Ihre Meinung zu: Schiedskommission der Partei: SPD darf Sarrazin ausschließen

11. Juli 2019 - 10:17 Uhr

Im dritten Versuch kann der umstrittene Autor Sarrazin aus der SPD ausgeschlossen werden. So urteilte eine Schiedskommission. Sarrazin kritisierte die Entscheidung und kündigte an, Einspruch einzulegen.

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Kommentare

Es wurde auch Zeit...

...und dient der Hygiene in der SPD. Aber ich bezweifle, dass dies die Partei deutlich von der 5% Hürde fernhalten kann.

Wird vermutlich gerichtlich kassiert werden

Sarrazzin kann sich vor einem ordentlich Gericht juristisch gegen die Entscheidung wehren und das wird er sicherlich auch tun.

Weltklasse!

Die SPD ist offenbar bereit für ihren Untergang. Statt den Mann aus der Partei auszuschließen hätten sie ihn besser zum Parteichef gemacht.
.
Aber was solls. Wenn zukünftige Generationen von der SPD sprechen, wird es heißen: "... Es war einmal ..."
.

Das wird...

...die SPD weitere Stimmen kosten.
Kommt eh nicht mehr drauf an.

Wenig zielführend

Ich fände es deutlich zielführender, sich mit der These
"schwerwiegende Defizite der Migration, Integration und Fehlentwicklungen der Demografie in Deutschland"
konstruktiv auseinanderzusetzen.
Ein Parteiausschlussverfahren erinnert doch ein wenig an das Verhalten eines kleinen Kindes, das die Augen schließt um Probleme als nicht existent zu definieren.
Kritikloses Bejubeln unbegrenzter Einwanderung ist doch genau so infantil wie deren kategorische Ablehnung. Und zur Auseinandersetzung mit einer jeglichen Thematik gehört doch als erstes Prinzip die Anhörung beider Seiten.

Soviel zur Meinungsfreiheit!

Wir kritisieren, das Menschen z.B. in Russland nicht mehr öffentlich ihre ehrliche Meinung sagen dürfen, wollen aber einem Sarrazin aus einer demokratischen Partei ausschließen, die auch die Meinungsfreiheit auf ihre Fahnen geschrieben hat. Anstatt eines Ausschlusses sollte man sich lieber mit seinen Ansichten auseinandersetzen und seine Thesen zu wiederlegen versuchen.

Falsche Partei

Von seinen öffentlich geäußerten Ansichten her würde man Thilo Sarrazin eher in der AfD erwarten. Zur SPD passt er wirklich nicht und ich kann die Partei gut verstehen, dass sie sich lieber von ihm trennen möchte.

Na,.....

nach dieser Entscheidung ist Sarrazin jetzt zum Abschuß freigegeben und manche selbsternannten Satiriker oder Journalisten wie Denis Yücel, die ihre Kommentare satirisch oder komisch finden, haben schon zum keybord gegriffen, oder? Dabei hat noch nie jemand bestritten, daß Sarrazin häufig provoziert! Aber leider wie immer haben viele Leute ideologische Scheuklappen, die es ihnen unmöglich macht manche richtige Feststellung zu erkennen, nach dem Motto: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf! Erschwert wird das dann auch noch, durch die nicht gerechtfertigte, aber umso vehementer beanspruchte Deutungshoheit.

Parteischädigung

Wenn ich mir die Entwicklung in den Zustimmungsraten für die SPD so ansehe, drängt sich mir der Eindruck auf, daß Herr Sarrazin noch zu den Mitglieder der SPD gehört, sie sich am wenigsten parteischädigend verhalten.

Ein Vergleich der dänischen Sozialdemokraten mit den deutschen tut ein übriges. Dort ist die Kritik an Einwanderung und Islam - im Gegensatz zum deutschen Mainstream - sehr deutlich. Und die Zustimmung zu den dänischen Sozialdemokraten erheblich höher als zu den deutschen.

Aber vermutlich sind das auch alles Rassisten und Nazis bei den dem dänischen Sozialdemokraten ...

das ist doch wirklich unglaublich

dass einer Partei dermaßen die Hände gebunden sind bei dem Bestreben, Mitglieder auszuschließen, die sich klar parteischädigend verhalten. Ich erinnere an den damaligen Bundeswirtschaftsminister Clement (SPD), der unverfroren zur Wahl der CDU aufgerufen hat. Auch ihm konnte man angeblich nichts anhaben.

Man stelle sich vor, der Chef einer Gewerkschaft würde die Abschaffung des Mindestlohns oder die 60-Stunden-Woche fordern. Wäre schön, wenn die Parteien Herren im eigenen Haus wären. Dann könnte man auch den Grünen raten, Boris Palmer auszuschließen. Oder ausgerechnet die AfD könnte zum Vorbild werden, indem sie B. Höcke rauswirft.

Ach wirklich?

Dabei hat doch jede Fußballmannschaft einen Rechtsaußen neben einem Linksaußen. - Anders als mit Sarkasmus kann man auf die Arie mit dem Sarrazin nicht eingehen. Ist es nicht merkwürdig, dass in Deutschland ALLES so kompliziert ist, dass Handlungsmöglichkeiten nicht gegeben sind. Aber man kann ewig das Für und Wider diskutieren! Und vor allem kostet das unendlich viel Zeit UND Geld!

In meiner Volksschulzeit

haben mir meine türkischstämmigen Klassenkameraden wärmstens empfohlen die türkische Sprache zu lernen, da bis zum Ende des Jahrhunderts sie als Türken dieses Land übernehmen werden, da ihre Eltern viel mehr Kinder bekommen, als die Deutschen. --- OK, das hat (noch) nicht geklappt, aber mMn ist der Schaden, den die linksorientierten Parteien in der bundesrepublikanischen Gesellschaft angerichtet haben, irreparabel. Oder, um es in anderen Worten zu sagen: die SPD verschließt weiterhin die Augen und sagt "du siehst mich nicht, weil ich dich nicht sehe." Ist eine legitime Art durchs Leben zu stolpern, aber eine Frechheit diese einseitige Sichtweise Anderen, selbständig Denkenden, aufzuoktruieren. Ich habe diesen Verein bereits vor Jahrzehnten verlassen; welche Motivation Sarrazin hat immer noch SPD-Mitglied zu sein interessiert mich wirklich. Etwa Trotz, nach dem Motto: versucht es doch, ihr werdet schon sehen, was passiert???

Ein Fehler

Sarrazin hat oft überspitzt formuliert und manchmal daneben getroffen. Rassismus ist das bei weitem nicht, gemessen an dem, was heute alles hoffähig geworden ist und sich im Netz und in Foren austobt. Die SPD täte gut daran, sich mit seinen Formulierungen öffentlich auseinanderzusetzen statt ihn wegzudrängen. Das könnte durchaus auf einem Niveau passieren, das andere rassistische öffentliche Äußerungen und nationalistische Platitüden als das erscheinen lässt, was sie sind: Geschwätz.

Es ist an der Zeit

Der Glaubwürdigkeit wegen muss die SPD das Verfahren durchziehen. Ich behaupte, das gezielte Verbleiben in der Partei ist pure Taktik der SPD möglichst öffentlichkeitswirksam zu schaden. Deswegen auch seine arrangierten Auftritte im ostdeutschen Landtagswahlkampf.

Das von gläubigen Mitläufern der rechtsradikalen Szene verklärte, nicht mal halbwissenschaftliche Gebräu in seinen Büchern ist nichts als blanker Rassismus. Inhaltlich ist es schnell mit guten Argumenten zerlegbar.

Viel gravierender für den zerbröselnden Zusammenhalt unserer Gesellschaft ist, dass die Sarrazin-Verschwörungstheorien, lange bevor Online-Hetzportale wie "PI" oder als Partei die AfD ab 2013 aufwiegeln konnten, zu einem Katalysator und Türöffner für die Verrohung eines großen Teils der zuvor schweigenden rechtslastigen Bürger war.

Seine küchenwissenschaftlichen Statistiken waren ein Geburtshelfer für Hass & Hysterie auf rechtsaußen lange bevor auch nur irgendeiner von "Flüchtlingskrise" sprach.

Ein weiterer Schritt

in Richtung einstellige Prozentzahlen bei den nächsten Wahlen: Jetzt gibt es in dieser Partei tatsächlich noch einen Menschen mit einem Funken Realitätssinn, und dann wollen sie den auch noch rausschmeißen. Herzlichen Glückwunsch, SPD, noch gescheiter kann man sich nicht anstellen!

Wenn die SPD keine anderen Probleme hat ...

Wenn die SPD keine anderen Probleme hat, als genau denjenigen rauszuschmeißen, der die Augen vor der REALITÄT nicht geschlossen hat.

bedenkliche Kultur

Die Meinungen Herrn Sarrazins vertrete ich nicht, jedoch werden seit vier Jahren Andersdenkende zunehmend von Politik und Ämter ausgeschlossen.

Irgendwann befinden wir uns in einem Ja-Sager-Kultur.

10 Jahre....

Mein erster Gedanke war, das ist doch schon 10 Jahre her. Eigentlich war er schon in Vergessenheit geraten, nun taucht das Gespenst wieder auf.
Das macht insgesamt einen echt schlechten Eindruck.

7%

Da hat sich die SPD mal wider selbst geschadet. Die Prozente werden noch weiter sinken...

Die Entscheidung ist nachvollziehbar...

Wer das Gebot der innerparteilichen Solidarität außer Acht lässt muss nun mal mit Konsequenten rechnen und die Hürden für einen Ausschluss sind ziemlich groß...

Die gesamten Parteivorstände

Die gesamten Parteivorstände der SPD in den letzten 50 Jahren haben häufiger und schwerwiegender gegen die Grundsätze der Partei verstoßen, als Sarrazin mit seinen Büchern, die auch deshalb erfolgreich für Sarrazin waren, weil die SPD schlechte Politik und da auch schlechte Integrationspolitik betrieben hat. Und daran wiederum war und ist Sarrazin als ehemaliger und gehobener SPD - Funktionär mitschuldig.
Im Grunde genommen müsste sich der aktuelle Parteivorstand zusammen mit Sarrazin aus der SPD ausschließen.
Aber das hat mit den Büchern, die Sarrazin geschrieben hat, nichts zu tun.

Weiter so, SPD, Kritik bleibt unerwünscht.

Das typische Reaktionsmuster der SPD ist es, entweder etwas zu ignorieren oder zu verbieten. Nachdem das Ignorieren von Sarrazin bekanntlich nicht funktioniert hat - denn einiger seiner Thesen haben ja was für sich - wird er nun "verboten". Dafür wird Kevin der Kühne(rt), der mit schrillen sozialistischen Thesen polarisiert, hofiert. Ein weiterer Beweis dafür, dass die SPD sich von ihrer Klientel völlig entfernt hat und dass sozialismuskritische Stimmen bei ihr unerwünscht sind. Wer kann eine solche Partie noch guten Gewissens wählen?

rer Truman Welt

Wer interessiert sich denn für das Geschwafel eines alten Mannes, der so interessant ist wie ein gelagerter Sack Reis im Depot eines chinesischen Reishändlers ?
Ich meine, hat sich in der SPD mal jemand Gedanken darüber gemacht, daß mit solchen Aktionen immer wieder dieser Sack Reis aus dem Depot gezogen und abgelichtet wird?
Ich meine, selbst die Könige früher duldeten doch auch ihren Hofnarr.
Gut, die konnten schon noch denken - das stimmt! Aber . . . ., lassen wir das hier jetzt einfach!

Falls Sarrazin sich wehren sollte,...

...wäre meine Prognose, dass auch
dieser Versuch scheitern wird!
Ich beobachte eine zunehmende
Tendenz, politisch Andersdenkende
zu diffamieren und auszugrenzen!
Anstatt sich sachlich und gekonnt
mit derartigen Inhalten öffentlich
auseinanderzusetzen und ggfs. mit
Sachverstand logisch zu widerlegen,
erlebt man fast nur noch politische
Totschlagsargumente, die den
Gegner als "populistisch" und/oder
zu weit rechts, oder sonst abwertend
als etwaigen Gesprächspartner
ausschließen!
Angesichts etwa des derzeitigen,
beispiellosen Umgangs der Politik
mit den Wählern bei der Wahl zum
EU-Parlament, gäbe es weiß Gott
mehr als genug Gründe, durchaus
auch selbst "Asche aufs Haupt" zu
streuen...!!
Wenn der erneute Versuch scheitert,
geht der "Schuss" für die SPD einmal
mehr nach hinten los...!!

Ich kann nicht verstehen

Wieso jemand in einer Partei bleibt, die ihn so vehement ablehnt.
Die heutige SPD hat mit der früheren überhaupt nichts mehr zu tun.....die ist verloren. Ich vermute, für immer.

Klasse!

Klasse!
Zitat: "Weil seine Thesen nicht mit den Grundsätzen der Partei vereinbar seien, will die SPD den umstrittenen Autor Sarrazin ausschließen."

Klasse!

Noch mehr Stimmen für die AfD!

Und ich werde amüsiert dabei zuschauen, wie die SPD jemanden aus der Partei schmeißen möchte oder wird, der in seiner Funktion als Beamter so typischen trockenen und nüchtern-langweiliger Weise die REALITÄTEN von Problemen infolge der Migration aus islamischen Kulturkontexten beschrieben hat.

Also als intelligenter Mensch würde ich zumindest erwarten, dass irgendjemand Hrn. Dr. Sarrazin auf einer INHALTLICH-SACHLICHEN Ebene widerlegt, wenn man schon so empört darüber ist.
DAS wird man von einer SPD aber nicht erwarten können!

Bring it on! :-)

Herr Sarazzin...

....aeussert in seinen Buechern unangenehme Gedanken.

Seine Meinungen belegt er ausnahmlos mit Verweisen auf Datenquellen.

Und diese sind in fast allen Faellen sehr glaubwuerdig.

Zu schwach zu sein, sich derartiger Kritik und einer eigenstaendigen Meinungen zu stellen, wird die sPD noch staerker in Richtung Abgrund lenken als das eh schon passiert ist.

Die Art, wie in D Migrationspolitik betrieben wird, kritisch zu sehen, ist kein Rechtpopulismus.

Dies kritisch zu sehen zeugt vielmehr von gesundem Menschenverstand.

D brauch bezueglich seiner Migrationspolitik eine anpassung an echte Einwanderubgslaender wie Kanada und Australien.

Deren Politik ist streng selektiv und auf Gewinn fuer die empfangende Gesellschaft ausgerichtet.

Islamkritik unerwünscht

Mein Eindruck ist, dass Islamkritik generell unerwünscht ist. Das ist zum einen richtig, da sich Muslime meist in einer benachteiligten Situation in Deutschland befinden. Auf der anderen Seite ist Kritik am christlichen Glauben in Deutschland sehr weit verbreitet. Ich finde, da wird oft mit verschiedenen Maßstäben gearbeitet. Beim christlichen Glauben wird, mit der Begründung, er sei ja in der Mehrheit, erwartet, dass er viel aushält.

Ein Rufer in der Wüste !

Auch dieser Versuch einen kritischen Genossen loszuwerden, wird vermutlich und hoffentlich!! scheitern - es sei denn, das Veröffentlichen von Wahrheiten wird als parteischädigend "gewürdigt". Es könnte aber auch geschehen, daß viele SPD-Parteigenossen ihre Mitgliedschaft kündigen, denn wer läßt es sich gern gefallen, daß "Reklameträger" ihrer Partei ständig attackiert werden. Sollte ich daraufhin mal befragt werden , fällt mir nur ein aufrechter Sozi ein, welcher zu der krisenhaften Lage hier sich Gedanken macht und diese auch zu Papier bringt - der heißt Thilo Sarrazin.

"parteischädigend verhalten"

Zitat: " "Wir sehen uns in unserer klaren Haltung bestätigt: Sarrazin hat mit seinen Äußerungen gegen die Grundsätze der Partei verstoßen und ihr Schaden zugefügt."

Es ist schon sehr bezeichnend, dass die SPD es als "parteischädigend" ansieht, dass jemand wie Hr. Dr. Thilo Sarrazin -zugegebenermaßen- kontroversen und heißen Themen sich nicht wegduckt, sondern zu Tage getretene Probleme in seiner für ihne knochentrockenen Art eines Buchhalters in aller Offenheit und Sachlichkeit anspricht.

Ich hielte es für eine gewagte These zu behaupten, die knochentrockene Sachlichkeit des Hrn. Sarrazin sei die Ursache für den Niedergang der einst so stolzen SPD!

Ganz im Gegenteil: als "parteischädigend", d.h. den Niedergang der SPD verursachend ist genau die Tatsache anzusehen, dass man die kontroversen Themen als Tabu bezeichnet und die Kritiker als "Rassisten" abgestempelt hat!

Heikel

Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut - auch wenn sie der eigenen Partei nicht passt.

Andere Meinungen und Diskussion gehören zur Demokratie - auch parteiintern...

Keine Partei bemüht sich so

Keine Partei bemüht sich so intensiv unter 5% zu kommen wie die SPD.
Sarazin spricht doch nur aus was die Hälfte der Deutschen lt. Zeitung von heute denkt.

Nur keine Kritik

So kennen wir die Politiker (nicht nur die SPD) wenn jemand aus den eigenen Reihen Kritik übt, dann wird er abgesägt. Sollte Herr Sarrazin tatsächlich ausgeschlossen werden, dann hat die SPD definitiv noch mehr Wähler vergrault. Keiner will eine Partei, der man nach dem Mund reden muss.

Warum ist Sarrazin...

...nicht längst in einer anderen Partei, wenn ihm die Verbreitung seiner Meinung über die Folgen der Zuwanderung so wichtig ist?

Aha, ich äußere mich

Aha, ich äußere mich islamkritisch und fliege aus der SPD raus. Sowas nenne ich sehr undemokratisch (Warum fliegt ein Kevin Kühnert nicht aus der SPD raus?). Ich erinnere mich noch an die Aufregung 2010 um sein Buch "Deutschland schafft sich ab", wo sich viele aufregten, Sarrazin beschimpften und keiner hatte das Buch gelesen. Ich habe es mir dann gekauft, gelesen. Aber wenn ich auch mit manchen der Aussagen im Buch nicht übereinstimme, stimmte doch vieles.
Und 9 Jahre später stelle ich fest, daß vieles eingetroffen ist. Kritik am Islam (an der katholischen Kirche auch) und dessen Parallelgesellschaften ist legitim und berechtigt. Und Kritik (auch überspitzte) und Streit gehören numal zu einer Demokratie, wobei meine Bedenken, ob wir noch in einer offenen, demokratischen Gesellschaft leben, stark gewachsen ist.

Achja, da war ja was

Nach all der Zeit und den Erfahrungen, die die SPD machen durfte, halte ich das weitere Vorgehen gegen Sarrazin für fatal!

In Dänemark demonstriert die dortige SPD gerade einen deutlichen Rechtsruck und fährt Erfolge ein und in Deutschland agiert die SPD aus dem Keller heraus und beisst sich weiterhin an dem Islamkritiker Sarrazin. Es muss wohl in Deutschland immer der Sonderweg sein, weil man wohl glaubt, alles besser machen zu können.

Honorieren wird das der Wähler vermutlich eher nicht! Schade SPD!

Nur mal zum Mitschreiben ...

Zitat: "Ein Ausschluss ist nur möglich, wenn das Mitglied "erheblich gegen die Grundsätze oder die Ordnung der Partei verstoßen hat und dadurch schwerer Schaden für die Partei entstanden ist"

Nur mal zum Mitschreiben ... damit ich als AfD-Wähler es auch raffe :-)

Gegen welche "Grundsätze" der SPD hat Hr. Dr. Sarrazin in welcher Weise verstoßen?

Welcher "Schaden" ist infolgedessen wodurch entstanden?

Ich weiß, ich doofer AfD-Wähler ... will es immer genau wissen!

:-)

die Verlierer verlieren

Wie erbärmlich, diese SPD ist so im eigenen verqueren Denken gefangen, da bleibt kein Platz für Aufbegehren gegen die Groko.
Die sollten Sarrazin zum Vorsitzenden machen, einen Freigeist kann man nicht stoppen.

Jehova!!! Er hat Jehova gesagt!!!

Dr. Thilo Sarrazin erlebt am eigenen Leib, welche Blüten die politische Korrektheit in Deutschland treibt.

Mit jemanden, der die Realität in staubtrockener Sachlichkeit beschreibt, weder angebliche "Hasskommentare" verwendet, wie man sie jedem Kritiker von Migration, Asyl, Islam etc. unterstellen möchte, setzt man sich nicht inhaltlich auseinander, mit der Chance ihn gar in der Sache zu widerlegen, nein, man "steinigt" ihn.

Denn es kann nicht sein, was nicht sein darf!

Die "Jehova!!! Er hat Jehova gesagt!!!"-Stelle bei Monty Phytons "Life of Brian" habe ich immer aufgrund ihrer Skurillität wahnsinnig lustig gefunden. Ich wusste damals noch nicht, dass die Realität diese Satire 1:1 nachahmen würde.

Das wurde aber auch Zeit.

Mehr ist von meiner Seite nicht zu sagen.

Und nein, in einer Partei gilt das Recht auf Meinungsfreiheit nur bedingt. Das ergibt sich zwingend aus dem Konstrukt "Partei". Eine Partei im europäischen Sinne besteht aus Menschen, die gemeinsamen Werten und Grundüberzeugungen anhängen. Herr Sarrazin tritt die seiner Partei mit Füßen.

"Sarrazin ausschließen" Wurde

"Sarrazin ausschließen"

Wurde auch allmählich Zeit diesen rechten Hetzter auszuschließen.

Übrigens wollte ich ergänzen, dass Sarazins Bücher nicht islamkritisch, sondern durch und durch rassistisch und diffamierend sind. Mit konstruktiver Kritik haben seine hasserfüllten Pamphlete nichts zu tun. Dies wurde selbst durch den Antirassismus-Ausschuss der UN(Vereinte Nationen) formal bestätigt! Daher sollte auch die TS es vermeiden zu schreiben, dass Sarrazin angeblich nur eine "kritische" Meinung habe. Damit kann (un)gewollte suggeriert werden, dass man versucht jmd. mundtot zumachen, weil er nur eine kritische Meinung habe. Nein, Sarazzin vertritt in seinen Pamphleten nur Rassismus, Hass und Überlegenheitsdenken!

wegen Sarrazin auf nur 12 % - oder auf 12 %

Der Vorwurf der SPD zu schaden sollte schon genauer hinterfragt werden bei 12% zustimmung ..
Sich als volkspartei auf eine elitäre Auslegung von "fremdenfeindlich" festzulegen, wenn man objektiv die Dinge auch anders sehen kann ist schon gewagt.
Da ich konsequent für aktive Sterbehilfe bei Menschen eintrete, werde ich auch der SPD diesen Wunsch als Partei zugestehen und helfen wenn sie es wünschen.

Gut, aber...

...dafür dass die Partei so lange gebraucht hat diesen Hetzer auszuschließen sollte man doch den ganzen Laden namens spd auflösen... wer solche Menschen wie sarazzin so lange geduldet hat gehört zu ihm und die spd sollte als Partei endlich komplett zurücktreten....

Ja, da gehört er hin. Definitiv.

Aus dem Artikel:

"Die AfD buhlt um den Umstrittenen: Sarrazin solle gerichtlich gegen das Urteil vorgehen, empfahl der Berliner Landesverband. "Alternativ laden wir ihn ein, bei uns mitzuarbeiten." Es sei zu erwarten, dass Sarrazin "mit seinen mutigen Thesen" in anderen Parteien kein Gehör finde."

Da gebe ich dem Berliner Landesverband der AfD vollumfänglich Recht.

Herr Sarazin mag das

Urteil der Schiedskommision bedauern. Die SPD wird in naher Zukunft von einer Volkspartei zu einer Splitterpartei mutieren. Und dann ist es eigentlich egal, ob es in der Partei gesellschaftsrepräsentative Meinungsvielfalt gibt oder schlichte Weltanschauung. Herr Sarazin wird den Ausschluss verschmerzen.

Werbung für Sarrazin

Die beste Werbung, die die Genossen für den Bestsellerautor Sarrazin machen können.

Linksruck

Sicher teile ich Thilo Sarrazin nicht in allen seiner Meinungen. Aber, danke Herr Sarrazin, für ihren Mut und ihre Integrität.

Diese Entscheidung werte ich als weiteren Linksruck der SPD. Ein Versuch, die eigene parteipolitische Identitätskrise zu tünchen.

DasProblem der SPD ist,

dass sie nicht erkennen, dass Herr Sarrazin mit dem was er sagt und schreibt vollkommen recht hat.
Ein Mensch mit nüchternem und klarem Menschenverstand.
Eben kein Träumer.

Schaden zugefügt?

>>Sarrazin hat mit seinen Äußerungen gegen die Grundsätze der Partei verstoßen und ihr Schaden zugefügt.<<

Was sind die Grundsätze der spd?

Die, tolerante, kulturell vielfältige Partei, wie sie von sich selbst behauptet, ist hier m. E. alles andere, aber nicht tolerant.

Damit sie den „wahren tolerant, kulturell vielfältigen Geist“ der SPD erkennen, möchte ich eine Aussage von Frau Andrea Nahles nennen, die die SPD mit der palästinensischen Fatah verglich und gemeinsame Werte erkannte! (Zur Kurzinformation: Fatah (arabisch: Sieg, Eroberung) (Die Werte von Fatah kann jeder mit einer Suchmaschine erfragen)

Nur eins:
Mit diesen Werten kann sich Herr S. wahrlich nicht schmücken.

Warum S. Widerspruch einlegt, kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Ich wollte in keinem Betrieb mehr arbeiten, welcher mich loswerden möchte.

Nun gut, Herr S. ist für sich selbst verantwortlich und wird seine Gründe haben.

Schaden?

Wird es der spd auf jeden Fall....

AfD ist nicht allein

Sarrazin, Maaßen oder Palmer: sie alle vertreten Positionen oder haben sich öffentlich geäußert zum Missfallen ihrer jeweiligen Parteien. Und immer geht es darum dass die AfD angeblich rassistisch sei. Und wer Äußerungen macht, die in Einzelfragen AfD Positionen ähneln, setzt sich sofort dem Generalverdacht aus in ihrer jeweiligen Partei fehl am Platze zu sein. Selbst Wagenknecht musste sich schon derlei Kritik anhören. Ich finde das interessant, denn in den 1970er und 80er Jahren hat es derartige „Sprech- und Denkverbote“ kaum gegeben. Und angeblich ist die heutige Gesellschaft viel „liberaler“ - was immer das auch heißen soll. Was ist passiert in den letzten 30 Jahren? Mag schon sein, dass Parteipräsidien aufgrund politischen Kalküls oder aus einer bestimmten Überzeugung heraus eine „Linie“ vorgeben. Aber warum müssen diejenigen die diese Politik hinterfragen heutzutage kalt gestellt oder mundtot gemacht werden? Sind denn die Argumente der Kritiker nicht diskussionswürdig ?

S ieben P rozent D emnächst will keine kritische Meinung

zu unserer gesellschaftlichen Entwicklung.
Sarrazin, der diese Entwicklung genau analysiert und kritisiert hat und auch noch als erfolgreicher Autor veröffentlicht, soll aus dieser Partei ausgeschlossen werden; denn es passt nicht zur festgefahrenen Parteipolitik. Diese ehemalige Volkspartei schafft sich selbst ab.

re: VGB

Der Ausschluss von Sarrazin wird sicher nicht der Hygiene der SPD dienen, sondern die Meinungsfreiheit beschädigen. Es sollte immer möglich sein islamkritisch zu sein, weil es im Islam neben den friedlichen Richtungen auch terroristische, antichristliche und antisemitische gibt. Beispiel Türkei, Iran, Palästina.... Die Angst, dass diese Form von Islam sich in Europa breit macht, ist sehr berechtigt. Wer darauf hinweist, sollte nicht in die rechte Ecke gestellt werden.

@Am 11. Juli 2019 um 11:44 von frosthorn

Zitat: "Dann könnte man auch den Grünen raten, Boris Palmer auszuschließen."

Ja.

Jemand, der noch einen Restverstand hat und die Realität anspricht, so wie sie ist, hat nun wirklich nichts mehr bei den Grünen zu suchen.

Zitat: "Oder ausgerechnet die AfD könnte zum Vorbild werden, indem sie B. Höcke rauswirft."

Wieso das denn?

Hr. Höcke steht - im Gegensatz zu zu vielen Vertretern der Altparteien - auf dem Boden unserer freiheitlich-demokratischen Verfassung.

J

Fast wie früher?

Ganz früher wurden missliebige Personen in Schutzhaft genommen. Wurden dann in Arbeitslager gesperrt. Etwas später dann wurden missliebige Personen an der Ausübung ihrer Tätigkeit gehindert, eingesperrt, ausgewiesen. Heute deckt man ein pseudo-demokratisches Mäntelchen darüber und erstickt Querdenker und Gegen-den-Strich-Gebürstete mit Parteiausschluss, übler Nachrufe und Bann in den Mainstream-Medien bei Talkshows...
Sarrazin hat stets nur eine Meinung vertreten, der man zustimmen kann oder nicht. Wer kommt als nächster dran - der Seeheimer Kreis? Was sich an Intoleranz und Öko-Sozio Spiessertum im linken Spektrum als politisch korrekt gesehen tummelt, ist mindestens so übel wie das, was rechts abläuft. Wo sind die 70er hin, da waren alle miteinander toleranter als heute! Ein Franz-Josef Strauss der von Reportern als Ratten und Schmeißfliegen sprach? Man blieb locker. Willy Brand bezeichnete Geissler als schlimmsten Hetzer seit Göbbels - kein Rücktritt nötig! Gute alte Zeit!!

Unglaublich

Unter dem Deckmantel einer Soziologischen Ausarbeitung, verbreitet ein Banker (Sarrazin) der Ost-Deutschland mit dem ehemaligen IWF Chef (Horst Köhler) verscherbelt hat, seinen tief sitzenden Haß gegen den Islam und die Türken.
Gratulation an die SPD nach 9 Jahren endlich ein Schritt gegen den Haß

SPD handelt viel zu träge!

Dass so ein Mann noch Mitglied ist, nach all den rassistischen Unsinnigkeiten, die er verbreitet, ist einfach nur peinlich für die SPD.

Solche Leute müssen sofort gehen und nicht erst nach jahrelangen "Versuchen".

11:44, frosthorn

>> Ich erinnere an den damaligen Bundeswirtschaftsminister Clement (SPD), der unverfroren zur Wahl der CDU aufgerufen hat. Auch ihm konnte man angeblich nichts anhaben.<<

Ja, der Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Neue Soziale Marktwirtschaft...

Ich muss Sie aber leider berichtigen. Er hatte zur Wahl der FDP aufgerufen. Und ist dann aber zum Glück irgendwann freiwillig ausgetreten. Seitdem engagiert er sich in jedem Wahlkampf für die FDP.

11:38 von KarlderKühne

"Wir kritisieren, das Menschen z.B. in Russland nicht mehr öffentlich ihre ehrliche Meinung sagen dürfen, wollen aber einem Sarrazin aus einer demokratischen Partei ausschließen, die auch die Meinungsfreiheit auf ihre Fahnen geschrieben hat."

Sarrazin kann in Deutschland immernoch öffentlich seine Meinung sagen. Die SPD hat ihm das nicht verboten und kann es ihm auch gar nicht verbieten.
Aber der Ausschluss aus einer Partei hat gar nichts mit Verbot von Meinungsfreiheit zu tun.

@frosthorn

Zitat: "
Am 11. Juli 2019 um 11:44 von frosthorn
das ist doch wirklich unglaublich

dass einer Partei dermaßen die Hände gebunden sind bei dem Bestreben, Mitglieder auszuschließen, die sich klar parteischädigend verhalten. Ich erinnere an den damaligen Bundeswirtschaftsminister Clement (SPD), der unverfroren zur Wahl der CDU aufgerufen hat. Auch ihm konnte man angeblich nichts anhaben..."

Lieber Frosthorn, so sehr ich Ihnen sonst meistens zustimme, hier muß ich Ihnen widersprechen. Ich würde mich auch freuen, wenn Sarrazin rausfliegen würde. Jemand, der solch rassistische Äußerungen von sich gibt, die mit Kritik nun Weißgott nichts zu tun haben, gehört nicht in die SPD. Allerdings hat der Gesetzgeber nicht ohne Grund sehr hohe Hürden für den Rauswurf gesetzt. Die sind den Erfahrungen aus Weimarer Republik und Nazizeit geschuldet. Ich halte diese Hürden für richtig. Auch wenn's mal was länger dauert.

Meinungsfreiheit einerseits - andererseits

"Man wird ja noch seine Meinung sagen dürfen" oder so ähnlich lautet oft das statement, das extreme oder diskriminierende Aussagen rechtfertigen soll. Wenn aber von einem ehemaligen Mitglied des erweiterten Führungszirkels der SPD, und wiederholt pauschal ausgrenzende Meinungen nicht nur gesagt, sondern auch publiziert werden, ist dies nicht hinzunehmen. Unter dem Motto "steter Tropfen hölt den Stein" sollen so Grenzen verschoben und rassistische Äußerungen hoffähig gemacht werden. Da Sarrazin pauschal ganze Volksgruppen oder Religionen anprangert, geht das deutlich über durchaus zu rechfertigende Kritik hinaus, die jedoch immer Einzelfall bezogen sein sollte. Da diese Art der öffentlichen Pauschalverurteilung nicht mit der ansonsten vertretenen Auffassung der SPD zum gemeinschaftlichen Zusammenleben vereinbar ist, halte ich den Schritt des Parteiausschlusses für nachvollziehbar.

Das Angebot der AfD, deren Ziele fast ausschließlich auf Spaltung beruhen, spricht dabei für sich.

Klar für die Meinungsfreiheit

@ KarlderKühne:
Wir kritisieren, das Menschen z.B. in Russland nicht mehr öffentlich ihre ehrliche Meinung sagen dürfen, wollen aber einem Sarrazin aus einer demokratischen Partei ausschließen, die auch die Meinungsfreiheit auf ihre Fahnen geschrieben hat.

Da verwechseln Sie etwas. Die Sozialdemokraten treten selbstverständlich für die Meinungsfreiheit ein, auch für die Meinungsfreiheit von Herrn Sarrazin. Dennoch sollte sich die SPD von ihm trennen, denn die (legitim geäußerte) Meinung Sarrazins widerspricht den Positionen der SPD.

Jede demokratische Meinung ist erlaubt, aber eben nicht innerhalb der SPD. Parteien müssen in ihren Positionen nicht beliebig sein.

Letztendlich nur wieder ein

Letztendlich nur wieder ein Beweis:
Die SPD ist unfähig sich mit gesellschaftlichen Themen auseinander zu setzen (was übrigens kein Alleinstellungsmerkmal der SPD ist).
.
Man darf gewisse Dinge nicht ansprechen.
Erdogan als "Ziegenf........" finden ja alle wertneutral und lustig, aber bloß nicht über Migration reden!
.
Wenn eine Partei nicht in der Lage ist eine sachliche Diskussion innerhalb der eigenen Reihen zu führen und jeder Unliebsame ausgestoßen wird, hat das nichts mehr mit einer parteiinternen Debatte zu tun.
Ich sehe da wenig Unterschiede zum "Höcke-Flügel" in der AfD.
.
Ich glaube Sarrazin hat während seiner Politiker-Karriere mehr geleistet als ein Herr Klingbeil es je wird. Das ihm von unserem Vorzeige-Journalist Yücel ein zweiter Schlaganfall gewünscht wurde ist selbsterklärend.
Hier tagt eine Debatte über bedrohte Kommunalpolitiker, aber das schein ja in der rot-grünen Welt legitim zu sein, wenn es die politisch richtigen trifft.

Zeitverschwendung

Die SPD hat dringendere Aufgaben. In jeder Partei gibt Mitglieder, auf die man gerne verzichten würde. Ein Partei Ausschluss auf dem Weg durch die Instanzen wird Zeit und Kraft kosten, die dann woanders fehlen.
Und wir sollten den eitlen alten Mann nicht die Chance geben, sich als Märtyrer zu fühlen.
" Gar nich ignoriern" sagte man früher. Das wäre das Beste.

Schon bezeichnend

Schon bezeichnend, wenn ausgerechnet bekennende AfD-Fans Sarrazins möglichen Rauswurf aus der SPD kritisieren. Da weiß man doch gleich, wo Sarrazin hingehört. Möge er dort eine neue Heimat finden.

11:38 von KarlderKühne

Ihre Verteidigung der Meinungsfreiheit in allen Ehren - aber Sie rennen offene Türen ein. Wo wird dem H. Sarrazin denn verboten, seine Meinung zu äußern? Im Gegenteil, er hat damit eine Menge Geld verdient. Dass die SPD ihn ausschließen möchte, ist Ihr gutes Recht, denn er verstößt mit seinen Äußerungen, die er als Privatmensch jederzeit und überall machen darf, gegen die Grundprinzipien der Partei. Warum geht er nicht zur AfD? Da wäre er gut aufgehoben. Ihm geht es aber um die Provokation als SPD-Mitglied, in der AfD wäre er nur einer unter vielen...

VGB

Hygiene? Tut allen Parteien gut - aber mit Sicherheit bleibt Sarrazin in der Partei - denn: er hat mit allen Büchern mehr als Recht!!
Kritik ist eben nicht erwünscht!
1. Wer in der Demokratie die Wahrheit sagt, wird von der Masse getötet. (Platon)
2. Nicht jene, die streiten, sind zu fürchten, sondern jene, die ausweichen. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)

Das ist keineswegs undemokratisch

@ JUKUK:
Aha, ich äußere mich islamkritisch und fliege aus der SPD raus. Sowas nenne ich sehr undemokratisch

Nein, das ist nicht undemokratisch, das ist konsequent. Die SPD darf legitimer Weise Personen mit parteischädigenden Äußerungen ausschließen.
Sie können ja in eine islamkritische Partei eintreten. Das steht Ihnen frei.

@Lutz Jüncke, 11:36h

"Ich fände es deutlich zielführender, sich mit der These "schwerwiegende Defizite der Migration, Integration und Fehlentwicklungen der Demgrafie in Deutschland" konstruktiv auseinanderzusetzen."

Richtig. Fehler wurden und werden diesbezüglich gemacht und die müssen auf den Tisch. Aber Sarrazin macht dies eben nicht in konstruktiver Form, sondern er schiebt den Buhmann einzelnen Volks- oder Religionsgruppen in die Schuhe. Und mit diesen sehr pauschalen statements lassen sich eben leider keine Probleme lösen.

Was ist denn hier los??

Es muß einer Partei doch möglich sein jemanden auszuschließen, der öffentlich gegen deren Programm positioniert und wenig wissenschaftlich mit latent rassistischen Thesen argumentiert!

Die Frage wäre auch, was Sarrazin eigentlich noch in der SPD will, außer ihr zu schaden!?

Und dann noch die Frage, was die meisten Kommentatoren hier wollen. Eine SPD, die mit Sarrazin zu einer AfD 2.0 mutiert?

Es ist mittlerweile ja En Vogue, die SPD in jeder ihrer Entscheidungen schlecht zu machen, und die Partei lässt durch eine unklare Linie ja durchaus auch viel Raum dafür.
Doch kommt es mir schon lange so vor, als würde man mit der SPD verfahren wie mit einem Mobbing-Opfer. Erst Desinteresse an Sticheleien der Haupttäter. Dann sich über das ungeschickte Agieren lustig machen und letztendlich mit einstimmen in den Mehrheitschor. Das Opfer liegt nun längst am Boden, aber alle gaffen nur oder lästern hämisch mit. Aber was, wenn die große soziale Instanz erstmal weg ist?
Sind CDU, FDP, AfD besser?

Natürlich beklagen

Natürlich beklagen afd-Symphatisant*innen den bevorstehenden Rauswurf und sähen ihren Thilo lieber als Vorsitzenden. Die Klarheit, mit der Sarrazin vor allem latent bis offen rassistische Thesen in seinen Büchern und Auftritten anbringt, macht die Unvereinbarkeit mit einer spd-Mitgliedschaft völlig klar. Klagen wird er, um in den Medien präsent zu bleiben und seine Büchlein zu verkaufen.

@Neutrale Welt

Zitat: ".
Man darf gewisse Dinge nicht ansprechen.
Erdogan als "Ziegenf........" finden ja alle wertneutral und lustig, aber bloß nicht über Migration reden!
.
Wenn eine Partei nicht in der Lage ist eine sachliche Diskussion innerhalb der eigenen Reihen zu führen und jeder Unliebsame ausgestoßen wird, hat das nichts mehr mit einer parteiinternen Debatte zu tun.
Ich sehe da wenig Unterschiede zum "Höcke-Flügel" in der AfD..."

Ich bin nicht alle. Und ich finde eine solche Äußerung über Erdogan alles andere als wertneutral und lustig. Ich möchte mit solch rassistischen Äußerungen nicht in Verbindung gebracht werden. Mag sein, daß Sie das lustig finden, ich nicht.

Und ja, zwischen Sarrazin und dem Höcke-Flügel in der AfD sehe ich tatsächlich keinen Unterschied. Da gebe ich Ihnen Recht.

Der SPD kann keiner mehr helfen

Anstatt froh zu sein, einen solchen klar denkenden Mann zu haben, wollen sie ihn rausschmeißen. Mit Volldampf auf die 5%.

Traurige SPD

Sich kritisch mit dem Islam, mit den Vorfällen in 2015 zu beschäftigen, hat folgenschwere Folgen in Deutschland. Was heute dem Mainstream nicht angepasst ist, wird aussortiert. Traurig, dass man uns immer mehr vorgibt, was wir denken dürfen und was nicht. Es beginnt eine Gratwanderung der Demokratie und die SPD täte gut daran, eine offene Diskussion zu führen, anstatt auszugrenzen. Wenn die SPD so weitermacht, haben sie bald noch 4% bei den Wählern. Denkverbote kommen einer Zensur gleich. Die SPD sollte sich seinen Grundwerten verpflichtet bleiben oder sie verschwindet in der Versenkung!

@Bagheria

Zitat: "
Am 11. Juli 2019 um 13:18 von Bagheria
VGB

Hygiene? Tut allen Parteien gut - aber mit Sicherheit bleibt Sarrazin in der Partei - denn: er hat mit allen Büchern mehr als Recht!!
Kritik ist eben nicht erwünscht!
1. Wer in der Demokratie die Wahrheit sagt, wird von der Masse getötet. (Platon)
2. Nicht jene, die streiten, sind zu fürchten, sondern jene, die ausweichen. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)"

Schon seltsam, wenn man behauptet, Sarrazin dürfe nicht die "Wahrheit" sagen und gleichzeitig seine Bücher lobt, in denen er die "Wahrheit" sagt und damit sehr viel Geld verdient. Oder ist Sarrazins "Wahrheit" nur im Darknet oder streng geheimen Dossiers zu lesen? Finden Sie den Fehler.

@Heribert, 11:58h

"Jetzt gibt es in dieser Partei noch einen Menschen mit Realitätssinn, und dann wollen sie den auch noch rausschmeißen"

Es geht glaube ich nicht um den Ralitätssinn oder darum vorhandene Probleme unter den Tisch zu kehren, Es geht vielmehr um die Art der Auseinadersetzung von Sarrazin mit dem Thema und die pauschale Verurteilung einzelner Volks- oder Religionsgruppen. Und wenn ein ehemals führendes Mitglied der Partei öffentlich und wiederholt die offizielle Linie der SPD atackiert, dann kann ich den Schritt des Parteiausschlusses verstehen. Immerhin wird der SPD seit langem vorgeworfen, das Volk wisse nicht mehr wofür die Partei steht. Und da sind solche Querschüsse eben wenig hilfreich.

@um 11:38 von KarlderKühne

"Wir kritisieren, das Menschen z.B. in Russland nicht mehr öffentlich ihre ehrliche Meinung sagen dürfen, wollen ..."

Das kann der Herr Sarrazin doch weiterhin tun. Wenn seine Meinung allerdings den demokrat. Grundsätzen dieser Partei widerspricht, sollte diese nicht gezwungen sein, ihn als Mitglied behalten.

„Der Islam gehört zu Deutschland“

So eine öfters geäußerte These. Aber gibt den „den“ Islam überhaupt? Welcher Islam ist gemeint, oder geht es um den „Islam“ generell ? Müsste man nicht einschränken, das der Fundamentalismus nicht zu Deutschland gehöre, zB weil er gegen das GG verstieße? Wie sieht das mit Vielehen aus ? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Religion und Clans? Und warum müssen Protestanten und Katholiken überhaupt entweder Kirchensteuer zahlen, oder alternativ aus ihrer Kirche austreten - Muslime oder orthodoxe Christen aber nicht ? Und warum entscheidet der Staat (Amtsgericht, Standesamt) und nicht die Kirche über den Austritt ? Religionsfreiheit bedeutet in Deutschland im Gegensatz zu Frankreich oder den USA keine Säkularisierung. Warum nicht? Und warum wird dies mit napoleonischen Verfügungen aus dem Jahre 1806 begründet - bis zum heutigen Tag !?

Er hat auch Anhänger in der SPD!

Viele SPD-Mitglieder teilen die Ansichten von Sarrazin, darum glaube ich nicht, das sich die Führung der SPD mit einem Ausschluß einen Gefallen tun wird.
Dümpelt die SPD nun bei 12-15% wegen Sarrazin oder hääte man sich doch eher teilweise seinen Ansichten anschließen sollen?

Eine Partei muss bestimmte Mitglieder nicht erdulden

@ MatthiasS:
Heikel. Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut - auch wenn sie der eigenen Partei nicht passt.

Völlig richtig. Eine Partei muss tolerant sein, aber auch nicht alles erdulden. Sie kann eine Grenze ziehen und Menschen mit parteischädigenden Äußerungen ausschließen. Ein Mitglied hat kein Recht auf eine Mitgliedschaft, wenn die Meinung völlig von den Parteipositionen abweicht.

13:16 von NeutraleWelt

Zitat:"Wenn eine Partei nicht in der Lage ist eine sachliche Diskussion innerhalb der eigenen Reihen zu führen und jeder Unliebsame ausgestoßen wird, hat das nichts mehr mit einer parteiinternen Debatte zu tun. Ich sehe da wenig Unterschiede zum "Höcke-Flügel" in der AfD."

Ich glaube, da verwechseln Sie etwas. Es gibt kaum eine Partei in D, die so viele Diskussionen in den eigenen Reihen führt wie die SPD und so viele unterschiedliche Meinungen akzeptiert. Nur verstößt H. Sarrazin fortgesetzt und bewusst gegen Grundprinzipien der SPD. Wenn er diese nicht akzeptieren kann, warum tritt er nicht selber aus? Weil er dann nicht mehr den Märtyrer spielen kann, in der AfD fällt er gar nicht auf. Gegen H.Höcke und dessen Sprüche ist er doch eher ein kleines Licht...

Für welche Aussage wird Herr Sarrazin gefeuert?

Das ist doch die eigentliche Frage und der Artikel gibt darüber auch keine Auskunft...

Kritische Äußerungen sollten doch zugelassen werden und gehören zur allgemeinen Meinungssäuerungen...

Tschüss SPD

Das Gute ist, dass es niemand mehr interessiert, wen die SPD ausschließt. Sie werden von uns, den Wählern, bald ausgeschlossen und versinken in der Bedeutungslosigkeit. Mir ist ein gradliniger Sarrazin lieber als die nichtssagenden Quereinsteiger, von denen eine nicht singen und schlagen kann, der andere noch pubertiert und viele nur noch kuschen usw.

Ich könnte mich schlapp lachen

über den Großteil der Kommentare hier. Da wird der SPD prophezeit, sie werde um so mehr Wählerstimmen verlieren, je länger sie sich weigert, endlich AfD-Positionen zu vertreten. Und da soll einer glauben, hier würden Leute kommentieren, die sich Sorgen um die SPD machen?
Und dann on the top: die SPD habe Probleme mit der Meinungsfreiheit. Liebe Leute, eine PARTEI, ist ein pars, aus dem Lateinischen ein TEIL des ganzen. Da schließen sich Leute zusammen, die bestimmte Grundüberzeugungen miteinander teilen. Ich möchte mal wissen, was hier los wäre, wenn ich, @frosthorn, bekannter Linker in diesem Forum, mich über Diskriminierung beschweren würde, weil ich bei der AfD nicht im Vorstand sitze.
Schon mehrere haben es vorgeschlagen. Sarrazin soll doch in die AfD wechseln. Dann wären doch wohl alle Seiten zufrieden, oder?

14:43

So isses, wenn man dabei an die gescheiterten Genossenen Schulz und Gabriel denkt. Die beiden schiessen doch ständig aus dem Hintergrund.

Ch´schwörs!

Am 11. Juli 2019 um 11:49 von Ishihori
"In meiner Volksschulzeit haben mir meine türkischstämmigen Klassenkameraden wärmstens empfohlen die türkische Sprache zu lernen, da bis zum Ende des Jahrhunderts sie als Türken dieses Land übernehmen werden, .... "
.
Mit dieser "echten" Geschichte hat der Ishihori gewiss ne Menge Freibier spendiert bekommen, so wie der damit in JEDER Szenekneipe den völkischen Geist einer "untergehenden" Rasse befeuert, wobei man kämpferisch die Faust reckt.
.
Es ist eigentlich der "SPD"-Mann Sarrazin, der diese Welle wie die Gründung der AfD erst richtig losgetreten hat. Er ist eben ein echter Wolf im Schafspelz, wo man sagt: "Ja wenn gar ein SPDler sowas sagt, dann dürfen wir das schon lange!". Und nun soll ihm endlich der Schafspelz heruntergerissen werden, und dann kann er da mitjaulen, wo er wirklich hintgehört. Was ist daran undemokratisch?

13:36, Icke 1

>>Das Gute ist, dass es niemand mehr interessiert, wen die SPD ausschließt.<<

Neunzig Kommentare innerhalb von zwei Stunden.

Das Interesse ist wirklich sehr, sehr gering.

Niedergang der SPD

Anstelle die wirklich Verantwortlichen für den Niedergang der SPD rauszuwerfen (Schröder, Gabriel etc., besser noch den ganzen Seeheimer Kreis), versucht man jetzt also erneut, einen kritischen Kopf, der als einer der wenigen die teils unkontrollierte Zuwanderung und deren Folgen analysiert hat, aus der Partei zu entfernen. Und Klingbeil klatscht Beifall.

Tja, liebe SPD, für mich war es das. Erst mit neuem Pesonal werdet Ihr für mich wieder wählbar sein. Und das nur vielleicht.

"Nicht mit den Grundsätzen der Partei vereinbar"

Zitat: "Weil seine Thesen nicht mit den Grundsätzen der Partei vereinbar seien, will die SPD den umstrittenen Autor Sarrazin ausschließen. "

Stimmt!
Sehe ich auch absolut so.
Die Grundsätzen der sachlichen Problemanalyse, des Realitätsbezugs, der intellektuellen Redlichkeit sind wirklich nicht (mehr) mit der SPD vereinbar. Da muss ich Hrn. Klingbeil schon recht geben!

@11:36 von harry_up

"Das wird...
...die SPD weitere Stimmen kosten."

Meine auf jeden Fall.

Nur gut, dass Willy Brandt und Helmut Schmidt schon tot sind. Die hätte man dann konsequenterweise auch ausschließen müssen. Es gibt da sehr interessante Viedoaufnahmen von Aussagen der beiden, die viele hier der AFD zuordnen würden.
Verrückte Welt.

13:36 von Icke 1

Stimme ihnen zu.

@11:36 von Lutz Jüncke

"Ich fände es deutlich zielführender, sich mit der These
"schwerwiegende Defizite der Migration, Integration und Fehlentwicklungen der Demografie in Deutschland"
konstruktiv auseinanderzusetzen.
Ein Parteiausschlussverfahren erinnert doch ein wenig an das Verhalten eines kleinen Kindes, das die Augen schließt um Probleme als nicht existent zu definieren.
Kritikloses Bejubeln unbegrenzter Einwanderung ist doch genau so infantil wie deren kategorische Ablehnung. Und zur Auseinandersetzung mit einer jeglichen Thematik gehört doch als erstes Prinzip die Anhörung beider Seiten."

Ich schließe mich ohne Einschränkung Ihrem Kommentar an.

Mich erschüttert, wie viele

Mich erschüttert, wie viele hier tatsächlich den dumpfen rassistischen Unsinn von Herrn Sarrazin als "Wahrheit" verkaufen wollen.

13:29, Anderes1961 @Neutrale Welt

>>"Man darf gewisse Dinge nicht ansprechen.
Erdogan als "Ziegenf........" finden ja alle wertneutral und lustig, aber bloß nicht über Migration reden!
.
Wenn eine Partei nicht in der Lage ist eine sachliche Diskussion innerhalb der eigenen Reihen zu führen und jeder Unliebsame ausgestoßen wird, hat das nichts mehr mit einer parteiinternen Debatte zu tun.
Ich sehe da wenig Unterschiede zum "Höcke-Flügel" in der AfD..."

Ich bin nicht alle. Und ich finde eine solche Äußerung über Erdogan alles andere als wertneutral und lustig. Ich möchte mit solch rassistischen Äußerungen nicht in Verbindung gebracht werden. Mag sein, daß Sie das lustig finden, ich nicht.<<

Sie gehen den Unterstellungen des Foristen auf den Leim.

Böhmermann hat Erdogan nicht als Ziegenficker bezeichnet. Er hat lediglich einen Satz konstruiert, der deutlich machen sollte, was Satire ist und was nicht. Er hat diesen Satz als Beispiel dafür genommen, was KEINE Satire sei und deswegen nicht unter die Kunstfreiheit falle.

Am 11. Juli 2019 um 12:36 von quer.denker

<<Übrigens wollte ich ergänzen, dass Sarrazins Bücher nicht islamkritisch, son-dern durch und durch rassistisch und diffamierend sind. Mit konstruktiver Kritik haben seine hasserfüllten Pamphlete nichts zu tun. Dies wurde selbst durch den Antirassismus-Ausschuss der UN(Vereinte Nationen) formal bestä-tigt!>>

Vielen Dank für Ihren Hinweis. Ich wusste das bis dato nicht.

Ich habe ein wenig recherchiert und bei der Bundeszentrale für Politische Bildung das Folgende über den Anti-Rassismus-Ausschuss der Vereinten Nationen und Sarrazin gefunden: "Er [ der Ausschuss ] ließ keinen Zweifel daran, dass die Aussagen Sarrazins rassistisch waren. Die Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung habe Grenzen, hieß es. Zu diesen Grenzen gehöre insbesondere die Verbreitung rassistischen Gedankenguts."

Das darf und muss die SPD nicht ihren Reihen dulden. Dafür gibt es andere Parteien.

Liebe Sarrazin-Fans

Natürlich darf Sarrazin seine Meinung haben und äußern. Aber muss er das in der SPD tun?
Wenn ich ein prominentes Mitglied der AfD wäre und plötzlich ein Buch schriebe, in dem ich für mehr Migration werben würde, dann wäre die AfD verständlicherweise auch nicht erfreut darüber.
Und wenn man der Meinung ist, es würde der SPD Stimmen kosten, dann frage ich mich schon, wie viele Sarrazin-Fans wohl SPD-Wähler sind.

@11:38 von KarlderKühne

"Anstatt eines Ausschlusses sollte man sich lieber mit seinen Ansichten auseinandersetzen und seine Thesen zu wiederlegen versuchen."

Helmut Schmidt hat das getan. Er hat erläutert, welche schwerwiegenden Fehler Sarrazin gemacht hat (Stichwort Gene) und wo er absolut recht hat. Die Medien spielen bei diesen Themen auch keine rühmliche Rolle. Es wird viel zu oft pauschalisiert. Keine Zwischentöne - nur 'Lagerdenken'. Es ist zum Verzweifeln.

11:38 von KarlderKühne

"Anstatt eines Ausschlusses sollte man sich lieber mit seinen Ansichten auseinandersetzen und seine Thesen zu wiederlegen versuchen."

Man hat sich ausgiebig mit seinen Ansichten auseinandergesetzt und kam zu dem Schluß, daß dieser Stuß in der SPD nichts zu suchen hat. Und sorry, pseudowissenschaftliche Rassentheorien sind bereits vor Jahrzehnten widerlegt worden. Nur weil gewisse Kreise Humbug aus dem Müll der Geschichte wieder hoffähig machen wollen, der übrigens mit dem GG kollidiert muß man das nicht tolerieren. Herr Sarrazin darf sich ja auch weiterhin äußern, wie es ihm beliebt, solange er die Grenzen der Meinungsfreiheit akzeptiert.

Da wäre wirklich die Frage zu klären...

... ob Sarazin nur seine Meinung vertritt oder Hetze betrieben hatte.

Denn das erste berechtigt nicht zum Ausschluss, das zweite schon.

***

Es wird hier so auf Meinungsfreiheit bestanden, da sollte sie auch für Politiker gelten. Es ist kein Grund deshalb auf sie zu schießen oder sie auszuschließen.

(Irgendwann wird noch Helmut Schmidt posthum aus der SPD ausgeschlossen.)

11:58 von Googol

"Die Meinungen Herrn Sarrazins vertrete ich nicht, jedoch werden seit vier Jahren Andersdenkende zunehmend von Politik und Ämter ausgeschlossen.

Irgendwann befinden wir uns in einem Ja-Sager-Kultur."

Weil die SPD "nein" zu Sarrazin sagt, befinden wir uns in einer "Ja-Sagen-Kultur"?

Die SPD sagt "nein" zu bestimmten Auffassungen, die AfD sagt "ja" zu genau diesen selben Auffassungen.
Und umgekehrt: die AfD sagt "nein" zu gewissen Grundrechten, die SPD sagt "ja" zu diesen Grundrechten.

Also: Wer aus der SPD rausgeschmissen wird, kann noch immer der Boss der AfD werden.
Wenn er's nicht übertreibt, denn sonst fliegt er auch aus der AfD, weil ansonsten die AfD aus dem Parteiensystem rausgeschmissen würde.

Ich glaube, hier schreiben sehr viele junge Leute, die das deutsche Parteiensystem noch nicht kennen.

um 12:06 von Bote_der_Wahrheit

"Klasse!
Klasse!
Zitat: "Weil seine Thesen nicht mit den Grundsätzen der Partei vereinbar seien, will die SPD den umstrittenen Autor Sarrazin ausschließen."
Klasse!
Noch mehr Stimmen für die AfD!"
.
Träumen Sie weiter!

Icke 1 13:36

"...die nichtssagenden Quereinsteiger, von denen eine nicht singen und schlagen kann, der andere noch pubertiert und viele nur noch kuschen usw."

oder die Wetterkarte nicht richtig lesen können... Obwohl, nee, das waren ja andere.

mein Gedanke

Das kam mir auch als Erstes in den Sinn.

Man muss Sarrazins Thesen garantiert nicht zustimmen, ihm aber dennoch das Recht auf diese Meinung lassen.

Als SPD darf und vielleicht muss man ihm widersprechen, aber ihn mundtot zu machen ist sicherlich der falsche Ansatz.

Sobald ein Politiker oder eine Politikerin sich zu bestimmten Themen äußert, ist er/sie schnell weg vom Fenster. Wer hingegen alles abnickt und bloß nicht aneckt, bringt es weit.

@ Peter Meffert

"Es gibt kaum eine Partei in D, die so viele Diskussionen in den eigenen Reihen führt wie die SPD und so viele unterschiedliche Meinungen akzeptiert" Am 11. Juli 2019 um 13:35 von Peter Meffert

Ja, aber meistens nur über sich selbst (d.h. über die SPD, das Personal in der SPD, warum Wähler so falsch wählen) und das ist nicht das Thema, das für Wähler irgendwie interessant ist.

@13:03 von Bergschneider

"Der Ausschluss von Sarrazin wird sicher nicht der Hygiene der SPD dienen, sondern die Meinungsfreiheit beschädigen."

Die Meinungsfreiheit ist längst beschädigt und keinerlei Reparaturabsichten erkennbar. Wer Probleme sieht und anspricht, wenn Menschen aus extrem unterschiedlichen Kulturen gezwungen werden, miteinander zu leben und darauf hinweist, dass dies nur selten gelingt, wird als Rassist beschimpft. Das ist so schön einfach, weil man in einer inhaltlichen Auseinandersetzung verlieren könnte. Wer will das schon. Es geht ja nicht um gut oder böse, es geht um das Ob und Wie. Und diese Diskussion scheint nicht erlaubt.

SPD will Sarrazin ausschließen...

Die SPD will ihn loswerden... Nur warum ? Er hat ein Buch geschrieben das den Parteivorstand nicht gefällt.Ein Buch...Ein Buch das bis ins Detail sorgfältig recherchiert wurde. Ein durch Quellenangabe unterlegtes Buch und urch Statistiken das Behörden und Ministerien in Auftrag gegeben haben. Ich denke diese Politiker und nicht nur der SPD verkennen die Realität und möchten nur das glauben was sie glauben möchten. Nur leider sind das was in den letzten Buch von Sarrazin geschrieben steht Fakten. Und die Politik nimmt dies nicht zur Kenntnis und überlest dies den Populisten.

Die gute Nachricht des Tages

Die gute Nachricht des Tages Nr. 1:

Der SPD fällt endlich auf, dass sie keinen Platz für Rasseideologen ist.

11:36 von Lutz Jüncke

>>Und zur Auseinandersetzung mit einer jeglichen Thematik gehört doch als erstes Prinzip die Anhörung beider Seiten.<<

Damit ist es leider schon seit einigen Jahren vorbei. Heute zählt die bedingungslose Folge in der Partei-Ideologie. Auseinandersetzen mit einer anderen Meinung ist verpönt. Wir sind nicht mehr diskussionsfähig. Das sieht man auch an der Ablehnung einiger Fraktionen von Frau von der Leyen. So werden wir uns weder in der SPD noch in der BRD noch in der EU weiter entwickeln.

SPD darf Sarrazin ausschließen...

"Die SPD hat heute eine falsche Entscheidung in erster Instanz getroffen. Es ist schade, dass sie nicht die Kraft fand, eine andere Entscheidung im Interesse der Meinungsfreiheit und der innerparteilichen Demokratie zu treffen.
###
Der wieder hat der Mann recht. Nicht nur mit seinen Buch sondern auch mit den Zustand der heutigen SPD.

12:02 von EasyRider

"Das typische Reaktionsmuster der SPD ist es, entweder etwas zu ignorieren oder zu verbieten."

Ich dachte, die Grünen sind in den Augen der Afd-Fans die Verbotspartei? Oder die CDU?
Jetzt ist es plötzlich die SPD? Obwohl sie gar nichts verboten hat?

Das obige Zitat spiegelt eine reine Erfindung des Schreibers wider.

"Nachdem das Ignorieren von Sarrazin bekanntlich nicht funktioniert hat - denn einiger seiner Thesen haben ja was für sich - wird er nun "verboten". "
Interessant, diese Verbiegung von Wahrheit.
Wenn für Sie selber "einige seiner Thesen was für sich haben", dann heißt das natürlich nicht, dass deshalb das Ignorieren bei der SPD nicht funktioniert hat.

Und dass Sarazzin nicht "verboten" wird, weiß auch jedes Kind.
Redlichkeit beim Kommentieren sieht anders aus.

Schieflage der SPD

Die SPD-Führung schafft es weiterhin nicht, selbstkritisch die Entwicklung in Deutschland zu betrachten. Mann, wie hat sie die eigenen Grundwerte allein in der großen Koalition (2013) demontiert - TTIP, Umgang mit Snowden bzw. Spionageaffäre ...
Sarrazin hat polarisiert. Und? Ist alles falsch, was er geschrieben hat? Aber auch hier gelingt der SPD-Führung kein sachlicher Diskurs. Wo bleibt die Auseinandersetzung bspw. mit dem Koran, mit der angeordneten Unterdrückung der Frau und den unserer Demokratie entgegengesetzten Werten? Klar, wer kritisiert, ist automatisch Rassist. Wie einfach!
Man stürzt sich derzeit offenbar lieber auf alles, was irgendwie rechts sein könnte, setzt sich für Genderfreiheit ein und dergleichen, anstatt Lösungen für die nahe Zukunft angesichts von Umweltzerstörung, Klimawandel usw. zu finden.
Sarrazin soll gehen.
Ex-Bundeskanzler Gazprom-Schröder bleibt dagegen.
Die SPD ist wirklich überflüssig geworden.

SPD darf Sarrazin ausschließen

mir ohnehin unklar
warum soll die das nicht dürfen
wenn ein Mitglied eben nicht in deren Konzept reinpasst ....
in der CDU wären Maoisten auch falsch

@geselliger misa...

"…. ihn besser zum Parteichef gemacht …"
Ihnen ist bestimmt entfallen, welche Überzeugungen Hr. S vertritt. Wenn man es harmlos ausdrücken will …. Sie kennen den Spruch wo man den Bock zum Gärtner machen will ….
Manchmal frage ich mich, ob die Kommentare hier ernsthaft oder nur als Jux geschrieben werden ?

@13:22 von dj_quentin

"Aber was, wenn die große soziale Instanz erstmal weg ist?"

Als solche war sie aber lange nicht erkennbar. Auch jetzt liegen die Bemühungen doch eher im Mikrobereich. (Gut, in einer Koalition sind einem die Hände gebunden.)

"Doch kommt es mir schon lange so vor, als würde man mit der SPD verfahren wie mit einem Mobbing-Opfer."

Das sehe ich zwar auch so, aber so ganz unschuldig ist die SPD an ihrer derzeitigen Situation auch nicht.

"Und dann noch die Frage, was die meisten Kommentatoren hier wollen. Eine SPD, die mit Sarrazin zu einer AfD 2.0 mutiert?"

Hätte man sich mit einigen Thesen von Sarrazin ernsthaft(!) und rechtzeitig auseinandergesetzt, gäbe es die AFD vielleicht gar nicht. Er hat ohne Zweifel schwere Fehler gemacht, aber wer bitte ist denn fehlerfrei?

15:33, Der freundliche...

>>Nur leider sind das was in den letzten Buch von Sarrazin geschrieben steht Fakten.<<

Sie haben noch nie etwas von selektivem Umgang mit Fakten gehört?

Man sucht sich die Fakten aus, die das eigene Meinungsbild stützen und verbiegt sie auch gern ein wenig, bis sie passen. Außerdem reißt man sie gern aus dem Zusammenhang, in dem sie eingebettet und aus dem heraus sie zu verstehen sind.

Die anderen Fakten ignoriert man.

Sie wissen, daß der ganz überwiegende Löwenanteil der deutschen Gefängnisinsassen männlich ist?

Hüten Sie sich vor Männern!

@anna-elißabeth

„Wer Probleme sieht und anspricht, wenn Menschen aus extrem unterschiedlichen Kulturen gezwungen werden, miteinander zu leben und darauf hinweist, dass dies nur selten gelingt, wird als Rassist beschimpft.“

Wenn Sie das tun sind Sie keine Rassistin. Wenn Sie aus der Tatsache, dass es Probleme gibt allerdings schließen, dass andere per se schlecht sind und das man sie am Besten an der Grenze erschießen oder im Meer ertrinken lassen sollte, dann womöglich schon.

Die SPD will einen Rassisten ausschließen

Es ist gut, dass die SPD sich zum Ausschluss durchringen konnte. Schlecht ist, dass sie solange gebraucht hat. Über Jahre konnten sich Rassisten der rechtsradikalen Szene auf einen Rassisten in der SPD beziehen und Sie damit vorführen.
Ich schätze aber auch, dass hier ein Nationalsozialist sich in die Partei eingeschlichen hat. So wie sich Nationalsozialisten der IB und aFD in Polizei, Gerichte usw. konspirativ eingeschlichen haben und nun Andersdenkenden mit Mord und sexueller Gewalt drohen.
Ganz zu schweigen vom Mord an Walter Lübcke!

15:43, NieWiederCDU

>>Wo bleibt die Auseinandersetzung bspw. mit dem Koran, mit der angeordneten Unterdrückung der Frau und den unserer Demokratie entgegengesetzten Werten? Klar, wer kritisiert, ist automatisch Rassist. Wie einfach!<<

Nicht unbedingt Rassist, aber vielleicht un- bzw. fehlinformiert.

Ihre Behauptungen über den Koran legen letzteres nahe.

@ KalderKühne von 11:38

Seine Meinung hat er geäußert und publiziert, das ist ihm unvernommen, aber er ist auch Pateimitglied und diese Partei hat eine bestimmte Haltung und Grundwerte. Mit dem Eintritt in diese Partei akzeptiert man diese Grundwerte, Verstößt man dagegen, macht es keinen Sinn in dieser Partei zu sein, ist man in exponierter Stellung, schädigt man diese auch damit - also ist es rechtens, wenn einer gegen diese Vereinbarung verstößt ich er auch auszuschließen.

11:58 von realitychecker

>>Ich behaupte, das gezielte Verbleiben in der Partei ist pure Taktik der SPD möglichst öffentlichkeitswirksam zu schaden. Deswegen auch seine arrangierten Auftritte im ostdeutschen Landtagswahlkampf.<<

Dem kann ich überhaupt nicht folgen. Herr Sarazin hat seine eigene Meinung was Migration betrifft und ich habe nie vermutet das er Sprecher der SPD ist. Somit kann er durch seine bloße Mitgliedschaft der SPD nicht schaden.
Die SPD schadet sich selbst durch ihre Personalpolitik und durch ihre undifferenzierte Forderungen.

Sie haben den Schuss immer noch nicht gehört

bei der SPD.
Thilo Sarrazin hat das Recht auf eine freie eigene Meinung, auch als SPD Mitgied.
Er hat keine Straftat begangen, nicht gehetzt oder diffamiert, sondern statistisch und wissenschaftlich belegt Fakten zusammengetragen und akribisch ausgewertet. Selbst bei der letzten öffentlichen Anhörung konnte keiner der im Gremium Anwesenden SPD Mitglieder auch nur eine Textpassage von ihm nennen, die gegen die Statuten der SPD verstößt.
Der Parteiausschluss wird mit Sicherheit erfolgreich von ihm angefochten werden.

Es zeigt sich mal wieder,,

Es zeigt sich mal wieder,, Recht haben und Recht bekommem, sind zwei verschiedene Sachen.
Und Meinumgsfreiheit ist das auch  nicht unbedingt.
Trotzdem darf doch jrder Verein seine eigenen Spielregeln haben. Warum ist sarazin überhsupt noch im der SPD und reformiert nicht längst den verlorenen rechten rand der cdu?

Die Parteiführung lehnt in ab

// @ Lyn
Ich kann nicht verstehen
Wieso jemand in einer Partei bleibt, die ihn so vehement ablehnt //

Nicht jeder in der SPD ist kritisch zu Thilo Sarrazins Thesen. Mit dem 2010 herausgekommen Buch „Deutschland schafft sich ab“ sollte sich der SPD-Vorstand mal beschäftigen und einen Vergleich der damaligen Thesen mit der in 2019er Wirklichkeit ziehen. Und die Herren und Damen werden sehen, dass ihr Parteimitglied doch nicht so unrecht hatte.

12:01 von erster Realist

>>Wer das Gebot der innerparteilichen Solidarität außer Acht lässt muss nun mal mit Konsequenten rechnen …<<

Könnte von Victor Orban stammen.

Ich möchte hier einmal

eins klären. Es geht nicht um Rassismus, was hier von einigen oberflächlich behauptet wird. Es geht um Religion. Es wird vor einer immer stärker werdenden, islamischen Parallelgesellschaft gewarnt. Das hat mit Rassismus nichts zu tun.

11:39 von lauter._kasten

Von seinen öffentlich geäußerten Ansichten her würde man Thilo Sarrazin eher in der AfD erwarten. Zur SPD passt er wirklich nicht und ich kann die Partei gut verstehen, dass sie sich lieber von ihm trennen möchte.
--------------------------------------------------
Welche Ansichten meinen sie genau?
haben SPD Mitglieder eine Einheitsmeinung zu allen gesellschaftspolitisch relevanten Themen zu haben?

Anna-Elisabeth 15.31

Danke für den guten Kommentar! Viele derer, die Sarrazin so beschimpfen haben sich nie mit seinen Thesen und Büchern auseinandergesetzt, leider auch die Genossen nicht. Der ist sicher kein Rassist, auch wenn er unbequeme Fakten und Entwicklungen auflistet und einordnet. Der nächste Kandidat auf der Liste der unbequemen Nonkonformisten in der SPD ist sicher Heinz Buschkowsky noch vor Sigi Gabriel. Bei den Grünen Boris Palmer, bei der LINKE Sahra Wagenknecht und Oscar Lafontaine. Dann schwimmen alle schön mit dem Strom wie tote Fische... Die Zeiten, wo Meinungsvielfalt noch als demokratisch galt und für Offenheit stand, sind offenbar vorbei. Jetzt zählt nur noch absolute Linientreue

SPD will Sarrazin ausschließen...

Die AfD buhlt um den Umstrittenen: Sarrazin solle gerichtlich gegen das Urteil vorgehen, empfahl der Berliner Landesverband. 
###
Das wird er auch hoffendlich machen. Nur in die Afd eintreten wird Sarrazin nicht. Und das ist auch richtig so, den dieser Mann gehört in die SPD und man kann durchaus behaupten das er ein Realistisch denkender Mensch ist. Und solche Leute wie früher auch Oskar Lafontaine fehlen der heutigen SPD.

Innerparteiliche Meinungsfreiheit

Ich finde es ja toll, wie die Anhänger der AfD sich hier für Thilo Sarrazin in die Bresche schlagen und auf sein Recht pochen, seine Meinung innerhalb der SPD zu vertreten.

Ich würde gern wissen, ob diese Anhänger, sollte ich auf die Idee kommen, in die AfD einzutreten, sich ebenso dafür stark machen würden, daß ich meine bekanntermaßen linksgrünversiffte Meinung ungehindert innerhalb dieser Partei vertreten darf.

Ich glaube nicht.

15:51 von Walter2929

Oh wie Recht sie haben.

@harry_up Warum ist

@harry_up
Warum ist Sarrazin...
...nicht längst in einer anderen Partei, wenn ihm die Verbreitung seiner Meinung über die Folgen der Zuwanderung so wichtig ist?
- - - - - - - - - -

Weil er eigentlich Sozialdemokrat ist? Evt. hängts damit zusammen.

11:44 von frosthorn

das ist doch wirklich unglaublich
dass einer Partei dermaßen die Hände gebunden sind bei dem Bestreben, Mitglieder auszuschließen, die sich klar parteischädigend verhalten.
--------------------------------------------------
Hatten sie nicht erst diese Woche ihr absolutes Unverständnis geäußert, warum Frau von Sayn -Wittgenstein immer noch in der AFD ist?

unbequeme Wahrheiten

Die Toleranz der Toleranten beeindruck, besonders da es hier um unbequeme Wahrheiten geht.

@15:10 von dr.bashir

"Und wenn man der Meinung ist, es würde der SPD Stimmen kosten, dann frage ich mich schon, wie viele Sarrazin-Fans wohl SPD-Wähler sind."

Wieso muss man gleich ein Fan sein, wenn man einige der Thesen, die er aufstellt auch aus reichlich persönlicher Erfahrung heraus, richtig findet? Allerdings muss ich zugeben, dass einige Formulierungen tatsächlich rassistisch klingen. Mich würde mal interessieren, wieviele Foristen hier seine Bücher tatsächlich gelesen haben. Ich habe den Eindruck, dass nur die in der Presse veröffentlichten und tatsächlich haarsträubenden Äußerungen bekannt sind.

12:03 von Lyn

Ich kann nicht verstehen
Wieso jemand in einer Partei bleibt, die ihn so vehement ablehnt.
Die heutige SPD hat mit der früheren überhaupt nichts mehr zu tun.....die ist verloren. Ich vermute, für immer.
-------------------------------------------------
So lange Mitglieder wie Thilo Sarrazin noch in der Partei sind, sind noch Realisten in der SPD.
Man schaue nach Dänemark-dort haben die Sozialdemokraten die Thesen von Sarrazin offensichtlich berücksichtigt und einen großen Sieg bei den EU- Wahlen eingefahren.
Vielleicht sollten die Ankläger mal nachdenken, ob die SPD wirklich die richtige Partei für sie ist.

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die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

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