Ihre Meinung zu: Cannabis auf Rezept: Viele Patienten gehen leer aus

22. Juli 2019 - 13:06 Uhr

Seit zwei Jahren gibt es Cannabis auf Rezept. Doch es gibt zwei Probleme: Apotheken berichten von Versorgungsengpässen - und viele Patienten müssen den Wirkstoff selbst zahlen. Von Peter Sonnenberg.

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Kommentare

all diese probleme

würde es nicht geben, wenn vor allem die konservativen in D endlich ihre blockade-haltung aufgeben würden und man Cannabis legalisieren würde.

das legalisieren nicht bedeutet, dass das ganze volk auf einmal high durch die gegend schwankt, beweisen genügend beispiele weltweit aus ländern, die D einen schritt voraus sind.

chronische schmerzen bspw. lassen sich oft nur noch für die patienten mit cannabis aushalten. das die rückwärtsgewandte politik vor allem aus der Union diesen menschen ihre tägliche linderung nicht gönnt (die derzeitige handhabung klappt ja nicht, wie man sieht), ist unmenschlich und hat nichts mir den "christlichen werten" zu tun, den diese parteien vorgeben zu vertreten!

Frau Mortler ist die

Frau Mortler ist die Inkompetenz in Person. Rückständig, uninformiert, voreingenommen und ignorant.

Deutschland mal wieder...

... wie wir mit kranken Menschen umgehen ist wirklich teilweise erschreckend. Man kann ja über Cannabis denken was man möchte - es hat aber viele Vorteile - von Papier bis Medizien. Nur weil uns 60+ CDU Rentner regieren wird immer noch in Scheuklappen gedacht statt dass man fragt: Warum legalisiert man das nicht und nimmt dann damit Steuergeld ein das wir für unseren Sozialstaat dringend bräuchten? Wer wie Frau Mortler (Alter: 63) Alkohol bagatellisiert und Cannabis verteufelt - kann man sich geistreiche Interviews ansehen - der zeigt einfach das in diesem Bereich sich solange nichts bewegt bis die Generation einfach aus dem Amt kommt - da passiert die nächsten 10 - 20 Jahre nichts mehr. Deutschland und Veränderungen? Mal schauen ob die Grünen, wenn sie an die Macht kommen, das ändern oder es auch wieder nur heiße Luft ist. Übrigens: Wenn man CBD Mittel fördern würde dann wären diese günstig zu bekommen und man hätte das bööööse THC aus der Diskussion verbannt und hätte nur Vorteile.

Nicht von der Krankenkasse

Es gibt eine starke Lobby, die die Legalisierung von Cannabis vorantreibt. Nun versucht man es als „Heilmittel“ auf Rezept. Rauchen ist also plötzlich gesund? Das kann ich mir nur schwer vorstellen. Abgesehen davon ist es erwiesenermaßen eine Einstiegsdroge, macht träge und ist auch nach dem Gebrauch gefährlich zB bei der Teilnahme am Straßenverkehr. Das sollten die Krankenkassen nicht bezahlen müssen.

Zahlen sollte man schon

Ich finde es schön richtig, dass die Abnehmer das Cannabis selbst bezahlen. Was geht mich das an?

Fehlende Studien

Wenn die Pharmakonzerne keine Studien machen, warum übernehmen das nicht die Universitätskliniken, staatlich gefördert?

Davon profitieren dann Ärzte, die ihre Patienten besser behandeln können, Patienten, deren Krankheiten gelindert werden können und die Krankenkassen, die Kosten für teure Medikamente sparen.

Kurzfristig könnte man auch Cannabis als homöopathisches Mittel kennzeichnen, denn da brauchen die Krankenkassen keinen Wirksamkeitsnachweis für die Kostenübernahme.

keinerlei medizinische Begründung

Alle müssten leer ausgehen, dieser Unsinn gehört verboten.
Ich kenne zahlreiche junge Kiffer und die meisten erfuhren eine dramatische Persönlichkeitsveränderung.
Sie wurden faul, dumm und desinteressiert, denn genau das ist die "medizinische" Wirkung, falls sich das jemand erhofft.
Mein Nachbar, ein jahrzehntelanger Schmerzpatient wegen chronischer Rückenleiden, war entsetzt von der Wirkung, keinerlei Schmerzlinderung, lediglich Tunnelblick und Benommenheit waren die Folge.
Opiate werden grundlos zu verteufelt, die keinerlei Auswirkung auf die mentale Klarheit haben aber Schmerzpatienten wird mit Cannabis eine "Dröhnung" verordnet, die die Teilnahme am Strassenverkehr zur erheblichen Gefährdung anderer macht.
Fakt ist, dass eine riesige Versorgungsmaschinerie in den Startlöchern steht, um einen neuen Markt zu erobern.
Das werden auch die einzigen Nutznießer dieser unheilvollen Entwicklung sein.

Versorgungsengpässe gibt es mittlerweile

auch bei vielen normalen Medikamenten.

tut es weh?

Warum sollte eine etablierte Pharmabranche so schnell auf die dicke Spanne für ihre Schmerzmittel verzichten? Geschäft ist Geschäft - auch wenns weh tut.
Ist bestimmt auch eine Frage der Arbeitsplätze und Patente; Cannabis wächst von selbst. Und was billig ist, hilft nicht (credo universalis medicinae).

Zahlen sollte man schon

@leider geil:
Zahlen sollte man schon.
Na klar! Und Ops gibt's demnächst auch nur gegen Privatkasse. Was geht mich das an?

Wie so oft in diesem

Wie so oft in diesem Gesundheitssystem, wenn es endlich eine Hilfe für Patienten gäbe, ist diese kaum verfügbar, oder/und der Patient muss das selber bezahlen, außer natürlich er ist kein normaler Patient ...
Es würde mich nur interessieren, ob die die jetzt für diese Verknappung und Verteuerung sorgen später dann auch die Folgen aus ihrer Arbeit genießen müssen?

Einstiegsdroge.....

So ein Quatsch! Wer Drogen braucht, nimmt sie sich. Kokain und Co wirken ganz anders und die Wirkung macht den betreffenden zu einem anderen Menschen. Cannabis ist harmlos , so gesehen.
Abgesehen davon machen viele starke Schmerzmittel sehr wohl auch süchtig, Tillidin und Co.
Also, wo ist das Problem? Andere Länder machen es uns vor, aber wir sind viel zu vernagelt.

Whtf

Opium auf Rezept ist natürlich besser, macht auch überhaupt nicht abhängig und ist viiiell gesünder als Cannabis. (Ironie off)

Die Frau glänzt mit Inkompetenz und Engstirnigkeit. Keine Toten durch Cannabis und jede menge Studien die für eine Legalisierung und dem Einsatz als Medikament sprechen, aber diese Frau ist unbelehrbar. Einfach nur traurig! Was soll man denn noch tun? Wissenschaftlich fundierte Argumente könne diese Frau nicht überzeugen, aus Prinzip muss es verboten bleiben, wenn es nach der CDU geht. Was für eine beschissene, arrogante Partei. Diese korrupte und erkaufte Steinzeitpolitik ist einfach nur ätzend.

Gegenteiltag

Welche geldschwere Lobby soll denn dahinter stecken? Und wie halten die sich so lange über Wasser, während sie kaum Cannabis verkaufen dürfen? Wieso gibt es Lieferengpässe, wenn die geldschwere Lobby nur darauf wartet, alles mit Cannabis zu überschwemmen. Ergibt alles nicht viel Sinn, nicht wahr?

Seit Ewigkeiten hört man die Vorwürfe, dass die Pharmalobby oder wer auch immer die Legalisierung von Cannbis bekämpfe, um Umsatzeinbußen zu verhindern. Jetzt ist man einen Schritt weiter und plötzlich pusht es die "Cannabislobby", obwohl bisher keiner an Cannabis wirklich verdient, außer er ist ein Drogenboss.

Ich glaube den meisten hier

Ich glaube den meisten hier ist nicht bewusst das medizinisches Cannabis nichts mit dem Zeug von der Straße zu tun hat, im Gegenteil, der THC Gehalt ist so gering das es sich für den normalen Kiffer in keinster Weise lohnt, dafür ist der CBD Gehalt sehr hoch und das ist der Stoff der den Menschen helfen kann. Da gibt es kein klassisches "High".
Und liebe Leser, nein man muss das Zeug nicht rauchen, es gibt genug alternativen wie man medizinisches Cannabis zu sich nehmen kann.
Wer mal ein Menschen mit Parkinson erlebt hat dem es geholfen hat und bei dem es wirkt der wird kaum dagegen sein.

@WB0815 und leider geil
Sehen Sie das auch so für die chemischen Pharmazie Produkte? Also jeder bezahlt seine Medikamente selber, wäre doch nur fair oder?

@Free Mason
ich vermute er hat sich sein Gras von der Straßen geholt und hat nicht auf med. Cannabis zurückgegriffen...Das hört sich nämlich eher nach einem THC Turn an als nach CBD...

leider

gibt es mittlerweile nicht nur bei der Cannabis-Versorgung Engpässe, sondern auch bei Medikamenten. Was nicht massenweise Absatz findet und somit nicht genug Gewinn verspricht, dessen Produktion wird von den Pharma-Riesen, die den Arzneimittel-Markt In der Hand haben, gerne eingestellt. Insofern kann man für die Betroffenen nur hoffen, dass genügend Rezepte für Cannabis ausgestellt werden,um die Produzenten bei Laune zu halten. Immerhin gibt's ja einen substantiellen nicht-medizinischen Konkurrenzmarkt, an dem vermutlich höhere Margen zu erzielen sind als die, die die Krankenkassen zulassen.

@ um 14:35 von WB0815

Da sind Sie auf dem falschen "Dampfer"!

"Rauchen ist also plötzlich gesund? "
Cannabis-Blüten müssen nicht verbrannt werden. Man kann Sie auch verbrennungsfrei vaporizieren und inhalieren.

Das Märchen der Einstiegsdroge ist als Debatte völlig sinnfrei und eine der ältesten Fake-Facts des letzten Jahrhunderts. Missbräuchlicher Cannabis-Konsum ist zwar nicht ungefährlich, ist hier aber nicht das Thema.

Cannabis und Straßenverkehr ist so eine Sache: Die medizinische Dosis liegt unterhalb der Dosis zur berauschenden Wirkung. Nun ist die Schwelle zur letzteren natürlich nicht planbar. Also hätten sicherlich viele Patienten Verständnis, wenn die Fahrtauglichkeit weiterhin angezweifelt würde. Alles kein Grund für Verschreibungsverbote. Tramal, etc als Schmerzmittel erhöhen auch nicht gerade die Fahrtüchtigkeit.

Wie man sieht, es ist kein Thema, wie so viele, das der emotionalisierten Debatte überlassen werden sollte.

@keinerlei medizinische Begründung

@Free Mason - jaaa genau - nur weil bei dem Nachbar die Wirkung nicht so wie erhofft war = generell keine Wirkung. Tolle Logik. Und dann Opiate die mal richtig reinknallen können und abhängig machen können in den gleichen Topf wie Cannabis schmeißen? Da muss man schon gut zugedröhnt sein wenn man das glaubt.

Aber es stimmt: Es KANN eine Einstiegsdroge sein - es KANN schädlich sein - aber mal ehrlich: Zigaretten gibts an jedem Automaten, Werbung dazu in Deutschland ist legal; Bier, Wein, Schnapps gibts in ubegrenzter Fülle - und das ist kein Einstieg in sowas? Wieviele Drogentote haben wir nochmal durch Alkohol? Wieviele Vergewaltigungen, Schlägerein etc haben wir durch Alkohol? Merken Sie es?

14:37 von YVH

"Wenn die Pharmakonzerne keine Studien machen, warum übernehmen das nicht die Universitätskliniken, staatlich gefördert?"

Gute Frage. Ich rate mal: Weil die Unis auch unter dem Einfluss der Industrie und Konzerne steht. Staatlich gewollt. Oder weil derartige Studien nicht prestigetraechtig sind, weder fuer den Ruf der Uni noch fuer die Forschenden.

Free mason...........

Ja, die Menge macht das Gift. Rauche ich 10 joints am Tag, verändert es das Gehirn, keine Frage.
Macht Alkohol auch, aber das ist ja legal.
Klar.

Muss ich das begreifen können?

aus SPIEGEL-online 2017

"Die Techniker Krankenkasse erstattet - wie andere gesetzliche Kassen auch - die Kosten für homöopathische Behandlungen, obwohl deren Wirksamkeit nicht erwiesen ist."

Wenn die Kassen 'Globuli', die erwiesenermaßen nicht wirken können (wozu da noch Studien?), bezahlen, dann ist das vermutlich immer noch billiger, als hypochondrisch veranlagte Patienten, die ständig zum Arzt laufen und keine Ruhe geben.

Es geht nicht um das Wohl der Patientin, es geht auch hier wieder nur(!) ums Geld.

@14:19 von Hr. Paschulke

"Frau Mortler ist die Inkompetenz in Person. Rückständig, uninformiert, voreingenommen und ignorant."

Da sind wir heute mal wieder einer Meinung. Auch ich halte nichts von Menschen, die nicht bereit sind, ihr Wissen und ihre Denkweisen zu überprüfen.

Empathie

Ich wünsche jedem, der aus jeden erdenklichen medizinischen Grund Cannabis bevorzugt oder ergänzend konsumieren möchte, den völlig ungehinderten Zugang. Ebenso dass den Patienten oder ihren Angehörigen jeglicher Spießrutenlauf egal ob beim Arzt, der Krankenkasse oder hier im Forum, erspart bleibe.

Groko paktiert mit mafiöser Pharmalobby

Dass die Gesundheits- und Drogenpolitik von CDU/CSU und SPD Patienten mit chronischen Schmerzen in die Illegalität treibt, finde ich erbärmlich. Hauptsache die Pharmaindustrie kann weiter ihre Chemie verkaufen, die sehr viele Nebenwirkungen haben und sogar zum Tod führen kann. Aber beim vergleichsweise harmlosen Naturprodukt Cannabis fehlen angeblich Langzeitstudien zu Nebenwirkungen. Dass es dabei aber nicht um Verbraucherschutz, sondern in erster Linie um finanzielle Interessen und den Schutz der Pharmalobby geht, ist offensichtlich.
Gesundheitsminsterium und Drogenbeauftragte dienen hier nicht dem deutschen Volke.

@WB0815: Man muss Cannabis nicht rauchen! Es gibt z.B. Cannabis-Spray (man sieht es im Tagesschauvideo) oder man kann es verdampfen oder richtig zubereitet essen.
Cannabis kann übrigens auch eine euphorisierende und antriebssteigernde Wirkung haben. Das kommt ganz auf Konsument und Sorte an.

@leider geil: Haben Sie schon mal etwas vom Solidaritätsprinzip der BRD gehört?

14:35 von leider geil

"Ich finde es schön richtig, dass die Abnehmer das Cannabis selbst bezahlen. Was geht mich das an?"

Es geht uns einfach ALLES an, was unsere Mitmenschen betrifft.

Wenn man einmal selber Hilfe von anderen bekommen hat, wo man sie nicht im Ansatz erwartet hat, verfliegt die Egomanie.

Medizinischer Dauernotstand in der BRD

Vor zwei Jahren hatte ich einen Achillessehnenriss, CRT in Berlin? Leider auf sechs Wochen ausgebucht. Nach sechs Wochen kam es dann endlich zum ärztlichen Befund: Der Arzt zuckte nur mit den Schultern, zu spät für eine OP.
Danke für den medizinischen Dauernotstand. Armes Deutschland.

@ 14:35 WB0815: Informieren hilft

Die Cannabisprodukte, die aus medizinischen Gründen verschrieben werden, enthalten kaum etwas von dem berauschenden THC. Jemand, der Cannabis aus Gründen des Rausches zu sich nimmt, wird damit wohl nicht glücklich. Vielmehr ist es das CBD, welches die schmerzlindernde Wirkung hat. Zudem regt es den Appetit bei z.B. Krabspatienten an, die oft nichts mehr essen wollen.
Rauchen wird nicht als gesund gesehen, sondern im Verhältnis zu dem zu behandelnden Leiden akzeptiert und in Kauf genommen. Zudem ist das Rauchen nicht die einzige Darreichungsform. Oft wird es als Öl verschrieben, das man der Nahrung beifügt. Es kann genauso oral aufgenommen werden, wie andere Medikamente auch.

Und Einstiegsdroge Nummer eins ist und bleibt hierzulande der Alkohol, der erwiesenermaßen schädlicher ist.

@14:35 von WB0815

"Es gibt eine starke Lobby, die die Legalisierung von Cannabis vorantreibt."

Und es gibt eine noch stärkere Lobby, die sich gegen die Legalisierung stemmt. Warum, können Sie selbst nochmal nachlesen, falls Sie es schon vergessen haben sollten.

"Rauchen ist also plötzlich gesund? Das kann ich mir nur schwer vorstellen."

Das behauptet nun wirklich niemand. Es geht um Wirkstoffe, die den Betroffenen teils große Linderung der Symptome verschaffen.
Medikamente sind übrigens niemals gesund und haben IMMER Nebenwirkungen. Und dennoch können sie für viele kranke Menschen ein Segen sein. Manchmal ist es allerdings auch wie eine Wahl zwischen Pest und Cholera.
Wer starke Schmerzen hat, wird trotzdem ALLES versuchen,
was Hilfe verspricht.

Die Art der Ausschreibung ist das Problem

Es gibt sehr viele erfahrene Cannabis Bauern im Land. Die sitzen zum Teil im Gefängnis, wegen Anbau von Cannabis. Die sind von der Ausschreibung ausgeschlossen.
Der der noch nicht erwischte Teil wurde ebenfalls von dieser Ausschreibung ausgeschlossen.
Hätte man diese Leute nicht kategorisch ausgeschlossen, hätte es seit Monaten in der Branche Arbeitsplätze für gering qualifizierte gegeben, Steuereinnahmen und viele Leute mit Erfahrung würden aus der Illegalität heraus kommen.
Der Hohn ist, das in den Niederlanden gekaufte Cannabis wird zum großen Teil illegal in Deutschland angebaut.

Und das wichtigstes, nicht erst 2020 hätte es die ersten Lieferungen gegeben, die hätte es wohl ab letztem Monat gegeben. 2020 wäre die Versorgungslage dann mehr als rosig und die Preise marktüblich.

@14:57 von johnl

schön zu sehen, dass sich jemand mit der Thematik auseinandergesetzt hat und nicht nur irgendwelches Halbwissen nachplappert.

@14:35 von leider geil

"Ich finde es schön richtig, dass die Abnehmer das Cannabis selbst bezahlen. Was geht mich das an?"

Tja, was geht mich das Elend meines Nächsten an?
Schade, dass diese Haltung nicht mit starken Schmerzen verbunden ist.

Cannabis auf Rezept: Viele Patienten ...

"Patienten" - ja, viele - so ein Unsinn es gibt bestimmt genug von dem Zeug. Richtig wäre es neben Präparaten für die medizinische Anwendung, Cannabis zum privaten gebrauch in Apotheken vorzuhalten. Die beständigen gebetsmühlenhaften Leierein der Kritiker hängen nicht nur zum Halse heraus, sie sind auch einfach unglaubwürdig bis zum Mond (und zurück). Der Gesamtschaden, den sauberer Stoff dieser Art anrichtet, kann kaum größer sein, als jener, der durch verschnittene/ unsaubere Straßenware angerichtet wird, oder gar durch den bösen Alkohol. Leider werden hier nie Statistiken veröffentlicht, wie viele Straftaten (z. B. Missbrauchsfälle, Tierquälereien etc., etc.,) unter Drogeneinfluss (incl. Alkohol) begangen werden, wäre das anders würden hier vermutlich einigen die Augen aufgehen.

14:43 von Free Mason

"Mein Nachbar, ein jahrzehntelanger Schmerzpatient wegen chronischer Rückenleiden, war entsetzt von der Wirkung, keinerlei Schmerzlinderung, lediglich Tunnelblick und Benommenheit waren die Folge."

Niemand wird gezwungen, Cannabis zu rauchen. Auch Medikamente wirken nicht bei allen Menschen gleich.

"Statt Opiate grundlos zu verteufeln, die keinerlei Auswirkung auf die mentale Klarheit haben,..."

Da bleibt mir nur die Hoffnung, dass ich von dem medizinischen Unsinn, den ich hier heute lese, keine Schmerzen bekomme.

@14:58 von Sparer

"leider
gibt es mittlerweile nicht nur bei der Cannabis-Versorgung Engpässe, sondern auch bei Medikamenten. Was nicht massenweise Absatz findet und somit nicht genug Gewinn verspricht, dessen Produktion wird von den Pharma-Riesen, die den Arzneimittel-Markt In der Hand haben, gerne eingestellt."

Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. 2013 habe ich knapp 3 Monate auf ein Krebsmedikament warten müssen. Der deutsche Markt war leergefegt und die einzige Firma, die es noch herstellt, hatte einen Lieferengpass. Das Medikament wurden dann in der Schweiz bestellt.

@14:57 von johnl

"Ich glaube den meisten hier ist nicht bewusst das medizinisches Cannabis nichts mit dem Zeug von der Straße zu tun hat, im Gegenteil, der THC Gehalt ist so gering das es sich für den normalen Kiffer in keinster Weise lohnt, dafür ist der CBD Gehalt sehr hoch und das ist der Stoff der den Menschen helfen kann. Da gibt es kein klassisches "High".
Und liebe Leser, nein man muss das Zeug nicht rauchen, es gibt genug alternativen wie man medizinisches Cannabis zu sich nehmen kann.
Wer mal ein Menschen mit Parkinson erlebt hat dem es geholfen hat und bei dem es wirkt der wird kaum dagegen sein."

Danke, dass Sie das hier klarstellen!

Am 22. Juli 2019 um 14:57 von johnl

Danke ersteinmal für diese grundsätzliche Klarstellung.
Desweiteren sind Opiate in der Langzeittherapie für Schmerzpatienten eine außerordentliche Belastung für den Körper und können bei manchen Krankheitsbildern für eine Verschlechterung der Lebensqualität sorgen, anstatt auschließlich zu helfen.

Bei diesem Thema gibt es soviel Unwissenheit, dass ernsthafte Diskussionen eigentlich immer in Richtung Platitüden á la "high auf Staatskosten" abdriften.

Genau das ist der Grund, warum ich diese Torture mit dem...

...Antrag auf med. Versorgung mit Cannabis noch nicht
machen kann.

---

Und das, obwohl chron. Schmerzpatient, genau für diese Art von med. Versorgung geeignet bin.

1. finde ich keinen Arzt in Wohnortnähe, der mir die Verordnungen mit Cannabis verschreibt.

2. wird mit aller Wahrscheinlichkeit meine Krankenkasse die dann doppelt so teure medikamentöse Versorgung nicht zahlen.

3. da die Versorgungssicherheit derzeit nicht garantiert ist,
kann ich nicht wechseln.
Schon jetzt gibt es seit Wochen Lieferprobleme mit meiner Opioid-Versorgung seitens der Pharmaindustrie.
Das Risiko einer Nichtversorgung ist mir also viel zu hoch.

Zum unserer Drogenbeauftragten Marlene Mortler möchte ich folgendes sagen:
Sie ist auf diesen Gebiet völlig inkompetent und sollte mal darüber nachdeken, was sie mit ihren Verhalten/ ihrer Einstellung Patienten wie mir antut.

Geld?

Aufgewachsen an der Grenze zu den Niederlanden frage ich mich, wie die Kosten hier ein Problem sein koennen.

Ich erinnere mich an Kosten von ca. 2 DM pro (hochwertiger) "Portion" in den 90ern.

Es handelt sich hier um eine Art Unkraut, das beim richtigen Klima spriesst wie sonstwas.

Ich habe den Eindruck, hier soll fuer andauernd hohe Preise gesorgt werden fuer ein Gut, das einem die Natur schenkt.

@suomalainen

"das legalisieren nicht bedeutet, dass das ganze volk auf einmal high durch die gegend schwankt, beweisen genügend beispiele weltweit aus ländern, die D einen schritt voraus sind."

Ein Bekannter von mir meinte mal, in D wuerde es niemals zu einer vollstaendigen Freigabe von Cannabis kommen.

Und zwar nicht etwa, weil es ungedund waere (was nur zutrifft, wenn man es raucht oder wenn man sehr jung ist), sondern da die Deutschen dann wohl auf die Idee kommen koennten, das es angenehmeres geben koennte als Arbeit...

Das es nicht ganz so schlimm kommen muss, sieht man an den Niederlanden.

14:35 von leider geil

“Ich finde es schön richtig, dass die Abnehmer das Cannabis selbst bezahlen. Was geht mich das an?“

Na, dann hoffen Sie mal, dass keine Erkrankung wie z.B. ALS bekommen.

14:35 von WB0815

“Abgesehen davon ist es erwiesenermaßen eine Einstiegsdroge, macht träge und ist auch nach dem Gebrauch gefährlich zB bei der Teilnahme am Straßenverkehr. “

Das sagen Sie mal einem Todkranken, der sowieso nicht mehr am Straßenverkehr teil nimmt. Für den es die Linderung bei unerträglich schmerzhaften Spastikanfällen wäre.
Entschuldigung - aber Ihr Kommentar ist respektlos gegenüber Menschen die schwer krank sind. Hoffentlich kommen Sie nicht mal in so eine Lage.

Uhh Bei dem Thema ...

kommen sofort die ganzen Kiffer aus den Höhlen gekrochen und fordern gleich die Legalisierung "ihrer" Droge.
Es geht hier um die Versorgung von kranken Patienten die ein REZEPT vorweisen können und deren Krankheit durch Canabis gelindert werden kann und nicht um die Bedürfnisse von Kiffern zu befriedigen. Im Übrigen gibt es in manchen Apotheken schon alleine Probleme mit der Versorgung von höher dosierten Schmerzmitteln wie z.B 800er Ibuprofen.

14:35 von leider geil

Zitat:"Ich finde es schön richtig, dass die Abnehmer das Cannabis selbst bezahlen. Was geht mich das an?"

Ihre nächste OP bezahlen Sie bitte selbst. Was geht mich das an...

Ich verstehe das Problem nicht

"Weil alle anderen Medikamente nicht mehr halfen, bekam er schon vor Jahren eine Ausnahmegenehmigung, Cannabis zu rauchen"

Zu rauchen?
Seit wann muss man Cannabis unbedingt rauchen, damit es wirkt?

Und warum gibt es den Wirkstoff nicht als verschreibungspflichtige Tabletten? Es kaut auch niemand mehr auf Weidenrinde herum, wenn er Kopfschmerzen hat. Er schluckt ASS als Pille.

Der Vorteil einer Tablette ist der, dass die Menge der Wirkstoffe kontrollierbar ist, während Pflanzen halt Lebewesen sind und keine einheitliche Leistung bringen. Diese Kontrolle ist gerade bei medizinischen Anwendung wichtig.

15:09 von Anna-Elisabeth

"Wenn die Kassen 'Globuli', die erwiesenermaßen nicht wirken können (wozu da noch Studien?) [...]"

Wer kann denn Nicht-Wirksamkeit "erweisen"?
Die Wissenschaftler mit Sicherheit nicht, sofern sie keine Ideologen sind, sondern eben Wissenschaftler.
Als seriöse Wissenschaftler können sie nur feststellen, dass sie bisher keinen Stoff gefunden haben, der die und die Wirksamkeit hervorruft.

@ 14:35 WB0815

Bevor Sie so etwas hier posten, sollten Sie sich zumindest mit den Grundinformationen von Cannabis als Heilmittel auf Rezept auskennen. Es ist u.a. in vielen Fällen die letzte Schmerztherapiemöglichkeit für Tumorpatient*innen. Das hat mit der Debatte um allgemeine Legalisierung nicht das geringste zu tun.

@ 14:35 leider geil

... und wenn Sie demnächst einen teuren Krankenhausaufenthalt haben mit einer komplizierten OP, zahlen Sie das dann auch selbst? Denn gemäß Ihrer generellen Absage an das Solidarprinzip müsste ich sagen: Ich finde es schon richtig ("schön" nicht, wie Sie schrieben...), dass die Nutznießer einer teuren OP das selbst bezahlen. Was geht mich das an?

Warum nur...

fühle ich mich bei der aktuellen Drogenbeauftragten der Bundesregierung so an den ehemaligen Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (1969 bis 1983), sowie Präsidenten der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (1984-1990), Josef Ertl, erinnert?

In einem Interview im Sommer 1986, nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, auf die Frage, ob man angesichts der festgestellten radioaktiven Belastung von "Innereien und Muskelfasern" bei bayrischem Wild, dieses noch zum menschlichen Verzehr freigeben könne, wiegelte der Sohn eines bayerischen Landwirtes und passionierte Jäger Ertl kurzer Hand ab mit den Worten, Innereien und Muskel seien ja nicht schlimm, schließlich esse der Verbraucher ja "nur das Fleisch."

Und mir wurde schlagartig bewußt, dass in den sogenannten "Regierungsfachkreisen" so mancher nicht mal das "Wasser" hat, mit dem er kochen könnte. Da brennt ständig der Topf an.

@WB0815

"Es gibt eine starke Lobby, die die Legalisierung von Cannabis vorantreibt."

Seit wann besteht diese Forderung nach der Legalisierung von Cannabis? Etwa seit Beginn der siebziger Jahre, wenn wir mal Hanf als reines "Genußmittel" betrachten. Und da charakterisieren Sie eine "Lobby" als "stark", die in den vergangenen 50 Jahren nicht einen Schritt voran gekommen ist?

Alles, was zum Verbot von Hanf nötig war, war ein großer amerikanischer Papierhersteller, der Anfang der 1930er Jahre Angst hatte, seine kanadischen Wälder könnten unrentabel werden, weil der Hanfanbau durch die Erfindung einer Erntemaschine plötzlich deutlich kostengünstiger wurde. Und der seine Zeitungen dazu nutzte, das Märchen von der "Teufelsdroge Marijuana" in die Welt zu setzen. Und eine große staatliche Behörde, die nach dem Ende der Prohibition in den USA plötzlich ohne Aufgabe war und sich auf diese "Teufelsdroge" stürzte.

"Abgesehen davon ist es erwiesenermaßen eine Einstiegsdroge" - ist erwiesenermaßen erlogen

Sicherheit?

Cannabis gefährlich oder Nebenwirkungen?
Dazu braucht es keiner klinischen Studie, Millionen und Abermillionen Konsumenten weltweit können nicht irren... abgesehen davon gibt es auch Auszüge aus der Pflanze ohne rauschwirkung... also, für medizinische Fälle flott freigeben das Kraut... ist nur eine Droge wie Hunderttausende anderer zugelassenen Drogen der pharmaindustrie...

man versteht es nicht

bin ja wirklich ein Konservativer der Null Verständnis für Rauschgift hat
aber was ist denn da dabei wenn ne alte Oma ein paar Haschischkekse kriegt
wenn es ihr bei den Alters Depressionen hilft
und wenn es wirklich stimmt, dass es in der Schmerztherapie Vorteile bietet,
dann gebt´s den Leuten
und wer die Sache ausnützt - was ich durchaus vermute -
dann setzt die Strafen eben höher

@16:33 von Sausevind

"Als seriöse Wissenschaftler können sie nur feststellen, dass sie bisher keinen Stoff gefunden haben, der die und die Wirksamkeit hervorruft."

Das ist richtig, ändert inhaltlich aber überhaupt nichts an meiner Aussage, die übrigens genau so schon von Medizinern, Physikern und Wissenschaftlern anderer Disziplinen getätigt wurde. Keine Ideologen!
Nehmen Sie Globuli?

Chorea Huntington aka Veitstanz...

... eine ganz fürchterliche erbliche Erkrankung des Gehirns.
Mein Freund aus Kindertagen litt daran, RIP...

Und ja, bis zu seinem Tot in 2005 haben ihm die zuvor umfänglich - von den Wissenden - beschriebenen Wirkstoffe Linderung, somit ein Rest Lebensqualität verschafft.

Wir rauchten und weinten zusammen...

@ johnl: Das stimmt leider

@ johnl: Das stimmt leider nicht. Das in Deutschland erhältliche Pedanios 22/1 (Sativa) beinhaltet beispielsweise 22% THC und 1% CBD.
Die schmerzlindernde Wirkung geht auch eher oder vielleicht sogar vollständig vom THC aus.
Man kann sich mit medizinischem Cannabis sehr wohl berauschen. Es gibt allerdings auch medizinisches Cannabis mit deutlich geringerem THC-Gehalt.

@16:19 von Klabautermann 08

"Uhh Bei dem Thema ...
kommen sofort die ganzen Kiffer aus den Höhlen gekrochen und fordern gleich die Legalisierung "ihrer" Droge."

Das ist aber eine verdammt üble Unterstellung. Ich kann "die ganzen Kiffer" hier überhaupt nicht finden. Sie kennen hier niemanden persönlich und können demzufolge die individuelle Situation der User hier nicht beurteilen.

"Es geht hier um die Versorgung von kranken Patienten die ein REZEPT vorweisen können und deren Krankheit durch Canabis gelindert werden kann und nicht um die Bedürfnisse von Kiffern zu befriedigen."

Es geht hier auch darum, dass manche dieser Patienten, TROTZ Rezept das Cannabis aus eigener Tasche bezahlen müssen. Es gibt diverse Medikamente, die rezeptpflichtig sind und dennoch aus unterschiedlichen Gründen in voller Höhe vom Patienten bezahlt werden müssen. (Rezeptfarbe ist dann meist grün.)

...gelebter Machtmissbrauch...

Es ist an der Zeit Cannabis genauso einzustufen wie Bier oder auch Führerscheine. Wieviele Leute fahren von A nach B mit der Absicht sicher an zu kommen - ohne- das Auto zu missbrauchen? Wie viele davon fahren wirklich im Vollrausch auf Alkohol - und wieviel lassen das Auto einfach stehen?
Wer geht zivil mit welchen Möglichkeiten einer aufgeklärten Zivil-Gesellschaft um - oder wer setzt die Mittel zur Schädigung der Vielfalt ein? Haben die Niederländer wirtschaftlichen Erfolg zu verzeichnen, - oder kam durch eine "Legalisierung" der Untergang - für mein dafür nicht. Die Menschen die das Thema betrifft sind selten Teilnehmer derer die Gesetze beeinflussen oder gar ändern können - aber eine ständige Polit-Ignoranz insbesondere zum Thema Cannabis auf Rezept / medizinisch abgestimmt oder als vollwertige Pflanze - das zieht sich doch schon seit den 90'ern immer mal wieder durch die Öffentlichkeit. Die Öffentlichkeit ist aber nicht der Gesetzgeber - sondern kann nur immer wieder appelieren

16:33, Sausevind

>>15:09 von Anna-Elisabeth
"Wenn die Kassen 'Globuli', die erwiesenermaßen nicht wirken können (wozu da noch Studien?) [...]"

Wer kann denn Nicht-Wirksamkeit "erweisen"?
Die Wissenschaftler mit Sicherheit nicht, sofern sie keine Ideologen sind, sondern eben Wissenschaftler.
Als seriöse Wissenschaftler können sie nur feststellen, dass sie bisher keinen Stoff gefunden haben, der die und die Wirksamkeit hervorruft.<<

Placebos sind nachgewiesenermaßen wirksam. Das wurde oft experimentell festgestellt. Ein Indiz dafür, daß ein Medikament nicht immer ausschließlich auf der chemisch-physikalischen, sondern oft auch auf der psychologischen Ebene wirkt.

Heilkunst ist ein sehr komplexes Thema.

Allheilmittel?

Rufen Sie doch nicht immer gleich den Notstand aus, wenn es um Dinge geht, von denen Sie nicht genug verstehen. Ich übrigens auch nicht, obwohl ich Arzt bin. Ob und wobei Cannabis helfen kann, müssen Studien zeigen, es ist sicher kein Allheilmittel wie derzeit gepriesen. Dann kommt der nächste Schritt: was soll die Kasse erstatten und was nicht. Daß es bei manchen nur wirkt, wenn sie es rauchen, andere Applikationen nicht helfen sollen...na ja. Etwas mehr journalistische Zurückhaltung wäre angebracht.

Man sollte alle Stoffe /

Man sollte alle Stoffe / Drogen ab 18 Jahren frei geben. Dann ist jeder alt genug und kann konsumieren, was er will. Gerne Klebstoff riechen, Benzin trinken, Crack rauchen und sich in die Vene spritzen, was der Markt hergibt. Mit 18 Jahren kennt jeder die Gefahren von Drogen und jeder muss selber seine Entscheidung treffen. Daher auch gerne Medikamente mit Cannabis. Straßenverkehr ist natürlich für Konsumenten tabu

15:37, Free Mason (welcher Orient?)

>>Ich kenne zahlreiche junge Kiffer und die meisten erfuhren eine dramatische Persönlichkeitsveränderung.
Sie wurden faul, dumm und desinteressiert, denn genau das ist die "medizinische" Wirkung, falls sich das jemand erhofft.<<

Ich konsumiere THC seit 48 Jahren, muss also extremst faul, dumm und desinteressiert sein.

So wie all meine gleichaltrigen (63 Jahre) Bekannten, die es ebenso halten.

Oder so wie Louis Armstrong, der das Kraut als Genussmittel in der westlichen Welt popularisiert hat...

WG: um 18:15 von Nirwana1962

>>Wir rauchten und weinten zusammen...<<

und weil gedanklich ergriffen - Kopfkino läuft - es mir ein Bedürfnis ist, zu konkretisieren...

Wir rauchten, lachten und weinten zusammen...

18:48 von berelsbub

warum nicht
aber dann hat auch jeder für die Folgekosten eigenverantwortlich grade zu stehen
dem finanziere ich mit meiner Hände Arbeit kein Krankenhaus und keine Rente

17:59, friggonaut

>>Cannabis kann übrigens auch eine euphorisierende und antriebssteigernde Wirkung haben. Das kommt ganz auf Konsument und Sorte an.<<

Es kommt auf den Konsumenten an, denn die Inhaltsstoffe sind immer dieselben.

Keine mir bekannte Droge ist in ihrer Wirkung derart von der mentalen Befindlichkeit des Konsumenten abhängig wie THC.

Man muss die Droge gewissermaßen lernen.

Fast alle langjährigen Konsumenten, die ich kenne, sind eher überdurchschnittlich antriebsstarke, aktive Menschen.

@18:44 von fathaland slim

"Placebos sind nachgewiesenermaßen wirksam. Das wurde oft experimentell festgestellt. Ein Indiz dafür, daß ein Medikament nicht immer ausschließlich auf der chemisch-physikalischen, sondern oft auch auf der psychologischen Ebene wirkt.

Heilkunst ist ein sehr komplexes Thema."

Ist mir nach 45 Jahren Krankenhauserfahrung - 40 davon in der Neurologie - und 38 Jahren Partnerschaft mit einem (allgemein anerkannten) Neurophysiologen hinreichend bekannt.
Mir ging es hier um Wirkstoffe , nicht um Psychologie.

Realpolitik statt Abgergläubige Parteien

Wie verblendet müssen konservative Politiker eigentlich sein?
Den "Kampf gegen Drogen" sollte man langsam mal geraderücken statt alles pauschal zu verteufeln. Wenn es um die "illegalen" Drogen geht sollten sich Gesetzgeber auf die erwiesener maßen wirklich problematischen Sachen konzentrieren: Crack, Chrystal, verdrecktes Heroin sowie die Schwemme an sogenanten "Legalyze". Ebenso sollte nachdem gewöhnliche Raucher mit skurilen Schockbilder auf ihren Tabakwaren abfinden müssen, auch der Alkohol mal härter reguliert werden. Ein "Kulturgut" dessen Gesundheitsschädlichkeit seit Jahrzehnten bekannt ist.
Cannabis als Einstiegsdroge zu betiteln ist genauso weit hergeholt als wenn man sagen würde das Schule ein Einstieg in den Drogenkonsum wäre.
Obwohl bei letzterem bestimmt manch einer eher zustimmen würde.

@ welcome in peace um 18:32

Der wirtschaftliche Erfolg der Niederländer muß nicht unbedingt was mit dem Cannabis zu tun haben. Könnte auch daran liegen, dass die Niederlande ein Steuerparadies ist.
Die Niederländer haben aber auch eine viel längere, bürgerliche Freiheitstradition; Ich darf hier jeden Tag erleben, wie man mir mißtraut, weil ich selber denke. Hier gilt für alles, das Repräsentative (wenn du einen hast, der für dich denkt und macht) in der Demokratie. Selbstverantwortung kommt dann, wenn du selber zahlen darfst.
Jetzt ein kühles Bier, bis dann

Wieviel Tonnen werden pro Jahr . . .

vom Zoll verbrannt?
Wenn dir Industrie nicht liefern kann, warum wird das illegale und beschlagnahmte Material nicht an ein Behördliches Institut weitergereicht, das diese Drogen in einen verkaufbaren Zustand verarbeitet um so der Industrie zu helfen. In Bezug auf die Kosten dürfte es keine Probleme geben...

@16:31 von Tada - Ihre wie ich finde eher unnötige Frage zeigt,.

...daß Sie sich mit dem Thema Cannabis in der Medizin noch nicht sonderlich viel auseinandergesetzt haben.

---

Nur mal so zur Info, jeder Patient und jede Erkrankung ist nicht gleich
und somit kommt für den einen evtl. Cannabisöl in Frage,
für den nächsten Cannabis als Spray in die Mundschleimhaut
und für den nächsten der ach so berühmte "Joint".

Die Wirkweisen sind sehr unterschiedlich und auch der Wirkeintritt.

Also bitte nicht vorher "rummeckern und poltern" sondern vielleicht erstmal kundig machen.

Danke im Voraus für Ihr Verständnis.

Gruß

Biocreature

@14:35 von leider geil - Ihre Ansicht, daß Kranke Menschen...

...ihre Medizin grundsätzlich selber zahlen sollen
kann ich nur als Scherz Ihrerseits verstehen.
Sollte Sie dennoch diesen Beitrag hier...:

(Ihr O-Ton)
Zahlen sollte man schon
Ich finde es schön richtig, dass die Abnehmer das Cannabis selbst bezahlen. Was geht mich das an?

...doch ernst meinen, hoffe ich für Sie, daß Sie nie ernsthaft und dauerhaft erkranken.

Oder ziehen Sie das amerikanische Gesundheitssysem dem unseren vor?

@15:27 von Anna-Elisabeth Re. @14:35 von leider geil

O-Ton des ganzen Beitrages:
"Ich finde es schön richtig, dass die Abnehmer das Cannabis selbst bezahlen. Was geht mich das an?"

Tja, was geht mich das Elend meines Nächsten an?
Schade, dass diese Haltung nicht mit starken Schmerzen verbunden ist.

Mein Zusatz:
Die wiederum mit Cannabis gelindert werden könnten,
sofern man eben das nötige Kleingeld hat.

Satire Ende

Es müßte verboten werden, mit Medikamenten...

...überhaupt einen Gewinn zu erzielen.

---

Ich bin schon lange der Meinung, daß die Pharmaindustrie in staatl. Hände gehört und nicht in die geldgierigen Hände von Aktionären.

Und ja, auch staatl. kontrollierte Phamalogie kann Forschung betreiben.
Die Medikamente sollten dann zum Selbstkostenpreis, inkl. aller Unkosten wie Löhne, Forschung etc. an die Patienten weitergegeben werden.

Oder gibt es hier einen, der mir erklären kann warum meine Opioid Versorgung nur 50% der mögl. Cannabisversorgung kostet?
Und ich mir mit den Opioid auf mittlere und lange Sicht meinen Körper zerstöre.

P.S.: Warum muß 1 Gramm Cannabis, welches so ungefähr 1-2 Tage Versorgung garantiert, satte 25 € kosten?
Und jetzt sagt nicht, wegen der Forschung.
Cannabis wird seit Jahrtausenden in der Medizin angewendet.
Nur jetzt wollen viele eben reich werden dadurch.

Der gear...te ist der Patient, der entweder nix kriegt oder es sich nicht leisten kann.
Tolle Politik ist das.

@18:59 von fathaland slim

... Danke Ihnen.

Sie sprechen mir aus der Seele.

... der Kopf des Konsumenten ist Herr der Dinge...
... und im Bedarfsfall innerhalb von Sekunden.

@ Sisyphos3

„warum nicht
aber dann hat auch jeder für die Folgekosten eigenverantwortlich grade zu stehen
dem finanziere ich mit meiner Hände Arbeit kein Krankenhaus und keine Rente“

Die wenigsten Hartdrogenabhängigen und Alles-Konsumenten tauchen weder im Krankenhaus, noch in der Rente auf.

@14:43 von Free Mason - Ihr Satz hier...

..."Statt Opiate grundlos zu verteufeln, die keinerlei Auswirkung auf die mentale Klarheit haben,..."

...ist völliger Unsinn.

---

Ich spreche aus Erfahrung, da ich seit 2014 hochpotente Opioide tägl. einnehmen muß.

Von wegen keinerlei Auswirkungen.

Ich habe mittlerweile mehr Nebenwirkungen, die mir starke Probleme bereiten, als meine Hauptkrankheit.

Und sagen Sie jetzt bitte nicht, dann sollte ich eben keine Opioide mehr nehmen.
Falls doch, dann verraten Sie auch bitte gleich, welche Alternative Sie mir vorschlagen.

Aber bitte kommen Sie mir dann nicht mit Cannabisversorgung.

Satire Ende

19:07, Anna-Elisabeth

>>@18:44 von fathaland slim
"Placebos sind nachgewiesenermaßen wirksam. Das wurde oft experimentell festgestellt. Ein Indiz dafür, daß ein Medikament nicht immer ausschließlich auf der chemisch-physikalischen, sondern oft auch auf der psychologischen Ebene wirkt.

Heilkunst ist ein sehr komplexes Thema."

Ist mir nach 45 Jahren Krankenhauserfahrung - 40 davon in der Neurologie - und 38 Jahren Partnerschaft mit einem (allgemein anerkannten) Neurophysiologen hinreichend bekannt.
Mir ging es hier um Wirkstoffe , nicht um Psychologie.<<

Na ja. Es ist bekannt, daß Placebos keine Wirkstoffe enthalten. Bei Globuli ist das nicht anders.

@18:59 von fathaland slim

"Fast alle langjährigen Konsumenten, die ich kenne, sind eher überdurchschnittlich antriebsstarke, aktive Menschen."

Das kann ich von den Jugendlichen, die aus der Psychiatrie zu Untersuchungen in die Neurologie geschickt wurden, nicht gerade behaupten. Aber bei denen ist natürlich das Problem, dass das Hirn noch nicht ausgereift ist. Und man muss wohl auch einräumen, dass nicht immer ganz klar war, welche Probleme zum Kiffen geführt haben und welche dadurch erst entstanden sind.

18:46 von Nullblicker Arzt hin oder her...

Welcher Beleg besagt denn, das CBT mehr Gefahren birgt als z. B. Akkupunkturnadeln, oder die schon angesagten Globuli - einfach mal die tradierten Ängste beiseite lassen und sachlich an die Sachen heran gehen und die tradierten Werte auf die kulturelle Seite des THC Gebrauchs anwenden. Früher sind dergleichen Stoffe auch eher von Eingeweihten, von Medizinmännern genutzt worden, oder unter deren Anleitung - dahin kommen wir auch Heute wieder, mit der Kriminalisierung ist es wie mit §175, wer die Betroffenen auf Klo und in die Anonymisierung hetzt, der bekommt eben eine unsaubere Subkultur, was niemand wollen können sollte.

@friggonaut, auch Sie haben

@friggonaut,
auch Sie haben natürlich recht das es Präparate gibt bei denen das umgekehrt ist, soweit ich weiß werden diese gerne bei ADHS verschrieben wohin gegen Präparate wo es umgekehrt ist bei Stress, Burn out, Schlafstörungen, Epilepsie, Angststörungen, schizophrene Psychosen, Entzündungen und entzündungsbedingte Schmerzen , Übelkeit und Erbrechen, Migräne, Neuropathien, Abhängigkeit von THC, Nikotin, Alkohol, Schlafmittel und Opiaten, zur Appetitshemmung, antioxidativer Zellschutz eingesetzt werden. (Quelle CBD Vital)
Es kommt also immer auf die Beschwerden an und dazu gehört auch das es nicht bei allen hilft, es kann helfen. Aber grundsätzlich ändere ich trotzdem nicht meine Meinung das es kein Grund gibt medizinisches Cannabis zu verteufeln und Patienten vorzuenthalten.

18:51, Nirwana1962

>>WG: um 18:15 von Nirwana1962
>>Wir rauchten und weinten zusammen...<<

und weil gedanklich ergriffen - Kopfkino läuft - es mir ein Bedürfnis ist, zu konkretisieren...

Wir rauchten, lachten und weinten zusammen...<<

Danke für die Konkretisierung.

Aber davon bin ich einfach mal ausgegangen.

@Klabautermann 08

Ihr O-Ton:
m Übrigen gibt es in manchen Apotheken schon alleine Probleme mit der Versorgung von höher dosierten Schmerzmitteln wie z.B 800er Ibuprofen.

---

Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen.

Wie kommen Sie bitte darauf, daß man Medikamente aufgrund ihrer Mengenangabe (mg, ml etc.)
so miteinander was die Wirkung angeht, vergleichen kann?

Is' mir ein Rätsel.

P.S.:
Wer kifft denn hier im Forum und möchte Ihrer Meinung nach kostenlose Drogenversorgung?

18:55, Sisyphos3

>>18:48 von berelsbub
warum nicht
aber dann hat auch jeder für die Folgekosten eigenverantwortlich grade zu stehen
dem finanziere ich mit meiner Hände Arbeit kein Krankenhaus und keine Rente<<

Die allermeisten Krankheiten sind auf den Lebensstil des Erkrankten zurückzuführen.

Zu wenig Hanf?

Hallo? Wissen die Leute überhaupt, wie Cannabis in den Staaten genannt wird? "Weed", Unkraut, weil es wie eines wächst! Sogar bestens hierzulande und sogar besser als vor der Jahrtausendwende, weil die Sonne stärker durchscheint.

Cannabis wird absichtlich verknappt. Der Anbau übernimmt die Natur von ganz alleine und es müssen nicht überteuerte Forschungen gemacht werden. Die Untersuchungen zu Heilwirkung von Gras sind bereits getan und in vielen Ländern anerkannt. So in Deutschland für einige chronische Schmerzenskrankheiten, im Vereinigten Königreich für sehr viele seltene Krankheiten sogar als Heilmittel anerkannt.

Trotzdem wirds auch dort noch dämonisiert. Wieso? Das Kraut war vor 50 Jahren völlig uninteressant für die Politik. Erst die Amis haben weltweit eine Restriktion eingeführt. Jetzt kann man über deren Motive reden aber die EU hat sie übernommen und pflegt die Dämonisierung weiter. Wieso? Weil Pharma viel weniger verdienen würde. Hanf ist eine Naturheilpflanze. Dumm wa?!^^

da bin ich bei fathaland slim....

43 Jahre und seltenst krank dank regelmäßigen THC Genuss. Mit 43 Privatier ohne Erbschaft. Also faul und völlig verdummt und träge. Heute 62 und top fit. Wer keine Ahnung hat soll schweigen. Bestes Infektionsabwehrmittel überhaupt. Jahrelang im Busch gelebt.

@fathaland slim

Falsch, Globuli enthalten hochverduennte Konzentrate.

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