Kommentare

Die Konjunktur brummt

Wir haben einen Schaden am Dach und ich habe bei mehreren Dachdeckerbetrieben in der näheren und weiteren Umgebung nachgefragt. Es ist fast unmöglich, einen Betrieb zu bekommen, der erst mal einen Kostenvoranschlag macht. An eine Reparatur noch im Sommer ist gar nicht zu denken. Das deutsche Handwerk ist derart gut ausgelastet, die Konjunktur brummt.

@ sprachloser

Leider durch die Verklausolierung und durch den angeblichen Sozi Schröder der die Handwerksordnung kastrierte wurde ...

Manchmal muss man unwichtige Dinge auch abschneiden.

Kein Wunder. Ergebnis verfehlter Politik

Wenn man ein akademisches Studium vom Steuerzahler geschenkt bekommt, dagegen bei einer Ausbildung zum Handwerker nichts oder fast nichts geschenkt bekommt, dann ist dieses Problem keine Überraschung.

Die mediale Verherrlichung von Abitur und Hochschulstudium macht es schlimmer. Es kommt der Druck: "Abi machen und studieren". Viele wären besser für einen Ausbildungsberuf geeignet, und würden mehr Freude daran haben; die Steuerzahler und die Kunden auch.

der fehlende Meisterbrief hat dem Pfusch ...

der fehlende Meisterbrief hat dem Pfusch Tür und Tor geöffnet und dem Beruf des Handwerkers die Attraktivität.

Deshalb wollte keiner mehr Handwerker werden und mit zu den Pfuschern gehören.

Und jetzt fehlen uns Menschen, die was können.

es ist zu sehr versäumt worden, ...

bereits in der schule über guten werkunterricht junge leute an das handwerk heranzuführen.

heute ist bereits mancher schon allein damit überfordert, sein fahrrad selbst zu reparieren.
weil er nicht weiß, wie er werkzeug zu benutzen hat.

gut für uns, die wir in arbeitskluft aus dem haus gehen.
unser brot ist uns sicher.

Könnte es am Verdienst liegen?

Mein Sohn hat nach der Facharbeiterprüfung in der Industrie netto 150,- Euro weniger verdient als ich als angestellter Handwerksmeister mit Funktion Abteilungsleiter, Personalverantwortung, Ertragsverantwortung usw.

Als mein anderer Sohn sich für das Handwerk interessierte, fragte ich ihn, ob er 1100,- Euro oder 1800,- Euro verdienen möchte. Er lernt jetzt auch in der Industrie.

Preisschraube

Ja, und weil das so ist, gibt es neben den kleinen Handwerksbetrieben immer mehr Geldtreiber, die die Preisschraube immer höher drehen. Viele Handwerker klagen über Stundenlöhne, von denen ich als Gesundheitsselbständiger in eigener Praxis nur träumen kann. Er letztens klagte ein ach so armer Dachdeckermeister mir sein Leid über die hohen Steuern und die Lohnkosten, die ihm fast "das letzte Hemd kosten"-um dann in seinen 100000 Euro BMW SUV zu steigen. Ich dachte noch" ob der weiß, was der redet oder ob er sich wenigstens schämt?". Viele Handwerker nutzen diesen Bedarf jetzt, um nochmal tüchtig den Preis hoch zu drehen. Da kriegt der Spruch "Handwerk hat goldenen (Gier-)Boden" eine völlig neue Bedeutung!

es ist eine Frage der Zeit

bis sich die Ausbildungslage wieder umkehrt. Nur Kopfarbeit macht nicht glücklich und zum Ausgleich ins Fitnesssstudio kann ja auch keine Lösung sein. Wer handwerklich etwas kann wird immer sein Geld verdienen können. Die Firmen sollten allerdings Multijobs kreieren, die Kopf- und Handarbeit fordern, dann kommen auch wieder Abiturienten an die Werkbank. Und ausserdem: Handwerker müssen besser als Kopfarbeiter bezahlt werden. Die Schweizer haben das verstanden.

20:19 von adagiobarber

es ist zu sehr versäumt worden, ...

bereits in der schule über guten werkunterricht junge leute an das handwerk heranzuführen.

heute ist bereits mancher schon allein damit überfordert, sein fahrrad selbst zu reparieren.
weil er nicht weiß, wie er werkzeug zu benutzen hat.

gut für uns, die wir in arbeitskluft aus dem haus gehen.
unser brot ist uns sicher.
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Ausgenommen es kommt eine "Preisbremse", denn für Arbeit ist vor lauter Gutachten bald kein Geld mehr da.
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Bei den sicher weiter nötigen Wertschätzungen der Pleiten- Pech- und Pannenintelligenz.

Handwerker

Und ich dachte jeder müsste studierten, um den Fachkräftemangel zu decken.

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