Ihre Meinung zu: Einigung mit der Bahn - Freie Fahrt für Soldaten

16. August 2019 - 15:32 Uhr

Soldaten dürfen künftig kostenlos mit der Deutschen Bahn fahren. Das erfuhr das ARD-Hauptstadtstudio aus Regierungskreisen. Laut "Bild am Sonntag" soll die Bundeswehr für die Freifahrten pauschal jährlich vier Millionen Euro zahlen.

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Kommentare

Wow!

Jetzt werden sich due Freiwilligen nur so melden. Die Bundeswehr wird sich sicher nicht mehr vor ihnen retten können.

PS. Wissen alle Beteiligten, dass so ein Soldat pünktlich an Ort und Stelle sein muss? Wurde das richtig kommuniziert?

Eigentlich eine Selbstverstänlichkeit

War damals schon für alle Wehrpflichtigen so, und da wir jetzt fast keine Soldaten mehr haben, sind diese geringen Kosten (eh nur linke Tasche - rechte Tasche) vernachlässigbar.

Meiner Information nach...

...durften Personen in Uniformen immer schon kostenlos Züge, Busse und Bahnen nutzen. Michael Streibel

Zahlen für Freifahrten

"Die Bundeswehr wird künftig für Freifahrten pauschal 4mio Euro zahlen" - das sind ja schöne Freifahrten.

Oh schön

Und was ist mit den Menschen, die die Gesellschaft tatsächlich braucht?
Altenpfleger, Sozialarbeiter, Rettungssanis, Ehrenamtler, Polizisten, Feuerwehrleute, etc.

Menschen, die etwas zum Allgemeinwohl beitragen, dürfen diesen Bonus gern bekommen. Ob Soldaten dazugehören, darüber ließe sich sicherlich streiten, aber wenn, dann sollten alle oben genannten davon profitieren.

Ist ja nicht so, dass man heute noch zum Wehrdienst gezwungen würde, von daher find ich diese auf eine Gruppe bezogene Vergünstigung komplett unangemessen.

Uniformen...

werden bestimmt ein Verkaufsschlager bei Vielfahrern... :-)

also ich war wohl nicht beim "Bund"

aber in meiner Jugend vor 45 Jahren war das meines Wissens üblich
erinnere mich nicht dass da einer meiner Kumpels was zahlen musste
eigentlich ja wohl auch ne selbstverständlichkeit

Hurra

das größte Problem der Bundeswehr ist gelöst.
AKK kam sah und siegte.
Hoffentlich fallen dann nicht gerade die Züge aus oder verspäten sich wenn's zum Einsatz geht. (Nicht dass im Notfall noch der Krieg ausfällt. Ironie off)

Freut mich für Sie

Ich kann nicht davon profitieren und kenne keine Soldaten, finde das aber eine nette Geste und gönne es Ihnen sehr.

Sehe keinen möglichen Schaden, ob nun von einer staatlichen Einrichtung zu einer anderen die kleine Summe von 4 Millionen Euro fließen, dürfte für die Staatskasse und- oder den Steuerzahler auch nicht von Bedeutung sein.

Gut

Das ist doch gut und toll so. Aber warum wird das von den Medien nicht so positiv dargestellt? Vielleicht weil dies von der "falschen" Partei (CSU) kam..
.

Toll

Freie Fahrt für Soldaten, das finde ich toll, denn mit ihrem maroden Material kommen die sonst nicht in die Einsatzgebiete und an die Fronten. Aber gibt es grenzüberschreitenden Bahnverkehr nach Mail uns Afghanistan?

Was für eine verkehrte Welt

4 Millionen € pro Jahr investieren wir, damit unsere „kämpfende Truppe“ in Uniform kostenfrei mit der Bahn fahren kann.

Diesen Betrag hat Frau von der Leyen allein jede Woche nur für die „beratende Unterstützung der Heimschläfer“ ausgegeben.

Wette

Ich möchte wetten, dass jetzt sofort der Finanzminister mit dem Argument "geldwerter Vorteil " diese Freifahrten bei den betroffenen Soldaten besteuern möchte. Was natürlich den gewollten positiven Aspekt der Freifahrten zunichte macht.

Es gibt keine "Freie

Es gibt keine "Freie Fahrten"!
Die Kosten zahlt nur jemand anderes.
Entweder der Steuerzahler oder der Bahnkunde, der keine zuerkannte Vergünstigung geltend machen kann.
Dann wird die Bahn noch teurer.

Was für eine Nachricht

Bei meinem Wehrdienst in den neunziger Jahren war das selbstverständlich. Sind da die Kollegen der Polizei eigentlich auch mit dabei?
Viele müssen junge Polizisten müssen heute in die Ballungszentren ihren Dienst verrichten, ohne eine entsprechende Wohnung zu bekommen die bezahlbar ist.
Auch hätten die vier Millionen Euro in meinen Augen nicht so erwähnt werden müssen. Das klingt gerade so als wenn jetzt Deutschland untergeht. Da sind noch andere Ausgaben zu stemmen.

@Sisyphos3

Damals war die Bahn noch ein Staatsunternehmen und die Soldaten/Wehrpflichtigen (und auch die Zivildienstleistenden) hatten nur die Fahrten zur Kaserne und von dort nach Hause frei. Das stand extra in dem Ausweis, den Sie dafür mitführen mussten.

Zu meiner (noch allgemein wehrpflichtigen) Zeit

... galt der Dienstausweis als Bahncard, war also für 50% (oder 25%, weiß ich gar nicht mehr genau) Ermässigung gut.
Dabei war es natürlich egal ob Wehr- oder Zivildienst geleistet wurde.

Für die Soldaten/innen

sicher eine tolle Sache.
Für die bezahlende Normalbevölkerung dürfte es manchmal noch enger als bisher zugehen.
Ganz im Ernst: Mein Kollege fährt 2 Stunden pro einfache Fahrt und es ist oft schon so eng das er keinen Sitzplatz mehr kriegt oder Züge gar nicht halten...
Für ihn könnte das bedeuten das er Kündigen muss und sich was in der Nähe oder was das man mit dem Auto erreichen kann suchen.
Die Bahn muss m.M. ausgebaut werden bevor man Geschenke verteilt.

Eine Selbstverständlichkeit

Und die Uniform allein dürfte nicht reichen, die Leute haben doch wohl einen Dienstausweis.
Die Sitzplätze in der Nähe der uniformierten Soldaten dürften in Zügen heiß begehrt sein, da fühlt man sich sicherer.

Freie Fahrt für Soldaten? Warum?

Habe bei openpetition.de eine Petition gestartet, mit der ich freie Fahrt in den öffentlichen Verkehrsmitteln für Erzieherinnen, Altenpflegern usw. fordere.
Könnt ihr unterschreiben und weiterleiten...
Gegen den Militarismus!

"Laut "Bild am Sonntag" soll

"Laut "Bild am Sonntag" soll die Bundeswehr für die Freifahrten pauschal jährlich vier Millionen Euro zahlen."
-
So kann man natürlich den Währetat auch nutzen.

Davon bin ich nicht begeistert - Sicherheitsgefährdung

Nicht wirklich oder?? Davon bin ich nicht begeistert. Was hat die Bundeswehr mit ihren Waffen in unseren Zuegen zu suchen?? Sowas nenne ich mal mutwillige Sicherheitsgefährdung anderer Bahnfahrgäste. Was wenn da was passiert??

Und warum duerfen Soldaten kostenfrei fahren und wir anderen Buerger nicht?? Sowas finde ich eine Diskriminierung!! Wenn dann muessen wir Buerger auch kostenfrei fahren duerfen!! Siehe:

https://www.menschenrechtskonvention.eu/diskriminierungsverbot-9298/

Artikel 14 – Diskriminierungsverbot

Der Genuss der in dieser Kon­ven­tion anerkan­nten Rechte und Frei­heiten ist ohne Dis­kriminierung ins­beson­dere wegen des Ge­schlechts, der Rasse, der Haut­farbe, der Sprache, der Reli­gion, der poli­tis­chen oder son­sti­gen Anschau­ung, der nationalen oder sozialen Herkun­ft, der Zuge­hörigkeit zu ein­er nationalen Min­derheit, des Ver­mö­gens, der Geburt oder eines son­sti­gen Sta­tus zu ge­währleisten.

Also

Bei Wehrpflichtigen würde ich das verstehen bei einer Berufsarmee nicht. Sind wir wieder im Kaiserreich als Uniformträger was besseres wären. Für mich eine plumpe populistische Massnahme.

16:06 claudius19

"die Kosten zahlt nur jemand anderes......."
so ist es.
In jedem Fall zahlt es der bahnfahrende Steuerzahler.
Der die ganze Bundeswehr finanziert samt Berater, Material, Minister usw., usw.

rer Truman Welt

Und wie sieht es mit der Versteuerung des sog. "Geldwerten Vorteils" aus?
Schließlich erhalten die Soldaten das aufgrund ihrer Tätigkeit als Soldat und somit als eine Art geldwerte Zusatzentlohnung. Sowas muß jeder andere Arbeitnehmer versteuern bzw. jeder Arbeitgeber minutiös für jeden Arbeitnehmer erfassen und der Lohn- bzw. Einkommensteuer des Arbeitnehmers unterwerfen. Was ist in diesem Fall? Wenn die Soldaten es nicht versteuern müssten, wäre es eine staatliche Ungleichbehandlung i. S. von Bevorzugung von Arbeitnehmern im öffentlichen Dienst !

was fällt mir auf?

das vor Wahlen Aktionismus eintritt an Nebenschauplätzen, um die Truppe vom Wichtigen abzulenken. Sorry: Wie damals in Stalingrad mit nem Pott Marmelade. Oder wie neulich das Marinemusikkorps in Wilhelmshaven, das nun auch wieder gute Laune verbreiten soll, wenn`s schon nicht mit passenden Schussfester in Afghanistan klappt, oder mit klemmenden Gewehren. Gibt`s da nun die Feel Good Manager? Mann Leute, das ist so was von armselig, wie etwa vor der Wahl über Steuersenkung zu sprechen. Die breite Masse ist eben nicht doof, wie Ihr glaubt, so zumindest meine Feldrecherche aufm Marktplatz und am Stammtischen, also da, wo Ihr die Nase rümpft.

Kann das dann

in die 2% (zur Steigerung von Herrn Trumps Wohlbefinden) mit eingerechnet werden?
Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.

Ich habe noch nie gesehen...

...dass die Fahrscheine von Soldat_innen oder Polizist_innen in Uniform kontrolliert worden sind in den öffentlichen Verkehrsmitteln - und ich habe bereits sehr viele Fahrscheinkontrollen erlebt. Michael Streibel

rer Truman Welt

Das ist eine falsche Erinnerung / Annahme oder Behauptung!
Als Wehrpflichtiger (W15) mit 170 DM Vergütung im Monat stand ihnen 1 Heim-Hin-und Rückreise mit der Bahn zu. Mehr nicht!

“Freie Fahrt für Soldaten“

Wenn das für die heutigen Buftis nicht auch gilt, dann frage ich mich schon.

Bei dem Sold, den heute ein

Bei dem Sold, den heute ein Berufssoldat erhält (Wehrpflicht gibt es ja nicht mehr) kann dieser seine Bahnfahrt genau so bezahlen, wie eine Pflegekraft auch.

Und für alle anderen hoffentlich bald auch ...

... es sei denn die Regierung nimmt den Klimaschutz nicht ernst.

Frei Bahnfahrt für alle Europäer wäre notwendig!

Wenn die Hubschrauber nicht fliegen, dann kann unser Soldat nun also per Bahn zum Einsatz fahren :-)

Erst einmal durchaus sinnvoll. Man fragt sich jedoch, warum man diese Begünstigung auf die eher unwichtige Berufsgruppe der Soldaten beschränkt. Warum wird die Bahnfahrt nicht generell für alle Europäer steuer-finanziert? Das wäre ein bedeutendes Zeichen für den Umweltschutz: Bahnfahren kostet nicht extra, Fliegen und Autofahren schon!

Sicherlich richtig

@phloppy
Sicherlich gibt es viele Berufe die der Allgemeinheit dienen und sicherlich ist jeder eigenverantwortlich für den Lebensweg, den er einschlägt.

Fakt ist aber, dass auch der Soldatenberuf ein Dienstleistungsberuf ist. Nur weil wir zum Glück im Frieden leben können und das auch schon seit Jahrzehnten, heißt das noch lange nicht dass das immer so bleiben wird. Wenn es soweit ist, ist das Gejammer dann wieder groß. Im allgemeinen wohnt nicht der Soldat dort wo er dient, darüberhinaus wird er in einigen Dienstgradgruppen alle 2-3 Jahre versetzt. Heißt also er ist von der Familie getrennt und die Hälfte des Wochenendes ebenfalls oder ist gar für 6-7 Monate im Einsatz.

Die Gruppen die Sie angesprochen haben leisten einen außerordentlichen Dienst für die Allgemeinheit und müssen ebenfalls unterstützt werden. Jedoch kann man diese Berufe mit dem Soldatenberuf nicht vergleichen. Im Notfall sterben wir und das nicht im Rahmen eines Unfalls.

Liebe Grüße

Demokratieschülerin 16.14

Sicherheitsgefährdung? Welche Sicherheit? In der Bahn? Da gibt es mit Sicherheit größere Risiken als Bundeswehrsoldaten. Und meinen Sie, die bringen ihre Panzerfaust oder ihr Sturmgewehr mit? Abgesehen davon, dass die nicht schießen... es wird grotesk

re demokratieschue...

"Davon bin ich nicht begeistert - Sicherheitsgefährdung

Nicht wirklich oder?? Davon bin ich nicht begeistert. Was hat die Bundeswehr mit ihren Waffen in unseren Zuegen zu suchen??"

Ist Ihnen schon mal ein Soldat außer Dienst mit der Waffe begegnet?

Wäre das nicht von Ihnen gekommen müsste man sich wundern ...

@ jukep:

Angeleiert hat das ja noch vdL. Akk erntet nur noch!

Stellt sich mir die Frage, ...

... warum das nur für Uniformträger gilt.
Nicht-uniformierte Bundes-, Länder- und Gemeindebeschäftigte bleiben völlig außen vor - ungerecht! Staatsdiener zweiter Klasse!

der falsche Weg

in Finnland z.B. fahren "Mutter und Kind" im ganzen Land kostenlos. Das scheint mir der richtigere Weg für Bedürftige zu sein. Das hießige Gebaren stößt dagegen sehr sehr unangenehm auf, auch mit Sicht auf vermutlich vorbereitend evtl. zukünftige Truppenverlegungen. Was soll das?

Ja super! Immer schön

Ja super! Immer schön raushauen die Kohle der Steuerzahler für einen ohnehin schon gewaltig aufgeblasenen Staatsapparat.
Als wenn die bei der Bundeswehr nicht jetzt schon alle verhältnismäßig viel Geld bekommen... größtenteils für Eierschaukeln in der Kaserne. Immer dieses Heldengerede über die Soldaten.....dienen dem Land bla bla. Die dienen sich selbst, so wie jeder andere auch. Viele Handwerker wie Dachdecker Leben wesentlich gefährlicher als die von der Truppe. Vielleicht mal lieber Steuergeld sparen, statt es für sowas oder das schwachsinnige Baukindergeld rauszuhauen.

Das sehe ich genauso...

Wo bleibt eigentlich die Wertschätzung für all diese Menschen?
Die müssen jetzt die Fahrpreiserhöhungen tragen, weil die Soldaten umsonst fahren dürfen.

Hoffentlich...

...werden das nicht wieder zwei Milliarden verschiedene lokale Regelungen. Zu meiner Zeit galt der Wehrpflichtigen-Fahrtausweis nur für den Fernverkehr; im Nahverkehr (obwohl auch Deutsche Bahn) galt man damit hingegen als Schwarzfahrer. Nur fuhren vom Bahnhof beim Standort keine Fernzüge und der Ausweis war effektiv nutzlos.

Und nebenbei - den Müll, den einige hier abladen...
Vor Allem Sie, @Demokratieschue... Erstens werden mit Waffen keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzt, wir sind hier nicht in der Schweiz.
Zweitens empfehle ich Ihnen DRINGEND, sich mal etwas mit der Sprache von Gesetzen zu befassen. "Diskriminierung nach sozialer Herkunft" bedeutet, dass der Staat niemanden benachteiligen darf, weil diese Person das Kind von Arbeitslosen oder Straffälligen ist. Wenn der Staat hingegen mit einer privaten Firma Leistungen für seine eigenen Bediensteten verhandelt, ist das legal - sonst dürfte der Staat z. B. ja auch keine privaten Dienstleister für Amtskantinen einsetzen.

Welche Folgen hat dieser...

... 'Vorteil' für die Soldaten? Werden die Soldaten förmlich gezwungen, mit der Bahn zu fahren? Dürfen sie dann noch ihre Fahrt zum Dienst noch steuerlich absetzen? Bei einer Pendlerarmee kann der Fiskus deutlich mehr als die vier Millionen sparen.
Ich vermute, es wird für die Soldaten ein Rohrkrepierer, der sie teuer zu stehen kommen wird.

Keine Panik

Ihnen ist leider entfallen das es um Fahrten vor und nach dem Dienst geht. Sie brauchen keine Angst haben, das jemand mit seinem Panzer Bahn fährt. Und mit dem Diskriminierungsverbot brauchen Sie auch nicht kommen, Soldaten leisten was für unsere Gesellschaft, im schlimmsten Fall mit ihrem Leben.

Gut so !

Soldaten sind Helden die von den meisten Deutschen viel zu wenig Wertschätzung erfahren

Klingt zunächst ganz nett, ABER..

.. die allermeisten größeren Bundeswehrstandorte liegen heutzutage dermaßen verkehrstechnisch abgelegen, das die allermeisten Soldaten diese kostenlosen Bahnreisen gar NICHT in Anspruch nehmen KÖNNEN, und auch weiterhin auf ihr Auto angewiesen sind!

4.000.000 Euro geteilt durch 180.000 deutsche Soldaten = 22,22 Euro je Soldat pro Jahr= fast NIX!

Gesamtfazit
Viel Lärm um fast NIX!

Einigung mit der Bahn - Freie Fahrt für Soldaten

Wenn Deutschland tatsächlich 2 % des BIP für militärisches zahlen soll, dann können hierüber solche Leistungen, die dann auch Deutschen und Deutschland zugute kommen doch sinnvoll zur Unterstützung auch des Militärs herangezogen werden. Zur Verteidigung gehört schließlich auch die ganze teuere Infrastruktur mit der sich dann auch Vollbeschäftigung herstellen lässt. Frieden schaffen, was dann Panzer, Flugzeuge und sonstiges Kriegsspielzeug überflüssig macht, darf ruhig auch kosten. Wir kaufen Putin und alle anderen sog. Feinde einfach auf. Die wissen bestimmt auch besseres mit dem Geld ihrer Bürger anzufangen. Sie können dann uns damit kaufen. Frieden (Rares) gegen Bares.

Falsches Signal

Abrüstung und Pazifismus ist das Gebot der Stunde. Die Gewährung solcher Vorteile für Wesen, zu deren Beruf die Anwendung kriegerischer Gewalt gehört, ist das falsche Signal. Die gilt erst recht, wenn der Berechtigte Vorschlag des Genossen Riexinger, die erste Klasse im Tegionalverkehr abzuschaffen, aus fadenscheinigen Gründen abgelehnt wird. Dabei braucht es mehr Platz für Klassenloses Reisen, weniger für militärische Privilegien im Zug.

Toll

Super jetzt fahren natürlich alle Soldaten in Uniform mit der Bahn um sich ständig anlabern zulassen und erklären zu müssen warum sie kostenlos fahren dürfen. Es wohnen ja auch alle Soldaten an einem Bahnhof mit ICE Anschluss. Ich freue mich schon.

@ Demokratieschue, um 16:14

Da haben Sie das Diskriminierungsverbot falsch ausgelegt. Sie können es ja locker noch weiter zuspitzen...

Glauben Sie allen Ernstes, dass ein BW-Angehöriger samt seinem Gewehr oder seiner Pistole (dann isser Offizier) eine Heimfahrt antreten darf?
Er hat allenfalls seine schmutzige Privatwäsche für Mutti dabei...
[Aber da die Schießgewehre ohnehin kaum sicher treffen, wäre die Gefahr ohnedies nicht sonderlich groß :-).]

Mein Schwager war bei der US Army

und konnte in Uniform schon vor 30 Jahren umsonst in allen Berliner Verkehrsbetrieben fahren.
Ich saß daneben mit meinem BVG Ticket und musste bezahlen.
Habe ich bis heute nicht begriffen.
Außerdem konnte er ohne Probleme in Uniform nach Ostberlin und zurück, während ich ein Visum als Westberliner beantragen musste.
Verdrehte Welt.
Uniform sollte man tragen, dann hat man es leichter.

Freie Fahrt für Soldaten

Nette Werbung für die Bahn!

Sehr geehrter Vorstand der Bahn!

Denken sie auch bitte daran, dass die deutschen Soldaten PÜNKTLICH in ihren Kasernen erscheinen müssen!

Schalten sie entsprechend ihre Pünktlichkeitsoffensive ein.

mfg

und im nächsten Schritt...

...wird man den Uniformträgern auch noch einen Platz freimachen müssen. Hier wird ein Heldenkult heruafbeschworen, damit man beim großen Säbelrasseln um einen "Platz an der Sonne" vorne mitmischen kann. Den guten tucholski darf man auf keinen Fall vergessen, wenn es um die Beschreibung der Kernkopetenten der Soldaten geht!
Wenn die Gratisfahrten wirklich nur eine Anerkennung für den Dienst dan der Allgemeinheit sein sollen, dann währen Gratisfahrten für Pflegekräfte schließlich auch schon längst überfällig.

Details

Dass es eigentlich nicht einzusehen ist, warum ausgerechnet Soldaten, die im Inland keinerlei hoheitliche Aufgaben und Befugnisse haben (im Gegensatz zu Polizisten), und somit normale Bürger/innen sind, jetzt allgemeine Freifahrten mit der Bahn bekommen, haben andere schon festgestellt.
Da aber gerade bescheuerte politische Ideen leider unvermeidbar umgesetzt werden, wird man sich mit den Details auseinandersetzen müssen:
Gilt eine Reservierungspflicht? Muss ich im Zweifelsfall für einen Uniformträger meinen bezahlten Platz räumen? Was passiert bei Überfüllung des Zuges?

Kaum ist VdL weg ...

... klappt es auch schon bei der Bundeswehr.

Lässt für die EU unter neuer Kommissionspräsidentin nichts Gutes ahnen.

Freie Fahrt für Soldaten...

Sicher gut gemeint. Ich bezweifle aber das dieses Angebot auch von den Soldaten angenommen wird. Der größte Teil der Bw. besteht heute aus Berufs und Zeitsoldaten. Und diese haben dementsprechend gute Bezüge. Ich denke, wegen freifahrten mit der Bahn wird niemand auf sein Auto verzichten wenn es ins Wochenende geht. Besonders wenn der Bw. Standort nicht Heimatnah gelegen ist. Und die Bahn das heißt für den Heimfahrer Verspätungen, schlechte Bahnverbindungen und überfüllte Waggons. Kenn ich noch bei aus meiner Grundwehrdienstzeit 1977.

Eine wie auch immer uniformierte Person...

...muss in öffentlichen Verkehrsmitteln damit rechnen, “angemacht“ zu werden. Mein Sohn und meine Schwiegertochter sind bei der Polizei, und beide haben keinerlei Lust, sich in die Bahn zu setzen, um sich günstigstenfalls dumme Sprüche sagen zu lassen.
Deshalb vermute ich, wird die Bahn auch beim Transport uniformierter BW-Angehöriger kaum an die Grenzen ihrer Kapazitäten stoßen.

15:55 von Sisyphos3

"" aber in meiner Jugend vor 45 Jahren war das meines Wissens üblich
erinnere mich nicht dass da einer meiner Kumpels was zahlen musste
eigentlich ja wohl auch ne Selbstverständlichkeit""
#
So haben es meine Kumpels auch erlebt.In Uniform sind alle kostenlos Bahn gefahren.

@ Phloppy

JEDER sollte wenigstens den Nahverkehr kostenlos nutzen können.

Wir haben ja auch für andere Dinge 20 Milliarden Euro im Jahr übrig.

Aber beim kostenlosen Nahverkehr hätte auch der Bürger was davon.

@16:30 von deutlich Demokratieschülerin 16.14

"Sicherheitsgefährdung? Welche Sicherheit? In der Bahn? Da gibt es mit Sicherheit größere Risiken als Bundeswehrsoldaten. Und meinen Sie, die bringen ihre Panzerfaust oder ihr Sturmgewehr mit? Abgesehen davon, dass die nicht schießen... es wird grotesk"

Ich muss gerade wieder grinsen. In den 70gern und teilweise noch in den 80igern bin ich häufig mit der Bahn Freitags von Hamburg nach Bielefeld und Sonntags wieder zurück gefahren. Fast regelmäßig in Begleitung einer Unzahl meist angetrunkener Soldaten. Ich habe mich nie unsicher gefühlt, es war fast immer sehr unterhaltsam.
Und IMMER hat mir jemand von den jungen Männern einen Platz in der stets überfüllten 2. Klasse angeboten.

(Mein Schwager meinte mal, dass man die Bundeswehr nüchtern auch nicht ertragen könne.)

@16:52 von Jaroslaw P

"Die Gewährung solcher Vorteile für Wesen, zu deren Beruf die Anwendung kriegerischer Gewalt gehört, ist das falsche Signal."

Unabhängig von moralischer Bewertung sind Soldaten Menschen wie Sie und ich - nicht irgendwelche 'Wesen'.

@16:55 von Bürokratenchinese

"Uniform sollte man tragen, dann hat man es leichter."

Ich muss da gerade an den Hauptmann von Köpenick denken - einfach zu schön...

@MichaStr., 15.52h

Das stimmt so nicht.
Polizisten, Feuerwehrleute, Sanitäter usw. sind auch Uniformträger, haben aber des Freifahrtprivileg nicht, es sei denn, es beruht auf Einzelvereinbarungen mit dem Verkehrsunternehmen.

@Sisyphos3, 15.55h

In meiner Jugend vor 60 Jahren bekamen die Soldaten Heimfahrtscheine.
Freifahrten im eigentlichen Sinne waren das nicht.

Wer finanziert und zahlt kann fahren

Es wäre konsequent, wenn alle Mitarbeiter*innen des öffentichen Dienstes kostenfrei Bahn, Busse und Nahverkehrsmittel der Öffnetlichen Hand benutzen dürften.
Bliebe nur zu fragen, warum nicht in aller Konsequenz alle Bürger Deutschlands, die diese Mittel letztlich finanzieren ebenfalls freie Fahrt hätten.

Gute Idee

Ich wusste gar nicht, dass die Soldaten heutzutage wieder diese teilweise sehr weiten Fahrten selber bezahlen müssen, früher waren die Freifahrten für die Wehrpflichtigen (so hießen sie damals) noch selbstverständlich.
Und warum regt man sich plötzlich darüber so auf, dass das wieder geht? Gönnt man den Soldaten u. Soldatinnen das Ticket nicht? Ich schon, obwohl ich selber auch nicht davon profitiere

@Demokratieschue..., 16.14h

Mein alter Lehrer sagte immer: "Vor dem Mundwerk erst das Gehirn einschalten".

Wo haben Soldaten auf Heimfahrt Waffen dabei?
In Deutschland nicht.
Eine Reaktion auf den Rest Ihrer Hinweise erspare ich mir.

Bildunterschrift

Die Bildunterschrift ist falsch - nicht die Bahn zahlt sondern der Bund

Ich halte das für ein Gerücht

das man als Wehrpflichter "früher" bei jedem möglichen Wochenendurlaub (Gründe dazubleiben gab genug, Wache, Alarmzug, Feuerlöschzug, GvD, ”roter Stempel" bei Sanibereichs-Simulanten, Nachtausgangkarte wegen übersehenen Kippen und Kronekorken einkassiert, besoffen unterm Tarnnetz schlafend den Abendapell versäumt) gratis mit der Bahn nach Hause kommt. Es gab Freifahrten, aber nur eine pro Quartal, jedenfalls um 1970 rum.

Mit freier Fahrt für alle sparen

Man könnte mit freier Fahrt für alle viel Geld einsparen.

Nämlich die ganze Bürokratie rund um Fahrkarten, Fahrtkosten, Fahrtkostenerstattung und Fahrkartenüberprüfung.

Die Bürger würden dann öffentliche Verkehrsmittel viel häufiger benutzen. Das gesparte Geld der Bürger kann dann in den Konsum fließen und die Wirtschaft ankurbeln, woraus höhere Steuereinnahmen entstehen.

Diese höheren Steuereinnahmen können dann helfen die öffentlichen Verkehrsmittel zu finanzieren.

Da mehr Bürger dann vom Auto zu öffentlichen Verkehrsmitteln wechseln, wird weniger CO2 ausgestoßen, was gut gegen die Klimaerwärmung ist. Dadurch wiederum verringern sich auch die finanziellen Kosten durch Naturkatastrophen, da Extremwetterereignisse dann weniger häufig und nicht so intensiv auftreten wie im Alternativfall, dass man weiterhin mit den Autos so viel CO2 in die Luft pustet.

Generell sollte der Staat das stärker subventionieren, was gut für das Gemeinwohl und die Ärmeren ist.

16:14 von Demokratieschue...

Was hat die Bundeswehr mit ihren Waffen in unseren Zuegen zu suchen
.
muß man ihren Beitrag verstehen

es geht um eine Freifahrt nach hause
hat man da ne Waffe hierzulande dabei ?
- und bevor sie mal wieder das GG bemühen
Abgeordnete fahren auch umsonst
Schwangeren und alten Leuten macht man Platz
obgleich das auch nicht im GG vorgesehen ist
werden dann andere diskriminiert ?

16:14 von Demokratieschue

Es wundert mich dass sie keinen Artikel gefunden haben aus dem hervorgeht das Bundeswehrangehörige nur zur Übung oder im Einsatz bewaffnet sind. Es gibt Waffenkammern.
Sicher brauchen sie keine Angst zu haben einem schwerbewaffnetem Bundeswehrsoldaten im Zug gegenüber zu sitzen.

Begleitschutz

Ich kenne das von der Ehefrau eines Freundes, die in ihrer Polizeiuniform (!) auch freie Fahrten hat. Jetzt gilt das auch für Soldaten, aber nur in Uniform. Ob sich da so mancher bei der Bahn denkt, den zivilen Fahrgästen einen gratis Begleitschutz zu schenken, da diese Uniformen abschreckend auf Kriminelle wirken? Sind Kriminelle in Zügen neben Bahnhöfen etwa zum merkbaren Problem geworden?

18:46 von standarddeviation

"Generell sollte der Staat das stärker subventionieren, was gut für das Gemeinwohl und die Ärmeren ist."

Da folge iche Ihnen, aber:

"Da mehr Bürger dann vom Auto zu öffentlichen Verkehrsmitteln wechseln, wird weniger CO2 ausgestoßen, was gut gegen die Klimaerwärmung ist..."

Da fürchte ich, dass dazu der öffentliche Nahverkehr noch lange nicht attraktiv genug ist. In vielen Gegenden kommt man vor allem Abends nicht mehr von A nach B.
Und was den Konsum betrifft, den sollten wir wirklich nicht noch steigern. Das Ausmaß unseres Konsums ist jetzt schon abartig.

@ Goldenmichel

"So kann man natürlich den Währetat auch nutzen." Am 16. August 2019 um 16:13 von Goldenmichel

Das kann man so oder so sehen.

- Einerseits könnte man von Verschwendung der Steuergelder reden.

- Andererseits könnte man sagen: Hier, wir haben unser Ziel, das Wehretat auf 2% des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen, erreicht. Kein Trump kann jetzt noch meckern.

Als Wehrpflichtiger wäre ich

Als Wehrpflichtiger wäre ich dafür froh gewesen.
Aber bei Soldaten die als Beamte genauso bezahlt werden wie andere Beamte auch finde ich das nicht in Ordnung.

Jeder normale Bürger muss auch zahlen!

Tolle Idee

Das ist eine gute Nachricht.
Welche Fahrten gemeint sind stand allerdings nicht da.
So können Verlegungen zu Übungen oder der Austausch der Kräfte im Baltikum per Bahn durchgeführt werden.
Ganz toll.
Nur die LKWs werden nachgeführt, leer.

Ich finde einige Kommentare

Ich finde einige Kommentare schon sehr traurig und muss den Kopf schütteln. Wir sind nicht in der Schweiz wo Soldaten bewaffnet fahren. Die Jungs wollen nur nach Hause. Hab selbst jahrelang die Bahn als Soldat genutzt. Musste in vielen HBH schlafen um von ganz im Osten ganz in den Westen zu Fahren. Man sitzt da teilweise +12h im Zug nur um eine Nacht bei der Familie zu sein. Es wäre schön wenn man ein bisschen Respekt für den Job den man macht bekommen würde.

Bundeswehr Soldaten kostenlos

Bundeswehr Soldaten kostenlos fahren zu lassen finde ich korrekt.
Letztendlich zahlt der Bund ja eine Pauschale dafür. Und die Jungs kommen gut heim.
Vielleicht fahren dann nicht manche noch mit Restalk und machen die Autobahn unsicher.
So ist es besser.

Sehr gut

Das war in Zeiten der alten BRD immer der Normalfall.
Schön, dass man sich endlich wieder dazu durchringen kann, denn die Soldaten schützen und verteidigen die Bevölkerung und sind bereit, dafür ihr Leben zu riskieren.

Danke für die hellsichtige Entscheidung.

@ Snakebite1 (!9:16)

" ... ein bisschen Respekt für den Job den man macht ... "
Ich vermute mal, dass die gleiche Bitte, von einem Lehrer an seine Schulklasse gestellt, viel Verwunderung bei den Schülern hervorrufen würde.
Ich glaube nicht, dass irgend ein Job (des Jobs wegen Respekt verdient) der Mensch ist es, der Respekt verdient. Wir sollten das nicht vermischen. Wir alle machen mal mehr oder weniger anstrengende oder schwere Zeiten durch.

Gratisfahrten für alle Staatsbedienstete?

Habe ich etwas falsch verstanden? Nachdem es keine Wehrpflicht mehr gibt, handelt es sich doch um eine Berufsarmee. Die Soldaten sind doch normale Angestellte des Staates wie alle Beamten etc. auch. Dann müsste man doch auch allen Beamten die freie Benutzung der Bahn ermöglichen. Warum privilegiert man hier eine bestimmte Berufsgruppe? Will sich AKK hier bei Ihren Mitarbeitern einschmeicheln? Das schafft doch nur böses Blut! Als wenn wir nicht andere, drängendere Problem hätten, die es zu lösen gilt ...

Das...

ist das Mindeste. Diese Leute Soldaten und Soldatinnen halten in der ganzen Welt den Kopf für uns hin. Da kann man diese Menschen frei mit der Bahn mitnehmen.

Sehr schlechte Idee :( Der

Sehr schlechte Idee :(

Der wievielte Versuch ist es, die "Uniform" im Alltag wieder zu "etablieren"?

Bei THW, Rettungssanitätern oder Feuerwehrleuten hätte ich nichts dagegen!

@Demokratieschülerin

@Demokratieschülerin 16:14
Bitte erst Artikel vollständig lesen, gut informieren.
Dann erst loswettern.
Vielen Dank

@traurigerdemokrat

Was bitte ist den schlimm an Uniforme? Jeder macht sein Job und für den Fall der Fälle braucht man auch Soldaten, was ich ja nicht hoffe.

@ um 20:15 von traurigerdemokrat

Bei THW, Rettungssanitätern oder Feuerwehrleuten hätte ich nichts dagegen!
....
Heuchelei!
Wenn Soldaten in Afghanistan Schulen bauen und Frauen auf ihrem Weg zur Arbeit schützen, dann haben diese es nicht verdient, in ihrem Heimatland kostenfrei Bahn zu fahren?
Sie sollten sich mit den Aufgaben der Soldaten besser befassen, damit Sie durch ein geeignetes Hintergrundwissen ggf. zu anderen Einstellung gelangen können.

Ich hätte das

so wie früher bei Wehrpflichtigen verstanden, die mussten per Gesetz zum Bund, außer den die verweigert haben.
Die hatten wenig Sold.
Heute geht man bewusst zum Bund und wird ordentlich bezahlt, und nicht die Bundeswehr zahlt die Millionen, sondern der Steuerzahler der auch die Bundeswehr bezahlt.
Das nur um einige Dinge gerade zu rücken, alles Geld ist immer von Steuerzahler und Bürger.

@ MSCHM1972 (20:08)

Warum wollen Sie Bundeswehrsoldaten/innen in die ganze Welt schicken? Weil diese umsonst dort hinkommen? Bleiben wir doch bei der Sache und erstmal im Lande. Mit dem moralisieren ist es so eine Sache und das erst recht in Frage von Krieg und Frieden. Behalten wir einfach einen klaren Kopf, zumal es beim Thema nur um Fahrgeld geht. Und das, das ist traurig zu konstatieren, aus wahlpolitischen Erwägungen.

@um 18:38 von heizdecke

Die Bildunterschrift ist falsch - nicht die Bahn zahlt sondern der Bund.
....
Das kommt auf das Selbe hinaus!
Die Bahn ist im 100%igen Besitz des Bundes.
Also einerlei.

@yolo

Das muss aber ewig und drei Tage her sein, das ein Soldat zum Schutze der Bevölkerung sein Leben in D riskieren musste. Ich finde es gut für die "normalen" Soldaten. Die oberen Offiziere verdienen recht gut und gehen aucj früher in Rente, da finde ich sollte oben drauf Bahn nicht für die auch noch kostenlos sein.

16:09 von tagonist - info

Als Wehrpflichter war die Bahnfahrt immer kostenlos. Als SaZ war die Fahrkarte 50% ermäßigt.
.
Polizei: Polizeibeamte/innen der Bundespolizei erhalten Freifahrt in allen Zügen des Fern- und Nahverkehrs (einschl. S-Bahn), wenn sie in Dienstuniform unterwegs sind. Die Freifahrt gilt nur in der 2. Klasse und ohne Anspruch auf einen Sitzplatz. Die Polizisten sind nicht verpflichtet, sich beim Zugpersonal zu melden, allerdings sind sie Ansprechpartner in strittigen Situationen.

Polizeibeamte/innen aller Bundesländer in Dienstuniform erhalten bundesweit Freifahrt in der 2. Klasse in ICE-, IC/EC-, D-Zügen sowie in allen Nahverkehrszügen außerhalb von Verkehrsverbünden. Innerhalb von Verkehrsverbünden gelten die jeweiligen Verbundtarife.
.
Also ist die neue Regelung für unsere Soldaten für mich eine pure Selbstverständlichkeit!

@20:07 von Paris-Berlin

"Die Soldaten sind doch normale Angestellte des Staates wie alle Beamten etc. auch. Dann müsste man doch auch allen Beamten die freie Benutzung der Bahn ermöglichen."

Der Vergleich kann nicht einmal hinken, dem fehlen die Beine.
Ein Beamter mit reiner Bürotätigkeit muss nicht damit rechnen, in Afghanistan eingesetzt zu werden um dort evtl. auch noch sein Leben zu verlieren. Nur mal so als Beispiel.
Die Liste der möglichen Gefährdungen ist sehr viel länger.
Allenfalls ist hier ein Vergleich mit unseren Polizisten möglich.

@ 18:44 von spax-plywood

Bitte erst informieren. Die Regelungen haben sich über die Zeit sehr geändert. Zu meiner Zeit hatten Wehrpflichtige (und Zivildienstleistende) eine Dauerfahrkarte für die Heimfahrt. Hier gab es dann später auch durchaus Einschränkungen, es durften z.B. keine IC benutzt werden (ICE gab es noch nicht). Vorher gab es, wie Sie richtig beschrieben haben, eine Heimfahrt im Quartal kostenlos.

@demokratieschueler 16.14

Es ist ausgesprochen vielsagend, dass Sie wegen einer Lappalie wie einer freien Bahnfahrt zur Kaserne oder von dort nach Hause die europäische Menschenrechtskonvention bemühen. Geht's vielleicht die eine oder andere Nummer kleiner, bitte?
Und: dass Sie offenbar annehmen, dass der bahnfahrende Soldat an sich mit Handgranaten, Panzerfäusten und ähnlichem Gerät reist, zeugt wohl von einer ein wenig verzerrten Realität, in der Sie da leben.
Das erklärt mir jetzt auch einige Ihrer anderen Beiträge ganz gut...

@Thomas Mainthal

Wenn das schon immer kostenlos war, dann verstehe ich nicht, warum eine Einigung zwischen Bahn und Bundeswehr erneut notwendig ist. Und Polizist und Soldat ist nicht das Gleiche.

@um 20:26 von Hackonya2

Das muss aber ewig und drei Tage her sein, das ein Soldat zum Schutze der Bevölkerung sein Leben in D riskieren musste.
....
Wo er sein Leben riskiert, ist doch einerlei.
Es muss nicht innerhalb Deutschlands sein, wenn man Deutschland auch im Ausland verteidigt oder im Natobündnis seine Aufgaben erledigt.

Wir haben genügend Tote bei den Soldaten, die kaum eine Beachtung finden. Ganz zu schweigen von den vielen Verletzten und psychisch degenerierten Soldaten, die einem Terroranschlag oder einem Angriff die Stirn bieten mussten.

Schauen Sie gern mal unter:
Todesfälle in der Bundeswehr
siehe:

https://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/start/gedenken/todesfaelle_in_der_bundeswehr/!ut/p/z1/hY4xD4IwFIR_iwNr30uJCG5VF5XBqInQxRSsRVMoKRX8-dY4mUi87d377nLAIQPeiP6mhLuZRmh_5zw6L-L0mNKE0vS4XCKLpnS1TfaINILTP4D7N46IIRwuEnLfMRvtWHsIOPC76MWTtMY6LR0R5Xsh5JVoLlruTMk-xga40qb4TGdNEcYKuJVXaaUlD-vtyrm2mwcY4DAMRBmjtCSlqQP8FalM5yD7JqGtswHDqe5TNnkB5sDTsQ!!/dz/d5/L2dBISEvZ0FBIS9nQSEh/#Z7_B8LTL2922LTCC0A652DK9R00I

@ 16:14 von Demokratieschue...

Erst informieren, dann schreiben. Gehört auch zu einer funktionierenden Demokratie. Soldaten dürfen Waffen nur innerhalb militärischer Sicherheitsgebiete mit sich führen (und natürlich im Einsatz) - wir sind ja nicht in der Schweiz oder Israel! Kein Soldat darf eine Waffe bei einer privaten Reise bei sich haben. Soldaten dürfen, übrigens genauso wie alle Polizisten (auch außerhalb ihres Zuständigkeitsbereichts, also in einem anderen Bundesland) nur in Uniform (!) kostenlos fahren. Grund ist bei den Polizisten (selbst wenn sie nicht im Dienst oder gar in einem anderen Bundesland gar nicht dienstlich tätig werden dürfen) das erhöhte Sicherheitsgefühl, dass die Uniform den Fahrgästen vermittelt und auch bei Übeltätern abschreckend wirkt. Niemand fährt gerne freiwillig in Uniform stunden lang mit dem Zug - hier soll die freie Fahrt dazu motivieren, die Uniform anzulassen und damit als Polizist erkennbar zu sein. Entsprechendes erhofft man sich von Soldaten.

@um 20:26 von Hackonya2

@um 20:26 von Hackonya2
Offiziere verdienen recht gut und gehen aucj früher in Rente, da finde ich sollte oben drauf Bahn nicht für die auch noch kostenlos sein.
....
Was machen wir denn alles für diejenigen kostenlos, die sich gar nicht für die Bevölkerung einsetzen?
Wie viel Geld verteilen wir an Staaten, denen wir nicht einmal eine genaue Vorgabe machen, wie sie das Geld einzusetzen haben?
Oder welche NGO´s erhalten Geldsegen, obwohl sie sich teilweise konträr zur Bevölkerung verhalten?

Da gibt es schlimmere Ausgaben, die ich nicht gerechtfertigt sehe...aber absolut.

@20:26 von Hackonya2

"Das muss aber ewig und drei Tage her sein, das ein Soldat zum Schutze der Bevölkerung sein Leben in D riskieren musste."

Da denke ich gerade and das Minensuchgeschwader. Früher konnten die Minen (und davon gibt es aus dem 2. Weltkrieg noch reichlich) erst geortet werden, während das Boot über die Mine hinweg fuhr. Mit den heutigen Minenjägern ist das nicht mehr nötig. Ich verstehe nicht viel von diesen Tätigkeiten, aber ganz ungefährlich sind die sicher auch nicht immer.

Das Soldatische oder der Freifahrtschein?

Geht es bei diesem Thema um Fahrtkosten, oder um die Überhöhung des Soldatischen?
Ist es bald wieder soweit? Vorsicht! Rufen wir nicht gleich nach den Zauberlehrlingen. Wer bricht so eine Diskussion vom Zaun - warum?

@ 20:35 von Hackonya2

Es war nur für Wehrpflichtige (die es nicht mehr gibt) kostenlos (und da egal ob in Uniform oder nicht). In Deutschland, im Unterschied zu einigen anderen Ländern, gibt es tatsächlich einen wesentlichen Unterschied zwischen Soldaten und Polizisten. Soldaten können (außer in militärischen Einrichtungen) keine polizeilichen Maßnahmen ergreifen, sondern nur solche, die auch jeder andere Bürger ergreifen kann. Allerdings sind Soldaten als Staatsbedienstete besonders verpflichtet, zur Einhaltung von Recht und Gesetz Zivilcourage zu zeigen und auch solche Maßnahmen (die jedem Bürger offen stehen) zu ergreifen, um Straftaten zu verhindern oder zu beenden. Daher ist ein Soldat in Uniform, bei dem also diese Verpflichtung erkennbar ist, durchaus abschreckend. Tut er nichts, kann man ihn viel schneller wegen unterlassener Hilfeleistung belangen, als einen normalen Bürger ohne Uniform (bei dem der Name nicht wie bei Soldaten am Revers steht).

wo bleiben die freien

bus- und bahnfahrten für pflegekräfte, die zum teil ihr eh schon nicht üppiges gehalt (gemessen an dem, was sie leisten), auch noch für bus und bahn ausgeben müssen so sie denn kein auto haben?

16:55 von Bürokratenchinese

Uniform sollte man tragen, dann hat man es leichter.

das sagte sich schon Wilhelm Voigt
und wurde der Hauptmann von Köpenick

@20:15 von traurigerdemokrat

"Sehr schlechte Idee :("

Wer sollte denn Ihrer Meinung nach z.B. folgende Tätigkeit ausüben?

Auszug aus Marine-Pressedienst 2019:

>>Von Kiel nimmt das deutsche Kontingent Kurs auf die östliche Ostsee. Dort werden gemeinsam seemännische Manöver, Gefechtsdienst und Unterwasser-Minenabwehr geübt. Aber nicht nur das. Vor Riga (Lettland) werden die Soldaten Altlasten aus den vergangenen Kriegen beseitigen, wie scharfe Munition, Torpedos, Minen und Bomben.<<

Danke yolo

Danke für diesen link
und den Beitrag!

@20:38 von Autograf

"Erst informieren, dann schreiben. Gehört auch zu einer funktionierenden Demokratie."

Vielleicht nicht ganz so streng. Ich fürchte, die angesprochene Foristin gehört einer Mehrheit an.
(Ist zumindest mein Eindruck.)

@20:43 von Ist Wahr

"Geht es bei diesem Thema um Fahrtkosten, oder um die Überhöhung des Soldatischen?
Ist es bald wieder soweit? Vorsicht! Rufen wir nicht gleich nach den Zauberlehrlingen. Wer bricht so eine Diskussion vom Zaun - warum?"

Tragen Sie hier nicht ein wenig dick auf? Klingt für mich nach Verschwörungstheorie von ungewohnter Seite.

@ Demokratieschuelerin

Vielen, vielen Dank für Ihre Beiträge!
Leider haben Sie diesmal vergessen, eine Forderung an die Politiker (m/w/d) in Ihren Beitrag zu packen...

@Anna-Elisabeth 20:31 „Der

@Anna-Elisabeth 20:31
„Der Vergleich kann nicht einmal hinken, dem fehlen die Beine.“

Lieben Dank für den Spruch! Den werde ich mir merken, der gefällt mir.

Und in der Sache haben Sie völlig recht.

16:36 von weitwegvonhier

es gibt viele Gründe für Gratisfahrten
ihr Beispiel "Mutter und Kind"
ebenso aber auch ne gewisse Wertschätzung
manchen Personen gegenüber
- zugegeben die Wertewelt ändert sich gelegentlich

@20:45 von suomalainen

"wo bleiben die freien
bus- und bahnfahrten für pflegekräfte,..."

Denen wurde stattdessen bei den letzten Tarifverhandlungen das Urlaubsgeld gestrichen.
(Mehr fällt mir dazu leider auch nicht ein.)

20:43 von Ist Wahr

oder um die Überhöhung des Soldatischen
-
die Wertschätzung hierzulande einem Soldaten gegenüber ist bei Null
was ich so in der Form auch wieder für überzogen halte

Sisyphos3 Kriegsdienstverweigerer

So ändern sich die Dinge

"Damals war die Bahn noch ein Staatsunternehmen und die Soldaten/Wehrpflichtigen (und auch die Zivildienstleistenden) hatten nur die Fahrten zur Kaserne und von dort nach Hause frei. Das stand extra in dem Ausweis, den Sie dafür mitführen mussten."

Exakt, und das tragen des Felduniform außer Dienst außerhalb der Kaserne war verboten. Dienstreisen mussten in Ausgehuniform erfolgen. Aber wir haben ja auch nur im kalten Krieg unsere Wehrpflicht geleistet, dafür musste uns keiner danken, das war Pflicht für alle männlichen Staatsbürger.
Es ist heute natürlich viele ehrenvoller im Ausland (wider der ursprünglichen Bestimmung der Bundeswehr) den Zugriff auf Bodenschätze zu sichern, dafür zahlt der Steuerzahler dann auch gerne die Privatreisen der Soldaten in der Freizeit.
Und ja, das ist steuerrechtlich ein geldwerter Vorteil.

Ungerecht

Warum dürfen Schüler, Auszubildende, Arbeitslosengeldbezieher, Rentner denn nicht umsonst mit der Bahn fahren? Das wäre doch wohl das Mindeste, wenn Soldaten umsonst fahren dürfen. Das gleiche gilt auch, wie ein Vorkommentator schon einmal schrieb, für Personen aus den Pflegeberufen, die ja für ihre aufopferungsvolle und schwere Arbeit total unterbezahlt sind. Und wenn das alles zu teuer wird muß man allerschnellstens finanzielle Vorteile für Beamte und Politiker abschaffen.

@ Anna-Elisabeth (21:05)

Danke für die kleine Abkühlung. Verschwörer mag es geben. Ich bin kein Anhänger von Verschwörungstheorien, an so einer Hirnerweichung leide ich nicht.
Tendenzen die ich oben angesprochen habe, sind sehr wohl zu erkennen. Zu erkennen ist auch eine politische Interessenlage, deshalb nicht verwunderlich, dass hier die Sache mit der "Heldenverehrung" (bitte mehr Respekt, Soldat/in hält Kopf für uns alle hin, etc.) vorangetrieben wird.
Natürlich bleibe ich realistisch. Ich kann da relativieren.

20:35 von Hackonya2 - weil wir keine Wehrpflichtarmee mehr sind

und weil ein Herr von und zu Guttenberg einst meinte, die Bundeswehr irgendwie auf Gedeih und Verderb mit schlauen Sprüchen umbasteln zu müssen, bevor er dann mangels echtem Doktortitel flugs und kleinlaut das Feld verließ.

Ist doch gut

So haben wir schonmal etwas höhere Verteidigungsausgaben (wegen dieses schwachsinnigen 2%-des-BIP Beschlusses), die aber etwas sinnvollem (DB) zugute kommen. Von mir aus sollten es vierzig Millionen sein! So kann man doch prima Geld vom völlig überhöhten Verteidigungshaushalt in sinnvollere Haushalte umschichten. Super Idee!

16:14 von Demokratieschuetzerin

«Was hat die Bundeswehr mit ihren Waffen in unseren Zuegen zu suchen?? Sowas nenne ich mal mutwillige Sicherheitsgefährdung anderer Bahnfahrgäste. Was wenn da was passiert??»

Weit mehr als nur Sicherheitsgefährdung. Wenn man noch bedenkt, welchen Platz mobile Granatwerfer und tragbare Anti-Panzer-Geschütze in Zügen anderen Passagieren wegnehmen …

«Und warum duerfen Soldaten kostenfrei fahren und wir anderen Buerger nicht?? Sowas finde ich eine Diskriminierung!! Wenn dann muessen wir Buerger auch kostenfrei fahren duerfen!!»

Warum eigentlich dürfen Soldaten in Kasernen wohnen, und andere Bürger dort nicht einmal den Sportplatz auf dem Gelände nutzen?

Eine ganz hinterhältig abgefeimte Diskriminierung für alle anderen Bürger Hänschen Klein. Und auf Staatskosten nach Kosovo, Afghanistan, Mali, … dürfen die Diskriminierten dann auch alle nicht. Ganz mies & fies …

Wie gut, dass Sie zu solchen betrüblichen Sachverhalten stets die Menschenrechts-Konvention der EU parat haben …

Worum geht es?

Worum wohl? AKK will die Soldaten auf CDU Kurs bringen damit sie ins Kanzleramt kommt und die Jungs nicht die AfD wählen. Darum geht es und um sonst gar nichts. Sie will sich halt mit allen Mitteln beliebt machen!

Guter Gedanke-schlechte Umsetzung

Schöne Freifahrten, für die 4 Millionen Euro gezahlt werden müssen.Für Dienstreisende wird das bedeuten, dass diese natürlich die Bahn nutzen müssen, statt Dienstfahrzeug.Da die meisten Standorte mittlerweile fernab von guten Verkehrsanbindungen liegen wird dann eine Dienstreise mal schnell zur Odyssee.Aus 2 Stunden mit dem Auto werden dann mal eben 8 Stunden.Und das Ganze verkauft die Politik den Soldaten dann als Wertschätzung.Man kann über diese Regierung nur noch den Kopf schütteln.Der Bürger und der Bürger in Uniform wird nur noch ver...scht.

@autograf

Ich war doch dabei und weiss daß garantiert nicht jede Heimfahrt voll übernommen wurde, damals... Was soll ich mich da noch informieren?

Hier nennt sich Jemand Wir. Dienen. Deu...

Das spielt wohl auf den Spruch an, den man an Dienstfahrzeugen der BW lesen kann.
Jedes Wort für sich genommen hat seine Berechtigung. Aber als Satz stimmt es nicht.
Die BW-Einsätzeim Ausland haben m.E. Deutschland mehr Schaden als Nutzen gebracht. Im Katastrophenschutz im Inland kann die BW ja kaum noch helfen mangels Material und Personal.
Wie viele Andere gehe ich davon aus, dass nicht allzu viele Soldaten von der für sie kostenlosen Bahnfahrt Gebrauch machen können und wollen. Das Ansehen der BW und der Soldaten wird übrigens dadurch auch nicht besser. Denn es gibt Bevölkerungs-/Berufsgruppen, die so etwas nötiger hätten als gutverdienende Zeit- und Berufssoldaten.

21:30 von Aufmerksamleser

«Ungerecht
Warum dürfen Schüler, Auszubildende, Arbeitslosengeldbezieher, Rentner denn nicht umsonst mit der Bahn fahren? Das wäre doch wohl das Mindeste, wenn Soldaten umsonst fahren dürfen.»

Soldaten sollen nicht deswegen umsonst in Uniform (!) fahren dürfen.
Weil sie so bedürftig + finanzeill mittellos wären.

Man führe auch in DEU Schul-Uniformen ein (gibt es ja in vielen Ländern). Müssen die Kurzen dann aber auch tragen, wenn sie bspw. mit den Eltern mit der Bahn an die Ostsee in Urlaub fahren. Oder am Wochenende mit Kumpels in die Stadt in die Disco zum Tanzen. Wird ganz große Begeisterung + Nachfrage unter Schülern auslösen …

Wie sollte eine Rentner-Uniform aussehen?
Braune Cordhose bei Männern, Rock + kariertes Kopftuch bei Frauen?
Auch bei Rentnern viel Begeisterung zu vermuten …

»… gilt auch … für Personen aus Pflegeberufen, die … total unterbezahlt sind.»

In Reinigungs- + anderen wichtigen Dienstleistungs-Berufen gibt's auch wenig Geld. Alle umsonst in die Bahn.

Einfach unglaublich was ich

Einfach unglaublich was ich da lesen muss.
Freie Fahrt für Zugfahrten von und zu den Kasernen ist duldbar mehr aber nicht.

Einfach unglaublich was ich

Einfach unglaublich was ich da lesen muss.
Freie Fahrt für Zugfahrten von und zu den Kasernen ist duldbar mehr aber nicht.

Gute Sache

Ich finde es richtig, unseren Soldaten kostenlose Fahrten mit der Bahn zu ermöglichen. Es sind unsere Kinder, die sich zur Landesverteidigung melden. Wenn sie am Wochenende frei haben, sollten sie unentgeltlich nach Hause fahren können. Das ist sicherer, als übermüdet vom Dienst aufzubrechen und mit mehreren jungen Leuten im vollbesetzten Kleinwagen nach Haus zu fahren. AKK - gut gemacht!

16. August 2019 um 18:44 von spax-plywood

>> Ich halte das für ein Gerücht
das man als Wehrpflichter "früher" bei jedem möglichen Wochenendurlaub (Gründe dazubleiben gab genug, Wache, Alarmzug, Feuerlöschzug, GvD, ”roter Stempel" bei Sanibereichs-Simulanten, Nachtausgangkarte wegen übersehenen Kippen und Kronekorken einkassiert, besoffen unterm Tarnnetz schlafend den Abendapell versäumt) gratis mit der Bahn nach Hause kommt. Es gab Freifahrten, aber nur eine pro Quartal, jedenfalls um 1970 rum. <<

Ihren Beitrag kann ich nur bestätigen. Auf diese Großzügigkeit der Bundeswehr habe ich dankend verzichtet. Insgesamt 6 Stunden Zugfahrt mit 3 mal umsteigen für eine Fahrt die mit dem PKW gerade mal 1 Stunde gedauert hatte. Da wir damals schon an die Umwelt dachten (grins) haben wir Fahrgemeinschaften gebildet und kamen schnell und für kleines Geld nach Hause.

Das Argument der Politiker,

war, dass die Soldaten für Deutschland ihren Kopf hinhalten und daher die Freifahrt verdienen.
Der Anteil der kampffähigen Soldaten ist gering, der Großteil ist in der Verwaltung.

Abgesehen davon,

dass etliche Kommentatoren überhaupt nicht verstanden zu haben scheinen, dass hier ein Dienstherr (= Arbeitgeber) etwas für seine Bediensteten (=Arbeitnehmer) verhandelt hat, wovon letztere profitieren, was jedem anderen Arbeitgeber für dessen Arbeitnehmer frei steht, wird in der Neiddebatte völlig übersehen, dass jeder Staat gut daran tut, die von ihm gehaltene bewaffnete Macht gnädig zu stimmen, damit sie sich nicht gegen ihn wendet. Wie auch in der jüngeren deutschen Geschichte bereits geschehen. Beispiel Kapp-Putsch.

Ein Staat, der diejenigen, die ihn notfalls verteidigen sollen, nur als "normalen Bürger" betrachtet, handelt zutiefst suizidal.

um 20:50 von Sisyphos3 16:55 von Bürokratenchinese

"" Uniform sollte man tragen, dann hat man es leichter.

das sagte sich schon Wilhelm Voigt
und wurde der Hauptmann von Köpenick""
#
Schmunzel,schmunzel, ein sehr passender Vergleich.
Und nach einer eigene Erfahrung,bei einer meiner Bewerbungen,damals in den 60ziger Jahren wurde ich doch glatt gefragt wo ich gedient habe.

um 15.53 von Phloppy, Richtig

Soweit ich weiß, dürfen in vielen Gemeinden auch Polizisten in Uniform kostenlos Busse und Bahnen des ÖPNV nutzen.
Die Erlaubnis für Bundeswehrangehörige, die Bahn kostenlos zu nutzen, ist sicherlich auch deshalb sinnvoll, weil sie im Gegensatz zu anderen sozial Tätigen oft fern von ihrem Heimatort arbeiten bzw kaserniert sind und in ihrer Freizeit nach Hause fahren möchten.
Für die von Ihnen erwähnten Sozialarbeiter, Feuerwehrleute und Ehrenamtliche trifft das überwiegend nicht zu.

Die Bundeswehr verdeutlicht das Selbstverständnis der Bundeswehr so:
Zitat:
"Wir dienen

einer guten Sache, unserer Verfassung –

freiwillig und überzeugt.

dafür, dass wir in Frieden leben können –

treu und tapfer.

für die Achtung der Menschenrechte –

klug und ehrenvoll.

für ein selbstbestimmtes und freies Leben –

individuell und kreativ.

für Deutschland – selbstbewusst, professionell,

auch unter Einsatz unseres Lebens.

Dienen verdient Anerkennung."

Zitatende
Quelle: https://www.bundeswehrkarriere.de/blob/28320/2bafb4d78dac9976c41628a1743...

Diese Zeilen können es viel stärker wiedergeben, als ich es in Worte fassen kann.
Erst die Umsetzung in das Greifbare, das Erlebte, das Schützende und das Aufbauende macht die tiefen Worte aber zu einer ehrfurchtsvollen Mitteilung an seine Mitmenschen und Mitbürger.

Niemand sollte Soldaten verachten für den Dienst, den sie für uns tun.
Respekt gehört ihnen allemal.

Und nun noch zum Thema

Ich find es richtig das unsere Soldaten kostengünstig mit der Bahn oder anderen Verkehrsmitteln fahren können. Sie dienen für die Landesverteidigung und das sollte dann doch möglich sein.

@um 22:18 von Juergen

Im Katastrophenschutz im Inland kann die BW ja kaum noch helfen mangels Material und Personal.
...
Das liegt eindeutig daran, dass man immer pazifistischer wird und eine Abschaffung der Bundeswehr betrieben hat.
Dann kommt soetwas von Soetwas.
Wenn man die Dienste der Bundeswehr ständig kleinredet oder negiert, sie fast auflöst und im Stich lässt, dann kann sie eben nicht mit der Stärke arbeiten, mit der sie arbeiten wollen würde und mit der so manch anderes Problem sicher einfacher zu lösen wäre.

Übrigens entscheidet das Parlament, wofür und mit welchem Budget die Bundeswehr aktiv sein kann.
Der Rüffel gehört nicht der Bundeswehr, sondern den Regierenden, die sich im Parlament entscheiden.

Aber das nur am Rande.
Auch die Armut anderer Menschen im Land verursacht nicht die BW, sondern die Regierung.
Dann muss man eben mal anders wählen, wenn das Ergebnis nicht passt, würde ich vorschlagen.

um 22:55 von yolo

Danke für diesen Kommentar!

@yolo

"Niemand sollte Soldaten verachten für den Dienst, den sie für uns tun.
Respekt gehört ihnen allemal."

.

Ich gebe Ihnen hier in allen Punkten recht. Solange sich die Soldaten dabei an das Deutsche Grundgesetz und das Völkerecht halten.

16. August 2019 um 22:55 von yolo

Möchte Ihrem Beitrag noch einen Satz hinzufügen:

Soldaten sind Staatsbürger in Uniform!

um 22:36 von draufguckerin

"" Wenn sie am Wochenende frei haben, sollten sie unentgeltlich nach Hause fahren können. Das ist sicherer, als übermüdet vom Dienst aufzubrechen und mit mehreren jungen Leuten im vollbesetzten Kleinwagen nach Haus zu fahren. AKK - gut gemacht!""
#
Stimme Ihnen zu. Das hat AKK schon einmal als Verteidigung Ministerin richtig erkannt.

22:55 von yolo

"Erst die Umsetzung in das Greifbare, das Erlebte, das Schützende und das Aufbauende macht die tiefen Worte aber zu einer ehrfurchtsvollen Mitteilung an seine Mitmenschen und Mitbürger."

Das ist richtig, erinnert mich aber an das, was sich mein ehemaliger Arbeitgeber (Krankenhaus) auf die Fahnen geschrieben hatte. Da steht (bzw. stand) u.a.: "Der Patient steht im Mittelpunkt unserer Arbeit." Da fragt sich dann der hüstelnde Mitarbeiter nur, wieso er davon nocht nichts mitbekommen hat.
Aber es klingt halt gut - wie der Text, den Sie hier zitieren.

"Niemand sollte Soldaten verachten für den Dienst, den sie für uns tun.
Respekt gehört ihnen allemal."

Das sehe ich auch so.

Fahrkarte abrechnen

Möchte jemand so eine Jahrzehnte alte Fahrkarte sehen?

Aus eigener Erfahrung:
Funktioniert und ist gut.

Die Tickets sollten abgerechnet werden, die Möglichkeit eines 1-jährigen Rahmenvertrages ginge auch.
Pauschale wäre dann diskutabel, sollte das Angebot entsprechend rege genutzt werden.

Bahn - Bundeswehr Polizei
Sind Bereiche da gibts was zu tun, meiner Meinung nach ist schon einiges im Gange.

Den Soldaten dieses Privileg einzuräumen

finde ich richtig und gut! Weiter so, auch wenn es Menschen gibt, die nicht kapieren, was die BW leistet, mangels Wehrpflicht und eigener Erfahrung!

@.v-, 16:00

„Ich kann nicht davon profitieren und kenne keine Soldaten, finde das aber eine nette Geste und gönne es Ihnen sehr“

Ich fände es eine noch viel nettere Geste, wenn man sie a l l e n gönnen würde. Vor allem auch unserer gemeinsamen Umwelt.

Aber dem stehen wohl einige „gewichtige“ - und, wie es scheint schier unüberwindliche -Hindernisse im Weg. Allen voran natürlich die Interessen der Autoindustrie, die dann garantiert die sattsam bekannten Gegenargumente ins Feld führen wird, allen voran: „Arbeitsplätze (und im Gefolge: Steuereinnahmen) in Gefahr“.

Geld regiert nun mal die Welt (P.S.: Sagt wer?)

Unbedingt unterstützen!

Das ist ja mal eine gute Nachricht.

15:53 von Phloppy

Kaum einer, der von ihnen genannten Personengruppen, müssen um ihr Leben fürchten. Soldaten sind dem Risiko ausgesetzt und dies um ihre Meinungsfreiheit zu verteidigen. Sie schreiben, als hätten sie nie gedient.

@um 23:23 von Anna-Elisabeth

Aber es klingt halt gut - wie der Text, den Sie hier zitieren.
...
Ich war einmal zur Reha und habe dort viele Soldaten erleben dürfen, die in Afghanistan eingesetzt wurden. Sie litten an Verschiedenem. Einige waren physisch auf, andere psychisch.
Aber alle hatten eines gemeinsam:
Sie erzählten aufgewühlt, voller Mitgefühl für die einfachen Menschen in Afghanistan, sie hatten keinen Hass und sie wollten helfen und sich nach Genesung erneut einsetzen lassen.
Obwohl sie teilweise an posttraum. Belastungsstörungen litten und sich ihre Familie teilweise von ihnen getrennt hatte, weil die Belastung für die Kinder zu groß wurde, gaben sie ihre Werte und Überzeugungen nicht auf. Sie kniffen nicht die Rute ein, sondern trainierten täglich hart, mehr als die Reha eigentlich an Programmen für sie bereitgestellt hatte.

Es waren einfühlsame Menschen, die nicht ihr eigenes Leid in den Vordergrund stellten, sondern mehr über ihre Aufgaben sprachen und wie anders Afghanistan ist; eine andere Welt.

23:23 von Anna-Elisabeth

"" Das ist richtig, erinnert mich aber an das, was sich mein ehemaliger Arbeitgeber (Krankenhaus) auf die Fahnen geschrieben hatte. Da steht (bzw. stand) u.a.: "Der Patient steht im Mittelpunkt unserer Arbeit."
#
Das ist doch auch richtig,wenn Sie im Krankenhaus gearbeitet haben ist doch der Patient der Wichtigste. Eigene Erfahrungen durch meine Frau die 16 Mal einen Krankenhaus Aufenthalt durchmachen durfte.

15:59 von jukep

Ja es stimmt, was sie ausdrücken wollen. Freikarten sind wohl das geringste Problem bei der BW. Es ist eine Schande, was falsche Politik aus der BW gemacht hat. Über Frau f. d. Leyen wurde gesagt, sie hätte, durch ihre Arbeit, die BW zukunftsfähiger gemacht. Wenn diese Zukunft, die Abschaffung der Einsatzfähigkeit bedeutet, mag diese Aussage sogar stimmen! Ich kann auch nur noch den Kopf schütteln. Aber trotzdem finde ich die Freifahrten gut!

@ MSCHM1972

"ist das Mindeste. Diese Leute Soldaten und Soldatinnen halten in der ganzen Welt den Kopf für uns hin. Da kann man diese Menschen frei mit der Bahn mitnehmen."

Ich gönne den Soldaten ja die Freifahrten (anderen auch!), aber ich habe die Sodaten nicht gebeten überall in der Welt den Kopf hinzuhalten - ganz im Gegenteil!

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