Ihre Meinung zu: Machtkampf in Venezuela: Guaidó und USA verlieren Geduld

26. Mai 2019 - 5:02 Uhr

Vor der Wiederaufnahme von Gesprächen zwischen Opposition und Regierung in Venezuela warnt Oppositionsführer Guaidó vor einem "falschen Dialog". Die USA setzen weiter auf die Entmachtung von Staatschef Maduro.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.925925
Durchschnitt: 2.9 (27 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Schön wäre es....

...wenn der Artikel nicht so manipulativ wäre! Da wird geschrieben das Guaido von 50 Staaten inklusive Deutschland anerkannt wird, Maduro hauptsächlich von Russland und Kuba unterstützt wird. Nun, wenn 50 Staaten für Guaido sind, könnte man auch schreiben das ca. 150 (weiß nicht genau wie viele in den UN sind) nicht für ihn sind, und schon bekommt das ganze doch eine ganz andere Betonung oder ;-)
mfg

Wie sich die Bilder gleichen!

Man sollte sich schon einmal die Töne von 2012 gegenüber Syrien und Assad in Erinnerung rufen. Es begann mit der Aberkennung der Legitimation des gewählten Regierungschefs, die Anerkennung irgendeiner Opposition, von der man (in Syrien zumindest) nicht einmal weiß, wo man mit wem eigentlich verhandeln soll. Und alles gipfelte in erpresserischen Forderung, eine Verhandlung hat nur einen Rücktritt der Präsidenten als Ziel. In Libyen und Jemen bewiesen, in Venezuela als Prognose. In beiden Fällen ist das praktische. Beispiel vor Augen, wenn eine vom Westen "anerkannte" Regierung an die Macht gebracht wurde. Von deren Legitimation durch irgendeine Form von Wahlen ganz zu schweigen. Übrigens kann man das ganze in abgespeckter Form in Europa am Beispiel des Kosovo auch betrachten. Nur darf man das so deutlich, trotz der Analysen von Dick Marty und Carla del Ponte schon nicht mehr sagen. Das mit den Verbrechern an der Macht meine ich.

Lächerlich

Die USA hat gar nix zu fordern. Guido steht längst alleine da. Die ernstzunehmende Opposition verhandelt. Der Selbsternannte bringt kaum mehr 1000 Leute auf die Straße. Game over. Viel Erfolg in Oslo!

Maduro ist der Präsident

Maduro ist der Präsident Venezuelas. Guaido ist machtlos, immer weniger Leute erscheinen bei seinen Kundgebungen, wer will schon einem Verlierer folgen. Auch der grösste Teil der Opposition steht nicht hinter ihm. Er vertritt nur die am weitesten rechts stehende Partei, die noch die AFD als Linke erscheinen lassen würde.
Eine Änderung der Machtverhältnisse gäbe es vielleicht, wenn die usa militärisch eingreifen, also einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg führen würden. Der wäre aber riskant und Venezuela würde sich zu einem zweiten Syrien verwandeln, vielleicht auch ein Vietnam.

@ 05:54 von alex66

Dass Russen und Kubaner in Venezuela Militärs und Geheimdienste (besonders der kubanische) stationiert haben, ist keine Einmischung in die inneren Angelegenheiten von Venezuela? Es ist uns allen noch gut in Erinnerung, dass die DDR als Staat ein Witz war, da sich der KGB (z.B. Putin) jederzeit in der DDR über die "Souveränität" der DDR hinwegsetzen konnte. Ähnlich ist es auch in Venezuela. Maduro konnte sich nur durch den massiven Einfluss dieser unheiligen Allianz aus neuen Faschisten (Russland) und alten Sozialisten (Kuba und China) solange halten. Maduro hat die Verfassung bis um Umfallen gebeugt, um das Parlament zu entmachten und das Verfassungsgericht mit völlig von ihm abhängigen Strohmännern zu füllen. Damit hat er alle Staatsgewalten in seiner Person vereint. Das nennt man nicht Demokratie sondern Diktatur.

Das wahre Gesicht

"Vor der Wiederaufnahme von Gesprächen ........warnt Oppositionsführer Guaido vor einem "falschen Dialog". Die USA setzen weiter auf die Entmachtung von Staatschef Maduro". TS

Eine klare Ansage. Keine Gespräche, es geht einzig um Regime-Change.

lt. " norwegischen Außenministeriums haben sich die beiden Lager darauf geeinigt, nach Oslo zurückzukehren, um die von Norwegen geführten Verhandlungen fortzusetzen. Das Ministerium werde die Suche nach einer Lösung weiter unterstützen, hieß es." TS

Vermittler werden weder von den USA noch von Guaido gewollt.

Nehmen wir alle momentanen Sanktionen und fast alle kriegerischen Krisen dieser Welt, dann sind wir auf dem Weg, wo einzig eine imperiale Macht bestimmen will. Das hat schon jetzt nichts mehr mit Demokratie zu tun. Mir erscheint das eher der Weg einer beginnenden Weltdiktatur zu sein.

Wer sind "die Venezolaner"?

"Die USA unterstützen bei den Verhandlungen weiterhin den Wunsch der Venezolaner nach Demokratie und einem Ende des "illegitimes Regimes von Maduro". "
Und die USA wissen, was "die Venezolaner" wollen? Wieviele stehen denn tatsächlich hinter Guaido, wissen wir's?

Freie Wahlen

"Freie Wahlen können nicht von einem Tyrannen überwacht werden", teilte das US-Außenministerium mit.
Schon merkwürdig.
Die UN kanndoch durch ihre Mitgliedstaaten genug Wahlbeobachter vor Ort bringen.
Wenn Venezuela das verhindert, dann ist der Fall klar.
Wenn nicht, dann ist die USA doch als der Staat auch klar erkennbar, das freie Wahlen nicht ihre Absicht sind.
Was hat denn der Herr Maas den schon gemeldet, oder hat er noch keine Order erhalten.

05:47 von TiffyvanKIOSK

«Schön wäre es, wenn der Artikel nicht so manipulativ wäre! Da wird geschrieben das Guaido von 50 Staaten … anerkannt wird, Maduro hauptsächlich von Russland und Kuba unterstützt wird. Nun, wenn 50 Staaten für Guaido sind, könnte man auch schreiben das ca. 150 (…) nicht für ihn sind, und schon bekommt das ganze doch eine ganz andere Betonung oder ;-)»

Oder …
was wäre an "150 nicht" nun weniger "manipulativ" als an "50 sind für" ?

Kennen Sie ein einziges Thema der Weltpolitik, zu dem sich u.a. Andorra, Liechtenstein, San Marino, Bhutan, Brunei, Belize, Guayana, Surinam, Äquatorial Guinea, Burundi, Lesotho, Kiribati, Tonga, Tuvalu, … in irgendeiner Art ausdrücklich "Pro" oder "Contra" geäußert hätten?

In einem Sparschwein zählt man auch nicht die Anzahl der Münzen, die drin sind, nachdem man es schlachtete. Manche Münzen haben mehr Gewicht + mehr Einfluss auf das, was Einkaufswägen und Mägen zu füllen vermag.

Andorra … bis … Tuvalu … "sind die ganz kleinen Cent-Beträge" …

Maduro und die Opposition

Maduro und die Opposition wollen also Gespräche führen und gleichzeitig warnt einer, den man uns als "Oppositionsführer" verkaufen will, vor diesen Gesprächen
hat denn Sie Opposition in Wirklichkeit einen ganz anderen Anführer und ist der hier als solcher gepriesene nur eine Marionette ausländischer Mächte, der deren Interessen umsetzen soll
für mich ist da die Antwort eigentlich klar

Kühne Behauptung

"Die USA unterstützen bei den Verhandlungen weiterhin den Wunsch der Venezolaner nach Demokratie und einem Ende des "illegitimes Regimes von Maduro". "
Ich empfehle einen Blick in die Geschichtsbücher um zu begreifen, dass "die Venezolaner" sich nicht alle eine "Demokratie" unter Führung der USA wünschen.

Wann

Wird Guaidó endlich verhaftet?!

Ich bin der Meinung das viele

Ich bin der Meinung das viele Probleme des Landes Hausgemacht sind. Und natürlich sind viele weitere Probleme durch die feindliche Wirtschaft's und Außenpolitik der USA gegenüber Venezuela entstanden. Präsident Maduro ist aber leider auch kein Hugo Chavez und ich persönlich halte ihn nicht in der Lage die Probleme und die festgefahrene Situation im Land zu lösen.
Hernn Guido allerdings auch nicht.

re TiffyvanKiosk: Manipulativ?

„In Venezuela tobt seit Monaten ein Machtkampf zwischen Maduro und dem Oppositionsführer. Guaidó wird von mehr als 50 Staaten, darunter den USA und Deutschland, als Übergangspräsident anerkannt. Maduro kann bislang auf die Unterstützung großer Teile der Armee sowie Kubas und Russlands zählen.“

Diesen Ausschnitt aus dem Bericht halten Sie wirklich für „manipulativ“? Also ich wüsste wirklich nicht, wie man dies noch nüchterner schreiben könnte. Auch nicht zwischen den Zeilen klingt das, als wäre Guaido von „allen“ Staaten anerkannt.
Und das Maduro nur durch das Militär, Kuba und Russland an der Macht gehalten wird, dürfte auch unstrittig sein. Ebenso wie die Tatsache, dass diese drei Gruppen nicht gerade eine offene Demokratie anstreben.

Unstrittig ist aber auch, dass die demokratische Opposition Venezuelas mit Trump, Pence und Pompeo die falschen Freunde hat. Das nicht gesehen zu haben ist der größte und wohl entscheidende Fehler Guaidos gewesen. Die UN waren damit raus.

Guaido, die Lichtgestalt

Ich glaube, dass die USA nur Gutes für Venezuela tun möchte und das könnte Guaido durchsetzen. Sie wollen überall auf dieser Erde Friede schaffen und das mit Dipmoplamtie und Feingefühl. Ohne die USA würde die Welt kriegerischer und brutaler werden. Es ist wohltuend, wenn ich sehe, wie sie uneigennützig gegen Iran und Nordkorea vorgehen. Es ist schlimm, wenn die Russen in Venezuela einen brutalen Diktator stützen, der auf riesige Erdölreserven sitzt und das Volk hungern lässt. Mit den selbsternannten Präsidenten wird alles Besser und Schöner.

Maduro

Maduro und sein Vorgänger haben eines der reichsten Länder Südamerikas in ein Armenhaus verwandelt. Es ist z.B.doch schon ein Wahnsinn, dass das ölreichste Land der Erde
nicht genug Benzin für die eigene Bevölkerung hat. Maduro ist illegal an der Macht. Nicht weil irgendwelche ausländischen Mächte das sagen, sondern laut Verfassung Venezuelas . Eine Verfassung übrigens, die unter Maduros Vorgänger Chavez beschlossen wurde. Maduro spielt auf
Zeit bei den Gesprächen. Auf wen wartet er? Auf die Russen?
Hätte Putin das vorgehabt, ständen längst tausende Russen
in Venezuela. Auf die Kubaner? Die werden sich hüten! Kuba liegt direkt vor der Küste der USA. Die Insel zu besetzen wären für die regulären Streitkräfte der USA nicht viel mehr als ein Spaziergang. Es wird niemand kommen der ihm hilft. Jeder klar denkende Mensch müsste das eigentlich verstehen. Also ist Maduro noch ein klar denkender Mensch? Ich meine Nein! Kann man mit einem solchen Menschen noch verhandeln?

Russland und China bringen in D viele

Demonstranten auf die Straße um ihre wirtschaftliche Interessen zu schützen, wenn die USA in Venezuela eingreifen würden.
.
Wer würde hier auf die Straße gehen um die USA zu unterstützen, wenn sie dort für bessere Verhältnisse eingreifen würden?
.
Und die wichtigste Frage, wie stellen sich die USA bessere Verhältnisse vor?

Freie Wahlen? Sehr schön, aber geht es den Leuten dann schon besser, wenn die wenigen, die den Gewinn aus dem Öl einstreichen, frei gewählt sind?
.

.

Was soll das für eine Demokratie werden...

... wenn ein selbsternannter Interimspräsident von Irgendeiner-Weltmachts Gnaden zum Einmarsch fremder Länder aufruft, um die aktuelle Regierung abzusetzen?

Wie krank ist das denn?

Andere Länder zerstückeln ihre Regierungskritiker, selbst wenn diese ins Ausland fliehen. Und sind die besten Freunde der USA.

Traurig

Leider bin ich nur noch entsetzt von der Berichterstattung der Tagesschau über Venezuela. Guaidó wird in den Himmel gehoben, Venezuelas Präsident Maduro ist das personifizierte Böse.
Journalistische Neutralitätspflicht Fehlanzeige...
Warum berichtet die Tagesschau zum Beispiel nicht über die durch us-amerikanische Sicherheitskräfte durchgeführte Völkerrechtswidrige Stürmung der venezolanischen Botschaft in Washington, welches einen klaren Verstoß gegen das Wiener Abkommen darstellt.
Die Tragweite einer solchen Aktion wäre eigentlich schon eine Meldung wert.

Wirklich Schade, ich bin einfach nur noch traurig, wenn ich diese Entwicklungen beobachte.

@Dirk Potzeba

schreiben sie doch bitte:
"Die USA und ihr sanktionierungswahn haben eines der reichsten Länder Südamerikas in ein Armenhaus verwandelt. Es ist z.B.doch schon ein Wahnsinn, dass das ölreichste Land der Erde
nicht genug Benzin für die eigene Bevölkerung hat."

so stimmt's nämlich!

@DKAQI
weltdiktatur finde ich einen interessanten begriff. und der ist noch nicht mal von der hand zu weisen. und die USA haben genügend argumente (atomwaffen) und willige vasallen, um zu einem "weltdiktaor" zu werden. Trump gefällt das bestimmt gut, wenn ihn demnächst die ganze welt mag (mögen muss).

Aufgewärmter Putsch

Na, wird mal wieder der fehlgeschlagene Putsch des Aushilfs-Obamas gegen einen Präsidenten (der nicht sympathisch, aber nun mal demokratisch gewählt ist) medial aufgewärmt? Die USA haben überhaupt nichts zu fordern, und die genannten 50 anderen Länder ebensowenig, die Einmischung qua Anerkennung von Guaido ist völkerrechtlich mindestens "fragwürdig" - das bestätigt sogar der Wissenschaftliche Dienst unseres Parlaments. Aber das sind natürlich Feinheiten, die man nicht ins Zentrum der Berichterstattung stellen muss.

"Guaidó und USA verlieren Geduld"

Wer ist Guaidó?
Soll er doch die Geduld verlieren. Und dann?

Venezuela

Wer dort regiert ob nun ein Präsident von Amerikas Gnaden sollten Wahlen bestimmen.
Die Armut, der Mangel hat eindeutig mit dem Boykott der Amerkaner zu tun.
Die Bevölkerung wird zur Geisel gemacht, es wird auf Umsturz von Innen gesetzt um sich die Hände nicht schmutzig zu machen.
Es ist die klassische amerikanische Methode, man will kein neues sozialistisches Land in seinem Vorhof dulden. Alles andere ist Makulatur.

In allen von Spanien eroberten Ländern kämpft die

einheimische Bevölkerung, um die Befreiung aus der Fremdbestimmung und Ausbeutung spanischer Eroberer-Nachfahren.
Was sich in Venezuela abspielt, ist die Umkehr aus der Befreiung spanischer Herrschaft, wieder in die moderne feudalistische Landes-Ordnung, um spanische Privilegen wieder geltend zu machen.
Aus der Geschichte her müßte jeder eigentlich ableiten können, dass die herrschenden Kreise in allen Ländern der Welt, die ihre Macht verloren haben durch Vergesellschaftung, mit Täuschung und Manipulation der Untertanen wieder ihre feudalistischen Machtstrukturen einsetzen wollen. Dann geht es den Großgrundbesitzern, Großbauern gut und den Lohnabhängigen schlecht.
Es verwundert daher nicht, dass diese herrschenden, anti-sozialen Kreise in den USA usw. diesen Gleichgesinnten helfen wollen, damit man wieder das Sagen in der Erdöl-Wirtschaft bekommt und somit die leicht zu generierenden Profite genießen kann. Doch Ehrlichkeit ist nicht gewollt, das mögen diese Leute nicht.

Werter Autograf (07:07)

Ist die Stationierung von Militär und Geheimdienst von Drittstaaten eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Staates?
Da stellt sich natürlich die Frage, wie es um die Souveränität von etwa 150 Staaten steht, in denen z.b. die USA Truppen und Geheimdienste stationiert haben, so auch hier in Deutschland.
Und mit dem Begriff "Faschisten" sollten Sie sich mal inhaltlich beschäftigen.

Wird einmal wieder ein illegaler Kreig vorbereitet?

Der Schweizer Historiker und Philosoph Daniele Ganser hat hierzu schon 2016 ein Buch geschrieben:
https://www.amazon.de/Illegale-Kriege-NATO-L%C3%A4nder-sabotieren-Chroni...

Das Regime

In Washington hat sich an Kuba bereits die Zähne ausgebissen.

Deutschland

hätte sich raus und neutral halten sollen. Dies ist ein innerer Konflikt Venezuelas.

Ölige Politik

Die USA drücken auf's Tempo.
Venezuela liefert kein Öl mehr und die Amerikaner müssen es beim Russen kaufen.
Das passt ihnen nicht. Eine schnelle Lösung muss deshalb mit Maduro her!

Machtkampf in Venezuela:Guiado und USA verlieren die Geduld...

Hört sich fast so an:Die Herren der Welt verlieren die Geduld.
Und Guiado läuft seit mehr als drei Monaten durch die Welt,ernennt sich zum Präsidenten,fordert die Armee zum Putsch und die USA zum Einmarsch auf.Fordert die Arbeiter zum Generalstreik auf.Aber die folgen ihm offensichtlich nicht in größerer Zahl.Woran liegt es nur ?
Und warum kommt nichts in den Medien darüber wie groß die letzten Demonstrationen für Guiado sind?

Am 26. Mai 2019 um 07:38 von

Am 26. Mai 2019 um 07:38 von schabernack:
«Andorra … bis … Tuvalu … "sind die ganz kleinen Cent-Beträge"» -
Da haben Sie im Sparschwein aber die richtig dicken Brocken übersehen, von China über Indien bis Russland. Weder in Asien noch in Afrika finden sich viele Länder, die Guaido unterstützen.

@schabernack

Was Sie da schreiben nennt man "Kolonialismus" oder auch "imperiale Überheblichkeit" . In der UNO gilt das Prinzip ein Staat eine Stimme, solche Scharfmacher wie Sie meinen natürlich dass die "Großen" mehr zu sagen hätten, weiviel Stimmen dürfte dann China haben(?) das ist die größte Wirtschaftsmacht der Welt mit den meisten Menschen, achso das sind ja Sozialisten die dürfen nicht, genau wie die Schwatten in Burundi ...die USA können sich besser um ihre Kumpels in Saudi-Arabien kümmern, der Herr König dort kauft Waffen aus den USA und läßt jeden Freitag Köpfe von Oppositionellen, Jugendlichen und Homosexuellen abhacken.

@Autograf, 07.07h

Ich teile Ihre sehr ausgewogene und schlüssige Darstellung in allen Punkten.
Die Genossen wird das alles nicht interessieren. Linke Fakten sind immer anders.

Im Namen der Demokratie

Maduro bietet Neuwahlen an, aber die amerikanische Marionette lehnt ab. Offenbar vertraut man lieber auf das Eingreifen der CIA wie in Guatemala 1953, Britisch-Guayana 1964, in Brasilien 1984, in der Dominikanische Republik 1963, in Chile 1973, in Grenada 1983, in Panama 1989, in El Salvador 1980-92, als den Konflikt demokratisch zu lösen.
Mit Putsch gehts halt besser, denn
die Diktaturen der 70er/80er in Argentinien, Uruguay, Paraguay, Chile, Bolivien, Peru und Brasilien wurden von den USA ja auch in vielfältiger Weise unterstützt.

Wie sich die ...

... die Bilder doch ähneln.

In Venezuela kämpft ein Regierungschef gegen das Parlament

und

in der USA kämpft ein Regierungschef gegen das Parlament (in diesem Fall sogar gegen die eigene Partei)

Fehlt nur noch, das sich Pelosi zur Interimspräsidentin ernennt und Trump zum Rücktritt auffordert.

Die U.S.A. haben überhaupt nichts zu verlangen!

"USA verlangen Entmachtung Maduros"

Unfassbar, was sich die Trump-Administration herausnimmt. Mich regt dieser so offensichtliche beabsichtigte Ressourcenklau auf, verschleiert mit verlogenen Krokodilstränen ob der Unfreiheit der Venezolaner.

Ich hoffe, dass sich die norwegischen Vermittler nicht von Allgemeinplätzen über die s.g. Freiheit und die s.g. Demokratie paralysieren lassen, wo es eigentlich und zunächst mal um die Souveränität eines Staates geht, der wohl immer noch selbst bestimmt, welche Gesellschaftsordnung er seinen Bürgern angedeihen lässt. Solange dies eine signifikante Mehrheit des Landes will, ist das dann auch ein wesentlicher demokratischer Pfeiler.

Und nur darum kann es gehen: Freie Wahlen! Es muss ergründet werden, ob es diese Mehrheit überhaupt gibt! Das ist nach meinem Dafürhalten allein ein Job für die U.N. und nicht der der trumpschen U.S.A.

D.M.

@Bigbirl

"Wann
Wird Guaidó endlich verhaftet?!"

Damit weiterhin Maduro sein Volk aushungern läßt? Warum schreiben Sie das??

@ 08:33 von pwg51

Die Stationierung von ausländischen Truppen in einem Land, um diesem bei seiner Verteidigung nach außen zu helfen, ist keine Einmischung in die inneren Angelegenheiten. Wenn aber diese Truppen und insbesondere Geheimdienste (wie der kubanische in Venezuela) allein zu dem Zweck da sind, ein aktuell herrschendes, verfassungswidrig agierendes Regime (wie in Venezuela) bzw. nicht auf der Zustimmung der Bevölkerung basierendes Regime (wie in der DDR) aufrecht zu erhalten, ist dies eine Einmischung. Denn jedes Volk hat das Recht, seine Regierung auszutauschen und ausländische Mächte haben sich da raus zu halten. Oder wird nicht (durchaus zu recht) in vielen anderen Fällen, wie Iran unter dem Schah, nicht auch den USA ständig vorgeworfen, dass sie bestehende Regime gegen das Volk unterstützt haben? Hier haben wir ein bereits demokratisch geschultes Volk, dass in der Parlamentswahl die Opposition gewählt hat - es hat bereits vorher demokratische Regierungswechsel gegeben. Das will Maduro nicht

@pauline8, 08-08h

Also ich kenne außer den üblichen linken Chaoten niemand, der in Deutschland für Russland oder China auf die Straße gehen würden.
Das wären die Nachfolger derer, die auch schon für Mao und Ho Tschi Minh randaliert haben.

@ 08:33 von pwg51

Wenn man "Faschismus" mit Begriffen wie Militarismus, Nationalismus, anti-demokratischer Einstellung, Führerkult, elitäre Führungskreise (Oligarchen), Imperialismus (insbesondere im Hinblick auf alle Nachbarstaaten, weniger Kolonialismus), Verfolgung von Minderheiten (Homosexuelle, Juden etc.) usw. verbindet, was ist dann bitte Putin? Aber der Unterschied zu China, Kuba, Nordkorea und Venezuela ist auch nicht soweit, auch wenn die all das unter dem Deckmantel des "Sozialismus" verstecken, mit "Ausbreitung des Sozialismus und Hilfe für sozialistische Brudervölker" kann man sogar brutalsten Imperialismus und sogar Kolonialismus rechtfertigen. Venezuela ist eine solche Kolonie Kubas.

@suomalainen, 08.22h

Wie erklären Sie sich dann die Armut und Versorgungsnöte in Venezuela, bevor es die einschränkenden Sanktionen gab?

Im Eifer es Gefechts ist Ihnen auch sicher entgangen, wer das größte Atomwaffenarsenal besitzt.
Ein kleiner Hinweis: Die USA sind es nicht.

@sosprach, 08.29h

Die Armut und die gravierenden Versorgungsmängel bestanden schon vor der _Einmischung der USA.
Sie sind im Sozialismus systemimmanent.
Von daher ein klares Ablenkungsmanöver Ihrerseits.

Die USA wollen das Öl

Für mich ist völlig klar, dass es den Amerikanern in Venezuela nicht um Demokratie oder Menschenrechte geht, sondern ums Erdöl. Kommt dort erst mal ein USA-freundlicher Machthaber ans Ruder, spielen diese Begriffe sowieso keine Rolle mehr. Hauptsache Amerika darf das Erdöl kontrollieren und den Reichtum abschöpfen. So wie in Saudi-Arabien oder den Vereinigten-Arab-Emiraten.

Die dortigen Diktatoren (Könige oder Emire) dürfen schalten und walten wie es ihnen passt. Die schützende Hand Washingtons ist ihnen gewiß. Der Kashoggi-Mord ist dafür das beste Beispiel. Auch an der fehlenden Demokratie (seit der Staatsgründung!) hat sich bisher niemand ernsthaft beschwert. Oder hat der Westen dort, wie in Venezuela, etwa einen Oppositionellen als Präsidenten anerkannt? Nein, ganz im Gegenteil, man scheint alles zu tun, damit die dortigen Herrscher auch weiterhin an der Macht bleiben. Anders kann ich mir die vielen Rüstungsexporte in diese (kriegsführenden) Staaten nicht erklären. Heuchelei!

@ Autograf Der unterschied

@ Autograf

Der unterschied ist Kuba und Russland sind Partner von Venezuela. Die USA sind unsere „Partner“ , deswegen zählt noch das Besatzungsstatut, weil wir so gute „Freunde“ sind. Wir sind keinen Meter soverrän. Denken sie wirklich das die USA bei Wahlen, nicht ebenfalls fleißig Einfluss nimmt, damit eine USA freundliche Politik betrieben wird? Von unserem Boden werden Killerdrohnen gesteuert, die Völkerrechtswidrig Massenmord auf der ganzen Welt begehen.

Warum hört man keine Kritik

Warum hört man keine Kritik der US - Demokraten am Vorgehen Trumps gegen Venezuela?
Ebensowenig wie zum zündeln gegen den Irak
Wenn es darum geht, Kriege anzuzetteln, sind sich die beiden US - Parteien immer einig. Egal wer den Präsidenten spielen darf.
Aber wegen der nicht stattgefundenen Einmischung Russlands in den US - Wahlkampf wird ein Riesenfaß aufgemacht.
Was sagt eigentlich die US - Bevölkerung zu den Kriegstreibereien ihrer Regierung?
Allen ist das egal, solange es nicht in(!) den USA stattfindet?
Waffenlieferungen an Dikaturen wie Saudi-Arabien sind der Bevölkerung auch egal?
Wird das in US - Medien überhaupt thematisiert?
Oder interessiert das die Medien auch nicht?
Oder ließt dort niemand mehr die Medien?

Frei Wahlen, aber ein Kandidaten wollen wir nicht haben

Schon seltsam diese US-Amerikaner.
Da werden freie und faire Wahlen von ihnen gefordert, wer daran aber nicht teilnehmen darf, wird ganz "frei und fair" von denen festgelegt.

Sollte allerdings dieses Putsch-Option, der mittlerweile nicht mehr Tausende sondern nur noch Hunderte Putsch-Unterstützer hat, nicht an der Wahl teilnehmen dürfen, weil Verfassungsbrecher und Vaterlandverräter, dann wären diese Wahlen nicht fair und nicht frei in so manchen Logen-Mitglieder Augen.

@ 09:11 von Lügenüberlebender

Kuba und Russland (und China) sind Partner der Maduro-Regierung und vor allem helfen sie Maduro und seiner Clique, ihr korruptes Regime aufrecht zu erhalten. Das venezuelanische Volk ist niemals gefragt worden, ob es wollte, dass der eigene Geheimdienst vom kubanischen dominierrt wird. Das Besatzungsstatut der Alliierten für Deutschland endete mit der deutschen Wiedervereinigung. Seitdem ist Deutschland uneingeschränkt souverän und könnte jederzeit alle ausländischen Truppen des Landes verweisen. Bislang haben alle deutschen Regierungen, die ja schon oft gewechselt haben (was Maduro in seinem Land gerade verhindern möchte, ebenso wie Putin in Russland, dabei gehört ein Regimewechsel zu dem Normalsten in einer Demokratie) und alle demokratischen Parteien die Kooperation mit den NATO-Partnern unterstützt. Die Kooperation mit Kuba begann in Venezuela erst mit dem Regime von Maduros Vorgänger. Kuba brauchte das venezuelanische Öl-Geld und stützte dafür Chavez/Maduro beim Machterhalt.

Wie steht eigentlich das Auswärtige Amt dazu?

Ich lese hier immer was der böse US-Amerikaner sagt und tut.
Mich würde allerdings interessieren, was das Auswärtige Amt mit ihrem Vorsteher dazu sagen? Hat es Herrn Maas jetzt die Sprache verschlagen, da er durch diesen Eingriff in innere Angelegenheiten eines souveränen Staates und dem Entfachen von Unruhen und möglichem Krieg nicht nur das Völkerrecht sondern auch Deutsches Recht gebrochen hat?

Wie steht Herr Maas denn dazu, dass er in einem anderen Land seine Art der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit einfordert, sich aber zuhause vor einem Prozess drückt?

@ DerVaihinger um 09:11

"Die Armut und die gravierenden Versorgungsmängel bestanden schon vor der _Einmischung der USA.
Sie sind im Sozialismus systemimmanent.
Von daher ein klares Ablenkungsmanöver Ihrerseits."

Selbst wenn die Armut im Sozialismus systemimmanent wäre, was lässt Sie dazu veranlassen, einen Putsch in Venezuela durchführen zu lassen? Und vor allem wie will den der liberalextremistische und rechtsradikale Herr Guaido die gleiche Armut bekämpfen? In dem er die Nachfahren der Chicago Boys ins Land lässt, gleich nachdem er auf dem Rücken eines US-Panzers ins Parlament gerollt ist?

@pwg51,08.33h

Zunächst würde ich das nicht als Einmischung betrachten.
Wenn sich die Stationierung aber als Maßnahme zur Sicherung der Kredite und zur Erhaltung eines sozialistischen Systems herausstellt, kann durchaus anders betrachtet werden.

@ DerVaihinger um 09:02

"Also ich kenne außer den üblichen linken Chaoten niemand, der in Deutschland für Russland oder China auf die Straße gehen würden.
Das wären die Nachfolger derer, die auch schon für Mao und Ho Tschi Minh randaliert haben."

Wer geht denn bitte noch für diese CDSU, für diese SPD oder für diese FDP auf die Straße? Selbst die Grünen würden keine Massen mehr auf die Straßen bekommen, sondern verstecken sich hinter der "Fridays For Future" Kinderbewegung und reiten gerade diese Welle die sie auch ganz schnell begraben kann, falls sie nach dem Regierungseintritt nicht "liefern" sollten.

So lange Kriegsverbrecher,

So lange Kriegsverbrecher, wie Elliott Abrams, die Sache von Seiten der USA anführen, existiert keine Glaubwürdigkeit. Im Gegenteil, es ist klar, dass man einen gewaltsamen Umsturz, wie in Nicaragua herbeiführen will, mit einem mehr oder weniger faschistischen Diktator von Amerikas Gnaden... und billig Öl.

@ Autograf um 09:28

"Kuba und Russland (und China) sind Partner der Maduro-Regierung und vor allem helfen sie Maduro und seiner Clique, ihr korruptes Regime aufrecht zu erhalten."

Wie rechtsstaatlich und demokratisch und ganz sicher nicht korrupt die "einzig wählbare" Option der Bundesregierung und der US-Amerikaner ist, sehen wir alle seit Monaten!

"Das venezuelanische Volk ist niemals gefragt worden, ob es wollte, dass der eigene Geheimdienst vom kubanischen dominierrt wird."

Was soll das denn? Die Deutschen sind auch nie gefragt worden ob der eigene Geheimdienst, BND, von einem oder mehreren amerikanschen dominiert wird. So what?

"Bislang haben alle deutschen Regierungen, die ja schon oft gewechselt haben (was Maduro in seinem Land gerade verhindern möchte, ebenso wie Putin in Russland, dabei gehört ein Regimewechsel zu dem Normalsten in einer Demokratie)..."

Frau Merkels Amtszeit begann 2005! Und aktuell geht der Regierung schon die Muffe, dass sie keine dominante Mehrheit bekommen.

Es ist die klassische amerikanische Methode...

>>man will kein neues sozialistisches Land in seinem Vorhof dulden. <<

//

Notfalls gibt es einfach Krieg und darin ist die USA besonders gut...

Diese Vorgehensweise muss unbedingt unterbunden werden und kotzt mich dermaßen an...

Maduro und seine

Maduro und seine Tyrannenclique sollten sich in's Exil zurückziehen solange sich ihnen noch die Gelegenheit dazu bleibt. Der Wunsch der Venezolaner nach Demokratie und einem Ende des "illegitimes Regimes von Maduro" sollte von allen Demokraten unterstützt werden.

Dass ein Sozialist ...

... korrupt ist, abgewirtschaftet hat und bei einer freien Wahl durch einen Bürgerlichen ersetzt werden könnte, das war bei Karl Marx nicht vorgesehen.

Gehen Sie mit Gott Herr Maduro. Aber gehen Sie. Und zwar bitte ohne Gewalt.

@ schabernack

Wie stehen Sie persönlich zu der inneren Einmischung in einem souveränen Staat?
Was ist denn an den Machenschaften bitte demokratisch?
Griechenland hat überhaupt keine Demokratie, da die Troika dort herrscht. Und lassen Sie sich durch den Namen nicht verwirren. In dieser Troika ist nicht einer Russe, von den drei Antidemokraten. Wie kann eine überzeugte EU-Bürgerin wie Sie (das habe ich zumindest aus Ihren Posts herausgelesen. Falls das nicht so ist berichtigen Sie mich gerne), die Machenschaften des Auswärtigen Amtes in Venezuela befürworten aber Zuhause, in Ihrem "Europa" so etwas dulden?

Substanzlos

@von 9:25 von pilepale
Wer da Vaterlandsverräter ist, dass müssen sie mal erklären, aber bitte nicht substanzlos aus der Kremlperspektive...der wirkliche Putschist dort ist Maduro und seine raubsüchtige Militärclique...sie haben den Ruin Venezuelas zu verantworten und niemand anders...da können sie noch so verschlungen die USA anklagen.

DerVahinger

Gut das sie wissen wie lange die Amerkaner ihre Finger in Venezuela im Spiel hatten.
Die Art der Einflussnahme beginnt sicher schon erheblich früher z. B. wird ein wichtiges Teil einer Förderanlage/ Verschleiß nicht geliefert die Anlage kann nicht genutzt werden. Das Ersatzteil wird nur in der USA produziert aber nicht geliefert. Die Einnahmen gehen zurück , die Medien schreiben das Land hat weniger Geld, die Sozialisten stecken es sich in die eigenen Taschen.......
Es ist ein Regimechanche, nichts anders und die USA zieht die Strippen.
Ich könnte ihnen Dutzende von Beispielen nennen. Es geht um Märkte, Gewinne und Geostrategi. Uns wird erzählt es geht um Gut/Böse, Kommunismus/Kapitalismus, bleiben Sie gerne bei ihrem Glaube Herr V.

Interessant

"Die USA unterstützen bei den Verhandlungen weiterhin den Wunsch der Venezolaner nach Demokratie und einem Ende des "illegitimes Regimes von Maduro". "

Fast 32 Millionen Venezulaner werden also durch die USA beim Wunsch nach Demokratie "unterstützt." Ganz uneigennützig, versteht sich. Wieso sind dann immer so wenige friedliche Demonstranten/Oppositionelle/Rebellen auf der Straße?

Es wurden vorgezogene Parlamentswahlen angeboten

Präsident Maduro hat vorgezogene freie und faire Parlamentswahlen angeboten. Ob die Opposition die ja sehr viel mehr Optionen außer die des Herrn Guaido beinhaltet, daran teilnehmen möchte oder nicht, bleibt deren eigene Entscheidung.

Aber der demokratische Lackmustest, wer welche Zustimmung im Wahlvolk hat, kann laut Präsident Maduro beginnen. Ob Herr Guaido an dieser Wahl teilnehmen darf, da er ein Verfassungsbrecher und Vaterlandsverräter ist, haben m.E. die Gerichte schon beantwortet.

05:47 von TiffyvanKIOSK

ein Glas kann noch halb voll sein
oder auch schon halb leer
alles ne Frage der Wertung
und wie man den Gegenüber manipulieren/beeinflussen will :-)

re 09:11 pxslo: Öl und Demokratie

„Für mich ist völlig klar, dass es den Amerikanern in Venezuela nicht um Demokratie oder Menschenrechte geht, sondern ums Erdöl.“

Ok, das ist ja in Ordnung, wenn Ihnen das klar ist. Und es ist ja auch ein unbezweifelbarer Fakt, dass der Zugang zu Rohstoffen ein wichtiger geopolitischer Aspekt ist. Und das dies nichts mit Demokratie zu tun hat usw. usw. usw.

Aber warum sind Sie deshalb gegen freie Wahlen in Venezuela?

Leider .....

wird dieses Forum genau wie face-book oder twitter oder youtube wieder damit mißbraucht, viele User mit ideologischer Weltanschauung, Lügen und Halbwahrheiten zuzuschütten! Zu Guaido mag man stehen, wie man will, aber Tatsache ist, daß Maduro mit der Auflösung des Parlaments und anderen Teilen der Legislative und Judikative, bzw. Besetzung mit Anhängern oder Erfindung neuer Formen, erst den Boden für Guaido bereitet hat. Die "linken" Kritiker haben Recht, wenn sie fragen, was die USA in Venezuela zu suchen haben, aber die gleiche Frage könnte man Kuba, Russland oder China stellen, oder? Und ich glaube nicht, daß die Demonstranten sich ihre Toten von der CIA bezahlen lassen oder nur die laut eher linker Denkweise, entweder keinen Grund für Demonstrationen haben oder nur Horden Krimineller sind. Und was die Sanktionen betrifft, sollten diese User sich mal informieren, WER santioniert wird! Übrigens sogar Maduro verkauft und liefert Öl in die USA ! Wofür er wohl die Einnahmen ausgibt?

Was hat sich die

USA in Venezuela einzimischen. Zur Unterstützung demokratischer Entwicklungen dort? Mit diesem Präsidenten sollten die USA lieber vor ihrer eigenen Haustür kehren. Dort ist die Demokratie bereits stark demontiert worden in den letzten 2 1/2 Jahren.
Sollten die Chinesen sich demnächst ebenfalls so wie die USA als Polizist eines gut funktionierenden und überlegenen politisch-wirtschaftlichen Systems in der Welt aufschwingen, könnten sie auf dieser Grundlage auch die USA auffordern, jetzt endlich ein diktatorisch-kapitalistisches System zu etablieren und das notfalls mit Drohung einer militärischen Intervention.
Aber . . . ., aber. . . . aber ich glaube, dort wäre vermutlich der Widerstand der heutigen Administration dagegen wohl nicht so groß wie aktuell in Venezuela.

09:11 von DerVaihinger

"Die Armut und die gravierenden Versorgungsmängel bestanden schon vor der _Einmischung der USA."

Und deshalb besteht für die US-Regierung das Recht, von außen einzugreifen. Mit der venezolanischen-Putsch-Marionette Guiado und notfalls auch mit Militär. Selbstverständlich auf den alleinigen Wunsch des selbsternannten Interimspräsidenten.
Na dann 'Gute Nacht', wenn ich mir da all die armen, von Versorgungsmangel geplagten Länder anschaue. Oder, besteht bei denen nicht so die Gefahr? Weil sie nicht das haben, was Venezuela hat?

Zahlen gewichten

@05:47 von TiffyvonKIOSK
Diese Zahlenstory wird hier nun zum x-Male in Pro-Maduro Kommentaren aufgetischt...ist das ein Argument, wenn Vanatu, Togo, Andorra oder Belize unter den 150 Ländern sind, die Guaido noch nicht anerkannt haben. Außer natürlich Russland und China sind alle wirtschaftlich stärksten Länder gegen die weitere Zerstörung Venezuelas. Zahlen gewichten sollte man aber schon können, wenn man qualitative statistische Aussagen machen möchte.

/// Am 26. Mai 2019 um 09:49

///
Am 26. Mai 2019 um 09:49 von Bikky-kun
So lange Kriegsverbrecher,

So lange Kriegsverbrecher, wie Elliott Abrams, die Sache von Seiten der USA anführen, existiert keine Glaubwürdigkeit. Im Gegenteil, es ist klar, dass man einen gewaltsamen Umsturz, wie in Nicaragua herbeiführen will, mit einem mehr oder weniger faschistischen Diktator von Amerikas Gnaden... und billig Öl.///
.
Der Diktator heißt Maduro und klebt am Amt. Jeder Demokrat sollte alle Bemühungen unterstützen, Demokratie in Venezuela herzustellen.

@ 07:38 von schabernack

ihr Vergleich mit "Sparschweinschlachten" und der Zuweisung von kleinen "unbedeutenden" Ländern als "die ganz kleinen Cent-Beträge" gefällt mir sehr gut...sie bringen die Denkart und gefühlte vermeintlich legitime Vorherrschaft über die Welt der USA in wenigen Worten auf den Punkt.

Guaidó und USA verlieren Geduld...

Was hat der eine, oder das andere damit zu tun?
Neuwahlen sind die einzige wirkliche Lösung, nur faire und gleiche Wahlen begründen einen demokratischen Staat (ausweisen tut er sich über eine freie Presse und freie Gewerkschaften). Bei den USA verquicken sich immer so gern ökonomische Interessen mit Moral und militärischen Optionen, von denen mag man lieber gar nicht mehr hören. Die Opposition Venezuelas und die umgebenden Staaten mögen dem venezuelanischen Volke zu der Freiheit verhelfen, die es braucht die Lage zu bessern.
Es sollte aber nie mehr, das Zeigt z. B. die Lage in Griechenland, ein Volk seiner (begrenzten) Ressourcen durch Interessengeleitete Eingriffe von Außen beraubt werden und die Welt schaut zu.

@ landart um 09:58

"Wer da Vaterlandsverräter ist, dass müssen sie mal erklären, aber bitte nicht substanzlos aus der Kremlperspektive..."

Hier meine Waschingtonperspektive.

Falls Sie eine ausländische Intervention für die USA fordern,
falls Sie dafür sorgen, dass die US-Konten im Ausland eingefroren werden sowie der Handel eingeschränkt wird und dadurch das Leid der US-Bürger erhöhen,
falls Sie auf US-Straßen Verfassungswidrige Forderungen stellen...
sind Sie vielleicht ein guter Freimaurer, aber für sehr viele US-Amerikaner ein Vaterlandsverräter.

@landart

"Wer da Vaterlandsverräter ist, dass müssen sie mal erklären, aber bitte nicht substanzlos aus der Kremlperspektive...der wirkliche Putschist dort ist Maduro und seine raubsüchtige Militärclique...sie haben den Ruin Venezuelas zu verantworten und niemand anders..." Am 26. Mai 2019 um 09:58 von landart

Ja, natürlich.
Vor Maduro floß Milch und Honig in Venezuela und das Land gehörte zu den Reichten der Welt.

Und Guaido ist ein Messias, der das wieder so zurückbringt. Der wird nicht in seine eigen Tasche wirtschaften, sondern opfert sich wie ein Heiliger - für wen auch immer. Und wenn nach seinem Wunsch fremde Truppen in Venezuela einmassieren, dann werden sie mit Wattebäuschchen und Rosenblüten werfen.

Stallen Sie sich vor, irgendeine Partei in Deutschland wurde zum Einmarsch fremder Truppen aufrufen. Ich sage Ihnen, die würden alle sofort auf die Terrorliste kommen und im Gefängnis landen. Und das hätte nun wirklich nicht passiert, weil der Kreml das so gerne hätte.

Der Geduldsfaden der US-Amerikaner reißt, weil den US-Amerikaner und ihren willigen eingesetzten Marionetten ihrer Tribut-Staaten so langsam die Argumente ausgehen und die heimische Unterstützung, falls es diese in ausreichendem Maße jemals gab, abhanden kommt.

Freunde

@09:59 von sosprach
Erklären doch mal, warum die russischen Ölförderspezialisten, die seit Jahren dort sind, nicht in der Lage sein sollen, von den USA gelieferte Ersatzteile nicht selbst produzieren zu okönnen? Wer Raketen und Panzer produzieren kann, müsste doch auch solche Technik bereitstellen können...übrigens auch die russischen Ölförderanlagen werden überwiegend mit Spezialtechnik westlicher Herkunft betrieben.

@Autograf 7:07

"Es ist uns allen noch gut in Erinnerung, dass die DDR als Staat ein Witz war, da sich der KGB (z.B. Putin) jederzeit in der DDR über die "Souveränität" der DDR hinwegsetzen konnte. Ähnlich ist es auch in Venezuela."
Und in Deutschland:
https://de.wikipedia.org/wiki/Globale_%C3%9Cberwachungs-_und_Spionageaff...

Wer möchte kann sich den informativen Artikel durchlesen, in dem Kommunen versuchen eine Nahrungsmittelversorgung hinzubekommen die ihre Komunen ernährt, aber auch das ganze Land unterstützen soll. Und die haben, Achtung, Problem mit der Maduro Regierung und es wird auf die "Liebe-Hass-Beziehung" eingegangen.

Allerdings wird folgendes von einem Bürger geäußert:
"...uns ist bewusst, dass wir nur mit dieser Regierung machen können, was wir als Kommunen machen. Mit einer anderen Regierung hätten wir diese Möglichkeit nicht, erst recht nicht mit der rechtsradikalen Regierung, die Guaidó mit dem Putsch installieren will."

Quelle:
https://amerika21.de/analyse/226391/venezuela-krise-aus-sicht-der-kommunen

@Pilepale, 09.40h

Da haben Sie mich nicht richtig verstanden.
Ich will keinen Putsch veranlassen.
Ich habe nur auf die Relativierung der Linken geantwortet, wonach alles Schlechte aus den USA und vom Kapitalismus kommt, während eisern negiert wird, dass das präferierte System noch nie funktioniert und stets zuverlässig in den Ruin geführt hat.
Das hat mich zu meinem Post veranlasst.

Abgesehen davon wäre es für Guaido ebenso leicht , die Armut zu bekämpfen, wie es dies auch für Maduro gewesen wäre.
Dazu muss man die Staatseinnahmen einfach in den Staatshaushalt zugunsten des Volkes einspeisen und nicht in die eigenen Taschen und die der Günstlinge umleiten.
Das ist und war, neben der sozialistischen Misswirtschaft, die eigentliche Ursache für die Verarmung des Volkes

09:55 von Werner40

"Der Wunsch der Venezolaner nach Demokratie und einem Ende des "illegitimes Regimes von Maduro" sollte von allen Demokraten unterstützt werden."

Wer bitte sind "die Venezolaner"? Um ehrlich zu sein, sehe ich auf den Demonstrationsbildern einen winzigen Bruchteil der ca. 32 Millionen Venezulaner. Vielleicht hätten die US-Regierung und Herr Guiado die Bilder einfach ein wenig aufhübschen sollen (wie bei Herrn Trumps "Inthronisation").
Und nun sagen Sie mir bitte noch, in welcher Form soll der selbsternannte Interimspräsident "unterstützt" werden. So wie Herr Guiado und die US-Regierung das gerne hätten? Mit Militär, weil der Umsturz nicht schnell genug geht?
Es geht nicht darum ob man Herrn Maduro gut findet oder nicht, es geht darum, dass schon wieder von außen in einem Land herumgepfuscht wird. Das ist etwas, was die USA besonders gut können. Genug Beispiele dazu gibt es. Leider hängt Deutschland auf die eine oder andere Art, freiwillig oder nicht, immer mit drin.

"...ist keine Einmischung in

"...ist keine Einmischung in die inneren Angelegenheiten von Venezuela?"

Und was sagen Sie zu Deutschland bzw. in diesem Fall der alten Bundesrepublik?
Die US-Amerikaner sind nie aus D abgezogen - nicht das Militär, nicht die Geheimdienste - und vor allem nicht die bei uns stationierten Nuklearwaffen,
Ganz im Gegenteil, bei uns wurde bei Wiesbaden das größte US-Spionagezentrum (Abhören und Datenströme).
außerhalb den USA errichtet; in der Nähe von Ramstein wurde ein neues US-Klinikum gebaut: das größte Medizin- und Traumazentrum der US-Armee außerhalb der USA (D bezahlte Planung und Infrastruktur), und das Atomwaffen-Arsenal wird immer aktualisiert.
Nach Trump (u. a.) ist das ja alles zu unserem Schutz; das war aber immer schon kalter Kaffee, denn in Wirklichkeit hat es den Austragungsort für den Streit der Großmächte USA und UdSSR/Russland in Westeuropa verankert - und in Europa mischen die USA in jedem einzelnen Land mit.

09:02, DerVaihinger

>>@pauline8, 08-08h
Also ich kenne außer den üblichen linken Chaoten niemand, der in Deutschland für Russland oder China auf die Straße gehen würden.
Das wären die Nachfolger derer, die auch schon für Mao und Ho Tschi Minh randaliert haben.<<

Sie waren noch nie Montags in Dresden, oder?

Dort sieht man u.a. Plakate, auf denen steht "Putin hilf!".

Nein, das habe ich mir nicht ausgedacht.

08:51 von SysLevel

«Da haben Sie im Sparschwein aber die richtig dicken Brocken übersehen, von China über Indien bis Russland. Weder in Asien noch in Afrika finden sich viele Länder, die Guaido unterstützen.»

Nö - keineswegs übersah ich "die dicken Münzen im Sparschwein".

Ich stellte die deutlich erlesbare Frage, was es denn überhaupt solle, wie an Fingern die Unterstützerländer des einen, gegen die Unterstützerländer des anderen, an den Fingern der einen, oder der anderen Hand abzuzählen.

Bei weitem nicht alle Länder der Erde haben sich ausdrücklich dazu geäußert, wen der beiden venezuelanischen Kamphähne sie denn unterstützen. Und sich nicht für Guaído auszusprechen, heißt noch lange nicht, Maduro zu unterstützen.

In Asien sind neben CHN + Indien nur JAP + S-KOR, "die weltpoltisch was zu kamellen hätten". Tun die aber aus striktem Neutralitätsgebot nie, wenn sie nicht unmittelbar betroffen sind.

Und welche wären die Staaten in Afrika, die in VEN irgendeinen Einfluss womit nehmen könnten …?

Von daher klare ABSAGE an diese Regimechange-Politik!

Von daher zu diesem hier von den USA:

https://www.tagesschau.de/ausland/venezuela-917.html

USA verlangen Entmachtung Maduros

Die USA unterstützen bei den Verhandlungen weiterhin den Wunsch der Venezolaner nach Demokratie und einem Ende des "illegitimes Regimes von Maduro". Dieser hatte zuletzt eine Neuwahl des von der Opposition dominierten Parlaments ins Gespräch gebracht. "Freie Wahlen können nicht von einem Tyrannen überwacht werden", teilte das US-Außenministerium mit.

NEIN werte USA. Diser Regimechange-Politik erteile ich eine ganz deutliche ABSAGE!! Sowas geht NUR ueber saubere Wahlen. Und die erreicht man nur ueber:

1. Misstrauensvotum (wie in England) mit anschließender Neuwahl
2. ordnungsgemäße Abwahl in Verbindung mit Neuwahl
3. Ueberzeugung das Ruecktritt die bessere Lösung ist (wie in England)
4. Absetzung durch das Parlament (wie in der Ukraine geschehen im Fall Janukowitsch.

@ 09:51 von Pilepale

Ich habe kein Wort über die demokratischen Qualitäten von verschiedenen venezuelanischen Oppositionspolitikern geschrieben. Ich stelle nur fest, dass Maduro eine Abwahl durch Verstöße gegen die Verfassung verhindern möchte. Kubanische Geheimdienstoffiziere haben führende Stellen im venezuelanischen Geheimdienst inne - US-Offiziere in Deutschland nicht. Kubanische Geheimdienstleute können wie der KGB in der DDR jederzeit Bürger an den staatlichen Organen vorbei verhaften. Das meine ich mit "dominieren". In Deutschland wäre dies eine Straftat und würde verfolgt. Es erfolgt nur eine Zusammenarbeit - alle Entscheidungen liegen aber auf deutscher Seite. Niemand in Deutschland bezweifelt, dass Frau Merkel jederzeit abgewählt werden kann und sie musste sich auch mühsam immer wieder Koalitionspartner suchen. Maduro nutzt alle staatliche Macht, um die Opposition zu unterdrücken. Hier werden in ganz typischer Manier Äpfel mit Birnen verglichen, in der Hoffnung, dass es keiner merkt.

Kein Wort über Volk und Völkerrecht...

Ein Staatsführer, der sich nicht der westlichen Weltordnung unterwerfen möchte, soll entmachtet werden. Das wollen die USA so und folglich auch die deutsche Regierung. Dass diese Einmischung gegen das Völkerrecht verstößt, wird in der Berichterstattung verschwiegen. Auch das Volk Venezuelas bleibt in diesem Beitrag unerwähnt - vermutlich, weil es mehrheitlich die "falsche" Seite unterstützt.

@ DerVaihinger um 10:29

"Da haben Sie mich nicht richtig verstanden.
Ich will keinen Putsch veranlassen.
Ich habe nur auf die Relativierung der Linken geantwortet, wonach alles Schlechte aus den USA und vom Kapitalismus kommt, während eisern negiert wird, dass das präferierte System noch nie funktioniert und stets zuverlässig in den Ruin geführt hat.
Das hat mich zu meinem Post veranlasst."

Danke für Ihre Klarstellung. Können Sie mir erklären, wie das aktuell in den USA funktioniert? Ist das denn Kapitalismus, was dort in den USA und in der EU vorherrscht? Sind die USA etwa nicht pleite und konnten die Insolvenz bisher nur hinauszögern?

"Abgesehen davon wäre es für Guaido ebenso leicht , die Armut zu bekämpfen, wie es dies auch für Maduro gewesen wäre.Dazu muss man die Staatseinnahmen einfach in den Staatshaushalt zugunsten des Volkes einspeisen und nicht in die eigenen Taschen und die der Günstlinge umleiten."

Herr Guaido möchte die Ressourcen an die USA übergeben und hat Auslandskonten sperren lassen.

10:42 von fathaland slim

09:02, DerVaihinger

>>@pauline8, 08-08h
Also ich kenne außer den üblichen linken Chaoten niemand, der in Deutschland für Russland oder China auf die Straße gehen würden.
Das wären die Nachfolger derer, die auch schon für Mao und Ho Tschi Minh randaliert haben.<<

Sie waren noch nie Montags in Dresden, oder?

Dort sieht man u.a. Plakate, auf denen steht "Putin hilf!".

Nein, das habe ich mir nicht ausgedacht.
///
*
*
Unter anderem Plakate, das ist mit den fehlgeleiteten Millionenschäden von Okupy und G 20 nicht zu vergleichen.
*
Und die sind doch nicht im Wahn von Sozialismus, auch noch jetzt rechts verursacht?

10:09 von karlheinzfaltermeier

Zitat faltermeier "Und was die Sanktionen betrifft, sollten diese User sich mal informieren, WER santioniert wird! Übrigens sogar Maduro verkauft und liefert Öl in die USA ! Wofür er wohl die Einnahmen ausgibt?
Zitat "Die Zeit" Februar 2019:
"Er [Guiado] bestimmte zum Beispiel bereits Personal beim US-amerikanischen Auslandsableger der venezolanischen Ölproduktion. Trump erklärte, dass sein jüngstes Öl-Embargo gegen Venezuela vor allem dem Ziel dienen solle, dass die Öl-Einnahmen des Landes künftig Guaidó und nicht mehr Maduro zugutekommen.
Die Vereinigten Staaten bestehen darauf, dass die Kontrolle über ihre Muttergesellschaft PDVSA auf Guaido übertragen wird. Nur in diesem Fall haben die Vereinigten Staaten versprochen, die Sanktionen des Unternehmens aufzuheben."

Warnung vor falschen Dialog.

Warnung vor falschen Dialog. Na da hat er sich den richtigen Partner ausgesucht.

die Bevölkerung leidet

Bitte, Tagesschau, berichten Sie weiterhin auch über Venezuela.
Da auch Maduro, wie auch weitere "lupenreine Demokraten" wie Assad in Syrien mit Unterstützung von Putin weiter machen können, muss man als Mensch mit einem Mindestmaß an Hilfsbereitschaft und Anstand nach Wegen suchen, den Venezulanern zu helfen. Dafür braucht es Informationen.
Auch heute überrascht mich im Forum die Kaltherzigkeit einiger Foristen. Und auch wie
munter mit den Fakten gespielt wird. Zum Beispiel im Kommentar von "deutlich" am 25. Mai 15:15. Dort heißt es die 37 Umgekommenen seien "gewaltbereite Mörder". Bei 500 Polizeiwachen macht das dann laut Taschenrechner 18.500 "gewaltbereite Mörder". Bei einer Bevölkerzung von 31 Mio. (knapp 40% der deutschen Bevölkerung)
2018 verzeichnete die deutsche Kriminalitätsstatistik 386 Morde. An die Adresse von "deutlich" :
Sie haben sich doch nicht wirklich über Ihre Mitteilung Gedanken gemacht. Warum veröffentlichen Sie diese dann??

@ 10:42 von fathaland slim

Richtig, Putin ist ja inzwischen der Intimus aller Rechtsradikalen Europas, die sich beim ihm in Moskau die Klinke in die Hand geben und die Hand aufhalten. Dennoch ist bei den Linken überall Russland immer noch das sozialistische Bruderland und die USA der böse kapitalistische Westen - der Antiamerikanismus, die eigentlich treibende Kraft (nicht der Sozialismus) - sitzt so tief, dass er selbst einen massiven Richtungswechsel in Moskau (ist es wirklich ein Richtungswechsel? Homosexuelle wurden schon immer verfolgt!) überlebt. Russland, China und Kuba können in Venezuela machen was sie wollen, nur die USA sind die Bösen.

>>@sosprach, 08.29h Die Armut

>>@sosprach, 08.29h
Die Armut und die gravierenden Versorgungsmängel bestanden schon vor der _Einmischung der USA.
Sie sind im Sozialismus systemimmanent.
Von daher ein klares Ablenkungsmanöver Ihrerseits.<<

Schade, daß Sie Tatsachen und wertende Behauptungen durcheinanderwerfen.

Denn mit Sozialismus hat das Maduro-System wenig zu tun.

Die Versorgungsmängel, die schon vor Chàvez bestanden, wurden unter Maduro kontinuierlich schlimmer. Zu Zeiten, als die USA noch den Großteil des venezolanischen Öls kauften und auch bezahlten.

Das taten sie nämlich bis vor gar nicht langer Zeit.

10:14 von Werner40

"Jeder Demokrat sollte alle Bemühungen unterstützen, Demokratie in Venezuela herzustellen."

Kurz und knapp: so wie in Libyen, im Irak, in Afghanistan, demnächst (hoffentlich nicht) im Iran. So meinen Sie?
Seit einiger Zeit sind diese Bemühungen um Demokratie nun auch durch SaudiArabien zu sehen.

@ 10:27 von Den Helder

Ich spreche nicht von Spionage und Informationssammlung - das tun alle Länder (aber es wäre undenkbar, dass Maduro Kuba eins auf die Finger gibt, wenn er zu heftig von dem kubanischen Geheimdienst ausspioniert würde, wie es Merkel letztens mit den USA tat). Ich spreche davon, dass die tatsächlichen Entscheidungsträger im venezuelanischen Inlandsgeheimdienst, mit dem die Opposition bekämpft wird, von kubanischen Offizieren durchsetzt sind. Dadurch kann Kuba praktisch selbst in Venezuela die Staatsmacht ausüben. Das ist eine Einschränkung der Souveränität Venezuelas. Denn Informationen sammeln und auf Basis dieser Informationen selber Verhaftungen vornehmen sind zwei qualitativ völlig unterschiedliche Sachen. Aber es geht ja nicht um Differenzierung sondern um Pauschalurteile - gegen die USA.

@ fathaland slim um 10:42

"Sie waren noch nie Montags in Dresden, oder?

Dort sieht man u.a. Plakate, auf denen steht "Putin hilf!".

Nein, das habe ich mir nicht ausgedacht."

Bei Ihnen haben Sie sicher ein Bildnis des George Soros an der Wand. Hilft beim Kurs halten um die Linken weiterhin zu diskreditieren und diesen wiederwärtigen Gegenpool Ihres Neoliberalismuses und elitären Globalismus aufrecht zu erhalten.

Siehe dazu aus dem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes

Siehe dazu hier das Gutachten vom Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages:

https://tinyurl.com/y5trwx6e
bundestag.de: Rechtsfragen zur Anerkennung des Interimspräsidenten in Venezuela

Und in diesem Gutachten heißt es auf Seite 11 von 11 wie folgt:

Mit dem Verweis auf Art. 233 der venezolanischen Verfassung positioniert sich Deutschland gleichzeitig in einer strittigen Frage des venezolanischen Verfassungsrechts. Dies erscheint unter dem Gesichtspunkt des Grundsatzes der „Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates“ völkerrechtlich ebenso fragwürdig wie die (vorzeitige) Anerkennung eines Oppositionspolitikers als Interimspräsidenten, der sich im Machtgefüge eines Staates noch nicht effektiv durchgesetzt hat.

Damit ist das Verhalten der Bundesregierung eindeutig völkerrechtswidrig und damit verboten!!

um 10:27 von Den Helder

Das Gleiche dachte ich auch.
Immerhin hat der Besatzer Rußland seine Besatzung beendet, alle Soldaten abgezogen und heute in den ehem. Besatzungsgebieten so gut wie kein Einfluß mehr.
Die USA hat die Besatzung nicht beendet, weder ihre Soldaten, noch ihre Atomwaffen abgezogen und deren politischen Einfluß, z.B. durch die Atlantikbrücke, reicht über die Medien bis ins Kanzleramt.
Als Bürger des Landes, dessen Regierung, dessen Wirtschaft und dessen Mitbürger nachweislich von der USA abgehört, ausspioniert und überwacht werden, sollte man sich zu laut über Einflüsse Rußlands in anderen Ländern beschweren, auch wenn die Beschwerden defakto gerechtfertigt sind.

@Werner40 - Demokratie vs. selbsternannte Präsidenten und Krieg

10:14 von Werner40:
"Der Diktator heißt Maduro und klebt am Amt."
> Welcher Politiker klebt denn nicht an seinem Amt?

"Jeder Demokrat sollte alle Bemühungen unterstützen, Demokratie in Venezuela herzustellen."
> Das stimmt. Folglich wird sich ein Demokrat gegen selbsternannten Präsidenten und militärischen Invasion aussprechen.

Ohne Perspektive

@10:19 von Pilepale
Ihre Perspektive bleibt leider doch eine Kremlperspektive, da interessengeleitet Äpfel mit Birnen verglichen werden...niemand hat ihr Szenario für Venezuela auf dem Schirm...

@ landart um 10:23

"Erklären doch mal, warum die russischen Ölförderspezialisten, die seit Jahren dort sind, nicht in der Lage sein sollen, von den USA gelieferte Ersatzteile nicht selbst produzieren zu okönnen? Wer Raketen und Panzer produzieren kann, müsste doch auch solche Technik bereitstellen können...übrigens auch die russischen Ölförderanlagen werden überwiegend mit Spezialtechnik westlicher Herkunft betrieben."

Da gibt es wahrscheinlich mehrere Gründe. Eben weil westliche Technik den Markt seit Jahren beherrscht ist es wahrscheinlich sonderlich nicht wirtschaftlich diese Teile selbst herzustellen.

Erzählen Sie doch mal, warum die USA Raketentriebwerke aus Russland kaufen, anstatt sie selbst herzustellen. Denn die sollten doch in der Lage sein das zu tun?

Warum importieren die Öl und Gas aus Russland obwohl sie doch angeblich genügend eigenes Fracking-Öl haben.
Warum produziert Deutschland nicht im ausreichenden Maße Mikrochips und führt diese aus Asien ein?

Warum? Warum? Warum?

09:58 von Pilepale

«Wie stehen Sie persönlich zu der inneren Einmischung in einem souveränen Staat?»

Die Bevölkerung in VEN lebt in einer kaum beschreibbar desolaten Lage.
Unter katastrophalen Lebensumständen. Ca. 3 Mio. Menschen (ca. 10% der Bevölkerung) sind in Nachbarländer, recht viele nach Spanien geflohen (se hablan la misma lengua).

Die größte Fluchtbewegung, die der Kontinent Südamerika in seiner Geschichte je erlebte. Nicht unproblematisch (vor allem nicht für KOL + BRA). Está muy lejos de Europa - weit weg von hier.

Man kann nun Zeter und Mordio schreien, wie man denn den ach so demokratisch-gerecht-fähigen Señor Maduro irgendwie bedrängen könne.
Der ja auch nur ganz entscheidend dazu beitrug + beiträgt, dass aus dem potentiell reichsten Land des Kontinents "das tatsächliche Armenhaus" wurde (noch hinter BOL + PAR).

Nur weiter so, Maduro. Jede Art Einmischung ist Teufels Werk.
Mit dem Satan der Satane im Hintergrund - der USA.

Akademische Debatten auf den Rücken der Ärmsten der Armen …

Deutschland muss sich da ...

... unbedingt heraushalten.

Die Einmischung von Maas ist unerträglich.

@ schabernack um 10:43

"Ich stellte die deutlich erlesbare Frage, was es denn überhaupt solle, wie an Fingern die Unterstützerländer des einen, gegen die Unterstützerländer des anderen, an den Fingern der einen, oder der anderen Hand abzuzählen.

Bei weitem nicht alle Länder der Erde haben sich ausdrücklich dazu geäußert, wen der beiden venezuelanischen Kamphähne sie denn unterstützen. Und sich nicht für Guaído auszusprechen, heißt noch lange nicht, Maduro zu unterstützen."

Seien Sie doch bitte so freundlich und klären uns auf, weshalb wir überhaupt über Unterstützer des einen oder anderen debatieren und was überhaupt ein anderer Staat in dieser inneren Angelegenheit Venezuelas zu sagen hat?

@ Tiffy

Schön wäre es ...wenn der Artikel nicht so manipulativ wäre! Da wird geschrieben das Guaido von 50 Staaten inklusive Deutschland anerkannt wird,

Ist die Realität in Ihren Augen manipulativ?

@ um 06:12 von Bernd39

"Wie sich die Bilder gleichen!
Man sollte sich schon einmal die Töne von 2012 gegenüber Syrien und Assad in Erinnerung rufen. Es begann mit der Aberkennung der Legitimation des gewählten Regierungschefs, die Anerkennung irgendeiner Opposition, von der man (in Syrien zumindest) nicht einmal weiß, wo man mit wem eigentlich verhandeln soll. Und alles gipfelte in erpresserischen Forderung, eine Verhandlung hat nur einen Rücktritt der Präsidenten als Ziel. In Libyen..."
.
Einen kleinen Unterschied gibt es: in Syrien und in Libyen ging es einem Großteil der Bevölkerung recht gut. Diese Länder waren ziemlich reich und teilten den Reichtum mit dem Volk. Das alles wurde durch äußere Einmischung weggebombt. Maduro brauchte keine Bombardierung durch Drittländer, um sein Volk in Armut zu stürzen.

Warum

@von Pilepale
Nun die USA importieren keine nennenswerten Mengen Öl aus Russland und sie kaufen auch keine Raketen/Triebwerke in den USA....so wie man auch keine Pkws in Russland kauft...

re von fathaland slim

"Mit Sozialismus hat das Maduro-System wenig zu tun".
Sie aber auch nicht.
Und Realitäten kommen bei Ihnen nicht vor wie:Blockade des Auslandsvermögens bei der Bank of England 136 Milliarden $,bei der Citibank 453 Millionen $,bei der Novo Banco Portugal 1,5 Milliarden $.
Ferner sind die Konten von PDVSA und dessen US-Tochterunternehmen Citgo gesperrt.Was auch die medizinische Behandlung venezuelanischer Kinder in Italien unmöglich macht.Das finanzierte bisher ein Hilfsfond der PDSVA.

10:49 von fathaland slim

>>@sosprach, 08.29h Die Armut
Die Armut und die gravierenden Versorgungsmängel bestanden schon vor der _Einmischung der USA.
Sie sind im Sozialismus systemimmanent.
Von daher ein klares Ablenkungsmanöver Ihrerseits.<<

Schade, daß Sie Tatsachen und wertende Behauptungen durcheinanderwerfen.

Denn mit Sozialismus hat das Maduro-System wenig zu tun.

Die Versorgungsmängel, die schon vor Chàvez bestanden, wurden unter Maduro kontinuierlich schlimmer. Zu Zeiten, als die USA noch den Großteil des venezolanischen Öls kauften und auch bezahlten.

Das taten sie nämlich bis vor gar nicht langer Zeit.
///
*
*
Dann hat es diese theoretisch beste System noch nie auf der Welt gegeben.
*
Den Sie haben bisher bei keinem Zwangs- und Mangelsystem Sozialismus gelten lassen.
*
Können das den hier die Nachfolger eines linken Terrorsystems mithilfe der der SPD und der Grünen wirklich zum ersten Mal auf die Beine stellen.
*
Welturaufführung mit unserem Pisaoutput und den Clans des Expertenwillkommen?

@ Autograf um 10:46

"Ich habe kein Wort über die demokratischen Qualitäten von verschiedenen venezuelanischen Oppositionspolitikern geschrieben."

Sie stellen mit der Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas und die An- oder Aberkennung eines Kandidaten die Demokratie an und für sich ab absurdum.

"Ich stelle nur fest, dass Maduro eine Abwahl durch Verstöße gegen die Verfassung verhindern möchte."

Belegen Sie das bitte.

"Kubanische Geheimdienstoffiziere haben führende Stellen im venezuelanischen Geheimdienst inne - US-Offiziere in Deutschland nicht."

Wie hatte es Herr Obama mal formuliert. Wenn ich etwas von Angela Merkel (Deutschland) brauche, rufe ich sie einfach an. Wie viele CIA Agenten sorgen denn in Lateinamerika, dass es zu keiner Fehlentscheidung in "demokratischen Wahlen" kommt?

"...In Deutschland wäre dies eine Straftat und würde."

Wie sollte denn der Bundesbürger von dieser Straftat erfahren? Wer wurde denn angeklagt wegen des Abhörens des Bundestages durch die NSA?

@ Pilepale

@ schabernack: Wie stehen Sie persönlich zu der inneren Einmischung in einem souveränen Staat?

Wenn man findet, dass in einem anderen Land die Menschenrechte verletzt werden, dann darf man es sagen. Ein Land hat nicht das exklusive Recht, das Volk zu knebrln. Egal, ob der Machthaber Castro, Pinochet oder Maduro heißt.

Die USA und der moechtegern

Die USA und der moechtegern President Guaido, der erschreckend aehnlichkeiten zu Obama hat sollten es endlich einsehen. Der putsch gegen die legitime regierung venezuelas ist klaeglich gescheitert und jeder weitere versuch dieses schmierentheater fortzufuehren ist einfach nur peinlich. Der putsch ist gluecklicherweise vorbei. Ein weiterer geschichtsverlust der usa und des westens

um 11:10 von schabernack

Die Gründe für den desolaten Zustand in Venezuela liegen nicht nur der Misswirtschaft Maduros und seines Vorgängers Chavez. Hier spielt die US Sanktionspolitik Politik eben auch eine Rolle. Das Ziel der USA und zwar seit dem Tag der Verstaatlichung der Ölindustrie durch Chavez ist und war es das Land wirtschaftlich an den Rand des Ruins treiben.
Würde Maduro die Ölindustrie zu Gunsten von US Unternehmen privatisieren, wären die Vorwürfe bezüglich der Einhaltung von Menschenrechten und undemokratischer Führung aus der USA vom Tisch.
Andereseits, würde Guaido Maduro ablösen und die Verstaatlichung nicht zurücknehmen, hätte er mittelfristig die selben Probleme wie Maduro.

Ungeduld ist ein schlechter

Ungeduld ist ein schlechter Ratgeber.
MfG

Guaidó war bei 80% der Venezolaner unbekannt.

bis zu seiner Selbsternennung.
@10:46 von Autograf
Deshalb ist er meiner Meinung nach bei den Präsidentenwahlen nicht angetreten.
Der bestplatzierte Oppositionskandidat bekam ca. 21%.

Die Wahlen in Venezuela wurden von Beobachtern, z.B. der Carter-Kommission, als die zuverlässigsten in Amerika eingestuft.
Bei den Parlamentswahlen, die trotz des angeblichen "Diktators" Maduro die Opposition gewann, wurden in einzelnen Fällen gravierende Unregelmäßigkeiten (Manipulationen) festgestellt.
Das Oberste Verfassungsgericht ordnete daher in diesen Fällen eine Wahlwiederholung an.
3 konservative Abgeordnete weigerten sich - wohl wegen mangender Erfolgsaussichten.

Venezuela hat mit der Wahl der "Verfassunggebenden Versammlung" gemäß der Verfassung reagiert.

Das ist keine Unterdrückung der Opposition.
Im Gegenteil: Guaidó hat selbst die von ihm vorgebrachte Frist von 90 Tagen - die für den Ausfall des Präsidenten vorgesehen ist - nicht zu einer Präsidentenwahl genützt, es nicht einmal versucht.

Zeit schinden.

"Die Opposition wirft Maduro vor, sich lediglich auf Gespräche einzulassen, um Zeit zu schinden."

Das ist doch wohl der Normalfall, in der Politik.

Oder glaubt wer, Herr Ziemiak will mit Herrn Rezo "diskutieren", um sich von ihm in irgendeiner Weise belehren zu lassen?

"Diskutierte" Spahn mit der Arbeitslosen, um sich Impulse für das deutsche Sozialsystem zu holen?

Nur Show.

Die Venezolaner

"[...]Die USA unterstützen bei den Verhandlungen weiterhin den Wunsch der Venezolaner nach Demokratie und einem Ende des "illegitimes Regimes von Maduro".[...]"

Wer sind die Venezolaner? Wäre das mal genauer und vor allem verlässlicher auszudrücken als solche schwammigen Angaben in dieser einseitigen Pro-Guaidó-Berichterstattung? Guaidó ist ein Mann der großen Worte: "Mit dem größten Protestmarsch in der Geschichte Venezuelas" wollte er nach Caracas ziehen, um die angeblich verhasste Regierung zu stürzen. Von einer "Mehrheit" von 80% der Bevölkerung war da die Rede.

Vom sogenannten Volksaufstand sah man meistens, vermutlich bezahlte, vermummte Steinewerfer und Brandstifter, welche die Sicherheitskräfte provozierten.

Das Ganze erinnert viel mehr an eine von außen gesteuerte Inszenierung, um ungehindert an die Ölreserven des Landes zu gelangen. Das sind die wahren Gründe der von Washington gesponserten "Opposition" um Guaidó und seinen Spießgesellen.

11:25 von Pilepale

«Seien Sie doch bitte so freundlich und klären uns auf, weshalb wir überhaupt über Unterstützer des einen oder anderen debatieren und was überhaupt ein anderer Staat in dieser inneren Angelegenheit Venezuelas zu sagen hat?»

So freundlich bin ich. Obwohl es mich doch verwundert, dass diese Fragen einer Erklärung meinerseits bedürften.

Staaten sind keine im physikalischen Sinn "hermetisch" (luftdicht) abgeschlossenen Gebilde. "Sie inter agieren" durch Menschen + Familien + Handel mit anderen Staaten. Grenzen sind keine Wälle, Mauern, Gräben, die man je unüberwindbar machen könnte.

Selbstverständlich betrifft die komplett desolate Lage in VEN mindestens die direkten Anrainerstaaten. Tatsächlich "halb Südamerika". Lediglich URU + die Guayana-Staaten sind kaum betroffen.

In Europa legt man bei viel minderen Problemen (mit bestem Recht) ja auch nicht die Hände in den Schoß durch: "Einmischung niemals".

Soll nun jeder auf der eigenen Scholle hucken?
Und an Grenzen den Blick senken …?

@ fathaland slim um 10:49

"Denn mit Sozialismus hat das Maduro-System wenig zu tun.

Die Versorgungsmängel, die schon vor Chàvez bestanden, wurden unter Maduro kontinuierlich schlimmer. Zu Zeiten, als die USA noch den Großteil des venezolanischen Öls kauften und auch bezahlten.

Das taten sie nämlich bis vor gar nicht langer Zeit."

Sie wissen ganz sicher wer Sozialist und Linker ist.

Die Regierung Venezuelas hat Probleme. Und woraus leiten Sie jetzt bitte ab, dass ein fremder Staat den Venezolanos vorschreibt, wie sie ihre Armut organisieren sollen? Weil es in einem Regenbogenprotest Handbuch ihres Sozialisten George Soros steht?
Die Venezolanos haben vor kurzem entschieden wer Präsident in Venezeuala ist.
Ihr Kandidat Ihrer "sozialistischer" Prägung hat die vorgezogenen Wahlen als Lackmustext abgelehnt. Als ob er gefragt wäre.

10:49, Autograf @ 10:42 von fathaland sli

>>Richtig, Putin ist ja inzwischen der Intimus aller Rechtsradikalen Europas, die sich beim ihm in Moskau die Klinke in die Hand geben und die Hand aufhalten. Dennoch ist bei den Linken überall Russland immer noch das sozialistische Bruderland<<

Nur bei einem kleinen, aber sehr lautstarken Club Ewiggestriger. Die allerdings dann allen anderen das Linkssein absprechen.

Sie werden wissen, mit was für Schimpfworten ich von dieser Klientel hier im Forum belegt werde. Mir mangelt es eben an Linientreue.

>>und die USA der böse kapitalistische Westen - der Antiamerikanismus, die eigentlich treibende Kraft (nicht der Sozialismus) - sitzt so tief, dass er selbst einen massiven Richtungswechsel in Moskau überlebt.<<

Und das genau ist der springende Punkt.

Die USA werden zum Synonym für den Kapitalismus, den man ja bekämpfen muss. Das venezolanische Volk ist da völlig egal und nur Mittel zum Zweck. USA-böse, gegen USA-gut.

Dabei sind, überspitzt formuliert, alle böse.

@ landart um 11:06

"Ohne Perspektive

Ihre Perspektive bleibt leider doch eine Kremlperspektive, da interessengeleitet Äpfel mit Birnen verglichen werden...niemand hat ihr Szenario für Venezuela auf dem Schirm..."

Mein Szenario interessiert hier nicht. Genauso wie Ihr vergeblicher Versuch Äpfel aufzuzählen aber keine Birnen zu finden.

Das Wort des Venezolanischen Volkes aber zählt sehr wohl. Und die meisten Venezolanos wollen keine US-Intervention und auch keine US-Marionette in Miraflores-Palast. Diese haben demnächst die Möglichkeit an einer vorgezogenen Parlamentswahl teilzunehmen.
Das Sie das als Antidemokraten stört, ist nicht mein Problem!

Maduros Sozialismus

..ist doch krachend gescheitert. Die, die immer noch am Sozialismus a la Chavez und Madura glauben, bieten nur noch mit ihren Argumenten Rückzugsgefechte mit ihren unwahren Projektionen auf auf ausländische Mächte und Urheber des venezolanischen Ruins. Millionen Flüchtlinge sind die wahre Antwort auf die sozialistischen Träumereien,
wenn es denn wahre Menschenfreunde dort wären...

@ krittkritt

Guaidó war bei 80% der Venezolaner unbekannt.

Anfangs ja. Aber anfangs war Fidel Castro auch nicht sehr bekannt.

10:56, Pilepale

>>Bei Ihnen haben Sie sicher ein Bildnis des George Soros an der Wand.<<

Nein, ich habe ein Bild von Sunnyland Slim an der Wand.

Ansonsten ist mir Personenkult mehr als fremd.

Außerdem:

Jemand, der Soros nicht hasst, verehrt ihn deswegen noch lange nicht.

Aber das ist Ihnen zu differenziert, ich weiß.

@ 26. Mai 2019 um 07:07 von Autograf

Schon interessant, wie Sie über das Venezuela und seinen Menschen dozieren oder besser schwadronieren. Ihr Ausflug in die Geschichte, z.B. der DDR zeigt, das die Pisa-Studie über Deutschland mehr als gerechtfertigt ist.

Gäbe es in Venezuela Zustände wie in der einstigen DDR, wäre Guaidó schon längst verhaftet, wegen Hochverrates angeklagt und lebenslang weggesperrt worden.

Übrigens in den USA ist für Hochverrat auch die Todesstrafe möglich.

Erstaunlich, dass einige

Erstaunlich, dass einige Kommentatoren kein Mitleid mit der hungernden, in ihrem Demokratiebestreben unterdrückten Bevölkerung Venezuels haben und stattdessen der Fortsetzung der ausbeuterischen Maduro Diktatur das Wort reden. Russland und China wird es freuen.

US Vasall guaido...

...gehört dringend hinter Gitter, er hat das Land extrem destabilisiert und versucht den Feind ins Land zu holen und alles auf den Kopf zu stellen.... wenn er ein Mann wäre würde er den USA die Stirn bieten und einen sofortigen stop der Sanktionen erzwingen, sonst gibts nie wieder öl aus Venezuela... Hahaha, da wagt die Marionette nie, denn das wäre genau das richtige, aber nein er hängt an der Leine der imperialen Kräfte...

@ schabernack um 11:10

"Die Bevölkerung in VEN lebt in einer kaum beschreibbar desolaten Lage.
Unter katastrophalen Lebensumständen. Ca. 3 Mio. Menschen (ca. 10% der Bevölkerung) sind in Nachbarländer, recht viele nach Spanien geflohen (se hablan la misma lengua).

Die größte Fluchtbewegung, die der Kontinent Südamerika in seiner Geschichte je erlebte. Nicht unproblematisch (vor allem nicht für KOL + BRA). Está muy lejos de Europa - weit weg von hier."

Immer die gleiche Leier. Ja es sind Menschen aus Venezuela fortgezogen. 20%der Haitianer sind ebenfalls vor der Armut geflohen. Wie kommen Sie jetzt aber bitte, dass trotz alledem eine ausländische Macht entscheiden soll, wer die Venezolanos regiert? Wie kommen Sie darauf das Sanktionen gut für die Bevölkerung ist?

Was haben jetzt die Rohstoffe mit unserem demokratischen Thema zu tun? Brasilien hat auch Rohstoffe und die Bevölkerung ist verarmt. tinyurl.com/y2kvbtok
Lula wurde dort von der US-Marionette Temer in den Knast gesteckt und Bolsonaro regiert heute

11:53, Pilepale

>>Sie wissen ganz sicher wer Sozialist und Linker ist.

Die Regierung Venezuelas hat Probleme. Und woraus leiten Sie jetzt bitte ab, dass ein fremder Staat den Venezolanos vorschreibt, wie sie ihre Armut organisieren sollen? Weil es in einem Regenbogenprotest Handbuch ihres Sozialisten George Soros steht?<<

Ja, ich weiß, wer Sozialist und Linker ist.

Weder Soros, noch Guaido, noch Maduro, noch Sie sind es.

guaido läuft die zeit davon

er ist der stellvertreter von lopez und seiner 4 größten oppositionpartei mit grademal 13,8%.lopez ist"befreit"und wird die partei wieder selber anführen.
guiado ist parlamentspräsident,weil sich die oppositionsparteien auf ein rotationsprinzip geeinigt haben. nur weil er parlarmentspräsident ist wird er als überganspräsident anerkannt.bald wird ein neuer parlamentspräsident gewählt der dann automatisch übergangspräsident wird.die größeren oppositionsparteien haben keine lust zuzuschaun wie guaido mit amerikas hilfe präsident wird.sie verhandeln liebe mit maduro.das guaido das wohl seinens landes am arsch vorbeigeht haben wir gesehen als er seine anhänger zur schlachtbank führte um ein paar gewaltbilder für die us presse zu erzeugen.er ist bereit mit hilfe amerikanischer soldaten in einen endlosen bürgerkrieg mit hundertausenden toten zu ziehen um präsi zu werden.er fordert neuwahlen fürs präsidentenamt,lehnt aber parlamentswahlen ab.wieviel rückhalt hat er überhaupt,ausser von der CIA

@ 26. Mai 2019 um 07:54 von NeNeNe

"Ich glaube, dass die USA nur Gutes für Venezuela tun möchte und das könnte Guaido durchsetzen. Sie wollen überall auf dieser Erde Frieden schaffen und das mit Diplomatie und Feingefühl. Ohne die USA würde die Welt kriegerischer und brutaler werden. Es ist wohltuend, wenn ich sehe, wie sie uneigennützig gegen Iran und Nordkorea vorgehen. Es ist schlimm, wenn die Russen in Venezuela einen brutalen Diktator stützen, der auf riesige Erdölreserven sitzt und das Volk hungern lässt. Mit den selbsternannten Präsidenten wird alles besser und schöner."

Ihm fehlt nur noch der Heiligenschein ...

@ Pilepale

Sie stellen mit der Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas ...

Bei Linken ist es unerlaubte Einmischung, wenn man was kritisiert und bei Rechten ist es erlaubt? Was ist das denn für eine Logik? Ich sage einfach immer meine Meinung und schere mich nicht um unsinnige Denkverbote.

Welche Legitimation kann Guaido vorweisen?

Er wurde nicht zum Präsidenten gewählt. Unter normalen Umständen würde man so jemanden schlicht als Rebellen bezeichnen.

@10:08 von teachers voice

"Aber warum sind Sie deshalb gegen freie Wahlen in Venezuela?"

Ich bin zu erst einmal für freie Wahlen in Ägypten, Saudi-Arabien und den Vereinigten-Arab-Emiraten. Da fordert der Westen nichts und liefert sogar Waffen. Und nur durch diese Unterstützung können sich die dortigen Diktatoren (Sissi, Prinz Salman u. der Emir von V.A.E) überhaupt an der Macht halten. Warum drückt der Westen dort ein Auge (oder beide) zu? Weil diese Länder ihr Erdöl nicht verstaatlicht haben wie Venezuela, sondern dessen Ausbeutung und Gewinnabschöpfung den USA überlassen. Daneben sind dies auch gute Partner Israels.

Was Venezuela angeht, so hat das Land bereits einen gewählten Präsidenten. Und bevor man dort nach Neuwahlen ruft, sollte man dies erstmal für die "Partner" der USA einfordern. Alles andere ist für mich unglaubwürdig.

Bernd39

Das ist doch die Masche der USA seit Jahrzehnten! 1. Nimm ein beliebiges Land ins Visier: Nenne es Schurkenstaat. 2. Unterstütze lokale Terroristen: Nenne sie Freiheitskämpfer 3. Richte maximalen Schaden unter der Zivilbevölkerung an: Rufe alsbald nach internationalen Sanktionen und Eingreiftruppen.....uswusw.... Schwupps - und schon ist ein weiteres Land befreit und demokratisiert!!

12:04 von Werner40

Demokratiebestreben
.
dachte der Präsident wurde wiedergewählt hat also die Mehrheit hinter sich ?
das ist doch in Frankreich mit dem Macron auch so, auch wenn die Gelbwesten da gewisse Verständnisprobleme haben

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User, die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen. Die Moderation

Darstellung: