Ihre Meinung zu: Proteste in Hongkong: Polizei geht gegen Demonstranten vor

13. August 2019 - 19:25 Uhr

Am Flughafen von Hongkong ist es erneut zu Ausschreitungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Die Sicherheitskräfte setzten Pfefferspray ein. Laut US-Präsident Trump hat China Truppen in Stellung gebracht.

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Kommentare

Proteste in Hongkong

Wenn man die Unterschiede zwischen Rotchina , also das Festland mit seiner Kommunistischen Prägung sieht , muss man davon ausgehen , dass die Hongkonger Bevölkerung langfristig kaum Chancen hat
das zu gewinnen ! Sie werden lediglich etwas Zeit gewinnen. Schade.

China

Bevor hier wieder das Chinabashing losgeht frage ich mich, wie die Polizei und die Sicherheitsdienste an europäischen Flughäfen mit diesen Demonstranten umgehen würde.

Das sieht für mich nach einem Angriff auf die Wirtschaft aus.

Wer kommt sonst auf die Idee, den Flughafen zu blockieren. Der ist dazu da, Verbindungen gerade auch ins Ausland zu ermöglichen.
Ein sinnvolles und realistisches Ziel konnte ich bisher nicht ausmachen.

PS.: "Vor dem Gebäude wurden demnach Polizeifahrzeuge angegriffen und Fenster eingeschlagen." - klingt für mich auch nicht gerade nach einer "politischen" Forderung o.ä.

Die Briten

hätten das nicht hingenommen. Ich erinnere mich noch sehr gut an das Massaker an streikenden Arbeitern in Hongkong 1967 durch die britische Besatzungsmacht.

Die Gewalt muss von allen Seiten beendet werden

"Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, rief die Behörden auf, die Zwischenfälle zu untersuchen und sicherzustellen, dass die Sicherheitskräfte keine internationalen Normen verletzten"

Ganz wichtiger Punkt.

"Bachelet warb für mehr Dialog mit den Demonstrierenden"

Ich fürchte, an einem echten Dialog haben weder Chinas Regierung noch die von ihr eingesetzte in Hongkong Interesse.

"Protestteilnehmer, die ihre Ansichten bei friedlichen Protesten kundtäten, müssten respektiert und geschützt werden"

Ohne Wenn und Aber.

Dies hat Vorrang vor der Einhaltung irgendwelcher Gesetze und der Aufrechterhaltung einer (aufgezwungenen) "Ordnung". Dies zu "Regierungschefin Carrie Lam stellte sich trotz massiver Kritik der Demonstranten hinter die Sicherheitskräfte. Die Polizei habe zuletzt "große Schwierigkeiten gehabt, das Gesetz durchzusetzen"/ Chinas Regierung mahnt immer energischer, die Ordnung in der Sonderverwaltungszone wieder herzustellen und die Gewalt zu beenden".

Polizei geht gegen Demonstranten ....

Da man nicht wissen kann, ob es unter den Demonstranten bezahlte Aufwiegler gibt, stellt sich die Frage, ob der Aktionismus der Uniformträger mehr ist als hinhaltender Widerstand. Irgendwann wird China genug Gründe sehen der Sache ein Ende zu machen.

Selbst die kurze Berichterstattung in der Tagesschau

um 20 Uhr zeigte angegriffene Polizisten in höchster Not und in der Defensive. Es scheint unter den Demonstranten reichlich viele gewaltbereite Schläger zu geben- das zeigt auch ihre Maskierung und Ausrüstung. Diese Tage kam ein kurzes Interview mit einem der Gewaltbereiten, der völlig selbstverständlich seine Stichwaffe zeigte. Also nur die Polizei für Gewalt verantwortlich zu machen greift auch hier zu kurz. Wundert mich aber natürlich nicht.

@ 19:49 von Bigbirl

Ich erinnere mich noch sehr gut an das Massaker an streikenden Arbeitern in Hongkong 1967 durch die britische Besatzungsmacht.

Streikende Arbeiter?
Es waren überwiegend Kommunisten, die den Roten Terror von Maos "Kulturrevolution" nach Hongkong bringen wollten. Die überwiegende Mehrheit der Bürger Hongkongs unterstützte deshalb das Vorgehen der Polizei, die auch überwiegend aus einheimischen Polizisten, nicht "britischen Besatzern", bestand.

19:49 von Bigbirl

Sie sollten sich mal an die Wahrheit halten und nicht ständig Marchen erzählen. Jetzt hier überwiegend friedliche Demonstranten diskreditieren zu wollen zeigt ihr Weltbild.

meine Meinung:

Ich sehe in der Tagesschau, dass ein Demonstrant mit einem Schlagstock auf einen Polizisten einschlägt und das einige Demonstranten blaue Laser als Waffen verwenden. Denoch ist die Rede von friedlichen Demonstranten. Da passt etwas nicht.
Das überhaupt Hongkong britische Kolonie war, ist dem von England geförderten Opiums und den daraus entstehenden Kämpfen 1841 zu begründen. Dies war völkerrechtlich nicht zu vertreten, doch das Vereinigte Königreich war militärisch und wirtschaftlich stärker. Die Rückgabe Hongkongs an China war die Beendigung eines Unrechtes.

20:36 von deutlich

Ihre Kommentare letztes Jahr zu den Ausschreitungen in Hamburg waren aber das genaue Gegenteil von dem was sie heute von sich geben. Sie machen doch sonst die Polizei in D für alles verantwortlich.

20:37 von Gelenkte-Dem-DE @ 19:49 von Bigbirl

Volle Zustimmung. Aber solch verbendete nehmens mit der Wahrheit nicht so genau

"Mit Pfefferspray gegen Barrikaden "

Wie währe die Deutsche Polizei gegen Barikaden am Hamburger Flughafen vorgegegangen beim G20 Gipfel wenn er besetzt und lahmgelegt worden währe damit die Anreise der Teilnehmer verhindert wird? Bestimmt nicht nur mit Pfefferspray.

Polizisten richten Pistolen auf Demonstranten

Es kursieren videos im Netz bei dem Polizisten mit ihren Waffen vor Demonstranten herum fuchteln. Die Situation scheint ausser Kontrolle zu geraten, was Peking durchaus recht sein dürfte.

Globale Staatsgewalt

Was soll der mediale Aufschrei, dass in Hongkong Pfefferspray gegen Demonstranten eingesetzt wird? Das ich weltweit so. Die Staatsmächte in allen Ländern, auch in Deutschland setzen umgehend Wasserwerfer, Pfefferspray und Gummigeschosse ein. Das Recht auf freien Meinungsäusserung wird weltweit, in Hamburg, in Hongkong, Los Angeles, Paris und London mit Füßen getreten.

Viele meinen...

"Diese Rechte sehen viele nun in Gefahr."

Ah, die ominösen "vielen", die "Beobachter", die "Experten" schlagen wieder zu.

Wer sie sind und wie sie ausfindig gemacht wurden, teilt man uns auch diesmal nicht mit. Keine seriöse Berichterstattung.

Und warum der dazugehörige Absatz mit einem dahingeschnauzten "Recht auf freie Meinungsäußerung" betitelt ist, wird irgendwie auch nicht so richtig deutlich...

@RD1957 19:40 - Hinrichtungsbusse und die Würde des Menschen

Sie schrieben" Bevor hier wieder das Chinabashing losgeht frage ich mich, wie die Polizei und die Sicherheitsdienste an europäischen Flughäfen mit diesen Demonstranten umgehen würde."

Bitte geben Sie das Stichwort "Hinrichtungsbusse" in die Suchmaschine Ihrer Wahl ein.

Die betonkommunistische Brutalmacht, die China Mainland im Griff hat, in deren marxistischem Materialismus ist Menschenwürde völlig unbekannt, sogar störend. Ja, es gibt auch andere Staaten, denen die Menschenwürdig völlig egal bzw. unbekannt ist.

Trotzdem, auf den Punkt gebracht: Mainland China braucht niemand zu "bashen", denn dieser Fall ist nun wirklich selten klipp&klar, da gibt es Null Interpretationsspielraum. Trotzdem sollte man die fossilen Betonköpfe nicht sofort mit allen Chinesen gleichsetzen. Sie sind im Grunde aus der Zeit gefallen und klammern sich an die Macht ... wie Napfschnecke an den Mittelmeerfelsen, - wie ein Sprichwort aus Spanien mit Bezug auf Politiker sagt.

Maas Effect 20.43

Ich bin sicher, Sie verwechseln mich. Ich habe keinerlei Rechtfertigung für die Gewalttäter und die bürgerkriegsähnlichen Zustände beim G20 gezeigt.

@sonnenmeer

" Bitte geben Sie das Stichwort "Hinrichtungsbusse" in die Suchmaschine Ihrer Wahl ein."

.

Das habe ich gemacht. Rausgekommen ist das hier. Ich habe Google benutzt.
http://tinyurl.com/yxtqs3ap

Rausgekommen sind "Aktuelle" Beiträge von 2003, 2004 oder sonst wann von Akteuren die sich nicht nur ein Mal wegen "Fake" News blamiert haben!

Fakten

Es gibt einen Vertrag bzgl. Hongkong, der eine gewisse Autonomie zusichert. Und die Regierung in Peking versucht systematisch den zu unterlaufen. Das scheint doch die Ursache für alles weitere zu sein. Die Demonstranten wenden sich doch nicht gegen diesen Vertrag, sondern gegen das Unterlaufen.

Der Kaiser von China ist brutal nackt

Deutsche machen sich Sorgen. Bitten darum, in Hong Kong mögen die Demonstranten, gegen eine Diktatur mit nicht mehr als friedlichen Mitteln vorgehen.
In der Tat, den deustch-chinesischen Interessen dienen diese Demonstranten nicht. Sie wollen schlichtweg nur, dass es ihnen nicht wie den Chinesen auf dem Festland geht, rechtlos, meinungslos, Zwang und Willkür einer feudalen, pseudokommunistischen Beamten- und Militärdiktatur wehrlos ausgesetzt sein.
Nach dem "Himmlischen Platz" Massaker von 1989 liefen die Geschäfte wie am Schnürchen. Nun drohen Freiheitsliebende dieses Schnürchen, nicht direkt zu zerreißen, sondern quasi nebenbei zu verknoten. Au weh, das geht doch nicht, das tut man nicht. Seid friedlich und gehorsam, macht da keine Unordnung. Wir in Deutschland wissen, Diktaturen läßt man einfach ins leere laufen, bis sie sich erschöpfen.
Feudal-China ist am Ende, weil Freiheit nicht zu besiegen ist. Der Rote Umhang verdeckt nicht, was wirklich darunter ist.

20:57 von deutlich Maas Effect 20.43

Wenn ich sie verwechselt habe entschuldige ich mich hiermit.

Klar das die Regierungschefin traurig ist

Denn Sie weiß ganz genau das Peking in naher Zukunft dort einmarschieren wird. Und das wird dann wohl viele tausend Tote geben.

"Die Dinge eskalieren immer mehr. Deswegen kann man nur appellieren, dass sich alle Seiten zurücknehmen"
Hier liegt Herr Maas falsch. Nach unseren westlichen Wertmaßstäben protestieren die Demonstranten friedlich und üben zivilen Ungehorsam aus nicht mehr und nicht weniger. "Sich zurückzunehmen" würde bedeuten, dass die Demonstranten ihren Protest völlig einstellen würden. Das ist nicht der Sinn eines Protests.

@ 20:52 von Icke 1

Sie sollten zur Kenntnis nehmen, dass es absolute Rechte nicht geben kann - denn jedes Recht endet an dem gleichwertigen Recht des Mitmenschen. Es ist also völlig bedeutungslos, wenn Sie feststellen, dass überall das Recht auf freie Meinungsäußerung eingeschränkt ist. Es macht aber einen Unterschied, ob man in Deutschland, wenn man einen Mitmenschen, z.B. den Bundespräsidenten, auf schimpflichste (und unzutreffenste) beleidigt, mit einer Geldstrafe belegt wird, oder ob man im Iran für die Äußerung, man meint, dass Homosexuelle frei ihre Sexualität ausleben können müssten, geköpft wird. In China erfolgt inzwischen eine lückenlose Überwachung jeden Bürgers, von der die Stasi nur träumen konnte. Missliebige Meinungsäußerungen im Alltag, die einfach nur zeigen, dass man mit dem Staat nicht einverstanden ist, führen wie in der DDR zu schweren Sanktionen im Alltag, z.B. Reise- oder Berufsverbote. Hierzu bedarf es keines aktiven Widerstandes, wie jetzt oder bei G20.

@sonnenmeer, 20:55

Mit Verlaub, Sie haben, dem Anschein nach, nicht besonders viel Ahnung von den Verhältnissen in der Volksrepublik.

Es ist mir auch ein Rätsel, auf welcher (wissenschaftlichen) Grundlage im Artikel behauptet wird, in China gäbe es keine freie Meinungsäußerung.

In China kann man im Grunde sagen, was man will, solange man nicht den Führungsanspruch der kommunistischen Partei (also das System) infrage stellt und diesen durch ganz konkrete Aktionen zu beseitigen sucht.

Das ist im Westen allerdings nicht grundlegend anders. Wer das System infrage stellt und durch konkrete Aktionen aushebeln will, hat auch hier schlechte Karten.

Die Hauptunterschiede zwischen China und dem Westen liegen weniger (wie gerne angenommen wird) in der politischen Kultur, sondern vor allem in der schlichten Volksmasse und dem damit verbundenen geringeren Status des einzelnen Individuums.

Meinungsfreiheit ist nicht gewaltfreiheit

Liebe Deutschland, lieber Mr Maas, würde in Berlin seit Wochen Barrikaden und Demonstration gmit Chaos wie in Hamburg an erste Mai, und dazu Besetzung von berlinerflughafen, was würden sie machen? Das gleich wie in frankreich mit militaer und police gegen gehen. Das tut auch China. Diese Chaoten sind kein Pazifist Demonstranten sonder sie versuchen die Stadt kaput zu machen. Meinungsfreiheit fängt nicht an beim larmlegen von Flughafen, Wirtschaft und straßen Krieg. Sorry seien sie bitte mal ehrlich.

Chinesische Truppen an der Grenze zu HK -> The Independent

Die Nachricht zu der Truppenkonzentration an der HK-Grenze wurde vom The Independent bereits vor ca. 9 Stunden per Video gezeigt....

https://www.independent.co.uk/news/world/asia/
hong-kong-protests-latest-airport-china-military-
response-a9055591.html

Den Link am besten in Stücken kopieren, wurde im Kommentar zuerst nicht ganz gezeigt.............:-(

Da braucht es keinen "Intelligence Service".........

Man stelle sich nur das

Man stelle sich nur das Gemetzel vor, dass die Polizei unter den Demonstranten angerichtet hätte, wenn solche Demonstrationen in Frankreich stattgefunden hätten.
Dort kam es in den letzten Monaten schon aus wesentlich geringeren Anlässen zu polizeilichen Gewaltexessen mit mehreren toten Demonstranten.
Und es wird trotzdem kaum dazu berichtet.
Schöne freie Presse ...

@ist wahr

"
Am 13. August 2019 um 21:13 von Ist Wahr
Der Kaiser von China ist brutal nackt

Deutsche machen sich Sorgen. Bitten darum, in Hong Kong mögen die Demonstranten, gegen eine Diktatur mit nicht mehr als friedlichen Mitteln vorgehen."

.

Ich denke "Friedliche Mittel wie beim G20 Gipfel in Hamburg sind auf jeden Fall in meinen Augen erlaubt.
https://de.wikipedia.org/wiki/G20-Gipfel_in_Hamburg_2017#Rechtswidriger_...
https://de.wikipedia.org/wiki/G20-Gipfel_in_Hamburg_2017#Polizeiübergriffe

Funktioniert eben nicht mehr ...

... wie beim Platz des himm. Friedens. In die eigene Bevölkerung schießen kann sich auch China nicht mehr leisten. Ich meine, da lernt China gerade auf die harte Tour etwas Neues: Verhandeln, Nachgeben, Kompromisse. Solche Widerstände lassen sich nicht einfach wegknüppeln - das könnte eine Blaupause für das restl. China werden: Der Damm ist schon gebrochen.

19:40 von RD1957

interessante Frage
wie ging man bei der genehmigten Demo wegen S21 in Stuttgart vor
wie ging man mit der Demo G 20 in Hamburg mit Plünderern um
wie mit Brandsätze Werfenden, wie mit denen die von Dächern Steine warfen
wie im Hamburger Forst mit den Demonstranten ?
scheinbar hängt das wesentlich davon ab, gegen was es geht

21:06 von laurisch._karsten

"""
Das habe ich gemacht. Rausgekommen ist das hier. Ich habe Google benutzt.
http://tinyurl.com/yxtqs3ap

Rausgekommen sind "Aktuelle" Beiträge von 2003,2004 oder sonst wann von Akteuren die sich nicht nur ein Mal wegen "Fake" News blamiert haben!
"""

Ihre Suche hat Sie nicht zu Wikipedia geführt? Erstaunlich! Vorsicht, da könnten Sie Quellen finden.

An die anderen Kommentatoren: Die immergleichen unterkomplexen Vergleiche mit Demonstrationen in Europa sind vollkommen daneben. Die Situation ist eine ganz andere. Würde man die Proteste mit der in der DDR 89 vergleichen, wäre man zwar immer noch weit weg von einem korrekten Vergleich aber schon mal wesentlich näher dran in Sachen Umstände. Und nun dürfen die entsprechenden Kommentatoren sich entscheiden ob Sie das anfängliche Vorgehen gegen die Protestierenden in der DDR kritisieren oder das Nicht-Vorgehen beim Mauerfall. Viel Spaß bei dieser Denkaufgabe, könnte sein dass ein Lösungsversuch Widersprüchlichkeiten zu Tage treten lässt.

Frankreich hoffentlich nicht Blaupause für Hongkong.

@21:28 von nie wieder spd
Danke für Ihren Beitrag.
Eine Anordnung des frz. Innenministers, die Polizei solle nicht auf die Augen zielen, kam nach heftigen Protesten in den Medien.

21:25 von rossundreiter

"""
In China kann man im Grunde sagen, was man will, solange man nicht den Führungsanspruch der kommunistischen Partei (also das System) infrage stellt und diesen durch ganz konkrete Aktionen zu beseitigen sucht.
"""

In China darf man also sagen, dass die Einheitspartei ihren Führungsanspruch zurecht beim Tiananmen Massaker verteidigt hat?

Nein, nicht einmal das dürfte man, womit ihre weithergeholte Erfindung von Meinungsfreiheit in China zu Staub zerbröselt.

"""
Das ist im Westen allerdings nicht grundlegend anders. Wer das System infrage stellt und durch konkrete Aktionen aushebeln will, hat auch hier schlechte Karten.
"""

Komisch, also ich lese & höre hier & sonstwo ständig Menschen die das System in Frage stellen und zwar mehr als einmal, sprich sie überleben es offensichtlich. Aber vielleicht schreiben die ja auch alle aus Gefängninssen Umerziehungslagern. Wo noch gleich finde ich letzere in Deutschland?

20:52 von Icke 1

Recht auf freien Meinungsäusserung wird weltweit, in Hamburg, in Hongkong, Los Angeles, Paris und London mit Füßen getreten.
.
jetzt machen sie es mal halblang
in Hamburg wurden Autos angezündet Geschäfte geplündert
sieht so das Ausüben von Meinungsäußerung aus

Am 13. August 2019 um 20:48

Am 13. August 2019 um 20:48 von laurisch._karsten währe die Deutsche Polizei gegen Barikaden bla bla bla

Ihre laufenden Ablenkungsmanöver sind einfach zu durschauen,und in allen faellen hat es mit der sache und der Berichterstattung der ARD rein nix zu tun.
Was wer wann gemacht haette oder nicht keonnen Sie nicht wissen,ganz einfach!
Wer faellt auf sowas rein?

@19:40 RD1957

Chinabashing? Was Sie hier schrieben, ist eher eine Nivellierung der besorgniserregenden Entwicklungen, die den Sonderstatus Hongkongs aushöhlen wollen. Bitte keinen Persilschein für antidemokratische Machtdemonstrationen; die Demonstrationen am Flughafen sind wichtig, um Druck zu machen - der Vergleich mit europäischen Flughäfen ist da absurd.

21:28 von nie wieder spd

Zitat:"Man stelle sich nur das Gemetzel vor, dass die Polizei unter den Demonstranten angerichtet hätte, wenn solche Demonstrationen in Frankreich stattgefunden hätten."

Sie vergleichen also die Polizeieinsätze in Frankreich mit dem Massaker am Platz des himmlischen Friedens 1989. Oder was soll mit "Gemetzel" sonst gemeint sein?

Zitat:"Und es wird trotzdem kaum dazu berichtet."

Woher wissen Sie dann davon? Waren Sie dabei?

Immer wieder faszinierend, wie hier das Recht auf freie Meinungsäußerung (auch von anderen Foristen) dazu genutzt wird, die Knebelung der freien Meinungsäußerung anderswo zu rechtfertigen.

China

hat sich mit Hongkong was eigenhandelt,und das streben sich Taiwan auch zu unterwerfen warscheinlich noch mal stark ueberdenken?!

@Gelenkte Dem

es waren vor allen Dingen Frauen, die sich gegen die Ausweitung des 12 Stundenarbeitstags und damit verbundenen Lohnkürzungen wehrten.
Wohlgemerkt: bei einer 7 Tage Arbeitswoche - also ohne arbeitsfreies Wochenende - und die sich gegen die Kinderarbeit wehrten.
Das war der Anlass für das Massaker der britischen Besatzungstruppen.
Daß die Kommunisten genug Sympathisanten hatten, mich wundert es nicht.

Am 13. August 2019 um 21:59 von teenriot

Am 13. August 2019 um 21:59 von teenriot

An die anderen Kommentatoren: Die immergleichen unterkomplexen Vergleiche mit Demonstrationen in Europa sind vollkommen daneben.

Volle Zustimmung,besser kann man das nicht sagen,Danke .

21:28 von Gassi

Verhandeln, Nachgeben, Kompromisse
.
was China betrifft kann ich nicht mitreden
weiß nicht was da abgeht, wie viele da demonstrieren, wie weit die Bevölkerung dahinter steht - es gar inszeniert ist
aber damals in Hamburg beim G20 Gipfel
da wäre ich gegen Demonstranten die Brandsätze werfen
und Geschäfte plündern anders vorgegangen

21:25 von rossundreiter

Zitat:"In China kann man im Grunde sagen, was man will, solange man nicht den Führungsanspruch der kommunistischen Partei (also das System) infrage stellt und diesen durch ganz konkrete Aktionen zu beseitigen sucht."
Also kann man eben nicht sagen, was man will und "konkrete Aktionen", dass ich nicht lache! Sogar Künstler und Anwälte werden verfolgt, bekommen Hausarrest oder werden vor "Gericht" gestellt, wenn es der KPCh so gefällt.

Zitat:"Das ist im Westen allerdings nicht grundlegend anders. Wer das System infrage stellt und durch konkrete Aktionen aushebeln will, hat auch hier schlechte Karten."
Das glauben Sie doch selber nicht! "Schlechte Karten" vielleicht, weil die Mehrheit das nicht will, aber Knast, Umerziehungslager, Hausarrest...weil Sie Ihre Meinung sagen? In diesem Forum wird ständig heftigste Kritik an einzelnen Politikern, der Regierung, dem "System", den Parteien usw. geäußert, versuchen Sie das mal in China!

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