Ihre Meinung zu: Milliardenkosten für Bayer - Monsantos teure Mitgift

14. Mai 2019 - 17:00 Uhr

Bayer hat den dritten US-Prozess um Glyphosat verloren. Die Firmentochter Monsanto wird zunehmend zum Risiko, auch für das Image. Hat sich Bayer übernommen? Eine Analyse von Tobias Brunner und Ute Schyns.

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Kommentare

Übernahme durch Bayer abzusehen, aber Manager, die Millionen verdienen, wissen es ja besser als alle die, die einfach nur regelmäßig die Nachrichten schauen oder lesen.

Mein Bedauern für das Bayer-Management hält sich in Grenzen. Die viele Mitarbeiter von Bayer tun mir leid. Sie müssen die Suppe auslöffeln, die ihnen die Konzernleitung in völliger Ignoranz der Situation eingebrockt hat.

Dass prinzipiell kein

Dass prinzipiell kein Wirkungszusammenhang zwischen Glyphosat und Krebserkrankungen bestehen kann ( man informiere sich über dessen Wirkungsweise ! ) ist Fakt. Das wird auch von der USA Zulassungsbehörde so gesehen. Dass die unsäglichen Laiengerichte in den USA beliebig anders entscheiden ist dem veralteten Rechtssystem dort geschuldet.

Abwarten und Fakten sprechen lassen

Medien sollten sich in dieser Causa etwas stärker zurückhalten als es das rudimentäre Wissen und die Besserwisserei suggeriert.
Das US Laiengerichtssystem dürfte in der Beurteilung der Fakten überfordert sein und den gewieften und profitorientierten Anwälten der Kläger nicht gewachsen sein. Die Revision vor hauptamtlichen Richtern und in Verfahren außerhalb Kaliforniens dürften jedenfalls anders ausfallen. Ob die sogenannte Behörde, die den Krebsverdacht geäußert hat und auf den sich die Klagen gründen, sich im Klaren war, welche Entwicklung sie damit angestoßen hat?
Die Bayer Anwälte sollten sich überlegen, ob Sie diese Behörde verklagen sollten.

Trotzdem

@Werner40
Trotzdem muss man schon ziemlich daemlich sein sich dem Risiko auszusetzen. Oder aber einfach ignorant.
Man sollte Managern dieser Klasse bei Investmentenscheidungen verpflichten mit eigenem Geld mitzugehen. Dann passiert sowas nicht.

Nieten in Nadelstreifen.

@Werner40

"...kein Wirkungszusammenhang zwischen Glyphosat und Krebserkrankungen bestehen kann...ist Fakt."
Aha, das sehen aber viele der vorliegenden UNABHÄNGIGEN Studien anders. Klar wenn man den Studien glaubt, die von Monsanto in Auftrag gegeben wurden, kommt man zu Ihrem Schluss. Wie man das allerdings als Fakt hinstellen kann, ist mir ein Rätsel. Ich jedenfalls glaube eher das, was mir die Leute erzählt haben, die direkt davon betroffen sind. Und deren unglaublich schrecklichen Erkrankungen die fast an jeder Ecke zu sehen sind (zB in Argentinien). Zu so schrecklichem Leid ist nur Geldgier und Ignoranz im Stande.
Diese ach so tollen Studien die Sie erwähnen, verdeckt finanziert und etwas angepasst von deren Profiteuren... bei Agent Orange gabs die auch...

Kein Zusammenhang mit Krebserkrankungen??

Ich habe keine medizinischen Studien zur Hand. Soviel vorweg.

Aber in meinem persönlichen Umfeld ist jemand ohne genetische Vorbelastung an einem Non-Hodgkin-Lymphom erkrankt und acht Monate nach der Diagnose daran gestorben. Lt. ärztlicher Aussage liegt das Erkrankungsrisiko für diese Form der Leukämie in Deutschland bei ca. 1: 100.000. Er wurde nur 49 Jahre alt, während die Großeltern alle ca. 90 Jahre alt wurden.

Ach ja: und er hat über viele Jahre mit 'Round Up' gearbeitet. Merkwürdiger Zufall.

Der neue Lobyist hilft wohl auch nicht mehr.

'Die Welt" titelte kürzlich:
Grüner wird Chef-Lobbyist für Glyphosat.
Scheint auch nicht zu helfen.
In anderen Firmen mit viel umweltzerstörerischer Kraft scheinen "grüne" Politiker mehr zu bewirken.

Kausalität

Wenn medizinische Experten über die Wechselwirkungen von Glyphosat und bestimmten Krebserkrankungen nicht einig sind, dürfen solche einseitigen Urteile eigentlich nicht gefällt werden. Bisher hat Bayer auch noch keine Geldstrafe gezahlt. In der Regel werden in den nachfolgenden Berufungsprozessen die Strafhöhen wesentlich reduziert. Sollten aber die jetzt schon 13000 Verfahren in den USA allesamt so enden, wird Bayer schnell zahlungsunfähig sein. Die Gerichte dürfen aber keine Urteile fällen, die eine Insolvenz der Firma zur Folge hat. Letztlich schadet das amerikanische Justizsystem der eigenen Wirtschaft, da zukünftig niemand mehr - vor allem aus dem Ausland - in den US-Standort wegen der uferlosen Haftungsproblematik investieren wird. Solche Urteile schaffen auch - wie schon bei den Raucherprozessen - die Eigenverantwortung ab und schieben sie komplett den Herstellern zu.

Was mich wundert,dass von

Was mich wundert,dass von Mitarbeitern von Monsanto,die täglich mit diesem Glyphosat umgehen,keine Klagen kommen. Ebenso von Landwirten,die Roundup seit Jahrzehnten einsetzen,hört man keine Klagen. Eigentlich müsste in diesem Umfeld , eine sehr hohe Krebserkrankung in Erscheinung treten.

Gift

Der massenweise Einsatz von Herbiziden und Insektiziden in der Landwirtschaft muss ja die Umwelt zerstören und muss ja zu Milliarden-Klagen führen.

@ GeMe

Die viele Mitarbeiter von Bayer tun mir leid.

Denen passiert nicht viel. Mir tun die Aktionäre von Bayer leid.

Das ist doch alles kein Zufall mehr!

VW schickt Milliarden in die USA. Bayer jetzt auch noch. Die Deutsche Bank. Bosch.
Das ist doch keine Inkompetenz mehr, das ist Vorsatz!

Das US Rechtssystem

beruht doch darauf, dass jeder geldgierige Anwalt einem Klienten einredet, das er klagen
soll. Bei einer erfolgreichen Klage sahnt dann der Anwalt kräftig ab.
Wie in diesem Fall der Nachweis erbracht wurde, dass Glyphosat der Auslöser für
die Krebserkrankungen war, ist nicht bekannt.
Ohne entsprechende Beweise kann ein Gericht doch nicht solch ein Urteil fällen.
Solche Urteile öffnen doch für jeden Krebskranken Tür und Tor sich mit ihrer Krankheit auf Glyphosat zu berufen und
Bayer/Monsanto zu verklagen.
Leider ist der TS Bericht nicht sehr aufschlussreich, wenn es um die näheren
Umstände der Kläger (verwendete Mengen,
Handhabung etc.) geht.
Mich würde z.B die Begründung für das Urteil interessieren.

18:44 von Nordic16

Ja,solche Fälle kenne ich auch. Der Sohn und die Tochter sterben an Krebs, und die Eltern sind mittlerweile über 90.Und ich weiß,dass keiner jemals irgendetwas mit Roundup zu tun hatte.
Das finden alle merkwürdig,zumal da von guten Genen auszugehen ist.

Als Bayer Monsanto kaufte sagte ich...

...das wird Bayer das Genick brechen. Wie kann ein hochverschuldetes Unternehmen wie Bayer soviel Geld für ein Unternehmen aufbringen, wo man auch noch mit Billonen an Schadensersatz rechnen kann...
Damals hat man mir geantwortet: Die bei Bayer wissen schon, was sie machen. Du hast ja keine Ahnung davon.

Ne... habe von Chemie auch keine Ahnung aber ich kann Zeitung lesen und wusste von den imensen Problemen. Monsanto verfolge ich auch schon lange in den Medien. Ein derber Verein, den Bayer hätte niemals kaufen dürfen.

Ich erwarte ja nicht,

dass Richter alles wissen und in wissenschaftlichen Dingen hochkompetent sind. Dass sie aber wissen sollten, wie viel Geld 2 Mrd sind, sollte man voraussetzen. Dass sie dann gegen wissenschaftliche Bedenken solche Summen verhängen ist nicht zu Erklären

Verstehe wer mag....

Das amerikanische Rechtssystem ist für mich voller Widersprüche......
2 Milliarden Dollar Schadenersatz - das muss man Mal in Millionen aussprechen: zweitausend Millionen!!!! ( Mir wird schwindelig ) weil Gyphosat angeblich Krebs auslöst! Wenn das wirklich der Fall ist, dann muss das Zeug vom Markt!!! Aber dann wäre die Kuh ja von der Wiese die man melken will.....

mir nicht

Aktionäre von Bayer tun Ihnen leid. Mir nicht. Wer sein Geld mit Gift und Tod verdient, sollte es gerne verlieren. Ich bin der Meinung, dass es schon eine Rolle spielt, was für Aktien man kauft. Man geht sozusagen eine Verantwortung ein.

Zu 18:53 von B. Pfluger -Aufschluss genug -

Leider ist der TS Bericht nicht sehr aufschlussreich, wenn es um die näheren
Umstände der Kläger (verwendete Mengen,
Handhabung etc.) geht.

Es geht um das Unkraut einer Garageneinfahrt, das mit Roundup ab und an besprüht wurde. Da wurde sicher nicht mit dem abgebildeten Claastraktor hektoliterweise Roundup eingesetzt.

Dieser Traktor passt schon mal nicht in die Garageneinfahrt eines Einfamilienhauses. Schon gar nicht mit den Sprühauslegern.

Da reicht eine Flasche für einige Dutzend Anwendungen. Was kann man da viel falsch machen?
Gegen den Wind sprühen. Ins Gesicht?

Absolut irre wenn dieses Urteil Bestand hat.
Dann raus aus den USA, so schnell wie möglich. Kein Manger oder verantwortlicher Unternehmer kann ein solches Risiko eingehen. Die staatliche Zulassung spielt offensichtlich keinerlei Rolle mehr.
Niemand kann sich darauf mehr verlassen.
Das böse Spiel haben wir ja auch in anderen Fällen bei uns (Diesel & Co.).

Die Verantwortlichen für den

Die Verantwortlichen für den Kauf von Monsanto gehören wegen bewusster Schädigung von Bayer angeklagt! Die Probleme waren bekannt und in diesem Bewusstsein hat man Monsanto auch verkauft. Keine halbwegs vernünftige Firmenleitung hätte unter normalen Umständen einem solchen Kauf zugestimmt! Dieser faule Deal gehört rückabgewickelt!

Zu 19:07 von heutemalich - Unglaublich -

Aktionäre von Bayer tun Ihnen leid. Mir nicht. Wer sein Geld mit Gift und Tod verdient, sollte es gerne verlieren. Ich bin der Meinung, dass es schon eine Rolle spielt, was für Aktien man kauft. Man geht sozusagen eine Verantwortung ein.

@heutemalich, was Sie da schreiben ist böswillig und an der Grenze zu strafbewehrt wenn nicht schon überschritten.

Bayer verdient nicht an Gift und Tod, auch kein Aktionär. Aktionäre haben nichts verdient, im Gegenteil. Sehen Sie sich den Aktienkurs und die Entwicklung der letzten Zeit an!

Welche Aktien würden Sie kaufen? Manche sehen ja in der Bayeraktie jetzt schon eine Spekulationschance wie man lesen konnte..

Einen Aktienkonzern, der nur Watte herstellt gibt es nicht.

"Bayer gehörte in der breiten

"Bayer gehörte in der breiten Wahrnehmung bislang immer zu den Guten", sagt Jürgen Gietl [...]

Das stimmt allerdings, auch bei mir. Dabei ist das ja nun wirklich eindeutig falsch, bei einem Chemie-Konzern.

Dennoch, Bayer war mir immer sympathisch. Was sicher auch daran liegt, dass ich hier direkt neben Leverkusen wohne und schon von daher hier und da Berührungspunkte mit dem Konzern habe. Und seien es nur Stadionführungen für die Hortkinder früher.

Monsanto ist der `Inbegriff des Bösen´ :)
Das weiß eigentlich auch jeder, der ein wenig interessiert ist. Von daher fand ich die Übernahme schon immer falsch. Und unklug, schließlich wird Glyphosat schon seit längerem diskutiert.
Ich fand die Entscheidung sogar dumm. Bayer wird allein in den USA wohl Milliarden zahlen müssen. Und falls die EU mal irgendwann Bürgerrechte oder Umweltschutz für sich entdeckt, könnte es dann auch noch hier Probleme geben.

"Die Nahrungsmittelproduktion ist ein Zukunftsmarkt, denn die Weltbevölkerung wächst"

Der Knackpunkt dabei: Von diesem "Deal" muss die gesamte Weltbevölkerung profitieren, nicht nur - wie bisher - ganz überwiegend nur Teile davon.

Und genauso klar, wie sich gezeigt hat, dass althergebrachte sozialistische Systeme nicht funktionieren können (weil darin de facto eben NICHT alle das gleiche Mitspracherecht hatten) hat sich inzwischen herausgestellt, dass auch eine "sich selbst regulierende" Marktwirtschaft den Bedürfnissen aller nicht zufriedenstellend gerecht werden kann. Weil fast immer diejenigen den Ausschlag geben, die über das meiste Kapital verfügen ("Wer zahlt, bestimmt" - der Rest muss sich unterordnen).

"Bayer hat nicht nur ein Unternehmen mit einem extrem schlechten Ruf übernommen, sondern auch mit einer Forschungsbasis, die Branchenexperten als exzellent bezeichnen". Lösungsvorschlag: Forschungsbasis auf transparente Art und Weise weiter ausbauen, schlechten Ruf loswerden.

Milliardenkosten für Bayer ..

Dusseligkeiten, auch wenn sie von Managern begangen werden, werden/ gehören bestraft.

Am 14. Mai 2019 um 18:38 von jfkal

"@Werner40
Man sollte Managern dieser Klasse bei Investmentenscheidungen verpflichten mit eigenem Geld mitzugehen. Dann passiert sowas nicht.

Nieten in Nadelstreifen."

Da ist was dran.

Aber die Manager sind doch mit ihrem eigenen Geld beteiligt.

Konzernchef Werner Baumann, Finanzchef Wolfgang Nickl und der Chef der Pharmasparte Stefan Oelrich haben Aktien im Gesamtwert von gut 1,5 Millionen Euro erworben.

Den Angaben zufolge kaufte Baumann am 5. Dezember Papiere für fast

eine Million Euro.

Nickl und Oelrich hatten bereits am 3. Dezember Anteilscheine für rund 133 000 Euro beziehungsweise knapp 400 000 Euro gekauft.

Ob das clever war, weiß man noch nicht.

Die Frage ist doch, warum kommen die Klagen erst nach der Übernahme durch Bayer.

Nur Privatklagen?

Da Monsanto mit dem Unkrautvernichter Gyphosat die Insekten tötet, und damit die Natur nachweislich schädigt und den Tieren ihre nahrung vernichtet, sollten die deutschen Umwelt und Tierschützer auch mal gegen Bayer/Monsanto vorgehen.

Es geht nicht an, dass in Deutschland eine CO2-Steuer eingeführt werden soll und Umweltzerstörer(Großkonzerne) frei Hand haben und sich über den Emmisionshandel freikaufen können.

WO BLEIBEN HIER DIE UMWELTSCHÜTZER?

@Werner Krauses 19:47h

"Die Frage ist doch, warum kommen die Klagen erst nach der Übernahme durch Bayer."

Ganz einfach, weil es vorher der eigenen US-Wirtschaft geschadet hätte, aber mit uns hat man einen Deppen gefunden der die Zeche zahlt!

Wie ich schon sagte, da müssen die Entscheidungsträger für den Kauf auf die Anklagebank und es muss genau untersucht werden ob da nicht noch andere Beweggründe für den Kauf dieses "schwarzen Peters" bestanden!

Erinnerungen an die Atomindustrie werden wach!

Die hatten auch den von ihnen selbst teuer bezahlten "Studien" und den eigenen Marketingleuten mehr geglaubt als unabhängigen Experten.

Bis denen dann in Fukoshima ein "praktisch ausgeschlossenes Ereignis" um die Ohren geflogen ist.

Wie naiv sind diese "Leistungsträger" eigentlich?

Roundup

Das Thema ist seit 2015 bekannt.
Die ersten Klagen waren bereits eingereicht
Warum? Cui bono?
Angeblich wurde Bayer dazu verdonnert Monsanto zu kaufen,
damit Monsanto überlebt, wenn die Klagen rechtskräftig werden.
Quasi eine Mega Deal zwischen USA-DE und Bayer.

Ein Grüner bei Bayer?

Mann Mann Mann. Die 80-er sind lange vorbei. Heute sind wir Kriegs- und Lobbypartei. Schade, daß alle ihre Ideale verraten, sobald es lucrative Verträge gibt.

Totenkopf

Vor Jahren habe ich mal eine Flasche Round up gesehn und mir die Anwendungsbeschreibung durchgelesen. Ein Totenkopf war auch drauf. Hat man sicher heut geändert aber nicht weil das Zeug nicht mehr gefährlich ist. Vielleicht ist ein direkter Zusammenhang zum Krebs nicht ohne weiteres nachzuweisen. Dàß das Zeug trotzdem hochgiftig ist bezweifeln sie hoffentlich nicht.

Zu 19:53 von Der Nachfrager - CO2-Steuer usw...

Es geht nicht an, dass in Deutschland eine CO2-Steuer eingeführt werden soll und Umweltzerstörer(Großkonzerne) frei Hand haben und sich über den Emmisionshandel freikaufen können.
WO BLEIBEN HIER DIE UMWELTSCHÜTZER?

Ist das jetzt eine Vorschlag für eine neue Einnahmequelle für den Abmahnverein DUH?

Wer zerstört die Umwelt, wer kauft sich frei?
Das wäre strafbar, warum machen Sie keine Anzeige? Steht Ihnen offen.

Man kann auch mal anklagen und verklagen.

Kann man auf eigenen Kosten und Risiko, Gerichte entscheiden dann. Man kann aber nicht verleumden und faktenlos beschuldigen. Das könnte ins Auge gehen.
Wir leben hier in Deutschland immer noch in einem Rechtsstaat.

Eigentlich ...

... müsste Bayer dieses Teufelszeug sofort vom Markt nehmen - wenn schon nicht aus Verantwortungsbewusstsein, dann allein schon aus Eigeninteresse, damit es nicht noch mehr Glyphosat-Geschädigte gibt, die später auf Schadenersatz klagen.

@Russy pussy..

Mir tun keine Aktionäre leid..

Wer nach dem Crash im Jahr 2000 weiter dem Tanz ums goldene Kalb Börse huldigt,ist nicht zu helfen..

@von deutlich um 18:56

dass Richter alles wissen und in wissenschaftlichen Dingen hochkompetent sind. Dass sie aber wissen sollten, wie viel Geld 2 Mrd sind, sollte man voraussetzen. Dass sie dann gegen wissenschaftliche Bedenken solche Summen verhängen ist nicht zu Erklären

Hier kann der Richter in den USA sehr wenig machen. Er moderiert das Verfahren de facto nur.

Die Entscheidung über das Urteil fällt eine Jury aus "Laien" entsprechend der Klageerhebung und der vorgelegten "Beweise" der Klage- und der Widerklage-Partei.

Über die Anträge der Klage- und der Widerklage-Partei entscheiden die Mitglieder der Jury in geheimer Sitzung (einstimmig oder mit Mehrheit).

Das Ergebnis der Abstimmung ist dann das Urteil. Die Begründung wurde schon im Antrag mitgeliedert. Der Richter kann dann das Urteil der Jury nur noch verkünden.

Die Angehörigen der Jury dürfen sich mit dem Fall vorher nicht bekannt machen, weil dies ihre Unabhängigkeit einschränkt. Sachverstand ist nicht erwünscht.

schlau schlau, herr nachfrager

"sollten die deutschen Umwelt und Tierschützer auch mal gegen Bayer/Monsanto vorgehen"

mir scheint, sie kennen sich wenig in der umwelt- und tierschutzbewegung aus. aber sei es drum,

"WO BLEIBEN HIER DIE UMWELTSCHÜTZER?"

wer in großlettern dreist von anderen fordert, aktiv zu werden (die es eh schon sind), der sollte sich mal aus dem eigenen sessel erheben. ist ja nicht schwer, sich selbst zu engagieren.

Auch wenn Bayer...

...es nicht glauben will: sie wurden über den Tisch gezogen und werden jetzt vor Gericht werden sie Stück für Stück komplett ausgezogen. Montsanto war vor Bayer schon so korrupt, skrupellos und verlogen und hat es geschafft dass Bayer die gesamte Schuld auf sich nimmt und die Schuld auch ausbadet bzw. Zahlen wird bis es kein Bayer mehr gibt... viele haben es wie ich geahnt und auch hier im Forum genau davor gewarnt, nur Bayer kapierte das nicht. Die Gier war stärker... schade um so eine erfolgreiche deutsche Firma auf diese Art ihr eigenes Ende besiegelt zu haben... wie heißt es doch so schön: gier frisst Hirn ...

@gman

Ist das jetzt eine Vorschlag für eine neue Einnahmequelle für den Abmahnverein DUH?

Die DUH macht lediglich das, was der Staat eigentlich tun müsste, wo er aber völlig versagt: Dafür sorgen, dass seine eigenen Gesetze auch eingehalten und nicht ständig umgangen werden. Ich bin der DUH dafür dankbar und werde auch in diesem Jahr wieder für sie spenden.

@ Carlsand: Der kleine Unterschied

Der Unterschied zu Ihrer Schilderung ist, dass in dem von mir beschriebenen Fall die erkrankte und inzwischen verstorbene Person als Landwirt sehr viel mit Roundup zu tun hatte. Und die statistisch äußerst selten auftretende Version seines NHL ähnelt offenbar dem Fall des Ehepaares in den USA, zu dem jetzt das Urteil gefällt wurde.

Donnerlippchen...

Für eine Mrd. trinke ich sofort eine Pulle von dem Zeug.
Scherz beiseite... Ich werde mich damit begnügen zu weinen, wenn Bayer mit Steuermitteln gerettet werden muss...

@FG1961

Angeblich wurde Bayer dazu verdonnert Monsanto zu kaufen,

Hurra, die nächste Verschwörungstheorie ... Quellen bitte, "angeblich" ist nix wert.

@landart

Wenn medizinische Experten über die Wechselwirkungen von Glyphosat und bestimmten Krebserkrankungen nicht einig sind, dürfen solche einseitigen Urteile eigentlich nicht gefällt werden.

Wenn man das Vorsorgeprinzip anwenden würde (das in Europa ja zumindest auf dem Papier existiert), dann dürften Mittel wie Glyphosat gar nicht erst zugelassen werden.

nicht Bayer hat sich verzockt,

sondern die manager, vorstände, die den deal eingefädelt haben und, natürlich, horrende boni dafür eingesackt haben. was jetzt kommt in den USA war selbst der kantinenhilfe in Leverkusen bekannt. und hochbezahlte manager wollen es nicht gewusst haben? das ich nicht lache...

diese herrschaften sind sofort zur verantwortung zu ziehen!

Zu 20:25 von BotschafterSarek -Spende für die DUH-

@gman
Ist das jetzt eine Vorschlag für eine neue Einnahmequelle für den Abmahnverein DUH?
--
Die DUH macht lediglich das, was der Staat eigentlich tun müsste, wo er aber völlig versagt: Dafür sorgen, dass seine eigenen Gesetze auch eingehalten und nicht ständig umgangen werden. Ich bin der DUH dafür dankbar und werde auch in diesem Jahr wieder für sie spenden.

Also liege ich mit meiner Annahme nicht falsch.
Sorry, wenn ich Ihnen da nicht folge. Ich sehe das völlig anders.

Solche zweifelhaften Hilfssheriffs gehören nicht in einen Rechtsstaat. Dem Gemeinwohl dient dieser Verein schon gar nicht. Da sind ideologische und Eigeninteressen im Spiel. Aber das ist ein anderes Thema.

@Russy pussy

die menschen, die wegen fatal-schlechtem management ihren job verlieren, vor dem nichts stehen, tun ihnen nicht leid, sondern nur die pfeffersäcke an grossaktionären?

googlen sie mal, was empathie bedeutet. sie könnten vlt. noch was lernen.

Zu 18:54 von fathaland slim -Technologie in Zukunft -

..möglich, vielleicht.
17:08, gman
>>Speicher gibt es nur als unrealistische Blaupausen.<<
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Deutschland ist mit einem Netz von Erdgasspeichern überzogen, die völlig ausreichen, um das mittels der "Power to Gas" Technologie erzeugte Gas zu speichern.
Man müsste einfach ein wenig mehr Geld investieren, um den Wirkungsgrad dieser Technologie, der noch zu wünschen übrig lässt, zu verbessern.

Alles bekannt aber eben bis heute, abgesehen von ein paar Versuchen nur eine Blaupause. Ein "wenig Geld" und die Überschüsse an Strom aus EE reichen noch lange nicht!

... und wenn, was dann, keine Stromtrassen, Power-to-Gas-Anlagen in Norddeutschland?
Ja, die Gasspeicher reichen, sie sind nícht das Problem.
Sie kennen das Energiewirtschaftsgesetz?

Eine sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche leitungsgebundene Versorgung der Allgemeinheit..
Das sind magische Ziele, die aber alle gemeinsam zu verfolgen sind, nicht das eine zu Lasten des anderen.

@gman

Solche zweifelhaften Hilfssheriffs gehören nicht in einen Rechtsstaat.

Wenn der Rechtsstaat seine Arbeit tun und seine Gesetze durchsetzen würde, würde ich Ihnen zustimmen. Leider tut er das nicht.

Dem Gemeinwohl dient dieser Verein schon gar nicht.

Das kommt sicher drauf an, wie man Gemeinwohl definiert. Die Dieselfahrer sind nicht die Allgemeinheit, die Autoindustrie auch nicht.

kein Wirkungszusammenhang?

warum hat es Monsanto dann nötig, fragwürdige Gutachter zu beauftragen und zu bezahlen, die für Gefälligkeitsgutachten bestens bekannt sind?

Ich...

befürchte das Bayer die Übernahme von Monsanto sich zu übergeben. Ich befürchte das in Wuppertal Leverkusen und in Dormagen die Lichter aus gehen und Bayer Insolvent wird.

Zukunft der Landwirtschaft

@make sense
Gift und Gentechnik machen wohl eher Aktionäre reich (wenn Bayer die Urteile revidieren kann) als dass sie die Welt von Hunger befreien. Bekanntlich hungern die meisten Menschen auf dem Land, weil sie keinen Zugang zu Land und landwirtschaftlichen Ressourcen haben. Zukunft hat nur eine Landwirtschaft, die die Artenvielfalt, Böden, Wasser und Klima schützt und Menschen Arbeit gibt

Botschafter Sarek 21.02

Das kommt sicher drauf an, wie man Gemeinwohl definiert. Die Dieselfahrer sind nicht die Allgemeinheit, die Autoindustrie auch nicht."
Sicher, aber die gut bezahlten Arbeitsplätze sind recht begehrt und wichtig und die Steuern der Automobilhersteller und ihrer Beschäftigten werden gern genommen, auch die der Dieselfahrer- selbst um fragwürdige Vereine wie die DUH zu sponsern

21:02 von ramusiol

kein Wirkungszusammenhang?

warum hat es Monsanto dann nötig, fragwürdige Gutachter zu beauftragen und zu bezahlen, die für Gefälligkeitsgutachten bestens bekannt sind?
///
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*
Fragwürdig ist immer alles von der ideologischen Gegenseite.
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Das Gute ist nur, es kann bald keine natürlichen Krebsursachen mehr geben, wenn Dünger und Pestizide, weil verboten ausfallen?

Werner40

Dass es einen Zusammenhang zwischen Glyphosat und Krebs gibt belegen unabhängige Studien sehr wohl.
Sie sind wohl Bayer Aktionär?

Darstellung: