Ihre Meinung zu: Schulzes Kampf gegen die "Müllflut"

12. August 2019 - 13:33 Uhr

Kaffeebecher, Verpackungen, Kippen: Laut Umweltministerin Schulze erlebt Deutschland eine "regelrechte Müllflut". Sie will die Erzeuger an den Kosten für die Stadtreinigung beteiligen.

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Kommentare

Deutschland erlebt schon seit

Deutschland erlebt schon seit meiner Kindheit eine Müllflut.

Schön, dass das dreißig Jahre später auch mal anderen auffällt.

die stadt müsste natürlich

auch irgendwann (im sommer öfter) die müllbehälter leeren. und über den gelben punkt zahlen die bürger schon für die entsorgung.

Idee ist grundsätzlich gut

aber im Endeffekt zahlt der Verbraucher die Zeche da die Verpackungsindustrie die Kosten einfach weitergibt und dadurch die Produkte mit Müll intensiverer Verpackung teurer werden

Müllflut

Frau Schulze überlegt , die Kosten auf Stadtreinigung , Hersteller oder Importeure zu verteilen und erwähnt dabei großmütig , den Verbraucher nicht damit zu belasten! Hat ein Minister so wenig Kenntnisse , das , egal wer die Kosten übernimmt , sie immer nur beim Endverwender landen werden ??? Wir kommen immer an die gleiche Frage : Wann kommen Fachleute an die Ämter ? Dieses sinnlose Gequatsche hilft uns doch nicht weiter , ganz im Gegenteil , es führt viele auf den völlig falschen Weg.

ich kann es nicht glauben das deutschland

ein hochindustrialisiertes land , recih mit technik und ideen nicht in der lage ist seinen müll selber zu entsorgen ohne nach afrika oder asien zu verkaufen.

strom könnte in mengen erzeugt werden mit müllverbrennungsanlagen in jeder stadt, wobei deutsche technologie es auch ermöglicht keinen co2 ausstausch zu ermöglichen. wo bleibt denn hier der mut der deutschen?

ach ja das neues baldige deutschland mit exporttechnologie und technichen KnowHow:

made in germany
-verboten
-verboten
-verboten
-verboten
-verboten
-verboten
-verboten

...die täglichen News von Schulze

Sie reitet flink auf der Sommerflaute, mit immer neuen, neuen Ideen? Leider nein. Wenn man durch Europa fährt, dann fällt mir auf, dass in Spanien, Frankreich, Dänemark, nur 3 Beispiele, viel mehr Mülleimer stehen. Es ist eher Schulzes SPD Meinung, für das der Bürger sowieso schon gezahlt hat, nochmals zu kassieren. Schulze, merkt man eigentlich noch irgend etwas im Ministerium, oder seid ihr alle gleichgeschaltet?

SPD Ministerin denkt wenigstens an die Sozial Schwachen

Mit 20 Cent pro Pappbecher oder Zigarettenkippe kann man sich prima
sein Hartz4 oder seine beraubte Minirente aufbessern.

@hg1

"aber im Endeffekt zahlt der Verbraucher die Zeche da die Verpackungsindustrie die Kosten einfach weitergibt und dadurch die Produkte mit Müll intensiverer Verpackung teurer werden"

Natürlich. Es zahlt IMMER der Verbraucher/ Endkunde. Kosten des Herstellers über den Kaufpreis. Die anderen Kosten über seine Steuern/ Abgaben.

AKK: den Weg über die Freiwilligkeit

Ja, genau!
Damit haben wir doch in den letzen zig Jahren nur die besten Erfahrungen gemacht, nicht wahr? Gerade deshalb gibt es gar keine Müllflut. Die wurde "freiwillig" verhindert.

Wer als Politiker derart dumme, ignorante, welt- und menschenfremde (aber natürlich verpackungsindustriefreundliche) Parolen ausgibt (womit sich AKK und Lindner unter einer Decke wiederfinden), hat nicht nur nicht verstanden, wie ein Großteil der Bevölkerung (und das sind eben nicht die Gesellschafts- und Umweltbewussten, sondern die, die nach dem Motto: Ich nehm, was angeboten wird, leben) tickt, sondern beim Ministereid von wegen Schaden vom deutschen Volk zu wenden einfach einen Meineid geleistet.

Typisch Politiker, Reissleine ziehen

Verursacher der Verschmutzung sind die Bürger, in erster Linie! Wann gehen Politiker hin und sagen das Unangenehme, ahnden Fehlverhalten? Nie werden sie das tun, weil sie alle Angst haben, daß der Wähler sie abstraft! Hier wäre es richtig, zu sagen, wer verschmutzt durch sein Verhalten, der zahlt! Und zwar kräftig: siehe Singapore, da liegt nicht eine Kippe auf dem Boden.
Gerade in Deutschland wird es jetzt Zeit, dass nicht nur die Rechte sondern insbesondere auch die Pflichten der Bürger eingefordert werden!!! Was durch schlechte Erziehung, durch Fehlverhalten gegenüber der Gemeinschaft, durch Egoismus ( es sind immer die Anderen...), Verrohung im Handeln , auch der Sprache, dem Auftreten gegenüber anderen bei uns an Lebensqualität verloren geht, ist unfassbar! ME brauchen wir eine massive Korrektur gem. Schauhe nicht was der Staat sondern was Du selbst für Dich und andere tun kannst ( KENNEDY verkürzt)! Medien : ihr gehört auch dazu!

13:56 von Träumerhabenverloren

offensichtlich will diese dame noch soviel verbrannte erde wie möglich hinterlassen, bevor die unsägliche regierung platzt

Verursacherprinzip?

Vielleicht sollte man lieber versuchen diejenigen zu sanktionieren, die das Zeug in die Umwelt werfen? Bei ordnungsgemäßer Handhabung landet keine deutsche Plastiktüte im Meer.

Meine Plastikbeutel werden meist mehrfach benutzt und dienen immer am Ende als Müllbeutel. Da ich mich meist spontan entscheide einzukaufen habe ich oft keine andere Lösung dabei. Kosten sind nicht das Thema, ich habe zu Hause bereits 50 (oder mehr) stabile Mehrwegtaschen rumfliegen. Die landen jetzt dann schlussendlich auch nach nur einmaliger Nutzung im Müll. Das ist weniger ökologisch als die Plastiktüte.

Perfekt charakterisiert

14:04 von Korell

Genau so ist es!

Selbstdisziplinierung

Ist sicher ein Weg. Viele Städte haben aber auch keine Mülleimer und wenn, dann keine Trennung... Seien wir ehrlich.

Weiter müssen wir das Problem auch bei uns selbst suchen. Wie oft sehen wir, dass jemand die Autoscheibe öffnet und Zigarette, Taschentuch, Getränkeflaschen, Dosen, etc. Nach draußen fliegen...

Supermarkt, Bäckerei, Metzgerei, vieles ist möglich, wird aber durch lokale Regelungen der Gesundheitsämter untersagt. Selbst auf dem Wochenmarkt dürfen für bestimmte Waren keine Papierverpackungen genutzt werden.

Und wenn ich in Hanau nicht mehr mit meinem Thermobecher zum Bäcker darf, weil das Gesundheitsamt das dem Bäcker untersagt...

Verbieten kann man viel. Alternativen muss man aber auch ermöglichen.

Und eben ein Umdenken bei uns allen.

Wir werden immer oberflächlicher

Jedes Wochenende und zu Ferienzeiten das gleiche, Parkanlagen vermüllt, mit Resten vom Grillen sogar Brot und Fleisch werden gedankenlos weggeworfen, anstatt zu entsorgen. Mülleimer helfen nur bedingt, teils wird darüber noch Haushaltsmüll entsorgt. Wo liegt das Problem Müll ordnungsgemäß zu entsorgen, anstatt Ratten und Ungeziefer Nährboden zu bieten. Ich wohne an einer Hauptstraße , einmal in der Woche habe ich etwas Unrat aufgesammelt und entsorgt, heute Jahre später, könnte ich es jeden Tag machen, Müll vor den Kellerfenstern und auf dem Gehweg, Pappbecher, Dosen, Fastfood Verpackungen etc.

zur Konsumgesellschaft....

gehört die Müllflut und wer die Müllflut nicht will, will auch nicht die Konsumgesellschaft und soll dies deutlich hörbar sagen

@Karl Klammer

"Mit 20 Cent pro Pappbecher oder Zigarettenkippe kann man sich prima
sein Hartz4 oder seine beraubte Minirente aufbessern."

Die Idee finde ich nicht schlecht, nur müssten die Kippen/ Becher dann einen Barcode bekommen.

was ist mit ...

luftballons?
wasserbomben?
ü-eier-killefit?
usw.
wenn ich sehe, was an müll auf einer kirmes am rheinufer anfällt und auf dem boden und letztendlich im rhein landet ...

altbewährt seit 1250

Immer wenn dem Souverän nichts mehr einfällt, dann erfindet oder erhöht er eine Steuer. Statt ganz simpel die Ursache zu bekämpfen wird einfach ans Portemonnaie gegangen. Nur was passiert mit den Mehreinnahmen? Genau: Nix.

Niemand verbietet es der Bundesregierung Kaffe to go zu verbieten. Zumindest in Plastikbechern. Oder gibt es dann wieder eine Twittertirade von der anderen Seite des Atlantik, wenn Starbucks kein Plastik mehr verkaufen darf?

So langsam komme ich nicht mehr mit. Brasilien holzt den Wald ab um Soja anzubauen, der dann u.a. in Europa verkauft wird. Bzw. Rindfleisch aus Brasilien. Man könnte ja evtl. mal über ein Importverbot nachdenken, aber nein, da streicht man 32 Mio und Herr Bolsinaro lacht sich schlapp.

Man wünscht den Ministern viel mehr Phantasie. Mir fällt eine Menge ein, ohne das auch nur ein Bürger mehr zahlen müsste...

Schulze kündigt an,

dass das Umweltministerium nun die Voraussetzungen dafür schaffen will, die Hersteller von Zigaretten, Einweg-Bechern und anderen typischen Wegwerfartikeln zur Kasse zu bitten.

Wer Müll im öffentlichen Raum auf den Boden (oin den Wald, etc.) wirft, gehört drastisch bestraft (geht in Singapur ja auch - wer erstmalig beim Wegwerfen einer Kippe erwischt wird, zahlt umgerechnet 94 EUR), mit hohen Bussgeldern (bei Wiederholung ansteigend) und Arbeitsleistung (einige Stunden Säuberungstätigkeit im öffentlichen Raum).

Einweggeschirr und -besteck ("to Go") ausnahmslos verbieten und durch Pfandgeschirr und -besteck ersetzen, wäre mal ein klares Statement. Wäre der politische Wille vorhanden, könnte die Umsetzung augenblicklich beginnen.

hg1, 13:48

Idee ist grundsätzlich gut aber im Endeffekt zahlt der Verbraucher die Zeche da die Verpackungsindustrie die Kosten einfach weitergibt und dadurch die Produkte mit Müll intensiverer Verpackung teurer werden

Die Verbraucher zahlen immer die Zeche, sei es über den Kaufpreis oder die Steuern. Das kann doch kein Grund für ein "weiter so" sein!

Mit Trommelwirbel

Ist denn schon wieder Wahlkampf oder der 1.April? Wollen, wollen, heißt noch lange nicht können und umsetzen. Aber die Berater werden bestimmt ihr Geld wert sein, oder? Mit Trommelwirbel wird hier ein Theater gemacht, bei dem ich jetzt schon ahne, was davon umgesetzt wird, nachdem der letzte Vorhang gefallen ist. Aber 'ne Meldung war es wenigstens wert, gelle!

Ursache?

Auch wenn ich mit der deutschen Politik ebenfalls unzufrieden bin und Frau Schulze eine absolute Fehlbesetzung auf Ihrem Posten ist, so stelle ich eine Frage:
Wer ist denn für den Müll auf den Straßen und (Wald)-Wegen verantwortlich? Wir Bürger und sonst keiner! Wenn wir den Müll nicht in die Landschaft befördern würden, dann gäbe es dieses Problem nicht!

Die Industrie sieht also kein

Die Industrie sieht also kein Problem....
Dann sollte die tonnenweise illegale Verschiffung des Plastiksmülls nach Südostasien drakonuscher bestraft werden.

@ Peter Kock um 13.53h

Kann Ihnen nur zustimmen. Wo sind die Fachleute? Auch die Grünen sind auf Populisten Niveau abgerutscht.

Naja....

....man muss sich doch nur mal genau anschaut, welche Generation am liebsten Kaffee-zum-mitnehmen aus Pappbechern, Dönerboxen, Fastfood, Salat-zum-mitnehmen aus Plastikverpackungen usw. konsumiert und den Müll verursacht. Das sind genau die, die anschließend grün wählen um das ökologische Gewissen zu beruhigen.

"Kaffeebecher, Verpackungen,

"Kaffeebecher, Verpackungen, Kippen: Laut Umweltministerin Schulze erlebt Deutschland eine "regelrechte Müllflut". Sie will die Erzeuger an den Kosten für die Stadtreinigung beteiligen."
#
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Jeder Hausbesitzer zahlt für die Straßenreinigung und jeder für die Müllabfuhr liebe Frau Schulze, wollen Sie jetzt noch doppelt abkassieren?

unwichtige, unverbindliche Ankündigungen für irgendwann

Den meisten von uns würde ziemlich schnell eine sehr lange Liste mit all dem Produzenten-Müll, den wir nicht wirklich brauchen, einfallen.
Wann endlich kriegt die Industrie, ebenso der Konsument, ernsthaft Schwierigkeiten damit, dass sie nicht aufhören, auf Kosten unserer Gesundheit, der Natur, unserer Zukunft und unseres Budgets, aus Gründen des Profits, der Gedankenlosigkeit, der Imagewerbungdummheit, unsere Existenzgrundlagen wie Müll zu behandeln!
Umweltministerin Schulze verkündet wieder einmal, das irgendwann (in ein paar Jahren - ist sie dann noch da?) eine "gesetzliche Grundlage" erarbeitet werden soll (hier: bis 2022).
Ebenso resolut aktiv möchte A. Kramp-Karrenbauer "zunächst den Weg über die Freiwilligkeit gehen."
Tun wir uns bloß nicht zu sehr eilen (was für eine Umstellung!) und schon gar nicht irgend einen Zwang an. Wir haben doch keine dringenden Probleme.
Liebe Frau Ministerinnen, wenn sie es nicht eilig haben, lassen sie bitte schnellere und seriösere Macher*innen ran

Klingt nicht zielführend

Denn nun können sich die Müllverbreiter (Konsumenten) damit herausreden, dass sie ja schon für die Reinigung beim Einkauf bezahlen und darunter werden sich Leute befinden, die dann noch hemmungsloser ihren Müll überall entsorgen.
Die abgebildeten Sofortnahrungsverpackungen habe ich im Artikel auch nicht aufgeführt gesehen. Die Imbissbuden (auch die größeren Fast-Food-Restaurants) müssen endlich mal mit in die Pflicht genommen werden. Die wären das passende nächste Ziel nach den Einwegbechern.

Andere Länder machen es uns vor

D ist mittlerweile mancherorts ein richtig dreckiges Land geworden. Jeder Haut seinen Abfall oder seine Kippe überall hin. Es gibt heute Länder, da sind Plastiktüten einfach verboten, da wird an Bahnsteigen und in Öffis halt mal nicht gegessen und getrunken, da gibt es ordentliche Strafen für das wegschmeißen von Kippen. Nur in Deutschland geht immer alles nicht. Für was brauchen wir Becher Togo? Dieses sinnfreie Politikergerede von "Freiwilligkeit" und "Freiheit" kann ich nicht mehr hoeren. Der Mensch braucht Grenzen und Regeln, auch Verboten, was ein Zusammenleben möglich macht.

14:04 von Korell

Wie recht sie haben. Wir haben nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. Schon im eigenen Interesse. Man muss auch mal überlegen, dass wir das bevölkerungreichste Land der EU sind. Ca. gut 83 Mio. Einwohner. Nehmen wir mal an, jeder Einwohner benutzt nur eine kleine Flasche Mineralwasser oder Saft pro Tag und das auf 365 Tage verteilt. Aber jetzt nicht Neugeborene mit einbeziehen. Dann wird deutlich, welche Mengen Plastikmüll anfallen. Gerade deshalb ist es notwendig, dass wir uns an die eigene Nase fassen. Dann bräuchte es auch keine Verbote. Hinweise und eine andere Verpackungsmentalität könnten helfen.
Die sehr guten Vorbilder aus anderen Ländern, z.B. Schweden, Schweiz, sind wg. der Bevölkerungsdichte schwer umzusetzen. Aber als Modellprojekte möglicherweise machbar. Mich ärgert nur der Aktionismus in der Politik, schnell, schnell, schnell und fast jeden Tag was anderes oder was Neues. Und dann natürlich die Kritiker veschiedener Seiten. Wie soll das Alles in Zukunft gehen?

Fehlverhalten der Bürger

Unser Mühlsystem würde funktionieren wenn die Bürger danach handeln würden, da beginnt mit der weggeworfen Zigarettenkippe , wir brauchen nicht auf den Trinkhalm und der Einkaufs Tüte verzichten wenn die Bürger einfach alles wegschmeißen.

rer Truman Welt

Es ist so lächerlich wie unglaubwürdig, womit SPD sowie CDU/CSU so plötzlich umwelttechnisch um die Ecke kommen. Lächerlich! Die Angst der sog. Volksparteien nach den kommenden Wahlen nur noch Randnotiz zu sein, feuert sie an, jetzt aus jedem Mist eine "Umweltrettungsaktio" zu machen.
Ich habe einen weiteren Vorschlag für sie ->
gesetzliche Verpflichtung für Schüler freitags Kippen aufzusammeln. Dann hat man die auch mal freitags sinnhafter beschäftigt, wenn sie eh nicht zur Schule gehen!

Müll erst garnicht entstehen lassen

Gegen die Einweg To Go Bechern muss direkt etwas unternommen werden. Da muss man alle verpflichten wiederverwendbare Pfandbecher anzubieten. Das würde auch bei Kaffeeautomaten funktionieren, wenn die automatisch den Pfandbecher erkennen würden. Nur teurer machen und der Verbreitung von Müll weiter zusehen, reicht nicht. Wenn nur noch wiederverwendbare Pfandbecher, die einscannbar sind, verwendet werden und die dann zurückgebracht werden enststeht der Müll erst garnicht. Auch kann man beim Eis besser ein Hörnchen als einen Becher nehmen, dann produziert man keinen Müll. Statt den überquillenden Mülleimer mit Plastikschalen aus den zahlreichen Imbissbuden kann man auch Mehrweggeschirr einsetzen. Genauso wie der ganze Müll der beim Essen bei MC Donalds produziert wird, muss radikal eingedämmt werden. Es kann auch nicht sein, dass man mit laufenden Motor vor der Warenausgabe bei MC Donalds steht.

Freiwilligkeit ist wenig hilfreich.

Wenn ich heute mit meinen Schalen an die Fleisch- und Wursttheke in einem Hildesheimer Discounter trete und mir den Geflügelsalat, die Wurst und das Fleisch in die mitgebrachten Schalen packen lasse, bin ich auf weiter Flur der einzige der das so handhabt.
Freiwilligkeit im Bereich Verpackung ist unbequem, erfordert Planung schon vor dem Kauf und das vorhalten einer ausreichenden Menge an Schalen, optimaler Weise, schon aus Gründen der Hygiene, dicht verschliessbare Glasschalen.
Tritt hier in den nächsten Jahren keine Haltungsänderung ein, muss gezwungener Maßen auch einmal über neues und hier anzuwendendes Ordnungsrecht nachgedacht werden.

Nun, Politiker jeglicher Partei

sind nun einmal Populisten und die Endverbraucher zahlen. Es ist nur merkwürdig, dass dies unsere Schüler nicht erkennen. Vielleicht fehlt da die Anleitung von oben?

@Korell um 14.04

Danke für den Beitrag. An Singapore hab ich auch gedacht.

Wir müssen schlicht aufhören, Produkte zu kaufen, die so viel unnützen Müll verursachen. Wo kein Umsatz mehr zu machen ist, finden die Hersteller sicher schnell andere Lösungen.

Aber es liegt nicht alles nur am Verbraucher. Die freiwillige Beteiligung an irgendetwas, was Gewohnheiten ändern würde... kann nicht funktionieren. Die Gesetzgebung muss hier unbedingt tätig werden.

Und man muss uns allen regelmäßig den Berg an Müll vor Augen halten, den wir verursachen. Damit wir uns schämen. Weil wir vor 30 Jahren auch gelebt haben. Schön gelebt haben. Und mit deutlich weniger Müll.

Hg1

Man kann auch sein Einkaufsverhalten dahin gehend ändern, dass man möglichst unterpackt einkauft. Ist sicher nicht überall möglich, aber schon beim Einkauf bei Metzger kann jeder anfangen, indem man seine Dosen oder Behälter selbst mitbringt. Auch Käse oder Obst und Gemüse kann man ja offen kaufen. Kaffee togo braucht kein Mensch.

@Korell - Ja, das "Müll-Präkariat"

Sie haben ja Recht, dennoch geht es hier nur insoweit um den Staat, als der sich um die Vorgaben für Einweg-Verpackungen und Mitnehme-Artikel kümmern muss.
Kommunen (jedenfalls unsere) müssen ausreichend öffentliche Abfallbehälter montieren (nicht abbauen, wie bei uns); was sie an Abfallbehältern sparen, müssen sie sonst zigfach für Reinigungspersonal ausgeben. Statt eines Designer-Modells drei "normale" Abfallbehälter zu montieren, wäre sinnvoller.

Aber es stimmt, Hauptverursacher sind die "to go"-Generationen, die ohne etwas auf der Straße zu trinken und/oder zu essen kaum noch lebensfähig zu sein scheinen (Schlucken und Daddeln). Und die Mehrheit (zumindest in Großstädten) lässt die leeren Verpackungen unter sich fallen. Zu wahren Müllbergen führt das nach Grillparties im Grünen. Fürs Aufräumen zahlen tun ja die langweiligen anderen.

Und dann sind da noch die, die ihren Sperrmüll in die Gegend entsorgen, obwohl die Abholung sogar kostenlos wäre.

@kommentator_02

"Einweggeschirr und -besteck ("to Go") ausnahmslos verbieten und durch Pfandgeschirr und -besteck ersetzen, wäre mal ein klares Statement. Wäre der politische Wille vorhanden, könnte die Umsetzung augenblicklich beginnen."

Ja, das wäre sinnvoll. Da wo es alternativ angeboten wird, wird es nicht genutzt. Ich verstehe es nicht (die Leute):

Beispiel Zoo Wuppertal: Ich habe an einem Kiosk deutlich exponiert die Ankündigung gelesen, dass man gegen 5 EUR Pfand(!!!) seinen Kaffee auch im Mehrwegbecher bekommen kann (tolle Motivtasse, meine Kids wollten die eigentlich behalten). Abgesehen davon, dass alleine der Trinkgenuss haptisch viel besser war: Es saßen mindestens 20 Personen mit Pappbechern da, NIEMAND hatte sonst noch die Option gewählt. Der Mülleimer direkt neben dem Kiosk (genau da wo man das Pfand zurück bekäme) war voll mit Einwegbechern...

Pfand auf Zigarettenkippen

Endlich...ein Traum wird wahr.

Im Ernst, ich finde es sehr richtig, die Verursacher der Verschmutzungen zur Tasche zu bitten. So wie Hundebesitzer die Hundekacke einsammeln müssen, sollen auch die Raucher ihre Zigarettenfilter behalten und nicht einfach achtlos wegschnipsen. Gleiches gilt für andere Müllarten genauso...

@Sebastian15

"man muss sich doch nur mal genau anschaut, welche Generation am liebsten Kaffee-zum-mitnehmen aus Pappbechern, Dönerboxen, Fastfood, Salat-zum-mitnehmen aus Plastikverpackungen usw. konsumiert"

Man muss "sich anschaut" :-)…?

Naja, das bin ich auch, aber ich konsumiere es wegen des Inhalts. Wäre es in Mehrweg fände ich es noch besser, gibt es die Option, nutze ich sie. In Italien gab es die Softdrinks bei Burger King dieses Frühjahr übrigens in Mehrwegthermobechern...

Natürlich sind die Müllansammlungen

in den Städten, aber auch entlang befahrener >Straßen oder an Badeseen eine Riesensauerei und es muss mal mehr getan werden. Aber Verursacher sind eben nicht in erster Linie die Bäckereien, Fastfoodrestaurants oder Getränkehersteller, sondern die, die ihren Müll fallenlassen, wo immer sie gehen und stehen. Da müssen einfach entsprechende Strafen verhängt und durchgesetzt werden, In Singapur gibt es auch Fastfood und Raucher, aber dort würde sich Keiner trauen, den Abfall gerade so fallen zu lassen. Wie wollen immer so vorbildlich umweltfreundlich sein. Die Städtebilder sagen was anderes

14:25 von Sebastian15

"....man muss sich doch nur mal genau anschaut, welche Generation am liebsten Kaffee-zum-mitnehmen aus Pappbechern, Dönerboxen, Fastfood, Salat-zum-mitnehmen aus Plastikverpackungen usw. konsumiert und den Müll verursacht. Das sind genau die, die anschließend grün wählen um das ökologische Gewissen zu beruhigen."

Gibt es da belastbare Studien dazu oder ist es nur ihre vermutlich selektive Wahrnehmung?Was machen sie denn für den Umweltschutz oder suchen sie nur nach Menschen denen sie etwas anhängen können, weil diese etwas verbessern wollen? Gibt das Ihnen oder der Gesellschaft irgendwas?

Ist doch ganz

einfach zu erreichen, der Straßenverkauf also Kaffee und was noch so alles gibt ist in dem Müllberg zu sehen.
Das wird einfach verboten, wir sind Deutschland doch gut bei Verboten.
Und schon kann ein Müll mehr anfallen.
Wir zahlen mit den höchsten Strompreis, sehr hohe Müllgebühren und das Wasser ist auch teuer.
Alle haben Gelbe Tonnen und sammeln zu Hause, also kann es ja nur noch Straßenverkauf liegen, nach Hause schleppen die Menschen das nun mal nicht.
Aber wir haben echt Sommerloch, denn die Bilder wenn die Stadt die Kübel nicht leert, sind nicht neu.
Wir haben aber auch sehr viele Menschen die nichts machen, und eine Beschäftigung benötigen, und für diese Beschäftigung braucht man kein Studium oder Facharbeiter.

14:15 von

14:15 von kommentator_02
Schulze kündigt an,
dass das Umweltministerium nun die Voraussetzungen dafür schaffen will, die Hersteller von Zigaretten, Einweg-Bechern und anderen typischen Wegwerfartikeln zur Kasse zu bitten.

Wer Müll im öffentlichen Raum auf den Boden (oin den Wald, etc.) wirft, gehört drastisch bestraft (geht in Singapur ja auch - wer erstmalig beim Wegwerfen einer Kippe erwischt wird, zahlt umgerechnet 94 EUR), mit hohen Bussgeldern (bei Wiederholung ansteigend) und Arbeitsleistung (einige Stunden Säuberungstätigkeit im öffentlichen Raum).

---

Dafür zahlen Sie in De mehr.

Littering ist bei uns kein Kavaliersdelikt.

Trotzdem muss das jemand sehen und anzeigen.

Alternativen fördern, das Wegwerfen verhindern, Erziehung, nicht weiter wegwerfen und Unbeteiligte dafür zahlen lassen. So geht das nicht!

Svenja Schulze hat angekündigt, die Hersteller von Wegwerfartikeln an den Kosten für die Stadtreinigung beteiligen zu wollen.
Das werden wieder die Verbraucher über die Preise bezahlen, auch diejenigen, die nichts wegwerfen. Ankündigungen in diesem Stil sind inflationär. Da scheint ein regelrechter Wettbewerb im Gange. Wer bietet mehr.

Für was noch Steuern, wenn für jede Aufgabe des Staats bzw. der Kommunen und der öffentlichen Hand extra abkassiert wird.

Laut Umweltministerium verursacht jeder Einwohner in Deutschland pro Jahr 220 Kilogramm Verpackungsabfälle.

Das ist Nonsens, nicht jeder Einwohner verursacht das und ist mit dabei. Heime, Hotels, Gastronomie, Vereine, Sport- und sonstige Events sind mit dabei.
Von einem Ministerium ist mehr Sachlichkeit zu erwarten, keine giftgrün eingefärbte Stimmungsmache.

Kampf gegen Müllflut...

Find ich gut. In Privathaushalten scheint es ja einigermaßen zu funktionieren mit der Mülltrennung. Braune,Blaue,Gelbe und Restmülltonne. So soll es auch sein ! Auf öffentlichen Straßen und Plätzen funktioniert es aber leider nicht. Hier könnten die Hersteller und der Handel für Abhilfe sorgen. Besonders die Fast- Food-Ketten könnten oder sollten auf Außer Haus Verkauf verzichten oder eben Maßnahmen zur Müllvermeidung verpflichtet werden . In Frühjahr war ich"nach"... einer Friday for Future Verantstaltung in der Bremer Innenstadt gewesen und mußte mich durch Berge von Müllresten einer Amerikanischen Fast-Food-Kette durchkämpfen. Die Stadtreinigung hat übrigens gute Arbeit geleistet. Nur, soweit hätte es eigendlich gar nicht kommen müssen wenn jedermann seinen Müll ordnungsgemäß entsorgt oder besser gar nicht erst verursacht hätte! Das ist eigendlich eine reine Erziehungsache. Oder aber was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr... Notfalls geht es eben nur über den Geldbeutel...

14:09 von GDN

dann müsste die polizei allerdings nicht nur strikt an den parkuhren und in der tempo 30 zone ganze arbeit leisten, sondern, gerne auch beritten, in den parks oder den innenstädten abkassieren. diese polizisten fehlen dann allerdings bei den gewaltorgien vor den bundesligastadien.

Am 12. August 2019 um 14:52 von Moos P

"Im Ernst, ich finde es sehr richtig, die Verursacher der Verschmutzungen zur Tasche zu bitten. So wie Hundebesitzer die Hundekacke einsammeln müssen, sollen auch die Raucher ihre Zigarettenfilter behalten und nicht einfach achtlos wegschnipsen. Gleiches gilt für andere Müllarten genauso..."

Nun, die Zigarettenkippen einfach wegzuschnipsen, ist bereits jetzt nicht erlaubt, aber dies interessiert keinen Raucher. Und interessant ist es, dass an den Protestfreitagen unserer jugendlichen Klimaschützer die Areale vor den Berufsschulen praktisch kippenfrei sind, im Gegensatz zu den Tagen, an denen der Schulpflicht nachgegangen wird.

auf nahezu ALLE Verpackungen Pfand

Wie wärs damit? Einfach auf alle Verpackungen bei denen es irgend möglich ist, Pfand zu erheben und diesen so hoch anzusetzen, dass es sich auch wirklich lohnt diese zurückzugeben. Dazu Einführung von weitgehend einheitlichen Verpackungen, die dann auch überall zurückgenommen werden müssen. Kein Mensch braucht z.B. zig verschiedene Spezial-Bierflaschen. Auch auf Elektroartikel mit wertvollen Rohstoffen sollte es Pfand geben.

Geht nicht? Doch - das hat sogar in der DDR funktioniert, damals aus Rohstoffmangel (nannte sich SERO).

Zigarettenkippen

Es gibt biologisch abbaubare Zigarettenfilter. Diese werden nicht von allen Rauchern geschätzt. Aber auch da wäre es möglich, Zigaretten mit "Ökofilter" besser zu stellen als welche mit Standardfilter (z.B. diese höher besteuern). Löst nicht alle Probleme, aber immerhin auch da geht etwas.

Verursacherprinzip ist fair

die Hersteller werden die Kosten auf den Verbraucher umlegen, aber der kann frei enrscheiden, ob er Wegwerfprodukte kauft. Die Stadtreinigung zahlt der Steuerzahler, auch der, der keine Wegwerfprodukte kauft

sanktionieren

Man stellt mal ein paar Kameras an Autobahnkreuzen - und Abfahrten auf und nach Auswertung der Filme sanktioniert man die Ferkel die Ihren Müll aus dem Autofenster entsorge.
Eine ordentliche Geldstrafe trifft dann die Verursacher und nicht die Menschen die sich ordentlich verhalten. Das kann man auch innerorts im Einzugsbereich der Drive inn Läden praktizieren.

Am 12. August 2019 um 15:49 von gman

"Svenja Schulze hat angekündigt, die Hersteller von Wegwerfartikeln an den Kosten für die Stadtreinigung beteiligen zu wollen.
Das werden wieder die Verbraucher über die Preise bezahlen, auch diejenigen, die nichts wegwerfen. Ankündigungen in diesem Stil sind inflationär. Da scheint ein regelrechter Wettbewerb im Gange. Wer bietet mehr."

Nun, Svenja Schulze, unsere Umweltministerin, ist ja schließlich eine Marketingspezialistin.

ZU 14:15 von kommentator_02 -Keine Umlage auf Alle!-

Wer Müll im öffentlichen Raum auf den Boden (oin den Wald, etc.) wirft, gehört drastisch bestraft (geht in Singapur ja auch - wer erstmalig beim Wegwerfen einer Kippe erwischt wird, zahlt umgerechnet 94 EUR), mit hohen Bussgeldern (bei Wiederholung ansteigend) und Arbeitsleistung (einige Stunden Säuberungstätigkeit ...

Richtig, in den Mülleimer damit!

Kein Umlage auf alle. Das dürfte auch rechtswidrig sein und das Gegenteil wird erreicht. Manche Hundebesitzer glauben, mit der Steuer ist die Reinigung der Gehwege schon bezahlt. Selbst "kostenlose" Tüten werden nicht genutzt. Die "Tretminen" sind dazu noch gesundheitsschädlich. Zahlen alle für die Beseitigung, wird dieser Effekt auch hier auftauchen. Nur Bußgeld hilft in beiden Fällen. Wegwerfen muss bestraft werden. Fahre ich in der 30er-Zone 35 bekomme ich einen persönlichen Bussgeldbescheid, er wird auch nicht auf alle Autofahrer umgelegt. Das Geld besser in die Kontrolle stecken und angemessene Bußgelder verlangen.

gman, 15:49

>>Laut Umweltministerium verursacht jeder Einwohner in Deutschland pro Jahr 220 Kilogramm Verpackungsabfälle.<<

Das ist Nonsens

Nein, das ist der statistische Mittelwert.

Sinnlose Umverpackungen verbieten

..und noch eine Idee. Es gibt haufenweise schlicht sinnlose Umverpackungen - braucht wirklich keiner. Einfach verbieten! Schließlich kommt es ja auf den Inhalt. Statt auf aufwendige "schöne" Verpackungen, die nur der Verführung solten die Hersteller das einsparte Geld für die Verpackung in die Produktqualität setzen.

Bei unvermeidbaren Einwegverpackungen könnten diese besteuert werden, z.B. nach dem Gewichtsverhältnis von Inhalt zur Verpackung.

Es ließe sich wirklich viel umsetzen und das ohne allzu großen großen Aufwand!

@ 14:08 von Skywalker

"Da ich mich meist spontan entscheide einzukaufen habe ich oft keine andere Lösung dabei."

Sicherlich haben Sie schon ständig einen Schlüsselbund, eine Brieftasche und vielleicht Taschentücher dabei.
Es gibt kompakte leichte Einkaufstaschen aus dünnen Stoff. So eine passt unauffällig in die Jackentasche.

Müll

Hat etwas mit Erziehung und Niveau zu tun .

Karl Tropf, 15:56

dann müsste die polizei allerdings nicht nur strikt an den parkuhren ... ganze arbeit leisten

Das ist in den meisten Kommunen gar nicht Aufgabe der Polizei, sondern der Ordnungsämter.

Verursacher zahlt

Lieber Herr Kock,
ich glaube, Sie übersehen folgendes: Die Hersteller können die Kosten natürlich weitergeben, aber nur an diejenigen, die tatsächlich eine Plastiktüte, einen Einmalbecher, oder was auch immer verbrauchen. Wer sich die Mühe macht, einen Rucksack mit zum Einkaufen zu nehmen oder einen wiederverwertbaren Kaffeebecher mitzunehmen, ist davon nicht betroffen.
Der Ruf nach Fachleuten erscheint mir ein bisschen theatralisch, sowas tut einer Diskussion nicht besonders gut.
Mir kommt eher in den Sinn, die Verbraucher (also uns alle) aufzufordern, selber weniger Einwegplasik zu verwenden und nicht auf Gesetze oder Regelungen zu warten. Das wäre doch mal echte direkte Demokratie!

Atemberaubend

Ich habe da immer eine einzige Frage, die mir bislang niemand beantworten konnte:
.
Wie soll ich zukünftig meinen Müll rausbringen? In Mülltüten von der Rolle, die ich im Jutebeutel nach Hause geschleppt habe, weil ich so dermaßen umweltfreundlich bin?
.
Und jetzt noch eine zweite, ganz neue und aktuelle Frage ans Ministerium für die atemberaubende These, die Hersteller von Wegwerfartikeln würden das Geld für die Strafabgaben aus ihrem Sparstrumpf nehmen anstatt die Kosten an die Kunden durchzureichen: glauben Sie das wirklich, oder nehmen Sie den Verbraucher vorsätzlich auf den Arm?
.
Der Trend geht zu Spielzeug mit zehn Batterien, nicht auswechselbaren und nicht genormten Akkus für Elektrogeräte, Müllexport in die sog. Dritte Welt, wo die Strohhalme im Wasser landen, die man uns jetzt auch noch wegnehmen wird; und da ist das größte Problem des Ministeriums, ein wenig heiße Luft in Sachen Einweg zu produzieren anstatt gewisse Dinge einfach zu verbieten?

Zu um 16:17 von kommentator_02 "statische Mittelwert"

gman, 15:49
>>Laut Umweltministerium verursacht jeder Einwohner in Deutschland pro Jahr 220 Kilogramm Verpackungsabfälle.<<
Das ist Nonsens
-
Nein, das ist der statistische Mittelwert.

@ kommentator_02, von Mittelwert steht da aber nichts. Hier mit dem Mittelwert zu kommen und zu argumentieren ist Nonsens.
Es kommt auf jeden Einzelnen, seinen Konsum, Verbrauch und sein Verhalten an, und das ist höchst unterschiedlich.

Sie kennen das Beispiel?
Auf der heißen Herdplatte sitzen und die Füße im Eiswasser gibt im Mittelwert eine angenehme Temperatur.

Wer sich für die Allgemeinheit schädlich verhält gehört zur Kasse gebeten, nicht alle zum Mittelwert.

Es ist wie im Straßenverkehr. Man hat sich entsprechend zu verhalten, so dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Wer das nicht tut, sollte hier wie dort mit Bußgeld oder Strafe zu rechnen haben.

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