Ihre Meinung zu: Nach dem Brand: Notre-Dame-Spenden fließen nur zögerlich

15. Juni 2019 - 6:51 Uhr

Rund 850 Millionen Euro haben Spender für den Wiederaufbau der Pariser Kathedrale Notre-Dame zugesagt. Doch noch nicht mal zehn Prozent der Summe sind bislang eingegangen. Vor allem die Großspender haben noch nicht gezahlt.

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Kommentare

Notre-Dame-Spenden

Was nützen die Spenden wenn mal alles in Schutt und Asche liegt? Genau, nichts. Natürlich ist es sehr schade das Notre-Dame durch Feuer zerstört wurde aber ist dieses Gebäude wichtiger als Menschenleben? Überall auf der Welt gibt es Hunger, Krieg und Elend nur wegen dem Geld. Warum baut man mit den Spenden z.B. in Afrika keine Firma auf oder Schulen? Ich sage nur eines, wie mit dem Leben anderer Menschen umgegangen wird ist eine Schande aber es wird sich alles noch rächen. Der Mammon wird den Untergang der Menschen besiegeln und wir steuern voll dahin zu. Ich sage immer, das letzte Hemd hat keine Taschen da nützt Reichtum garnichts. Gibt die Spenden den armen Menschen, da ist mehr mit geholfen als ein Notre-Dame.

Auf Focus online

gab es einmal einen Bericht mit Bildern über Architekten und deren Vorschläge zum Wiederaufbau. Und ehrlich gesagt, solange es nicht 100% feststeht, dass sie im ORIGINALZUSTAND wieder aufgebaut wird, würde auch ich keinen Cent der versprochen Hilfe rausrücken.

@Jimi58

Das meinen Sie jetzt aber doch nicht ernsthaft, was Sie da schreiben. Es werden Millionenspenden überall auf der Welt jährlich für "arme" Länder getätigt. Allein Deutsche nichtpolitische Organisationen bekommen jährlich zwischen 5-6 Milliarden Euro Spendengelder. Rechnen Sie das bitte mal hoch auf alle Spendengelder, die weltweit jedes Jahr fliessen.
Ein Weltkulturerbe, wie Notre Dame, hat jede Berechtigung wieder aufgebaut zu werden, auch mit Spendengeldern, so diese dann auch wirklich überwiesen werden.

Die Werbung war doch günstig

Für all diejenigen, die sich für wichtig halten.
Sie konnte sich für lau profilieren und in ein gutes Licht rücken.
Doch jetzt ist wieder Business angesagt.

Mir schleierhaft, warum für ein altes, abgebranntes Gebäude, die Sympathie so "groß" ist.
Da sitzt plötzlich Geld locker und die Politik kann auf einmal schnell Entscheidungen treffen.

What about?? 15. Juni 2019 um 07:33 von Jimi58

Ich lasse mir als Spender nicht vorschreiben, wofür ich zu spenden hätte. Der Hinweis auf die Armen in der Welt nützt denen gar nichts, sondern nervt nur. Spenden Sie doch, wohin Sie wollen, aber werfen Sie niemand vor, für welchen Zweck er spendet, so lange es kein rechtsradikaler ist. Da wäre eher ein Zweifel an der Gemeinnützigkeit und steuerlicher Absetzbarkeit angebracht. Mir ist Notre Dame auf jeden Fall eine Spende wert, allein aus kultureller Verbundenheit mit unseren Nachbarn. Das Entwicklungshilfeministerium tut seinen Teil für die Armen und die Katastrophenhilfe von Deutschland Hilft auch. Das reicht Ihnen nicht, 15. Juni 2019 um 07:33 von Jimi58? Notre Dame soll nicht wieder errichtet werden? Banause!

Sollen sich raushalten, Vatikan kann zahlen

Verstehe überhaupt nicht, warum es Spender braucht. Der Vatikan hat genug Geld um die Arbeiten zu bezahlen.
Ein zweiter Punkt, am Stephansdom in Wien hängt jetzt erhaben ein riesiges Schild mit BREITLING Werbung. Können wir dann Schilder von GUCCI, LV, Puma auf Notre Dame bestaunen?
Ich halte das für den falschen Weg, man kann die Kirche nicht vermarkten!

Der eigene Leib ist wichtiger als der Gottesraum

Soll doch der Vatikan die Kosten stemmen. Er hat so viele stille Gelder, die garantiert dafür einsatzfähig wären. Aber auch Bischöfe leben lieber luxuriös und für den eigenen Leib, als für den Leib Christi, so scheint mir.

Und weil das jeder durch so manche Enthüllung weiß, ist die Spendenbereitschaft auch ziemlich gering.
Der Vatikan geht nicht mit gutem Beispiel voran.

Spenden ist ein guter Weg ...

um Steuern zu sparen, aber auch ein guter Weg um sich in den Geschichtsbüchern zu verewigen. Natürlich muss für Letzteres die Spendensumme entsprechend hoch sein.

Interessant ist nur, dass meistens die Leute sehr viel Spenden, welche auch sehr viel anderen wegnehmen.
Reichtum ist ja nichts anderes als eine Vermögensanhäufung, welche selten bis nie, durch eigene Hände Arbeit erreicht wurde. Erst wenn man Arbeit an andere abgibt besteht die Chance dadurch zusätzliches Geld zu verdienen.

@Old Lästervogel und VGB
Man sollte sich dennoch fragen warum jährlich Millionen an Menschen durch Hunger und Durst sterben, obwohl es bewiesen ist, dass es genug zu Essen und zu Trinken geben würde. Das hat zwar nichts mit Spenden zutun, sondern eher mit unsere Gesellschaft und wie blind und auch Arrogant sie weiterhin ist.
Der Geist der Aufklärung ist an Europa spurlos vorbei gegangen.

08:42 von VGB

Der "Banause" weis aber, das es ihnen zu gut geht, sonst würde sie nicht sowas vom Stapel lassen. Na mal sehen, vieleicht müßen sie mal im Altersheim dort, wo das Geld feht, dann reden wir mal weiter. Ich glaube sie werden sich dann wünschen, von dieser Spende etwas abbekommen zu haben. Zu dem kann man Notre-Dame aufbauen auch ohne riesige Spenden, man muß nur wollen. Übrigens: Steine kann man nicht essen. Sicher könen sie Spenden wen sie wollen, aber dann bitte nicht von der Steuer absetzen.

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