Ihre Meinung zu: Schulze will Plastik-Hersteller zur Kasse bitten

12. August 2019 - 16:36 Uhr

Plastik-Einwegprodukte werden in Städten zunehmend zum Problem. Die Bundesumweltministerin will nun die Produzenten in die Verantwortung nehmen. Unklar ist allerdings, wann es soweit ist. Und was das Ganze kostet. Von Isabel Lerch.

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Kommentare

die Parteien haben es "kapiert"

Klima Umweltschutz kommt beim Wähler gut an
jetzt springt man auf den Zug

Am Ende zahlt es der Kunde

Alle Kosten, die ein Unternehmen hat, schlägt es auf die Preise seiner Produkte um.
Letztendlich zahlen die Hersteller also gar nichts, sondern es werden die Kunden/Bürger für die zusätzlichen Kosten aufkommen.

Hersteller zur Kasse bitten

Toll, dass die Bevölkerung noch mehr Geld verdient als Sie an Steuern und sonstige staatliche Abgaben noch hat. So kann man immer noch eine zusätzliche Steuer erfinden, natürlich mit einer Begründung. Ich mache unseren Politikern einmal den Vorschlag den Bundestag und die Landtage auf die Hälfte Ihrer jetzigen Größe zu bringen und die, welche dann nicht mehr Politiker sind, müssen alle Vorschläge, die Ihre Kollegen machen umsetzen und nicht in einem staatlichen oder halbstaatlichen Unternehmen unterschlupfen.

Zu 16:20 von Carlos12 "Einkaufstaschen aus dünnem Stoff"

Als Becher nutzen die wenig.

Nichts gegen Becher, wenn sie ordnungsgemäß im Müllbehälter entsorgt werden. Plastiktüten sind auch nicht umweltschädlicher als solche aus Stoff. Es kommt wie bei den Plastikflaschen auf die Mehrfachnutzung an. Dann haben Kunststofftragtüten wie Flaschen ihre Berechtigung und nachweislich keine schlechtere Bilanz. Stoffbeutel und Kunsstofftragtüten sind außerdem nicht in jedem Fall austauschbar.
Stoffbeutel sind nicht für jeden Zweck geeignet.

Wer viel mit der Fahrrad unterweg ist, wird sie kennen, die Glasscherben und Splitter von zertrümmerten Wein-, Sekt-, Schnapsflaschen. Alle aus Glas und ohne Pfand, da lohnt sich das Sammeln nicht. Bestraft wird das Zertrümmern und Wegwerfen auf den Geh-, und Fahrradwegen auch nicht.

Wer hat den Aufwand und den Ärger und zahlt bei den vielen Platten für neue Schläuche und Reifen?
Verletzungen sind manchmal auch dabei.
Auch hier hilft nur ein konkretes persönliches Bußgeld gegen die Wegwerfer und Umweltsünder.

16:40 von Sisyphos3

Zitat: "die Parteien haben es "kapiert" Klima Umweltschutz kommt beim Wähler gut an jetzt springt man auf den Zug"
Manchen kann man gar nichts Recht machen: reagieren die Parteien auf Wünsche der WählerInnen, wirft man ihnen Opportunismus vor, tun sie das nicht, sind sie abgehoben und weltfremd...

heiliges Blechle!

wie oft denn noch die unfähigste des gesamten kabinetts, altmeier mal ausgeklammert!

wer zahlt es

der Verbraucher der Bürger und ändern tut sich nichts. Es wäre doch effektiver wenn man die Materialien bei der Herstellung auf die Entsorgen anpassen würde und endlich mal recyceln würde und nicht exportieren das es in den Meeren landet.

Eine vernünftige Forderung wäre, bei der Produktion ein reparierbares, haltbares Produkt zu fordern das dann auch Recycelbar ist für die Abfallwirtschaft.

Das wäre vernünftige Politik und würde was bringen.

Genauso bei der Tiersucht die Bedingen setzen und nicht unqualifizierte Steuern zu erhöhen.

Beim Co2 klären wo es ein wirklich Gefahr ist in Bodennähe oder in 12km Höhe, wäre das nicht ein Überlegung wert und es wird überraschend sein.

Zertifizierungen für Verpackungen ...

... könnten eine Lösung sein.

Diese gibt es doch auch um zu prüfen, ob die sie stabil genug für z.B. Transport und Anwendung sind. Dann gibt es eben noch eine für den ökologischen Fußabdruck und danach richtet sich die Steuer.

Das heisst natürlich auch, der Staat muss gewisse Vorgaben (und auch Kontrollen durchführen) machen, an denen sich die Industrie orientiert. Und klar - der Verbraucher zahlt dafür, hat aber auch die Wahl. Doch wie schon durch den Diesel-Skandal bekannt, es wird auch Unternehmen geben, die nicht ehrlich handeln werden.

Ohne jetzt ein "Faß" zur Bürokratisierung aufzumachen - die ganzen Aluminium-Kaffeekapseln gehören für mich zu den absoluten "Feindbildern" und sind der absolute Rohstofffrevel!

Waren die alle blind?

Das ist doch alles kein neues Problem. In der allgemeinem Klimahysterie und in "weiser" Voraussicht kommender Landtagswahlen fallen den Politikern Sachen ein auf die ein halbwegs gebildeter Schüler schon vor langer Zeit hätte kommen können. Jetzt wo die Umfragewerte sinken "öffnen" die Regierenden ihr grünes Herz. Lieber mit den Grünen als echt mal weg vom Fenster. Natürlich ist Nachhaltigkeit ein wirklich großes und weltweites Problem. So richtig aber nehme ich diesen plötzlichen "Erkenntnissprung" unseren regierenden Politikern nicht ab. Zu oft ein Auge zugedrückt, zu oft wirklich wichtige Entscheidungen blockiert und zu oft am Zipfel der Wirtschaft gehangen. Plastikmüll ist schlecht - klar aber gegen zB. Glyphosat ein "Kindergeburtstag" und da gab es keine Konsequenzen. Also schön mal richtig einordnen und sich nicht die Sicht auf die wirklich wichtigen Dinge vernebeln lassen.

ach so, die SPD ist wieder auf Stimmenfang

Die wirklichen Probleme (Rente, marode Schulen u. Straßen, Altersarmut, Migrationspolitik) bekommt man nicht in den Griff, da kommt die Plastiktüte zur Ablenkung gerade recht.

Natürlich finde ich es sinnvoll gegen solche Umweltsünden vorzugehen und Lösungen zu finden. Aber wie so oft muss ich fragen, wieso jetzt erst und wieso dieses Getöse, so etwas sollte eine Regierung ohne großes Theater so nebenbei erledigen, dafür wird die Truppe gut bezahlt.

Ich sehe die Lösung weniger über die Hersteller, weil hier alle bestraft werden, auch diejenigen die korrekt entsorgen. Sondern über hohe Geldstrafen, z.B. 200€ für die Kippe oder das Kaugummi auf dem Gehweg. Ein paar zusätzliche Leute beim Ordnungsamt machen sich da schnell bezahlt.

Mutloser habe ich politische Visionen seltener erlebt...

HamburgerHumanist bringt es präzise auf den Punkt...

Würde auch Zeit

das endlich etwas passiert. Coffee to go, Tütenweise Abfälle von den Fastfood Ketten, verpacktes Obst und Gemüse und vieles mehr sollte langsam der Vergangenheit angehören. Also Gebühren bei Fastfood und CO. für Handel oder Kunden, bringt man es zurück gibt es Geld raus wenn nicht geht's an die Gemeinde. Vielleicht werden dadurch unsere Städte und Straßen sauberer.

Wozu gibt es dann das Duale System?

Un wozu gibt es dann den Flaschenpfand auf Einwegflaschen?
Warum sollen Alle für diejenigen zahlen, die weder Müll trennen und den Müll auch noch auf die Straße werfen?

Alles wird gut

Ich nehme an, die Plastik-Hersteller werden unser Bundesumweltministerin Schulze sehr gerne und wohlwollend Berater an die Seite stellen, damit man mit den Beratern beraten kann, was für die Industrie gut ist, von der Politik durchgewunken werden kann, ohne dasäs sie ihr Gesicht verlieren und die Parteispenden auch in Zukunft gesichert sind, und letztendlich der Verbraucher die Zeche zahlt.

HamburgerHumanist, 16:46

Alle Kosten, die ein Unternehmen hat, schlägt es auf die Preise seiner Produkte um.
Letztendlich zahlen die Hersteller also gar nichts, sondern es werden die Kunden/Bürger für die zusätzlichen Kosten aufkommen.

Eine Binsenweisheit.

Wie ich im Vorgängerthread bereits schrieb, wäre es besser den ganzen überflüssigen Einwegmist umgehend gänzlich zu verbieten.

Nur mal als ein Beispiel:
"Coffee to go" in Wegwerfbechern. Erstens könnten Pfandbecher (Metall, Keramik, Glas) verwendet werden, und zweitens ist Kaffee im Sitzen weitaus gemütlicher.

mit Steuern steuern

Ich denke, dass es richtig ist, wenn der Kunde für unerwünschte Dinge mehr zahlt.
Steuer kommt von steuern. Man sollte auf
jede Verpackung 50 Cent Steuern erheben,
dann lohnt es sich Obst lose zu kaufen, Joghurt im Mehrwegglas u.ä. da es billiger ist. Die Kunden kaufen doch nur deshalb Wasser in Einwegflaschen, da in diesen dasselbe Wasser wesentlich billiger angeboten wird.

Bis jetzt zahlt auch der unbeteiligte Steuerzahler.

@16:46 von HamburgerHumanist
Beispiel: Aldi hat offensichtlich "richtig" kalkuliert und bietet für Säfte keine Mehrwegflaschen.
Die Einwegplastikflaschen benötigen kein Pfand.
D.h. Die Öffentlichkeit bezahlt auf dem einen oder anderen Weg für die Entsorgung, nicht der Händler und nicht der Verbraucher.

Ich erinnere mich aber noch an die Diskussionen. Offensichtlich haben gerade konservative Parteien dafür gesorgt, dass ihre Sponsoren (?) aus dem Pfandsystem ohne ersichtlichen Grund herausfielen.

Nu isset ma jut, Frau Schulze!

Wir haben verstanden.
Das wirkt alles ein bisschen wie Sylvester-Knallerei um 20.00 Uhr. Das große CO2-Feuerwerk sollte doch erst Mitte September gezündet werden.
Dass die SPD nun auch ihr Thema gefunden hat, werden viele Bürger zur Kenntnis nehmen.
Was mich ein bisschen stört, dass nicht das unsägliche Vermüllungsverhalten der Menschen ausreichend thematisiert wird.
Das sollte man auch im großen Zusammenhang "Verluderung unserer Gesellschaft" betrachten. Fängt bei Schlägereien in der Rettungsgasse an und hört nicht mit schwimmenden Mega-Konsumtempeln in Venedig und exessiver Billigfliegerei auf.

Es treibt immer seltenere

Es treibt immer seltenere Blüten. Die Hersteller der Wegwerfbecher verlagern ihre Produktion nach Osteuropa so kommt wie auch viele Cola Dosen ohne Einwegpfand in die BRD. Ganz einfach ab dato nur noch bepfandete Becher. Geschirre und Bestecke. Alles andere ist Lug und trug. Übrigens, wir brauchen nicht an jeder Ecke ein Fastfood Restaurant oder Kaffeeautomaten. Selbst kochen ist und war immer gesund. Kaffeetrinken in Maßen auch.

Regional unterschiedliche Abgaben nötig

Eine Verpackungsabgabe ist durchaus sachgerecht, sie sollte aber von den Einwohnern erhoben werden. Jeder der durch Deutschland reist, stellt schnell fest, dass es regionale Unterschiede beim Müll auf der Straße gibt. Während in Bayern und Baden-Württemberg sogar Großstädte weitgehend frei von Müll sind, leiden in NRW bereits kleinere Ortschaften unter Vermülllung ihrer Strassen. Hier sind über die letzten Jahrzehnte einfach kulturelle Unterschiede entstanden, die der bunteren Gesellschaft im Norden und Westen geschuldet sind. Von daher ist es durchaus sachgerecht, wenn zb die Augsburger keinerlei Verpackungsabgabe zahlen muss, während die Bewohner der Stadt Duisburg angesichts des Mülls der sich dort türmt in Zukunft auf ihr Weihnachtsgeld verzichten müssen.

Der einzelne zahlt die Zeche

Immer wieder neue Ideen unserer so groß-artigen Politiker und Minister. Schon heute gibt es nicht genug Mitarbeiter im öffentlichen Dienst um die Einhaltung von Gesetzen zu überwachen. Wer also soll das künftig übernehmen? Es wird sich nichts ändern. Erst wenn es deutlich höhere Strafen und auch deren Durchsetzung gibt wird auf den Straßen mehr Sauberkeit erkennbar. Warum verbietet man z. b. nicht die Werbekärtchen von dubiosen Autohändlern die ständig am Auto zu finden sind? Diese Kärtchen liegen meistens im Anschluss einfach auf der Straße. Es gibt viele Möglichkeiten etwas für Umwelt und Sauberkeit zu tun. Nur ohne effektive Kontrolle wird alles im Sand verlaufen.

Höchste Zeit

endlich diese endlosen Verpackungen zu besteuern, klar zahlt das am Ende der Verbraucher, und richtig so, denn er wirft es ja auch in die Landschaft. Man kann seinen Salat zu Hause zubereiten und in eine Tupperdose füllen und mitnehmen, das gleiche gilt für Getränke, die man in Mehrwegbehältnisse füllen kann. Ich kriege die Krise wenn ich Plastikbecher mit vorgeschnittenem Obst sehe. wozu das? Ist der moderne Mensch nicht in der Lage sein Obst selber zu putzen und zu zerteilen. Tja, dann muss er halt für diese überflüssige Verpackung zahlen.

richtig so. Verursacher muss zur Kasse gebeten werden

und das ist derjenige der den Müll in Umlauf bringt.

Recycling und Trennung des Plastikmülls ist nach Aussagen der Industrie "nicht wirtschaftlich", so dass der Müll letztenendes verbrannt werden muss. Recycling ist nicht wirtschaftlich weil die Allgemeinheit für das Inverkehrbringen von Plastik aufkommen muss und nicht der Verursacher.

Verursacher zur Kasse zu bitten ist meiner Meinung nach der einzige Weg die Müllflut in den Griff zu bekommen, als Verbraucher hat man einfach zu wenig Macht, Konsumverzicht auf zu Plastik-lastige Verpackung ist nur sehr begrenzt möglich und ist auch nicht unsere Aufgabe die Industrie in die Schranken der Nachhaltigkeit zu weisen!

Endlich versteht sie !

Genau das ist der Weg: verursacher-gerecht alle Kosten von der Herstellung über den Transport bis hin zur Entsorgung / Stadtreinigung / Müllabfuhr. Es kann nicht sein, dass McDonalds und Konsorten öff. Mülleimer für IHREN Abfall nutzen - auf Kosten der Allgemeinheit. Kein Wunder ist Geschirr nicht mehr konkurrenzfähig. Und die Wiederverwendung meines Trinkbechers scheitert an div überzogenen Hygiene-Verordnungen - oder der Kaffee ist kalt, weil zu oft umgefüllt.
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Und Zigarrettenstummel auf der Straße, im Gras und im Gleis sind einfach eine Sauerei - genauso wie Kaugummi. Seoul macht das richtig: Wegwerfen kostet extrem. Besser noch 1 Stunde öffentliches Aufsammeln quasi ein Pranger. Hilft mehr als Geldstrafe.

Wachstum, Geld verdienen,

Wachstum, Geld verdienen, Stress, Krisen überall, hohe Kosten, Steuern, ......Statussymbole, Konsum, ...keine Zeit - nur noch Spannung!

Entsprechend wurden diese Becher und das ganze Wegwerfzeug hergestellt.

Überall und jederzeit Kaffee/was-auch-immer trinken, muss das sein?

Natürlich nicht.

Es wird an der Zeit, dass Prinzip der Entschleunigung zu schaffen.

Setzen sie sich in ein Kaffeehaus und genießen sie in ALLER RUHE das Getränk, statt es beim Laufen in sich reinzuschütten.

Oder an Bahnhöfen, beim Einkaufen oder oder...

PS. Die brachiale Methode:

Einfach nicht mehr herstellen, dann kann´s keiner mehr wegwerfen.

Aber Hersteller zur Kasse zu bitten ist lächerlich!

Was würde wohl als Nächstes kommen?

Alkohol-/Zigarettenhersteller an den Kosten von gesundheitlichen Einschränkungen der Konsumenten zur Kasse zu bitten?

Oder Pfandsystem, damit Arme (Rentner) sich eine paar Euros verdienen.

Ein echter durchdachter Vorschlag [ende Sarkasmus]

Verursacher des Plastemülls an der Müllbeseitigung zu beteiligen ist schon O.K. Aber : der Hersteller hat 0 Einfluß darauf, ob aus seinem Kunststoffgranulat ein Wegwerfbecher wird, oder ob er etwas höher veredelt eine längere vielleicht Mehrfachnutzung erfährt . Also Herstellerhaftung:Unsinn. Der Verarbeiter des Kunstoffs bestimmt zumindest was aus seinem Produkt wird ... z.B. ein Kunststoffbecher ... dieser kann bei McDonalds oder ähnlichem landen und zumindestens im Strassenverkauf mit hoher Wahrscheinlichkeit als Strassenmüll , aber er kann auch im gleichen McDonalds im Laden geordnet entsorgt werden. Also : der Hersteller der Plasikbecher hat ebenfalls keinen Einfluß auf geordnete oder nicht geeordnete Entsorgung ... McDonalds wäre der erste , der als " Verursacher " in Frage käme ... aber : letztlich ist es der Kunde von McDonalds , der sich zum zur Verschmutzung öffentlicher Bereiche entscheidet ... Und dafür soll der Hersteller zahlen.. Frau Schulze unterses Niveau erreicht

@ 16:46 von HamburgerHumanist & @ 16:51 von Taeler

Werte user, der Kunde zahlt am Ende immer alles, so funktioniert unser Wirtschaftssystem nun mal.

Nur in diesem Fall hat der Bürger die Entscheidungsfreiheit ob er zahlt oder nicht.

Die Müllentsorgung und Straßenreinigung zahlt der Bürger, ohne wenn und aber.

Ob er einen Kaffee im Wegwerfbecher kauft, seinen eigenen Mehrwegbecher mitbringt, den Kaffee zu Hause zubereitet und in einem Thermobecher mitnimmt oder sich in ein gemütliches Café setzt, kann jeder selbst entscheiden.

Gruß, zopf.

Das ist nicht marktgerecht

Kosten, die der Hersteller trägt, schlägt dieser auf den VP auf. Das schränkt die Konkurrenzfähigkeit ein.

@"Am Ende zahlt es der Kunde"

ja dann zahlt er es eben. Oder auch nicht, wenn andere Hersteller auf den teuren Plastikmüll verzichten und die Ware dadurch günstiger anbieten können entsteht Wettbewerb zugunsten der Umwelt.
Wie es derzeit ist kann es jedenfalls nicht bleiben.

Kommt wieder Karneval?

Alles nichts als politisches Getöse ohne Sinn und Notwendigkeit. Wenn ich hier immer die Begründung voller/übervoller Mülleimer bzw. katastrophaler Verunreinigung von Wegen und Straßen höre, so erhebt sich die Frage, warum denn nicht/nicht wieder mehr bzw. vermehrt Straßenreinigung/Mülleimerleerung praktiziert wird. Diese Reinigung ist doch mit Masse bei Städten, Kommunen etc. nicht mehr auf der Tagesroutine! Angebliche Einsparungen, zu hohe Kosten etc.; d.h. Personal (Kosten) einsparen! Alles nur ein Schuss ins eigene Bein. Dieser derzeitige Hype "Klimapolitik" ist doch nur noch völlig überzogen und an der Sache vorbei. Wer dann noch glaubt, die Hersteller würden die Kosten tragen, der träumt sicherlich auch noch von Einhörnern etc.

Guter Ansatz

"Der Verbrauch an Einweg-Produkten aus Plastik nimmt zu, sagen die kommunalen Müllabfuhren. Und damit auch die Kosten für deren Entsorgung und die Reinigung der Städte.
Ein Problem, sagt Umweltministerin Svenja Schulze: "Die Kosten für die Reinigung, die tragen wir alle. Und diese Kosten, die steigen. Teilweise übersteigen die Kosten für die Stadtreinigung die geplanten Ausgaben" / "Schulze will Plastik-Hersteller zur Kasse bitten"

Diese Kosten den Verursachern bzw. den Produzenten als "Förderern" der immer weiter ausufernden Wegwerfmentalität aufzuerlegen, ist grundsätzlich der richtige Ansatz.

Die werden die Entsorgungskosten, die ihnen dadurch entstehen natürlich über den Preis an die Verbraucher "weiterreichen". Aber die werden sich dann hoffentlich noch einmal überlegen, ob das so "verteuerte" Produkt ihnen den höheren Preis immer noch wert ist.

Ressourcenschonung ist angesagt !

Einsparpotentiale gibt es doch genug, sie müssten halt nur angestoßen und umgesetzt werden.
Wenn ich mir z.B. einen Joghurt genehmigen würde, ist der Genuss nur allzuschnell vorbei, der Müll bleibt. Und wie viel Müll im Vergleich zum Genuss.
Es muss endlich ein Mehrwegsystem (aus Glas) eingeführt werden, in verschiedensten Größen, standardisiert, so dass jede Verpackungsgröße abgedeckt wird. Käse und Wurst gibt es nur noch an der Theke.

Die Post könnte jedem Bürger ein E-Mail-Post-Konto zur Verfügung stellen, im Zeitalter der Digitalisierung müssten dann nicht mehr Unmengen von Briefen verschickt werden. Das würde zudem auch einen hohen Kostenbeitrag einsparen.

Hier ist Kreativität vom Gesetzgeber gefragt. Hier mit Steuern zu kommen, wird nur zu höheren Verbraucherpreisen führen, wie wir mit der Einführung des "Grünen Punktes" erkennen konnten.

Gruß Hador

Wegwerfmentalität

Sicher macht es Sinn, sinnlose Einwegprodukte vom Markt zu nehmen, möglichst auch ohne lange zu fackeln - wäre es nicht möglich, Plastiktüten mit Ankündigung verschwinden zu lassen anstatt ein paar Cent dafür zu nehmen und auf die Einsicht der Verbraucher zu setzen.
Traurig finde ich, dass alle dafür zahlen müssen, dass so viele Menschen glauben, ihren Müll einfach überall hinwerfen zu dürfen. Meine Eltern haben mir früher beigebracht, dass das gar nicht geht und meine Kinder haben es genauso gelernt. Solange Menschen sich so erbärmlich verhalten, können wir noch so viel zahlen, das Problem wird sich nicht lösen. Außer man erwischt diejenigen beim "Entsorgen" und zieht sie selbst zur Straßenreinigung dazu - rauskaufen gibt es dann nicht. Ach ja: mehr öffentliche Mülleimer könnten helfen!

eine "win-win-Situation"....

ist und bleibt den ganzen Plastikmüll für einen geringen Obolus in die 3.Welt zu verschiffen - dort kann man ihn dann weiter verwerten

Richtiger Vorstoß

Warum werden eigentlich laufend umweltverschmutzende Firmen (zB Plastikhersteller oder Fluggesellschaften usw usw) steuerlich geschont und subventioniert und am Ende werden die milliardenschweren Umweltschäden von Steuergeldern finanziert ?? (soweit das überhaupt möglich ist)

Eben noch ging es um weggeworfenen Müll

insgesamt, jetzt wieder um Plastik- Verwirrung bei der Umweltministerin? Ist ihr beim Rotieren mit hoher Drehzahl schwindlig geworden? Unabhängig, ob Plastik, Kaffeebecher, Getränkeverpackungen in die Landschaft geworfen werden, verantwortlich sind zunächst mal die Umweltschweine. Die Kaffeebecherwurden ja nicht über die Theke gereicht, um sie im Park wegzuwerfen. Dann kann Svenja Schulze doch gleich McDonalds verbieten und schon gibt es keine Burgerverpackungen mehr on der Fußgängerzone und die angesagte "Coffee-latte tall for Kevin"Starbucks gleich mit.

Gibt es schon - Populistische Forderung?

Verpackungsordnung aus dem Jahr 1991 und Kreislaufwirtschftsgesetz von 1996 und seit kurzem das Verpackungsgesetz von 2019. Aus dem ganzen entstand das Duale System mit dem gelben Sack.

Verpackungen werden angemeldet und es muss eine Abgabe auf die Abfallmenge bezahlt werden. Teilnahme an sowas wie dem gelben Sack ist verpflichtend ("Systembeteiligungspflicht"). Das Problem ist, dass einige sich darum drückten und dass es bei Import nicht so einfach ist, da ausländische Hersteller nichts beitragen. Daher gab es Anfang des Jahres eine Reform.

Ich verstehe daher den Artikel nicht. Soll das Rad neu erfunden werden? Es müssten lediglich bestehende Regelungen konsequenter umgesetzt und evtl. leicht angepasst werden. Vor allem da erst vor etwas mehr als einem halben Jahr das überarbeitete Gesetz in Kraft getreten ist und deren Auswirkung noch gar nicht gemessen werden kann. Was sie vorschlägt gibt es bereits!

Aber vielleicht weiß Schulze das auch nur nicht?

Mehrwegbecher statt Einweg To Go

Gegen die Einweg To Go Becher muss direkt etwas unternommen werden. Da muss man alle verpflichten wiederverwendbare Pfandbecher anzubieten. Die könnte man dann einscannen beim Zurückgeben und so sein Pfand zurückbekommen. Das würde auch bei Kaffeeautomaten funktionieren, wenn die automatisch den Pfandbecher erkennen würden. Nur teurer machen und der Verbreitung von Müll weiter zusehen, reicht nicht. Wenn nur noch wiederverwendbare Pfandbecher, die einscannbar sind, verwendet werden und die dann zurückgebracht werden enststeht der Müll erst garnicht.

Oder wie wäre es mit diese Idee??

Oder wie wäre es mit dem hier:

https://tinyurl.com/y22bas6u
green-your-life.de: COFFEE TO GO BECHER AUS GLAS MIT GRIFFFLÄCHE AUS KORK - BREW CORK - MEDIUM 340ML

Denn die Teile aus Bambus die es derzeit gibt, sind offenbar ziemlich gesundheitsschädlich. Zumindest gibt es einige Warnungen den Dingern:

https://tinyurl.com/y5p88tgu
rbb: Verbraucherzentrale Berlin warnt vor giftigen Mehrwegbechern (26.04.19 | 19:27 Uhr)

Coffee-to-go-Becher oder Grillgeschirr: Im Kampf gegen Plastik wird mehr und mehr auf Bambus gesetzt. Doch die angeblich so nachhaltigen Produkte können krebserregend sein. Berliner Verbraucherschützer schlagen Alarm.

oder hier:

https://tinyurl.com/y3ztvra3
verbraucherzentrale.nrw: Schadstoffe in Bambusgeschirr (Stand: 23.07.2019)

Coffee-to-go-Becher und anderes Geschirr aus Bambus können gesundheitsschädlich sein. Schuld sind zusätzlich eingesetzte Stoffe. Die Verbraucherzentralen fordern ein Verbot von Bambusgeschirr mit Kunststoffanteil.

re qpqr27: Müll

>>Am 12. August 2019 um 17:30 von qpqr27
eine "win-win-Situation"....
ist und bleibt den ganzen Plastikmüll für einen geringen Obolus in die 3.Welt zu verschiffen - dort kann man ihn dann weiter verwerten<<

Da es hier um „Müll“ geht, gehört Ihr Kommentar auch irgendwie zum Thema.

… und die bösen! bösen! Deutschen mit Ihrem Müll.
Umwelt ist sicher ein wichtiges Anliegen. Aber jetzt wird hysterisch nach immer neuen Fehlern der Verbraucher gesucht und verschiedene Industriesparten gebrandmarkt.
Dabei vergisst man alle anderen Fehler dieser Regierung die uns bald einholen werden.

Hersteller zur Kasse bitten

Auch richtig

Welche absurde Idee

Große Konzerne wie General Motors haben ihr Europa Geschäft bereits eingestampft. Interessant fand ich den dafür präsentierten Grund, der auf die Gesetzeslage in der EU und die nicht kalkulierbaren Kosten hinweißt.

Jetzt frage ich mich, wie der kleine Einzelhandel Bedingungen überleben soll, die bereits Weltkonzerne vor nicht lösbare Aufgaben stellen.

Wer hilft Svenja?

Aus dem Artikel:
"Diese Kosten für die Stadtreinigung und Müllentsorgung möchte Schulze nun umverteilen. Und zwar auf die Hersteller solcher Einweg-Produkte."

Und wohin verteilen dann die Hersteller diese Kosten?

Dass die nach der aufwendigen Studie angesetzten Entsorgungskosten für die Hersteller wieder beim Verbraucher landen, scheint das Umweltministerium im Umverteilungseifer erstmal übersehen zu haben.

Ich hätte da einen anderen Ansatz.
Wie wäre es mal so zu handhaben, wie es in jedem Kleingartenverein praktiziert wird: Gemeinschaftsarbeit.
Die müllbelasteten Städte rufen Freiwillige auf, die als Müll-Scouts eingewiesen werden. Man bekommt eine schicke Uniform, den Block mit den Anzeigen, wo es nach einem überarbeiteten Bußgeldkatalog richtig rappelt, wenn man erwischt wird.

Sich aktiv für die Sauberkeit ihrer Stadt einzusetzen wird besser ankommen als jede Gebührenerhöhung. Das Bußgeld kommt der Kommune zugute und der Wegwerfmentalität werden endlich mal Grenzen gesetzt.

Mühl reduzieren durch Mehrweg

Es muss gegen die überquillenden Mülleimer mit Plastikschalen aus den zahlreichen Imbissbuden etwas gemacht werden. Das kann man erreichen, wenn Mehrweggeschirr eingesetzt wird. Genauso wie der ganze Müll der beim Essen bei MC Donalds produziert wird, muss radikal eingedämmt werden. Es ist kein Naturgesetz, dass man Essen in Einwegmüll zu sich nehmen muss. Vielmehr gibt es auch andere Hamburgerrestaurants die auch auf Mehrweggeschirr setzen. Der Müll der von MC Donalds produziert wird ist einfach nur unglaublich und muss entsprechend eingedämmt werden. Auch dass man mit laufenden Dieselmotor vor der Warenausgabe bei MC Donalds steht ist ein unglaubliches Relikt der autogerechten Gesellschaft, dass abgeschafft werden muss. Niemand soll dazu animiert werden vermehrt mit dem Auto zufahren, ganz abgesehen davon dass man im Dieselgestank kein Essen entgegen nehmen sollte.

idee, 17:09

Die Kunden kaufen doch nur deshalb Wasser in Einwegflaschen, da in diesen dasselbe Wasser wesentlich billiger angeboten wird.

So einfach ist es eben nicht. Ich persönlich kaufe z.B. ein bestimmtes (besonders kalkarmes) Wasser in Platikflaschen, weil es nicht in Glasflaschen angeboten wird.
Allerdings gehen meine leeren Flaschen dann auch zurück zum Händler.
Würde dieses oder ein vergleichbares Wasser in Glasflaschen angeboten, würde ich sofort umsteigen.
Leider reagiert der Brunnen / Abfüller nicht auf diesbezügliche Anfragen.

RE: teachersvoice um 17:37

Touché!

Beste Grüße Hador

Leipzig macht schon seit Oktober 2018 Kampagne dafuer

Außerdem:

seit Oktober 2018 macht Leipzig schon Kampagne fuer solche Mehrwegbecher:

https://tinyurl.com/yxusgjws
Sueddeutsche: Coffee to go im Mehrwegbecher: Leipzig startet Kampagne (8. Oktober 2018, 16:25 Uhr)

Leipzig (dpa/sn) - Coffee to go soll auch in Leipzig bald aus umweltfreundlichen Mehrzweckbechern angeboten werden. Dazu starten die Stadt und die Naturschutzorganisation Bund an diesem Mittwoch die Kampagne "Recycling2go", wie beide am Montag mitteilten. Gegen Pfand können Liebhaber des braunen Getränks ihren Café künftig bei einem teilnehmenden Laden statt in einem Einwegbecher in einen Mehrzweckbecher erhalten. Nach Gebrauch können sie ihn dann in einem anderen Geschäft wieder zurückgeben.

Ähnliche Projekte gibt es bereits vielen deutschen Städten. Junge Leute und Kaffeetrinker in Szene-Vierteln greifen verstärkt zu den Pfandbechern, wie Erfahrungen etwa aus Hannover und Freiburg zeigen.

Oder nochmal: wie wäre diese Idee aus Heidelberg??

Nochmal:

wie wäre es mit so einer Idee wie in Heidelberg??

https://www.heidelberg.de/hd/HD/Rathaus/coffee-to-go+im+mehrwegbecher.html

Heidelberger Firmen bevorzugen das reCup-Pfandsystem

Im Herbst 2017 wurden die Heidelberger Kaffeeanbieter, die betroffenen Verbände und Innungen, das Studierendenwerk sowie Umweltgruppen zu einen „Runden Tisch“ eingeladen, mit dem Ziel zu prüfen, inwieweit das Interesse an einem einheitlichen Pfandsystem besteht.

An diesem Termin haben sich fünf Firmen, die bundesweit Mehrweg- und Pfandbechersysteme anbieten, den mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern präsentiert. Die Informationen waren so vielfältig, dass die Anwesenden ein weiteres Treffen angeregt haben, um zu einer Entscheidung zu kommen. Bei dem zweiten Treffen fiel die einheitliche Entscheidung für die Teilnahme am Pfandsystem der Firma reCup GmbH.

Hallo Bundespolitik

Ein Berliner hier.
Wie wäre es denn mit Steueranpassung?
Ich kenne inzwischen einige Läden hier in der Stadt die zwei Preise ausschildern. Das passiert auf Grund der Umsatzsteuer, denn die Läden müssen mehr für Lokalkunden abführen als für Mitnahmeprodukte.
Im Lokal hat man zumeist wiederverwendbares Geschirr, unterwegs nur Pappe und Plaste.
Austauschen der Nachlässe und schon entscheiden sich mehr Leute freiwillig auch mal vor Ort zu essen bzw werden davon nicht abgeschreckt.

Es wird Zeit

Endlich sprechen wir die Themen der Zukunft mal langsam an. Die Liste was zu tun ist wird nicht kürzer, aber vielleicht wird allen bewusst wie wir in unseren Städten mit dem Müll umgehen.
Frau Schulze machen Sie so weiter, und nehmen nicht nur die Hersteller sondern besonders die Verkäufer und Konsumenten in die Pflicht. Für saubere Städte und Gemeinden sind alle verantwortlich.

Am 12. August 2019 um 17:10 von lubbert

Danke für diesen Beitrag. "Verluderung unserer Gesellschaft" ist äußerst treffend formuliert.
Ich habe das bereits an anderen Stellen und bei anderen Themen oft genug angeführt.
Lösen wir unser gesellschaftliches Problem, werden sich die meisten anderen Probleme automatisch lösen. Das gilt auch mindestens in großen Teilen für jegliche Umweltproblematik.

zur Wahrheit gehört auch....

dass Plastikmüll im Salzwasser der Weltmeere wesentlich schneller abgebaut wird als an Land - dieser Entsorgungsweg darf nicht versperrt werden

deutschland baut sich wirtschaftlich ab

wenn ich höre das dem hersteller die kosten aufgebrummt werden sollen dann meinte sie doch das der endverbraucher sein wird.

wenn man so sieht, was alles auf dem endverbraucher und steuerzahler aufgedrückt wird, dann kann man nur noch vom pourem kapitalismus und ausbeutung von seiten staates sprechen.
die gravieresten fehler in der enrgie-und wirtschfatspolitik muss der steuerzahler bezahlen.

es ist eine schande, dass deutschland keine industrie oder technologie hat den müll im eigenem lande herr zu werden. naja müllverbrennungsanlagen die für stromerzeugung gut sind und gleichzeitig den müll abschaffen und arbeitsplätze garantieren, darf halt nicht sein von wegen klima passt nicht ins concept obwohl es logisch ist. es giebt diese technologie der müllverbrennung ohne co2-ausstoss aber nicht für scheuklappentragenden politikern. komme mir wie in lutters zeiten vor, wo man nicht sehen wollte das die erde rund ist.

Müllvermeidung

Schlage der Ministerin Schulze vor, mal ins Ausland zu schauen:
seit den 70-ger Jahren wurden/werden in Singapur harte Strafen gegen "Strassenverschmutzer" ( Kaugummi, Zigarettenkippen) durchgesetzt ! Heisst zwar "Fine City" - ist aber um ein Vielfaches "sauberer " als unsere so "perfekt" funktionierenden Kommunen ! Bestraft die Müllferkel und nicht die Hersteller - Erziehung über den Geldbeutel wirkt auch bei uns!

RE: qpqr27 um 17:56

***zur Wahrheit gehört auch....
dass Plastikmüll im Salzwasser der Weltmeere wesentlich schneller abgebaut wird als an Land - dieser Entsorgungsweg darf nicht versperrt werden***

Da sie gerade bei der "der Wahrheit" sind, sollte nicht verheimlicht werden, dass der Abbau des Plastikmülls zwischen 400 und 1000 Jahren braucht, je nachdem aus welchem Kunststoff, und in welcher Tiefe.
Und in wie weit dieser Kunstoff die Organismen in den Weltmeeren negativ beeinflusst, ist noch gar nicht abzuschätzen.

Ihr "Entsorgungsweg" ist eine Sackgasse !!!

Gruß Hador

Plastik-Hersteller zur Kasse bitten?

Noch nie hat einer das bezahlt. Das bleibt immer beim Kunden.

Was macht eigentlich der trettin Punkt mit dem ganzen Geld?

Krimminelle Entsorger machen sich die taschen voll und der Müll landet im Meer.
Und in den MVAs müssen wir gas oder Öl zufeuern.

Ausnahmen bitte

Ich esse oft und gern den fertiggemischten Blattsalat. Die Verpackung ist eine regelrechte Sünde: Neben der transparenten Schale, durch eine Folie und einen Decke nach oben abgedichtet gibt es zwei, drei weitere Schälchen mit Gewürzen, Beilagen usw., die besser erst kurz vor dem Verzehr hinzugefügt werden. Die Plastikgabel würde ich nutzen, wenn ich den Salat irgendwo unterwegs äße. Ein Augenschmaus, aber leider eine Umweltsünde. Man sieht, ob er frisch ist und ob einem der Salat insgesamt schmecken wird.

Ob ich den noch kaufte, wenn er "blickneutral" in einem Kästchen angeboten würde? Ich glaube nicht.

17:10 von lubbert

Sie haben ja Recht, bei den Kippen ist es jedoch ganz einfach; einfach Filterzigaretten
verbieten, bei filterlosen fällt eine riesige Menge an Müll weg und den Einen und Anderen wird das Rauchen vielleicht vermiest.

Rechnung muss kommen ....

Höchste Zeit, dass die Einweg- u. Verpackungsindustrie + Komplizen ordentlich u. möglichst in vollem Umfang (!) zur Kasse gebeten wird ! Allen voran die Müllmacher McDonalds, Starbucks, Nestlé u.a. Sie haben in den letzten 10-15 J. für eine beispiellose, vorher schlicht nicht dagewesene, Müllschwemme [Einwegbecher- u. Kapseln, Plastik, Verpackungen] gesorgt. Gemachte Profite werden ungeniert und meist unversteuert abkassiert, langfr. Schäden/Wirkungen d. Gesellschaft als "Zukunftsaufgaben" überlassen ... Der Verbraucher wurde/wird bei d. Einführung dieser - meist entbehrl. - "Produkte" i.d.R. erst gar nicht gefragt, soll jetzt aber zahlen !
Gleiches gilt übrigens auch f. die Problematik Zigarettenkippen u. Tabakkonzerne ...
MfG. B.W.

Im Gegensatz zu den allermeisten ..

Pazifik Anrainerstaaten, die schlichtweg einfach zu arm sind, sich eine funktionierende Müllentsorgung überhaupt zu leisten, landet 99,99999 Prozent des deutschen Plastikmüll eben NICHT in irgendwelchen Flüssen oder Meeren!

Der Vorschlag der Ministerin bringt im Endeffekt somit eigentlich so gut wie NIX!

Mein Fazit daher:

Viel Lärm um fast NICHTS!

"Am Ende zahlt es der

"Am Ende zahlt es der Kunde".
Da haben Sie völlig recht. Aber immerhin kann ich noch entscheiden, wessen Kunde ich sein möchte ;-)
Niemand zwingt mich in den Fastfood-Ketten zu essen. Und wenn ich einen Kaffee für unterwegs möchte, kein Problem. Selbst jetzt im Urlaub am Strand habe ich immer meinen Mehrwegbecher dabei.
Am Ende zahlt nur der Kunde, der auch weiterhin auf Einweg setzt. Und wer sich solchen LUXUS gönnt, der darf sich meinetwegen auch gerne an den Kosten beteiligen.

19:14 von Allrightcom

der fertig gemischte ist natürlich auch eine keimschleuder, wg der schnittkanten, langen verweildauer. aber leider ist der deutsche bürger/in/divers nichtmal mehr in der lage, sich einen salat selbst zuhause herzustellen. ja, er/sie/es will es ja sofort auf dem brunnenrand zusichführen. und dann fehlt die abfalltonne, oder ist schon voll

qpqr27 17:56

" ... dass Plastikmüll im Salzwasser wesentlich schneller abgebaut wird als an Land - dieser Entsorgungsweg darf nicht versperrt werden"

Satire Ende - oder meinen Sie das ernst?
Wenn man ein paar hundert Jahre Zeit hat, mag das evtl. stimmen. Inzwischen findet man Plastik im Bauch verendeter Wale. Seevögel werden stranguliert. Als Mikroplastik essen wir es in Fischen, die immer mehr damit verseucht werden. Traumstrände sind durch meterhohe Müllberge, bei Flut angeschwemmt, nicht mehr begehbar. Hauptsache, die bequeme Entsorgungsmöglichkeit wird nicht versperrt.

Es kostet, es wird teurer....

Was das Ganze kostet? Nichts!
Früher hatten wir Papiertüten, um das Obst einzupacken. Heute in Plastik verschweisst. Waschpulver war früher in Pappschachteln verpackt, Schampoo in Glasflaschen. Creme gabs in Blechdosen. Kekse auch. Schokolade in Papier. Jetzt ist alles in Kunststoff verpackt, selbst Nudeln, die in Pappboxen verfüllt sind, bekommen ein Kunststoff-Fensterchen. Dieser Plastikwahnsinn lässt sich für Null Euro innerhalb weniger Monate final abstellen! Es bedarf einfach eines Regulativs. Und kosten wird es künftig sogar weniger.

kein weitblick

Schön was sie da vor hat aber die Frau ist sehr naiv, was glaubt sie denn, wer das bezahlt, sicher nicht der Hersteller, die werden die Kosten an den Käufer weitergeben. Ebenso wenn Gas, Benzin und andere Energien teuer werden, kommen da auch noch die Mehrwertsteuer drauf. Und sie lächelt weiter.

RE: Frank von Bröckel um 19:21

***Pazifik Anrainerstaaten, die schlichtweg einfach zu arm sind, sich eine funktionierende Müllentsorgung überhaupt zu leisten, landet 99,99999 Prozent des deutschen Plastikmüll eben NICHT in irgendwelchen Flüssen oder Meeren!***

Da hinkt die Logik !
Weil die Pazifikanrainer zu arm sind, landet der deutsche Plastikmüll nicht im Meer ?

Sie wissen anscheinend nicht, dass Deutschland seinen Plastikmüll gerne nach Afrika oder eben nach Asien, bzw. Ozeanien entsorgt. Und genau deshalb landet unserer Müll wegen der mangelhaften Entsorgung vor Ort im Meer.

Gruß Hador

Die Hersteller? So ein Blödsinn!

Dann wird einfach im Ausland gekauft. Geniale Idee um die heimische Industrie kaputt zu machen oder ins Ausland zu treiben.

Wieso wird die Kommune nicht einfach ermächtigt von den Händlern, welche ihre Produkte in Wegwerf Verpackungen anbieten einen höheren Obolus zu nehmen?

Würstchen Bude A muss dann mehr bezahlen als Würstchen Bude B der eben keine Einweg Plastik Becher und das passende Plastik Besteck anbietet. Dann hat die Stadt schon im voraus das Geld für die entsorgung eingetrieben und der Kunde und der Händler kann entscheiden ob einen der höhere Preis das wert ist.

Und um das Geld für die Entsorgung ging es doch?
Weniger Verbote, Eigenverantwortung!

Im übrigen besteht gerade bei McDonalds fast alles an der Verpackung aus Papier, sogar die Becher.

So ein populistischer Aktionismus!

Es sollten die Leute bestraft werden, die die Sachen in die Landschaft werfen, alles andere wäre ein Freibrief zur weiteren Vermüllung.

Die Rechnung zahlt der Verbraucher

Wenn die Regierung die Hersteller zur Kasse bittet, dann bitten die Hersteller die Verbraucher zur Kasse, und die dürfen mal wieder die Rechnung zahlen. Man sollte sich aber schon die Frage stellen: Was soll solch ein Unsinn, wie "Coffee to Go?" Diese Sinnfreien Becher sollte der Verbraucher sofort boykottieren. Ebenso Verpackungen, die nur zur Hälfte mit Ware gefüllt sind, und Dinge wie Bananen, die bereits von der Natur perfekt verpackt sind, brauchen keine Plastikumhüllung. Der Kunde hat es in der Hand, entsprechenden Druck auf die Industrie aus zu üben.

....to go!

Früher hat man Kaffee aus Porzellantassen getrunken, seit einigen Jahren muss es „coffee to go“ sein. Ein neues Lebensgefühl, Kaffee schon morgens in der S-Bahn, beim Fahrradfahren, auf dem Motorrad, zu Fuß auch, beim smalltalk und im Büro, wenn’s gar nicht anders geht, auch auf dem Klo. Allein dieses Wahnsinns-Lebensgefühl produziert täglich Millionen von Plastikbechern, deren Entsorgung aus unseren Augen verschwinden, weil sie auf irgendwelchen Inseln, auf die ganze Welt verteilt, an deren Stränden wieder auftauchen.
Im Mittelalter hat man den Müll einfach auf die Straße gekippt, bis schlimmste Krankheiten uns gezwungen haben eine vernünftige Müllentsorgung zu organisieren. Heute geht es darum- nicht Verbote!-
sondern einfach auf etwas zu verzichten!

Auf dem Weihnachtsmarkt geht's doch auch!

Ich selbst koche meinen Kaffee zuhause und nehme ihn in einem Thermobecher mit.
Für Coffee to go würde ich Tassen wie für Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt nehmen. 2 € Pfand pro Tasse. Behalten oder zurückgeben. Das würde diese Art von Müll sicher reduzieren.

Wegwerfen von Müll, besonders Zigarettenkippen, unter Strafe stellen! In Singapur klappt es doch auch!

Ziel grob verfehlt Frau Schulze!

Mein Vorredner trifft den Kern:
Die Wild-Abfallentsorgung darf nicht den Herstellern und damit den Kunden aufgebürdet werden, sondern den zahlreichen Ferkeln, die sich nicht um Abfalleimer kümmern. (Diese regelmäßig zu leeren ist eine öffentliche Aufgabe, die wir mit unseren Steuern bereits bezahlt haben.)
Es dreht sich um ILLEGAL entsorgten Müll. Von den unzähligen Zigarettenkippen bis zum Hausmüllsack oder Autoreifen die wild entsorgt werden.
HIerfür sind die Verursacher auch als Straftäter zu verfolgen und mit Strafen zu erziehen, die a)wehtun und b)in Summe die zusätzlichen Entsorgungskosten aufbringen.

Machen Sie entsprechende Gesetze und setzen Sie (zusätzliche Mitarbeiter) in den Ordnungsämtern als Müllpolizei ein. (Gute Arbeitsmöglichkeit für unqualifizierte oder schwer vermittelbare Personen.)

Einige Städte machen es doch schon vor, wie so etwas funktionieren kann. Schade dass es nur mit Überwachung geht, aber die schlechte Kinderstube vieler Mitbürger verlangt nach Antwort!

@ 19:59 von Thomas Wohlzufrieden

Zitat: "Der Kunde hat es in der Hand, entsprechenden Druck auf die Industrie aus zu üben."

Das tun die meisten Kunden aber nicht, solange der Plastikmüll (gefühlt) umsonst ist.
Er beschwert sich dann lieber über zugemüllte Strassen und die Höhe der Müll- und Strassenreinigungsgebühren.

Mir ist es lieber, die Gebühren die ich zahlen muß, bleiben begrenzt.
Auf den dann plötzlich teuren Verpackungsmüll kann ich verzichten, indem ich zu einem Hersteller wechsle, der die Ware in weniger von dem teuren Müll einpackt.

Gruß, zopf.

Zurück an Fastfood Restaurants

Ich habe schon öfters geplant, den Fastfoodrestaurants wie McKotz,entschuldige,McDonalds &Co den Müll, den die Bonzenkinder Freitag-bis Sonntagnacht auf dem Weg von der S-Bahn zu ihren Villen auf Straße und Gehsteig hinterlassen, zu sammeln und ebendiesen Takeaways vor die Tür zu werfen!

Generell

sollten für alle Produkte der ökologische und (a)soziale Faktor in den Preis einbezogen werden, also jegliche Umweltschädigung, -störung, -zerstörung, Belastung für die Gesellschaft bis zum Endprodukt und dessen vollständige ökologische Entsorgung oder Wiederverwertung. Das wäre gerecht, aber teuer, vor allem für die Industrie. Was jetzt läuft ist billige, aktionistische, plakative Symbolpolitik, um den Grünen (die es auch nicht können) Wähler abspenstig zu machen. Mit dem Kleinkram werdet Ihr die Welt nicht retten. Dazu braucht es mutige Politiker, die sich gegen Wirtschaftsinteressen durchsetzen können. Die gab es, gibt es und wird es nie geben. Jedenfalls nicht in unserer Plutokratie.

@ 20:12 von ChrisQ

Zitat: "Es dreht sich um ILLEGAL entsorgten Müll."

Nein, es dreht sich erstmal um die viel zu große Menge an Müll.

Wer soll denn noch die Gebühren zahlen, wenn 5 mal soviele Mülleimer aufgestellt werden und auch öfter geleert werden müßen ?

Geben Sie den Menschen doch den Anreiz Geld zu sparen, indem sie Müll vermeiden.

Gruß, zopf.

Ja, dann wird Vieles teurer

und das soll es auch, denn viele Plastikverpackungen braucht man nicht. Die Hersteller werden es berücksichtigen und vermeiden oder der Kunde meidet den teuren Müll. Wenn ich sehe, was sich zum Bsp. McDonalds an Plastikmüll leistet, der dann am Straßenrand oder im Wasser zu finden ist, gehören die gehörig für dieses Umweltverbrechen bestraft! Nehmt doch nicht die Multis in Schutz. Die laden die Lasten (den Müll) bei Euch ab und freuen sich über Eure Dummheit. Meidet Plastik! Meidet solche Umweltverbrecher!

Es wäre noch sinnvoller, wenn

Es wäre noch sinnvoller, wenn die Umweltministerin Schulze die Einzelvorschläge, die für sich genommen sinnvoll sind, aber nicht genügen, in ein Gesamtkonzept integrieren und koordinieren würde; dann würde auch deutlicher, dass es eine konzertierte Aktion von kritischem Verbraucher*innen-Verhalten, Verpackungswirtschaft, politischer Steuerung und Lenkung über den Geldbeutel geht. Anders ist sinnvolle ökologisch nachhaltige und sozial ausgewogene Umwelt- und Klimapolitik nicht zu haben. Die Grünen wissen das; und ihr Wissen scheint mehr und mehr in die Prozesse und Programme anderer Parteien Einzug zu halten. Gut so.

Ist es nicht unser Verhalten?

Es schon schwer erträglich, dass die Kompetenz der Politik immer wieder angezweifelt wird, sollten wir uns doch an die eigene Nase fassen. Ich stehe oft morgens an einer StraBa-Haltestelle in Zigaretten-Kippen, Trinkverpackungen, Döner-Verpackungen - weil wir wirklich alles in der Öffentlichkeit fallen lassen und nicht zum 3 m entfernten Mülleimer bringen können! Die Müllsammelaktionen im Frühjahr bringen mich zur Weißglut, als wenn wir keine Mülltonnen und Wertstoffhöfe hätten. Und Cafe to Go ist nun wirklich ein Wohnstandsproblem. Das sieht man an den Bahnhöfen, in den Parks. Also denken wir vielleicht mal über unser Fehlverhalten nach, nur dann müssen Politik und Gesetzgeber einschreiten. Ein bisschen mehr Rücksicht und Nachdenken bringt viel. Also bitte anfangen, statt diskutieren und schwarze Peter verteilen...

"will" ist gut!

Erstmal Aktionismus vortäuschen.
Dann die Kostenfrage: Die muss irgendwie um die Ecke nicht den Verursacher direkt treffen, denn der ist ja der Konsument und
Wirtschaftsfaktor. Der Vertreiber auf keinen Fall, denn der wird sich als ärmster der ganzen Kette darstellen und auf seinen Wettbewerb verweisen.
Bleibt praktisch nur noch der allgemeine Steuerzahler. Ja, die CO2-Steuer!

schaut mal zurück

Da gab es mal SERO.
Die haben fast für alles gezahlt.
Und wir Kids haben damit unser Taschengeld verdient. Handwagenweise haben wir alles Mögliche dorthin gekarrt.
Das Mehrwegsystem war auf einem löblichen Stand.
Aber nee, war ja DDR, da war ja alles schlecht.

Komischerweise war die DDR in dem Bereich kapitalistischer als die kapitalistische Bundesrepublik. Man hat das Umweltbewusstsein der Bürger durch finanzielle Anreize gefördert.

Für das, was ich in der Bundesrepublik in den letzten 30 Jahren kostenlos ordentlich entsorgen musste, hätte ich in der DDR einen fünfstelligen Betrag erhalten.

Oder ist es vielleicht sogar so, dass uns die kapitalistische Entsorgungsmafia einfach nur weil's Spaß macht um diese Beträge prellt?

Das ist ein weites Feld - da fließt noch viel Wasser den Rhein runter - da brauchen wir eine Bundesregierung, die mutige Entscheidungen trifft, aber nicht in sinnlosen Aktionismus verfällt. Und vor allem von denen lernt, die es besser mach(t)en.

Guter Vorstoß

Der beste Vorschlag der SPD seit langem!
Jetzt muss dieser allerdings noch umgesetzt werden.

Argumente

Manche user argumentieren, nicht der Müll solle teurer gemacht werden, sondern nur die Menschen, die den Müll illegal entsorgen, sollen die Kosten + Strafen bezahlen.

Sie wollen nicht für all diesen illegal entsorgten Müll mitbezahlen müßen.

Kann ich verstehen und übernehme das Argument mal.

Ich vermeide seit mehr als 40 Jahren soviel Müll wie ich nur kann.

Plastiktüten lehne ich im Laden etwa genausolange ab, hab immer meine eigenen Taschen dabei.

Ich trinke meinen Kaffee aus einer Porzellantasse im Café und esse in einem Restaurant/Pommesbude, wo mir Teller und Besteck zur Verfügung gestellt wird.

Warum soll ich für die Entsorgung der "to go-Becher" und MacDoof-Verpackungen anderer Leute mitbezahlen ?

Gruß, zopf.

19:01 von Nachrechner

,,,,seit den 70-ger Jahren wurden/werden in Singapur harte Strafen gegen "Strassenverschmutzer" ( Kaugummi, Zigarettenkippen) durchgesetzt ! Heisst zwar "Fine City" - ist aber um ein Vielfaches "sauberer " als unsere so "perfekt" funktionierenden Kommunen ! Bestraft die Müllferkel und nicht die Hersteller - Erziehung über den Geldbeutel wirkt auch bei uns!

Habe ich mir letztens angesehen --> funktioniert bestens.

Am 12. August 2019 um 20:14 von zopf

" Mir ist es lieber, die Gebühren die ich zahlen muß, bleiben begrenzt.
Auf den dann plötzlich teuren Verpackungsmüll kann ich verzichten, indem ich zu einem Hersteller wechsle, der die Ware in weniger von dem teuren Müll einpackt. "

Gute Idee, aber stellen sich mal in irgend einen gut sortierten Markt hin, an das Regal wo Jogurt und Quarck und Margarine und Brotaufstriche sind, Sallate ( nicht die frischen grünen ) und sonstiges, bis zum Fisch in Essig oder Öl.

Viele verschiedene Firmen, wie bekommen sie die dann nach Hause, wenn die nicht in Bechern oder Eimern sind.
Ein Handwagen voll Gläser zum einkaufen mitnehmen ;-)).

Viel Spaß.

@Wer hilft Svenja?

"Dass die nach der aufwendigen Studie angesetzten Entsorgungskosten für die Hersteller wieder beim Verbraucher landen, scheint das Umweltministerium im Umverteilungseifer erstmal übersehen zu haben."

ja, ist doch richtig. Ob die Kosten beim Kunden hängen bleiben oder nicht soll der Kunde entscheiden. Sollte er die Müllentsorgung nicht mittragen wollen, kauft er ein unverpacktes Produkt. Gute Lösung.

Was keine Gute Lösung ist dass erstmal niemand, weder der Verbraucher noch der Verursacher zur Kasse gebeten wird und die Allgemeinheit für die Verpestung der Umwelt aufkommen muss.
Sehe ich nicht ein.

@ 20:33 von joe70

Zitat: "Bleibt praktisch nur noch der allgemeine Steuerzahler. Ja, die CO2-Steuer!"

Nee, es soll am Verursacher hängen bleiben.

Jeder der Müll, vermeidet, nicht soviel CO2 in die Luft pusten läßt, spart dann eben.

Belohnt doch den persönlichen Umweltschutz und appeliert nicht immer nur an freiwillige Selbstbeschränkung.

Die, die sich jetzt schon freiwillig selbst beschränken sind die Doofen und dürfen für die Umweltferkel mitbezahlen.

Und unser Klima wird uns eine verdammt hohe Rechung präsentieren, wenn wir so weitermachen.

Gruß, zopf.

'Don't litter- 1000€'

Wirkt sofort ohne Risiken und Nebenwirkungen. Nur bei den Doofen liegt der Müll rum.

um 20:52 von m1cky

>>
ja, ist doch richtig. Ob die Kosten beim Kunden hängen bleiben oder nicht soll der Kunde entscheiden. Sollte er die Müllentsorgung nicht mittragen wollen, kauft er ein unverpacktes Produkt. Gute Lösung.
<<

Sie haben ja so Recht. Ich habe ohnehin den Eindruck, so mancher meint, man könne Kosten irgendwelchen Außerirdischen aufbürden.

@Die Rechnung zahlt der Verbraucher

ja und das ist völlig korrekt.
Wenn der Kunde meint eine umweltfeindliche Verpackung mitzukaufen, soll er zahlen. Verursacherprinzip.

"Diese Sinnfreien Becher sollte der Verbraucher sofort boykottieren."
ja, tut er aber nicht. Aus Bequemlichkeit. Und nun?

@ 20:51 von wenigfahrer

Alles an Verpackung läßt sich nicht vermeiden, aber eine Menge.

Viele Produckte sind mehrfach eigepackt, andere Beispiele, wie eingeschweißes Obst und Gemüse wurden hier schon zu Genüge genannt.

Ein Wegwerf-to-go-Becher kann auch in den meisten Fällen vermieden werden.
Soll der von mir aus 5 € kosten (ohne Kaffee), ich brauch den nie und alle die sich den Luxus leisten wollen, aus einem Becher zu trinken der danach im Müll landet, sollen eben dafür bezahlen.

Gruß, zopf.

@försterli ......Selbstbeschränkung.....

.... ist in einem wildwuchernden kapitalistischen System überhaupt nicht machbar. "Cafe to go" ist ärgerlich, da gebe ich ihnen recht, aber nicht das eigentlich zugrunde liegende Problem. Deutsche Verbraucher haben gar kein Umwelt-Bewusstsein, was Kunststoff-Verpackung betrifft. Es äussert sich oft als Impulskauf, im Supermarkt, Drogeriemarkt, beim Online Ordern. Da Obst, das in Plastikfolie verpackt ist, bevorzugt gekauft wird, ist das Postulat der Selbstbeschränkung ein frommer Gedanke. Auch wenn Schampoo ausschliesslich in Kunststoff-Flaschen verfüllt wird, kann der Verbraucher, selbst wenn er guten Willens wäre, den Plastikmüll nicht vermeiden. Auch in unseren Fahrzeugen schlummern Millionen Tonnen unrecyclebarer Kunststoff.
Daran denkt beim Neuwagenkauf niemand.
-
Verbieten. Ohne einen gesetzlichen Umweltschutz wird es nicht funktionieren. Und was unsere Umweltministerin vorhat, ist mal wieder, den Verbraucher zu schröpfen.
Halbgar. Unausgegoren. Ohne Weitsicht. Abwählen.

Im Stundentakt

...werden von der SPD-Ministerin Schulze neue Klimaschutz-Vorstellungen vorgestellt. Vornehm wird der Begriff "Verhaltenssteuerung" vermieden, stattdessen spricht sie stets von Anreizen...das klingt auf den ersten Blick moderat, ist es aber bei weitem nicht. Letztlich läuft es doch auf Zwangsverordnungen - wie bei der von ihr vertretenen CO2 Steuer - hinaus. Zum Trost soll diese Steuer an Klimaschützer angeblich wieder zurückgegeben werden. Auch von Verboten spricht sie oft, wie jetzt bei den Plastiktüten...das läuft letztlich daraus hinaus, den mündigen Bürger zum Guten zu zwingen.
So werden aus "Anreizen", Zwangsverordnungen, neue Steuern und Abgaben sowie Verbote...statt dem Bürger durch Information und Bildung zu vertrauen, wird von oben dekretiert und verpflichtet.

@r0lt0

"Verbieten. Ohne einen gesetzlichen Umweltschutz wird es nicht funktionieren. Und was unsere Umweltministerin vorhat, ist mal wieder, den Verbraucher zu schröpfen.
Halbgar. Unausgegoren. Ohne Weitsicht. Abwählen."

Umweltschutz gerne, aber nicht auf meine Kosten. Richtig?
Wenn der Verbraucher den Mist mitzuverantworten hat, warum sollte er dann nicht "geschröpft" werden? Kosten auf Verursacher abzuwälzen finde ich eine wunderbare Idee, und effektiv noch dazu. Leider achten die Leute viel zu oft nur aufs Geld.

War da was oder schon wieder...?

Manchesmal meine ich, nach 70 Jahren BRD interessiert sich niemand mehr dafür. In der Schule? Erzählen die Eltern mal was oder irgendetwas im TV?

Umweltverschmutzung, achtlos seinen Abfall entsorgen, auch auf der Autobahn - Fenster auf und raus.Die wunderbare Welt des Einweggeschirrs und Pappbecher.

Kaugummi, mal lesen was drauf steht, manchesmal mehrsprachig "Keep your country tidy".

Na ja auch die Fluppen oder wir werden nach USA ein Land, kein Alkohol, Zigaretten etc. in der Öffentlibchkeit. Adieu Biergarten.
Kaffee zum Mitschleppen, "Thermoskanne oder Cafe."

Fazit:
Die nächste Generation macht genau das, wie mancher früher. Pure Bequemlichkeit. Wenn der Müll wenigstens den Weg in den Abfalleimer findet, gut so.

Picknick oder Grillfest mit Einweg, das ist zusätzlich Mathematik und Arbeit. Geschirr abwaschen und wiederverwenden, so bleibt auch auf Dauer mehr im Portemonnaie.

Industrie:
Die Glasflasche machts halt.

Machs vor, machs nach, machts besser.
Klima und Umwelt!

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