Ihre Meinung zu: Deutsche Regenwald-Hilfen: "Brasilien braucht das Geld nicht"

12. August 2019 - 8:16 Uhr

Klimaschutz oder Landwirtschaft? Diese Frage hat Brasiliens Präsident Bolsonaro im Bezug auf den Regenwald zuletzt eindeutig beantwortet. Deutschland will deshalb Hilfszahlungen stoppen. Die Reaktion? Schulterzucken.

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Kommentare

Witzig

"Klimaschutz oder Landwirtschaft?" heißt es gleich am Anfang.

Deutschland stoppt Zahlungen für den Erhalt des Regenwaldes, aber Importe landwirtschaftlicher Produkte werden weitergehen?

Eigentlich bräuchte man eine zuverlässige Kennzeichnungspflicht (ha ha), um Produkte aus den Regenwaldgebieten von anderen unterscheiden zu können.

Das typische Verhalten

Das typische Verhalten rechtspopulistischer Regierungen: Probleme und Fakten interessieren nicht, es geht um glamouröse Selbstdarstellung.

Ein gutes Zeichen

Die Absage verdeutlicht zwar noch einmal, wie der brasilianische Präsident die Nutzung des Urwalds sieht, ich deute es dennoch als gutes Zeichen:
Wenn Bolsonaro das Geld nicht vermisst, scheint es an der richtigen Stelle (nicht bei ihm) angekommen zu sein.

Dann kann man das eingesparte

Geld in unsere Wälder investieren.
Die haben es auch nötig.

Unkluges Verhalten

Frau Schulze hat sich ungeschickt verhalten. Wir die Reichen drehen den Armen einfach das Geld ab und schon verhalten sie sich wie wir es wollen. So werden wir den Rest der Welt nicht von der Notwendigkeit einer Verhaltensänderung überzeugen können. Der Klimaschutz ist zu wichtig um ihn Frau Schulze zu überlassen.

Sofort „alle“ Projekte stoppen

und für die Aufforstung auf Brachflächen in Deutschland nutzen.

Geld gespart

Na hoffentlich liest hier die Bundesregierung mit. Wir können unser Geld auch hier im Land ausgeben.

Wir ernten, was wir säen

Nachdem man Südamerika leider jahrelang wirtschaftlich ausgebeutet hat, kommt dieser Bumerang mit voller Wucht zurück. Leider sieht sich Brasilien dazu genötigt, durch Abholzung des Regenwaldes Geld zu verdienen. Doch Geld verdirbt die Welt. Und was haben wir davon? Mit der Abholzung des Regenwaldes geht enormes Potenzial und Wissen verloren, was eben im Regenwald gespeichert ist. Viele Pflanzen sind noch gar nicht ausreichend erforscht. Damit beschleunigt sich die Klimakatastrophe, auf die die Menschheit zusteuert.

Kaufboykott & eigene Nase

Drei Dinge, die jeder selbst angehen kann, sollten helfen, Bolsonaros Dead-Tree-Action zu bremsen:
1. Ihm sowie der Brasilianischen Botschaft in Berlin schriftlich mitteilen, was man von seinem Verhalten häft und Produkte aus seinem Land bis auf Weiteres meiden (zugegeben: letzteres ist nicht immer leicht).
2. Sein eigenes Verhalten prüfen: weniger Fleisch (dann auch Bio und regional), weniger Produkte mit Palmöl verbrauchen. Umweltorganisationen helfen übrigens dabei, die Produkte zu erkennen.
3. EU auffordern, gegenüber Brasilien den Druck zu erhöhen (v.a. wirtschafltich).

Brasilien braucht das Geld nicht

Dann helfen vielleicht Sanktionen.
Kein Import von Soja und Rindfleisch und erst recht nicht von Holz.

Vielleicht denkt sich Bolsonaro

was wollen mir die Deutschen schon lehren?!

Das Land, das 10 mal so viele Menschen pro km2 hat, wie mein Land.

Ein Land, dass mein Soja importiert, um mit seiner intensiven Viehwirtschaft die eigenen Böden massiv zu verseuchen, will mir gute Tipps geben?

Selber mal erst entgiften! Um glaubwürdig zu sein und Gute Tipps geben zu können.

Außerdem - was sind schon 35 Millionen Euro? Nichts, verglichen mit den Gewinnchancen, die mit dem neuen Vertrag, den Südamerika mit der EU abschließen soll. Da kann ma mit mehr Rodung und mehr Soja und Fleisch für die Europäer viel mehr Kohle machen.

Was glaubt Deutschland? Dass Brasilien so unbedeutend ist, dass ein Bettel seine Regierung lenkt?

Außerdem könnte D mit den 35 Millionen mehr erreichen, wenn sie die in Afrika investieren. Für mehr Ökologie und weniger Geburtenüberschuss.

Und Politiker in D weg kommen, von der Versiegelung der Böden und dass die D Wirtschaft immerzu weiter wachsende Bevölkerung braucht, die das Land nicht mehr trägt.

Boykottieren statt Unterstützung

Wenn die wachsende Agrarwirtschaft der Gund der Rodungen ist, hilft hier am besten, den Import von Agrarprodukten aus Brasilien zu boykottieren. Es handelt sich hier um eine Angelegenheit, die globale Auswirkungen hat. Es muss klar gemacht werden, dass das keine innerbrasilianische Angelegenheit ist.

Interessant wird's erst

sobald in Berlin laut darüber nachgedacht würde ob wir denn z. B. wahrlich Eisenerz aus Brasilien brauchen oder Rohkautschuk....aber da wird wohl Tauchstation angesagt sein...

unsere hilfe

wenn sie das geld nicht brauchen holt es euch zurück,nicht nur stoppen
warum haben sie es angenommen
aber es sind ja " nur unsere "
steuergelder die da in der welt verteilt
werden

Scheinheiligtum

Man zahlt nicht, weil Brasilien das Geld angeblich nicht bräuchte ( man zahlt ja auch an China Hilfen), sondern man zahlt meiner Meinung nach nicht, weil das Geld an eine rechte Regierung gehen würde ( und das will man als linkslastige Regierung natürlich nicht).

Dass der Regenwald abgeholzt wird, ist auch ein Ergebnis der eigenen dt. Politik.
Wer Drogenkonsum zulässt, der nimmt Rodungen der Wälder in Kauf.
Wer Palmenöl für Biosprit nicht verbietet, der nimmt Rodungen in Kauf.
Wer eigene Agrarflächen versiegelt und mit Mais für Biogasanlagen bebaut, nimmt anderswo die Rodungen der Wälder in Kauf, weil er Agrarprodukte importieren muss, weil eigene Flächen missbraucht werden.
Wer mehr Papier statt Plastik fordert, nimmt Rodungen der Wälder in Kauf.
Etc.

Die Liste wäre noch viel viel länger.
Es ist eine scheinheilige Debatte in Schwarz-Weiß-Denken der armen Politiker hierzulande, denen es mMn an Differenziertheit mangelt.

Schwer zu glauben

dass sich Bolsonaro nicht um die Wünsche der deutschen Grünen kümmert.

Er glaubt eben fest daran

und hat folgerichtig geantwortet. So wie es für das Hessische Kultusministerium keinen Lehrermangel oder Stundenausfälle gibt, folgt daraus auch dort kein Handlungsbedarf. In Glaubendsachen herrscht nun mal geistige Freiheit.

Schulterzucken

Deutschland sollte seine Hilfszahlungen auch an anderen Ländern dringend überprüfen. Brasilien ist vielleicht nicht das einzige Land, dem es egal ist und keine sinnvolle Verwendung dafür hat.

Er macht halt das.....

.....was seinem Land, seiner Waehlerschaft und ihm in seinem Wusch nach Wiederwahl kurz/mittelfristig das meiste bringt.

Die EU hat mit ihrem Streben nach dem Abkommen mit "Mercosur" dieses Vorgehen noch befeuert :
Die auf den gerodeten Flaechen produzierten Nahrunsmittel finden bald in stark steigender Menge ihren weg nach Europa.

Und in unsere Maegen.

Boykotte werden kaum stattfinden.
Es gibt ja auch keine Boykotte bei Produkten aus China und den USA....

Deutsche Regenwald-Hilfen

Um so besser, wir brauchen das Geld dringend im Inland. Deutschland muss aufhören im Ausland wahllos Steuergelder zu verteilen.

Jedes Land zerstört weiterhin egoistisch die Umwelt.

Brasilien holzt den Regenwald ab. Deutschland rüstet auf, was der Umwelt mehr schadet als bspw. die von AKK vorgeschlagene Abwrackprämie für Ölheizungen. Wo man hinschaut, niemand meint es wirklich ernst mit den Aktivitäten gegen den Klimawandel. Überall wird immer noch nur der eigene Vorteil priorisiert.

braucht das Geld nicht - so so

Natürlich ist das nicht so viel Geld, aber ärgern wird sich Herr Bolsonaro doch, übrigens einer der übelsten Regenten auf diesem Planeten, weit schlimmer als Trump. Ein Skandal ist, dass "wir" erst kürzlich mit ihm ein umfassendes "Freihandels"-Abkommen getroffen haben - ich übersetze: eine vollkommene Deregulierung auf Kosten von Natur und Mitmenschen. Da sind die paar Millionen für den Regenwald (den es bald nicht mehr geben wird) wirklich Peanuts. In einem Punkt muss ich allerdings Bolsonaro Recht geben: er sagt: wir haben unsere Natur ja schon zerstört und insofern kein Recht, seine Naturzerstörung zu geißeln. Das stimmt leider.

Das ist deutscher Größenwahn

Das ist deutscher Größenwahn im anderen Gewand als früher

Er braucht das Geld nicht

Ok. Wir und die EU brauchen die landwirtschaftlichen Produkte Brasiliens nicht wirklich zwingend.
Machen wir es doch mal spannend.

Vielleicht könnten wir die 35 Millionen

tatsächlich besser hier anlegen?!? Z.B. für höhere Zuschüsse beim Umrüsten von Gas/Öl-Heizungen, Wärmedämmung und Solaranlagen an private Vermieter. Natürlich mit der Bedingung, die Mieten für solche Sanierungen nicht zu erhöhen.

die massive abholzung

des regenwaldes hat massive auswirkungen auf das klima der erde. Brasilien weiß um diese verantwortung. allerdings weiß Bolsonaro es nicht, bzw. es ist ihm schlicht egal, so er doch auf diese weiße die ihn unterstützende lobby zufriedenstellt. ich nenne das verantwortungslos. dieser klima-rambo muss gestoppt werden. es geht uns alle an!!!

Nicht nur den Fonds einfrieren, nein auch ein Handelsverbot...

...mit den Waren, die durch die Rodungen dann produziert werden können.
Und zwar weltweit.

---

Nur das scheint dieser Mann zu verstehen!

---

Solche Menschen machen mich wütend.
Und wenn sie dann auch noch in der Regierung sind noch viel mehr.

Deutschland sollte vielleicht mal bei all seinen Handelspartnern, Freunden etc. abfragen, welche gemeinsamen Maßnahmen man gegen Bolsonaro unternehmen kann.

Von mir aus auch in der UN ansprechen.

Das wäre genauso, wenn Bayer quecksilberhaltiken Müll in der Nordsee verklappen würde und behaupten würde es schade den Fischen nicht und dieser Teil der Nordsee gehört zu Deutschland.
Also mischt euch nicht ein.

Wie würden wohl die Norweger, Briten usw. dann reagieren?
Bestimmt nicht so gelassen wie jetzt unsere Regierung.

Bolsonaro muß gestoppt werden.
Jetzt und nicht erst in vielen Jahren

Sämtlichen

Import dieser Hölzer in komplett Europa sperren.

Geld aus Deutschland

Natürlich braucht er kein Geld für den Schutz des Regenwaldes - das Schützen ist doch gar nicht in seinem Interesse! Und ganz ehrlich, DAS Geld kann auch bei uns deutlich sinnvoller eingesetzt werden, als in einem Land zu versickern, das in Sachen Korrution nun wirklich keine sehr helle Leuchte ist und entsprechend das meiste dieses Geldes eh in dubiosen Bürokratie-Kanälen verschwindet...

Derzeit kann nichts getan werden

Aus machtpolitischer Sicht bringt die Abholzung dem brasilianischen Präsidenten mehr: er vermittelt den Eindruck, etwas Ökonomisches für seine potenziellen oder tatsächlichen Wähler zu „tun“ und er drängt den internationalen Einfluss zurück. Letzteres ist Teil seiner Politik.
Was man dagegen tun kann? Ich fürchte dass derzeit kaum etwas dagegen getan werden kann. Androhungen beim Handel wären kontraproduktiv, da Brasilien Teil von Mercosur ist, und die EU erst unlängst ein Abkommen mit Mercosur abgeschlossen hat.
Angesichts der Situation im Regenwald sollte man in Deutschland allein schon aus politischen Gründen davon abgehen, weiter große Landschaften und Forste für den Abbau von Kohle im Tagebau aufzugeben - denn das Prinzip ist das Gleiche wie im Amazonas: kurzfristiges, staatlich legitimiertes Wirtschaften schlägt langfristige Ökologie.

35 Millionen Euro

sind für ein Land wie Brasilien halt auch nur Portokasse, da muss man sich nicht wundern wenn Bolsonaro den Gelangweilten gibt.
Der Beitrag Norwegens (eine deutlich kleinere Volkswirtschaft als Deutschland) ist mit über 700 Millionen Euro um ein Zigfaches höher und daher weitaus relevanter.

Regenwald in Bayern

Brasilien braucht das Geld nicht - Jetzt isser aber böse - Brasiliens Präsident Bolsonaro - Na dann, stellt die Zahlungen ein. Schickt das Geld nach Bayern - Söder will 30 Millionen Bäume pflanzen, so eine Schlagzeile dieser Tage auf BR24

Wer/was ist eigentlich ein

Wer/was ist eigentlich ein "Klimaskeptiker"? Jemand, der nicht glaubt, dass es Klima gibt?

Kopfschütteln

Was denken sich deutsche Politiker eigentlich, wenn sie mal eben 35 Mio. nach Brasilien schicken? Glauben die wirklich das Geld kommt dort an, wofür es bestimmt war. In einem Land wie Brasilien, oder in einem anderen von unzähligen Ländern die von Deutschland Geld bekommen.
Die deutsche Mentalität, bezahlen und mitreden, egal ob es uns was angeht und der Regenwald geht Deutschland nichts an, diese Mentalität hat Deutschland immer wieder ins Verderben geführt. Liebe deutsche Politiker, kümmert euch um den Schwarzwald, den Westerwald oder um den Harz, aber haltet euch aus fremden Wäldern fern. Am deutschen Wesen wird die Welt nie genesen.

Deutsche Regenwald-Hilfen

Was denkt dieser regierende Dummkopf? Die grüne Lunge unserer Erde, die sich zufällig in willkürlich errichteten Landesgrenzen befindet, sei Privatbesitz?! Zum ersten mal wäre es eine gerechte Sache mit einem internationalen Militärschlag diesen arroganten Lümmel vom Tron zu stoßen und im Vertretung der restlichen Weltbevölkerung, dort für Ordnung zu sorgen! Doch das ist und bleibt reine Utopie, solange jede Menge ausländischer Investoren und Spekulanten solch Menschen verachtende Machenschaften gut heißen und sogar finanzieren. Der Finanzstop unserer Regierung käme genau richtig.

Moralweltmeister

Anstatt im eigenen Haus aufzuräumen (Geschwindigkeitslimit, Plastiktüten (laut Tagesthemen ein Randproblem), CO2 Ausstoss, Vielfliegerei & Shuttle Bonn - Berlin, Mehrwertsteuer auf Kerosin etc. etc.) ist es natürlich leichter, ein paar Millionen ins Schwellenland Brasilien zu schicken und sich dann zu entrüsten ...

Deutschland bringt es auf einen Bedarf von 3,1 Erden, Brasilien dagegen auf 1,8 Erden.

Leider haben wir nur eine!

das war doch klar..

als ob den das interessiert, wenn deutschland die finanzierung des amazonas-schutzes einstellt - der präsident will spekulieren und geld verdienen - nicht schützen!

da hilft weder die geld- noch die moralkeule!

das problem mit (rechts-) populisten wie bolsonaro ist, dass sie sehr genau wissen, dass sie, wenn sie erst ein mal an der richtigen stelle sitzen, sowieso niemand mehr aufhalten kann..

politik a la machiavelli eben - eine legislaturperiode kann da sehr lang werden..

Bolsonaro war eine des

Bolsonaro war eine des schlechtesten Sachen, die der Erde passieren konnten.
Mit seiner Ignoranz zerstört er unser aller Lebensgrundlage, einen extrem dringend benötigten CO2 Speicher, der durch nichts ersetzt werden kann.
Was kann man nur dagegen tun?

Zu wenig Macht im Euro. Unser Einfluss reicht nicht aus.

Wir müssen sachlicher werden. Es sind zu viele Falschmeldungen unterwegs.
Oft habe ich schon gelesen, dass der Boden dort nur wenige Jahre Fruchtbar wäre. Das stimmt nicht. Erträge steigen wie bei uns auch.
Das Abholzen von Regenwald ist auch in Brasilien nicht überall erlaubt.
Wir sind Entwicklungsfeindlich, sodass wir als unseriös wahrgenommen werden, auch wenn eine Forderung Sinn machen würde.
Der Regenwald ist ein unwiederbringliches Naturreservat das es so in dieser Form nur einmal auf der Welt gibt.
Die weitere Abholzung ein riesiger Verlust für Natur und Mensch.
Wirtschaftlich ist es lukrativ. Nicht wegen des Holzes, sonder wegen der Landwirtschaftlichen Nutzung der Flächen auf unbegrenzte Zeit.
Dass der Boden nur wenige Jahre Fruchtbar wäre ist nicht wahr, man hat vor hundert Jahren noch den Fehler gemacht zu Pflügen und dadurch das im Boden eingelagerte Bauxit nach oben geholt, für Pflanzen giftig. Deshalb heute alles Pfluglos.
Wir sollten mit den Behörden zusammenarbeiten.

Tschuldigung...

aber das ist ja wirklich die bekloppteste aller Drohungen die ich je gehört habe: Wenn du den Regenwald vernichtest kriegst du kein Geld für seinen Erhalt mehr. Ich frag mich ernsthaft was in solchen Birnen vorgeht. Eine GLAUBHAFTE Androhung von umfassenden Sanktionen der EU(oder D) wäre da der angebrachte Tenor, aber dass......wortlos.
M.M.

Ich frage mich

Ich frage mich, warum Brasilien die Fördergelder bislang angenommen hat, wenn es das Geld nicht braucht. Und noch mehr frage ich mich, warum die deutsche Regierung fortlaufend Gelder nach Brasilien unter dem Deckmantel für Fördergelder zum Schutz des Regenwaldes gepumpt hat. Und noch noch mehr frage ich mich, ob diese Millionenbeträge auch im Sinne des Steuerzahlers waren, oder ob hier irgendwelche Machenschaften von Lobbyisten stecken. Denn das ist doch nicht normal, wenn der Regenwald abgeholzt und damit reichlich Geld gemacht wird und der deutsche Staat steckt dann noch Geld für die Wiederaufforstung in anderen Länder.

Dass solche Gelder gezahlt wurden, war mir bislang ohnehin nicht bekannt. Mir sind die etablierten Parteien in der Regierung nicht vertrauenswürdig, was es alles mit öffentlichen Geldern macht. Es ist ja kein Wunder, wenn andere Kräfte stärker werden, denn was die Regierung alles gegen die Volksstimmung macht, passt auf keine Kuhhaut mehr (vgl. auch Maut).

Kennzeichnungspflicht

Wenn keiner das Soja und die Rinder kauft, für die der Regenwald abgeholzt wird, dann gibt es auch keinen Grund weiter kahl zu schlagen. Es sollte eine Kennzeichnungpflicht geben, wo die Ressourcen für Produkte abgebaut werden. Und für den Fall von Umweltzerstörung auch ein Verkehrsverbot für die Produkte daraus.

...wie will man..

Wie will man auch mit Geld die Abholzung stoppen?
Man kann doch nicht mit Geld alleine die Umwelt retten!
Ich verstehe so etwas nicht.

35 Mio vs 45 Mrd

Wir reden über lächerliche 35 Mio

zum Vergleich: unser Verteidigungshaushalt beträgt mehr als das 1.000 Fache !!

... so viel zur Abwehr konkreter und herbeigeredeter Gefahren ...

... nein, herbeigeredet ist NICHT der menschgemachte Klimawandel! - Der ist 1.000x konkreter! ...

Wenn Herr Bolsonaro unser (ohnehin lächerliches) Geld nicht will, sollte es verbindlich für die Wiederaufforstung in Deutschland verwendet werden!

Deutsche Regenwald-Hilfen / Hilfsgelder verdoppeln

Ich meine ja, dass man allen Ländern, die über wertvolle, langsam nachwachsende Naturschätze verfügen, die möglichst erhalten werden sollen, ganz stumpf Geld anbieten muss, damit sie diese Ressourcen eben NICHT ausbeuten.
Es geht nämlich um zuviel, als dass man den direktesten Lösungsweg verschmähen dürfte...

Klimaschutz notwendig

Klimaschutz notwendig - absolutes -JA!!!!

Nur schützen wir das Klima immer in den Ländern der dritten Welt. Wir selbst haben unsere Wälder fast komplett vernichtet, England und Kanada kahl geschorenen. Unseren Mühl verfrachten wir nach Asien und Afrika. Aber motzen über Brasilien. In diesem Hitzesommer mähen die Deutschen ihren Rasen zwei mal die Woche und sprengen vier mal am Tag!!! Aber Klima schützen im Ausland! Sehr bemerkenswert!!!

Klimaschutz....

Freihandel mit Mercosur
Industrie euphorisch, Bauern wütend
Stand: 29.06.2019 16:42 Uhr...., das war noch vor kurzem hier zu lesen.
Rindfleisch und Soja aus Amerika importiert, Dieselautos nach Amerika exportiert...
Regenwaldrodungen dafür im großen Stil...
Das kann jeder für sich selbst bewerten, aber für mich ist diese ganze Klimadiskussion einschließlich Frau Thunberg und Fridays for Futur eine einzige Farce.
Oder kann mir jemand erklären wie man die Menschen, die sich von Populisten die Welt erklären lassen, mit solchen Tatsachen vom Gegenteil überzeugen soll ?

Das ist wohl...

... Ein Hammerschlag für die realitsfernen Politiker in Berlin, dass jemand mal ausnahmsweise kein deutsches Geld benötigt. Egal wie man zu der Sache stehen mag, aber deutsche Besserwisserei scheint immer weniger anzukommen in dieser Welt.

Komisch. Erst ein Freihandels-

abkommen unterzeichnen und sich dann wundern das Brasilien Wald für neue Äcker und Weiden abholzt?
Sorry, die EU und deren Politiker leiden an Schizophrenie wenn sie diesen Zusammenhänge nicht sehen.
Die Lösungen liegen vor Ort bei den kleinen Bauern mit kurzen Handelswegen und nicht bei den globalen Konzernen.
Das war unter anderem ein Hauptgrund für mich EU-Kritisch zu wählen. Mit normaler Argumentation kann man den EU-Politiker nicht mehr erreichen.

Bolsonaro ist ein Typ

der die Dinge klar anspricht. Er will Brasilien zur wirtschaftlicher Stärke führen und den über 200 Mio. Brasilianer zu mehr Wohlstand verhelfen. Dafür wird er große Teile des Regenwaldes abholzen, brandroden und die Bodenschätze ausbeuten. Natürlich wird dieses Unterfangen dramatische Auswirkungen auf die Erderwärmung haben. Die durschnittliche Erwärmung bis zum Jahrhundertende dürfte vermutlich eher bei 5 Grad liegen als bei den anvisierten 2 mit katastrophalen Auswirkungen für viele Regionen der Erde.

Bolsonaros Werdegang

Was da auf die Welt zukommt konnte man ja schon mit Temers Entmachtung von Dilma Roussef und der Verhinderung der Wiederwahl Lulas durch den "Starrichter" (Zitat aus tagesschau.de) und jetzigen Justizministers Moro wissen. Über diese Machenschaften hat z.B. Frederico Füllgraf ausführlich berichet.

Diese Populisten

in aller Welt sind der letzte Nagel in dem Sarg der Menschheit. Ich habe keine Hoffnung, dass es die Vernünftigen schaffen sie aufzuhalten.
Trotzdem habe ich in diesem Frühjahr noch einen Apfelbaum gepflanzt.

Eine Gefahr für Planet Erde

Er reiht sich mit einigen anderen ein, in die Gruppe der Leugner des Klimawandels.
Es geht nur ums Geschäft und viel Kohle für wenige.
Ein derart Menschen verachtendes Handeln in der heutigen Zeit ist eine Gefahr für unsere Nachkommen.
Unsere Regierung sollte ein solches Verhalten immer sanktionieren, egal um welches Land es sich handelt.

Regenwald

Wem gehört der Regenwald am Amazonas? Brasilien. Natürlich ist es für die ganze Welt bitter, wenn Brasilien den Regenwald abholzt. Ich bin jetzt überfragt, ob beispielsweise die UN einen Beschluss fassen können, der das Abholzen dieses Regenwaldes untersagt. Und was können wir tun? Wenn wir ein Abholzen verhindern wollen, geht das nur über Verhandlungen, und das Ende dieser Verhandlungen ist teuer für uns. Über unser Lamentieren lacht in Brasilien sicherlich nicht nur deren Präsident Bolsonaro.

Warum in die Ferne schweifen

Warum in die Ferne schweifen ? Auch in D wird sinnlos abgeholzt. So wurden hier im Landkreis ROW z.B. mehr als 6000 g r o ß e Chausseebäume in etwa fünf Jahren beseitigt. Eine solche Fällaktion habe ich kopfschüttelnd beobachtet: Fünf wirklich große Linden und Eichen mit über 100 cm Durchmesser und kerngesund wurden in etwa einer Stunde mit großem Aufwand an Maschinerie gefällt und in einem riesigen Schredder zerkleinert, die Späne mit einem großen Sattelschlepper abtransportiert. Angeblich werden aus dem so gewonnenen Material Pellets hergestellt - für die Heizungen umweltbewußter Bürger.

Nicht einmal ein Vogelschiss

Das brasilianische Bruttoinlandsprodukt beträgt ca. 1800000 Millionen US-Dollar!
Da sind die 35 Millionen Euro "Hilfe" aus Deutschland nicht einmal ein Vogelschiss!

08:36 von Schaefer

diese dame überhebt sich ja schon bei den kleinen, leichten platiktütchen

Wir müssen unser Geld nicht

Wir müssen unser Geld nicht rausschmeißen. Wenn der Empfänger es nicht möchte ist es besser hier im Land aufgehoben.
Es ist schon erstaunlich wie wir uns versuchen beliebt zu machen indem wir weltweit Gelder verstreuen.

auf deutschen Baustellen . . .

. . . wird "Bau-Holz" aus Brasilien verbaut.
z.B. Sanierung Mülheimer Brücke.
Unsere Argumente sind oft scheinheilig.
Die Ressourcen sind nicht unendlich.
Hebt noch etwas Holz für den Bau der Arche auf.
b.k.

Das Einfrieren des Geldes

Das Einfrieren des Geldes kann nur ein erster Schritt sein. Folgen muß letztlich ein Handelsembargo der gesamten EU gegen Brasilien, sollte der Kahlschlag und eklatante Menschenrechtsverletzungen den Ureinwohnern gegenüber weitergehen. Es steht zu viel auf dem Spiel als daß man diesen Schlächter Bolsonaro einfach weitermachen lassen könnte. Deutschland ist gefragt dahingehend auf die EU Partnerstaaten einzuwirken.

Brasilien braucht das Geld

Brasilien braucht das Geld nicht.
*
Will heißen: die Verwendung des
Geldes ist nicht in meinem (Bolsonaros) Sinn.

Au weia, wieder so ein elementarer Konflikt.

Da sind die einen, dazu gehören Bolsonaro, Trump und unsere AfD, die behaupten, das CO²-Problem sei doch gar nicht nachgewiesen und meinen: Was ich will, das weiß ich, und was ich dafür brauche, das weiß ich auch. Warum soll ich mir das Notwendige verbieten, wenn ich mir selbst damit schade, weil ich eben nicht weiß, was vielleicht sein könnte...

Da sind die anderen, sie sich verantwortlich fühlen, selbst für Resultate, die sie ganz bestimmt nicht mehr erleben werden, weil die nächsten Generationen erntet, was heute gesäht wird? Die zwar selber immer wieder alles in Frage stellen, die aber lieber prophylaktisch vorsichtig mit allen Problemen umgehen und dem Eventualfall vorbeugen, selbst wenn das Heute darunter leidet.

Den qualitativen Unterschied sehe im Umgang mit der jeweils anderen Seite. Während Erstere auf die Fehler der anderen hinweisen und diese deshalb als Lügner und Irre bezeichnen, nennen Letztere (und auch ich) Trump § Co. verantwortungslose Egoisten.

Solange...

...der Import gerade von Soja aus diesen Ländern weiterhin zugelassen wird, ändert sich erstmal gar nichts! Das Abholzen wird zurecht verurteilt. Die auf den Flächen gewonnenen Agraprodukte dann aber doch gerne genommen. Das ist doch einfach nur total verlogen!

Nach kritischen Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel …

«… zur Abholzung des Regenwaldes in seinem Land sagte [Bolsonaro] im Juni, DEU könne beim Umweltschutz noch viel von BRA lernen.»

Kein Mensch bestreitet, dass es sehr schwierig ist, in einem derart großen Land wie BRA in unwegsamen, sich weit erstreckenden Regionen, die Natur zu schützen (wie im Amazonas-Tiefland). llegale Eingriffe zu minimieren.
Flüsse / Luftweg sind vielerorts die einzigen Zugangsmöglichkeiten.
"Für Ranger".

Ist nicht nur am Amazonas so, aber auch im Pantanal.
Das weltweit größte Sumpfland, "Regen-Trocken-Steppe".

Beide Regionen sind sooo groß, dass man dort ganz sicher Boden- / Wald-Nutzung betreiben kann. Ohne das Ökologische Gleichgewicht zu zerstören, zu vernichten. Nutzung muss man auch BRA zu gestehen. Auch in diesen beiden "sehr sensiblen" Ökosystemen.

"Ausgewogenheit" will Senhor Bolsonaro doch gar nicht.
Von "schützen" kann erst recht gar keine Rede sein.
Einseitiger geht ja wohl kaum noch …

Was faselt er denn da?
Was soll man denn daraus lernen …?

andersrum

@Schaefer:
könnte man auch andersrum sehen: Man braucht unser Geld wirklich nicht.
Wäre an der Zeit, dass Deutschland wirklich mal schaut, ob unser Geld überall an den richtigen Stellen ankommt. Zur Not dann halt zurückhalten und vielleicht mal für das eigene Land verwenden.

Verlogene Politik !

Durch das Mercosur-Abkommen wird sich die Abholzung des Regenwaldes in Brasilien nur noch weiter beschleunigen.
Wir Deutschen fordern andererseits den Regenwald zu schützen, Brasilien soll damit auf Wachstum und Wohlstand verzichten, damit wir hier in Deutschland weiter so komfortabel leben können wie bisher.
Was leistet Deutschland eigentlich für den Klimaschutz ?

Gruß Hador

Genau!

Zahlungen nach Brasilien stoppen! Es wurde wahrscheinlich ohnehin nicht dafür genutzt bzw. ausgegeben, wofür es bestimmt war?! Wir können das Geld auch gut in unserem eigenen Land gebrauchen. Wenn ich nur tagtäglich den Zustand unserer Straßen sehe. Eigentlich müsste auch ich mir inzwischen einen Geländewagen kaufen.
Unser Land rutscht immer tiefer ab...

mal erwähnt:

diese zahlungen an Brasilien waren und sind wichtig. denn die bedeutung des amazonaswaldes für das klima auf der gesamten erde (man spricht nicht umsonst von der "grünen lunge der erde"), das lernt man schon auf der schule. oder besser: sollte man eigentlich gelernt haben.

@tada

So ist es! Und die Kennzeichnung müsste auch alle Fertigprodukte wie Cornflakes usw erfassen. Bei den großen Ketten findet man kaum heraus, woher die Rohstoffe kommen und ich fürchte, manch ein Klimaschützer killt beim Frühstück Regenwald.

Bolsonaro denkt...

..wie ein Soldat. Und zwar nicht wie ein "Bürger in Uniform"-Soldat mit Innerer Führung und demokratischem Leitbild, sondern wie der klassische Kommisskopp aus einer Militärdiktatur. Mit anderen Worten hat er seine Einstellung seit seiner Zeit als Offizier der im Schnitt alle zehn Jahre putschenden Diktatoren nie geändert: Zivilisten sind ganz nützlich, sofern sie mit strenger Hand angefasst werden und sich nicht einbilden, sie könnten es irgendwie besser als die Armee. Ressourcen sind da, um genutzt zu werden, egal ob menschlicher, tierischer, mineralischer, oder sonstwie ökologischer Natur, und wer Ressourcen nicht nutzt, verspielt einen strategischen Vorteil und ist deswegen nicht ernstzunehmen.

Wenn jetzt also Zivilisten ihn dafür bezahlen wollen, eine strategische Ressource nicht zu nutzen, ist das in seinem Freund/Feind-Schubladendenken kaum einzuordnen - das wird in das Ablagefach "Bekloppte" geschmissen. So kann man, denke ich, seine Reaktion sehr anschaulich erklären.

Sanktionen

Bei 9,4 Milliarden Exporte 2018 nach Brasilien wären hier nun mal wirklich Sanktionen angebracht. Ist Deutschland doch sonst auch schnell dabei. Der dortige Regenwald ist zu wichtig für die gesamte Menschheit, um vernichtet zu werden. Er ist ein Großteil der Lunge dieser Welt. Welch ein Wahnsinn.
Oder lässt sich Jemand hier einen Teil eines gesunden Lungenflügels herausnehmen, nur weil ein raffgieriger Chirurg mehr verdienen will, und es deshalb einfach macht? Ein Verweis auf finanzielle Einbußen der hiesigen Wirtschaft ist nicht angebracht. Die Menschheit krepiert, um es mal drastisch auszudrücken.

Nicht Brasilien muss Geld verdienen, wie es hier ein User schrieb, sondern es sind wie immer einige Wenige, die den Rachen nicht voll genug kriegen.

6 Milliarden der Exporte entfielen übrigens auf pharmazeutische Waren,Kraftwagen und Teile, Maschinenbau und chemische Erzeugnisse.
Ob er dann auch noch mit den Schultern zucken würde? Eigentlich müsste hier dringend die UN intervenieren.

Das ist also ein Kilmaskeptiker

Glauben tut man ja immer an etwas das man nicht sehen und auch nicht wissenschaftlich beweisen kann.

Ich kenne einen Physiker der hält den Zusammenhang zwischen Klima und CO2 schlicht weg für falsch.

Es gibt sogar einen Nobelpreisträger der das für falsch hält!

RE: Schaefer um 08:36

***Frau Schulze hat sich ungeschickt verhalten. Wir die Reichen drehen den Armen einfach das Geld ab und schon verhalten sie sich wie wir es wollen. So werden wir den Rest der Welt nicht von der Notwendigkeit einer Verhaltensänderung überzeugen können.***

Glauben sie wirklich, dass die brasilianische Regierung unter Präsident Bolsonaro auch nur ansatzweise sich durch diese Peanuts überzeugen lässt, nicht den Regenwald abholzen zu lassen.
Der brasilianische Regenwald besitzt in hervorragender Weise Erpressungspotential gegenüber den OECD-Staaten. Wenn diese nicht zahlen, warum soll dann Brasilien auf eine wachsende Wirtschaft verzichten ?
Klima adè !

Gruß Hador

Natürlich braucht Brasilien das Geld nicht

kommt doch durch die um ganzzahlige Faktoren gesteigerte Abholzung ein Vielfaches dessen wieder in die Kasse.

Ich hoffe wenigstens, das die Brasilianer die Folgen als Erste spüren.

Ich hätte.....

mir von Bolsonaro mehr Intelligenz erwartet! Allerdings überrascht mich die Heuchelei der wohlhabenden Gesellschaften nicht. Das gleiche Problem besteht in Indonesien oder auf den Philippinen. Ob indigene Völker, Orang-Utans oder Nashörner, keines dieser Themen wird die einheimische Bevölkerung in größerem Umfang interessieren! Diesen Luxus können wir uns leisten, und wenn durch die Abholzung des Waldes Lebensräume verschwinden und irgendwann Erdrutsche, Überschwemmungen usw. die Folge sind, ist Bolsonaro schon lange nicht mehr an der Macht und viele NGO werden wieder zu Spenden aufrufen. So sieht die Wahrheit aus!

Schutzgebiete im Regenwald

In den Regenwäldern Brasiliens gibt es ein große Anzahl von extensiv bewirtschafteten Gebieten. Dort ernten zumeist Indigene z.B. Kautschuk und Paranüsse.

Die Gebiete werden unter Schutz gestellt und von den dort vorkommenden Bäumen wird geerntet und verkauft. Da die Bäume nicht wie in einer Plantage dicht zusammen wachsen, ist die Ernte mühsam, aber sie sichert den Menschen ein Einkommen.

Bevor Präsident Bolsonaro die Regierung übernahm, standen noch einige hundert weitere solcher Schutzgebiete zur Genehmigung an. Sämtliche Projekte wurden vom Präsidenten gestrichen. Es soll keine weiteren Schutzgebiete geben, da diese die Abholzung des Regenwaldes behindern.

Der Bericht dazu lief letzte Woche bei WDR5 Quarks.

Präsident Bolsonaro ist 64 Jahre alt. Was interessiert es ihn, wenn in 20 Jahren ein großer Teil des Regenwaldes abgeholzt ist? Jetzt können er und "seine Freunde" richtig Kasse machen. Was danach kommt? Egal.

Regenwald

Nicht nur Finanzhilfen für Brasilien sondern alle Finanzhilfen, weltweit, gehören regelmäßig überprüft. Bevor in Deutschland wieder neue (unnütze) Steuern (z. B. CO 2 u. s. w.) erfunden werden, kann man freiwerdende Auslandshilfen gut im eigenen Land verwenden.

08:36 von Schaefer

«Frau Schulze hat sich ungeschickt verhalten. Wir die Reichen drehen den Armen einfach das Geld ab und schon verhalten sie sich wie wir es wollen … Der Klimaschutz ist zu wichtig um ihn Frau Schulze zu überlassen.»

Derjenige, der innerhalb der Bundesregierung von dieser Thematik seit vielen Jahren bei weitem am meisten versteht, ist der Entwicklungshilfe-Minister Gerd Müller (CSU).

Ob (und wenn ja, wie) er sich zu den Fonds für den Regenwald in BRA geäußert hat, weiß ich nicht. Prinzipiell vertritt er in dem Rahmen, auf den er Einfluss nehmen kann, ganz genau den gleichen Ansatz, den in diesem Fall auch Frau Schulze vertritt.

Die Fonds-Gelder werden in BRA "nicht einfach den Armen abgedreht".
Es sind zweck-gebundene Gelder, die es nicht aufzuwenden sinnvoll ist, wenn Senhor Bolsonaro den Verwendungszweck derart verhaltensauffällig-offensiv-aggressiv mit beiden Füßen tritt.

Solche Aufwendung "von Sponsoren-Geldern" ergibt nirgendwo auf der Welt auch nur den geringsten Sinn …

08:36, Schaefer

>>Frau Schulze hat sich ungeschickt verhalten. Wir die Reichen drehen den Armen einfach das Geld ab und schon verhalten sie sich wie wir es wollen.<<

"Wir" drehen den Armen nicht das Geld ab, sondern ziehen uns aus einem Projekt zurück, das unter der jetzigen brasilianischen Regierung nicht mehr sinnvoll ist.

Herr Bolsonaro ist ein Interessenvertreter der Oligarchen des Landes. Die sind alles andere als arm.

Wenigstens...

... Scheint er das Geld, anders als die Sozialisten vor ihm, u. a. der hoch gepriesene Lula, nicht in die eigene Tasche zu stecken.

Und was das deutsche Geld angeht, das Bolsonara nicht braucht, mach ich mir keinerlei Sorgen, "unsere" Politiker finden sicher "sinnvolle" Verwendung dafür.

Freihandelsabkommen

Die 35 Millionen aus Deutschland mögen ihn (Bolsonaro) nicht jucken, wenn andere Staaten mitziehen sieht das möglicher Weise anders aus, dann geht es um 850 Millionen.
Wenn das alles nicht hilft, wäre das Freihandelsabkommen seitens der EU mit den Mercosur Staaten noch einmal zu überdenken... und das bitteschön diesmal etwas schneller als sonst EU-typisch.

Ich bin dabei!

Darf ich mich jetzt auf neue Wälder und Sumpfgebiete im direkten Einflussgebiet der BRD freuen? Jetzt könnte die BRD endlich mal Verantwortung in Form von Praktik übernehmen, ohne Sich einfach von ihrer Verantwortung frei zu kaufen.
Ich packe hier gerne mit meinen Kindern zusammen an!
Sofern nicht gerade die Grünen dazu blasen, um ihren schwarzen Schafspelz unter einem grünen zu verstecken. Q

Wozu die Aufregung

gut das die Zahlungen gestoppt werden, aber wieso sollte sich Brasilien anders verhalten als wir vor hunderten von Jahren in Europa, wir haben auch ohne Rücksicht auf das Klima unsere Urwälder abgeholzt und die Flächen in Bauland und für die Infrastruktur abgeholzt, und auch heute wird in Europa fast nichts für den Wald getant, nein man rodet Wald um dort Windräder aufzustellen, also tun wir weiter so wie es uns gefällt aber fordern das Brasilien bitte schön seinen Urwald nicht abrodet, weil unser Klima geschützt werden muss. Ziemlich egoistisch diese denken, wir machen was wir wollen und anderen Ländern wollen wir vorschreiben was zu tun ist, dachte die Konolialzeit sei vorbei.

Hier sind auch die Verbraucher

gefordertem, um diesen Wahnsinn ein Ende einzuläuten. Warum soll man die Soja als "Fleischersatz" salonfähig machen ??
Das gilt auch für das "Rindfleisch" aus Brasilien.
Gibt es in Deutschland kein Rind ??

Ursache für das Verhalten Bolsonaros

Mit dem Wirtschaftskrieg zwischen USA und China hat sich China entschieden, kein oder kaum noch Soja von USA zu kaufen. Chinas Bedarf an Sojabohnen ist riesig und darauf setzt jetzt Bolsonaro. Dass er damit die künftige Lebensgrundlagen seines Landes zerstört, übersieht er. Mit landwirtschaftlichen Produkten allein wird das Land zu keinem Wohlstand kommen. Allenfalls einige Großgrundbesitzer. Vielleicht bewirkt der öffentliche Druck in seinem Land irgendwann ein Umdenken. Traurige Tatsache ist, dass China im eigenen Land aufforstet und mit seinem vielen Geld in anderen Länder schonungslos Raubbau betreibt. Ähnlich verhielten sich auch bisher die Japaner. Greta Thunberg wird demnächst nach Brasilien kommen. Vielleicht kann sie dem Präsidenten mal die Leviten lesen.
Mit der massiven Zerstörung des Urwaldes wird sich der Klimawandel sehr beschleunigen.

08:38, Crefeldinjo

>>Wir ernten, was wir säen
Nachdem man Südamerika leider jahrelang wirtschaftlich ausgebeutet hat, kommt dieser Bumerang mit voller Wucht zurück. Leider sieht sich Brasilien dazu genötigt, durch Abholzung des Regenwaldes Geld zu verdienen.<<

Warum "wir"?

Südamerika wurde jahrzehntelang von der dortigen Oligarchenkaste ausgebeutet.

Genau diese Oligarchenkaste ist es, die, wie Sie so schön schreiben, sich genötigt sieht, mit der Abholzung des Regenwaldes Geld zu verdienen.

Richtiges Verhalten von Deutschland

Soll Bolsonaro ruhig seinen Sturkopf behalten. Man kann den Wald in Deutschland besser schützen und da das Geld investieren, ist besser angelegt als in Brasilien. Ein weiterer Beweis dafür dass die ganzen Rechtspopulisten wie Bolsonaro, Salvini und Trump nur Mist fabrizieren. Die braucht kein Mensch. Je eher die verschwinden desto besser ist es für den Rest der Welt.

@08:36 von Schaefer

Ihre Kritik ist nicht konstruktiv, denn Sie haben vergessen, uns die Lösung aufzuzeigen, wie wir den Rest der Welt von der Notwendigkeit einer Verhaltensänderung überzeugen können.

@Schaefer 08:36

Wir drehen den Armen das Geld ab? Wohin würde denn das Geld fließen für den Regenwald? Richtig nicht in die Rettung des Regenwaldes sondern in Jair Bolsonaros Tasche. Der ist genauso korrupt wie jeder andere Politiker in Brasilien und denkt nur an sich selbst.

Die Reaktion

ist ziemlich normal, hätte wohl jeder andere auch gemacht.

"Sie können das Geld sinnvoll verwenden. Brasilien braucht es nicht", sagte Jair Bolsonaro zu den Äußerungen aus Berlin. "

Auch wenn mir persönlich das abholzen nicht gefällt, und ein Berliner Politiker sicher eine umschriebene Politikersprech Antwort gezirkelt hätte.

Wäre schön wenn unsere Politiker auch mal eine klare Sprache finden würden.

Das wird mir anderen Hilfen in welchem Land auch immer nicht viel anders sein, das Schulmeister Prinzip hat sich etwas überlebt.

Wir leben in einer Zeit wo " Land zu erst " immer mehr in Mode kommt, nur wenige sind noch bereit die Last von anderen zu tragen.
Weil das auch richtig Geld kostet, wird auch Deutschland noch merken.

Das Geld sofort umleiten für Blumenwiesen und Waldanpflanzungen in Deutschland, wir müssen mal was für unsere Natur tun.
Nicht Mais für Biogas und Sprit,sonder Bienen und Schmetterlings Wiesen brauchen wir.

08:38, nicht_malso_malso

>>sofort „alle“ Zahlungen stoppen
und für die Aufforstung von Brachflächen in Deutschland nutzen.<<

Der Fiskalnationalismus hier im Thread ist ja schon ziemlich wacker.

Aber welche Brachflächen schweben Ihnen denn da vor?

Brasilien braucht das Geld nicht

Wiklich nicht, denn mit oder ohne Geld macht Bolsonaro was er will.
Ich erinnere an den Fall Chico Mendes (1944 - 1988). Er wurde damals (1988) von Großgrundbesitzern ermordet, weil er sich sein Leben lang für die Erhaltung des Regenwaldes und gegen den "Landraub" eingesetzt hat. Er und eine Gemeinden wollten de Regenwald für die Kautschukgewinnung und die Ernten für Paranüsse erhalten und den Lebensraum der indignen Stämme. Den Großgrundbesitzern ging es damals um die Gewinnung von Weideland für Rinderherden. Heute geht es um die Gewinnung von Anbauflächen für Soja und die Ausbeutung von Bodenschätzen ohne Rücksicht auf die indigenen Völker. Das hat die damalige Regierung nicht interessiert und die heutige erst recht nicht. Erst 2009 wurde er posthum von der Regierung seinerzeit rehabilitiert. Man hört heute leider kaum mehr etwas über diesen Vokämpfer in Brasilien.
Und es ist auch richtig, dass die Gelder besser bei uns für den Wald eingesetzt werden.
Chico M. Kurzinfo Wikipedia

Hier wäre eine Intervention angebracht ...

Der Amazonas-Regenwald ist die Lunge der Erde heisst es, und wir sehen alle zu wie diese vernichtet wird???
Wenn ich daran denke für welche Sinnlosigkeiten militärische Interventionen in der Vergangenheit bereits durchgeführt wurden und derzeit werden, dann frage ich mich warum hier nicht? Es wird deren UND unser aller Zukunft dort fahrlässig und nur für den Profit vernichtet. Ich denke es wäre legitim dort einzugreifen und nachhaltigere Wege vorzugeben! Dass der nette Herr unser Geld nicht nötig hat, bei dem Hunger und der Armut in seinem Land, halte ich für sehr egoistisch und realitätsfremd.
Natürlich haben wir Schuld an der Situation durch unsere systematische Ausbeutung der Drittländer - darum sind wir auch mitverantwortlich für die notwendigen Korrekturen!

Gut so, Jair!

Zitat: ""Sie können das Geld sinnvoll verwenden. Brasilien braucht es nicht", sagte Jair Bolsonaro zu den Äußerungen aus Berlin."

Gut so, Jair!

Wieso sollte man sich von ein grünlinks verdrehten dt. Regierung auf der Nase herumtanzen lassen!

08:38 von Crefeldinjo

«Leider sieht sich Brasilien dazu genötigt, durch Abholzung des Regenwaldes Geld zu verdienen.»

An der Abholzung der Regenwälder verdient nicht BRA.
Sondern die Landeigner, Farmbesitzer, "illegalen Ausbeuter".
Auch die Art von Politikern, die gemeinsame üble Sache mit den eben Genannten machen. Der Rest der Brasilianer schaut mehr als je nach Ende der Militärdiktatur im Land in die Röhre.

Never ending story. Und mit Ausbeutung des Landes BRA durch das Ausland hat das auch nur in 2., 3., 4., Linie zu tun.

BRA als Staat könnte ein hohes Vielfaches mehr verdienen, nutzte es seine gewaltigen Schätze der Natur in einer stärker umsichtigen Art + Weise.
Die breiteren Schichten der Bevölkerung zugute käme.
Als nur in den gierigen Rachen der Nimmersatten zu landen.
Die bereits heute weit mehr haben.
Als sie im Rest ihres Lebens jemals werden essen können.

Von langfristig-negativen Folgen, denen für indigene Gruppen der Bevölkerung schon mal gar nicht zu reden.

BRA wird nicht genötigt …

Geld stinkt manchmal

Wieso bekomme überhaupt Länder wie Brasilien China und Indien immer noch Geld von Deutschland. Wirtschaftlich sind viele meisten von diesen Männern längst auf der Überholspur.

Die Arroganz wird den Deutschen womöglich noch im Halse stecken bleiben. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen....in Form einer kruden moralischen Überhöhung läuft das heute. Linksradikale wie Frau Rackete und die sie trotzdem oder gerade deswegen, feiernden Medien , soll hier als Beispiel genannt werden. Keiner geht hier an die Wurzel ran, mit Logik Vernunft und Fakten. Z.B. Überbevölkerung in Afrika. Vorgeschoben wird eine Hyper Moral, die medial nicht hinterfragt, sondern getragen wird.

Gewürzt wird das alles mit Almosen für Länder wie Brasilien. Was für eine gespenstische Selbstgerechtigkeit. Und was für ein harmonisches Zusammenspiel der einstigen Erzfeinde, dem Kapitalismus und den idiologischen Linken.

Man braucht unser Geld nicht

Hochmut kommt vor dem Fall, sagt ein altes Sprichwort. Kein Geld mehr, Waren boykottieren und das eingesparte Geld für unsere Wälder einsetzen.
Gibt es dort keine FfF's die auf die Straße gehen? Hoffe sehr das Greta dort hin geht und die Jugend mobilisiert.

Freihandelsabkommen mit Südamerika

Klar ist Bolsonaro schwer zu ertragen, doch das Problem liegt auf beiden Seiten des Atlantiks:

Mit dem neuen Freihandelsabkommen wird Rindfleisch exportiert in die EU und Industrieprodukte (Autos/Maschinen/Chemie) nach Südamerika exportiert. Kurzum: Europäische Autos werden bezahlt mit Fleisch.

Und nun wundert man sich doch tatsächlich darüber, dass
- der Regenwald noch hemmungsloser abgeholzt wird
- alle möglichen Pestizide eingesetzt werden
- Indigene Völker vertrieben werden
- Soja angebaut wird für die Rinderzucht

Irgendwie war das doch klar.

gerade Deutschland...

braucht da nicht mit dem finger auf Bolsonaro zeigen... ganz im Gegenteil... wir sind nicht zu knapp beteiligt an dem zerstören des Regenwalds... Biodiesel? Nur mit Ölpalmen... wo werden die angebaut? In Afrika und südamerika... was wird vernichtet? Wald und gutes Ackerland auf dem man sinnvolles hätte anbauen können. Soja? Ja können wir nicht drauf verzichten also weg mit dem Regenwald... Billiges Rindfleisch solls doch auch bitte sein, importiert natürlich, unsere Bauern sind zu teuer... also weg mit dem Regenwald, rinderfarm muss her... und so weiter und so fort... aber jetzt mit dem Finger auf die anderen zeigen "he ihr macht den Wald kaputt" Spitze...

Joes daily World

Warum so agressiv? Brasilianer können den Deutschen helfen und Deutsche können den Brasilianern helfen. Nur gemeinsam können wir uns gegen die Industrie wehren. Wir Menschen müssen zusammenhalten!

Regenwald !

Es wird Zeit den Druck auf Bolsonaro massiv zu erhöhen, durch die EU und die UN. Vor allem sollte der wirtschaftliche Druck massiv erhöht werden durch Verbote jeglicher Ware aus Brasilien wie Rindfleisch, Soja und alles was mit Holz zu tun hat.
Außerdem sollte die EU mit einer großen Delegation, begleitet von etlichen Wissenschaftlern nach Brasilien zu Herr Bolsonaro reisen und ihn mal deutlich machen, was er mit der weiteren Abholzung anrichtet. Immer nur aus der Ferne kann man nichts erreichen. Wenn die Diplomatie nichts bringt, dann müssen deutliche und ernsthafte Worte und Taten her.
Das Geld das Frau Schulze da einspart, tut unseren Wäldern auch gut, da kann man bestimmt einige Bäumchen pflanzen.

Die 35 Millionen werden für

Die 35 Millionen werden für Bolsonaro jetzt nur noch PINUTS sein. Sicherlich wird er wesentlich mehr bekommen von der US Industrie. Für die hat er ja nun Tür und Tor geöffnet, um zu investieren. Was gleich zu setzen ist mit systematischer zerstörung des Landes. Davon wird Herr Bolsonaro nicht viel mit bekommen, da er ja nicht zu ärmeren Bevölkerung des Landes gehört. Die Indigenen weden vollkommen auf der Strecke bleiben, beim Raubbau in Brasilien.
Und das unser Klima wesentlich von den Regenwäldern abhängig st, haben ja beide Trump und Bolsonaro schon in Frage gestellt.
So ist das eben, wenn man Unwissende an die Macht lässt.
Wir haben auch viel dazu beigetragen das Afrika immer menschenfeindlicher wird. Wäre doch gelacht, wenn wir das nicht auch in Südamerika hin bekommen.
Man sollte sich weniger Sorgen um die Militärausgaben in der Welt machen. Es gäbe wichtigere Dinge um die wir uns sorgen sollten.

@Yolo Die Regierung linkslastig?

unsere Regierung, CDU geführt ist "linkslastig"? Wie weit rechts muss man denn stehen um so eine Sicht zu haben?
Zudem, wenn die Gelder in Brasilien fehlen würden, so ist man ja dabei genug Flächen zu schaffen um die Gier Europas nach Rindfleisch und Soja über verstärket Lieferungen wieder reinzuholen, dank Mercosur.

Die "Deutsche

Die "Deutsche Regenwald-Hilfe" war nicht "im Ausland wahllos Steuergelder .. verteilen" sondern hatte einen wohlüberlegten Sinn.

Importsteuern hoch auf Soja, Fleisch und Tropenholz!

Nur hohe Importsteuern weltweit auf Soja, Fleisch und Tropenholz werden etwas nutzen zum Schutz des Regenwaldes.
In allen Ländern der der UN (alle Regierungen hatten ja den Bericht ders Weltklimarates unterschrieben)!
Sobald die erdzerstörende Agrarlobby sieht, dass sie in Brasilien wegen hoher Steuern keine Gewinne mehr abschöpfen kann, wird sie sich abwenden.
Nur diese Sprache versteht so einer.
Und dann, erst dann, könnten
Hilfs-Zahlungen wieder bemerkt und interessant werden.

Vollkommen richtig!

Zitat: "Nach kritischen Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Abholzung des Regenwaldes in seinem Land sagte er im Juni, Deutschland könne beim Umweltschutz noch viel von Brasilien lernen."

Vollkommen richtig!

Von Frau M. aus B. würde ich mir auch nichts sagen lassen. Sie und die dt. Bundesregierung "beweist" ja schon seit Jahren, dass in allen Bereichen und gesamte Breite völlig versagt!

Die EU sollte vielleicht ihre

Die EU sollte vielleicht ihre wirtschaftlichen Beziehungen überdenken und nicht noch großzügige Abkommen mit solchen Regierungen schließen. Das macht die nämlich unglaubwürdig. Man kann nicht einerseits bei sich streng sein und dann woanders Umweltzerstörung fördern.

Also statt Freihandelsabkommen sollte über Strafzölle auf betroffene Produkte nachgedacht werden: Kein Soja fördern, für das Regenwald neu gefällt und ggf. Ureinwohner vertrieben werden.

@08:38 von kalimera56

"Na hoffentlich liest hier die Bundesregierung mit. Wir können unser Geld auch hier im Land ausgeben."

Allerdings gibt es bei uns nicht so viel Regenwald zum schützen.

Das große Brasilien...

.....zeigt den Politikern im kleinen Deutschland die Rote Karte, damit hat wohl nicht mal SPD- Schulze gerechnet. Die Brasilianer ziehen ihren Ding durch, ob es uns gefällt oder nicht. Und im Hintergrund stehen schon die USA und China bereit deren Produkte abzunehmen. Und die eingesparten Gelder sollten für unsere Wälder verwendet werden.

Logisch

Klar braucht Brasilien das Geld zur Pflege des Regenwaldes nicht, denn es verdient mit der Zerstörung des Regenwaldes wesentlich mehr.
.
Und gleichzeitig erreichen solche "Lichtgestalten" wie Bolsonaro damit, dass die "finsteren" indigenen Barbaren gleich mit verschwinden! Und wenn das brasilianische Volk unter Hunger und Dürre leidet, ruht der Herr bereits in einer millionenschweren Gedenkstätte, an der sich die Leute in Kumpen die Augen tupfen im Erinnerung daran, wie gut´s ihnen unter ihm gegangen ist.

"Der hässliche Deutsche"

Die Neue Züricher Zeitung hat vor kurzem einen exzellenten Artikel geschrieben, der hier mal wieder passt wie die Faust aufs Auge: "Der hässliche Deutsche trägt keinen Stahlhelm mehr – er belehrt die Welt moralisch"

Q:

"https://www.nzz.ch/international/der-andere-blick-die-deutschen-waeren-gerne-moralweltmeister-ld.1493987"

Spiel mit dem Feuer

Nun, die Auflösung der Gleichung ist, wenn man alle bekannten Fakten rund um den Globus über einen ausreichend langen Zeitraum verfolgt, zusammenträgt, analysiert und den aktuellen "Stand der Dinge" konsequent zu Ende denkt, eigentlich ganz einfach:

Entweder das Geld (in seiner heute vorrangigen Funktion als Machtinstrument!) verschwindet, oder der Regenwald.

Und die Erde kann auch ohne weiterbestehen.

Die Menschheit aber nicht.

Zu sagen, wir brauchen dieses

Zu sagen, wir brauchen dieses Geld nicht, halte ich für einen typischen Ursupatortrick, da Typen, wie dieser Brasilianer sehr wohl weiß, dass es da Nationnen gibt, besonders eine, die zur Erreichung ihrer Ziele, sowieso Ihre Diplomatie mit dem Scheckbuch losschicken und wie immer betreiben wird und so also diesen ‘Bolsenaros‘ doch große Zahlungen in die Hand fallen werden. Man kann sich ausrechnen, wie weit wir mit unseren Verhandlungen bei solchen Typen kommen werden, wo zu dem und nebenbei auch Mister Trump ein Engagement Europas in der Sache, als wichtiges Ausgabenleck der EU und natürlich Deutschlands gerne sehen möchte. Eine Verantwortung der Folgen für die Umwelt und damit unser aller Zukunft, kann man dabei von solchen Psychopathen nicht erwarten, weil die ja eh in ganz anderen Regionen schweben. Als notwendige Aktion gegen den Raubau riesiger wertvollster Urwaldareale und deren empfindlicher Biologie und also zur Rettung des Klimas sähe ich da nur eine Lösung.

Genau und im Außenhandel sollte man die Einstellung dieses Herren auch berücksichtigen

Palmöl im Biosprit bis 2023

Regenwald Palmöl im Biosprit: https://bit.ly/2KrULYk

Europa (und allen voran die Bundesregierung) könnte schon etwas unternehmen, wenn sie wollte, aber alle WOLLEN NICHT
DAHER: Einfuhrstopp von Palmöl ab 2021!!!

Ja, auch in Nutella und anderen Schokocremes brauchen wir so etwas NICHT!!! Wir sollten unseren Resourcenverbrauch weitestgehend lokal / europaweit abdecken und die Ursachen nicht immer bei "den Anderen" suchen....

... aber solche elementaren Punkte standen ja nicht mal bei den Grünen / der ÖDP im EU Wahlprogramm... (Mal ganz davon abgesehen, dass das EU Parlament so etwas gar nicht auf den Weg bringen kann...)

@ 08:56 von Klausewitz

erläutern Sie uns doch den Größenwahn. Ich kann mit Ihrem Beitrag nichts anfangen.

Neuen Kurs für Greta Thunberg

Greta Thunberg sollte man gleich erst mal einen Kurs gen Brasilien in ihr Segelboot eingeben, damit sie dort den entsprechenden Leuten ins Gewissen reden kann.
Vielleicht hören die darauf ...

Klimawandel, CO2 und ähnliche Themen sind alles nur hohles Gerede und Heuchelei so lange die westliche Welt mehr oder weniger einfach nur zusieht wie der Tropenwald dort abgeholzt wird.

Globalisierung

Wir hören doch jeden Tag davon, daß die Globalisierung nun aber auch das absolut Wichtigste auf der Welt ist. Freihandelsabkommen sind toll und Protektionismus (vor allem von den derzeit bösen USA) ist ganz schlimm.

Da wollen natürlich die Brasilianer ihren Teil vom Kuchen abhaben. Die paar Millionen Euro aus Deutschland für den Erhalt des Regenwaldes - eine wichtige Klimaschutzaufgabe - sind dagegen ein Witz.

So konsumieren wir denn für durchschnittlich ein paar hundert Euro Wohlstandsgewinn pro Mitbürger im Jahr (zudem noch sehr ungleich verteilt) munter weiter, bis die Natur entscheidet, daß die Evolutionsstufe Mensch sich als Irrtum herausgestellt hat.

@Crefeldinjo Wer ist wir?

„Wir ernten, was wir säen
Nachdem man Südamerika leider jahrelang wirtschaftlich ausgebeutet hat, kommt dieser Bumerang mit voller Wucht zurück.“
Wer ist hier wir? Wir Deutsche? Lachhaft in einer globalisierten Welt! Sie haben also nie Transfair z. B. Kaffee gekauft? Ich gehöre nicht zu Ihrem „wir“ und bemühe mich Palmöl zu vermeiden, Soya nur nachhaltig produziert ohne um die Welt zu fliegen, wenn möglich lokale Produkte zu kaufen u.v.m. ...
Klar kostet das mehr Geld... dafür verzichte ich lieber auf Fleisch... Wir Alle können etwas tun, nicht nur ständig kritisieren, verändern Sie Ihr Verhalten... Einfach mit gutem Beispiel voraus gehen - nicht nur die Regierung (die sollte!) - auch jeder Einzelne! Und wenn mir Leute sagen Sie haben dafür kein Geld, dann einfach weniger Rauchen und Alkohol, weniger Fleisch (Nur „Sonntagsbraten“) u.v.m.

Zuversichtlich

Ich bin da sehr zuversichtlich, dass sich die Menschheit bald selbst ausgerottet hat und dieser schöne Planet endlich seine Ruhe findet.

Er braucht das Geld nicht Ok

Haben unsere Wirtschafts- und Außenminister Rückardt daraus die richtigen Konsequenzen zu ziehen?

@08:48 von yolo

"Man zahlt nicht, weil Brasilien das Geld angeblich nicht bräuchte ( man zahlt ja auch an China Hilfen), sondern man zahlt meiner Meinung nach nicht, weil das Geld an eine rechte Regierung gehen würde ( und das will man als linkslastige Regierung natürlich nicht).

(...)

Es ist eine scheinheilige Debatte in Schwarz-Weiß-Denken der armen Politiker hierzulande, denen es mMn an Differenziertheit mangelt."

Sie differenzieren allerdings selbst nicht sehr stark und schieben die Reaktion der deutschen Politik lediglich auf die politische Ausrichtung Bolsonaros.
Es geht hier um ein sehr direktes Problem: Deutschland gibt Geld für den Regenwaldschutz in Brasilien und Brasilien fährt die Abholzung hoch.

Wozu sollte Deutschland dann noch weiter Geld geben? Es bringt nichts gegen die Strömung zu schwimmen, da ist das Geld in anderen Ländern sicherlich besser aufgehoben.
In Indien (und anderen Ländern) wurde z.B. erst vor Kurzem aufgeforstet.

@andererseits

"Probleme und Fakten interessieren nicht, es geht um glamouröse Selbstdarstellung."

Fakt ist ja wohl das es Bolsonaro nicht interessiert, das keine Regenwaldgelder mehr fließen.

Fakt ist, das eine Streichung dem Regenwald nur schadet.

Da habe ich gestern schon gesagt, das es sinnlos ist Schutzgelder für das zu streichen, was ich schützen will.

Was dachten denn unsere Regierung oder die Linken, was passieren würde? Das Bolsonaro die Projekte auf eigene Kosten weiter führt? Sanktionen und Streiks funktionieren nur, wenn dem geschadet wird, dem ich schaden will. Unsere inkokpetente Regierung hat im Endeffekt nur den eigenen Zielen geschadet.

Wie gesagt, zur Not könnten wir auch für 80 Mrd das Amazonasgebiet kaufen. Keine riesen Summe für Deutschland, erst Recht nicht für die EU. Da könnte mit den EZB Milliarden mal was sinnvolles gemacht werden.

09:07 von Rabe-

«Sämtlichen Import dieser Hölzer in komplett Europa sperren.»

Geht doch gar nicht um die Hölzer, die geschlagen, und dann von BRA "geordnet" exportiert werden. Weite, weite Flächen werden durch vorsätzlich gelegte Brände "gerodet". Könnte doch bei den riesigen Flächen am Amazonas kein Mensch die Mengen "in vernünftiger Zeit" aus den Wäldern abtransportieren, wäre es kontrolliert verarbeitetes Holz.

Sei es das doch. Sagt die Fußboden-Diele für die Terrasse auch nicht, sie sei ein Brett aus einem blindwütig (oder illegal) nieder gemachten Baum …

schäfer

haben sie was Besseres als Frau Schäfer?

08:42, Joes daily World

>>Außerdem - was sind schon 35 Millionen Euro? Nichts, verglichen mit den Gewinnchancen, die mit dem neuen Vertrag, den Südamerika mit der EU abschließen soll. Da kann ma mit mehr Rodung und mehr Soja und Fleisch für die Europäer viel mehr Kohle machen.<<

Der Vertrag steht wegen Bolsonaros Verhalten auf der Kippe.

>>Was glaubt Deutschland? Dass Brasilien so unbedeutend ist, dass ein Bettel seine Regierung lenkt?<<

"Deutschland" glaubt nicht, es weiß, daß ein Lobbyist der Oligarchen die Regierung lenkt.

>>Außerdem könnte D mit den 35 Millionen mehr erreichen, wenn sie die in Afrika investieren. Für mehr Ökologie und weniger Geburtenüberschuss.<<

Afrika ist im Gegensatz zu Brasilien kein Land, sondern ein Kontinent.

Mit welchem afrikanischen Land, welcher dortigen Regierung sollte Deutschland denn Ihrer Meinung nach eine finanzielle Kooperation auf die Beine stellen?

@09:20 von Paco

"Was denken sich deutsche Politiker eigentlich, wenn sie mal eben 35 Mio. nach Brasilien schicken? Glauben die wirklich das Geld kommt dort an, wofür es bestimmt war. In einem Land wie Brasilien, oder in einem anderen von unzähligen Ländern die von Deutschland Geld bekommen."

Solche Geldmittel werden im Regelfall nicht direkt an die Regierung überwiesen, sondern finanzieren Organisationen vor Ort oder gehen direkt in Projekte, bei denen die Mittel dann je nach Bedarf abgerufen werden und die Verwendung nachzuweisen ist.
Das bedeutet einiges mehr an Bürokratie, dafür kann man sich nicht so einfach die Taschen vollmachen.

???

Habe ich etwas nicht verstanden?
Es werden Gelder für die Verhinderung von Rodungen gestoppt, das der Präsident bekämpft, und keiner schreit?
Hat Berlin schon eine Dankesschreiben aus Brasilia erhalten?

@8:32 andererseits

###Das typische Verhalten rechtspopulistischer Regierungen: Probleme und Fakten interessieren nicht, es geht um glamouröse Selbstdarstellung.###

Was hat die Rodung des Regenwaldes mit Rechtspopulismus zu tun?

@09:20 von walla

"Die grüne Lunge unserer Erde, die sich zufällig in willkürlich errichteten Landesgrenzen befindet, sei Privatbesitz?! Zum ersten mal wäre es eine gerechte Sache mit einem internationalen Militärschlag diesen arroganten Lümmel vom Tron zu stoßen (...)!"

Naja, wenn Sie in jedem Land, dass sich ökologisch verantwortungslos verhält mit einem Militärschlag reagieren wollen, dann hat unsere Bundeswehr viel zu tun - und müsste wohl mit unserer Regierung anfangen (Braunkohle, ...).
Dazu wird es allerdings schon deshalb nicht kommen, weil die meisten unserer Militärgerätschaften funktionsuntüchtig sind.

Wir machen es uns mit dieser Weltsicht zudem zu einfach. Auch Europa war einmal ein Urwald. Wir haben diesen aber schon fast komplett abgeholzt - das geschah schon vor der Industrialisierung. Es fordert aber fast niemand das wieder aufzuforsten.
Von daher kann man nicht nur mit dem Finger auf Andere zeigen und ihnen den schwarzen Peter zuschieben.

09:44 von Karl Napf

«diese dame [Frau Schulze] überhebt sich ja schon bei den kleinen, leichten platiktütchen»

Ist "Platiktütchen" nun der Verschreiber von "Plastiktütchen" ?
Oder der von "Plattitüdchen" …?

35 Mio....

Das dürften die obersten 1000 Brasiliens auf dem (schwarzen) Konto liegen haben . Jeder für sich.

Dass das die Regierung Brasiliens nicht aus der Bahn wirft wundert mich nicht.

Wohl aber dass es überhaupt eine Reaktion gab. Das ist ein finanzieller Mückenschiss.

Erst vor Tagen wurde das Wirtschaftsabkommen zwischen der EU und Südamerika gefeiert. Wen interessieren da 35 Millionen? Wie naiv sind unsere Entscheidungsträger...

Ich habe (aus versteuertem Geld) ein Stück Land in Afrika gekauft, das wird wieder aufgeforstet. Ganz allein von mir finanziert. Das sind zwar nur wenige Hektar aber es ist mehr als alle unsere Umweltminister zusammen privat getan haben.
Gemessen an meinem bescheidenen Einkommen allemal.

Es gibt NGO die kaufen Regenwaldfläche und verteidigen jene gegen Rodung.
Bei denen wären die 35 Millionen besser aufgehoben als bei der brasilianischen Regierung.

08:48, yolo

>>Dass der Regenwald abgeholzt wird, ist auch ein Ergebnis der eigenen dt. Politik.
Wer Drogenkonsum zulässt, der nimmt Rodungen der Wälder in Kauf.<<

Diesen Zusammenhang sollten Sie doch vielleicht ein wenig näher erklären.

Welche Drogen werden auf Regenwaldstandorten angebaut, und welche davon sind in Deutschland zum Konsum zugelassen?

>>Wer Palmenöl für Biosprit nicht verbietet, der nimmt Rodungen in Kauf.<<

Palmöl im Biodiesel wird EU-offiziell als nicht nachhaltig bezeichnet. Ein Verbot scheitert an der Lobby.

>>Wer eigene Agrarflächen versiegelt und mit Mais für Biogasanlagen bebaut, nimmt anderswo die Rodungen der Wälder in Kauf, weil er Agrarprodukte importieren muss, weil eigene Flächen missbraucht werden.<<

Soja, das man für Kraftfutter braucht, lässt sich in Deutschland nicht anbauen.

>>Wer mehr Papier statt Plastik fordert, nimmt Rodungen der Wälder in Kauf.<<

Nein, er nimmt Nutzwaldwirtschaft in Kauf, die es in Deutschland immer gab. Holzplantagen.

@ 08:36 Schaefer

Es gibt tatsächlich viele Wege und Strukturen, auf denen "wir die Reichen den Armen einfach das Geld abdrehen", wie Sie schreiben; die Einstellung von Fördergeldern für den Bestand brasislianischen Regenwaldes, gehört nicht dazu, weil die Abholzung des Regenwaldes in dramatischer Form unter Bolsonaro intensiviert wird. Die Gelder wären also zweckentfremdet, und da ist ein Stop sinnvoll und in meinen Augen längst überfällig. Frau Schulze handelt hier konsequent.
P.S.: Niemand "überlässt" den Klimaschutz der Umweltministerin Frau Schulze: es ist eine konzertierte Aktion von Verbraucher*innen, Wirtschaft, Umweltschutzorganisationen, Verbänden und Politik u.a. - Wussten Sie das nicht?

09:50 von Hador Goldscheitel

Was leistet Deutschland eigentlich für den Klimaschutz ?

Es soll doch Verbot von Plastiktüten kommen, die es in vielen Läden ohne nicht mehr gibt. Halt, beinahe vergessen: Da sind ja noch die Plastikstrohhalme, die auch verboten werden sollen.

Michi1110

"Mit seiner Ignoranz zerstört er unser aller Lebensgrundlage, einen extrem dringend benötigten CO2 Speicher, der durch nichts ersetzt werden kann.
Was kann man nur dagegen tun?"

Einmarschieren.

Man sollte auch fragen ...

Woher kommen die Maschinen die man in Brasilien braucht den Wald abzuholzen?

08:49, guggi

>>Schwer zu glauben
dass sich Bolsonaro nicht um die Wünsche der deutschen Grünen kümmert.<<

Die deutschen Grünen sind hier nicht involviert. Sie sind weder an der Deutschen noch an der norwegischen Regierung beteiligt. Und die sind maßgeblich für den so genannten Amazonasfonds.

> Am 12. August 2019 um 08:35

> Am 12. August 2019 um 08:35 von Old Lästervogel
>Dann kann man das eingesparte
>Geld in unsere Wälder investieren.
> Die haben es auch nötig.

Korrekt.
Frau Schulze hat absolut richtig gehandelt. Und die SPD zeigt damit auch wieder Format.

@09:32 von Knorlo

"Wie will man auch mit Geld die Abholzung stoppen?
Man kann doch nicht mit Geld alleine die Umwelt retten!
Ich verstehe so etwas nicht."

Wenn Sie einen Wald abholzen versprechen Sie sich etwas davon - im Regelfall Geld. Sie bekommen ggf. Geld für das Holz und danach regelmäßige Einkünfte für die darauf betriebene Landwirtschaft.
Wenn Sie jemandem mehr Geld dafür geben den Wald stehenzulassen als er mit der Abholzung und landwirtschaftlichen Bewirtschaftung verdient, wird er den Wald in Ruhe lassen.

Wenn Sie einen Wald wieder aufforsten wollen benötigen Sie Personal, Setzlinge und Gerät. Das kostet im Regelfall auch Geld.

09:49, wschubi

>>andersrum
@Schaefer:
könnte man auch andersrum sehen: Man braucht unser Geld wirklich nicht.
Wäre an der Zeit, dass Deutschland wirklich mal schaut, ob unser Geld überall an den richtigen Stellen ankommt. Zur Not dann halt zurückhalten und vielleicht mal für das eigene Land verwenden.<<

Ist Ihnen bekannt, wieviel Prozent des deutschen Bundeshaushalts für internationale Projekte aufgewendet werden?

Ich nehme an, daß das nicht der Fall ist. Denn wenn man das weiß, dann würde man sich nicht mit solch seltsamem Fiskalnationalismus aus dem Fenster lehnen.

Es gab doch vor ca. 15 Jahren

mal so eine Aktion, um die schottischen Highůlands zu schuetzen. Es gab eine Organisation, da konnte man sich fuer wenig Geld ein paar Quadratmeter Highlands kaufen - absolut nicht bebaubar oder aehnliches...

Einfach nur die Region geschuetzt, durch die winzigen Stueckelungen, da so keiner auf die Idee von Abholzung, oder aehnlichen kommen kann...

Der Clou war, das wenn man schottisches Land besitzt, man sich "Laird" nennen darf :)(die schottische Version von "Lord").

Jeder bekam eine Urkunde (man konnte auch noch weiteren Merchandise kaufen, wenn man wollte...) und Schluss...

Sowas muss es auch fuer den Regenwald geben...vielleicht mit "passiven Stammes-Mitgliedschaften" der Urvoelker...oder aehnlichem...

Ich glaube viele Menschen haben ein paar Euro ueber, wenn Ihnen der Regenwald wichtig ist... als weltweites Projekt liesse sich da einiges zum Schutze machen...

@AA

"In diesem Hitzesommer mähen die Deutschen ihren Rasen zwei mal die Woche und sprengen vier mal am Tag!!! Aber Klima schützen im Ausland! Sehr bemerkenswert!!!"

Sie sollten wirklich aufhören den Rasen 2 Mal die Woche zu mähen und 4 Mal am Tag zu sprengen!

Sie reden doch über sich, oder? Und schließen von sich auf alle anderen. Wie sonst kommen sie zu dieser Aussage, die Deutschen würden das tun?

Deutschland forstet die Wälder im eigenen Land übrigens auf, wenn sie nicht gerade für Windkraftanlagen abgeholzt wird ;)

09:37 von Sanne19

«Bolsonaro ist ein Typ der die Dinge klar anspricht. Er will Brasilien zur wirtschaftlicher Stärke führen und den über 200 Mio. Brasilianer zu mehr Wohlstand verhelfen.»

Bolsonaro ist einer derer, die nicht ansatzweise begreifen, was für einen bodenlosen Unsinn an Plattitüden und Unverschämtheiten sie Tag für Tag ohne Sinn und Verstand daher reden.

Und "mehr Wohlstand" für über 200 Mio. Brasilianer ist wohl das Aller-Vorletzte, was ihm jemals in den Sinn kam …

09:44, th711

>>Wir müssen unser Geld nicht rausschmeißen. Wenn der Empfänger es nicht möchte ist es besser hier im Land aufgehoben.<<

Der Empfänger des Geldes war nicht Herr Bolsonaro.

>>Es ist schon erstaunlich wie wir uns versuchen beliebt zu machen indem wir weltweit Gelder verstreuen.<<

Das ist nicht der Grund, weswegen man sich in internationalen Projekten engagiert.

Man tut dies, da man weiß, daß es nur diese eine Erde gibt und beispielsweise CO2 sich öfters mal nicht an die Grenzen der Nationalstaaten hält.

@09:50 von Hador Goldscheitel

"Wir Deutschen fordern andererseits den Regenwald zu schützen, Brasilien soll damit auf Wachstum und Wohlstand verzichten, damit wir hier in Deutschland weiter so komfortabel leben können wie bisher.
Was leistet Deutschland eigentlich für den Klimaschutz ?"

Deutschland gibt/gab Gelder an Entwicklungs- und Schwellenländer, damit man dort Regenwälder schützt. Darum geht es hier doch.

In Deutschland selbst werden größere Bauvorhaben zudem auf ihre Umweltverträglichkeit geprüft. Für zerstörte Flächen müssen dann z.B. entsprechende Ausgleichsflächen geschaffen werden. Die Analysen sind enorm aufwändig und die umweltverträglichen Lösungen kosten viel Geld. Wir verzichten somit auch auf wirtschaftlichen Wohlstand zu Gunsten der Umwelt.
Allerdings haben wir natürlich noch viel Luft nach oben.

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