Ihre Meinung zu: Foodwatch: Kinder haben Zucker-Limit fürs Jahr schon erreicht

12. August 2019 - 12:53 Uhr

Kinder essen im Schnitt zu viel Zucker. So viel, dass sie laut Foodwatch heute schon ihre empfohlene Jahresdosis aufgebraucht haben. Deshalb hat die Organisation den 12. August zum "Kinder-Überzuckerungstag" erklärt.

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Kommentare

Zucker im Fruchtjoghurt???

Wird der Zucker nicht durch die Milchsäurebakterien abgebaut und macht das den Joghurt nicht sauer, weil Milchsäure gebildet wird?

Vielleicht gibt es ja neue mutierte Milchsäurebakterien, die keinen Zucker mögen oder der Joghurt heißt nur Joghurt, ist aber keiner...

Bitte korrigieren!

"Nach Daten aus der sogenannten DONALD-Studie von 2016 liegt der Wert bei Kindern und Jugendlichen hierzulande aber bei 16,3 Prozent - und damit 63 Prozent über der Empfehlung."

Gemeint ist wohl 163 Prozent, das entspricht 63 Prozent über 100 Prozent, was wohl die Empfehlung ist.

Eltern sind verantwortlich

Im Gegensatz zum "Erdüberlastungstag" hat der Kinder-Überzuckerungstag eine echte wissenschaftliche Basis. Da hat Foodwatch schon recht. Wo Foodwatch nicht recht hat, ist bei den Schuldzuweisungen an die Lebensmittelindustrie. Hier sind vor allem Eltern in der Pflicht.

Zu viel Zucker? Was hat

Zu viel Zucker? Was hat Foodwatch da zu melden?
Wir leben im Kapitalismus, der Markt entscheidet, ob ein Kind zu viel Zucker zu sich nimmt oder nicht.

ja dann, ab heute nur noch

graupensuppe und couscous mit koriandersamen

Der Staat gefragt!

Wenn Menschen zu dumm sind, sich und ihre Kinder gesund zu ernähren, muss der Staat regulierend eingreifen.
Wir alle müssen diesen Wahnsinn bezahlen (Diabetes etc)
Aber der Nahrungsmittelindustrie will niemand auf die Füße treten, im Gegenteil Frau Glöckner.

wenn ich mir die Werbung anschaue

dann hat die Süßwarenindustrie schon längst von den Eltern auf die Kinder als Zielgruppe umgeschaltet. Bunte Bildchen, die jede Menge "Fun" verheißen, wenn man die Produkte isst (oder wenigstens kauft) verfehlen ihre Wirkung nicht.
Die Eltern hingegen spricht man mit dreisten Lügen an, etwa, dass dies oder jenes Produkt einer optimalen Entwicklung des kindlichen Gehirns zuträglich sei, die Konzentration fördere etc.
Wer das Kleingedruckte in den Produktbeschreibungen überhaupt zu entziffern vermag, erlebt auch noch so manche Überraschung Da werden dann aus "20% Fruchtgehalt*" plötzlich *=in der Trockenmasse, im Getränk sind's dann nachher nur noch 0,00001%. Ich habe mal gelesen, dass ein Apfelsaft keine Äpfel enthalten muss. Es ist lediglich verboten, eine Menge Äpfel auf dem Etikett abzubilden, wenn der "Fruchtanteil" nur aus Geschmacksstoffen besteht.

Nicht nur die Kinder

auch wir Erwachsene nehmen zu viel Zucker versteckt in der Nahrung auf. Dagegen sollte einmal etwas unternommen werde

Man konsumiert die Industrie-Nahrung einfach

Gesankenlos kaufen die Leute im.Supermarkt jeden Sch... ein. Das Zeug ist voller Zucker - jeder schmecht es, doch keiner umgeht es. Und dann noch die Lügen der Hersteller, indem sie den Dreck anders deklarieren. Ja, die Verpackungs-Verordnung ist Verarsche, daran ändern will die industrie-affine CxU nichts - es könnten Parteispenden wegfallen oder die Gnadenbrot-Ämtchen. Nein, mit Glöckner und Konsorten ist da nichts zu machen, die mauern: Letzlich bekommt der Zahnarzt auch wieder was zu bohren - was interessieren da verfaulte Kinderzähne und verfettete Kinder? Wasser trinken statt Magenspüler, Zuckerplörre meiden wo immer es geht. Verlangt etwas Mitdenken und Etikett nachlesen.

13:20 von Shuusui

"Wir leben im Kapitalismus, der Markt entscheidet, ob ein Kind zu viel Zucker zu sich nimmt oder nicht."

Wir leben nicht im Kapitalismus, sondern in einer Marktwirtschaft. Kapitalismus ist nur eine Theorie der man sich praktisch maximal annähern kann, wie Kommunismus auf der anderen Seite.

In der Praxis ist die Marktwirtschaft geregelt, oder kann man z.B. ungeregelt ganz kapitalistisch mit Organen, Drogen, Waffen handeln? Kindeswohlgefährung ist nur ein Punkt der es legitimiert, dass regulierend eingegriffen werden kann und sollte. Soll der Markt, also zum guten Teil finanzielle Einzelinteressen, über das Kindeswohl entscheiden? Zum Markt gehört nicht nur die Nachfrage, sondern auch das Angebot. Nein, der Markt hat nicht zu entscheiden in dem Punkt, auch allein deshalb schon nicht, weil die Folgen einschließlich Kosten von der Solidargemeinschaft getragen werden.

Selber kochen

In meiner Kindheit der sechsziger Jahre haben die Mütter die Nahrung für ihre Kinder noch selber gekocht. Das Problem ist, das Heute die meißten Mütter Berufstätig sind, und dazu keine Zeit mehr haben. Sie greifen auf Fertigprodukte zurück, die dann dieses Übermaß an Zucker enthalten. Dazu kommt, das es früher Süßwaren nur an Geburts-oder Feiertagen gab, das war damals noch etwas besonderes. Wenn man Heutzutage Morgens einkaufen geht, kann man beobachten, wie die Kinder sich vor der Schule in den Supermärkten mit Süßwaren für die Frühstückspause eindecken. Das gemeinsame Frühstück/Mahl am heimischen Tisch gehört auch schon der Vergangenheit an. Schade.

13:32 von schiebaer45 Nicht

13:32 von schiebaer45
Nicht nur die Kinder
auch wir Erwachsene nehmen zu viel Zucker versteckt in der Nahrung auf. Dagegen sollte einmal etwas unternommen werde

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Kein Süßkram kaufen ...

... ist ganz effektiv.

13:30 von frosthorn wenn ich

13:30 von frosthorn
wenn ich mir die Werbung anschaue
dann hat die Süßwarenindustrie schon längst von den Eltern auf die Kinder als Zielgruppe umgeschaltet. Bunte Bildchen, die jede Menge "Fun" verheißen, wenn man die Produkte isst (oder wenigstens kauft) verfehlen ihre Wirkung nicht.

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Das spricht Kinder aber auch nur an, wenn sich die Eltern davon angesprochen fühlen.

Wenn die Eltern glauben "das ist was für Kinder" dann glauben das die Kinder auch.

Wenn Eltern da selbstverständlich dran vorbei gehen, kriegen die Kinder nicht mal ansatzweise mit, dass das für sie sein soll.

Kinder glauben, was Eltern glauben.

Voll süß

Die Industrie will Wachstum. Die Ärzte wollen Vollbeschäftigung. Die Pharmalobby will leben. Schneller, höher, weiter...
Also her mit dem Zucker!

@13:30 von frosthorn

"Ich habe mal gelesen, dass ein Apfelsaft keine Äpfel enthalten muss. Es ist lediglich verboten, eine Menge Äpfel auf dem Etikett abzubilden, wenn der "Fruchtanteil" nur aus Geschmacksstoffen besteht."

Ist für mich erst einmal kaum vorstellbar - zumal Fruchtsaft gem. Lebensmittelverordnung zu 100% aus Früchten (oder Fruchtsaftkonzentrat) bestehen muss. Häufig finden Hersteller allerdings auch tolle Bezeichnungen, die ausreichend in die Irre führen. Damit umgeht man dann relativ einfach geschützte Begriffe.
Wenn Sie das Ding Früchtetee nennen (ein Tee enthält natürlicherweise kaum Inhaltsstoffe, da es sich ja nur um einen Aufguss handelt) können Sie wahrscheinlich reinkippen was Sie wollen. Und Tee klingt natürlich erst einmal gesund.

Wenn man die ersten Jahre

Wenn man die ersten Jahre sein Kind von Zucker fern hält, dann lernt es diesen Geschmack nicht kennen.

Wenn es dann in späteren Jahren Süßkram probiert, wird es ihm nicht schmecken.

Weil es den Süßkram als ungewohnt babbisch und übersüßt wahrnimmt (weil nicht gewohnt) und nach einem kurzen Verzehr einen massiven Brand empfinden wird.

Gewohnheit an babbisch-süß ist bei dem Thema das schlagende Argument.

@ altmatzi

"Der Staat gefragt! Wenn Menschen zu dumm sind, sich und ihre Kinder gesund zu ernähren, muss der Staat regulierend eingreifen." Am 12. August 2019 um 13:27 von altmatzi

Und das soll jetzt ein kluger Vorschlag sein?

Soll der Staat jetzt kochen, oder wie stellen Sie sich das vor?

Denn Zucker ist ein Konservierungsmittel, und auch noch einer von den guten, die nicht giftig sind (wenn man den nicht gerade quasi durch die Nase schnüffelt).

Wer selber kocht, der braucht weniger Konservierungsmittel.
Und das Schul- und Kitaessen wird NICHT selbst gekocht.

Kochen geht halt unter und mit ihm ganze Lebenskutur. Denn schnelles Essen wird auch schnell eingenommen damit schnell wieder gearbeitet werden kann - für Zusammensitzen und sich Unterhalten ist keine Zeit mehr da.

Und Kinder zu erziehen bring gar nichts, die machen den Erwachsenen eh alles nach, auch die Art zu essen.

Kinder haben Zucker-Limit fürs Jahr schon erreicht

Hierfür sind zwei Hauptverantwortliche zu benennen:

1. Eltern.
Sie tragen die Verantwortung, was sie ihren Kindern zu essen geben!
Mehr selbst kochen(!), - auch mit Kindern- statt diesen Fertigmist, der mittlerweile immer mehr Regale in Einkaufsmärkten füllt.

2. Hersteller.
Sie sollten sich eigentlich verpflichtet sehen, ihrem Nächsten das Beste (!) geben zu wollen, anstatt zig E-Stoffe (eklige Stoffe) in die Nahrungsmittel einzubinden. U.v.m.

Doch Gewinne machen ist wichtiger als das Wohl der Menschen.

Süß sind Früchte oder ein Joghurt mit selbst gemachter Marmelade etc.

Wir haben den Kindern viel mehr Obst gegeben, das sie gerne angenommen haben. Ein Grund: Wir Eltern haben es ihnen vorgemacht!

Gegen Süßes, (Schokolade, Kekse usw.) ist "nichts" zu sagen, das haben sie auch bekommen. Doch es ist wie überall: Die Dosis macht das Gift!

Dazu viel Bewegung, draußen spielen, selten Glotze und noch seltener Händie (Wir Eltern sind auch hier die Vorbilder gewesen)

Die Lobbyistin

Wer sich selbst ein Bild über die Verhinderung von "Zuckerampeln" auf der Regierungsebene, insbesondere bei Kindernahrung, machen möchte, sollte sich die Staffel "Die Lobbyistin" in der ZDF-Mediathek anschauen.

Nein, noch spielt Julia Klöckner nicht als Hauptdarstellerin in der genannten Staffel mit.

@Thomas Wohlzufrieden

"In meiner Kindheit der sechsziger Jahre haben die Mütter die Nahrung für ihre Kinder noch selber gekocht. Das Problem ist, das Heute die meißten Mütter Berufstätig sind, und dazu keine Zeit mehr haben." Am 12. August 2019 um 13:42 von Thomas Wohlzufrieden

Heute dürfen auch Papas kochen (oder zu Hause bleiben).

Da die ganze Familie meist eh erst abends versammelt ist, kann man das übliche Mittagessen auch auf den Abend verlegen, dann passt es auch mit dem Beruf und keiner muss die Kita- und Schulleitung wegen individuell passendem Kita- und Schulessen nerven - Hauptsache, die Kinder bekommen da irgendetwas auf den Magen.

@13:11 von adorno Korrektur der Korrektur

""Nach Daten aus der sogenannten DONALD-Studie von 2016 liegt der Wert bei Kindern und Jugendlichen hierzulande aber bei 16,3 Prozent - und damit 63 Prozent über der Empfehlung."

Gemeint ist wohl 163 Prozent, das entspricht 63 Prozent über 100 Prozent, was wohl die Empfehlung ist."

Der Artikel beschreibt es schon ganz richtig. Die Empfehlung ist mit 100% die Basis. Wenn Sie bei 163% liegen, liegen Sie 63% über der empfohlenen Basis.

@13:14 von Gelenkte-Dem-DE

"Wo Foodwatch nicht recht hat, ist bei den Schuldzuweisungen an die Lebensmittelindustrie. Hier sind vor allem Eltern in der Pflicht."

Die Schuldzuweisung mag vielleicht zu kurz greifen, ist aber nicht völlig falsch. Wie gesund die Ernährung ist hängt auch vom Umfeld ab; und darauf haben die Eltern auch keinen unbegrenzten Einfluss.

@13:27 von altmatzi

"Wenn Menschen zu dumm sind, sich und ihre Kinder gesund zu ernähren, muss der Staat regulierend eingreifen."

Kinder ernähren sich teilweise aber auch eigenständig. Eltern können ihre Kinder nicht permanent kontrollieren.

13:45 von StöRschall

"Wenn Eltern da selbstverständlich dran vorbei gehen, kriegen die Kinder nicht mal ansatzweise mit, dass das für sie sein soll."

Ich denke, das ist ein ausgedachtes Märchen. :-)
Kinder laufen frei im Supermarkt herum bzw. stoppen überall da, wo sie was Leckeres sehen und jammern: 'Mama, das will ich haben.'

Wenn Mama 'nein' sagt, wird erst noch mehr gejammert, und wenn Mama konsequent bleibt, wird geweint.
Wenn sie immer noch konsequent bleibt, wird das Objekt der Begierde in die Hand genommen und in Mamas Einkaufswagen aus Versehen reingeworfen.

Manchmal gibt Mama dann nach, oder eben auch nicht.

"Kinder glauben, was Eltern glauben."

Es mag ein paar solcher Kinder geben, aber kennengelernt habe ich noch kein einziges davon. Und ich kenne sehr viele Kinder.

Zumal Mama oft ganz anderes glaubt als Papa.

Kinder glauben das, was andere Kinder glauben. Sie wollen das, was andere Kinder wollen.
Oder das, was in der Werbung kam.

Den Eltern bei einem BIP, der

Den Eltern bei einem BIP, der die Kinder als fettleibig ausweißt, das Sorgerecht entziehen. Das ist nämlich Körperverletzung am eigenen Kind, wenn man es mästet und das Kindswohl ist massiv gefährdet.

@13:42 von StöRschall

"13:32 von schiebaer45
Nicht nur die Kinder
auch wir Erwachsene nehmen zu viel Zucker versteckt in der Nahrung auf. Dagegen sollte einmal etwas unternommen werde

---
Kein Süßkram kaufen ...

... ist ganz effektiv."

Ist effektiv. Aber es ging dem Kommentator ja um den versteckten Zucker. Der Zucker im Süßkram ist ja kaum ein Geheimnis.
Das auch Zucker in einer Pizza steckt weiß allerdings nicht jeder.
Genauso bin ich immer wieder erstaunt, dass viele Menschen nicht zu wissen scheinen, dass die meisten unserer Lebensmittel nicht auf natürliche Weise süß sind.

Die "Aufklärungsgespräche" hatte ich u.A. schon zu Joghurt, Tee (im Teebeutel!) und Babynahrung.
Das mit der Babynahrung war erst letztes Wochenende. Der Brei (mit Milch anzurühren; ab 6 Monaten) enthält irgendwas zwischen 10-20% Zucker. Das ist eine Süßigkeit, aber kein Grundnahrungsmittel.

Ich hatte eine Zeit lang aktiv versucht mich an die Empfehlung zur Maximaldosis der WHO zu halten - man ist äußerst schnell drüber.

13:30 von frosthorn

"Wer das Kleingedruckte in den Produktbeschreibungen überhaupt zu entziffern vermag, erlebt auch noch so manche Überraschung "

Wie wahr (Sowohl diese Aussage, als auch der Kommentar). Schade, dass man hier keine Fotos einstellen kann. Dann würde ich Ihnen die Rückseite der Getränkeverpackung von dem Gesöff abfotografieren, welches meine Enkelchen so lieben. Ich habe das Kleingedruckte mal vorgelesen. Reaktion: Ach Opilein, du und deine Öko- Tour. Das Zeug schmeckt halt.

Ich habe vor etwa einem Jahr

Ich habe vor etwa einem Jahr einen nicht ganz kleinen Abfüller angeschrieben, der neben Sprudelwasser in Glasflaschen auch Limonade verkauft. Ich persönlich mische Limo und Wasser immer jeweils zur Hälfte, was noch immer süß genug ist. Limonade mit Süßungsmitteln wie Aspartam trinke ich übrigens nicht, ich habe davon schon genug gelesen und schmecken tut es mir auch nicht. Meine Frage an den Abfüller war, ob es nicht möglich wäre eine solche Mischung fertig abzufüllen und den Zucker einfach zu halbieren. Antwort war neben den üblichen Höflichkeitsfloskeln nur, dass es nicht geplant ist am Sortiment etwas zu ändern. Man könnte den Eindruck haben, die versuchen alle auf teufelkommraus Zucker los zu werden und packen ihn überall rein, bis es nicht mehr geht!

@berelsbub

Was hat denn das Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit Fettleibigkeit zu tun?
Meinten Sie BMI (body-mass-index)?

@berelsbub

Welches Bruttoinlandsprodukt (BIP) weist jemanden als fettleibig aus?

Ja, das ist schon so ein Kreuz mit dem BiP :)

Es ist aber nicht so, dass man gänzlich ohne Fertigprodukte nicht Fett werden könnte. Kenne da genug Beispiele, die das mit "Hausmanskost" geschafft haben.

Nachahmung.

Kinder ahmen doch nur das nach, was die Erwachsenenwelt ihnen vorlebt.

Anstatt ausgewogener Ernährung wird viel zu viel Fastfood, Süßigkeiten und sonstiger Kram, der irgendwelche Flügel verleihen soll, auf den Speisezettel platziert.

Die Folgen, vor allem die Konsequenzen für das kostenintensive Gesundheitssystem werden wir zu spüren bekommen.

@14:03 von Sausevind

"Kinder laufen frei im Supermarkt herum bzw. stoppen überall da, wo sie was Leckeres sehen und jammern: 'Mama, das will ich haben.'

Wenn Mama 'nein' sagt, wird erst noch mehr gejammert, und wenn Mama konsequent bleibt, wird geweint.
(...)
Manchmal gibt Mama dann nach, oder eben auch nicht."

Man sieht im Supermarkt relativ schnell welche Eltern mal Ausnahmen machen und welche tatsächlich konsequent bleiben.
Die Kinder der Eltern, die ab und an einknicken, jammern am lautesten - in einigen Fällen bringt es ja etwas. Mit dem wahlweisen Einknicken konditioniert man seine Kinder allerdings zum Jammern - ähnliche Effekte kennt man auch aus dem Glücksspiel.

"Kinder glauben das, was andere Kinder glauben. Sie wollen das, was andere Kinder wollen.
Oder das, was in der Werbung kam."

Richtig. Kinder wachsen ja nicht in totaler Isolation auf und Eltern sind nicht ihr einziger Bezugspunkt. Spätestens im Kindergarten oder der Schule macht sich das bemerkbar.

14:07 von berelsbub

"Den Eltern bei einem BIP, der die Kinder als fettleibig ausweißt, das Sorgerecht entziehen. Das ist nämlich Körperverletzung am eigenen Kind, wenn man es mästet und das Kindswohl ist massiv gefährdet."

Sie schreiben hier manchmal wirklich lustige Kommentare.
Was machen Sie denn dann, wenn die Eltern den gleichen BIP haben? Welches Recht wollen Sie denen entziehen?

@ berelsbub

"Den Eltern bei einem BIP, der die Kinder als fettleibig ausweißt, das Sorgerecht entziehen." Am 12. August 2019 um 14:07 von berelsbub

Noch so ein doller Vorschlag.

Ich nehme einfach an, Sie meinen nicht das Bruttoinlandsprodukt (BIP), sondern Body-Mass-Index (BMI) und die Autokorrektur hat wieder zugeschlagen.

Und dann? Sie, berelsbub, ziehen persönlich die ganzen Kinder gesund groß???

... als gesund betrachten.

Ich wette, sie würden sich bei einer Diskussion darüber selbst in die Haare kriegen.

Fleisch, Vegetarisch, Vegan, Bio, Öko und was es alles noch gibt...
Hauptmahlzeit morgens, mittags oder abends, regelmäßige Essenszeiten, Essen nach Hungergefühl nicht nach Zeit, Fastentage und sonstwas noch.

Seufz.

@Sausevind

"13:45 von StöRschall "Kinder glauben, was Eltern glauben."

Es mag ein paar solcher Kinder geben, aber kennengelernt habe ich noch kein einziges davon. Und ich kenne sehr viele Kinder. Am 12. August 2019 um 14:03 von Sausevind

Na ja, kann beides stimmen. Wenn die Eltern alles ohne nachzudenken glauben, dann glauben die Kinder auch alles.

*

Zumal Mama oft ganz anderes glaubt als Papa.

Komisch. Mein Mann und ich sind immer meiner Meinung. ;-D

Zeitungsente

So denke ich auch. Unsere Lobbyisten und Konzerne bis hin zu den Vasallen der Politik haben doch gar kein Interesse an der Gesundheit von uns Bürgern. Der Gewinn muss stimmen. Da kann man als Konsument und Eltern nur Hameln indem man Fertiggerichte gar nicht erst kauft. Qualitativ hochwertige Lebensmittel kaufen und selbst kochen.

der wdr sternekoch testet ja öfter.

und noch öfter stehen ihm und seiner mitstreiterin anja T? die münder offen, wenn sie testen daß wirklich keine himbeere (beispiel) im himbeersaft ist.

@Sausevind - Mit Kindern einkaufen

14:03 von Sausevind:
"Wenn Mama 'nein' sagt, wird erst noch mehr gejammert, und wenn Mama konsequent bleibt, wird geweint."

Wir haben in solchen Fällen immer konsequent auf den noch zuhause liegenden Süßkram verwiesen. Und das von Anfang an.

Wenn man dann noch die Süßigkeiten selbst verteilt, statt den Kindern die Tüte zu überlassen, funktioniert es ganz gut.

Die Autokorrektur hat mir ein

Die Autokorrektur hat mir ein Schnippchen geschlagen, trotzdem bleibt es beim Inhalt. Ein zu hoher BMI ist Körperverletzung am eigenen Kind und das muss gleich behandelt werden, als wenn ich mein Kind anderweitig schädige

"Fruchtjoghurt, Müsliriegel, Ketchup"

"Fruchtjoghurt, Müsliriegel, Ketchup: Größere Mengen an Zucker stecken nicht nur in den klassischen Süßigkeiten."

"Fruchtjoghurt, Müsliriegel, Ketchup" sind ja auch nicht das Problem.
Das Problem sind 10 Fruchtjoghurts, 10 Müsliriegel und Ketchup wird nicht alleine gegessen.

Im Übrigen soll man unbedingt auf sein Hungergefühl achten. Sonst isst man alles durcheinander, bis man am Ende doch seine Pizza oder Döner bekommt. Hat man Hunger auf eine Pizza, soll man auch die eine Pizza essen und dann ist Schluss.

Auch holt sich der Körper was er braucht. Ist im bestimmten Essen zum Beispiel zu wenig Vitamin B drin, wird es so lange gegessen, bis die Menge an Vitamin B ausreichend ist.
Der Rest endet als Schwimmring.
Es mag vielleicht beim steigenden Meeresspiegel als sinnvoll erscheinen einen eigenen Schwimmring zu haben, aber man sollte selbst noch sehen können, ob man Männlein oder Weiblein ist - wenn nicht, ist der Schwimmring zu groß.

@berelsbub - Übergewicht ist allgegenwärtig

14:07 von berelsbub:
"Den Eltern bei einem BIP [sie meinen BMI], der die Kinder als fettleibig ausweißt, das Sorgerecht entziehen."

Wie sollen Eltern auf die Ernährung ihrer Kinder achten, wenn sie es nicht einmal bei sich selbst schaffen?

Die Normalgewichtigen sind in Deutschland in der Minderheit!

@ Rimutotara

„Sie schreiben hier manchmal wirklich lustige Kommentare.
Was machen Sie denn dann, wenn die Eltern den gleichen BIP haben? Welches Recht wollen Sie denen entziehen?“

Kinder mit fettleibigkeit finden Sie lustig? Jeder hat halt seinen eigenen Humor...
Und Eltern können einen BMI haben, wie sie mögen, sind für sich alleine zuständig, aber sie haben die verdammte Pflicht, ihre Kinder bestmöglich groß zu ziehen. Ist das kindswohl gefährdet, ist der Staat dran

14:43 von Karl Napf

>>der wdr sternekoch testet ja öfter.

und noch öfter stehen ihm und seiner mitstreiterin anja T? die münder offen, wenn sie testen daß wirklich keine himbeere (beispiel) im himbeersaft ist.<<

Das ist Unsinn der weiß das vorher. Deshalb untersucht er es ja öffentlich.

@Tada um 13:08

"Wird der Zucker nicht durch die Milchsäurebakterien abgebaut und macht das den Joghurt nicht sauer, weil Milchsäure gebildet wird?"

Richtig, umgewandelt wird die Lactose (Milchzucker), aber danach schmeckt er halt nicht mehr so süß. Deshalb wird ganz viel billiger "normaler" Zucker reingemischt oder gerne auch verschiedene andere (noch billigere) Zuckerarten, damit "Zucker" nicht an erster Stelle auf der Zutateniste steht.

@Sausevind, 14:03

"Kinder glauben das, was andere Kinder glauben. Sie wollen das, was andere Kinder wollen.
Oder das, was in der Werbung kam"

Wunderschön auf den Punkt gebracht.

14:57 von berelsbub

"Kinder mit fettleibigkeit finden Sie lustig? Jeder hat halt seinen eigenen Humor..."

Nichts davon habe ich geschrieben. Bitte den Sinn meiner Belustigung erkennen. Mir geht´s um Ihren doch etwas sinnleeren Vorschlag der Sorgerechtsentziehung.

@Nachfragerin

"Wenn man dann noch die Süßigkeiten selbst verteilt, statt den Kindern die Tüte zu überlassen, funktioniert es ganz gut." Am 12. August 2019 um 14:50 von Nachfragerin

Funktioniert bis die Kinder groß genug sind und überall an die Tüte kommen.

Ne, Kindern sollte man nicht ihre Süßigkeiten nehmen, nur für Bewegung sorgen.

Das Problem ist, dass (zum Glück nur wenige) manche Eltern die Süßigkeitentüte statt (nicht "zum") Schulbrot mitgeben.

Das Kind ist dann in der Schule furchtbar beliebt und andere Kinder bringen auch Tüten mit, sie wollen ja nicht das Schlusslicht sein. Dann wird das Zeug zum Zahlungsmittel wie Zigaretten im Gefängnis: "Du bist jetzt mein Freund".

Ich habe damals in der Grundschule meine Tochter erwischt, wie sie heimlich Tüten Süßzeug im Ranzen versteckte. Da ging es ab: wer bringt die meisten mit, wer bekommt die meisten...

Aufgrund dieser Situation wurden Süßigkeiten in der Grundschule komplett verboten, nur zu Geburtstagen erlaubt.

@ Rimutotara

„Mir geht´s um Ihren doch etwas sinnleeren Vorschlag der Sorgerechtsentziehung“

Ihnen mag das Wohl von Kindern sinnleer erscheinen, ich bin der Meinung, dass der Staat eingreifen muss, wenn das Wohl der Kinder (unter anderem durch fettleibigkeit) gefährdet ist

Warum da keine Abgabe?

Weil man sich das mit der Zuckerindustrie nicht verscherzen möchte?

16:30 von berelsbub

Das Wohl der Kinder ist vor allem durch die Trennung von den Eltern gefährdet.
Wie schon geschrieben: Sie stehen dann nicht ehrenamtlich bereit, um die Aufgaben der Eltern zu übernehmen.

Wo gibt es diese Fettleibigkeit Kinder denn?

Ich muss ehrlich sagen, hier gibt es natürlich welche mit ihrem Babyspeck, aber solange sie im Verein und beim Sport mit allen anderen mithalten sehe ich keinen Grund zur Besorgnis.

So ein spindeldürrer Nerd oder Bücherwurm leben auch nicht gesund.

@ Am 12. August 2019 um 13:08 von Tada

„Wird der Zucker nicht durch die Milchsäurebakterien abgebaut und macht das den Joghurt nicht sauer, weil Milchsäure gebildet wird?“

Das Problem ist nicht der Milchzucker, der ohnehin – ob nun abgebaut oder nicht und wie im Beitrag deutlich erwähnt – gar nicht mitgerechnet wird. Das Problem ist der Kristallzucker, den man hinterher (!) hineinschüttet.

14:50 von Nachfragerin

<< 14:03 von Sausevind:
"Wenn Mama 'nein' sagt, wird erst noch mehr gejammert, und wenn Mama konsequent bleibt, wird geweint."

Wir haben in solchen Fällen immer konsequent auf den noch zuhause liegenden Süßkram verwiesen. Und das von Anfang an. <<

Ja, den Punkt hatte ich auch noch behandeln wollen, hatte aber keine Buchstaben mehr.

Im Supermarkt habe ich oft beobachtet, dass genau dieses Argument den Kindern zwar die Gegenargumentation raubt - aber dass sie trotzdem nicht glücklich aussehen. Sie verziehen ihr Gesicht.

Das hat mich zu der Überlegung gebracht, ob es den Kindern vielleicht gar nicht um die Süßigkeiten selber geht, sondern um das 'Kaufen'.

Bei Erwachsenen ist der Kaufrausch bekannt.
Vielleicht gibt es den auch schon bei Kindern?
Wenn man nun mal dem Kind sagt: 'Kauf was ganz Gesundes, was sonst niemand macht, und leg es in den Korb.'
Wer weiß, vielleicht wird da der Sherlock-Holmes-Instinkt geweckt...

Bereits Kinder werden durch Werbung gezielt manipuliert

Die Nahrungsmittelindustrie ist einfach clever und vor allem hat sie Macht...

So wird ein Schokoriegel, der quasi nur aus Fett und Zucker besteht beworben mit den Worten: mit viel gesunder Milch....

Oder der Light-Yoghurt mit nur 0,1% Fett...

-> Beide Produkte enthalten aber eine Unsumme an Zucker!!! darauf wird nicht hingewiesen.

=> Das große Problem ist: nicht die Politik "sagt wo´s lang geht"...sondern die mächtige Industrie...

Erst jetzt? Erst Mitte August

Na, dann essen die süßen Kleinen ja im Jahr nur die Hälfte mehr als gut für sie wäre.

Ich hatte gedacht, die essen zwei oder dreimal mehr als empfohlen.

Seitdem das Fett medial so verteufelt wurde, haben Nestle und Co. halt alles mit Zucker vollgepumpt, weil ohne den Geschmacksträger Fett es sonst nach gar nix geschmeckt hätte.

Die Medien haben natürlich bei der Fettphobie eifrig mitgemacht.

@ schiebaer45

Sollte sich Zucker etwa klammheimlich in Eis, Schokolade, Limonade oder gar in reinem Zucker verstecken?

Wer hätte das geahnt?

re Tada: Whataboutism

>>16:44 von Tada
16:30 von berelsbub
Das Wohl der Kinder ist vor allem durch die Trennung von den Eltern gefährdet.<<

Dieser unsägliche Abhandlung eines Problems durch die Heranziehung eines neuen Problems (so verstehe ich diesen „Whataboutism“) scheint nicht nur ein Denkmuster zu sein, um von einem unangenehmen politischen Thema abzulenken.
Es scheint mir überhaupt „Schule“ gemacht zu haben, wie man auch - pardon - an Ihrem post erkennen kann.

Und nein, darin äußert sich nicht ein kritisches Lesen oder Hören. Es ist schlicht schlechtes Zuhören, weil das zugrunde liegende Anliegen überhaupt nicht beachtet wird.

Für das Thema „Trennungskinder“ wird ein andermal der Raum da sein, den dieses Thema verdient.

@Gassi

"Das Zeug ist voller Zucker - jeder schmecht es, doch keiner umgeht es."

Nein, das schmeckt man nicht. Die Geschmacksnerven stumpfen ab.

Ich habe auch erst nach einer Low carb Diät gemerkt wie süß viele Fertigprodukte sind und habe Obst, das ich vorher als nicht süß empfand, wie Tomaten, als sehr süß empfunden.

Wenn man Bekannten zeigt wie viel Zucker oder auch Salz in einem Produkt steckt, fallen die meist aus allen Wolken. Man muss erstmal auf Zuckerentzug sein, um die abgestumpften Geschmacksnerven wieder auf Kurs zu bringen.

@ Störschall

Fake!

Den Geschmack von Zucker und Fett als angenehm zu empfinden, hat uns die Natur mitgegeben.

Als Kalorienlieferant sind die lebenswichtig.

Von Natur aus sind die in der Nahrung auch nicht im Übermaß vorhanden. Übergewicht ist eine Zivilisationskrankheit.

Kinder Essen nur so viel bis

Kinder Essen nur so viel bis sie satt sind. Das Problem bei einigen Kindern ist nicht so sehr zu große Energiezufuhr als zu geringer Energieverbrauch. Das müssen die Eltern steuern. Sie sollten sich mit Verweis auf die Industrie nicht aus der Verantwortung stehlen.

Ein Satz, der so tatsächlich

Ein Satz, der so tatsächlich ernst gemeint von einem Jüngeren geäußert wurde, bringt das Problem unfreiwillig auf den Punkt. Bitte anschnallen:

"Von Wasser werde ich noch durstiger"

vieles...

ist beim Essen Körperverletzung...wird aber nicht so bestraft...

re Einfach Unglaublich: Die Hälfte des Doppelten

>>Erst jetzt? Erst Mitte August
Na, dann essen die süßen Kleinen ja im Jahr nur die Hälfte mehr als gut für sie wäre.

Ich hatte gedacht, die essen zwei oder dreimal mehr als empfohlen.<<

Da hatten Sie ursprünglich gar nicht so schlecht gedacht!

Überraschung!

In pappsüßen Getränken, Schokolade, Eis, sogar in den so gesunden Fruchtzwergen ist Zucker drin? Ohh-ne- doch! Wie hätte man denn das wissen können, so ganz ohne Lebensmittelampel? Gut, dass man uns jetzt an die Hand nehmen will, wir brauchen unbedingt eine Nanny

Werbung muss eingeschränkt werden!

Weil hier gern an die Verantwortung der Eltern appelliert wird: allein Ferrero investiert pro Jahr über 300 Mio. Euro in TV-Werbung (s. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/167001/umfrage/werbetreib...), der gesamte Etat des Bundesernährungsministeriums für "Verbraucherinformation" liegt bei ca. 10 Mio. Solange dieser Werbedruck erlaubt ist, wird das Problem nicht in den Griff zu bekommen sein...!

Convenience Food

Eltern sollten nicht mehr beim Discounter kaufen. Da gibt's fast nur Fertiggerichte oder vorbereitete Lebensmittel.
Selbst in Krautsalat, Salzgebaeck oder Pizza ist viel Zucker. Besser auf dem Wochenmarkt, beim Gemuesehaendler, Bäcker oder Metzger kaufen. So viel sollten die Kinder einem Wert sein. Und ob man die Zeit und das Geld hat, kann man sich vorher überlegen.

Betrifft nicht nur Kinder

sondern auch Experten für Alles z.B. in unserer Bundesregierung. Vom Wirtschaftsminister über den Kanzleramtsminister , die Umweltministerin zur Kanzlerin. Und denen steckt nicht die gut meinende Oma oder die uninformierte Mama was zu...

14:03 von Sausevind 13:45 von

14:03 von Sausevind
13:45 von StöRschall
"Wenn Eltern da selbstverständlich dran vorbei gehen, kriegen die Kinder nicht mal ansatzweise mit, dass das für sie sein soll."

Ich denke, das ist ein ausgedachtes Märchen. :-)
Kinder laufen frei im Supermarkt herum bzw. stoppen überall da, wo sie was Leckeres sehen und jammern: 'Mama, das will ich haben.'

----

Das ist eben kein Märchen.

Das ist Einstellungssache.
Und das prägt auch das kindliche Verhalten.

Ich nehm Sie gerne mal mit zum Einkaufen.

16:30 von berelsbub

"Ihnen mag das Wohl von Kindern sinnleer erscheinen, ich bin der Meinung, dass der Staat eingreifen muss, wenn das Wohl der Kinder (unter anderem durch fettleibigkeit) gefährdet ist"

Ich habe 4 Kinder großgezogen. Alle sind "was geworden". Sie verstehen einfach nicht, um was es mir geht.
Wie stellen Sie sich denn das staatliche Eingreifen vor? An jedem Supermarkt ne Personen- Waage. "Moment, Ihr "BIB" ist zu hoch, Sie kommen da nicht rein".
Ich komme da gedanklich nicht weiter, da fehlt mir die Fantasie.

Meine Meinung: Fettleibigkeit ist ein typisches Gesellschaftsphänomen. Um das zu beschreiben, fehlen mir jetzt exakt 305 Zeichen. Da gibt´s in den einschlägigen Foren genug zum Lesen.

@19:31

Das staatliche Eingreifen ist doch ganz einfach. Es gibt einen Grenzwert vom BMI, wenn der bei Kindern überschritten wird (Kontrolle durch den Kinderarzt 1x jährlich), gibt es staatliche Unterstützung durchs Jugendamt. Diese kontrollieren mit Ausarbeitung von Ernährungsplänen und bewegungsplänen den Fortschritt. Sollte der sich nicht einstellen, weil sich die Eltern verweigern, kommt als letztes Mittel, dass die Kinder für eine Weile aus der Familie geholt werden. Ist ganz einfach, wenn man das Wohl der Kinder tatsächlich unterstützen möchte. Denn Fettleibigkeit nimmt den Kindern ihre Zukunft (Krankheit, geringere Lebenserwartung, Probleme in den meisten Jobs, mangelnde soziale Kontakte, weil man nicht aktiv sein kann). Das alles muss zum Wohle der Kinder verhindert werden, notfalls durch Steuerung durch den Staat.

@StöRschall Wenn man die ersten Jah

Also das kann ich so leider leider überhaupt nicht bestätigen. Ich habe mein erstes Kind zwei Jahre komplett von Industriezucker fern gehalten. Freunde von mir Ihre Kinder ebenfalls. Und heute mit vier Jahren würde mein Kind sich nen kompletten Schokokuchen reinpfeifen, wenn es denn dürfte :) ich schließ mich an: selbst, frisch und mit Verstand kochen! Dann sind Süßigkeiten in Maßen auch legitim. Und zu trinken sowieso nur Wasser, mit oder ohne Blub. Was anderes kommt nicht ins Haus und schon kommt keine Diskussion auf. Eltern müssen in diesem Punkt eben Vorbild sein.

19:31 von Rimutotara

"Ich habe 4 Kinder großgezogen. Alle sind "was geworden". Sie verstehen einfach nicht, um was es mir geht.
Wie stellen Sie sich denn das staatliche Eingreifen vor? An jedem Supermarkt ne Personen- Waage. "Moment, Ihr "BIB" ist zu hoch, Sie kommen da nicht rein".
Ich komme da gedanklich nicht weiter, da fehlt mir die Fantasie."

- Werbeeinschränkungen
- Verpackungshinweise
- Abgaben

Da braucht es keine Fantasie, das ist einfach nur ein umgelegter Teil der Tabak- & Alkohol-Maßnahmen.

Es geht auch nicht darum Menschen zu verbieten bewusst etwas ungesendes zu tun. Es geht darum einen Zustand zu erreichen bei dem dies, wenn dann, bewusst geschieht und nicht wie jetzt vielfach unbewusst. Dazu gehört schlicht unübersehbare Informationen, sowie die Einschränkung manipulierendes Marketings. Nicht und nicht weniger.

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