Ihre Meinung zu: Erneut Straßengewalt in Hongkong

6. August 2019 - 9:19 Uhr

In Hongkong haben erneut anonyme Schlägertrupps regierungskritische Demonstranten angegriffen. Es kam zu einer Massenschlägerei. Die Kritik an der Hongkonger Regierung nimmt zu. Von Steffen Wurzel.

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Kommentare

Es ist nur noch eine Frage der Zeit,...

...wann in Hongkong scharf geschossen wird - auch wenn das im Grunde keine der am Streit beteiligten Parteien will.
China hat das Sagen, die Hongkonger Regierung ist dessen Marionette, wie man an der “entschlossenen Unterstützung“ erkennt; wie sonst ist das Auftreten der Schlägertrupps zu erklären?

Die Schlägertrupps sind Pekings wahres Gesicht

Die Schlägertrupps sind Pekings wahres Gesicht. Im Ausland erzählt Peking viel von beiderseitigem Nutzen usw. Das sind alles schöne Worthülsen. In Hongkong zeigt China, dass es eine lupenreine Diktatur ist, der es nur um die eigene Macht geht - wie auch in Tibet und bei den Uiguren. Um den schönen Schein zu wahren, setzt Peking auf Schlägertrupps.

Vieles ist noch nicht einzuordnen.

"angeheuerte Schläger aus dem Mafia-Milieu"
- man weiß nicht, ob die Mafia etwas mit der Regierung zu tun hat.
Mir ist nicht klar, welche Interessen die Mafia da eigentlich verfolgt.

- andererseits Gewalt der Demonstranten (Angriffe auf Polizeistationen, Laserpointer gegen Beamte)

"Immer wieder wird der

"Immer wieder wird der Vorwurf laut, dass solche Mafia-Schläger mit der Hongkonger Polizei oder staatlichen Stellen in Festlandchina zusammenarbeiten. "
Das gibt's auch in Deutschland. Der Miri-Clan z.B. behauptet auch Verbindungen zu staatlichen Stellen zu haben. Wie war das noch mit der Berliner Polizei-Praktikantin, welche praktischerweise interne Fahndungsunterlagen fuer ihren Clan kopiert hatte?

das bedauerlichste ist doch

das traurigste ist doch, das Menschen egal wo auf der Welt, denken sie könnten was bewegen... mit friedlicher Demonstration...
aber selbst wenn 100.000ende an Menschen friedlich Demonstrieren gegen Ungerechtigkeit, oder auch gegen Klimaverschmutzung... Der "Kampf" gegen Reiche/ Milliardäre/ Investoren/ Politik... wird immer verloren... entweder heuern die welche an die die Demos unterwandern und damit härtere Einsätze legitimieren oder, es findet einseitige Berichterstattung statt (siehe Iran, Jemen, VaE usw) ... da wird sich schon was finden... Mit Geld lässt sich halt viel bewegen...
Die Geschichte zeigt, mit Gesprächen wurde nur äußerst selten etwas bewegt... (sonst hätte die Zeit viel, viel mehr Beispiele wie Gandhi...
stattdessen sind die Geschichtsbücher voll mit Blutigen Auseinandersetzungen und der Adel klammerte sich immer bis zur Guillotine an sein "recht"/ die Macht des Geldes.

Es ist wie 1989.....

...und die sogen. Aktivisten, die nur zum Teil friedliche Demonstranten sind, sondern auch zum Teil Radikale, die Sachwerte zerstören und sogar Staatssymbole verschandeln, alles erinnert an die Entwicklung auf dem „Platz des himmlischen Friedens“, in Peking 1989. Inzwischen ist sogar die öffentliche Ordnung in Hongkong massiv gefährdet, so dass der Staat, hier u.U. sogar China selbst, eingreifen muss. Es sieht so aus, dass die Initiatoren und Anführer genau dies wollen. Es kann sein, dass die Schlägertrupps von China geschickt bzw gelenkt wurden, es kann aber auch anders sein. Wer hat die Beweise?

Wann begreifen die Hongkonger, daß ihre Selbständigkeit

eine vertragliche Regelung war und längst abgelaufen ist? Die sich da sträuben, sind das nicht die Ewig-Gestrigen? Der Übergang ist doch bisher sehr sanft abgelaufen. Die Hongkonger sollten sich damit abfinden - oder Auswandern, wie es anderswo von einem Politiker empfohlen wurde.

Kein Einsatz der Volksbefreiungsarmee

Immerhin hat der Vertreter der Volksrepublik China in Hongkong und Macau den Einsatz der Volksbefreiungsarmee
in einem vor kurzem gehaltenen Interview ausgeschlossen.

https://www.scmp.com/news/hong-
kong/politics/article/3021584/will-beijing-
press-briefing-offer-way-defuse-hong-kongs

Wollen wir hoffen, dass die Bürger Hongkongs ihre Freiheitsrechte bewahren können.

Friedliche Demos....

wochenlang und jetzt eskaliert es.
Ich kann mir echt gut vorstellen, daß Peking dahinter steckt um endlich eingreifen zu können.
War ja fast klar.

Die Polizei von Hongkong

Die Polizei von Hongkong warnt vor Tränengas?
Wenn man dagegen den Einsatz von Tränengas gegen Demonstranten durch die französische oder deutsche Polizei sieht, ist die Polizei in Hongkong geradezu vorbildlich Rücksichtsvoll.
Bei Demonstrationen in Hongkonger Ausmaßen, würde in Frankreich das Militär gegen Demonstranten eingesetzt und wahrscheinlich hätte auch die deutsche Polizei die Erlaubnis Waffengewalt anzuwenden.
Bei den Demonstrationen der Gelbwesten hat es schon mehrfach Tote gegeben und viele schwerstens Verletzte, angerichtet von der Polizei!
Selbst Demonstrationen gegen die Polizeigewalt werden in Frankreich von der Polizei gewalttätig aufgelöst.
Doch dazu gibt es kaum Kritik in westlichen Medien.

Zweiter Versuch

Die Mafia gab es in Hongkong schon immer, sie hat schon mit jeder Seite aus Eigeninteresse kooperiert und jede Seite hat diese Kooperation willig angenommen, bzw. gesucht, um die eigenen Interessen durchzusetzen.

Anarchie in Hongkong

In Zukunft werden die Hongkonger Oligarchen, und Ihre Mitarbeiter die Gürtel enger schnallen müssen. Den es gibt noch mindestens 1Millarde Chinesen, die sich auch an Pekings Gesetze halten. Und wer Ausnahmen haben will muß auch liefern.

Am 06. August 2019 um 11:25 von nie wieder spd

"Die Polizei von Hongkong warnt vor Tränengas?
Wenn man dagegen den Einsatz von Tränengas gegen Demonstranten durch die französische oder deutsche Polizei sieht, ist die Polizei in Hongkong geradezu vorbildlich Rücksichtsvoll."

Das hat nicht unbedingt was mit "rücksichtsvoll" zu tun! Die deutsche Polizei ist gesetzlich verpflichtet, jedwede Art von Zwangsmaßnahmen anzukündigen und das nicht nur einmal. Dadurch gibt man den gewaltfreien Versammlungsteilnehmern die Möglichkeit, sich von den Gewaltbereiten zu distanzieren.

Am 06. August 2019 um 10:32 von paule2

Das ist so nicht richtig.
Aus Wikipedia [Zitat]:
"China musste einige Bedingungen akzeptieren, die in der chinesisch-britischen gemeinsamen Erklärung zu Hongkong festgelegt wurden, wie die Ausarbeitung und Annahme der Miniverfassung Hongkongs vor seiner Rückkehr. Das Grundgesetz stellte sicher, dass Hongkong sein kapitalistisches Wirtschaftssystem und seine eigene Währung (der Hongkong-Dollar), das Rechtssystem, das Gesetzgebungssystem und die Rechte und Freiheit der Menschen für fünfzig Jahre, als Sonderverwaltungszone von China, behalten können. Im Jahr 2047 wird dies ablaufen,..."

Mietzekathe: Friedlich?

Ich weiß nicht, ob Sie die letzten Wochen die Nachrichten verfolgt haben aber nahezu jede Demo ging dazu über, dass zunächst Demonstranten Barrikaden aufgebaut haben und Polizisten mit Flaschen usw. angegriffen haben und dann hat die Polizei mit Tränengas und Gummigeschossen reagiert übrigens jeweils nach Warnung mit einer schwarzen Flagge. Ein radikaler Teil der Demonstranten hat von Anfang an Gewalt ausgeübt und damit die vielen friedlichen Demonstranten diskreditiert und dem eigentlichen Anliegen geschadet.

@ nie wieder SPD

"Die Polizei von Hongkong warnt vor Tränengas?
Wenn man dagegen den Einsatz von Tränengas gegen Demonstranten durch die französische oder deutsche Polizei sieht, ist die Polizei in Hongkong geradezu vorbildlich Rücksichtsvoll."

Die deutsche Polizei als Gegensatz zu einer rücksichtsvollen Polizei zu benennen, passt nicht wirklich, denn die deutsche Polizei ist im internationalen Vergleich fast eine Friedenstruppe.
Das schlimmste, was ihnen auf einer Demo in Deutschland als gewalttätiger Teilnehmer passieren kann, ist die einfache körperliche Gewalt, der Schlagstock und Pfefferspray aus kleinen Flaschen oder der Einsatz von wohl temperierten Wasser aus dem Wasserwerfer.
In anderen Ländern erwarten Sie Gummigeschosse, Tränengas aus Waffen verschossen, Tränengas welches dem Wasser im Wasserwerfer zugesetzt ist, scharfe Munition, Taser, etc.
Daher ist die deutsche Polizei im internationalen Vergleich geradezu rücksichtsvoll.

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