Ihre Meinung zu: Reformen in Griechenland: Es geht voran, aber nur schleppend

21. Juni 2019 - 7:22 Uhr

Bei den Neuwahlen Anfang Juli will es Griechenlands Ministerpräsident Tsipras noch mal wissen. Mit den Reformen ist er nur teilweise vorangekommen, der Nachholbedarf ist noch groß. Von Wolfgang Landmesser.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.142855
Durchschnitt: 3.1 (7 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Reformen?

Das mit der Entbürokratisierung halte ich für eine Phrase. Ich lebe in Griechenland und erlebe täglich, wie sehr der Formularkram und die bürokratischen Hürden das tägliche Leben und die Wirtschaft hemmen! Der Platz hier reicht nicht, um Beispiele aufzuführen.
Einzig die Registrierung von Grundstücken und Gebäuden (ähnlich unserem Katasteramt) scheint jetzt auf einem guten Weg. Die Erfahrungen, die ich jetzt kürzlich selbst gemacht habe, haben mich einigermaßen überzeugt.
Bleibt also zu hoffen, dass mit einer neuen Regierung (wahrscheinlich konservativer Prägung), die Entbürokratisierung wirklich stattfindet, und vor allem die Korruption (Fakilaki geht immer noch!!) ein Ende findet.

EU und Griechenland

Die sogenannte Rettung von Griechenland ist meiner Meinung nach eines der der beschämendsten Aktionen der Europäer, allen voran der deutschen Regierungen unter Merkel und Schäuble.

Griechenland ist gerettet

Griechenland wurde durch europäische Solidarität gerettet. Das gibt es sonst in keinem Teil der Welt, dass befreundete Länder sich so entschlossen helfen.

Dass die Reformen jetzt ein wenig schleppende vor sich gehen, ist leider der griechischen Mentalität geschuldet. Die Deutschen oder Niederländer würden ganz anders anpacken. Aber so ist die Welt halt eben. Es geht jedenfalls definitiv aufwärts und den Menschen in Griechenland ist sehr viel Schmerz erspart worden.

Versagen konservativer Politik.

@ 09:18 von Russendödel
Gerettet wurden vor allem deutsche, französische, griechische und auch internationale Spekulanten wie Soros. (Der kaufte günstig Spekulationspapiere, und meinte noch, die EU wird bezahlen.)

Zur Erinnerung: Die Deutsche Bank wäre nach Einhaltung der Regeln möglicherweise schon damals pleite gewesen.
Das neoliberale Programm, das Griechenland aufgezwungen wurde, führte zu mehr Arbeitslosigkeit und höheren Schulden. Da jetzt von einem Erfolg zu sprechen, ist fast zynisch.
Vor allem, wenn man dagegen Portugal stellt, das mit einem "linken" Programm gezeigt hat, dass es auch anders geht.
"Portugal liegt um mehr als 40 Plätze weiter vorne."

Reformen?

Warum soll sich Griechenland beeilen, Deutschland zahlt's doch.

Werden die Superreichen

in Griechenland jetzt endlich besteuert?

Reformen in Griechenland:

Die "Reformen" haben mehr Armut gebracht(Renten,Sozialleistungen,Gesundheitswesen),ja sogar daß durchschnittliche Sterbealter ist gesunken.Sie haben den Ausverkauf des Landes gebracht:Elektrizitätswerke,Eisenbahn,Häfen und Flughäfen(an Fraport) werden oder wurden bereits privatisiert.
Tsipras,einst als Linker gestartet,"links" ist er heute nicht mehr,eher ein Darling von Brüssels Austerität.

Eine wahre Erfolgsgeschichte der EU

Der Einzelhandelsumsatz liegt in Griechenland ca. 30 % unter dem Niveau von 2009 und stagniert auf diesem erbärmlichen Level seit 2013.
Die Arbeitslosenquote beträgt ca. 19 % und das, obwohl viele Griechen das Land verlassen haben, um Arbeit zu finden.
Die Industrieproduktion liegt ca. 10 % unter dem Niveau von 2009 und stagniert seit 2017.
(Quelle: https://makroskop.eu)
So sieht in den Augen der EU eine Erfolgsgeschichte aus!
Für Ökonomen, die noch statistische Zahlen lesen und bewerten können, ist dies einfach nur eine volkswirtschaftliche Katastrophe!

Am 21. Juni 2019 um 10:33 von smirker

>>Eine wahre Erfolgsgeschichte der EU<<

Für Ökonomen, die noch statistische Zahlen lesen und bewerten können, ist dies einfach nur eine volkswirtschaftliche Katastrophe!

Dazu gehört bestimmt "Russendödel" nicht dazu.

Ach ja, was ist eigentlich ein "Dödel"

Portugal als Vorbild

Portugals Links-Links-Regierung erfolgreiche Reformen durchgeführt:
- Mehrwertsteuer in Gaststätten gesenkt
- Reichensteuer eingeführt
- Vermögenssteuer eingeführt
- Steuer auf Besitz von mehr als 2 Wohnmobile eingeführt
- Steuern für Unternehmen gesenkt

All dies hat zur Erholung der portugiesischen Wirtschaft geführt, es werden Unternehmen angezogen, die Bürger werden nicht wie in Griechenland ausgeplündert.

Die Sparpolitik der sog. Troika hat zu viel Elend geführt, Menschen sind wegen fehlender Gesundheitsversorgung gestorben. Es wird Zeit, dass die Griechen die "Finanzexperten" aus dem Land jagen!

@Russendödel

Das Elend, das es nach ihren Worten in unseren Krankenhäusern nicht gibt, lindern ja erstaunlich viele griechische Ärzte. Die müssen im Gesundheitsbereich total überversorgt sein. Da sollten wir uns ein Beispiel nehmen.

Refomen in Griechenland....

... sind einfach sehr schwer ! Die Frage ist nur , ob die Griechen wissen, dass das Land ausgeblutet wurde durch die Vorgänger von Tsipras ? Und es ist einfach auf die EU zu schimpfen und letztendlich auch Frau Merkel zu beschuldigen, und sie sogar in Uniform abzubilden mit in einer Uniform die wir alle hoffentlich nicht wollen ! Wenn man schon dabei ist , Griechenland war gerade noch zu stemmen ..... Frankreich, Italien und Deutschland allein haben über 75 % der Gesamtverschuldung von allen EU-Ländern verursacht und sind höchstverschuldet. Wenn ein Land davon umkippt ....

Den Helder

Meine volle Zustimmung!

13:32 von Peter Kock

Refomen in Griechenland....

... sind einfach sehr schwer ! Die Frage ist nur , ob die Griechen wissen, dass das Land ausgeblutet wurde durch die Vorgänger von Tsipras ? Und es ist einfach auf die EU zu schimpfen und letztendlich auch Frau Merkel zu beschuldigen, und sie sogar in Uniform abzubilden mit in einer Uniform die wir alle hoffentlich nicht wollen ! Wenn man schon dabei ist , Griechenland war gerade noch zu stemmen ..... Frankreich, Italien und Deutschland allein haben über 75 % der Gesamtverschuldung von allen EU-Ländern verursacht und sind höchstverschuldet. Wenn ein Land davon umkippt .
///
*
*
Dann haben die Engländer glücklicherweise damit nichts zu tun.
*
Im Übrigen hat nicht Frau Merkel die geschönten, betrügerischdn Zahlen Griechenlands zu Eurobeitritt akzeptiert.
*
Das war der SPD-Finanzminister Hans Eichel, der seinem Ministerium in D die Veröffentlichung verbot.

Das Ammenmärchen der hohen Staatsverschuldung

Und immer, immer wieder die Märchen von einer zu hohen Staatsverschuldung!
Ein Land, das in seiner eigenen Währung verschuldet ist, kann nicht pleite gehen, denn die Zentralbank kann jederzeit Geld "drucken" und diese Anleihen bedienen!
Die EZB hat im Rahmem des Programms Quantitative Easing für ca. 500 Milliarden Euro deutsche Anleihen und für ca. 400 Milliarden Euro französische Anleihen gekauft.
Dieses frisch "gedruckte" Geld wäre besser in den Kauf von italienischen und griechischen Anleihen geflossen!
Dazu bedarf es aber den politischen Willen des Wirtschaftsnationalisten Deutschland und eine Änderung der Verträge zur Währungsunion!

@Den Helkder, 08.49h

Was war an der Griechenlandrettung beschämend?

13:57 von smirker

Das Ammenmärchen der hohen Staatsverschuldung

Und immer, immer wieder die Märchen von einer zu hohen Staatsverschuldung!
Ein Land, das in seiner eigenen Währung verschuldet ist, kann nicht pleite gehen, denn die Zentralbank kann jederzeit Geld "drucken" und diese Anleihen bedienen!
Die EZB hat im Rahmem des Programms Quantitative Easing für ca. 500 Milliarden Euro deutsche Anleihen und für ca. 400 Milliarden Euro französische Anleihen gekauft.
Dieses frisch "gedruckte" Geld wäre besser in den Kauf von italienischen und griechischen Anleihen geflossen!
Dazu bedarf es aber den politischen Willen des Wirtschaftsnationalisten Deutschland und eine Änderung der Verträge zur Währungsunion!
///
*
*
Und das wussten die danaligen Devisenbeschaffer der DDR alles nicht.
*
Glauben Sie der SPD-Sieling hat die neuen Linken jetzt für neue, nicht wortwörtlich verbotene, Verschuldungwege mitbeteiligt.

Griechenland ist nicht autark, ...

... sondern abhängig von der Finanzierung von außerhalb. Dass dieses keinesfalls die Schuld der EU ist, sollten alle Griechen schon einsehen.

In den Vorgängerregierungen und teilweise auch jetzt noch in den regionalen Ebenen herrscht dort weiterhin Klientelpolitik. In Teilen der Bevölkerung wird auch erwartet, dass man als Wähler/Unterstützer einer Partei auch ein gewisses Anrecht auf einen Posten z.B. in der Stadtverwaltung hat. Das führt(e) dazu, dass nicht immer Ausbildung, Talent und Leistungsbereitschaft bei der Postvergabe berücksichtigt wurden und deswegen die griechischen Verwaltungen sehr ineffektiv sind. Jede Verschlankung von Verwaltungsprozessen hätte den Abbau von Personal zufolge.

Diese Klientelpolitik kann man den Griechen nicht vorwerfen, dass war in früheren Zeiten die Überlebensphilosophie. Nur sie passt nicht in die heutige Zeit der einheitlichen Währung des Euro - deswegen ist Umsteuern angesagt.

Ich verstehe nicht,

was die ewige linke Leier von der Bankenrettung soll?
Griechenland hat seine Bankschulden bezahlt, wenn auch mit erneut geliehenen Geldern zu traumhaften Konditionen.
Ich habe auch einen Verbraucherkredit laufen und rette jeden Monat mit meiner Rate meine Bank.
Hätte ich mir nur das geleistet, was ich im Portemonnaie habe, hätte ich keine Kreditschulden und müsste nichts zurückzahlen = Bank retten.

@Theodor Storm, 08.49h

Ähnliches berichtet mir ein Freund, der vor 5 Jahren mit seiner griechischen Frau in deren Heimat gezogen ist und dort gebaut hat.
Seit 3 Jahren versucht er sein Haus beim Energieversorger regulär anzumelden.
Das ging bis heute nicht, so dass er nach wie vor verbilligten "Baustrom" fast zum Nulltarif bezieht.
Ein derartiger Schlendrian ist mir bisher nur in linken Staaten bekannt geworden.
Bei Griechenland muss man allerdings berücksichtigen, dass da auch vorher kaum etwas anders war.

14:08 von Boris.1945

@smirker: «Ein Land, das in seiner eigenen Währung verschuldet ist, kann nicht pleite gehen, denn die Zentralbank kann jederzeit Geld "drucken" und diese Anleihen bedienen!»

Sie: «Und das wussten die danaligen Devisenbeschaffer der DDR alles nicht.»

Doch, das wussten sie schon.

Sie wussten aber auch, dass sie noch so viele Aber-Milliarden von DDR-Mark hätten drucken können. Wenn hinter dem gedruckten Geld nicht auch eine produktiv-effektive Volkswirtschaft steht. Die etwas herstellt, das man auch im Ausland konkurrenzfähig anbieten kann.

Dann sind die Aber-Milliarden nicht mehr als viele Nullen auf buntem bedrucktem Papier, mit dem der Staat so gar nichts anfangen kann. Dann braucht es die Art von "Devisen-Beschaffern", wie es sie in der Ex-DDR hatte. "Die lumpige" DDR-Mark wollte im Ausland eben niemand haben, als Bezahlung für gelieferte Waren.

Das definitiv nicht-sozialistische Japan hat eine "sozialistisch" zu nennende Politik hinsichtlich der Finanzierung des Yen …

Griechische Kultur und Mentalität

Die Griechen wissen doch selbst, was für Politiker sie in den letzten 50 Jahren gewählt haben...und sie wissen auch, wieviel Kredite ihr Staat auf den internationalen Finanzmärkten aufgenommen haben...davon haben sie letztlich auch gelebt...und zwar weit über ihre Verhältnisse. Wer mehr ausgibt als er verdient, findet sich schnell in der Schuldenfalle...ohne europäische Hilfen, Kreditverlängerungen und Schuldenerlasse wäre das Land noch weit ärmer als jetzt. Mit Augen zu und durch geht es nie im Leben gut, auch wenn die griechische Kultur und Mentalität vieles entschuldigt.

re von DerVaihinger 14.13

Die "Hilfspakete" für Griechenland (bis 2015 waren es 215,9 Milliarden Euro).Weniger als 5% kamen in den Staatshaushalt.Der größte Teil fließt in die Schuldentilgung,also in einen Risikotransfer von privaten Banken zu öffentlichen Trägern(EU,EZB,IWF,ESM).Die für die Kredite fälligen Zinsen(bis 2018 70 Milliarden Euro) stehen dem IWF und dem ESM zu.Es profitieren daher von den "Hilfspaketen" die privaten Banken,deren Forderungen Athen mit Hilfe der von den öffentlichen Kreditgebern gewährten Dahrlehen fristgerecht bedienen kann.
Die Gesamtverschuldung Griechenlands sinkt nicht.

14:30 von schabernack

14:08 von Boris.1945

@smirker: «Ein Land, das in seiner eigenen Währung verschuldet ist, kann nicht pleite gehen, denn die Zentralbank kann jederzeit Geld "drucken" und diese Anleihen bedienen!»

Sie: «Und das wussten die damaligen Devisenbeschaffer der DDR alles nicht.»

Doch, das wussten sie schon.

Sie wussten aber auch, dass sie noch so viele Aber-Milliarden von DDR-Mark hätten drucken können. Wenn hinter dem gedruckten Geld nicht auch eine produktiv-effektive Volkswirtschaft steht. Die etwas herstellt, das man auch im Ausland konkurrenzfähig anbieten kann.

... .... "Die lumpige" DDR-Mark wollte im Ausland niemand haben, als Bezahlung für gelieferte Waren.

Das definitiv nicht-sozialistische Japan hat eine "sozialistisch" zu nennende Politik hinsichtlich der Finanzierung des Yen …
///
*
*
Die DDR war als EU-IInland nicht nur im Interzonenhandel und Gefangenenverkauf mit der BRD erfolgreich.
*
Und richtig für den Euro haftet notfalls allein Deutschland, jedenfalls nicht mehr GB.

14:45 von Boris.1945

«Die DDR war als EU-IInland nicht nur im Interzonenhandel und Gefangenenverkauf mit der BRD erfolgreich.»

"DDR - EU-Inland".
Was soll das gewesen sein …?

"Finanziell erfolgreich" auf lange Sicht war die Ex-DDR mit gar nichts.
Nicht im Interzonen-Handel. Nicht mit Erpressungs-Gebühren für Inhaftierte. Auch nicht mit Möbeln aus Holz, die Häftlinge für ausländische Unternehmen in Gefängnissen zusammenklöppeln mussten …

«Und richtig für den Euro haftet notfalls allein Deutschland, jedenfalls nicht mehr GB.»

GB könnte bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag + 1 in der EU verbleiben.
Solange es das Britische Pfund als Währung nicht einstampft, und durch den Euro ersetzt. Wird GB auch an SNT + 2 nicht für den Euro haften müssen …

Da DEU nicht das einzige Land mit der Währung "Euro" ist.
Ist es selbstredend auch nicht das einzige, das für den Euro haften muss …

Alternativlos?

@8:49 von Den Helder
Griechenland hat Milliarden Kredite auf den Finanzmärkten aufgenommen...dieses Geld haben weitgehend griechische und EU-Bürger dem Land "geliehen"...wenn man dann so pleite ist, daß man diese Schulden nicht mehr zurückzahlen kann, kann man doch nicht vom Gläubiger verlangen, er möge auf sein Geld verzichten und es den Griechen schenken. Was ist da beschämend dran? Hätten die Europäer Griechenland "absaufen" lassen sollen...etwa auf dem Niveau eines Dritte-Welt-Landes? Als Merkel sich für Griechenlands Rettung eingesetzt hat, ist sie gleichzeitig in manchen griechischen Zeitungen als Nazi karikiert worden...so kann man auch danken! Das war wirklich beschämend...

Die Schulden von GR sind auf Rekordhoch

Die Verschuldung Griechenlands ist seit der Eurokrise unaufhaltsam gestiegen und dürfte bald die 190% - Marke erreichen. Da haben auch die 300 Mrd. € Finanzhilfen wenig genutzt. Schuld sind die fehlenden Reformen. Dabei sollten die Gelder eigentlich nur gegen Auflagen überwiesen werden.

So zahlen die reichen Reeder bspw. immer noch keine Steuern. Die 13. Rente ist wieder eingeführt worden und Schwarzarbeit ist nach wie vor weit verbreitet. Und wer zahlt beim Friseur oder im Restaurant die Mehrwertsteuer?

Griechenland ist und bleibt ein Faß ohne Boden. Und wir sollten nicht vergessen, dass sich die Griechen mit Betrug in die Eurozone hineingemogelt haben. Die waren niemals fit dafür. Warum sollte sich das jetzt geändert haben?

na ja da kann

ein Rentner in Deutschland nur träumen wenn die griechischen Rentner eine 13 Rente bekommen und vielleicht auch noch mehr ,die EU zahlt ja oder sollte ich eher sagen Deutschland ,hier bekommen die Rentner ja nur knausrige 3 bis 4 % und dann feiert das unsere Politik als Erfolg, na wir haben es doch wir zahlen immer mehr in die EU und dann übernehmen wir noch die Zahlungen von GB.
Danke der Politik und EU

GR ist ein Fass ohne Boden

Jede weitere Milliarde, die Griechenland bekommt ist die reinste Geldverschwendung. Solange Griechenland nicht bereit ist für ernsthafte Reformen (Arbeitsmarkt, Liberalisierung, Steuerreform) werden die Euros dort versickern und verpuffen.

Deshalb sollten dort keine weiteren Steuergelder mehr hinfließen.

Estland u. die Slowakei finanzieren GR

Die Euroländer Estland und Slowakei sind bspw. sehr viel ärmer, müssen aber mit ihren Steuergeldern den Griechenland mitfinanzieren. Wie kann das sein?

Zum einen leben die Menschen dort viel bescheidener (Ausgaben = Einnahmen) und zum anderen zahlen die dort pflichtbewußt ihre Steuern. Sei es als Unternehmer, oder beim Konsum (Mehrwertsteuer). Die Länder sind sogar so ehrlich, dass es dort keinen Subventionsbetrug mit EU-Agrarhilfen gibt wie z.B. in Griechenland.

Wir sollten diese Länder unterstützen statt weitere Steuer-Milliarden an Griechenland zu überweisen.

Darstellung: