Ihre Meinung zu: Angstmacher Klimaschutz? Warnungen aus Ostdeutschland

31. Juli 2019 - 9:02 Uhr

CO2-Abgabe, teurere Flüge, früherer Kohleausstieg - Parteien, Bundesregierung und Landeschefs überbieten sich gerade mit Ideen für mehr Klimaschutz. Stopp, ruft Sachsens Ministerpräsident. Das mache den Leuten Angst.

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Kommentare

auch dem Pendler kann doch zugemutet werden…

für den Klimaschutz aufs Fahrrad umzusteigen und anstatt in Urlaub zu fliegen das Segelboot zu benutzen so wie es uns Greta vormacht

Alles nur auf Pump

Autos , Häuser, uvm.
Kredite, welche nicht zurückbezahlt werden
Nur die Erdresourchen und unsere Luft als auch unser Klima
können wir nicht auf Pump
im Sinne unserer Nachfahren verbrauchen.

Ob da auch mal die christlichen als auch die möchtegern Retter
des deitschen Abendlandes kapieren ?

Pendler schützen vor höheren Abgaben

im Klartext, wir sind für den Klimaschutz, er darf aber nichts kosten
vorallem aber nicht "unser" Geld, sondern das von anderen,
am besten "den" Reichen - die Zielgruppe war ja schon immer populär gewesen

„Mit Blick auf das Reisen mit

„Mit Blick auf das Reisen mit dem Flugzeug unterstrich [Hubertus Heil]: ‚Niemand muss sich schämen, wenn er mal in den Urlaub fliegt.‘“

Doch, müssen sie. Denn wenn das jeder machen würde, würde die Welt im Nullkommanix zugrunde gehen. Diese Pauschalurlaubsfliegerei ist ein Privileg der Menschen in Industriestaaten (und auch dort nur einer Minderheit), die auf Kosten aller anderen leben, und für so eine rücksichtslose, egoistische Lebensweise sollten sie sich in Grund und Boden schämen.

meine Meinung:

Es gibt doch die Möglichkeiten, Kerosin zu verteuern. Eine Umrüstung der weltweiten Schifffahrt weg vom Schweröl wäre auch möglich, wenn dies international als Aufgabe verstanden würde. Ein schnellen Ausstieg aus der Kohleindustrie in Deutschland schadet jedoch der Umwelt. In Deutschland stehen die Kohle-Kraftwerke mit den effektivsten Filtereinrichtungen, den geringsten Emmisionswerten. Diese stillzulegen und dann bei Bedarf Strom aus dem Ausland zu zukaufen, verlängert dort die Standzeiten der älteren Kohle-Kraftwerke.

"Das macht den Leuten Angst"

Was ist das für ein abwegiges Argument! Der Klimawandel kann den Leuten gar nicht genug Angst machen. Die Zukunft zukünftiger Generationen steht auf dem Spiel.

Endlich mal ein Artikel der

Endlich mal ein Artikel der an die Landbevölkerung denkt. Ich muss täglich auch 60 km fahren und kann nicht auf Öffentliche Verkehrsmittel ausweichen, wäre dann von Morgens 4 bis Abend 9 Uhr außer Hause.

Der Konflikt

Stadt Land weitet sich aus, und einigen geht der Hintern auf Grundeis, alles was in der Spaßgesellschaft Stadt geht.
Ist auf dem Land unmöglich, um das mal ganz drastisch auszudrücken.
Je mehr vor der Wahl ans Licht kommt, um so besser fällt sie aus, der Finanzminister wird ja schon deutlicher.
Die CO2 Steuer schlägt sich auf alle Produkte nieder, nicht nur auf die die immer genannt werden.
E-Autos können sich auf Grund des Preises nur eine bestimmte Schicht leisten, weil man ein zweites braucht für den Urlaub.
Also fällt die Förderung mit Steuergeldern der oberen Schicht zu, unten und auf dem Land die schauen in Röhre.
Manche scheinen der Meinung zu sein, das die Menschen auf dem Land nichts mehr merken, es ist nur noch die Rede von Stadt.

Es wurde auch einmal Zeit

dieses Dauerthema Klima wieder in ruhiges " Fahrwasser " zu steuern. Die Bürger müssen mitgenommen werden bei der Umsteuerung auf Klima gerechtes Verhalten, nur dann kappt es. Angst machen ist der falsche Weg und jeden Tag neue Ideen unter die Leute zu streuen. Das macht nur Verunsicherung.

am 20.September muss eine "Ruck-Rede" gehalten werden...

"Wir werden den CO2-Ausstoß minimieren, privaten Autoverkehr begrenzen, Urlaubsflüge und Heizung verteuern und so das Klima retten"

Klug handeln

Man kann nicht einfach Sachen in die Welt setzen, weil man anderswo bereits gedankenlos Sachen in die Welt setzte. Windräder sollten gebündeltr dort stehen, wo kein Mensch ist - also auf See. Oder Gebieten, die es (un)wert sind,also nicht gerade in attraktivenWald-Erholungsgebieten. Was gibt es da noch zu diskutieren? Aber die Industrie wird mal wieder übermaßen begünstigt, was das zB Einsparen von co2 angeht, das finde ich nicht fair, erhalten wir auch sonst nie was zurück, sondern der Steuerzahler soll immer nur den Spender spielen.

Ja, ich habe Angst

vor der überproportionalen Zunahme der Erderwärmung in den vergangenen 100 Jahren und vor Menschen wie sie Herr Kretschmer.

Zum Haare raufen!

"Schon heute will das Bundeskabinett ein milliardenschweres Steuerpaket zur Förderung der Elektromobilität auf den Weg bringen."
Wer Elektroautos fördern will, der muss keine Zuschüsse geben! Kommt man in der Realität an, werte Politiker!
Es müsste ein Gesetz geben dass man sich an seinen eigenen Garagenstellplatz eine Ladebuchse legen darf egal was die anderen Wohnungsbesitzer sagen. Es müsste ein Gesetz geben das Hersteller dazu verpflichtet Wechselakkus anzubieten damit ein Elektroauto auch nach 10 Jahren kein Schrott ist. Und vorallem machen Elektroautos erst dann Sinn wenn die nächste Generation von Akkus, an der viele, wirklich viele Firmen forschen, auf dem Markt ist. Jetzt Zuschüsse ist nichts anderes als eine sinnlose Verschwendung von Steuergeldern. Also im Einklang mit der Politik der letzten 2 Jahrzehnte.

Beispiellose Hysterie

Es gibt eine einzige Ursache, welche alle anderen Probleme auslöst: das ungezügelte Bevölkerungswachstum.
1960: 3 Mrd. / 2000: 6 Mrd. / 2015: 7,5 Mrd.
z.Zt. weltweit jährliche Zunahme: 86 Mio., d.h. ca. alle 11 Jahre eine Mrd. mehr Menschen!!! Das hält keine Erde aus. -> weiter steigender CO2-Ausstoß, Ressoucenverbrauch auf allen Gebieten, Regenwaldabholzung, Welternährung, Vermüllung der Meere, etc, etc. Davon redet aber (in D) kein einziger Politiker, und schon gar nicht die Grünen.
Einzig und allein Helmut Schmidt hat in allen seinen Vorträgen als erstes immer auf das größte Menschheitsproblem hingewiesen.
Die Grünen sind eine reine Wohlstands-Partei und haben jeden Realitätbezug zur Wirklichkeit verloren
Die Grün-Links-SPD-Politiker sollten "Die Grenzen des Wachstums" lesen!!!
Es kann gar nicht soviel CO2 eingespart werden wie jährlich 86 Mio. mehr Menschen neu produzieren.
Der weltweite Flugverkehr macht gerademal 1,5 % des CO2-Ausstoßes aus.

Die Angstmache ist aber berechtigt.

Derzeit verbraucht die Menschheit Tag für Tag ca. 30.000.000 t Rohöl. Hinzu kommen Kohle und Erdgas. Das meiste davon wird in Wärmeenergie umgesetzt. Wir heizen also unser Wohnzimmer Erde tüchtig auf und haben leider in der Atmosphäre kein Fenster, das wir aufmachen können, um die überschüssige Wärme wieder heraus zu lassen.
Logische Konsequenz - Es wird wärmer !

"Die Bundesregierung ist gerade dabei, ...

... den Leuten Angst zu machen".

Herr Kretschmer, Angst bekomme ich nicht wg. der Bundesregierung sondern vor dem Ignorieren der Realität. Es wird Zeit, dass sich die Leute (auch im Osten) mit dem Thema auseinander setzen.

Die CO2-Steuer

ist für mich ein entscheidendes Argument, bei der nächsten Wahl mein Kreuz bei der AfD zu machen.

Die Politik sollte lieber Maßnahmen beschließen, die den Bürgern nutzen. Beispielsweise Vermietern vorschreiben, Wohnungen mit Klimaanlagen ausstatten zu müssen.

Trotz Ängsten langfristig sinnvoll und sozial gerecht handeln

Was ist die Angst, dass Dinge im Leben teurer werden, im Verhältnis zu der Angst jüngerer Menschen, dass manche Lebensgrundlagen in Zukunft massiv gefährdet sind? Letzteres darf nicht kurzfristigen Sorgen geopfert werden.

Es ist richtig, dass nicht überall E-Scooter stehen, nicht überall die Bahn fährt und nicht jeder aussuchen kann, ob er bzw. sie mit dem Auto zur Arbeit oder zum Einkaufen fährt.
Trotzdem hat dieses Handeln Folgen, die schon zu lange ignoriert worden sind.
Es wird also Anreize brauchen, um für den deutschen Anteil an der Problematik schädliche Handlungen zu reduzieren - durch höhere Kosten für diese wie durch Anreize und Entlastungen für (wirklich) bessere Alternativen.
Klima- und Naturschutz kann & muss sozial gerecht gestaltet werden.

Was mir trotzdem fehlt, ist der Blick über die Einzelpersonen hinaus. Es sind nicht unbedingt, die Haushalte, die den Großteil der Emissionen verursachen. Auch und gerade die (Groß-) Industrie muss ihre Beiträge leisten.

schämen, wenn er mal in den Urlaub fliegt

die Klimaveränderung ist von Menschen gemacht und kann nur von Menschen aufgehalten werden.

Dazu muss man sich erst mal schämen, mit dem Flugzeug in den Urlaub zu fliegen, man braucht ein schlechtes Gewissen, wenn man Autos kauft die schwer und schnell sind und deshalb zu viel Kraftstoff verbrauchen.

Mann muss sich schämen Politiker gewählt zu haben, die die Autoindustrie trotz deren Betrug beschützen, die die industrielle Landwirtschaft gewähren und weiter Kohle abbauen lassen.

Erst dann, wenn der Mensch sich diesen Sünden bewusst wird und sich schämt, wird er die Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen und sich und den Planeten retten.

Es hilft nicht, wenn die Eltern heute schmutzige Arbeitsplätze haben und die Kinder zukünftig auf einem unrettbar vergifteten Planeten dahin vegetieren.

Was Kretschmer von deutschen Klimaschutz hält,

hat er ja schon vor einiger Zeit in einer ARD-Sendung erklärt. Nämlich gar nichts. Deutschland hätte in der Vergangenheit schon genug für den Klimaschutz getan, jetzt seien die Anderen erst einmal dran, meinte er. Gibt es eigentlich noch dümmere Aussagen. Wie kann ein solcher Mensch Ministerpräsident werden?

Angst vor dem Wähler oder Klimaschutz?

Diese bremsenden Worte der Politiker zeigt deren großes Dilemma: einerseits versuchen sie Wähler für sich zu gewinnen (nachvollziehbar), andererseits muss jeder ernstgemeinte Klimaschutz leider auch drastische und für uns alle schmerzhafte Schritte einleiten (unbedingt notwendig). Hieran wird sich zeigen, welche Politiker es mit dem Klimaschutz wirklich ernst meinen.

Kretschmer ein ehrlicher Politiker aus Sachsen

Er sagt den Menschen die Wahrheit:

"Jeder weiß, dass die Bahntickets nicht billiger werden, nur weil das Fliegen teurer wird", sagte der CDU-Politiker

Ja, das zeigt jede Erfahrung, aber der Überbietungswettbewerb ist jetzt auch beim Klimaschutz im vollem Gange.

Nichts gelernt aus der Milliardenverschwendung und der Umverteilung von Arm nach Reich mit der EEG-Umlage.
Eine Kugel Eis. Ein Cent sollte die Umlage für eine begrenzte Zeit ausmachen. Milliarden im Winde verweht und in der Sonne verheizt.
Nichts gewonnen für Klima und Umwelt wie jeder sehen kann.

Jetzt sollen wieder die Batterieautos mit Milliarden gefördert werden. Wieder von Arm nach Reich. Mit dem Batterieauto neben dem SUV in der Garage ist Geld da. Für die Infrastruktur zahlen dann wieder die nicht privilegierten Stromkunden.

Da kämpft ein einziger kluger Politiker wie Don Quijote gegen Windmühlen.

Theodor Fontane hat es erkannt: "Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf"

Angst

Angst macht, dass durch den Klimawandel die Lebensgrundlage meiner Kinder wegbricht, dass sie in Krieg, Hunger und Wassermangel leben werden. Angst machen die zunehmenden Katastrophen, der Zusammenbruch unserer Ökosysteme und der wahrscheinliche Tod von 70 bis 90 % der Menschheit durch die Folgen des Klimawandels und der Umweltzerstörung. Denn ohne Ackerflächen kein Essen, Ohne Wasser kein trinken.
Das einzige wovor Herr Kretschmer Angst hat, ist die Wahrheit zu sagen und aufgrund dessen die Wahl zu verlieren. Nein Kohlearbeitsplätze sind nicht Lebensnotwendig, die Biosphäre schon.
Frau Schwesig ist nicht besser. Lösungen erarbeiten und nicht weiter in die Katastrophe rennen ist nötig. Natürlich muß sich vieles ändern. Aber schon eine Verlängerung der gesetzl. Produktgarantiezeiten würde massiv Ressourcen und CO2 sparen. Wenn die Spielregeln der Wirtschaft nicht zur Realität passen, in der gewirtschaftet wird, dann muss man sie anpassen. CDU und Teile der SPD scheinen dazu unfähig.

Weniger mit dem Herzen denken

Bin ich wirklich eine Ausnahme? Seit Jahrzehnten mache ich mir ein Bild von der jeweiligen Realität und stelle meinen Lebensstil darauf ein. Damals, in den 1950er und 1970er Jahren, als die autofreie Tage von den Behörden verfügt wurden, weil ein Engpass der Versorgung mit Erdöl drohte, war mir klar, dass man jetzt nicht anfangen würde, auf die heimische Kohle zurück zu greifen. Erdöl war einfach billiger. Da sprach noch kaum jemand von Stickoxyden und CO²-Emissionen.

Ich fahre einen 25 Jahre alten Polo, der noch keine 120.000 Kilometer auf dem Tacho hat, und für die täglichen Einkäufe nehme ich das Rad.

Das ist nur ein Beispiel von vielen.

Menschen haben unterschiedliche Interessen, und manche zählen eben mehr, weil wichtiger. Mit der Faust in der Tasche über Sachzwänge schimpfen, schadet nur einem, nämlich demjenigen, der nicht bereit ist, sich der Lage anzupassen. Und nichts ist so beständig wie der Wandel.

" Stopp, ruft Sachsens

" Stopp, ruft Sachsens Ministerpräsident. Das mache den Leuten Angst. "

Und genau diese sollten die Menschen auch haben.
Die regierende GroKo (und alle anderen) hat noch nicht eine belegte Behauptung aus dem YouTube Video das Bloggers „rezo“ wiederlegt, oder eine Lösung für diese Probleme veröffentlicht.
Immer weiter die Wissenschaft verleugnen, totschweigen usw. bringt uns in die Katastrophe.
Wer das leugnet, belügt sich selber. Glaubt an einen Jackpot im Lotto, ja der ist genauso wahrscheinlich wie das der Klimawandel nicht Menschen gemacht ist und man den Aussitzen kann.

Ideen und Angst

1. Es kann gar nicht genug Ideen für den Schutz von Klima und Natur geben, solange sie wirksam und durchdacht sind.

2. Wovor haben "die Leute" Angst? Wenn die Welt und damit ihre Lebensgrundlage vor die Hunde geht, weil niemand bereit ist, auf Bequemes und Profit zu verzichten und vielleicht etwas mehr zu bezahlen, dann sollten sie tatsächlich Angst haben.
Außerdem glaube ich nicht, dass Herr Kretschmer für alle Sachsen spricht.

Das macht den Leuten Angst

Der Klimakollaps macht keine Angst, liegt er doch in der fernere Zukunft - ist dafür aber wesentlich gravierender.

Es ist bereits 5 nach 12. Vielleicht, ganz vielleich nur, läßt sich für unsere Kinder und Kindeskinder durch drastische Maßnahmen noch etwas retten. Natürlich wäre das mit Einschnitten und Verzicht verbunden, was ja garnicht geht.

versteh ich nicht

Wenn man Inlandsflüge verteuert und dafür die Mehrwertsteuer bei der Bahn herausnimmt, dann trifft das die Pendler inwiefern?
Hier werden eher ganz schön Themen vermischt. Man muss sich jede Maßnahme einzeln anschauen und sehen, wie sie greift und wen sie trifft und wem sie Vorteile verschafft. Sich einfach hinzustellen, zu sagen, das und das ist falsch und deswegen sind alle Maßnahmen über Bord zu werfen, ist billiger Populismus von konservativer Seite. Aber wenn das die AfD Wähler beruhigt und der CDU in Sachsen Stimmen zuspielt... Ist aber trotzdem irgendwie armselig
Und by the way, doch, man kann in seiner Urlaubsplanung auch mal ökologische Faktoren berücksichtigen. Deutschland ist auch schön und dank Klimawandel auch bald so warm wie die südlichen Länder...

rer Truman Welt

Abgesehen davon, daß es Kretschmer eigentlich primär auch nur um sich geht und sein Wahlergebnis in 4 Wochen, sind seine Argumente stichhaltig. Die Herausforderung ist, den Klimaschutz nicht sozial ungerecht zu gestalten nach der Devise: wer Geld hat kann und darf alles, alle andere eben wegen zu hoher Preise nicht mehr. In einer Konsumgesellschaft funktioniert das nicht. Eine Innovation sich (anfangs) nicht leisten zu können ist das eine. Etwas Gewohntes sich zukünftig nicht mehr leisten zu können etwas ganz anderes. Wer diesen Unterschied nicht berücksichtigt, wird nicht mit den Reaktionen rechnen, die dann kommen.
Zudem mögen wir Klimaziele verfolgen. Wenn es aber nur wenige Länder machen, wird der Klimawandel nicht positiv beeinträchtigt werden. Das heißt, die Bundesregierung muß genauso mit Nachdruck alle Länder weltweit im Auge behalten und verlangen, daß alle sich bemühen müssen. Wenn die USA bspw. sich davon ausnimmt, müssen sie weltweit sanktioniert werden!

Angst

Ich glaube, am meisten Angst hat der sächsische Ministerpräsident. Nämlich dass er bei der kommenden Wahl eine böse Schlappe einfährt, weil ein großer Teil seines Volkes lieber die AfD wählt. Und so wie Söder versucht, Wähler vom Umstieg auf die GRÜNEN abzuhalten, versucht Kretschmer auf "gesundes Volksempfinden" zu machen.

"Jeder weiß, dass die Bahntickets nicht billiger werden, nur weil das Fliegen teurer wird" sagt er angeblich. Was für eine armselige Aussage. Bahntickets würden billiger werden, wenn die Politik es wollte. Indem Kretschmer das in Zweifel zieht bestätigt er praktisch den Verdacht von AfD-Wählern, das "die Politiker" sowieso nie das tun, was sie versprechen.

Im Osten haben sie Angst vor dem Klimaschutz? Wie trocken und heiß muss es in Brandenburg noch werden, wie viel Wald muss noch abbrennen, bis sie mehr Angst vor dem Klimawandel haben?

Autsch ...

was für eine Überraschung! Klimaschutz kostet Geld. Und die gewünschte "Lenkungswirkung einer CO2 Bepreisung" betrifft uns irgendwie alle ....
Man kann das natürlich so kompensieren, dass es keinem wehtut. Der einfachste Weg dazu, ist alles zu lassen wie bisher. Also Klimaschutz zu betreiben, der nur die Bezeichnung benutzt, ansonsten aber nicht stört oder funktioniert.
Es wird noch reichlich über die Lastenverteilung zu diskutieren sein, wir sind da erst am Anfang.

Diskussion der Diskussion wegen ... ?

... insbesondere um den weiteren Aufstieg der Grünen zu bremsen?

Es ist richtig bestehende Ängste wahrzunehmen und auch zu diskutieren! In der Form wie es sich aber hier darstellt, ist nicht wirklich denen geholfen die auf dem Land wohnen, sondern denen, die alles beim Alten belassen wollen!

Ich habe ganz klar etwas dagegen wenn man Ängste zitiert, um damit die Angst weiter anzufachen! Und zwar indem man - vielleicht bewußt - ausblended daß längst auch über die Ängste gesprochen wird! Weder Frau Schwesig noch Herr Kretschmer sind zumindest meinen Erninnerungen nach bisher besonders aktiv in Erscheinung getreten den Leuten die Angst vor den notwendigen Schritten gegen den immer offensichtlicher werdenden Klimawandel zu nehmen. Denn gerade Entscheidungen die man in Bezug auf den Klimawandel dringend treffen müßte, könnten gerade auch für ländliche Gegenden vorteilhafte Effekte nach sich ziehen!

Deutsche Panik

Endlich mal jemand der noch normal in Deutschland denkt. Wenn ich diese Panischen Klima Jünger höre streuben mir sich die Haare wenn sich (was langsam schon beginnt )die Klima Entlassungswelle anfängt und die Menschen es selbst spüren werden wird die Akzeptanz auf der Strecke bleiben. Aber das ist ja Leuten wie Herrn Baerbock Klimaschutz muß kein Feind der Wirtschaft sein und keine Arbeitsplätze kosten . (Der muß es ja wissen war sehr erfolgreich in der Wirtschaft tätig) Eine Greta segelt jetzt mit einer hochmodernen Segelyacht die aus soviel Kunststoff und gefährliche Stoffe enthält wie eine 747 .Und die Normalen Arbeitnehmer z.B Leiharbeiter müssen manchmal alle 2 Wochen eine andere Arbeitsstelle aufsuchen wie soll das gehen auch die Vorschläge Homeoffice klar! Der Klempner nimmt sich das Rohr mit Nachhause. Wir werden nicht alle in 3 Wochen sterben wenn wir weiter fliegen . Die größte Gefahr für die Umwelt wäre eine Wahl der Grünen . Alles nur verbieten und verteuern.

@andreas0068, 10:11

Durchdachte Politik findet hoffentlich einen guten Mittelweg zwischen den verschiedenen Polen: einerseits wirklich effektive Maßnahmen auszusuchen und dann zu ergreifen, und andererseits auch einen wirksamen eigenen Beitrag zu leisten.

Sicher gibt es anderswo schlechtere Filter. Aber was würden wohl die Menschen z.B. in Polen sagen, wenn sie ihre Kraftwerke abschalten sollten und damit auch Jobs verlieren würden, während wir unsere etwas besseren Kraftwerke weiter laufen lassen? Wir sehen ja schon im wohlhabenderen Deutschland die Sorgen und Ängste in den besonders betroffenen Gegenden.
Deswegen sehe ich da sehr schwierige Fragen, wo die internationale Zusammenarbeit nach meiner Befürchtung bei weiterem nicht so gut ist, wie es nötig wäre, um in einem länderübergreifenden Miteinander die besten Lösungen und ggf. nötigen Ausgleich zu ermöglichen.

Natürlich sollte das versucht werden. Nur können wir nicht endlos darauf warten - daher braucht es dann die bestmöglichen Lösungen vor Ort.

durch Dtl muss ein "Ruck" gehen.....

und dieser "Klima-Ruck" muss im Geldbeutel empfindlich zu spüren sein

@ 10:06 von qpqr27

Dann pendeln sie mal einfach 50 km mit dem Fahrrad, es wohnt nun mal nicht jeder in der Großstadt, ok ich fahre den Großteil mit der Bahn weil ich mir den Münchner Verkehr nicht antun will aber Fahrrad ist da nun mal keine alternative.

Schämen

Natürlich sollen sich die Flieger schämen, genauso wie die Spritschleuderfahrer, Fleischorgienveranstalter und 25 Grad-Heizer.

Wer Kindern Ihre Zukunft raubt, weil er es ohne Not besonders exzessiv treibt, soll sich schämen. Herr Heil natürlich auch.

Alternativlos

"An die Adresse der CDU und CSU mahnte Kretschmer rund vier Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen: "Die Union muss aufhören, den Grünen hinterherzulaufen. Sonst steht sie plötzlich an einer Stelle, wo sie nicht hingehört."

Die Union hat nach dem guten Abschneiden der Grünen bei der Europawahl sowie den nachfolgenden Umfragen, bei denen die Grünen zum Teil besser abgeschnitten haben als die CDU, überhaupt keine andere Wahl als sich dem Thema Klimaschutz anzunehmen. Es ist, um es mal im Kanzlerinnenjargon auszudrücken, alternativlos.

Politik nur über Geld?

Hier zeigt sich wie einfallslos und durchsetzungsarm es um die Politik bestellt. ist.
Fakt ist eines, Elektromobilität ändert nur den Emissionsausstoß in den Städten, verbessert aber nicht die Lebensqualität.
Straßenlärm, zugeparkte Flächen, gefährlicher Verkehr für Nicht-Autofahrer, lange und weite Wegstrecken verkürzen die freie Lebenszeit u.v.m.
Es sollte ein generelles Umdenken generiert werden. Ist die Arbeitsweit mit 40 Stundenwoche und festgelegtem Arbeitsstandort zukunftsfähig. Muss man weite Strecken pendeln? Homeoffice ist nur eine Lösung, dank Vernetzung ist Arbeiten überall möglich.
Ist der eigene PKW mit 95% Rumstehzeit, also nicht zweckmäßiger Nutzung zukunftsfähig? Ist der Massentransport im OPNV zukunftsfähig oder gibt es das individuelle Lösungen?

Verkehr, Wohnen, Freizeit, Umwelt, Ökonomie und Ökologie fließen untrennbar miteinander in die allgemeine Lebensqualität.
Einzeln es zu betrachten führt nicht weiter, verschärft nur die Problematiken.

Die fehlende Angst...

...ist ja gerade das Problem.

Kohlekraftwerke

In Deutschland stehen leider nicht die besten, sondern die übelsten Kraftwerke in der EU:
Neurath, Niederaußem, Jänschwalde, Boxberg, Weisweiler, Lippendorf und Schwarze Pumpe sind unter den 12 schmutzigsten in Europa gelistet! Abschalten wäre da durchaus sinnvoll!

Warnung

Warnungen sollen Angst machen.
Angst vor den Konsequenzen, wenn man sich nicht an die Regeln/Gesetze hält.

Klimaschutz als Angstmacher?

Ich für meinen Teil habe vorm Klimawandel mehr Angst als vorm Klimaschutz...

Warnungen zum Klimaschutz aus Ostdeutschland?

Auch wenn jetzt für die Politiker Sommerpause ist, aber Klimaschutz ist so wichtig, dass wir in Deutschland nicht bis 2038 warten dürfen, sondern schon 2030 die wichtigsten Maßnahmen realisiert haben müssen. Und einmal im Jahr das Flugzeug zu benutzen, wenn man in den Urlaub fliegen will, ist sicher normal, da sowieso nicht alle Bürger das Flugzeug für eine Urlaubsreise benutzen. Gestoppt müssen die Inlandsflüge auch für die Politiker werden.
Und Sachsens MP sollte lieber in 10 Jahren für die Lausitz mehr Arbeitsplätze schaffen und zielgerichteter arbeiten.

Bösartig dumme Themenverschiebung

Rechtzeitig zu den Landtagswahlen in Deutschland gebündelt direktiver Protektionismus. Den Menschen geht es um zwei Fragen: Wie darf ich Zuversicht für mein materielles Lebn schöpfen und bewahren? Wie darf ich an der Welt teilnehmen mit meinem Leben? In den neuen Bundesländern hat die Politik wenig bis nichts getan, diesen globalen aber regional stärker prononcierten Fragen Antworten gegenüber zu stellen. Man muss schon Mitglied einer Volkspartei sein, um zu glauben, dass die Rückversicherung der Pendlerpauschale auch nur das Thema tangiert! Was nun die Subvention der E-Autos anbelangt wird es zynisch: Ja, bitte bezahlt der Deutschen Automobilindustrie über Technologiesubvention ihre internationalen Strafen für den Abgasbetrug zurück! Man kann doch "Mittelständler" wie Volkswagen, Audi, BMW, Porsche und Daimler unmöglich das verarbeiten lassen, was sie verzapften. Ach so, ja, Arbeitsplätze in der Autoindustrie. Aha. Kurze Frage: Was ist denn das in 15 Jahren? Muss das Audi gehören?

Natürlich stehen die Dinge miteinander in Bezug.

Darum könnten sie auch wirken?Aber je mehr Ausnahmen ich schaffe bei zu großen Gruppen verliert sich jeglicher Effekt?Dann habe ich evtl.Staatseinnahmen aber wenn ich sie nicht zweckgebunden einsetze zum Klimaschutz oder jedwedes andere Thema;was hab ich dann gewonnen?Man könnte aber auch sinnvolle Konzepte realisieren.Stromerzeuger dezentral u. dann Erzeuger so nah als möglich am Verbraucher u.erst dann vernetzen.(Ohmsches Gesetz bzw. Leitungswiederstand ist dann geringer)Nord-Süd -Link??
Wie wäre es (doppelte Leist.)hiermit:http://www.udo-leuschner.de/energie-chronik/120810.htm
Mehrere Punkte u.Hindernisse wären obsolet?Windgas anstatt in Hochproduktionszeiten keine regenerativen mehr abschalten sondern meinetwegen mit schlechtem Wirkungsgad abschalten aber vom Bürger bezahlen lassen zu Wasserstoff u.Methan umwandeln u.ins vorhandene Gasnetz einspeisen u. kein weiteres Nord-Stream mehr nötig.Abhängigkeiten verringern.
Gaskraftwerke sind viel effizienter u. schneller zuschaltbar.usw..

@andreas0068

"Ein schnellen Ausstieg aus der Kohleindustrie in Deutschland schadet jedoch der Umwelt. In Deutschland stehen die Kohle-Kraftwerke mit den effektivsten Filtereinrichtungen, den geringsten Emmisionswerten."

... da stolpert jetzt einiges durcheinander, wie mir scheint!
Aktuell gibt es keine CO2-Filter im großtechnischen Maßstab für Kohlekraftwerke! Und nein, wir brauchen überwiegend keinen außländischen Kohlestrom zuzuschalten wenn man den Ausstieg aus der Kohlekraft mit einer klaren Perspektive angeht und gleichzeitig den Ausbau der Rgeenerativen Infrastruktur vornabringt. Im Moment machen wir bei beidem das Gegenteil. Wir verlieren Zeit durch endlose Dikussionen über ein Ergebniss was längst schon feststeht (Kohlekraftwerke abschalten) und fahren den Ausbau der Infrstruktur runter, nur um weiter Kohlestrom in's Ausland exportieren zu können.

Alle machen alles

... macht nicht jeder, kann nicht jeder, also Blödsinn.

Natürlich......

wird der Klimaschutz oder alles was damit in Zusammenhang steht oder dafür erklärt wird als "Angstmacher" gewertet. Dabei ist es völlig irrelevant welche Partei oder welche Politiker glauben Zustimmung zu ergattern, die übrigens meistens sowieso nicht anhält! Nehmen wir Greta Thunberg! Warum wohl hat sie zum Schulstreik aufgerufen und nicht zum Streik der Kinder gegen die Urlaubsplanungen der Eltern? Ganz einfach, weil Verstöße gegen staatliche Anweisungen keine Konsequenzen mehr haben und damit nicht mehr ernst genommen werden. Genau genommen könnte man die Schulpflicht auch abschaffen. Es ist ja auch nicht so, daß Frau Thunberg irgendwelche Alternativen aufzeigen würde. Eher im Gegenteil, denn ihre Visite beim Papst oder zu ihren Auftritten reist sie natürlich gerne im Flugzeug und nicht in einem Segelschiff. Ich bezweifle auch, daß Frau Thunberg die komplexen Zusammenhänge zwischen Umwelt und Wirtschaft erkennt. Leider werden gravierende Fehler gemacht, aber hilft Angst machen??

Wo kommen nur all die Experten her...

Wenn man diese Diskussion betrachtet, dann fragt man sich, wo sich denn all diese Umweltexperten vor dem Hype um FFF nur versteckt haben. Jetzt sollen auf einmal Pendler mit dem Fahrrad zur Arbeit (anscheinend weiß so manch einer nicht, welche Strecken Pendler zurücklegen müssen) oder plötzlich soll sich jeder Fluggast schämen. Natürlich. Eine Industriegesellschaft baut man nicht mal eben so um. Wir alle hätten schon viel früher mit kleinen Schritten anfangen müssen, aber 99% alle derer, die jetzt mit klugen Ratschlägen in der ersten Reihe stehen, haben bis gestern noch genauso die Warnungen ignoriert, wie diejenigen, auf die sie mit Finger zeigen. Da hebt sich kaum Jemand ab. Es wird auch nicht reichen, nur in Deutschland alles zu verteuern bzw. zu verbieten, weil das auf das Weltklima -u. nur darum geht es- keinen messbaren Einfluss hat. Es funktioniert nur global! Zur geplanten Superlösung CO2-Steuer: wieviel CO2 soll denn damit konkret eingespart werden? Das findet sich nirgendwo.

Ich wohne am Dorf

Es sind nur 15km zu meiner Arbeitsstätte, doch mit Bahn + Bus + Umsteigen dauert das 1 Stunde... Und geht nur 3x am Tag. Mit dem Auto sind es ca. 12-13 Minuten, und das geht, wann ich will.
Einkaufen hier am Dorf? Arzt? Fehlanzeige. Ohne Auto? Wie? Taxi? Fahrrad? Handkarren?
Gut, das wird also teurer, muss ich akzeptieren, weil es keine Alternative gibt. Und man braucht eh 2 Autos auf dem Dorf (ich bin in der Arbeit, Frau muss einkaufen, Kinder usw.).
Fahrgemeinschaft? Keiner hier in der Nähe, der in der gleichen Firma arbeitet.
Elektroauto kaufen? Es gibt keines, das die von mir benötigte hohe Anhängelast hat. Von Preis und Reichweite mal abgesehen. Plus Wallbox+Erdarbeiten für Kabel.
Urlaub? Machen wir in Österreich, sind nur 300 km mit dem Auto. Fliegen? 2 Erwachsene + 2 Kinder, und das in der Hauptreisezeit? Wovon träumt ihr?

Sorry, liebe Politik, hier am Dorf wird´s eng!

Urlaubsflüge

"„Mit Blick auf das Reisen mit dem Flugzeug unterstrich [Hubertus Heil]: ‚Niemand muss sich schämen, wenn er mal in den Urlaub fliegt.‘“

Ich denke das Thema darf man nicht so pauschal beurteilen.

1) Bei Inlandsflügen ist die Bahn eine technisch machbare, ökologische Alternative. Es sollte alles dafür getan werden Inlandsflüge zu reduzieren, am besten zu Null.

2) Selbiges gilt auch für grenzüberschreitende Kurzstreckenflüge. Hier muß allerdings noch viel Arbeit investiert werden, um den Ablauf von der Buchung bis zur Reise zu verbessern.

3) Urlaubsflüge sind im globalen Vergleich tatsächlich ein Privileg der reichen Länder, ich halte es aber für unrealistisch sie zu unterbinden. Sie müßten aber wieder einen Wert haben und in vernünftigen Verhältnis zur Reisedauer stehen. Den Wochenendtrip zum Saufen nach Malle sollte es nicht mehr geben dürfen.

Keine Angstmache

Das ist keine Angstmache sondern Sinn für Realitäten. Es ist bereits 5 NACH 12, wenn wir genau hinschauen. Nehmen wir als Beispiel nur die Dürre, die weite Teile des Landes ökologisch massiv schädigt und es auch weiter tun wird. Wer hier anfängt zu beschwichtigen, sollte sehr schnell aus der Politik entfernt werden. Ich gehöre zur Generation U30 und finde es unverantwortlich, wenn Politiker Schönfärberei betreiben. Das Klima dreht immer mehr durch und wir müssen JETZT handeln oder es ist für nachfolgende Generationen zu spät. Und das kann man wörtlich nehmen, denn Computermodelle errechnen mittlerweile Szenarien, die den Planten in 100 Jahren unbewohnbar machen. Das sind die Fakten und das hat absolut nichts mit Angstmache zu tun. Stoppt auch das Geschwätz von Politikern, die den Klimawandel noch immer kleinreden.

Zukunft

Frau Schwesig ist ja Jung genug, um ihre bremserei beim Klimaschutz noch bitter zu bereuen. Wie sie sich dann vor sich selbst und anderen rechtfertigen will?
Kohleverstromung jetzt stoppen!!

Flugscham

Echt, es ist so ein Unsin. Man rufe die Seite atmosfair auf und gebe mal seine Flugdaten ein. Dann aber mit einem Flugzeug, zum Beispiel Airbus A330 300 für Langstrecke oder A319 für Kurzstrecke.
Die Seite zeigt dann die CO2 Emissionen als Summe für Hin- und Rückflug an.
ABER dann mal auf Details klicken und sich genau ansehen was da steht:
Nur 1/3 ist tatsächlich CO2!!!!!! Der Rest sind Kondensstreifen, also Wasser. Man rechnet Wasser einfach in CO2 um.
Und die Kondensstreifen führen zur Abkühlung der Erde. Nach 7/11 gab es drei Tage Flugverbot in den USA, die Temperatur war an allen 3 Tagen 1 bis 1,1 Grad erhöht.
Einfach mal Global Dimming auf Wikipedia nachlesen.
Wenn alle Flieger heute am Boden bleiben, haben wir 24 Stunden später die Erde 1 Grad wärmer.
Umweltschutz bedeutet weniger fliegen, weniger Schadstoffe. Aber weniger fliegen bedeutet mehr Klimaerwärmung.
Nur weil die kleine Greta Segelboot fährt muss das ja nicht schlau und richtig sein.

Furchtbar, dass es immer noch

Furchtbar, dass es immer noch Politiker gibt, die den menschengemachten Klimawandel als solchen zu leugnen scheinen.
Aber was will man auch von einem Mann der CDU erwarten?
Die müssen zuerst mit eigenen Augen mit ansehen, wie Welt zerstört wird, bevor die heilige Maxime "Wirtschaftswachstum" angetastet wird.
Die machen halt seit Jahrzehnten eine Politik für die Reichen und für die Konzerne.
Da hilft nur Demonstrieren und vor allem Wählen.

@10:14 von cbecker

Wo ist das Problem? Man könnte Pendlern die Mehrkosten durch eine deutliche Erhöhung der Pendlerpauschale ausgleichen, oder hierfür einen Steuerfreibetrag einräumen. Und das ganze muss so kalkuliert werden, dass Fahrer kleiner Fahrzeuge, Hybride oder Elektroautos unter dem Strich ein Plus machen, und Fahrer von SUVs und großen Limousinen draufzahlen.

Wenn die Leute merken, dass "sparen" sich lohnt, dann reagieren sie sehr schnell und finden auch schnell gefallen daran.

Leider muss manchmal von staatlicher Seite eigegriffen werden, weil der Mensch träge ist. Diese "Angst" ist doch nur die Angst vor Veränderung.

Aber wir verlieren international den Anschluss wenn wir alles immer so lassen wie es ist. In Norwegen werden kaum noch Benziner verkauft, in China boomt der Absatz nur Deutschland kommt wieder nicht voran.

Wären unsere Vorfahren so gewesen, würden wir in Deutschland wohl immer noch mit Pferdekutschen und Dampfmaschinen unterwegs sein.

Endlich !

Endlich!
Der politische Opportunismus und Populismus hat ein unerträgliches Maß angenommen.
Der von den Medien getragene überwältigende Sieg der Grünen bei der EU-Wahl mit 20,5% ruft die Parteien der Minderheit (nur 79,5% der Wähler) Panik-artig auf den Plan: Immer grüner und grüner werden die Vorschläge...
Alles andere wird unwichtig. Höhepunkt wird die sozial ungerechteste Steuer werden, die wir je hatten: CO2-Steuer.

"Diese

"Diese Pauschalurlaubsfliegerei ist ein Privileg der Menschen in Industriestaaten (und auch dort nur einer Minderheit), die auf Kosten aller anderen leben"
Auf Kosten der Allgemeinheit leben doch eher die Politiker, welche selbst umsonst fliegen um sich z.B den Klimawandel auf Groenland oder den Fidschi-Inseln anzuschauen, anderen Leuten das fliegen aber verteuern oder gar verbieten wollen.
Uebrigens wird z.B. in Indien mehr geflogen wie im Industriestaat Deutschland.

Ein vernünftiger Mann

diese Gesellschaftsidee beschwört eine Kette an allgemeinen Ängsten herauf, in denen der Mensch sich selbst bedroht: saurer Regen und Waldsterben, Kernspaltung und Verstrahlung, Gentechnik und ungesundes Essen, Friedensbewegung und Nato-Doppelbeschluß, Klimawandel und steigender Meeresspiegel – wir leben in der gefühlten Dauerapokalypse. Wir haben mit dem Feind in uns selbst zu kämpfen.

@Cbecker / 10:14

"Endlich mal ein Artikel der an die Landbevölkerung denkt. "

... Artikel denken an die Landbevölkerung !? ... So, so!

Unterdessen ist Ihnen scheinbar entgangen, daß Frau Schulze (Umweltministerin) und andere zwar laut für eine CO2-Besteuerung kämpft, dabei aber immer auch über sozialen Ausgleich sprechen. ... Was also will der Artikel bewirken!? Ein Problem benennen, was längst auf der politischen Agenda ist näher beleuchten? Wohl kaum!

Wir brauchen nicht noch mehr Warnungen vor Ängsten! Wir brauchen vor allem, von lobbyinteressen befreite, Lösungen! ... Und hierfür sind zumindest in meinen Augen weder Frau Schwesig, noch Herr Kretschmer die richtige Ansprechperson!

Bitte Beweise liefern

Hat man berechnet, wieviel CO2 durch die unterirdisch vor sich hinglimmenden, unlöschbaren Kohleflöze oder Raketenstarts oder das Ausathmen entsteht?
Gibt es überhaupt BEWEISENDE, wissenschaftlich belegte Untersuchungen dazu, dass wir Menschlein das Erdenklima mit CO2 nennenswert beeinflussen (Bitte nicht die "vielen Wissenschaftler" erwähnen, denn viele Wissenschaftler behaupten auch das Gegenteil)?
Folgen wir nun den aufgeregten 16-Jährigen, die noch kein Geld verdienen und alles haben, was sie momentan brauchen? Hat man mal überlegt, wer alles an der geschürten Hysterie verdient?

Immer dieses gewimmere

Ich bin in meinem Leben nur vier mal geflogen und besaß auch nie ein Auto. Die Leute die sich jetzt beklagen haben Jahrzehnte lang ohne nachzudenken an die Versprechen eines Systems geglaubt, welches sie weder Verstanden noch fundamentale Kritik daran ernst genommen haben. Was den ländlichen Raum angeht braucht dieser eben Infrastruktur. Hat die Politik aber schon lange aufgegeben. Die Zukunft flieht lieber wieder in die Städte (nicht zum ersten mal), der Rest ist quasi totes Humankapital. Infrastruktur bekommt man eben nicht von Groß- (und schon gar nicht Automobil-) Konzernen und Banken sondern vom Staat. Aber der sollte ja unbedingt verschlankt und privatisiert werden, sowie sparen und "systemrelevante" Banken retten. Hätten die Leute was anderes gewollt, hätten sie anders wählen müssen. Haben sie aber nicht. Wir fahren auf einen Abgrund zu, aber anstatt umzukehren wollen viele einfach nur langsamer draufhalten während andere dabei sogar noch beschleunigen. Wird nicht funktionieren.

Niemand hat "Angst" vorm Klimaschutz

Meiner Auffassung nach hat niemand Angst vorm Klimaschutz. Ich bin vor einiger Zeit für den Job aus einer Großstadt in die absolut ländliche Provinz gezogen und stelle hier fest, dass das Bewusstsein über Klimaschutz sehr viel ausgeprägter ist, als ich es in der Stadt je erlebt habe. Der einzige Punkt, wo definitiv mehr getan werden muss, liegt in der Mobilität. Öffentliche Verkehrsmittel sind quasi non-existent und man ist auf die eigenen vier Räder angewiesen, gerade auch, weil die Wege häufig länger sind, als in der Stadt.

Ich habe aber auch noch nie eine so hohe Dichte an Solarpanelen auf den Dächern der Menschen oder E-Autos auf den Straßen gesehen, wie hier auf dem Land. Hier denkt vielleicht niemand über E-Scooter nach, wohl aber über Zoes und Teslas. Auch ich düse mit meinem E-Roller zur Arbeit und über die Dörfer.

Niemand hat Angst vorm Klimaschutz. Wenn, dann hat der Mensch Angst höchstens davor, Lebensweisen verändern, zurückstecken oder draufzahlen zu müssen.

Nicht von heute auf morgen...

...sondern auf morgen und übermorgen!
Wenn klar ist, welche Preise wann und wie steigen kann jeder sich darauf einstellen!
Auch auf dem Land.

Wir müssen unseren Lebensstil ändern - ob man das dann als "Einschränkung" empfindet ist eben auch Einstellungssache.

Ich empfinde zwei Tage zelten "um die Ecke" als sehr erholsam.

@Rolando

Endlich mal ein vernünftiger Beitrag!

Nein Herr Kretschner diese Ansicht teile ich nicht

Nein Herr Kretschmer,
diese Ansicht teile ich nicht:

https://www.tagesschau.de/inland/klimaschutz-kretschmer-101.html

Stopp, heißt es nun aus Sachsen. "Die Bundesregierung ist gerade dabei, den Leuten Angst zu machen", sagte Michael Kretschmer der "Rheinischen Post". "Jeder weiß, dass die Bahntickets nicht billiger werden, nur weil das Fliegen teurer wird", sagte der CDU-Politiker. Er forderte unter anderem, die Diskussion um den Kohleausstieg zu beenden, da man sich nun auf einen Ausstieg bis 2038 verständigt habe.

Denn ich merke auch, wie mir persönlich diese uebermäßige Hitze zusetzt. Der Kohleausstieg 2038 ist viel zu spät. Das muss schneller gehen, Herr Kretschmer. Und nein, die Diskussion um den Kohleausstieg kann deshalb nicht beendet werden.

Was für eine Panikmache!

Allen, die hier ständig mit Endzeit aufgrund von hypothetischen Kurven kommen: ich setze darauf, dass der Menschheit Lösungen durch Innovation einfallen, nicht durch chaotische Askese. Versetzt euch mal in die Leute um 1945, 1918 oder um 1640 herum. Oder die kleine Eiszeit mit den Epidemien. Das war Endzeit! Und trotzdem haben die Menschen weitergemacht. Für sich selbst und die Kinder!

@Rolando

"Der weltweite Flugverkehr macht gerademal 1,5 % des CO2-Ausstoßes aus"

Der angegebene Wert dieser Aussage ist tief gegriffen und spielgelt auch nicht die Realität wieder.

1) Das von Flugzeugen ausgestoßene CO2 ist um den Faktor 3 oder 4 (das kann die Wissenschaft nicht genau festmachen, ist auch keine ganz einfache Aufgabe) schädlicher für das Klima als CO2 das am Boden freigesetzt wird. Daher wird es übrigens auch mit 100% Biokraftstoff nie klimaneutrales Fliegen geben, denn dieser Faktor bleibt!

2) Die Wissenschaft befürchtet inzwischen, daß der Klimaeffekt durch Kondensstreifen noch höher ist als der des CO2.

das Klima steht am Abgrund....

und Dtl sorgt sich um die Geldbeutel von Pendlern und Landbevölkerung

Die "Angstmacher"-Rhetorik von Union, FDP, AfD und Medien

Es ist bezeichnend, dass diese Panikmache vor der angeblichen grünen Panikmache von der Großen Koalition aus Union, FDP, AfD und Medien immer wieder angefacht und mit Berufung auf den sprichwörtlichen kleinen Mann geführt wird:

Solange man Menschen zu permanenter Mobilität zwingt - und das tut man mit eben jener
von SPD und Grünen implementierten aber aus den Hirnen von Union und FDP stammenden und
von der AfD nicht nur nicht anders vertretenen, sondern noch schärfer und unsozialer geforderten Ordnungspolitik namens Agenda 2010,
von der Medien immer wieder behaupten, dass sie Deutschland genützt habe und

solange man Menschen mit Niedriglohnsektor und Hartz4 zwingt, ihre Wocheneinkäufe bei Aldi, Lidl und co, wo jede Weintraube einzeln in Plastik verpackt ist, zu tätigen,

wird man "den kleinen Mann" immer als Kronzeugen gegen Klimaschutz heranziehen.

Dabei ist weder der kleine Mann noch unsere Freiheit bedroht, sondern lediglich die Komfortzone von Besserverdienenden.

@Rolando

Das ist genau meine Meinung! Die Überbevölkerung wird die Menschheit in den Abgrund treiben! Es wird für unsere Kinder sehr sehr schwer werden. Im Übrigen ist überhaupt noch nicht ausgemacht dass der Klimawandel in den letzten 100 Jahren wirklich auf den Menschen zurückgeht. Selbst unter Wissenschaftlern ist das umstritten. Und wir stehen vielleicht sogar am Rande einer neuen kleinen Eiszeit . Aber für die Steuern passt das ja wunderbar, eine unersättche Geldquelle, genau wie die Luft auf der Erde...

Ein vernünftiger Mann 2

Eine Preisexplosion würde alle im Land hart treffen, mit möglicher Ausnahme der reichsten Menschen. Selbst Menschen mit mittlerem und oberhalb mittlerem Einkommen wären gezwungen, ihren Energieverbrauch erheblich zu senken. Aber arme und einkommensschwache Menschen wären bei weitem am härtesten betroffen. Wenn die Strompreise auf das Zehn- oder Zwanzigfache des derzeitigen Niveaus steigen würden, würden die meisten Menschen mit niedrigem Einkommen fast vollständig von Dingen abgeschnitten werden, die sie heute für selbstverständlich halten: wie Licht, Kühlung und Computer. Sie wären in der Energiearmut gefangen. Unter der völlig diskreditierten Annahme, dass CO2 ein Schadstoff ist.

Lokale Klimazone in Sachsen und anderswo!

Herr Kretschmer führt in seinem Bundesland Wahlkampf; So weitsichtig kennen wir die Politik(er). Immer das gleiche Spiel. Wie wärs mit etwas mehr Ernsthaftigkeit? Sagen Sie uns bitte, Herr Kretschmer, warum Sie in Sachsen eine lokale Klimazone haben.

Sehr geehrte Sozialdemokratin, sehr geehrte Frau Schwesig, die deutsche Kleinstaaterei - wie lange ist die Ihrer Meinung nach her? Sie haben auch wahlvolkbedingt Lokal zu regieren?

Warum nehmen Sie sich beide nicht ein Beispiel an viel Jüngere, die schon über die nächsten Hügel und Wahlen schauen?

Verbieten, besteuern,

Verbieten, besteuern, ansonsten Stillstand in den politischen Danklaboren!

Klimaschutz ist gut, ABER...

Ist es immer noch nicht angekommen? Es git kein ABER mehr!
Wir haben nur noch gut 8 Jahre, um das 1,5-Grad-Ziel, vielleicht 35 Jahre um das 2-Grad-Ziel einhalten zu können - dann muss der weltweite CO2-Ausstoß auf null reduziert sein.
Die Folgen einer solchen oder noch höheren Erwärmung machen sich offensichtlich die wenigsten bewusst. Wir werden Flüchtlingsströme weit jenseits dessen haben, was uns 2015 begegnete. Die Landwirtschaft auch hier in Deutschland wird vermutlich größtensteils zusammenbrechen - wir sehen die Folgen von 1-Grad-Erwärmung ja bereits jetzt. Die Folgen sind kaum vorherzusehen, aber eines ist definitiv klar: Fragen wie, "ob wir uns beim Fliegen schämen müssen" oder "ob wir es uns leisten können mit dem Auto zur Arbeit zu fahren" wird dann niemanden mehr interessieren.
Wer den Menschen mit diesen "ABERs" vorgaukelt, wir könnten unseren Lebensstandart halten und Klimaschutz betreiben, begeht in meinen Augen ein Verbrechen an den nächsten Generationen.

@10:20 von qpqr27

"Wir werden den CO2-Ausstoß minimieren, privaten Autoverkehr begrenzen, Urlaubsflüge und Heizung verteuern und so das Klima retten"

Und wieder denken die Meisten viel zu kurz.

"Urlaubsflüge " und die Rumfliegerei der Möchte-gerne? es gibt selbst für den Privaten Skype, aber auf (in doppelter Hinsicht) Bürgerkosten durch die Welt Jeten fürs Klima usw.
Intelligent, intelligent!!!

"privaten Autoverkehr" ich fahre in der Woche zur Arbeit und Sonntags mit dem Farad.

Also auch Quatsch mit Soße.

Mein Gott

Wir haben noch nicht einmal eine CO2-Steuer! Wir haben noch keine Begrenzungen des PKW-Verkehrs! Wir haben noch nicht die Kohle abgeschafft! Wir haben noch nicht das Fliegen verteuert! Aber wir haben steigende Temperaturen, schmelzende Gletscher, Düreperioden in Mitteleuropa, Unwetter, Starkregenfälle, Erdrutsche, vermüllte Ozeane, Wald- und Pflanzensterben, sinkende Populationen an zahlreichen Tierarten und Artensterben!

Aber egal: Angst macht nur Begrenzung von Mobilität und Nachdenken über Besteuerung von umweltbelastenden Ausstößen! Großer Gott! Wir brauchen anscheinend mehr als nur einen Friday for Future! Wir brauchen eher ein Year of Future!

@Am 31. Juli 2019 um 10:23 von sagen

Und Sie sind sich sicher, dass die AfD genau die richtigen Maßnahmen setzt? Das Kühlen von Wohnungen mit Klimaanlagen vorschreiben und schon ist der Klimawandel gegessen?

Ich fürchte, Sie verschwenden Ihre Stimme. Warum sollte sich die AfD für Klimaanlagen stark machen, wo sie doch den Klimawandel noch gar nicht begriffen hat.

Ca. 250000

Flüge zwischen Bonn und Berlin wurden in 2018 durch Politiker und Beamte getätigt. Macht pro Tag ca. 650 Reisen. Der Grüne Zukunftskanzler, Herr Harbek, lehnt es allerdings ab, dass alle Ämter von Bonn nach Berlin verlegt werden, so wurde vor einigen Tagen auf T-Online berichtet.
Da stellt sich mir doch glatt die Frage, welche Interessen dahinter stecken könnten. Umwelt doch sicher nicht.

zumindest in diesem Forum...

hat niemand Angst davor, dass er seinen Gürtel zum Schutz des Klimas noch viel enger schnallen muss

Steuern sind sinnvoll... aber sie sollten direkt an den Bürger

Eine CO2-Steuer ist wunderbar. Das einzige worüber nie gesprochen wird ist, was mit dem Geld gemacht wird. Jeder hat Angst, dass alles teurer wird, was stimmt. Aber was passiert, wenn das Geld einfach an die Bürger auf pro Kopf-Basis zurückfließt?

Der CO2-Ausstoß wird sich verringert! Genial!!
Warum? Wenn ich mir überlege einen nun 50€ teureren Flug zu buchen, werde ich das wohl eher nicht mehr machen, weil ich 50€ bezahle und nichts davon wiedersehe (die Rückzahlung auf pro Kopf-Basis ist hier wirklich gering). Aber wenn jeder pendeln muss, dann kostet es ihn täglich vielleicht 3€ mehr, aber da es jeder macht bekommt er auf pro Kopf-Basis diese 3€ wieder.

Zudem werden damit gerade arme Haushalte unterstützt, weil diese tendenziell weniger CO2 ausstoßen.

Warum werden solche Konstellationen nicht betont?

Zwei Seiten

Noch vor Jahren, bei steigender Arbeitslosigkeit, wurde von der Bundesregierung lauthals verkündet, dass man für einen Job auch mal 80 km Anfahrt in Kauf nehmen müsse. Viele taten dies und viele tun es noch heute und bei steigenden Mietkosten sollen diese fleißigen Menschen mit erhöhten Treibstoffkosten noch bestraft werden? Oder wenn diese (höchstens) Mittelschicht einmal in Urlaub fliegen will, sollen die teuer dafür bezahlen, das ist doch lachhaft. Anstelle dessen ein Segelboot zu nehmen, ist ebenfalls lachhaft. Man kann doch keinem seine Urlaubsträume vorschreiben. Gehts noch? Einen beruflichen Vielflieger werden Preise nicht abhalten. Ich muss mehrmals im Jahr in die Firmenzentrale USA und es wird nicht weniger. Steigende Flugkosten haut die Firma auf die Preise. Das ganze ist nur ein Versuch, bei Wahlen Stimmen von den Grünen zu gewinnen.

Ziele faktisch nicht erreichbar

Kürzlich in der Tagesschau: Fridays fo future demonstriert auf einem Flughafen. Kommentare der Fluggäste zur CO2 Problematik Flugverkehr: " ... von München nach Hamburg schafft es die Bahn nicht..." - "...gehört zur Mobilität unserer Zeit dazu..." - "...sollen Politiker erstmal selber weniger fliegen..." - "... zuerst weg von der Kohleverbrennung..."- "...da muss erst mal beim Autoverkehr angfangen werden...". Fazit: Da mag jeder für sich selbst durchaus recht haben. Dem Gesamtprojekt Klimaschutz ist damit nicht geholfen, da von eigener Betrachtung aud gesehen es immer wieder auf andere Bereiche abgeschoben wird. Aus den individuellen Lebensperspektiven gesehen (z.B. Berufspendler) zum Teil berechtigt. Es ist das Dilemma einer Zwickmühle. Die Klimaziele sind wohl nur mit drastischen Maßnahmen weltweit wirklich erreichbar. Die Wahrscheinlichkeit der politischen Durchsetzbarkeit scheint aber wohl äusserst gering zu sein.

Warnungen aus Ostdeutschland

 "Die Bundesregierung ist gerade dabei, den Leuten Angst zu machen"
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Da trifft Michael Kretschmer den Nagel auf den Kopf. Alle alten Parteien sind nun auf den Klimazug aufgesprungen. Und viele Politiker bastel nun an ihre eigenen Klimaschutzvorstellungen die wiederum teuer für die Verbraucher werden könnten. Und da hat der Kretschmer recht, das macht den Leuten Angst und das nicht nur in den strukturarmen Bundesländern in Ostdeutschland. Kretschmer befindet sich ja zZ. im Wahlkampf und er befürchtet zu Recht das Klimaschutz im Osten nicht das einzige Thema ist. Wir werden in vier Wochen sehen, inwieweit die Wähler den Klimaschutz unterstützen werden...

Angst?

Wovor? Im Herbst werden Politiker Angst haben aber nicht die demokratischen Wähler.

Die werden danach entscheinden wer für Ihre persönlichen Freiheiten und gegen Hysterische Ausbeutung vorgeht.

@Rolando

Wenn Deutschland seinen Klimagas-Ausstoß um 90% verringert entspricht das dem Ausstoß von 640 Millionen Indern. Wenn die Amis das tun...
Natürlich ist es besser wenn die Weltbevölkerung sinkt. Das ist aber noch lange kein Grund hier nichts zu tun.
Und wenn mir ein Freund stolz von seiner Fernreise mit 20t CO2 erzählt, dann sage ich ihm, dass er da die Zukunft seiner und meiner Kinder verjuxt. 1,5% sind Ihrer Meinung nach irrelevant? Wie legen denn Sie Ihr Geld an?
Helmut Schmidt ist übrigens auch an der Atomkraft in D mitschuld und hat diverse falsche Entscheidungen gefällt. Windräder zur Stromgewinnung gab es schon in den 50ern....

@Wenigfahrer / 10:18

" ... es ist nur noch die Rede von Stadt."

... Ich kann Ihre Bedenken verstehen! ... Zum einen sind Ihre Äußerungen so aber nicht in allen Punkten richtig (z.B. ... es wird nur über die Stadt geredet)! Und zum Anderen ist es nun mal so, daß wir vor allem über Städte reden müssen, da Städte und die dort lebenden Menschen nunmal die größeren Klimasünder sind! ... Und das ist am Ende mehr als nur Autofahren und Heizen. ... Es geht auch um Themen wie Ernährung, Logistik, Bauen, etc.. ... Alles Bereiche, von denen am auch das Land profitieren kann, wenn man es endlich einmal angehen würde!

Es mangelt nicht an Ideen, Vorschlägen, Konzepten! Es mangelt am Anfangen! ... Und unterdessen verdienen die mit der entsprechenden Lobby weiter an der Zerstörung dieses Planeten und unserer Lebensgrundlagen, weil die Mehrheitsgesellschaft nicht willens ist Ihre eigenen Gewohnheiten zu überdenken und alternative, nachhaltigere Wege einzuschlagen.

Mit Angst kann man viel erreichen

Die Religionen der Welt arbeiten mit Angst denn Angst setzt Adrenalin frei und setzt logisches Denken auf ein Minimum zurück. Angst war noch nie ein guter Ratgeber. In den 70ern hatten wir Angst vor dem Versiegen der Ölfelder denn 1980 sollten die Ölreserven erschöpft sein. Deshalb gab es autofreie Sonntage. Danach der sauere Regen, das Sterben allen Lebens in Flüssen, das Waldsterben, den saueren Regen, das Özonloch und vieles mehr. Immer verbunden mit Weltuntergangsszenarien. Nicht zu vergessen das massenhafte Sterben durch Passivrauchen. Auch ich sehe bei der Klimaschutzdebatte viel Aktionismus durch Adrenalinausstoß. Bitte ein vernünftiges, durchdachtes Konzept für den Umweltschutz erforschen und dann besonnen handeln. Nur wie Herr Söder in alle Richtungen schwenken wegen Stimmenfang stößt mich ab. Das Sommerloch kann man auch anders füllen. Merke Angst war noch nie ein guter Berater.

Ich habe mehr Angst vor dem

Ich habe mehr Angst vor dem cdu/spd-Personal als vor dem Klima, das sich wandeln soll.....

Kernenergie unumgänglich

Das fehlende Bindeglied zu globalen CO2-Senkung bei gleichzeitig größtmöglicher Elektrifizierung von Verkehrsmitteln wird m.E. langfristig die Kernenergie sein, Hand in Hand mit erneuerbaren Energien.

Die Minimierung und Entsorgung der radioaktiven Abfälle müssen Forschung und Entwicklung erreichen, bis hin zu Szenarien der Entsorgung in Deponien weit außerhalb unseres Planeten.

Es geht um das kleinere Übel.

Herr Kretschmer und Frau Schwesig haben sowas von Recht!

Zur CO2-Steuer nebst Prämienzahlung an alle Bürger war dieser Tage ein schönes Rechenbeispiel in unserer Lokalzeitung:

Eine Familie auf dem Land, die mangels Alternativen weite Strecken mit dem Auto fahren und mit Öl heizen muss, wird am Ende mit der Prämie nicht auskommen, sondern noch draufzahlen müssen. Eine Familie in der Stadt hingegen, wo Arzt, Arbeit usw. um die Ecke sind, alle 10 Minuten der Bus fährt und wo Fernwärme liegt, die hat am Monatsende von der Prämie sogar noch was übrig.

Die CO2-Steuer von Frau Schulze ist vor diesem Hintergrund doch nichts anderes als Klientelpolitik für die nächste Bundestagswahl. Und das links-grüne Wählerpublikum wohnt nunmal mehrheitlich in den Städten und nicht auf dem Land.

Aber das ist ja leider auch nichts neues, dass die lautstark den Ton angebenden grünen "Mainstream"-Hipster aus Prenzlauer Berg und Co. keinen Blick für die Sorgen der Landbevölkerung haben.....

Klima retten"

Macht das Klima ander Grenze halt?

Dann können ja die anderen Länder weltweit weiter 1000 Kohlekraftwerke bauen.

Mit einfachen Ideen anfangen

z.B. das Parken von Autos auf öffentlichen Flächen komplett verbieten. Anwohnerparken ebenfalls abschaffen. Falschparken muss dann drastisch bestraft werden. Und schon wird der Fahrzeugbestand in den Städten runter gehen. Und damit auch die Emissionen in den Städten. Auf dem Land haben die meissten Bewohner ja genug Platz um ihr Auto auf privaten Flächen (Grundstück) abzustellen. Wer unbedingt in der Stadt leben will muss halt gänzlich ohne Auto auskommen. Sonst eben auf das Land ziehen.

Es ist Zeit für die Regierung, endlich zu handeln.

""Die Union muss aufhören, den Grünen hinterherzulaufen. Sonst steht sie plötzlich an einer Stelle, wo sie nicht hingehört.""

Doch, denn irgendwer muß ja was tun. Ein "weiter so" kann es nur für rücksichtslose Ignoranten geben, die nach dem Motto "nach mir die Sintflut" leben.

Die Grünen sitzen derzeit in der Opposition. Ihre einzige Macht ist es, über die zuletzt guten Wahlergebnisse und Umfragewerte Druck auf die Regierung auszuüben.

Dürresommer, Temperaturrekorde, Tornados als ein neues Phänomen für Deutschland, Wetter das nicht zur Jahreszeit passt. Dazu weltweit eine Zunahme von Naturkatastrophen wie Hitze und Überschwemmungen. Die Menschen erleben in DE erleben den Klimawandel inzwischen am eigenen Laib.

Wenn die Regierung (also CDU und SPD) die Bevölkerung im September enttäuscht, dann ist der nächste Bundeskanzler ein Grüner.

@ 10:21 von Rolando

Ja, die Bevölkerung wächst, das ist sicherlich ein Problem, das sie aber in den Entwicklungsländern nicht ändern können. Die Entwicklungsländer sind aber trotz des Bevölkerungswachstums das kleinste Problem beim CO2 Ausstoß, weil das vom Mensch und Tier ausgestoßen CO2 zum CO2 Kreislauf gehört. Somit lebt jeder Mensch und jedes Tier, das sich normal ernährt CO2 neutral.

Wir können alle CO2 einsparen wo der Ausstoß unnötig ist - und das ist zum Beispiel beim Fliegen, beim Autofahren, beim Heizen usw.. Wenn der Bürger merkt, dass er unter dem Strich mehr Geld in der Tasche hat, wenn er den CO2 Ausstoß aktiv reduziert, dann findet gerade der Deutsche sehr schnell gefallen daran.

Es kann doch nicht sein, dass Diesel billiger ist als Benzin, obwohl es pro Liter mehr CO2 ausstößt. Gleiches bei Ölheizung vs. Gas vs. Wärmepumpe. Das mit dem geringsten CO2 Ausstoß sollte signifikant billiger sein, dann wird auch investiert, was wiederum gut für die Wirtschaft ist.

"Stopp, ruft Sachsens

"Stopp, ruft Sachsens Ministerpräsident. Das mache den Leuten Angst."

Die sollten sie auch haben. Die Klimapolitik muß radikal geändert werden. Für langsames Herantasten ist es viel zu spät. Da hätte man bereits in den 70ern mit anfangen müssen. Jetzt braucht es schmerzhafte Einschnitte. Wer völlig überschuldet ist kann ja schließlich auch nicht weitermachen wie bisher. Und gerade die "entwickelten" Gesellschaften sind klimapolitisch hoffnungslos überschuldet.

ich schäme mich so gar nicht

ich verdiene mein Geld mit fleissigen Arbeit und gönne mir den Urlaub mit dem Flieger

Warum nicht kleinere und

sparsamere Gas- oder Diesel PKW statt der nächsten Rohstoffverschwendungsrunde mit der E-Mobilität? Auch kraftwerkstechnisch könnte man noch so einiges ändern um den Wirkungsgrad zu erhöhen. Dann könnten die Dinger noch bis 2050 laufen. Aber das tun sie auch so weil politisch ohnehin nur kleinklein fabriziert wird.

Windräder

werden nicht erst stillgelegt, wenn sie ausgeleiert sind, sondern schon weit vorher. Nämlich dann, wenn die Förderung ausgelaufen ist und sich der Betrieb dann nicht mehr lohnt. Mit dem Sondermüll der Rotorblätter, weiss man bis heute nicht wohin und wie dieser umweltgerecht entsorgt werden kann. Ist so ähnlich wie mit den Häusern, die mit hochgiftigen und brennbaren Styropormischungen eingepackt werden.

gehts noch???

meine "Pendlerstrecke": 38 km hin und 38 km zurück, über mehrere Hügel, teilweise bis zu 13% Steigung.
Das machen Sie mir aber erst einmal vor, wie das mit dem Fahrrad zu schaffen sein soll!

Bevölkerungswachstum

Laut einschlägiger Studien ist die Gesamtbewohnerzahl der Erde auf 11 Mrd. gedeckelt, neuere Studien belegen, dass die Gesamtbevölkerung wohl auf maximal 10,5 Mrd. anwachsen wird und dann wieder sinkt, dort wurden viele Faktoren berüchsichtigt, wie z.B. Zunahme des Wohlstands in bisher noch unterentwickelten Ländern.
Da ich gerade über Wohlstand schreibe- dieser hat in Deutschland mittlerweile ein derart hohens Level erreicht, dass viele Bürger Gelegenheit haben, über eine Vorreiterrolle Deutschlands in der Klimapolitik zu sinnieren. Deutschland als Insel der Vorreiter bei der Selbstkasteiung, in Forderung nach neuen Steuern. Natürlich machen Abgase aus Tschechien und Polen ehrfürchtig Halt an der deutschen Grenze- dies ist die Auffassung der grünen Aktivisten. Vielleicht werden diese wach, wenn ein tagelanger Blackout die Zivilisation in Deutschland lahmlegt und Wasser und Nahrung knapp werden. Dann werden sich die Umweltaktivisten wieder auf grundlegende Probleme konzentrieren könne

@ 10:21 von Rolando

Danke für diesen sachlichen Beitrag!
Manche wollen einfach nicht verstehen, das wir zwar unseren CO2-Ausstoß verringern müssen, es aber bei bald 10 Mrd. Menschen nicht von 83 Mio. Deutschen abhängig ist (weniger als jedes Jahr neu dazu kommen!), wenn sich der Rest einen Dreck darum schert!
.
Oh klar, die Chinesen! Die elektrifizieren jetzt ihre Mobilität! Super! Städte ohne Smog!
Woher kommt denn der Strom?

Mehr Licht!

Mir macht nicht der „Klimaschutz“ Angst, sondern der Klimawandel und seine immer spürbareren Folgen.

Allen voran das Artensterben.

@qpqr27 - Sie Schelm :-)

Das Segelboot ist eine große Yacht mit allem Pipapo samt Elektroantrieb - da passt auch noch ein Reporter-/Kamerateam drauf. Und ich wette, das Boot ist nicht durch umweltgerechte Verfahren gebaut und klimaneutralen Broterwerb erstanden worden.

Darüber hinaus finde ich aber, die Leute in Sachsen sollten sich allmählich mal gegen Politiker wehren, die ihnen dauernd Angst unterstellen und diese Angst instrumentalisieren. Sachsen hat in DDR-Zeiten erheblich zur Umweltverschmutzung beigetragen, tut das weiterhin, wie überall, und muss sich wie alle anderen auch mit den Folgen auseinandersetzen.

Und wenn der Arbeitsminister Heil von "weil er MAL in Urlaub fliegt" spricht, ist das auch Augenwischerei; es gibt genug Leute, die bei den Spottpreisen in der Fliegerei mehrmals im Jahr fliegen - dann können sie auch mehr bezahlen.
Das rettet die Umwelt nicht, setzt aber ein Zeichen.
Wir brauchen ein europaweites Konzept und Mut, keinen Aktionismus, keinen Hype und keine suggerierte Angst.

German Angst

hat nicht umsonst diesen Namen. Vor dem Klimawandel hab ich keine Angst, den gibt es seitdem es die Erde gibt und es wird ihn noch geben wenn die Menschheit längst Geschichte ist.
Wir leben immer noch in einer Eiszeit deren Ende schon seit ein paar Zehntausend Jahren überfällig ist - sie ist per Definition dann beendet wenn mindestens ein Pol eisfrei ist.
Und diese Hysterie um das liebe CO2 - da Husten hier und da ein paar Vulkane und erzeugen in Minuten so viel von dem Stoff wie die gesamte Menschheit in Monaten und Jahren.
Wir müssen die Natur schützen! Insekten, Plastik im Meer und in der Nahrungskette, Chemie auf dem Acker und genveränderte Pflanzen - DAS sind Probleme. Aber doch nicht das Klima, ein ausbrechender Supervulkan und wir haben so viel Staub in der Atmosphäre dass wir eine kleine Eiszeit inklusive Jahrelangen Mißernten und Schnee bis in den Juni bekommen. DANN haben wir ein Klimaproblem!
Das Hauptproblem geht eh keiner an - zu viele Menschen für zu wenig Planet...

Kretschmer

Ja natürlich Herr Kretschmer, den Menschen vor der Wahl bloß keinen reinen Wein einschenken!
Das könnte Stimmen kosten!
Lieber bis nach der Wahl warten!

um 10:32 von Normalo55

"Die größte Gefahr für die Umwelt wäre eine Wahl der Grünen"
Sie müssen es ja wissen, wenn Klimaschutz für Sie so unwichtig ist. Aber Gott sei Dank sind 26 % der Wähler anderer Meinung.

Es ist wohl nötig, den Menschen Angst zu machen.

Es wurde schon vor Jahrzehnten vor den Folgen des Lebenstils der Menschen gewarnt. Der Umgang der Industrie mit Natur und insbesondere Naturresourcen wurde ebenfalls schon lange angeprangert. Ich habe Briefmarken aus den 70ziger und 80ziger Jahren, die dieses Thema schon aufgreifen. Sogar eine Rede zu diesem Thema vom damaligen Bundespräsidenten Heinemann habe ich aufgehoben.

Aber es hatte kaum Jemand "Angst" vor den möglichen Auswirkungen. Alles war entweder noch so weit weg oder nach Meinung Vieler (nicht nur der betroffenen Industrie) eine übertriebene Panikmache.

Nun werden die Anzeichen immer deutlicher und können kaum noch als Panikmache abgetan werden. Vielleicht handeln die Menschen jetzt, wo sie sehen, dass dieses Problem sie selbst voll treffen wird.

Angst ist nicht immer ein schlechter "Ratgeber".

Angst

Am meisten Angst macht mir die Unfähigkeit, mit der unsere Politiker das Problem CO2 angehen.
Um winzige Mengen an in NOx zu verhindern, werden Dieselfahrzeuge verteufelt und unter Inkaufnahme höherer Verbräuche umgerüstet.
Um bei bestehenden tausenden Hochspannungsleitungen zwei weitere nicht sehen zu müssen, werden diese Ressourcen vernichtend verbuddelt.
Und es geht auch im kleinen: statt jahrzehntelang beständige und recycelbare PVC Fensterrahmen einzusetzen, werden in öffentlichen Gebäuden Holzfensterrahmen verbaut, die alle paar Jahre gestrichen werden müssten.
...

@Kessl

Danke für die wahren Worte.

@Scheinbaer45 / 10:18

"Die Bürger müssen mitgenommen werden ... Angst machen ist der falsche Weg und jeden Tag neue Ideen ... streuen. Das macht nur Verunsicherung."

... also ist Ihr Ansatz am Ende alles beim Alten zu lassen, weil es sonst Verunsicherung gibt, oder wie oder was!? ... Und was heißt für Sie: ..."Bürger müssen mitgenommen werden?". ... Heißt das nicht gerade, daß auch die Menschen überzeugt sein müssen Dinge zu tun?
Nur wie sollen die ohne eine Diskussion über Vorschläge davon überzeugt werden? ...

Wenn man sich mal umschaut findet man inzwischen überall Ansätze und Ideen die mögliche Wege aufzeigen unser Klima besser zu schützen und die Verwendung fosiler Energieträger einzuschränken. Und das viele davon inzwischen aus dem Ausland zu uns kommen, sollte uns zu denken geben! Denn es weißt klar darauf hin, daß, wenn wir unsere deutsche Einstellung zu diesem Thema nicht bald ändern, wir nicht mehr die sein werden, die diesen Wandel gestalten und davon wirtschaftlich profitieren können.

....ganz genau...

Und warum Angst?
Weil die Löhne weit unter Westniveau liegen und der Osten wieder der Dumme ist. Es ist doch jetzt schon kaum was los hier. Will man zum zweiten Mal wieder alles zerstören?
Politiker sollten in erster Linie an sich sparen, denn da gibt es genug einzusparen.

Ich habe keine Angst vor der

Ich habe keine Angst vor der Klimaerwärmung! Diese können wir mit unserem Anteil von 2% so und so nicht verhindern. Ich habe davor Angst, dass unsere Regierung den CO2 Ausstoß in der Welt um 2% verringern will und den Schutz vor der nicht verhinderbaren Erwärmung völlig außer acht lässt

Industrielle Tierhaltung

Die industrielle Tierhaltung ist in hohem Maße für den Klimawandel, die Waldzerstörung, die zunehmende Wasserverknappung und weitere Umweltprobleme verantwortlich. Einem Bericht des Worldwatch Institutes zufolge entfallen mindestens 51 Prozent aller in die Erdatmosphäre freigesetzten Treibhausgase auf die Tierwirtschaft.

Warum findet diese Ursache nie Erwähnung? Warum leitet man daraus keine geeigneten Maßnahmen ab?

@ 10:58 von Ferkelchen

"Ca. 250000 Flüge zwischen Bonn und Berlin wurden in 2018 durch Politiker und Beamte getätigt. ... Der Grüne Zukunftskanzler, Herr Harbek, lehnt es allerdings ab, dass alle Ämter von Bonn nach Berlin verlegt werden, so wurde vor einigen Tagen auf T-Online berichtet."

Sie haben recht, traurig aber wahr, die Vorbildfunktion geht gegen Null. Nach dem Motto: es reicht ja wenn die Bevölkerung unter den Einschnitten leiden muss ...

Das Bonn weiterer Amtssitz bleibt ist wahrscheinlich Egoismus, weil so mancher Politiker/Beamter sein Umfeld nicht verlassen möchte. Aber auch hier zweierlei Maß, vom Arbeiter erwartet man Flexibilität und dass er jedem Job hinterherzieht.
Eine Übergangszeit wäre noch zu akzeptieren, aber das hier entbehrt jedem Verständnis.

@ Rolando / 10:21

"Es kann gar nicht soviel CO2 eingespart werden wie jährlich 86 Mio. mehr Menschen neu produzieren."

... Sie benennen eine Ursache aber keine Lösungsvorschläge!
Es sei denn, Sie wollten mit Ihren Worten suggerieren, daß Sie allen anderen Menschen zur Rettung der Erde ihr Recht zur Fortplanzung und Neugeborenen ihr Recht auf Leben absprechen!? ... Auf dieser Ebene brauchen wir dann nicht versuchen weiter zu diskutieren!

Und Sachsens MP sollte lieber in 10 Jahren für die Lausitz mehr Arbeitsplätze schaffen und zielgerichteter arbeiten.

@pkeszler, informieren Sie sich, MP Kretschmer "schafft" sehr viel was aktuell als "zielgerichtet" angesehen wird. z.B.:
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/
siemens-und-sachsen-engagieren-sich-in-goerlitz-16277695.html

oder E-Auto-Produktion in Dresden:

https://www.glaesernemanufaktur.de/de
usw...

Angst vor Klimaschutz ?

Die Klimawarnungen des "Club of Rom" seit Ende der 60'er Jahre wurden von der Politik nie ernstgenommen. Aber wir haben ja eine "Klimakanzlerin", Merkel, die die jungen Protestler "adelt" wegen eigener verschlafener Klimapolitik. Eine Klimakanzlerin, die allerdings 2013 flugs die EU-Abgasnorm verhinderte, damit die tonnenschweren Blechkisten SUV (ESS-JU-WIE) von Daimler und BMW weiterhin ihren Dreck in die Luft blasen können. Und wir haben ja das Privileg, das Woche für Woche eine Beamtenmeute mit dem Flieger zwischen Bonn und Berlin pendelt, was allein Transportkosten von mehr 8 Mio. jährlich bedeutet und der ausgeblasene CO2-Dreck wohl keine große Rolle spielt. Aber dafür wollen GRÜNE und CSU das Grundgesetz ändern. Soviel Verlogenheit und Ablenkung wie die "Pendler auf dem Lande", die dann das Versagen der Verkehrspolitik auszubaden haben, kann einem in der Tat angst und wütend machen.

Am 31. Juli 2019 um 10:45 von Umweltschutz2020

"Wenn alle Flieger heute am Boden bleiben, haben wir 24 Stunden später die Erde 1 Grad wärmer."
Bei solchen hanebüchenen Behauptungen kriege ich es wirklich mit der Angst. Oder sollte das Ironie sein?

Zu 10:45 von Michi1110 "Furchtbar ..

Furchtbar, dass es immer noch Politiker gibt, die den menschengemachten Klimawandel als solchen zu leugnen scheinen.
Aber was will man auch von einem Mann der CDU erwarten?
Die müssen zuerst mit eigenen Augen mit ansehen, wie Welt zerstört wird, bevor die heilige Maxime "Wirtschaftswachstum" angetastet wird.
Die machen halt seit Jahrzehnten eine Politik für die Reichen und für die Konzerne.
Da hilft nur Demonstrieren und vor allem Wählen.

@Michi1110, "furchtbar" sind die haltlosen Unterstellungen um das noch harmlos zu benennen. Ohne Wissenschaft, Technik, Wirtschaft wird die Menschheit die Herausforderung des Klimawandels, es ist ganz sicher nicht die einzige, nicht annähernd bewältigen können.

Dazu braucht es gerade auch Politiker wie Kretschmer, die das Wohl ihrer Bürger und der wachsenden Menschenheit in beiden Auge behalten und die Vernunft nicht im Hype-Demonstrationsrausch verlieren.
Demonstrieren beeindruckt das Klima und die Umwelt mit keinem Jota!

Verkehrtes Denken

Seltsam das man vor Klimaschutzmaßnahmen mehr Angst hat als vor den Folgen des Klimaschutzes. Das wir dabei sind unsere Welt und das Leben darauf unwiederbringlich zu verändern und keine Kontrolle mehr darüber haben finde ich viel erschreckender. Oder werden Stadt und Landbevölkerung tatsächlich gegeneinander ausgespielt? Denn auf dem schwäbischen Land seh ich mehr Solardächer, Elektroautos und Biogasanlagen als in der Stadt. Soviel Angst vor Klimaschutz scheint man dann doch gar nicht zu haben. Wer kommt denn zu dieser aussage?

@ 12:15 von Kopfmensch

Natürlich gäbe es Lösungen, gerade für Länder wie Deutschland die gerne die Brieftasche öffnen:
- Entwicklungshilfe an Maßnahmen zur Bevölkerungsentwicklung koppeln.
- In internationalen Gremien auf eine Globale 1-Kind-Politik hinarbeiten
- Globaler Hilfsfonts für Erwachsene mit 0/1 Kind - in vielen Ländern sind Kinder die Altersvorsorge, wenn man für eine soziale Absicherung sorgt wären viele Menschen froh nicht so viele bekommen zu MÜSSEN.

Auch das Abbrennen von Regenwäldern für Plantagen ist ein riesiges Problem, so lange wir das tolerieren (weil wir ja unsern Umweltfreundlichen Biosprit über die halbe Welt von dort total Umweltfreundlich per mit Schweröl betriebenem Tanker importieren...) brauchen wir uns um ein paar Kohlekraftwerke keine Gedanken machen.
Also auch hier:
- Entwicklungshilfe an das Nicht-Abholzen bzw. das Wiederaufforsten koppeln.

Höchste Zeit!

Ist doch höchste Zeit, dass den Leuten Mal Angst wird. Seit Jahrzehnten ist die Problematik bekannt und seit Jahrzehnten wird der kollektive Kopf zugunsten der Kohleindustrie et al. in den Sand gesteckt. Die aktuellen Entscheidungsträger brauchen es ja nicht auszubaden, das trifft dann die jüngeren Generationen - zu denen ich mich gerade noch auch zähle - und natürlich die zukünftigen Bürgerinnen und Bürger. Schluss damit! Diese schier endlose Kurzsichtigkeit ist unerträglich!

Panik Machen

Tatsächlich machen die Umweltschützer eine Panikstimmung. Wenn ich mich die Nschrichten im BBC oder NOS anschaue, dan sehe ich etwas anderes als in Deutschland. Jedes Jahr kommen 82 Millionen Menschen zu den 7,6 Milliarden dazu. Die Menschen wollen allen Essen, Wohnen, kochen und Mobil sein. Nur wir haben die große Lösung für das Klimaproblem. Und das sind alles lösungen die die Ärmsten in der Gesellschat treffen. Und die ohlgenärhte Jugend, die gut gebildet sind, und auf kosten der Eltern leben, die wollen verantwortung tragen. Nein das ist nicht der richtige weg.

@lenamarie, 11:09

Der Lohn Ihrer Arbeit sei Ihnen gegönnt.

Es geht in meinen Augen auch darum, ökologisch bessere Alternativen zum Fliegen stärker zu nutzen, wo das möglich ist.
Ich bin auch unsicher, ob es zwingend um den einen einzigen Urlaub mit dem Flieger geht. Natürlich macht die Masse einen Unterschied. Trotzdem weiß ich nicht, ob es um zwei oder vielleicht auch vier Langstreckenflüge im Leben eines Menschen geht.

Fakt wäre allerdings, dass Menschen, die mehrmals im Jahr für Urlaub durch die Welt fliegen, das entweder reduzieren könnten oder ggf. auch in der Lage wären, dafür eine Abgabe zu leisten - und sei es, dass daraus ein Ausgleich für Pendler finanziert würde, die aufgrund von Wegstrecke, Arbeitszeiten (Schichtbeginn!) oder gesundheitlicher Beschwerden nicht auf Bahn, Bus oder Fahrrad umsteigen können, sondern ein eigenes Fahrzeug brauchen - zumindest bis es auch in der Breite hier andere Mobilitätsangebote gibt.

Angst

Vielleicht bringt Angst endlich auch den letzten dazu, endlich aufzuwachen, umzudenken und bei sich selbst anzufangen. Und zwar sofort. Sonst ist das teurere Auto fahren und der verpasste Urlaubsflug unser kleinstes Problem. Übernehmt endlich Verantwortung und fangt bei euch selbst an. Und zwar jeder einzelne.

@umweltschutz2020 10:45 Flugscham

Bei ihrer Darstellung zur Wirkung von Kondensstreifen verhält es sich (leider) gerade umgekehrt. Kondensstreifen tragen erheblich zur Klimaerwärmung bei, nicht zur Abkühlung wie sie behaupten. Und zwar noch mehr als das bei der Kerosinverbrennung entstehende CO2. Die bei atmosfair angegebene Menge bezieht sich auf das CO2 äquivalent.

Angst machen...

... statt Lösungen aufzeigen und endlich Handeln. Dauerdiskussionen ohne konkrete Beschlüsse helfen genau so wenig wie immer neue Vorschläge, die oft gar nicht neu sind aber plötzlich Wählerstimmen bringen (könnten). Das ist der Fehler unserer derzeitigen und früheren Regierung: nur auf die nächsten Wahlen schielen statt Probleme langfristig anzugehen. Im Vordergrund sollte Schutz des Menschen und der sich rapide verringernden Naturvielfalt, lebenswertes Umfeld (Lärm, Abgase, höchster Platzverbrauch durch PKW/LKW zählt nicht dazu) und die Förderung von Forschung und Innovationen. Wer Diesel und Kerosin billig hält, verhindert neue Antriebe.

Wo bleibt die Konsequente Anwendung des Verursacher Prinzipes? Wieso muss ich als Verbraucher die Umweltschäden bezahlen? Atom-Endlager, Altlasten auf Baugrundstücken, Pestizide im Wasser und Antibiotika Resistenzen sind ein paar Stichworte dazu.

Mir macht die anhaltende Untätigkeit Angst.

Wenn der Klimanotstand so ernst ist ...

... dann muss dringend gehandelt werden:
Wiedereinführung und Ausbau der Atomenergie.
Die ist nachhaltig und absolut CO2 neutral.
Oder ist es den Grünen dann doch nicht so ernst mit dem Klimaschutz ?

ich schäme mich wenn ich fliege

Fliegen ist Raubbau an der Zukunft unserer Kinder.

Ich muss das Auto sehr oft und lange stehen lassen und stattdessen Fahrrad fahren - aber damit mache ich meinen Flug immer noch nicht wieder gut.

Deshalb schäme ich mich wenn ich fliege.
Markus

10:21 von füralleunsereKinder

Ja, ich habe Angst
.
... in meiner Jugendzeit hatten wir Angst vor der atomaren Bedrohung
standen in Mutlangen und demonstrierte
wer weiß vor was man in 30 Jahren Angst hat ....
klar muß man sich Gedanken machen - nicht in den Tag rein leben
ob es die Umwelt ist oder so triviale Dinge wie seine Ausbildung/Beruf die Rente
wieviel T Shirts paar Schuhe oder jedes 2te Jahr einen neues Handy man so braucht
auch das wäre zielführend

10:24 von kurtimwald

«Dazu muss man sich erst mal schämen, mit dem Flugzeug in den Urlaub zu fliegen, man braucht ein schlechtes Gewissen, wenn man Autos kauft die schwer und schnell sind und deshalb zu viel Kraftstoff verbrauchen.»

Nein, muss man nicht. Nicht zwangsläufig.
Viel zu stark vereinfachte Sichtweise.

Neben den Rohstoffen bei der Produktion, verbraucht das Fahren mit den PkW den Kraftstoff. Nicht der Besitz. Wieviele km fährt wer? Welche Strecken? Arbeitsweg? "Just for fun + Bäcker"? Hätte er / sie Alternativen zum PkW?
Viele Menschen in ländl. Gegenden haben keine (bei vertretbarem Aufwand + Kosten) …

Kauf- / Essverhalten. Wie häufig neue Klamotten? Die man wie lange trägt? "Ständig" neue elektronische Geräte (TV, Laptop, Smartphone)?
Täglich Fleisch essen, oder (viel) seltener …?

Nicht nur Fliegen + "fette Karren" erzeugen CO2.
Es ist die Gesamtbilanz des Verhaltens im Alltag, das sich summiert.

Ich schäme mich nicht ansatzweise.
Dass ich bereits 3x mit dem Flieger nach Japan flog …

Sensibelchen?

Die Diskussion zum Thema Klimaschutz und Ökologie ist richtig und sollte nicht aus Rücksicht auf Befindlichkeiten gebremst werden.

Außerdem denke ich, tun wir den Menschen in den neuen Bundesländern unrecht, wenn wir davon ausgehen, dass sie alle Sensibelchen sind und vor allen Veränderungen angst haben.

Um was geht es hierbei?

Es geht doch nicht um das Klima, sondern um eine pauschale CO2 – Besteuerung um an das Geld des Bürgers zu kommen. Wie wird der Bilanzkreis zur Steuerfestsetzung gezogen? Werden bei z.B, einem Akku für ein E-Auto auch die CO2 – Emissionen, welche bei der Gewinnung und Herstellung und Transport der Rohstoffe sowie der Herstellung der elektrischen Energie für die Beladung entstehen, herangezogen oder nur der Umstand, daß diese Antriebsart ohne CO2 – Emission auskommt? Nur so wird diese Steuer „ehrlich“. Es bleiben Zweifel, ob die Politik wirklich und überhaupt „ehrlich“ handeln kann.

@ 12:15 von Kopfmensch

"Es sei denn, Sie wollten mit Ihren Worten suggerieren, daß Sie allen anderen Menschen zur Rettung der Erde ihr Recht zur Fortplanzung und Neugeborenen ihr Recht auf Leben absprechen!? ... Auf dieser Ebene brauchen wir dann nicht versuchen weiter zu diskutieren!"
.
Doch genau auf dieser Ebene müssen wir weiter diskutieren!
Wie schaffen das z.B. Chinesen? Oder Inder?
Sie können auf Ihrer Scholle nur so viel Menschen ernähren und beherbergen, wie Ihr Land her gibt!
Es kann dann nicht das Problem anderer sein, wenn Sie meinen sich ungezügelt vermehren zu müssen. Wenn ich mir 5 Kinder anschaffe und meine 50qm Wohnung wird zu klein, dann mache ich einen Durchbruch zum Nachbarn! Dann habe ich ja 100qm!
Das ist Ihr persönliches Problem!
Wenn Sie 5 Kinder ernähren können, Platz haben, bitte! Nur zu! Aber wälzen Sie dann Ihre Probleme nicht auf andere ab!
Genau das ist das Thema!

Nicht....

nur in Ostdeutschland machen die Vorschläge Angst auch bei uns im Rheinland.
Die Vorschläge:
Weniger Fliegen und das teurer machen.
CO2 Steuer.
Fleisch essen verbieten.
Auf Feuerwerk verzichten.
Entschuldigung ich habe diese Verbotspolitik satt.
Wir sind doch mündige Bürger.

Nicht euer ernst

Klimaschutz bremsen? Naja mein glaube an Politik und Menschheit ist schon so gering...

Nicht bremsen! Voran gehen! Nahverkehr ausbauen, Fahrgemeinschaften fördern. Auch die ängstlichen Damen und Herren haben durchaus Möglichkeiten zb Fahrgemeinschaften fürs pendeln zu schließen, aber nö, alle bequem und lieber alleine. Es ist nur noch ein Trauerspiel. Angst vor Klimaschutz...

@ 11:21 von PeLie

"Einem Bericht des Worldwatch Institutes zufolge entfallen mindestens 51 Prozent aller in die Erdatmosphäre freigesetzten Treibhausgase auf die Tierwirtschaft.

Warum findet diese Ursache nie Erwähnung?"
.
Vermutlich weil sie nicht stimmt?

12:35 von YinYangFish

Ausgleich für Pendler finanziert würde,
.
warum
ist es zielführend sich ein tolles und preisgünstiges Plätzchen
in der unverbrauchten Natur zu sichern und dabei die Umwelt der anderen
mit einer kilometerlangen Pendlerfahrt zu versauen ?
Jeder rechtfertigt sein Tun !!
der Vielflieger, der Pendler, der Sportwagenfahrer,
oder derjenige welcher ne uralte versiffte Schrottkarre fährt

Selbst einige Politiker scheinen mittlerweile zu glauben,

dass wir mit der Reduzierung der deutschen CO2 Emittierung den weltweiten CO2 Anstieg verhindern und das macht mir Angst! Während die Klimaschützer innerhalb und außerhalb der Politik bei uns nur verzichten und bremsen und verbieten wollen sollten wir, dass Land der Dichter UND Denker, Vorreiter werden und Innovationen erforschen und entwickeln, die wirklich etwas zur weltweiten CO2 Reduzierung beitragen können.
Die Inder und Chinesen werden weiterhin Kohlekraftwerke bauen und immer mehr werden sich ein Auto leisten können und selbst bei uns in der EU in Polen heizt ein Großteil der Bevölkerung noch mit Kohle. Dafür braucht es Lösungen und die finden wir nicht, wenn wir hier Innlandsflüge verbieten und Pendler besteuern oder ähnlichen Schwachsinn umsetzen.

Das einzige was gerade erreicht wird

Ist offensichtlich eine Spaltung der Gesellschaft.
Das wiederum bereitet mir große Sorgen.

@Wikreuz / 11:20

"Ich habe keine Angst vor der Klimaerwärmung! Diese können wir mit unserem Anteil von 2% so und so nicht verhindern. ..."

... ich glaube die Position von Klimaskeptikern und Energiewendekritikern ist hinlänglich bekannt! Und durch andauerdes wiederkauen werden diese Behauptungen nicht richtiger! ...

Ihnen scheint jedenfalls entgangen zu sein, daß es jüngst noch ein weltweites Klimaabkommen gab, in dem sich alle Nationen und nicht nur Deutschland dazu verpflichtet hatten aktiv zu werden um ihren Teil zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes beizutragen! Das es nun kein weltweites Klimaabkommen mehr gibt liegt nicht daran, daß niemand außer wir Deutschen etwas tut. Im Gegenteil! In einigen Ländern hat inzwischen leider wieder die Ignoranz über die Vernunft gesiegt und in Deutschland waren leider auch wir lange nicht weit weg davon. ... Es kann aber noch eintreten, daß die Vernunft obsiegt! Zu wünschen wäre es uns allen!

@um 11:08 von Dr. Dr. Sheldon...

"Ja, die Bevölkerung wächst, ... das kleinste Problem beim CO2 Ausstoß"
Sehen wir uns doch mal China an, ein Entwicklungsland mit einem deutlich geringeren ProKopf Ausstoß an CO2 als Deutschland. Insgesamt aber eines der Länder mit dem höchsten CO2 Ausstoß. Eine humane weltweite Geburtenrate/Steuerung könnte schon Einfluß auf den Klimawandel nehmen.

Bremser....

.... im Auftrag der Automobilindustrie und der Konzerne. - War zu erwarten. Jahrzehntelang hat man hierzulande Nebelkerzen geworfen, Lippenbekenntnisse abgeliefert. Aber es tat sich.... nichts. Die EU wurde tätig, um den Müllberg zu verringern.... Plastikstrohhalme und Wegwerfgeschirr verboten. Peinlicher Aktionismus. Angesichts des Erstarkens der Grünen und deren klimaschützerischen Agenda werden nun Angstmacher aufgeboten. Wen wunderts? Herr Kretzschmer tut ja nur, was ihm seine Bosse aufgetragen haben.

In Sachsen

wird demnächts gewählt und die CDU einschl. SPD muss herbe Verlust hinnehmen, da ist es verständlich, dass der MP das Volk beruhigen will. Aber nach der Wahl wird der alternativlose grüne Merkelkurs wieder aufgenommen.

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