Ihre Meinung zu: Hongkong: Was hinter den Protesten steckt

14. August 2019 - 12:02 Uhr

Seit etwa zwei Monaten protestieren Tausende Menschen in Hongkong. Was war der Auslöser und welches Ziel verfolgen die Demonstranten? tagesschau.de beantwortet die wichtigsten Fragen. Von Nea Matzen.

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Kommentare

So. Genug jetzt mit hongkong.

So. Genug jetzt mit hongkong. Dass in china nicht jeder machen kann, was er will, war klar.1997 kam es zu china. Und 22 jahre später fällt denen ein, dass das nicht gut ist? Unglaubwürdig. Sieht mehr nach g20 krawallen aus, wo krawall der selbstzweck war.

Unabhängig

lt. TS: "Die Vereinbarung, mit der die ehemalige britische Kolonie 1997 wieder unter chinesische Kontrolle gebracht wurde, sieht vor, dass die halbautonome Region Hongkong durch eine unabhängige Justiz, eine freie Presse und eine offene Marktwirtschaft ein "hohes Maß an Autonomie" für 50 Jahre ab Vertragsunterzeichnung erhalten bleiben. Das vereinbarte Prinzip lautet "ein Land, zwei Systeme"."

Da bin ich gespannt, wie GB reagiert, wenn China ihren Vertrag nicht einhalten würde. 50 Jahre ab 1997 freies und unabhängiges Hongkong!

Verdächtig: Ausländische Unterstützung, Angriff auf die Wirtscha

ft.
Treffen einiger Führer mit der US-Diplomatin Julie Eadeh in einem Luxushotel weisen zumindest auf massive Interessen der USA hin.

Die Blockierung des internationalen Flugverkehrs macht eigentlich nur Sinn, wenn die Wirtschaft getroffen werden soll.

"50 Jahre ab 1997 freies und

"50 Jahre ab 1997 freies und unabhängiges Hongkong!"
Im Vertrag steht nichts von "freiem und unabhaengigen Hongkong". Da steht das 50 Jahre begrenzte Autonomie gewaehrt wird. Nachdem Hongkong 150 Jahre von den Briten diktatorisch regiert wurde waere mehr auch verwunderlich gewesen.

Erstaunlich guter Beitrag

Nea Matzen, ich Danke Ihnen.

Viele hatten sich den Beitrag schon vor ein paar Wochen gewünscht, aber besser spät als nie. :)

Viele Berichte zum Thema Honkong

Ich fühle mich nun zum
Thema Honkong mehr als ausreichend informiert! Es ist zu hoffen, dass TS-
Foristen auch Hintergrundinformationen zum Thema Epstein erhalten.

Sachlichkeit.

Sieh an.

Es scheint ja doch möglich zu sein, die Verhältnisse sachlich zu beleuchten.

Diese Pop-Up-Antworten bewirken gelegentlich Wunder.

rer Truman Welt

Eine entscheidende Frage ist in dieser Situation doch-> wer sichert den Vertragsinhalt besagter 50 jährigen weiteren Unabhängigkeit Hongkongs bzw. sichert diese ab im Falle Peking hält sich einfach nicht daran?
Die Ex- Kolonialmacht und der Vertragspartner Großbritannien etwa?
Da lachen doch nicht nur die Chinesen.
Die Briten scheinen sich doch da so wie es aussieht völlig herauszuhalten und entführen dafür lieber iranische Schiffe, um die Iraner gleichzeitig an den Pranger zu stellen, wenn diese aus Vergeltung britische Schiffe festsetzen. Das lenkt doch auch gut ab.
Die Briten sind Vertragspartner der Chinesen bzgl. der Übergabe Hongkongs an China. Wo ist diese ehemalige so große Kolonial- und Weltmacht in dieser Situation?
Tja, das ist mittlerweile aus Great Britain geworden: EU beschimpfen, zuhause sich bzgl. des Brexit die Köpfe einhauen und als Untertan sich schon einmal im vorauseilenden Gehorsam den Amerikanern anbiedern.
Well, you can be very proud "Small Britain" !

12:45 von Tarek94

gelegentlich wundert man sich

ich bezweifle sehr, dass die Briten den Menschen Hongkongs
viel Mitspracherecht einräumten - als sie noch das Sagen hatten

12:16 von Superschlau

"So. Genug jetzt mit hongkong. Dass in china nicht jeder machen kann, was er will, war klar.1997 kam es zu china. Und 22 jahre später fällt denen ein, dass das nicht gut ist? Unglaubwürdig."

Mit Taschenrechner kann man das leichter lösen. Denn vor 22 Jahren waren die demonstrierenden Studenten entweder noch negativ oder Strampelbaby.

Heute sind Studenten nicht mehr so handzahm, wie auch manche Deutsche es sich erträumen.

"Sieht mehr nach g20 krawallen aus, wo krawall der selbstzweck war."

Was genau haben Sie denn in Hamburg gesehen, und was in Shanghai?

Haben Sie erkannt, dass in Hamburg nur ein paar wenige Krawallmacher waren, die anderen aber deutlich gewaltfrei?
Und in Shanghai: Was genau haben Sie da gesehen? Waren auch alles nur Krawallmacher? Waren keine friedlichen Demonstranten dabei?

Oder denken Sie sich das alles nur aus und wissen gar nicht MEHR als die seriösen Medien?

@12:19 von weise und klug

50 Jahre ab 1997 freies und unabhängiges Hongkong!
Es geht hier aber nicht um frei und unabhängig wie in "ein souveräner Staat", wie es sich die HKer offenbar jetzt vorstellen.
Zum Nachlesen: https://en.wikisource.org/wiki/Sino-British_Joint_Declaration

Auszug:
The Hong Kong Special Administrative Region will be directly under the authority of the Central People's Government of the People's Republic of China. The Hong Kong Special Administrative Region will enjoy a high degree of autonomy, except in foreign and defence affairs which are the responsibilities of the Central People's Government.
und..
The chief executive will be appointed by the Central People's Government on the basis of the results of elections or consultations to be held locally. Principal officials will be nominated by the chief executive of the Hong Kong Special Administrative Region for appointment by the Central People's Government.

Das Auslieferungsgesetz

Man sollte vielleicht hier noch erwähnen, dass das Gesetz eingeführt werden sollte nachdem ein Hongkonger seine ebenfalls aus Hongkong stammende Freundin in Taiwan ermordet hatte. Da der Mord in Taiwan passiert ist war das ganze rechtlich schwierig.

"besagter 50 jährigen

"besagter 50 jährigen weiteren Unabhängigkeit Hongkongs"
"Weitere" Unabhaengigkeit? Was genau meinen Sie mit "weitere"?

@ Sausevind 13:15

Zwei Jahre nach den schweren Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg dauert die Verfolgung der Straftäter weiter an. Die Polizei führt nach eigenen Angaben mehr als 3.560 Ermittlungsverfahren. Mehr als 930 Verdächtige sind der Ermittlungsgruppe "Schwarzer Block" bekannt

Quelle lto.de

Und das ist natürlich wie immer nur die Spitze des Eisberges. Also wenige Gewalttäter in Hamburg bei G20 wäre sicher ihr Wunsch, deckt sich aber nachweislich nicht mit den Fakten

Sachliche Informationen sind der Schlüssel zum Wissen

Danke an die Redaktion für diese Erläuterungen.

@ Superschlau, um 12:16

Sie können es wohl nicht begreifen - oder wollen es nicht.
Da fällt “denen“ 22 Jahre später überhaupt nichts Neues ein, was nicht gut ist. Da ist China allerdings nach 22Jahren eingefallen, dass ihm Hongkong doch vielleicht ein bisschen zu “unchinesisch“ ist, obwohl Hongkong bis 2047 z. B. Presse- und Meinungsfreiheit garantiert wurde.

Machen Sie sich doch erst mal schlauer, bevor Sie Derartiges in die Welt setzen.

13:55 von berelsbub

" @ Sausevind 13:15

Also wenige Gewalttäter in Hamburg bei G20 wäre sicher ihr Wunsch, deckt sich aber nachweislich nicht mit den Fakten"

Ich kann Ihren Beitrag nicht verstehen, da er ja gar nichts mit meinen Aussagen zu tun hat.

@ weise und klug

"Da bin ich gespannt, wie GB reagiert, wenn China ihren Vertrag nicht einhalten würde."

Wahrscheinlich würde GB nicht anders reagieren als 1967, als es damals die Arbeiterproteste in der Kronkolonie mit Gewalt niedergeschlagen hat.

https://de.wikipedia.org/wiki/Unruhen_in_Hongkong_1967

Insofern muss CN hier nicht bange vor etwaiger Kritik aus GB sein.

@ Sisyphos3

"...ich bezweifle sehr, dass die Briten den Menschen Hongkongs viel Mitspracherecht einräumten - als sie noch das Sagen hatten"

Q.e.d. Siehe Arbeiterproteste in HK 1967. Da sind die Briten auch nicht gerade zimperlich mit den Protesten umgegangen.

Fakt ist...

...spätestens 2047 heißt es nicht mehr "Ein Land - zwei Systeme" sondern "Ein Land - ein System". Den jetzt jungen HKern sei es ans Herz gelegt, sich allmählich mit den Realitäten abzufinden, was internationale Verträge geregelt haben. Für die jetzigen Proteste ist es viel zu spät. Die hätten kommen müssen als HK noch eine britische Kronkolonie gewesen ist, um den Einheitsvertrag vielleicht doch noch zu verhindern. Jetzt im Nachhinein diesen Vertrag in Frage zu stellen, ist unsinnig! Bedanken dürfen sich die jungen HKer übrigens bei ihren eigenen Eltern, die diesen Vertrag akzeptiert und in einer Art gesellschaftlichem Pakt mit getragen haben.

13:13 von Sisyphos3

"""
ich bezweifle sehr, dass die Briten den Menschen Hongkongs
viel Mitspracherecht einräumten - als sie noch das Sagen hatten
"""

Mich würde mal interessieren was der Zweck solches Whataboutismus ist. Es gibt nur 2 Möglichkeiten, ihre Behauptung einfach mal als wahr hingenommen:

1. Man kritisiert mangelndes Mitspracherecht und kritisiert somit die Briten UND China.

2. Man kritisiert mangelndes Mitspracherecht nicht und kritisiert somit WEDER die Briten NOCH China.

Option 3, gibt es nicht, denn merke:
Man kann nicht das, was man vorgibt abzulehnen, benutzen um vermeintlich selbiges zu rechtfertigen.

Whataboutism ist keine Argumentation!

"Den jetzt jungen HKern sei

"Den jetzt jungen HKern sei es ans Herz gelegt, sich allmählich mit den Realitäten abzufinden, was internationale Verträge geregelt haben."

Es gibt keine internationalen Verträge die die chinesische Verfassung, Menschenrechte und internationale Menschrechtsabkommen außer Kraft setzen und kann es auch gar nicht geben.

Somit ist z.B. Meinungs- und Pressefreiheit 3-fach offiziell durch China garantiert auch nach 2047. Also ich würde sagen nicht die Jungen sollten sich an was gewöhnen, sondern die alten Kader und zwar an den Gedanken, dass sie an ihrem eigenen Recht gemessen werden und dessen Umsetzung eingefordert wird, nicht an einem Status Quo des omnipräsenten Rechtsbruches, welche als Recht und gerne auch als "innere Angelegenheit" propagiert wird.

Am 14. August 2019 um 13:15 von Sausevind

Zitat:
"...Oder denken Sie sich das alles nur aus und wissen gar nicht MEHR als die seriösen Medien?..."

Es gibt Milliarden von Menschen und Milliarden von Meinungen, dies alles unter einem Hut zu bekommen ist unmöglich.
Aber da gibt es ein Zauberwort, dass ist Toleranz, auch gegenüber anderen Meinungen.

Grüße nach Peking

"terroristen" .

...sie gehen hier sogar noch weiter als Peking, das immerhin (wenn auch völlig überzogen) nur von einer Annäherung an Terrorismus sprach.

Damit machen sie sich wieder mal zum Sprachrohr einer kommunistischen Diktatur.
Und hunderttausende friedliche Demonstranten unterschlagen sie völlig.

@RoyalTramp

"mit den Realitäten abzufinden".

Nicht ihr Ernst oder?

Auf Pressefreiheit verzichten?
Auf Demonstrationsfreiheit verzichten?
Auf Religionsfreiheit? Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit? Jede Chance auf die eigene Gestaltung und Verbesserung des Lebens aufgeben?

Die Einwohner Hongkongs kämpfen um ihre Freiheit. Ich wünsche ihnen viel Mut, Kraft, Glück und Besonnenheit.

Die Führung von China glaubt schon viel zu lange dass sie alles darf und immer damit durchkommt.

@ OliverNaue

"Und hunderttausende friedliche Demonstranten unterschlagen sie völlig."

Um es den friedlichen Demonstranten in HK genau so zu sagen, wie es in Deutschland Regierungsmitglieder und Medien sinngemäß z.B. den besorgten Bürgern bei Pegida- und anderen Demonstrationen angeraten haben: Halten Sie sich von den Troublemakern (in HK jugendliche Chaoten, in D die Neo-Nazis) fern, wenn sie mit diesen nicht über einen Kamm geschert werden wollen!

Die hunderttausende friedliche Demonstranten sollen nicht unterschlagen werden, aber es wäre auch an diesen, die Chaoten in den eigenen Reihen auszusortieren.

Alternative Geschichte

@RoyalTramp

"Arbeiterproteste in HK 1967".
Stammt das aus dem Lehrbuch der M/L-Fakultät Ostberlin?

Und wieder wird versucht die von Peking befeuerten Unruhen mit tausenden Sprengsätzen und Mordanschläge auf Journalisten als proletarischen Aufstand umzudeuten. Hatten ihre Kollegen gestern auch schon versucht. Wir dadurch nicht wahrer.

@ OliverNaue

Achso... dass also Arbeiter, die gegen die Arbeitsbedingungen in HK damals auf die Straße gingen, von der britischen Polizei gewaltsam niedergeknüppelt und mitunter umgebracht wurden, ist okay? Aber wenn die HK-Polizei Härte anwendet, um wieder für Ruhe und Ordnung in der Stadt zu sorgen, ohne das bisher jemand ums Leben gekommen ist (und ich hoffe, dass dem so bleibt), dann ist das nicht okay? Ziemlich schräge Logik! Was ist Ihre Rechtfertigung?

Übrigens: Sinologisches Studium an der Ruhr-Universität Bochum.

Unsere Politiker

Mahnen, das können sie gut.
Substanzloses Gelaber...

Claudia Bauer meint ....

es wird höchste Zeit das die Volksbefreiungsarmee wieder die legitieme Ordnung in Honkong herstellt.
Honkong ist Teil Chinas und liegt nicht im Niemandsland. Verträge hin oder her, so kann es nicht weiter gehen.

@ Sausevind

„Ich kann Ihren Beitrag nicht verstehen“

Doch

„da er ja gar nichts mit meinen Aussagen zu tun hat“

Doch

17:05 von Freischeler

13:15 von Sausevind

<< Zitat:
"...Oder denken Sie sich das alles nur aus und wissen gar nicht MEHR als die seriösen Medien?..."

Es gibt Milliarden von Menschen und Milliarden von Meinungen, dies alles unter einem Hut zu bekommen ist unmöglich.
Aber da gibt es ein Zauberwort, dass ist Toleranz, auch gegenüber anderen Meinungen. <<

Was wollen Sie mir mitteilen?
Dass man Unwahrheiten tolerieren muss, nicht korrigieren darf?

17:17 von RoyalTramp

"Die hunderttausende friedliche Demonstranten sollen nicht unterschlagen werden, aber es wäre auch an diesen, die Chaoten in den eigenen Reihen auszusortieren."

Wie sortiert man die in einer engen Flughalle aus, wenn sie da plötzlich eingedrungen sind und die Polizisten angreifen?

Kampf gegen Unterdrückung?

Ich bin doch mal gespannt wie lange es dauern wird bis die Jugend in China selbst den Aufstand probt. Nach dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens is es beunruhigend still im Reich der Mitte, aber niemand kann mir erzählen dass es da im Untergrund nicht auch gärt.
Irgendwann kommen alle totalitären Regimes an die Reihe, auch wenn es eine Generation dauert.
Je mehr junge Chinesen die Freiheit im Westen gerochen haben desto sicherer ist es dass sie sich nicht auf ewig unterdrücken lassen werden. Die kommunistische Partei dort sieht in Hongkong eine gefährliche Entwicklung die leicht auf das Festland übergreifen könnte. Darum werden sie hart durchgreifen, aber ob das auf die Dauer reichen wird?

19:28 von Kattekop...NL

"Ich bin doch mal gespannt wie lange es dauern wird bis die Jugend in China selbst den Aufstand probt."

Daran habe ich noch gar nicht gedacht - aber es könnte schon sein. Die Jugend steckt sich ja weltweit gegenseitig an. :-)

Am 14. August 2019 um 19:10 von Sausevind

Ihr Zitat:
"...Oder denken Sie sich das alles nur aus und wissen gar nicht MEHR als die seriösen Medien?..."

und weiter "..Was wollen Sie mir mitteilen?
Dass man Unwahrheiten tolerieren muss, nicht korrigieren darf?..."

Ich meine, wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet,
welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung... den Rest können Sie selbst nachlesen.

Eigentlich

müsste jetzt die selbe Menge Menschen in allen anderen chinesischen Städten aufstehen und Demonstrieren.

Dann könnte aus dieser größten aller Diktaturen wieder ein demokratischer Staat werden.

@ OliverNaue

"Jede Chance auf die eigene Gestaltung und Verbesserung des Lebens aufgeben?"

Man schaut sich die Entwicklung auf dem Festland an und kommt trotz auch negativer Entwicklungen zu der Feststellung, dass die Menschen dort ihr Leben ziemlich unbehelligt und eigenverantwortlich führen können und sich ihr Lebensstandard im Vergleich zu vor 20 Jahren um 300% verbessert hat.

Und was Pressefreiheit, Demonstrationsfreiheit etc. ...

In meinem Verwandtenkreis herumgefragt, heißt es, dass diese Dinge zwar alle erstrebenswert seien, aber die Wiedererlangung alter wirtschaftlicher Stärke zunächst die oberste Priorität haben sollte. Und erst wenn dieses Ziel erreicht sei, dann könne man auch gerne über Pressefreiheit, Demonstrationsfreiheit etc. reden.

Ich finde: die Chinesen haben einen Plan! Ist doch nicht verkehrt, oder?

@ Kattekop...NL

"Je mehr junge Chinesen die Freiheit im Westen gerochen haben desto sicherer ist es dass sie sich nicht auf ewig unterdrücken lassen werden."

Mittlerweile haben an die 10 Mio. chin. Studenten seit 1995 die westl. Freiheit "gerochen". Aber getan hat sich in CN trotz dieser Rückkehrer politisch nicht viel. Die meisten davon dürften wahrscheinlich selbst mittlerweile an den dicken Futtertrögen des chin. Wirtschaftswachstums sitzen. Übrigens erstaunlich: insbesondere die jungen Studenten in den großen Städten der VR, die zwar allgemein sehr weltoffen sind, sind sehr davon überzeugt, dass der derzeitige Kurs der Regierung der richtige ist. & vertun sie sich nicht: diese Studenten haben auch Mittel & Wege die Zensur in CN zu umgehen & sich über unsere Medien zu informieren. Aber selbst das reicht nicht, um die Studenten zu einem wesentlichen Umdenken anzuregen.

3 Dinge fehlen noch

Es fehlen noch drei wichtige Fakten von denen wir hier auf jeden Fall wissen: Wie immer wieder berichtet wurde das Gesetz von Lam nur ausgesetzt nicht aber deren Einführung abgebrochen! Das ist der deutlichste Hinweis darauf, dass es eben nicht eingeführt werden soll sondern auf längerer Zeit auf jeden Fall kommen soll. Deshalb sind die Proteste auch weiterhin "gut besucht".

Lam und ihr Regierungsapparat weigern sich die Polizeigewalt und die geheimen Schlägertruppen aufzuklären, weil sie ganz offensichtlich von der Regierung geschickt wurden um die Leute einzuschüchtern und die Gewalt gegen die Bürger aktiv zu nutzen.

Und ebenfalls nicht unwichtig: Die Hongkonger haben erfahren, dass die Organe des Staates nicht durch den Souverän, also das Volk, beherrscht werden sondern durch die Kommunistische Partei/Regierung Chinas. Was soll daran so verwerflich sein, wenn das Volk die Parlamente besetzt? Trefflich müsste man sagen, die Politiker sollten froh sein, dass das Volk aktiv dabei ist

@Am 14. August 2019 um 12:16 von Superschlau

Genug ist ihre Meinung! Nach ihrer Interpretation waren früher die Frauen, die fürs Wahlrecht gekämpft haben, auch unnötig! G20 Krawalle Selbstzweck? Sie glauben wirklich alles, was ihnen Verantwortliche sagen? Dann müssten Sie noch wirklich viel lernen über Menschen.

@ Sausevind

"Wie sortiert man die in einer engen Flughalle aus, wenn sie da plötzlich eingedrungen sind und die Polizisten angreifen?"

Wenn es den Demonstranten möglich ist, einen chinesischen Journalisten zu fixieren und zu fesseln, dann können sie dies auch mit den Aggressoren und Chaoten in den eigenen Reihen tun. Sie tun es aber nicht. Sie rufen zwar "nicht schlagen! nicht schlagen!", aber tun nicht wirklich etwas, um das zu verhindern. Es sind nur 2 junge Männer, die da z.B. im Video völlig austicken, und auf den am Boden liegenden Mann einschlagen. Und diese zwei können von den anderen an der Aktion beteiligten 20 jungen Leuten nicht daran gehindert werden? Im Ernst? Das ist doch völlig unglaubwürdig.

@Am 14. August 2019 um 19:28 von Kattekop...NL

Vor kurzem war Orwells "1984" eines der beliebtesten Bücherneukäufe in China. Ich glaub kaum, dass die Chinesen so großartig zufrieden sind. Es gibt immer wieder Probleme mit der Korruption von Partei-/Staatsfunktionären. Selbst wenn man unpolitisch ist bleibt es nicht aus, unzufrieden zu werden. Viele Chinesen haben auch gemerkt, dass es doch besser ist sich selbst ernähren zu können, als auf das Wohlwollen eines Fabrikanten zu setzen und für ein Hungerlohn zu arbeiten. Anfangs, vor ein paar Jahrzehnten war der Lohn noch gut. Da musste man die Leute anlocken. Jetzt verarmt die Bevölkerung immer schneller. Kein Vermögen, kein Land und nix zu erben. Und dabei steigen die Preise stetig. Der gestiegene Wohlstand für ein paar ist von fast allen teuer bezahlt worden. Kennt man ja. Verstädterung ist vielleicht in einer Utopie was gutes aber in der Realität ballen sich immer mehr Menschen in einem Raum, von dem sie nicht leben können und ohne Hilfe auch nicht in ihm leben können. Absurd...

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