Ihre Meinung zu: NASA-Tourismus: 31.000 Euro für den Astronautentraum

8. Juni 2019 - 2:38 Uhr

Schon in wenigen Monaten sollen die ersten bemannten Testflüge zur internationalen Weltraumstation ISS den Weg für neuen Tourismus im All ebnen. Der Grund dafür ist simpel: Die NASA braucht das Geld. Von Kai Clement.

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Kommentare

ISS - Erd-Orbit?

Ich bin sehr enttäuscht von all den internationalen Raumfahrtbehörden. Seit vielen Jahren trainieren Menschen für den Flug zum Mars, aber nix passiert weiter...
Seit 1...2 Generationen hätte die Menschheit längst zu Exoplaneten (also bewohnbaren erdähnlichen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems) Kurs nehmen können, verschiedenste Varianten von modernen Antriebstechnologien wurden durchgespielt, nahe an Lichtgeschwindigkeit könnten wir längst verreisen.
Nix passiert statt dessen.

Wer nur Geschäfte will, wird auch nur Geschäfte bekommen

Mal im Ernst. Um Geld zu bekommen muss man einfach nur ganz viele Ressourcen unseres Heimatplaneten verbrauchen. Hier noch einmal ganz besonders viele.

Es scheint mir, als ob unsere Erde einfach verbraucht werden soll.

Nur damit noch mehr Geld da ist.

Essen kann man das nicht.

Ich wünsche mir mehr Gretas und Rezos.

Bei angemessener CO² Steuer OK

Für derartigen Luxus-Tourismus finde ich eine erhöhte CO²-Steuer auf den Raketenstart für angemessen.

Sehr schön.

Hat hier irgendwer ~55000000€ für mich? Ich würde sehr gerne zwei Wochen auf der ISS verbringen, der Ausblick aus der Cupola muss atemberaubend sein...

Quatsch

Touristenflüge in das Weltall sind das Dämlichste und Überflüssigste, was die Menschheit machen kann, um gegen den Klimawandel vorzugehen.

Gegen die wissenschaftlichen Flüge zur ISS spricht dagegen nichts, die brauchen wir, um unsere Erde zu verstehen und wichtige Erkenntnisse für unsere Existenz und unsere Zukunft zu gewinnen. Und Leute wie A. Gerst, die uns zeigen, wie fahrlässig wir mit unserem Planeten umgehen.

Aber jeder überflüssige Flug ins All und genauso jeder überflüssige Flug mit Flugzeugen (und zukünftig möglichen Flugtaxis) erzeugt überflüssiges CO2 und weitere Schadstoffe. Lasst den Quatsch sein!

Ja schön

Es sei jedem gegönnt, sich einen Flug zur ISS zu gönnen.

Aber irgendetwas scheint mit den Einkommensteuer- und Erbschaftsgesetzgebungen nicht zu stimmen, wenn Personen 50 Millionen für einecReise übrig haben.

Weltraumtourismus

... finde ich eigentlich eine gute Idee. Aus Gründen des Klimaschutzes lehne ich ihn aber ab, genauso wie Urlaubsflüge.

Ein Witz

Pro Start bis zu 200t Alkohol, Kerosin, Hydrazin, Syntin, für eine sehr überschaubare Zielgruppe.
Und morgen gibt's wieder einen Bericht über E-Mobilität für die restlichen 99,9% auf dem Planeten.
Auch eine Art Emissionshandel.

Ich find's toll!

Das hilft ja vielleicht auch dabei, die ISS zu erhalten und zu erneuern.

Weltraumtourismus versus Klimaschutz

Irgendwie habe ich den Eindruck dass der Klimawandel noch nicht in den Köpfen der Menschen angekommen ist. Denn sonst wäre der Weltraumtourismus kein Thema. Ein Raketenstart verbrennt ein Vielfaches an Treibstoff als ein Flugzeug bei einer Atlantiküberquerung!
Wir Menschen dürfen nicht mehr alles was wir können wenn es zu Lasten der Umwelt und somit der Mitmenschen geht!

Die Überschrift signalisiert

Die Überschrift signalisiert fälschlicherweise ein Schnäppchen: 31.000 Euro soll lediglich eine Übernachtung auf der ISS kosten; der Flug dahin mindestens 50 Millionen. Da kann einem schon übel werden, wenn man diese Pervertierung kapitalistischer Gesellschaftsspaltung liest: 50 Millionen, die fehlen in Entwicklungs-, Bildungs- und Sozialarbeit, in Infrastruktur und Kampf gegen weltweiten Hunger; stattdessen werden 50 Millionen ausgegeben für einen individualistischen Kick, einen Nervenkitzelquickie für Superreiche.

@ andererseits

„Da kann einem schon übel werden, wenn man diese Pervertierung kapitalistischer Gesellschaftsspaltung liest: 50 Millionen, die fehlen in Entwicklungs-, Bildungs- und Sozialarbeit, in Infrastruktur und Kampf gegen weltweiten Hunger; stattdessen werden 50 Millionen ausgegeben für einen individualistischen Kick, einen Nervenkitzelquickie für Superreiche.“

Der Flug ins All für superreiche Privatpersonen ist zu 110% überflüssig. Volle Zustimmung.
Aber wenn die Privatperson die 50 Millionen dafür nicht ausgibt, landen die 50 Millionen ja nicht automatisch im Bereich Entwicklung, Bildung, soziales, Ernährung etc.
Der Superreiche wird sich dann alternativ eine Yacht, eine Luxusvilla oder einen privaten Freizeitpark kaufen oder lässt sich auf den Mount Everest tragen.

Zum Spucken find ich das

Für Menschen ist kein Geld da.
Wird vom Staat Geld für Flüchtlinge ausgegeben: Aufschrei. Wir haben kein Geld!
Sollen die Renten erhöht werden: wer soll denn das bezahlen - NEIN.

Aber wenn die Bundesregierung für die Raumfahrt Geld ausgibt (ESA), dann jault keiner.

Die Menschheit hat im All nichts zu suchen. Die Menschheit sollte erst mal lernen, auf den eigenen Planeten aufzupassen und verantwortungsvoll umzugehen.

Nehmt den Menschen den Glauben auf eine Alternative (Besiedelung anderer Planeten), dann werden sie vielleicht klüger.

Dieser "NASA - Tourismus" demonstriert nämlich genau das:
rausholen was geht - aus der Erde und den Menschen, damit einige wenige reich werden.
Und da muss man sich keine Sorgen machen. Denn für die Reichen - da wird gesorgt. Erde kaputt? Kein Thema. Ich kauf mir ein Plätzchen im All.

Was soll dieser Alleingang?

Die NASA will dafür die Internationale Raumfahrtstation ISS für Touristen öffnen.

Die ISS gehört nicht der NASA oder den USA. Sie ist eine von vielen Staaten, darunter auch Deutschland, finanzierte Forschungsstation. Die Ressourcen sind sehr begrenzt, im Notfall muß jeder mit anpacken können. Urlaub dort wäre quasi wie Urlaub im Universitätslabor mit schöner Aussicht.

Dorthin sollte es keine touristischen Touren geben, und schon gar nicht als Alleingang eines einzelnen Landes. Sollen sie doch für Touristen eine eigene Station bauen.

Nur so zum Vergleich

@leider geil

Die Falcon Heavy verbraucht 400t RP1 ( Kerosinähnlicher Treibstoff) und LOX (flüssiger Sauerstoff).

Ein A380 hat eine Tankapazität von 250t Kerosin, der Sauerstoff kommt aus der Luft.

Jetzt mal kurz überlegen wie oft Flugzeuge starten und wie oft Raketen...
Da merkt man schnell das Flugzeuge die wahren Umweltsünder sind.

08:32 von andererseits

«… stattdessen werden 50 Millionen ausgegeben für einen individualistischen Kick, einen Nervenkitzelquickie für Superreiche.»

Gäbe es diese Art von Nervenkitzelquickie nicht, landete das Geld derer, die sich so etwas leisten können, ja nicht stattdessen dort, wo es Infrastruktur, sozialer Entwicklung, und Bedürftigen zu gute käme.

@ tisiphone

@ (Am 08. Juni 2019 um 08:53 von tisiphone
Zum Spucken find ich das)
Genauso sehe ich das auch. Die Menschheit ist moralisch am Ende und geht zerstörerisch mit Umwelt und Ressourcen um. Die Armen zum Teufel und die Reichen lassen sich feiern. Die göttliche Idee, Menschen mit der Besiedlung und dem Aufbau der Erde zu beauftragen, wird ad absurdum geführt. Die Menschheit steuert auf eine heillose Sackgasse zu. Noch ist es nicht zu spät zum Umlenken. Doch keiner an die Vernunft des Menschen glauben, denn er handelt viel zu oft eigennützig und lässt sich nur von seinen Gelüsten leiten. Einfach nur erbärmlich!

@einfach unglaublich, 7:21

Aber irgendetwas scheint mit den Einkommensteuer- und Erbschaftsgesetzgebungen nicht zu stimmen, wenn Personen 50 Millionen für eine Reise übrig haben.

Für einen Augenblick hat mir Ihr Beitrag die Sprache verschlagen. Hätte ich niemals erwartet.
Meine vollste Zustimmung.

Neiddebatte

Was für eine herrliche Neiddebatte hier. Es steht jedem frei selbst so reich zu werden, dass er 50 Millionen € übrig hat. Er kann dann diese 50 Millionen in die Verbesserung der Welt stecken. Selbst wenn jemand das Geld geerbt hat, hat es zuvor jemand erwirtschaftet.
Anscheinend ist nicht schöner, als anderen vorzuschreiben, wie sie ihr Geld auszugeben haben.

@schabernack, 9:08

Gäbe es diese Art von Nervenkitzelquickie nicht, landete das Geld derer, die sich so etwas leisten können, ja nicht stattdessen dort, wo es Infrastruktur, sozialer Entwicklung, und Bedürftigen zu gute käme.

Ich empfehle Ihnen den Post von @einfach unglaublich, 7:21. Der denkt nämlich schon einen Schritt "zurück", was vielen hier gar nicht in den Sinn kommt.

09:19 von frosthorn @einfach

09:19 von frosthorn
@einfach unglaublich, 7:21
Aber irgendetwas scheint mit den Einkommensteuer- und Erbschaftsgesetzgebungen nicht zu stimmen, wenn Personen 50 Millionen für eine Reise übrig haben.

Für einen Augenblick hat mir Ihr Beitrag die Sprache verschlagen. Hätte ich niemals erwartet.
Meine vollste Zustimmung.

---

Wenn die Person ihren angemessenen Steuerteil abgedrückt hat, ist doch alles in Ordnung.

Ihre beiden Beiträge vermitteln, es dürfte keine Einkommensunterschiede geben.

Gibt es aber.

Ist auch in Odrnung.

Wenn Reiche ihre Steuer zahlen.

Dann kommt das selbst den Mitmenschen zugute.

Und was ein Mensch übrig hat, hängt davon ab, was er vorher verdient hat.

@06:25 von GeneralTickTack

"Hat hier irgendwer ~55000000 € für mich?"

Ja, ich! Und für den Zeitvertreib noch etwas Taschengeld. ;-)

Warum sollte es keine reichen

Warum sollte es keine reichen Menschen geben?

Es wird immer Einkommensunterschiede geben auch gravierende.

Das ist ein Teil der Freiheit, in der wir leben.

Gleichmacherei, in der Menschen niemals reich werden können, wenn sie nicht zum Clan gehören, gibt es nur in totalitären Regimen.

Wenn jemand sehr reich ist, dann profitieren in unserem System auch andere Menschen davon. Und das finde ich gut.

Nur Steuerhinterziehung geht nicht. Das ist ein Kapitalverbrechen und schadet dem System, durch das diese Verbrecher reich geworden sind. Das ist aber ein ganz anderes Thema.
Nur ein Teil der Reichen sind Verbrecher, oder sind durch Verbrechen reich geworden.

Umweltverschmutzung hoch drei...

Der Ressourcenverbrauch mal ganz abgesehen und was soll es am Ende bringen?...

09:08 von schabernack 08:32

09:08 von schabernack
08:32 von andererseits
«… stattdessen werden 50 Millionen ausgegeben für einen individualistischen Kick, einen Nervenkitzelquickie für Superreiche.»

Gäbe es diese Art von Nervenkitzelquickie nicht, landete das Geld derer, die sich so etwas leisten können, ja nicht stattdessen dort, wo es Infrastruktur, sozialer Entwicklung, und Bedürftigen zu gute käme.

---

Woher wollen Sie das wissen?

Vielleicht würde das Geld auch in menschenverachtende Bereiche investiert ...

was für unsere männlichen Artgenossen gar nichts Unübliches ist.

07:32 von leider geil

Weltraumtourismus finde ich eigentlich eine gute Idee. Aus Gründen des Klimaschutzes lehne ich ihn aber ab, genauso wie Urlaubsflüge.

Dann sollte man bei Raketen und Flugzeugen auch mal über Elektro-Antriebe nachdenken. Im übrigen machen, wie ich kürzlich im TV erfahren habe, Flugzeuge 2 % der gesamten Luftverschmutzung aus; hab ich auch noch nicht gewusst. Und das wird Klein-Greta wissen, weil sie selbst fleissig mit dem Flugzeug fliegt.

Sozialneid nennet man das,

Sozialneid nennet man das, was man hier im Thread erleben kann.

@ Ritchi

Was hat das mit Neid zu tun?

Es ist die Verpflichtung des Staates, dafür zu sorgen, dass der Gier Grenzen gesetzt werden - deshalb haben wir Gesetze.

Bedauerlicherweise haben wir inzwischen eher Gesetze, um die Reichen und deren Besitz zu schützen. Denn der Ausbeutung der "restlichen" Menschen werden kaum mehr Zügel angelegt.

Ich könnte sagen: wer reich wird mit Anstand, der soll reich sein - mir egal. Allerdings mache ich mir keine Illusionen - ich glaube nicht, dass man mit Anstand so reich werden kann.

Es geht darum, dass die Basis für dieses "Späßchen" eben nicht von den Reichen finanziert wurde.
Unsummen an Steuergeldern sind da verpulvert worden und werden weiter verpulvert.

Während immer wieder dafür gesorgt wird, dass die Armen gegeneinander in Stellung gebracht werden.
So halten sich die Reichen.

Wo bleibt der Hintergrund zu diesen Touristenfahrten?

Es ist doch so, dass die Russen sich 2020 aus dem ISS-Projekt verabschieden und entsprechend Milliarden nicht mehr zur Verfügung stehen.

Dass jetzt Touristen hinauf dürfen ist doch nur diesem Umstand geschuldet. Und die NASA kann selbstverständlich diese Idee begraben, weil selbst bei 40000 pro Tag, wird die NASA die ISS nicht lange betreiben. Daher meine Empfehlung an die möglichen Kandidaten. Sichert euch so schnell und vor allem mit Absicherung die Flüge. Weil 31000 bzw. 35000 ist ein Preis, der nicht gehalten werden kann. Und somit nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung stehen wird.

Chinesen könnten, werden aber nicht für Russen einspringen, weil die Chinesen sich selbst im Orbit verwirklichen wollen.

Die NASA brauch übrigens

Die NASA brauch übrigens Entwicklungsgelder.

Irgendwoher muss das Geld für Forschung ja kommen.

Trump dreht ja alle Hähne, die Forschung und Entwicklung bedienen zu.

In was Trump hingegen investiert und fördert, weiß auch jeder.

09:35 von StöRschall

Wenn Reiche ihre Steuer zahlen.

Die Reichen zahlen ja ihre Steuern. Die Steuergesetze machen allerdings die Politiker, und da wird jener auch zu den Reichen zählen, zumal dann, wenn sie einfach so nebenher noch in Aufsichtsräten sitzen. Und da liegt der Hund begraben.

Das ist der Nachteil von

Das ist der Nachteil von Privatisierung von Staatseigentum.

Institutionen müssen sich was einfallen lassen, um sich selbst erhalten zu können.

Glücklicherweise gibt es Menschen, die sich es leisten können, andere wie die NASA auf die Art zu erhalten.

"Freiheit" schließt halt auch

"Freiheit" schließt halt auch die Freiheit der Reichen mit ein.

09:49 von Weiß-mehr-als

09:49 von Weiß-mehr-als Sie
09:35 von StöRschall

"Wenn Reiche ihre Steuer zahlen.

Die Reichen zahlen ja ihre Steuern. "

Na alla ... dann ist doch alles gut.

"Die Steuergesetze machen allerdings die Politiker, "

Und die werden gewählt z.B. von Ihnen und von mir.

09:49 von Weiß-mehr-als

09:49 von Weiß-mehr-als Sie
09:35 von StöRschall

" den Reichen zählen, zumal dann, wenn sie einfach so nebenher noch in Aufsichtsräten sitzen. Und da liegt der Hund begraben."

Krempeln Sie die Ärmel hoch, gehen Sie in die Politik und krempeln Sie die Politik um.

Die Freiheit haben Sie.

09:32 von frosthorn

«Ich empfehle Ihnen den Post von @einfach unglaublich, 7:21. Der denkt nämlich schon einen Schritt "zurück", was vielen hier gar nicht in den Sinn kommt.»

"Ich denke zurück", und bin dabei in den USA (weil es ja um die NASA geht).
Bin bei eher jüngeren Menschen, die auch eher die physischen Voraussetzungen für einen solchen "Nervenkitzelquickie" mitbrächten.

Nehme dabei an, man besteuerte hohe Einkünfte und Erbschaften mit 75% (80-90%). Denke dann beispielsweise an die "Family Kardeshian".

Sagen wir mal, die Kim würde unbedingt auf die ISS wollen, und brächte auch die Fitness in physischer und psychischer Sicht dafür mit.

Sie hätte auch bei der von mir angenommenen Besteuerung genügend finanzielle Mittel, um sich den erwünschten Nervenkitzelquickie leisten zu können.

Schweifen meine Gedanken nach DEU, könnten sie u.a. bei Götz Werner landen (dem von "DM"). Auch der könnte, auch bei viel höheren Steuern.

"Nicht zu verhindern", dass es "welche" gibt, die können.
Sollte man …?

Wie soll das funktionieren?

Die Besatzung der ISS ist nicht nur für das Durchführen von wissenschaftlichen Experimenten verantwortlich, sondern auch für die Pflege und Instandhaltung der Station. Von Touristen kann man kaum erwarten, dass sie sich daran beteiligen. Insbesonder Außeneinsätze dürften sowieso ausgeschlossen sein, aber auch profanes wie das Staubtuch schwingen ist wohl nicht im Interesse von reichen Touristen. Wie will die NASA in dem Bezug ihren Verpflichtungen nachkommen, wenn einer der Astronauten ein Totalausfall oder vielleicht schlimmer noch ein Problemfall ist?

Bei den Flügen mit dem Space Shuttle war das einfacher, weil dort immerhin 7 Personen mitflogen, so dass die 6 anderen die Arbeit mit übernehmen konnten, zudem waren entsprechende Pflegearbeiten nicht erforderlich. Auf der ISS finden sich zwar auch 5 weitere Personen, aber Russen, Europäer, Kanadier, Japaner und so weiter werden kaum die zusätzliche Arbeit übernehmen wollen, die durch einen US Touristen entsteht.

2% sind leider nicht wirklich

richtig

@weiß mehr als sie

Die Lufthansa ist in Deutschland auf Platz 4 der CO2 Sünder...
siehe link unten
Ryanair gehört zu den Top 10 Klimasündern in der EU...

Dazu kommt das die Rußpartikel der Flugzeugabgase Wolken bilden und z.b. eine Abkühlung der Erde Nachts verhindern.
Nur mal so zur Info:
An einem guten Tag sind bis zu 200.000 Flugzeuge gleichzeitig unterwegs...
Fliegen ist und bleibt die klimaschädlichste Fortbewegungsart für Privatpersonen

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_der_gr%C3%B6%C3%9Ften_Kohlenstoffd...

@ StöRschall 9.59

Sie geben den Rat: gehen Sie in die Politik und krempeln sie die Politik um.

Glauben Sie allen Ernstes, dass jemand, der das Boot der Reichen zum Schaukeln bringen möchte, es in der Politik so weit bringen kann, dass er die Politik "umkrempeln" kann?

So naiv können Sie nicht sein.

Man hat sich arrangiert. Parteispenden, Sponsoring, Aufsichtsposten, Vortragshonorare etc - all das sorgt dafür, dass alles bleibt wie es ist. Und dass die Politik sich im richtigen Sinne selbst bereinigt.

09:44 von StöRschall / @schabernack

Ich: «Gäbe es diese Art von Nervenkitzelquickie nicht, landete das Geld derer, die sich so etwas leisten können, ja nicht stattdessen dort, wo es Infrastruktur, sozialer Entwicklung, und Bedürftigen zu gute käme.»

Sie: «Woher wollen Sie das wissen?
Vielleicht würde das Geld auch in menschenverachtende Bereiche investiert ... was für unsere männlichen Artgenossen gar nichts Unübliches ist.»

Ich sage damit ja nichts anderes, als dass es keinen Automatismus gäbe.
Der das nicht für exklusive Privatvergnügen sehr wohlhabender Menschen ausgegebene Geld dorthin fließen ließe, wo es der Allgemeinheit zu gute käme.

Ja - die so begüterten Menschen könnten die 50 Millionen Dollar, die ein solcher Flug kostet, "auch noch viel schädlicher investieren", als in Aussichten von + Übernachtungen in der ISS. U.a. in Spekulation mit Wasser und Getreide.

Astronauten berichten ja alle, man bekomme einen anderen Blick für die Erde, wenn man ihre Schönheit und Verletzlichkeit vom All aus sieht …

10:07 von schabernack "Nicht

10:07 von schabernack

"Nicht zu verhindern", dass es "welche" gibt, die können.
Sollte man …?"

Mal ein anderes fragwürdiges Beispiel:

Unikliniken sind mittlerweile teilprivatisiert.
Oder sogar ganz in Hände der Oberprofs., Vorstände etc.

Unikliniken werden mittlerweile geführt wie Privatunternehmen.

Das hat Vorteile aber auch ganz klar Nachteile.

Damit sich kleine Spaten an den Unikliniken tragen können, müssen die sich was einfallen lassen, sonst können sie schließen.

Schließen wäre eine Katastrophe. Also machen sie teildemokratische Kompromisse. Sie verkaufen sich quasi ins Ausland.

Der Nachteil ist, Bettenmangel.
Der Vorteil ist, Überleben einer Spate.

So. Was ist denn jetzt besser.

Das Schlamassel ist auf die finanzielle Selbstbestimmtheit und Selbstgestelltheit zurückzuführen, auf den Umstand, dass diese Kliniken zum großen Teil privatisiert sind.

Ist das jetzt gut oder schlecht?

Es ist jedenfalls notwendig, dass sie das tun, um sich selbst zu erhalten.

10:12 von tisiphone @

10:12 von tisiphone
@ StöRschall 9.59
Sie geben den Rat: gehen Sie in die Politik und krempeln sie die Politik um.

Glauben Sie allen Ernstes, dass jemand, der das Boot der Reichen zum Schaukeln bringen möchte, es in der Politik so weit bringen kann, dass er die Politik "umkrempeln" kann?

---

Ich weiß ja nicht wo Sie leben.

Da wo ich lebe (Deutschland) geht das.

Ob nun zum Mond oder auf die

Ob nun zum Mond oder auf die malediven. Ich will da gernicht hin. Wozu auch? Ich bin selber interessant genug, ich muß nicht posen und angeben.
BTW, dieser ganze Weltraumpopanz ist völlig rausgeschmissenes Geld. Die menschheit wird mit der Erde untergehen. Flucht völlig unmöglich. Wir sind hier nicht bei Starwars oder Raumschiff Enterprise, wo man mal eben in eine andere Galaxie zischt.

Die Menschen sind verrückt geblieben.

Was die dann an Ressourcen verfeuern interessiert wohl niemanden. CO2 wird dabei ja wohl gar nicht emittiert, oder?

@schabernack

Dass Trump Forschungsgelder streicht, darf man jetzt nicht der NASA oder einzelnen Egomanen ankreiden.

03:20 von WM-Kasparov-Fan

nahe an Lichtgeschwindigkeit könnten wir längst verreisen.
.
sie hätten in ihrer Jugend mehr in Physik aufpassen sollen
weniger Perry Rhodan Hefte lesen oder Enterprise Filme anschauen sollen
denn wüßten sie um die Probleme bei hohen Geschwindigkeiten

10:23 von StöRschall

«Mal ein anderes fragwürdiges Beispiel:
Unikliniken sind mittlerweile teilprivatisiert … Ist das jetzt gut oder schlecht?»

"A small step for woman, a large step for mankind".

Ist Ihr Beispiel mit der Privatisierung von medizinischen Leistungen in Krankenhäusern und Uni-Kliniken.

Prinzipiell funktioniert es in skadinavischen Ländern am besten.
Wo Absichten der Gewinn-Maximierung wenig (oder gar nicht) vorhanden sind. Kliniken mehr vom Staat aus Steuermitteln finanziert werden, als es hierzulande der Fall ist.

Nicht in direkter Linie mit Raumfahrt zu vergleichen.
Medizin ist Muss, Raumfahrt eher Kann.
Bei der ist privates Unternehmertum mit der Absicht der Gewinnerzielung eher hilfreich denn kontra-produktiv.

03:20 von WM-Kasparov-Fan ...kann man so...

übertreiben - wir sollte uns an die Annahme gewöhnen, das wir hier mit sehr begrenztem Nutzen ein wenig im Sonnensystem herum gondeln - mit zunehmender Sicherheit und später mal, bevor es zu eng wird, unser Genom, sei es als implantierbares Gut, oder in Form von "coolen" Zellen in Hochscherheitsbehältern, zu fremden Welten Schippern, von denen wir dann wahrscheinlich en paar tausend abklappern müssen um was passendes zu finden …
Bis dahin fegen wir vermutlich vor der Haustür und tragen unsere kleinen Zwistigkeiten dabei mit uns herum - die Frage dürfte also lauten, wann gibt es den ersten echten Krieg im All.

Also wenn die Nasa

50 Millionen für den Flug nimmt
dann sollte die Übernachtung dabei sein
so aus Kulanz
das gehört sich - denke ich - ganz einfach
Bei meinem Auto für 82.000 Euro waren die Fußmatten auch dabei
und ebenso das Mittagessen bei der Abholung
und in der Relation kommt es ja hin :-)

08:53 von tisiphone .... Zum Spucken find ich das...

Zum Spucken - aber dabei nicht vergessen, es gibt eben nicht nur Arme, sondern auch noch Menschen, die sich ihr Geld mit Arbeit verdienen - Menschen die Raketen Bauen, Weltraumnahrung Blistern oder eben personal Trainer … und wenn die NASA schon so arm ist, das sie sich prostituieren muss um Kohle rein zu kriegen, dann lösen sich auch 50 Mill. schnell in Rauch und Einkommen auf, die das funktionieren des Marktes sichern und damit an sich ein "gutes Werk" darstellen, weil eben "Sozialleistungen" auch nicht von Himmel fallen...

@3:20 von WM-Kasparov-Fan

„…nahe an Lichtgeschwindigkeit könnten wir längst verreisen.
Nix passiert statt dessen.“

Sie lesen ganz klar zu viele Science-Fiction-Romane und beschäftigen sich zu wenig mit Physik. Letzteres ist - ich gebe es zu - anstrengend.

09:59 von StöRschall

Krempeln Sie die Ärmel hoch, gehen Sie in die Politik und krempeln Sie die Politik um.
Die Freiheit haben Sie.

Ich?! In die Politik?! Hahaha!!!
Wenn ich meine Vorstellungen in der Politik durchsetzen wollte, würde ich von allen Abgeordneten, angefangen von links-außen und auf aufgehört von rechts-außen, als Schnupftabak verwendet werden.

Das überlass ich lieber Ihnen. Die Freiheit haben Sie auch!

10:49 von StöRschall

«Dass Trump Forschungsgelder streicht, darf man jetzt nicht der NASA oder einzelnen Egomanen ankreiden.»

Das mache ich ja auch nicht.

Die NASA ist (wie auch die ESA, Rosneft, und JAXA in Japan) eine Institution, die neben ihrer eigenen Arbeit + Entwicklungen auch immer internationale Zusammenarbeit betreibt.

Funktioniert ja bei der ISS im All besser als irgendwo auf der Erde.

"Die NASA braucht das Geld"

Die Menschheit braucht auch Geld, aber diese "Raumfahrt" sicher nicht.

Gegen was wird nicht alles protestiert, demonstiert, gestreikt und verboten.

Hier passiert nichts, kein grünes Thema?!

Wenn überhaupt ins All, dann nur mit E-Antrieb und von mir aus mit Batterien von Elon Musk. So nicht! Mit Batterien ist das wie mit Peterchens Mondfahrt, ein Märchen.

Unfug³; es wurde ja schon ein Tesla Roadster mit einer Puppe an Bord ins All geschossen. Von mir aus alle!:

https://www.faz.net/aktuell/wissen/weltraum/
elon-musk-schiesst-erfolgreich-einen-tesla-ins-all-15436398.html

10:09 von vweh

Fliegen ist und bleibt die klimaschädlichste Fortbewegungsart für Privatpersonen.

Das mag schon sein, aber dennoch soll die Luftfahrt 2 % der Luftverschmutzung ausmachen, so der Bericht am TV. Ihr Hinweis gibt nur Aufschluss über die Luftverschmutzung der Flugzeuge innerhalb der Luftfahrt selbst. Weitaus mehr macht der Schiffsverkehr, insbesondere durch Ozeanriesen, aus. Kohlekraftwerke, etc. Aber der Anteil der Luftverschmutzung durch die Luftfahrt soll lediglich 2 % der Gesamtluftverschmutzung betragen, und wie gesagt, Klein-Greta wird das wissen, weil sie als Klima-Aktivistin - mal dort und mal da, gerne fliegt; nur andere dürfen das nicht!

Ach man

Wenn ich nicht so feige wäre - und mich nicht mal mehr auf dem Jahrmarkt auf schwindelerregende Fahrzeuge traue - und wenn nicht sonst alles Mögliche dagegen spräche:
ich würde liebend gern diese Reise zur ISS machen. Es wäre für mich ein atemberaubender Traum.

Dass Miesepeter und grundsätzliche Pöbeler alles und jedes bepöbeln, ist zwar offensichtlich. Ob Greta voller Hass bepöbelt wird - sie wolle umweltschädlich reisen - oder nun diese Reise zur Raumstation -, es sind für mich freudlose Menschen, die mir irgendwo auch in der Seele leid tun.
Am besten, ein Mensch wird gar nicht geboren, dann kann er auch nicht "umweltschädlich" sein. Das ist doch die Botschaft der Freudlosen.
In mir selber jauchzt es auf, dass man theoretisch als Privatmensch in den Weltraum fliegen kann.

@10:54 von Sisyphos3

sie hätten in ihrer Jugend mehr in Physik aufpassen sollen
weniger Perry Rhodan Hefte lesen oder Enterprise Filme anschauen sollen
denn wüßten sie um die Probleme bei hohen Geschwindigkeiten

Ich stimme bedingt Ihrer Auffassung zu. Bedingt heisst, wer hätte vor 100 Jahren geglaubt, auf den Mond landen, geschweige auf die Venus Vehikel absetzen zu können. Das war absolut undenkbar; vielleicht noch in den alten Stummfilm-Zukunftsfilmen, wo als Weltraumflugzeuge Bügeleisen auf Fäden verwendet wurden. Raumschiff Orion war da schon etwas weiter.

Es soll ja angeblich auch schon in Labors Beam-Versuche stattfinden, wo kleinste Teilchen mit Strahlen teleportiert werden; ähnlich wie beim Radio oder Fernsehen, wo lediglich Abbilder in elektromagnetische Wellen verwandelt und gesendet werden.

Man soll niemals nie sagen!

Alles ist möglich ...

Am 08. Juni 2019 um 10:29 von Superschlau:
"Wir sind hier nicht bei Starwars oder Raumschiff Enterprise, wo man mal eben in eine andere Galaxie zischt."

Woher wollen Sie wissen, daß die, die sich solch eine 50 millionen Reise leisten können, nicht von dort sind?

10:57 von schabernack 10:23

10:57 von schabernack
10:23 von StöRschall

Nicht in direkter Linie mit Raumfahrt zu vergleichen.
Medizin ist Muss, Raumfahrt eher Kann.
Bei der ist privates Unternehmertum mit der Absicht der Gewinnerzielung eher hilfreich denn kontra-produktiv.

----

Privates Unternehmertum ist immer hilfreich.

Und Konkurrenzkampf war und ist ein Innovationsmotor.

Und das ist ein Mittel zur Verbesserung der Lebensbedingungen.

Komplette Verstaatlichung ist eine Entwicklungsbremse.

Auf die Balance zwischen Staat und Wirtschaft kommt es an.

DAS ist die Kunst an einer gelingenden, entwicklungs- und menschenorientierten Politik zur Verbesserung der Lebensbedingungen.

PS: Raumfahrt ist Forschung, also auch ein Muss

Leider wieder falsch...

@Weiß-mehr-als Sie

Die Greta fliegt ja eben nicht mit dem Flugzeug sondern fährt Bahn und Schiff.
Die dauernde Verniedlichung von Klimasündern und Vergleich mit anderen die ja noch viel schlimmer sind bringt keinen weiter.
Jeder Fluggast ist Teil des Problems und keine Lösung.

11:28 von Sausevind

«… ich würde liebend gern diese Reise zur ISS machen. Es wäre für mich ein atemberaubender Traum.

Dass Miesepeter und grundsätzliche Pöbeler alles und jedes bepöbeln, ist zwar offensichtlich … Am besten, ein Mensch wird gar nicht geboren, dann kann er auch nicht "umweltschädlich" sein. Das ist doch die Botschaft der Freudlosen.»

Für mich ist es immer wieder eine unbeschreiblich große Freude, bei meinen beiden 9 und 11-jährigen Nichten zu sehen, wie ansteckend Lebensfreude ist.

Beide große Fans von Alexander Gerst. Begeistert wissbegierige Verfolgerinnen dessen, was er von seiner kürzlich zu Ende gegangenen 2. Mission auf der ISS über elektronische Medien, und in Interviews nach seiner Rückkehr zu berichten hatte.

Unter Kindern und jüngeren Menschen sind der ewigen Miesepeter nur wenige. Mögen wir Älteren nach besten Kräften dazu beitragen, dass dies möglichst lange so bleibt. Auch wenn aus den Kleinen die Großen werden, "die über die Zukunft bestimmen". In diesem Sinn …

@ um 11:20 von gman

""Die NASA braucht das Geld"
Die Menschheit braucht auch Geld, aber diese "Raumfahrt" sicher nicht.

Gegen was wird nicht alles protestiert, demonstiert, gestreikt und verboten.

Hier passiert nichts, kein grünes Thema?!

Wenn überhaupt ins All, dann nur mit E-Antrieb und von mir aus mit Batterien von Elon Musk. So nicht! Mit Batterien ist das wie mit Peterchens Mondfahrt, ein Märchen.

Unfug³; es wurde ja schon ein Tesla Roadster mit einer Puppe an Bord ins All geschossen. Von mir aus alle!:

https://www.faz.net/aktuell/wissen/weltraum/
elon-musk-schiesst-erfolgreich-einen-tesla-ins-all-15436398.html"
.
Danke für den Link. Haben die heutigen Protagonisten dem guten Musk damals auch diese unsinnige CO2-Erzeugung für einen Tesla im All vorgeworfen?
Musk sagte noch dazu: „Es ist ein kindischer Spaß, aber kindische Späße sind wichtig“.

@schabernack

noch ein Aspekt:

Forschung ist Etwas, was Nationen verbindet.

Es ist international und steht über Ideologien.

Um so mehr hat Forschung es verdient die Unterstützung zu finden, die sie braucht, um sich gegen Verschwörungstheoretiker, Spalter, Populisten und Nationalisten durchzusetzen.

Ein Grund für diese, Forschung und Entwicklung zu beschneiden.

Zum Leidwesen der Allgmeinheit.

Die wird die Auswirkungen früher oder später zu spüren bekommen.

11:31 von Weiß-mehr-als Sie

«Es soll ja angeblich auch schon in Labors Beam-Versuche stattfinden, wo kleinste Teilchen mit Strahlen teleportiert werden; ähnlich wie beim Radio oder Fernsehen, wo lediglich Abbilder in elektromagnetische Wellen verwandelt und gesendet werden.»

Licht + jede Art von Abbildung, deren Eindruck wir mit dem Sinnesorgan "Auge" wahrnehmen, sind von der physikalischen Natur her bereits elektromagnetische Wellen.

Der Ausschnitt: "Sichtbares Licht" aus dem Spektrum dieser Art von Energie-Übertragung. Sie reicht von Röntgenstrahlung (kurzwellig, "unter violett") bis hin zu Wärmestrahlung (langwellig, "über rot").

"Umgewandelt" wird hier nur der Weg der Übertragung, nicht die physikalische Natur der Strahlung. Das müsste aber bei "Teleportation" von Materie der Fall sein.

"Auseinander-Nehmen" der Moleküle und Atome der Materie.
"Herum-Schicken" auf Träger-Wellen (mit Wellenlängen im Bereich von Milliardsteln von Metern).
"Wieder-Zusammen-Puzzeln" nach der Übertragung.

Mehr aber nicht …

@schabernack

Nicht jeder Privatunternehmer ist ein Ausbeuter.

Es gibt tatsächlich auch Privatunternehmer mit sehr sozial veranlagten Intensionen.

Ich kenne selbst solche Leute. Und nicht wenige.

11:32 von YoungMans

"Woher wollen Sie wissen, daß die, die sich solch eine 50 millionen Reise leisten können, nicht von dort sind?"

Zumindest ist unserer Globus entstanden durch die Zusammensetzung von Partikeln aller möglichen Weltraum-Planeten.
Selbst unsere Erdschätze stammen aus dem Weltraum.
Letztlich also auch unser Leben. Jenseits aller Phantastereien.

Pfeiffe aufs Klima

Sollen sie doch im All Urlaub machen (auch wenn ich neidisch werde), den Dreck, den jeder Krieg verursacht rechnet nie einer irgendwo ein.

Komisch.

Anscheinend verlaufen Kriege völlig emissionsfrei. Der Wiederaufbau auch.

Solange nicht jedem Staat vorgerechnet wird, was er bei solchen "Demokratieexporten" verpulvert, können Touristen für Taschengeld in der Weltraumforschung sorgen.

11:41 von StöRschall

«PS: Raumfahrt ist Forschung, also auch ein Muss»

Kommerzieller "Reiche-Menschen-Fliegen-Ins-All-Zur-ISS-Tourismus" ist keine Forschung, die ein Muss wäre.

Aber auch nichts, was ich verdamme.
Wie es auch aus meinen Beiträgen hier zu entnehmen ist …

12:03 von StöRschall

«Nicht jeder Privatunternehmer ist ein Ausbeuter.
Es gibt tatsächlich auch Privatunternehmer mit sehr sozial veranlagten Intensionen. Ich kenne selbst solche Leute. Und nicht wenige.»

Ich sagte nicht, Privatunternehmer seien in der Mehrzahl Ausbeuter.
In der Mehrzahl sind sie das nicht.
Schon gar nicht in kleineren, und in mittel-großen Unternehmen …

@ 08:50 berelsbutze

Volle Zustimmung zu Ihren Folgerungen. Genau deshalb braucht es nicht nur bei uns eine Politik, die die alten Grundsätze beherzigt, dass starke Schultern mehr tragen sollen als schwächere und dass Eigentum soziale Verpflichtung enthält. Da braucht es eine andere Steuerpolitik, Arbeitsmarktpolitik, Wohnungsmarktpolitik, Wirtschaftspolitik. Das wäre zigmal sinnvoller als in 50Millionen-Privatflüge zur ISS zu investieren.

12:00 von StöRschall

«Forschung ist Etwas, was Nationen verbindet.
Es ist international und steht über Ideologien.»

Ein ganz großes "JA" ohne jede Einschränkung.

@ tisiphone, um 08:53

Was hat denn nun unsere Bundesregierung damit zu tun? Die Touristen starten nicht von Berlin ins All, das macht, wie Sie selbst erwähnen, die NASA, der das Geld fehlt.

Wer gönnt sich hier was

Wenn es nicht die Hass, Gier, Neid und Machtbestrebungen einzelner Individuen Clans und ganzer Staaten gäbe, wären die Probleme, wie Hunger, Krankheit, Krieg und viel Unwissenheit eine Episode des Geschichtsbuches. Das meiste von der Menschheit erwirtschaftete Kapital fließt in Waffen Rüstung und Krieg. Gefolgt von Drogen, Alkohol, Pornografie und Sex. Abgeschlagen an dritter Stelle folgt die Nahrrung das Brot und Wasser.
Nur die zusammenarbeit der Menschen, Wissentschaftler(siehe Fusionstechnologie ITER) bringt die Menschheit entscheident weiter.
Übrigens soll die Teleportation in der Quantentechn. schon einmal bei einer Millionen Versuche geklappt haben.
(Übrigens wächst der Neid proportional zu dem Reichtum)
Grüsse an die Menschheit.

Da müssen aber viele kleine Männer

zusammenlegen, damit ein großer Mann ins All kommt. Viel Aufwand für fast nichts.

Überschrift ist wohl falsch

Wenn der Flug alleine 50 Millionen Euro kosten soll sind die 31000 Euro wohl relativ unwichtig. Wer wählt denn eine so falsche Überschrift zu dem Thema, oder soll hier suggeriert werden, man könnte demnächst für 31000 Euro ins all fliegen?

12:24 von andererseits

kurzum: Sozialismus
Bravo!

@10:54 Sisyphos3

Der Gegensatz, den Sie aufbauen zwischen "Perry Rhodan Hefte lesen" und "in Physik aufpassen", stimmt so definitiv nicht: wie viele andere hab ich in Physik aufgepasst UND Perry Rhodan gelesen, wobei letzteres wahrscheinlich für die Förderung von Phantasie und Kreativität mindestens so hilfreich war...
Im Ernst geht es hier nicht um Physik, sondern vor allem um die Frage, was wir denn für eine solidarische Gesellschaft brauchen und was nicht. ISS-Superreichentourismus gehört nicht dazu - und: nein, das ist keine Neiddebatte.

12:03 von StöRschall

Muss jeder seine soziale Aufgabe nur in sozialistischer Umverteilung sehen, oder darf man auch größere Ziele zum Wohle der Menschheit als Ganzes haben?

@10:25 von StöRschall

Sie geben den Rat: gehen Sie in die Politik und krempeln sie die Politik um.
---
Da wo ich lebe (Deutschland) geht das.

Nennen Sie mal ein Beispiel. Ich kenne nur Politiker, die, sobald sie etwas Macht und Einfluß bekommen hatten, diese nicht mehr freiwillig hergeben wollten, und alles dafür taten, möglichst mehr davon zu bekommen. Also alles, was die Lobbyisten und Spender (denn diese sind es, die bestimmen, wer mächtig wird und wer nicht, die Wähler wählen nur die Parteien, nicht aber deren Eliten!) wünschen.

Macht korrumpiert jeden.

@12:02 von schabernack

Licht + jede Art von Abbildung, deren Eindruck wir mit dem Sinnesorgan "Auge" wahrnehmen, sind von der physikalischen Natur her bereits elektromagnetische Wellen.

Das ist eine sehr vereinfachte Sichtweise, denn auch für Licht gilt der Welle-Teilchen-Dualismus. Sie können weder Licht noch Atome und deren Bestandteile lediglich nur als das Eine oder nur als das Andere betrachten, das widerspricht physikalischen Erkenntnissen.

12:24 von andererseits

«… dass starke Schultern mehr tragen sollen als schwächere und dass Eigentum soziale Verpflichtung enthält. Da braucht es eine andere Steuerpolitik, Arbeitsmarktpolitik, Wohnungsmarktpolitik, Wirtschaftspolitik. Das wäre zigmal sinnvoller als in 50Millionen-Privatflüge zur ISS zu investieren.»

Das sind doch zwei Dinge, die nicht direkt miteinander verbunden sind.

Es sind doch nicht die reichen Touristen mit dem gesuchten "Nervenkitzelquickie", die bessere Politik in dem Sinn torpedieren, wie Sie sie zu Recht gerne sähen. Dem schließe ich mich an.

Wie viele Privatleute mögen denn einerseits das nötige Geld haben?
Und andererseits physische und psychische Voraussetzungen mitbringen?
Um in Raketen ins Weltall zu fliegen?

Das ist doch "kein Massenphänomen", das Anlass zu ernsthaften Bedenken gäbe. Und aus Sicht der Umweltbelastung ist es verwerflicher, 25 Jahre lang mit einer 25 Millionen Yacht Benzin vergeudend übers Wasser zu schippern.
Als einmal im Leben zur ISS zu reisen …

@11:11 von Egleichhmalf

@3:20 von WM-Kasparov-Fan
„…nahe an Lichtgeschwindigkeit könnten wir längst verreisen.
Nix passiert statt dessen.“
...
Sie lesen ganz klar zu viele Science-Fiction-Romane und beschäftigen sich zu wenig mit Physik. Letzteres ist - ich gebe es zu - anstrengend.

Schon 1955 Jahren wurden von Eugen Sänger Photonentriebwerke durchgerechnet und als reale Möglichkeit betrachtet, sich mit sehr hohen Geschwindigkeiten fortbewegen zu können. Bei Photonentriebwerken wird Licht (bzw Gammastrahlung) abgestrahlt und durch die Masse der Photonen - hier kommt der Welle-Teilchen-Dualismus des Lichts zum Tragen - ein Vortrieb erzeugt, wie bei einer Rakete. Die Endgeschwindigkeit läge dicht an der Lichtgeschwindigkeit. Aufgrund der im Vergleich zu üblichen Raketentriebwerken sehr niedrigen ausgestoßenen Massen ist die Beschleunigung allerdings recht gering, insbesondere für ungeduldige Reisende.

Eine "Vorstufe" dieser Idee sind quasi Ionentriebwerke, die durchaus im Gebrauch sind.

@Weiß-mehr-als-Sie um 11:31

Die zeitlose spukhafte "Portation" betrifft den Quantenzustand zweier Atome im Abstand von 10 Kilometern. Materie wurde nicht "portiert". Hat was mit Verschränkung zu tun.

13:06 von riewekooche

"Ich kenne nur Politiker, die, sobald sie etwas Macht und Einfluß bekommen hatten, diese nicht mehr freiwillig hergeben wollten, und alles dafür taten, möglichst mehr davon zu bekommen."

Was Sie schreiben, ist kein "Kennen", sondern ein Interpretieren nach eigenem Muster.

Wenn ein Politiker die Möglichkeit zu wirken hat und von dem Sinn seines Wirkens überzeugt ist, dann wird er davon nicht ablassen.

Das heißt: ein grundsätzlich destruktiv denkender Mensch wird auch das humanste Wirken als "Machtbesessenheit" auslegen.

13:04 von andererseits

Im Ernst geht es hier nicht um Physik, sondern vor allem um die Frage, was wir denn für eine solidarische Gesellschaft brauchen und was nicht. ISS-Superreichentourismus gehört nicht dazu

Die Geschichte hat gezeigt, dass die Meinungen jener, die meinten zu wissen, was eine Gesellschaft braucht, gerade nicht zu einer besseren (nennen Sie es ruhig "solidarischeren") Gesellschaft geführt haben ...

Ihr Ansatz ist daher in meinen Augen grundlegend verdorben. Sie sagen: nicht vom Neid.

Wenns der Finanzierung der Weltraumforschung dient

Wenn der Weltraumtourismus einen Teil der Grundlagenforschung im Weltraum und den Erhalt der ISS finanziert, ist das doch in Ordnung. Wenn von den 50 Millionen USD noch 10 Millionen USD Gewinn überbleiben - umso besser!

Es geht ja nicht darum, reguläre Astronauten gegen Touristen zu ersetzen. Space X Crew Dragon hat beispielsweise eine Kapazität von 7 Personen ... da können neben den 3 regulären Astronauten (die sonst mit der Soyuz geflogen wären) auch noch 4 Touristen mitfliegen, ohne dass es signifikante Auswirkungen auf den Ressourcenverbrauch hat.

Vermutlich wären diejenigen, die heute gegen die Weltraumforschung und die Reise zu anderen Planeten sind, auch gegen die Reisen/Auswanderung zu anderen Kontinenten gewesen. Gegen die Erfoschung der Arktis und Antarktis, der großen Wüsten und Regenwälder. Die Menschheit muss sich ausbreiten ... freilich ist die Erde die Wiege der Menschheit. Aber irgendwann muss man die Wiege auch mal verlassen.

13:14 von riewekooche / @schabernack, 12:02

«Licht + jede Art von Abbildung, deren Eindruck wir mit dem Sinnesorgan "Auge" wahrnehmen, sind von der physikalischen Natur her bereits elektromagnetische Wellen.»

«Das ist eine sehr vereinfachte Sichtweise, denn auch für Licht gilt der Welle-Teilchen-Dualismus. Sie können weder Licht noch Atome und deren Bestandteile lediglich nur als das Eine oder nur als das Andere betrachten, das widerspricht physikalischen Erkenntnissen.»

Es ist eine Sichtweise, die vollkommen ausreichend ist, um Phänomene zu beschreiben, die mit allen Sinneswahrnehmungen des Auges zu tun haben (u.a. TV-Bilder). Darum ging es ja in dem Zitat des Foristen, das ich als Anlass für meine Erwiderung nahm.

Quantenmechanische Effekte + der Welle-Teilchen-Dualismus elektromagnetischer Strahlung "sind dem Auge schnuppe". Es interessiert sich nicht dafür, an welcher Position der Welle sich die Energie tragenden Photonen eben befinden.

Das Photon, das ins Auge gelangt, "wird gesehen". Mehr will das Auge nicht …

Dauer eines Raumfluges

Hallo zusammen,

ich möchte das mal vorrechnen. Der nächste Stern ist ca 4,2 Lichtjahre entfernt, das ist die Entfernung die Licht in 4,2 Jahren zurücklegt. Lt. Wikipedia sin das ca 40mal 10hoch12 km. Ich habs nachgerechnet, die haben ein bisschen aufgerundet, es sind ca 39,7 mal 10 hoch 12 km.

So viel ich weiß kann man heutzutage davon ausgehen, dass man Raumschiffe mit ca 25-30km pro Sekunde durch den Raum fliegen lassen kann, schneller schafft man mit der bekannten und nutzbaren Technologie nicht!

Ich nehme an wir würden es auf 100km pro Sekunde schaffen. Und ich nehme fälschlicherweise an, wir würden diese Geschwinigkeit sehr schnell erreichen und am Zielort schnell wieder auf 0 runterkriegen.

Dann würde die Reise zu nächsten Stern ca 39,7 mal 10 hoch 12 durch 100 Sekunden dauern, das sind ca. 39,7 mal 10 hoch 10 Sekunden. Das sind ca. 12588 Jahre.

Ich glaube einfach nicht, dass es sinnvoll wäre ein Raumschiff loszuschicken.

Mit freundlichen Grüßen

Thema verfehlt

oder eben auch, wie beim Deutsch-Aufsatz, vor dem Scheiben nicht nachgedacht.
Wenn Foristen hier anläßlich der Tatsache, dass Milliardärssöhnchen mal eben einen kurzen Weltall-Trip von ihrem Taschengeld bezahlen können, einmal mehr über Verteilungsgerechtigkeit nachdenken: dann ist es platt, billig und einfach irrelevant, sie als fortschrittsfeindlich zu diskreditieren. Die beiden Dinge haben herzlich wenig miteinander zu tun.
Ich als Ingenieur muss mir gewiss keine Technik-Phobie unterstellen lassen. Ich bin für einen konsequenten Ausbau unseres Vordringens ins All. Es ist aber wohl lächerlich, es als wissenschaftlichen Fortschritt zu bezeichnen, wenn jetzt die Beautiful People ihren Hintern auf der ISS in die Kamera halten.
Und das hat auch nix mit "Neid" zu tun.

13:26 von riewekooche

«Eine "Vorstufe" dieser Idee sind quasi Ionentriebwerke, die durchaus im Gebrauch sind.»

"In Gebrauch" sind diese Triebwerke nicht.
Sie sind seit einigen Jahren in der Erprobungsphase.
In noch sehr vereinzeltem Rahmen, in noch sehr kleinen "Units".

Ihren Antrieb können sie sowieso nur "im Vakuum" des Weltraums entfalten.
"Je mehr Vakuum", desto besser. Ein Start einer Rakete mit einem solchen Triebwerk ist von der Erde aus nicht möglich (wegen des hier vorliegenden "Nicht-Vakuums").

Auch ist die "kurzfristig-punktuelle" Schubkraft viel zu gering, um selbst geringere Anziehungskräfte wie die des Mars (oder des Mondes) überwinden zu können.

Ich habe den Eindruck, dass eine wachsende Zahl der Meldungen, die auf tagesschau. de zur Raumfahrt veröffentlicht werden, sich mit Themen wie "Weltraumtourismus - 50 Millionen Dollar pro Ticket" oder "Goldrausch im Weltall" (Meldung am 31.5.) befassen. Also mit Themen, die entweder nur für Milliardäre interessant sind oder deren praktische Umsetzung ohnehin noch Jahrzehnte in der Zukunft liegt.

Über seriöse wiss. Projekte wie Weltraumteleskope oder die Erforschung des Sonnensystems mit Raumsonden liest man vergleichsweise wenig - obwohl es viele interessante Projekte gibt, die in Planung sind oder bereits durchgeführt werden.

Hat man es sich bei der Tagesschau zum Ziel gesetzt, das Thema Raumfahrt bewusst lächerlich zu machen?

Klar, es ist einfach, eine Schlagzheile wie "Goldrausch im All" rauszuhauen. Ein wiss. Forschungsprojekt interessant und anschaulich zu beschreiben, ist schwieriger. Für letzteres braucht man Wissenschaftsjournalisten, die sich ein bisschen auskennen.

Unnötig, umweltfeindlich, schwachsinnig...

Eine Idee von Schwachsinnigen mit Schwachsinnigen für Schwachsinnige.

Weil gutbetuchten Hedonisten eine Urlaubsreise um die halbe Welt nicht mehr ausreicht, um vor den ebenso gutbetuchten Nachbarn anzugeben, muss es jetzt eben der Orbit sein. Dass dabei Rohstoffe völlig unnötig verschleudert werden - egal. Dafür klebt auf dem SUV dann der "blue"-Aufkleber, das muss als umweltschützende Maßnahme reichen.

Arme, reiche Menschheit.

14:01 von Mitleser_MA

«… ich möchte das mal vorrechnen. Der nächste Stern ist ca 4,2 Lichtjahre entfernt … So viel ich weiß kann man heutzutage davon ausgehen, dass man Raumschiffe mit ca 25-30km pro Sekunde durch den Raum fliegen lassen kann … Ich nehme an wir würden es auf 100km pro Sekunde schaffen.»

Mit den schon in einem weiter oben stehenden Beitrag erwähnten "Ionen-Triebwerken" (13:26) erhofft man sich, die heutigen Fortbewegungs-Geschwindigkeiten um das in etwa 10-fache steigern zu können. Also auf dann in etwa 300 km/sec. Wäre um den Faktor 3 höher als in Ihrer Rechnung.

"Music for the future". Noch ohne ausreichende Erprobung in der Praxis.
Schon gar nicht in dem Rahmen, den es bräuchte, um größere Raumschiffe damit anzutreiben. Die dann … wie viele ? … Menschen transportieren sollen.

Inter-stellare Raumfahrt ist noch sehr weit entfernt. Aber das ist ja auch nicht der Ansatz all der Anstrengungen, die man von mehreren Seiten momentan mit der ISS, hin zu Mond und Mars, unternimmt …

@ Mitleser_MA

"Dann würde die Reise zu nächsten Stern ca 39,7 mal 10 hoch 12 durch 100 Sekunden dauern, das sind ca. 39,7 mal 10 hoch 10 Sekunden. Das sind ca. 12588 Jahre. Ich glaube einfach nicht, dass es sinnvoll wäre ein Raumschiff loszuschicken."

Mit Ionentriebwerken, Sonnensegeln und anderen Antriebsmethoden, die bereits erforscht und praktisch getestet werden, wird man auf weitaus höhere Geschwindigkeiten kommen als die von Ihnen veranschlagten 100 km pro Sekunde. 10 Prozent der Lichtgeschwindigkeit (also rund 30.000 km pro Sekunde) liegen durchaus im Bereich des Möglichen. Die Reise zum nächsten Stern würde somit rund 44 Jahre dauern - immer noch eine lange Zeit, aber schon eine ganz andere Kategorie als die von Ihnen errechneten 12.588 Jahre.

re hagen robaar

"Vermutlich wären diejenigen, die heute gegen die Weltraumforschung und die Reise zu anderen Planeten sind, auch gegen die Reisen/Auswanderung zu anderen Kontinenten gewesen."

Der kleine Unterscheid ist nur, dass auch auf anderen Kontinenten Menschen atembare Luft und erträgliche Temperaturen vorfinden.

Deshalb ein schwer hinkender Vergleich.

@ Ritchi

"Gegen was wird nicht alles protestiert, demonstiert, gestreikt und verboten. Hier passiert nichts, kein grünes Thema?!"

Rechnen Sie sich mal aus, wie viel CO2 bei Raketenstarts freigesetzt wird (Anzahl der Starts rund 100 pro Jahr) und wie viel CO2 von den Millionen Autos und Tausenden von Flugzeugen freigesetzt wird, die jeden Tag unterwegs sind.

Sie werden sehen, dass die Raumfahrt nur einen minimalen Bruchteil der weltweiten CO2-Emissionen ausmacht. Selbst dann noch, wenn Sie sämtliche Fertigungs- und Transportkosten für Bauteile usw. mit einberechnen.

Raketentriebwerke, die kein Kerosin, sondern Flüssigwasserstoff als Brennstoff nutzen, setzen übrigens gar kein CO2 frei.

14:11 von frosthorn

« Ich bin für einen konsequenten Ausbau unseres Vordringens ins All. Es ist aber wohl lächerlich, es als wissenschaftlichen Fortschritt zu bezeichnen, wenn jetzt die Beautiful People ihren Hintern auf der ISS in die Kamera halten.»

"Wissenschaftlicher Fortschritt" ist es mit den Hintern von "Beautiful People" im Weltraum / auf der ISS sicher nicht. Gerade bei "Hintern" war mein Gedanke an Kim Kardeshian ja gar nicht so abwegig.

Auf der anderen Seite ist es so, dass Trump der NASA Mittel strich.
Die die NASA aber braucht, um weitere Entwicklungen voran zu treiben.
Könnten Touristen da "finanzielle Lücken füllen"?

Auf einer noch ganz anderen Seite stellt sich die Frage, was wohl die professionellen Astronauten z.B. zu Kims Hntern sagen würden, der sich in der ISS herum treibt.

Also - weniger zum Hintern selbst. Mehr zu der Tatsache, dass der Hintern von wem auch immer in doch sehr beengten Platzverhältnissen dazu käme. Und eine gewisse Verantwortung für die Touristen dann auch …

@frosthorn Das war nicht

@frosthorn

Das war nicht persönlich gemeint.

Es macht aber so einen Eindruck auf mich.

Jeder kann mit seinem Geld, machen, was er will, solange es anderen nicht schadet. Ich sehe das so.

Ob ich das hier jetzt gut finde, steht auf nem anderen Blatt.

11:31 von Weiß-mehr-als Sie

Man soll niemals nie sagen!
.
glaube nicht, dass ich so unvorsichtig war, das in meinem Beitrag reinzuschreiben
je höher die Geschwindigkeit desto größer wird die Masse
will ja nicht behaupten dass die Spezielle Relativitätstheorie von Einstein stimmt (kann es ohnehin nicht beurteilen)
aber auch ohne das, wo bringt man die Energie her für so nen Flug ?
vielleicht ist unser ganzes Weltbild falsch und unsere Physik
suchen wir eben nach "Wurmlöchern" oder fliegen Abkürzungen in anderen Dimensionen verwenden "Worpantriebe" und überlisten die Gravitation
der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt

warten wir´s einfach ab

re laskaris

" 10 Prozent der Lichtgeschwindigkeit (also rund 30.000 km pro Sekunde) liegen durchaus im Bereich des Möglichen. Die Reise zum nächsten Stern würde somit rund 44 Jahre dauern"

Ich schätze mal, dass die Beschleunigung von 0 auf Vmax und von Vmax auf 0 mit Ihren theoretischen Antrieben auch noch ein paar Jahre addieren.

14:45 von Laskaris

sondern Flüssigwasserstoff als Brennstoff nutzen, setzen übrigens gar kein CO2 frei.
.
wieviel Energie kostet es diesen Wasserstoff (und Sauerstoff) zu gewinnen ?
wobei wenn man Solarstrom nimmt und Strom aus Windkraftanlagen
dann wäre das ja sogar nen Umweltpreis wert :-)

14:11 von frosthorn

Das hat natürlich was mit Fortschritt zu tun - übrigens ebenso wie ihre Dialektik von "Milliardärssöhnchen" und "Beautiful People [die] ihren Hintern auf der ISS in die Kamera halten" ganz offenkundig was mit Neid zu tun hat ...

@13:44 von schabernack

Es ist eine Sichtweise, die vollkommen ausreichend ist, um Phänomene zu beschreiben, die mit allen Sinneswahrnehmungen des Auges zu tun haben

Ich finde diese Sichtweise zu einfach und zu begrenzt. Mag mit meiner Ausbildung als Naturwissenschaftler zu tun haben.

Mensch ist erfindungsreich

"Der kleine Unterscheid ist nur, dass auch auf anderen Kontinenten Menschen atembare Luft und erträgliche Temperaturen vorfinden.

Deshalb ein schwer hinkender Vergleich." - Nein. Die Menschheit stand schon immer vor dem Problem, dass neue Lebensräume für Menschen nicht geeignet sind. Zu kalt, zu warm, gefährliche Tiere, Krankheiten. Also hat die Menschheit mit ihrer größten Stärke, ihrem Erfindergeist, Lösungen für die Probleme gefunden. Mit Feuer und warmer Kleidung wurde die Kälte erträglich, mit Waffen und Zäunen konnte man sich vor wilden Tieren schützen, mit Pflanzen und Mineralien ließen sich Krankheiten bekämpfen.

Warum sollte die Menschheit es also nicht schaffen, einen dauerhaft stabilen Kreislauf zur Sauerstoff-, Wasser- und Nahrungsmittelgewinnung in einem ansonsten lebensfeindlichen Umfeld zu entwickeln? Das ist ein technisches Problem, dass heute schon lösbar ist. Selbst die Physiologie des Menschen wird sich irgendwann an die geänderte Gravitation anpassen.

14:11 von frosthorn

«… dass Milliardärssöhnchen mal eben einen kurzen Weltall-Trip von ihrem Taschengeld bezahlen können …»

Es könnten auch die Milliardärchen selbst sein, die bezahlen wollen.

"Mal so eben" mögen sie bezahlen können, was die Flüge / Aufenthalte kosten sollen. "Mal so eben fliegen können" wird nicht ein einziges -chen.

So einige -chens, die evtl. gerne flögen, werden die Auswahlkriterien nicht erfüllen können, die es zu erfüllen gilt, wenn man in Raketen fliegen will. Andere -chens mag es abschrecken, sich den Gefahren des Wieder-Eintritts in die Erdatmosphäre auszusetzen.

Eine andere Gruppe der -chens mag wohl behalten so überwältigt-begeistert vom Anblick der Erde aus dem All zu dieser zurück kehren.

So dass er / sie künftig einen Anteil seines / ihres vielen Geldes in Umwelt-Projekte steckt. Was er / sie nicht getan hätte, hätte er / sie nicht abgeholzte und brennende Flächen Regenwald (etwa am Amazonas) aus der Perspektive der ISS gesehen.

"Reisen bildet", sagt man ja …

14:45 von Laskaris

Welche Raketen benutzen denn Flüssigwasserstoff als Brennstoff?

Übrigens, der jährliche weltweite CO2 Ausstoß von Flugzeugen beträgt gerade einmal 2,7 % des gesamten CO2 Emissionen.

So viel zu Ihrer gewagten These.

@13:36 Phonomatic

Mein Ansatz ist verdorben, wenn ich Anstrengungen die Entwicklung, Bildung und soziale Gerechtigkeit für wichtiger halte als private ISS-Flüge für Superreiche und dafür die alten Grundsätze "Eigentum verpflichtet" und "starke Schultern tragen mehr als schwache" anführe? Das müssen Sie mir erklären.

@ Der_Mahner

"Weil gutbetuchten Hedonisten eine Urlaubsreise um die halbe Welt nicht mehr ausreicht, um vor den ebenso gutbetuchten Nachbarn anzugeben, muss es jetzt eben der Orbit sein. Dass dabei Rohstoffe völlig unnötig verschleudert werden - egal."

Ich denke, man muss bei allem verständlichen Unmut über derlei Dekadenzerscheinungen immer auch die andere Seite sehen.

Wenn gut betuchte Hedonisten viel Geld für eine Reise um die halbe Welt ausgeben, nimmt die Tourismusbranche dieses viele Geld ein. Damit ernähren die dort angestellten Menschen sich und ihre Familien.

Und wenn extrem gut betuchte Hedonisten 50 Millionen US-Dollar für einen Raumflug ausgeben, geht das Geld an die NASA oder andere Raumfahrtbehörden - wo es wiederum in Forschungsprojekte investiert wird. Das ist ja eigentlich keine schlechte Sache.

15:54 von riewekooche / @schabernack, 13:44

Ich: «Es ist eine Sichtweise, die vollkommen ausreichend ist, um Phänomene zu beschreiben, die mit allen Sinneswahrnehmungen des Auges zu tun haben.»

Sie: «Ich finde diese Sichtweise zu einfach und zu begrenzt. Mag mit meiner Ausbildung als Naturwissenschaftler zu tun haben.»

Diese Sichtweise ist definitiv nicht zu begrenzt. Es sollte Ihnen als Naturwissenschaftler bewusst sein, dass nicht immer alle Teil-Aspekte der Quantenmechanik, des Welle-Teilchen-Dualismus, und der geometrischen Ausbreitung elektromagnetischer Strahlung erforderlich sind, um einzelne damit verbundene Phänomene zu erklären.

Im Zusammenhang mit dem Auge, mit Fotografie, TV-Bildern. u.ä., ist Quantenmechanik komplett entbehrlich. Es sind die Photonen, die Wirkung auslösen. Auf der Netzhaut, dem fotografischen Empfänger, dem bildgebenden Element. That‘s it, not more …

Das weiß ich aufgrund meines Abschlusses als Diplom-Photoingenieur.
"Und bei Licht & Co., da macht mir so schnell niemand was vor" …

@phonomatic, 15:46 re @frosthorn

übrigens ebenso wie ihre Dialektik von "Milliardärssöhnchen" und "Beautiful People [die] ihren Hintern auf der ISS in die Kamera halten" ganz offenkundig was mit Neid zu tun hat …

Wie heißt es so schön "Neid ist das böse Wort der Reichen für das Gerechtigkeitsgefühl der Armen", was, zugegeben, nicht für reiche Hintern gilt. Ich habe das Abqualifizieren von dem Wunsch nach Gerechtigkeit als "Neid" schon so lange nicht mehr gelesen, dass ich schon dachte, es käme denen, die das toll finden, schon langsam selber lächerlich vor. War wohl ein Irrtum.
Über dem Neid-Vorwurf stehe ich übrigens. Mir geht es gut, sehr gut sogar. Und sich für Gerechtigkeit für andere einzusetzen, ob das nun das ist, was Sie verächtlich Neid nennen? Ich verstehe darunter etwas anderes.

@Laskaris, 16:32 re @Der_Mahner

Wenn gut betuchte Hedonisten viel Geld für eine Reise um die halbe Welt ausgeben, nimmt die Tourismusbranche dieses viele Geld ein. Damit ernähren die dort angestellten Menschen sich und ihre Familien.

Irgendwie habe ich schon auf den ersten Post gewartet, in dem argumentiert wird, dass dieser Luxusschwachsinn Arbeitsplätze schafft.

re hagen robaar

"Die Menschheit stand schon immer vor dem Problem, dass neue Lebensräume für Menschen nicht geeignet sind."

Weder Raubtiere noch Krankheiten machen irgendeine Landschaft für den Menschen unbewohnbar.

"Warum sollte die Menschheit es also nicht schaffen, einen dauerhaft stabilen Kreislauf zur Sauerstoff-, Wasser- und Nahrungsmittelgewinnung in einem ansonsten lebensfeindlichen Umfeld zu entwickeln?"

Natürlich geht das in einer technisch isolierten Zone. In der der Bewohner dann eingesperrt ist. Und abhängig davon, dass die Technik nicht versagt.

08:53 von tisiphone

"Die Menschheit hat im All nichts zu suchen."

Befehl von oben?

"Die Menschheit sollte erst mal lernen, auf den eigenen Planeten aufzupassen und verantwortungsvoll umzugehen."

Das kann auch parallel geschehen, und letzteres könnte sogar ersteres in Schwung bringen.

Leben und Menschen sind komplex.
Fanatische Einseitigkeit hingegen führt immer nur in den Abgrund.

15:31 von Sisyphos3

suchen wir eben nach "Wurmlöchern" oder fliegen Abkürzungen in anderen Dimensionen verwenden "Worpantriebe" und überlisten die Gravitation
der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt
.
warten wir´s einfach ab

Es wird immer Erfindungen geben, an denen man jetzt keine Vorstellung hat.

An was ich aber keinesfalls glaube ist, dass man Zeitreisen machen kann, denn die Zeit besteht immer aus der Gegenwart, der Schnittstelle von Vergangenheit und Zukunft und an Gott, der in einem Raumschiff außerhalb der Erde einem näher sein soll.

16:32 von andererseits

«Mein Ansatz ist verdorben, wenn ich Anstrengungen die Entwicklung, Bildung und soziale Gerechtigkeit für wichtiger halte als private ISS-Flüge für Superreiche und dafür die alten Grundsätze "Eigentum verpflichtet" und "starke Schultern tragen mehr als schwache" anführe? Das müssen Sie mir erklären.»

Ein solcher Ansatz kann gar nicht verdorben sein.
Und es wird auch niemand ernsthaft erklären können, dass er es sei …

Und dennoch gibt es mehrere Aspekte bzgl .der von der NASA anvisierten, und hier debattierten touristischen Raumflüge. Die nicht unmittelbar mit sozialer Gerechtigkeit, und den Punkten zu tun haben, die Sie benennen …

10:12 von tisiphone

@ StöRschall 9.59
"Glauben Sie allen Ernstes, dass jemand, der das Boot der Reichen zum Schaukeln bringen möchte, es in der Politik so weit bringen kann, dass er die Politik "umkrempeln" kann?

So naiv können Sie nicht sein."

Na, ja. Vielleicht sind ja Sie selber der oder die Naive.
Aus Ihren Worten höre ich Angst und Zurückschrecken vor schwierigen Aufgaben.
Manche sagen: 'Diese Aufgabe ist unslösbar. Alles andere ist naiv.'
Und andere gehen das Problem des Unrechts durch Geldverteilung an. Und haben Erfolg damit, wenn vielleicht auch erst mal nur Teilerfolg.
Aber lösbar ist das Problem. Wer es für unlösbar erklärt, will letztendlich keine Lösung des Problems.

@12:02 von schabernack

"Wieder-Zusammen-Puzzeln" nach der Übertragung.
.
Mehr aber nicht …

Ich glaube, meine Ausführungen sind nicht richtig rübergekommen. Grundsätzlich stimme ich Ihren Ausführungen zu.

Meine Überlegung ist, wenn man in der Lage ist, ein Objekt fotografisch oder Geräusche akustisch zu erfassen, und die Ergebnisse mittels eines Trägers auf andere Orte zu versetzen, warum sollte es in Zukunft nicht möglich sein, Materie aufzuspalten und diese mittels eines Energieträgers an einen anderen Ort zu bringen und dort wieder zusammenzupuzzeln. Gegenwärtig noch unvorstellbar, d. h. blanke Science-Fiction. Aber es war früher schon vieles undenkbar, wie auch Raumflüge.

17:08 von Weiß-mehr-als Sie

«… denn die Zeit besteht immer aus der Gegenwart, der Schnittstelle von Vergangenheit und Zukunft und an Gott, der in einem Raumschiff außerhalb der Erde einem näher sein soll.»

Gott und Physik.
Eine sehr brisante Kombination …

Rein physikalisch gesehen können Sie "Gegenwart" gar nicht eindeutig definieren. Da jedes von Ihnen als "Gegenwart" definierte (aber noch so kurze) Zeit-Intervall immer noch durch 2 teilbar wäre …

@Jeder kann mit seinem Geld, machen, 15:30 von StöRschall

" was er will, solange es anderen nicht schadet. "
zu @@frosthorn

Ja aber ihr Nachsatz ist ja schon widerlegt.
Niemand (ausser dem berümten Tellerwäscher, den's auch nicht mehr gibt)
kann dem heutzutage gerecht werden.

Jedenfalls nicht bei diesen Summen.
Ich weise darauf hin, dass die Anreise zum Hotel ISS, allein schon über 50 Mio kostet.
Da ist die tägliche Vollpension mit 31000$ fast schon geschenkt.

Solche Summen, die man eben mal so für paar Tage Hotel ISS rauspulvert,
kann niemand unter 'ehrlichen' Bedingungen erwirtschaftet haben.

14:11 von frosthorn

"Es ist aber wohl lächerlich, es als wissenschaftlichen Fortschritt zu bezeichnen, wenn jetzt die Beautiful People ihren Hintern auf der ISS in die Kamera halten.
Und das hat auch nix mit "Neid" zu tun."

Wenn ich reich genug wäre - bin aber das Gegenteil - und nicht außerdem erbärmlich feige für solche Abenteuer -, würde ich es tun.
Und es wäre mir sowas von wurscht, was mir die Keiferer vom Dienst alles unterstellen würden.

Es wäre für mich ein maßloses Glück.
Und, ja, ich würde auch meine Kamera mitnehmen, falls die da oben nicht platzt.
Hier auf der Erde fotografiere ich am liebsten Tauben, und was da oben rumflattert, würde ich dann auch fotografieren.

16:32 von andererseits

Das habe ich erklärt, indem ich den zugrundeliegenden Ansatz bei Ihnen zitiert und erläutert habe.

Und trotzdem versuchen Sie es auf die gleiche Weise: dass Sie Ihre Vorstellungen, was die Gesellschaft bräuchte und wie sie dies zu erlangen hätte, einen im Anspruch totalitären Imperativ für jegliches menschliche Handeln ableiten, dem Sie auch sprachlich nicht mal mehr den Anstrich einer eigenen Meinung, sondern vielmehr Allgemeingültigkeit geben.

Damit gehen Sie offenkundig soweit, dass Sie auf dieser Grundlage meinen die ganz persönliche Freiheit des Individuums beurteilen zu müssen, was es mit seinem privaten Eigentum in seiner privaten Freizeit macht.

So eine Gesellschaft, in der alles nur dem vermeintlichen Wohle aller anderen dienen musste, hatten wir schon einmal. Trotzdem hatte man dort noch das bisschen Privatheit, das Sie hier angreifen.

16:49 von frosthorn

Haben Sie schon einmal daran gedacht, dass die Menschen ein enormes Risiko eingehen und viel mehr Geld zahlen, als sie müssten für einen Urlaub, der ihnen zunächst einmal mehr Strapazen abverlangt als er ihnen Freude bringt. Und dass Menschen mit dem entsprechenden Geld das tun, weil sie die Raumfahrt als für die Menschen als essentiell wichtig befinden und mit ihrem Geld etwas dafür tun möchten?

Es scheint mir nicht so. Ihr ganzes Bild von diesen "Milliardärssöhnchen" bezeugt ihre Verachtung für diese. Woher kommt die, wenn nicht aus dem Neid?

@weiß-mehr-als sie &@schabernack

Ernsthaft: nicht nur Gegenwart, sondern Gleichzeitigkeit überhaupt ist physikalisch nicht definiert (ja, werter Schabernack, ich weiß, dass Ihre Aussage dazu nicht im Widerspruch steht).

Scherzhaft: Beamen von Materie ist möglich, wenn man über einen Heisenberg-Kompensator verfügt. In Star-Trek gibt es den. Als der Autor einmal von einem Journalisten gefragt wurde, wie der denn funktioniere, antwortete er "Danke, sehr gut".

@sausevind, 17:55

Und es wäre mir sowas von wurscht, was mir die Keiferer vom Dienst alles unterstellen würden.

Danke, dass ich jetzt weiß, dass Sie mich bei den "Keiferern vom Dienst" einordnen. So weiß ich, dass ich solche Diskussionen wie heute mit Ihnen nicht mehr führen muss. Das wäre sinnlos.

re weiß-mehr???

"Es wird immer Erfindungen geben, an denen man jetzt keine Vorstellung hat."

Alle vorgestellten Erfindungen bleiben im Rahmen der physikalischen Gesetze.

Vorstellungen darüber hinaus kann Daniel Düsentrieb.

17:19 von Weiß-mehr-als Sie

«… warum sollte es in Zukunft nicht möglich sein, Materie aufzuspalten und diese mittels eines Energieträgers an einen anderen Ort zu bringen und dort wieder zusammenzupuzzeln.»

Es ist Stand der Wissenschaft und Technik, Materie auf der Ebene von Molekülen von einander zu trennen. Und auch daraus "reine Stoffe" zu erhalten, die nicht mehr aus Molekül-Verbindungen verschiedener Atome, sondern nur noch aus Bestandteilen eines isolierten Elements des Periodensystems bestehen. So u.a. Wasserstoff als potentieller Antrieb für Verbrennungsmotoren. Edelgase wie Helium als Füllungen von Ballonen, Kohlenstoff als Kristallstruktur von Diamanten, …

"Platt gesagt" brauchen Sie da als "Energie-Träger" nur einen Hiwi.
Der Ihnen das Zeug von A nach B schleppt.

Für die "Transportation" von Materie müssen Sie aber die Struktur der Atome auflösen. Somit Protonen von Neutronen von Elektronen trennen. Die stärkste aller physikalischen Kräfte überwinden. "Die starke Wechselwirkung" in den Atomen …

Schmutzige Geschäfte

Weltraumtouristik schädigt die Umwelt zusätzlich. Und ist von daher abzulehnen.

Die Natur gehört allen

Mit seinem Geld kann jeder machen was er möchte. Aber nicht mit unserer Umwelt. Also nein zu Weltraumtouristen.

18:02 von frosthorn

«Ernsthaft: nicht nur Gegenwart, sondern Gleichzeitigkeit überhaupt ist physikalisch nicht definiert (ja, werter Schabernack, ich weiß, dass Ihre Aussage dazu nicht im Widerspruch steht).»

Ganz-ernsthaft-werter Frosthorn.

Ich war und bin nicht versucht, Ihnen zu erwidern, dass meine Aussage nicht in Widerspruch zu Ihrer stünde.

Auch in meinen anderen Beiträgen zu denen von Ihren in diesem Thread widersprach ich nicht prinzipiell um des Prinzips willen. Wir scheinen aber eine doch unterschiedliche Ansicht zu haben, welche Bedeutung + Wertigkeit mögliche touristische Raumflüge haben.

Wenn ich meinen kleinen Nichten erzähle, dass man demnächst evtl. auch zur ISS in Urlaub fliegen kann. Dann wollen die da hin, um mal wie Alexander Gerst die Erde von oben, die Erde über dem Horizont auf- / untergehen zu sehen.

»Dann lernt mal weiterhin so gut.
Wie bisher, damit ihr groß und klug werdet.
Und spart, was ihr könnt.
50 Mio. sind ‘ne Menge Mäuse.»

"So was" werde ich ihnen sagen …

18:07 von frosthorn

"Danke, dass ich jetzt weiß, dass Sie mich bei den "Keiferern vom Dienst" einordnen."

Nö, mache ich nicht.
Ich beurteile jemanden nicht nur auf der Basis eines einzigen Ausrutschers - unzulassiger Verallgemeinerung derjenigen, die auf die ISS wollen, falls sie das Geld haben.

Thomas Wohlzufrieden

Stimmt genau! Wo haben Sie so lange gesteckt?

Die Internationale

Die Internationale Raumstation ISS bleibt wohl nur noch bis 2024 in Betrieb. Derzeit kostet der Unterhalt der ISS rund 2,2 Milliarden Euro pro Jahr. 50 Millionen € von einem " Touristen " sind da nur " Peanuts ". Im übrigen kann man mit kostengünstigerer unbemannten Raumfahrt im Prinzip die gleichen Ergebnisse erzielen.

18:11 von karwandler

«Vorstellungen darüber hinaus kann Daniel Düsentrieb.»

Der Verwirrt-Zerzauste war schon als Ingenieurs-Student mein großes Vorbild.

Daniel D. ist der Spitzname, mit dem mich meine Freundin seither foppt.

Daniel Duesentrieb ist mein Nick, unter dem ich mit meinen japanischen Chat-Freunden im Land des Lächelns schreibe.

Toller Typ, dieser Daniel D.
Der kann auch "Transportation". So gut wie Scottie "Beamen" …

@schabernack, 18:35 re @frosthorn

»Dann lernt mal weiterhin so gut.
Wie bisher, damit ihr groß und klug werdet.
Und spart, was ihr könnt.
50 Mio. sind ‘ne Menge Mäuse.»

Das war der Ausgangspunkt für meine Beiträge. Für 50 Mio muss man in einem arbeitsreichen Leben ca. 100.000€ im Monat auf die hohe Kante legen. Da mag mir keiner mehr erzählen, dass dazu Fleiß und Sparsamkeit hinreichende Voraussetzungen sind, und die meisten das eben nur nicht schaffen, weil sie ständig das neueste Handy und den tollsten Flachbildschirm haben wollen.
Und wegen ihrer eigenen Unfähigkeit dann "Neiddebatten" anfangen ...

@Toller Typ, dieser Daniel D. 18:53 von schabernack

"Der kann auch "Transportation". So gut wie Scottie "Beamen" …"

Was hab ich den früher geliebt..
Leider setzt die Realität der Fantasie Grenzen.
Selbst wenn 'Beamen' mal gehen sollte,
ich fürchte nein,
oder gar Zeitreisen, die theoretisch möglich wären.

Sie scheitern an der physikalischen Realität.
Wer hat schon die benötigte Energie einer kleinen Sonne dafür parat?

Das haben nicht mal die durch ungerechte Bedingungen unmoralisch
reich gewordenen ISS-Touristen.

Die Welt wäre friedlicher ohne diesen 'falschen' Ehrgeiz.

19:03 von frosthorn

«Für 50 Mio muss man in einem arbeitsreichen Leben ca. 100.000€ im Monat auf die hohe Kante legen. Da mag mir keiner mehr erzählen, dass dazu Fleiß und Sparsamkeit hinreichende Voraussetzungen sind, und die meisten das eben nur nicht schaffen, weil sie ständig das neueste Handy und den tollsten Flachbildschirm haben wollen. Und wegen ihrer eigenen Unfähigkeit dann "Neiddebatten" anfangen ...»

"Für Normal-Sterbliche" ist es eine Illusion, jemals zur ISS zu reisen. Oder auf den Mond, sollte sich dorthin auch "eine Tourismus-Industrie" entwickeln.

Ich für meinen Teil "gönne" es aber "den Betuchten", wenn sie dorthin reisen können (Sie werden das auch tun, obwohl Sie von "Milliardärssöhnchen" schrieben).

Es werden nicht die dümmsten und borniertesten der Söhnchen sein, die fliegen. Dazu gehört schon Wille. Ernsthaftigkeit, Durchhaltevermögen, sich auf eine Reise zur ISS einzulassen.

Prinzipiell sähen die Erde wohl viele Menschen anders.
Könnten sie sie je von der ISS aus sehen …

@17:26 von schabernack

Gott und Physik.
Eine sehr brisante Kombination …

Gott ist Glaube (Hirngespinst); Physik ist "Realität", soweit unsere Kenntnis es erlaubt. Auch die Physik hat sich schon geirrt!

Die Gegenwart kann man auf einem Foto festhalten, weil das Abbild unvergänglich ist. In der Physik lässt sich Zeit nicht definitiv bestimmen und messen; sie lässt sich nur erklären. Vergleich: Wo beginnt ein Meter und wo hört er auf?!

um 18:45 von Bagheria

Freut mich, das wir einer Meinung sind! Zu Ihrer Frage: Ich bin viel in verschiedenen Foren unterwegs, Gruß.

@18:11 von schabernack

Für die "Transportation" von Materie müssen Sie aber die Struktur der Atome auflösen. Somit Protonen von Neutronen von Elektronen trennen.
.
"Platt gesagt" brauchen Sie da als "Energie-Träger" nur einen Hiwi.
Der Ihnen das Zeug von A nach B schleppt.

Vielleicht kommt dies noch. Sicher ist, dass nichts sicher ist.

@18:11 von karwandler

Alle vorgestellten Erfindungen bleiben im Rahmen der physikalischen Gesetze.

... soweit man sie nach menschlichen Erkenntnissen kennt.

re weiß-mehr???

" Auch die Physik hat sich schon geirrt!"

Die hat sich garantiert niemals geirrt. Höchstens die Schlüsse, die gezogen wurden.

19:58 von Weiß-mehr-als Sie

«In der Physik lässt sich Zeit nicht definitiv bestimmen und messen; sie lässt sich nur erklären.»

"Zeit" (t) ist ein der physikalischen Grund-Größen in der Definition des physikalischen Weltbilds. Könnte man sie nicht messen, wären abgeleitete Größen wie etwa Geschwindigkeit / Beschleunigung gar nicht zu bestimmen. Heute ist die Zeiteinheit "Sekunde" (sec) durch eine bestimmte Schwingungszahl eines bestimmten Isotops des chemischen Elements "Caesium" definiert.

«Vergleich: Wo beginnt ein Meter und wo hört er auf?!»

Ein Meter beginnt dort , wo der Definierende (Beobachtende) festlegt, dass er beginnen solle. Auch die "Länge" (s) ist eine der physikalischen Grund-Größen.

«Die Gegenwart kann man auf einem Foto festhalten, weil das Abbild unvergänglich ist."

Schon die sehr kurze Belichtungszeit eines Fotos von 1/1000 Sekunde ist ein Zeitraum, der sich von Vergangenheit über Gegenwart bis Zukunft erstreckt.
Je nachdem, welchen Zeitpunkt darin man "als Nullpunkt" ansetzt.

@ um 15:42 von karwandler

"re laskaris
" 10 Prozent der Lichtgeschwindigkeit (also rund 30.000 km pro Sekunde) liegen durchaus im Bereich des Möglichen. Die Reise zum nächsten Stern würde somit rund 44 Jahre dauern"

Ich schätze mal, dass die Beschleunigung von 0 auf Vmax und von Vmax auf 0 mit Ihren theoretischen Antrieben auch noch ein paar Jahre addieren."
.
Wenn ich mit Erdbeschleunigung auf 30.000 km/s beschleunige, erreiche ich diese Geschwindigkeit bereits nach 40 Tagen. Eine sehr überschaubar kurzer Zeit.

Frosthorn Vielleicht haben

Frosthorn

Vielleicht haben Sie mein Beispiel "Uniklinik" von 10:23 gelesen.

Da habe ich beschrieben, unter welchen Bedingungen selbst Gesundheitseinrichtungen anfangen müssen, auf die Schwerreichen zu setzten.

Dann nämlich, wenn die staatliche Förderung nicht mehr reicht und Forschung und Spatenabteilungen schließen müssten.

Das hat aber auch Vorteile:

Diese Bereiche müssen sich stets selbst verbessern.

Das kommt der Allgemeinheit zugute.

21:05 von Ritchi

woher den Treibstoff nehmen ?
und 40 Jahre nur der Hinflug
wer sagt mir dass es dort was interessantes gibt
... und überschaubare Zeit
40 Jahre hin 40 zurück => 80 Jahre
das ist für sie eine menschlich (!!) überschaubare Zeit ?
wie lange funktioniert ihre Waschmaschine. ihr Staubsauger. hält die Zahncreme
und wie lange sie ??

@ karwandler

"Ich schätze mal, dass die Beschleunigung von 0 auf Vmax und von Vmax auf 0 mit Ihren theoretischen Antrieben auch noch ein paar Jahre addieren."

Wenn Sie konstant mit 0,1 g beschleunigen, erreichen Sie nach 355 Tagen 30.000 km/s, also nach rund einem Jahr. Beschleunigen und Abbremsen am Zielort addieren also noch mal zwei Jahre auf die Reisezeit, macht insgesamt etwas weniger als 46 Jahre nach Alpha Centauri.

Superreichtum ist kein Indiz

Superreichtum ist kein Indiz für Delinquenz.

Viele Superreiche hatten nur zur richtigen Zeit die richtige Idee und den Schneid ihre Idee umzusetzen.

"Welche Raketen benutzen denn

"Welche Raketen benutzen denn Flüssigwasserstoff als Brennstoff?"

Viele, weil er einen wesentlich höheren spezifischen Impuls hat als Kerosin. Die Hauptstufen der europäischen Ariane 5 verwenden Flüssigwasserstoff, die amerikanische Delta IV Heavy, die Haupttriebwerke des (mittlerweile eingestellten) Space Shuttle ...

"Übrigens, der jährliche weltweite CO2 Ausstoß von Flugzeugen beträgt gerade einmal 2,7 % des gesamten CO2 Emissionen."

Und der jährliche CO2-Ausstoß durch Raketen beträgt wiederum nur einen Bruchteil dessen.

Nehmen wir mal das schlimmstmögliche Beispiel, die Falcon Heavy von SpaceX. Eine sehr große, leistungsstarke Rakete, die noch dazu (ungewöhnlicherweise) in allen Stufen Kerosin als Brennstoff nutzt. Eine Falcon Heavy vebrennt beim Start rund 400 Tonnen Kerosin. Bei 100 Starts pro Jahr wären das 40.000 Tonnen, bei 1000 (völlig utopische Zahl!) 400.000.

Wie viel Kerosin vebrennen Flugzeuge pro Jahr? Schätzungen gehen von deutlich über 10 Millionen Tonnen aus.

@ um 21:20 von Sisyphos3

"21:05 von Ritchi
woher den Treibstoff nehmen ?
und 40 Jahre nur der Hinflug
wer sagt mir dass es dort was interessantes gibt
... und überschaubare Zeit
40 Jahre hin 40 zurück => 80 Jahre
das ist für sie eine menschlich (!!) überschaubare Zeit ?
wie lange funktioniert ihre Waschmaschine. ihr Staubsauger. hält die Zahncreme
und wie lange sie ??"
.
Ich schrieb 40 Tage, nicht 40 Jahre. Das ist die Zeit, die das Raumschiff braucht, um die Höchstgeschwindigkeit zu erreichen.

@ frosthorn

"Irgendwie habe ich schon auf den ersten Post gewartet, in dem argumentiert wird, dass dieser Luxusschwachsinn Arbeitsplätze schafft."

Dann freue ich mich darüber, dass ich Ihrem Warten eine Ende setzen konnte.

Aber Fakt ist nun mal, dass jeder Luxusschwachsinn, der gekauft wird, eben auch Arbeitsplätze schafft und Menschen ernährt. Deshalb muss man nicht jeden Schwachsinn gleich toll finden, aber man sollte es bedenken, wenn man "Braucht doch keiner!" oder "Verbietet diesen Unsinn!" schreit.

@ karwandler

"Natürlich geht das in einer technisch isolierten Zone. In der der Bewohner dann eingesperrt ist. Und abhängig davon, dass die Technik nicht versagt."

Noch nie was von Terraforming gehört? Sie sollten wirklich mehr Science Fiction lesen.

Abgesehen davon: Davon, dass unsere Technik nicht versagt, sind wir auch hier in Mitteleuropa abhängig. Ohne unsere schön beheizten Häuser und unsere warme Kleidung würde nämlich keiner von uns den Winter überleben.

Das wird gerne vergessen, weil Häuser und warme Kleidung für uns so selbstverständlich sind, dass wir nicht weiter darüber nachdenken. Aber auch das ist Technik, die wir in den meisten Gebieten dieser Welt absolut unabdingbar zum Überleben brauchen.

Ich bin froh, dass es

Ich bin froh, dass es Superreiche gibt, solange sie ihren Steuersatz abdrücken.

Dabei fällt genug für alle ab.

Wie gut oder wie schlecht das dann verteilt wird, liegt nicht mehr in der Hand derer, die es abgegolten haben.

@07:32 von leider geil

"Weltraumtourismus
... finde ich eigentlich eine gute Idee. Aus Gründen des Klimaschutzes lehne ich ihn aber ab, genauso wie Urlaubsflüge."

Vielleicht braucht die Menschheit bzw. das, was davon übrig ist, tatsächlich mal eine Fluchmöglichtkeit. Wäre nicht schlecht, zu wissen wie und wohin.

Dass ein kleiner, unbekannter

Dass ein kleiner, unbekannter Niemand viel Geld verdienen kann und ein Vermögen erwirtschaten kann, ist ein Merkmal unseres Systems.

Das kann hier nämlich prinzipiell jeder.

Woanders geht das nur mit von und zu und Vitamin B.

Hier funktioniert das mit Leistung.

Auch etwas, das widerum allen zugute kommt.

Unsere Politik hat dafür Sorge zu tragen, dass fair verteiteilt wird, nicht die Reichen.

09:01 von riewekooche

"Dorthin sollte es keine touristischen Touren geben, und schon gar nicht als Alleingang eines einzelnen Landes. Sollen sie doch für Touristen eine eigene Station bauen."

Sehe ich auch so. Touristen stören nur bei der harten Arbeit und im Falle eines Notfalls vermutlich auch noch mit Hysterie.

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