Ihre Meinung zu: Welche Klimaschutz-Pläne haben die Parteien?

8. August 2019 - 7:31 Uhr

Für die Wähler wird Klimaschutz immer wichtiger - und so steht das Thema inzwischen auch bei fast allen Parteien ganz oben auf der politischen Agenda. Aber mit welchen Maßnahmen? Sophie von der Tann mit einem Überblick.

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Kommentare

Autoverkehr

das Auto gehört abgeschafft!

Das....

Klima kann man nur weltweit retten. Aber wenn ich sehe das der Regenwald rund um den Amazonas in Brasilien immer mehr gerodet wird. Die USA ist gar aus dem Klimaabkommen von Paris ausgestiegen. Deutschland verbracht zwei Prozent CO2 es bleibt immer noch 98 Prozent. Nationale Alleingänge bringen in meinen Augen nichts.

@08:43 MSCHM1972

Genau so ist das. Wenn man sich einen Globus nimmt und feststellt, wie winzig Deutschland ist und wie riesig Länder wie USA, China, Russland, Brasilien und Indien, dann merkt man erst, dass wir hier wenig ausrichten können. Wenn in Indonesien und Brasilien riesige Flächen Regenwald vernichtet werden und weltweit ca. 400 Kohlekraftwerke geplant sind, sind unsere Bemühungen aussichtslos. Übrigens gibt es diesen Klimahype nur bei uns. Das heißt doch im Klartext, den anderen ist alles egal.

Um das Klima zu retten

… müssen die Politiker endlich den Mut haben unbequeme Entscheidungen zu treffen, die evtl. ihre Wiederwahl gefährden.
Ein Herumeiern um offensichtlich notwendige Maßnahmen - wie die Verringerung des Flugverkehrs, Hardwarenachrüstung von Diesel-PKW zu Lasten der Hersteller, der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, Abschaffung von Subventionen für Kohlekraftwerke, … - bringt nichts.
Ich hoffe auf Veränderungen, auch wenn es für mich u. U. nachteilig wäre.

Bei PKW-Neuwagen wäre ein Bonus Malus System angebracht, dass besonders Verbrauch, Gewicht und Breite der Fahrzeuge berücksichtigt und so CO2 direkt beim Neuwagenkau reduzieren zu können. Vorallem dürfen Vielverbraucher erst garkeine Zulassung mehr bekommen. Ein enormes Potential CO2 einzusparen gibt es auch bei den LKWs, wenn sie mit Wasserstoff betrieben werden. Mit den Wasserstofftanks schaffen Fahrzeuge eine Reichweite von bis zu 1.900 Kilometern. Eine Betankung dauert etwa 15 Minuten und ist damit ähnlich schnell wie bei einem Lkw, der mit Diesel fährt. Um den Wechsel zu garantieren muss es entsprechende Vorgaben seitens der Politik geben, die CO2 freien LKW Verkehr einfordern. Die Unternehmen müssen in die Pflicht genommen werden, sonst ändert sich nichts. Vorsicht bei synthetischen Kraftstoffen die CO2 ausstossen. Die wollen Söder und Scheuer und halten krampfhaft am Diesel fest.

Nationale Alleingänge bringen nichts.

Ein Spatz kann den Balken einer Kinderschaukel zum Kippen bringen, selbst wenn schon zwei Elefanten auf beiden Seiten sitzen.

08:41 von Bigbirl

[…]das Auto gehört abgeschafft![…]
*Ironie an*
Ja klar. Ich bin gerade dabei unsere Garage zum Eselstall umzubauen.
Auf dem Esel kann dann meine Frau zur Chemotherapie reiten. Geht bei uns schneller als mit dem Bus zu fahren.
*Ironie aus*

Schiffe mit Wasserstoff

Auch Massnahmen in der Schifffahrt sind wichtig. Ein Umstieg ist unumgänglich. In Norwegen wird demnächst eine mit flüssigem Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen-Hybrid-Fähre im kommerziellen Betrieb eingesetzt. Die Fähre ist ausgelegt auf eine Kapazität von bis zu 299 Passagieren und 80 Autos. Mit Wasserstoff ist also einiges möglich, es muss noch vielmehr bei den Schiffen eingesetzt werden. Auch Jachten können mit Wasserstoff betrieben werden. Hier muss generell ein Umdenken eingeleitet werden. Was zeitnah umgesetzt werden kann ist, dass der Strom im Hafen von den Schiffen genutzt werden muss und nicht der Hafen mit Schiffdiesel zugedieselt wird.

Diese Arroganz

Zu glauben, bei einem Eigenanteil von 2 Prozent etwas bewirken zu können.
Die Arroganz, zu denken , der "Rest" der Welt würde den deutschen Weg spontan mitgehen. Besonders die wirklichen Verursacher.

Gibt es da auch ein passendes Krankheitsbild? Helfersyndrom? Ach nein, das passt zu etwas anderem.

re mschm1972

"Nationale Alleingänge bringen in meinen Augen nichts."

Und was bringt es, darauf zu warten, dass alle mitmachen?

CNG-Fahrzeuge als umweltfreundliche Alternative

So Leute, Betrügerbanden (VW, Renault, Opel, Mercedes ...) hin oder her, neue Rabatte oder Vergünstigungen ja oder nein, SIE haben es SELBER in der Hand halbwegs umweltfreundliche Autos zu kaufen (siehe z.B. die neue Autoumweltliste der Schweiz). Es gibt sie schon ziemlich lange. Ich meine damit KEINE teuren E-Autos mit z. B. Atomstrom aus Frankreich bzw. Braunkohlestrom aus Deutschland und nicht berücksichtigter Batterie-Umweltbilanz.
Ich meine Autos für den Preis eines Diesels. Man müsste nur mal zuschlagen: CNG-Autos nämlich. Sie gibt es als PKW neu von Fiat, Seat, Skoda, VW und gebraucht von Volvo, Opel und Mercedes. Für den, der eine CNG-Tankstelle in der Nähe oder auf dem Weg hat (vielleicht sogar mit 100% Biomethan aus Abfallstoffen wie bei uns quasi klimaneutral), gibt es momentan nichts sauberes und kostengünstigeres und alltagstauglicheres.
Nur mal ein bisschen googeln. Achtung Gefahr: Es könnte sein, dass Sie wie ich (Skoda Octavia G-Tec) vom CNG-Virus infiziert werden ;)

Viel Gerede, wenig dahinter...

CDU und SPD war der Klimaschutz sehr lange total egal. Sie haben aktiv dagegen gearbeitet und die technologische Entwicklung ausgebremst. Erst seit der Europawahl kommen sie damit ums Eck, haben die Dringlichkeit aber immer noch nicht erkannt und fingieren deswegen halbherzig an irgendwelchen Maßnahmen rum. Alles nur um Wählerstimmen zu holen, nichts aus Überzeugung. Das kann nichts werden. Die notwendigen Maßnahmen hat die Wissenschaft längst dargestellt, diese gilt es umzusetzen. Die Abfederung der Auswirkungen auf die Gesellschaft ist Aufgabe der Politik, nicht andersrum, und hier versagt die Regierung komplett. Jedes Land muss seine Ziele erfüllen. Deutschland verfehlt krachend die selbstgesetzten Ziele und wird zur Lachnummer auf dem internationalen Parkett. Andere Länder sind viel weiter.
Die globale Vorgehensweise gibt es also bereits, jetzt muss Deutschland endlich mal loslegen!

Eine Alternative welche keine Ist

Fakt ist die künstliche von Menschen gemachte Erderwärmung findet statt.

Auch wenn sich die ewig gestrigen Höckes sich wie einst wieder rauchende Schornsteine wünschen, werden die mit dem Ruß auf weißem Schnee nur noch scheller die Gletscher
zum schmelzen bringen.

@ MSCHM1972

Die Anderen tun ja nichts. Also kann man es lassen, bringt nichts.

Das ist eine häufige Argumentation, die ich sehr schlimm finde. Mit dieser Ausrede werden dann hochmotorisierte SUVs gekauft und Fernflüge geflogen. Jeder Einzelne kann seinen Beitrag leisten. Jeder Staat muss es tun und die Kohle- und Schwerölverbrennung schnellstmöglich abschaffen. Die Jugend hat es weltweit allmählich begriffen.

Dass die AFD wissenschaftlichen Konsens missachtet und den Klimawandel leugnet, könnte mit Hilfe einer Verankerung des Klimaschutzes im Grundgesetz bestraft werden. Als politische Organisation darf sie keine gefährlichen Dummheiten verbreiten.

@Biggirl...

"das Auto gehört abgeschafft!"

In Großstädten mit funktionierendem Nahverkehr ist das eher möglich als in unserer ländlichen Region Westmittelfranken..

-ohne Auto kein Einkauf..Supermärkte und Discounter sind nun mal weit außerhalb unserer Altstadt
-ohne Auto keine Möglichkeit, zur Arbeit zu kommen - Fahrgemeinschaften sind aufgrund verschiedener Schichtzeiten selten möglich,

Ich versuche, trotz Pendelei so viele Fahrten wie möglich zu vermeiden aber ohne geht es nicht..
und da werde ich nicht der Einzige sein..

Außerdem könnte weniger geflogen werden und an die Kreuzfahrtschiffe traut sich auch keiner ran..

Die Welt wird Brennstoffzelle fahren

Nur die Deutsche Industrie verabschiedet sich
mit dem Batterie Auto vom Weltmarkt.

@9:16 von karwandler

>>"Nationale Alleingänge bringen in meinen Augen nichts."

Und was bringt es, darauf zu warten, dass alle mitmachen?<<

Klare Antwort: Es bringt beides absolut nichts!

0,0 % Lenkungswirkung

Der Preis von 180 Euro pro Tonne CO2 im Jahre 2030 würde eine Autofahrt von 100 km um ca. 3 Euro verteuern!
Das dieser geringe Preisaufschlag keine Wirkung auf das Verhalten hat, dürfte wohl jedem klar sein!
Fazit: Mal wieder viel Lärm um nichts, wie so üblich in der deutschen Politik!

um 08:59 von Paule50

"Wenn in Indonesien und Brasilien riesige Flächen Regenwald vernichtet werden (...)" - U.a. für deutsches Schlachttierfutter. Es ist nicht so, dass wir damit nichts zu tun haben.
.
"Übrigens gibt es diesen Klimahype nur bei uns. Das heißt doch im Klartext, den anderen ist alles egal." - Das ist kompletter Unsinn. Ein wenig Recherche im Internet hilft.

Stimmenfang im Vordergrund

Bei einigen Parteien sehe ich den Stimmenfang im Vordergrund.

Außerdem sehe ich keine wirklichen Konzepte, da wird mal wild was in den Raum geworfen und das wars. Hauptsache alles was nach CO2 aussieht, wird ordentlich teurer für den Verbraucher. Und wo die Mehreinnahmen hinfließen weiß zum Schluss keiner mehr.

Ich erwarte sauber aufgelistete die CO2 Hauptverursacher mit zugehörigen Lösungsvorschlägen und Machbarkeitsstudien.

Eine Umverteilung mag zur Steuerung vielleicht sinnvoll sein, aber die Gesamtabgabelast darf nicht steigen, wir zahlen alle schon mehr als genug Steuern!

Den Zweifel der AfD sehe ich berechtigt, es gibt genügend Wissenschaftler die die These vertreten, der Klimawandel sei nicht menschengemacht. Den Menschengemachten-Klimawandel als Fakt hinzustellen finde ich verfrüht u. noch nicht ausreichend bewiesen.

um 09:15 von Lyn

"Gibt es da auch ein passendes Krankheitsbild? Helfersyndrom? Ach nein, das passt zu etwas anderem."
.
Es gibt auch das rechtsblaue "Nach-mir-die-Sintflut"-Syndrom von Menschen, die völlig verantwortungslos sind.

@9:06 von Hainza

>>Ein Spatz kann den Balken einer Kinderschaukel zum Kippen bringen, selbst wenn schon zwei Elefanten auf beiden Seiten sitzen.<<

Netter Spruch, aber physikalisch Unsinn, weil jede reale Schaukel Reibungsverluste aufweist, die umso stärker zum Tragen kommen, je mehr die Schaukel belastet wird; hier durch echte Schwergewichte.

Kurz gesagt: Ihr Spatz bewirkt gar nichts. So wie auch die alleinig deutsche Klimapolitik rein gar nichts bewirkt. Aber immerhin können sich alle wunderschön ereifern.

Re: InsideOut um 9.12

Ich hätte da noch eine Frage: Wie verhalten sich die Emissionswerte Ihres Esels zu den Emissionswerten eines Autos? Trägt der Esel auch zwei Leute und schafft er auch noch den Wocheneinkauf, oder haben Sie dafür noch einen Anhänger? ;-) Spaß beiseite. Wie es heute auch schon irgendwo bemängelt wurde: Die Klima- und Bienenschützer haben ihre Unterschrift geleistet und lehnen sich entspannt in ihrem SUV bei laufendem Motor zurück. Ich bin nicht gegen SUV, aber die zwei größten Umweltschützer in unserer Stadt fahren aus Spaß an der Freud einen uralten Jeep, dessen Dieselverbrauch vermutlich eine ganze Reihenhaussiedlung ein Jahr lang heizen könnte, und einen neuen SUV. Solange nicht das Umdenken in den Köpfen eines jeden Einzelnen anfängt, wird auch die Politik nichts bewirken. Muss ich mit dem Auto zum Briefkasten fahren und bei laufendem Motor stehen lassen? Müll trennen, Müll vermeiden, kritischer einkaufen etc. das geht auch ohne Steuern und ohne sich zu kasteien.

Ich vermisse die wichtigste Klimaschutzmaßnahme bei allen:

Effektiver Klimaschutz ist unvermeidlich mit einem Verzicht auf Wohlstand und Konsum der breiten Bevölkerung verbunden. Und die Angst, der Bevölkerung das zu sagen, eint alle Parteien in unserer Demokratie. Auch Friday for Future, die nicht auf Wahlen angewiesen sind, trauen sich hier nicht, den Jugendlichen reinen Wein über die Auswirkungen auf ihren Alltag einzuschenken. Erst dann, wenn die Bevölkerung verstanden hat, was Churchill einst sagte, nämlich dass Klimaschutz nur Blut (bildlich), Schweiß und Tränen bedeuten kann, können wirklich effektive Maßnahmen durchgesetzt werden. Wenn schon eine Nord-Süd-Stromtrasse für den Nordsee-Windstrom 20 Jahre Planung braucht, weil zuviele Partiularinteressen betroffen sind, ist das Klima hinüber, bevor wir auch nur wirklich einen Finger krumm gemacht haben.

08:43 von MSCHM1972

"Das....
Klima kann man nur weltweit retten. […] Nationale Alleingänge bringen in meinen Augen nichts."

Das beste Beispiel ist ja wohl der Neubau eines Kohlekraftwerks in Polen nahe der deutschen Grenze.
Das macht ja scheinbar nichts, da das CO2 nicht über die Oder rüberkommt? Aber die Schließung eines Kraftwerks auf deutscher Seite rettet dann das Weltklima?

@Bigbirl, 08.41h

Jawohl, abschaffen das Ding.

Dann fühle ich mich wieder in die Nachkriegsjahre versetzt, wo der Aktionsradius auf die Strecke beschränkt war, die man zu Fuß zurücklegen konnte.

Da möchte ich gerade Sie mal hören.

MSCHM1972, 08:43

Deutschland verbracht zwei Prozent CO2 es bleibt immer noch 98 Prozent. Nationale Alleingänge bringen in meinen Augen nichts.

Weil die USA aus dem Klimaabkommen ausgestiegen sind und Brasilien Regenwald abholzt, sollen andere Länder (hier Deutschland) dann ihren CO2 Ausstoß beibehalten statt zu verringern? Merkwürdige "Logik".

Wie im Sandkasten

Alle schmeißen mit Sand, was bringt es, wenn ich da nicht mitmache?
.
Es scheint den meisten nicht klar zu sein, dass die Konzerne um so höhere Gewinne haben, je weniger sie die Kosten für den Umweltschutz tragen. Es gibt also nicht nur ein Umweltproblem, sondern eines von Gewissenlosigkeit zwecks Gewinnmaximierung. Und diesen Deckfinken kommt natürlich das 2%-Argument gerade recht ebenso wie Lindners Spruch, dass ein SUV, wenn er steht, weniger CO2 produziert als ein Kleinwagen, der fährt.
.
Also liebe 2%-nutzt-so-wie-so-nix-Anhänger: kauft nen SUV und stellt ihn vor die Haustür, dann freut sich unsere Wirtschaft und Lindner auch UND ihr tut was fürs Klima!

Im gewissen Rahmen lohnt es sich sogar

die Verlängerung des Nutzungszeitraums bestimmter Fahrzeuge steuerlich zu belohnen angesichts des CO2 Rucksacks bei der Neuwagenherstellung. Da werden die "Herren aus der Industrie" natürlich was dagegen haben aber es gibt schließlich auch noch steuerzahlende Werkstätten. Mit steigendem Mitarbeiterbedarf....

Technikphobie versus Hoffnung auf rettende Technologien

Die Technikängste im Bereich der Energieversorgung sind mittlerweile weit verbreitet...dennoch setzt man die Hoffnungen im Klimaschutz auf intelligente neue Technologien. Dabei kann jeder klimaschützend bei sich selbst anfangen...trotzdem kann der Klimaschutz nur global funktionieren. Bis sich da die Nationen und Völker einig sind, wird es noch dauern und viel Klimaleid erduldet werden müssen. Dem Lernen geht häufig das Leiden voraus.

Solange

Politiker (Lindner) durch linguistische Taschenspielertricks ernsthaft darstellen wollen, das SUV in der Umweltbilanz besser da stünden als Kleinwagen (Physik???), so lange die Steueresetzgebung glauben macht, derjenige schone die Umwelt, der alle zwei Jahre ein neues Auto kauft statt ein einmal gebautes bis zum Kollaps zu fahren (Steuerbefreiung Neuwagen vs. Strafsteuer für CO2 Ausstoß), so lange brauchen wir nicht ernsthaft zu diskutieren.

Warum? Weil es sinnlos ist solange wir (konkreter die Lobbyisten) die offensichtlichen Mißstände schönreden und verleugnen.

Hainza, 09:06

Ein Spatz kann den Balken einer Kinderschaukel zum Kippen bringen, selbst wenn schon zwei Elefanten auf beiden Seiten sitzen.

Sie meinen vermutlich eine Wippe, denn Schaukeln haben weder zwei Seiten noch einen Balken.
Beim Klimaschutz sitzen außerdem eben keine zwei Elefanten auf den Seiten der Wippe, sondern alle auf einer Seite (von verlogenen, rein verbalen Ausnahmen abgesehen). Weshalb ihr Beispiel einen Klumpfuß hat.

Die Frage ist was hilft?

Ich finde irgendwie keine Partei die das Problem wissenschaftlich angeht. E-Autos sind aufgrund ihrer schlechten CO2 Bilanz kaum eine Lösung. Winkraft und Sonnenkraft funktionieren nur wenn man auch Speicher hat. Was nützen 100% Versorgung mit Wind und Sonne (die es immer häufiger in Deutschland gibt) wenn es ständig auch Windflauten bei Dunkelheit gibt. Darauf hat bisher noch keiner Antworten. Und dummerweise laden E-Autos meist wenn es dunkel und windstill ist. Es wird Zeit das Energieexperten statt Rechtsanwälten, Philosophen und Politikwissenschaftlern die energiewende denken. Den nur was funktioniert wird auch woanders kopiert. (übrigens die Bahn fährt mit Wasserkraftstrom aus Norwegen, obwohl es gar keine Stromleitung nach Norwegen gibt ;) und der Lichblickökostrom kommt auch angeblich daher!).
Und China produziert sehr viel CO2 bei der Produktion für Waren für Deutschland. Dieses CO2 wird aber irtümlicherweise China angerechnet.

Öko Kollaps der Erde

Wir sind Exportweltmeister, daher können wir, müssen wir mehr tuen. Nicht warten, bis sich Staaten, wie Brasilien und USA bewegen. Übrigens auch dort findet Umweltschutz statt. Der erste Schritt den man hier gehen kann, ist der, wir müssen dafür sorgen, dass der Wahnsinn aufhört weiter Pestizide auf unsere Felder zu sprühen, dies weltweit. Weiterhin muss dafür geworben werden, die Städte Autofrei zu machen, keine Angst, geht nicht von
heute auf morgen, klar. Noch könnte alles mit Vernunft und Einsicht gehen, die Frage ist, wie lange noch??

09:16 von karwandler

<< "Nationale Alleingänge bringen in meinen Augen nichts."

Und was bringt es, darauf zu warten, dass alle mitmachen? <<

Zumal die ganze Menschheit inzwischen internetmäßig miteinander vernetzt ist.

Egal, wie klein eine Nation ist:
was sie tut, wird international zur Kenntnis genommen.
Und hat sofort Auswirkungen auf alle.

Das heißt, was eine kleine Nation tut, steckt die Bewohner auch der größten Nation an.

Und dementsprechend werden dann die Politiker gewählt.

Also:
Nicht nur fakenews werden in atemberaubender Geschwindigkeit über den ganzen Globus verteilt. Sondern auch attraktive Maßnahmen, die den Bürgern einleuchten.

Globale Anstrengung notwendig!

1.) Die "kapitalistische Marktwirtschaft" die die Klimakrise erst erschaffen hat, kann diese mit Ihren "Methoden" den Unweltschutz mit "Steuern" zu lenken NICHT lösen. Insbesondere solange "Gewinn" das Hauptleitmotiv ist.
2) Der grösste Klimakiller ist die ABWÄRME die aus Autos, Flugzeugen, LKW's Klimaanlagen, Atomkraftwerken, Kohlenraftwerken usw. austritt! Erst an zweiter Stelle kommt das CO2!
3) jegliche unnötige klimaschädliche Aktion gehört unterlassen, hier ist an erster Stelle jegliche Militärische Auseinandersetzung zu benennen, z.B. der Irakkrieg oder die Waffenproduktion.
4) Umweltkatastrophen, wie z.B. die Waldbrände in Sibirien, die aus "wirtschaftlichen Gründen" NICHT gelöscht werden, können wir uns in Zukunft nicht mehr leisten.
5) der GRÖSSTE Humbug ist Elektromobilität, die Produktion der Batterien ist umweltschädlicher als das Autofahren mit Benzin
6) Wir brauchen einen neuen Antrieb der die Energie der Abwärme zusätzlich in mechanische Energie unwandelt!

zeroo, 09:13

Mit Wasserstoff ist also einiges möglich

Aber nicht, wenn er mit Strom aus Dreckschleuder-Kraftwerken erzeugt wird.

re: karwandler

Wenn Deutschland klimaneutral wäre bleiben immer noch 98 Prozent CO2. Das Klima kann man NUR weltweit retten.

09:16 von karwandler

re mschm1972

"Nationale Alleingänge bringen in meinen Augen nichts."

Und was bringt es, darauf zu warten, dass alle mitmachen?
///
*
*
Effektivität, wenigstens in dieser EU und Vermeidung einseitiger deutscher Bürgerbelastung.

Das übliche Sommertheater.

Das übliche Sommertheater. Die Parteien überbieten sich gegenseitig. Mal sehen was davon übrigbleibt.
Vielleicht so wie das Fleischlabel, anstatt für höhere Vorgaben für die Fleischproduktion zu sorgen. Aber wir müssen letztendlich damit anfangen, Teile Skandinaviens machen es uns schon teils vor.
Schön wäre es das Höchstgeschwindigkeit für Lkws, Lieferfahrzeuge bis 3.5to, so wie auch der Pkws enorm zu senken.
Ein kleiner Beitrag zur Umwelt, und wenn man es anders betrachtet, wird es im Verkehr aufgrund von Elektro- oder vielleicht Wasserstoff Fahrzeugen langsamer gefahren. Gewöhnen wir uns schon daran.

An die Kritiker und Weiter-So-Verfechter

Tut selbst was und wartet nicht auf andere.

„TEAM - toll ein anderer macht’s“ ist nicht mehr angesagt.

Und es hilft überhaupt nichts, immer auf andere Länder zu verweisen.

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

Das gilt für alle Leugner des Klimawandels!

Es ist völlig illusorisch

bei gleicher mittlere Fahrleistung und Flottengröße "fossil 1:1 auf E umzustellen", das würde die ganze derzeit verfügbare regenerative Elt-Energie des Landes verschlingen. Und obendrein weitere Rohstoffe und Energie vergeuden. Und auch Wasserstoff hilft da nicht. Letztlich muss der ganze Individualsektor komplett umgebaut werden. Im gewissen Rahmen würd es sich in einer Übergangsperiode sogar rechnen die längere Nutzung der alten Pfrummen steuerlich zu belohnen.

Themenwechsel

So langsam reift in mir die Ansicht, dass es hier gar nicht um den Klimawechsel geht.

Hier zeigen sich verschiedene Stadien der menschlichen Evolution. Die einen sind stolz auf Erreichtes und wollen es dabei belassen. Stock-konservativ im Denken, Fühlen und Handeln. Nichts darf den eingeschlagenen Weg anzweifeln oder gar gefährden.

Da die jeden Tag neu Überprüfenden, ob das, was gestern gut war, auch heute noch gut ist. Zu Letzteren gehöre ich. Dazu gehört die persönliche Entwicklung bis zum Bilderbuch-Idealbild eines sozialen, kompetenten Menschen. Aber eben auch derjenige, der sich selber immer wieder analysiert und seinen Status ermittelt.

Mir ist wurscht, ob wir nur 2% der Emissionen verursachen und ob auch natürliche Klimaveränderungen mitwirken. Ich weiß, dass die Atmosphäre durch bestimmte Emissionen verunreinigt wird. Das fängt an beim Tabakqualm und endet beim Methan durch Fleischkonsum. Und überall trage ich dazu bei, meinen Anteil zu reduzieren.

@ karwandler

"Und was bringt es, darauf zu warten, dass alle mitmachen?"

Es müssten ja noch nicht mal "alle" mitmachen. Aber es wäre schon sinnvoll, zumindest mal EU-weit eine vernünftige Regelung zum Klimaschutz zu erzielen.

Derzeit fördern wir in Deutschland mit massiven staatlichen Subventionen den grünen Strom: Windflügel, Solarstromanlagen, Ökosteuer, Einspeisetarife für Wind- und Solarstrom, die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung - bei alledem sind wir Musterland. Verringert aber leider nicht den CO2-Ausstoß in Europa, weil dieser bereits durch das Emissionshandelssystem festgelegt wird.

Fürs Klima ändert sich also nichts. Die Folge der deutschen Politik besteht lediglich darin, dass wir mittlerweile die höchsten Strompreise in Europa haben und mit unserem Geld den "schmutzigen" Strom der anderen EU-Länder subventionieren.

Ich bin gern bereit, einen Beitrag - von mir aus auch einen substantiellen Beitrag - zum Schutz des Klimas zu leisten. Aber nicht für solche Augenwischerei.

Lyn, 09:15

Besonders die wirklichen Verursacher.

In Deutschland ist der pro Kopf Ausstoß von CO2 mehr als drei mal so hoch wie in Brasiien und mehr als vier mal so hoch wie in Indien - um nur mal zwei Beispiele zu nennen.
Selbst innerhalb der EU ist Deutschland keineswegs auf einem der besseren Plätze.

Ich habe den Satz ...

.... schon de Öfteren zitiert, mache es aber an dieser Stelle gerne erneut.

"Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Schritte tun, dann werden sie das Gesicht der Welt verändern"

Das Schlimmste ist wie in vielen Lebenslagen das Nichts tuns oder das darauf warten, dass andere beginnen.
Denn wenn jeder darauf wartet, dass der andere damit beginnt, weil "nationale Alleingänge ja nichts bringen", wird niemand beginnen und nichts verändert sich.

Wir haben aber schlicht nicht mehr die Zeit, dass sich nichts verändert. Wie Obama sagte: "Wir sind die erste Generation, die den Klimawandel zu spüren bekommt und die letzte, die ihn noch verhindern kann."

Ich habe mit großem, Interesse den Film "Ice on Fire" geschaut und war überrascht, welche Möglichkeiten des aktiven Klimaschutzes es bereits gibt. Wir müssen national JETZT die vorhandenen Lösungen nutzen und können nicht darauf warten, dass solche Ignoranten wie Trump oder Bolsonaro endlich mal die Realität akzeptieren.

Nochmal: Man kann ein Klima nicht schützen!

Geologisch ist das völliger Nonsens.
Die politischen Organisationen, die die UN mit Daten versorgen, sind eben nicht unabhängig, sondern politisch unterwegs.
Das Hockyschlägerprinzip ist schon lange nicht mehr aktuell und weist absolute Fehler auf.
Selbst ein Jörg Kachelmann gibt über die Presse nochmals bekannt, dass mindestens 90% aller Behauptungen zum Klimaschutz eine glatte Lüge sind, weil man sich nicht an Wissenschaft, sondern an Ideologie ausrichtet.

Man kann die Umwelt schützen, den Menschen schützen vor dem Klimawandel ( den es naturgemäß gibt), aber man kann das Klima nicht ändern oder zugunsten der Menschheit und der Tiere umgestalten.

Es ist ein Narrativ, welches pol. missbraucht wird, um den Kommunismus, mindestens aber den Verzicht für einen tiefsten Sozialismus zu erzwingen, wie viele Kritiker schon belegt haben.

Der Kampf gegen den Klimawandel ist nichts anderes als der Versuch, ein ganzes System zu stürzen und das möglichst mit und nicht gegen die Menschen.

um 09:13 von zeroo

Es wäre schon besser, wenn Schiffe tatsächlich mit Dieselkraftstoff (DK)betrieben würden.
Leider ist es nicht einmal an daran.
Fast jedes Schiff über 5.000 BRT fährt mit Schweröl bzw. einer Mischung aus Schweröl und sog. Dieselöl (u. a. wegen der hohen Viskosität des Schweröls).
Schweröl (beim Verbrennen entstehen u. a. riesige Rußmengen etc.) ist die Umweltbelastung betrachtet so ziemlich das schlimmste Zeug, aber billig (1 Tonne Schweröl kostet ca. 300 Dollar, 1 Tonne Schiffsdiesel ca. 500 Dollar) und in Massen vorhanden ist es zumindest so lange noch, wie es Erdölraffinerien geben wird. Dort fällt es defacto als Abfallprodukt an (ein sog. Rückstandsprodukt).

@ 09:15 von Lyn

Ja, es ist arrogant. Es ist arrogant zu glauben, dass Deutschland nichts zu tun braucht, zu denken, dass es ja nur 2% sind. Sich zurückzulehnen ist einfach falsch, wenn viele Staaten bereits daran arbeiten, den Ausstoß von Treibhausgasen in den Griff zu bekommen.

@ 09:40 von DeHahn Wie im Sandkasten

Klasse! Hier stimmt alles. Der Intellekt, der Humor und die Rhetorik.

ganz offensichtlich hat diese Regierung

überhaupt keine pläne, oder nur einen. trotz Recordsteuereinnahmen noch neue steuern und gebühren zu erfinden, um ihre irrsinnigen socialistischen wahlgeschenke zu finanzieren.

Am 08. August 2019 um 09:16 von karwandler

"Und was bringt es, darauf zu warten, dass alle mitmachen?"
#
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Das was DE versucht zu machen, ist vergleichbar mit.
Sie fegen als einziger in Ihrer Straße jeden Tag den Bürgersteig, alle andere nicht. Jeden Abend gibt es etwas Wind, und die Leute laufen durch die Straße. Am nächsten Morgen sieht Ihr Bürgersteig wieder genauso aus wie die von den Nachbarn.
Wenn man noch bedenkt, wie viel Natur in DE durch Windkrafträder vernichtet werden soll, geht die Rechnung nicht auf.

CO2-Steuer kontra Zertifikate

Zertifikate gibt es seit vielen Jahren. Der Marktwert von 25 € ist jedoch zu niedrig. Nach der Meritregel haben Kohlekraftwerke immer noch Vorrang vor Gaskraftwerken. Also lieber eine Steuer, die der Staat festsetzt. Schon vor Jahren hat RWE festgestellt, das erst eine Belastung über 40 € zu einer Stillegung Kohlekraftwerken führt.

Eine CO2- Steuer für Autos kann ich mir vorstellen, wenn damit ein Wasserstoffnetz aufgebaut wird; mit den dazu erforderlichen Elektrolyseanlagen, die mit Strom Wasserstoff erzeugen. Ich sehe den Automarkt zweigeteilt: Kleine Autos mit kleiner Reichweite mit Batterieantrieb und große Autos und großer Reichweite mit Wasserstoffantrieb.

Beim Wohnen halte ich eine CO2- Steuer nicht für zielführend. Eine Subventionierung eine Gasheizung ist besser. Eine Isolierung von Hauswänden ist nicht besonders wirkungvoll und sollte daher nicht subventioniert werden.

Wichtig ist ein Ausbau von Windkraftanlagen, vor allem in Bayern. Dazu muss die 10H Regel entfallen.

Die Gefahr in der repräsentativen Demokratie ist,

dass der Wähler denkt, sobald er sein Kreuzchen bei den Grünen gemacht hat, er ein guter Mensch sei und sein eigenes Verhalten nicht mehr relevant. Verbote werden allerdings meist von denen gefordert, die eine Sache selbst nicht schätzen: ich beispielsweise mache nur alle 5-8 Jahre eine Flugreise, kann also leicht die Beschränkung und Verteuerung von Flügen fordern. Wer kein Auto hat, fordert da eben radikale Maßnahmen usw. Vermutlich haben aber ohnedies jene Stimmen Recht, die sagen, dass die in Deutschland möglichen Einsparungen von CO2 etc. nur ein Tropfen auf einen weltweit heißen Stein sein können - und dass wir eine so radikale Umgestaltung unserer gesamten Gesellschaften - weltweit und in allen Bereichen - vornehmen müssten, dass auch nicht im Entferntesten damit zu rechnen ist, dass das gelingen kann. Anders ausgedrückt: ich fürchte diejenigen haben Recht, die davon ausgehen, dass wir das Spiel längst verloren haben.

Was bringt es, sich hier verrückt zu machen?

Wenn keiner sonst mitmacht, bringt es gar nichts, hier in wildem Aktionismus einen Flickenteppich aus Einzelmaßnahmen loszutreten. Solange der Anschluss der Windparks vor der Küste an das Stromnetz nicht mal sicher realisiert worden ist, und es keine angepassten Stromtrassen gibt, machen mehr Windparks, die Geld für das Nichteinspeisen kriegen, nur der Strom teurer, bringen aber keine CO2 Reduktion.
Was tun ja, aber bitte nicht in ungeplanter Hektik alles komplett zu betrachten.

Jahrzehntelang klopfen sich

Jahrzehntelang klopfen sich die Mächtigen dieser Welt auf die Schulter und freuen sich über ständiges Wirtschaftswachstum. Dem Mob wird das als Riesenerfolg eines gut funktionierenden Systems verkauft.
Profit geht eben vor.
Jetzt, wo der Planet Erde zu kollabieren droht, übt man sich in Aktionismus. Und wieder geht es nur ums Geld.
Es gibt nur ein Mittel, um der Menschheit und dem Planeten nachhaltig zu helfen:
Schluss mit dem ewigen Wachstum !
Aber dann muss sich das System selbst abschaffen.

Der Titel

soll was suggerieren ?.
Also für mich gibt es noch andere wichtige Themen als den zur Zeit überzogenen Klimaschutz, wir haben schon sehr viel eingespart und die Luft in Deutschland ist auch jedes Jahr besser geworden.
Einfach mal die Statistik bemühen, zu dem hat Deutschland auch noch die Menge der Menschen auf 83 Millionen vergrößert, mehr Menschen sind auch mehr Versorgung und was alles so dranhängt.
Und trotzdem sind unsere Statistischen Zahlen gut, nur das Ziel ist unrealistisch.
Jeder schaue sich an, wie viel Kohlekraftwerke weltweit gebaut werden, und was in Brasilien passiert, alles was wir jetzt auf Krawall einsparen, und dem Bürger Geld abnehmen, wird verpuffen.
In dem die anderen genau das Gegenteil machen, unseren Weg weiter gehen, und es dann sinkt alles so wie jetzt Jährlich auch, der Sommer Hype muss auch mal ein Ende haben. Ja ich bin für Klimaschutz, aber nicht so Hysterisch wie in Deutschland zur Zeit.

Für mich sind andere Wahlkriterien wichtiger, Klima ist ein Teil.

Jeden Tag Klimaschutz,

Jeden Tag Klimaschutz, Umweltschutz, Klimaschutz. Gibt es eigentlich nichts anderes in der Welt. Wann endet endlich dieses Sommerloch.

Von dem Brasilianer der den Regenwald abholzt war hier noch nie was zu lesen.

Deutschland will

mal wieder die Welt - oh pardon - das Klima retten.

Schließen sich denn die USA, China, Indien auch auch? Nicht? Das habe ich mir gedacht.

Wir produzieren gerade mal 2% des weltweiten CO2 Ausstoßes

Wenn der nächste Sommer wieder durchwachsen wird, wird kein Mensch mehr über den Klimawandel reden.

Ich persönlich glaube, dass das Thema momentan "in" ist.
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@kommentator_02
können Sie die Zahlen auch belegen?

@TW65974 9.57

Ich gebe Ihnen im wesentlichen Recht, aber der Hinweis auf andere Länder ist nicht gleichzusetzen mit der Leugnung des Klimawandels.
Effiziente Maßnahmen könnten nur entstehen, wenn alle Industrieländer sowohl ihre Industriesektoren als auch das Verhalten der Einzelbürger radikal und vollständig umstellen würden. Das endet nicht beim SUV, sondern beim Streaming-Verhalten, beim Betreiben von Stand-By-Geräten, beim Nutzen von Handys, beim Motorisieren von Fahrrädern und Rollern etc etc.
Vermutlich nicht zu schaffen, weil in Menschen immer das St. Floriansprinzip bestimmt, das nur danach schielt, ob und wie man selbst halbwegs gut durchkommt. Ob dabei ne Insel absäuft... was kümmerts mich, so lange ich dort nicht selbst untergehe. Universale Solidarität oder auch nur gemeinsame Einsicht in die Notwendigkeiten - anders ausgedrückt: gemeinsame umgesetzte Vernunft gibt es leider schlichtweg nicht. Schade, aber so dürfte es sein.

Am 08. August 2019 um 09:45 von Mephan

"Was nützen 100% Versorgung mit Wind und Sonne (die es immer häufiger in Deutschland gibt) wenn es ständig auch Windflauten bei Dunkelheit gibt. Darauf hat bisher noch keiner Antworten."
#
#
Es wird ja auch nur von 98% Sicherheit der Versorgung durch Wind & Sonne geredet.
Was macht es schon, wenn in DE eine Woche im Jahr kein Strom verfügbar ist. In der Zeit kann ja jeder mit der Bahn in Urlaub fahren.

Wer weiß alles besser?

Normalerweise würde hier jetzt stehen: die Grünen.

Aber dass man mit Verboten und Einschränkungen beim Grossteil der Bürger keinen Blumentopf gewinnt, hat sich ja inzwischen bestätigt.

Ob sich das schon bis zu den Grünen herum gesprochen hat?! Das große Problem ist die ideologische Überfrachtung. Rein rational gesehen wäre es am plausibelsten, wenn man Kohle schnell abschaltet und dafür Atomkraft viel länger nützt. Die AKW gibt es ja schon, deren Zwangsabschaltung kostet Milliarden und die Kohlekraftwerke produzierten fast 40% unseres CO2.

Nächstes Beispiel: E-Mobilität. Anstatt hier auf den Markt zu setzen und zu sehen, ob sich nicht synthetische Verbrennungsmotoren oder doch die Brennstoffzelle, oder sogar etwas ganz anderes durchsetzt, drückt man mit Gewalt das Elektroauto durch.

Wieso das Fliegen verbieten, es ist das sicherste Verkehrsmittel überhaupt. Besser synthetisches Kerosin fördern.

Man könnte die Liste beliebig fort setzen...

Wollen wir Indische

Wollen wir Indische Lebensverhältnisse hier ?

Die Parteien haben es ...

auf dem Feld wirklich schwer.

Soll man das Auto "verbieten" im Auto-Land Deutschland?
Selbst eine Reformierung, welche darauf hinzielt dass 50% weniger Autos im Besitz sind ist mehr als nur radikal.
Grundvoraussetzung für diese Reform wären aber bezahlbarer Wohnraum überall, ein ausgebauter günstiger ÖVP und dezentralisierte Industrie und Dienstleistungen (kein Amazon & Co mehr).
Wer sich dies durchliest wird bemerken, dass man sich hier gegen das "Große Geld" stellt.

Ein weiteres schweres Feld ist die persönliche Einstellung.
Selbst ein grüner Landesvater fährt dicke Karren von Audi oder Mercedes ... da waren manche Präsidenten in Südamerika schon deutlich klüger.
Eine Veränderung des eigenen Lebenstils ist immer schwer gerade wenn er auch noch von "Außen diktiert" wird. Würde jemand solch eine Partei wählen?

Ein wares Dilemma für die Parteien.

Richtig so. Und die

Richtig so. Und die Arbeitslosenquote hoch auf 60 %.

Vor einigen Monaten ging es noch darum Verbrenner durch E-Autos zu ersetzen. Jetzt viel auch hier die Maske. Das Auto ist der böse Feind, seit den 70er.

Im Übrigen

Deutschland hat in Brüssel mehrfach gegen niedrige Abgasrichtwerte für Autos gestimmt.
Und da den Autobauern nicht zuzumuten ist, emmissionsarme Autos zu bauen, wird der gemeine Michel mal wieder zur Kasse gebeten. An Heuchelei kaum zu überbieten.

@ 10:01 von kommentator_02

"In Deutschland ist der pro Kopf Ausstoß von CO2 mehr als drei mal so hoch wie in Brasiien "
Der Vergleich hingt, da in D aus klimatischen Gründen wesentlich mehr geheizt werden muss. Um hier seriös vergleichen zu können, müsste schon mal mindestens um diesen Punkt bereinigt werden. Denke, Heizung ist ein Grundbedürfnis und kein Luxus. Und nach der zweiten Strickjacke und der Decke vor dem TV sollte der Sparzwang aufhören.

Die Ironie dabei ist ja, dass

Die Ironie dabei ist ja, dass ein Umstieg vom Auto auf den Esel/Pferd viel schlechter fürs Klima wäre als aufs Auto zu verzichten. Die Tiere brauchen schließlich massig Nahrung und Wasser und Platz und jetzt stelle man sich mal vor für jedes Auto ein Pferd.

@ karwandler 09:16

Wie erklären Sie den Menschen hier, dass sie für NICHTS Einschränkungen hinnehmen sollen und Verzicht üben müssen.
Die Realität ist doch, Deutschland ist nicht der Nabel der Welt und mit unserer Schulmeisterart werden wir in der Welt nur noch als Nervensägen wahrgenommen. Sorry, da tanze ich lieber mit auf dem Vulkan und hab Spaß.

@ 10:01 von kommentator_02

Und woran liegt das?
Haben die Leute in Brasilien einen Weg zur Arbeit, gerne mehr als 50 km einfach, die aufgrund fehlenden ÖPNV ausschließlich mit dem eigenen Auto bewältigt werden können?
Können die Leute dort im Wohnviertel einkaufen oder müssen sie dazu die Stadt oder ihr Kuhdorf verlassen, weil vor Ort nichts mehr ist?
Müssen sie heizen? (Ich glaube nicht)

Und was die Müllverwertung angeht....ich trenne brav meinen Hausmüll. Aber was nutzt es, wenn statt ordentlichem Recycling der Müll in gepresstem Zustand in die 3. Welt verschifft wird - schon der Transport auf Kosten der Umwelt. Von dem Rest will ich gar nicht anfangen.

@ 09:46 von Volksdemokrat

Nein, die "kapitalistische Marktwirtschaft" hat die Klimakrise nicht erschaffen. Der ständige Wunsch nach Wohlstandssteigerung ist dafür verantwortlich. In China und der DDR wurde, um den politisch geforderten Wohlstand, erforderlich, um die Bevölkerung halbwegs ruhig zu halten, relativ zum Wohlstand mehr Umwelt vernichtet, als im Kapitalismus. Der Kapitalismus produziert, was gefordert ist. Sobald die Bevölkerung nicht mehr auf Wohlstandssteigerung besteht, sondern bereit ist, für den Schutz der Umwelt darauf zu verzichten, kann man auch mit Umweltschutz Gewinne generierung und der Kapitalismus produziert dann eben Umweltschutz. Oder einfach, wenn der Bürger bereit ist, statt eines neuen Super-Ultra-HD TV für 2000 €, bei Kosten von 1200 €, also 800 € Gewinn, einen Hektar Urwald in Brasilien zum gleichen Preis bei gleichen Kosten für dessen dauerhafte Erhaltung zu kaufen, wird man auch diesen Wunsch erfüllen. Der Kapitalismus erfüllt jede Nachfrage effizienter als der Sozialismus.

@8.41-Individualverkehr abschaffen?

Wozu?

Individual vs Sozialismus.

Auf diese Gleichung kann man es herunter brechen. Die Beschränkung der persönlichen Freiheit ist keine Lösung.

Wenn das Angebot des ÖPNV und bei der Bahn gut genug ist, dann wird es freiwillig von einem Teil genutzt.

Ich fahre durchaus auch mal mit der Bahn, aber das eigene Auto ist meistens komfortabler und effizienter.

Die Verknüpfung der Klimafrage mit der Systemfrage halte ich zudem generell für wenig hilfreich.

Aber das sehen ja mind 85% aller Bürger genauso. Wer am lautesten schreit - ob nun von ganz grün links, oder von ganz AfD rechts ist egal - hat meistens nicht recht.

Keine Panik, beide Länder arbeiten daran, aufzuholen.

Wenn man das Klima in Indien mit dem von Deutschland vergleicht, so kann man schon auf den Gedanken kommen, dass die Notwendigkeit zu heizen hier etwas Einfluss haben könnte.

um

massiv CO2 einzusparen, könnte man doch kurzfristig (bis die für 10 Mio. E-Fahrzeuge und Plug-in-Hybride notwendigen Ladestationen aufgebaut sind) Dieselfahrzeuge propagieren und stärker steuerlich fördern. Mein Micro-SUV (4.17m lang) z.B. benötigt lediglich 4,5 Liter Diesel pro 100 Kilometer.
Aber halt, da war doch was...

Alle Parteien haben inzwischen Handlungsbedarf

erkannt (natürlich außer AfD).
Nur haben alle - außer den Grünen - kein schlüssiges Konzept.

Wir dürfen nur hoffen, daß das Konzept der Grünen (ab der nächsten Bundestagswahl) funktioniert. Der Klimawandel läßt uns keine Zeit für viele Versuche.

@Giselbert

"Den Zweifel der AfD sehe ich berechtigt, es gibt genügend Wissenschaftler die die These vertreten, der Klimawandel sei nicht menschengemacht. Den Menschengemachten-Klimawandel als Fakt hinzustellen finde ich verfrüht u. noch nicht ausreichend bewiesen."

Ich habe mal von einem Wissenschaftler gelesen der meinte er hätte Anti-Gravitation gefunden in dem er zwei Chemiekalien zusammen brachte.
Sein Experiment brachte Qualm hervor der nach unten zu scheinen fließ, für den Wissenschaftler war damit eindeutig bewiesen dass dort Antigravitation vorliegen muss. Denn normalerweise steigt ja Qualm nach oben ... außer ...

Es gibt Millionen von Wissenschaftlern unter jenen wird es 20% schlaue Wissenschaftler, 40% normale Wissenschaftler und 40% dumme Wissenschaftler geben. Diese Einteilung trifft auf alle Lebens- und Arbeitsbereiche zu.

@Laskaris

"Fürs Klima ändert sich also nichts. Die Folge der deutschen Politik besteht lediglich darin, dass wir mittlerweile die höchsten Strompreise in Europa haben und mit unserem Geld den "schmutzigen" Strom der anderen EU-Länder subventionieren."

Die deutsche Politik zerstört ganz EU.
"Jean-Claude Trichet, ehemaliger Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), warnt vor einer Krise, wenn die Notenbank mit der Aufgabe, den Euro-Raum gegen einen wirtschaftlichen Einbruch zu sichern, keine Hilfe aus der Politik bekommt. „Die EZB wird bisher allein gelassen“, sagte er dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe). „Wie sie selbst immer wieder betont, kann das nicht immer so weitergehen sonst werden wir die nächste tiefe Krise erleben.“"

Mehr Steuern (CO2 Steuer) machen es für die Arbeitgeber unmöglich die Löhne der Arbeitnehmer zu verbessern. Dumpinglöhne in DE zerstören die Wirtschaft anderer EU Länder, weil sie nicht mehr wettbewerbsfähig sind.

Ganz einfach ...

Werbung abschaffen! Oder zumindest stark reduzieren. In den letzten Jahren scheint sich die Welt nur noch um Werbung und Konsum zu drehen. Das führt dazu, dass wir, angestachelt durch die Werbung, immer mehr Dinge kaufen, die wir gar nicht brauchen: alle 2 Jahre ein neues Handy, alle 3 Jahre ein neues Auto, weil der Nachbar ja auch schon wieder ein neues hat, immer die neusten Klamotten, obwohl die alten noch gut sind etc.. Die Wirtschaft muss, um bei dem gigantischen globalen Wettbewerb profitabel zu bleiben, immer mehr und schneller produzieren. Das Zeug muss unter die Leute, und das geht hauptsächlich über Werbung. Schaffen wir die Werbung ab, wird weniger produziert und konsumiert, es werden weniger Ressourcen verbraucht, weniger CO2 und, und, und. Werbung sollte nur noch der machen dürfen, der auch was Sinnvolles für die Menschen, bzw. die Gesellschaft anzubieten hat. Also z. B. gesunde Lebensmittel. Die DDR ist auch nicht deswegen untergangen weil die Reklame abgeschafft wurde.

Am 08. August 2019 um 10:01 von kommentator_02

"In Deutschland ist der pro Kopf Ausstoß von CO2 mehr als drei mal so hoch wie in Brasiien und mehr als vier mal so hoch wie in Indien - um nur mal zwei Beispiele zu nennen."
#
#
Die Zahlen kenne ich auch, nur leider finde ich nichts wie diese berechnet worden sind.
Sind in diesen Zahlen auch die Produkte enthalten, die in Übersee für DE produziert werden und der ganze Rattenschwanz mit Produktion & Transport wird dazu gerechnet?

@ Allrightcom

"Hier zeigen sich verschiedene Stadien der menschlichen Evolution. Die einen sind stolz auf Erreichtes und wollen es dabei belassen. Stock-konservativ im Denken, Fühlen und Handeln. Nichts darf den eingeschlagenen Weg anzweifeln oder gar gefährden. Da die jeden Tag neu Überprüfenden, ob das, was gestern gut war, auch heute noch gut ist. Zu Letzteren gehöre ich."

Es ist allzu menschlich, aber leider hochgefährlich, die Welt in zwei Seiten einzuteilen und sich selbst der Seite der "Guten" zuzurechnen.

Wer immer wieder überprüft und analysiert, sollte zuerst bei sich selbst und dem eigenen Weltbild anfangen. Sind meine Ideen wirklich gut? Sollte ich die liebgewonnenen Freund-Feind-Bilder, in denen ich denke, nicht besser über Bord werfen? Wollen die vermeintlich stock-konservativen "Anderen" vielleicht in Wirklichkeit das Gleiche wie ich und haben nur unterschiedliche Vorstellungen davon, wie man diese Ziele erreicht?

Wer das nicht hinterfragt, ist letztlich nur ein "grüner Trump".

um 09:45 von Mephan

Das Hauptproblem für das Gelingen der sogenannten Energiewende (für mich ist dieses Wort allein schon eine politische Floskel, jeder Normalo sollte langsam wissen, dass man Energie weder erzeugen, noch vernichten und auch nicht wenden, sondern "nur" von einer Energieform in eine andere Energieform umwandeln kann) ist aus meiner Sicht die sichere Speicherung (Kurzzeit- wie Langzeitspeicherung mit der Möglichkeit der kurzzeitigen, wie langzeitigen Umwandlung in die gerade benötigte andere Energieform) von (übrigens ausreichend) nicht fossil vorhandener Energie. Erst wenn dieses Problem gelöst sein wird, wird es möglich sein von den bisher genutzten Energiespeichern fossiler Art (Kohle Öl, etc.) abzukommen. Herr Nobel wäre bestimmt entzückt, wenn alle Preise mit seinem Namen darauf ausgerichtet würden.

Besteuerung nach CO2Ausstoss

"Von CSU-Landesgruppenchef Dobrindt kam zuletzt der Vorschlag, die KfZ-Steuer komplett umzubauen und nicht mehr am Hubraum, sondern am CO2-Ausstoß auszurichten. "

Das wäre zeitgemäß. Die Korrelation von Hubraum zu Abgasausstoss ist längst technisch überholt. So haben etwa die Toyota Hybrid Fahrzeuge einen in Relation zur Leistung relativ hohen Hubraum. Dabei laufen sie (und vermutlich ist das erst durch diesen größeren Hubraum möglich) in einem umweltschonenden Modus und macht sie zu den saubersten derzeit verfügbaren Verbrennern überhaupt. Das führt die Hubraumbesteuerung et Absurdum!

CO2-Einsparung

Als einziges Land der Welt steigt Deutschland aus der Kernenergie aus. Sie erzeugt Strom ohne CO2 zu erzeugen. Ein Braunkohlekraftwerk erzeugt 1,17 CO2 pro KWh Strom. Zur Zeit haben wir noch ca 9000 MW Kernkraftwerksleitung am Netz. Würde man die Laufzeit dieser Kraftwerke verlängern und dafür die entsprechende Leistung in Braunkohlekraftwerken stilllegen, brächte das eine sofortige CO2-Einsparung von ca 80 Mio t pro Jahr. Damit hätten wir eine wirkliche substantielle Einsparung erreicht. Darüber sollte man jetzt nachdenken. Später ist diese Möglichkeit vorbei. Auch für die Netzstabilität wären diese Kernkraftwerke sehr wichtig, denn diese Stabilität ist bei der Volalität der Solar- und Windenergie gefährdet ( Juni 19 3mal ).

nachdem selbst Söder wankt....

hängt es jetzt allein an den Blauen die Klimadiktatur noch abzuwenden

Nur mit radikalem Umbau der Strukturen möglich

Nicht "weniger fliegen, mehr Bahn fahren", sondern weniger Mobilität ist die Lösung. Wachstum, Mobilität und freier Kapitalverkehr sind immanente Bestandteile der gegenwärtigen Struktur der Weltwirtschaft. Waren werden schnell produziert, schnell verbraucht und schnell wieder weggeworfen, und halten auch nicht mehr lange. Damit soll Wachstum garantiert werden. Mobilität ist nötig, damit ein Berliner in Hamburg, ein Bulgare in Großbritannien oder sogar ein Peruaner in Holland arbeiten kann, und damit natürlich Waren weltweit transportiert werden können. So ist keine Nachhaltigkeit möglich, sondern nur noch mit einem rigorosen Umbau der gesamten weltweiten Wirtschaftsstrukturen, aber da gibt es kaum Aussicht, erst wenn wir vor einer globalen Katastrophe stehen.

@09:13 von zeroo

Wasserstoff ist flüssig bei Temperaturen unter - 252 °C. Diese Kühlung dürfte bei einem Schiff noch möglich sein, aber bei einem LKW oder sogar PKW ?

Dummheit siegt

Es ist zu Haareraufen wenn man sich die Diskussionen zur Rettung des Klimas anhört. Immer wieder das Schlagwort CO2-Steuer zu hören, zeigt die ganze Tragik der Hilflosigkeit. Dabei ist es beinahe zu spät für ALLES. Jetzt müssen tatsächlich Verbote folgen, denn durch Freiwilligkeit werden wir NICHTS retten. Eine CO2-Steuer ist ein Instrument, das nur ein Problem verlagert und nicht löst. Das sollte doch ein kluger Mensch kapieren. Nur durch Einsparung von Energie werden wir Erfolge bei der Klimarettung haben. Das bedeutet, Verzicht wo immer es möglich ist. Autos stehen lassen, auf Flugreisen gänzlich verzichten, Strom sparen und weniger Zeit vor dem Computer hocken. Raus in die Natur und Bienenweiden pflanzen. Sich ökologisch ernähren und auch Fleisch vom Speiseplan weitestgehend verbannen. Nur durch aktives Handeln werden wir uns retten können. Nicht durch hohle Reden unserer zu gut verdienenden Politiker. Ich hoffe nur, dass am Ende nicht die Dummheit siegt.

10:01 von kommentator_02

Lyn, 09:15

Besonders die wirklichen Verursacher.

In Deutschland ist der pro Kopf Ausstoß von CO2 mehr als drei mal so hoch wie in Brasiien und mehr als vier mal so hoch wie in Indien - um nur mal zwei Beispiele zu nennen.
Selbst innerhalb der EU ist Deutschland keineswegs auf einem der besseren Plätze.
///
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Und die Gesamtbelastung von knapp über 2% die alle deutschen Bürger bewirken, die stören Ideologie nicht.

Wenn es sinnvolle Alternativen gäbe

Hallo Bigbirl,
Ihre Aussage "Das Auto gehört abgeschafft!" hilft so gar nicht weiter.
Ohne sinnvolle Alternativen (bezahlbarer ÖPNV, gute Anbindungen durch den ÖPNV...etc.) kann man das Auto gar nicht abschaffen.

Leider Gottes ist das Auto oftmals immernoch die günstigste und schnellste Möglichkeit, von A nach B zu kommen.

@09:29 von smirker

"Der Preis von 180 Euro pro Tonne CO2 im Jahre 2030 würde eine Autofahrt von 100 km um ca. 3 Euro verteuern!
Das dieser geringe Preisaufschlag keine Wirkung auf das Verhalten hat, dürfte wohl jedem klar sein!
Fazit: Mal wieder viel Lärm um nichts, wie so üblich in der deutschen Politik!"

Die Kosten sind auf kurzer Frist tatsächlich geringer als man erst einmal annehmen würde. Wenn man es über die Gesamtlebenszeit von 200.000 km (beim Benziner) rechnet kommt man jedoch schon auf 6.000€. Dafür kann man schon fast einen neuen Kleinwagen bekommen.

Antwort zu kommentator-02 um 10:01

Entscheidender Massstab für den CO2-Erzeugung ist doch die Wertschöpfung pro kg CO2-Erzeugung. Da liegt Deutschland bei
4,20 USD Wertschöpfung pro Kg CO2.
Indien liegt mit einer CO2-Erzeugung von ca. 2,6 Mrd t bei 1,0 USD Wertschöpfung pro kg CO2. China liegt ebenfalls bei bei 1,0 USD Wertschöpfung pro kg CO2-Erzeugung. Ziel muss doch sein, möglichst hohe Wertschöpfung pro CO2-Erzeugung.

Klima-Populismus

von Seiten der linken Parteien treibt eine Blüte nach der anderen. Und die Parteien der Mitte ziehen munter mit (damit hoffentlich nicht noch mehr Wähler abwandern). Als ob das kleine Deutschland auch nur ansatzweise in der Lage wäre diese Entwicklung überhaupt zu beeinflussen, geschweige denn umzukehren! Während in D ein Kohlekraftwerk nach dem anderen stillgelegt wird, entstehen nebenan in Europa gleichzeitig andere neu. Populistisch und fadenscheinig auch die Forderung nach Abholzverbot des Regenwaldes! Selbstverständlich gehört der Wald geschützt und hierzulande verstärkt aufgeforstet. Aber auf der Nordhalbkugel mit Wirtschaft Milliarden scheffeln und gleichzeitig die armen Länder im Süden zum Klimaschutz verdammen. Wie dreist und dreckig ist das denn?!

@Mephan

Bitte informieren Sie sich, bevor Sie hier solche Aussagen tätigen. Es gibt die Lösung für die Stromversorgung in Deutschland. Massiver Ausbau in Photovoltaik und Windenergie, die vorhandenen Erdgasspeicher werden durch Power-to-Gas befüllt, um überschüssigen Strom zu speichern. Das funktioniert, man muss nur wollen und da was investieren. In 10 Jahren wären wir dann frei von Kohle und Atom, energietechnisch unabhängig von USA und Russland. Wie gesagt, man muss nur wollen. Und das ist das Problem in der Politik! Die wollen nicht.

Da wird sich nur mit Theorien jahrelang auseinandergesetzt, aber gehandelt wird nicht.
Da wird der Transrapid blockiert, der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Aus "finanziellen" Gründen.
Da wird das Jahresabo in Berlin für 365,-€ blockiert. Da machen andere Städte überhaupt keine Vorschläge. Würde ja was kosten. So würde aber endlich vom Staat eine Handlung durchgeführt, statt alles auf den Bürger abzuwälzen. Dieser wäre ja gerne bereit, umzudenken, aber das staatliche Vorbild fehlt.
Was in jedem Fall funktioniert, ist, gegen Umwelt- (Abfall-) Verschmutzung zu sensibilisieren, denn das ist kostenfrei. Und da sind sich alle Parteien von links bis rechts einig.Es wird aber so getan, daß nur umweltschützend sein kann, wer auch klimaschützend ist. Aber eines hat mit dem anderen gar nichts zu tun und ist gewollter populistischer Fake, Gutmensch hier, Bösmensch da, um das "Menschengemachte" einzureden.Durch diese gezielte Spaltung der Gesellschaft soll Zwang schmackhaft gemacht werden.

Einfache Aufgabenstellung,

CO2 Vermeidung belohnen, CO2 Erzeugung belasten. Die Lösung scheint aber dafür umso schwieriger zu sein. Quasi eine anspruchsvolle Herausforderung, die einen umfassenden Konsens voraussetzt. Bisher scheint es sich aber noch auf Nonsens zu beschränken.

@Volksdemokrat

Die "Abwärme" die seit der industriellen Revolution durch fossile Verbrennung erzeugt wurde ist nicht mal 1/1000 der Energie die jährlich von der Sonne auf die Erde abgestrahlt und in Wärme verwandelt wird. Ihr "Abwärmeeffekt" ist völlig unerheblich beim Wärmehaushalt des Planeten. CO2 und Wasserdampf spielen da die tragende Rolle.

Wieso "retten"!?

Das Klima braucht/kann man nicht retten es ist so wie es ist. Man könnte es wenn überhaupt ändern.

Aber wenn man den Regenwald abholzt dann reagiert halt irgendwann das Klima ... Aktion = Reaktion -> Physik

Der Berg kreißte und gebar eine Maus

Alles kleinteiliges, nicht zueinander passendes und daher nicht zu einem funktionierenden "großen Ganzen" zusammenfügbares Stückwerk. Jeder verfolgt seine eigenen Ziele und blockiert nach Kräften die der "anderen".

Und am Ende dieses politischen "Prozesses" kommt mal wieder der kleinste gemeinsame Nenner (also so gut wie nichts) heraus.

So wird das nichts mit dem überlebensnotwendigen Klimaschutz.

@09:31 von Giselbert

"Den Zweifel der AfD sehe ich berechtigt, es gibt genügend Wissenschaftler die die These vertreten, der Klimawandel sei nicht menschengemacht. Den Menschengemachten-Klimawandel als Fakt hinzustellen finde ich verfrüht u. noch nicht ausreichend bewiesen."

Es gibt viele Wissenschaftler, die sich zum Thema äußern. Schon allein statistisch gesehen werden sie einige davon finden, die Müll erzählen.
Es ist nicht nur eine knappe Mehrheit der Klimaforscher, die den menschengemachten Klimawandel für realistisch halten - es ist Konsens mit wenigen Ausnahmen.
Und bei den Ausnahmen handelt es sich auch nicht immer um Klimaforscher.

Wenn wir warten bis jeder überzeugt ist, werden wir nie anfangen. Die Zeit ist aber begrenzt.

Hätten wir von Anfang an nicht auf die Skeptiker gehört, hätten wir schon vor 30 Jahren angefangen und die Einschnitte hätten durchaus sanft erfolgen können. Den Luxus haben wir aber verspielt.

Na ja,

kein Wort der Kritik an der Klimahysterie. Statt dessen wird das Thema weiter einseitig befeuert. Manipulation übelster Art, von Objektivität und Kritik an den Maßnahmen " keine Spur". Mainstream pur...

Der Klima-Populismus!

Zunächst bleibt schon unklar, ob Deutschland die völkerrechtlich verpflichtenden Ziele gemäß des "Pariser Abkommens" nicht schaffen wird oder selbst gesteckte Ziele, die darüber hinaus gehen. Die Diskussion um Inlandflüge ist Populismus, nachdem Inlandsflüge im Hinblick auf den CO2-Ausstoß in Tonnen in Deutschland unerheblich sind. Fernflüge wird man kaum durch die Bahn oder das Schiff ersetzen können. "Zeit ist Geld" und die Zeit ist beschränkt. Wer die Bahn fit machen möchte, der beendet zunächst ihre Monopolstellung. Die DB steht zu 100 Prozent im Eigentum der BRD. Eine CO2-Steuer ist unsozial und bringt nichts, wenn das Geld wieder erstattet wird. Kraftstoff besteht schon heute zu über 50 Prozent aus Abgaben. Strom ist teuer. Auch Gas wird hoch besteuert. Trotzdem müssen wir zur Arbeit und heizen. Wie wäre es mit Homeoffice? Die CO2-Bilanz der E-Autos ist miserabel. Der Diesel wird erst nach über 100.000 km eingeholt. Da kauft man bereits ein neues Auto. Der ÖPNV ist miserabel.

@um 09:57 von TW65974

Das gilt für alle Leugner des Klimawandels!
....
Leugner wie Sie schreiben, gibt es wohl kaum welche.
Es gibt aber Kritiker und Wissenschaftler, die genau sagen, dass ein Klima gar nicht geschützt werden kann, dass man unrichtige Narrative entwickelt, um sie politisch-populistisch zu gebrauchen, um Angst und Panik zu vermitteln.
Es gibt den Klimawandel, aber der Mensch kann ihn weder aufhalten noch ändern.

Auch wenn das einigen Nazisten nicht gefällen wird, aber es gibt Höheres als den Menschen, etwas, das mächtiger unterwegs ist und das man Erdentwicklung nennt.
Da kann der Mensch sich noch so gegen sträuben, er sollte sich lieber anpassen, wie in all den Jahrtausenden davor auch.
Das wäre dann wirklich klug.

Übrigens:
Ein Bewohner Afrikas produziert viel kleinere ökologische Fußabdrücke, als ein Europäer.
Was bringt es im Hinblick auf das Klima, die Afrikaner nun nach Europa zu holen, damit sie hier größere Fußabdrücke produzieren, als in Afrika?
Und nun?

Klima, Klima, Klima...

...Ich kann es nicht mehr hören! Es gibt auch noch andere Probleme, insbesondere in Deutschland. Aber anscheinend kommt der Politik die (paranoide) Klimahysterie ganz gelegen, um von den wahren Problemen abzulenken?!

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