Ihre Meinung zu: Umweltministerium will Retouren-Vernichtung erschweren

12. Juni 2019 - 13:09 Uhr

Vier Prozent der zurückgeschickten Artikel, die bei Online-Händlern bestellt wurden, landen im Müll. Das SPD-geführte Umweltministerium will das per Gesetz erschweren. Zuvor hatten die Grünen ein Verbot gefordert.

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Kommentare

warum ändert man nicht den Verbraucherschutz

wer was bestellt und es ist nicht fehlerhaft
der hat es zu bezahlen und zu behalten
ich will, wenn ich was kaufen, was neues, unbenutztes haben
wie wahrscheinlich jeder von uns
was soll ne Firma denn machen, wenn einer seine Unterhosen/Slips/BH´s
oder bleiben wir realistischer, seine Badeartikel wieder zurückschickt
weiterverkaufen ?
es ist ja schon unhygienisch genug wenn in der Wäscheabteilung einer so nen Artikel anprobiert auf der "nackten!" Haut, obgleich da steht nur auf die Unterwäsche

Der Populismus

Der Populismus trägt seltsame Züge.

Hier wird einmal wieder ein riesiges Fass aufgemacht, eine Fliege zum Elefanten aufgeblasen.

Wie wäre es, die Ursachen zu bekämpfen?

Anstatt die Vernichtung von Retouren zu erschweren, sollte man vielleicht erst mal versuchen, durch Änderung des Fernabsatzgesetzes die Zahl der Retouren zu reduzieren:
Kostenlose Retouren nur für defekte Ware, Rücknahme von intakter Ware nur, wenn diese wiederverkaufsfähig ist, wobei nicht der vollständige Kaufbetrag erstattet wird.
Wer sich dann Schuhe oder Bekleidung in Internet bestellt und es passt nicht: Pech gehabt, gibt ja shcließlich genug Präsenzgeschäfte. Außerdem kann man falsch gekaufte Ware auch privat wieder verkaufen- wenn auch nicht zum vollen Kaufpreis.

linksrotgrüne Verbotskultur

Statt, schon wieder, Verbote zu fordern, könnten diese Politiker Spenden von ihren Mitgliedern sammeln und diese Retoure-Ware selbst aufkaufen. Dann würde nichts weggeworfen. Aber dann hätte man das Problem ohne neue Verbote gelöst und das wäre wiederum ein Problem.

Wozu ein Anti-Vernichtungs-Gesetz

Wenn die zurückgeschickten Teile rabattiert wiederverkauft würden, es gäbe keine Vernichtungen mehr. Die Schnäppchen-Mentalität würde auch aufgerissene Packungen akzeptieren.

Das liegt an den Steuergesetzen…

… nicht an den Händlern.
Wenn man etwas vernichtet, dann ist es als Verlust verbuchbar. Verschenkt man es, muss die MWSt abgeführt werden (was ja dann schon 19% Kosten wären). Hinzu kommen bei Händlern dann auch noch Gewährleistung und Rücknahme - auch für verschenkte Waren.

Die Bundestagsclowns (von denen 80% Juristen sind), sollten sowas eigentlich wissen. Oder vielleicht mal Jemanden fragen, der sich damit auskennt…

Vier Prozent der zurückgeschckten ...

also wieder so ein "vier%Gesetz", so eine Mogelpackung, die uns was vermitteln soll? Das es im Onlinehandel besser geht als beim Gemüse? Wir aber trotz dem dort containern dürfen sollen? Wobei das Umtauschrecht bei Online Geschäften, das auch bitter nötig ist, die rechtliche Basis der ganzen hin und her Schickerei ist. Ein Recht, das zu unser aller Schutz und Frommen gemacht wurde.

Dieses Verbot ist ein Grünes Placebo.

Die geplante Obsoleszenz ist ein viel größeres Problem.
In Frankreich ist die geplante Obsoleszenz verboten.
Warum gibt es kein solches Gesetz in Deutschland?

Ursache statt Symptom bekämpfen!

Wie soll das denn wieder kontrolliert werden? Man sollte stattdessen das Widerrufsrecht abschaffen, denn damit verhindert man auf wirksame Art und Weise das sinnlose Hin- und Herschicken von Spaß-, Test- und Mehrfachbestellungen und es stellt sich gar nicht mehr die Frage, ob etwas vernichtet werden soll. Außerdem wird die Umwelt entlastet, wenn weniger Pakete hin und her geschickt werden. Außerhalb der EU ist das Widerrufsrecht auch unbekannt. Zusätzlich wäre es ein Anreiz, Sachen auch mal wieder im Laden zu kaufen, weil der "Vorteil", es zurückschicken zu können, dann nicht mehr existiert.

Artikel sind Eigentum

Die zurückgeschickten Artikel sind Eigentum der Onlinehändler. Der Eigentümer kann, juristisch gesehen, damit machen, was er will.

Bürokratie

Das Gesetz ist sicher sinnvoll. Aber wer soll das Ganze kontrollieren? Soll die überlastete Polizei oder die Zollverwaltung tätig werden?
Ich schlage vor, dass Sie (ich habe das nie gemacht) als Verbraucher die just for fun-Bestellungen einstellen. Und alle, die sich aus irgendwelchen Gründen an den Versandhändlern rächen wollen, sollten auch einmal an die kommenden Generationen denken.

Sisyphos3

Genau so ist wie Sie schreiben. Und um genau solche Artikel wird es sich bei diesen 4% auch handeln.
Ich möchte auch keine Unterhosen und/oder Socken die schon ein anderer Mensch "eingetragen" hat.

Denn ich glaube nicht dass hochpreisige Ware, die Retoure geschickt wird, vernichtet wird.

Daher, ein Sturm im Wasserglas. Trouble for nothing.

Und jetzt bitte nicht den Unsinn mit den Sozialwarenhäusern. Einfach mal einen Monat zur Tafel helfen gehen um das Weltbild wieder gerade zu rücken. Eine solche Ansammlung und Konzentration von unverschämten, gierigen und undankbaren Menschen habe ich vor und nach meinem ehrenamtlichen Engagement bei der hiesigen Tafel noch nicht, bzw nie wieder erlebt.

So viel zu diesem Thema.

@ Sisyphos3

"wer was bestellt und es ist nicht fehlerhaft
der hat es zu bezahlen und zu behalten"

Nö, es kann ja auch sein, dass das Produkt völlig in Ordnung ist, aber doch nicht dem entspricht, was man sich erhofft hat. Man kann sich ja immer nur auf Grundlage der Artikelbeschreibung ein ungefähres Bild der Ware machen und da kann es halt mal vorkommen, dass man sich täuscht. Das darf dann aber nicht zum Nachteil des Käufers sein.

Das zahlen alle anderen Kunden mit

Das ist ja immer so bei den angeblichen Sozialen Errungenschaften. Das zahlt nie der Funktionär der das beschlossen hat. Ich bin dafür dass es Retouren nur geben darf wenn 25% des Preises trotzdem bezahlt werden!

immer wieder herrlich

was unsere linken politiker/innen alles wollen, aber nicht können

So lange sich am Steuerrecht nichts ändert,

kommt es nicht nur für Onlinehändler sondern auch für “normale“ Geschäfte günstiger und zu entsorgen. Das weiss ich aus Zeiten, als wir mit unserer Bäckerei noch selbständig waren.
Zitat: “Die Finanzbehörden bewerten Sachspenden wie einen Umsatz, auf den das Unternehmen eben Umsatzsteuer zahlen muss. Denn die Ware, so das Argument, wurde auch mit Vorsteuerabzug eingekauft. Wird ein Produkt dagegen vernichtet, gilt es als wertlos, es fällt keine Umsatzsteuer an.“

Die Spd will es einfach nicht wahrhaben,

sie jagt den Grünen hinterher, und übersieht eins: Eigentum. So wie Kevin, der Unwissende, schon für Enteignung war, folgt die unbedarfte Svenja jedem Sche....., Hauptsache, Kopf in die Kamera. Wenn wir uns Geißeln, wenn wir auch das Plastik mitessen, damit es nicht im Südchinesischen Meer schwimmt, nichts wird besser. Treibt die Forschung voran, vermutlich fehlt aber da der Sachverstand. Holt euch Fachleute aus der Industrie, und nicht nur aus Umweltverbänden.

Äh...ja... . Zunächst mal

Äh...ja...
.
Zunächst mal liegt dieses Problem von Anfang an nicht in der "Verschrottung".
.
Sondern im Einkaufsverhalten mit den schon ganzen hier gepredigten Entschuldigungen.
Ich wohne auf dem Land (da sind die Menschen früher auch nicht nackt rumgelaufen), ich komme da so schlecht hin (P+R, ÖPNV), ich wollte mir das mal anschauen (gab´s im Laden nicht), ich bin Mutter (meine Mutter auch), und, und, und.....
Wer ist denn die "Generation Zalando"?
Wer hat das Rückgaberecht für Internet-Verkäufe erfunden?
Erst mal anschauen, wenn das doof ist zurück schicken (vorher natürlich tragen!)! Dann lieber noch ein paar Sachen mehr, der Postbote fährt ja sowieso..
.
Dann bitte alle getragenen und bekleckerten Sachen in die Grünen-Zentrale, die haben bestimmt eine Waschmaschine (?).
Alles, wo was abgebrochen ist auch (Tube Klebstoff nicht vergessen). Wird repariert.
.
Und dann machen SPD und Grüne noch einen schönen Flohmarkt vor den Parteizentralen.
Leute: KOSTEN UND NUTZEN!

Zitat von nikioko, 13:44

"...gibt ja schließlich genug Präsenzgeschäfte..."

Na ja,

in der Stadt evtl. schon, auf dem "platten Land" dagegen oft nicht.

Wenn ich hier Sportschuhe z.B. von Adidas ausprobieren will, dann muß ich fast 30km einfache Strecke fahren. Und auch die haben nicht alles vorrätig !

Reine Meinungsmache

..ist das für mich...knapp 4% werden vernichtet!
Evtl. sind es Artikel, die nicht weiter verkauft werden dürfen oder können.
Hier wird, wie so oft heute hysterisch reagiert anstelle Fakten sprechen zu lassen!!
Das Diagramm zeigt doch eindeutig, dass der größte Teil wieder in den Wirtschaftskreislauf kommt.

So geht Popolismus!

Das stimmt

Verbotskultur trifft es auf den Punkt!!

@Sisyphos3 13:16

"warum ändert man nicht den Verbraucherschutz, wer was bestellt und es ist nicht fehlerhaft der hat es zu bezahlen und zu behalten"

Sorry, daß ist Schmarrn. Sollen nun die Verbraucherschutzregeln zugunsten der Onlineversender und wider den Kunden geregelt werden, und für Landengeschäfte nicht? Die stehen sofort wegen Ungleichbehandlung vor den Gerichten. Verbraucherschutzregeln sind ein hohes Gut. Dann müssen die Online-Verkäufer eben höhere Preise, kostenfreies Zurücksenden nur bei Mängeln, ohne Mängel mit Bearbeitungs- und Instandsetzungskosten, verlangen. Der Vorteil gegen den Laden geht dann verloren.

"was soll ne Firma denn machen, wenn einer seine Unterhosen/Slips/BH´s
oder bleiben wir realistischer, seine Badeartikel wieder zurückschickt
weiterverkaufen ?
es ist ja schon unhygienisch genug wenn in der Wäscheabteilung einer so nen Artikel anprobiert auf der "nackten!" Haut, obgleich da steht nur auf die Unterwäsche"

Waschen?

Top Antwort

....genau da liegt unser/das Problem!!

Ja die Freiheit ist nicht bei jedem beliebt ;-))

.....und Verbote erfreuen die Gutmeschen doch immer ganz besonders...oder??

@ 14:06 von Nachdenkender2017

"Das Gesetz ist sicher sinnvoll. Aber wer soll das Ganze kontrollieren? Soll die überlastete Polizei oder die Zollverwaltung tätig werden?"
.
Nein, das unter der drohenden Grünen-Regierung neu geschaffene Ressort im Umweltministerium für Retouren-Vernichtung.
.
Also den ganzen Müll weiterhin bestellen, der darf aber nicht mehr vernichtet werden, auch wenn der unbrauchbar ist.
Da ist schließlich das Unternehmen in Haftung, nicht der Verbraucher der den Müll produziert.

@Am 12. Juni 2019 um 14:10 von Karlmaria

Zitat: "Das ist ja immer so bei den angeblichen Sozialen Errungenschaften. Das zahlt nie der Funktionär der das beschlossen hat. Ich bin dafür dass es Retouren nur geben darf wenn 25% des Preises trotzdem bezahlt werden!"

Solch ein undurchdachten Unsinn kann nur jemand von sich geben, der von Betriebsführung keine Ahnung hat!

Wie wäre es damit, allen beteiligten Personen: Händler und Kunden solche Entscheidungen selber treffen zu lassen?!

Gut das wir keine echten Probleme haben zumindest Rot Gruen

Nein natürlich gibt es keine Überbürokratisierung, die bereits jetzt wertvolle Ressourcen der produktiven Bevölkerung an sinnvollen und Wert steigernedn Aufgaben hindert. Es gibt keine Probleme bei der langfristigen ökonomischen Bereitstellung von Energie .. etc.

Stimmt

hab mich auch vor lachen gekringelt!!

@13:16 von Sisyphos3 & 13:44 von nikioko

Sie fordern hier, dass man Versandkunden massiv schlechter behandelt als Kunden von Präsenzgeschäften und man die Leute zwingt die Katze im Sack zu kaufen? Ist ja egal, dass der Pulli nach billigem Plastik stinkt oder die gekaufte Tastatur zwar von Weitem schön aussieht, aber ein wackeliger Klapperkasten ist.

Die Käufer müssen eine Möglichkeit haben die Ware auf Eignung zu prüfen. Hier das gesamte Problem beim Kunden abzuwälzen ist keine vernünftige Lösung.

Im Übrigen: Selbst wenn mann Ihren Forderungen nachkommen würde, würde sich nicht viel ändern. Viele Anbieter bieten Leistungen über dem gesetzlichen Rahmen an, um die Kunden zu binden. Der Onlinehandel hatte lange und hart mit dem Misstrauen der Verbraucher zu kämpfen. Das Vertrauen wäre schnell wieder dahin, wenn man den Kunden nun die lange Nase machen würde mit dem Kommentar "Selbst Schuld, dass euer Produkt Mist ist. Hättet ihr ja auch in einem Geschäft kaufen können. Auf den Kosten bleibt ihr sitzen."

Grundsätzlich ist der Vorstoß

Grundsätzlich ist der Vorstoß sinnvoll.
Mir bleibt schleierhaft, warum manche Leute hier von irgendeiner "Verbotspolitik" sprechen, es sollte uns allen wichtig sein, dass Unternehmen sinnvoll und nachhaltig wirtschaften.

Freie Marktwirtschaft ?

"Per Gesetz gegen Retouren-Vernichtung"
-
Freie Marktwirtschaft ?

Was für ein Unfug!

Unglaublich was unsere deutschen Politiker und Politikerinnen immer wieder für Luxusprobleme entdecken.
Neue Steuern, Gebühren, Verbote, Verordnungen im Detail, wo auch immer. Das wollen die Menschen wirklich?
Sonst gibt es keine ernsthaften Problem und Beeinträchtigungen, die das Wohl der Menschen im Jetzt und in der Zukunft wirklich betreffen?

.. und wieder die Lösung mit der Steuer:

Geprüft werde außerdem eine Umsatzsteuerbefreiung für zurückgesandte Neuwaren, die als Sachspenden weitergegeben werden.

Wer soll das denn verstehen? Für Retouren gibt es keine Rechnung, so auch keine Umsatzsteuer. Für Spenden dto..
Was soll da noch befreit werden? Man sollte sich mit dem MWSt-System befassen, bevor man den Bürgern ein X für ein U vormacht und das noch nicht einmal merkt.

Wenn es gegen die Wirtschaft und Konzerne geht wird dem Zeitgeist populistisch gefolgt, man verspricht sich Punkte beim Wähler.
Wie blöd noch? Die Zeche zahlt immer der Bürger als Verbraucher +Steuern&Co.

Das ganze ist nur lächerlich!

Viele Leute beschweren sich über Retouren und das die Leute zu viel bestellen, aber was soll man denn sonst machen ?

Wenn ich Kleidung bestelle dann mach ich das auch mit verschiedenen größen zur auswahl. Jede Hose und Hemd fallen anders aus, also muss man verschieden bestellen. Was ist die alternative? In den Einzelhandel gehen, dort anprobieren und dann Online bestellen? Das wäre die letzte Variante gegenüber den Einzelhändlern.
Sollen wir alle in die Städte fahren und dort einkaufen? Na dann Gute Nacht!

Das Online bestellen ist und bleibt eine gute Sache und Retouren fallen dabei zwangsläufig nunmal an. Diese Sachen sollen einfach als B-Ware angeboten werden und gut ist.

Das Verschenken an Sozialkaufhäuser ist doch ein schlechter Scherz. Ich muss für die Sachen auch den vollen Preis zahlen und bin weit entfernt vom Wohlstand und muss hart arbeiten. Andere sollen dann die besten Sachen "neu" geschenkt bekommen. Das ist ein Witz

@13:59 von Pasha78

"Zusätzlich wäre es ein Anreiz, Sachen auch mal wieder im Laden zu kaufen, weil der "Vorteil", es zurückschicken zu können, dann nicht mehr existiert."

Sie wollen also, dass das Gesetz dazu dient den Onlinehandel zu behindern? Und Sie meinen der Onlinehandel würde das unterstützen?

1% sonstiges

Mit jedem 100. Paket passiert also etwas anderes außer verkaufen, verschenken oder verschrotten. Nur was mag das sein?

Einfach das kostenlose Zurücksenden streichen

Dann wird möglicherweise auch Verantwortungsbewusster bestellt.
Die Schuld alleine den Unternehmen zuschieben zu wollen ist Quatsch, das Verhalten der Verbraucher hat mindestens genauso Anteil an der Situation.

@14:14 von Bote_der_Wahrheit

"Die von den Händlern angebotenen Retouren werden entweder auf Kulanz angeboten oder sind Bestandteil der Lieferbedingungen, die die Online-Händler anbieten, um gegenüber physischen Händler attraktiv zu erscheinen."

Nicht ganz richtig. Sie haben beim Onlinehandel ein 14-tägiges Umtauschrecht. Der Händler muss allerdings nicht die Kosten für die Rücksendung übernehmen - das ist die Kulanzleistung die viele freiwillig erbringen.

Ich gehe allerdings auch davon aus, dass eine Verschlechterung des Verbraucherschutzes in der Realität kaum einen Unterschied machen würde - zumindest bei den großen Händlern.

Allerdings gilt: Je größer die Ausgabe und je komplexer die erhaltene Leistung, desto wichtiger ist ein gesetzlich verankerter Schutz für den Verbraucher.
Es bringt Ihnen wenig, wenn der Markt das über die lange Frist schon irgendwie regelt, aber Sie auf dem Schaden sitzenbleiben und keine Ansprüche stellen können.

@gman

"Wer soll das denn verstehen? Für Retouren gibt es keine Rechnung, so auch keine Umsatzsteuer. Für Spenden dto.."
Es soll auch keine Umsatzsteuerbefreiung für die zurückgeschickten Waren allgemein geben sondern nur für diejenigen zurückgeschickten Waren, die gespendet werden. Dabei geht es nur um die Umsatzsteuer, die bei der Sachspende anfallen würde. Ob eine Umsatzsteuer bei einer Sachspende durch ein Unternehmen sinnvoll ist oder nicht, steht auf einem anderen Blatt. Hier wäre ein möglicher Missbrauch zu prüfen, falls die Umsatzsteuer nicht zu zahlen wäre.

@14:22 von Saranda

"Ja die Freiheit ist nicht bei jedem beliebt ;-))

.....und Verbote erfreuen die Gutmeschen doch immer ganz besonders...oder??"

Und Sie erfreuen sich an massiven Vereinfachungen und plumpen Stereotypen?
Ich halte die Idee zwar auch für Blödsinn, einige der Reaktionen darauf würde ich aber in der gleichen Kategorie verorten.

Ist nicht der Verbraucher auch schuld?

Sachen, wo man nicht sicher sein kann, daß sie passen, kaufe ich nicht online. Auf Probe schon gar nicht. Ich glaube nicht, daß ich seit dem Online-Handel mehr als 10 Artikel zurückgeschickt habe.

Den Rücksendewahnsinn teils wegen Mängel, aber doch auch vielfach mit Gedanken- und Rücksichtslosigkeit gegenüber den Unternehmen und der Umwelt.

Immer schön, wenn man auf andere zeigen kann, ändern kann man etwas als erstes bei einem selber. Und hilft das nichts, muß man es im Geldbeutel merken.

unsere jetzige umweltministerin hat schon so oft

bewiesen, daß sie bar jeden fachwissens ist. warum macht die dame nicht einfach parteiarbeit und lässt uns bürger mit ihren dummen einfällen in frieden?

re Goldenmichel: Freie Marktwirtschaft ?

>>"Per Gesetz gegen Retouren-Vernichtung"
-
Freie Marktwirtschaft ?<<

Nein, das nennt sich Soziale Marktwirtschaft und so benennt sich unser Wirtschaftssystem. Auf den Fall bezogen bedeutet das zu prüfen, ob ein Problem 1. ein gesellschaftliches Problem darstellt und 2. ob dieses besser mit marktwirtschaftskonformen oder staatlichen Eingriffen gelöst werden sollte.

Sie merken, genau hierüber muss eine politische Entscheidung gesucht werden und da gibt es Argumente für und gegen ein Verbot.

Hier ist jeder eingeladen, mit zu argumentieren. Aber der schlichte Verweis auf eine "Freie" MW, die es weder hier gibt noch die irgendjemand hier will, ist da nicht zielführend.

Was also haben Sie genau gegen ein solches Verbot?

Was ist "neuwertig"? Wie

Was ist "neuwertig"? Wie lange und wie oft ist "neuwertig"? Wer definiert "neuwertig"?
.
Wenn man die Bedingungen des Versandhandels akzeptiert, darf auch der Versandhändler entscheiden, was "neuwertig" oder Müll ist.
.
Wer gleichzeitig Amazon, Zalando, etc. akzeptiert und das Hin- und Hersenden von Waren, sollte sich besser geschlossen halten bei Resourcen-Verschwendung, Umweltbelastung und CO2.
.
Den 4% Schrott bitte in große Container vor die SPD- und Grünen-Zentrale stellen.
Die kümmern sich dann um die Bedürftigen und um die Verwertung.

14:09 von Nils167

Das darf dann aber nicht zum Nachteil des Käufers sein.
.
warum nicht ?
ich bestelle was und muß es abnehmen
ich sehe da kein Problem
Geschäft ist Geschäft
und wenn da ein Bild und ne korrekte Beschreibung vorliegen

Am 12. Juni 2019 um 14:30 von Francis Ricardo

"Die Schuld alleine den Unternehmen zuschieben zu wollen ist Quatsch, das Verhalten der Verbraucher hat mindestens genauso Anteil an der Situation."

Stimmt. "Geiz ist geil!" Mentalität und Service wird sowieso überbewertet. Wir haben nie öfter als 4x pro Jahr im Internet bestellt - eher seltener. Rücksendungen in den letzten fünf Jahren: zwei; beide aufgrund von Qualitätsmängeln. Ein Mal war die Regulierung unkompliziert und zügig. Beim zweiten Mal wurde mir unterstellt, dass wir den Artikel beschädigt hätten. Die Klärung dauerte deutlich länger.
Wir gehen mit unseren Gegenständen sorgsam um und sind keine Fashion- oder Technik-Nerds, die jede Neuheit besitzen müssen. Daher gehen wir vielleicht zwei oder drei Mal im Jahr Kleidung kaufen. Ich kann es nicht nachvollziehen, wenn man manche Menschen im Umfeld sagen hört, dass schon wieder drei Pakete gekommen sind...

13:53 von ZZZ

"Verschenkt man es, muss die MWSt abgeführt werden (was ja dann schon 19% Kosten wären)."

Wer hat Ihnen denn diesen Bären aufgebunden. Was sie so salopp MwSt nennen heißt richtig Umsatzsteuer, kurz USt. Also, kurz überlegen, das hat etwas mit Umsatz zu tun.

Ich bekomme als Kaufmann von Kunden meinen VK Preis zuzüglich den Umsatzsteuer von 19% bzw 7%. Diese verwalte ich treuhänderisch für die Finanzverwaltung der ich sie dann je nach Umsatz monatlich oder quartalsweise abführe.

Ergo, kein Verkauf da verschenkt, bedeutet keinen Umsatz und daher ist auch keine USt abzuführen.

Fatales Geschacher

Irgendwie wird immer mehr geregelt und bestimmt, und nicht die Ursachen bekämpft. Man hat es ja so gwollt! Man hat es gewollt, dass Waren zurück geschickt werden dürfen. Mein Sinn sagt mir, wenn ich das Risiko eingehe, etwas online zu bestellen, muss ich es zahlen. Dafür gibt es Rezensionen und Produktbilder.

Schlimm, diese Symptomerei! Genau wie die Bürokratie, wo dieses Regeln und Bestimmen auch Überhand nimmt - weil man im ersten Ansatz scheitert (von Grundlagen der Gesetze, Grundwerten ) .

Folgen der gestressten und schnelllebigen Gesellschaft

Zurücksenden sollte ganz verboten werden, damit sich die Kunden/Verbraucher wieder mehr Zeit nehmen und auf Online-Geschäfte verzichten, in aller Ruhe für mehrere Stunden in die Geschäfte selber gehen und die Klamotten anprobieren, bevor sie sie kaufen oder auch nicht. Die Deutschen sollten lieber auf die vielen Arbeitsüberstunden verzichten und viel mehr Freizeit inklusive Spiele, Sport, Erholung und Einkaufen miteinander verbringen.

vW

Was passiert mit den über 100000 Neuwagen von VW die in diversen LagerParkplätzen dieser Welt seit Jahren stehen ? Werden die auch vernichtet.

Ein gutes Beispiel

Hier stoßen zwei Welten aufeinander. Die einen meinen im Prinzip : Es ist mein Eigentum. Wenn die Kosten zur Wiederherstellung der Verkaufbarkeit höher sind als der Verkaufspreis, werfe ich das Zeug weg. Und die anderen: Es dürfen keine Werte vernichtet werden, die andere dringend benötigen, sich aber oft nicht leisten können.

Das erinnert mich an die Vermietung von Wohnungen, an die Pflege der Gesundheit u. v. a. Wenn dieser Vergleich auch maßlos übertrieben ist.

@Bote_der_Wahrheit 14:05

"Es ist im Interesse der Unternehmen selber ein Optimum an Kundennutzen, Logistik-/Transaktionskosten und Verschrottungsraten zu finden.

Grüne Ideologen, die von der Praxis in der Regel keine Ahnung haben, da sie in eher seltenen Fällen in realen Unternehmen gearbeitet haben, brauch man ganz gewiss nicht, um betriebswirtschaftlich sinnvolle Entscheidungen zu treffen.

Mal wieder – wie fast immer – undurchdachter, grüner Aktionismus, der nur zu mehr Bürokratie und zu einem Verschlimmbessern der Situation führt."

Jaja, es ist Aktionismus wenn man menschlich ist, wenn man umweltbewußt ist, tolle Werte wofür die AFD und ihre Anhänger stehen.

Paketzusteller, Straßen und Umwelt durch den Wahnsinn belastet. Wenn ein Unternehmen sich nur trägt, indem es auf Kosten der Umwelt pfeift, ist es nicht rentabel. Diese Umweltkosten müssen auf die Produkte aufgerechnet werden, ob es dann noch rentabel bleibt? Regeln sind nicht per se Bürokratie, sondern notwendig.

Wegwerfen- > Wirtschaftlicher Totalschaden

Wenn es um unnötigen Müll und ums Wegwerfen geht, da gibt es noch weit mehr und anderes.

Wer kennt das nicht.
- Schnell kaputt, oft kurz nach Ablauf der Gewährleistungszeit.
- Wirtschaftlicher Totalschaden.
- Gerät reparaturunfreundlich konstruiert.
- Gebaut zum Wegwerfen.
- Ersatzteile wenn überhaupt vorhanden extrem teuer.

Der Gerätewert in seinen Einzelteilen gerechnet beträgt in aller Regel nicht das Doppelte, nein, ein Zigfaches X³.

Reparatur zwar technisch möglich, aber zu teuer usw...

WIKI:Geplante Obsoleszenz ist eine Strategie, in der die Obsoleszenz eines Produkts vom Hersteller ... üblichen Produkten kürzeren Haltbarkeit auf den Markt gebracht werden und Ersatzteile nicht oder nur überteuert angeboten werden...

Verbraucherschutz, da geht noch mehr.
Aber auch der Verbraucher hat seine und andere Erfahrungen beim Kauf zu berücksichtigen und daraus zu lernen.
Wer mehrmals Schrott kauft, dem ist nicht zu helfen.

3,9% Vernichtung??

Haben unsere Politiker eigentlich nichts besseres zu tun, als sich mit solchen Kleinigkeiten krampfhaft profilieren zu wollen und aus Machtgier einen auf "grün" zu machen?

Die haben doch keine Ahnung, wie ein Unternehmen betriebswirtschaftlich handeln muss um den ganzen Wahnsinn der politisch und gewerkschaftlich erpressten Regulierungen eines Unternehmens auf der einen Seite und den Kundenerwartungen auf der Anderen zu erfüllen.

Wenn das so weitergeht, werden Amazon & Co. bald die deutschen Arbeitsplätze in ein vernünftiges Ausland verlagern. Deutschland, und selbst die EU, werden für deren Geschäftsmodell nicht gebraucht. Das müssten Politiker der SPD endlich mal begreifen.

Das ist wieder diese typische SPD Neiddiskussion und die Angst vor dem politischen Aussterben .... und das ist schlimmster Populismus! ~18000 Arbeitsplätze bei Amazon und ~10000 bei Zalando in Deutschland sind durch so einen Schwachsinn in Gefahr

13:53 von ZZZ

"Die Bundestagsclowns (von denen 80% Juristen sind), sollten sowas eigentlich wissen."

Sie meinen sicher Beamte und Angestellte im ÖD.

@Am 12. Juni 2019 um 14:33 von WiPoEthik

Zitat: ""Die von den Händlern angebotenen Retouren werden entweder auf Kulanz angeboten oder sind Bestandteil der Lieferbedingungen, die die Online-Händler anbieten, um gegenüber physischen Händler attraktiv zu erscheinen."

Nicht ganz richtig. Sie haben beim Onlinehandel ein 14-tägiges Umtauschrecht. Der Händler muss allerdings nicht die Kosten für die Rücksendung übernehmen - das ist die Kulanzleistung die viele freiwillig erbringen."

Ja, das ist schon richtig.

Die kostenlose - bzw. in den Preis bereits einkalkulierte ("there is never such a thing as free lunch!") Retourlogistik bieten gerade Online-Händler im Textilbereich an, um einen Grund mehr zu bieten, online und nicht im physischen Handel zu kaufen.

Typisch hier

da wird noch geschrieben, dass man Kleidung in verschiedenen Größen zum Anprobieren bestellt, weil man ja zu faul ist, zum Einzelhändler zu gehen. Also werden kalt lächelnd Retouren einkalkuliert und natürlich noch erwartet, dass die kostenlos sind. Der ökologische Fußabdruck könnte nicht brachialer vergrößert werden. Und nachher bejammert man , dass die gebrauchte Ware vernichtet wird, dass die Innenstädte veröden. Und Freitags dann zu FFF. Mehr Heuchelei geht nimmer, das ist Topp!

@um 14:30 von oli_aus_dd

Diese 1% werden "schwarz" sozusagen unter dem Ladentisch verkauft - z.B. als Privatperson in Internet-Auktionshäusern ...- damit können dann zumindest die Online-Riesen-Versandhändler ihre Steuern bezahlen.... ;)

Retourenvermeidung = Klimaschutz...

Natürlich kann eine Regierung Gesetze erlassen. Aber damit dem Handel in seine (legalen) Geschäftskonzepte hineinpfuschen zu wollen, halte ich für überzogen und auch für den falschen Ansatz (der Grünen-Verbotspartei..!).
_
Gaaanz früher gab es mal den Brauch der sog. "Winter- u. Sommer-Schlußverkäufe", bei denen der Handel preisreduzierte Waren (Restanten, B-Ware, etc.) massenhaft unter die Leute brachte. Sogar mit Gewinn. Auch spezielle "Ausverkäufe" wegen Umbauten oder Geschäftsaufgabe waren nicht unbekannt... und oft lohnend für Schnäppchenjäger auch bei Hochreisigem.
_
Das alles war gesetzlich klar geregelt und klappte prima. Erst die Aufweichung der Bestimmungen (speziell im Online-Handel) und dem Hype der ständigen Schnäppchenjagd entstand die heutige Lieferservice-Flut mit ihren negativen Auswirkungen.
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Statt die Verwertung von "Retouren" zu Lasten des Handels reglementieren zu wollen, sollten die GRÜNEN besser auf das Kaufverhalten ihrer typischen Klientel Einfluß nehmen...

"Bei Kleidung und Schuhen geht sogar fast die Hälfte der Pakete zurück an den Absender. Nach Erkenntnis der Forscher landen rund vier Prozent der Artikel im Müll"

Statt da eine gesetzlich verankerte "Obhutspflicht" (...) "mit dem Ziel, rechtlich gegen die "unmittelbare Vernichtung von Retouren oder sonstiger Neuwaren vorgehen zu können"" einzuführen, wäre es vielleicht sinnvoller und zielführender, darüber nachzudenken, wie man den "stationären Handel" (also die Ladengeschäfte vor Ort) wiederbeleben könnte. Und das Stadtbild und die "Ortskerne" damit gleich mit.

"Die Versandhändler übten deutliche Kritik an dem Vorschlag, die Vernichtung zurückgeschickter Waren zu verbieten. Die Idee sei "Unfug", erklärte der Präsident des Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (...)":
"Kein Unternehmen meiner Branche hat ein Interesse, wirtschaftlich sinnvoll verwertbare Ware wegzuwerfen oder zu vernichten""

Die Frage ist nur, was genau man unter "wirtschaftlich sinnvoll verwertbar" versteht...

14:27 von Kofola

« Sollen wir alle in die Städte fahren und dort einkaufen? Na dann Gute Nacht!»

Auf welche Art beschafften Sie sich Waren, bevor es Online-Shopping gab? Einst gab es die Versand-Kataloge von Neckermann, Otto & Co.
"Aber da hatte es nicht so viel drin", wie heute bei Amazon & Co.

Ca. 4% der Retouren werden gegenwärtig "vernichtet".
Bei den Warenmengen im Online-Handel in DEU von der Gesamtmenge her sicher nicht wenig. Aber eben auch nur ca. 4% …

«Das Verschenken an Sozialkaufhäuser ist doch ein schlechter Scherz. Ich muss für die Sachen auch den vollen Preis zahlen und bin weit entfernt vom Wohlstand und muss hart arbeiten. Andere sollen dann die besten Sachen "neu" geschenkt bekommen. Das ist ein Witz.»

Aber Vernichtung wäre besser, damit auch gar niemand was geschenkt bekäme, der (noch) weniger Geld zur Verfüngung hat, als es bei Ihnen der Fall ist?

Insgesamt bizarre Debatte, in der Politik, und auch hier.
Wilder Wind um ein relativ geringes Problem, das da ist und wäre …

Einfach dieses unsinnige

Einfach dieses unsinnige Fernabsatzgesetz abschaffen. Wer seine Schuhgrösse nicht kennt, soll nicht bei Zalando kaufen. So einfach ist das.
Warum darf man überhauot ohne Gründe zu nennen, etwas zurückgeben können? Das geht im echten Laden auch nicht so einfach.

@13:40 von SydB

>> Der Populismus trägt seltsame Züge. Hier wird einmal wieder ein riesiges Fass aufgemacht, eine Fliege zum Elefanten aufgeblasen. <<
_
Sorry ... das kann man auch ganz anders sehen. Und zwar angesichts der enormen Mengen an Retoursendungen (habe die Zahlen gerade nicht parat), die auch ein Teil der erheblichen Belastungen für eh mies bezahlte Lieferdienste sind. Hinzu kommt, daß systemisch erwartungsgemäß ein hohes Retourenaufkommen von Händlern vorab "eingepreist" wird ... Mit der Folge, daß alle Käufer grundsätzlich höhere Warenpreise zahlen, weil einige vermeintlich clevere Besteller von ihrem "Recht" auf kostenloses Retournieren fleißig Gebrauch machen.
_
Mein Tipp: Wer einerseits die Bequemlichkeit von Online-Bestellungen nutzt, sollte andererseits die Kostenpflichtigkeit von Retouren akzeptieren müssen. Alternativ gäbe es ja noch den Offline-Einkauf in der City...

@13:53 von ZZZ

>> Das liegt an den Steuergesetzen… nicht an den Händlern. Wenn man etwas vernichtet, dann ist es als Verlust verbuchbar. Verschenkt man es, muss die MWSt abgeführt werden (was ja dann schon 19% Kosten wären)... <<
_
Sorry ... das ist nicht mal die halbe Wahrheit... Finanzämter sind da ganz rigoros, was die Anerkennung übermäßiger Verlustabschreibungen betrifft...

Eins ist klar

wenn Amazon Gewinn mit den Retouren machen könnte, würden sie es machen. Also ist die Verbrennung der billigere Weg für Amazon.
Es geht auch nicht um wenig. Die Mengen sind schon enorm, selbst bei "nur" 4% die verbrannt werden.
Ein Vorstoß finde ich trotzdem sinnvoll, weil das alles mit Ressourcenverbrauch und der Umweltthematik eng zusammen hängt.
Andere Anreize für die Umlagerung macht schon Sinn.
Als Anreiz könnten die erhöhten Kosten für die Verbraucher im Bereich Straßeninstandhaltung anders geregelt werden, da die Straßenbelastung mit dem Gewicht des Transporters potenziell steigt. Zwei Wege, zwei Rechnungen. Straßensteuer nach Gewicht des Fahrzeuges und keine Subventionen außer für staatliche Aufgaben (Feuerwehr, Polizei, Krankenwagen, etc). Da verschiebt sich sehr schnell sehr viel im Bereich Logistik.
Das Vertrauen in die Internethändler ist da. Jetzt müssen sie auch in die Pflicht genommen werden.

@Zwicke

"Retourenvermeidung = Klimaschutz..." Am 12. Juni 2019 um 15:18 von Zwicke

Wie kommen Sie denn darauf?

Wenn ein Fahrzeug von A nach B fährt, um Waren von A nach B zu fahren, dann muss es auch zwischendurch wieder von B nach A zurück fahren.

Oder wie haben Sie sich das vorgestellt?

@Zwicke

Mein Tipp: Wer einerseits die Bequemlichkeit von Online-Bestellungen nutzt, sollte andererseits die Kostenpflichtigkeit von Retouren akzeptieren müssen. " Am 12. Juni 2019 um 15:34 von Zwicke

Ist ja süß!
Sie glauben wirklich, die Retoure wird von den Händlern nicht auf die Preise draufgeschlagen?
So wären die Händler doch schon längst pleite.

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