Ihre Meinung zu: Graböffnung im Vatikan: Der Fall Emanuela Orlandi

11. Juli 2019 - 8:26 Uhr

Der Fall Emanuela Orlandi ist einer der meistdiskutierten Kriminalfälle Italiens - und des Vatikan. Die Tocher eines päpstlichen Hofdieners verschwand 1983. Nun gibt es eine neue Spur. Von Jörg Seisselberg.

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Kommentare

spannend wie im Kino

vermutlich hat da einfach jemand zu oft "2006:
The Da Vinci Code - Sakrileg" gesehen und verschickt entsprechende Briefe. erstaunlich,daß man dem nachgeht.

Bis heute Verschwörungstheorien...

Ja was soll es denn bitte sonst sein, ausser eine Verschwörung? Die Mafia scheint involviert zu sein, der Vatikan hält zweckdienliche Hinweise geheim, "Interne Kreise" aus der Kirche lassen auf ein organisiertes Sexualverbrechen mit Todesfolge schliessen etc. Sie wohl kaum vom Velo in einen Bach gefallen als sie vom Musikunterricht nach Hause wollte.

"Krimi"? Pietätlose Headline!

"Graböffnung im Vatikan soll Krimi lösen"

Ein Krimi ist ein Kriminalroman oder ein Kriminalfilm.

Das spurlose Verschwinden von Emanuela Orlandi ist kein Krimi. Es wäre schön, wenn die Redaktion hier nicht Realität und Fiktion verwechseln würde.

Alles Gute für die bedauernswerte Familie, die seit so vielen Jahren Ungewissheit und Kummer ertragen muss.

Ich halte das geschilderte Szenario

fuer eine Verschwoerungstheorie. Gut geeignet fuer den naechsten Illuminati Film. Kaum geeignet ein Verbrechen zu loesen.

Wieviele Maedchen und Frauen sind in den vergangenen 20 Jahren verschwunden, ohne dass man den Fall aufklaeren konnte.

Ich gehe davon aus, dass die ueblichen Verbrechen Grund fuer das Verschwinden sind: Menschenhandel, Vergewaltigung, Toetungsdelikt,...

@Ganzbaf

Recht haben Sie! Danke!

Aber für den "Boulevard" ist eine reißerische Überschrift, in der der Vatikan vorkommt, wohl unwiderstehlich.

Mysteriöse Fälle können nur mysteriöse Lösungen haben! (oder?)

Es ist ein alter Logikfehler, anzunehmen, dass wichtige Personen nur wichtig gestorben sein können. John F. Kennedy war einer der mächtigsten Menschen seiner Zeit, deswegen muss er mindestens von einer Verschwörung von Exilkubanern, Illuminaten, und Rosenkreuzern ermordet worden sein - und ganz bestimmt nicht von einem politischen Grantler, dessen Schießqualifikationen bis dato fragwürdig waren (oder?). Wolfgang Amadeus Mozart war einer der bedeutendsten Komponisten aller Zeiten, weswegen ihn nur sein Rivale Salieri ermordet haben konnte - und Mozart ganz bestimmt nicht an einer simplen Infektion starb und Salieri nicht nur mit der Familie Mozart befreundet blieb, sondern auch für die weitere Aufführung der Werke des verstorbenen Meisters sorgte (oder?). Emmanuela Orlandi verschwand unter mysteriösen Umständen, weswegen mindestens Stasi, Securitate, und Don Corleone involviert gewesen sein müssen (oder?). Die Todesumstände könnten so banal sein - und in dem Grab liegt sie NICHT.

Kein Rechtsstaatverständnis?

Ein Mensch ist verschwunden, ein Verbrechen wurde womöglich begannen, jetzt taucht ein Hinweis auf. Ein Rechtsstaat hat die Pflicht diesem nachzugehen, egal was Sie sich da denken. Sie haben unbewusst jedoch die Kehrseite beschrieben: Wäre dieser Fall nicht öffentlich bekannt, wären die Konsequenzen wenn man Nichts täte wesentlich kleiner. Ansonsten sind die Damen und Herren Entscheidungsträger durchaus pragmatisch wie Sie.
Die Wortwahl der TS ist wohl aus der untersten Moralschublade.

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