Ihre Meinung zu: Wie das Feindbild USA im Iran kultiviert wird

13. August 2019 - 12:30 Uhr

Auf der Straße, in der Schule: Viele Iraner sehen die USA kritisch. Konservative wollen den Hass verstärken, doch im Vergleich zu früher haben sie es schwer. Der Nachwuchs bildet sich ein eigenes Urteil. Von Karin Senz.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.333335
Durchschnitt: 3.3 (15 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Wie das Feindbild USA im Iran kultiviert wird

dafür sorgen die USA ja schon selber
da brauchts kein Mullahs

Als Iraner dürfte es nicht schwer sein die USA zu hassen.

Dazu braucht man keine Propaganda, sondern einfach nur harte Fakten der Geschichte seit 1953 - der Iran ist heute wie er ist vor allem auf Grund illegaler Einmischungen der USA seitdem.

wie hier bei uns

auch unsere jugend fliegt gerne zum austausch oder studium in die USA

Feindbild in den Medien

Naja, wie das Feindbild Trump, Brexit, Russland und alles was nicht EU/Regierungskonform ist in Deutschland kultiviert wird sehen wir ja auch.
In D ist man zwar sofort oberlehrerhaft dabei wieder einmal allen anderen Laendern zu sagen, dass da "jemand" Einfluss nimmt, aber selber ist man blind im eigenen Land. Jeder der die EU aus welchen Gründen auch immer, nicht gut findet ist schon sofort "dumm, populist oder rechts". Vielleicht mal lieber kritischer im eigenen Hause sein..

6. und 9. August 1945

Wenn sich der Nachwuchs im Iran ein eigenes Urteil bildet, ist es für die Staatsführung doch ein Leichtes im Internet die Bombenabwürfe vom 6. und 9. August 1945 abzuspulen und den kritischen jungen Menschen damit zu zeigen, wie wichtig es ist über eine eigene atomare Abschreckungsstrategie zu verfügen. Insbesondere dann, wenn ein Land über begehrte Rohstoffe verfügt!

So ganz unschuldig sind die USA u. die NATO nicht!

Zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/iran-usa-feindbild-101.html

Auf der Straße, in der Schule: Viele Iraner sehen die USA kritisch. Konservative wollen den Hass verstärken, doch im Vergleich zu früher haben sie es schwer. Der Nachwuchs bildet sich ein eigenes Urteil.

sage ich mal:
so ganz unschuldig sind die USA nicht daran, dass sie ueberall als Feind gesehen werden. Schaut euch doch an, wie die USA ueberall unseren Planeten mit ihrer Kriegstreiberei, mit der unnötigen Erschwerung der Einwanderung, mit der Mauer, mit diesen Tweets von Trump gegen Mexiko und andere Länder den Hass gegen den Rest der Welt schueren und auch solche wie Bolton und Netanjahu (die beide den Iran auslöschen wollen) und Pompeo. Wer droht denn bitte hier wem??

Die USA und die werte NATO brauchen sich gar nicht zu wundern!!

Nicht nur im Iran ...

... bilden sich die Leute ihr eigenes Urteil.

Die USA werden mit Herrn Trump sicherlich nicht nur dort inzwischen Feindbild Nr. 1 sein.

Man muss sich ja nur täglich die Meldungen durchlesen: Menschenfeindliche Einwanderungspolitik, Aufkündigung Artenschutz, falsche Waffenpolitik, etc. etc. ... ja, da kommt schon so einiges zusammen.

Und wenn Herr Trump weiterhin nur an sich denkt ("America ..." äh Sorry "Trump First"), wird die Lage sicherlich nicht besser werden.

Der Nachwuchs ist jung und ohne Erfahrung

Die Alten heute waren früher auch mal jung! Die haben ihre Erfahrungen gemacht, die sie zu der Einstellung gebracht haben. Die Iraner sind nicht besonders nationalistisch oder gar patriotisch. Sie sind auch nur gemäßigt gläubig. Die Iraner sind keine großen Staatsdenker. Daher interessieren sie sich für gewöhnlich nur für den nächsten Vorteil. Langen Hass schieben die nicht, dafür ist die Schönheit im Leben viel zu wichtig. Was die Alten aber erdulden mussten, durch die USA/Vereinigtes Königreich, dass geht auf keine Kuhhaut! Da macht die heutige Jugend bessere Erfahrung, da sich die Amis nicht mehr so stark einmischen. Die Regierung wird sich ändern im Iran aber NUR, wenn die USA jetzt nicht wieder ein Regierungssturz anstreben oder gar Krieg führen. Denn dann sind die Friedensjahrzente fürn Arsch und die Jugend lernt nicht nur den Hass der Alten auf die USA zu verstehen sondern übernimmt ihn auch! Wenn Trump und sein Nachfolger durchhalten, dann wird es zur Entspannung kommen. Wenn!

Solange die USA und Co sich so verhalten brauchen die sich nicht

Dann zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/iran-usa-feindbild-101.html

Schon die Kinder in der Schule lernen das. Das sei auch richtig so, sagt der konservative Teheraner Bildungspolitiker Jabbar Kouchakinejad: "Es wird immer Parolen wie 'Tod den Arroganten', 'Tod dem Satan' geben", sagt er. "Wenn ein anderes Land den Platz der USA einnimmt und die eigenen Leute und die Menschen in der ganzen Welt unterdrücken will, dann werden sich die Parolen gegen sie wenden. Vielleicht wird es irgendwann 'Tod für Israel' oder 'Tod für England' heißen."

solange Israel, die USA, England, die NATO, usw. ihren niedrigen Hass gegen den Rest der Welt ausleben, brauchen sich die USA nicht zu wundern wenn es solche Hassparolen gegen sie gibt. Warum wird dem Iran das Existenzrecht verweigert?? Warum darf Israel zum Beispiel den Palästinensern ihr Land rauben und warum darf Israel ungestraft die syrischen Golanhöhen - die Syrien gehören - ungestraft okkupieren??

Bei diesem Rüpel Trump,

wobei man ihn eigentlich noch verharmlosd,
ist es doch nicht schwer antiamerikanisch zu sein. Allerdings würde man die 50% der Amerikaner mit ihm in einen Topf werfen und das wäre abgrund falsch.

meine Meinung:

Dieser Beitrag von Frau Senz bringt nichts neues. Ist es nicht nachvollziehbar, dass die USA als Gegner begriffen werden? Wenn ich Filme und Serien der USA sehe, gibt es auch hier immer die gleichen Länder, aus denen die Schurken stammen. Das sind Serben, Kubaner, Russen, Syrier und Iraker. Das hinterfragt doch auch niemand. Und der Iran ist tatsächlich in seiner jetzigen Existenz von den USA bedroht.
1953 war die CIA an dem Sturz von Irans parlamentarisch legitimierten Premier Mossadegh maßgeblich beteiligt. Die Gefahr, die die USA darstellen, ist begründet.

höchst unglückliche Wortwahl

Viele Iraner sehen die USA kritisch. Konservative wollen den Hass verstärken
Etwas kritisch sehen ist also gleichzusetzen mit Hass? Soll das heissen ich muss die USA und alles was von dort ausgeht jetzt uneingeschränkt toll finden und darf es nicht mehr kritisch hinterfragen, weil das Hass wäre?

Fortschritt

"Konservative wollen den Hass verstärken, doch im Vergleich zu früher haben sie es schwer. Der Nachwuchs bildet sich ein eigenes Urteil"

Gott sei Dank ist das so.

Hass? Das hat mit Hass nichts

Hass?
Das hat mit Hass nichts zu tun, das gebrannte Kind scheut das Feuer, aber hasst es doch nicht.
Dass der Iran nach dem Putsch der CIA und des MI6 gegen Mossadegh und der Einsetzung des Schah, nach dem die USA Saddam Hussein mit Giftgas ausstatteten und ihm sagten er solle iranische Ölquellen erobern, trotzdem noch ein Atomabkommen mit den USA geschlossen haben, war ein Entgegenkommen das die USA nicht verdient hatten.
Und wieder brechen die USA das Völkerrecht zum Nachteil des Iran.

Deshalb wird im Iran intensiv vor den USA gewarnt und ein realistisches Bild des Landes gezeigt, nicht das Bild der transatlantischen Propaganda.

man muss nicht in den Iran fahren...

um zu sehen wie das Feindbild Trump/USA in den Medien kultiviert wird

Der Nachwuchs bildet sich ein

Der Nachwuchs bildet sich ein eigenes Urteil aus dem CIA-Putsch gegen Mossadegh, aus dem Krieg Saddams gegen den Iran im Auftrag und mit Unterstützung der USA und aus dem völkerrechtswidrigen Bruch des Atomabkommens durch die USA und kommen so zu dem Schluss, dass die USA doch das großartigste Land der Welt und God's own country sind?

sicher ein rückschlag für iran und deren politiker

den wen man nur hass und ein feindbild aufbaut gegen die westliche welt und vor allem gegen die marikaner, dann sollten sie sich nicht wundern das ihnen keiner glaubt auch nicht die jugend. ihnr land wird ärmer und freies leben in iran ist nicht möglich. das wird auch nichts ändern sollte die wirtschaft besser werden, den nur mit unterdrückung kann sich ein machtregiem wie in iran am leben halten.
früher hatten wir auch in der ehemaligen ddr jeden tag das feindbild westdeutschland und der westlichen welt eingetrichtert bekommen, nur somit haben wir jugendliche uns vollständig von diesem regiem gelösst und provokative westmusik gehört und auch immer wiedesprochen.
fazit:
wenn man seiner jugend nichts bieten kann als nur feindbilder somit verliert man auch den grundbaustein seiner zukunft und landes!

Dieser Bericht lässt mich

Dieser Bericht lässt mich über den Iran recht positiv denken (hab ich allerdings vorher schon).
Aus meiner Sicht hat der Iran das große Glück, eine relativ offene und unideologische junge Bevölkerung zu haben, die nur schwer von den (religiös) Extremen im Land vereinnahmt werden kann.
Damit hätte der Iran eigentlich sehr gute Voraussetzungen dafür, eine gemäßigte Kraft im mittleren Osten zu sein mit der man auch Handel treiben möchte und die zur Stabilität in der Region beiträgt.
Wenn es da nur nicht dieses kleine Problem mit den USA geben würde.. Warum gibt es das nochmal?
So traurig es ist, aber so manchen USA kritischen Sätzen im Artikel würden wohl die meisten aufgeklärten Leute eher zustimmen...

Feindbild USA

Ich bleibe dabei. und täglich bestätigt mir das Weltgeschehen meine Meinung :

Alle Religionen sind die Größten Verbrecherorganisation der Erde , dagegen sind die Mafia, die chinesischen Triaden u.a. Amateure.

Ob christentum , Islam, Judentum , Buddhismus u.a. diese wollen die Kontrolle, Macht , Geld u die Manipulation der Menschheit nach ihrem Sinne, sowie die Macht der Konzerne . Politiker der Demokratischen Staaten sind lediglich die Handlanger der oben genannten Verbrecherorganisationen.

Wenn man auf allen Kanälen, mit Lügen und sogar erfundenen "Beweisen" gegen diesen Staat einen Krieg herbeiredet, und diesen Krieg auch durchführt. Und all das, weil dieser Staat eine "Achse des BÖSEN" sei? Und dieser Krieg kostete dann etwa eine Million Menschen das Leben.

Und jetzt darf man dreimal raten, wer dieser Staat war, der das getan hat.

Ein Artikel der das

Ein Artikel der das Verhältnis von USA und Iran thematisiert, ohne den Putsch der CIA gegen Mossadegh, den Krieg Saddams im Auftrag der USA gegen Iran, die Cyberangriffe von Israel und den USA auf den Iran oder das völkerrechtswidrige Aussteigen der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran überhaupt zu erwähnen, betreibt einseitige Propaganda.
Dafür Kinder zu instrumentalisieren, ist besonders schäbig.

gehts noch ? "iran kultiviert feindbild?"nicht zu fassen

was bitte?
die usa kündigt einseitig ein funktionierendes abkommen.
sanktioniert heftig wie sonst nur kuba ein ganzes land, was ja bei licht betrachtet, die eröffnung eines krieges mit wirtschaftlichen mitteln ist.

und die ts hat nix besseres zu tun, als sich zu fragen ,ich zitiere
"wie das feindbild usa im iran kulitivert wird" ?

äh - vlt. einfach indem man mal rüberschaut,was im irak, in syrien,libyen,afghanistan geschehen ist und geschieht und was im jemen grad passiert?

angeblich weil am 11.9.2001 saudi-araber ein attentat verübt haben und seitdem im namen des anti(?)terrors überall,aber komischerweise nicht in saudiarabien, krieg geführt wird?

und ausserdem - war da nicht so was wie der iran-irak krieg, bei dem die usa mehr als nur eine unrühmliche rolle gespielt hatten?(waffenlieferungen an beide seiten, die "kurdenfrage" usw. und ganz viel pepe ?)

ja - ganz im ernst - gehts noch ?

Ablehnung und Hass haben ihre Geschichte

Dass die Iraner den USA nicht besonders zugetan sind ist sehr verständlich, wenn man die Geschichte der Länder anschaut. Schon der von der CIA unterstützte Putsch 1953 war eine eklatante Verletzung der Interessen des Iranischen Volkes. Später, nachdem die Diktatur des Schah von der Isamischen Revolution beendet wurde, haben die USA den Irak (Saddam Hussein) ermutigt einen brutalen Krieg gegen den Iran zu führen. Trump hat letztes Jahr den international ausgehandelten Atomvertrag gekündigt und seit langem läuft ein äußerst brutaler Wirtschaftskrieg gegen den Iran, der die Menschen dort schwer trifft. Nun steht eine große Streitmacht der USA an den Grenzen und Trump hat mit totaler Vernichtung gedroht. Das entschuldigt zwar nicht das oftmals martialische Gerede der Revolutionsführer, aber es macht die Haltung der Menschen verständlich. Ich würde mir eigentlich etwas mehr Bericht über die Menschen dort und ihre Lage von der ARD wünschen.

Erfahrungssache

Ich glaube, das die Kritik der Konserativen im Iran an den USA nicht auf Hass beruht, sondern auf schlechten Erfahrungen, die sie mit den vereinigten Staaten gemacht haben.

Ach was?

Woher bekommt der Iran denn Coca Cola, Heinz - Ketchup oder iPhones?
Ich dachte, die USA hätten Sanktionen ausgerufen?
Gelten die nicht für die US - Wirtschaft?
Die iranische Beschreibung der Taten und Absichten der USA ist doch erstmal völlig Richtig! Erst vor wenigen Tagen wurde in vielen Medien zu Recht an die US - Lüge zur Anzettelung des Vietnamkrieges erinnert. Und das war nur eine von vielen! Da muss man sich schon fragen, warum irgendein Staat der Welt das anders sieht?Dass es in den oberen Hierarchien des Irans ein Umdenken in hinsichtlich des zukünftigen Verhältnisses und Umgangs zu und mit vermeintlichen Feinden gegeben hat, ist doch auch sehr löblich.

"Indoktrination in der

"Indoktrination in der Schule...
Demnach wurden die USA darin immer wieder als "Unterdrücker" oder "die Arroganten" bezeichnet. Ihr Ziel sei es, "den Besitz der schwachen Nationen zu plündern und sie zu versklaven".

Nun ja, seit dem Abwurf der Uran- bzw. Plutoniumbombe auf Japan haben zahlreiche US-Präsidenten ihre persönlichen Vorteile aus danach folgenden Kriegen gezogen und ihre eigene Wählerschaft massiv belogen (z.B. Johnson, Nixon, Bush, ... / Vietnam, Irak, Afghanistan, ... ).
Auch die Wirtschaftssanktionen gegen andere Staaten sind nichts anderes als purer Imperialismus. Von daher ist die Bezeichnung der USA als "Unterdrücker" bzw. "Arroganten" zutreffend und sehr noch gelinde ausgedrückt.
Die aktuelle Rhetorik von Trump erinnert stark an die von Johnson und Nixon...

"Wie das Feindbild USA

"Wie das Feindbild USA kultiviert wird"
-
Naja nicht nur viele Iraner sehen die USA kritisch, da gibt es sicher noch einige andere Völker.
Wobei die TS Schlagzeile auch so hätte lauten können:
"Wie das Feindbild Russland kultiviert wird"

Feindbilder werden auch im Westen kultiviert

Vielleicht subtiler, aber doch ganz massiv!

Wenn über den Konflikt mit dem bis dato vertragstreuen Iran hierzulande gesprochen wird, dann wird selten der eigentliche Verursacher, die vertragsbrüchigen USA dafür verantwortlich gemacht, auch die Feigheit der Europäer gegenüber den USA, die sie selbst vertragsuntreu werden lässt, wird natürlich nicht erwähnt.

Wenn dann die Briten in Piratenmanier einen iranischen Öltanker kapern, so behauptet man ein "Recht auf Durchsetzung von Sanktionen", doch wenn der Iran einen Tanker, der in seinen Hoheitsgewässern gegen Seerecht verstößt entert, dann braucht der Westen eine "Schutzflotte" für den persischen Golf.

Die Beispiele für die Schaffung von Feindbildern im Westen sind zahllos, sie könnten wohl ganze Mediatheken füllen.
Aber darum geht es ja nicht, es ist der andere, der Feindbilder aufbaut und damit Spannungen verursacht.

Die übliche Methode

Viele Straftäter benutzen eine einfache Methode: statt sich voll Reue an die Brust zu schlagen, beschimpfen sie das Opfer und gegeben ihm die Schuld, erklären es zu einem Unwesen.
.
Nach einer Vergewaltigung wird gern behauptet, das Opfer habe das herausgefordert, es handle sich um eine Nutte.
.
Die USA haben den gewählten Präsidenten Mossadheg ermorden lassen und den in den USA erzogenen Schah wieder eingesetzt. Der war so lange US-Freund (wie Saudi Arabien), wie er US-Waffen kaufte, obwohl es Folter und Unterdrückung gab. Dann haben die USA Saddam Hussein mit Giftgas gegen den Iran geschickt, aber der Saddam hat´s ja nicht gebracht. Dafür musste er baumeln. Und der Iran ist nun der Teufel!

Sehr guter Bericht

Trumps Politik gibt den Hardlinern im Iran wieder Aufwind.
Hier wäre die Zeit gegen die Mullas gelaufen.
Sehr interessant zu lesen das hier zwischen Trump und Amerika unterschieden wird.
Also kein plumper Antiamerikanismus.

In Staaten wie Iran, Nord-Korea oder

anderen wird ein Feindbild durch die Regierungen geschaffen. Da die USA Weltmacht Nr. 1 sind (oder es meinen zu sein), werden sie von schwächeren Ländern gern als die Bösewichte, die andere Länder unterdrücken und bedrohen bezeichnet. Das Volk muss das glauben, weil sie unterdrückt werden.
Den USA ist es so ziemlich egal, was diese Länder und deren Menschen über sie sagen und denken. Wenn es mal zu schlimm wird, gibts ein paar Drohungen und es ist wieder Ruhe.
Gefährlich für die USA ist der Ist-Zustand aller Länder gegen sie. Und daran ist im Moment nur einer schuldig.
Nur gut, dass jede Regierungszeit eines solchen Mannes mal vorbei ist.
Dann hat der Nachfolger eine Riesenaufgabe, das Ansehen der USA weltweit wieder nach oben zu bringen.
Politik halt.

12:50, andreas0068

>> Wenn ich Filme und Serien der USA sehe, gibt es auch hier immer die gleichen Länder, aus denen die Schurken stammen. Das sind Serben, Kubaner, Russen, Syrier und Iraker.<<

Kubaner und Russen vielleicht, wenn auch nicht oft.

Aber Serben, "Syrier" und Iraker?

Von was für Filmen und Serien reden Sie?

Ich kenne eigentlich nur eine US-Serie, der ein auf eine Nation bezogenes Feindbild zugrunde liegt. Das ist "Hogans Heroes". Die feindliche Nation darin ist Deutschland.

Die Iraner sind einfach ziemlich gut darin

zwischen dem Land USA, dessen Bevölkerung und Kultur auf der einen Seite und der jeweiligen Regierung auf der anderen Seite zu unterscheiden. Genauso wie sie das im eigenen Land ja auch tun. Viele Iraner haben überhaupt kein Problem damit, die westliche/amerikanische Kultur ganz toll zu finden, die Politik aber nicht.

Immer wenn ich hier oder anderswo lese, wie Leute über "die Amis" oder "die USA" reden, als sei das ein einziger homogener Klumpen, wird mir schmerzlich bewusst, wie undifferenziert viele Leute denken. Zwischen Bevölkerung, Kultur, Land, Staat und Regierung zu differenzieren scheint vielen, die hier schreiben, völlig unmöglich zu sein.

um 13:20 von Shuusui

So ist es. Sehe es genauso wie Sie, was die "subjektive" Sichtweise unserer MSM angeht.

Was

hat der Iran den USA getan? Nix! Was tun die USA und ihre Vasallen mit dem Iran? Rücksichtslose wirtschaftliche Vernichtung. Die USA ist ein skrupelloser Feind, vor dem man nur immer wieder und jeden warnen kann. Unmenschliche Gier treibt sie zur unbarmherzigen Aggression.

Wie sich die Bilder gleichen

Eigentlich muss man nur zwei Worte austauschen und es wird deutlich wie Medien funktionieren

Auf der Straße, in der Schule: Viele "Deutsche" sehen "Russland" kritisch. Konservative wollen den Hass verstärken, doch im Vergleich zu früher haben sie es schwer. Der Nachwuchs bildet sich ein eigenes Urteil.

nicht nur Iran

und neu ist das auch nicht. Vor 11 Jahren war ich in Esfahan und da war am Freitag nach Gebet auch Protest mit "Tötet Amerika tötet Israel" wo mich jemand fragte ob ich Brittisch bin und ich den Kopf schüttelte und 'Aleman' wiederholte. (Aleman sind bei manchen sehr willkommen da in deren Geschichte sie beide töteten). Und wenn ich nach Amerika sehe machen sie auch Propaganda aber in Form von Spielen und Filmen die wie in Counter Strike das erschiesen von Arabisch Aussehenden in Arabischen Städten normalisieren. BattleField 2 ist stehts USA gegen USA Feinde. Dann Israel und Hamas bringt Kindern bei mit Spielzeug Waffen auf einander zu schießen. Jetzt hat Hollywood sogar China Propaganda dabei um in China zugelassen zu werden.

13:38 von Goldenmichel

oder: wie die Freundschaft zu Frankreich kultiviert wird

13:20, Shuusui

>>Ein Artikel der das Verhältnis von USA und Iran thematisiert, ohne den Putsch der CIA gegen Mossadegh, den Krieg Saddams im Auftrag der USA gegen Iran, die Cyberangriffe von Israel und den USA auf den Iran oder das völkerrechtswidrige Aussteigen der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran überhaupt zu erwähnen, betreibt einseitige Propaganda.<<

Sie verlangen einen kompletten historischen Abriss der iranisch-US-amerikanischen Beziehungen in jedem Artikel zum Verhältnis dieser beiden Nationen, ansonsten wäre es Propaganda?

Sie meinen Saddam Hussein hätte den Krieg im Auftrag geführt?

Bitte informieren Sie sich über die Iran-Contra-Affäre. Sie werden feststellen, daß die USA in diesem Krieg beide Seiten mit Waffen versorgt hat.

Die UdSSR übrigens ebenfalls, und das zu Zeiten des kalten Krieges.

Die Führungen beider Länder, der USA wie der UdSSR, hielten nämlich damals sowohl Saddam als auch die Mullahs für nicht dienlich und hofften, daß sie sich so gegenseitig neutralisieren würden.

@wackersdorf

vielen dank für ihren beitrag. da bin ich voll und ganz auf ihrer seite.

@ um 13:23 von wackersdorf

Völlig Richtig.
Anscheinend ändert ein Personalwechsel nichts, wenn weitere Feindbilder kreiert werden müssen.
Wenigstens die Ursache des feindlichen Verhältnisses der USA zum Iran seit 1953 hätte hier Erwähnung finden müssen.

Hierzulande keine Feindbilder?

Ist es nicht so, dass gewisse ausländische Präsidenten oder Staaten in den deutschen Medien so gut wie immer (!) negativ dargestellt werden. Sei es deren Wirtschafts-, Außen- oder Innenpolitik. Ganz zu schweigen von den Menschenrechte: immer machen die anderen alles falsch. Da spielt es auch keine Rolle, wenn der Präsident jenes Landes äußerst populär ist und jede Wahl haushoch gewinnt. Nein, hierzulande will man es immer besser wissen.

13:39, klartext

>>Wenn über den Konflikt mit dem bis dato vertragstreuen Iran hierzulande gesprochen wird, dann wird selten der eigentliche Verursacher, die vertragsbrüchigen USA dafür verantwortlich gemacht, auch die Feigheit der Europäer gegenüber den USA, die sie selbst vertragsuntreu werden lässt, wird natürlich nicht erwähnt.<<

Es wurde hier nicht ausgiebig und kritisch medial begleitet, als Trump den Vertrag einseitig aufkündigte?

Ich bitte Sie.

Sie scheinen wirklich in einem anderen Land zu leben als ich.

Und inwiefern wird wer aus Feigheit vertragsuntreu?

Sie stellen steile Behauptungen auf.

Die usa brauchen keine hilfe.

Die usa brauchen keine hilfe. Die machen sich selbst unbeliebt.
Wir hören auch täglich vom bösen trump oder putin. Propaganda eben.

Purer Rassismus

Was der Iran seit Jahrzehnten kultiviert - gleich ob Bush, Clinton oder Obama Präsidenten waren - ist purer Rassismus.

Was muss das für ein mieses Regime sein, das den Rassismus zur Staatsreligion erhöht? Quasi zu einem Kulturgut dieses religiösen Staates?

Gut nur, dass die USA und Israel bisher zu stark waren, um vom Iran wirklich angegriffen zu werden. Dieser tut es zwar schon in Form seiner Terrororganisationen, die er fördert, finanziert und mit Waffen ausstattet. Aber für einen direkten Angriff war der Iran bisher nie stark genug.

Gut auch, dass man mit Rassismus nicht Wohlstand für die eigene Bevölkerung erzeugen kann.

Und volles Verständnis für die Wünsche von Israel, USA, Saudiarabien und anderen Nachbarn dieses Staates, dass sie nur ein Abkommen wollen, das den Iran wirklich waffentechnisch eindämmt.

Denn wenn der einmal die technischen Möglichkeiten hätte, seinen Staatsrassismus auch auszuleben - gebe es weitaus mehr Krieg als heute im Jemen.

Dämmt die Rassisten ein.

Und der Westen schürt das Feindbild Iran...

Man muss die Angelegenheit wirklich mal in ihrem historischen Rahmen betrachten. Die USA und auch Europa haben sich mit der Unterstützung des Schah von Persien und der massiven Aufrüstung seiner Armee keinen Gefallen getan - und sich direkt gegen das iranische Volk gewendet, um den Iran auszubeuten (Operation Ajax, Abadan-Krise...).

Dass die iranische Bevölkerung dann ausgerechnet in den religiösen Fanatikern um Chomeini ihre Erlösung sahen ist traurig, aber nachvollziehbar. An wen wendet sich das Volk, wenn der Adel sich vom Volk abwendet und das Volk in Armut lässt, während er eine der größten Armeen der Welt aushebt (auf Geheiß der USA!). Da bleibt als zweiter Machtblock leider nur der Klerus.

Und nun wundern sich die USA, dass sie auch heute noch das absolut unangefochtene Feindbild Nr. 1 dort sind? Wie kann das irgendwen verwundern? Die USA versuchen seit dem Sturz des Schah alles, den Iran wieder unter ihre Kontrolle zu bekommen - wie soll der Iran darauf anders reagieren?!?

Nun, der Iran wurde

schon mehrmals von US-Freunden überfallen, eine demokratische Regierung dort gestürzt, etc... da braucht man bestimmt kein Feindbild USA aufbauen. Muss die TS wirklich Propaganda für die USA machen, oder ist sie noch ein freies Medium?

Irgendwie....

ist es schon eigenartig, daß im Iran die USA bzw. die Regierungen als "die Arroganten" gesehen werden, aber das eigene Verhalten niemals hinterfragt oder mit Zweifeln gesehen wird. Was wäre wohl in Teheran und dessen Medien los, wenn in einem anderen Staat einfach die Botschaft gestürmt und besetzt wird? Ach ja, die "Revolutionsgarden" dürfen ja alles mit der inzwischen obsoleten Mossadegh-Begründung! Statt sich auf sich selbst zu konzentrieren,glaubt das Regime in Teheran immer noch, auf der fadenscheinigen Grundlage einer "Religion" eine Führungsrolle übernehmen zu müssen. Wer ist nun "arrogant"? Der Denkfehler von deGaulle mit Khomeini wird z.B. fast nicht erwähnt, aber dafür Saddam, obwohl jeder wußte, daß seine Zeit vorbei ist.

Meinungsbildung hier und dort

der kleine Bericht ist ebenfalls indoktrinierend, indem er den Kern der berechtigten Vorbehalte des Iran gegenüber
den USA verschweigt. Wer etwas forschen will sucht in Google: Mossadegh+CIA, Pahlavi+CIA, Iran+Irak+Krieg+CIA oder einfach Iran+CIA

Am 13. August 2019 um 13:44 von Old Lästervogel

"In Staaten wie Iran, Nord-Korea oder
anderen wird ein Feindbild durch die Regierungen geschaffen. Da die USA Weltmacht Nr. 1 sind (oder es meinen zu sein), werden sie von schwächeren Ländern gern als die Bösewichte, die andere Länder unterdrücken und bedrohen bezeichnet. "

Nein, die USA schaffen das Feindbild selbst, weil sie wirklich andere Staaten unterdrücken und bedrohen. Dies ist eine Tatsache und nicht das Gefühl der Anderen.

13:38, Goldenmichel

>>"Wie das Feindbild USA kultiviert wird"
-
Naja nicht nur viele Iraner sehen die USA kritisch, da gibt es sicher noch einige andere Völker.
Wobei die TS Schlagzeile auch so hätte lauten können:
"Wie das Feindbild Russland kultiviert wird"<<

Völker sind ein mehr oder weniger willkürlich definiertes Kollektiv. Dieses Kollektiv hat keine einheitliche Sicht und keine einheitliche Meinung. Nie.

Bei uns wird über Trump kritisch berichtet, und über Putin. Verehrern dieser beiden Herren passt das natürlich nicht, weswegen sie Kritik an ihren Angebeteten auf die selbe Stufe mit staatlich verordneter Propaganda stellen. Rationale Argumente sind bei einer solchen Weltsicht wirkungslos.

Bei einem US-Präsidenten der mit der "Auslöschung" des Iranes

gedroht hat ,fällt es der Jugend wahrscheinlich leicht sich ihr eigenes Urteil zu bilden...

@fathaland slim

"Ich kenne eigentlich nur eine US-Serie, der ein auf eine Nation bezogenes Feindbild zugrunde liegt. "

na, da haben sie einiges nachzuarbeiten. die üblichen streaming-plattformen helfen ihnen da gerne weiter, den horizont zu erweitern, was dementsprechende filme und serien betrifft.

13:50, Wilhelm II.

>>Wie sich die Bilder gleichen
Eigentlich muss man nur zwei Worte austauschen und es wird deutlich wie Medien funktionieren

Auf der Straße, in der Schule: Viele "Deutsche" sehen "Russland" kritisch. Konservative wollen den Hass verstärken, doch im Vergleich zu früher haben sie es schwer. Der Nachwuchs bildet sich ein eigenes Urteil.<<

Der Unterschied:

Es gibt bei uns keine staatlich verordnete Propaganda, die die Schulen und Medien transportieren müssen.

Ich weiß, Sie sehen das anders. Und ich weiß auch, daß rationale Argumente bei einer solchen Weltsicht komplett wirkungslos sind.

Feindbild USA

Kann ich null nachvollziehen, ich meine, wo wäre der Iran ohne den Einfluss der USA? Dass die Kinder im Iran eine ungewisse Zukunft haben, ist eine Schande. Sollten sich ein Beispiel am Jemen nehmen und mal nachdenken, auf wessen Seite sie stehen wollen.

Was soll daran falsch sein?

Im Grunde haben die Iraner doch vollkommen Recht damit, vor dem brandgefährlichen, weltweiten wirtschaftlichen und militärischen Hegemonialstreben der USA zu warnen.

Keine andere Nation auf dieser Welt hat so unfassbar viele Kriege mit Millionen von Toten zu verantworten - bis zum heutigen Tage. Warum soll das verschwiegen werden?

Der Aufbau von Feind- oder Hassbildern hat dabei freilich nichts zu suchen.

Wenn ich sehe, wie unkritisch und blind amerikagläubig die meisten Deutschen trotz aller potenziellen medialen Aufklärungs-Möglichkeiten sind, und wie wenig z. B. gegen die US-Kriege demonstriert wird (ansonsten sind wir ja die unangefochtenen Humanitäts-Superweltmeister), würde ich mir einen entsprechenden Unterricht in der Schule wünschen, damit vor allem die hochkritischen Punkte Wirtschaftsmacht und Militärmacht USA beleuchtet werden.

Man kann dabei ja auch über die "guten Seiten" der US-Amerikaner aufklären.

12:39 von BoMbY

Dazu braucht man keine Propaganda, sondern einfach nur harte Fakten der Geschichte seit 1953 - der Iran ist heute wie er ist vor allem auf Grund illegaler Einmischungen der USA seitdem.

Welche Geschichte und deren harte Fakten? Die iranische oder die amerikanische oder die Ihrige?

@Wegelagerer34

Bin ganz ihrer Meinung... die USA haben der Welt mit kriegen zu sehr geschadet als dass sie nicht gehasst werden könnten... nach so vielen Kriegen muss man nicht mehr differenzieren können zwischen dem Präsidenten und seinem Land USA ... wo kein heißer krieg herrscht wird massiv in Form von Sanktionen auf die Länder eingeknüppelt... da muss man kein iraker, Libyer, Afghane oder Syrer für sein...

meine Meinung:

"Von was für Filmen und Serien reden Sie?"
------------------------------
Ich denke, dass diese Frage nicht ernst gemeint ist. Oder es fällt Ihnen einfach nicht auf, da sie sich daran eh nicht stören.
Es ist jedenfalls die Realität , dass bereits Kinder von der Vielzahl us-amerikanischer Produktionen im Fernsehen beeinflusst werden.

Die ständige Bedrohung eines Krieges allein, dass die Menschen im Iran belastet, ist eine Minderung der Lebensqualität.

12:42 von Demokratieschue...

Schaut euch doch an, wie die USA ueberall unseren Planeten mit ihrer Kriegstreiberei, ...

Welche Kriegstreiberei, wo und wann? Nur zur Erinnerung: USA liegt von Deutschland aus gesehen westlich; und falls Sie Russland meinen und Russland mit den USA verwechseln sollten: Russland liegt östlich, wie die Krim, Ukraine, Georgien, Syrien, ...

@14:09 von fathaland slim

"Es gibt bei uns keine staatlich verordnete Propaganda, die die Schulen und Medien transportieren müssen."

Spätestens hier muss ich eingreifen und Einspruch erheben. Meine Erfahrungen zeigen mir da ein ganz anderes Bild. Wie gesagt "Erfahrungen" und kein Hörensagen.

12:44 von LifeGoesOn

Man muss sich ja nur täglich die Meldungen durchlesen: Menschenfeindliche Einwanderungspolitik, Aufkündigung Artenschutz, falsche Waffenpolitik, etc. etc. ... ja, da kommt schon so einiges zusammen.

Das sind innerpolitische Themen der USA, hat mit Iran nicht einmal ansatzweise was zu tun.

Aber: Ich mag Trump auch nicht!

13:44 von fathaland slim

>> Wenn ich Filme und Serien der USA sehe, gibt es auch hier immer die gleichen Länder, aus denen die Schurken stammen. Das sind Serben, Kubaner, Russen, Syrier und Iraker.<<
.
Von was für Filmen und Serien reden Sie?

Ein paar Vorschläge: Dallas, Denver Clan, Alf, Mork vom Ork?

14:06 von checkerbun

Bei einem US-Präsidenten der mit der "Auslöschung" des Iranes gedroht hat ,fällt es der Jugend wahrscheinlich leicht sich ihr eigenes Urteil zu bilden..

Meinen Sie den Iran, der immer noch die Auslöschung Israels auf dem Evolutionspapier hat?

Am 13. August 2019 um 13:38 von Goldenmichel

Zitat:
"...Naja nicht nur viele Iraner sehen die USA kritisch, da gibt es sicher noch einige andere Völker.
Wobei die TS Schlagzeile auch so hätte lauten können:
"Wie das Feindbild Russland kultiviert wird"..."

Der saß, wenn man ES versteht.

13:59 von Superschlau

Die usa brauchen keine hilfe. Die machen sich selbst unbeliebt.

Nicht die USA macht sich unbeliebt; es ist der Trump, der sich unbeliebt macht und die USA ist nicht Trump. Vielleicht noch ein paar benebelte Fans von Trump.

Ich habe sogar Zweifel, ob Melania selbst ein Fan ihres Mannes ist: sie muss halt als First Lady ihre Rolle spielen. Möchte nicht wissen, was sich hinter den Mauern des Weißen Hauses so für Tragödien abspielen.

Wunderbar

Die hiesigen Freunde des Sozialismus würden sich ja im Iran wie im Paradies fühlen.

Statt Deutschland als Experimentierstudio zu nutzen, sollten sie sich ihre angestrebte bessere Gesellschaft mal hautnah anschauen.

@ weise und klug (14:28): da könnte ich noch mehr Filme bieten

hi weise und klug

Von was für Filmen und Serien reden Sie?Ein paar Vorschläge: Dallas, Denver Clan, Alf, Mork vom Ork?

Da könnte ich zu den Filme noch mehr Filme ergänzen:

zum Beispiel die ganzen James-Bond-Filme:

a) Der Spion der mich liebte
b) Golden Eye
c) Der Morgen stirbt nie

Da waren immer Russen die Bösewichte.

Oder wie wäre es mit dem Film Apokalypse 10.5?? Oder wie wäre es mit einem Film bei dem die Deutschen die Bösen sind:

1957 Duell im Atlantik??

Von daher... Die USA pflegen genauso ihre Feindbilder. Typisch NATO eben.

Der Artikel von Frau Senz haut mich nicht vom Hocker.

Hier wird eine Situation beschrieben, die weder außergewöhnlich noch speziell ist. Die Begriffe “Iran“ und ein paar andere kann man leicht durch passende alternative ersetzen, es würde sich das adäquate Bild in einem völlig anderen Land ergeben.

@ weise und klug (14:33): Melania will weg von Trump

hi weise und klug

Fuer dass hier:

Ich habe sogar Zweifel, ob Melania selbst ein Fan ihres Mannes ist: sie muss halt als First Lady ihre Rolle spielen. Möchte nicht wissen, was sich hinter den Mauern des Weißen Hauses so für Tragödien abspielen.

muss man nur die einschlägigen Blätter lesen um zu wissen, das Melania am liebsten die Scheidung einreichen wuerde. Die hasst Donald Trump und wie. Angeblich sollen die Scheidungspapiere schon unterschrieben sein.

Dann zu dem hier:

Nicht die USA macht sich unbeliebt; es ist der Trump, der sich unbeliebt macht und die USA ist nicht Trump.

stimmt schon, aber er vertritt die USA als Staatsoberhaupt. Und unter dem Bush-Clan oder unter Bill Clinton oder unter Obama war das doch auch nicht anders. Was war bzw. ist denn diese NSA-CIA-GCHQ-MI6-BND-Bundesregierung-Affäre?? Alles vergessen?? Diese us-Regierung luegt doch allen wie gedruckt ins Gesicht und baut neue atomar getriebene Raketen!!

13:54 von fathaland slim

Der beste und klügste Beitrag bis jetzt.

Umgekehrt ja genauso. In dem

Umgekehrt ja genauso. In dem USA wird der Iran als Monster dargestellt. Dagegen ist die im Artikel erwähnte Darstellung der USA noch fast harmlos und traurigerweise nicht immer falsch (kann man wirklich bestreiten, dass sie ärmere Länder ausbeuten und ihnen ihren Willen aufzwingen?). Und auch bei uns ist man nicht frei von Propaganda, ob zu Nordkorea oder Russland.

nen bisschen mehr Anti-USa...

täte uns auch ganz gut. Was die sich alles erlauben dürfen in der Welt ist unfassbar und die deutsche Politik unterstützt das auch noch.

Mit Anti-USA meine ich natürlich nicht die USa oder überhaupt irgendwen als "Feind" zu betrachten der ausgelöscht gehört... das Feindbild im Iran ist ja richtung vernichtung geprägt. Das ist natürlich völlig daneben...

Aber die USA ansich hat einen Status in der Welt der eingeschränkt gehört und allgemein müsste die USA mal ein wenig zurecht gestutzt werden was ihre ansichten die Welt betreffend angehen... "scheiß auf alles nur wir sind groß" geht nicht. Aber genau das ist das Motto der USA... schon immer gewesen.

Keine Liebe zur USA?

Ein US-Präsident, der den Iran "vernichten" will, ist ungeliebt? Und wenn er dann sagt, dass er den Iran "auslöschen" will, mag man ihn im Iran auch nicht? Zumal die Iraner wissen, dass ihnen ähnliches angedroht wird wie im Irak 2003 oder schlimmeres. Ein muslimisches Land nach dem anderen im Nahen Osten fühlt sich von den USA bedroht, bis auf den Trump Freund Saudi-Arabien und die Emirate.

Eines kann nicht stimmen!

"Die meisten Leute, die ich kenne, haben den Iran verlassen für eine Zukunft in den USA", sagt sie.
Dann reist auch noch die Oma einmal im Jahr in die USA. Hat uns nicht vor Monaten die TS erklärt, der Iran gehört zu den Ländern, die keine Visa erhalten? Laßt einfach mal Frau Amiri wieder aus Teheran berichten. Wenn es möglich wäre, würde ich ihr schon einmal persönlich danken, für ihre außergewöhnlichen Berichte aus dem Iran. Die eines IMMER auszeichen, die Achtung der Menschen dort. Und an Frau Amiri gerichtet, ihre Sicht teilen auch Iraner, die hierher geflohen sind, und, obwohl sie mit dem Tode bedroht sind (Konvertierung zum Christentum) trotzdem ihr Heimatland noch achten. Also laßt Frau Senz besser aus der Türkei berichten. Alles in den Boden verdammen, da liegt man in deutschen Medien immer richtig. Auch hier habe ich vor 2 Monaten ganz andere Menschen kennengelernt. In armen Bergdörfern, wo man keine Touristen, Journalisten schon gar nicht, findet.

Ihr Ziel sei es, "den Besitz

Ihr Ziel sei es, "den Besitz der schwachen Nationen zu plündern und sie zu versklaven".
So ganz falsch liegen sie da ja gar nicht.

Die Rhetorik ...

der Mächtigen, die Ihre Macht erhalten und vergrössern wollen. Ist die in den USA anders? Die Achse des Bösen und die Allianz der Willigen. Hat der US Präsident dem Iran nicht mit der Vernichtung gedroht? Wie interpretiert man die Rhetorik der USA, wenn man von America first und der Verteidigung und Sicherung der eigenen nationalen Interessen spricht. Was hat denn die Revolutionen der Menschen gegen ausbeuterische Regime ermöglicht? Genau, die Ausbeutung und die Installierung dieser Regime, von denen die westliche Welt - genau wir alle profitieren.
Wie in allem, ernten wir die Früchte, die wir gesät haben. Wir selber/ unsere Regierungen und Bündnisse erzeugen durch ihre Handlungen das Bild das uns erschrecken lässt. Übrigens - Ihr Bild von der Freiheitsstatue mit Totenschädel ist doch sehr, sehr abgegriffen. Wir das eigentlich in Schulbüchern hier oder in den USA herangezogen, um den Iran darzustellen?

Wie das Feindbild USA im Iran kultiviert wird

Man darf sich durchaus mal einen Schwenk nach Amerika erlauben und wird sehen,
wie das Feindbild Iran in den USA kultiviert wird.

Feindbild? Haben wir selber.

Hier im Forum wird dieses Feindbild doch auch von vielen trefflich kultiviert.

13:59, Dennis K.

>>Dass die iranische Bevölkerung dann ausgerechnet in den religiösen Fanatikern um Chomeini ihre Erlösung sahen ist traurig, aber nachvollziehbar.<<

Nein, das ist nicht wirklich auf dem Mist der iranischen Bevölkerung gewachsen.

Es gab ein breites Bündnis vieler gesellschaftlicher Kräfte zum Sturz des Schahs. Als der dann gestürzt und Khomeini aus dem französischen Exil zurück war, hat der Klerus innerhalb dieses breiten Bündnisses geputscht und die nichtreligiösen Kräfte entmachtet. Es floss sehr viel Blut, und die Iraner gerieten vom Regen in die Traufe. Die Menschen sind aber seit dem Sturz Mossadeghs Diktaturen gewohnt und richten sich irgendwie damit ein. Der Klerus ist, nach allem, was ich höre, ziemlich verhasst, lässt sich aber nicht entmachten. Dazu ist der Unterdrückungsapparat zu ausgeklügelt.

"Es ist so schön und sauber da.

Sie sprechen eine andere Sprache. Hier tragen alle Kopftuch. Da drüben ist das überhaupt nicht wichtig. Außerdem ist es grüner und schöner als hier, und das Wetter ist besser."

Die Hoffnung liegt in der Jugend.
Diese erkennt zunehmend den Wert der westlichen Demokratie. Iran ist nur ein Beispiel. Die Proteste in Russland und Hongkong sind weitere Belege dafür.

Das Feindbild USA besteht in vielen Ländern der Erde

Und beruht auf deren Imperialismus, Zugang zu Ressourcen / Bodenschätzen, dem Kapitalismus und darauf die führende Welt-Nation zu sein, die nach Möglichkeit sagt / bestimmt, wo es global lang gehen soll.

@12:41 von JohnMadison

>>Jeder der die EU aus welchen Gründen auch immer, nicht gut findet ist schon sofort "dumm, populist oder rechts". Vielleicht mal lieber kritischer im eigenen Hause sein..<<

Ist das nicht ein wenig verallgemeinert? Natürlich kann man an der EU Kritik üben. Sicher gibt es Dinge, die besser geregelt werden könnten.
Aber es muss sich jeder EU-Kritiker gefallen lassen, das er bei einer pauschalen EU-Kritik, ohne wirklich fundierte Argumente eben in solche Ecken gestellt wird.
Die EU ist letztlich mit Verantwortlich für unseren Wohlstand und den Frieden in Europa!

14:07, suomalainen

>>@fathaland slim
"Ich kenne eigentlich nur eine US-Serie, der ein auf eine Nation bezogenes Feindbild zugrunde liegt. "

na, da haben sie einiges nachzuarbeiten. die üblichen streaming-plattformen helfen ihnen da gerne weiter, den horizont zu erweitern, was dementsprechende filme und serien betrifft.<<

Dazu habe ich weder Zeit noch Lust, denn Serien gucken und solche Sachen waren nie mein Ding, dafür ist mir meine Zeit zu schade. Die "üblichen Streaming-Plattformen" besuche ich nie, nicht mal ins Kino gehe ich sehr oft. Höchstens ein, zwei mal im Jahr.

Aber vielleicht können Sie mir ja ein, zwei Tipps geben, welche Serien und Filme ich mir ansehen sollte, die die Aussage des Foristen, auf den ich antwortete, stützen?

Besten Dank im Voraus.

14:54 von fathaland slim 13:59, Dennis K.

Und wieder haben sie Recht. Die Schulbildung bei den meisten hier ist nicht sehr ausgeprägt,

14:18, andreas0068 @fathaland slim

>>"Von was für Filmen und Serien reden Sie?"
------------------------------
Ich denke, dass diese Frage nicht ernst gemeint ist. Oder es fällt Ihnen einfach nicht auf, da sie sich daran eh nicht stören.
Es ist jedenfalls die Realität , dass bereits Kinder von der Vielzahl us-amerikanischer Produktionen im Fernsehen beeinflusst werden.<<

Doch, die Frage ist ernst gemeint.

Bitte nennen Sie mir ein paar Filme, die die Von dem Foristen, auf den ich antwortete, beschriebenen Feindbilder transportieren.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,
die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: