waschmaschine kostet 86 Dollar mehr

und was spart man an Arbeitslosengeld ein, sollte ein amerikanischer Arbeiter die Chance bekommen so was zusammen zu schrauben"

Welches Arbeitslosengeld? Das sind die USA.

Sicherlich könnte auch ein US-Arbeiter eine Waschmaschine zusammenschrauben. Aber dann wäre die Waschmaschine, die durch die Zölle 86$ teurer wird, sicher mehr als 100$ teurer oder der US-Arbeiter müsste zu Löhnen arbeiten wie sie in China gezahlt werden. Was aber aufgrund der US-Mindestlöhne nicht möglich ist.

Letzten Endes ist es aber völlig egal warum die Waschmaschine teurer wird, denn durch die höheren Preise werden weniger Waschmaschinen verkauft.

Gut für die Umwelt, schlecht für die Wirtschaftsdaten.

Simple Trump-Politik

Das war nicht nur zu erwarten, sondern die Schraube wird sich weiterdrehen. Die Chinesen haben Rückgrat und sind glaubwürdig, während die EU mit Muskeln spielen will, die sie nicht hat! Wir werden zu den Verlierern gehören. Aber vielleicht kommt Europa jetzt auf die Idee, mit den Chinesen zu kooperieren, weil die US-Amerikaner uns nur noch als Spielball benutzen. Es wird Zeit für ein starkes Europa. Frau Merkel hat sich quasi schon verabschiedet- wer soll’s machen ??

Vielleicht checken die

Vielleicht checken die Menschen in den USA langsam, dass nicht China die Zölle zahlt, sondern letztlich die USA Verbraucher über höhere Preise. Einfuhrzoll als versteckte Steuer, aber die Zustimmung zu Trumps Politik ist so hoch wie noch nie. Dabei ist das Anliegen Trumps, kein zwangsweiser Technologietransfer, kein chinesischer Mehrheitszwang etc., ja durchaus sinnvoll, fraglich ist aber die Methode.

War zu erwarten....

Was hier aehmm fehlt ist die Aussage Chinas, dass man Wege sucht um die US Staatsanleihen loszuwerden. Hamsterfrisur schafft es noch die bereits bankrotte, nur auf Geld aus dem Nichts laufende "tolle" US Wirtschaft in den Abgrund zu stürzen. Gute Arbeit. Gratuliere. Ein Blick auf die vorher gepuschten Aktienmärkte reicht. Hoch gepokert und verloren.

Kann man das bitte in CO2 umrechnen ?

Es wäre ja schön, wenn sich ein Qualitätsjournalist finden ließe, der die Minderemmission von CO2 den diese Handelserschwernisse hervorrufen errechnen könnte.
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Jede Waschmaschine, die nicht 10.000 km über irgendwelche Ozeane geschippert wird, ist ein Schritt in Richtung der Rettung dieses Planeten.
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Fridays for Future Kids, ob mit Abi oder ohne, werden es danken.

Grundsätzlich denke ich die

Grundsätzlich denke ich die USA fahren hier den richtigen Kurs China ist zu unverschämt und man hat viele Arbeitsplätze dorthin verloren nicht nur in den USA sondern auch in Europa z.b in Deutschland fast die Komplette Spielzeugindustrie und dann die Elektronikindustrie bis auf wenige ausnahmen und zu letzte die Solarbranche. Während wir Luxusautos und die Maschinen liefern um die Konkurrenz für alle andern dort aufzubauen.

Den Chinesen mangelt es wirklich nicht an Selbstbewusstsein sie werden weiter Technologie kopieren in immer höheren Level wie die faltbare Smartphone von Samsung wo Huawei am selben Tag eine Konkurrenzprodukt ankündigte oder für Milliarden hier Unternehmen aufkaufen. Auch Militärisch sind die Chinesen hoch am rühren und auch hier fast alles kopiert wenn auch nicht in Serie.

Angesichts solcher Dinge verstecken sich unsere Politiker und Manager eher unter dem Tisch.

"Der Handelskonflikt belastet die Finanzplätze weltweit und schürt Sorgen vor einem globalen Konjunktureinbruch"

Diese Sorgen um die globale Konjunktur sollte man sich besser um das Schicksal der von einem Konjunktureinbruch auf "altbewährte" Art bislang regelmäßig an den Rand ihrer Existenz gebrachten Teile der globalen Bevölkerung machen. Also darüber nachdenken, wie man es bewerkstelligen kann, dass sich diesmal trotzdem alle mit dem Nötigsten versorgen können.

Damit von käme die Weltwirtschaft ganz von allein wieder in Gang, denn von nichts kommt bekanntlich auch nichts. Dafür aber endlich mal auf nachhaltige Art und Weise.

Zugleich würde damit die Grundlage dafür gelegt, dass alle gemeinsam und in Frieden an der Gestaltung ihrer Umwelt arbeiten können. Weil sie sich aufeinander verlassen und ihre Aufmerksamkeit auf die Herausforderungen der Zukunft richten könnten, statt die ständig auf das Aufspüren und Vermeiden irgendwelcher von irgendwem gestellter "Fallen" zu verschwenden.

Auf SPON...

bitte nachlesen. Junge Experten suchen zudem nach Wegen US Staatsanleihen in größerem Stil anzustoßen. Gute Nacht, Herr Trump.

..Handelsstreit mit den USA erhebt ..

hi, hi, hi, die Trilogie des laufenden Schwachsinns geht in die Endrunde - wenn alles mit Zöllen belegt ist, kann man die selben nur noch erhöhen wenn sich er erwünschte Erfolg nicht einstellt... Das ist wie mit dem Liberalismus, wenn er nicht zu Räumung auf allen Märkten führt, ist es einfach nicht genug … oder wie der Albernheiten sonst sind .. Europa sollte da dringend mitmachen, nicht weil das Spiel besonders intelligent ist, aber wer nix tut, guckt am Ende in die Röhre...

Handelsstreit kann zum Wirtschaftskrieg werden.

Der Handelsstreit zwischen China und Amerika entwickelt sich immer mehr zum reinen Wirtschaftskrieg. Hiervon betroffen ist der Welthandel und damit die Konjunkturerwartungen. Wenn Amerika verlautbaren lässt dies sei alles wunderbar, sie würde Milliarden dran verdienen, sie könnte es noch 20 Jahre aushalten so ist dies falsch. Nicht China bezahlt die Importzölle, sondern der amerikanische Verbraucher, dazu kündigte China bereits an vor allem Landwirtschaftliche Produkte aus den USA mit Zölle zu belasten. China wird außerhalb der USA mehr Getreide , Soja und Schweinefleisch langfristig einkaufen. Zu erwarten ist, das China jetzt seine amerikanische Anleihen verstärkt anbieten wird. Es wird die Finanzmärkte treffen.
Europa wird sich gefasst machen müssen auf ähnliche Maßnahmen. Es ist zu hoffen das die europäische Antwort eine wirtschaftliche und eine Steuerpolitische.

Komische Vorstellung

Der Sinn und Zweck von Einfuhrzöllen ist es, ausländische Güter für den Verbraucher teurer zu machen. Damit bezweckt man, dass entweder zu im Inland produzierte Güter zurück gegriffen wird oder Unternehmen sich dazu entschließen verstärkt im Inland Güter herzustellen.

Der absolute Albtraum wäre, wenn sich durch die Zölle die Güter _nicht_ verteuern würden. Dann wären alle Bemühungen "für die Katz".

Meine Empfehlung: Einfuhrzölle von 400 % auf alle Güter. Dann wird nur noch importiert, was im Inland rein gar nicht mehr zu produzieren ist, also das Maximum an Arbeitsplätzen im Inland schafft. Das wäre auch segensreich für die Umwelt. Es würden dann keine Rohstoffe mehr zuerst nach China und von dort (Vor-)Produkte nach Europa bzw. den USA verschifft werden.

Handelstreik

Jezt sollte EU sich ganz still in die Ecke verziehen, bis sie selbst von Trump erpresst werden.
Ein Jahr nichts fuer den Erhalt des Iranabkommen gemacht - nun aber wird es hektisch.
Aussitzen, abwarten - den Lehrer nicht angucken - dann kommt man selbst nicht dran..
Von mir bekommt ihre keine Stimme, das ist sicher.

Zölle

Wenn man sich einmal die Äußerungen Trumps anschaut, die er so in den letzten zwei Jahren von sich gegeben hat, dann kann man nur zu folgender Schlussfolgerung kommen: Er muss in der Schule und im College im Tiefschlaf gewesen sein, nur so lassen sich seine Defizite erklären

Dealmaker

Der schlechteste Dealmaker der Historie.
Wie viele Milliarden er wohl bereits versenkt hat?
Von Politik oder gar Diplomatie hart der Mann schon gar keine Ahnung.

Das ist doch normal. Alle Preise steigen.

Bei Zöllen von 25%, sind das nicht nur ein paar Cent.
Der Witz an der Geschichte ist, nicht nur die aus China eingeführten Waren werden teurer, sondern auch die von US-amerikanischen Unternehmen national hergestellten Waren steigen im Preis. Die nationalen Unternehmen haben schließlich keine echten Konkurrenten mehr und können die bisher aus Not gedrückten Preise jetzt schön nach oben drücken.
Aber die US-Bürger lieben ihren Präsidenten.

Irgendwann ...

... werden auch seine treuesten Anhänger bemerken, was sie da gewählt haben. Was sein Vorgänger mit den Händen über die Jahre mühevoll aufgebaut und in die Wege geleitet hat (Konjunkturaufschwung), reißt das "Wirtschaftsgenie" Trump mit dem Hintern wieder um.
Durch den Handelskrieg mit China werden nicht nur die Preise für viele Produkte steigen, sondern zugleich auch Tausende ihre Arbeitsplätze verlieren, weil Umsätze sinken und Rohstoffe nicht mehr im erforderlichen Maß zu wirtschaftlich akzeptablen Preisen eingekauft werden können.
Und sollte China irgendwann die Nase voll haben und bspw. keine "Seltenen Erden" mehr an die USA verkaufen (es gibt genügend andere Abnehmer) oder gar die in Beijing "gehorteten" US-Staatsanleihen auf den Markt werfen, gehen in Mar-a-Lago die Lichter aus.

Was sagen die Chinesen zu diesem Thema

China Radio International schreibt:"Hinsichtlich der Handelssituation ist das chinesisch-amerikanische Handelsvolumen in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres um 11,2 Prozent gesunken. Der Export in die USA verzeichnete dabei einen Rückgang von 4,8 Prozent und der Import aus den USA eine Senkung um 26,8 Prozent. Dies zeigt, dass die amerikanischen Exportwaren in China ersetzbar sind. Im gleichen Zeitraum ist der bilaterale Handelsüberschuss um 10,5 Prozent gestiegen, was zeigt, dass eine Erhebung zusätzlicher Zölle das chinesisch-amerikanische Handelsungleichgewicht nicht lösen kann. Ganz im Gegenteil werden amerikanische Konsumenten dadurch sogar noch größere Kosten tragen. " China weitet zudem seinen Handel mit anderen Ländern der Welt aus und stützt seine Ökonomie auf den inländischen Markt, d.h. steigende Löhne und Gehälter treiben die Wirtschaft und machen das Land zunehmend unabhängiger vom Handel mit den USA.

Vielleicht sollten die

Vielleicht sollten die Chinesen darüber nachdenken einmal weniger Waren nach usa zu transportieren. Sozusagen eine eher künstliche Verknappung herbeiführen.
Es würde erstaunliches passieren, wetten?
In Nullkommanichts sind die Zölle weg.
Chinesen, probiert‘s aus!

Bürger sogar starkt betroffen.

Da heute so ziemlich alles aus China kommt, auch die Dinge für den täglichen Gebrauch, ist der Bürger durchgehend betroffen. (Die Waschmaschine/der Trockner sind hier nur Beispiele.)
Was die meisten gerne vergessen, ist, dass sich ein paar Cent oder wenige Dollar mehr auf jedem einzelnen Kassenbon, über das gesamte Jahr gerechnet, zu einer verdammt guten Summe ansammeln, die der US-Bürger ohne Trump in der Haushaltskasse behalten würde.

Wir haben Millionen in die Solarentwicklung investiert...

Wir haben Millionen in die Solarentwicklung investiert, bauen tun es die Chinesen...

Entwicklung kopieren und bauen beherrschen die ganz gut und wir lassen uns mal wieder vorführen...

15:35 von Schlando

Die Arbeitsplätze sind doch nicht mit Gewalt entführt worden, selbst Trumps Tochter ließ in China produzieren.

um 15:52 von friedrich peter... "Was heißt da werden...

>>Handelsstreit kann zum Wirtschaftskrieg werden.<<

Wir sind schon mitten drin...

Die Frage nach dem Konsum

Die Frage nach dem Konsum muss sich jeder selber stellen...

Die „Geiz ist geil Fraktion“ kauft made in China und freut sich über „guten“ Kunststoff und gute Preise.

Wer Qualität sucht, kauft sein Produkt woanders, zahlt mehr, aber kauft das Produkt vielleicht auch nur 1x.

Und wer die Umwelt im Blick hat, kauft keine Produkte, die per Containerschiff um die halbe Welt geschifft wurden, sondern unterstützt seinen lokalen Hersteller und hat eine Garantie, dass die Mitarbeiter der Firmen unter menschenwürdigen Bedingungen Produkte herstellen.

15:35, geselliger misa...

>>Kann man das bitte in CO2 umrechnen ?
Es wäre ja schön, wenn sich ein Qualitätsjournalist finden ließe, der die Minderemmission von CO2 den diese Handelserschwernisse hervorrufen errechnen könnte.
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Jede Waschmaschine, die nicht 10.000 km über irgendwelche Ozeane geschippert wird, ist ein Schritt in Richtung der Rettung dieses Planeten.
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Fridays for Future Kids, ob mit Abi oder ohne, werden es danken.<<

Nationale Autarkie wird das Klima retten?

Sie glauben wirklich, wenn wir den Welthandel erschweren, dann wird alles besser?

15:57 von Säbelzahn

>>Meine Empfehlung: Einfuhrzölle von 400 % auf alle Güter. Dann wird nur noch importiert, was im Inland rein gar nicht mehr zu produzieren ist, also das Maximum an Arbeitsplätzen im Inland schafft.<<

…. und was ist mit den Rohstoffen die wir brauchen um etwas zu produzieren? Das fängt schon bei Öl (nicht nur für Kraftstoffe) und Metallen an.

Verkennt Ihr den Trump vielleicht ?

Trump sagte doch: "... made America great again".
Trump will Jobs in USA schaffen.
Ja, die Importe werden teuer!
So teuer, das es sich in USA wieder zu produzieren lohnt.
Das ist VWL.
(Der Haken ist der Fachkräftemangel in den USA. Es dürfte an Kompetenz fehlen, die in Asien gefertigten Produkte selbst herzustellen.)
Ich erinnere an die Zeit, in dem China den Solarmarkt mit "billig"-Panels überschwemte, und hierzulande eine Solarfabrik nach der anderen Pleite ging!
Damals, als Aktionär von Solarworld, hatte ich mir Zölle gewünscht. Ja richtig gelesen.
Wenn Trumps Plan ist, Importe so teuer zu machen, das die Produkte wieder in USA gefertigt werden, dann werden die Zölle nicht wieder (komplett) abgeschaft.

Bis neulich

Klare Ansage

Die USA haben Probleme mit ihrem Leistungsbilanzdefizit, weil der Dollar als Welt-/Leit-/Reservewährung gerne mal gehortet wird und daher falsch- und überbewertet ist. Dafür kann China nichts.

Was aber China schurkisch macht, ist die übermäßige Hortung von US-Dollar-Devisen und die Manipulation ihrer eigenen Währung um einen unfairen Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Es tröstet dabei nicht, dass der Renminbi (so heißt die chinesische Währung, die Währungseinheit nennt sich Yuan) mittlerweile von der chinesischen Zentralbank sogar schon gestützt wird: Er ist immer noch unterbewertet.

Damit haben die USA gemäß WTO/GATT-Regelungen ein Recht zur Gegenwehr. Der Clou: China hat dies nicht.

Imperialismaus

mal sehn was rauskommt ... sieht langsam so aus als
wenn das Impreium untergeht

@geselliger 15:35

"Jede Waschmaschine, die nicht 10.000 km über irgendwelche Ozeane geschippert wird, ist ein Schritt in Richtung der Rettung dieses Planeten."
Der internationale Schiffsverkehr ist die effizienteste Art des Transports.
Der internationale Seehandel wird betrieben mit Co2 Kosten von 100 kg pro Person und Jahr. *

D.h., die menschliche Atmung verursacht mehr Co2, als der internationale Seehandel. Aber wenn man gegen den freien Handel ist, sieht alles wie ein Nagel aus.

Ansonsten, Amerika ist einer der größten Produzenten von Öl und Gas. Dies wirkt sich auf die Energiepreise aus. D.h. die Produktionsmethoden in den USA sind i. A. weniger energieeffizient, weil der Energiepreis kein bestimmender Faktor ist.

* Siehe "GREENHOUSE GAS EMISSIONS FROM GLOBAL SHIPPING, 2013–2015", N. Olmer et al, ICCT, Oktober 2017, S. 14.

atemberaubend hier zu erleben

welchen hass die hiesigen foristen auf die USA haben. jeder schurkenstaat macht es ihnen offenbar warm ums herz. herr, vergiss sie zu pfingsten nicht

16:08 von th711

Genau, plötzliche Produktionsprobleme bei Appleprodukten!!!

Eine lose-lose Situation für alle ... USA, die VR China und ...

... die Weltwirtschaft.

Zoll-Kriege kennen nur Verlierer.

Es bedarf nur eines kurzen Blicks in die Wirtschaftsgeschichte um deren mögliche Effekte zu erkennen. Der letzte große Zoll-Krieg mit einer Kette von Zöllen und Gegenzöllen begann mit dem Smoot-Hawley Tariff Act von 1930. Am Ende brach der globale Handel um 2/3 (sic!) ein und addierte weitere Millionen Arbeitslose zu den Opfern des Weltwirtschaftskrise von 1929.

Trump fehlen die politische Bildung und der strategische Weitblick, um solche Hintergründe zu wissen und zu erkennen.

Ich verstehe die ganze Aufregung nicht

Deutschland hat schon seit 20 Jahren Zölle von 100% auf amerikanische Textilien. Der Preis einer Levis 501 ist also : Einkaufspreis + 100% Zoll + 19% Mehrwertsteuer. Und zahlen tut's der deutsche Michel

Außer Kontrolle

Selbst einfachste ökonomische Gesetzmäßigkeiten scheinen Trump nicht einsichtig zu sein. Er leugnet diese ebenso wie den Klimawandel. Schlimm nur, dass dieser US-Präsident mit seinen narzistischen Anwandlungen die Weltordnung durcheinander bringt und damit eine Gefahr für den Frieden begründet. Allerding scheint es, als wollte das Volk belogen sein.

Wirklich erstaunlich...

Ich meine, klar ist Trump ein Trampel und viele seiner Ansichten mindestens umstritten, aber es erstaunt mich doch, wie blind manche aus puren Hass(?) selbst sinnvolle Maßnahmen Trumps einfach unreflektiert niedermachen!

Das was jetzt Trump leider tlw. aus den falschen Beweggründen macht, hätten die Europäer schon vor 30 Jahren machen müssen.

Man hätte damals ein Handelsabkommen mit China schließen müssen, als es noch keine Industriemacht war und auf ausländisches Wissen angewiesen war, man hätte Gesetze auf den Weg bringen müssen, denen es die Konzerne zwar erlauben in China Waren zu produzieren und hier in Europa zu verkaufen, aber nur unter der Bedingung , dass die Waren in China unter den gleichen sozialen und okölogischen Standards wie in der E.U. hergestellt werden. Dann wären die Menschen(!!!) auf beiden Seiten die Sieger gewesen!
Aber wie bei uns üblich, zählt nur der kurzfristige Profit, sollen doch die nächsten Generationen den Schaden ausbaden. In diesem Sinne viel Erfolg!

Hohe Margen

Ich lebe seit 15 Jahren in China und bin auch in der Beschaffung tätig. Bei vielen Produkten beträgt der Einkaufspreis ca. 10% des Endverbraucherpreises in Europa, also Einkauf 1 Euro, Verkauf 10 Euro. Der große Reibach wird nicht in China gemacht sondern in den Abnehmerländern. Wenn dann ein Produkt nicht 1 Euro sondern 1,25 kostet verändert das nicht wirklich viel.

Diese Art der Globalisierung

Diese Art der Globalisierung braucht niemand.
Man sollte sich vor Augen halten wie dies abläuft.
1.kommen aus China jede Menge kopierte Produkte.
2.Die Produkte kommen ohne Kontrollen in die Eu,wahrscheinlich ebenso in den USA.
3.Es werden Produkte angeboten,die den Anschein erwecken,das sie von annähernd gleicher Qualität,wie jene die in der EU Produziert werden.Fa,tisch aber oft direkt in den Mülleimer wandern.
Technische Produkte sind oft gefährlich und dürften eigentlich in der EU gar nicht verkauft werden.
Ob Sozialabgaben und Steuern bezahlt wurden steht auch in den Sternen.

Der Oberbegriff des ganzen darf man getrost als Amazon System bezeichnen.

Von daher ist Trumps Reaktion nur logisch.
Und ich halte von dem sonst gar nichts,weil er selbst auch nicht besser ist.

Trump behauptete am Samstag

Trump behauptete am Samstag dass die Chinesen die 25% Aufschlag zahlen würden, und nicht der U.S.-amerikanische Verbraucher.

Entweder weiß er es wirklich nicht besser, oder er sagt wissentlich die Unwahrheit.

Statt strategischer Ziele... kurzsichtige Wahlkampfmanöver ...

... des selbsternannten "größten Präsidenten aller Zeiten".

Es gibt fraglos Handlungsbedarf im Hinblick auf

- den Schutz von geistigem Eigentum in China
- symmetrische Marktzugangsbedingungen
- die Aufhebung des Joint Venture Gebotes.

Das betrifft auch andere Volkswirtschaften, die mit China handeln. Naheliegend wäre gewesen, dass sich die USA und die EU zu einer gemeinsamen Strategie verständigen, um mit der VR substanzielle Ergebnisse zu verhandeln. Das wäre zäh aber mittelfristig erfolgsversprechender als diese Brachial-Taktik von Trump, die nur auf kurzfristige Wahlkampf-Effekte zielt.

Möglich, dass China an den Verhandlungstisch zurück kommt. Aber mittelfristig werden sich die Marktbedingungen für amerikanische Unternehmen verschlechtern. Das hätte bei einer durchdachten Strategie genau umgekehrt sein können.

Das ...

war zu erwarten einer verhängt Zölle der andere verhängt Gegenzölle. Ich habe den Eindruck das sich jetzt die Spirale immer schneller dreht Ich bin gespannt ob einer diese Spirale anhalten kann.

Zölle auf deutsche Autos könnten bald folgen

Ich bin mir ziemlich sicher, Trump wird die Einfuhrzölle auf deutsche Autos ebenfalls bald drastisch anheben. Wir sollten ihm deshalb schon jetzt unmissverständlich mitteilen, dass wir dann Google, Apple, Microsoft & Co. so besteuern werden, wie einen deutschen Facharbeiter. Wetten, der ließe dann hundertprozentig die Finger von der Zollschraube. Natürlich wird diese Besteuerung nicht passieren. Man wird ja mal träumen dürfen. Der Einfuhrzoll auf Erdnussbutter, Jeanshosen oder Ähnliches wird dann angehoben, das war's.

Deaimaker oder Bankrotteur...?

Der Dealmaker hat schon mehrfach seine Unternehmen in den Sand gesetzt. Nun hat er den amerikanischen Staat mit 22 Billiarden $ verschuldet und führt weltweite Handelskriege. Der Dollar als Leitwährung ist längst nicht mehr gefragt. Trump wird das Land genauso herunterwirtschaften, wie er dies mit seinen Immobilien getan hat. Während ihn als Privatmann die Deutsche Bank gerettet hat, hat er nun den US-Haushalt aufgebläht. Die Frage lautet also: Dealmaker oder Bankrotteur...?

Nutzniesser wäre die EU, weil

Wirtschaftsfachmann Trump (haha)
feststellen wird, wie sehr er seinem Land
durch den Streit mit China geschadet hat/und auch noch wird. Er wird einen Teufel tun und die EU auch mit höheren Zöllen belegen.
Er mag ja Recht haben damit, dass China alles und jedes abkupfert und kopiert.
Aber das kann man ja mit Verträgen regeln und sämtliche Einfuhren aus China auf Plagiate überprüfen lassen. Auf diese Plagiate sollte dann ein Strafzoll von 100% erhoben werden dürfen.
Ich denke mal, dass Trump schon längst gegen die EU die Zölle erhöht hätte, wenn man ihm nicht dringend davon abgeraten hätte (aus den eigenen Reihen).
Und sollte er dennoch so dumm sein und Zölle auf EU Waren erheben, muss es ein Zweckbündnis EU/China/Russland geben. Das halten die USA nicht lange aus, denn dann wird man auch gegen Coca Cola, Facebook, Google und all die anderen Riesen vorgehen. Es gibt genug Konkurrenz gegen diese Firmen auf der Welt. Man muss sie nur nutzen.

@Säbelzahn - Empfehlung: Einfuhrzölle 400 % auf alle Güter

Sehr gute Lösung :-)
Nur das ""Agrarland"" USA trifft dieses noch härter, da sie selbst ihre Waren nicht mehr
exportiert bekommen.
HD verkauft sich nicht mehr in Amerika, da diese selbst durch die Schwedischen Gabeln
zu teuer wurden.Ebenso wird sich Boeing
freuen wenn das Spezial Aluminium 400% teurer wird :-) Selbst bei der Medizin / Technik würden dann die Preise in den USA explodieren :-)

@ 15:23 von catze

Die USA haben den immensen Vorteil, dass sie Dollar nach belieben drucken können und da so gut wie alles in Dollar gehandelt wird juckt es sie wenig, wenn dieser abgewertet wird. Die Rohstoffpreise bleiben für sie stabil, da sie notfalls einfach ein paar Scheine mehr drucken.

Kurzsichtigkeit dominiert die Politik des DJT

General Motors setzte 2018 mit 3,65 Millionen produzierten Einheiten auf dem chinesischen Markt mehr Cadillacs (wie z.b. den XT5) als auf dem heimischen Markt in den USA ab. Das JV von GM in China erbrachte 2 Milliarden US-Dollar an Erlösen.

BMW ist - noch vor GM, Ford und Chrysler - der größter Auto-Exporteur der USA und hat aus dem armen Landstrich in South Carolina rund um Spartanburg eine brummende Boom-Region gemacht.

Wenn China Zölle auf US-Importe erhebt, wird BMW nichts anderes übrig bleiben, als in China für den chinesischen Markt zu produzieren und Arbeitsplätze zu verlagern. Trump hat die Dynamik der Weltwirtschaft und das Konzept von effizienten Logistik- und Wertschöpfungsketten noch nie verstanden.

re sosprach: In die Ecke!

„Handelstreik“

Freudsche Fehlleistung?

„Jezt sollte EU sich ganz still in die Ecke verziehen, bis sie selbst von Trump erpresst werden.
Ein Jahr nichts fuer den Erhalt des Iranabkommen gemacht - nun aber wird es hektisch.
Aussitzen, abwarten - den Lehrer nicht angucken - dann kommt man selbst nicht dran..
Von mir bekommt ihre keine Stimme, das ist sicher.“

Sie meinen, die EU sollte schleunigst diese „Erpressungsversuchspolitik“ von Trump mitmachen? Und wen dann zu erpressen versuchen?

Sie geben der EU „keine Stimme“? Weil Sie glauben, dass wir allein als „Nationalstaat“ besser Erpressungsversuche abwehren können? Oder gar selber erpressen könnten?

Tatsächlich hat „die EU“ und ganz ganz viele in den USA exakt vor dem gewarnt, was hier jetzt abgeht. Und die, die diese Dilettanz als Sieg des „gesunden Menschenverstandes“ im Kampf gegen das „intellektuelle Establishment“ gefeiert hatten, missdeuten nun erneut Zurückhaltung als Nichtstun.

Man kann ja nicht nicht Recht haben!

Auch wenn ich gegen Zölle bin stehe ich hinter China

Auch wenn ich grundsätzlich gegen Zölle bin, sage ich zu diesem Verhalten der USA ganz klar und deutlich:

1. ich stehe hinter China, dass sie und die EU sich nicht von den USA erpressen lassen!!
2. China hat absolut recht damit, nicht mit der Pistole auf der Brust zu verhandeln!
3. die USA ueberspannen nicht nur im Iran-Konflikt sondern auch in diesem Handelskrieg den Bogen!! Man macht keine Erpressung mit neuen Zöllen wenn man eigentlich miteinander reden will. Damit haben es sich die USA selbst vergeigt!

Amerikanische Anleihen verkaufen?

China wird keine amerikanischen Anleihen verkaufen (wie von einigen Foristen hier vorgeschlagen), denn das würde zu einer Aufwertung des chinesischen Renminbi führen, die chinesischen Produkte noch weiter verteuern und somit Trumps Strategie sogar noch unterstützen!
Ein Verkauf der Anleihen ohne Umtausch der erworbenen US-Dollar in Renminbi macht überhaupt keinen Sinn!
Das volkswirtschaftliche Nicht-Wissen in Deutschland ist weiterhin erschreckend!
Viele Grüße aus Südostasien!

Viel zu weit gegriffen...

So völlig allgemein zu sagen, dass die Verbraucher "nun die Auswirkungen zu Spüren bekommen" klingt ja sehr dramatisch, reflektiert aber leider nicht die Realität liebe Tagesschau!! Ich lebe seit längerer Zeit in den USA und bisher ist im normalen Alltag - selbst was elektronische Geräte betrifft - nichts zu merken.

Dass hier von Trump ist absolut lächerlich!

Und dass hier von Trump ist absolut lächerlich:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/trump-china-handelsstreit-103.html

Trump sieht die Schuldigen in Peking: Man sei kurz davor gewesen, ein "großartiges" Abkommen abzuschließen, doch dann sei China abgesprungen, twitterte der US-Präsident. Er habe den chinesischen Präsidenten gewarnt, dass es schmerzhaft werde, keinen Deal mit den USA abzuschließen, weil dann viele Firmen gezwungen seien, China zu verlassen.

Eher wird es so sein, dass die letzten us-Firmen nämlich die USA in Richtung China und anderen Ländern verlassen um sich gegen die Zölle zu schuetzen und um nicht ihre Kunden zu verlieren!! Trummpel lebt in einer Scheinwelt und ganz offenbar in einer "alternativen Realität".

Zusätzlich macht Trump sich damit höchstselbst seine Wiederwahl kaputt, weil sich das auch seine Bevölkerung nicht lange anschauen wird und Wege finden wird um die Zölle zu umgehen (Bestellung ueber Drittländer).

Dealmaker

Ich hatte mich schon gewundert, dass sich Trump im Wahlkampf großspurig als "Dealmaker" bezeichnet hatte. Denn von wirklichem Verhandlungssinn ist bei ihm wenig zu spüren.

Seine Taktik scheint eher darin zu bestehen, dem anderen so lange eins auf die Rübe zu geben, bis der klein beigibt. Das mag vielleicht in der Immobilienbranche funktioniert haben, aber in der Weltpolitik zeigen sich China und der Iran davon eher unbeeindruckt.

Richtiger Schritt der 30 Jahre zu spät kommt

Europa und die USA hätten bereits vor 30 Jahren China gegenüber eine klare Linie in Sachen Marktzugang, Patenteinhaltung, und staatlicher Förderung fahren müssen. Stattdessen hat man einem noch nie dagewesenen Know How und Produktionstransfer tatenlos zugesehen. Was Trump macht ist völlig richtig, nur kommt es vermutlich Jahrzehnte zu spät.

Wie wäre es wenn die USA mal ihre Märkte öffnen wuerden??

Dann weiterhin zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/trump-china-handelsstreit-103.html

Die Hintergründe des Handelsstreits sind vielfältig. Unter anderem steht ein Protektionismusvorwurf der US-Regierung im Raum. Washington verlangt von China, seine Märkte stärker für ausländische Investoren zu öffnen.

wie wäre es, wenn die USA erstmal ihre Märkte fuer chinesische Waren öffnen wuerden??

Und dann zum Punkt Technologie:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/trump-china-handelsstreit-103.html

Hinzu komme, dass Peking die Preisgabe technologischer Geheimnisse von sämtlichen Firmen verlange, die auf dem chinesischen Markt aktiv werden wollen.

Die USA verlangen Gleiches doch auch von China. So viel dazu. Und warum kann man Technologie nicht offen miteinander teilen und gemeinsam benutzen?? Warum kann Technologie nicht frei fuer alle verfuegbar gemacht werden??

re th711: Tolle Idee!

„Vielleicht sollten die Chinesen darüber nachdenken einmal weniger Waren nach usa zu transportieren. Sozusagen eine eher künstliche Verknappung herbeiführen.
Es würde erstaunliches passieren, wetten?
In Nullkommanichts sind die Zölle weg.“

Tolle Idee! Keine Exporte - keine Exportzölle! Das da die „Chinesen“ noch nicht drauf gekommen sind. Trump und seine Wähler haben es dagegen begriffen: Keine Importe - kein Handelsbilanzdefizit. Und ausprobiert hat Trump es auch sofort. Hat aber keinen Spaß gemacht und dafür „großartige Verhandlungen“ mit China geführt. Die diese dann abgebrochen haben. Weil Sie wohl keinen „Spaß“ verstehen.

„Chinesen, probiert‘s aus!“

Sie trauen den „Chinesen“ offensichtlich nicht viel Denke zu. Nichts alles muss man „ausprobieren“.

60 Mrd an Zöllen oder 60 Mrd Warenwert?

60 Milliadren an Zollgebühren oder Zölle auf einen Warenwert von 60 Milliarden?
Bei bbc liest sich das eher wie letzteres, die Zölle für Waren im Wert von 60 Mrd US$ werden von 5 auf 25% erhöht, das wären 12 Mrd. an extra Zollgebühren, nicht 60.

16:26, NilsArmstrong

>>Verkennt Ihr den Trump vielleicht ?
Trump sagte doch: "... made America great again".
Trump will Jobs in USA schaffen.
Ja, die Importe werden teuer!
So teuer, das es sich in USA wieder zu produzieren lohnt.
Das ist VWL.<<

Und dazu muss man dann entweder die Löhne ordentlich senken oder die Preise saftig erhöhen.

Auch das ist VWL.

Das könnte für USA schnell zum Rohrkrepierer werden

Mittlerweile sitzt China am längeren Hebel. Die Schulden der USA in China sind enorm, die eigene Produktion ist in USA eingeschlafen und kann so hoppla-hopp gar nicht hochgefahren werden. China wird auch draufzahlen müssen, aber dieser Handelsstreit wird für die USA ein Pyrrhus-Sieg. In jedem Fall aber müssen die BÜRGER, die Verbraucher den Mist mit Mehrkosten bezahlen. Eine verdeckte Steuer-Erhöhung und wiederum eine Hätschelung der heimischen Wirtschaft. Dachte ich mir doch, dass dieser Präsident auch nur für SEINE Klientel arbeitet: Nicht "America first", sondern die "Industrie und die Reichen first". Bei den letzteren wurden die Steuern gesenkt, bei der Bevölkerung holt man sich das ungeniert und schiebt das den Chinesen in die Schuhe? Wahrscheinlich glauben die Trump-Wähler das Märchen sogar !

16:32, Enrico Seifert

>>Imperialismaus
mal sehn was rauskommt ... sieht langsam so aus als
wenn das Impreium untergeht.<<

Täte es das, dann würde es den Rest der Welt mit sich reißen.

Wünschen Sie sich das also bitte nicht. Auch wenn Trump nach Leibeskräften daran arbeitet.

Der Käufer zahlt

@15:26 von Werner40
Zölle werden auf Importwaren gezahlt...dadurch daß aber die chinesischen Billigwaren nun teurer werden, werden sich amerikanische Verbraucher auch überlegen,
ob sie nicht auf Waren aus dem Inland oder anderen Ländern "umsteigen"...für chinesische Produkte gilt auf jeden Fall eine andere Konkurrenzsituation..."Billigchina" war dann mal...das werden dann durch einen verminderten Absatz die chinesischen Exporteure empfindlich spüren...die unfairen Handelspraktiken Chinas werden sich Pekings Führer dann sicherlich nicht mehr leisten können.

Die berühmten "Milch-Mädchen"-Rechnungen ziehen nicht ...

... auf keiner Seite des Spektrums.

(1) Zölle sind Import-Steuern und die zahlt der US-amerikanische Importeuer bzw. teilweise oder ganz der End-Verbraucher.

(2) die "Job-Kalkulation" der Zoll-Befürworter ist blauäugig. Wenn amerikanische Unternehmen ihre Vorprodukte teuerer bezahlen müssen, schlagen die Kosten-Effekte auf den Arbeitskräfte-Bedarf durch - negativ.

(3) den - kurzfristig - wenigen Fälle, in denen US-amerikanische Produzenten importierte Produkte selbst herstellen können und einheimische Jobs schaffen, stehen Job-Verluste gegenüber bei allen nun im Gegenzug von China oder anderen mit Zöllen blegten Produkten. Sei es bei Boing, Apple, TI oder in den Agrar-Unternehmen.

Der Netto-Effekt mag noch knapp positiv ausfallen, aber das tröstet die von Job-Verlusten betroffenen Beschäftigten nicht wirklich.

re 17:03 Cosmopolitan_Citizen: Weitblick

„Eine lose-lose Situation für alle ...

Trump fehlen die politische Bildung und der strategische Weitblick, um solche Hintergründe zu wissen und zu erkennen.“

Nicht nur Trump und nicht nur Trump-Anhängern fehlt dieser Weitblick. Ich erinnere an den massiven und meist grundsätzlichen Widerstand gegen ein Handelsabkommen wie TTIP von ganz unterschiedlichen Seiten. Eine Diskussion, die mich damals sprachlos machte in ihrem Wüten gegen eine Globalisierung, in der man seine eigene Identität zu verlieren glaubte. Eine Diskussion, die mir heute wie der Vorbote des folgenden Aufstiegs der „Jünger des gesunden Menschenverstandes“ vorkommt.

Sie haben natürlich Recht und die Betonung liegt auf natürlich.

Und wenn ein Handelskrieg eine lose-lose-Situation ist, dann ist ein Handelsabkommen eine win-win-Situation. Und das ist sie auch!

Tolle Ergebnisse Trump'scher

Tolle Ergebnisse Trump'scher Wirtschaftspolitik. Mittlerweile haben wir weltweit Zölleerhebungen schlimmer als im Mittelalter. Jetzt fehlt nur noch, dass als nächster Schritt die Zöllner mit Eisenhelm- und Helebardenpflicht entsprechend an den Grenzen stehen. Brave new World. Tolle Leistungen von Euch Amis und Chinesen.

Grenzen des Handelswachstums

Wenn eine Jeans kreuz und quer um die Welt transportiert werden muss, dann stimmt im Handel etwas nicht. Insofern müssen wir Trump fast dankbar sein, wenn er die Importe reduzieren will. Statt Zöllen wäre mir aber eine Co2-Steuer für Schiffe und Flugzeuge lieber. Wenn sich die Transportkosten z. B. verdoppeln würden, würden sich viele Transporte nicht mehr rechnen und regionale Produktion sinnvoll werden. Außerdem würden die Umweltbelastung durch Schadstoffe reduziert. ( ein Frachtschiff im Ärmelkanal führt noch in Hannover zu Belastungspitzen)

Um Trump auszubremsen empfehle ich den Chinesen, nicht die Zölle zu erhöhen, sondern keine seltenen Erden und Apple-Produkte zu liefern. Das wirkt viel schneller und bringt die Amerikaner zur Vernunft.

USA verliert

Die USA erheben Zölle auf Einfuhren, sie sind eine Nation aber strafen beinahe alle großen anderen Nationen. Alle andere Länder antworten, sie sind untereinander durchaus in der Lage noch zu handeln. Wer hat jetzt das Nachsehen? Die USA. USA Importe: 1 Billionen. Exporte 2 Billionen.

17:04, Karin Mustermann

>>Ich verstehe die ganze Aufregung nicht
Deutschland hat schon seit 20 Jahren Zölle von 100% auf amerikanische Textilien. Der Preis einer Levis 501 ist also : Einkaufspreis + 100% Zoll + 19% Mehrwertsteuer. Und zahlen tut's der deutsche Michel.<<

Der Verbraucher zahlt immer alle Zölle.

Der Unterschied zwischen den Zöllen, die Sie erwähnen, und den Zöllen Trumps besteht darin, daß es sich nicht um einseitig verhängte Strafzölle handelt, sondern daß sie im gegenseitigen Einvernehmen zwischen den Handelspartnern beschlossen wurden, nach den Regeln der WTO. An die fühlt sich Trump allerdings, wie an sämtliche internationalen Abkommen und Verträge, nicht gebunden.

Mit so einem US-Präsidenten kann man keine Verträge machen. Sie sind das Papier nicht wert, auf dem sie stehen.

Allerdings wird China keine US-Staatsanleihen auf den Markt ...

... werfen, zumindest nicht kurzfristig. Die Ökonomen der VR China können rechnen und sie werden nicht ihre eigenen Bestände devaluieren.

Auch der Dollar ist als globale Leitwährung nicht kurzfristig zu ersetzen. Alle alternativen Lösungen würden nur zu größeren Risiken oder zu währungspolitischen Abhängigkeiten führen, welche die alten gegen neue tauschen.

Nein, die Ökonomie ist kein Platz für krude "Vergeltungsphantasien". Auch wenn Trump sie geradezu provoziert.

Trump ist NICHT die USA und er wird nur noch 2 oder max 6 Jahre bleiben. Genug Zeit, um enormen Schaden im eigenen Land und der Welt anzurichten. Aber nach ihm kommt die Zeit für eine neue Zivilisierung der Weltordnung im Handel und in den internationalen Beziehungen. So der so.

17:55 von madera8

so scheint es zu sein. aber unsere hiesigen und die ard mögen nunmal trump und die usa nicht sonderlich. die machen sich nun lieber gut-kind mit china und dem iran sowie nordkorea und VEN

Wenig realistische Forderungen

17:49 von Demokratieschue...

Ihr fordernden Fragen entbehren nicht eines gewissen Charmes: "Und warum kann man Technologie nicht offen miteinander teilen und gemeinsam benutzen?? Warum kann Technologie nicht frei fuer alle verfuegbar gemacht werden??"

Tja, natürlich kann alles frei zum Kopieren und Nachbauen sein auf diesem Planeten und in einer globalisierten Weltwirtschaft. Tatsächlich entspricht dies sogar der überlieferten chinesischen Kultur: nur das, was gut ist, wird überall kopiert.

Aber.

Irgendjemand musste Gelder für Entwicklung und Forschung bezahlen, damit neue Technologie entstehen konnte. Irgendjemand erwartet Lob und Anerkennung für die Geistes-, Erfinder- und Ingenieurleistung. Ist das nicht fair? Warum gibt es Patentschutz, Markenschutz, Urheberschutz? Warum sollen Unternehmen, die Spitzenqualität mit gutem Markennamen anbieten, wehrlos sein gegenüber billigen Konkurrenten?

Merke: Großbritannien setzte einst "Made in Germany" als Schutz vor billigen Kopien durch.

@Teaches's Voice: Ökonomie und Vernunft bedeuten Freihandel ...

... auf der Basis gut verhandelter mutlilateraler Verträge. Aber in einer multilateralen Welt kann sich ein narzisstisch Getriebener nicht als der weltbeste "Dealmaker" produzieren. Der Antrieb dieses Individuums ist noch viel stärker von diesem Anspruch auf Bedeutsamkeit motiviert, als die Öfentlichkeit sich das vorstellen mag.

Ihre Analyse trifft ins Schwarze: die Diskussion um TTIP war mehr durch geradezu hysterische Reaktion als durch rational-nüchterne Abwägung getrieben.

Auch nach der erfolgreichen Implementierung von CETA mit Canada hätte Deutschlands Gesetzgebung bereits von Konzernen zerschmettert sein müssen.
Nichts davon traf ein, aber aber nüchtern betrachtet ist die Bilanz mit 7 % Wachstum der Exporte EU-> Canada in nur 9 Monaten positiv.

Die Ironie ist: Trump setzt der EU womöglich ein Handelsabkommen vor, das weit hinter den Schutzregeln von TTIP zurückbleibt.

@fathaland slim 16:20

"Sie glauben wirklich, wenn wir den Welthandel erschweren, dann wird alles besser?"
.
Wiedermal ein absehbares "Missverständnis" Ihrerseits?
.
Ich schrieb deutlich von einem "Schritt in Richtung" .... bitte lesen, lernen.
.

18:08 von fathaland slim

mein gutster, auch wenn sie es aus politischen gründen nicht begreifen wollen. trump ist nur nicht so hasenfüssig wie obama. trump hat erkannt, daß sowohl die eu als auch china ihren markt abschirmen und höhere zölle erheben. und das ändert er halt brachial, weil es sonst keiner begreift

Ich hoffe die Chinesen

Ich hoffe die Chinesen beschließen bald ein Warenembargo gegenüber den usa. Dann kann sich Trump seine Zölle in die Haare stecken, sie wären sinnlos verpufft. Und usa würde es sich gleich drei Mal überlegen müssen einen Irankrieg anzufangen. Die Chinesen könnten die usa schlicht und einfach aushungern. Natürlich tut ihnen das finanziell etwas weh, aber sie können ja einfach ein paar amerikanische Anleihen verkaufen....
Eine Zeit lang keine Appleprodukte liefern und sehr bald knickt usa ein.
Natürlich muss foxconn eine Zeit lang unterstützt werden, aber das klappt schon.
Es soll ja nicht der Amerikaner an und für sich geschädigt werden sondern nur die desolate aggressive Politik ein wenig korregiert werden.

19:42 von Karl Napf

Sind sie der gleiche Karl Napf, mit dem ich immer auf gleicher Linie liege? Ihre Affinität zu den USA sind für mich nicht nachvollziehbar.

19:53 von Karl Napf

das ändert er halt brachial, weil es sonst keiner begreift.

Und das ist in ihrem Sinne? Bin enttäuscht.

19:53, Karl Napf

>>18:08 von fathaland slim
mein gutster, auch wenn sie es aus politischen gründen nicht begreifen wollen. trump ist nur nicht so hasenfüssig wie obama. trump hat erkannt, daß sowohl die eu als auch china ihren markt abschirmen und höhere zölle erheben. und das ändert er halt brachial, weil es sonst keiner begreift.<<

Mein Schlechtster, es gibt eine Organisation namens WTO, nach deren Regeln wurden bisher Zölle erhoben.

Bis dann Herr Trump kam.

Hoffen auf die Chinesen - und Herrn Trump

Zu: 20:03 von th711

Nicht unbedingt guter Stil, Kommentare wortwörtlich mehrfach zu verwenden.

Also noch einmal:

1) Apple benötigt die USA als Standort für den Unternehmenssitz. Für die Produktion ist Apple als kapitalsattes Weltunternehmen völlig ungebunden von einem Standort. Bietet ein Land nur wenig bessere Konditionen, wo wandert die Apple-Karawane weiter. Die VR China wird sich hüten, diesen Partner aufgrund von Zöllen zu verlieren.

2) Die VR China ist auf den Warenexport als Fundament für das eigene Wirtschaftswachstum angewiesen, da ein Binnenmarkt noch zu wenig attraktiv ist. China entwickelt gerade sein Wirtschaftskonzept weiter, weg von Kopieren und Nachbauen hin zu eigenen Entwicklungsleistungen und Innovationen. Dafür benötigt China die Märkte der EU und Nordamerikas.

3) Präsident Trump ist kein Feldherr, er will keinen Krieg. Für ihn ist allein sein Bild von einem starken, unabhängigen Führer für seine Wählerschichten in den USA wichtig. Krieg wird er nicht wagen.

20:12, Barbarossa 2

>>19:42 von Karl Napf
Sind sie der gleiche Karl Napf, mit dem ich immer auf gleicher Linie liege? Ihre Affinität zu den USA sind für mich nicht nachvollziehbar.<<

Es gibt die antiamerikanische und die proamerikanische Rechte.

Die sich allerdings nur in diesem einen Punkt unterscheidet.

-STRATEGE TRUMP-

Der herr Trump weiss sich aber freunden zu machen.
Mit sanctionen, unbegrundeten .
Kein beweiss, wen President Trump oder
M.P. Nethanyahu nur vermuten das eine gefahr aus Iran oder China
anwesend ist, starten sie
mit einsatz von strafe, sanctionen.
Damit macht man aber keinen handelsfreunden womit es gut
zusammenarbeiten zum wohl aller ist.
Die nummer eins wie president Trump sich selber nennt hat ja doch immer recht.
Vielleicht in Amerika, aber ist der starke man aus der USA
in wirklichkeit starker als der rest der Welt
zusammen?
Frage mal an Frau Merkel-Herr Pieu-President Putin.
Number one wie lange noch?

US-amerikanische Außen(handels)politik ist primär immer ...

... US-amerikanische Innenpolitik. Unter Trump und seiner "America-first"-Mantra, aber mehr noch aus dem alles überragenden Motiv seiner Wiederwahl ist das zum fast einzigen Antrieb außenpolitischer Aktivität geworden.

(1) Der Zoll-Krieg mit China zielt auf die Blue-Collar Klientel in Iowa, Ohio, Pennsylvania, Michigan und Wisconsin. Dort wird seine Wiederwahl entschieden.

(2) Gegenzölle auf IT-Produkte und Online-Dienste von Microsoft, Google, Amazon etc. treffen nicht seine Wählerschaft. Dort arbeiten Gebildete in High-Skill Jobs. Zudem in Staaten wie California, Washington State und New York, die er ohnehin nicht auf der Rechnung hat.

(3) Seine Venezuela-Politik zielt nicht auf Maduro oder die Öl-Reserven Venezuelas, sondern auf die zahlreicher werdende venezolanische Latino-(Wähler-)Gemeinde in Florida.

Am Ende geht es folglich nicht um "America first" sondern um "Trump first".

..."Die Welt ist (immer noch) eine Scheibe für viele!

Sicher es ist eine Frechheit von China, das es seine Wirtschaft weiter entwickelt.
Früher, wo China für andere billig produzierte, da war die Welt noch in Ordnung!
Es ist schon unverantwortlich, das China mit seiner wirtschaftlichen Weiterentwicklung das bewährte Weltwirtschaftssystem so aus dem Gleichgewicht bringt!
Um China zu zwingen seinen aggressiven Wirtschaftskurs zu ändern, brauchen wir nur auf alle Waren "Made in China" verzichten.
Damit schaden wir China so richtig!

Und unterstützen so ganz nebenbei Amerika!!

Und die Welt bleibt weiterhin ein Scheibe, und alles ist ok!

19:52, geselliger misa...

>>@fathaland slim 16:20
"Sie glauben wirklich, wenn wir den Welthandel erschweren, dann wird alles besser?"
.
Wiedermal ein absehbares "Missverständnis" Ihrerseits?
.
Ich schrieb deutlich von einem "Schritt in Richtung" .... bitte lesen, lernen.<<

Dann lesen Sie doch bitte den überaus kenntnisreichen Kommentar um 17:50 von MrSlim (weder verwandt noch verschwägert).

Lesen, lernen...

re Barbarossa 2: Widersprüche

„Sind sie der gleiche Karl Napf, mit dem ich immer auf gleicher Linie liege? Ihre Affinität zu den USA sind für mich nicht nachvollziehbar.“

Herrlich! Mir sind die Widersprüche auch aufgefallen. Aber so muss es wohl sein, wenn Nationalisten beginnen, andere Nationalisten mit den Augen des anderen Natinalisten zu betrachten.
Dann ist man aus seiner nationalistischen Sicht natürlich auf seiner eigenen nationalistischen Seite; andererseits versteht die eigene nationalistische Seele die Seele des Nationalisten der anderen Nation natürlich auch wieder gut.

Seelenverwandtschaften halt, die aber leider politisch nahezu zwangsläufig zu Widersprüchen führt. Deshalb ist auch die nationalistische Internationale eine so schwierige Geburt. Von den Aktionen davor gar nicht zu reden.

Zum Trost: Wenn es um Ihrer beider ureigene Nation geht, werden Sie schon wieder einig werden. Wenn auch so ein paar Widersprüche immer wieder etwas picken werden.

19:53 von Karl Napf

18:08 von fathaland slim

mein gutster, auch wenn sie es aus politischen gründen nicht begreifen wollen. trump ist nur nicht so hasenfüssig wie obama. trump hat erkannt, daß sowohl die eu als auch china ihren markt abschirmen und höhere zölle erheben. und das ändert er halt brachial, weil es sonst keiner begreift
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Er ist ja auch in manchen Augen unberechenbar, weil er sich nicht mit gottgegebenen +100+19% Steuer auf anerikanische Jeans abfindet.

Am 13. Mai 2019 um 18:04 von teachers voice

"Und wenn ein Handelskrieg eine lose-lose-Situation ist, dann ist ein Handelsabkommen eine win-win-Situation. Und das ist sie auch!"

Sie haben Recht.

Ein Handelskrieg bedeutet höhere Kosten.
Investitionen werden verschoben, also Deflation.

Nach dem Handelskrieg werden längst überfällige Investitionen getätigt, meist auf Kredit, also Inflation.

Hat nichts mit Erpressung zu tun, es halten sich alle nur an die bekannten

Gesetzte des „Handels“.

Der bekannte Kreislauf.

Einfach nur eine Frage der Zeit.

20:14 von Barbarossa 2

19:53 von Karl Napf

das ändert er halt brachial, weil es sonst keiner begreift.

Und das ist in ihrem Sinne? Bin enttäuscht.
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Das Trump auch noch mit dem Handelsbilanzdefizit und höheren EU-Steuern Recht behalten hat, das muss ja enttäuschen.
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Das kann ja nicht in unserem Sinne sein?

Da müssen wir durch

Trump ist in spätestens 6 Jahren Geschichte und das ist auch nur der worst case, wenn er wiedergewählt wird. Das wird er, wenn man ihm viele Erfolge verschafft. Ich würde an Chinas Stelle, das aushalten, mir neue Handelsmärkte erschließen und notfalls ein Negativgeschäft in Kauf nehmen. Wenn alles gut läuft, ist Trump sowieso bald weg. Der kurzfristige Schaden ist erträglicher als der langfristige, wenn Trump sich durchsetzt.

Denn dann wird es immer heißen: "Erinnert ihr euch, wie er der EU und den China gezeigt hat, wo der Hammer hängt? Er musste nur den Knüppel rausholen, schon sind sie alle umgefallen. Das klappt bestimmt wieder und wieder..."

Lieber Herr Napf, die

Lieber Herr Napf, die Deutschen stehen mehrheitlich sicherlich zu den USA, nicht aber zu der Politik von Trump, der Wahrheit und Lüge bewusst gegeneinander austauscht, Handelskriege anzettelt, Vertäge bricht, nicht mehr zwischen Freund und Feind zu unterscheiden weiß und die tradierten Werte mit Füssen tritt. Er hat dem nordkoreanischen Diktator die Weltbühne bereitet, ihn als "Freund" bezeichnet und wird nun von diesem vorgeführt. Obama war da klüger, wie überhaupt die US-Außenpolitik unter Trump nur Krisenherde geschaffen hat. Man muss im übrigen sehr wohl die Mißstände in Ländern wie VEN, China und Iran deutlich beim Namen nennen. Aber Wirtschaftssanktionen in großem Stil schüren doch nur den Hass der Bevölkerung auf die "Feinde von außen". Auch ist keine klare Linie zu erkennen, wenn Trump im ersten Schritt brutale Sanktionen festsetzt und im nächsten Schritt ein Telefonat der iranischen Regierung erwartet. Mit der Pistole vor der Brust lässt sich schwerlich verhandeln...

20:35 von teachers voice

Eine Spur einfacher hätte es auch getan.

Als Deutsche und überzeugte

Als Deutsche und überzeugte Europäer sollten wir darauf achten, dass die Trumpsche Politik des "America First" Deutschland und Europa nachweislich schadet - und zwar wirtschaftlich wie auch sicherheitspolitisch. Wie man einer solchen Politik des US-Präsidenten huldigen kann, ist für einen, der Deutschland liebt und stolz auf dieses Land und seine Errungenschaften ist, schwerlich nachvollziehbar.

Make America great again

Bei Orwells 1984 ist es ja auch so, jeweils das Gegenteil ist gemeint (make it small)-.

Arme USA!

China hat ihre Exportüberschüsse jahrelang in US-Anleihen gesteckt. Es besitzt amerikanische Staatsanleihen im Wert von mehr als einer Billion Dollar. Damit ist China weltweit größter Gläubiger der USA!
Die Amerikaner sind davon abhängig, dass sie weiterhin Kredit von China bekommen.
Zwar würde China sich selbst erheblich durch den Wertverlust der US-Schuldpapier schaden, wenn sie die Scheine auf den Markt werfen würden, aber sie würden die US Wirtschaft zum Einknicken bringen.
Aber das kapiert der größte US-Präsident aller Zeiten nicht!

China investiert seine US

China investiert seine US Dollar schon seit Jahren in Häfen, Straßen und andere Infrastrukturprojekte rund um die Welt. Eine kluge Strategie von der alle Beteiligten profitieren. Die einen mehr, die anderen weniger.

Genau!

Einfach mal keine Apple-Produkte mehr herstellen!

@Boris1945: Selektive Wahrnehmung mag zwar ...

... dazu taugen, eng gefasste Weltbilder zu erhalten, taugt aber nicht für seriöse ökonomische Diskussion.

Um das Volumen und die Bedeutung der gesamten wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der EU und den USA zu ermessen, reicht es nicht die Handelsbilanz zu betrachten sondern bedarf des weiter gefassten Blicks auf die Leistungsbilanz. Die war über Jahre hinweg für die USA positiv. Im Jahr 2017 hatten die USA z.b. einen Leistungsbilanzüberschuss von 14 Mrd. USD.

Der Leiter des Instituts für Weltwirtschaft und einer der führenden Forscher im Bereich Außenwirtschaft, Gabriel Felbermayer, hat das in mehreren Analysen sachlich verständlich aufbereitet und dargestellt.

Eine Lese-Empfehlung.

@17:07 von baumgart67

ay, there's the rub:
Die berühmten 5 € pro Sneaker, die für Herstellung in Ostasien und Transport bezahlt werden und die 135, die im Laden aufgerufen werden, zeigen doch den wirklichen Boden der Globalisierung: Exorbitante Gewinne für Handel und Aktionäre im Westen.
China hat keine Arbeitsplätze geklaut, Donny und seine Freunde haben die da hingeschoben, weil das den Unternehmenswert steigert.
Dann gibt es nur noch das Problem mit dem gierigen Staat, der die doofen Steuern will: Donny, hilf!
Und für das Defizit erfinden wir als Gegenfinanzierung Einfuhrzölle, die der dumme Pöbel löhnt.
Klappt doch.

In den USA herrscht Vollbeschäftigung

Wenn Trump alles, was man jetzt in China kauft, wieder in den USA herstellen möchte, dann braucht er wohl an die 100 Millionen Einwanderer. Mehr Einwanderung will er aber auch nicht.

Planwirtschaft

Die Entwicklung Chinas zeigt, daß die Planwirtschaft der kapitalistischen try - and error - economy haushoch überlegen ist.
Heute gehört die halbe USA den Chinesen.
Was glaubt denn Trump, wo er bleibt, wenn China seine US - Anleihen verkauft?!
Wir sollten uns langsam aber sicher vom kranken Mann am Mississippi trennen!

Goldman Sachs sagt dazu

“The costs of U.S. tariffs have fallen entirely on U.S. businesses and households”

Die Kosten der U.S. Einfuhrzölle tragen vollständig die U.S. Wirtschaft und die Verbraucher.

Entweder hat jetzt Trump mit 6 Bankrotte und 1 Milliarde Verlust in 9 Jahren Recht, oder Goldman Sachs.

Trump Dealings

Vielleicht sollten die Demokraten mal untersuchen lassen, wer jeweils vor den Twitter Ankündigungen von Trump darüber informiert wird. Über Strohmänner oder die Familie könnte er dann schnell der reichste Amerikaner werden. Man braucht nur auf fallende Kurse setzen und die Gewinne einstreichen. Dito bei einem Handelsdeal, da braucht man nur mit geliehenem Geld in Aktien investieren und schon sprudeln die Gewinne!
Dass Trump ein Egomane und Psychopath ist, der keine Kompromisse schliessen kann,darüber gibt es keinen Zweifel (würde jeder Psychiater so diagnostizieren). Frage ist nur, wie kann man ihn stoppen? Solange die Parteien in den USA jeweils immer noch mehr an einen zukünftigen Wahlsieg denken, als daran, wie man das amerikanische Volk vor Schaden bewahren kann, wird Trump weiter sein Unwesen treiben können, leider zum Schaden der USA und aller anderen Länder.
Mit seiner "Bulldozerdiplomatie"wird er am Ende jedoch keine Lösungen erzwingen können.

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